A & H Wohnprojekte GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rolf Bormet seit 9.5.2016 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IFINA Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter HaftungPorta WestfalicaKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Konsolidierte Bilanz per 31. Dezember 2016Aktiven
Konsolidierte Erfolgsrechnung 2016
Konsolidierte Gesamtergebnisrechnung 2016
Konsolidierte Geldflussrechnung 2016
Konsolidierter Eigenkapitalnachweis 2016
Erläuterungen zu den Eigenkapitalposten vgl. unter Erläuterung 12 des Konzernanhanges Konzernanhang (IFRS) für das Geschäftsjahr 2016der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH, Porta Westfalica,Grundlagen der KonzernrechnungDie IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH mit ihren Tochtergesellschaften (die IFINA-Gruppe) ist tätig im Bereich der Herstellung und des Vertriebs von Komponenten für industrielle Kunden der Elektronik, Elektrotechnik und des Maschinenbaus sowie von elektrischen Antrieben und Steuerungselementen für verstellbare Komfort- und Pflegemöbel sowie Krankenhausbetten und ist in vielen ihrer Märkte führend. Die IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Porta Westfalica, Deutschland (Handelsregister Bad Oeynhausen, HRB 10885). Die Adresse der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH lautet Erbeweg 13-15, 32457 Porta Westfalica. Unmittelbarer 100%iger Gesellschafter der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH ist die PM International B.V., Doetinchem/Niederlande, die wiederum eine 100%ige Tochtergesellschaft der obersten Muttergesellschaft Phoenix Mecano AG, Stein am Rhein/Schweiz, ist. Die Konzernrechnung der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr 2016 wurde in Übereinstimmung mit den am Abschluss-Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standard Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind. Der Konzernabschluss wurde von der Geschäftsführung am 6. April 2017 zur Veröffentlichung freigegeben. Der von der obersten Muttergesellschaft Phoenix Mecano AG, Stein am Rhein, jährlich erstellte IFRS-Abschluss hat für die IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH eine befreiende Wirkung hinsichtlich der Konzernrechnungslegungspflicht. Gemäß § 315a Abs. 3 Handelsgesetzbuch (HGB) erstellt die IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH per 31. Dezember 2016 freiwillig einen Konzernabschluss nach IFRS. Soweit Tochtergesellschaften ein vom Konsolidierungszeitraum her abweichendes Wirtschaftsjahr aufweisen, werden Zwischenabschlüsse aufgestellt und geprüft. Der Konzernrechnung lagen somit geprüfte Jahres- oder Zwischenabschlüsse per 31. Dezember 2016 zugrunde, die auf gruppeneinheitlichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungskriterien basieren. Die Konzernwährung ist EURO. Alle Beträge werden zur Verbesserung der Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses in Tausend Euro (TEUR) angegeben, soweit nichts Anderes vermerkt ist. Die Konzernrechnung wurde nach dem Prinzip der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten erstellt. In Abweichung hiervon sind zur Veräusserung gehaltene Finanzaktiven, Forderungen/Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert (fair value) bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Anwendung neuer RechnungslegungsstandardsDie folgenden Änderungen von IFRS-/IAS-Standards mit grundsätzlicher Relevanz für die IFINA-Gruppe wurden per 1. Januar 2016 erstmalig angewandt:
Die Umsetzung der überarbeiteten IFRS-/IAS-Standards hatten keine Auswirkungen auf die Bilanzierung, Bewertung und die Darstellungsform und den Umfang der Anhangsangaben. Die folgenden neuen und revidierten Standards und Interpretationen mit grundsätzlicher Relevanz für die IFINA-Gruppe wurden verabschiedet, treten aber erst später in Kraft und wurden in der vorliegenden Konzernrechnung nicht frühzeitig angewendet. Ihre Auswirkungen auf die Konzernrechnung der IFINA-Gruppe wurden noch nicht systematisch analysiert, so dass die erwarteten Effekte, wie sie am Fusse der Tabelle offengelegt werden, lediglich eine erste Einschätzung darstellen.
1 Es werden keine oder keine nennenswerten Auswirkungen auf die Konzernrechnung von IFINA erwartet. 2 Die Auswirkungen auf die Konzernrechnung von IFINA sind noch nicht mit ausreichender Sicherheit bestimmbar. KonsolidierungskreisIn die Konzernrechnung werden alle Gesellschaften einbezogen, bei welchen die IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH direkt oder indirekt die Kontrolle ausübt. Kontrolle über eine Gesellschaft liegt dann vor, wenn die IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH schwankenden Renditen aus ihrem Engagement bei der Gesellschaft ausgesetzt ist bzw. Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über die Gesellschaft zu beeinflussen. Die konsolidierten Gruppengesellschaften werden nach der Methode der Vollkonsolidierung zusammengefasst. Die Aktiven und Passiven wie auch die Erträge und Aufwendungen werden mit Ausnahme der Posten, die im Rahmen der Konsolidierung eliminiert werden, zu 100 % in die Konzernrechnung aufgenommen. Der Anteil der Minderheitsgesellschafter am Eigenkapital wird als Unterposition des Eigenkapitals separat dargestellt, der Anteil am Erfolg wird in der konsolidierten Erfolgsrechnung als Teil des Periodenergebnisses gesondert gezeigt. Neu erworbene Beteiligungen werden ab dem Datum der Übernahme der Kontrolle in die Konzernrechnung einbezogen, im Berichtsjahr veräusserte Gruppengesellschaften werden ab dem Datum der Abgabe der Kontrolle ausgeschlossen. Die Transaktionen innerhalb der Gruppengesellschaften werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt. KapitalkonsolidierungDie Kapitalkonsolidierung im Erwerbszeitpunkt erfolgt nach der Erwerbsmethode. Der Kaufpreis für einen Unternehmenserwerb ist zu bestimmen aus der Summe des beizulegenden Zeitwertes der abgegebenen Vermögenswerte, der eingegangenen oder übernommenen Schulden und der von der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente. Im Zusammenhang mit einem Unternehmenserwerb anfallende Transaktionskosten werden erfolgswirksam erfasst. Der Goodwill, der aus einem Unternehmenserwerb entsteht, ist als Vermögenswert zu erfassen. Er entspricht dem Überschuss der Summe von Kaufpreis, dem Beitrag der Minderheitsanteile am übernommenen Unternehmen und dem Marktwert des zuvor bereits gehaltenen Eigenkapitalanteil über den Saldo der zu beizulegenden Zeitwerten bewerteten Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten. Für die Bewertung der Minderheitsanteile besteht pro Transaktion ein Wahlrecht. Sie können entweder zum Marktwert oder zum Anteil der Minderheiten am beizulegenden Zeitwert des übernommenen Nettovermögens bewertet werden. Im Falle eines passiven Unterschiedsbetrages wird der verbleibende Überschuss nach nochmaliger Beurteilung des beizulegenden Zeitwerts des übernommenen Nettovermögens sofort erfolgswirksam erfasst. Nachträgliche Anpassungen der Rechnungslegung von Unternehmenserwerben werden in dem Umfang als Korrektur des Goodwills erfasst, als sie auf bessere Informationen über den beizulegenden Zeitwert im Erwerbszeitpunkt zurückzuführen sind und soweit sie innerhalb der Bewertungsperiode, d.h. einer Periode von zwölf Monaten eintreffen. Falls die IFINA-Gruppe einem Verkäufer im Erwerbszeitpunkt eine Verkaufsoption (Put-Option) auf verbleibenden Minderheitsanteilen gewährt, welche in einer faktischen Kaufverpflichtung resultiert, wird diese Option als Restkaufpreisverbindlichkeit ausgewiesen und zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Entsprechend werden in der Konzernrechnung keine Minderheitsanteile ausgewiesen. Eine bedingte Kaufpreiszahlung wird zum beizulegenden Zeitwert im Erwerbszeitpunkt bewertet und als Restkaufpreisverbindlichkeit bilanziert. Nachfolgende Anpassungen solcher Restkaufpreisverbindlichkeiten werden erfolgswirksam erfasst. WährungsumrechnungDie im Abschluss einer Gruppengesellschaft enthaltenen Posten werden auf der Basis der Währung des primären wirtschaftlichen Umfeldes, in dem das Unternehmen operiert, bewertet (funktionale Währung). Fremdwährungstransaktionen werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. In der Erfolgsrechnung erfasst werden Gewinne und Verluste, die einerseits aus der Erfüllung solcher Transaktionen und anderseits aus der Umrechnung von in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerten und Schulden zum jeweiligen Stichtagskurs resultieren. Die Ergebnisse und Bilanzposten aller Gruppengesellschaften, die eine von der Berichtswährung Euro abweichende funktionale Währung haben, werden in die Berichtswährung Euro umgerechnet. Die Vermögenswerte und Schulden werden für jeden Bilanzstichtag mit dem Stichtagskurs umgerechnet, die Erträge und Aufwendungen für jede Erfolgsrechnung zum Durchschnittskurs. Alle sich daraus ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden im Eigenkapital erfasst. Die Geldflussrechnung wird zum Durchschnittskurs umgerechnet. ZwischengewinneZwischengewinne auf Vorratsbestände und Anlagevermögen aus gruppeninternen Lieferungen werden erfolgswirksam eliminiert. Unrealisierte Verluste aus konzerninternen Transaktionen werden ebenfalls eliminiert, es sei denn, die Transaktion deutet auf eine Wertminderung des übertragenen Vermögenswertes hin. Geschäfts- und FirmenwerteGeschäfts- und Firmenwerte (siehe vorstehend unter Kapitalkonsolidierung) werden jährlich einem Impairmenttest unterzogen, bei Anzeichen einer Wertminderung auch unterjährig. Daraus resultierende Abwertungsverluste werden erfolgswirksam erfasst. Wertaufholungen werden nicht vorgenommen. Sonstige immaterielle AnlagenAktivierte Entwicklungskosten Entwicklungsleistungen für Neuprodukte, welche die von IAS 38 geforderten Voraussetzungen für eine Aktivierung erfüllen (u.a. muss die Aussicht auf einen Nettoertrag bestehen), werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (Finanzierungskosten waren nicht zu berücksichtigen) aktiviert und linear über die Nutzungsdauer, längstens aber 5 Jahre, abgeschrieben. Ansonsten werden Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen direkt der Erfolgsrechnung belastet. Konzessionen, Lizenzen, ähnliche Rechte und Werte Die Bewertung dieser sonstigen immateriellen Anlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und gegebenenfalls vermindert durch zusätzliche Abwertungsverluste infolge Wertminderung (Impairment). Die Abschreibung erfolgt nach gruppeneinheitlichen Richtlinien linear über die geschätzte Nutzungsdauer, längstens über 10 Jahre. Die Finanzierungskosten auf qualifizierte Vermögensgegenstände werden aktiviert. Die IFINA-Gruppe hält keine sonstigen immateriellen Anlagen mit nicht bestimmter Nutzungsdauer. SachanlagenDas Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert, abzüglich kumulierter Abschreibungen und gegebenenfalls vermindert durch zusätzliche Abwertungsverluste infolge Wertminderung (Impairment). Die Abschreibungen erfolgen linear über die in gruppeneinheitlichen Nutzungsdauerkatalogen festgelegten Abschreibungsdauern. Sofern Komponenten grösserer Anlagen unterschiedliche Nutzungsdauern aufweisen, werden diese als separate Objekte abgeschrieben. Die Finanzierungskosten auf qualifizierten Vermögensgegenständen werden aktiviert. Folgeinvestitionen werden nur dann aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass daraus der Gruppe zukünftig wirtschaftlicher Nutzen zufliessen wird und solche Kosten zuverlässig ermittelt werden können. Die geschätzte Nutzungsdauer der Anlagen beträgt:
Finanzierungskosten waren bei den Herstellungskosten von selbsterstellten Anlagen nicht zu berücksichtigen. LeasinggegenständeLeasingverträge werden grundsätzlich dann als Finance-Lease-Verträge bilanziert, wenn die mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen bei Vertragsabschluss im Wesentlichen an die Gruppengesellschaft übergehen. Die Bewertung erfolgt zum Barwert der Mindestleasingraten oder zum tieferen Verkehrswert. Auf der Passivseite sind die entsprechenden Finanzleasingverpflichtungen als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Leasingraten werden gemäss Annuitätenmethode in Zins- und Tilgungsbeträge aufgeteilt. Die Abschreibung der Leasinggegenstände erfolgt über die geschätzte Nutzungs- oder kürzere Leasingdauer. Zahlungen für operatives Leasing werden linear über die Leasingdauer direkt der Erfolgsrechnung belastet. Abwertungsverluste (Impairment)Geschäfts- und Firmenwerte werden jährlich und darüber hinaus auch bei Anhaltspunkten für ein Impairment auf Wertminderung überprüft. Sonstige immaterielle Anlagen und Sachanlagen werden immer dann auf Wertminderung hin geprüft, wenn Anhaltspunkte hierfür erkennbar sind. Es wird der realisierbare Wert (höherer Betrag aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Verkaufskosten und Nutzungswert) des Anlagegutes oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit geschätzt und eine erfolgswirksame Anpassung des bisherigen Buchwerts vorgenommen, sofern dieser über dem realisierbaren Wert liegt. Der Nutzungswert entspricht dem Barwert der erwarteten zukünftigen Cashflows der entsprechenden Anlage. Der beizulegende Zeitwert abzüglich Verkaufskosten ist der Betrag, der durch den Verkauf der entsprechenden Anlage oder zahlungsmittelgenerierdenen Einheit in einer Transaktion zu Marktbedingungen zwischen sachverständigen, vertragswilligen Parteien nach Abzug der Veräußerungskosten erzielt werden könnte. Wertminderungen werden rückgängig gemacht (ausser auf Geschäfts- und Firmenwerten), wenn sich die Schätzungen, die in die Berechnung des erzielbaren Wertes eingeflossen sind, verändert haben und sich die Wertminderung dadurch verringert hat oder nicht mehr besteht. Die Erhöhung des Buchwerts ist auf den Wert beschränkt, der sich ergeben hätte, wenn für den Vermögenswert in den Vorjahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Für die Bestimmung des Diskontsatzes wird der gewichtete Kapitalkostensatz (WACC) vor Steuern der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH zugrunde gelegt. Eine Differenzierung der einzelnen Cash Generating Units der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH erfolgt anhand der kleinsten identifizierbaren Gruppe von Vermögenswerten, die unabhängige Mittelzuflüsse erzeugen. Nach der Equity-Methode bilanzierte FinanzanlagenEin Joint-Venture ist eine Vereinbarung, über die der Konzern die gemeinschaftliche Führung ausübt, wobei er Rechte am Nettovermögen der Vereinbarung besitzt, anstatt Rechte an deren Vermögenswerten und Verpflichtungen für deren Schulden zu haben. Joint Ventures (50-%- Beteiligungen, die IFINA gemeinschaftlich mit Partnern kontrolliert) werden nach der Equity-Methode in der Konzernrechnung berücksichtigt. Bei der Equity-Methode wird per Erwerbszeitpunkt der beizulegende Zeitwert der anteiligen Nettoaktiven ermittelt und gemeinsam mit einem allfälligen Goodwill in der Position Beteiligungen an assoziierten Unternehmen bilanziert. In den nachfolgenden Berichtsperioden wird dieser Wert um den Anteil der IFINA-Gruppe am zusätzlichen Eigenkapital und erwirtschafteten Ergebnis sowie um allfällige Dividenden angepasst bis zu dem Zeitpunkt, an dem die gemeinschaftliche Führung endet. Sonstige FinanzanlagenDie unter den sonstigen Finanzanlagen enthaltenen Beteiligungen unter 20 % werden als zur Veräußerung verfügbare Finanzaktiven gemäss IAS 39 klassifiziert und aufgrund fehlender Börsennotierung und damit fehlender Bestimmbarkeit der beizulegenden Zeitwerte mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Allfällige Wertminderungen (Impairment) werden durch entsprechende erfolgswirksame Abwertungen auf den voraussichtlich noch zu erzielenden Betrag berücksichtigt. Solche Wertminderungen werden nicht rückgängig gemacht. Marktübliche Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden zum Erfüllungstag angesetzt. Massgeblich für die Entscheidung über die Ausbuchung eines finanziellen Vermögenswertes ist der Übergang der mit diesen verbundenen Risiken und Chancen (Risk and Rewards Approach). VorräteDie Warenvorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, höchstens jedoch zum realisierbaren Nettowert (Niederstwertprinzip). Die wertmässige Bestimmung der Kosten erfolgt gruppeneinheitlich mittels gewogener Durchschnittsmethode. Die Herstellungskosten umfassen alle Materialkosten, die Fertigungslöhne sowie anteilige Fertigungsgemeinkosten; Finanzierungskosten waren nicht zu berücksichtigen. Notwendige Wertberichtigungen für die in den Vorratsbeständen liegenden Risiken werden in angemessenem Umfange vorgenommen. Die Basis hierfür bilden entsprechende Lagerumschlags- und Lagerreichweitenanalysen. ForderungenDie Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten, welche in der Regel ihrem Nominalwert entsprechen, bilanziert, abzüglich Wertberichtigungen für nicht einbringbare Forderungen. Die Wertberichtigung setzt sich zusammen aus individuellen Wertberichtigungen für spezifisch identifizierte Positionen, bei denen objektive Hinweise dafür bestehen, dass der ausstehende Betrag nicht vollumfänglich eingehen wird, sowie pauschalen Wertberichtigungen für Gruppen von Forderungen mit ähnlichem Risikoprofil. Die pauschalen Wertberichtigungen decken aufgrund des Ausfallrisikos geschätzte Verluste ab. Basis für die pauschalen Wertberichtigungen bilden die Altersstruktur und historische Zahlungsstatistiken der Forderungen. Sobald ausreichende Hinweise dafür bestehen, dass eine Forderung definitiv nicht mehr eingehen wird, wird die Forderung direkt ausgebucht. Nachträgliche Zahlungseingänge auf vormals ausgebuchten Beträgen werden erfolgswirksam erfasst. Gruppeninterne Forderungen und Verbindlichkeiten werden verrechnet, soweit es sich um konsolidierte Gesellschaften handelt. Maßgeblich für die Entscheidung über die Ausbuchung eines finanziellen Vermögenswertes ist der Übergang der mit diesen verbundenen Risiken und Chancen (Risk and Rewards Approach). Flüssige MittelDie flüssigen Mittel setzen sich aus Kassen- und Bankbeständen zusammen. Sie umfassen ferner Festgeldanlagen mit einer vereinbarten Laufzeit ab Erwerbszeitpunkt von maximal drei Monaten. FinanzverbindlichkeitenFinanzverbindlichkeiten werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert, nach Abzug von Transaktionskosten, angesetzt. In den Folgeperioden werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, die in der Regel einen angemessenen Näherungswert für die beizulegenden Zeitwerte darstellen; jede Differenz zwischen dem Auszahlungsbetrag (nach Abzug von Transaktionskosten) und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit unter Anwendung der Effektivzinsmethode amortisiert und in der Erfolgsrechnung erfasst. Als kurzfristige Finanzverbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr bezeichnet. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn sie zurückgezahlt wird oder durch den Gläubiger oder durch Gesetz erlassen wird. RückstellungenRückstellungen werden vorgenommen, soweit ein vergangenes Ereignis zu einer gegenwärtigen rechtlichen oder faktischen Verpflichtung geführt hat, ein Mittelabfluss wahrscheinlich ist und dieser zuverlässig bemessen werden kann. Restrukturierungsrückstellungen werden erfasst, wenn zum Bilanzstichtag eine entsprechende Verpflichtung zu einer Restrukturierungsmassnahme besteht. Leistungen an ArbeitnehmerVorsorgeverpflichtungen Eigene Vorsorgeeinrichtungen bestehen nicht. Die Altersvorsorge erfolgt unter anderem beitragsorientiert über externe, von der Gruppe unabhängige Einrichtungen. Bei einzelnen Gruppengesellschaften in Deutschland bestehende Pensionszusagen werden als leistungsorientierte Vorsorgepläne behandelt. Die leistungsorientierten Pläne schreiben grundsätzlich einen Betrag als Pensionsleistung fest, den die Beschäftigten bei Renteneintritt erhalten werden und der in der Regel von einem oder mehreren Faktoren (wie Alter, Dienstzeit oder Gehalt) abhängig ist. Hierfür werden entsprechende Pensionsrückstellungen in der Bilanz gebildet. Die Verpflichtungen aus leistungsorientierten Vorsorgeplänen werden jährlich für jeden Plan ermittelt, indem der Barwert der erwarteten Ansprüche nach der Projected Unit Credit-Methode berechnet und davon der Marktwert der Planvermögen abgezogen wird. Resultiert aus der Berechnung ein potenzieller Vermögenswert für den Konzern, ist der erfasste Vermögenswert auf den Barwert eines wirtschaftlichen Nutzens in Form etwaiger künftiger Rückerstattungen aus dem Plan oder Minderungen künftiger Beitragszahlungen an den Plan begrenzt. Der Diskontzinssatz basiert auf dem Zinssatz erstklassiger Industrieanleihen mit annähernd gleichen Laufzeiten wie die Verpflichtungen. Die Verpflichtung wird jährlich durch unabhängige Versicherungsexperten ermittelt. Die Vorsorgekosten setzen sich aus folgenden drei Teilen zusammen:
Der Dienstzeitaufwand umfasst den laufenden Dienstzeitaufwand, den nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwand und Gewinne und Verluste aus Planabgeltungen. Gewinne und Verluste aus Plankürzungen sind im nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwand enthalten. Der Zinsaufwand entspricht dem Betrag, welcher sich ergibt, wenn man den Diskontsatz mit der Nettovorsorgeverpflichtung zu Beginn des Geschäftsjahres multipliziert unter Berücksichtigung der sich im Geschäftsjahr durch Beiträge und Rentenzahlungen ergebenden Änderungen. Dabei werden unterjährige Kapitalflüsse und Veränderungen anteilsmässig berücksichtigt. Neubewertungskomponenten umfassen versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus der Entwicklung des Barwertes der Vorsorgeverpflichtungen, welche sich aufgrund von Annahmeänderungen und Erfahrungsabweichungen ergeben, den Ertrag aus Planvermögen (ohne Zinsen) und die Auswirkung der etwaigen Vermögensobergrenze (ohne Zinsen). Neubewertungskomponenten werden im sonstigen Ergebnis erfasst und danach nie in die Erfolgsrechnung umgegliedert. Der in der konsolidierten Bilanz erfasste Betrag entspricht der Unterdeckung der leistungsorientierten Vorsorgepläne (Nettovorsorgeverpflichtung bzw. -vermögenswert). Der erfasste Vermögenswert aus einer allfälligen Überdeckung wird jedoch auf den Barwert des wirtschaftlichen Nutzens aus künftigen Beitragsreduktionen beschränkt. Bei beitragsorientierten Vorsorgeplänen entsprechen die in der Erfolgsrechnung ausgewiesenen Aufwendungen den geleisteten Beitragszahlungen des Arbeitgebers. Sonstige langfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer Für bestehende Verpflichtungen aufgrund von Altersteilzeitregelungen in Deutschland sowie Dienstjubiläen werden entsprechende Rückstellungen gebildet. Diese Rückstellungen werden in Übereinstimmung mit IAS 19 gemäss der Projected Unit Credit-Method ermittelt. Versicherungstechnische Gewinne und Verluste werden in der Periode erfolgswirksam erfasst, in der sie auftreten. Mitarbeiterbeteiligungspläne Es bestehen keine Mitarbeiterbeteiligungspläne. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten, welche in der Regel ihrem beizulegenden Zeitwert entsprechen, bilanziert. EigenkapitalGewinnausschüttungen werden in der Konzernrechnung in derjenigen Periode ausgewiesen, in der sie durch die Gesellschafterversammlung der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH beschlossen wurden. ErtragsrealisierungDie Umsatzrealisierung bei Verkauf von Gütern erfolgt mit Leistungserbringung und Übertragung der massgeblichen Risiken und Chancen an den Kunden. Der Zeitpunkt richtet sich jeweils nach den massgeblichen Lieferbedingungen. Der Umsatz ist ohne Umsatz- und Mehrwertsteuer und nach Abzug von Gutschriften und Rabatten ausgewiesen. Für erwartete Gewährleistungsansprüche aus der Leistungserbringung werden angemessene Rückstellungen gebildet. Zinserträge werden periodengerecht abgegrenzt. Es bestehen keine langfristigen Fertigungsaufträge, welche entsprechend dem Leistungsfortschritt erfasst werden. Staatliche ZuschüsseInvestitionsförderungen werden passiv abgegrenzt und planmässig nach der linearen Methode über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagen erfolgswirksam erfasst. Zuschüsse für Forschung und Entwicklung oder Personal reduzieren die angefallenen Kosten in diesem Bereich entsprechend. ErtragsteuernDie Ertragsteuern beinhalten sowohl laufende als auch latente Ertragsteuern. Sie werden erfolgswirksam behandelt, mit Ausnahme von Ertragsteuern auf direkt im Eigenkapital oder im sonstigen Ergebnis erfassten Transaktionen. In diesen Fällen werden die entsprechenden Ertragsteuern ebenfalls im Eigenkapital oder im sonstigen Ergebnis in der Gesamtergebnisrechnung verbucht. Die laufenden Ertragsteuern umfassen die erwarteten geschuldeten Steuern aus dem steuerlich massgeblichen Ergebnis, berechnet mit den am Bilanzstichtag geltenden Steuersätzen sowie Anpassungen der Steuerschulden oder -guthaben früherer Jahre. Latente Steuern werden gemäss der Balance-Sheet-Liability-Methode auf temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen in der Steuerbilanz und der Konzernbilanz abgegrenzt. Keine latenten Steuern werden auf Bewertungsdifferenzen bei der Ersterfassung eines Geschäfts- und Firmenwertes sowie auf Beteiligungen an Tochtergesellschaften und Restkaufpreisverbindlichkeiten aus Akquisitionen berücksichtigt, falls es wahrscheinlich ist, dass sich diese Differenzen in absehbarer Zukunft nicht aufheben. Die Bemessung der latenten Steuern berücksichtigt den erwarteten Zeitpunkt und die erwartete Art und Weise der Realisation bzw. Tilgung der betroffenen Aktiven und Passiven. Dabei werden die Steuersätze herangezogen, die zum Bilanzstichtag gelten bzw. angekündigt sind. Zukünftige Steuerersparnisse aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen und abzugsfähigen temporären Differenzen werden nur aktiviert, wenn deren Realisierung sicher erscheint. Hierzu müssen nachhaltig positive Ergebnisse erzielt worden sein und es wird mit solchen in der absehbaren Zukunft gerechnet. Stehen verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträgen bei der gleichen Gesellschaft zu versteuernde temporäre Differenzen gegenüber, erfolgt eine Saldierung. Nicht rückforderbare Quellensteuern auf Ausschüttungen aus den von ausländischen Tochtergesellschaften erzielten Gewinnen werden nur als Verbindlichkeit erfasst, sofern solche Ausschüttungen geplant sind. GeldflussrechnungDer Geldfluss aus Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode berechnet. Der Fonds besteht aus den flüssigen Mitteln. Alternative ErfolgskennzahlenDas Betriebsergebnis entspricht dem Gewinn vor Steuern, Finanzergebnis und Anteil an Gewinn/Verlust von assoziierten Gesellschaften. Annahmen und SchätzungenDie Rechnungslegung erfordert Annahmen und Schätzungen, welche die Höhe der ausgewiesenen Aktiven und Passiven sowie von Eventualverbindlichkeiten und Eventualansprüchen per Bilanzstichtag, aber auch Aufwendungen und Erträge der Berichtsperioden beeinflussen. Die Annahmen und Schätzungen beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen der Vergangenheit und den zum Zeitpunkt der Bilanzierung vorliegenden Informationen. Sie werden unter den gegebenen Umständen als zutreffend erachtet. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt derartige Einschätzungen und Annahmen, welche vom Management zum Zeitpunkt der Bilanzierung nach bestem Wissen getroffen wurden, von den tatsächlichen Gegebenheiten abweichen, werden die ursprünglichen Einschätzungen und Annahmen in jenem Berichtsjahr entsprechend angepasst, in dem sich die Gegebenheiten geändert haben. Die wichtigsten Annahmen und Schätzungen sind nachfolgend dargestellt: Immaterielle Anlagen (inkl. Firmen- und Geschäftswert) und Sachanlagen Diese werden jährlich auf Wertminderung überprüft. Zur Beurteilung, ob eine Wertminderung vorliegt, werden Schätzungen der zu erwartenden zukünftigen Geldflüsse aus der Nutzung bzw. der eventuellen Veräusserung dieser Vermögenswerte vorgenommen. Letztere ist gerade bei betrieblichen Liegenschaften an ungünstiger Lage oder produktspezifischen Fertigungsanlagen mit vielfältigen Unsicherheiten verbunden. Schätzungen sind zudem notwendig bei der Bestimmung des anzuwendenden Diskontsatzes. Die Buchwerte der immateriellen Anlagen und Sachanlagen gehen aus den Erläuterungen 3, 4 und 5 hervor. Vorräte Eine komplexe Supply Chain und eine hohe Priorisierung von kurzen Lieferzeiten für Kunden erfordern eine ausreichende Vorratshaltung und führen zu vergleichsweise tiefen Lagerumschlagszahlen. Einzelne elektrotechnische Komponenten verfügen zudem über eine zeitlich begrenzte Lagerfähigkeit, weil ansonsten bei diesen Produkten die Lötfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Verschiedene Vorratsgegenstände sind kundenspezifisch. Daraus resultieren erhöhte Lagerrisiken. Auf Basis entsprechender Lagerumschlags- und Reichweitenanalysen werden Schätzungen und Beurteilungen betreffend Werthaltigkeit und Abwertungsbedarf vorgenommen. Die Buchwerte der Vorräte gehen aus der Erläuterung 8 hervor. Rückstellungen Die Ermittlung der Garantierückstellungen basiert auf Schätzungen über mögliche zukünftige Garantiefälle. Ein erhöhtes Garantierisiko besteht bei Linearantrieben, welche im Pflege- und Hospitalbereich eingesetzt werden. Einzelne Gruppengesellschaften sind Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt. Aufgrund des aktuellen Erkenntnisstandes wurde eine Beurteilung der möglichen Folgen dieser Rechtsfälle vorgenommen und gegebenenfalls Rückstellungen gebildet. Die Buchwerte der Rückstellungen gehen aus der Erläuterung 16 hervor. Finanzverbindlichkeiten Für die Bestimmung der Restkaufpreisverbindlichkeiten aus Akquisitionen müssen Einschätzungen zur mittelfristigen Geschäftsentwicklung der entsprechenden Gesellschaften vorgenommen werden, welche mit entsprechenden Unsicherheiten behaftet sind. Vorsorgeverpflichtungen Die Bestimmung der Vorsorgeverpflichtungen aus leistungsorientierten Plänen basiert auf statistischen und versicherungsmathematischen Berechnungen externer Gutachter, welchen vielfältige Annahmen (über die Gehaltsentwicklung, Rentenentwicklung, Lebenserwartung usw.) zugrunde liegen. Die Buchwerte der bilanzierten Vorsorgeverpflichtungen gehen aus der Erläuterung 17 hervor. Bruttoumsatz Die Abgrenzung der Umsatzerlöse erfordert eine Beurteilung, zu welchem Zeitpunkt die wesentlichen Risiken und Nutzen auf den Kunden übergegangen sind. Ertragssteuern Für die Bestimmung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus laufenden und latenten Ertragsteuern müssen weit reichende Einschätzungen vorgenommen werden, welche auf der Auslegung der bestehenden Steuergesetze und Verordnungen beruhen. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Fremdwährungskurse
2. Konsolidierungskreis In 2016 und 2015 hat sich der Konsolidierungskreis wie folgt verändert (vgl. auch Erläuterung zu 39):
Weitere Veränderungen im Eigenkapital einzelner Tochterunternehmen sind in Erläuterung 13 dargestellt. Die nachfolgend aufgeführten Gesellschaften wurden per 31. Dezember 2016 vollkonsolidiert:
3. Geschäfts- und Firmenwerte
Die Geschäfts- und Firmenwerte von 0,3 Mio. EUR (i.V. 0,3 Mio. EUR) betreffen die Bopla Gehäuse System GmbH als zahlungsmittelgenerierende Einheit mit 0,3 Mio. EUR (i.V. 0,3 Mio. EUR). Die Werthaltigkeit dieses Geschäfts- und Firmenwertes wurde basierend auf einer verabschiedeten Fünfjahresplanung für die entsprechende zahlungsmittelgenerierende Einheit (CGU) überprüft. Hierbei hat das Management die budgetierten Umsätze, Bruttomargen sowie sonstige Betriebsaufwendungen auf Entwicklungen in der Vergangenheit und Erwartungen bezüglich der zukünftigen Marktentwicklung bestimmt. Für die Ermittlung des Barwertes (Nutzungswertes) wurde ein Diskontsatz (WACC) vor Steuern von 8,5 % (i.V. 7,5 %) angewandt. Nach dem Projektionszeitraum wurde mit einem Wachstum von 0.5 % gerechnet. Die Werthaltigkeit wurde zusätzlich durch Sensitivitätsanalysen überprüft. Die Veränderung der Geschäfts- und Firmenwerte in 2015 basierte auf dem nachfolgenden Impairment-Test: Platthaus GmbH Elektrotechnische Fabrik Aufgrund der schwachen Verfassung des Marktes für kundenspezifische Transformatoren, Filter und Drosseln zur Netzeinspeisung im Bereich der erneuerbaren Energien bestanden Anzeichen für eine Wertbeeinträchtigung der Vermögenswerte der Platthaus GmbH in Deutschland. Die Überprüfung der Werthaltigkeit hatte einen Abwertungsbedarf auf den beizulegenden Zeitwert für diese zahlungsmittelgenerierende Einheit, der auf Basis des beizulegenden Zeitwertes abzüglich Kosten der Veräußerung ermittelt worden ist. Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert wurde, basierend auf den Inputfaktoren der verwendeten Bewertungstechnik, als ein beizulegender Zeitwert der Stufe 3 eingeordnet. Der beizulegende Zeitwert wurde mittels einer Jahresplanung für 2016, abgezinst mit einem Diskontsatz (WACC) vor Steuern von 7,5 %, multipliziert mit einem branchenüblichen EBITDA-Multiple und abzüglich von marktüblichen Verkaufskosten auf den ermittelten Unternehmenswert ermittelt. Der daraus resultierende Abwertungsverlust setzte sich wie folgt zusammen:
Er umfasste somit den gesamten Geschäfts- und Firmenwert der Platthaus GmbH. Der Restbetrag des Abwertungsverlustes wurde anteilig - unter Berücksichtigung geschätzter Veräusserungswerte einzelner Anlagen - auf Kundenstamm, Know-how und Sachanlagen in Deutschland verteilt. 4. Sonstige immaterielle Anlagen
Die Position Konzessionen, Lizenzen, ähnliche Rechte und Werte beinhaltet vor allem den Kundenstamm, Patente und andere Schutzrechte sowie ungeschützte Erfindungen (Know-how) aus Akquisitionen sowie entgeltlich erworbene Softwarelizenzen und Vertriebsrechte und andere immaterielle Rechte und Werte. Sonstige immaterielle Anlagen in Höhe von 0,0 Mio. EUR (i.V. 0,0 Mio. EUR) stehen per Bilanzstichtag unter Eigentumsvorbehalt. Im Rahmen der Überprüfung der Werthaltigkeit wurden im Vorjahr auf Stufe zahlungsmittelgenerierende Einheit (CGU) resp. Anlagegut Abwertungen auf einzelnen Anlagegegenständen des immateriellen Anlagevermögens, in erster Linie auf Kundenstamm, Know-how und Entwicklungsprojekten, vorgenommen, da sich diese Kundenbeziehungen und Projekte nicht entsprechend der ursprünglichen Planung entwickelt hatten. Der überwiegende Teil der Abwertungsverluste 2015 entfiel auf Platthaus GmbH (siehe Erläuterung 3). Basis für die übrigen Abwertungsverluste waren Fünfjahresplanungen der entsprechenden zahlungsmittelgenerierenden Einheit. Für die Ermittlung des Barwertes (Nutzungswert) wurde ein Diskontsatz (WACC) von 7,5% vor Steuern angewandt. Nach dem Projektionszeitraum wurde mit einem Wachstum von 0,5 % gerechnet. In der Erfolgsrechnung sind die Abwertungsverluste auf immateriellen Anlagen im Vorjahr mit 0,6 Mio. EUR unter Impairment immaterielle Anlagen und Sachanlagen (siehe Erläuterung 34) enthalten. 5. Sachanlagen
Die Position Grundstücke und Gebäude teilt sich auf in bebaute und unbebaute Grundstücke im Buchwert von 4,0 Mio. EUR (i. V. 3,6 Mio. EUR) und Fabrik- und Verwaltungsgebäude mit einem Bilanzwert von 20,8 Mio. EUR (i. V. 16,7 Mio. EUR). Der Bilanzwert der aktivierten Leasinggegenstände aus Finanzleasing (Maschinen) beträgt 0,1 Mio. EUR gegenüber 0,1 Mio. EUR im Vorjahr. Diese resultieren aus Akquisitionen. Der Brandversicherungswert der Sachanlagen beträgt zum Bilanzstichtag 157,4 Mio. EUR gegenüber 147,1 Mio. EUR im Vorjahr. Zur Deckung von Hypothekarschulden sind Grundstücke und Gebäude mit einem Buchwert von 8,4 Mio. EUR (i. V. 4,9 Mio. EUR) verpfändet worden. Die Höhe der entsprechenden Kreditbeanspruchung beträgt 2,4 Mio. EUR (i. V. 1,6 Mio. EUR). Zum Bilanzstichtag stehen Sachanlagen mit einem Bilanzwert von 0,0 Mio. EUR (i. V. 0,1 Mio. EUR) unter Eigentumsvorbehalt. Im Rahmen der Überprüfung der Werthaltigkeit zum Abschlussstichtag auf Stufe zahlungsmittelgenerierende Einheit (CGU) resp. Anlagegut wurden im Berichtsjahr Abwertungen auf Maschinen vorgenommen. Für diese Maschinen wurde der beizulegende Zeitwert als Bewertungsgrundlage herangezogen. Im Rahmen der Überprüfung der Werthaltigkeit im Vorjahr auf Stufe zahlungsmittelgenerierende Einheit (CGU) resp. Anlagegut wurden Abwertungen auf einzelnen Anlagegegenständen oder Gruppen von Anlagegegenständen, in erster Linie auf Maschinen und Werkzeuge, vorgenommen. Basis hierfür sind Fünfjahresplanungen für die entsprechenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Für die Ermittlung des Barwertes (Nutzungswertes) wurde ein Diskontsatz (WACC) von 7,5 % vor Steuern angewandt. Nach dem Projektionszeitraum wurde mit einem Wachstum von 0,5 % gerechnet. Der überwiegende Teil der Abwertungsverluste 2015 entfiel auf Platthaus GmbH (siehe Erläuterung 3). Basis für die übrigen Abwertungsverluste in 2015 waren Fünfjahresplanungen für die entsprechenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Für die Ermittlung des Barwertes (Nutzungswertes) wurde ein Diskontsatz (WACC) von 7,5 % vor Steuern angewandt. Nach dem Projektionszeitraum wurde mit einem Wachstum von 0,5 % gerechnet. In der Erfolgsrechnung sind die Abwertungsverluste auf Sachanlagen mit 0,2 Mio. EUR (i. V. 0,5 Mio. EUR) unter Impairment immaterielle Anlagen und Sachanlagen (siehe Erläuterung 34) enthalten. 6. Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen
Am 4. August 2016 beteiligte sich die Phoenix Mecano-Gruppe in Höhe von 50 % (entspricht Stimmrechtsanteil) an der Firma Tefelen GmbH (D), welche anschliessend in Tefelen Preissinger GmbH umfirmiert worden ist. Die Tefelen Preissinger GmbH ist ein Joint Venture, das der Konzern gemeinschaftlich führt. Der Kaufpreis, der in Bar erbracht wurde, betrug 1,5 Mio. EUR. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt am Standort Breitengüssbach europaweit Stromschienen. Zu der Gesellschaft bestanden vor Beteiligungserwerb seitens des Konzerns keine geschäftlichen Beziehungen. Die folgende Tabelle fasst die wesentlichen Finanzinformationen der Tefelen Preissinger GmbH für das gesamte Geschäftsjahr 2016 zusammen:
Das Periodenergebnis und das Gesamtergebnis betragen - 0,7 Mio. EUR. 7. Sonstige Finanzanlagen Die sonstigen Finanzanlagen betreffen eine Beteiligung unter 20 %, welche zu Anschaffungskosten bilanziert ist. 8. Vorräte
Die Wertberichtigungen wurden aufgrund von Gängigkeit und Reichweite der Vorratsbestände ermittelt. Wertberichtigungen und Verluste auf Vorräte sind in der Erfolgsrechnung mit 1,8 Mio. EUR (i. V. 2,8 Mio. EUR) unter sonstige betriebliche Aufwendungen (siehe Erläuterung 35) enthalten. Die Erhöhung resultiert aus der gesunkenen Umschlagshäufigkeit der Vorräte. Per 31. Dezember 2016 und 2015 sind ausser üblichen Eigentumsvorbehalten im ordentlichen Geschäftsverkehr keine Vorratsbestände mit Pfandrechten belastet. 9. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Altersanalyse der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche nicht einzelwertberichtigt sind.
