Wendel & Söhne GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Martin Schröder seit 19.5.2021 | Prokura |
Klaus-Achim Wendel seit 24.7.2002 | Geschäftsführer |
Jörg Christoph Dr. Wendel seit 24.7.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wendel GmbHDillenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023PROTOKOLLder GesellschafterversammlungderWendel GmbH, Dillenburgam 16. April 2024 in DillenburgI.Alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister beim Amtsgericht Wetzlar unter HRB 3237 eingetragenen Wendel GmbH, Dillenburg, ist die Wendel & Söhne GmbH & Co. KG, Dillenburg. Am Stammkapital der Wendel GmbH, Dillenburg, von 2.000.000,00 EUR ist die Wendel & Söhne GmbH & Co. KG, Dillenburg, mit einem Geschäftsanteil im Nennbetrag von 2.000.000,00 EUR beteiligt. Die Wendel & Söhne GmbH & Co. KG, Dillenburg, wird durch die Wendel Verwaltungs GmbH, Dillenburg, als deren Komplementärin vertreten. II.Der erschienene alleinige Geschäftsführer der Wendel Verwaltungs GmbH, Dillenburg, Herr Klaus-Achim Wendel, Dillenburg, hält unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form-, Frist- und Ladungsvorschriften, eine Gesellschafterversammlung der Wendel GmbH, Dillenburg, ab und fasst folgenden Beschluss:
Dillenburg, den 16. April 2024 Wendel & Söhne GmbH & Co. KG vertreten durch die Wendel Verwaltungs GmbH Klaus-Achim Wendel Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Die Wendel GmbH hat ihren Sitz in Dillenburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wetzlar unter HRB 3237. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Wir sind nach den in § 267 Abs. 2 HGB bestimmten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und haben den zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Inanspruchnahme der für diese Gesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungen und nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses 2023 aufgestellt. 2. Bewertungsgrundsätze Das bewegliche Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Sachanlagen schreiben wir über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 2 bis 20 Jahren linear oder geometrisch degressiv ab. Geringwertige Anlagegüter werden in Anlehnung an die steuerlichen Regelungen mit dem höchstzulässigen Betrag abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit dem Nennbetrag aktiviert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Der Ansatz der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, wobei neben Einzel- und anteiligen Gemeinkosten, Abschreibungen und Pachten für das der Fertigung dienende Sachanlagevermögen einbezogen sind. Allgemeine Verwaltungskosten sind nicht berücksichtigt. Notwendige Abwertungen wurden vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel bewerten wir grundsätzlich zum Nominalwert. Bestehende Ausfallrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Rückstellungen sind für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und entsprechen den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen. Rückstellungen für Pensionen sind nach dem modifizierten Teilwertverfahren mit einem Rechnungszinssatz von 1,82 % (Stand Dezember 2023 bei einem 10-Jahres-Durchschnitt) für Verpflichtungen mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren und auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G gebildet worden. Die bei der Berechnung der Rückstellungen berücksichtigten Steigerungen betragen bei den Anwartschaften 1,0 % und bei den laufenden Renten 1,0 %. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem siebenjährigen durchschnittlichen Marktzinssatz ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag von EUR 8.442,00. Soweit für Pensionsverpflichtungen Deckungsvermögen besteht und die Ansprüche an die begünstigten Personen abgetreten sind, werden die Vermögensgegenstände entsprechend den Regelungen in § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Aus der Verrechnung ergibt sich bei einem Pensionsberechtigten ein Überhang des Deckungsvermögens und der saldierte Betrag ist als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen EUR 438.757,74 (31.12.2022: EUR 433.193,59) und der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag EUR 389.178,68 (31.12.2022: EUR 333.424,53). Der Erfüllungsbetrag für Pensionsverpflichtungen für die Deckungsvermögen besteht, beträgt EUR 229.538,00 (31.12.2022: EUR 169.570,00). In 2023 wurden Erträge aus Deckungsvermögen in Höhe von EUR 57.963,93 im Personalaufwand verrechnet. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgt zu Erfüllungsbeträgen. Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. II. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagengitter: 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die zusätzlichen Angaben sind aus der folgenden Aufstellung ersichtlich:
3. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 3.291.740,35 (31.12.2022: EUR 2.634.308,77) enthalten. Zum Bilanzstichtag besteht für einen Betrag von EUR 8.442,00 eine Ausschüttungssperre, die aus dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB resultiert. 4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und weiteren Angaben ergeben sich aus der nachstehenden Übersicht:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Gegenständen des Sachanlagevermögens, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren. 5. sonstige finanzielle Verpflichtungen Für Verpflichtungen aus Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen werden voraussichtlich folgende Beträge fällig:
Daneben besteht ein Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag mit einem verbundenen Unternehmen mit unbestimmter Laufzeit. Hieraus ergeben sich jährliche Verpflichtungen von EUR 1.668.000,00 (31.12.2022: EUR 1.422.962,08). III. sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
2. Geschäftsführung Alleiniger Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023
3. Pensionsrückstellungen Die für ausgeschiedene Geschäftsführer und deren Angehörige gebildeten Pensionsrückstellungen betragen zum 31. Dezember 2023 insgesamt EUR 642.819,00 (31.12.2022: EUR 649.062,00). Die an die berechtigten Personen gezahlten Pensionen betragen EUR 84.526,46 (2022: EUR 83.689,57).
Dillenburg, den 28. März 2024 Klaus-Achim Wendel Ergänzende Informationen: Der Jahresabschluss wurde am 16. April 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. Lagebericht 2023I. Unternehmensgrundlagen Unsere Gesellschaft stellt Emails, Keramikfritten, Glasuren und Engoben her und handelt mit ähnlichen und verwandten Produkten. Die Erzeugnisse werden an in- und ausländische Abnehmer vertrieben, wobei der überwiegende Teil des Auslandsumsatzes auf den europäischen Markt entfällt. Durch den innovativen Anspruch unserer Gesellschaft sind Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten schon immer mit der gebotenen Wichtigkeit betrieben worden und haben nach unserer Einschätzung ein größeres Gewicht als dies bei unserem Wettbewerb der Fall ist. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 8,73 % (2022: 7,83 %) der Gesamterlöse in die Forschung und Entwicklung investiert. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 86 (2022: 79) Forschungsvorhaben von unserer Gesellschaft betrieben. 1. Geschäftsbereiche und Branchenentwicklung Die Veränderung der Umsätze für Emails in Deutschland werden vom Deutschen Email Verband e. V., Hagen, leider nicht mehr gemessen. Die Entwicklung in diesem Segment war in den letzten Jahren relativ konstant. Unter der Annahme einer Fortsetzung dieser Stabilität hat sich der Marktanteil der Marke "Wendel Email" leicht verbessert. Das Gleiche lässt sich über den Glasurenmarkt in Deutschland sagen. Der Markt für unsere Produkte ist weiterhin als schwierig einzustufen und hart umkämpft. Aus Bonitäts- und Preisgründen nehmen wir nach wie vor von einigen Geschäften Abstand. Wir haben unsere Produktpalette stark modifiziert und weiterentwickelt und werden uns nach den Planungen besser als die Branche entwickeln. 