Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 60189
Eingetragen
29.7.1998
Branche
Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen MaschinenHerstellung von Bau- und BaustoffmaschinenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Vertrieb und Herstellung von Maschinen und Geräten, insbesondere für die Kommunen, das Bestattungsgewerbe, die Landschaftsgärtnerei und die Bauwirtschaft

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Zauner
seit 3.2.2026
Geschäftsführer
Simone Hofer
seit 3.11.2025
Prokura
Markus Wieshofer
seit 18.7.2025
Prokura
Johannes Lindenbauer
seit 23.4.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Reform-Werke Bauer & Co Holding AGAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Reform-Werke Bauer & Co Holding AG
Austria
511.400 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kiefer GmbH

Dorfen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024

Bilanz zum 30. September 2024

Aktiva

30.9.2024 30.9.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 594,92 5.450,99
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 120.232,13 148.607,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.812,90 78.213,65
3. Geleistete Anzahlungen 5.300,00 192.345,03 0,00 226.821,36
192.939,95 232.272,35
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.368.724,89 5.168.407,60
2. Unfertige Erzeugnisse 669.597,18 377.940,52
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.000.528,94 6.038.851,01 1.163.638,74 6.709.986,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.245.456,76 1.326.561.13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 250.388,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 80.046,65 1.325.503,41 168.556,81 1.745.505,94
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 480,93 935,93
7.364.835,35 8.456.428,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 115.568,78 30.973,12
D. Aktive latente Steuern 14.491,92 11.357,26
7.687.836,00 8.731.031,46

Passiva

30.9.2024 30.9.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 511.400,00 511.400,00
II. Gewinnvortrag 2.879.937,69 3.221.539,80
III. Jahresüberschuss 107.010,57 8.397,89
3.498.348,26 3.741.337,69
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 46.159,00 91.109,62
2. Sonstige Rückstellungen 909.347,00 993.201,87
955.506,00 1.084.311,49
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 562.370,72 443.392,82
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 562.370,72 (i. Vj. TEUR 443) -
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 570.438,31 630.363,82
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 570.438,31 (i. Vj. TEUR 630) -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.934.205,40 2.485.322,52
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.9034.205,40 (i. Vj. TEUR 2.485) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 166.967,31 346.303,12
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 186.967,31 (i. Vj. TEUR 346) -
- davon aus Steuern EUR 134.418,58 (i. Vj. TEUR 156) -
3.233.981,74 3.905.382,28
7.687.836,00 8.731.031,46

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 6.563.815,64 6.944.066,87
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.480.498,68 -3.999.715,62
b) Soziale Abgaben -769.262,95 -4.249.761,63 -775.300,20 -4.775.015,82
- davon für Altersversorgung EUR 5.854,94 (i. Vj. TEUR 9) -
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -96.732,10 -106.200,79
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.906.950,85 -1.941.293,62
310.371,06 121.556,64
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 479,32 724,43
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -162.729,58 -162.250,26 -103.593,02 -102.868,59
- davon an verbundene Unternehmen EUR -122.834,78 (i. Vj. TEUR -72) -
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertraa -41.110,23 -10.290,16
- davon Ertrag aus latenten Steuern EUR 3.134,66 (i. Vj. Aufwand EUR 1.366,19) -
8. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 107.010,57 8.397,89

ANHANG - für das Geschäftsjahr 2023/2024

Allgemeine Angaben

Die Kiefer GmbH, Dorfen, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 60189 im Handelsregister beim Amtsgericht in München eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk teilweise im Anhang gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Das Unternehmen gehört dem Konsolidierungskreis der Reform-Werke Bauer & Co. Holding Aktiengesellschaft, Wels/Österreich, an. Der Konzernabschluss wird beim Landes- und Handelsgericht Wels hinterlegt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich, wurde der am Abschlussstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Nutzungsdauern von immateriellen Vermögensgegenstände betragen zwischen 3 und 5 Jahren. Die Nutzungsdauern von Sachanlagen bewegen sich zwischen 4 und 10 Jahren.

