Kiefer GmbH
Furter Straße 1, 84405 Dorfen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Zauner seit 3.2.2026 | Geschäftsführer |
Simone Hofer seit 3.11.2025 | Prokura |
Markus Wieshofer seit 18.7.2025 | Prokura |
Johannes Lindenbauer seit 23.4.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Reform-Werke Bauer & Co Holding AG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kiefer GmbHDorfenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Bilanz zum 30. September 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024
ANHANG - für das Geschäftsjahr 2023/2024Allgemeine Angaben Die Kiefer GmbH, Dorfen, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 60189 im Handelsregister beim Amtsgericht in München eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk teilweise im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Unternehmen gehört dem Konsolidierungskreis der Reform-Werke Bauer & Co. Holding Aktiengesellschaft, Wels/Österreich, an. Der Konzernabschluss wird beim Landes- und Handelsgericht Wels hinterlegt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich, wurde der am Abschlussstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern von immateriellen Vermögensgegenstände betragen zwischen 3 und 5 Jahren. Die Nutzungsdauern von Sachanlagen bewegen sich zwischen 4 und 10 Jahren. Im Berichtsjahr erworbene geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 1.000,00 wurden aus Vereinfachungsgründen voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Soweit der am Abschlussstichtag vorliegende voraussichtliche Veräußerungspreis unter den aktivierten produktionsbezogenen Vollkosten lag, wurden die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung der latenten Risiken wurde auf die nicht einzelwertberichtigten und nicht versicherten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1,2 % gebildet. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert gemäß § 42 Abs. 1 GmbHG angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben/Einnahmen, die Aufwendungen/ Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Bruttoanlagenspiegel Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt: Anlagenspiegel zum 30. September 2024
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum 30.09.2024 bestehen keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Im Vorjahr betrafen diese zur Gänze Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gemäß § 266 HGB bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter. Die aktiven latenten Steuern betragen zum 30.9.2024 EUR 14.491,92 (Vorjahr TEUR 11). Der angewandte Steuersatz beträgt 28,08 % und ist ein kombinierter Wert aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen bei der Gewährleistungsrückstellung. Die aktiven latenten Steuern unterliegen der Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 HGB). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Steuern sowie latente Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das Ergebnis vor Steuern. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Gesellschaft übt ihre Geschäftstätigkeit in angemieteten Räumen aus. Der Mietvertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Die Miete beträgt seit 01.03.2013 T€ 282 p.a. Zur Nutzung von Finanzierungsvorteilen wurden Leasingverträge über Sachanlagen abgeschlossen. Die Leasingverträge enden spätestens in 2028:
Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Geschäftsführer geführt: Diplom - Ingenieur Thomas Huber, Bad Abbach Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahrs in der Gesellschaft beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 83 (Vorjahr 88). Hinsichtlich der Aufwendungen für den Abschlussprüfer wird auf den Konzernabschluss der Reform- Werke Bauer & Co Holding Aktiengesellschaft verwiesen. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Kiefer GmbH von EUR 2.986.948,26 einen Betrag von EUR 100.000,00 auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Nach dem Abschlussstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend der Erwartung in gewohntem Rahmen entwickelt. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Dorfen, 21. November 2024 Thomas Huber Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24 (01.10.2023 - 30.09.2024)I. Darstellung des Geschäftsverlaufes a) Allgemeines Die Kiefer GmbH entwickelt, produziert und verkauft Spezialfahrzeuge und Anbaugeräte für die Kommunal- und Friedhofstechnik. Am Standort in Dorfen werden die Produkte Boki und Boki-Bagger entwickelt und hergestellt. Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis b) Produktion Nachdem nach niedrigem Auftragsbestand am Beginn des Geschäftsjahres die ersten Monate im Auftragseingang unter Vorjahr lagen und der Auftragseingang erst zum Ende des Geschäftsjahres stieg, war das Produktionsvolumen unter dem des Vorjahres. Das im Vorjahr gestartete Projekt „Verlagerung der Teilefertigung“ (zu externen Lieferanten und nach Wels) konnte im Frühjahr im geplanten Zeitraum erfolgreich abgeschlossen werden. Dies hat in der Folge positive Effekte auf die Kosten. Die dadurch bereits freigewordenen Flächen werden zukünftig als Montagefläche genutzt. Die entsprechenden Auf- und Umstellungsarbeiten wurden zum Ende des Geschäftsjahres gestartet. Das Lager konnte im Zuge des Lagersenkungsprogramms deutlich reduziert werden. Weitere Schritte werden im neuen Geschäftsjahr folgen. c) Vertrieb Mit dem Wechsel der Verkaufsleitung für die Sparte Kommunaltechnik von Martin Kloboucnik an Johannes Lindenbauer wurde an die Umsetzung der Ziele aus dem Vertriebsprojekt „Together 2020“ herangegangen. In diesem Zuge wurde die Gebietsverantwortung der einzelnen Gebietsverkaufsleiter evaluiert und neu aufgestellt. Der strategische Ansatz, dass jeder Gebietsverkaufsleiter jedes Produkt verkauft, wurde verfolgt und die Zuständigkeiten der Gebietsverkaufsleiter entsprechend aufgestellt. Die Umsetzung erfolgt mit Start des neuen Geschäftsjahres. Auf Grund der Normalisierung im Beschaffungsbereich startete das Geschäftsjahr wieder mit einem Auftragsbestand auf Vor-Corona-Niveau und damit unter Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahr konnte ein leicht höherer Auftragseingang, welcher dem Plan entsprach, erreicht werden. Gegen Ende des Geschäftsjahres bemerkte man ein Anziehen des Marktes. Umsatzmäßig blieb man aber unter Vorjahr. Im Zuge des „Projektes FOKUS 2024“ wurde verstärkt Augenmerk auf Vorführungen im Zuge eines Beschaffungsvorganges gelegt. Bei unserem neuen Händlerpartner für alle Produkte in Bayern - Fa. Beutlhauser - wurde verstärkt Augenmerk auf Schulung aller Verkäufer auf unsere Produkte gelegt. Unsere Kunden trafen wir im Zuge der Messen Demopark, sowie GaLaBau und bei zahlreichen Hausausstellungen unserer Händlerpartner. Das Marktumfeld verhält sich weiterhin aggressiv und erschwert zusammen mit den steigenden Preisen die Marktbearbeitung. d) Entwicklung Die Entwicklungsabteilung hat im Berichtsjahr an der Produktpflege und Weiterentwicklung unserer bestehenden Fahrzeug- und Baggerpalette gearbeitet. II. Darstellung der Lage 1) Vermögenslage Das Eigenkapital hat sich infolge der Ausschüttung des Jahresüberschusses auf TEUR 3.498 verändert. Unter Berücksichtigung der Bilanzsumme von 7,69 Mio. EUR ergibt sich eine Eigenmittelquote von 45,5% (VJ 42,9%). Das immaterielle Anlagevermögen veränderte sich um TEUR - 4,9, während sich das Sachanlagevermögen von TEUR 227 auf TEUR 192 verringerte. Den Investitionen in Höhe von TEUR 57 stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 97 gegenüber. Der Vorratsbestand hat sich insgesamt um TEUR 671 auf TEUR 6.039 verringert. Dabei haben sich insbesondere der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (TEUR 799) und der Bestand an fertigen Erzeugnissen (TEUR 163) verringert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringern sich um TEUR 81 auf TEUR 1.245. Die Rückstellungen sind um TEUR 129 auf TEUR 956 gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 630 um TEUR 60 auf TEUR 570 gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 167 (Vorjahr TEUR 346). 2) Finanzlage Ausgehend vom Jahresüberschuss von TEUR 107, den Abschreibungen von TEUR 97, eine Verringerung der Vorräte um TEUR 671, einem Rückgang der Forderungen von insgesamt TEUR 82, Verringerung der Rückstellungen von TEUR 129 und operativen Verbindlichkeiten um TEUR 790, ergibt sich ein operativer Cash-Flow von TEUR 487 (Vorjahr TEUR 481) mit einer Rendite von 6,3% (Vorjahr 5,5%). Stellt man zur Beurteilung der Liquidität die flüssigen Mittel einschließlich der kurzfristigen Forderungen den kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen gegenüber, ergibt sich eine Deckungsrate 31,7% (Vorjahr 35%). Unabhängig davon stehen der Gesellschaft nicht in Anspruch genommene Kreditlinien zur Verfügung. 3) Ertragslage Weiterhin in einem schwierigen Umfeld wurden (mit einem Umsatzrückgang von EUR 1 Mio.) EUR 15,4 Mio. erreicht. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung ergibt sich eine Gesamtleistung von TEUR 15.540. Die Materialeinsatzquote ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3% gestiegen. Die Löhne und Gehälter liegen bei TEUR 3.480 und damit TEUR 520 unter dem Vorjahr (TEUR 4.000). In Relation zur Gesamtleistung hat sich die Personaleinsatzquote um 1,8 % -Punkte zum Vorjahr verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen bei TEUR 1.907 und verringern sich um 34 TEUR. Insgesamt konnte ein Betriebsergebnis (EBIT) von TEUR 310 (VJ TEUR 121) erzielt werden. Nach Berücksichtigung von Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss mit TEUR 107 (Vorjahr: TEUR 8). 4) Entwicklung Personal Wir beschäftigten durchschnittlich 83 Arbeitnehmer (einschl. geringfügig Beschäftigte), davon 4 Auszubildende. 