Die einzelwertberichtigten Forderungen betreffen hauptsächlich Schuldner, welche im Konkursverfahren sind oder einem Inkassobüro übergeben worden sind. Die aufgrund der Überfälligkeit bilanzierten Pauschalwertberichtigungen wurden aufgrund von Erfahrungswerten gebildet. Es bestehen keine Klumpenrisiken. Bei den nicht fälligen und den nicht einzelwertberichtigten Forderungen handelt es sich vor allem um Forderungen aus seit langem bestehenden Kundenbeziehungen. Aufgrund von Erfahrungswerten erachtet die IFINA-Gruppe die gebildeten Wertberichtigungen als angemessen. 10. Finanzielle Vermögenswerte und Sonstige Forderungen
Die Finanzforderungen betreffen vor allem verzinste Kautionsforderungen aus Altersteilzeitregelungen in EUR in Deutschland und sind mit Pfandrechten zugunsten der betroffenen Arbeitnehmer belastet. Der Saldo des Poolverrechnungskontos wird zuerst mit Cash-Pool-verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter verrechnet und bei einer Netto-Forderung im Vorjahr war diese als Finanzieller Vermögenswert ausgewiesen. 11. Wertpapiere des Umlaufvermögens
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens im Vorjahr waren kurzfristig in flüssige Mittel umwandelbar. Sie wurden als Liquiditätsreserve gehalten. 12. Flüssige Mittel
13. Eigenkapital Das gezeichnete und voll einbezahlte Kapital beträgt 4 Mio. EUR und ist zu 100 % im Eigentum von PM International B.V, Doetinchem, Niederlande. Die Kapitalrücklage resultiert aus Einzahlungen der PM International B.V, Doetinchem, Niederlande, und blieb im Geschäftsjahr 2015 und 2016 unverändert. Der Bilanzgewinn enthält die aus der Erstumstellung auf IFRS resultierenden Abweichungen zwischen den Wertansätzen gemäß HGB und IFRS, die im Vorjahr erfolgten ergebniswirksamen Anpassungen nach IAS 8, die aus der konzerneinheitlichen Bilanzierung und Bewertung resultierenden Ergebniseffekte, Währungsumrechnungseffekte sowie die auf die Muttergesellschaft entfallenden Anteile an den Konzernjahresergebnissen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 14. März 2016 wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von 10 Mio. EUR aus dem Bilanzgewinn 2015 beschlossen, die zum 30. Mai 2016 fällig wurde. In 2015 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 26. Mai 2015 im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses 2014 der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH eine Gewinnausschüttung in Höhe von 7 Mio. EUR aus dem Bilanzgewinn 2014 beschlossen, die zum 1. Juni 2015 fällig wurde. Die im Vorjahr im Eigenkapitalspiegel dargestellte Veränderung von Minderheitenanteile betraf den Erwerb der restlichen 10 % Anteile der RK System- und Lineartechnik GmbH per 14. Dezember 2015. Der Kaufpreis hatte 0,02 Mio. EUR betragen. 14. Verbindlichkeiten aus Finanzleasing
Die durchschnittliche Verzinsung der Verbindlichkeiten aus Finanzleasing beträgt 4,1 % (i.V. 4,1 %). Diese resultieren aus Akquisitionen. 15. Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten
Zur hypothekarischen Besicherung von Bankverbindlichkeiten siehe Erläuterung 5. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten enthalten keine Financial Covenants. 16. Rückstellungen
Die Rückstellungen für langfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer betreffen Altersteilzeitregelungen in Deutschland sowie Rückstellungen für Dienstjubiläen. Die Restrukturierungskosten beinhalten im Geschäftsjahr im Wesentlichen die Kosten der Schliessung des Standortes Alsdorf/Deutschland, welche mit dem Ziel erfolgt ist, die Prozesse für die Produktion von Transformatoren und Drosseln zu verschlanken und die Kapazitäten am Produktionsstandort in Süddeutschland optimal auszulasten. Im Vorjahr beinhalteten die Restrukturierungskosten im Wesentlichen die Kosten der Schließung des Standortes Obergünzburg/Deutschland, welche mit dem Ziel erfolgt war, die Prozesse für die Produktion von Folientastaturen zu verschlanken und die Kapazitäten am Produktionsstandort in Ungarn optimal auszulasten. Im Weiteren waren die Kosten für den Personalabbau durch die Zusammenführung von Funktionen im Produktbereich Power Quality enthalten. Die sonstigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für kurzfristige Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern (z.B. Abfindungen und Gehaltsboni) in Höhe von 1,7 Mio. EUR (i.V. 2,0 Mio. EUR), ferner Rückstellungen für Prozessrisiken und sonstige erkennbare Risiken bzw. ungewisse Verpflichtungen. 17. Vorsorgeverpflichtungen Es gibt für einzelne Pensionäre, ausgeschiedene und noch aktive (vor allem leitende) Angestellte individuelle leistungsorientierte Versorgungspläne. Es werden keine neuen Zusagen mehr erteilt (Ausnahme: durch Akquisitionen zu übernehmende Vorsorgepläne). Grundsätzlich besteht ein Anspruch auf Vorsorgeleistungen bei Eintritt des Versorgungsfalles Alter, Invalidität oder Tod. In Abhängigkeit von der massgebenden Versorgungsregelung sind lebenslang zu zahlende Rentenleistungen oder gegebenenfalls Kapitalleistungen vorgesehen. Für Hinterbliebene ist ein prozentualer Anteil der Rente im Zeitpunkt des Ablebens des Anspruchsberechtigten vorgesehen. Die Versorgungspläne sind bezüglich der Höhe der Rentenzahlung grundsätzlich fest vereinbart beziehungsweise abhängig von der gesetzlichen Beitragsbemessungsgrenze im Zeitpunkt des Eintritts des Versorgungsfalls. In einem Einzelfall sind die Bezüge abhängig von der Entwicklung der Besoldungsvergütung für Beamte. Einzelne Pläne verfügen über ein separiertes Deckungsvermögen (in Form von Rückdeckungsversicherung). Die Vorsorgeleistungen werden vom Arbeitgeber finanziert. Bei Ausscheiden aus der Firma vor Fälligkeit einer Versorgungsleistung bleiben die Anwartschaften auf die Versorgungsleistungen entsprechend der gesetzlichen Regelungen erhalten. Von den 13 Versorgungsberechtigten sind zum Bilanzstichtag 11 Zusagen unverfallbar. Aufgrund der Planausgestaltung und den gesetzlichen Bestimmungen ist der Arbeitgeber versicherungsmathematischen Risiken ausgesetzt. Die wesentlichen Risiken betreffen dabei das Risiko der Langlebigkeit, das Zinsrisiko, Verheiratungswahrscheinlichkeit und das Risiko des Inflationsausgleiches einzelner Renten beziehungsweise der Entwicklung der Beamtenbesoldung oder der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland.
Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der Vorsorgeverpflichtungen beträgt per 31. Dezember 2016 16.0 Jahre und per 31. Dezember 2015 13.4 Jahre. Sensitivitäten Der Diskontsatz und die künftige Entwicklung der Inflationsrate stellen die wesentlichen Faktoren für die Berechnung des Barwerts der Vorsorgeverpflichtung dar. Eine Veränderung der Annahmen um +0.25% resp. -0.25% hat folgende Auswirkungen auf den Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen:
Die obenstehenden Sensitivitätsberechnungen basieren darauf, dass sich jeweils eine Annahme verändert und die anderen Annahmen unverändert bleiben. In der Praxis bestehen jedoch gewisse Korrelationen zwischen den einzelnen Annahmen. Für die Berechnung der Sensitivitäten wurde die gleiche Methode angewendet, mit der auch die per Bilanzstichtag erfassten Vorsorgeverpflichtungen berechnet wurden. 18. Latente Steuern
Aufgrund von Unsicherheiten bezüglich der Nutzbarkeit von steuerlichen Verlustvorträgen im Umfang von 30,8 Mio. EUR (i.V. 23,9 Mio. EUR) wurde per Bilanzstichtag eine Wertberichtigung der daraus resultierenden Steuerersparnisse in Höhe von 5,5 Mio. EUR (i.V. 4,7 Mio. EUR) vorgenommen. Latente Steuern auf erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Neubewertungen von Vorsorgeverpflichtungen und Währungsumrechnungsdifferenzen betragen 0,2 Mio. EUR (i.V. - 0,2 Mio. EUR). Die Bewertungsdifferenzen auf Beteiligungen an vollkonsolidierten Unternehmen, auf welchen keine latente Steuern berechnet worden sind, betragen 38,4 Mio. EUR (i.V. 50,7 Mio. EUR). Weil keine entsprechenden Gewinnausschüttungen geplant sind, wurde auf die Abgrenzung von latenten Steuern auf nicht ausgeschütteten Gewinnen von Tochtergesellschaften verzichtet. 19. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
20. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
Der Saldo des Poolverrechnungskontos wird zuerst mit Cash-Pool-verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter verrechnet und bei einer Netto-Forderung wird diese als Finanzieller Vermögenswert ausgewiesen. 21. Sonstige Verbindlichkeiten
22. Kategorien von Finanzinstrumenten Die nachstehenden Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten (inklusive festverzinsliche langfristige Finanzverbindlichkeiten) entsprechen per 31. Dezember 2016 und 31. Dezember 2015 annähernd dem beizulegenden Zeitwert gemäss IFRS.