Im Berichtsjahr erworbene geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 1.000,00 wurden aus Vereinfachungsgründen voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Soweit der am Abschlussstichtag vorliegende voraussichtliche Veräußerungspreis unter den aktivierten produktionsbezogenen Vollkosten lag, wurden die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung der latenten Risiken wurde auf die nicht einzelwertberichtigten und nicht versicherten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1,2 % gebildet.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert gemäß § 42 Abs. 1 GmbHG angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben/Einnahmen, die Aufwendungen/ Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Bruttoanlagenspiegel

Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:

Anlagenspiegel zum 30. September 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.10.2023 Zugänge Abgänge Stand am 30.9.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Software 99.339,05 0,00 0,00 99.339,05
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 729.246,90 19.750,00 0,00 748.996,90
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.142.520,72 32.357,70 76.019,88 1.098.858,54
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 5.300,00 0,00 5.300,00
1.871.767,62 57.407,70 76.019,88 1.853.155,44
1.971.106,67 57.407,70 76.019,88 1.952.494,49
Abschreibungen
Stand am 01.10.2023 Zugänge Abgänge Stand am 30.9.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Software 93.888,06 4.856,07 0,00 98.744,13
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 580.639,19 48.125,58 0,00 628.764,77
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.064.307,07 43.750,45 76.011,88 1.032.045,64
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.644.946,26 91.876,03 76.011,88 1.660.810,41
1.738.834,32 96.732,10 76.011,88 1.759.554,54
Nettowert
Stand am 30.9.2024 Stand am 01.10.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Software 594,92 5.450,99
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 120.232,13 148.607,71
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.812,90 78.213,65
3. Geleistete Anzahlungen 5.300,00 0,00
192.345,03 226.821,36
192.939,95 232.272,35

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zum 30.09.2024 bestehen keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Im Vorjahr betrafen diese zur Gänze Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Gemäß § 266 HGB bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter.

Die aktiven latenten Steuern betragen zum 30.9.2024 EUR 14.491,92 (Vorjahr TEUR 11). Der angewandte Steuersatz beträgt 28,08 % und ist ein kombinierter Wert aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen bei der Gewährleistungsrückstellung. Die aktiven latenten Steuern unterliegen der Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

30.09.2024 30.09.2023
EUR TEUR
Gewährleistungsverpflichtungen 552.353,00 545
Verpflichtungen aus dem Lohn- und Gehaltsbereich 316.831,00 393
Sonstige 40.163,00 55
909.347,00 993

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Steuern sowie latente Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das Ergebnis vor Steuern.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Die Gesellschaft übt ihre Geschäftstätigkeit in angemieteten Räumen aus. Der Mietvertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Die Miete beträgt seit 01.03.2013 T€ 282 p.a.

Zur Nutzung von Finanzierungsvorteilen wurden Leasingverträge über Sachanlagen abgeschlossen.

Die Leasingverträge enden spätestens in 2028:

2024/25 2025/26 2026/27 2027/28 2028/29
EUR EUR EUR EUR EUR
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 51.870,51 24.000,48 7.517,62 4.504,00 0,00
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Vorjahr 40 8 1 0 0

Name des Geschäftsführers

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Geschäftsführer geführt:

Diplom - Ingenieur Thomas Huber, Bad Abbach

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahrs in der Gesellschaft beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023/2024 2022/2023
Arbeiter 40 46
Angestellte 37 36
Auszubildende 4 3
Geringfügig Beschäftigte 2 3

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 83 (Vorjahr 88).

Hinsichtlich der Aufwendungen für den Abschlussprüfer wird auf den Konzernabschluss der Reform- Werke Bauer & Co Holding Aktiengesellschaft verwiesen.

