Erbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
dilitronics GmbHLiquidiert
07745 Jena, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
dilitronics GmbHJenaJahresabschluss zum 31. Dezember 2011BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2011
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 ist nach Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gliederung der Bilanz entspricht der Bestimmung des § 266 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde eingehalten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen wurden für Zwecke der Veröffentlichung in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz und Ertragslage. Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Bestandsfortführung (going-concern) aufgestellt, da der Gesellschaft durch die am 20.12.2012 mit Notarvertrag beschlossene D1-Finanzierungsrunde durch zwei Gesellschafter u.a. kapitalverstärkende Barmittel (Erhöhung des Eigenkapitals und Einstellung in die Kapitalrücklage) zugeführt wurden und damit die Liquidität der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013 vollumfänglich gesichert ist. Die Einzahlung der liquiden Mittel erfolgte am 29./30. Januar 2013 auf das Bankkonto der Gesellschaft. Über das Geschäftsjahr 2013 hinaus ist die Gesellschaft voraussichtlich auf weitere Stützungsmaßnahmen der Gesellschafter angewiesen, da auch für das Geschäftsjahr 2014 mit einem leicht negativen Jahresergebnis gerechnet wird. Bilanzierungsmethoden Dem Vollständigkeits- und Verrechnungsverbot gemäß § 246 Abs. 1 und 2 HGB wurde entsprochen. Die auf den Jahresabschluss angewandten Ansatzmethoden sind beibehalten worden (§ 246 Abs. 3 HGB). Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 und § 248 Abs. 2 HGB wurden beachtet. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach Bestimmungen des § 250 HGB gebildet. Soweit Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen, sind diese gemäß § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben. Bewertungsmethoden Die angewandten Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Bestimmungen. Soweit zulässig wurden steuerrechtliche Regelungen mit berücksichtigt. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die voraussichtlichen Nutzungsdauern, bewertet. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear und leistungsabhängig bei Maskensätzen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 150,00 übersteigen, werden als Sammelposten pauschal über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter € 150,00 werden im Jahr ihres Zugangs sofort mit ihrem vollen Wert abgeschrieben; ihr Abgang nach fünf Jahren wird unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Dabei wurden die Anschaffungskosten in Fremdwährung mit dem Umrechnungskurs bei Zahlung umgerechnet. Die Gesellschaft übernahm am 20.06.2011 sämtliche Anteile der neu gegründeten dilitronics Asia Limited, Hongkong, mit einem gezeichnetem Kapital in Höhe von HKD 10.000,00 (€ 912,14) und leistete am 02.09.2011 USD 150.000,00 (€ 105.214,79) in die freie Kapitalrücklage der Tochtergesellschaft. In dem Jahresabschluss der Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2011, aufgestellt nach den Hong Kong Financial Reporting Standards wird ein Eigenkapital in Höhe von HKD 590.829,32 (€ 58.722,53) und ein Fehlbetrag in Höhe von HKD 581.670,68 (€ 57.812,25) ausgewiesen. Die Roh‑, Hilfs‑ und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten nach der retrograden Methode bewertet. Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie Zinsen bleiben bei den Herstellungskosten unberücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich angemessener Abschläge aufgrund ihres Alters oder bei Uneinbringlichkeit bewertet. Diese haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Investitions‑ und Aufwandszuschüsse werden bei vorliegendem Fördermittelbescheid entsprechend des Abrufs für begünstigte Vermögensgegenstände und Aufwendungen als Forderung eingestellt, wenn bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Zahlungseingang erfolgte. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Fremdwährungsbeträge sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten (Mietkautionssparbuch) in Höhe von T€ 11,8 sind zugunsten des Vermieters verpfändet. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert ausgewiesen. Die Aktivierung eines sich insgesamt ergebenden aktiven latenten Steuerpostens wurde in Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 274 Abs. 1 HGB nicht vorgenommen. Vom Nennwert des gezeichneten Kapitals wurden eigene Anteile offen abgesetzt. Das Stammkapital wurde im Berichtsjahr durch Bareinlage in Höhe von € 34.032,00 auf nominal € 78.243,00 erhöht und ist voll eingezahlt. Gemäß notariellem Gesellschafterbeschluss vom 18. August 2009 wurden Geschäftsanteile im Nennwert von € 10.383,00 von einem Gründungsgesellschafter unentgeltlich an die dilitronics GmbH übertragen, von denen im Berichtsjahr € 2.964,00 an zwei Gesellschafter abgetreten wurden. Die verbliebenen eigenen Anteile der dilitronics werden offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die Kapitalrücklage wurde gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. Die Erhöhung des Berichtsjahres erfolgte durch Umwandlung von Nachrangigkeitsdarlehen in Höhe von T€ 206,8 und Bareinzahlung in Höhe von T€ 984,7. Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in angemessenen und ausreichenden Umfang ab. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Dabei wurden bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einen Jahr künftige Kosten‑ und Preissteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag mit dem laufzeitadäquatem Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung unter Verwendung der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätze vorgenommen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und haben mit TEUR 348,8 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und mit TEUR 69,9 eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten betreffen: - Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 86,3) aus Kfz‑Finanzierungen, gesichert durch Sicherungsübereignung der Pkw`s, - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 66,6) gesichert durch die üblichen Eigentumsvorbehalte, - Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (Nachrangigkeitsdarlehen und aufgelaufene Zinsen des HIGH TECH GRÜNDERFONDS GMBH & CO. KG, Bonn, TEUR 213,2) für die ein Rangrücktritt besteht und - Ungesicherte Sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 52,5). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB aus eigenen Bürgschaften und Garantien bestehen am Bilanzstichtag nicht. II. Ergänzende Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr der Diplomkaufmann Herr Stephan Schulz, Stadtroda. Die Gesellschaft wird gemäß Handelsregister bei der Bestellung eines Geschäftsführers durch diesen und bei der Bestellung mehrere Geschäftsführer durch zwei Geschäftsführer oder einen zusammen mit einem Prokuristen vertreten. Herrn Schulz wurde Einzelvertretungsberechtigung und die Befreiung von § 181 BGB erteilt. In Bezug auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Beirat Seit dem 23. Februar 2010 hat die Gesellschaft einen Beirat. Die Beiratsmitglieder sind: ‑ Dr. Torsten Wipiejewski, Eichenau, Dipl.‑Ingenieur (Beiratsvorsitzender), Investmentmanager. ‑ Veijo Karppinen, Oulu (Finnland), Dipl.‑Ingenieur, Investmentmanager. ‑ Dr. Andreas Olmes, Bonn, Dipl.‑Physiker, Investmentmanager. Den Mitgliedern des Beirates wurden ihre Auslagen im Rahmen der Beiratstätigkeit erstattet. Eine darüber hinaus gehende Vergütung wurde nicht gewährt. Jena, den 31. Januar 2013 Stefan Schulz Geschäftsführer Sonstiger BerichtsteilAngaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 5. Februar 2013 festgestellt. |
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