ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH

Gottlieb-Daimler-Straße 12, 30974 Wennigsen (Deister), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 217498
Vorher
Cardo Door Production GmbH
Eingetragen
27.11.2001
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Herstellung, Vertrieb und Montage von Toranlagen, Automatiktüren, Ladebrücken, Einlass- und Verladesystemen sowie vergleichbarer Produkte und Komponenten, Erbringung von Dienstleistungen (Service, Wartung, Reparatur, Erprobung, Instandhaltung und sicherheitstechnische Prüfung) sowie damit im Zusammenhang stehende Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Bajerke
seit 28.11.2024
Prokura
Ralph Schmidt
seit 28.11.2024
Prokura
Dennis Gottschalk
seit 28.11.2024
Prokura
Geschäftsführer
Aron Blaz Literski
seit 23.12.2022
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ASSA ABLOY ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.299.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH

Wennigsen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH, Wennigsen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 27. März 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nasirifar, Wirtschaftsprüfer

Krone, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 288,47 7.538,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 213.197,82 253.721,55
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 433.681,16 263.229,87
646.878,98 516.951,42
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 16.945.328,49 16.945.328,49
17.592.495,94 17.469.817,93
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 863.938,05 1.411.274,01
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.538.750,30 2.920.803,64
3. Fertige Erzeugnisse 127.824,43 89.134,00
2.530.512,78 4.421.211,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.694.625,83 6.751.156,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 132.362,97 145.286,49
3. Sonstige Vermögensgegenstände 685.505,78 1.081.467,68
5.512.494,58 7.977.910,93
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 726,41 612,07
8.043.733,77 12.399.734,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 185.341,94 135.742,31
25.821.571,65 30.005.294,89

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.299.500,00 1.299.500,00
II. Kapitalrücklage 3.043.083,34 3.043.083,34
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 39.318,69 39.318,69
IV. Gewinnvortrag 2.612.508,22 2.612.508,22
V. Jahresergebnis 0,00 0,00
6.994.410,25 6.994.410,25
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.213.607,00 1.109.094,00
2. Steuerrückstellungen 523.703,76 523.703,76
3. Sonstige Rückstellungen 3.307.957,42 2.813.108,99
5.045.268,18 4.445.906,75
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.467.117,43 2.545.560,42
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 760.922,20 801.709,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.153.333,35 9.834.824,91
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.400.520,24 5.262.392,79
13.781.893,22 18.444.487,89
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 120.490,00
25.821.571,65 30.005.294,89

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 41.966.380,67 38.754.754,98
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen -374.558,72 -92.678,36
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.106.867,39 1.797.290,03
42.698.689,34 40.459.366,65
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 16.032.166,18 14.608.636,05
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.215.416,06 4.902.064,00
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.628.785,20 12.593.116,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.370.883,95 2.415.902,89
davon für Altersversorgung EUR 236.351,18 (Vj. EUR 149.642,47)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 148.611,15 147.992,10
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.672.654,80 4.537.842,09
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,30
41.068.517,34 39.205.553,59
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 191.207,93 68.864,18
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16.115,53 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 1.422.848,54 1.184.948,88
12. Sonstige Steuern 17.956,09 14.773,73
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne 1.404.892,45 1.170.175,15
14. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Es gelten die gesetzlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH mit Sitz in 30974 Wennigsen ist beim Amtsgericht Hannover unter der Handelsregisternummer HRB 217498 gemeldet.

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen ASSA ABLOY Deutschland GmbH, Berlin, (Organträgerin) und ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH, Wennigsen, (Organgesellschaft). Die Organgesellschaft verpflichtet sich ihren ganzen Gewinn an die Organträgerin abzuführen.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertung«- und Ausweismethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um lineare Abschreibungen entsprechend der vertraglich bzw. gesetzlich feststehenden oder vorsichtig geschätzten Nutzungsdauer vermindert.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt bei einer Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren.

Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens haben nur einen untergeordneten Wertumfang. Sie wurden bei einem Wert von mehr als EUR 250 bis zu einem Wert von EUR 800 im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen wurden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Am 29. April 2022 wurde die Jotec Service & Vertriebsgesellschaft mbH (Jotec) in Erkelenz als 100% Tochter der ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH erworben. Daher wurde der Kaufpreis zzgl. der Nebenkosten in Höhe von TEUR 16.933 als Anteile an verbundenen Unternehmen unter den Finanzanlagen angesetzt.

