Denqbar Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Schwarzwälder seit 6.6.2025 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Denqbar GmbHPirnaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Denqbar GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 25.10.2004 gegründet und hat ihren Sitz in Pirna. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Auf Grund der Überschreitung der Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 Satz 1 HGB wird ein Jahresabschluss und ein Lagebericht nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Waren, insbesondere Metallwaren und Computern. Dabei liegt der Schwerpunkt insbesondere auf dem Online-Handel. Die Denqbar GmbH unterscheidet sich deutlich vom Markt durch leistungsstarke, hochwertige Produkte der Eigenmarke DENQBAR. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das Geschäftsjahr 2023 war stark geprägt durch die hohe Inflation und der damit gesunkenen Konsumstimmung. Laut den Angaben des Statistischen Bundesamt (Destatis) lag die Inflationsrate in Deutschland im Jahr 2023 bei +5,9%. Auch die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im Jahr 2023 gesunken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging nach Angaben des Statistischen Bundesamt (Destatis) im Jahr 2023 um -0,3% zurück. Gemäß dem HDE Online-Monitor sind die Umsätze im Onlinehandel 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit einem Zuwachs von 1,0% bzw. 0,8 Mrd. EUR auf 85,4 Mrd. EUR gestiegen. Geschäftsverlauf Aufgrund der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen sind Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Der Umsatzrückgang im Jahr 2023 ist auf eine stark gesunkene Nachfrage zurückzuführen. Das Betriebs- als auch das Finanzergebnis sowie die Vermögens- und Finanzlage konnten nicht verbessert werden. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Denqbar GmbH ist stabil. 1. Ertragslage Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Im Geschäftsjahr 2023 konnten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 11.959 (Vorjahr TEUR 38.206) erzielt werden, womit die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um TEUR 26.247 (-68,7%) auf Grund rückläufiger Nachfrage gesunken sind und damit deutlich unter den geplanten Werten liegen. Vom Umsatz entfielen TEUR 8.498 auf das Inland und TEUR 3.461 auf das Ausland. Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug damit 71,1% (Vorjahr 86,7%), der Auslandsanteil lag bei 28,9% (Vorjahr 13,3%). Die Entwicklung der Absatzmengen ins Ausland war durch einen deutlichen Anstieg gekennzeichnet. Die Materialaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 8.024 (-50,8%) auf TEUR 7.762 vermindert. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu Umsatzerlösen) ist von 41,3% auf 64,9% gestiegen. Gründe für den Anstieg sind höhere Beschaffungsmarktpreise und gesunkene Margen. Auf Grund bestehender langfristiger Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Waren im abgelaufenen Geschäftsjahr sichergestellt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um TEUR 71 (6,7%) auf TEUR 1.124 gestiegen. Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus der Einstellung neuer Mitarbeiter. Gleichfalls sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.592 (-27,0%) auf TEUR 4.296 gesunken. Ursächlich für diese Entwicklung ist dabei im Wesentlichen die Senkung der Vertriebs- und Versandkosten aufgrund des Auftragsrückgangs. Insgesamt wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR -877 erzielt, der damit deutlich unter dem geplanten Wert liegt. Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
2. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Denqbar GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 7.487. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (TEUR 21.589) um TEUR 14.102 vermindert. Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Wesentliche Investitionen waren im Geschäftsjahr 2023 nicht erforderlich. An der Bilanzsumme hat das Anlagevermögen zum 31.12.2023 einen Anteil von 2,59%. Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten minderten sich um TEUR 14.086; davon entfallen 85,05% der Bilanzsumme auf Vorräte. Wie in den vergangenen Jahren war es zur termingerechten Bereitstellung der Artikel erforderlich, in einem gewissen Umfang Lagerhaltung zu betreiben. Auf Grund des vorwiegenden Online-Geschäfts bestehen, unverändert zum Vorjahr, keine wesentlichen Liefer- und Leistungsforderungen. Die Bankbestände haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich vermindert und betragen TEUR 504. Das Eigenkapital wurde um den Jahresfehlbetrag und um Ausschüttungen an die Gesellschafterin gemindert und beträgt nunmehr TEUR 6.393. Die Eigenkapitalquote beträgt 85,4% (Vorjahr 68,1%). Das Fremdkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.792 auf TEUR 1.094 gesunken. Dabei sind insbesondere die Steuerrückstellungen ursächlich für die Minderung. Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
