TRIXI-Park
GmbH
Großschönau
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
1. Allgemeine Darstellung
Die TRIXI-Park GmbH - ein Unternehmen des
Tourismus‑, Freizeit‑ und Gastgewerbes ‑
betreibt seit 1998 den
Trixi Ferienpark Zittauer Gebirge in
Großschönau. Die Geschäftsbereiche
Trixi‑Bad, Trixi‑Dorf (Beherbergung) und
Gastronomie bilden funktionelle und wirtschaftliche
Einheiten. Entsprechende Bereichsauswertungen lassen
Rückschlüsse auf die Wirtschaftlichkeit der
jeweiligen Bereiche zu und geben detailliertere
Informationen über die Bereichsentwicklung. Dem
Trixi‑Bad sind das Freizeitbad mit Saunalandschaft,
Waldstrandbad, Spa sowie der Trixi‑Shop zugeordnet.
Das Freizeitbad mit Saunalandschaft und Spa eröffnete
1998 und wurde von 2012 - 2016 unter energetischen
Gesichtspunkten in der Gebäudehülle und Teilen
der Technik saniert, sowie das Außenbecken zum
überdachten Solebecken mit Gradierwerk umgebaut. Im
Trixi‑Dorf befinden sich 96 vermietbare
Ferienhäuser, ein Campingplatz mit 70
Stellplätzen und Zeltplatz, das Waldstrandhotel mit 30
Doppelbettzimmern sowie vielfältige Sport‑ und
Spielbereiche für die ganze Familie. Die ersten 83
Ferienhäuser wurden in der Zeit von 1999 - 2000
errichtet. Ein Ferienhaus wurde 2003 zum Trixi-Familienclub
umgewidmet. Im Jahre 2007 kamen weitere 14
Ferienhäuser und der Campingplatz hinzu. Von April
2017 bis März 2018 wurde das neue Empfangsgebäude
mit angeschlossenem Waldstrandhotel**** errichtet.
Im Empfangsgebäude befinden sich die Rezeption,
die Kaffeebar "Kämmerchen" und das
Büffet-Restaurant "Gute Stube". Verschiedene
gastronomische Einrichtungen, wie die Bad- und
Saunagastronomie und der Kiosk im Waldstrandbad,
vervollständigen das Gesamtangebot des Ferienparks.
Die Gesellschafter der TRIXI‑Park GmbH sind die
Beteiligungsgesellschaft des Landkreises Görlitz (75 %
Anteil), die Gemeinde Großschönau mit dem
Ortsteil Erholungsort Waltersdorf (15 % Anteil), die
Gemeinde Hainewalde (5 % Anteil) und die Gemeinde
Bertsdorf‑Hörnitz (5 % Anteil). Das
Stammkapital des Unternehmens beträgt 2.000.000 EUR.
Die Geschäftsführerin des Unternehmens ist
Annette Scheibe. Dem Aufsichtsrat gehörten im Jahre
2022 Herr Thomas Gampe, Herr Frank Peuker, Herr Roland
Maiwald, Herr Carsten Starke, Herr Jürgen Walther (bis
September), Herr Andreas Mory (ab Oktober), Herr
Günther Ohmann, Herr Lutz Hoffmann, Herr
Tobias-Burkhardt Steiner, Herr Günter Vallentin und
Herr Christian Dammert an.
Mit der Prüfung des Jahresabschlusses wurde die
B&P Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH aus
Dresden beauftragt.
1.1. Zielgruppenausrichtung
Die richtige Zielgruppenansprache sicherte in der
Vergangenheit den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens
und ist seit 1998 ein wesentlicher Bestandteil des
strategischen Marketings. In den Vermarktungsfokus wurde
dabei die Zielgruppe Familie gerückt. Eine Vielzahl an
zielgruppenorientierten Angeboten wurden am Markt
platziert, eine entsprechende Nachfrage nach den
Unternehmensleistungen entwickelte und verstärkte sich
nachhaltig.
Durch Neuausrichtungen der Vermarktungsstrategien auf
Bundesland- und der Destinationsebene Oberlausitz sowie der
Möglichkeit, aus den Vermarktungsinitiativen der
sächsischen Tourismusorganisationen zu profitieren,
wurde die Zielgruppe Familie einer näheren Betrachtung
unterzogen und wie folgt verifiziert:
1.) Familien - Milieu Hauptzielgruppe
Die
Adaptiv-Pragmatischen sind die junge, moderne,
digitale Mitte, aktiv, familien- und spaßorientiert,
ein Milieu, welches in der Bevölkerung zunehmen wird.
Es bildet die gesellschaftliche Mitte der Zukunft ab und
ist durch Lebenspragmatismus und Nützlichkeitsdenken
geprägt. Es existiert eine ausgeprägte Leistungs-
und Anpassungsbereitschaft, wobei Spaß, Komfort und
Unterhaltung nicht zu kurz kommen darf. Das Milieu ist
flexibel und weltoffen, hat aber auch das Bedürfnis
nach Verankerung und Zugehörigkeit und spielt sich bei
Trixi als die "Familie" wieder.
2.) Familien - Milieu nachgeordnete Zielgruppe
Die
Sozialökologischen (Postmodernen) zeichnet ein
ausgeprägtes ökologisches und soziales Gewissen
aus mit einer normativen Vorstellung vom "richtigen" Leben.
Sie sind kritisch gegenüber der Konsumgesellschaft und
Globalisierungs-Skeptiker. Sie legen Wert auf Political
Correctness und Vielfalt, Achtsamkeit und
Multikulturalismus. Ihr Leitmotiv beschreibt SINUS mit:
"Nachhaltigkeit und Entschleunigung".
1.2. Managementsystem
Grundlage für alle strategischen und operativen
Maßnahmen und die sich daraus ableitenden
Investitionen ist das auf
Nachhaltigkeit ausgerichtete
Unternehmensleitbild.
Das Konzept des Leitbildes manifestiert sich im
Integrierten Managementsystem (IMS) ISO 9001
(Qualität) und ISO 14001 (Umwelt). Das IMS wurde 2017
eingeführt, bündelt Ressourcen, spart Zeit und
Geld und ist dadurch ein wirksames
Instrument der Unternehmensführung.
