SAHM Splicing International GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Hassel seit 12.10.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
POSEIDON Verwaltungs AktiengesellschaftBremerhavenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019KonzernlageberichtI. WIRTSCHAFTSBERICHTA. Geschäftsverlauf im abgelaufenen Jahr1. Allgemeine RahmenbedingungenIn Deutschland ist der lang anhaltende Aufschwung vorerst zu einem Ende gekommen. Diese Entwicklung spiegelt zum einen die globale konjunkturelle Abkühlung wider, zum anderen könnten sich verschiedene strukturelle Faktoren niederschlagen, die das Wachstum behindern. 2019 Jahr dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer Zuwachsrate von 0,5 % merklich weniger stark wachsen als in den Vorjahren. Während die Industrieschwäche in Deutschland besonders stark ausgeprägt ist, trübt sich die Konjunktur weltweit ebenfalls ein. Dies reduziert hierzulande die Impulse aus dem Außenhandel, der durch die anhaltende Unsicherheit insbesondere aufgrund der Handelskonflikte mit den USA und des Brexit belastet wird. Im Euro-Raum dürfte das BIP in den Jahren 2019 und 2020 nur noch um 1,2 % beziehungsweise 1,1 % zunehmen. Zu den konjunkturellen Gründen für den Rückgang der Wachstumsraten dürften strukturelle Ursachen treten, auf welche die Wirtschaftspolitik während der langen Phase des Aufschwungs nicht ausreichend reagiert hat. So zeigt sich seit einiger Zeit eine anhaltend schwache Produktivitätsentwicklung. Vor dem Hintergrund der schwachen Produktivitätsentwicklung treten aktuelle wirtschaftspolitische Herausforderungen, wie der demografische und technologische Wandel oder der Klimaschutz, noch stärker in den Vordergrund. Dabei kann eine Wirtschaftspolitik, die sich diesen Herausforderungen stellt, viele Chancen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands bereithalten. Die deutsche Wirtschafts- und Industriepolitik muss dafür nicht vollständig neu erfunden, sondern weiterentwickelt werden.[1] Die Geschäftstätigkeit des POSEIDON-Konzerns gliedert sich in folgende Bereiche: - Seilklemmen und Maritimes - Bau- und Landtechnik - Software und IT-Dienstleistungen Seilklemmen und MaritimesIm Jahr 2019 wurden in den deutschen Seehäfen 294,5 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Der Güterumschlag auf dem Seeweg zwischen Deutschland und dem zum Jahresanfang 2020 am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen China stieg im Vergleich zu 2018 um 8,9 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm der Güterumschlag in der Seeschifffahrt insgesamt im Jahr 2019 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr ab.[2] Die empfangene Gütermenge von ausländischen Häfen stieg im Vorjahresvergleich um 0,3 %, der Versand in das Ausland fiel um 0,8 %. Der Seeverkehr innerhalb Deutschlands ging um 6,4 % auf 7,6 Millionen Tonnen zurück. Aus chinesischen Seehäfen gelangten 2019 insgesamt 13,5 Millionen Tonnen Güter nach Deutschland. Aus deutschen Seehäfen nach China geliefert wurden 10,4 Millionen Tonnen. Der Containerumschlag 2019 lag wie im Vorjahr bei 15,1 Millionen TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit). An der Spitze der Partnerstaaten im Containerverkehr mit deutschen Seehäfen lag weiterhin mit deutlichem Abstand China (3,1 Millionen TEU) vor den USA (1,4 Millionen TEU) und Russland (0,7 Millionen TEU). TECKLENBORG, KEGEL GmbHDie Gesellschaft ist im Bereich des Großhandels und der Konfektionierung von Drahtseilen tätig und ist ein Experte für Taklerei, Montage von Stahlseilen, Prüfung von Anschlagmitteln und Schiffsüberführungen. Die Tecklenborg, Kegel GmbH ist an dem Standort Bremerhaven ansässig. In Wismar wird eine Betriebsstätte geführt. Das Angebot von Dienstleistungen und Edelstahldrahtseilen wird jedoch weit über diese Regionen hinaus nachgefragt. Das Taklereigeschäft an den Standorten Bremerhaven und Wismar war im Geschäftsjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr weiter auf hohem Niveau. Am Standort Wismar konnte durch den vermehrten Einsatz im Dienstleistungsbereich eine Umsatzsteigerung erzielt werden. Der Großhandel mit Edelstahldrahtseilen war im Vergleich zum Vorjahr leicht abgeschwächt. SAHM SPLICE GmbH SAHM FRANCE EURL SAHM SPLICE Ltd. SAHM SPLICING INTERNATIONAL GmbH In den Firmen der "SAHM-Gruppe" werden Produkte für das Arbeitsfeld des mechanischen Spleißens von Drahtseilen sowie zur Prüfung diverser Lasthebemittel hergestellt und vertrieben. Neben den traditionellen Pressklemmen und hydraulischen Pressen werden Zugprüfmaschinen und verschiedene, damit verbundene Serviceleistungen angeboten. Die