Ein erfolgsbasierter Anteil des Kaufpreises (Earn-Out Klausel, TEUR 2.250) und ein Einbehalt des Kaufpreises (Holdback, TEUR 2.250) wurden als sonstige Verbindlichkeit eingebucht.

Der Einbehalt (Holdback) in Höhe von TEUR 2.250 und die erste Auszahlung des Earn- Outs in Höhe von TEUR 625 wurden im Geschäftsjahr 2023 an die Josten Vermögensverwaltung GmbH ausgezahlt.

Die zweite Auszahlung des Earn-Outs erfolgt im Geschäftsjahr 2024. Die Auszahlung hängt jedoch von der Geschäftsentwicklung der Jotec Service & Vertriebsgesellschaft mbH ab.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- sowie Herstellungskosten angesetzt, soweit unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht niedrigere Tageswerte am Bilanzstichtag maßgebend waren.

Für Serviceartikel wird ein Festwert gemäß § 256 Satz 2 HGB gebildet.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten (Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten) angemessene Gemeinkostenanteile (Material- und Fertigungsgemeinkosten) berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen sind erkennbare Risiken durch Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert bewertet.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit Method"). Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen lagen als Rechnungsgrundlagen die "Heubeck-Richttafeln 2018 G" zugrunde. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,82 % p.a. zugrunde gelegt (Vj. 1,78% p.a.). Weiterhin wurde eine Rentendynamik von unverändert 2,00% p. a. berücksichtigt.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen sowie aus Änderungen der Zinssätze werden gesondert unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen im Anhang ausgewiesen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie einen Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

III. Erläuterungen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Hierzu verweisen wir auf die Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Anlagenspiegel, der Bestandteil des Anhangs ist. Im Finanzanlagevermögen wird unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ausschließlich der 100%ige Anteil an der Jotec Service & Vertriebsgesellschaft mbH bilanziert.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 132 (Vj. TEUR 145) aus Lieferungen und Leistungen.

Der Betrag der Einzel- und Pauschalwertberichtigungen beläuft sich auf TEUR 159 (Vj. TEUR 201) und bezieht sich auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus Steuerforderungen in Höhe von TEUR 396 (Vj. TEUR 838).

3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen vorausbezahlte Prämien aus Versicherungsverträgen von TEUR 18 (Vj. TEUR 19) sowie Kraftfahrzeugsteuer von TEUR 15 (Vj. TEUR 14).

4. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage

Das Stammkapital der ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH beträgt unverändert EUR 1.299.500,00. Alleinige Gesellschafterin ist die ASSA ABLOY Deutschland GmbH, Berlin.

Die Kapitalrücklage resultiert aus anderen Zuzahlungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung bzw. deren Hinterbliebene belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 1.069 (Vj. TEUR 1.109).

Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Unterschiedsbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 7 (Vj. TEUR 34).

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82%) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,76%) beträgt TEUR 7 und unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre, wenn nicht entsperrt durch freie Mittel.

6. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf TEUR 524 (Vj. TEUR 524).

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Personalbezogene Rückstellungen 1.465 1.007
Gewährleistungsansprüche 480 451
Rückstellung für ausstehende Rechnungen 167 494
Erfasste Rechnungen und Wareneingänge 840 619
Bonusvereinbarungen mit Kunden 45 32
Prozesskosten 35 31
Jahresabschluss/Steuererklärungen 88 95
Übrige 188 84
3.308 2.813

8. Verbindlichkeiten

Aus Kundenaufträgen haben wir Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.467 (Vj. TEUR 2.546) erhalten.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 546 (Vj. TEUR 525) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 5.472 aus kurzfristiger Konzernfinanzierung (Vj. TEUR 7.600).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 607 (Vj. TEUR 759) sowie Verbindlichkeiten aus Sozialleistungen in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 1).

IV. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Aus dem Geschäftsbereich Service sind in den Umsatzerlösen TEUR 26.056 (Vj. TEUR 23.825) und aus dem Geschäftsbereich Neuverkauf TEUR 15.911 (Vj. TEUR 14.930) enthalten.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 888 (Vj. TEUR 1.072). Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 144 (Vj. TEUR 584) enthalten, die aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.

3. Materialaufwand

Aufwendungen für bezogene Leistungen

In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind Aufwendungen für Ausgangsfrachten in Höhe von TEUR 518 (Vj. TEUR 865) enthalten.

4. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 236 (Vj. TEUR 150).

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für KFZ in Höhe von TEUR 1.685 (Vj. TEUR 1.635) enthalten.

Die Aufwendungen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen gem. Artikel 67 Abs. 1 EGHGB betragen TEUR 27 (Vj. TEUR 34).

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung für Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 14 (Vj. TEUR 27) enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 92 (Vj. 66 TEUR).

2. Zahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:

2023 2022
Arbeiter 111 104
Angestellte 91 99
202 203

3. Haftungsverhältnisse

Mit der ASSA ABLOY Financial Services AB, Stockholm, Schweden, und anderen zur ASSA ABLOY-Gruppe gehörenden Gesellschaften wird ein Cash-Management-System praktiziert. Vereinbarungsgemäß haftet die ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH, Wennigsen, gesamtschuldnerisch mit den anderen angeschlossenen Gesellschaften für eine eventuell bestehende Bankverbindlichkeit. Dieser Sachverhalt war in der Bilanz der ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

Die Summe aus Avalaufträgen setzt sich wie folgt zusammen:

Bank Avalbestand 31.12.2023 Avalbestand 31.12.2022
TEUR TEUR
SEB AG 0 0
Commerzbank AG 2.941 3.567
Nordea Bank 0 0
Gesamtsumme 2.941 3.567

Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von TEUR 1.147 aus Miet- und Leasingverträgen, die zwischen 2024 und 2027 enden sowie die jährliche Erbbaukosten von TEUR 18 aus den bis 2047 bzw. 2049 befristeten Erbbaurechten.

5. Angaben zur Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt:

Marina Kristina Agneta Lindholm, Managing Director, ASSA ABLOY Entrance Systems AB, Stockholm, Schweden

Aron Blaz Literski, Managing Director, ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH, Wennigsen, Deutschland

Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Für ausgeschiedene Geschäftsführer bzw. ihre Hinterbliebenen bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.069.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge ehemaliger Geschäftsführer wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

6. Konzernverhältnisse

Die ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH wird in den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der ASSA ABLOY AB, Stockholm, Schweden (größter und kleinster Konsolidierungskreis), einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird in elektronischer Form veröffentlicht und ist am Sitz der Gesellschaft in Stockholm, Schweden, oder im Internet unter www.assaabloy.com erhältlich.

7. Nachtragsbericht

Es ist beabsichtigt, die beiden Gesellschaften ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH und Albany Door Systems GmbH im Geschäftsjahr 2024 miteinander zu verschmelzen. Dies soll unter dem Namen ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH erfolgen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

 

Wennigsen, den 22. März 2024

ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Aron Blaz Literski

Marina Kristina Agneta Lindholm

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 527.228,88 0,00 0,00 527.228,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.826.846,74 0,00 0,00 11.826.846,74
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.706.728,09 271.289,16 293,39 1.977.723,86
13.533.574,83 271.289,16 293,39 13.804.570,60
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 16.945.328,49 0,00 0,00 16.945.328,49
31.006.132,20 271.289,16 293,39 31.277.127,97
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 519.690,86 7.249,55 0,00 526.940,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.573.125,19 40.523,73 0,00 11.613.648,92
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.443.498,22 100.837,87 293,39 1.544.042,70
13.016.623,41 141.361,60 293,39 13.157.691,62
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
13.536.314,27 148.611,15 293,39 13.684.632,03
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 288,47 7.538,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 213.197,82 253.721,55
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 433.681,16 263.229,87
646.878,98 516.951,42
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 16.945.328,49 16.945.328,49
17.592.495,94 17.469.817,93

LAGEBERICHT für 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH gehört seit Mitte März 2011 zu der schwedischen Konzerngruppe ASSA ABLOY AB mit Hauptsitz in Stockholm. Insgesamt gehören zu der Gruppe fünf Divisionen. Die ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH ist Teil der Division ASSA ABLOY Entrance Systems, einer der führenden Anbieter von automatisierten Eingangslösungen, mit Vertriebsgesellschaften in 37 Ländern, Händlern in über 100 Ländern, über 4. Mrd. Euro Umsatz und mehr als 15.000 Mitarbeitern weltweit für 2023. Die Gesellschaft bietet eine flächendeckende Handels- und Serviceorganisation mit regionalen Schwerpunkten.

