bintec elmeg Security GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mario Aguilar Alonso seit 17.3.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Grupo Empresarial Teldat, S.L. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
bintec elmeg GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 20191. Grundlagen des Unternehmens1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die bintec elmeg GmbH - ein Unternehmensbereich der Grupo Empresarial Teldat, S.L. mit Sitz in Madrid, Spanien - ist ein europäischer Anbieter von integrierten Kommunikationslösungen für mittelständische Unternehmen und Freiberufler in den Kompetenzfeldern IP Access, Security, Sprache und WLAN. Darüber hinaus liefert das Unternehmen hoch skalierbare und flexible Lösungen für Filialvernetzungen bei Großunternehmen. Abgerundet wird das Portfolio mit Produkten und Lösungen, die im Carrier/ Service Provider Umfeld vermarktet werden. Das Produkt- und Lösungsportfolio ermöglicht es Unternehmen unterschiedlicher Größe, Standorte via VPN sicher miteinander zu verbinden und Netzwerke bestmöglich zu schützen. Zudem erlaubt das bintec elmeg Portfolio, mobile Mitarbeiter an die Firmenzentrale anzubinden sowie flexible, zuverlässige und schnelle Telekommunikations- oder Wireless LAN-Infrastrukturen mit umfassenden Leistungsmerkmalen aufzubauen. Bedarfsgerechte Lösungen unterstützen hierbei den professionellen Anwender, um die Herausforderungen im ITK-Infrastrukturbereich problemlos zu bewältigen. 1.2. Ziele und Strategien Ziel der bintec elmeg GmbH ist es eine führende Rolle unter den international tätigen Herstellern innovativer ITK-Produkte und Lösungen für Geschäftskunden einzunehmen. Wir verfolgen das Ziel, die Chancen und technologischen Anforderungen des digitalen Wandels für Unternehmen zu erkennen und diese im Geschäftsalltag erfolgreich umzusetzen. Wir sind ein international agierendes Unternehmen mit zukunftssicherem und innovativem Produkt- und Lösungsportfolio. Einen sich ständig verändernden Markt nutzen wir als Chance, unsere ITK-Lösungen frühzeitig und entsprechend der aktuellen Trends kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dabei ist es unsere Mission, unseren Kunden echte Mehrwertlösungen anzubieten, mit denen ihr Unternehmen langfristig erfolgreich ist. Wir unterstützen unsere Kunden bei den Herausforderungen der Digitalisierung in den Unternehmen. Dabei setzen wir auf neue Technologien sowie hochskalierbare und flexible Lösungen. Die Unternehmen können wirtschaftlich und kostenbewusst handeln und bleiben dabei nachhaltig wettbewerbsfähig. Leistungsfähige Lösungen bringen dabei den Vorteil, die Kommunikation im digitalen Alltag stetig zu verbessern und die Zukunft in globaler werdenden Märkten zu sichern. Dank der jahrzehntelangen Erfahrung als Hersteller von Sprach-Daten konvergenten Systemen, profitieren unsere Kunden mit dem bintec elmeg Ökosystem von einem perfekt aufeinander abgestimmten Portfolio für kleine, mittlere und große Unternehmen. Wir gehören zu den führenden Unternehmen bei der ALL-IP-Umstellung und Filialvernetzung.Starke Referenzen nach unserer Einschätzung zufriedener Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen sprechen für ein maßgeschneidertes Portfolio, das sich durch Qualität auszeichnet. Als zuverlässiger Partner bieten wir unseren Geschäftspartnern eine umfassende Projektunterstützung bereits ab der Planungsphase. Unser fachlich kompetenter und deutschsprachiger Support unterstützt unsere Partner mit tiefgehendem Know-how - auch nach der Realisierungsphase. Wir sind stolz auf ein bedeutendes Partnernetzwerk, das sich durch ein hohes Maß an Fach- und Lösungskompetenz auszeichnet. Wir legen Wert auf einen konstruktiven Informationsaustausch mit unseren Partnern. Zusammen mit unseren namhaften Technologiepartnern bieten wir unseren Kunden innovative und marktführende IT-Lösungen. Als mittelständisches Unternehmen setzen wir individuelle Kundenanforderungen agil um. Wir denken langfristig und bauen unsere Wettbewerbsstärke dauerhaft aus. Eine breite Installationsbasis im nationalen und internationalen Bereich spricht für die Qualität und Zuverlässigkeit des Portfolios. Dabei stehen die seit Jahren im Markt etablierten Marken bintec und elmeg für IT-Sicherheit "Made in Germany". Kompetente