in Bremerhaven produzierten Pressklemmen und Spezialmaschinen werden weltweit verkauft. Die französische Gesellschaft SAHM FRANCE EURL agiert als Vertriebsgesellschaft für französischsprachige Regionen in Europa und teilweise in Nordafrika. Der Verkauf von Seilklemmenpressen, Sondermaschinen und Handelswaren zeigte sich im Geschäftsjahr annähernd konstant gegenüber dem Vorjahr. Bau- und LandtechnikNORDWESTDEUTSCHE LANDTECHNIK Holding GmbH & Co. KG (NWD Holding) NORDWESTDEUTSCHE LANDTECHNIK Verwaltungs GmbH MAGER & WEDEMEYER Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG (Mager & Wedemeyer) MAGER & WEDEMEYER Verwaltungs GmbH Agrartechnik Altmark GmbH Parts Service International GmbH Die schwierige wirtschaftliche Situation durch eine erneut schwache Ernte sowie anhaltende politische Diskussionen über die Landwirtschaft, beeinflusste die Investitionen der Landwirte in besonderem Maße. Dennoch konnte Mager & Wedemeyer das Geschäftsjahr mit einem Jahresumsatz T€ 70.155 (Vorjahr: T€ 66.497) abschließen. Dies entspricht einem Wachstum von rund 5,5 %. Das angestrebte EBT Ziel wurde nicht erreicht. Neben fehlenden Erträgen aus dem Ersatzteilgeschäft, waren ein teilweise aggressiver Wettbewerb und der dadurch einhergehende Margenverfall im Neu- und Gebrauchtmaschinenvertrieb dafür ausschlaggebend. Einen deutlichen Zuwachs (9,8%) gab es im Bereich "Service/Werkstatt". Neben der durchgängig guten Auslastung der Werkstätten führte auch die Integration der Servicefiliale in Klötze (Sachsen-Anhalt) zu diesem Ergebnis. Der "Ersatzteilhandel" blieb, auch unter Berücksichtigung der schwierigen Marktbedingungen, mit einem Rückgang von 5,1% hinter den Erwartungen zurück. Trotz des schwierigen Marktumfelds und des zunehmend harten Verdrängungswettbewerbs setzte Mager & Wedemeyer konsequent weiter auf Wachstum und investierte in seine Standorte. Durch die Übernahme eines B-Händlers in Natenstedt/Twistringen (Landkreis Diepholz) erweiterte Mager & Wedemeyer seine Servicepräsenz auf 8 Standorte innerhalb des Vertriebsgebiets. Neben den Aufwendungen für Service und Dienstleistungen investierte Mager & Wedemeyer auch weiter konsequent in qualifizierte Mitarbeiter sowie in digitale Prozesse und Konzepte. Neben dem Aufbau eines Vertriebsmarketing wurde auch die Implementierung des Produkt-Informations-Management Systems (PIM) finalisiert, um zukünftig speziell im Bereich "Ersatzteilhandel" die digitale Aufbereitung, Verwaltung und Vermarktung von Produkten effizienter und zielgerichteter zu gestalten. Parallel hat Mager & Wedemeyer seine operative Exzellenz weiter erhöht. Mit dem Projekt "Excellence in Operations 2.0" wurden die internen Strukturen und Prozesse sowie Kosten und Bestände weiter kontinuierlich optimiert. Durch diese Maßnahmen konnte zum Beispiel der Gesamtbestand um ca. 20% gesenkt werden. Einheitliche und schlanke Prozesse sind, wie das konsequent geführte Bestandsmanagement, eine wichtige Basis des künftigen Geschäftserfolgs von Mager & Wedemeyer und Grundvoraussetzung für Investitionen in den Ausbau perspektivischer Geschäftsaktivitäten. Software und IT-DienstleistungenORBIS Software GmbHDie ORBIS ist ein Softwareunternehmen, das sich im Wesentlichen der Entwicklung und dem Vertrieb des eigenen Warenwirtschaftsprogramms ORSwin widmet. Das Warenwirtschaftssystem wird als Branchenlösung für den Landmaschinen- und Nutzfahrzeughandel von einer großen Zahl von Kunden genutzt und ist ebenso bei den deutschen Konzerngesellschaften im Einsatz. Der Umsatzanteil der externen Kunden ist in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut worden. Im Jahr 2019 wurde weiter in Personalausbau investiert und ein Technologiewechsel vollzogen, um die Produktpalette im Bereich Software zu erweitern. 2. UmweltentwicklungZur Umweltentwicklung im Konzern kann nichts berichtet werden. Alle Konzerngesellschaften befassen sich vorwiegend mit Handel und Vertrieb von Waren und Dienstleistungen. Soweit Betriebsabläufe oder Investitionen umweltbeeinflussende Wirkungen entfalten, werden diese Aspekte angemessen berücksichtigt. 