Premium Solarglas GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Solarzellen und Solarmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erich Theodor Klosterkamp seit 28.10.2010 | Geschäftsführer |
Reinhard Wecker seit 22.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Reinhard WeckerConSolTec GmbH | 41.73% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Quantum Fuel Systems Technologies Worldwide, Inc. | 24.93% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
asola Solarpower GmbH(vormals: asola Advanced and Automotive Solar Systems GmbH)ErfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Inhaltsverzeichnis Lagebericht 2010 Jahresabschluss
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010A. GeschäftsverlaufWirtschaftliche Rahmenbedingungen 1) Die konjunkturelle Erholung der deutschen Wirtschaft ist im Jahr 2010 einen sehr großen Schrift vorangekommen. Mit einem Zuwachs von geschätzt 3,6% konnte ein erheblicher Teil des krisenbedingten Produktionsrückgangs aus dem Jahr 2009, in dem das reale Bruttoinlandsprodukt um 4,7% geschrumpft war, aufgeholt werden. Unter der Annahme einer weitgehend störungsfreuen Entwicklung der Weltwirtschaft ist damit zu rechnen, dass sich die Aufwärtsbewegungen der deutschen Wirtschaft in den kommenden Jahren mit Raten von 2,0% und 1,5% fortsetzen werden. Der Vorkrisenstand des BIP würde danach gegen Ende 2011 wieder erreicht, und die Produktionskapazitäten wären dann wieder normal ausgelastet. Der Anstieg der Verbraucherpreise wird sich zwar von schätzungsweise 1,1% im laufenden Jahr auf möglicherweise 1,7% im Jahr 2011 verstärken, dann aber im Jahr 2012 nicht weiter beschleunigen, wobei unterstellt ist, das sich die derzeitigen Turbulenzen beim Ölpreis im Laufe des Jahres wieder beruhigen werden. Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar seit Mitte des Jahres wieder spürbar an Wert gewonnen. Im relevanten Zeitraum hat sich der Euro um ca. 10% verteuert, was den Rohstoffeinkauf in US-Dollar deutlich entlastet. Branchenentwicklung 234 In 2010 wurden ca. 16 - 18 GWp weltweit an neuen PV Installationen vorgenommen. Dies entspricht einem Wachstum von ca. 150 % zum Vorjahr. Europa war der Hauptabsatzmarkt mit einem Anteil von ca. 80 %. Besonders die Märkte Deutschland (7-8 GWp) und Italien (5 - 6 GWp) waren daran stark beteiligt. In Deutschland hatte sich bereits im letzten Quartal 2010 eine Abkühlung des Geschäftes abgezeichnet. Die Fachleute erwarten, dass sich die Nachfrage in Abhängigkeit von der Einspeisevergütung und der Preisentwicklung für die Module verhalten weiterentwickeln wird. Bereits im Januar 2011 wurde die Einspeisevergütung um 13 % in Deutschland und um 9,3 % in Italien gesenkt. Die Modulpreise müssten sich demnach für 2011 auf ein Niveau von 1,35 - 1,45 Euro pro Wp einpendeln, was einer Reduzierung von 15 - 20 % entspräche. Wichtige Wachstumsmärkte sind die USA und der kanadische PV-Markt - hier der Bundesstaat Ontario, aber auch in China ist eine brisante Entwicklung zu erwarten. Viele andere Staaten der Welt orientieren sich mehr und mehr hin zu einer Energieversorgung durch regenerative Energiequellen und die Photovoltaik wird dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Vor dem Hintergrund der jüngsten verheerenden Naturkatastrophe und anschließenden Nuklear-Katasthrophe in Japan, wird diese Umorientierung sicher noch deutlich beschleunigt werden. Es wird noch viele Hindernisse auf dem Weg zu einer regenerativen Energieversorgung geben - mittel bis langfristig wird sich diese aber durchsetzen. Geschäftsentwicklung Wie auch in den Vorjahren war der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr wieder deutlich volatil. Bedingt durch die Einspeiseabsenkung in Deutschland zum 1.Januar 2010 und dem starken und langen Winter verlief das 1.Quartal auf sehr niedrigem Niveau, im Vergleich zu 2009 jedoch lag der Umsatz im 1. Quartal mit 11,3 Mio. Euro deutlich über dem des Vorjahres von 6,0 Mio. Euro. Im 2. Quartal konnte sehr schnell die Vollauslastung mit zufriedenstellenden Margen erreicht werden. Mit der weiteren Absenkung der Einspeisevergütung zum 30.06.2010 brach der deutsche Markt wieder ein, um sich bis zum Ende des Jahres kontinuierlich zu erholen. Auch der italienische Markt konnte, wie in den Vorjahren nach verhaltenem Start, ein zweistelliges Umsatzwachstum verzeichnen. Aufgrund der stetig ausgebauten Marktpräsenz von asola in Italien, profitierte das Unternehmen von dieser Entwicklung überproportional (s. Umsatzchart). Die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre setzte sich auch im Berichtsjahr unvermindert fort. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 72,7 Mio. € und übertrafen damit den Vorjahreswert um 167 %. Wachstumstreiber waren zum einen das starke Marktwachstum in Italien und zum anderen stabile Margen über das ganze Jahr gesehen. Stärkster Treiber war jedoch die Kapazitätserweiterung von 15 MWp auf 45 MWp, wovon ca. 42,5 MWp in den Markt gebracht werden konnten. Dies entspricht einer durchschnittlichen Auslastung der Fabrik von rund 94%.