Im IMS sind Verantwortlichkeiten, Strukturen,
Zuständigkeiten und Abläufe des gesamten
Unternehmens geregelt, Prozesse dargestellt, Gefahrstoffe
und Gefährdungsbeurteilungen erfasst sowie
Maßnahmen zum Schutz der Umwelt dokumentiert.
Das zugehörige Führungsinstrument für
das Management ist das Modell der
lernenden Organisation. Das Modell zeichnet sich
durch flache Hierarchien und kundenorientierte Teams aus,
kurbelt die kollektive Fähigkeit zu gemeinsamen
Visionen an und erhöht das persönliche Engagement
der Mitarbeiter. Das in einer Prozesslandschaft
ausgedrückte Organigramm macht deutlich, wie das
Unternehmen aufgebaut ist und auf welchen Ebenen
Steuerungs- und Wertschöpfungsprozesse angesiedelt
sind.
Das IMS wird jährlich weiterentwickelt und durch
einen unabhängigen Auditor auf Wirksamkeit
jährlich validiert. Im Geschäftsjahr
unterstützten Studenten des Studienganges IMS der HS
Zi/Gr die Vertiefung und wurden mit der internen
Auditierung der Organisationsabläufe beauftragt.
Das von der Hochschule Zittau/ Görlitz in 2021
gestartete Klimaprojekt wurde durch Trixi begleitet.
Projektziel ist es, bis zu 10 regional produzierende und
dienstleistende Pilotunternehmen auf dem Weg zu
Klimaneutralität methodisch und fachlich zu begleiten
und die Erkenntnisse in Good-Practice Roadmaps
"Klimaneutralität 2050" strukturiert zu bündeln.
Folgende Einzelziele werden verfolgt, die wiederum für
die Betreibung relevant werden können:
· Ermittlung und Bilanzierung
unternehmensbezogener Treibhausgasbilanzen für Scope
1-3 · Durchführung einer
Wesentlichkeitsanalyse der Ergebnisse und Identifizierung
von Handlungsleitfeldern und Maßnahmenportfolios
für die Reduktion/Kompensation der Treibhausgase
· Entwicklung strategischer Empfehlungen und
Ziele für das unternehmerische Klimamanagement
für die Zeithorizonte 2030 - 2050
· Ermittlung von Strategien für den Aufbau
betrieblicher und betriebsübergreifender
Klimaresilienz · Ableitung von
Maßnahmenvorschläge für
Treibhausgasvermeidungs- und Reduktionsmaßnahmen in
den Scops 1-3, unter besonderer Beachtung von
Insetting-Kompensationsansätzen
(Umweltentlastungseffekte in geographischer Nähe zur
Emissionsquelle bzw. im regionalen Liefer- und
Wertschöpfungsnetzwerk)
Erste Ergebnisse des langwierigen Prozesses liegen im
Jahr 2024 vor.
1.3. Nachhaltigkeitsmaßnahmen
Durch die bereits bestehende ISO Zertifizierung 14001
leistet das Unternehmen seit Jahren einen Beitrag zur
Nachhaltigkeit. Das Thema ist sogar förmlich eine
Herzensangelegenheit für die Mitarbeiter des
Unternehmens und spiegelt sich nachlesbar auf der Webseite
www.trixi-park.de/ferienpark/nachhaltigkeit wider.
In den vergangenen Jahren entstanden unter anderem
Schmetterlingswiesen, der
Mehr-Generationen-Energie-Rastplatz mit
Vogelbeobachtungsstation, zahlreichen Nistplätzen, ein
wildbewachsener Walderlebnisplatz, ein eigenes Pfandsystem
zu Vermeidung von Müll.
Die Beschäftigung mit dem Thema ist daher ein
wesentlicher Teil der Managementstrategie.
Die durchgeführten Maßnahmen sind aber
auch ein zentraler Prüfungsschwerpunkt bei der
jährlichen Validierung des Integrierten
Managementsystems durch die Zertifizierungsgesellschaft.
1.3.1 Ökologie - Ökonomie - SozialesIm
laufenden Geschäftsjahr wurde vom Aufsichtsrat
beschlossen, eine Machbarkeitsstudie zur zukünftigen
Energieversorgung des Unternehmens von einem externen
Ingenieurbüro erstellen zu lassen. Diese Studie dient
als Grundlage für die Entwicklung eines weiteren
Konzepts zur strategischen Weiterentwicklung des
Ferienparks gemäß Punkt 2.2. Der Schwerpunkt der
Studie liegt auf dem Ausbau der Strom- und
Wärmeversorgung durch erneuerbare Energien. Zur
Finanzierung dieser Studie soll das Förderprogramm des
Bundes "Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld
(Kommunalrichtlinie)" genutzt werden, welches eine
Förderquote von 70% bietet. Die Kosten für die
Erstellung der Studie belaufen sich auf etwa 35 TEUR.
1.4. Kunden- und Mitarbeiterorientierung
Die Kunden- und Mitarbeiterorientierung ist eine
weitere wesentliche Aufgabe der Unternehmenssteuerung.
Neben der persönlichen Betreuung werden verschiedene
Softwaretools genutzt, um die Angebote auch auf digitalem
Wege zeitnah bekanntzumachen:
· Kognitiv - Channelmanager zum
Ausspielen von Buchungsleistungen auf digitalem Wege
· Customer Alliance - Reputationsplattform
· Giggle-Tipps - Buchung von Tageserlebnissen
· Gastfreund - Gästeinformations-App
· Mitarbeiterkommunikationstool Hotelkit
1.5. Qualitätssiegel /
Zertifizierungen
Durch eine konsequente Kunden- und
Mitarbeiterorientierung wird die Erbringung von
Servicequalität bestmöglich machbar. Die
Ergebnisse der Bemühungen werden für Stakeholder
in Form von zahlreichen Zertifizierungen/ Auszeichnungen
sichtbar.
