Safran Engineering Services GmbH

Hein-Saß-Weg 36, 21129 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 68097
Vorher
Labinal Aero and Defense Systems GmbHLabinal GmbH
Eingetragen
19.12.1986
Branche
Reparatur und Instandhaltung von zivilen Luft- und RaumfahrzeugenLuft- und Raumfahrzeugbau für zivile ZweckeTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Gegenstand
1. Der Import, der Export, der Handel, der Ein- und Verkauf von Materialien und Komponenten für die Luftfahrt, Raumfahrt, Wehrtechnik, Bahntechnik, insbesondere . Komponenten für die Kabelbaumfertigung, fertige Kabelbäume nach Kundenspezifikation .mechanische und elektrische Geräte für die Luft- und Raumfahrt und die Wehrtechnik wie Meßund Kontrollsysteme für Reifendruck, Stellglieder und Servostellglieder, Aktuatoren, Generatoren für wehrtechnische Spezialfahrzeuge, Elektromotoren, Filtersysteme, Ventilatoren 2. Ingenieurleistungen für Luft- und Raumfahrt, Wehrtechnik, Bahntechnik, Entwicklung, Planung, Konzeption, Konstruktion 2a. Verleihung von Ingenieuren im Rahmen des AÜG 2b. Reparatur und Instandsetzung von Kabelsystemen und Kabelbäumen, Installation von Kabelbäumen und Systemen. 3. Alle Rechtshandlungen, die direkt oder indirekt mit dem vorbezeichneten Gegenstand des Unternehmens in Verbindung stehen, wie zum Beispiel: . Erwerb, Vermietung, Veräußerung und Benutzung von beweglichen und unbeweglichen Gütern, von gewerblichen Eigentumsrechten oder von Verfahrensrechten, . direkte oder indirekte Beteiligung an anderen Unternehmen, die einen analogen oder ähnlichen Gesellschaftszweck haben, Tochtergesellschaftsgründungen. 4. Jede Handelstätigkeit (Geschäftstätigkeit) im Zusammenhang mit dem in diesem Artikel genannten Gesellschaftszweck. 5. Die Verteilung oder die Vertretung, als Handelsvertreter im Rahmen der o.a. Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Lacey Pulham
seit 11.3.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Safran Electrical & Power S.A.SFRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Safran Electrical & Power S.A.S
France
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Safran Engineering Services GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Safran Engineering Services GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Safran Engineering Services GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Safran Engineering Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 29. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Collie, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.662,35 6
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.430,47 111
147.092,82 117
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 369.893,86 248
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.259.487,85 4.447
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.739.593,00 2.853
3. Sonstige Vermögensgegenstände 53.064,37 49
8.052.145,22 7.349
8.422.039,08 7.598
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.459,51 58
8.597.591,41 7.773

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 26
II. Gewinnvortrag (Vj. Verlustvortrag) 1.512.413,28 -285
III. Jahresüberschuss 2.103.623,98 1.797
3.641.637,26 1,538
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 39.169,09 279
2. Sonstige Rückstellungen 1.914.993,50 1.838
1.954.162,59 2.117
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.258.500,20 806
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.355.449,60 2.855
3. Sonstige Verbindlichkeiten 387.841,76 420
davon aus Steuern EUR 342.875 (Vj. TEUR 389)
3.001.791,56 4.081
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 37
8.597.591,41 7.773

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 26.007.402,80 22.395
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 121.999,68 248
3. Sonstige betriebliche Erträge 398.148,37 1.040
26.527.550,85 23.683
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -82.884,08 -166
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -7.855.764,50 -6.582
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.551.692,31 -9.752
b) Soziale Abgaben -1.971.533,29 -1.818
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -67.246,11 -46
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.929.596,01 -3.225
-23.458.716,30 -21.589
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 457,71 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -22.442,82 -16
-21.985,11 -16
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -941.260,46 -279
11. Ergebnis nach Steuern 2.105.588,98 1.799
12. Sonstige Steuern -1.965,00 -2
13. Jahresüberschuss 2.103.623,98 1.797

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Safran Engineering Services GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 68097 eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Fortführung des Unternehmens aufgestellt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu An- schaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten bewertet und angesetzt. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32% zugrunde gelegt. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Seit 2008 ist die Safran Engineering Services GmbH, Hamburg, dem Hedging des Safran Konzern angeschlossen. Alle auf fremde Währung lautenden Transaktionen werden unterjährig zum gesicherten Groupkurs umgerechnet. Dementsprechende Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus den Kursdifferenzen zum Stichtag werden im Foreign currency intercompany account gegen Safran ausgewiesen.