1 Quelle: Geschäftsbericht Deutsche
Bundesbank
B. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageVermögenslage Die Bilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 % auf T€ 26.434. So reduzierte sich das Anlagevermögen um T€ 452, bedingt durch im Vergleich zu den Abschreibungen deutlich geringeren Investitionen. Trotz des deutlich gestiegenen Umsatzes konnte das Vorratsvermögen vor Anzahlungen um 58 % auf T€ 2.791 reduziert werden. Dies ist insbesondere auf ein verbessertes Bestandsmanagement im Bereich des Rohmaterials zurückzuführen. Dagegen sind die geleisteten Anzahlungen um T€ 540 angestiegen, da die Zelllieferanten verstärkt auf Vorkasse umgestellt haben, während die Anzahlungen aus langfristigen Lieferverträgen um T€ 305 reduziert wurden. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind trotz der deutlichen Umsatzsteigerungen nur moderat um 6,6% gestiegen. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich um ca. T€ 39 auf T€ 521 reduziert. Das Eigenkapital stieg gegenüber dem Vorjahr um 62% auf T€ 6.645. Die Eigenkapitalquote machte einen deutlichen Sprung und verbesserte sich von 14,4% auf 25,1%. Der Anstieg bei den Rückstellungen ist bedingt durch zusätzliche Zuführungen zu den Rückstellungen, Rückstellungen für mögliche Betriebsprüfungsrisiken sowie auf höhere Garantierückstellungen aufgrund des höheren Umsatzvolumens. Langfristige Kredite wurden planmäßig getilgt. Finanzlage Der Cash Flow hat sich gegenüber dem Jahr 2009 deutlich verbessert und lag mit T€ -39 über dem Vorjahr (T€ -554). Diese Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus einem signifikant niedrigerem Investitionsvolumen sowie einer geringeren Mittelbindung bei den Vorräten. Vor allen bei der Beschaffung von Solarzellen lauteten die Lieferverträge auf US-Dollar. Zur Begrenzung des Währungsrisikos wird ein Teil des Volumens durch derivative Finanzinstrumente abgesichert. Die möglichen finanziellen Auswirkungen auf die Margen werden von asola als gering angesehen. Ertragslage Insgesamt zeigt die Ertragslage eine weiterhin stetige und positive Entwicklung. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit T€ 4.956 um 44% über dem Vorjahr. Die Umsatzrentabilität (Umsatz/EBT) verbesserte sich leicht auf nunmehr 4,9%. Neben dem absoluten Volumenwachstum war ein wesentlicher Ergebnistreiber, dass der Anteil der Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum gestiegenen Umsatz gesunken ist. Auch die absolut gesunkene Zinslast aufgrund getätigter Tilgungen trug zur Verbesserung bei. Umsatzentwicklung:
Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage der asola GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2010 weiter verbessert. Stringente Kostenkontrolle sowie auftragsbezogene Steuerung der Vorräte führten zu einer verbesserten Rentabilität und des Cash Flows.