Hauptfokus der Gesellschaft liegt auf einer hohen, gleichbleibenden Produktqualität, sicheren Geschäftsprozessen und einem hohen Arbeitssicherheits- und Umweltschutzstandard, wie er in den verschiedenen Industrien heute vorausgesetzt wird. Im Sinne der strategischen Kundenausrichtung behielt die Gesellschaft ihren Fokus auf die Segmente Distribution & Logistic und Public Sector auch im Jahr 2023 weiter bei. Dieser Bereich umfasst Firmen mit Logistik-Zentren, die wiederum mit Verladebrücken für LKWs ausgestattet sind.

Neben dem deutschen handelsrechtlichen Abschluss wird für die gruppeninternen Zwecke innerhalb der ASSA ABLOY-Gruppe parallel ein Group Reporting Package auf Basis internationaler Rechnungslegungsvorschriften erstellt. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind der Auftragseingang und der Umsatz.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr (BIP preisbereinigt) geschrumpft. Beeinflusst durch den bestehenden Krieg Russlands gegen die Ukraine und dessen wirtschaftliche Folgen, die schwache Entwicklung der Wirtschaft global und die anhaltend hohen Energie- und Verbraucherpreise fiel die erhoffte wirtschaftliche Erholung aus.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0% zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85% des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4%). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Der für die Gesellschaft relevante Markt im Bereich der Tor- und Verladetechnik zeigte aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung eine abflachende Dynamik. Aus der vorherrschenden Verunsicherung der Industrie resultierte eine verstärkte Abwägung in Kauf- und Investitionsentscheidungen.

2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Wirtschaftsbau verlief die Entwicklung 2023 zweigeteilt. Während den Hochbau die hohe Zinslast verbunden mit der schwachen Konjunkturentwicklung in den Industriebereichen traf, gaben dem Wirtschaftstiefbau Projekte Schwung, nicht zuletzt Großprojekte, der Energie- und Mobilitätswende.

Die Order im Wirtschaftstiefbau sind im Jahr 2022 von 19,5 Mrd. € auf 24,5 Mrd. € angewachsen (+26%). Auch die Auftragsbestände haben im Jahresverlauf 2023 deutlich zugelegt, von ca. 13 Mrd. € Ende 2022 auf 17,4 Mrd. € Ende 2023 (+34%). Der Umsatz im Wirtschaftstiefbau erreichte 2023 ca. 27,7 Mrd. €, nominal ein Zuwachs von knapp 12%, real ein Zuwachs um 4,6%.

Anders stellt sich die Entwicklung im Wirtschaftshochbau dar. Hier schlägt sich die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar nieder. Auch hier bremsen die Zinsentwicklung und die Energiepreisentwicklung die Investitionsneigung für Bauten ein. So verfehlten die Neubau-Genehmigungen für Büro- und Verwaltungsgebäude, bemessen nach Baukosten, das Vorjahresvolumen um fast 20%. Lagergebäude konnten ihre Rallye der Vorjahre nicht weiter fortsetzen (-11%). Für Neu- und Umbaumaßnahmen in Wirtschaftsbauten fehlen zum Vorjahr nominal insgesamt ca. 4,2 Mrd. € (-10%).

Der Orderzugang blieb im Wirtschaftshochbau im Jahresverlauf schwach ausgeprägt. Zuletzt haben Großprojekte das kumulative Ergebnis zwar noch etwas aufgebessert, per Saldo sind es aber immer noch allein nominal ca. 3% weniger Aufträge als im Vorjahr.

Insgesamt erreichte der Umsatz im Wirtschaftsbau 2023 ca. 60 Mrd. €, nominal ein Zuwachs um 5,5%, real ein Verlust um 1,3%. Der Wirtschaftstiefbau gewann in den vergangenen Jahren mit dem Ausbau der Energieinfrastruktur und der Mobilitätswende zusehends an Gewicht.

2.3 Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Das Jahr 2023 war geprägt von Einflussfaktoren, die die Marktbedingungen erschwert haben. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine und dessen wirtschaftlichen Folgen, die schwache Entwicklung der Wirtschaft global und die anhaltend hohen Energie- und Verbraucherpreise haben die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands geschwächt.