Die Umsatzrealisierung erfolgt grundsätzlich nach der Erbringung einer vereinbarten Leistung, d.h. nach der Teil- bzw. Fertigstellung und (Teil-)Abnahme des jeweiligen Auftrags (completed contract).

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 1.017 (Vj. TEUR 798) Forderungen gegen die Gesellschafterin. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 3.740 (Vj. TEUR 2.853) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.915 (Vj. TEUR 1.838) beinhalten im Wesentlichen die Fremdvergabe von Dienstleistungen (TEUR 915) sowie personalbezogene Rückstellungen (TEUR 805). Bei der Rückstellung für die Fremdvergabe von Dienstleistungen handelt es sich sowohl um eine Rückstellung für ausstehende Rechnungen als auch für Projektrisiken.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten- Spiegel im Einzelnen dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und umfassen solche gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 689 (Vj. TEUR 593). Weiterhin beinhalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Cash Pool von TEUR 52 (Vj. TEUR 2.009).

Verbindlichkeiten Spiegel zum 31. Dezember 2023

31.12.2023
Restlaufzeit gesamt
bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre gesichert/ mit
Art der Verbindlichkeit TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.259 0 0 n/a 1.259
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.355 0 0 n/a 1.355
Sonstige Verbindlichkeiten 388 0 0 n/a 388
31.12.2022
Restlaufzeit
bis 1 Jahr über 1 Jahr gesamt
Art der Verbindlichkeit TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 806 0 806
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.856 0 2.855
Sonstige Verbindlichkeiten 420 0 420

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 298 (Vj. TEUR 969) aus der Auflösung von Rückstellungen.

Ertragssteuern

Zum Bilanzstichtag waren die BEPS Pillar 2 Regelungen noch nicht in deutsches Recht überführt (MinStG). Das MinBestRL-UmsG (MinStG) ist mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 27.12.2023 in Kraft getreten. Gem. § 101 MinStG finden die Regelungen des Mindeststeuergesetzes erstmalig auf Wirtschaftsjahre Anwendung, die nach dem 30.12.2023 beginnen und sind daher noch nicht für das Berichtsjahr anwendbar. Bisher wurden in Deutschland aufgrund der BEPS Pillar 2 Regelung keine Steuern erhoben. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die potenziellen Auswirkungen der zukünftigen Anwendung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens unwesentlich sein wird.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.116 aus Miet- und Leasingverträgen.

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen unter einem Jahr und bis 5 Jahren.

Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB aus Bankbürgschaften für 5 Mietavale in Höhe von TEUR 131.

Sonstige Angaben

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Die Safran Engineering Services GmbH arbeitet im Rahmen von langfristigen Verträgen auch für andere Unternehmen der Safran-Gruppe. Diese Konzernunternehmen befinden sich zu 100 % im mittel- bzw. unmittelbaren Besitz der SAFRAN SA. Mit Verweis auf § 285 Nr. 21 HGB wird daher auf eine Angabe hinsichtlich Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen verzichtet.

Geschäftsführung

Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist seit dem 1. Februar 2021 Herr Michael Pulham.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft unterlässt unter Verweis auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans.

Mitarbeiter

Nach Gruppen:

Bereich Engineering 91
Bereich ISES (Services) 45
Bereich Administration 10
Geschäftsführer 1
Total 147

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Safran Engineering Services GmbH wird sowohl bei der Gesellschafterin Safran Electrical & Power SAS, Blagnac, Frankreich, (kleinster Konsolidierungskreis) als auch bei der Konzernmutter SAFRAN SA, Paris, Frankreich, (größter Konsolidierungskreis) konsolidiert. Der Konzernabschluss der SAFRAN SA ist unter http://www.safran-group.com und http://www.infogreffe.fr offengelegt. Der Konzernabschluss der Safran Electrical & Power SAS ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine wesentlichen Ereignisse oder Belastungen bekannt oder abschätzbar.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 41.

