Schuback GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martina Gisela Thoms seit 15.12.2017 | Geschäftsführer |
Christian Alexander Wagner seit 15.1.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
| 20.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schuback GmbHLübeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SCHUBACK GMBH, LÜBECKGeschäft und Rahmenbedingungen Die Schuback GmbH wurde 1947 gegründet und ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Schwerpunkt Einzelhandel in der Parfümerie- und Kosmetikbranche mit Sitz in Lübeck. Wir gehören zu den größten familiengeführten Parfümerie-Unternehmen mit Filialen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sowie einem eigenen Online-Shop. Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf Die Wirtschaftsleistung in der Bundesrepublik Deutschland nahm 2023 um 0,3 Prozent ab. Die Gründe dafür sind vielschichtiger Natur. Zum einen belasteten auch 2023 die Folgen des russischen Angriffskrieges die Wirtschaft, indem die Energiepreise zwar wieder etwas zurückgekommen sind, aber immer noch über dem Vorkriegsniveau liegen. Zum anderen belastete die hohe allgemeine Inflation die Kaufkraft der Verbraucherinnen und Verbraucher und Unternehmen. Die EZB reagierte darauf mit mehrfach steigenden Leitzinsen, was Kredite und damit häufig einhergehend Investitionen verteuerte. Die Einzelhandelsumsätze sind lt. Angaben von Destatis in Deutschland im Jahr 2023 real um 3,3 % (Vorjahr: -0,6 %) gesunken. Insgesamt lag laut dem EHI der Anteil des Einzelhandels am BIP bei 15,8 %. 2023 gaben die Verbraucherinnen und Verbraucher für ein attraktives Äußeres, gepflegte Kleidung und eine saubere Wohnung mehr aus als jemals zuvor. Laut dem Industrieverband für Körperpflege- und Waschmittel (IKW) stieg der Inlandsumsatz auf 33,4 Milliarden Euro (+8,4 %). Obwohl im Jahr 2023 einige namhafte Einzelhändler schließen oder Umsatzrückgänge hinnehmen mussten, konnten wir unseren stationären Bereich weiter stärken. Insgesamt sind zwei neue Filialen hinzugekommen. Zugleich haben wir uns von einer nicht rentablen Filiale getrennt. Darüber hinaus haben wir auch 2023 weitere Mittel in den Ausbau unseres Onlinehandels investiert. Ertragslage Trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes konnten wir unsere Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 10,5 % steigern. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus einem sehr starken zweiten Halbjahr sowie dem anhaltend hohen Konsum für hochwertige Beauty-Produkte. Der Rohertrag stieg absolut um T€ 2.674 auf T€ 25.026 (Vorjahr T€ 22.352) im Vergleich zum Vorjahr bei einer leicht gestiegenen Rohertragsquote von 49,0 % (Vorjahr 48,4 %). Das Betriebsergebnis betrug T€ 1.606 (Vorjahr T€ 1.409). Das Jahresergebnis konnte von T€ 1.068 um T€ 93 auf T€ 1.161 gesteigert werden. Vermögens- und Finanzlage Die Finanz- und Vermögenslage ist geordnet. Das bilanzielle Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 787 erhöht und beträgt nun T€ 26.889 (Vorjahr: T€ 26.102). Die Eigenkapitalquote ist von 33,4 % auf 36,8 % gestiegen. Wie in den Vorjahren wurden auch im Berichtsjahr die aufgenommenen Bankdarlehen planmäßig zurückgeführt. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets unter Erzielung von besten Skontoerträgen und Valuten durch Zahlung erfüllt. Getätigte Investitionen wurden aus Eigenmitteln und langfristigen Darlehen deutscher Banken gedeckt. Die Liquiditätsplanung umfasst die Steuerung der Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge auf wöchentlicher Basis über einen rollierenden Zeitraum von 12 Monaten. Die Zahlungsfähigkeit wird durch vorhandene Liquidität sowie offene Kreditlinien bei deutschen Banken abgedeckt, so dass auch bei schwierigen Geschäftsverläufen keine Liquiditätsengpässe zu erwarten sind. Personalbereich Die Mitarbeiterzahl lag 2023 im Durchschnitt bei 503 Mitarbeitern, davon 59 % Teilzeitbeschäftigte. Der Personalaufwand ist zum Vorjahr um 8,9 % gestiegen. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem Aufbau des Mitarbeiterbestandes durch die Expansion im stationären Bereich sowie einigen Stellen in der Verwaltung. Um den Mangel an Arbeitskräften zu begegnen, starteten im August 2023 43 Auszubildende eine Ausbildung bei Schuback. Einen Monat später starteten zudem drei duale Studenten. Wir setzen als Familienunternehmen konsequent auf Personalbindung und pflegen als Familienunternehmung sorgsam unsere interne Kommunikation über alle Mitarbeiterebenen. Wir fördern den Wissens- und Erfahrungsaustausch in internen Dialogveranstaltungen und führen Weiterbildungsmaßnahmen in unseren eigenen Schulungsräumen durch. Risiko- und Chancenbericht Absatzrisiken Eine unternehmerische Tätigkeit ist mit Risiken unterschiedlicher Art verbunden. Das Risiko- und Chancenmanagementsystem der Gesellschaft zielt darauf ab, sämtliche Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und diese aktiv zu steuern, um ein ausgewogenes Chancen-/Risikoprofil zu erreichen. Für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft sind insbesondere folgende Sachverhalte von wesentlicher Bedeutung: Änderungen im Konsumverhalten, konjunkturelle Einflüsse und verstärkter Wettbewerb können in einem stagnierenden Markt den Umsatz beeinflussen. Investitionsrisiken Grundsätzlich besteht das Risiko, dass Standorte und neue Geschäfte nicht die geplanten Renditeerwartungen erfüllen. Wir minimieren dieses Risiko durch intensive Planung, Standortanalyse und -beobachtung. Es sind keine wesentlichen Risiken erkennbar, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. Chancen Wir sind im Markt als finanzstarker, vertrauensvoller und verlässlicher Partner bekannt und sehen uns auch in schwierigen Zeiten in der Lage, sich bietende Chancen zur Erweiterung unseres Filialnetzes durch Übernahmen und Entwicklungen neuer Standorte wahrzunehmen. Als Familienunternehmen nutzen wir kurze Entscheidungsprozesse und agieren mit einer schnellen Umsetzungsgeschwindigkeit. Prognosebericht Auch das Jahr 2024 wird ein herausforderndes Jahr. Konflikte und Kriege im Nahen Osten und der Ukraine verunsichern die Verbraucher und führen bei Unternehmen zu gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten. Die Inflationsrate wird sich mutmaßlich auch 2024 über dem Ziel der EZB von 2 % bewegen. Aufgrund der zuletzt gesunkenen Inflation sind weitere Zinssteigerungen jedoch nicht zu erwarten und es zeichnet sich eine leichte Trendumkehr ab. Der Arbeitskräftemangel wird auch 2024 ein schwieriges Thema bleiben, welches das Wachstum der Unternehmen bremst. Trotz dieser weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen gehen wir auf Basis der Trends der ersten Monate des Geschäftsjahres 2024 davon aus, dass Umsatz und Ergebnis auch im Jahr 2024 mindestens auf dem Rekordniveau des Vorjahres liegen werden. Wir werden unsere stationären Verkaufsflächen weiter ausweiten und gleichzeitig die individuelle Kundenbetreuung weiterhin forcieren. Insbesondere gibt es noch ein großes Potential im Bereich der kosmetischen Behandlungen, der in den letzten Jahren durch intensive Schulungsmaßnahmen gefördert wurde.