In 2022 hat die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 41.803 gerechnet. In 2023 haben sich Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 41.966 ergeben. Die Prognose aus dem Vorjahr wurde somit nahezu erreicht.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

a. Ertragslage

Der Auftragseingang im Neuverkauf hat sich aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geringfügig gegenüber dem Vorjahr 2022 verringert. Insbesondere der Preisdruck sowie die Inflationsraten und Unsicherheiten in Verbindung mit dem Russland-Ukraine Konflikt haben die Stimmung für Neuinvestition gedämpft. Insbesondere das Projektgeschäft blieb auch in 2023 hinter den Erwartungen zurück.

Im Umsatz konnten wir ein Wachstum von 8,3% verzeichnen. Dies sind die Nachwirkungen des stark gestiegenen Auftragseinganges im Bereich des Projektgeschäftes in den Jahren 2021/2022.

Der Bereich Service konnte trotz des anhaltendem Fachkräftemangels deutlich im Auftragseingang und im Umsatz zulegen. Der Auftragseingang und der Umsatz konnten um mehr als 9,4% gesteigert werden.

Das aktuelle Geschäftsjahr schloss im Bereich Service mit einer positiven Umsatzentwicklung von TEUR 26.056 (Vorjahr TEUR 23.825) ab.

Die Geschäftsführung war mit der Entwicklung des Geschäftsjahres insgesamt zufrieden. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Umsatzwachstum gegenüber Vorjahr trotz Wirtschaftskrise, hoher Inflationsrate und geopolitischen Konflikten.

b. Vermögenslage

Die wesentlichen Posten auf der Aktivseite betreffen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die zusammen 18,7% (Vorjahr 23,0%) im Verhältnis zur Bilanzsumme entsprechen, sowie die Vorräte mit einem Anteil von 9,8% (Vorjahr 14,7%). Das Anlagevermögen beläuft sich auf 68,1% (Vorjahr 58,2%) der Bilanzsumme.

Die Passivseite betrifft im Wesentlichen das Eigenkapital in Höhe von TEUR 6.994 (Vorjahr TEUR 6.994), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 9.153 (Vorjahr TEUR 9.835) sowie die Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.045 (Vorjahr TEUR 4.446).

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 liegt bei TEUR 1.405 (Vorjahr TEUR 1.170) und wird gemäß dem seit 2022 bestehenden Ergebnisabführungsvertrag an die Gesellschafterin abgeführt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verzeichnen eine Abnahme um TEUR 41 auf TEUR 761.

c. Finanzlage

Das Unternehmen finanziert sich vorrangig aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und bedient sich bei Bedarf des Cash-Pools des ASSA ABLOY-Konzerns, in welchen es eingebunden ist. Die fristgerechte Bedienung der Verbindlichkeiten ist aufgrund der Zugehörigkeit zum Cash-Pool jederzeit gewährleistet.

Die Investitionen in Sachanlagen in Höhe von TEUR 271 konnten wie im Vorjahr vollständig aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit getätigt werden. Hierbei handelte es sich hauptsächlich um die Einrichtung von Servicefahrzeugen (TEUR 208) und geringwertige Güter (GWG, TEUR 38). Vereinzelte größere Investitionen umfassten die reguläre, abnutzungsbedingte Ersetzung von IT-Hardware in allen Abteilungen.

Es bestehen keine mittel- bzw. langfristigen Kredite. Der bestehende Avalrahmen der Gesellschaft für Bürgschaften beträgt TEUR 2.941.

3. Chancen- und Risiken

3.1 Vorbemerkungen

Das Unternehmen ist durch etablierte Maßnahmen zur Kapazitäts- und Kostenanpassung sowie durch die Einbindung in den ASSA ABLOY Konzern so aufgestellt, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine bestandgefährdenden Risiken gesehen werden.

Der Rückzug aus dem Russland-Geschäft hat insgesamt nur einen kleinen Einfluss auf unser Jahresergebnis gehabt. Dieses Risiko bewerten wir daher aus aktueller Sicht als gering ein.

Eine große Chance sehen wir weiterhin in der Digitalisierung unserer Prozesse. Dies wird auch von Seiten des Konzerns vorangetrieben und einzelne Projekte sind bereits initiiert. Hierdurch erhoffen wir uns eine weitere Optimierung unserer Abläufe in der Bereitstellung kundenorientierter Lösungen.