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 41
Andere Bestätigungsleistungen 0
Steuerberatungsleistungen 0
Sonstige Leistungen 0
41

 

Hamburg, den 28. März 2024

Safran Engineering Services GmbH

Michael Pulham, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL für 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.511,10 0,00 0,00 78.511,10
78.511,10 0,00 0,00 78.511,10
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 630.316,70 98.467,52 13.334,27 715.449,95
630.316,70 98.467,52 13.334,27 715.449,95
708.827,80 98.467,52 13.334,27 793.961,05
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.997,62 4.851,13 0,00 76.848,75
71.997,62 4.851,13 0,00 76.848,75
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 519.653,34 62.394,98 12.028,84 570.019,48
519.653,34 62.394,98 12.028,84 570.019,48
591.650,96 67.246,11 12.028,84 646.868,23
Restbuchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.662,35 6.513,48
1.662,35 6.513,48
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.430,47 110.663,36
145.430,47 110.663,36
147.092,82 117.176,84

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

A.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Wie bereits im Vorjahr setze sich auch im Jahr 2023 die Phase der Erholung und des Wachstums nach der Corona Pandemie im deutschen und internationalen Luftverkehr fort.

Gemäß Angaben des BDL (Bericht zur Lage der Branche 2023) ist der Passagierluftverkehr im Jahr 2023 (gemessen an Passagierzahlen) in Deutschland um 20 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Insbesondere im ersten Halbjahr 2023 wuchs der Luftverkehr um mehr als 19 Mio. Passagiere und damit um 28 % gegenüber dem Vorjahr.

Auch ließ sich im Jahr 2023 ein weiterer Anstieg der Flüge beobachten. Insgesamt starteten an deutschen Flughäfen 8 % mehr Flugzeuge als im Jahr 2022, damit wurde ein Niveau von 85 % des Flugverkehrs von 2019 (vor der Corona Pandemie) erreicht. Insbesondere Reisen in den außereuropäischen Raum gewannen wieder an Nachfrage, im Vergleich zum Vorjahr wurden von Deutschland aus 30 % mehr Passagiere auf Langstreckenflügen befördert.

Die Corona-Pandemie entwickelte sich in den letzten Jahren mit Abstand zu dem einflussreichsten Faktor auf die Branchenentwicklung. Wie an den zuvor erwähnten Zahlen zu erkennen ist, hat sich der Einfluss der Corona Pandemie im Jahr 2023 massiv reduziert, allerdings lag der Luftverkehr in Deutschland sowie in Europa im Jahr 2023 noch immer unter dem Niveau des Jahres 2019.

Ein Wachstum innerhalb der Branche ist ebenfalls anhand der Produktionszahlen und den Prognosen bei den Flugzeugherstellern zu beobachten, wobei nicht mehr die Corona Pandemie den entscheidenden Einflussfaktor auf die Produktionsraten darstellt, sondern vielmehr die Verfügbarkeit von Komponenten und Personal.

A.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Da die Safran Engineering Services GmbH ihre Leistungen überwiegend in der Luft- und Raumfahrt in Deutschland erbringt, wird sie entsprechend von der gesamtwirtschaftlichen Lage in der Luftfahrt und insbesondere durch die Auftragslage bei Airbus Deutschland sowie die Auftragslage innerhalb des Safran Konzerns beeinflusst. Dies betrifft sowohl die Ingenieurdienstleistungen, die Reparatur, Instandsetzung und Installation von Kabelsystemen und Kabelbäumen sowie sämtliche andere Dienstleistungen.

Das Wachstum in der Branche hat auch die Umsatz- und Auftragsentwicklung der Safran Engineering Services GmbH deutlich positiv beeinflusst, sodass sich die Umsatzerlöse des Unternehmens um 16 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht haben.

In den größten Geschäftsbereichen im Airbus Umfeld kam es insgesamt zu deutlichen Umsatzsteigerungen. Dies betrifft sowohl die Bereiche der Ingenieurdienstleistungen (im Folgenden Engineering genannt) als auch den Bereich Produktions- und Installationsunterstützung (im Folgenden ISES - Interconnection Systems Europe Services genannt).