· 4-Sterne+ DEHOGA-Siegel für das
Waldstandhotel · 7 Ferienhäuser wurden in
2021 mit 4-Sternen nach DTV-Kriterien zertifiziert, das
ermöglicht unter anderem eine verbesserte
Preispolitik, um die Erträge zu maximieren
· Durch ISO-Zertifizierung gelang es die
begehrte Zertifizierung der Service-Stufe III der
ServiceQualität Deutschland zu bekommen, die nur
wenige Tourismusbetriebe in Sachsen führen dürfen
· 5-Familiensterne der Marke Familienurlaub
Sachsen · Seit 2021 Auszeichnung mit der
SaunaSelection-Zertifizierung des Deutschen Saunabundes
für die Saunalandschaft
· HolidayCheckaward 2023
2. Geschäftsverlauf
2.1. Unternehmensbeschreibung
Die Besonderheit des Unternehmens liegt in der
Komplexität der Anlage. Mit Ferienhäusern,
Campingplatz, Erlebnisbad, Saunalandschaft,
Wellnessangeboten, Waldstrandbad, Gästebetreuung und
gastronomischen Bereichen hält der Ferienpark ein
umfangreiches Angebot zu jeder Jahreszeit und bei jedem
Wetter vor. Die Angebotsvielfalt und damit breite
Aufstellung, Umsätze in unterschiedlichen touristisch
geprägten Geschäftsfeldern zu generieren, bildet
einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber
Mitbewerbern und regionalen Tourismusbetrieben sowie im
Falle von konjunkturell oder saisonal bedingten
Nachfrageschwankungen.
Zwischen den Bereichen bestehen enge technische und
wirtschaftliche Verflechtungen. Es existiert seit 2014 ein
Stromeigenversorgungsnetz vom BHKW in die Trafostation am
Standort im Feriendorf, welches die Stromgrundversorgung
des gesamten Unternehmens sicherstellt. Im Zuge der
Bauarbeiten für das Empfangsgebäude und das Hotel
wurde die technische Verflechtung durch die Herstellung
einer Fernwärmetrasse zur Wärmeversorgung der
neuen Gebäude weiter verstärkt. Die
Fernwärmetrasse führt vom BHKW ins
Hotel/Empfangsgebäude. Im August 2018 wurde das
Stromversorgungsnetz um eine Photovoltaikanlage auf den
Dächern des Waldstrandhotels und Empfangsgebäudes
ergänzt.
Die einzelnen Bereiche werden unter einer
einheitlichen Leitung und mit einem abgestimmten
Gesamtkonzept zur Vermarktung geführt und leisten in
der bestehenden Kombination ihren Beitrag zur
Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Unternehmens.
Im Unternehmen sind 62,5 Vollbeschäftigte und 12
Auszubildende tätig.
2.1.1. Beherbergung (Trixi‑Dorf)Die
Beherbergung ist der umsatzstärkste
Geschäftsbereich des Unternehmens und tragende
Säule, die die Gesamtwirtschaftlichkeit von Trixi erst
ermöglicht. Im Geschäftsjahr wurde ein
Bereichsumsatz von 3.552 TEUR (2022: 2.946 TEUR) erzielt.
In den Ferienhäusern, im Hotel und auf dem
Campingplatz verweilten insgesamt 25.100 Gäste (2022:
23.600), es wurden 102.500 Übernachtungen (2022:
95.200 Übernachtungen) gezählt. Die
Aufenthaltsdauer lag bei 4,1 Nächten (2022: 4,0
Nächte).
Im Bereich waren einschließlich einer
Saisonbeschäftigung 20 Vollbeschäftigte und 3
Auszubildende tätig.
Es ist ein ordentliches Bereichsergebnis (BWA) vor
Finanzergebnis in Höhe von 1.170 TEUR (2022: 1.169
TEUR) erwirtschaftet worden.
2.1.2. Bäder‑Sauna (Trixi‑Bad)Das
Trixi‑Bad ist der drittstärkste
Geschäftsbereich. Ein statistischer Vergleich der
Besucherzahlen mit den unmittelbaren Wettbewerbern weist
dennoch nach, dass das Trixi‑Bad mit Freizeitbad,
Waldstrandbad und Saunalandschaft immer noch zu den
führenden Bädern Ostsachsens zählt. Im
Geschäftsjahr wurden 134.000 Besucher (2022: 116.700)
begrüßt. Der Bereichsumsatz betrug 1.537 TEUR
(2022: 1.270 TEUR) erreicht.
Im Trixi-Bad waren einschließlich einer
Saisonbeschäftigung während der Freibadsaison
21,25 Vollbeschäftigte und 5 Auszubildende tätig.
Das ordentliches Bereichsergebnis (BWA) vor
Finanzergebnis lag im Geschäftsjahr bei -184 TEUR
(2022: -171 TEUR).
2.1.3. GastronomieDie Gastronomie rangiert
mittlerweile hinter der Beherbergung als
zweitstärkster Geschäftsbereich. Im
Geschäftsjahr wurde ein Bereichsumsatz von 1.662 TEUR
(2022: 1.368 TEUR) erreicht.
Im Geschäftsjahr waren 25,5
Vollbeschäftigte und 4 Auszubildende tätig.
Das ordentliche Bereichsergebnis (BWA) in Höhe
von 82 TEUR (2022: -19 TEUR) ist deutlich verbessert
worden.
2.1.4. Sonstige Geschäftsbereiche und
ZusatzangeboteNebenerlöse wie
Solarium‑/Wellness‑/Kurs‑ und
Shopumsätze dienen dazu, weitere Einnahmen zu erzielen
und die Rentabilität der Haupteinnahmequellen zu
verbessern. Im Geschäftsjahr wurden Shopumsätze
in Höhe von 82 TEUR (2022: 76 TEUR) erzielt. Die
Nebenerlösgruppen, wie Kurse sind im Betriebsergebnis
des Geschäftsbereichs Bäder‑Sauna bereits
enthalten.
2.2. Besondere Ereignisse
Im vergangenen Geschäftsjahr wurden
beträchtliche Investitionen in Höhe von 681 TEUR
getätigt, die zu einer Attraktivierung der Anlagen
führten und die Einführung zusätzlicher
Einnahmequellen ermöglichten.