3. Umsatz- und Geschäftsergebnis / ErtragslageDie Tecklenborg, Kegel GmbH konnte im Jahr 2019 insgesamt eine Umsatzsteigerung von 5,4 % gegenüber 2018 erzielen. Der Rohertrag konnte gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 4,3 % gesteigert werden. Die Taklerei in Bremerhaven hat hier einen ähnlichen Geschäftsverlauf wie im Vorjahr erzielt. Die Abteilung Großhandel und Konfektionierung von Edelstahlseilen musste erneut einen leichten Rückgang bei Umsatz und Rohertrag sowie Tonnage hinnehmen. Der Betriebsteil Wismar konnte dagegen eine erfreuliche Steigerung im Umsatz und Rohertrag in Höhe von 28% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen, der unter anderem auch durch Sondereffekte wie durch Mitarbeiten im Werftenumfeld erzielt wurde. Die Kunden der "SAHM-Gruppe" stammen mittelbar aus den Bereichen Transport & Verkehr, Bau, Industrie & verarbeitendes Gewerbe sowie Fischerei und Land- und Forstwirtschaft. Die Produkte kommen vornehmlich dann zum Einsatz, wenn große Lasten bewegt oder gehalten werden. Da die Produkte weltweit vertrieben werden, ist die "SAHM-Gruppe" weniger abhängig von einzelnen Wirtschaftsbereichen als vielmehr von den weltweiten konjunkturellen Rahmenbedingungen. Die "SAHM-Gruppe" konnte konsolidierte Umsätze in Höhe von T€ 10.490 (Vj.: T€ 11.806) erzielen. Der Umsatz in Deutschland lag leicht unter dem Niveau des Vorjahres (-6%). Dies ist auf Einmaleffekte wie Maschinenverkäufe aus dem Vorjahr zurückzuführen. Kompensiert werden konnte dies durch ein starkes Plus von 7,9% in den Exportmärkten. Dies ist vor allem auf die allgemein gute Wirtschaftslage und die Erholung der Märkte in UK zurückzuführen. Besonders erfreulich ist der Umsatzzuwachs im Bereich des Sondermaschinenbaus bei Zugprüfmaschinen, der konstant erfolgreich ausgebaut wird. Die ORBIS Software GmbH als Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen erzielte einen Jahresumsatz in Höhe von T€ 985 (Vj.: T€ 1.003). Davon entfielen T€ 90 (Vj.: T€ 108) auf verbundene Unternehmen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beläuft sich auf ca. T€ -240 (Vj: T€ -18). Dieser Ergebnisrückgang resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Personalkosten und zusätzlichen Investitionen. 4. PersonalentwicklungDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beläuft sich im Konzern auf 343 Mitarbeiter (Vj.: 329) einschließlich der Geschäftsführer und Vorstände sowie der Auszubildenden. Die Mitarbeiterzahl in der Landtechnik umfasst im Jahresdurchschnitt 210 Personen (Vj.: 202), im Bereich Software 14 Personen (Vj.: 14) und im maritimen Bereich 119 Personen (Vj.: 106). Die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse konnte nochmals gesteigert werden und ist von 30 Auszubildenden auf insgesamt 33 Auszubildenden in 2019 gestiegen, um durch eine qualifizierte Ausbildungstätigkeit im eigenen Hause dem Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften am Markt entgegenzuwirken. 5. InvestitionenWesentliche Investitionen bei Mager & Wedemeyer betrafen die Implementierung von Softwareprodukten (T€ 68) sowie deren Lizensierung (T€ 30) und Änderungen am Onlineshop (T€ 12,6). In der MWD Holding gab es Investitionen in die Werkstatterweiterung in Oyten (T€ 96,3) die Aktivierung von Aufwendungen im Zusammenhang mit einer perspektivischen Bebauung des Grundstückes im Hammah. In der Tecklenborg Holding gab es Zugänge in der Position "Anlagen im Bau" in Höhe von T€ 145, betreffend die vorbereitenden Arbeiten im Zusammenhang mit der Bebauung des im Vorjahr zugegangenen Erbbaurechts. Die Gebäude in Bremerhaven sind auf Erbbaugrundstücken errichtet. Eigentümerin der Grundstücke ist die Freie Hansestadt Bremen. Investitionen bei Tecklenborg Kegel betreffen im Wesentlichen vier Pkw (T€ 118,5), eine Schneelasthalle (T€ 27,0), einen Anhänger (T€ 22,6) und ein Seilinduktiv-Prüfgerät (T€ 16,3). Bei Sahm Splice wurde im Wesentlichen in vier PKW T€ 142,4, eine Telefonanlage T€ 22,3, vier Schreibtische T€ 3,7 zwei Ladestationen für E-Auto T€ 5,9; drei Kalibrierzugstäbe T€ 3,6, ein Holzmodell für Pressen T€ 11,4 sowie vier Gussformmodelle T€ 8,3 investiert. Bei der Orbis gab es Zugänge betreffend Computerhardware T€ 7,5, einen gebrauchten PKW T€ 4,1 sowie ein digitales Flipchart T€ 1,5. Zugänge in der Poseidon betreffen im Wesentlichen einen Pkw T€ 27,8, 3 Notebooks und ein I-pad T€ 4,8, sowie Möbel für T€ 8,5. B. Lage der Gesellschaft zum Bilanzstichtag1. FinanzlageSämtliche Konzerngesellschaften waren während des Geschäftsjahres und zum Bilanzstichtag in der Lage, die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Soweit Zahlungsbedingungen Skontogewährung vorsehen, wird dieser Abzug stets genutzt. Der Fremdkapitalbedarf ist durch die bestehenden Kreditzusagen der Hausbanken ausreichend gedeckt. Der Liquiditätsspielraum wurde zu keinem Zeitpunkt voll in Anspruch genommen. Die Finanzierung wird durch einen Mix aus langfristiger und kurzfristiger Inanspruchnahme dargestellt. Leasingverträge bestehen nicht. Es bestehen vier Pacht- bzw. Mietverträge für Servicestützpunkte und zwei weitere Mietverträge mit externen Verpächtern / Vermietern und einer Laufzeit bis maximal 2020. 