Durch neue Aktivitäten im Kabinenbereich innerhalb der Safran Gruppe konnte insbesondere der Umsatz des Engineerings am Standort Hamburg um 16 % gesteigert werden.

A.3 Geschäftsergebnis

Die Safran Engineering Services GmbH blickt im Jahr 2023 auf ein positiv wirtschaftliches Ergebnis mit einem EBIT von TEUR 3.069 zurück.

Im EBIT sind Deckungsbeiträge aus dem Bereich Engineering (TEUR 1.822) und aus dem Bereich Arbeitnehmerüberlassung in Höhe von (TEUR 1.107) enthalten. Der Bereich ISE Services erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Deckungsbeitrag von TEUR 2.506. Die genannten Deckungsbeiträge verstehen sich vor Umlage der administrativen Kosten.

A.4 Beschaffung

Entsprechend den Konzern-Vorgaben wurden im Jahr 2023, wie auch in den Vorjahren, Arbeitspakete nach Indien, Mexiko und Marokko ausgelagert.

Um die Kursschwankungen des US-Dollars abzufedern, ist die Safran Engineering Services GmbH seit dem 1. Juni 2008 dem US-Dollar-Hedging des Safran Konzerns angeschlossen. Die Gesellschaft schließt aber weiterhin keine Devisentermingeschäfte u. ä. ab.

A.5 Investition

Das Investitionsvolumen lag mit TEUR 98 im Jahr 2023 über dem Vorjahresniveau von TEUR 51. Die Finanzierung erfolgte ausschließlich aus eigenen Mitteln.

Im Jahr 2023 wurden keine wesentlichen Leasingverpflichtungen eingegangen.

A.6 Finanzierungsmaßnahmen/-vorhaben

Externe Finanzierungsmaßnahmen sind nicht notwendig, da die Safran Engineering Services GmbH unverändert in das Cash-Pooling des Safran Konzerns eingebunden ist.

A.7 Personal- und Sozialbereiche

Aufgrund der positiven Entwicklung der Auftragslage wurden in den wachsenden Bereichen, insbesondere bei Interconnection Systems Europe Services wieder vermehrt neue Mitarbeiter eingestellt. Restrukturierungsmaßnahmen sind nicht geplant.

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten ist im Vergleich zum Vorjahr um 6 % von 139 auf 147 Mitarbeiter gestiegen.

A.8 Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr

Uns sind keine weiteren wesentlichen Ereignisse des Geschäftsjahres 2023 bekannt, als sie in diesem Bericht über die Lage der Gesellschaft dargestellt werden.

B Darstellung der Lage des Unternehmens

B.1 Ertragslage

Der Umsatz der Safran Engineering Services GmbH ist 2023 gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um 16 % gestiegen.

Das EBIT hat sich wie erwartet weiterhin stark positiv entwickelt. Dies liegt vor allem an den gestiegenen Umsätzen bei stabilen fixen Kosten.

Zum anderem gab es positive EBIT-Effekte durch Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 298, davon entfallen TEUR 198 auf Auflösungen im Zusammenhang mit Projektrisiken.

Bei einem Gesamtumsatz von TEUR 26.007 (Vorjahr: TEUR 22.395) und einem Betriebsaufwand unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen und sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 22.939 (Vorjahr: TEUR 20.301) wurde ein positives EBIT von TEUR 3.069 (Vorjahr: TEUR 2.094) erzielt.

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr teilen sich auf folgende Bereiche auf:

Umsätze

in TEUR 2023 2022
Engineering 12.835 10.829
Interconnection Systems Europe Services 8.715 7.026
Arbeitnehmerüberlassung 4.348 4.430
Sonstiges (Mieten) 109 110
Total 26.007 22.395

Die Vorjahresprognose hinsichtlich der Umsatzerlöse für das Jahr 2023 wurde deutlich übertroffen.

B.2 Finanzlage

Zum 31. Dezember 2023 hatte die Safran Engineering Services GmbH keine weiteren Bankverbindlichkeiten. Die Finanzierung erfolgt bei Bedarf grundsätzlich innerhalb des SAFRAN Konzerns.

Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr durchgehend gesichert.

Zum 1. April 2006 wurde für alle SAFRAN-Gesellschaften in Deutschland ein zentralisierter Cash-Pool, basierend auf dem "Treasury Agreement" (aktuelle Fassung vom 22. Dezember 2015), eingeführt.

In 2023 hat sich der Freecashflow sehr positiv entwickelt. Die Cash-Pool Verbindlichkeit konnte um TEUR 1.957 reduziert werden.

Gegenüber des SAFRAN-Konzerns bestand zum 31. Dezember 2023 eine Cash-Pool Verbindlichkeit über TEUR 52.

B.3 Vermögenslage

Die Anlagenintensität ist im Geschäftsjahr 2023 mit einem Wert von 1,7 % gegenüber dem Vorjahr (2022: 1,5 %) gestiegen. Die Eigenkapitalquote betrug zum 31. Dezember 2023 42,4 % (Vorjahr: 19,8 %).

Das Fremdkapital von TEUR 4.956 besteht ausschließlich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Summe der liquiden Mittel und kurzfristigen Forderungen von TEUR 8.052 übersteigt das Fremdkapital um TEUR 3.096.

B.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht aus der Bilanz ersichtlich sind. Diese verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Zeiträume:

< 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
663 453 0

B.5 Zusammenfassung der Entwicklung

Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 unter Berücksichtigung der vorangegangenen, angespannten Situation in der Luftfahrt und den daraus resultierenden Herausforderungen an das Unternehmen sehr zufrieden. Ein besonderes Augenmerk lag im Jahr 2023 weiterhin auf der Entwicklung von Neugeschäft inner- und außerhalb des Luftfahrtsegments. Dieses Ziel konnte sowohl in allen strategisch relevanten Bereichen als auch an allen Standorten erreicht werden und erlaubt auf diese Weise zukünftig eine bessere Ausbalancierung der Kunden- und Projektstrukturen. Hervorzuheben ist ebenfalls die Ausweitung von Aktivitäten innerhalb der Safran Gruppe, welche ein weiteres Wachstumspotential für die Folgejahre repräsentiert.

C Chancen- und Risikobericht sowie Prognosebericht

C.1 Chancen- und Risikobericht

Die Chancen für die Safran Engineering Services GmbH lassen sich in zwei Kernbereiche unterteilen:

Luftfahrt:

In der Luftfahrt bestehen die Chancen im Wesentlichen durch die anstehenden Entwicklungsprogramme, sowohl im Airbus als auch im Safran Konzern, im zivilen als auch im militärischen Bereich. Auch die Steigerung der Flugzeugproduktionsrate sowie ein teigender Bedarf im Bereich Umrüstung / Modifikation bietet enormes Potential für die Erweiterung der Produktionsaktivitäten. Auch für das Jahr 2024 erwarten wir einen weiteren Anstieg der Aktivitäten insbesondere mit den aktuellen Hauptkunden.

Software:

Im Bereich Software ergeben sich Chancen für die Safran Engineering Services GmbH im Automotive-Bereich, ausgelöst durch steigende Anforderungen an die Softwarearchitektur in Fahrzeugen aufgrund der wachsenden Bordelektronik-Vernetzung. Im Luftfahrtbereich entstehen zunehmend Chancen in den Gebieten Triebwerkssteuerung, Avionik und In-flight Entertainment, insbesondere durch einen wachsenden Bedarf innerhalb der Safran Gruppe.

Aufgrund der Entwicklung der Unternehmensaktivitäten sind die aus der Abhängigkeit vom Endkunden Airbus resultierenden Risiken gesunken, aber noch existent. Ein wesentlicher Teil des Umsatzes ist direkt oder indirekt abhängig von der Geschäftsentwicklung in der Zivilluftfahrt, welche durch externe Einflussfaktoren wie u. a. Pandemien maßgeblich beeinflusst werden kann. Eine voranschreitende Diversifizierung in den Bereichen Defence und Space ist daher essenziell und angestrebt.