· Realisierung des 3. und 4.
Bauabschnitts (Parkplatzbau) der Baumaßnahme Hotel
mit Empfangsgebäude · Erweiterung des
Trixiclubangebotes in der Animation durch Sanierung eines
Altbungalows zum Ganzjahresgebäude sowie Ausbau der
Kinderbetreuung durch Schaffung einer weiteren Stelle mit
der Zielstellung der Auslastungsstärkung und Ausbau
der Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter TUI
auszubauen.
· Errichtung von zwei Glampingzelten Im
vorjährigen Lagebericht wurde bereits auf die
Handlungsnotwendigkeit der Modernisierung der
Ferienhäuser und der Verbesserung der gesamten
technischen Anlagen- und Gebäudeinfrastruktur im
Ferienpark hingewiesen. Im Geschäftsjahr 2023 ist dazu
ein Konzept zur strategischen Weiterentwicklung des
Ferienparks erstellt worden. Die Hauptpunkte des Konzepts
sind:
1. Sanierung der Ferienhäuser
Die Ferienhäuser sind ein zentraler Bestandteil
des Angebots. Um den Komfort für unsere Gäste zu
erhöhen, ist eine umfassende Sanierung geplant. Die
geschätzten Kosten belaufen sich auf 7,4 Millionen
Euro.
2. Verbesserung der technischen Anlagen und
Gebäudestruktur
Eine moderne Infrastruktur ist unerlässlich. Es
ist notwendig, die technischen Anlagen und die
Gebäudestruktur auf den neuesten Stand zu bringen, um
Effizienz und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.
Hierfür sind Investitionen in Höhe von 5,1
Millionen Euro vorgesehen.
3. Hotelerweiterung mit Mehrzweckgebäude
Um den steigenden Ansprüchen der Zielgruppen
gerecht zu werden, ist eine Hotelerweiterung mit einem
vielseitigen Mehrzweckgebäude angedacht. Dieses kann
sowohl für Veranstaltungen als auch für
zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten
genutzt werden. Die geschätzten Kosten betragen 5,2
Millionen Euro.
Im Punkt 1.3 des Lageberichts wurde die Erstellung
einer Machbarkeitsstudie zur Strom- und
Wärmeversorgung aus regenerativen Energien
angekündigt. Dies bildet den ersten Schritt in
Richtung Umsetzung der Pläne. Anschließend ist
ein vorhabenbezogener Bebauungsplan zu erstellen und nach
geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen.
Parallel sind die Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
vorzunehmen und nach entsprechenden Finanzierungspartnern
zu suchen.
3. Vermögens, Finanz‑ und
Ertragslage
3.1. Ertragslage
Der Gesamtumsatz aus Verkäufen der
Unternehmensleistungen erhöhte sich auf 6.861 TEUR
(2022: 5.680 TEUR).
3.2. Vermögens‑ und Finanzlage
Das Gesamtvermögen beträgt zum Ende des
Jahres 10.087 TEUR (2022: 10.138 TEUR). Davon entfallen
7.788 TEUR (2022: 7.830 TEUR) auf das Anlagevermögen
und 2.264 TEUR (2022: 2.274 TEUR) auf das
Umlagevermögen sowie 34 TEUR (2022: 33 TEUR) auf
Rechnungsabgrenzungsposten.
Zum Jahresende beträgt das Eigenkapital 2.683
TEUR (2022: 2.235 TEUR) und das Eigenkapital
einschließlich des Sonderpostens 3.038 TEUR (2022:
2.716 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt unter
Berücksichtigung des Sonderpostens für
Zuschüsse und Zulagen 30,1 % (2022: 26,8 %) des
Gesamtkapitals.
Der Cashflow aus gewöhnlicher
Geschäftstätigkeit beträgt zum Jahresende
1.039 TEUR (2022: 1.184 TEUR), der aus der
Finanzierungstätigkeit -510 TEUR (2022: 606 TEUR) und
der Cashflow aus Investitionstätigkeit -681 TEUR
(2022: -140 TEUR).
Die Liquidität 1. Grades (Barliquidität)
beträgt 151 % (2022: 166 %). Die Liquidität 2.
Grades beträgt 171 % (2022: 179 %). Die
Liquidität 3. Grades beträgt 184 % (2022: 188 %).
Unter Einbezug vorstehend genannter
Erläuterungen ist ein sehr gutes Jahresergebnis in
Höhe von 448 TEUR erzielt worden (2022: 299 TEUR).
Das Liquiditätspolster beträgt zum
Jahresende 1.854 TEUR.
4. Chancen und Risiken der künftigen
Entwicklung
Trixi ist eines der großen und wichtigen
Flaggschiffe des Tourismus in der Region sowie ein Motor
der Innovation im Landkreis Görlitz.
Die Branchenkenntnis, das Wissen über die
Bedürfnisse des Gästeklientels, der Trends und
das fachliche Know‑how sind wichtige Voraussetzungen,
diese komplexe Unternehmensführung erfolgreich leisten
zu können. Ein detailliertes Controlling‑ und
Risikomanagementsystem mit vorausschauender Planung
führen zur folgerichtigen Ergänzung und
ermöglichen eine detaillierte Prognose zur
Kosten‑ und Erlösentwicklung in den einzelnen
Geschäftsbereichen. Ergänzt wird die
Analysearbeit durch die Verfolgung der aktuellen
Buchungstrends und Buchungsentwicklungen.
Das Integrierte Managementsystem bildet das
Sicherheitsnetz, welches Risiken der Betreibung
zuverlässig sichtbar macht und die Nachhaltigkeit im
Fokus hat. Durch das transparente IMS lassen sich
Maßnahmen schnellstmöglich ergreifen und
innovative Prozesse in Gang setzen.