Die Stufen der Hierarchie der beizulegenden Zeitwerte und ihre Anwendung auf die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind im Folgenden beschrieben: Stufe 1: Notierte Marktpreise für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten an aktiven Märkten; Stufe 2: Andere Informationen als notierte Marktpreise, die direkt oder indirekt beobachtbar sind, Stufe 3: Informationen für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren. Die folgende Tabelle zeigt die Fortschreibung der finanziellen Verbindlichkeiten der Stufe 3:
Die Überprüfung des beizulegenden Zeitwertes der bedingten Kaufpreiszahlung der in 2016 akquirierten Ismet Gruppe, welche vom Betriebsergebnis 2016 und 2017 abhängig ist, hat ergeben, dass aufgrund des unter Plan liegenden Betriebsergebnisses 2016 per Stichtag 31. Dezember 2016 mit keiner Kaufpreiszahlung zu rechnen ist. Entsprechend ist der beizulegende Zeitwert in Höhe von 0,6 Mio. EUR über den sonstigen Finanzertrag aufgelöst worden (siehe Erläuterung 36). 23. Finanzielles Risikomanagement Allgemeines Die Geschäftsführung hat die oberste Verantwortung über das Risikomanagement. Die Geschäftsführung hat dazu die interne Revision eingesetzt, welche für die Entwicklung und Überwachung der Grundsätze für das Risikomanagement zuständig ist. Die etablierten Grundsätze für das Risikomanagement sind darauf ausgerichtet, die Risiken, welchen die Gruppe ausgesetzt ist, zu identifizieren und zu analysieren, Kontrollen zu etablieren sowie die Risiken zu überwachen. Die Grundsätze des Risikomanagements sowie die angewandten Prozesse werden regelmässig überprüft, um Veränderungen in den Marktbedingungen sowie den Tätigkeiten der Gruppe zu berücksichtigen. Die IFINA-Gruppe ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt. Diese betreffen das Kreditrisiko, das Marktrisiko (Zinsrisiko) und das Liquiditätsrisiko. Zinsrisiken werden zentral auf Ebene der Phoenix Mecano bewirtschaftet. Ebenso wird der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten zentral gesteuert. Die Bewirtschaftung nicht betriebsnotwendiger flüssiger Mittel und der Gruppenfinanzierung wird ebenfalls zentral durch die Phoenix Mecano gesteuert. Die nachfolgenden Abschnitte geben einen Überblick über das Ausmass der einzelnen finanziellen Risiken sowie die Ziele, Grundsätze und Prozesse für die Messung, Überwachung und Absicherung dieser Risiken sowie über das Kapitalmanagement der Gruppe. Kreditrisiko Das Kreditrisiko ist das Risiko, finanzielle Verluste zu erleiden, wenn ein Kunde oder eine Gegenpartei eines Finanzinstrumentes ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Kreditrisiken können im Wesentlichen auf langfristigen Ausleihungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und flüssigen Mitteln bestehen. Das Kreditrisiko auf flüssigen Mitteln wird minimiert, indem nur mit erstklassigen Finanzinstituten eine Beziehung gepflegt wird und zudem nicht nur ein einzelnes Finanzinstitut, sondern verschiedene Finanzinstitute berücksichtigt werden. Um das Risiko auf den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu reduzieren, werden bei den Kunden interne Kreditlimiten verwendet. Aufgrund der unterschiedlichen Kundenstruktur in den Geschäftsbereichen gelten keine allgemein gültigen Kreditlimiten über die IFINA-Gruppe hinweg. Die Überprüfung der Bonität erfolgt regelmässig aufgrund von internen Richtlinien. Für die Festlegung der Kreditlimite werden die finanzielle Situation, die bisherige Erfahrung sowie andere Faktoren berücksichtigt. Aufgrund des breiten Kundenstammes, der sich über verschiedene Regionen und Branchen erstreckt, ist das Kreditrisiko auf den Forderungen begrenzt. Es bestehen keine Klumpenrisiken. Das maximale Kreditrisiko auf Finanzinstrumenten entspricht den Buchwerten der einzelnen finanziellen Aktiven. Es bestehen keine Garantien und ähnliche Verpflichtungen, die zu einer Erhöhung des Risikos über die Buchwerte hinausführen könnten. Das maximale Kreditrisiko per Bilanzstichtag beträgt:
Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass die IFINA-Gruppe ihren finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nicht nachkommen kann. Die IFINA-Gruppe überwacht das Liquiditätsrisiko durch ein vorsichtiges Liquiditätsmanagement. Die Gruppe verfolgt dabei den Grundsatz, eine Liquiditätsreserve zur Verfügung zu stellen, die über dem täglichen und monatlichen Bedarf an betrieblichen Mitteln liegt. Aufgrund der Dynamik des Geschäftsumfeldes, in dem die Gruppe operiert, ist es das Ziel der Gruppe, die notwendige Flexibilität in der Finanzierung beizubehalten, indem ausreichend ungenutzte Kreditlinien bei Finanzinstituten sowie dem Gesellschafter zur Verfügung stehen. Die Kreditlinien verteilen sich auf mehrere Finanzinstitute. Im Geschäftsjahr wie im Vorjahr besteht keine Risikokonzentration bzgl. des Liquiditätsrisikos. Fälligkeitsanalyse der finanziellen Verbindlichkeiten per 31. Dezember 2016:
Fälligkeitsanalyse der finanziellen Verbindlichkeiten per 31. Dezember 2015:
Die Eventualverbindlichkeiten (siehe Erläuterung 25) stellen einen möglichen Mittelabfluss dar. Marktrisiko Das Marktrisiko ist das Risiko, dass Veränderungen in Marktpreisen wie Wechselkurse, Zinssätze und Börsenkurse eine Auswirkung auf den Gewinn und den beizulegenden Zeitwert der durch die IFINA-Gruppe gehaltenen Finanzinstrumente haben können. Das Ziel des Managements von Marktrisiken ist die Überwachung und Kontrolle von solchen Risiken, um sicherzustellen, dass diese Risiken einen bestimmten Umfang nicht überschreiten. Im Geschäftsjahr wie im Vorjahr besteht keine Risikokonzentration bezogen auf das Marktrisiko. Währungsrisiko Die Aktiven und Passiven der IFINA-Gruppe bestehen fast nur aus Euro-Werten, weshalb die Gruppe praktisch kein Währungsrisiko aufweist und entsprechend ist auf die erforderlichen Währungsrisiko-Angaben aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet worden. Zinsrisiko Das Zinsrisiko teilt sich auf in ein zinsbedingtes Cashflow-Risiko, d.h. das Risiko, dass sich die zukünftigen Zinszahlungen auf Grund von Schwankungen des Marktzinssatzes ändern, sowie ein zinsbedingtes Risiko einer Änderung des Marktwertes, d.h. das Risiko, dass sich der Marktwert eines Finanzinstrumentes auf Grund von Schwankungen des Marktzinssatzes verändert. Die von der Gruppe gehaltenen verzinslichen finanziellen Vermögenswerte und -verbindlichkeiten betreffen vor allem flüssige Mittel sowie Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten und dem Gesellschafter. Sensitivitätsanalyse 2016 und 2015: Die IFINA-Gruppe ist bei den variabel verzinslichen liquiden Mitteln und den variabel verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten und dem Gesellschafter dem zinsbedingten Cashflow-Risiko ausgesetzt. Wären die Zinssätze der variabel verzinslichen Verbindlichkeiten abzüglich den Festgeldanlagen um 50 Basispunkte höher bzw. niedriger gewesen, wäre das Periodenergebnis 2016 und 2015 jeweils um weniger als 0.1 Mio. EUR niedriger resp. höher ausgefallen, falls alle anderen Variablen konstant gewesen wären. Preisrisiko Die IFINA-Gruppe tätigt keine Anlagen in Aktien und Aktienfonds und ist deshalb keinem Preisrisiko ausgesetzt. 24. Kapitalmanagement Die Ziele der IFINA-Gruppe im Hinblick auf das Kapitalmanagement liegen in der Sicherstellung der Unternehmensfortführung, um dem Gesellschafter weiterhin Erträge und den anderen Interessenten die ihnen zustehenden Leistungen bereitzustellen. Ferner will sich die Gruppe durch eine konservative Finanzierung den Spielraum für künftiges Wachstum und Akquisitionen erhalten. Ein weiterer Schwerpunkt des Kapitalmanagements ist in diesem Zusammenhang die Aufrechterhaltung einer adäquaten Eigenkapitalquote. Die Eigenkapitalquote beschreibt die Beziehung zwischen Eigen- und Fremdkapital. Je mehr Eigenkapital zur Verfügung steht, desto höher ist die finanzielle Stabilität des Unternehmensverbundes und desto unabhängiger ist die IFINA-Gruppe von Fremdkapitalgebern. 25. Eventualverpflichtungen
26. Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen Die eingegangenen Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen belaufen sich per 31. Dezember 2016 auf 1,7 Mio. EUR (i.V. 0,4 Mio. EUR). 27. Operatives Leasing, Mieten und Pachten
Die Verpflichtungen aus operativem Leasing, Mieten und Pachten bestehen fast ausschliesslich aus Verpflichtungen für angemietete Räumlichkeiten bzw. Grundfläche (Erbpacht). 28. Umsatzerlöse
Der ausgewiesene Bruttoumsatz umfasst die fakturierten Lieferungen der Gruppe an Dritte und Nahestehende. Mehrwertsteuern, direkt gewährte Rabatte und Gutschriften für Rücksendungen sind in Abzug gebracht. Der Bruttoumsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % erhöht (i.V. 2,2 % erhöht). Die Auswirkungen aus Veränderungen im Konsolidierungskreis auf den Bruttoumsatz betragen 1,5 % (i.V 0,4 %). 29. Sonstige betriebliche Erträge
Der Anstieg des Gewinnes aus Abgang immaterielle Anlagen und Sachanlagen ist vor allem durch den Buchgewinn aus dem Verkauf einer Liegenschaft in Italien in Höhe von 1,8 Mio. EUR zurückzuführen. 30. Materialaufwand
Wertberichtigungen und Verluste auf Vorräten sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten (siehe Erläuterung 35). 31. Personalaufwand
32. Amortisation immaterielle Anlagen
33. Abschreibungen Sachanlagen
34. Impairment immaterielle Anlagen und Sachanlagen
35. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten, einschliesslich interner Kosten, belaufen sich auf 7,6 Mio. EUR (i.V. auf 7,4 Mio. EUR). 36. Finanzerträge
Der Sonstige Finanzertrag enthält in 2016 die erfolgswirksame Anpassung von Restkaufpreisverbindlichkeiten aus Akquisitionen in Höhe von 0,6 Mio. EUR (siehe Erläuterung 22). 37. Finanzaufwendungen
38. Ertragsteuern
Der gewichtete Ertragssteuersatz ergibt sich im Wesentlichen aus dem deutschen Körperschaftsteuersatz von 15%, Solidaritätszuschlag von 5,5 % und dem durchschnittlichen Gewerbesteuersatz in den jeweiligen Gemeinden, in denen die IFINA-Gruppe tätig ist, der sich in 2016 aufgrund geänderter Hebesätze der Gemeinden leicht erhöht hat. 39. Zugang von Gruppengesellschaften Die erworbenen Vermögenswerte und das übernommene Fremdkapital setzen sich wie folgt zusammen:
Per 1. Juli 2016 hat Phoenix Mecano-Gruppe sämtliche Anteile der ismet Holding GmbH, VillingenSchwenningen (D), die wiederum zu 100 % an Gesellschaften in Deutschland und in der Tschechischen Republik beteiligt ist, erworben. Die ismet Gruppe ist im europäischen Markt für Transformatoren und Drosseln gut positioniert und pflegt eine breite Kundenbasis in der DACH-Region. Das Unternehmen erzielte 2015 einen konsolidierten Umsatz von rund 14 Mio. EUR und beschäftigt 140 Mitarbeitende an zwei Standorten in Deutschland und in der Tschechischen Republik. Die mehrheitlich kundenspezifischen Produkte und Systeme werden zur Spannungstransformation und zur Stabilisierung der Stromnetzwerke eingesetzt. Industrielle Anwendungen mit einem breiten Leistungsbereich finden sich in den Bereichen Maschinen und Anlagenbau, Transportindustrie (Bahntechnik und Schiffsausrüstung), Gebäudetechnologie sowie bei erneuerbaren Energiequellen. Durch diese Akquisition erhofft sich der Konzern eine Stärkung der Marktposition in Europa im Bereich für Transformatoren und Drosseln. Die erworbenen Forderungen in Höhe von 1,4 Mio. EUR sind entsprechend den Erwartungen im Erwerbszeitpunkt vollständig bezahlt worden. Die Anschaffungskosten der Beteiligung von 18,2 Mio. EUR ergeben sich aus dem per 1. Juli mit flüssigen Mitteln bezahlten fixen Kaufpreis von 17,6 Mio. EUR und aus der erwarteten bedingten Kaufpreiszahlung in Höhe von 0,6 Mio. EUR, welche vom Betriebsergebnis 2016 und 2017 abhängig ist und in 2018 fällig ist. Die im Halbjahresabschluss der Phoenix Mecano AG unter Ereignisse nach dem Bilanzstichtag aufgeführten Beträge inkl. die erwartete bedingte Kaufpreiszahlung in Höhe von 1,8 Mio. EUR waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Halbjahresabschlusses aufgrund der Komplexität der Transaktion und des kurzen Zeitfensters zwischen Abschluss der Transaktion und Veröffentlichung des Halbjahresabschlusses noch nicht final. Im Rahmen der Finalisierung der Berechnungen war eine Anpassung verschiedener Annahmen notwendig (wie eine tiefere Rohmarge und eine etwas höhere Kostenbasis). Diese Effekte sind in der finalen Rechnungslegung angepasst worden, mit entsprechenden Auswirkungen auf die bedingte Kaufpreiszahlung und den Wert der identifizierbaren Nettoaktiven. Die akquirierten Gesellschaften erzielten in 2016 nach dem Erwerb einen Umsatzerlös mit Dritten von 5,7 Mio. EUR. Der Beitrag zum Periodenergebnis der Phoenix Mecano Gruppe betrug -1,5 Mio. EUR. Wären die Unternehmen seit dem 1. Januar 2016 im Konsolidierungskreis gewesen, hätten sich die Umsatzerlöse 2016 auf 371,0 Mio. EUR und das konsolidierte Periodenergebnis auf 6,6 Mio. EUR belaufen. 40. Transaktionen mit Nahestehenden
Die Schlüsselpersonen umfassen auch die oberste Führungsebene bei einzelnen Tochtergesellschaften bei denen die Zuständigkeiten von Geschäftsführerorgan des Mutterunternehmens weitgehend auf das Geschäftsführerorgan des Tochterunternehmens delegiert worden ist. Zum Bilanzstichtag werden Pensionsrückstellungen für Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen in Höhe von 0,7 Mio. EUR (i.V. 0,7 Mio. EUR) und Rückstellungen in Höhe von 0,3 Mio. EUR (i.V. 0,4 Mio. EUR) ausgewiesen. Für ehemalige Mitarbeiter in Schlüsselpositionen wurden andere langfristige Leistungen im Umfang von TEUR 33 (i.V. TEUR 23) erbracht. Die weiteren Transaktionen mit Nahestehenden (verbundene Unternehmen der Phoenix Mecano-Gruppe) und dem Gesellschafter (PM International B.V, Doetinchem, Niederlande) sind in Erläuterung 10,15,19,20,28,29,36 und 37 dargestellt. Folgende Gesellschaften werden als Nahestehend bezeichnet, da sie Tochtergesellschaften der obersten Muttergesellschaft Phoenix Mecano AG, Stein am Rhein, sind und nicht dem Konsolidierungskreis der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH angehören:
Es bestehen Dienstleistungs- und Lieferbeziehungen mit den vorgenannten Gesellschaften. Darüber hinaus erfolgen Darlehensgewährungen an die IFINA-Gruppe. Bei den Dienstleistungsbeziehungen handelt es sich im Wesentlichen um Kostenumlagen für erbrachte Dienstleistungen. Die Lieferbeziehungen beinhalten sowohl die Lieferungen nahestehender Gesellschaften an die IFINA-Gruppe mit Halb- und Fertigerzeugnissen als auch die Lieferung von Fertigerzeugnissen von der IFINA-Gruppe an nahestehende Gesellschaften. Diese Transaktionen innerhalb der Gruppengesellschaften werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt. Die Darlehensgewährungen umfassen sowohl kurzfristige als auch langfristige Darlehen. Die Verzinsung wird zu marktüblichen Bedingungen vorgenommen. Die gegenüber der Muttergesellschaft PM International B.V. bestehenden kurzfristigen sowie langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten ergeben sich aus den Erläuterungen 15 und 20. 41. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Benedikt A. Goldkamp, Dipl.-Finanzwirt, MBA und Delegierter des Verwaltungsrates der Phoenix Mecano AG, Lufingen/Schweiz, Herr Maximilian Kleinle, Gesamtleiter der Sparte Mechanische Komponenten, Baar/Schweiz Frau Marianne Sochor, Justiziarin, Köln. Für die gemäss § 314 Absatz 1 Nr. 6a HGB erforderten Angaben für die Bezüge der Geschäftsführer hat der Konzern die Erleichterungsvorschriften nach § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch genommen, da nur Frau Marianne Sochor ihre Bezüge von der IFINA-Gruppe erhält. 42. Personalbestand Die Daten basieren auf der durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.