Die Unternehmensrisiken betreffen im Wesentlichen die Verfügbarkeit von neuem Personal sowie Engpässe in der Lieferkette, weshalb es das Ziel des Unternehmens ist insbesondere die Bereiche Personalabteilung und Einkauf zu verstärken. Des Weiteren besteht das Risiko eines überdurchschnittlichen Anstiegs der Personalkosten durch massive Gehaltserhöhungen im Rahmen der aktuell noch laufenden Tarifverhandlungen zwischen dem AGA Unternehmensverband und der Gewerkschaft VERDI.

Die Projektrisiken betreffen im Wesentlichen das A350-Programm und resultieren aus potentiellen Änderungsaufwendungen bei einzelnen Flugzeugen, die nach dem Abschluss der eigentlichen Design-Phase und vor der Auslieferung an die Endkunden (Fluggesellschaften) auftreten können.

C.2 Prognosebericht

Sowohl die laufenden langfristigen Projekte, die im Geschäftsjahr 2023 neu entstandenen Geschäftsbeziehungen, eine unseres Erachtens hohe Kundenzufriedenheit als auch unseres Erachtens volle Auftragsbücher unserer Hauptkunden sowie des Mutterkonzerns lassen das Unternehmen optimistisch in die Zukunft blicken. Auch die mittlerweile stark abgeschwächten Auswirkungen der Corona Pandemie und das damit verbundene Wachstum in der Luftfahrtbranche beeinflussen die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Daher geht das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2024 von einem weiter moderat steigenden Auftragsvolumen und somit auch Umsatzerlösen und damit einhergehend einem moderat steigenden EBIT im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 aus.

Ebenso wird eine deutlich positive Entwicklung der Liquiditätsausstattung in den nächsten 12 Monaten erwartet, sodass die Geschäftsführung keine Hinweise für eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft identifiziert. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein EBIT und Freecashflow im niedrigen einstelligen Millionenbereich erwartet. Der Freecashflow ist stark abhängig von dem Zahlungsverhalten der Kunden, welches zu einem kurzfristigen Finanzierungsbedarf führen kann. Dieser Finanzierungsbedarf wird durch das konzerninterne Cashpooling gedeckt.

Die Planungen für die mittelfristige Umsatzentwicklung über das Jahr 2024 hinaus sind stark von den Annahmen über die Auswirkungen der aktuellen politischen Spannungen innerhalb Europas abhängig. Insbesondere der aktuelle Russland-Ukraine Konflikt birgt großes Einflusspotential auf die Planungen des Unternehmens. Es werden zwar keine gravierenden Einflüsse aufgrund eingeschränkter Handelsbeziehungen auf den Umsatz erwartet, weiterhin steigende Kosten aufgrund der steigenden Inflation und den steigenden Energiekosten sind jedoch wahrscheinlich und spiegeln sich in den Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften wider. Diese Annahmen sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet. Treffen die diesen Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zu, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen.

D Sonstige Angaben

D.1 Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

D.2 Zweigniederlassungsbericht

Es bestehen Zweigniederlassungen in Wolfsburg, Donauwörth und Berlin.

Risikomanagement

Im Jahr 2005 wurden bei der Safran Engineering Services GmbH die konzernweiten Vorgaben zum Internen Kontrollsystem (IKS) der SAFRAN Gruppe implementiert. Das IKS basiert auf dem französischen LSF (Loi de securite financiere) und wird in einem im Intranet verwalteten Tool abgebildet.

Aufgrund der reduzierten Unternehmensgröße erfolgte im Jahr 2021 erstmalig eine Rückstufung auf "Basics" bzgl. des Umfangs des Internal Control Audits. Auch im Geschäftsjahr 2023 umfasste das Audit wieder die "Basics" Prüfungsanforderungen. Es wurden insgesamt 58 Prozesse getestet, die im Rahmen der konzernweiten Vorgaben mit vollem Testumfang analysiert wurden. Es gab keine wesentlichen Beanstandungen.

Im Juli 2005 erfolgte eine Gruppenzertifizierung nach AS/EN/JISQ 9100. Auch im Geschäftsjahr 2023 wurde die Konformität zu diesem Management Standard wieder bestätigt.

 

Hamburg, den 28. März 2024

Michael Pulham, Geschäftsführer

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