Das Thema Health & Safety wird ebenfalls durch gezielte Maßnahmen, Trainings und Informationsveranstaltungen ständig an unsere Mitarbeiter/innen herangetragen. Dadurch wird das Risiko von Unfällen und Ausfallzeiten minimiert. Viele Mitarbeiter/innen sind mit mobilen Endgeräten ausgestattet und haben die Möglichkeit mobil zu arbeiten. Die Firmenphilosophie einer Kultur bestehend aus Büroarbeit und mobilen arbeiten wird umgesetzt.

3.2 Ausfallrisiko

Das bestehende Risikomanagement gibt einen permanenten und zeitnahen Überblick über die aktuelle Geschäftssituation sowie über Chancen und Risiken der künftigen operativen Geschäftsentwicklung. Darüber hinaus führen wir regelmäßig Bonitätsprüfungen unserer Kunden durch. Lieferungen werden in Höhe der vereinbarten Kreditlimits abgewickelt, daraus resultierend gehen wir von einem geringen Risiko aus.

3.3 Wettbewerbsrisiko

Unserer Einschätzung nach wird das Geschäftsjahr 2024 weniger planbar verlaufen als vorangegangene Geschäftsperioden. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine und dessen wirtschaftlichen Folgen, die schwache Entwicklung der Wirtschaft global und fehlende sichere Rahmenbedingungen erschweren die Einschätzung.

Somit besteht aus unserer Sicht ein deutliches Risiko für Umsatz und Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024.

3.4 Liquiditätsrisiko

Die Gesellschaft hat sowohl in diesem und im vergangenen Jahr einen positiven Cashflow sowie Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet. Es bestehen keine Anzeichen, dass sich dieses in den kommenden Jahren nachhaltig verändern wird. Zudem besteht die Möglichkeit über den Konzern-Cashpool Kredite in Anspruch zu nehmen. Ein Liquiditätsrisiko ist daher nicht ersichtlich.

3.5 Preisänderungsrisiken

Preisänderungsrisiken werden vornehmlich auf der Beschaffungsseite bei den konzerneigenen Produktionsstätten gesehen. Hier werden durch längerfristige Lieferantenverträge Schwankungen im Einkaufspreis aufgefangen. Schwankungen im Bereich der Anschaffung führten zu notwendigen Preisanpassungen auf der Verkaufsseite.

3.6 Chancen

Weiterhin rechnen wir mit mittel- und langfristigen Effekten der De-globalisierung, die zu verstärkter Investition in Produktionskapazitäten im europäischen Raum führen dürften und somit auch eine Stärkung der Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen führen dürfte.

Ansonsten rechnen wir für das Jahr 2024 weiterhin mit einer geteilten Entwicklung. Der Wirtschaftstiefbau wächst real um 7%, der Hochbau verliert real 1%. Insgesamt werden im Wirtschaftsbau 2024 ca. 60 Mrd. Euro umgesetzt, real ein Zuwachs um 3%.

4. Prognosebericht

Als Prognose für 2024 rechnen wir insgesamt mit einer Verschärfung der Wettbewerbssituation aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Gesamtsituation und deren Entwicklung. Wir gehen im Verlauf des Jahres 2024 von einer leichten Erholung in der zweiten Jahreshälfte und damit einer Zunahme an Investitionen aus.

Wir rechnen insgesamt mit einem Umsatzwachstum von 8% sowie einer Steigerung des Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) von 10%. Die erwartete Steigerung des Ergebnisses wird durch gestiegene Umsatzerlöse sowie einer leicht geringeren Kostenstruktur begründet.

Auch in 2024 wird die Zusammenarbeit im Konzern ASSA ABLOY weiter ausgebaut. Neue Produkte bzw. die Weiterentwicklung bestehender Produkte steht im Fokus. Die Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems wird unsere Prozesse weiter optimieren und uns in der Abwicklung unserer Arbeitsabläufe unterstützen.

Eine Intensivierung der Zusammenarbeit der im deutschen Markt agierenden Unternehmen Albany Doors Systems GmbH, der ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH und der Jotec Service & Vertriebsges. mbH ist vorgesehen. Dieses wird unsere Marktposition stärken und es uns besser Ermöglichen auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen.

Das Wachstum in den Umsätzen wirkt sich positiv auf das operative Ergebnis (EBIT) aus. auch wenn die Margen unter dem Kostendruck auf der Beschaffungsseite stehen, so rechnen wir dennoch mit einer Erhöhung des operativen Ergebnisses und einem Cashflow in % vom EBIT >100%.

 

Wennigsen, den 22. März 2024

ASSA ABLOY Entrance Systems Germany GmbH

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