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Kiefer GmbH von EUR 2.986.948,26 einen Betrag von EUR 100.000,00 auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Nach dem Abschlussstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend der Erwartung in gewohntem Rahmen entwickelt. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Dorfen, 21. November 2024

Thomas Huber

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24 (01.10.2023 - 30.09.2024)

I. Darstellung des Geschäftsverlaufes

a) Allgemeines

Die Kiefer GmbH entwickelt, produziert und verkauft Spezialfahrzeuge und Anbaugeräte für die Kommunal- und Friedhofstechnik. Am Standort in Dorfen werden die Produkte Boki und Boki-Bagger entwickelt und hergestellt.

Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis

b) Produktion

Nachdem nach niedrigem Auftragsbestand am Beginn des Geschäftsjahres die ersten Monate im Auftragseingang unter Vorjahr lagen und der Auftragseingang erst zum Ende des Geschäftsjahres stieg, war das Produktionsvolumen unter dem des Vorjahres.

Das im Vorjahr gestartete Projekt „Verlagerung der Teilefertigung“ (zu externen Lieferanten und nach Wels) konnte im Frühjahr im geplanten Zeitraum erfolgreich abgeschlossen werden. Dies hat in der Folge positive Effekte auf die Kosten. Die dadurch bereits freigewordenen Flächen werden zukünftig als Montagefläche genutzt. Die entsprechenden Auf- und Umstellungsarbeiten wurden zum Ende des Geschäftsjahres gestartet.

Das Lager konnte im Zuge des Lagersenkungsprogramms deutlich reduziert werden. Weitere Schritte werden im neuen Geschäftsjahr folgen.

c) Vertrieb

Mit dem Wechsel der Verkaufsleitung für die Sparte Kommunaltechnik von Martin Kloboucnik an Johannes Lindenbauer wurde an die Umsetzung der Ziele aus dem Vertriebsprojekt „Together 2020“ herangegangen. In diesem Zuge wurde die Gebietsverantwortung der einzelnen Gebietsverkaufsleiter evaluiert und neu aufgestellt. Der strategische Ansatz, dass jeder Gebietsverkaufsleiter jedes Produkt verkauft, wurde verfolgt und die Zuständigkeiten der Gebietsverkaufsleiter entsprechend aufgestellt. Die Umsetzung erfolgt mit Start des neuen Geschäftsjahres.

Auf Grund der Normalisierung im Beschaffungsbereich startete das Geschäftsjahr wieder mit einem Auftragsbestand auf Vor-Corona-Niveau und damit unter Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahr konnte ein leicht höherer Auftragseingang, welcher dem Plan entsprach, erreicht werden. Gegen Ende des Geschäftsjahres bemerkte man ein Anziehen des Marktes. Umsatzmäßig blieb man aber unter Vorjahr.

Im Zuge des „Projektes FOKUS 2024“ wurde verstärkt Augenmerk auf Vorführungen im Zuge eines Beschaffungsvorganges gelegt. Bei unserem neuen Händlerpartner für alle Produkte in Bayern - Fa. Beutlhauser - wurde verstärkt Augenmerk auf Schulung aller Verkäufer auf unsere Produkte gelegt. Unsere Kunden trafen wir im Zuge der Messen Demopark, sowie GaLaBau und bei zahlreichen Hausausstellungen unserer Händlerpartner.

Das Marktumfeld verhält sich weiterhin aggressiv und erschwert zusammen mit den steigenden Preisen die Marktbearbeitung.

d) Entwicklung

Die Entwicklungsabteilung hat im Berichtsjahr an der Produktpflege und Weiterentwicklung unserer bestehenden Fahrzeug- und Baggerpalette gearbeitet.

II. Darstellung der Lage

1) Vermögenslage

Das Eigenkapital hat sich infolge der Ausschüttung des Jahresüberschusses auf TEUR 3.498 verändert. Unter Berücksichtigung der Bilanzsumme von 7,69 Mio. EUR ergibt sich eine Eigenmittelquote von 45,5% (VJ 42,9%).