3. Finanzlage Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Die Investitionsmaßnahmen konnten vollständig mit Eigenmitteln finanziert werden. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Insgesamt kann die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Denqbar GmbH als stabil und geordnet bezeichnet werden. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung Auf der Grundlage der schlechten Branchenentwicklung für den Onlinehandel und auf Grund der eingetrübten Konsumstimmung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ähnliche Umsatzerlöse wie im Jahr 2023. Dennoch wird durch die eingeleiteten Kostenoptimierungsmaßnahmen ein ausgeglichenes Jahresergebnis erwartet. Insgesamt rechnen wir aber in den nächsten Jahren mit einem positiven Geschäftsverlauf, der allerdings voraussichtlich hinter dem Ergebnis des Jahres 2022 zurückbleiben wird. D. Chancen und Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Denqbar GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potenzielle Chancen und Risiken zu erkennen und um über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind - die Risikosteuerung, - das Risikocontrolling und - das Risikoreporting. Zu den internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - der Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - laufende Prüfungen durch interne Revision - Arbeitsanweisungen. Es ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Im Bereich Beschaffung ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Ausfallrisiken für den Forderungsbestand sind durch die Bezahlung per Vorkasse gering. Liquiditätsrisiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Weitere wesentliche Chancen und Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Denqbar GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Produktrisiken Die Produkte werden vor der Markteinführung und begleitend über den Produktlebenszyklus getestet. Des Weiteren wird permanent die Produktqualität durch Auswertung von Retouren, Kundenrezessionen und Kundenfeedback überwacht. Personalrisiken Die Denqbar GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Es besteht großer Bedarf an qualifiziertem Personal, was unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen erfordert. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind zurzeit nicht erkennbar. Politische Risiken Als international tätiges Unternehmen ist die Denqbar GmbH von der politischen und wirtschaftlichen Situation in den Ländern, in denen sie tätig ist, abhängig. Die Veränderung von Vorschriften, Gesetzen oder Abgaben können zu Risiken führen. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - belebender Konjunktur - der Erschließung neuer Absatzmärkte - neue innovative Produkte - hoher Produktqualität. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der handelsrechtlichen Vorschriften. Die Geellschaft wendet gemäß Art. 93 Abs. 2 EGHGB bereits zum 31. Dezember 2023 die Größenklassen nach § 267 Abs. 1 HGB n.F. an, die erstmals auf Jahresabschlüsse sowie Lageberichte für das nach dem 31. Dezember 2023 beginnende Geschäftsjahr verpflichtend anzuwenden sind. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeEntgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Den Abschreibungen wird dabei eine Nutzungsdauer zwischen 5 und 15 Jahren zu Grunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (bei einer Nutzungsdauer von 3 bis 12 Jahren; die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken werden über 25 Jahre abgeschrieben) vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und geometrisch degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr aktiviert und voll abgeschrieben sowie ihr Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abschreibungen auf das Vorratsvermögen waren in Höhe von 101 TEUR erforderlich. Der Ansatz der Waren erfolgt dabei nach der Durchschnittsmethode. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht seit dem Geschäftsjahr 2023 kein Gebrauch gemacht werden. Latente Steuern ergeben sich insbesondere aus zeitlichen Unterschieden bei den sonstigen Rückstellungen und im Sachanlagevermögen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssatz werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal in Höhe von 0,5 % der (gewährleistungspflichtigen) Umsatzerlöse gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel entnommen werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 145) und resultieren aus Umsatzsteuerforderungen infolge umsatzsteuerlicher Organschaft. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter resultieren in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 5) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 195 (Vorjahr: TEUR 345) aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten infolge umsatzsteuerlicher Organschaft. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 27). Die Verbindlichkeit resultiert, wie im Vorjahr, aus dem Erwerb eines verbundenen Unternehmens. Alle weiteren Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Vom Umsatz entfielen TEUR 8.498 auf das Inland und TEUR 3.461 auf das Ausland. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 142 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 28 , wobei durchschnittlich 22 Mitarbeiter in Vollzeit und 6 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt waren. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 256 p.a. und resultieren aus Mietverträgen. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Jörg Schwarzwälder geführt. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge erfolgt unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 268 Abs. 4 HGB nicht. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar in Höhe von TEUR 29 entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 877.369,50 auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zum Unterzeichner
Pirna, 05.08.2024 gez. Jörg Schwarzwälder Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Denqbar GmbH, Pirna PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Denqbar GmbH, Pirna - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Denqbar GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRüFERS FüR DIE PRüFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 5. August 2024 BDO
AG
gez. Prof. Dr. Penter, Wirtschaftsprüfer gez. Karnstedt, Wirtschaftsprüferin |
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