Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 135568
Eingetragen
22.7.2011
Branche
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und ForschungHochschulklinikenForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege durch die Organisation und Ausrichtung des World Health Summits in Berlin und anderer damit im Zusammenhang stehender Kongresse und Aktivitäten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Schicker
seit 2.6.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert96.15% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Charité – Universitätsmedizin Berlin
96.15%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Germany
25.000 €

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WHS Foundation GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 35.182,75 24.729,20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 750,00 750,00
II. Sachanlagen 34.432,75 23.979,20
B. Umlaufvermögen 3.934.012,02 3.046.333,17
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.436.325,35 480.695,99
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.497.686,67 2.565.637,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.071,34 9.036,76
Summe Aktiva 3.989.266,11 3.080.099,13

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.394.739,87 2.317.584,46
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.176.629,57 200.000,00
III. Gewinn-/Verlustvortrag 0,00 1.149.973,16
IV. Jahresüberschuss 193.110,30 942.611,30
B. Rückstellungen 1.093.416,66 658.588,92
C. Verbindlichkeiten 116.275,65 27.415,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 116.275,65 27.415,75
D. Rechnungsabgrenzungsposten 384.833,93 76.510,00
Summe Passiva 3.989.266,11 3.080.099,13

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

einschließlich Anlagennachweis für den Zeitraum 1. Januar - 31. Dezember 2023

1 Unternehmensangaben und Vorbemerkungen

Die WHS Foundation GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist eingetragen im Amtsgericht Berlin-Charlottenburg in Abteilung B unter der Handelsregisternummer 135568 B.

Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 1. Januar 2023 - 31. Dezember 2023 wurden gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags unter grundsätzlicher Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Aufgrund ergänzender Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages sind der Jahresabschluss und der Lagebericht in entsprechender Anwendung des Dritten Buches des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt worden.

Für die nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellte Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Der Jahresabschluss wurde vor Gewinnverwendung aufgestellt.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung oder dem Verbrauch unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der immaterielle Vermögensgegenstand der WHS bezieht sich auf eine Domain, die nicht abgeschrieben wird.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 u. Abs. 3 HGB).

Die Nutzungsdauer der Sachanlagen richtet sich nach der Afa-Tabelle des jeweiligen Gegenstands. In der WHS werden Einrichtungsgegenstände (Möbel) mit 10 Jahren bewertet, EDV-Geräte mit 1 Jahr.

Für Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR erfolgte im Geschäftsjahr eine Sofortabschreibung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde eine pauschale Wertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand von 1,0 % gebildet.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag bilanziert, soweit diese Aufwendungen einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag betreffen.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 2 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 2 HGB).

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der individuelle Unternehmenssteuersatz beträgt 30,18 %. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Währungspositionen werden grundsätzlich mit dem Devisenkurs zum Zeitpunkt des Transaktionstages der Geschäftsvorfälle erfasst. Zum Abschlussstichtag entstandene Kursverluste aus der Bewertung der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden berücksichtigt. Kursgewinne aus der Bewertung von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gemäß

§ 256a HGB erfasst.

3 Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Erstbewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Planmäßige Abschreibungen auf das abnutzbare Anlagevermögen erfolgen im Rahmen der Folgebewertung grundsätzlich linear und werden pro rata temporis vorgenommen.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagennachweis dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beziehen sich mit 137 TEUR (Vj. 29 TEUR) auf Forderungen gegen den Gesellschafter und betreffen Lieferungen und Leistungen.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Aktive latente Steuern

Es entstanden im Berichtsjahr aktive latente Steuern aus der handelsrechtlich höheren Bewertung der Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Von § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Rückstellungen

Für künftige, am Bilanzstichtag bereits verursachte Belastungen wurden gem. § 249 HGB und § 253 Abs. 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages Rückstellungen angesetzt bzw. bewertet. Es bestehen keine Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen sind in angemessener Höhe abgedeckt.

Die Personalkostenrückstellungen ergeben sich aus den zugrundliegenden Urlaubs- und Prämienrückstellungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten der abzuführenden Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von 10 TEUR (Vj. 6 TEUR).

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 4.708 TEUR (Vj. 5.124 TEUR) resultieren zum überwiegenden Teil aus der Ausrichtung des jährlichen Weltgesundheitsgipfels "World Health Summit".

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 61 TEUR (Vj. 2 TEUR), sowie Ertrag aus der Auflösung der pauschalen Wertberichtigung in Höhe von 4 TEUR (Vj. 5 TEUR) und Ertrag aus Währungsumrechnung in Höhe von 1 TEUR (Vj. 32 TEUR).

Materialaufwand

Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen alle mit dem Kongress in Verbindung stehenden Aufwendungen zur Organisation und Durchführung der Veranstaltung.

Im Berichtsjahr erfolgte eine Änderung des Ausweises der Konten für Reisekosten Dritter sowie Personalgestellung (768 TEUR, Vj. 978 TEUR) von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die Materialaufwendungen, aufgrund des Zusammenhangs mit der Erbringung der Umsatzerlöse.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 3 TEUR (Vj. 1 TEUR).

Aufwendungen aus der Währungskursumrechnung besteht in Höhe von 1 TEUR (Vj. 6)

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag ergeben sich im Wesentlichen aus den ertragsteuerlichen Sachverhalten des Geschäftsjahres 2023. Hierin enthalten ist zum einen die Gewerbesteuer mit 28 TEUR (Vj. 195 TEUR) und zum anderen die Körperschaftsteuer mit 29 TEUR (Vj. 203 TEUR) und der Solidaritätszuschlag in Höhe von 2 TEUR.

5 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB) bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Die WHS hat sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 50 TEUR aus einem Mietvertrag.

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB bestanden zum 31. Dezember 2023 nicht.

6 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB haben sich nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 nicht ergeben.

7 Sonstige Angaben

a) Mitarbeiter:innen

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:innen betrug 10,5 (Vj. 8,0). Am Bilanzstichtag waren 12 Mitarbeiter:innen in der Gesellschaft tätig.

b) Organe

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung und das Kuratorium.

Mitglieder:

1. Prof. Dr. Detlev Ganten (World Health Summit Founding President); Vorsitz

2. Niels Annen (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - BMZ, parlamentarischer Staatssekretär)

3. Dr. Thomas Steffen (Bundesministerium für Gesundheit - BMG, Staatssekretär)

4. Prof. Dr. Veronika von Messling (Bundesministerium für Bildung und Forschung - BMBF, Generaldirektorin für Biowissenschaften)

5. Dr. Gesa Miehe-Nordmeyer (Bundeskanzleramt, Abteilungsleiterin Sozial-, Gesundheits- Arbeitsmarkt-, Umwelt- und Gesellschaftspolitik)

6. Dr. Thomas Götz (Senat von Berlin, Staatssekretär für Gesundheit und Pflege)

7. Prof. Dr. Russwurm (Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Präsident)

8. Prof. Dr. Matthias Frosch (Medizinischer Fakultätentag, Präsident)

9. Prof. Dr. Dorothea Wagner (Wissenschaftsrat, Vorsitzende)

10. Roland Göhde (German Health Alliance - GHA, Vorstandsvorsitzender)

Ständige Gäste:

 Vorstandsvorsitzender der Charité: Prof. Dr. Heyo K Kroemer

 Präsident World Health Summit, Prof. Dr. Axel R Pries

 Geschäftsführer WHS Foundation GmbH: Dr. Jörg Heldmann (bis 30. April 2023); Carsten Schicker (ab 15.Mai 2023)

c) Geschäftsführung

Mit Wirkung zum 1. Juli 2018 führt Herr Dr. Jörg Heldmann die Geschäfte der Gesellschaft als Kaufmännischer Geschäftsführer alleine.

Mit Wirkung zum 30.04.2023 ist Herr Dr. Jörg Heldmann nicht mehr Geschäftsführer.

Mit Wirkung zum 15.05.2023 führt Herr Carsten Schicker die Geschäfte der Gesellschaft als kaufmännischer Geschäftsführer alleine.

d) Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Der Geschäftsführer hat Entgelt von der Gesellschaft bezogen. Es wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

e) Beziehung zu nahestehenden Personen

Berichtspflichtige Geschäfte i. S. d. § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB mit nahestehenden Unternehmen oder Personen liegen im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vor.

Honorar des Abschlussprüfers

In Bezug auf das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird vom Befreiungswahlrecht des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht. Die Angaben werden im Konzernabschluss der Charité ausgewiesen.

f) Konzernverhältnisse

Sämtliche Anteile an der WHS Foundation GmbH werden von der Charité - Universitätsmedizin Berlin gehalten.

Der Jahresabschluss der WHS Foundation GmbH wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der Charité - Universitätsmedizin Berlin, welche den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wird durch Einreichung beim Unternehmensregister offengelegt.

g) Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 193.110,30 EUR zu 93.110,30 EUR auf neue Rechnungen vorzutragen und 100.000 EUR zum 30.08.2024 an das Mutterunternehmen auszuschütten.

 

Berlin, 19. März 2024

Carsten Schicker

Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Berlin, den 04.06.2024

gez. Carsten Schicker, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 04.06.2024 festgestellt.

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