Der Cash Flow wurde wesentlich beeinflusst von der Rückführung eines Teiles der stillen Beteiligung in Höhe von T€ 750 zum Jahresende, Tilgungen in Höhe von T€ 655 für bestehende Bankdarlehen sowie der Rückführung der Zwischenfinanzierung aus GA-Mitteln, die Anfang des Jahres ausgereicht wurden.
C. Wertsteigernde FaktorenAsola hat im Berichtszeitraum seine Entwicklungs- und Innovationsanstrengungen weiter forciert. Bei den Standardmodulen wurden neue Verkapselungsmaterialien und eine technisch verbesserte Anschlussdose eingeführt. Bei den Produkten für die Dachintegration werden speziell für den italienischen und französischen Markt Indach-Solarmodule als Dachziegelersatz mit einer Leistung von 30 Watt und 45 Watt entwickelt. Für große Standardlaminate wird zusätzlich ein modulares Indach-Solarsystem entwickelt. Für Automotive-Anwendungen wurde das bisher größte, gewölbte und leistungsstärkste Solardach serienreif entwickelt. Die Serienfertigung des Fisker KARMA Solardachs läuft derzeit an. Beschaffung Im Berichtsjahr haben wir das Lieferantenmanagement weiterentwickelt und noch enger mit unseren Zulieferern zusammengearbeitet. Rahmenverträge für alle wichtigen Materialien mit den entsprechenden Lieferanten bieten ein wirkungsvolles Instrument, flexibel und auftragsbezogen eine weltweite Beschaffung zu realisieren. So ist es möglich, vor allem bei dem wichtigsten Bestandteil, der Solarzelle, preissensibel und bedarfsgerecht einzukaufen. Kundenbeziehungen Asola ist es gelungen, die langjährigen Kundenbeziehungen zu erhalten und auszubauen. Wir setzen auf strategische Partnerschaften und konnten weitere Großkunden, besonders in Italien, dazu gewinnen. Insbesondere bei den strategischen Partnerschaften werden neue Produkte markt- und kundengerecht entwickelt und gemeinsam mit dem Partner vermarktet. Qualität Asola liefert Module mit höchstem Qualitätsanspruch. Die Anforderungen, die qualitativ in der Automotivezulieferindustrie gestellt werden, werden durch asola eingehalten. Die Abteilung Qualitätsmanagement wurde personell ausgebaut und in der Organisation verankert. Fertigungsprozesse wurden stetig im Sinne höherer Effizienz weiter optimiert und überwacht, um die Qualität unserer Produkte auf hohem Niveau zu halten. Auch die Dokumentations- und Planungsprozesse wurden im ERP-System ständig verbessert. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die ISO-Zertifizierung ISO 9001, die im Frühjahr 2011 abgeschlossen werden soll. D. RisikoberichtDas Risikomanagement der asola hat das Ziel, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um durch geeignete Maßnahmen drohenden Schaden für das Unternehmen abzuwenden und eine Bestandsgefährdung auszuschließen. Der Markt für erneuerbare Energieerzeugung, insbesondere der Markt für PV-Anlagen, ist weiterhin geprägt von einem sehr dynamischen Marktumfeld mit steigendem internationalem Wettbewerb und Beeinflussung durch subventionierte Netz-Einspeise-Vergütungen. Der durch die Kürzung der Einspeisevergütung bedingte Preisverfall kann zu geringeren Margen führen und damit zu einer möglichen Schwächung der Ertragslage. Innovationen Dachintegrationen, Dachziegelersatz, neue Komponenten für bestehende Module und verbesserte automatisierte Fertigungsprozesse sind konsequente Weiterentwicklungen bestehender und bewährter Methoden. Insofern sind keine ungewöhnlichen Risiken für das Unternehmen zu erwarten. Innovationen und Neuentwicklungen werden vor Markteinführung intensiv erprobt sowie intern und extern geprüft. Beschaffung Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Rohstoffkosten und der begrenzten Verfügbarkeit einzelner Materialien, speziell der Solarzelle, können sich Risiken ergeben, denen wir entgegenwirken. Zur Absicherung unserer Beschaffungskette arbeiten wir mit flexiblen Rahmenverträgen zur Preis- und Mengenabsicherung. Außerdem arbeiten wir intensiv an der Ausweitung unserer weltweiten