Trixi ist als Marke in der Branche etabliert,
anerkannt und wirtschaftlich erfolgreich. An die errungenen
Erfolge ist zwingend anzuknüpfen, um den
Unternehmensbestand auch langfristig sicherzustellen. Die
Weichen dazu sind durch die verschiedenen Strategiekonzepte
und Attraktivierungsmaßnahmen und dem zu erstellenden
Quartierskonzept zur Energieversorgung gestellt worden und
bedürfen nun der Umsetzung:
Geschäftsbereiche Trixi-Bad und Trixi-Shop
Im Rahmen des Förderprogramms
"Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur" gemäß der Richtlinie GRW
RIGA wird das Trixi-Bad einer umfassenden Attraktivierungs-
und Modernisierungsmaßnahme unterzogen. Der Investor
dieser Maßnahme ist der Zweckverband Allwetterbad.
Die Hauptziele dieser Investition sind:
1. Behebung von
Betriebsführungsschwachstellen,
Ausstattungsmängeln und
Kapazitätsengpässen
Das Trixi-Bad soll in allen Bereichen optimiert
werden, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen.
Hierzu gehören die Beseitigung von Schwachstellen in
der Betriebsführung, die Verbesserung der Ausstattung
sowie die Erweiterung der Kapazitäten.
2. Attraktivierung der Bereiche Freizeitbad,
Trixi-Shop und Saunalandschaft
Um den Gästen ein noch ansprechenderes Erlebnis
zu bieten, werden die genannten Bereiche des Trixi-Bades
aufgewertet. Dies umfasst möglicherweise gesteigerten
Komfort, ästhetische Verbesserungen und
zusätzliche Angebote.
Die Finanzierung dieser Maßnahme erfolgt durch
den Zweckverband Allwetterbad Großschönau. Zur
Refinanzierung wird eine erhöhte Pacht an den
Zweckverband vorgesehen.
Mit dem Bauvorhaben werden fünf/sechs neue
Arbeitsplätze geschaffen.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind in einem
Wirtschaftlichkeitsgutachten durch die Unternehmensberatung
Altenburg, Düsseldorf erfasst und fließen zum
Zeitpunkt der zeitlich absehbaren Umsetzung in die
Wirtschaftsplanung ein.
Geschäftsbereich Beherbergung
Auf den Punkt 2.2 wird verwiesen.
Nachfolgende Risiken können immer wieder
unerwartet im Geschäftsbetrieb auftreten und das
Ergebnis beeinflussen. Beispielhaft sind erwähnt:
· Extreme saisonale Schwankungen
· Veränderungen in der Nachfrage,
Reiseveranstalterausfälle
· Außerordentliche und schnell wechselnde
Wetterbedingungen · Personalmangel in der
Hochsaison bzw. Schwierigkeiten, ausreichend qualifiziertes
Personal zu finden · Gesundheit und Sicherheit
der Mitarbeiter und Gäste · Wachsender
Konkurrenzdruck im Ferienparkgeschäft
· Cyberkriminalität
· Infrastrukturprobleme, beispielsweise
altersbedingte Anlagenausfälle, insbesondere im
Bereich Trixi-Bad · Image- und
Reputationsrisiken durch negative Bewertungen, Skandale
oder Unfälle
Die benannten Risiken sind im überwiegenden
Maße im Integrierten Managementsystem bereits
berücksichtigt worden und werden jährlich von
einer unabhängigen Stelle auf Wirksamkeit validiert.
Im Hinblick auf die Zukunft ist es unerlässlich,
einen Risikomanagementplan zu erstellen. Dieser Plan sollte
die Risiken hinsichtlich ihrer Wahrscheinlichkeit und
Auswirkungen sorgfältig betrachten. Ziel ist es,
Strategien zu entwickeln, Risiken zu minimieren:
· Versicherungen überprüfen
(Cyberversicherung aufnehmen)
· Inspektionen und Wartungen
regelmäßig durchführen
· Schulungen und Weiterbildungen
auskömmlich anbieten, um beispielsweise ungelernte
Newcomer zu Fachkräften auszubilden
· Kundenfeedback in die Auswertungen,
Teambesprechungen regelmäßig einfließen
lassen · IT-Sicherheit ständig auf den
Prüfstand zu stellen, Passwörter
regelmäßig zu wechseln, verschlüsselte
Kommunikation, regelmäßige Updates
· Diversifizierung der Angebote und
Vermarktungskanäle, um sich breit aufzustellen und
Abhängigkeiten zu minimieren.
5. Prognosebericht
Im Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen
einschränkungsfreien und kontinuierlichen
Geschäftsbetrieb, der auf den Annahmen und
Entwicklungen zur Auslastung des Geschäftsjahres 2023
basiert. Es werden Umsätze in Höhe von 6,9 Mio.
EUR erwartet.
Bedingt durch die gesetzliche Mindestlohnanhebung um
3,41% zum 01.01.24 ist eine weitere Erhöhung der
Personalkosten zu erwarten. Es sind Personalkosten in
Höhe von 2,95 Mio. EUR geplant. Bis Ende 2024 sind die
Strom- und Gasbezugspreise gesichert.
Die im Geschäftsjahr 2023 beantragte Studie zur
Erstellung eines Quartierskonzeptes zur Strom- und
Wärmeversorgung des Unternehmens mit regenerativen
Energien wird in 2024 erstellt.
Im Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in die
Attraktivitäts- und Erlössteigerung geplant:
· Ausbau des Glampingangebotes durch
Errichtung von zwei Familienglampingzelten (54 TEUR)
· Ertüchtigung eines Ferienhauses
vom Typ A als Musterhaus für Finanzierungsgeber und
Grundlage für die konzeptionelle Erarbeitung von
Planungsstudien für die Sanierung der
Ferienhäuser -> siehe Ausführungen zum Punkt
2.2 · Attraktivierung des Freibades durch
Erweiterung Spiel- und Sportangebot, Liegenangebot und
Qualität der Liegebereiche Die Finanzierung der
investiven Maßnahmen erfolgt aus eigenen Mitteln.
Es wird ein Gewinn in Höhe von 100 TEUR
erwartet.
Großschönau 9.
Mai 2024
gez.
Annette Scheibe
Geschäftsführerin TRIXI‑Park
GmbH
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
7.788.653,46 |
7.830.379,59 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
19.799,00 |
15.680,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
19.799,00 |
15.680,00 |
| II.