43. Gesamtvergütung für die Tätigkeit des Abschlussprüfers Die für das Geschäftsjahr 2016 erfassten Honorare für die Tätigkeiten des Abschlussprüfers KPMG betrugen für Abschlussprüferleistungen TEUR 246 (i.V. TEUR 236) und für Steuerberatungsleistungen TEUR 307 (i.V. TEUR 581). 44. Befreiende Wirkung Der Konzernabschluss hat gemäss § 264 Absatz 3 HGB für alle deutschen Kapitalgesellschaften und gemäss § 264 b HGB für alle deutschen Personengesellschaften (siehe Erläuterung 2) mit Ausnahme der Götz Udo Hartmann GmbH, der Kundisch Beteiligungs-GmbH sowie der RK Schmidt Systemtechnik GmbH befreiende Wirkung unter anderem für die Offenlegung und Prüfung und wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 45. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die IFINA-Gruppe hat am 6. März 2017 ein Schuldscheindarlehen über 35 Mio. EUR mit fixer Verzinsung und einer Laufzeit von 5 Jahren zur Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten und Bereitstellung von Mitteln für Investitionen und die Akquisitionstätigkeit der Gruppe, aufgenommen. Zwischen dem 31. Dezember 2016 und dem 6. April 2017 sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die eine Anpassung der Buchwerte von Aktiven und Passiven zur Folge hätten oder an dieser Stelle offengelegt werden müssten.
Porta Westfalica, 6. April 2017 IFlNA Beteiligungsgesellschaft mbH Geschäftsführung Benedikt Goldkamp Maximilian Kleinle Marianne Sochor Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Grundlagen des KonzernsGeschäftsmodell Die IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH mit ihren Tochtergesellschaften (IFINA-Gruppe) ist eine hundertprozentige Tochter der PM International BV, Doetinchem, Niederlande, welche wiederum zu 100 % von der an der Schweizer Börse SIX notierten Phoenix Mecano AG, Stein am Rhein, Schweiz, gehalten wird. Die Ifina-Gruppe ist insoweit vernetzt mit dem weltweiten Vertriebs- und Produktionsaktivitäten der Phoenix Mecano Gruppe. Der Ifina Teilkonzern umfasst neben der Muttergesellschaft weitere 20 Tochtergesellschaften in Deutschland sowie 4 ausländische Tochtergesellschaften. Die IFINA-Gruppe ist tätig im Bereich der Herstellung und des Vertriebs von Komponenten für industrielle Kunden der Elektronik, Elektrotechnik und des Maschinen- und Anlagebaus sowie von elektrischen Antrieben und Steuerungselementen für verstellbare Komfort- und Pflegemöbel sowie Krankenhausbetten und ist in vielen ihrer Märkte führend. Hauptabsatzmärkte der Gesellschaften der IFINA-Gruppe sind Deutschland und das europäische Ausland, aber auch Nord- und Südamerika sowie Nah- und Fernost sind wichtige Absatzmärkte. Hauptstandorte der IFINA-Gruppe sind dabei Minden, Porta Westfalica (Sitz der Muttergesellschaft), Bünde, Kirchlengern, Werne, Baiersdorf, Grävenwiesbach und Wutha-Farnroda. Forschung und Entwicklung Das bestehende Produktportfolio der IFINA-Gruppe wird laufend verbessert und sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst. In 2016 wurden wesentliche Produktinnovationen abgeschlossen: Profilerweiterungen für unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten für eines der modularsten Systeme am Markt, Redesign des Geräteträgersystems da die aktuelle Generation ihre maximale Ausbringungsmenge erreicht hat und Einführung eines Produktes, welches die Integration von handelsüblichen Touchscreens und Displays in ein Gehäusesystem ermöglicht. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erfolgen an den einzelnen Standorten aufgrund der Eigenheiten des jeweiligen Produktportfolios. In 2016 wurden rd. 2,7 % höhere Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr in diesem Bereich getätigt. Die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten, einschließlich interner Kosten, beliefen sich somit im Geschäftsjahr 2016 auf 7,6 Mio. EUR (im Vorjahr 7,4 Mio. EUR), von denen im Berichtsjahr rd. 10% aktiviert wurden. Die externen Entwicklungskosten beliefen sich auf 1,2, Mio. EUR. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,8 % höher als im Vorjahr. Im vorangegangenen Jahr war das BIP in ähnlicher Größenordnung gewachsen (+ 1,7 %), 2014 um 1,6 %. Eine längerfristigere Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 wieder über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,1 % lag. Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts war der Konsum im Jahr 2016 wiederum wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 %, die Konsumausgaben des Staates sogar um 4,0 % höher als im Jahr zuvor. Geschäftsverlauf Trotz anspruchsvoller konjunktureller Rahmenbedingungen sowohl in den reifen Industriemärkten als auch in den Schwellenländern sehen wir ausgezeichnete Chancen für Phoenix Mecano, die begleitet durch ein gezieltes Investitionsprogramm aktiv genutzt werden. Das gruppenweite Programm zur Steigerung der Operational Excellence (J2OX) entwickelt sich erfolgreich zu einem selbsttragenden Prozess, der integraler Bestandteil unserer Entwicklungs- und Planungsaktivitäten geworden ist. So gelingt es uns immer besser, trotz steigender Anforderungen und erhöhter Komplexität im globalen Industriekomponentengeschäft Kundenanforderungen schneller, zuverlässiger und kostengünstiger zu bedienen. Per 1. Juli 2016 hat Phoenix Mecano-Gruppe sämtliche Anteile der ismet GmbH, Villingen-Schwenningen (D), sowie ihrer Tochtergesellschaft in der Tschechischen Republik, erworben. Die ismet Gruppe ist im europäischen Markt für Transformatoren und Drosseln gut positioniert und pflegt eine breite Kundenbasis in der DACH-Region. Das Unternehmen erzielte 2015 einen konsolidierten Umsatz von rund 14 Mio. EUR und beschäftigt 140 Mitarbeitende an zwei Standorten in Deutschland und in der Tschechischen Republik. Die mehrheitlich kundenspezifischen Produkte und Systeme werden zur Spannungstransformation und zur Stabilisierung der Stromnetzwerke eingesetzt. Industrielle Anwendungen mit einem breiten Leistungsbereich finden sich in den Bereichen Maschinen und Anlagenbau, Transportindustrie (Bahntechnik und Schiffsausrüstung), Gebäudetechnologie sowie bei erneuerbaren Energiequellen. Die Steuerung der Gruppe orientiert sich im Wesentlichen an den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzentwicklung sowie Betriebsergebnis. Für das Geschäftsjahr 2016 wurden ein Umsatzwachstum und ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau erwartet. Im Geschäftsjahr 2016 wurde gegenüber dem Vorjahr ein um rd. 1,3 Mio. EUR höherer Umsatz von rd. 364,3 Mio. EUR erzielt. Das Betriebsergebnis hat sich dabei hauptsächlich auf Grund verminderter Impairmentaufwendungen um rd. 3,2 Mio. EUR auf rd. 10,9 Mio. EUR erhöht. Auch unter Berücksichtigung der vorhandenen Marktbedingungen ist das ein zufriedenstellendes Resultat. Ertragslage Der Bruttoumsatz der IFINA-Gruppe stieg gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 % (i.V. 2,2 %) auf rund 369 Mio. EUR. Die Entwicklung setzt sich vor allem zusammen aus organischen Umsatzzunahmen sowie aquisitionsbedingtem Wachstum durch die Übernahme der Ismet-Gruppe per 1. Juli 2016. Die hauptsächlich in EUR fakturierten Umsätze betreffen nahezu ausschließlich europäische Kunden. Der Auftragseingang erhöhte sich um 1,2 % auf 385,2 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Wesentlichen aufgrund des Gewinnes aus Abgang immaterielle Anlagen und Sachanlagen durch den Buchgewinn aus dem Verkauf einer Liegenschaft in Italien in Höhe von 1,8 Mio. EUR erhöht. Somit ergab sich für 2016 eine Gesamtsumme in Höhe von rund 12,3 Mio. EUR (im Vorjahr 9,7 Mio. EUR). Unverändert nutzt die IFINA-Gruppe Synergieeffekte auch durch den Bezug von anderen Konzerngesellschaften aus dem Konzernverbund der Phoenix Mecano AG. Durch diesen Effekt sowie aufgrund von Produktmixänderungen erhöhte sich der Materialaufwand unterproportional zum Umsatzwachstum um 0,1 %. In der Folge verminderte sich der Materialeinsatz (Materialeinsatz/Nettoumsatzerlöse) im Geschäftsjahr 2016 auf 61,0 % gegenüber 61,1 % im Vorjahr. Der Personalaufwand erhöhte sich durch Lohn- und Gehaltssteigerungen aber auch bedingt durch eine Neuaquisition um rd. 2,0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Abschreibungen entwickelten sich im Wirtschaftsjahr nahezu unverändert gegenüber den Vorjahren. Bei den Sachanlagen ergab sich ein leichter Anstieg in 2016 um rund 0,4 %, während es bei den immateriellen Anlagen gegenüber dem Vorjahr eine leichte Erhöhung von 0,2 Mio. EUR ergab. Bei den Abwertungsverlusten kam es gegenüber dem Vorjahr allerdings zu einer deutlichen Reduktion auf 0,2 Mio. EUR (im Vorjahr 3,0 Mio. EUR). Grundlage für die Abwertungsverluste sind die im Vorjahr und im laufenden Geschäftsjahr durchgeführten Impairmenttests, die sich in erster Linie auf die Prüfung von Geschäfts- und Firmenwerten, Kundenstämmen, sowie Know-how und Entwicklungsprojekten beziehen, bei denen sich die ursprünglichen Planungen nicht so entwickelt haben wie erhofft. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,5 %. Die Wertberichtigungen und Verluste auf Vorräte reduzierten sich gegenüber 2015 um rd. 1,0 Mio. EUR, was hauptsächlich aus der erhöhten Umschlagshäufigkeit und reduzierten Risiken bei den Vorräten resultiert. Eine leichte Kostensteigerung um rd. 400 TEUR wurde auch bei den Mieten und Pachten verbucht, was sich im Wesentlichen durch die Kosten der Schliessung des Standortes Alsdorf/Deutschland, welche mit dem Ziel erfolgt ist, die Prozesse für die Produktion von Transformatoren und Drosseln zu verschlanken und die Kapazitäten am Produktionsstandort in Süddeutschland optimal auszulasten. Im Bereich "Verwaltung" und "Werbung" gab es in 2016 jeweils eine Reduktion um rd. 600 resp. 100 TEUR. Im Wesentlichen bedingt durch die beschriebenen Entwicklungen bei den Umsatzerlösen und der Aufwendungen hat sich das Betriebsergebnis von TEUR 7.706 auf TEUR 10.947 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Finanzergebnis deutlich verbessert (TEUR -1.347 versus TEUR - 1.864 im Vorjahr) Der sonstige Finanzertrag hat sich von TEUR 1 auf TEUR 616 erhöht aufgrund der erfolgswirksamen Anpassung von Restkaufpreisverbindlichkeiten aus Akquisitionen in Höhe von 0,6 Mio. EUR. Die Zinsaufwendungen gegenüber Gesellschaftern und Nahestehenden haben sich von 1,8 Mio. EUR auf 1,6 Mio. EUR reduziert, dies unter anderem aufgrund weiterhin gesunkener Leitzinsen, die sich bei Anschlussfinanzierungen und sonstigen Kreditaufnahmen positiv auswirkten. Die sonstigen Finanzaufwendungen sind leicht von TEUR 249 auf TEUR 208 gesunken. Die Steuerquote in 2016 liegt mit effektiv 31,6 % tiefer als im Vorjahr (38,5 %). Die Reduktion der Aufwendungen ist in erster Linie auf die Abwertung der Geschäfts-und Firmenwerte in 2015 zurückzuführen, welche nicht steuerwirksam war. Insgesamt resultierte somit ein gegenüber dem Vorjahr um rund 3,0 Mio. EUR verbessertes Periodenergebnis von 6,6 Mio. EUR nach einem Periodenergebnis von 3,6 Mio. EUR im Vorjahr, das im Wesentlichen mit dem Wegfall der Sondereffekten in 2015 zu begründen ist. Finanzlage Die Gesellschaften der IFINA-Gruppe nehmen am Cash-Pooling der unmittelbaren Muttergesellschaft PM International BV teil. Der operative Cash-Flow des Geschäftsjahres 2016 hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Mio. EUR auf 19,6 Mio. EUR erhöht. Ursächlich dafür sind, einerseits ein gestiegenes Periodenergebnis sowie andererseits eine Zunahme (i. Vj. Verminderung) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Weiterhin wurden rd. 3,2 Mio. EUR als Abnahme bei Rückstellungen verbucht (im Vj. Zunahme von 0,9 Mio. EUR). Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 21,6 Mio. EUR liegt um 14,4 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau. Ursächlich dafür ist im Wesentlichen der Zugang der neuen Gruppengesellschaft i.H.v. 16,8 Mio. EUR sowie leicht tiefere Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Anlagen. Die Investitionen verteilen sich im Weiteren vor allem auf Sachanlagen (6,3 Mio. EUR), immaterielle Anlagen (1,5 Mio. EUR). Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich im Geschäftsjahr ein Mittelzufluss von 2,9 Mio. EUR. Neben einer Gewinnausschüttung über 10,0 Mio. EUR wurden im Wesentlichen zusätzlich kumulativ Kredite von rd. 12,9 Mio. EUR aufgenommen. Der Finanzmittelbestand, der sich sowohl im Vorjahr als auch im abgelaufenen Geschäftsjahr aus laufenden Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 2.401; i.Vj. TEUR 1.059), Kassenbeständen und Checks (TEUR 403 i.Vj. TEUR 240) und Festgeldanlagen (TEUR 204; i.Vj. TEUR 754) zusammensetzte, hat sich demnach um rd. 1,0 Mio. EUR auf 3,0 Mio. EUR erhöht. Weitere Details zur Entwicklung des Cash Flow sind aus der konsolidierten Geldflussrechnung zu entnehmen. Die Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jeder Zeit gesichert. Die Finanzierung der Investitionen und der Ausschüttung erfolgte überwiegend aus dem generierten Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit. Für die kurzfristige Mittelbeschaffung stand der zum Konzernkreis der obersten Muttergesellschaft gehörende Cash Pool der PM International BV zur Verfügung. Darüber hinaus bestanden weitere Finanzierungsoptionen im Konzernverbund der Phoenix Mecano AG, sowie bei Finanzinstituten. Im ersten Quartal 2017 haben sich keine wesentlichen Veränderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der IFINA-Gruppe gegenüber dem 31. Dezember 2016 und dem vergleichbaren Zeitraum des Geschäftsjahres 2016 ergeben. Vermögenslage Resultierend aus dem erzielten Jahresergebnisses des Geschäftsjahres 2016 sowie einer Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft reduzierte sich das Eigenkapital der IFINA-Gruppe zum Bilanzstichtag auf 41,1 Mio. EUR (im Vorjahr 44,8 Mio. EUR). Die IFINA-Gruppe weist zum Bilanzstichtag bei einer gestiegenen Bilanzsumme von 150,6 Mio. EUR auf 162,9 Mio. EUR eine Eigenkapitalquote von 25,2 % nach 29,8 % im Vorjahr aus. Die Investitionen des Berichtsjahres betrugen bei den immateriellen Anlagen 1,5 Mio. EUR (im Vorjahr 1,8 Mio. EUR); bei den Sachanlagen wurden 6,3 Mio. EUR (im Vorjahr 6,7 Mio. EUR) - vor allem Maschinen und Einrichtungen - als Neuzugänge verbucht. Die langfristigen Vermögenswerte sind u.a. aufgrund der erwähnten Akquisition mit 64,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr um rd. 15,9 Mio. EUR gestiegen. Die eingegangenen Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf rd. 1,7 Mio. EUR (i.Vj. 0,4 Mio. EUR). Die Finanzierung erfolgt planmäßig aus eigenen Mitteln. Bedingt durch die Akquisition und der Erhöhung der Wertberichtigungen von Lagerbeständen sind die Vorräte gegenüber dem Vorjahr um 3,4 % auf 54,5 Mio. EUR gestiegen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 7,2 % auf 37,4 Mio. EUR. Der Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch das installierte Forderungsmanagement der IFINA-Gruppe ständig überwacht. Die Verminderung der kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte resultiert im Wesentlichen aus verminderten Forderungen gegen den Gesellschafter der Muttergesellschaft des Konzerns. Die sonstigen Forderungen haben sich um 0,2 Mio. EUR erhöht auf 1,8 Mio. EUR. Die sonstigen langfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 % auf 39,0 Mio. EUR. Diese Veränderung erklärt sich hauptsächlich durch die Erhöhung von Finanzverbindlichkeiten gegenüber Nahestehenden und Finanzinstituten sowie der Erhöhung des kurzfristigen Anteils. Die durchschnittliche Verzinsung erfolgt zu marktüblichen Konditionen mit 2, % p.a. Durch die Veränderung des Konsolidierungskreises haben sich die latenten Steuerschulden gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Bei den kurz- und langfristigen Rückstellungen wurde eine Reduktion von kumuliert rd. 0,7 Mio. EUR verbucht. Die gesamten Rückstellungen der IFINA-Gruppe betragen zum 31.12.2016 damit rund 8,5 Mio. EUR. Die Veränderung zum Vorjahr begründet sich im Wesentlichen durch die Reduktion der Restrukturierungsrückstellung in Höhe von rd. 0,7 Mio. EUR auf 0,9 Mio. EUR. Die Restrukturierungskosten beinhalten im Wesentlichen die Kosten der Schliessung des Standortes Alsdorf/Deutschland, welche mit dem Ziel erfolgt ist, die Prozesse für die Produktion von Transformatoren und Drosseln zu verschlanken und die Kapazitäten am Produktionsstandort in Süddeutschland optimal auszulasten. Weitere Rückstellungspositionen verhielten sich gegenüber dem Vorjahr weitgehend konstant. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen der Phoenix Mecano Gruppe aus kurzfristigen Finanzierungen (27,1 Mio. EUR), gegenüber dem Gesellschafter (6,5 Mio. EUR) und gegenüber Finanzinstituten (7,0 Mio. EUR). Die kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr leicht auf 15,0 Mio. EUR. Insgesamt hat sich die Bilanzsumme der IFINA-Gruppe gegenüber dem Vorjahr um rd. 12,3 Mio. EUR erhöht, was auf der Aktivseite zum einen durch Änderungen im Anlagevermögen zu erklären ist. Bedingt durch die Akquisition der Ismet-Gruppe resultierte daraus eine Erhöhung bei den immateriellen Wirtschaftsgütern in Höhe von rund 10,8 Mio. EUR. Weiterhin führte eine Erhöhung an Vorratsbeständen zu einer zusätzlichen Erhöhung der Bilanzsumme um rd. 1,8 Mio. EUR. Ebenfalls wurden auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit rd. 2,5 Mio. EUR höher bilanziert als in 2015. Die Ertragssteuerforderungen sowie die finanziellen Vermögenswerte sind um 4,0 Mio. EUR resp. 4,8 Mio. EUR tiefer bilanziert als im Vorjahr. Auf der Passivseite wurde das Eigenkapital aufgrund einer höheren Gewinnausschüttung an das Mutterunternehmen, um rd. 3,7 Mio. EUR tiefer bilanziert als in 2015. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um rd. 1,9 Mio. EUR höher bilanziert als im Vorjahr. Bei den kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten kam es zu einem Anstieg von rd. 10,7 Mio. EUR. Die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Ifina-Gruppe ist weiterhin solide und geordnet. Unter Berücksichtigung des Marktumfelds und der konjunkturellen Bedingungen wurde ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht. 3. NachtragsberichtEs ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind mit Ausnahme, dass die IFINA-Gruppe am 6. März 2017 ein Schuldscheindarlehen über 35 Mio. EUR aufgenommen hat mit fixer Verzinsung und einer Laufzeit von 5 Jahren zur Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten und Bereitstellung von Mitteln für Investitionen und die Akquisitionstätigkeit der Gruppe. 4. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognosebericht Trotz der gestiegenen Unsicherheit aufgrund verschiedener konjunktureller und weltpolitischer Krisenherde (Brexit, Unsicherheiten US-Politik, Protektismus) zeigt sich die weltweite Industriekonjunktur aus Sicht der IFINA-Gruppe 2017 recht robust. Die Entwicklungs- und Vertriebsteams der IFINA - Gruppe bearbeiten mit innovativen Produkten neue Marktnischen, die in den nächsten Jahren das Wachstum der Gruppe sicherstellen sollen. Die konjunkturelle Entwicklung wird genau beobachtet um auch künftig auf neue Entwicklungen schnell zu reagieren. Die internen Programme zur Effizienzsteigerung und Prozessverbesserung werden mit hoher Intensität auch in 2017 weiterverfolgt. Für das Jahr 2017 wird grundsätzlich von einem ähnlich stabilen Wirtschaftswachstum wie im Vorjahr ausgegangen. Das Risiko von Belastungen aus einer nur verhaltenen oder rezessiven Entwicklung der Weltwirtschaft oder in wichtigen Kernregionen ist aber weiterhin latent vorhanden. Der IWF (World Economic Outlook, Januar 2017) prognostiziert ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,4 %, das damit leicht über dem Wert des Vorjahres von 3,1 % liegt. Die regionalen Wachstumserwartungen sollten sich allerdings weiter verschieben. Zwar wird auch 2017 die höchste regionale Dynamik für die aufstrebenden asiatischen Volkswirtschaften prognostiziert. Auch für China wird eine leichte Erhöhung des Wachstums auf 6,5 % erwartet. Für die US-amerikanische Wirtschaft wird grundsätzlich ein leicht erhöhtes Wachstumstempo prognostiziert (+2,3 %) und auch in dem für die Ifina-Gruppe wichtigen Absatzmarkt Europa sollte sich eine leichte Belebung der Wirtschaft fortsetzen. Für den Euroraum prognostiziert der IWF eine Erhöhung der Wirtschaftsleistung um 1,6 %. Es wird davon ausgegangen, dass sich die allgemeine regionale Nachfrage grundsätzlich entsprechend dem volkswirtschaftlichen Wachstum entwickelt. Unter der Annahme, dass sich die verschiedenen konjunkturellen und weltpolitischen Krisenherde weiterhin nicht negativ auf das Marktgeschehen auswirken, geht die Ifina-Gruppe davon aus, dass die gesamte Nachfrage auf den Absatzmärkten und damit auch die Umsatzleistung in etwa auf dem Niveau von 2016 liegen wird. Unter Ausklammerung möglicher belastender Sondereffekte dürfte das Betriebsergebnis ebenfalls in etwa auf Vorjahresniveau liegen. Hinsichtlich der Bilanzstruktur werden sich für 2017 voraussichtlich keine wesentlichen Verschiebungen einstellen. Für Planungszwecke besteht für die einzelnen Gesellschaften der IFINA-Gruppe ein formalisierter jährlicher "Bottom-up" - Budgetierungsprozess auf Gesellschaftsebene, der auf Gruppenebene zusammengeführt wird. Für die Planung wurden auf Basis der Erfahrungen aus der Vergangenheit und der prognostizierten wirtschaftlichen Entwicklung die realistisch zu erwartenden Umsätze geplant unter Berücksichtigung von bereits bekannten Sondereinflüssen. Auch hinsichtlich der sonstigen geplanten Kosten, wie z.B. Personalaufwand und sonstigem betrieblichen Aufwand wurde auf Kennzahlen aus der Vergangenheit zurückgegriffen. Mittel- und langfristig erwartet die IFINA-Gruppe durch ihre strategische Ausrichtung eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Insbesondere durch die Strategie der kundenspezifischen Anpassung von Standardkomponenten, erstklassige Produktqualität und die Identifikation neuer Nischen sind die Grundlagen für die Weiterführung der Wachstumsstrategie geschaffen. Chancenbericht Wettbewerbschancen werden durch