Blatter Baustoffhandel GmbH
Johannes-Bieg-Straße 21, 74391 Erligheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Eugen Pfründer seit 11.3.2026 | Prokura |
David Eberbach seit 11.3.2026 | Prokura |
Timo Weber seit 5.12.2025 | Geschäftsführer |
Torsten Michael Loy seit 5.12.2025 | Geschäftsführer |
Fabienne Schünke seit 18.12.2017 | Prokura |
Dirk Schünke seit 5.12.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Blatter Baustoffhandel GmbHErligheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtBlatter Baustoffhandel GmbH, ErligheimI. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft vertreibt Baustoffe, Fliesen und Bauelemente. Darüber hinaus erbringt sie Bauleistungen in Form von Pflaster- und Bordstein-Verlegearbeiten und vermietet Baumaschinen. Der Handel erfolgt zu 99% im Inland. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Trotz unser gefestigten Marktstellung als kompetenter Fachpartner der Baustoff-Industrie und unserer Profi- und Privatkundschaft konnten wir uns dieser, besonders den Bausektor betreffenden,- Entwicklung nicht völlig entziehen. Aufgrund diesen Tatsachen mussten wir im Vergleich zum Jahr 2022 sowohl beim Umsatz als auch bei den Ertragszahlen einen Rückgang verzeichnen. Für das Jahr 2024 rechnen wir daher auch mit einer weiterhin schwachen Baukonjunktur und einem erneut schwächeren Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Die Ertragslage ist weiterhin positiver Natur. Verbunden mit der Abnahme der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr verringert sich das Rohergebnis um TEUR 576 auf TEUR 7.049. Beim Personalaufwand ergab sich ein Anstieg um TEUR 201 auf TEUR 3.901. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 44 auf TEUR 1.448 an. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.341 ab. b) Vermögens- und Finanzlage Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich aufgrund leicht erhöhter Investitionstätigkeit abschreibungsbedingt um TEUR 58 auf TEUR 230 erhöht. Das Umlaufvermögen nahm um TEUR 1.595 auf TEUR 21.957 zu. Diese Zunahme setzte sich zusammen aus der Verringerung der Vorräte um TEUR 57 auf TEUR 2.311, der Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 1.669 auf TEUR 19.558, sowie der Abnahme der flüssigen Mittel um TEUR 18. Passivseitig, sank die Eigenkapitalquote leicht auf 90 %. Das Eigenkapital hat sich hierbei um TEUR 1.342 auf TEUR 20.043 erhöht. Die Rückstellungen verringern sich um TEUR 161 auf TEUR 424. Die Verbindlichkeiten weisen insgesamt eine Erhöhung um TEUR 471 auf. Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 1.720. Die Erhöhung resultiert aus der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung um TEUR 37 auf TEUR 371 und der Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 426 auf TEUR 1.341 sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von um TEUR 8 auf TEUR 8 Wir waren somit jederzeit in der Lage, unsere finanziellen Verpflichtungen zu bedienen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen der Umsatzrentabilität, Rohertragsquote, Personalkostenquote und Betriebsergebnis herangezogen. Sie haben sich, wie oben beschrieben, entsprechend entwickelt. 4. Gesamtaussage Wir können erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Unsere Vermögens- Finanz- und Ertragslage bewerten wir weiterhin als zufriedenstellend. III. Zweigniederlassungsbericht Die Blatter Baustoffhandel GmbH mit Hauptsitz in Erligheim unterhält zwei Zweigniederlassungen in Stuttgart-Zuffenhausen und Crailsheim. IV. Prognosebericht Mit dem Beginn des Ukraine Kriegs drei Jahre nach Beginn der Corona-Krise ergaben und ergeben sich weiter erhebliche Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Konjunkturelle Prognosen über weitere wirtschaftliche Entwicklungen sind daher unsicher und immer schwerer zu treffen. Die zu den Vorjahren vergleichsweise hohen Zinsen sowie eine weiterhin schwache Baukonjunktur stellen uns vor große Herausforderungen. Somit erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr, dank der genannten Gründe, eine leicht schwächere Entwicklung. Bei der Umsatzentwicklung gehen wir von einem Minus von 5% aus. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risiken Die Geschäftsleitung und das interne Controlling arbeiten permanent an der Identifikation und Einschätzung möglicher Risiken. Dabei werden für die möglichen Risikotypen, Verantwortlichkeiten und gegebenenfalls Maßnahmen festgelegt. Die möglichen Risiken, die gegebenenfalls eingeleiteten Maßnahmen und die für das Gesamtunternehmen relevanten Kennzahlen werden laufend durch die Geschäftsleitung verfolgt. Wie auch die übrige Wirtschaft, ist die Blatter Baustoffhandel GmbH ebenfalls von der voranschreitenden Digitalisierung des Handels betroffen. Damit einhergehend nehmen die Wettbewerbsrisiken innerhalb des Baustoffhandels stetig zu. Diesen Entwicklungen begegnen wir unteranderem mit der stetigen Expansion und Optimierung der Schünke Gruppe. Ein weiteres Risiko stellt die Gewinnung von kompetentem Personal dar. Die GmbH ist hierbei auf gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter angewiesen. Zu diesem Zweck bilden wir unteranderem unsere Nachwuchskräfte selbst aus. Finanzwirtschaftliche Risiken, im Einzelnen Kredit-, Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken werden durch die Unternehmensführung kontinuierlich bewertet, um rechtzeitig adäquat reagieren zu können. Risiken, die sich auf den Bestand und die zukünftige Entwicklung der GmbH im wesentlichen Umfang nachteilig auswirken könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 2. Chancen Innerhalb der Schünke Gruppe möchten wir auch künftig weiter expandieren. Ein erhöhtes Augenmerk richten wir auf unsere Personalentwicklung. Zur optimalen Beratung unserer Kunden schulen wir unsere Mitarbeiter bei Produktneuheiten ständig. Somit stellen wir kompetente und bedarfsgerechte Beratung unserer Kunden sicher. Bei der Warenbeschaffung können wir auf die Unterstützung durch unsere leistungsstarke Einkaufsgesellschaft bauen. Diese stellt auch zukünftig einen effektiven Ablauf sicher. 