Sachanlagen |
7.768.854,46 |
7.814.699,59 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
7.188.479,52 |
7.192.482,52 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
569.364,44 |
612.431,44 |
| 3.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
11.010,50 |
9.785,63 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.264.524,31 |
2.274.720,66 |
| I.
Vorräte |
144.954,14 |
120.204,66 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
65.066,62 |
70.687,16 |
| 2.
fertige Erzeugnisse und Waren |
79.887,52 |
49.517,50 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
265.172,00 |
146.859,16 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
133.878,74 |
70.342,37 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
131.293,26 |
76.516,79 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.854.398,17 |
2.007.656,84 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
33.773,58 |
32.939,07 |
| Aktiva |
10.086.951,35 |
10.138.039,32 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.683.208,94 |
2.235.188,98 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
2.000.000,00 |
2.000.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
1.215.808,63 |
1.215.808,63 |
| III.
Verlustvortrag |
980.619,65 |
1.279.918,71 |
| IV.
Jahresüberschuss |
448.019,96 |
299.299,06 |
| B.
Sonderposten mit Rücklageanteil |
355.539,48 |
481.315,55 |
| C.
Rückstellungen |
136.700,00 |
100.400,00 |
| 1.
sonstige Rückstellungen |
136.700,00 |
100.400,00 |
| D.
Verbindlichkeiten |
6.873.895,02 |
7.317.184,14 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
5.193.460,07 |
5.590.340,72 |
| 2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
456.093,60 |
407.815,69 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
171.392,38 |
212.222,97 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
851.434,72 |
901.437,50 |
| 5.
sonstige Verbindlichkeiten |
201.514,25 |
205.367,26 |
| davon
aus Steuern |
21.615,83 |
16.946,16 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
2.312,64 |
2.662,95 |
| E.
Rechnungsabgrenzungsposten |
37.607,91 |
3.950,65 |
| Passiva |
10.086.951,35 |
10.138.039,32 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
6.861.814,57 |
5.778.077,33 |
| 2.
sonstige betriebliche Erträge |
238.963,47 |
345.824,67 |
| 3.
Materialaufwand |
1.747.029,98 |
1.490.541,83 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
683.699,43 |
574.870,64 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
1.063.330,55 |
915.671,19 |
| 4.
Personalaufwand |
2.716.289,81 |
2.291.291,18 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.239.262,17 |
1.861.924,93 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
477.027,64 |
429.366,25 |
| davon
für Altersversorgung |
5.846,94 |
5.717,93 |
| 5.
Abschreibungen |
726.814,32 |
838.982,55 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
726.814,32 |
838.982,55 |
| davon
außerplanmäßige Abschreibungen |
|
13.360,83 |
| 6.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.348.559,77 |
1.074.847,36 |
| 7.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
5.817,79 |
0,95 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
113.657,45 |
122.719,66 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
454.244,50 |
305.520,37 |
| 10.
sonstige Steuern |
6.224,54 |
6.221,31 |
| 11.
Jahresüberschuss |
448.019,96 |
299.299,06 |
Anhang
TRIXI-PARK GMBH, GROßSCHÖNAU
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM
31. DEZEMBER 2023
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU
DEN
BILANZIERUNGS‑ UND BEWERTUNGSMETHODEN
Allgemeine Angaben
Die TRIXI-Park GmbH hat ihren Sitz in
Großschönau und ist in das Handelsregister beim
Amtsgericht Dresden (Registernummer HRB 19862) eingetragen.
Der Jahresabschluss der TRIXI-Park GmbH wurde auf der
Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu
beachten.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der
Gewinn‑ und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht
werden können, sind insgesamt im Anhang
aufgeführt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB
gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft. Sie wendet jedoch
die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften
gemäß § 267 Abs. 3 HGB an.
Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert
übernommen.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der
Abnutzung unterlagen, um planmäßige
Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Für
Gegenstände der Grundausstattung aus dem Bereich
Gastronomie und Beherbergung, deren Umfänge nur
geringen Schwankungen unterliegen und die
regelmäßig ersetzt werden, wurden Festwerte
gebildet. Der Gesamtheit der Festwerte ist im
Gesamtvermögen von nachrangiger Bedeutung.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu
den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag
angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im
Vorratsvermögen, die sich aus
überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter
Verwendbarkeit ergeben, wurden durch angemessene Abwertung
berücksichtigt.
Die Bewertung der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert.
Soweit erforderlich wurden Wertberichtigungen vorgenommen.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
wurden zum Nominalwert bewertet.
Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben
bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, sofern diese
Aufwendungen bzw. Erträge für einen genau
bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen
betrifft Zuschüsse und Zulagen für angeschaffte
Anlagengegenstände. Die Auflösung erfolgt
entsprechend den Abschreibungen der geförderten
Anlagengegenstände.
Die sonstigen Rückstellungen sind
grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung geschätzten
Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei sind alle bis zum
Bilanzstichtag entstandenen und bis zum Tag der
Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken berücksichtigt
worden.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
II. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN
POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN‑ UND
VERLUSTRECHNUNG
Anlagevermögen
Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre
Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist dem
Anlagenspiegel zu entnehmen.
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten
|
|
Stand
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Um-
|
Stand
|
|
1.1.
|
(davon Zinsen
|
|
buchungen
|
31.12.
|
|
2023
|
für Fremdkapital)
|
|
|
2023
|
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
Anlagevermögen
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche
|
|
|
|
|
|
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
|
|
|
|
|
|
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
172.355,34
|
13.520,00
|
0,00
|
0,00
|
185.875,34
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
|
|
|
|
|
|
Rechte und Bauten einschließlich der
|
|
|
|
|
|
Bauten auf fremden Grundstücken
|
18.276.136,12
|
616.097,17
|
-12.230,00
|
2.085,34
|
18.882.088,63
|
2. Andere Anlagen,
Betriebs- und
|
|
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
3.035.370,21
|
46.415,52
|
-48.334,64
|
7.700,29
|
3.041.151,38
|
3. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
9.785,63
|
11.010,50
|
0,00
|
-9.785,63
|
11.010,50
|
|
21.321.291,96
|
673.523,19
|
-60.564,64
|
0,00
|
21.934.250,51
|
Gesamt
|
21.493.647,30
|
687.043,19
|
-60.564,64
|
0,00
|
22.120.125,85
|
Abschreibungen
|
|
|
|
|
Bilanzwert
|
|
Abschrei-
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Zuschrei-
|
Abschrei-
|
Buchwert
|
Buchwert
|
bungen
|
(=Abschrei-
|
|
bungen
|
bungen
|
31.12.