2. Produktion Durch die in den letzten Jahren durchgeführten Investitionen ist es uns möglich, Produktionsabläufe rationeller und wirtschaftlicher zu gestalten. Aufgrund unseres flexibel einsetzbaren Maschinenparks sind wir in der Lage, auf die Veränderungen im Markt schnell zu reagieren. 3. Investitionen/Finanzierungsmaßnahmen Die bedeutendsten Investitionen werden von unserer Muttergesellschaft getätigt. Diese stattet den Maschinenpark so aus, dass neue technische Entwicklungen in unserem Unternehmen kurzfristig umgesetzt werden können. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir unterjährig Bankkredite in Form von Kontokorrentkrediten in Anspruch genommen und zum Bilanzstichtag Darlehen mit Festzins im Bestand. 4. Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht reduziert. Wir können auf eine gut eingearbeitete Stammbelegschaft verweisen. Die Mitarbeiter haben insgesamt 320 (2022: 296) Arbeitstage für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen, was unsere Bemühungen nach höchster Qualifizierung der Mitarbeiter unterstreicht. Insgesamt fünf junge Menschen lernen zurzeit bei uns einen Ausbildungsberuf in den Berufsfeldern Chemielaborant, lndustriekeramiker und Fachkraft für Lagerlogistik. Weiterhin haben elf Schüler und Studenten Praktika bei uns durchgeführt und konnten so verschiedene Berufsbilder Kennenlernen. Der Krankenstand in unserem Unternehmen belief sich im Berichtszeitraum auf durchschnittlich 5,43 % (2022: 6,40 %). 5. Soziales und Kommunikation In 2023 waren fünf Schüler-Gruppen und eine Gruppe von der IHK Lahn-Dill bei Wendel zu Gast, um die Labore und die Produktion zu besichtigen. Etliche Kunden haben die Firma Wendel in Dillenburg besucht. Der Karl-Wendel-Preis wurde in 2023 an Abiturienten der Wilhelm-von-Oranien-Schule verliehen für herausragende Leistungen im Bereich der Naturwissenschaften. Zudem hat die Firma Wendel 2023 den Hessischen Exportpreis in der Kategorie Industrie erhalten. Im Jahr 2023 hatten 17 Mitarbeiter ein rundes Jubiläum, die seit langem in unserem Unternehmen arbeiten. Dass die Jubilare viele Jahre in unserem Unternehmen beschäftigt sind, ist als Zeichen für sichere Arbeitsplätze, eine verlässliche Partnerschaft und zufriedene Mitarbeiter zu werten. 6. Umweltschutz Aus ökologischen Gründen werden Rückemails in der Produktion als Rohstoffe verwendet. Wertstoffe, die in der Produktion anfallen, wurden im Berichtsjahr weiter eingearbeitet. Die aufgewendete Energie pro Tonne Schmelzgut konnte die letzten Jahre über stetig reduziert werden. Wendel unterhält seit vielen Jahren neben dem Qualitätsmanagementsystem (ISO 9001) ein Umweltmanagementsystem (ISO 14001) und ein Energiemanage-mentsystem (ISO 50001). Ein erster freiwilliger Nachhaltigkeitsbericht für 2021/2022 wurde erstellt. Der Zertifizierer Ecovadis hat der Wendel GmbH die Bronze-Einstufung verliehen. II. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme sank im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 3.056, dies entspricht einer Abnahme von 18,93 %. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie fertigen Erzeugnissen wurde zum 31. Dezember 2023 um TEUR 3.710 abgebaut. Die Eigenkapitalquote ist als gut zu bezeichnen, sie beträgt zum 31. Dezember 2023 54,4 % (Vorjahr: 45,2 %) der Bilanzsumme. 2. Finanzlage Die finanziellen und liquiditätsmäßigen Verhältnisse unserer Gesellschaft sind geordnet. Wir waren und sind jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 3. Ertragslage Bei schwierigem Marktumfeld sank der Umsatz in 2023 um 14,0 % von TEUR 37.828 im Vorjahr auf TEUR 32.518. Der Inlandsumsatz hat sich um TEUR 5.323 reduziert, der Auslandsumsatz um TEUR 13 erhöht. Der Auftragseingang erfolgt kontinuierlich; der Auftragsbestand hat sich dem Marktumfeld angepasst. Die Materialeinsatzquote hat sich aufgrund von Rohstoffpreissteigerungen von 44,7 % im Vorjahr auf 52,1 % erhöht. Die Personalkostenquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,8 %-Punkte erhöht. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug TEUR 2.401 nach TEUR 8.591 im Vorjahr. Der Jahresüberschuss hat sich von TEUR 6.357 um TEUR 4.535 auf TEUR 1.822 reduziert. III. Prognosebericht, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Prognosebericht Unsere Planung sieht für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz leicht unter Vorjahresniveau vor, da sich die Verkaufspreise reduzieren werden. Das Jahresergebnis 2024 wird etwas unter dem des Berichtsjahres liegen, da sich einerseits die Verkaufspreise reduzieren werden und sich andererseits Personal-, Energie- und Dienstleistungskosten erhöhen werden. 2. Chancen Die im Geschäftsjahr 2023 weiter vorangetriebene Optimierung unseres Standorts sowie die Verbesserung unserer Produktpalette werden bei gleichzeitig intensiver Vertriebsarbeit nach unserer Einschätzung dazu führen, dass wir die in der Vergangenheit erarbeitete Marktposition auch in 2024 weiter verbessern können. In diese Überlegungen haben wir auch einfließen lassen, dass Zuwächse bei keramischen Glasuren und Email in der Europäischen Union auch weiterhin möglich sind. Mit unseren fachlich gut qualifizierten Mitarbeitern konnten die in 2023 getätigten Umsätze mit leicht reduziertem Personalbestand erzielt werden. Wesentliche Veränderungen des Mitarbeiterstammes sind in 2024 nicht geplant. 3. Finanzrisiken Sofern wir Finanzrisiken ausgesetzt sind, haben wir entsprechend unserer Risikoaversion diese Risiken in Bezug auf Finanzinstrumente durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen minimiert. Dabei werden insbesondere nachfolgende Instrumente eingesetzt:
4. Produktionsrisiken Unsere gesamte Produktpalette unterliegt höchsten Qualitätsanforderungen. Zur Sicherstellung dieser Qualitätsanforderungen halten wir ein Qualitätsmanagementsystem mit systematischen Ablauf- und Funktionskontrollen vor. Weiterhin sind wir durch die in den letzten Jahren durchgeführten Investitionen in der Lage, unsere Produktionsabläufe qualitativ hochwertig und dabei gleichzeitig rationell und wirtschaftlich zu gestalten. Durch den flexiblen Einsatz des Maschinenparks sind wir in der Lage, auf veränderte Marktanforderungen ohne Verlust von Qualität und Effizienz schnell zu reagieren. 5. Beschaffungs- und Preisänderungsrisiken Grundsätzlich begegnen wir dem Beschaffungsrisiko mit ausreichender Bevorratung aller benötigter Rohstoffe, die wir bei einer größeren Zahl langjähriger zuverlässiger Lieferanten beziehen. Gleichwohl können wir beim Bezug der Rohstoffe größeren Preissteigerungen ausgesetzt sein. Diesem Risiko begegnen wir durch permanente Überwachung der Rohstoffpreisentwicklung. Dadurch sind wir in der Lage, Preiserhöhungen kurzfristig zu begegnen und die Bevorratung vor Preissteigerungen zu erhöhen. Die Beeinträchtigungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie haben sich in 2023 aufgrund eines steigenden Impfschutzes in Kombination mit anhaltenden Vorsichtsmaßnahmen und verbesserten Test- und Behandlungsmöglichkeiten verringert. Wir konnten unsere Geschäftstätigkeit uneingeschränkt fortsetzen. Daher erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024, dass die Pandemie keine negativen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf und das Ergebnis mehr haben wird.
Dillenburg, den 28. März 2024 Geschäftsleitung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht 2023 der Wendel GmbH, Dillenburg, haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wendel GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wendel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wendel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschenburg, den 28. März 2024 Siegwolf, Wirtschaftsprüfer" Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
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