2. Vermögens- und KapitalstrukturDie Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 56.387 um T€ 4.430 auf T€ 51.957 gesunken. Die Verringerung der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der fertigen Erzeugnisse und Waren (T€ 4.173) und des Anlagevermögens (T€ 783). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.000 gesunken. Ebenfalls sind die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um T€ 243 gesunken. Seit dem Geschäftsjahr 2010 sind die Verbindlichkeiten gegenüber den Hauptlieferanten der Landtechniksparte CNH Capital sowie JCB Finance bilanziell als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und nicht wie davor als Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten darzustellen. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Bilanzstichtag T€ 2.702 (Vj. T€ 7.492) an Verbindlichkeiten gegenüber den Finanzierungsgesellschaften der Hauptlieferanten enthalten. Zudem übernehmen die Gesellschafter einen wesentlichen Teil der Finanzierung. Im Geschäftsjahr wurden T€ 200 in die Gewinnrücklage (gesamt T€ 7.640) eingestellt und die Eigenkapitalquote liegt bei ca. 22 % (21 % im Vorjahr). Von den Gesellschaftermitteln stehen T€ 4.500 langfristig zur Verfügung. Die Quote des Eigenkapitals zzgl. Gesellschaftermitteln beträgt 40,7 % (Vj. 38,6 %). II. PROGNOSEBERICHTRahmenbedingungenDeutschland und Europa stehen vor großen Herausforderungen: Die digitale Transformation verändert die Wirtschafts- und Arbeitswelt grundlegend Der demografische Wandel verstärkt den Handlungsbedarf bei der Gewinnung von Fachkräften und stellt die sozialen Sicherungssysteme vor Herausforderungen Der Schutz des Klimas erfordert Innovationen und Investitionen, bietet aber auch neue Möglichkeiten der Wertschöpfung. Zugleich ist das weltwirtschaftliche Umfeld fragil. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, die Innovations- und Wachstumskräfte der sozialen Marktwirtschaft zu stärken und den Rahmen für wirtschaftliches Handeln anzupassen und weiter zu verbessern. Die Bundesregierung setzt hierfür konsequent Impulse auf nationaler und auf europäischer Ebene, insbesondere mit Blick auf den deutschen Vorsitz des Rates der Europäischen Union im zweiten Halbjahr 2020.[3] Deutschland blickt auf ein volles Jahrzehnt kontinuierlichen Wirtschaftswachstums zurück Die Entwicklung am Arbeitsmarkt und auch die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts insgesamt sind weiterhin positiv, aus der Binnenwirtschaft kommen Impulse. Löhne und verfügbare Einkommen sind in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Beschäftigte können mit einem Anstieg der Nettolöhne und Gehälter von 2,9 Prozent rechnen Die verfügbaren Einkommen profitieren dabei 2020 auch von niedrigeren Steuern und Abgaben. Die Fiskalpolitik der Bundesregierung wirkt insgesamt expansiv. Allerdings hat sich die Industrieproduktion merklich abgeschwächt. Für das Jahr 2020 ist nur mit einer verhaltenen Entwicklung der Konjunktur zu rechnen; in der Jahresprojektion geht die Bundesregierung von einem Wachstum in Höhe von 1,1 Prozent aus. Risiken für die Konjunktur liegen insbesondere im außenwirtschaftlichen Umfeld: Die internationalen Handelskonflikte sowie geopolitische Risiken und die davon ausgehende Unsicherheit wirken dämpfend auf den Welthandel und die globale Industrieproduktion. Zudem haben die Diskussionen um den Brexit bis zuletzt ein hohes Maß an politischer Unsicherheit geschaffen. Dies hat auch die Wachstumsdynamik in Europa beeinträchtigt. In ihrer Herbstprognose vom 7 November 2019 rechnet die Europäische Kommission mit einem Wachstum von 1,2 Prozent im Euroraum und 1,4 Prozent in der EU für das Jahr 2020. Der digitale Wandel bringt neue und veränderte Beschäftigungsfelder und Berufsbilder mit sich. Die demografische Entwicklung stellt darüber hinaus eine strukturelle Herausforderung dar. Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden; zugleich steigt der Druck auf die sozialen Sicherungssysteme. . Damit Unternehmen auch künftig ihre Potenziale voll ausschöpfen können, legt die Bundesregierung weiterhin einen Fokus darauf, durch Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung und die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie das Angebot an inländischen Fachkräften zu erhöhen Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, ihren Fachkräftebedarf zu decken. Auch künftig sollen überbetriebliche Bildungsstätten in strukturschwachen Regionen gefördert werden Die neu ausgerichtete Allianz für Aus- und Weiterbildung hat zum Ziel, mehr Menschen zu einem qualifizierten Berufsabschluss zu führen Im Rahmen der Nationalen Weiterbildungsstrategie werden Bund, Länder, Sozialpartner und Bundesagentur für Arbeit die Förderung für berufliche Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen ausbauen. Um den demografischen Wandel abzufedern und den Fachkräftebedarf zu decken, bedarf es zudem einer gezielten Zuwanderung. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das am 1 März 2020 in Kraft tritt, erleichtert ausländischen Fachkräften aus Drittstaaten die Einwanderung und den Zugang zum Arbeitsmarkt Zusätzlich fördert die Bundesregierung den Zugang von Menschen aus dem EU-Ausland und aus Drittstaaten zur Berufsausbildung und Ausbildungsvorbereitung. Klimapolitische Verantwortung, technologische Entwicklungen und eine zunehmend durch digitale Produkte geprägte Wertschöpfung führen insbesondere in der Industrie zu einem Strukturwandel, der von den Beschäftigten viele neue Fähigkeiten verlangt. Weiterbildung und Qualifizierung können seit 2019 durch das Qualifizierungschancengesetz intensiver gefördert werden, insbesondere wenn Beschäftigte und ihre Arbeitgeber vom Strukturwandel betroffen sind. Neue Herausforderungen bringt insbesondere die im ersten Quartal 2020 ausgebrochene SARS CoV 2 Pandemie mit sich. Die Ergebnisse einer vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Unternehmensumfrage zeigen, dass drei von vier Unternehmen zum Zeitpunkt der Befragung negative Auswirkungen der Corona-Krise erwarten. Am stärksten betroffen sind die Branchen "Beherbergung und Gastronomie", "Gesundheits- und Sozialwesen und übrige personennahe Dienstleistungen", "Fahrzeug- und Maschinenbau" sowie "Nahrungsmittelproduktion".[4] Ihre genauen Auswirkungen auf die Wirtschaft und die einzelnen Branchen werden erst mit der Zeit in Gänze zu erfassen sein. Tecklenborg, KegelDas laufende Jahr 2020 ist aufgrund der Covid-19 Pandemie zweigeteilt und schwierig zu prognostizieren. Insgesamt war vor der Pandemie aufgrund der Diversifizierung des Taklereigeschäftes in Bremerhaven mit einem kraftvollen Geschäftsverlauf für das Gesamtjahr zu rechnen. Die gleiche Erwartungshaltung galt für die Betriebsstätte Wismar, da aufgrund von Preisanhebungen für unsere Dienstleistungen am Jahresanfang und einer anziehenden Nachfrage ein erneuter Anstieg des Geschäftsverlaufes zu erwarten war. Nach einem insgesamt sehr guten ersten Quartal sind aufgrund der Pandemie zum Teil erhebliche Rückgänge im Umsatz und Rohertrag erfolgt. So hatte der Betriebsteil Wismar im Mai 2020 einen Umsatzrückgang von etwa 65% zum Vorjahresmonat mit entsprechenden Folgen auf den Rohertrag zu verzeichnen. Die Covid-19 bedingte, mehrmonatige Schließung unseres dortigen größten Kunden als auch der Wegfall des gesamten Kreuzfahrtgeschäfts sind hier als maßgebliche Ursachen zu nennen. Gegen Ende des zweiten Quartals hellte sich die Geschäftslage in Bremerhaven bereits wieder deutlich auf, während der Betriebsteil Wismar noch längere Zeit die genannten Folgen zu spüren bekommen wird und frühestens 2021 zu alter Stärke zurückfinden kann. Das Geschäft mit Edelstahlseilen scheint sich auf mittlerem Umsatz- und Rohertragsniveau zunächst zu stabilisieren, wird aber perspektivisch aufgrund des sinkenden Preisniveaus weiter unter Druck kommen. SAHM GruppeDie im ersten Quartal 2020 erzielten Umsätze und Gewinne bewegen sich deutlich über dem Vorjahresniveau. Es konnten bereits mehrere Großaufträge im Sondermaschinenbau ausgeliefert werden. Ab Mitte März ist die Weltwirtschaft durch das Coronavirus sehr stark beeinträchtigt worden. Seit April spüren wir einen starken Rückgang bei den Pressklemmen und prognostizieren für das laufende Geschäftsjahr eine Reduzierung des Umsatzes von bis zu 25%. Der Aluminiumpreis hat im ersten Quartal 2020 stark nachgegeben. Aufgrund der weltweit gesunkenen Nachfrage nach Aluminium gehen wir von etwas niedrigeren Einkaufspreisen aus. Durch langfristige Kontrakte mit den Aluminiumwerken ist die Versorgung mit Rohstoffen jederzeit gesichert. Dies ist ein bestimmender Faktor zur Erzielung stabiler Margen und zur Sicherstellung planbarer Lieferzeiten. LandtechnikFür 2020 bleibt das Umfeld weiterhin herausfordernd. Speziell die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus auf die nationale Volkswirtschaft und den internationalen Rohstoff- und Agrarmarkt sind schwer abschätzbar, es ist jedoch von einer Schwächung der Märkte auszugehen. Speziell die Unsicherheit bei den Erzeugerpreisen reduziert die Investitionsbereitschaft der deutschen Landwirte. Im ersten Halbjahr 2020 wollen nur noch ein Drittel der Betriebe in neue Landtechnik investieren. Das erwartete Investitionsvolumen im genannten Zeitraum wird mit 3,8 Mrd. Euro um 500 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert liegen. Insgesamt wird der Gesamtumsatz, geprägt durch das Geschäftsfeld "Landtechnik" (Neumaschinen) im Jahr 2020 voraussichtlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Die Geschäftsbereiche "Ersatzteilhandel" und "Service/Werkstatt" entwickeln sich positiv zum Vorjahr. Jedoch wird der prognostizierte Anstieg in diesen Geschäftsfeldern in Summe die erwartete Minderung im Geschäftsfeld "Landtechnik" nicht hinlänglich kompensieren können. Mit Fokussierung auf die operative Exzellenz in der Innenorganisation und weiterhin hohen Anstrengungen bei der Fortführung der Organisationsentwicklung stellt sich die Mager & Wedemeyer auf die Veränderungen in seinem Kerngeschäft ein. An den strategischen Zielen, die Unabhängigkeit von äußeren Rahmenbedingungen weiter zu minimieren und die Kundenzentrierung sowie die Wahrnehmbarkeit der Marke weiter zu schärfen, um attraktiv für hervorragende Köpfe zu sein wird festgehalten. SoftwareZwischen der ORBIS Software GmbH und ihren externen Kunden sowie diversen verbundenen Unternehmen innerhalb des POSEIDON Konzerns bestehen langfristige Service- und Wartungsverträge. Durch die geplante Ausweitung des Produktportfolios und den dadurch verbundenen Investitionen in Technologie und zusätzliche Mitarbeiter, wird die Orbis Software GmbH keinen positiven Beitrag zum Gruppen Ergebnis liefern können. Die neu entwickelten Softwareprodukte sollen im Verlaufe des Jahres 2020 erste wesentliche Einnahmen generieren. III. RISIKOBERICHTRisiken, die den Fortbestand des POSEIDON - Konzerns einzeln oder kumulativ gefährden könnten, sind derzeit nicht festzustellen. Währungsrisiken treten nur in geringem Ausmaß auf, weil der Fremdwährungsumsatz niedrig und die Zeitdauer der Auftragsabwicklung kurz ist. Nur eine Konzerngesellschaft ist außerhalb des Euro-Raumes ansässig. Ihr Umsatzanteil am Gesamtkonzern beträgt weniger als 3 % des Gesamtumsatzes. Aufgrund ausreichend verfügbarer Verarbeitungskapazitäten in der Aluminiumindustrie sind derzeit keine Risiken bei der Versorgung mit Rohmaterial erkennbar. Die zunächst sinkende Preistendenz in den Rohaluminiumpreisen hat sich im wie im Vorjahr fortgesetzt.[5] Der Vertrieb von Land- und Baumaschinen wird auf Vertragshändlerbasis betrieben. Es ist abhängig von der Einkommenssituation in der Landwirtschaft und wird beeinflusst von den Produkt- und Vertriebsstrategien der Hauptlieferanten. Ein wesentliches Risiko für das Jahr 2020 ist wie in der Gesamtwirtschaft der Ausbruch der SARS CoV 2 Pandemie. Die zu erwartenden großflächigen Verschiebungen in allen Wirtschaftsbereichen sind noch kaum abzusehen. Weiterhin sind steigende politische Risiken auf dem Weltmarkt zu beachten. Auch wenn die Auswirkungen zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht klar sind, so kann doch davon ausgegangen werden, dass die Poseidon Gruppe durch ihre breite Aufstellung weniger von den Außenhandelseinschränkungen betroffen ist. Die am meisten auf den Export angewiesenen Unternehmen sind die Sahm Gruppe mit Ihrer weltweiten Kundschaft sowie Tecklenborg, Kegel mit einer starken Kundenbasis im maritimen Sektor. IV. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGForschung wird von keiner der Konzerngesellschaften betrieben. Die ORBIS Software GmbH befasst sich mit der Weiterentwicklung der verschiedenen Module ihres Warenwirtschaftssystem ORSwin sowie neuen Softwareprodukten für die bestehende Kundschaft im Landtechniksektor. Des Weiteren werden an der Produktionsstätte der SAHM SPLICE GmbH in Deutschland kontinuierlich Maschinen für das mechanische Spleißen sowie Zugprüfmaschinen weiterentwickelt.
Bremerhaven, den 12. Juni 2020 gez. Dipl.-Kfm. Joachim Karsch gez. Dipl.-Ing. Florian Karsch [1] (Sachverständigenrat 2020) [2] (Bundesamt für Statistik 2020) [3] (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 2020, 9) [4] (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 2020) [5] (finanzen.net 2019) KonzernbilanzAKTIVA
Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangAllgemeine Hinweise Die Poseidon Verwaltungs Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Bremerhaven. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB 5241 BHV eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft sowie 13 inländische und 2 ausländische Tochterunternehmen. Anteilsbesitz der Muttergesellschaft Folgende Gesellschaften wurden in die Konsolidierung einbezogen, da der Muttergesellschaft die Mehrheit der Stimmrechte gem. § 290 Abs. 2 HGB zusteht.
Bei der Nordwestdeutsche Grundstücks GmbH & Co. KG, Oyten, die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen wurde, fungiert die Nordwestdeutsche Landtechnik Verwaltungs GmbH, Oyten, als Komplementärin. Die Kommaditanteile werden vollständig von außenstehenden Kommanditisten gehalten. Für die außenstehenden Gesellschafter wurde im Eigenkapital ein Ausgleichsposten für "nicht beherrschende Anteile" gebildet. Die SAHM SPLICE Limited, Leeds / Großbritannien, hat ein gezeichnetes Kapital von £ 200.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von £ 0,6715 für € 1,00. In den Konzernabschluss aufgrund eines Wahlrechts nicht einbezogene Tochterunternehmen Tochterunternehmen brauchen gemäß § 296 Abs. 2 HGB in den Konzernabschluss nicht einbezogen zu werden, wenn das Tochterunternehmen für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist. Von diesem Wahlrecht wurde kein Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Poseidon Verwaltungs Aktiengesellschaft einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die in den Konzernabschluss einbezogene ausländische Tochtergesellschaft aus Großbritannien bilanziert in britischen Pfund. Die Währungsumrechnung erfolgte gemäß § 308 a HGB. Die immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Geschäftswertes aus der Erstkonsolidierung von Anteilen sowie Sach- und Finanzanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen nahmen wir linear vor. Der Geschäftswert aus der Erstkonsolidierung wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer ist aufgrund der eingeführten Marke, des dem Personalbestands innewohnenden "Know How" sowie der großen Anzahl der bereits bei Kunden installierten Anwendungsprogramme gerechtfertigt. Im Berichtsjahr erfolgte die letzte Abschreibungsrate, da das Ende der Nutzungsdauer erreicht wurde. Vorräte bewerteten wir zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr lagen nicht vor. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen werden grundsätzlich nach den Bewertungsvorschriften des HGB bewertet. Die Beträge aus der Bewertungsänderung beim Übergang zum BilMoG wurden bereits in den Vorjahren in voller Höhe angesetzt. Lediglich bei der Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, bei der sich nach BilMoG eine Auflösung in Höhe von T€ 32,7 (der Restbetrag des Berichtsjahres beläuft sich auf T€ 28,6) ergeben hätte, wurde vom Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Deshalb wurde dies in der Überleitung zur Handelsbilanz II angepasst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile wurde nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB in der zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung geltenden Fassung) zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu, der Restbetrag wurde als Geschäftswert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung erfassten wir bisher im Sonderposten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung". Da dieser Posten aus Gewinnthesaurierungen von Tochtergesellschaften aus der Zeit vor der Erstkonsolidierung resultiert, hat er Eigenkapitalcharakter. Gemäß DRS 23, Tz. 147a und Tz. 148 wird er unter der Position Gewinnvortrag ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist hier dargestellt. Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktive latente Steuern Im Berichtsjahr wird erneut vom Wahlrecht der Bildung aktiver latenter Steuern Gebrauch gemacht. Aus der Differenz der handelsrechtlich bewerteten Pensionsrückstellungen zur steuerlich anerkannten Höhe dieser Rückstellungen in Höhe von T€ 2.123 (Vorjahr T€ 1.889) resultieren aktive latente Steuern in Höhe von T€ 678 (Vorjahr T€ 600). Für die Ermittlung der latenten Steuern wurden Steuersätze zwischen 29,83 % und 31,87 % verwendet. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von T€ 2.400 entspricht dem bei der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Es handelt sich um 480.000 Namensaktien zu je € 5,00. Von diesen Aktien sind 192.000 Vorzugsaktien ohne Stimmrecht und 288.000 Stammaktien. Ein in fremder Währung aufgestellter Jahresabschluss wurde in die Berichtswährung des Konzernabschlusses umgerechnet. Die Währungsumrechnung wurde gemäß § 308 a HGB durchgeführt. Dabei wurden die Bilanzposten - mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Das Eigenkapital wurde mit historischen Kursen und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die Differenzen, die sich aus der Umrechnung der Landeswährung in die Berichtswährung des Konzerns ergaben, wurden als "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Entwicklung des Gewinnvortrages
Pensionsrückstellungen Seit 2016 wird aufgrund einer Gesetzesänderung der durchschnittliche Marktzinssatz aus dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre ermittelt. Vorher wurde der Durchschnitt der letzten sieben Jahre zugrunde gelegt. Durch die Umstellung der Marktzinsermittlung ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 453 (Vorjahr T€ 475) im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Tantiemen, Urlaubsansprüche, Vergütungen, Berufsgenossenschaft und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Verbindlichkeitenspiegel
Zur Finanzierung des Konzerns wurde zwischen den Gesellschaftern und der Poseidon Verwaltungs AG eine Vereinbarung über die langfristige Bereitstellung finanzieller Mittel in Höhe von T€ 4.500 getroffen. Außer den üblichen Eigentumsvorbehalten bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten T€ 2.680,8 (Vj. T€ 3.037,9) durch Grundpfandrechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber den Finanzierungsgesellschaften der Hauptlieferanten CNH, JCB, BNP und deLageLanden der Landtechnik in Höhe von T€ 2.702 (Vj. T€ 7.492). Diese Finanzierungsgesellschaften sind gemäß KWG als Kreditinstitute anzusehen. Als Sicherheit für die Kreditrahmen bei der Oldenburgische Landesbank AG, Oldenburg, besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der nachfolgend genannten Firmen: a) POSEIDON Verwaltungs AG, Bremerhaven b) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven c) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven d) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten Als Sicherheit für die Kreditrahmen bei der Weser-Elbe Sparkasse, Bremerhaven, besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der nachfolgend genannten Firmen: a) Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven b) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven c) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven Gegenüber der Deutsche Postbank AG, Bonn, besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der folgenden Firmen, die jeweils die gewährte Kreditlinie in Anspruch nehmen können: a) POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven b) SAHM Splicing International GmbH, Bremerhaven c) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven d) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven e) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten Daneben haften die beiden folgenden Zwischenholdinggesellschaften gegenüber der Deutsche Postbank AG, Bonn: a) Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG, Oyten b) Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven Zwischen der Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG und der Agrartechnik Altmark GmbH gibt es gegenseitige Haftungsverpflichtungen gegenüber der Kreissparkasse Verden, Verden. Gegenüber der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft für folgende Firmen: a) Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG, Oyten b) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten c) Agrartechnik Altmark GmbH, Klötze d) Parts Service International GmbH, Bremerhaven e) POSEIDON Verwaltungsgesellschaft mbH, Bremerhaven f) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven g) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven h) ORBIS Software GmbH, Oyten Außerdem besteht dort eine gesamtschuldnerische Mithaftung verschiedener Konzerngesellschaften für Verbindlichkeiten der Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG. Als Sicherheit für eine Kreditlinie bei der Deutschen Bank AG, Bremen, besteht neben einer Höchstbetragsbürgschaft der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven, in Höhe von T€ 2.000 eine gesamtschuldnerische Mithaftung folgender Gesellschaften: a) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten b) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven c) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven d) Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven Daneben bestehen Rückkaufverpflichtungen einer Konzerngesellschaft aus Herstellerfinanzierungen über T€ 69,9 (Vorjahr T€ 194,9). Die Inanspruchnahme aus den Rückkaufverpflichtungen und den Mithafterklärungen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Mietverträge Es bestehen Mietverträge für Immobilien mit unterschiedlichen Laufzeiten. Daneben bestehen Mietverträge für diverse Kraftfahrzeuge deren Laufzeit zwischen 2020 und 2021 enden. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nichtkündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlende Beträge wie folgt:
Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Von den Personalaufwendungen entfallen T€ 74,3 auf Altersversorgung. Sonstige Angaben Vorstand Dipl.-Kfm. Joachim Karsch, Hamburg, Kaufmann Dipl.-Ing. Florian Karsch, Hamburg, Kaufmann Aufsichtsrat Dieter Mosenheuer (Vorsitzender), Bremen, Kaufmann Benjamin Schaper, Hamburg, Kaufmann Kai Afflerbach, Hamburg, Jurist Gesamtbezüge des Vorstands Die Bezüge des Vorstands der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft betrugen für 2019 T€ 534,1 (Vorjahr T€ 690,6). Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Bezüge des Aufsichtsrats der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft beliefen sich für 2019 auf T€ 35 (Vorjahr: T€ 39). Pensionsrückstellungen Von den Pensionsrückstellungen betreffen T€ 2.402,7 (Vorjahr T€ 2.107,8) den Vorstand. Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Der Konzernabschlussprüfer hat für Abschlussprüfungsleistungen im Konzern insgesamt T€ 37,5 veranschlagt. Weitere Honorare fielen nicht an. Mitteilung gemäß § 264 b Nr. 3 b HGB Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG, Oyten, und Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten, nehmen die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 b Nr. 1 HGB in Bezug auf die Offenlegungspflicht gemäß § 325 HGB in Anspruch. Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften - Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven - SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven - Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven - Parts Service International GmbH, Bremerhaven - Mager & Wedemeyer Verwaltungs GmbH, Oyten - Nordwestdeutsche Landtechnik Verwaltungs GmbH, Oyten - Agrartechnik Altmark GmbH - ORBIS Software GmbH, Oyten nehmen die Erleichterungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Bilanzgewinnverwendung des Mutterunternehmens Gemäß Satzung stehen jeder Vorzugsaktie € 2, entsprechend T€ 384, und jeder Stammaktie € 1, entsprechend T€ 288, vom Bilanzgewinn als Dividende zu. Daneben soll mindestens ein Fünftel des Jahresüberschusses, in die Gewinnrücklagen eingestellt werden. Über die vollständige Verwendung des Bilanzgewinns entscheidet die Hauptversammlung.
Bremerhaven, 12. Juni 2020 gez. Dipl.-Kfm. Joachim Karsch gez. Dipl.-Ing. Florian Karsch Bestätigungsvermerk des unabhängigen KonzernabschlussprüfersAn die POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven, und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang 2019, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oyten, 21. August 2020 EPG
Treuhand Aktiengesellschaft
gez. Malte Ehrichs, Wirtschaftsprüfer Konzerneigenkapitalspiegel nach DRS 22
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21
Bericht des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss sowie zum KonzernabschlussesDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Die Arbeit des Vorstands im Geschäftsjahr 2019 wurde sorgfältig und regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand informierte regelmäßig, zeitnah und umfassend durch Berichte über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden im Einzelnen erläutert. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat ab und erörterte in regelmäßigen Abständen den Stand der Strategieumsetzung. Im Geschäftsjahr 2019 ist der Aufsichtsrat zu zwei Sitzungen zusammengetreten. Auch außerhalb dieser Zusammenkunft wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrats regelmäßig vom Vorstand über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert. In Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung war der Aufsichtsrat frühzeitig eingebunden. Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat Gegenstand der regelmäßigen Beratungen im Aufsichtsrat waren die Planung und die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens, die strategische Ausrichtung sowie die finanzielle Lage. Jahresabschluss Für den Jahresabschluss der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft wurde von der vom Aufsichtsrat beauftragten EPG Treuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oyten, eine Bescheinigung erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss geprüft und ohne Einwendungen gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss nach § 172 AktG festgestellt. Ebenso wurde die Buchführung, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft von dem in der ordentlichen Hauptversammlung am 02. September 2020 gewählten Konzernabschlussprüfer, der EPG Treuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oyten, geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht geprüft und ohne Einwendungen gebilligt.
Bremerhaven, den 07.09.2020 Der Aufsichtsrat gez. Dieter Mosenheuer, Vorsitzender Angaben zur Feststellung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss ist durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 02. September 2020 gebilligt und festgestellt worden. |
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