Das immaterielle Anlagevermögen veränderte sich um TEUR - 4,9, während sich das Sachanlagevermögen von TEUR 227 auf TEUR 192 verringerte. Den Investitionen in Höhe von TEUR 57 stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 97 gegenüber.

Der Vorratsbestand hat sich insgesamt um TEUR 671 auf TEUR 6.039 verringert. Dabei haben sich insbesondere der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (TEUR 799) und der Bestand an fertigen Erzeugnissen (TEUR 163) verringert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringern sich um TEUR 81 auf TEUR 1.245.

Die Rückstellungen sind um TEUR 129 auf TEUR 956 gesunken.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 630 um TEUR 60 auf TEUR 570 gesunken.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 167 (Vorjahr TEUR 346).

2) Finanzlage

Ausgehend vom Jahresüberschuss von TEUR 107, den Abschreibungen von TEUR 97, eine Verringerung der Vorräte um TEUR 671, einem Rückgang der Forderungen von insgesamt TEUR 82, Verringerung der Rückstellungen von TEUR 129 und operativen Verbindlichkeiten um TEUR 790, ergibt sich ein operativer Cash-Flow von TEUR 487 (Vorjahr TEUR 481) mit einer Rendite von 6,3% (Vorjahr 5,5%).

Stellt man zur Beurteilung der Liquidität die flüssigen Mittel einschließlich der kurzfristigen Forderungen den kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen gegenüber, ergibt sich eine Deckungsrate 31,7% (Vorjahr 35%). Unabhängig davon stehen der Gesellschaft nicht in Anspruch genommene Kreditlinien zur Verfügung.

3) Ertragslage

Weiterhin in einem schwierigen Umfeld wurden (mit einem Umsatzrückgang von EUR 1 Mio.) EUR 15,4 Mio. erreicht. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung ergibt sich eine Gesamtleistung von TEUR 15.540. Die Materialeinsatzquote ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3% gestiegen.

Die Löhne und Gehälter liegen bei TEUR 3.480 und damit TEUR 520 unter dem Vorjahr (TEUR 4.000). In Relation zur Gesamtleistung hat sich die Personaleinsatzquote um 1,8 % -Punkte zum Vorjahr verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen bei TEUR 1.907 und verringern sich um 34 TEUR.

Insgesamt konnte ein Betriebsergebnis (EBIT) von TEUR 310 (VJ TEUR 121) erzielt werden.

Nach Berücksichtigung von Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss mit TEUR 107 (Vorjahr: TEUR 8).

4) Entwicklung Personal

Wir beschäftigten durchschnittlich 83 Arbeitnehmer (einschl. geringfügig Beschäftigte), davon 4 Auszubildende.

5) Investitionen

Das Anlagevermögen verringert sich um TEUR 39 auf TEUR 193. Die Investitionen betrugen TEUR 57.

6) Forschung und Entwicklung

Unsere Gesellschaft betreibt keine Grundlagenforschung. Die Wettbewerbsfähigkeit wird durch laufende Weiter- und Neuentwicklungen gestärkt.

7) Gesamtaussage

Die Gesamtentwicklung der Gesellschaft ist zufriedenstellend verlaufen.

III. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der Gesellschaft

1) Prognosebericht

Die Marktpotentiale sind bis dato weder im Inland noch im Ausland ausgeschöpft. Dies gilt es, in den kommenden Wirtschaftsjahren durch die konsequente Weiterentwicklung des Vertriebsnetzes auszuschöpfen. Dabei sind insbesondere im Ausland die Synergien mit dem REFORM-Vertriebsnetz und einer breiten, gemeinsamen Produktpalette zu nutzen. Das Produktportfolio ist dabei stets entsprechend den Markterfordernissen weiterzuentwickeln und eine gesunde Balance zwischen Standard- und Individuallösung anzubieten. Langfristig gehen wir von einem kontinuierlichen Wachstum des Marktes aus, aus dem sich für uns Chancen ergeben.

