Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 101018
Eingetragen
19.8.1986
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeArchitekturbüros für Hochbau
Gegenstand
Betrieb eines Bauuntemehmenes sowie aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulrike Schwarz
seit 9.4.2014
Geschäftsführer
Doris Huber
seit 8.12.2011
Geschäftsführer
Wolfgang Seel
seit 8.12.2011
Prokura
Karin Busch
seit 4.1.2010
Geschäftsführer
Helmut Seel
seit 4.1.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
25.00%
25.00%
25.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Sigmundstraße 33, 86562 Berg im Gau
200.000 €
25.00%
Sigmundstraße 29, 86562 Sieghofen
200.000 €
25.00%
Sigmundstraße 19, 86562 Berg im Gau
200.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Helmut Seel Bau-GmbH

Berg im Gau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Wirtschaftliches Umfeld

Die deutsche Wirtschaft ist in 2023 in die Rezession gerutscht. Die hohen Energiepreise, der Fachkräftemangel, die gestiegenen Zinsen und andere Faktoren bremsten die konjunkturelle Entwicklung. Infolge dessen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt für das Gesamtjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rund 0,3 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Inflation ging zwar etwas zurück, blieb mit 5,9% aber hoch. Besonders für die Bauindustrie haben sich die Rahmenbedingungen durch die Inflation und das gestiegene Zinsniveau deutlich verschlechtert. Entsprechend sank der Umsatz der Bauindustrie in 2023 preisbereinigt um 5,2% (Quelle: Hauptverband der Bauindustrie). Allerdings waren hiervon nicht alle Bereiche der Bauindustrie gleichermaßen betroffen. Am härtesten traf des den Wohnungsbau mit einem realen Rückgang von 11,5%, wohingegen der öffentliche Bau nur um real 1,6% zurückging.

Der Arbeitsmarkt zeigte sich in 2023 robust, spurlos ging die Konjunkturkrise aber auch an diesem nicht vorbei, so dass die Arbeitslosenquote um 0,4 % auf 5,7 % stieg. Trotzdem musste die Industrie auch in 2023 in vielen Bereichen weiterhin mit dem Fachkräftemangel kämpfen.

2. Geschäftsverlauf des Unternehmens

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch eine stabile Nachfrage nach den Bauleistungen des Unternehmens.

Die Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 825 (7,8 %). Entsprechend erhöhte sich auch der Materialeinsatz um TEUR 723 (= 23,9 %). Die Personalkosten erhöhten sich leicht um TEUR 145. In Summe hat sich der Rohertrag II um TEUR 5 (= 0,2 %) vermindert.

Zu berücksichtigen ist, dass die Personalkosten wesentlich beeinflusst durch die Geschäftsführergehälter sind. Ertragsüberschüsse aus noch nicht abgeschlossenen Bauleistungen wurden gemäß der Completed-Contract-Methode nicht bilanziert.

Die übrigen Kosten verminderten sich um TEUR 52 (= 2,2 %), so dass das Betriebsergebnis mit TEUR 611 um TEUR 67 über dem des Vorjahres liegt. Das Gesamtergebnis wird mit TEUR 442 ausgewiesen.

3. Lage des Unternehmens

Die Liquidität war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gewährleistet. Hier ist zu berücksichtigen, dass die Eigenkapitalquote unter Verrechnung der erhaltenen Anzahlungen und Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen bei 75,5 % liegt, was sich positiv auf die Liquiditätslage auswirkt.

4. Vorgänge von Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht zu verzeichnen.

5. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit Chancen und Risiken

Die Auftragslage der Gesellschaft ist weiterhin sehr gut. Entsprechend wird für 2024 und 2025 mit in etwa gleichbleibendem Umsatz und Gewinn gerechnet.

Die Gesellschaft ist in erster Linie für öffentliche Auftraggeber tätig. Daher hängt der weitere Geschäftsverlauf nicht nur von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sondern auch dem Investitionsbedarf und den finanziellen Möglichkeiten der öffentlichen Hand ab. Der Wirtschaftsabschwung führt auch zu einem Rückgang der Steuereinnahmen. Allerdings ist der Investitionsbedarf im Bereich der Infrastruktur weiterhin hoch.

Die wesentlichen Chancen des Unternehmens resultieren aus der langjährigen Marktpräsenz und der kontinuierlichen Unternehmensentwicklung. Dies hat vor allem in der näheren Umgebung zu einer positiven Marktstellung geführt.

Die Risiken liegen in der Branchenentwicklung im Allgemeinen. Diese hängt im Wesentlichen von der Finanzlage der Kommunen ab (s.o.). Daneben besteht das allgemeine Risiko eines steigenden Wettbewerbs durch Markteintritte von neuen Wettbewerbern und damit einhergehenden Preisänderungen. Ausfallrisiken sind bei den Auftraggebern der öffentlichen Hand begrenzt. Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen aufgrund der guten Finanzlage und der hohen Eigenkapitalquote nur in untergeordnetem Maße. Weiterhin herausfordernd bleibt auch die Rekrutierung von gutem Personal.

Aufgrund der derzeit bestehenden Finanzlage, der guten Umsatz-Kostenstruktur, sowie des erarbeiteten guten Rufs des Unternehmens sind jedoch keine Risiken in der künftigen Entwicklung des Unternehmens erkennbar.

6. Weitere Angaben

Die Gesellschaft betrieb im Geschäftsjahr keine Forschung und Entwicklung.

Zweigniederlassungen bestanden im Geschäftsjahr nicht.

 

Berg im Gau, den 08. Oktober 2024

Karin Busch

Ulrike Schwarz

Helmut Seel jun.

Doris Huber

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.074.983,06 5.818.207,37
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 4.744.194,30 4.810.038,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.648.219,30 2.689.209,30
2. technische Anlagen und Maschinen 1.447.087,00 1.441.519,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 648.888,00 679.310,00
III. Finanzanlagen 1.330.785,76 1.008.166,07
B. Umlaufvermögen 6.054.656,14 5.959.991,03
I. Vorräte 126.717,49 784.208,23
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.568.348,79 1.455.289,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.308.182,39 3.974.276,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 429.357,71 430.857,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.619.756,26 1.201.506,16
Summe Aktiva 12.129.639,20 11.778.198,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.529.427,00 8.087.092,75
I. Gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Kapitalrücklage 1.240.145,03 1.240.145,03
III. Gewinnvortrag 6.046.947,72 5.654.984,84
IV. Jahresüberschuss 442.334,25 391.962,88
B. Rückstellungen 1.915.551,33 2.013.402,60
C. Verbindlichkeiten 1.684.660,87 1.677.703,05
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 635.289,60 635.289,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 635.289,60 635.289,60
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.049.371,27 1.042.413,45
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.049.371,27 1.042.413,45
Summe Passiva 12.129.639,20 11.778.198,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.751.776,82 7.611.180,96
2. Personalaufwand 4.849.257,28 4.703.725,88
a) Löhne und Gehälter 3.521.878,57 3.422.999,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.327.378,71 1.280.726,40
davon für Altersversorgung 553.843,32 566.080,15
3. Abschreibungen 611.493,72 621.176,07
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 611.493,72 621.176,07
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.682.828,19 1.725.713,86
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 20.940,78 6.630,20
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.822,14 26.156,22
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.558,44 4.780,96
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 7.558,44 4.780,96
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.261,30 26.055,49
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 24.261,30 25.891,66
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 168.654,95 152.002,60
10. Ergebnis nach Steuern 461.485,86 410.512,52
11. sonstige Steuern 19.151,61 18.549,64
12. Jahresüberschuss 442.334,25 391.962,88

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Helmut Seel Bau-GmbH hat Ihren Sitz in Berg im Gau und ist unter der Nummer HRB 101018 im Handelsregister Neuburg a. d. Donau eingetragen.

Der Jahresabschluss der Helmut Seel Bau-GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Geschäftszweigbedingte Gliederungsänderungen erfolgten nicht.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Der Abgang dieser Gegenstände wird im letzten Jahr unterstellt. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizuliegenden Wert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen für Gewährleistungen wurden auf Basis des aktuellen Geschäftsjahres geschätzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden nicht.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Weitere Angaben zur Darstellung und Erläuterung einzelner Positionen

Das Sachanlagevermögen wird erläutert mittels des in der Anlage beigefügten Bruttoanlagenspiegels.

Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023
TEUR
Zugang
TEUR
Abgang
TEUR
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5 0 0 5
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.801 0 0 3.801
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.510 364 217 5.657
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.945 182 39 3.088
12.256 546 256 12.546
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.051 928 598 1.381
2. Genossenschaftsanteil 32 0 0 32
1.083 928 598 1.413
Kumulierte Abschreibung 01.01.2023
TEUR
Zu-/Abschreibungen / Geschäftsjahr
TEUR
Abschreibungen Abgang
TEUR
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
TEUR
Buchwert 31.12.2023
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5 0 0 5 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.112 41 0 1.153 2.648
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.069 358 217 4.210 1.447
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.265 212 38 2.439 649
7.446 611 255 7.802 4.744
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 75 7 0 82 1.299
2. Genossenschaftsanteil 0 0 0 0 32
75 7 0 82 1.331

Vom Wahlrecht, einen Aktivposten für latente Steuern zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Pensionsrückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 1.347.062,33 Der Unterschiedsbetrag zu einer Abzinsung mit dem Zinssatz der letzten 7 Jahre beträgt EUR 8.107,99.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
Gehaltstrend 0 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G

Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt; die Unterdeckung beträgt zum 31.12.2023 EUR 7.156,94.

Die Bezüge der jetzigen und früheren Geschäftsführer müssen nach § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben werden.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss zum 31.12.2022 wurde gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31.12.2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Zusätzliche Angaben zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl (ohne Geschäftsführer) belief sich in 2023 auf 73 (davon 3 Auszubildende).

Geschäftsführer waren in 2023 Ulrike Schwarz, kaufmännische Fachwirtin, Berg im Gau

Doris Huber, Bauingenieurin, Berg im Gau

Helmut Seel jun., Maurermeister, Berg im Gau

Karin Busch, Vermessungsingenieurin, Berg im Gau

 

Berg im Gau, den 08. Oktober 2024

gez.

Karin Busch

Ulrike Schwarz

Helmut Seel jun.

Doris Huber

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Helmut Seel Bau-GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Helmut Seel Bau-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Helmut Seel Bau-GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystems und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Friedberg, den 10. Oktober 2024

gez. Markus Harteis, Wirtschaftsprüfer

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