5) Investitionen Das Anlagevermögen verringert sich um TEUR 39 auf TEUR 193. Die Investitionen betrugen TEUR 57. 6) Forschung und Entwicklung Unsere Gesellschaft betreibt keine Grundlagenforschung. Die Wettbewerbsfähigkeit wird durch laufende Weiter- und Neuentwicklungen gestärkt. 7) Gesamtaussage Die Gesamtentwicklung der Gesellschaft ist zufriedenstellend verlaufen. III. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der Gesellschaft 1) Prognosebericht Die Marktpotentiale sind bis dato weder im Inland noch im Ausland ausgeschöpft. Dies gilt es, in den kommenden Wirtschaftsjahren durch die konsequente Weiterentwicklung des Vertriebsnetzes auszuschöpfen. Dabei sind insbesondere im Ausland die Synergien mit dem REFORM-Vertriebsnetz und einer breiten, gemeinsamen Produktpalette zu nutzen. Das Produktportfolio ist dabei stets entsprechend den Markterfordernissen weiterzuentwickeln und eine gesunde Balance zwischen Standard- und Individuallösung anzubieten. Langfristig gehen wir von einem kontinuierlichen Wachstum des Marktes aus, aus dem sich für uns Chancen ergeben. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Für das Geschäftsjahr 2024/25 sind wir verhalten optimistisch. Ausgehend von einem guten Auftragseingang zum Ende des Geschäftsjahres planen wir mit einem kontinuierlich besseren Auftragseingang als im Vorjahr. Dementsprechend plant die Geschäftsführung einen leicht steigenden Umsatz. Die instabile geopolitische Lage und die Verunsicherung von Kommunen und Gemeinden sind ein Risiko. Mit den fortlaufenden Kosteneinsparungen soll das Jahresergebnis 2024/25 deutlich über dem im Geschäftsjahr 2023/24 erzielten Jahresergebnis liegen. 2) Risikobericht Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit neben möglichen weiteren Risiken, insbesondere Kreditrisiken, Liquiditätsrisiken sowie verschiedenen Marktpreisrisiken ausgesetzt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. Die Kiefer GmbH ist anerkannter Spezialist in der Kommunaltechnik sowie in der Friedhofstechnik und agiert als Spezialist in diesen Nischenmärkten mit typischem „Mokkatassen-Effekt“: Schon relativ kleine Änderungen haben relativ große Wirkung. Markt und Konkurrenz werden entsprechend sorgfältig beobachtet. Beeinflusst wird der Geschäftsverlauf unter anderem auch von den Entwicklungen im kommunalen Umfeld und der Investitionsbereitschaft der „Öffentlichen Hand“. Unternehmenspolitik ist es, die aus dem operativen Geschäft entstehenden finanzwirtschaftlichen Risiken zu eliminieren bzw. zu begrenzen. Die nachfolgenden Risiken werden nach absteigender Bedeutung genannt: Kreditrisiken Die Werthaltigkeit von Forderungen und anderen finanziellen Vermögenswerten kann beeinträchtigt werden, wenn Transaktionspartner ihren Verpflichtungen zur Bezahlung oder sonstigen Verpflichtungen nicht nachkommen. Das Kreditrisiko ist insofern begrenzt, da die Forderungen aus Lieferungen, die nicht gegenüber Kommunen bestehen, grundsätzlich versichert werden. Durch laufendes, internes Mahnwesen wird das Debitorenrisiko überwacht. Liquiditätsrisiken Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden liquide Mittel bereitgehalten, um sämtliche geplante Zahlungsverpflichtungen zur jeweiligen Fälligkeit erfüllen zu können. Darüber hinaus stehen nicht in Anspruch genommene Bankkreditlinien zur Verfügung. Einem massiven Anstieg der Vorräte ist durch geeignete Maßnahmen nachhaltig entgegenzuwirken. Währungsrisiken Da wir unsere Lieferungen und Leistungen nur in Euro fakturieren und die Beschaffungskontrakte nahezu ausschließlich in Euro vereinbaren, können Währungsschwankungen das Ergebnis nicht wesentlich beeinflussen. Zinsrisiken Die Gesellschaft weist keine finanziellen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von über einem Jahr aus. Folglich besteht kein Fair-Value-Risiko und aufgrund der hohen Eigenkapitalausstattung auch kein Cash-Flow-Risiko aus Zinszahlungen. Sonstige Preisrisiken (insbesondere Rohstoffpreisrisiken) Die Einkaufspreise für Rohstoffe können je nach Marktsituation schwanken. Gegebenenfalls ist es möglich, dass die gestiegenen Rohstoffpreise nicht (in voller Höhe) über Preisanpassungen an die Kunden weitergeben werden können. Gesamtbeurteilung der Risiken Die Risikolandschaft der Gesellschaft hat sich im Berichtszeitraum nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken ab.
Dorfen, 21.November 2024 Thomas Huber In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: „Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kiefer GmbH, Dorfen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kiefer GmbH, Dorfen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kiefer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 21. November 2024 KPMG AG Prof. Dr. Grottel, Wirtschaftsprüfer Mühlhuber, Wirtschaftsprüfer |
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