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Für das Geschäftsjahr 2024/25 sind wir verhalten optimistisch. Ausgehend von einem guten Auftragseingang zum Ende des Geschäftsjahres planen wir mit einem kontinuierlich besseren Auftragseingang als im Vorjahr.

Dementsprechend plant die Geschäftsführung einen leicht steigenden Umsatz. Die instabile geopolitische Lage und die Verunsicherung von Kommunen und Gemeinden sind ein Risiko. Mit den fortlaufenden Kosteneinsparungen soll das Jahresergebnis 2024/25 deutlich über dem im Geschäftsjahr 2023/24 erzielten Jahresergebnis liegen.

2) Risikobericht

Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit neben möglichen weiteren Risiken, insbesondere Kreditrisiken, Liquiditätsrisiken sowie verschiedenen Marktpreisrisiken ausgesetzt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.

Die Kiefer GmbH ist anerkannter Spezialist in der Kommunaltechnik sowie in der Friedhofstechnik und agiert als Spezialist in diesen Nischenmärkten mit typischem „Mokkatassen-Effekt“: Schon relativ kleine Änderungen haben relativ große Wirkung. Markt und Konkurrenz werden entsprechend sorgfältig beobachtet. Beeinflusst wird der Geschäftsverlauf unter anderem auch von den Entwicklungen im kommunalen Umfeld und der Investitionsbereitschaft der „Öffentlichen Hand“.

Unternehmenspolitik ist es, die aus dem operativen Geschäft entstehenden finanzwirtschaftlichen Risiken zu eliminieren bzw. zu begrenzen.

Die nachfolgenden Risiken werden nach absteigender Bedeutung genannt:

Kreditrisiken

Die Werthaltigkeit von Forderungen und anderen finanziellen Vermögenswerten kann beeinträchtigt werden, wenn Transaktionspartner ihren Verpflichtungen zur Bezahlung oder sonstigen Verpflichtungen nicht nachkommen. Das Kreditrisiko ist insofern begrenzt, da die Forderungen aus Lieferungen, die nicht gegenüber Kommunen bestehen, grundsätzlich versichert werden. Durch laufendes, internes Mahnwesen wird das Debitorenrisiko überwacht.

Liquiditätsrisiken

Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden liquide Mittel bereitgehalten, um sämtliche geplante Zahlungsverpflichtungen zur jeweiligen Fälligkeit erfüllen zu können. Darüber hinaus stehen nicht in Anspruch genommene Bankkreditlinien zur Verfügung. Einem massiven Anstieg der Vorräte ist durch geeignete Maßnahmen nachhaltig entgegenzuwirken.

Währungsrisiken

Da wir unsere Lieferungen und Leistungen nur in Euro fakturieren und die Beschaffungskontrakte nahezu ausschließlich in Euro vereinbaren, können Währungsschwankungen das Ergebnis nicht wesentlich beeinflussen.

Zinsrisiken

Die Gesellschaft weist keine finanziellen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von über einem Jahr aus. Folglich besteht kein Fair-Value-Risiko und aufgrund der hohen Eigenkapitalausstattung auch kein Cash-Flow-Risiko aus Zinszahlungen.

Sonstige Preisrisiken (insbesondere Rohstoffpreisrisiken)

Die Einkaufspreise für Rohstoffe können je nach Marktsituation schwanken. Gegebenenfalls ist es möglich, dass die gestiegenen Rohstoffpreise nicht (in voller Höhe) über Preisanpassungen an die Kunden weitergeben werden können.

Gesamtbeurteilung der Risiken

Die Risikolandschaft der Gesellschaft hat sich im Berichtszeitraum nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken ab.

 

Dorfen, 21.November 2024

Thomas Huber

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

„Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kiefer GmbH, Dorfen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kiefer GmbH, Dorfen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kiefer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 21. November 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Grottel, Wirtschaftsprüfer

Mühlhuber, Wirtschaftsprüfer

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