die Integration in das globale Netzwerk von Vertriebs- und Produktionsgesellschaften der Phoenix Mecano AG gesehen, insbesondere die fernöstlichen Wachstumsmärkte bieten die Chancen für den weiteren Ausbau unserer Marktanteile und stützen auch den europäischen Maschinenbau. Die Globalisierung verändert das Geschäftsumfeld der IFINA-Gruppe immer stärker. Als fokussierter Komponentenlieferant und Technologiepartner wachstumsstarker Unternehmen in Zukunftsbranchen können wir die Risiken unseres Geschäfts erfolgreich managen und diversifizieren. Die IFINA-Gruppe bedient Kunden, die ihre Produkte auf der ganzen Welt verkaufen. In zunehmendem Maße fertigen die europäischen Kunden ihre Endprodukte, beispielsweise Maschinen oder Messinstrumente, vor Ort in den wachsenden Märkten Asiens. Die IFINA-Gruppe kann dank der Integration in die weltweit tätige Phoenix Mecano-Gruppe in allen Kontinenten heute auf ein leistungsfähiges, globales Netzwerk von Vertriebs- und Produktionsgesellschaften zurückgreifen. Für einen Komponentenhersteller, der sich in einem mittelständisch geprägten Konkurrenzumfeld bewegt, ist dies ein echter Wettbewerbsvorteil hinsichtlich kostengünstiger Produktion und Vertriebsrepräsentanz vor Ort. Diese Wettbewerbsvorteile und Chancen gilt es auch in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Risikobericht Risikomanagementsystem: Auf Basis von konzerneinheitlichen Standards bezieht die IFINA-Gruppe systematisch Risiken und Chancen in ihre Planungs- und Entscheidungsprozesse mit ein. Unser Risikomanagementsystem ist Bestandteil sämtlicher Planungs-, Controlling- und Reportingstrukturen. Als unternehmensintern eingesetztes Steuerungsinstrument dient ein monatliches Reporting, dessen Kennzahlen eine zentrale Rolle für die Unternehmenssteuerung darstellen und es der Geschäftsführung jederzeit erlaubt, sich ein verlässliches Bild über die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Konzerns zu machen. Darüber hinaus wurde eine interne Konzernrevision installiert, die auch die Gesellschaften der IFINA-Gruppe in regelmäßigen Abständen prüft und für die Entwicklung und Überwachung der Grundsätze für das Risikomanagement zuständig ist. Die etablierten Grundsätze für das Risikomanagement sind darauf ausgerichtet, alle wesentlichen Risiken, welchen die Gesellschaften der Ifina-Gruppe ausgesetzt sind, zu identifizieren und zu bewerten, Kontrollen zu etablieren sowie die Risiken zu überwachen. Des Weiteren wurden die spezifischen Risiken der IFINA-Gruppe identifiziert. Die Grundsätze des Risikomanagements sowie die angewandten Prozesse werden regelmässig überprüft, um Veränderungen in den Marktbedingungen sowie den Tätigkeiten der Gruppe zu berücksichtigen. Die IFINA-Gruppe ist in das Risikomanagementsystem der Phoenix Mecano AG integriert. Insoweit existieren für kritische Bereiche regelmäßige Risikoanalysen über Höhe und Eintrittswahrscheinlichkeiten der Risiken und Berichtspflichten an die Geschäftsführungen und die Konzernmuttergesellschaft. Jede Gesellschaft der IFINA-Gruppe hat in diesem Zusammenhang einen verantwortlichen Risikomanager für das Risikomanagement benannt. Grundsätzliches Ziel der Risikopolitik ist Risiken zu minimieren, respektive zu vermeiden. Die regelmäßige Berichterstattung über bestehende, aufgetretene und zukünftig potenzielle Risiken sowie über die laufende Geschäftstätigkeit erfolgt über festgelegte Berichtswege nach dem Bottom-Up-Prinzip. Zusätzlich erfolgen regelmäßig Abstimmungsgespräche mit den operativen Einheiten, so dass die Managementebene die Möglichkeit hat, bei Planabweichungen Gegenmaßnahmen zu ergreifen und die Entwicklung der Risiken fortlaufend zu überwachen. Die IFINA-Gruppe hat sich darüber hinaus gegen Risiken ihres Geschäfts im angemessenen Umfang versichert. Risiken: Wesentliche Risiken (vor Risikobegrenzungsmaßnahmen) im Bereich der IFINA-Gruppe sind:
Einzelne Gruppengesellschaften sind Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt, die im Regelfall von externen Rechtsberatern begleitet werden. Aufgrund des aktuellen Erkenntnisstandes wurde eine Beurteilung der möglichen Folgen dieser Rechtsfälle vorgenommen und gegebenenfalls Rückstellungen gebildet. Finanzielles Risikomanagement Allgemeines Die Geschäftsführung hat die oberste Verantwortung über das Risikomanagement. Die Geschäftsführung hat dazu die interne Revision eingesetzt, welche für die Entwicklung und Überwachung der Grundsätze für das Risikomanagement zuständig ist. Die etablierten Grundsätze für das Risikomanagement sind darauf ausgerichtet, die Risiken, welchen die Gruppe ausgesetzt ist, zu identifizieren und zu analysieren, Kontrollen zu etablieren sowie die Risiken zu überwachen. Die Grundsätze des Risikomanagements sowie die angewandten Prozesse werden regelmäßig überprüft, um Veränderungen in den Marktbedingungen sowie den Tätigkeiten der Gruppe zu berücksichtigen. Die IFINA-Gruppe ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt. Diese betreffen das Kreditrisiko, das Marktrisiko (Zinsrisiko) und das Liquiditätsrisiko. Zinsrisiken werden zentral auf Gruppenstufe bewirtschaftet. Ebenso wird der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten zentral gesteuert. Die Bewirtschaftung nicht betriebsnotwendiger flüssiger Mittel und der Gruppenfinanzierung wird ebenfalls zentral gesteuert. Die nachfolgenden Abschnitte geben einen Überblick über das Ausmaß der einzelnen finanziellen Risiken sowie die Ziele, Grundsätze und Prozesse für die Messung, Überwachung und Absicherung dieser Risiken sowie über das Kapitalmanagement der Gruppe. Kreditrisiko Das Kreditrisiko ist das Risiko, finanzielle Verluste zu erleiden, wenn ein Kunde oder eine Gegenpartei eines Finanzinstrumentes ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Kreditrisiken können im Wesentlichen auf langfristigen Ausleihungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und flüssigen Mitteln bestehen. Das Kreditrisiko auf flüssigen Mitteln wird minimiert, indem nur mit erstklassigen Finanzinstituten eine Beziehung gepflegt wird und zudem nicht nur ein einzelnes Finanzinstitut, sondern verschiedene Finanzinstitute berücksichtigt werden. Um das Risiko auf den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu reduzieren, werden bei den Kunden interne Kreditlimiten verwendet. Aufgrund der unterschiedlichen Kundenstruktur in den Geschäftsbereichen gelten keine allgemein gültigen Kreditlimiten über die IFINA-Gruppe hinweg. Die Überprüfung der Bonität erfolgt regelmäßig aufgrund von internen Richtlinien. Für die Festlegung der Kreditlimite werden die finanzielle Situation, die bisherige Erfahrung sowie andere Faktoren berücksichtigt. Aufgrund des breiten Kundenstammes, der sich über verschiedene Regionen und Branchen erstreckt, ist das Kreditrisiko auf den Forderungen begrenzt. Es bestehen keine Klumpenrisiken. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass die IFINA-Gruppe ihren finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nicht nachkommen kann. Die IFINA-Gruppe überwacht das Liquiditätsrisiko durch ein vorsichtiges Liquiditätsmanagement. Die Gruppe verfolgt dabei den Grundsatz, eine Liquiditätsreserve zur Verfügung zu stellen, die über dem täglichen und monatlichen Bedarf an betrieblichen Mitteln liegt. Aufgrund der Dynamik des Geschäftsumfeldes, in dem die Gruppe operiert, ist es das Ziel der Gruppe, die notwendige Flexibilität in der Finanzierung beizubehalten, indem ausreichend ungenutzte Kreditlinien bei Finanzinstituten, nahestehenden Gesellschaften sowie dem Gesellschafter zur Verfügung stehen und die Fähigkeit, Mittel am Kapitalmarkt zu beschaffen, erhalten wird. Die Kreditlinien verteilen sich im Moment auf mehrere Finanzinstitute, einem verbundenen Unternehmen, sowie dem Gesellschafter. Marktrisiko Das Marktrisiko ist das Risiko, dass Veränderungen in Marktpreisen wie Wechselkurse, Zinssätze und Börsenkurse eine Auswirkung auf den Gewinn und den beizulegenden Zeitwert der durch IFINA gehaltenen Finanzinstrumente haben können. Das Ziel des Managements von Marktrisiken ist die Überwachung und Kontrolle von solchen Risiken, um sicherzustellen, dass diese Risiken einen bestimmten Umfang nicht überschreiten. Zinsrisiko Das Zinsrisiko teilt sich auf in ein zinsbedingtes Cashflow-Risiko, d.h. das Risiko, dass sich die zukünftigen Zinszahlungen auf Grund von Schwankungen des Marktzinssatzes ändern, sowie ein zinsbedingtes Risiko einer Änderung des Marktwertes, d.h. das Risiko, dass sich der Marktwert eines Finanzinstrumentes auf Grund von Schwankungen des Marktzinssatzes verändert. Die von der Gruppe gehaltenen verzinslichen finanziellen Vermögenswerte und -verbindlichkeiten betreffen vor allem flüssige Mittel sowie Verbindlichkeiten gegenüber Nahestehenden und Finanzinstituten. Die Gesamtbeurteilung der Risiken und Chancen hat ergeben, dass die Risiken insgesamt beherrschbar sind und die identifizierten Risiken einzeln und in ihrer Gesamtheit keinen den Fortbestand der Unternehmensgruppe gefährdende Risiken darstellen. Grundlegende Änderungen der Risiko- und Chancenlage erwartet die Geschäftsleitung derzeit nicht. 5. Weitere AngabenDieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen zur Geschäftsentwicklung (z.B. Umsatz- und Absatzprognosen), die auf nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH basieren, sowie Informationen, die der Gruppe gegenwärtig zur Verfügung stehen. Einzelne Faktoren wie z.B. Preisentwicklung, konjunkturelle Entwicklung und Kundenverhalten sowie unvorhersehbare geopolitische Ereignisse und Naturkatastrophen, die die IFINA-Gruppe nicht mit Sicherheit vorhersehen kann unterliegen einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die zukunftsgerichtete Einschätzung von den tatsächlichen Ergebnissen wesentlich abweichen kann, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden.
Porta Westfalica, 6. April 2017 IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH, Porta Westfalica Wir haben den von der IFINA Beteiligungsgesellschaft mbH, Porta Westfalica, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus konsolidierter Bilanz, konsolidierter Erfolgsrechnung, konsolidierter Gesamtergebnisrechnung, konsolidierter Geldflussrechnung, konsolidiertem Eigenkapitalnachweis und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 17. Juli 2017 KPMG
AG
Krawczyk, Wirtschaftsprüfer Boxberg, Wirtschaftsprüferin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
53 nahegelegene Organisationen
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Bauträger für Wohngebäude
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Allgemeinbildende weiterführende Schulen des Sekundarbereichs II
Herstellung von Maschinen für die additive Fertigung
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten
Herstellung von Maschinen für die additive Fertigung
Herstellung von Prüfmaschinen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Wirtschaftsförderung, -ordnung und -aufsicht
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen