Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 218609
Eingetragen
13.9.2022
Branche
Herstellung von DauerbackwarenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Gegenstand
Die Herstellung von und der Handel mit Back- und Konditoreiwaren im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Niko Papenbrock
seit 18.4.2023
Prokura
Martin Wilhelm Gerdes
seit 13.9.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 8 angezeigt

Pitticco S.R.L.
Italy
15.000 €
15.00%
Zamboni S.R.L.
Italy
15.000 €
15.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stöhr Bakery GmbH

Dinklage

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.924.041,33 30.960,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.086,00 0,00
II. Sachanlagen 1.921.955,33 30.960,77
B. Umlaufvermögen 490.523,75 1.157.642,66
I. Vorräte 180.601,71 223.896,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 119.764,06 502.594,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 190.157,98 431.151,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.416,70 0,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 123.717,23 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.544.699,01 1.188.603,43

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 115.687,81
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 15.687,81 0,00
III. Jahresfehlbetrag 239.405,04 -15.687,81
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 123.717,23 0,00
B. Rückstellungen 62.893,04 118.957,09
C. Verbindlichkeiten 2.481.805,97 953.958,53
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.544.699,01 1.188.603,43

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Stöhr Bakery GmbH, Dinklage, Amtsgericht Oldenburg, HRB-Nr. 218609 für das abgelaufene Geschäftsjahr ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens erstellt.

Die Beträge in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres 2022 sind aufgrund der Gründung der Gesellschaft am 13. September 2022 nicht mit den Beträgen des Geschäftsjahres 2023 vergleichbar.

Auf der Aktivseite der Bilanz wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 123.717,23 EUR ausgewiesen. Damit ist die Gesellschaft bilanziell überschuldet. Eine rechtliche Überschuldung mit der Folge einer Insolvenzantragspflicht ist damit jedoch nicht verbunden, da ein Rangrücktritt für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 400.000,00 EUR besteht. Zudem liegt eine positive Fortführungsprognose vor. Demgemäß liegt dem Jahresabschluss der Grundsatz der Unternehmensfortführung zugrunde.

Bei der Gesellschaft handelt es sich gem. § 267 Abs. 1 HGB um eine kleine Kapitalgesellschaft.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Angabe zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und - sofern sie der Abnutzung unterliegen - entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. In den Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen werden neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten, bzw. niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bewertet. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgt auf der Basis der Material- und Fertigungseinzelkosten. Diese werden um angemessene Gemeinkostenzuschläge erhöht. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Bewertung einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko werden Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Soweit notwendig, wurden bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Ausgewiesen werden unter den sonstigen Rückstellungen u.a. solche für Urlaub und Überstunden in Höhe von 45 TEUR.

Verbindlichkeiten werden - unter Beachtung des Imparitätsprinzips - mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zu den Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
bis 1 Jahr
größer 1 Jahr
davon größer 5 Jahre
2.481.805,97 731.805,97 1.750.000,00 1.350.000,00
(953.958,53) (553.958,53) (400.000,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

Angabe von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 400.000 € (400.000 €).

Für die Gesellschafterdarlehen liegen Rangrücktrittsvereinbarungen vor.

III. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten

Angabe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Zusammenhang mit Mietverträgen in Höhe von 1.008 TEUR.

Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmerzahl

Gesamt
Arbeiter 31
Angestellte 1
Gesamt 32

Angabe des Anlagenspiegels

Der Anlagenspiegel ist als Anlage beigefügt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel enthalten.

Angabe der Mitglieder der Geschäftsführung

Angegeben sind alle Mitglieder der Geschäftsführung

Familienname Vorname Beruf
Gerdes Martin Wilhelm Industriemeister

Der Geschäftsführer ist sowohl im operativen Geschäft, als auch im Bereich Unternehmenssteuerung tätig.

Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung

Mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge verzichtet.

 

Dinklage, den 12.09.2024

gez. Martin Wilhelm Gerdes

Anlagespiegel

Anschaffungs/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.280,00 0,00 0,00 2.280,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.280,00 0,00 0,00 2.280,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.891,07 0,00 0,00 1.891,07
2. technische Anlagen u. Maschinen 0,00 1.463.462,09 0,00 0,00 1.463.462,09
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.034,98 299.000,90 0,00 0,00 331.035,88
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 222.232,70 0,00 0,00 222.232,70
Summe Sachanlagen 32.034,98 1.986.586,76 0,00 0,00 2.018.621,74
Summe Anlagevermögen 32.034,98 1.988.866,76 0,00 0,00 2.020.901,74
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 194,00 0,00 0,00 194,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 194,00 0,00 0,00 194,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 64,00 0,00 0,00 64,00
2. technische Anlagen u. Maschinen 0,00 75.786,82 0,00 0,00 75.786,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.074,21 19.741,38 0,00 0,00 20.815,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.074,21 95.592,20 0,00 0,00 96.666,41
Summe Anlagevermögen 1.074,21 95.786,20 0,00 0,00 96.860,41
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.086,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.086,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.827,07 0,00
2. technische Anlagen u. Maschinen 1.387.675,27 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 310.220,29 30.960,77
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 222.232,70 0,00
Summe Sachanlagen 1.921.955,33 30.960,77
Summe Anlagevermögen 1.924.041,33 30.960,77

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der nachfolgend aufgeführte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den ohne Offenlegungserleichterungen aufgestellten Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stöhr Bakery GmbH

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Stöhr Bakery GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung des IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lippstadt, 12. September 2024

KOMTAX
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

gez. Daniel Albat, Wirtschaftsprüfer

gez. Torsten Rose, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

2 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.