Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 538
Vorher
Fichtelberg Schwebebahn Kurort Oberwiesenthal - FSB GmbH
Eingetragen
10.8.1990
Branche
Betrieb von SportanlagenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenBetrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Gegenstand
Betrieb von Kur- und Sporteinrichtungen, der Schwebebahn, sämtlicher Liftanlagen, Freizeitanlagen, sowie deren Planung, Errichtung, An- und Verkauf; soweit es zur Erfüllung des Gegenstandes erforderlich ist, kann die Gesellschaft Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen errichten, betreuen, bewirtschaften und verwalten, Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Constantin Gläß
seit 7.11.2025
Geschäftsführer
René Lötzsch
seit 4.1.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Constantin GläßLGO Liftgesellschaft mbH
50.00%
Gregor GläßLGO Liftgesellschaft mbH
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
128.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fichtelberg Schwebebahn Kurort Oberwiesenthal - FSB GmbH

Kurort Oberwiesenthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023

Bilanz

A K T I V A

31.10.2023

EUR

31.10.2022

EUR

A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.799,00 5.283,00
II. Sachanlagen 3.001.727,49 2.298.220,86
III. Finanzanlagen 750.000,00 500.000,00
3.753.526,49 2.803.503,86
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 217.130,33 78.005,81
- davon gegen Gesellschafter: EUR 109.755,11 (Vj. EUR 48.493,48)
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten  5.107.290,09 5.621.088,28
5.324.420,42 5.699.094,09
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 69.949,27 33.352,23
9.147.896,18 8.535.950,18
P A S S I V A
31.10.2023 31.10.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 128.000,00 128.000,00
II. Kapitalrücklage 3.774.348,17 3.774.348,17
III. Gewinnrücklage 225.735,77 225.735,77
IV. Gewinnvortrag 1.439.418,03 365.091,74
V. Jahresüberschuss 497.231,92 1.074.326,29
6.064.733,89 5.567.501,97
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.630.383,53 2.595.545,96
C. VERBINDLICHKEITEN 440.961,37 357.327,30
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 34.629,46 (Vj. EUR 15.373,61)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.817,39 15.574,95
9.147.896,18 8.535.950,18

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Fichtelberg Schwebebahn Kurort Oberwiesenthal - FSB GmbH mit Sitz im Kurort Oberwiesen-thal ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter der Nummer HRB 538 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Gemäß § 65 Bundeshaushaltsordnung sowie § 99 Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen gilt für Wirtschaftsbetriebe der öffentlichen Hand, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht nach den Vorschriften des Dritten Buches HGB für große Kapitalgesellschaften aufzustellen sind. Der Jahresabschluss zum 31. Oktober 2023 wurde demzufolge nach den Deutschen Handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die allgemeinen Grundsätze nach den Regelungen des HGB gemäß § 242 ff. und § 264 ff. sowie die Sondervorschriften nach dem GmbH-Gesetz wurden beachtet.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Erhaltene Investitionszuschüsse wurden von den Anschaffungskosten der geförderten Vermögensgegenstände abgesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über die folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe

immaterielle Vermögensgegenstände

Nutzungsdauern

  3 bis  6 Jahre

Gebäude und bauliche Betriebsvorrichtungen

10 bis 33 Jahre

technische Anlagen und Maschinen

  3 bis 30 Jahre

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

  3 bis 15 Jahre

3. Finanzanlagen

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

4. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken lagen nicht vor.

5. flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bewertet.

6. aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

7. Kapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

8. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Langfristige Rückstellungen (Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die erwarteten Preis- und Kostenverhältnisse zum Zeitpunkt der Erfüllung der jeweiligen Rückstellung wurden bei der Bewertung, wenn nicht anders angegeben, berücksichtigt. Effekte aus Änderungen des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

9. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

10. Passive Rechnungsabgrenzung

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum danach sind.

11. latente Steuern

Latente Steuern ergeben sich aus Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz und resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung der mittel- und langfristigen Rück­stellungen. Unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer ergab sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Steuersatz von 29,82%. Das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Aktivierung latenter Steuern wird nicht in Anspruch genommen.

12. Währungsumrechnung

Soweit im Jahresabschluss Posten enthalten sind, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, so wurden diese zum Tageskurs umgerechnet.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

C. Sonstige Angaben

Zum 31.10.2023 besteht ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 357 aus begonnenen Investitionsvorhaben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft bestanden am Abschlussstichtag aus Pacht- Miet- und Leasingverträgen mit einem Gesamtbetrag von derzeit TEUR 486.

D. Ergänzende Angaben

I. Konzern- und Beteiligungsverhältnisse

Die Anteile an der Gesellschaft werden zu 100% von der Stadt Kurort Oberwiesenthal gehalten.

II. Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt:

Geschäftsjahr 2023

Anzahl

Vorjahr 2022

Anzahl

Angestellte

3

3

Arbeiter

22

21

Insgesamt

25

24

Kurort Oberwiesenthal, am 12. August 2024

René Lötzsch, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.10.2023 wurde am 30.10.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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