Lieferantenbasis. Absatz Die Absatzpreise für Deutschland könnten sich aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung im Laufe des Jahres deutlich nach unten bewegen. In den vergangenen Jahren haben sich die Zelleinkaufspreise entsprechend der Verkaufspreise für Module entwickelt. Davon geht asola auch für 2011 aus. Ferner wird der deutsche Markt durch Erschließung neuer Märkte weitestgehend kompensiert werden, insbesondere Italien und Frankreich sind Zielmärkte 2011. Personal Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Unternehmens. Durch attraktive Leistungsanreize und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmte Weiterbildungsmaßnahmen sichert sich das Unternehmen sein qualifiziertes Personal langfristig. Qualität Durch die Einführung eines QS-Systems im Wareneingang und -ausgang sowie im Fertigungsprozess konnte die Ausschussquote verringert werden. Derzeit besteht ein größerer Gewährleistungsfall aus dem Jahr 2009. Durch einen Produktionsfehler bei einem Lieferanten für ein Zulieferteil müssen alle identifizierten Module nachgebessert werden. Dies geschieht in enger Abstimmung zwischen Kunde, Endverbraucher und dem Lieferanten. Die Reparaturen werden sich noch über das gesamte Jahr 2010 erstrecken. Die Anzahl der Module als auch der Ort der Verbauung ist inzwischen klar dokumentiert. Aufgrund der bereits durchgeführten Reparaturen besteht eine verlässliche Abschätzung der Kosten. Das Risiko ist demnach überschaubar, jedoch besteht hinsichtlich der Höhe der noch anfallenden Kosten sowie der zu erwartenden Versicherungsentschädigungen eine Unsicherheit. Der Lieferant selber als auch die Versicherung des Lieferanten haben inzwischen grundsätzlich ein Schuldanerkenntnis eingeräumt. Für das verbleibende Restrisiko der asola wurde die im Vorjahr gebildete Rückstellung hinsichtlich der voraussichtlichen Inanspruchnahme angepasst. Rechtsfälle Im Zuge der seit Ende 2008 dramatisch fallenenden Preise - sowohl im Bereich der Solarmodule wie auch im Bereich der Solarzellen - konnte mit einem Lieferanten für Solarzellen, mit dem asola einen langfristigen Liefervertrag abgeschlossen hatte, keine Anpassung der Zellbezugspreise an aktuelle Marktpreise erzielt werden. Daher hat die asola die ursprünglich vereinbarten Liefermengen im Geschäftsjahr 2009 und 2010 nicht abgenommen und fällige Anzahlungen auf zukünftige Lieferungen nicht geleistet. Der Lieferant hat im Oktober 2009 eine Klage auf Vertragserfüllung eingereicht, worauf asola entsprechend Gegenklage erhoben hat. Inzwischen wurde das Klageziel umgestellt, so dass der Lieferant jetzt Schadensersatz für die in den Jahren 2009 und 2010 nicht abgenommenen Liefermengen gefordert wird. Der Kläger hat sich zwar vorbehalten, die Klage bis zum Vertragsende auszudehnen, hat dies allerdings nicht weiter konkretisiert. Die Geschäftsleitung von asola ist der Überzeugung, dass die in der Klage angeführten Ansprüche nicht haltbar sind. Zur Berücksichtigung des derzeit erwarteten als realistisch eingeschätzten Risikos ist im Jahresabschluss durch Rückstellungen für allgemeine Prozessrisiken ausreichend Rechnung getragen. Asola geht allerdings davon aus, in einem möglichen Rechtsstreit klar zu obsiegen. Sollte entgegen der derzeitigen Einschätzung der Geschäftsführung eine Zahlung aus der Schadensersatzklage resultieren, wäre die Finanzierung der Unternehmenstätigkeit der asola weiterhin gesichert. Finanzen Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, sämtliche Risiken durch die laufenden operativen Aktivitäten zu begrenzen. Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit sind wir Finanzrisiken ausgesetzt, die sich aus der Veränderung von Zinssätzen, Währungskursen und Beschaffungspreisen ergeben. Diese Risiken reduzieren wir durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente oder normatives Hedging (Einkauf vs. Verkauf in USD). Das Risiko möglicher zukünftiger Liquiditätsengpässe aufgrund von Zahlungsstromschwankungen muss begrenzt werden. Diese könnten entstehen auf Druck der Marktseite, längere Zahlungsziele zu gewähren. Hingegen sind auf der Beschaffungsseite, insbesondere für Zellen, hohe Vorauszahlungen durchaus üblich. Diesem Risiko wird durch entsprechende Verträge entgegengewirkt, auf der Marktseite mit zu leistenden Anzahlungen, auf der Beschaffungsseite mit für asola günstigen Rahmenverträgen. Gesamtrisiko Nach den uns bekannten Informationen und unter Abwägung aller Eventualitäten bestehen keine wesentlichen Risiken, die den Fortbestand der asola gefährden könnten. E. Chancen der künftigen EntwicklungWachstum Der politische Wille, die Umwelt schonende Energiegewinnung zu fördern, wird weltweit immer stärker, was zukünftig zu neuen Absatzmärkten und weiterem Marktwachstum führen wird. Mit dem Wandel des PV-Marktes hin zu einem Käufermarkt sind auch Chancen verbunden: Durch den Markteintritt weiterer Zelllieferanten verbessert sich die Materialverfügbarkeit und der Beschaffungsmarkt insgesamt. Der beschleunigte Preisverfall beschleunigt die Annäherung an die Netzparität, insbesondere in den Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung, was wiederum zu weiterer Nachfrage nach Solaranlagen führen wird. Für mittelgroße Modulhersteller in Europa (wie asola) mit hoher Flexibilität und Kreativität sowie starker Kundenorientierung bietet die derzeitige Umbruchsituation nach Einschätzung des Managements auch die Chance, sowohl neue Kunden von Wettbewerbern zu akquirieren als auch für sich neue Marktsegmente/-nischen zu erschließen. F. PrognoseberichtErtrags- und Finanzlage Für das Jahr 2011 erwarten wir bedingt durch die prognostizierten Preissenkungen, dass die Margen bei den Standardsolarmodulen weiter stark unter Druck geraten. Wir sind davon überzeugt, dass asola durch weitere Spezialisierung und neue Produkte in der Lage ist, diesen Margenverlust mehr als auszugleichen und sich als Nischen- und Spezialproduktunternehmen mit einem Qualitätsnamen weiter zu etablieren. Konkrete Ansätze für Dachintegrationssysteme und Indachsysteme mit potenziellen Kunden in neuen Märkten bestehen. Durch eine weitere Internationalisierung, neben Europa wird die Gruppe sich in Asien und Nordamerika engagieren, werden sich Synergien auch für asola ergeben. Zudem verfolgen wir das Ziel, Investitionen in Effizienz- und Rationalisierungsprojekte aus selbst erwirtschafteten Mitteln zu finanzieren. Konzern und Tochtergesellschaften In 2011 plant asola den Umbau und die Erweiterung zu einer Unternehmensgruppe. Hierzu ist im Dezember 2010 eine Holding gegründet worden, unter der zukünftig die verschiedenen weltweiten Aktivitäten der Asola Gruppe gebündelt werden. Zu Beginn des Jahres 2011 wurde die Serienfertigung der ersten automotiven Solarmodule in dem eigens dafür gegründeten Tochterunternehmen "asola Automotive Solar Deutschland GmbH" angefahren. Weitere Ländergesellschaften in Canada, Italien, Frankreich und China werden im Laufe des Jahres folgen. Geplant ist neben einer Laminatfertigung in China eine Vollfertigung - Zelle zu Modul - in Kanada, sowie Endfertigungslinien - Laminat zu Modul - in Italien und Frankreich. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Im Berichtsjahr haben wir wichtige Schritte zur Verbesserung und Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und der nachhaltigen Ertragskraft unternommen. Mit dem Aufbau einer weltweit agierenden Unternehmensgruppe wird die Internationalisierung weiter ausgebaut und damit zu einem wesentlichen Baustein unserer Strategie. Stärkere Spezialisierung bei Modulanwendungen, z.B. Sonderformate, sind eine weitere Säule unserer weiteren positiven Entwicklung. Insgesamt steht asola mit der Umsetzung der ambitionierten Ziele vor großen Herausforderungen. Das Management der asola ist jedoch davon überzeugt, diese Herausforderungen gut zu meistern.
