Rohr Tech Solution UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lukas Giesers seit 10.4.2024 | Prokura |
Sergej Pautschkow seit 28.10.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Transtar GmbHWassenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023Grundlagen des Unternehmens Die Transtar GmbH ist ein Anbieter von Logistikdienstleistungen in ganz Europa. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Logistikdienstleistungen der eigenen LKW-Flotte. Die Gesellschaft unterhält mit zwei Tochtergesellschaft zum 31. Dezember 2023 eine Flotte von rd. 260 Fahrzeugen. Die Flotte wird vollständig über die Transtar GmbH vermarktet und gesteuert. Den Schwerpunkt der Erlöse erzielte unser Unternehmen in 2023 mit einem Umsatzanteil von ca. 69 % mit inländischen Vertragspartnern. Die ausländischen Vertragspartner lagen vollständig in Europa. Wirtschaftsbericht Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahre 2022 durch die Ukrainekrise bereits einen deutlichen globalen Rücksetzer erlitten hat, hat auch in 2023 die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,3% abgenommen. Gründe hierfür sind insbesondere weiterhin hohe Zinsen, eine unsichere geopolitische Lage und der Inflationsdruck. Die Energiepreise haben sich in 2023 im Vergleich zu 2022 hingegen stabilisiert, da der Winter 2022/2023 milder ausfiel als erwartet und alternative Gasquellen erschlossen wurden. Der Frachtmarkt hat sich in 2023 weiter stabilisiert, nachdem er in 2021 und 2022 unter Druck geraten war. Trotzdem besteht weiterhin ein Fachkräftemangel im Straßentransport, der zu begrenzten Kapazitäten führt und Transportkosten steigen lässt. Auch die oben genannten allgemeinen Preiseffekte bestehen weiterhin und führen dazu, dass der Frachtmarkt weiterhin angespannt ist. Neben der Fortsetzung unserer Wachstumsstrategie insbesondere als Direktanbieter von Transportdienstleistungen war es primäre Aufgabe die genannten Preissteigerungen zeitnah an die Kunden weiterzugeben. Dies ist uns mit zeitlicher Verzögerung, die unser Ergebnis insbesondere in der 2. Jahreshälfte 2023 belastet hat, gelungen. Insgesamt konnten wir ein Erlöswachstum von rd. 22 % verzeichnen. Das Jahr 2023 mussten wir auf Grund der gestiegenen Kosten, die nur verzögert an unsere Kunden weitergegeben haben, mit einem leicht negativen Ergebnis abschließen. Das lag neben der vorgenannten verzögerten Weitergabe von Preissteigerungen insbesondere auch an den gestiegenen Mitarbeiterzahlen, dem gewachsenen Fuhrpark und dadurch notwendige Umstrukturierungen in unserer Disposition. Lage des Unternehmens Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich leicht verschlechtert. Zum einen ist die Bilanzsumme stark angestiegen (49 %), zum anderen hat sich durch den Verlust des Jahres 2023 das Eigenkapital um den Verlust (T€ 138) reduziert. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen stieg wachstumsbedingt um T€ 2.122. Unser Forderungsbestand übersteigt dabei die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 3.144. Es wurden T€ 5.634 im Wesentlichen in unsere Fahrzeugflotte (T€ 5.569) investiert. Relevante Zahlungsausfälle sind aufgrund des sehr engen Liquiditäts- und Forderungsmanagements nicht zu verzeichnen. Die Gesellschaft arbeitet zum Teil mit Banklinien im laufenden Geschäft, diese wurden aber nicht vollständig in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren überwiegend aus Fahrzeugfinanzierungen. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die Umsatzerlöse um rd. 22 %. Der Aufbau von Personal und Fuhrpark verursachte höhere Fixkosten, ermöglicht es uns aber langfristig weiter zu wachsen. Die aufgebauten Kapazitäten konnten in 2023 nicht vollumfänglich genutzt werden, wodurch Leerkosten entstanden sind. Neben diesem Grund und der bereits aufgeführten verspäteten Weitergabe von Preissteigerungen erzielten wir eine negative Umsatzrendite nach Steuern von nur -0,3 % und der Jahresfehlbetrag lag bei T€ 138. Finanzlage Unser Unternehmen verfügte jederzeit über hinreichende Liquide Mittel, um alle Verbindlichkeiten fristgerecht zu bedienen, hierzu verfolgen wir aufgrund unserer Wachstumsstrategie eine ganz enge Liquiditätsüberwachung und Steuerung. Vorhandene Kreditlinien werden in der Regel nicht voll in Anspruch genommen. Chancen Wie jedes Unternehmen ist auch die Transtar GmbH in seinem unternehmerischen Handeln mit unterschiedlichen Risiken aber auch Chancen konfrontiert. Nach der rasanten Entwicklung der letzten Jahre ist die Unternehmung dabei eine Managementsoftware zur besseren Steuerung und Überwachung des Unternehmens stufenweise einzuführen. In Verbindung mit einer derzeit praktizierten permanenten Marktbeobachtung können dadurch Chancen frühzeitig erkannt werden und effizienter genutzt werden. Durch unsere moderne Flotte und unseren Zugang zu Fahrern sind wir in der Lage, ausgezeichnete Leistungen anzubieten, die intensiv am Markt nachgefragt werden. Wir gehen auch im kommenden Jahr von einem Umsatzwachstum oberhalb von 20 % aus. Die verbesserten Strukturen in unserem Unternehmen in 2023 werden zu Kosteneinsparungen im Bereich der Fahrzeugkosten (insbesondere Wartung) und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen führen, diese werden nur unterproportional wachsen. Wir werden unser Wachstum mit unserer neuen Unternehmenssoftware deutlich effizienter managen. Durch den geplanten Zulauf an Neufahrzeugen in 2024 und einer Vielzahl an bereits abgezahlten Fahrzeugen, können wir eine aktive Kapazitätssteuerung vornehmen und sind sehr flexibel in der Wahrnehmung von Chancen. Hierzu werden auch Optimierungsmaßnahmen in unserer Disposition beitragen. Für das Jahr 2024 ist der weitere Ausbau unseres Intermodalgeschäftes nach Italien geplant, auch hier erwarten wir deutliche Umsatzzuwächse und mittelfristig deutliche Ergebnisbeiträge. Nach dem erfolgreichen Marktstart in 2023 und der derzeit sehr starken Nachfrage, planen wir eine Steigerung der Zugumläufe im Jahr 2024. Risiken Das Geschäft mit unseren Transportdienstleistungen hängt wesentlich von den konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und den anderen europäischen Ländern ab. Inwieweit und in welchem Maße die weltwirtschaftlichen Spannungen zwischen China und den USA, der Ukrainekonflikt, Lieferkettenproblematiken Auswirkungen auf unser Geschäft haben werden, ist nicht verlässlich zu schätzen oder zu quantifizieren. Eine Gasknappheit aufgrund von verminderten russischen Lieferungen im kommenden Winter würde ebenfalls negative Auswirkungen haben, falls unsere Kunden ihre Produktionen einstellen oder drosseln müssen. Es stellt sich die Frage ob es uns gelingt die auftauchenden kurzfristigen Kostensteigerungen, insbesondere beim Treibstoff und der Maut zeitnah an unsere Kunden weiterzugeben. Aufgrund der konjunkturellen Entwicklung stellen mögliche wirtschaftliche Verschlechterungen bei unseren Auftraggebern Risiken im Zahlungseingang dar. Prognosebericht In Deutschland und Europa sind Frachtkapazitäten nach wie vor gesucht, da aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung viele Marktteilnehmer den Markt verlassen haben. Wir erwarten in der 2. Jahreshälfte 2024 eine deutliche Belebung der Nachfrage nach unseren Dienstleistungen und damit einhergehende Preissteigerungen. Auch in den darauffolgenden Jahren werden wir von der positiven Nachfrage nach unseren Dienstleistungen profitieren. Insbesondere beim Thema Fahrpersonal sehen wir uns derzeit gut aufgestellt und können daher gut und flexibel mit unserer Flotte am Markt agieren. Im Geschäftsjahr 2024 werden wir mit derzeit offenen Bestellungen an neuen Fahrzeugen weiterwachsen und unsere Flotte im Durchschnitt verjüngen. Wir werden aufgrund des Wachstums unseren Personalbestand deutlich ausbauen. Aufgrund der Erfahrungen im Geschäftsjahr 2023 arbeiten wir intensiv an unseren internen personellen Strukturen und betreiben ein intensives Kostenmanagement. Hier erwarten wir in 2024 deutliche Effizienzverbesserungen. Für 2024 rechnen wir mit einer deutlichen Steigerung bei Umsatz und wieder mit einem positiven Jahresergebnis. Eine weitergehende Prognose halten wir aufgrund der derzeitigen Marktlage und den im Risikobericht genannten Aspekten nicht für möglich.
Wassenberg, 19. September 2024 gez. Sergej Pautschkow, Geschäftsführer gez. Darko Urosevic, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023
Anhang zum 31.12.20231. Allgemeine Angaben Sitz der Transtar GmbH ist Wassenberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HR B 25253 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und gem. § 316 HGB prüfungspflichtig. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 ist unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB erfolgt. Aktiva Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Eigene Leistungen sind, falls erforderlich, entsprechend der Aktivierungspflicht in den Wertansatz einbezogen. Die Sachanlagen werden grundsätzlich unter Anwendung der steuerlich anerkannten Nutzungsdauern planmäßig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) mit Anschaffungskosten bis € 800,00 sofort und in voller Höhe abgeschrieben. Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungswerten oder unter Beachtung des Niederstwertprinzips zum niedrigeren Stichtagswert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Passiva Bei den Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. 3. Angaben zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Buchwerte setzen sich wie folgt zusammen:
Finanzanlagen Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der Transtar Lithuania GmbH. Die Transtar Lithuania GmbH hat ihren Sitz in Slenio g.9, Netoniu k., 54112 Kauno r., Litauen. Das Eigenkapital der Transtar Lithuania GmbH beträgt zum 31.12.2022 T€ 381. Der Jahresfehlbetrag für das Wirtschaftsjahr 2022 beläuft sich auf T€ 22. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der Transtar Polska GmbH. Die Transtar Polska GmbH hat ihren Sitz in ul. Wapienna 6/8, 87-100 Torun, Polen. Das Eigenkapital der Transtar Polska GmbH beträgt zum 31.12.2022 T€ 26. Der Jahresfehlbetrag für das Wirtschaftsjahr 2022 beläuft sich auf T€ 73. Die Gesellschaft hat im Wirtschaftsjahr 2023 eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der UAB Transtar Cargo erworben. Die UAB Transtar Cargo hat ihren Sitz in Audenio g. 15, LT-47201. Die UAB Transtar Cargo wurde in 2023 in Litauen neu gegründet. Vorräte Das Vorratsvermögen setzt sich mit T€ 88 (Vorjahr T€ 107) aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (T€ 38) und Waren (T€ 50) zusammen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen beträgt T€ 7.577 (Vorjahr T€ 5.026). Diese haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von T€ 834. Rückstellungen Die Rückstellungen enthalten Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 3 und sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 240. Diese betreffen im Wesentlichen Personalkosten (T€ 86) sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 30). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Gegenüber Kreditinstituten bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 10.293. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 2.901 innerhalb von einem Jahr, T€ 7.095 zwischen einem und 5 Jahren fällig und T€ 297 haben eine Laufzeit von mehr als 5 Jahren. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten als größten Einzelposten Lohnverbindlichkeiten von T€ 391 (Vorjahr T€ 296). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestanden in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Verbindlichkeiten liegen unter einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Abs. 3 HGB bestehen zum Stichtag in Höhe von T€ 656 für diverse Leasingverhältnisse. Das Bestellobligo (neue Fahrzeuge) beläuft sich auf T€ 1.977. Latente Steuern: Es wurden Latente Steuern in Höhe von T € 2 passiviert. Dabei wurde ein Ertragssteuersatz von 30 % zu Grunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern wurden dabei mit den passiven latenten Steuern saldiert. 4. Sonstige Pflichtangaben 4.1 Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Zum Geschäftsführer war im Berichtsjahr 2023 Herr Sergej Pautschkow bestellt. Am 16.01.2023 ist Herr Darko Urosevic zum weiteren Geschäftsführer bestellt worden. 4.2 Bezüge Für das Geschäftsführergehalt wurde die Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 4.3 Gesamthonorar des Abschlussprüfers In Bezug auf das Honorar des Abschlussprüfers wird vom Wahlrecht nach § 288 Abs. 2 S. 3 HGB Gebrauch gemacht. 4.4 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 zum Abschlussstichtag 212 Arbeitnehmer (Vorjahr 176). 4.5 GewinnverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von € 138.267,46 auf neue Rechnung vorzutragen. 4.6 Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und auf den Ukrainekonflikt wird im Lagebericht eingegangen.
Wassenberg, den 19. September 2024 gez. Sergej Pautschkow, Geschäftsführer gez. Darko Urosevic, Geschäftsführer Anlage zum Anhang
Bestätigungsvermerk zum 31.12.2023An die Transtar GmbH, Wassenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Transtar GmbH, Wassenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Transtar GmbH, Wassenberg für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 20.11.2024 Dr.
Stallmeyer GmbH
R. Sieben, Wirtschaftsprüfer René Künster, Wirtschaftsprüfer |
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