|
31.12.
|
(kumuliert)
|
bungen des
|
|
|
(kumuliert)
|
2023
|
2022
|
1.1.
|
Geschäfts-
|
|
|
31.12.
|
|
|
2023
|
jahres)
|
|
|
2023
|
|
|
6
|
7
|
8
|
10
|
11
|
12
|
13
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
156.675,34
|
9.401,00
|
0,00
|
0,00
|
166.076,34
|
19.799,00
|
15.680,00
|
11.083.653,60
|
620.231,51
|
-10.276,00
|
0,00
|
11.693.609,11
|
7.188.479,52
|
7.192.482,52
|
2.422.938,77
|
97.181,81
|
-48.333,64
|
0,00
|
2.471.786,94
|
569.364,44
|
612.431,44
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
11.010,50
|
9.785,63
|
13.506.592,37
|
717.413,32
|
-58.609,64
|
0,00
|
14.165.396,05
|
7.768.854,46
|
7.814.699,59
|
13.663.267,71
|
726.814,32
|
-58.609,64
|
0,00
|
14.331.472,39
|
7.788.653,46
|
7.830.379,59
|
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben sämtlich eine
Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Aktivierte Disagiobeträge
Im Rechnungsabgrenzungsposten ist ein kein
Disagiobetrag (Vorjahr: EUR 4,98) enthalten.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 136,7,
Vorjahr: TEUR 100,4) betreffen im Wesentlichen
Personalrückstellungen sowie Rückstellungen
für externe und interne Jahresabschlusskosten.
Verbindlichkeiten
|
Gesamtbetrag
|
Restlaufzeit bis zu
einem Jahr
|
Restlaufzeit mit mehr
als einem Jahr
|
davon Restlaufzeit mit mehr als fünf
Jahren
|
|
[EUR]
|
[EUR]
|
[EUR]
|
[EUR]
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
5.193.460,07
|
351.326,86
|
4.842.133,23
|
3.679.826,74
|
(Vorjahr)
|
(5.590.340,72)
|
(398.333,22)
|
(5.192.007,50
)
|
(3.971.270,54)
|
Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
|
456.093,60
|
456.093,60
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(407.815,69
)
|
(407.815,69
)
|
( 0 )
|
( 0 )
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
171.392,38
|
171.392,38
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(212.222,97
)
|
(194.054,30
)
|
(18.168,67
)
|
( 0 )
|
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
851.434,72
|
851.434,72
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(901.437,50
)
|
(201.437,50
)
|
(700.000,00
)
|
( 0 )
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
201.514,25
|
201.514,25
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(205.367,26
)
|
(186.718,00
)
|
(18.649,26
)
|
( 0 )
|
Verbindlichkeiten
|
|
|
|
|
(Vorjahr)
|
(
7.317.184,14
)
|
(
1.388.358,71
)
|
(
5.928.825,43
)
|
(3.971.270,54)
|
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen die Gesellschafter und bestehen
gegenüber der Beteiligungsgesellschaft des Landkreises
Görlitz mbH, Görlitz, sie resultieren aus drei
Darlehen sowie den Zinsaufwendungen für das IV.
Quartal 2023.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind in Höhe von EUR 2.930.600,16 durch
Grundschulden besichert.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
betreffen in einer Höhe von EUR 15.563,52 € den
Gesellschafter Gemeinde Großschönau
(Abwasserbeitrag), die Sonstigen Verbindlichkeiten
betreffen in der Höhe von EUR 3.808,70 ebenfalls den
Gesellschafter Gemeinde Großschönau (Kurtaxe aus
12/2023).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen
Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle
Verpflichtungen aus einem langfristigen Pachtvertrag mit
einer Grundpachtzeit bis 2028 zum aktuellen Vertragsstand
in Höhe von insgesamt TEUR 1.388,6.
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden gemäß §
285 Nr. 4 HGB in folgende Tätigkeitsbereiche
aufgegliedert:
|
2023
|
2022
|
|
[EUR]
|
[EUR]
|
Beherbergung
|
3.551.560,74
|
2.943.515,93
|
Bäder, Sauna,
Wellness
|
1.537.210,23
|
1.381.342,90
|
Gastronomie
|
1.662.236,35
|
1.368.734,41
|
Shop- und
Rezeptionsverkäufe
|
82.007,55
|
75.671,88
|
Sonstige Erlöse
|
28.799,70
|
8.812,21
|
Gesamt
|
6.861.814,57
|
5.778.077,33
|
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten in
Höhe von TEUR 125,8 enthalten
Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 3,4
enthalten.
III. SONSTIGE PFLICHTANGABEN
Name des Geschäftsführers:
|
|
Während
des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die
Geschäfte
|
der
Gesellschaft durch folgende Personen geführt:
|
|
Geschäftsführerin:
|
ausgeübter Beruf:
|
|
Annette Scheibe
|
Managerin
|
|
Namen der Mitglieder des Aufsichtsrates:
|
|
Dem
Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
|
|
Vorsitz
|
|
|
Thomas Gampe
|
1.
Beigeordneter des Landrates
|
Stellvertretender Vorsitz
|
|
|
Roland Maiwald
|
Vertriebsmanager
|
|
Mitglieder
|
|
|
Christian Dammert
|
Sachbearbeiter
|
|
Lutz Hoffmann
|
Dachdeckermeister
|
|
Frank Mory
|
Bürgermeister
|
|
Günther Ohmann
|
Bürgermeister
|
|
Frank Peuker
|
Bürgermeister
|
|
Karsten Starke
|
selbständig
|
|
Tobias-Burkhardt Steiner
|
Geschäftsführer, Bürgermeister
|
Günter Vallentin
|
Pensionär
|
|
An die Aufsichtsratsmitglieder wurden Zahlungen in
Höhe von insgesamt EUR 1.937,80 geleistet.
Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt
TEUR 8,4 und betrifft ausschließlich
Abschlussprüfungsleistungen.
Konzernzugehörigkeit
Die TRIXI‑Park GmbH wird in den
Konzernabschluss der Beteiligungsgesellschaft des
Landkreises Görlitz mbH, Görlitz, (Amtsgericht
Dresden, Registernummer HRB 12392) einbezogen.
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die Gesamtzahl der durchschnittlich
beschäftigten Arbeitnehmer (ohne
Geschäftsführerin und Auszubildende) beträgt
72,25 (Vorjahr: 66,25). Die Arbeitnehmer sind im
Geschäftsjahr folgenden Bereichen zuzuordnen:
Beherbergung 18,25, Bäder/Sauna: 19,75, Gastronomie:
22,5, Allgemein/universell: 5,5, Aushilfen
geringfügig: 6,25.
Nachtragsbericht
Für Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag
eingetreten sind und eine wesentliche Auswirkung auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, verweisen
wir auf die Ausführungen im Lagebericht.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das
Jahresergebnis mit dem Verlustvortrag zu verrechnen.
Großschönau, 09.
Mai 2024
gez.
Annette Scheibe
Geschäftsführerin TRIXI‑Park
GmbH
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat gibt folgenden Bericht zum
Geschäftsjahr 2023 an die
Gesellschafterversammlung:
Der Aufsichtsrat nahm die ihm nach Gesetz und Satzung
obliegenden Aufgaben uneingeschränkt wahr. Der
Aufsichtsrat ist von der Geschäftsführung
regelmäßig über die Entwicklung und die
Lage des Unternehmens sowie über wesentliche
Geschäftsvorgänge schriftlich oder mündlich
unterrichtet worden. Die betreffenden
Geschäftsvorgänge, die Geschäftsentwicklung,
die finanzielle Lage der Gesellschaft und ihre
Ergebnissituation sowie alle Maßnahmen, die
satzungsgemäß Zustimmung des Aufsichtsrates
erfordern, wurden eingehend beraten. Aufgrund dieser
Beratungen und anhand der von der
Geschäftsführung vorgelegten Berichte und der
erteilten Auskünfte hat der Aufsichtsrat die
Geschäftsführung überwacht und sich von der
Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung
überzeugt.
Sitzungen des Aufsichtsrates fanden im
Geschäftsjahr 2023 drei Mal statt. Dabei wurden
folgende wesentlichen Beschlüsse gefasst:
Aufsichtsratssitzung vom 5. April 2023:
- Grundsatzbeschluss zur Konzepterstellung auf der
Grundlage der Strategieklausur
- Vergabe im Zusamenhang mit dem 3. Bauabschnitt der
Erweiterung des Feriendorfs
Aufsichtsratssitzung vom 12. Juli 2023
- Feststellung des Jahresabschusses zum 31. Dezember
2022
- Beschluss über die Ergebnisverwendung des
Jahres 2022
- Entlastung der Geschäftsführung für
das Geschäftsjahr 2022
- Bestätigung des Berichts des Aufsichtsrats zum
Geschäftsjahr 2022
- Beschluss über die Tantieme für die
Geschäftsführerin
- Erweiterung des Parkplatzbaus um den 4.
Bauabschnitt und Erhöhrung des Budgets zur Errichtung
Aufsichtsratssitzung vom 6. Dezember 2023
- Beschlüsse über die Gewährung von
Inflationsausgleichsprämien
- Beschluss über die Gewährung einer
Jahresprämie für die Belegschaft
- Anpassung der Entlohnungsstruktur ab 1. Januar 2024
- Wahl des Abschlussprüfers für den
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023
- Bestätigung des Wirtschaftsplans für das
Geschäftsjahr 2024
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft B & P
GmbH aus Dresden hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember
2023 sowie den Lagebericht unter Einbeziehung des
Rechnungswesens geprüft und mit dem
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Prüfungsbericht ist allen
Aufsichtsratsmitgliedern übermittelt worden.
Der Aufsichtsrat hat die Jahresabschlussunterlagen
auf Gesetzmäßigkeit,
Satzungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit
geprüft. Die Prüfung der
Zweckmäßigkeit hinsichtlich der Anwendung
bilanzpolitischer Ermessensspielräume hat zu keinen
Einwendungen geführt. Die Ermessensentscheidungen bei
Bilanzierung und Bewertung entsprechen nach Ansicht des
Aufsichtsrats dem Interesse der Gesellschaft.
Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis dieser Prüfung
zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den
Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Vorschlag der
Geschäftsführung für die Ergebnisverwendung
geprüft und zugestimmt. Die Darstellung und
Beurteilung der Lage der Gesellschaft durch die
Geschäftsführung im Lagebericht halten wir
für zutreffen.
In der Sitzung des Aufsichtsrates zur Feststellung
des Jahresabschlusses am 13. August 2024 wurde mittels
Handouts des Wirtschaftsprüfers B & P GmbH
über die wesentlichen Prüfungsschwerpunkte
berichtet.
Im Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses
2023 hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die
Jahresabschlussunterlagen erhoben. Der Aufsichtsrat hat den
Jahresabschluss gebilligt und entsprechend festgestellt.
Für die geleistete Arbeit spricht der
Aufsichtsrat der Geschäftsführung der TRIXI-Park
GmbH und allen Mitarbeitern seinen Dank aus.
gez.
Thomas Gampe
Vorsitzender des Aufsichtsrates
sonstige Berichtsbestandteile
Großschönau,
11.06.2024
gez.
Annette Scheibe
Geschäftsführerin TRIXI‑Park
GmbH
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.08.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten
verkürzten Jahresabschluss wurden die
größenabhängigen Erleichterungen nach
§ 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebereicht
wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die TRIXI-Park GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der TRIXI-Park GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der
TRIXI-Park GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW
Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des
Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter
Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger
komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Dresden, 11. Juni 2024
B
& P GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Rico Hitzing, Wirtschaftsprüfer
gez.
Stephanie Oberhauser, Wirtschaftsprüferin
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