Erfurt, den 21. März 2011 Reinhard Wecker Erich Klosterkamp Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2010
AnhangA. Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die asola Advanced and Automotive Solar Systems GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 1. Gliederungsgrundsätze Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderten sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMOG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht. Die Einführung des BilMoG kann in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 zu Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres führen. Entsprechend den neuen HGB-Regelungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erstmalig die folgenden Angaben als sogenannte davon-Vermerke ausgewiesen, sofern vorhanden:
2. Ausweis, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Im Gegensatz zum Vorjahr werden die erhaltenen Anzahlungen (2010: T€ 2.912,2009: T€ 3.217) auf Bestellungen von den Vorräten abgesetzt. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Die Ausweisänderung wird mit dem direkten wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen den erhaltenen Anzahlungen und den Vorräten begründet. Im Gegensatz zum Vorjahr werden die Forderungen gegen Gesellschafter als separater Posten in der Bilanz ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Bei der Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist des Weiteren zu beachten, dass aus einem Lohnveredelungsvorgang die Umsatzerlöse und der Materialaufwand im Vorjahr jeweils ungekürzt um T€ 4.933 höher ausgewiesen wurden. Darüber hinaus wurden Lieferantenverbindlichkeiten von T€ 294 und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 311 aus diesem Lohnveredelungsvorgang entsprechend unsaldiert ausgewiesen. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Das immaterielle Anlagevermögen und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear (Zugänge bis 31.12.2000 und ab 1.1.2008) und soweit zulässig degressiv (Zugänge ab 1.1.2001 bis 31.12.2007). In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen ist für Investitionszulagen und Investitionszuschüsse gebildet. Die Auflösung erfolgt in Anlehnung an die Nutzungsdauer der damit bezuschussten Anlagegüter. Investitionszuschüsse werden mit Abrufantrag, Investitionszulagen bei Vorliegen der sachlichen Voraussetzungen für die Gewährung der Zuwendungen als Forderungen aktiviert und dem Sonderposten für Investitionszuwendungen zugeführt. Die Vorräte innerhalb der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden nach Warengruppen körperlich aufgenommen und zum gleitenden Durchschnittspreis oder zu einem geringeren Wert, sofern die Marktgängigkeit nicht mehr gegeben war, bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. In die Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 HGB) sind die Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten und der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Verwaltungskosten, Entwicklungs- und Fremdkapitalkosten wurden nicht in die Ermittlung der Herstellkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der Nettoforderungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Für die aufgenommenen Darlehen bei der Commerzbank AG wurden der Gesellschaft Bearbeitungsgebühren in Höhe von ursprünglich insgesamt € 70.000,00 berechnet, die als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert wurden. Die Auflösung erfolgt linear über die Laufzeit der Darlehen. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellung für Pensionen ist auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5,15 % bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Für Prozessrisiken insgesamt wurden T€ +318 im Geschäftsjahr zugeführt. Bei der Bewertung wurde die Einschätzung hinsichtlich einer möglichen Inanspruchnahme entsprechend berücksichtigt. Bei der Bewertung der Rückstellungen für Einzelgewährleistungsrisiken wurde die Erstattung der entstehenden Kosten durch einen Vorlieferanten der asola bzw. durch dessen Versicherung mindernd berücksichtigt, da zwischen der begründeten Verpflichtung auf Nachbesserung gegenüber Kunden und dem Erstattungsanspruch eine wechselseitige Kausalität besteht. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden die Laufzeiten (Geltendmachung von Garantieleistungen ab Umsatzzeitpunkt) berücksichtigt und eine Abzinsung vorgenommen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen sowie Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktive Steuerlatenzen. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz des Aktivüberhangs in der Bilanz unterbleibt. B. Angaben zur BilanzDie Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie deren Abschreibungen sind aus dem Anlagespiegel (siehe Anlage) ersichtlich. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die asola Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt) und wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.