3. Gesamtaussage Die Blatter Baustoffhandel GmbH ist sowohl personell als auch finanziell gut aufgestellt. Unsere Marktstellung lässt uns auch trotz schwächelnder Baukonjunktur für das kommende Jahr 2024 eine weiterhin zufriedenstellende Entwicklung des Unternehmens erwarten. Unterschrift der Geschäftsführung
Wehr, im 31.03.2025 Dirk Schünke Peter Böhm BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung nach den Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Gemäß § 267 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Nettobetrag von EUR 1.000,00 sind im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Ausleihungen zum Nennwert Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz In den sonstigen Vermögengegenständen sind kurzfristige Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 15.307.707,11 (i.V. EUR 14.332.383,28) enthalten. Die Verzinsung erfolgt mit einem Zinssatz in Höhe vom 1% (i.V. 1%). Da der Gesellschafter zugleich Geschäftsführer der GmbH ist, handelt es sich bei den vorgenannten Forderungen auch um solche gegen Organmitglieder (§ 285 Nr. 9c HGB) Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3.580,00 EUR (Vorjahr: 3.580,00 EUR). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 15.307.707,11 (Vorjahr: EUR 14.332.383,28). Die Forderung wurde mit 1% verzinst Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von EUR 217.959,45(Vorjahr: EUR 229.125) Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Es sind keine Sicherungsrechte mit den Verbindlichkeiten verbunden. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.720.491,03 (Vorjahr: EUR 1.249.920,49). davon gegenüber Kreditinstituten: EUR 7.653,45 (Vorjahr: EUR 0,00) davon aus Lieferungen und Leistungen: EUR 371.368,08 (Vorjahr: EUR 334.626,98) davon aus sonstigen Verbindlichkeiten: EUR 1.341.469,50 (Vorjahr: EUR 915.293,51) Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit beträgt: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 968,82) Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern beträgt: EUR 345.137,91 (Vorjahr: EUR 389.834,16) Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der unter der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 612.772,26 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Mieten für unbewegliche Wirtschaftsgüter Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 78 (im Vorjahr: 75) Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.341.152,86. Auf neue Rechnung werden EUR 1.341.152,86 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Wehr, Erligheim, den 02. Juli 2024 Peter Böhm Dirk Schünke Protokoll über die Gesellschafterversammlung vom 05. Juli 2024 der Blatter Baustoffhandel GmbH in Wehr Gesellschafter / Teilnehmer Alleiniger Gesellschafter des Unternehmens ist Herr Dirk Schünke, Wehr Herr Dirk Schünke ist bei dieser Gesellschafterversammlung anwesend damit sind die Gesellschaftsanteile vollständig vertreten. Die Gesellschaft ist mithin beschlussfähig A. Allgemeines Es handelt sich um eine Vollversammlung. Auf die Einhaltung von Formvorschriften und Fristen wurde einstimmig verzichtet. Die Tagesordnung - wie nachfolgend abgehandelt - wurde einstimmig genehmigt. Zusatzanträge wurden nicht gestellt. Die Tagesordnung wurde wie folgt erledigt: B. Bericht zur Lage Die Geschäftsführung berichtete kurz über das abgelaufene Geschäftsjahr, erläuterte hierzu die Lage der Gesellschaft und informierte über die derzeitige Entwicklung des Unternehmens C. Vorlage und Genehmigung des Jahresabschlusses 2023 Der obige Jahresabschluss lag allen Beteiligten vor. Der Jahresabschluss wurde ausreichend erläutert. Er schließt mit einer Bilanzsumme von EURO 22.187.337,05 und einem Jahresüberschuss von EURO 1.341.152,86 ab. Entsprechend dem Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsführung wird beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.881.978,06 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde einstimmig genehmigt. D. Entlastung der Geschäftsführung Der Geschäftsführung wurde bei Stimmenthaltung der Betroffenen einstimmig Entlastung erteilt. E. Verschiedenes Keine Anträge und Wortmeldungen.
Wehr, 05. Juli 2024 Dirk Schünke sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.07.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Blatter Baustoffhandel GmbH, Erligheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Blatter Baustoffhandel GmbH, Erligheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Blatter Baustoffhandel GmbH, Erligheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gärtringen, den 3. Juni 2025 HESS
TREUHAND GmbH
Thomas Hess, Wirtschaftsprüfer |
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