Lübeck, 25. Juni 2024 gez. Christian Wagner, Geschäftsführer gez. Martina Thoms, Geschäftsführerin BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023SCHUBACK GMBH, LÜBECKAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SCHUBACK GMBH, LÜBECKA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Schuback GmbH, Lübeck, (Registereintrag beim Amtsgericht Lübeck, Nr. HRB 1100) ist nach den handelsrechtlichen Regelungen aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Warenbestände werden retrograd, das heißt ausgehend von den Verkaufspreisen, vermindert um die Handelsspanne und Abschläge für Preissteigerungen und für Änderungen des modischen Geschmacks bewertet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Forderungen werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen werden Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes gebildet. Liquide Mittel werden mit dem Nominalwert bilanziert. Aufgrund von Bewertungsunterschieden entspricht der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Von der Möglichkeit, einen Aktivposten für latente Steuererträge zu bilden, wurde Gebrauch gemacht. Zu bilanzierende passive latente Steuern wurden saldiert. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 30 %. Die Pensionsrückstellungen werden nach der sogenannten Projected Unit Credit Method (PUCM) bewertet. Dabei wurde der von der Deutschen Bundesbank monatlich ermittelte Abzinsungssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren (im Berichtsjahr 1,82 %) zu Grunde gelegt. Als biometrische Rechnungsgrundlage werden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Die erwartete Rentendynamik wird mit 2,15 % p.a. berücksichtigt. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Der dadurch noch nicht ausgewiesene Teil der Pensionsrückstellungen beträgt € 23.609,54. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 14.105,00. In entsprechender Höhe besteht eine Ausschüttungssperre. Alle übrigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Dabei werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Erläuterung zum Jahresabschluss I. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Forderungen Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Latente Steuern Die latenten Steuern betreffen zum einen Bewertungsunterschiede hinsichtlich der Pensionsrückstellung. Hieraus resultieren aktive latente Steuern in Höhe von 209.782,34 (Vorjahr: € 200.546,42). Daneben bestehen Bewertungsunterschiede bezüglich der Ausleihung an ein nahe stehendes Unternehmen, welche zu passiven latenten Steuern in Höhe von € 154.877,54 (Vorjahr € 148.243,03) führen. Diese werden entsprechend vom Ausweis der aktiven latenten Steuern saldiert. Per Saldo führt die Anpassung des Ausweises zu einem Aufwand von € 2.601,41. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB wie folgt aufzugliedern:
Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf:
II. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung Aus der Abzinsung von Rückstellungen entstanden Zinsaufwendungen in Höhe von € 30.511,00. Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB sind in Höhe von € 23.609,40 entstanden. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus laufenden Miet- und Pachtverträgen sowie Leasingverträgen bestanden am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 16.534.061,37. Ausschüttungssperren Zum Bilanzstichtag bestehen Ausschüttungssperren gem. § 268 Abs. 8 HGB wegen der Aktivierung aktiver latenter Steuern in Höhe von € 54.904,59 und gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB in Höhe von € 14.105,00. Abschlussprüferhonorar Neben dem Honorar für die Abschlussprüfung in Höhe von rd. € 26.100,00 berechnet der Abschlussprüfer rd. € 2.500,00 für die Erstellung der Steuererklärungen und rd. € 9.300,00 für sonstige Beratung. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren nach Köpfen durchschnittlich 460 Mitarbeiter beschäftigt, davon 163 Vollzeitkräfte, 287 Teilzeitkräfte und geringfügig Beschäftigte. Darüber hinaus wurden 43 Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführung Zur Geschäftsführung waren berufen: Herr Christian Wagner, Kaufmann, Lübeck, Frau Martina Thoms, Kauffrau, Berlin. Die Gesellschaft macht von der Möglichkeit der Nichtangabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 Buchst. a) und b) HGB) gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Feststellung Vorjahresabschluss Der Vorjahresabschluss wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 8. Juni 2023 festgestellt. Nachtragsbericht Unternehmensspezifische Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag waren nicht zu verzeichnen. Unsicherheiten bestehen jedoch im Zusammenhang mit den weiterhin zu erwartenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der Inflation und dem steigenden Zinsniveau.
Lübeck, den 31. Mai 2024 Schuback GmbH gez. Christian Wagner gez. Martina Thoms Geschäftsführung
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Schuback GmbH, Lübeck: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schuback GmbH, Lübeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schuback GmbH, Lübeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lübeck, 25. Juni 2024 Treuhand-Gesellschaft
ppa. gez. Dr. Schreiber, Wirtschaftsprüfer gez. Stav-Thiel, Wirtschaftsprüferin |
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