Die Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen resultieren aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit T€ 1.632 Forderungen aus Umsatzsteuer (u.a. begründet durch hohe Einfuhrumsatzsteuer), Forderungen aus Ertragssteuern T€ 77 sowie debitorische Kreditoren T€ 173. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 37.500; Umstellungseffekte aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG, welche in die Gewinnrücklagen eingestellt wurden, beziehen sich auf die Abzinsung der Garantierückstellung. Entwicklung des Sonderpostens für Investitionszuwendungen:
Der Sonderposten enthält passivisch abgegrenzte Investitionszulagen nach dem Investitionszulagengesetz. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt korrespondierend zur durchschnittlichen Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände. Aufgrund der zukünftigen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse wird das Jahresergebnis künftiger Perioden mit entsprechenden Ertragsteuern belastet. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 4. Dieser wurde im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub und geleistete Überstunden von (T€ 180), Tantiemen (T€ 229) sowie für allgemeine Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 357) sowie Rechts- und Beratungskosten (600 T€) und ausstehende Prozesskosten (603 T€). Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Entgegen dem Vorjahr wurden die erhaltenen Anzahlungen auf der Aktivseite von den Vorräten abgesetzt. Die Gliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die erhaltenen Anzahlungen enthalten T€ 2.500 vom Gesellschafter Quantum. Die übrigen Anzahlungen sind Kundenanzahlungen auf Bestellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten Darlehen von 945 T€ von Consoltec, ein vom Gesellschafter Quantum gewährtes Darlehen über TUSD 2.196, das wirtschaftlich voraussichtlich eine Restlaufzeit über einem bis fünf Jahren hat, und jeweils darauf entfallende Zinsabgrenzungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein vom Geschäftsführer gewährtes Darlehen über T€ 75 enthalten. Des Weiteren werden in den sonstigen Verbindlichkeiten stille Beteiligungen in Höhe von T€ 1.000 gegenüber der MBG und T€ 2.250 gegenüber der bmt ausgewiesen. C. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse wurden mit T€ 50.799 in Deutschland, mit T€ 21.706 in Staaten der EU und mit T€ 254 im sonstigen Ausland erwirtschaftet. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. Erträge aus realisierten Kursdifferenzen (T€ 549), Erstattungen für Personalaufwendungen (T€ 83), Weiterbelastungen aus Schadensersatzansprüchen (1.118) sowie Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuwendungen mit T€ 330. Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB setzt sich zusammen aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von T€ 57.341, bezogene Leistungen in Höhe von T€ 1.894 sowie Strom, Wasser, Brennstoffe in Höhe von 233 T€. Im Personalaufwand sind soziale Abgaben in Höhe von 739 T€, davon Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 26 T€, enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:
Außerordentliche Erträge und Aufwendungen Umstellungseffekte aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG, welche im ausserordentlichen Ergebnis gezeigt werden, beziehen sich auf folgende Sachverhalte:
Das Jahresergebnis ist mit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von T€ 1.078 belastet. D. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenEs liegen zum Bilanzstichtag keine Eventualverbindlichkeiten und weitere, aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse vor. Die Fristigkeit der Dauerschuldverhältnisse stellt sich wie folgt dar:
Die Dauerschuldverhältnisse beinhalten insbesondere Leasingverträge für Autos und EDV-Anlagen, Servicevertrag EDV sowie Versicherungen. E. Sonstige AngabenBeteiligung:
Im Jahr 2009 wurde eine Tochtergesellschaft "asola Verwaltungs UG haftungsbeschränkt" gegründet (Einlage von T€ 5), die Komplementärin für die "Solarstrom asola Team UG & Co.KG" ist und als Mitarbeiterbeteiligungsprogramm an einer auf dem Dach des neuen Werkes installierten Solaranlage fungiert. Geplante Transaktionen in fremder Währung (Mikro Hedge) Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken, die aus geplanten Absatz- und Beschaffungsgeschäften resultieren, die in JPY und USD denominiert sind, schließen wir Devisentermingeschäfte ab. Von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit der abgesicherten Transaktionen gehen wir aus, da es sich um routinemäßige Geschäfte handelt und die Absicherung deutlich unter dem geplanten Gesamtvolumen liegt. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten unterliegt darüber hinaus klar definierten Vorgaben und strengen internen Kontrollen. Zum 31.12.2010 bestanden folgende Geschäfte: Derivate zum 31. Dezember 2010
Geschäftsführung: Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr waren Herr Reinhard Wecker, Weimar Herr Erich Klosterkamp, Bergisch Gladbach (seit 28.10.2010) Auf die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Durchschnittlicher Personalbestand:
Abschlussprüfung: Als Abschlussprüfer wurde die Firma PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Erfurt bestellt. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Erfurt, den 21. März 2011 Reinhard Wecker Erich Klosterkamp Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der asola Advanced and Automotive Solar Systems GmbH, Erfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Erfurt, den 22. März 2011 PricewaterhouseCoopers
Rolf-Peter Stockmeyer, Wirtschaftsprüfer ppa. Sandra Philipps, Wirtschaftsprüferin |
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