und engagierte Mitarbeiter/innen ermöglichen unseren Unternehmenserfolg. Wir fordern und fördern die Kompetenz, Eigenverantwortlichkeit und das Engagement unserer Mitarbeiter als wesentliche Erfolgsbasis. Als Gemeinschaft entscheiden wir im Team und setzen unsere Strategie verantwortungsvoll und kundenorientiert um. Unsere Führungskräfte gehen mit gutem Beispiel voran und sind dafür verantwortlich, die Unternehmensstrategie gemeinsam erfolgreich umzusetzen. Dabei richten sich Führungskräfte und Mitarbeiter nach unseren verbindlichen Leitlinien. Alle Mitarbeiter/innen sind am Unternehmenserfolg beteiligt. Unsere Führungskräfte sind Vorbild für eine respektvolle sowie zielgerechte Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern und schaffen Transparenz durch Information und Kommunikation. 1.3. Forschung und Entwicklung Gegenstand der bintec elmeg GmbH Entwicklungstätigkeit sind innovative Lösungen in den Bereichen IP Access, Security, Sprache und WLAN. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter und motivierter Mitarbeiter. Insgesamt besteht die Mitarbeiterzahl in der Forschung und Entwicklung im Jahr 2019 aus 37 Mitarbeitern (Vj. 38 Mitarbeiter). Zu dem Umfang der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen wird auf den Anhang verwiesen. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug zum Geschäftsjahr 2.859,1 TEUR, davon wurden 1.546,4 TEUR aktiviert. 1.4. Personal Spiegelbild der Technologiekompetenz der bintec elmeg GmbH ist der hohe Ausbildungsstand und die Qualifikation der Mitarbeiter. Von den insgesamt 96 Mitarbeitern zum Jahresende (Vj. 99 Mitarbeiter) haben rd. 44% der Mitarbeiter ein Hochschulstudium und rd. 56% der Mitarbeiter eine qualifizierte Berufsausbildung abgeschlossen. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im deutschen Kernmarkt haben sich die volkswirtschaftlichen Eckdaten gegenüber dem Vorjahr leicht positiv entwickelt. So wuchs im Jahr 2019 das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,6 % (Vj. 1,5 %). Die Arbeitslosenquote lag durchschnittlich bei 5,0%. (1) Allerdings lässt sich feststellen, dass die wirtschaftliche Entwicklung wie auch schon in den Vorjahren verhältnismäßig wenig Einfluss auf den Bereich der Telekommunikation hat. Hier dominieren weiterhin anhaltender Preisdruck und ein intensiver Wettbewerb. Der Kommunikationsmarkt war in 2019 durch die nahezu vollständigen IP-Transformation geprägt.
(1) (Quelle: https://de.statista.com)
2.2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Das Geschäftsjahr 2019 ist durch die abgeschlossene Implementierung von "All IP"-Lösungen (die Kombination von Internet Access, Voice over IP, IP-VPN) in den Geschäftskunden Massenmarkt durch die Deutsche Telekom geprägt. Dementsprechend traf der erwartete Umsatzrückgang ein, allerdings fiel er geringer als erwartet aus und liegt um 2,3 Prozentpunkte über den prognostizierten Wert. Aufgrund des bestehenden Produktmixes hat sich die Brutto Marge gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozentpunkte verringert und entspricht damit dem prognostizierten Wert überein. Die EBITDA Marge verringerte sich nur leicht um 0,9 Prozentpunkte. Hintergrund hierfür sind die geringeren Personalkosten und erzielten Einsparungen im sonstigen betrieblichen Aufwand. Der DACH Channel Vertriebsbereich (Distributions- und Fachhandelsgeschäft) verzeichnete einen Rückgang von 20,9%. Hintergrund hierfür ist, dass auch die All-IP Implementierung durch die Systemhäuser nahezu abgeschlossen wurde. Zudem hat die strategisch bedingte Abkündigung der Hybird in 2018 sich entsprechend ausgewirkt. Dagegen konnte sich der Umsatz im Bereich Business Partner um 12,7% verbessern. Die Ursache hierfür liegt im Wesentlichen im Produktmix, resultierend aus einer höheren Absatzmenge an höherpreisigen Digitalisierungsboxen. Des Weiteren hat die Deutsche Telekom zum Jahresende hin ihren Lagerbestand erheblich ausgebaut. Der Bereich Service Provider verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 960 T€. Grund hierfür ist die veränderte Einkaufspolitik von zwei Hauptkunden bei bestimmten Projektgeschäften zum Jahresende. Aus Produktsicht konnte im Geschäftsjahr mit den Produktsparten Access und Voice/VoIP über alle Geschäftsbereiche in Summe ein Umsatz von 25.871,09 T€ (Vj. 27.144 T€) erzielt werden. Die Produktsparte Access mit den drahtgebundenen und drahtlosen Produkten für die Anbindung von Unternehmen, Filialen sowie Heimarbeitsplätzen trug einen Umsatzanteil in Höhe von 5.386,3 T€ (Vj. 6.429,8 T€) bei. In der Produktsparte Voice / VoIP mit den kompakten und modularen TK-Anlagen, VoIP-Systemen sowie den spezifischen Systemtelefonendgeräten konnte ein Umsatz von 19.906,5 T€ (Vj. 19.956,9 T€ ) realisiert werden. Bei einem Auftragseingang von 24.148,29 T€ (Vj. von 25.543,99 T€) im Geschäftsjahr, beläuft sich der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2019 auf 1.179,7 T€ (Vj. auf 1.962,4 T€). Der Materialaufwand des Jahres 2019 lag mit 14,45 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres. Bei Produkten mit einer Wertschöpfung innerhalb der EU konnten die Bezugskosten im Vergleich zum Vorjahr konstant gehalten werden. Bei den Produkten die aus dem EU-Ausland eingekauft wurden, verschlechterten sich die Preise aufgrund des schlechteren Wechselkurses gegenüber dem US-Dollar. Das Betriebsergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 480,7 T€ auf 1.322,2 T€ (Vj. 1.802,9 T€). Der Jahresüberschuss erhöhte sich in 2019 um 141,4 T€ auf 1.183,7 T€ (Vj. 1.042,3 T€). Der niedrigere Vorjahreswert wurde im Wesentlichen durch die Beteiligungsabschreibung i.H.v. 500 T€ verursacht. Insgesamt fällt die Bewertung des Geschäftsjahres 2019 positiv aus. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft3.1. Ertragslage und wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt über Steuerungskennzahlen. Im Wesentlichen sind hierbei hervorzuheben: Umsatz, Bruttomarge und EBITDA Marge. Die Ertragslage unseres Unternehmens stellt sich für das abgelaufene Wirtschaftsjahr 2019 in einer zur Gewinn- und Verlustrechnung abweichenden Gliederung wie folgt dar:
In 2019 war ein Umsatzrückgang von 1.272,9 T€ auf 25.871,1 T€ zu verzeichnen. Hintergrund hierfür ist, dass die Migration der "All IP"-Lösungen in allen Vertriebsbereichen in die Abschlussphase gekommen ist. Aufgrund von Bestandsveränderungen, verursacht durch Lagerzugänge zum Jahresende, erhöhte sich der Materialaufwand um 0,8 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Der niedrigmargige Vertriebsbereich Business Partner konnte gegenüber dem Vorjahr zulegen, während der Trend in den höhermargigen Vertriebsbereichen Channel und Service Provider gegenläufig war, so dass die Bruttomarge insgesamt um 3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr fiel. Die sonstigen betrieblichen Erträge, die sich überwiegend aus IC Erträgen zusammensetzen, liegen mit 2.278,5 T€ knapp über dem Vorjahreswert von 2.159,9 T€. Aufgrund unbesetzter offener Stellen verringerte sich der Personalaufwand um 182,4 T€ auf 7.160,4 T€ (Vj. 7.342,8 T€). Der sonstige betriebliche Aufwand reduzierte sich Aufgrund erzielter Ersparnisse in unterschiedlichen Bereichen um 681,7 T€ auf 5.032,1 T€ (Vj 5.713,8 T€). Insgesamt weist das EBITDA in 2019 einen Rückgang von 409,7 T€ auf 3.045,6 T€ aus (Vj. 3.455,3 T€), während die EBITDA Marge lediglich um nur 0,9 Prozentpunkte abnahm. 3.2. Finanzlage- und Vermögenslage 3.2.1. Kapitalstruktur
Das Eigenkapital stieg gegenüber 2018 von 4.938,1 T€ auf 6.121,8 T€ an. Dieser Anstieg resultiert aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 1.183,7 T€. Dementsprechend erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 45,7% im Vorjahr auf 60,1% in 2019. Die Fremdkapitalquote verringerte sich entsprechend von 54,3% im Vorjahr auf 39,9% 2019. Hierin enthalten ist die vollständige Tilgung der Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft. So haben sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um 291,7 T€ erhöht, während sich die Verbindlichkeiten um 1.070,3 T€ verringert haben. 3.2.2. Investitionen Die Gesamtinvestitionen im Geschäftsjahr 2019 belaufen sich auf 1.567,3 T€ (Vj. 1.744,9 T€). Hiervon entfällt ein Anteil in Höhe von 21,0 T€ (Vj. 154,2 T€) auf Sachanlagen. 1.546,4 T€ entfallen auf aktivierte Eigenleistungen. Die daraus hervorgehenden Produkte sind wesentlicher Bestandteil der strategischen Planung für die kommenden Geschäftsjahre. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen belaufen sich zum 31. Dezember 2019 unverändert auf 1.325,9 T€. 3.2.3. Liquidität Zum 31. Dezember 2019 wurden die bis dato bestehenden mittelfristige Darlehensverbindlichkeiten mit der Teldat S.A vollständig getilgt (Vj. 325,0 T€). Aktuell sind keine Kreditlinien vorhanden. Das Unternehmen finanziert sich derzeit kurzfristig über Factoring um somit einen konstanten und sofortigen Liquiditätszufluss zu gewährleisten. Kapitalflussrechnung
Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 1.757 T€, hauptsächlich zurückzuführen auf dem Rückgang der operativen Kosten und dem Abbau des Lagerbestandes zum Jahresende. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit, der im Wesentlichen auf Auszahlungen für Entwicklungskosten zurückzuführen ist, verringerte sich um 177 T€ auf 1.568 T€ und liegt damit leicht unter dem Vorjahreswert (1.745 T€). Somit wird das bisherige hohe Investitionsvolumen im R&D Bereich beibehalten. Die Veränderung im Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit, zeichnet sich hauptsächlich durch die Tilgung der Darlehensverbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen aus. 3.3. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich zum 31. Dezember 2019 wie folgt dar:
Das langfristig gebundene Vermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht reduziert und liegt in 2019 bei 3.802,0 T€. Als Grund sind hier im Wesentlichen die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen zu nennen. Der Lagerbestand hat sich analog zum Ende der All-IP Implementierung in 2019 um 699,0 T€ auf 1.779,3 T€ verringert (Vj. 2.478,3 T€). Der Bestand an Flüssige Mittel zum Jahresende liegt mit 2.167,2 T€ über dem Vorjahreswert (Vj. 1.489,8 T€). Hier wirkte sich insbesondere der Abbau des Lagerstandes positiv aus. Insgesamt war wie schon im Vorjahr die Vermögenslage im Geschäftsjahr 2019 positiv. 4. PrognoseberichtWie viele andere Unternehmen sieht auch bintec elmeg die kontinuierlich zunehmende Marktnachfrage für Cloud-basierte Produkte und Lösungen und gleichzeitig eine in vielen Bereichen beschleunigte sowie rückläufige Marktentwicklung für traditionelle Produkte. Dies bestärkt auch bintec elmeg in der konsequenten Fortsetzung der bereits eingeleiteten Wandlung vom traditionellen Hardware-Anbieter zum ganzheitlichen Anbieter von Cloud-Diensten und Services sowie speziell auf die Cloud ausgerichteten Hardware-Produkte. Der Umbau des Unternehmens erfordert auch personelle Anpassungen, die es ermöglichen auf veränderte Rahmenbedingungen entsprechend agil reagieren zu können. Diese strategische Neuausrichtung wird im Fokus des Berichtjahres stehen. Insofern ist 2020 bis zur Einführung der neuen Technologien im Wesentlichen ein Transformationsjahr, was sich auch in den Steuerungskennzahlen widerspiegeln wird. Darüber hinaus wird auch die Covid-19 Situation sich im erheblichen Maße negativ auf den laufenden Umsatz - insbesondere im Distributionsgeschäft - auswirken. Ausgehend vom Oktoberergebnis 2020 wird eine Reduzierung des Umsatzes von 65 Prozentpunkten und der EBITDA Marge von 64 Prozentpunkten erwartet. Die Bruttomarge wird sich voraussichtlich um 4 Prozentpunkte verringern. Ungeachtet dessen, wird aufgrund der in ausreichender Höhe bereitgestellten finanziellen Mittel durch die Muttergesellschaft, die Operabilität des Geschäftes weiterhin gewährleistet. Entsprechend des Fortschritts im Oktober 2020 wird der Transformationsprozess im ersten Quartal 2021 abgeschlossen sein; insofern können wir für 2021 ein neutrales und für die darauffolgenden Jahre wieder ein positives Betriebsergebnis prognostizieren, dass sich dann in den kommenden Geschäftsjahren ausbauen und verfestigen wird. Darüber hinaus werden wir, mit dem Ziel unseren Kunden flexible Lösungen anbieten zu können, bereits in 2020 strategische Partnerschaften mit unseren Wettbewerbern intensivieren. Ansonsten sind keine wesentlichen Veränderungen zu erwarten. 5. Risiko- und Chancenbericht5.1. Risikomanagementsystem Ziel des umgesetzten Risikomanagements sind die Identifizierung, Qualifizierung und Quantifizierung von möglichen Risiken für unsere Gesellschaft. Nach Einschätzung der Wahrscheinlichkeit eines Eintritts und des Schadenrisikos werden Prioritäten in Bezug auf das Risikomanagement definiert und festgelegte Maßnahmen umgesetzt. Wir erstellen ein monatliches Reporting mit einer monatlichen Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung. Darüber hinaus wird ein internes Forderungsmanagement betrieben und spezifisches Projekt- und Entwicklungscontrolling durchgeführt. Die damit verfolgten Ziele werden regelmäßig geprüft und soweit erforderlich angepasst. 5.2. Risiken Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller Einzelrisiken. Die Risikodarstellung bezieht sich auf den Prognosezeitraum von 12 Monaten. Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, werden von der Geschäftsführung zurzeit nicht gesehen. Die aufgeführten Risiken und deren Eintrittswahrscheinlichkeit haben sich im Vergleich zum Vorjahr, mit Ausnahme der Sondersituation Covid-19, nicht wesentlich verändert. Hierzu lässt sich feststellen, dass die Covid-19 Situation einen weitreichenden Investitionsrückgang auf Kundenseite zur Folge hat und somit einen erheblichen Umsatzrückgang nach sich zieht. Darüber hinaus kommt es - bedingt durch die Fertigung in Fernost - zu wesentlichen Verzögerungen in der Lieferkette, die ebenfalls zu weiteren Umsatzeinbußen führen. Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden zurzeit von der Geschäftsführung ebenfalls nicht gesehen. Es gibt jedoch eine Reihe von allgemeinen Risiken für Unternehmen, die auch die Geschäftsentwicklung der bintec elmeg GmbH beeinflussen können. Projektausfallrisiko Die Gesellschaft ist im Projektgeschäft ein wichtiger Partner für Systemintegratoren und Telekommunikationsunternehmen. Dieses Projektgeschäft orientiert sich sehr stark an der konjunkturellen Lage und der damit verbundenen Investitionsneigung auf Endkundenseite. Das Projektausfallrisiko ist als Mittel einzustufen. Durch die Erweiterung des Projektgeschäftes sowohl auf nationaler, als auch internationalen Ebene, bei gleichzeitiger Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen, wird das Risiko erheblich verringert. Risiko durch die Abweichung vom ursprünglichen Projektplan Im Projektgeschäft können sich erhebliche zeitliche Abweichungen in dem Release-Plan des Auftraggebers, Änderungen in den Produktanforderungen zum Projektende und wesentliche Abweichungen von der ursprünglichen Abnahmemenge, zu einem Risikofaktor entwickeln. Das Risiko ist als Mittel einzustufen. Durch die Einbeziehung des Auftraggebers in jeder der einzelnen Entwicklungsstufen, können Risiken aufgefangen und gleichzeitig die eingesetzten Ressourcen angepasst werden. Marktrisiko So zeichnet sich der ITK-Markt, in dem unser Unternehmen tätig ist, durch eine hohe Wettbewerbsintensität bei gleichzeitiger hoher Innovationsnachfrage des Marktes aus. Von daher ist die zukünftige Geschäftsentwicklung grundsätzlich davon abhängig, inwieweit es gelingt unsere Marktposition zu halten bzw. auszubauen sowie flexibel auf kurzfristige Markt- und Technologieveränderungen zu reagieren. Das Risiko ist als Mittel einzustufen. Aufgrund der hohen Innovationsleistung der R&D Abteilung im Verbund mit der Muttergesellschaft, lässt sich das Risiko wesentlich reduzieren. Forderungsausfallrisiko Durch den Abschluss von Warenkreditversicherungen sollen Forderungsausfallrisiken reduziert werden und daher ist das Risiko als gering zu betrachten. Lizenzrisiken bzw. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten In dem Tätigkeitsfeld der bintec können Lizenzrisiken bzw. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten nicht ausgeschlossen werden. Trotzdem ist das Risiko überschaubar und ebenfalls als gering zu betrachten. Wir haben unsere Aktivitäten und Systeme zur Erkennung und Überwachung von geschäftsspezifischen Risiken überprüft und festgestellt, dass diese geeignet sind zur Erkennung und Gegensteuerung von Risiken, die die Entwicklung und den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. 5.3. Chancenbericht Für die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolges, ist es entscheidend Chancen zu erkennen und diese strategisch und finanziell zu bewerten. Die Darstellung bezieht sich auf den Prognosezeitraum von 12 Monaten. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten der aufgeführten Chancen haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Chancen aus Innovationen Mit der Markteinführung von be.SDx als SDWAN basierte Cloud-Lösung für SME Kunden und Partner wird ein wichtiger Meilenstein erreicht um den Wandel zum ganzheitlichen Anbieter von Cloud-Diensten und Services sowie speziell auf die Cloud ausgerichteten Hardware-Produkten abzuschließen. Diese Entwicklungen erfordern auch eine weitere Fokussierung im Produkt- und Lösungsbereich. Neben für Cloud-Lösungen optimierten Produkte stehen vor allem Produkte für eine ganzheitliche Netzwerk-Infrastruktur (WAN, LAN, WLAN) und konvergente Sprach-Daten-Produkte für SME-Kunden bis hin zu Filialisten, wie auch spezialisierte Lösungen für Industrial, Mobility und IoT im Fokus. Wir erwarten, dass unsere Aktivitäten rund um diese Produktentwicklung maßgeblich dazu beitragen werden unsere Wettbewerbsposition auszubauen und zu verfestigen. Chancen aus Markt und Umfeld Unsere strategische Kooperation im Bereich All-IP eröffnet uns die Möglichkeit die Geschäftsabwicklung nach Abschluss der AII-IP Migration durch den Hardwaretausch der installierten Basis weiterhin fortzuführen. Das Geschäftsjahr 2020 wird durch eine strategische Neuausrichtung bestimmt. Die damit einhergehende Entwicklung von zukunftsorientierten Produktlösungen im Bereich Cloud-Diensten und auf Cloud ausgerichteten Hardware-Produkte, ermöglicht es bintec elmeg GmbH sich weiterhin als strategischer Lieferant zu positionieren. Dementsprechend bildet diese anvisierte Wachstumsstrategie die Basis für einen optimistischen Ausblick in die nachfolgenden Geschäftsjahre.
Nürnberg, den 23. November 2020 Die Geschäftsführung Fernando Prado Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis 31.12.2019Amtsgericht Nürnberg, HRB 24765 A. ALLGEMEINE ANGABENDer Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften mit den Änderungen des am 23. Juli 2015 in Kraft getretenen Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRuG) gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Im Übrigen wurde die Form der Darstellung im Jahresabschluss beibehalten. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bewertungsänderungen sind keine erfolgt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Herstellungskosten ohne Einbeziehung der Verwaltungskosten und ohne Fremdkapitalzinsen aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 4 Jahren linear pro rata temporis abgeschrieben. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear pro rata temporis über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 4 Jahren abgeschrieben. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und über einen Zeitraum von 8 Jahren planmäßig linear pro rata temporis abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von vier Jahren abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände bis 250,00 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Für geringwertige Vermögensgegenstände über 250,00 € bis 1.000,00 € wird ein Sammelposten im Jahr der Anschaffung gebildet und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Sofern der beizulegende Wert von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen zum Bilanzstichtag auf Grund einer dauernden Wertminderung unter dem Buchwert liegt, wird eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen und gegebenenfalls die Restnutzungsdauer angepasst. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ausleihungen werden zum Rückzahlungsbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden mit dem Einkaufspreis bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen in Abhängigkeit von Lagerdauer, verminderter Marktgängigkeit sowie auf Grund gesunkener Wiederbeschaffungskosten und gesunkener Verkaufspreise. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Soweit notwendig, wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Unter der Position Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen gegen Unternehmen ausgewiesen, für die die Voraussetzungen der Vollkonsolidierung im Rahmen des Konzernabschlusses der Grupo Empresarial Teldat S.L. vorliegen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die langfristigen Rückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz entsprechend ihrer Laufzeit abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen ausgewiesen, für die die Voraussetzungen der Vollkonsolidierung im Rahmen des Konzernabschlusses der Grupo Empresarial Teldat, S.L. vorliegen. Als passive Rechnnungsabrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Die latenten Steuern werden mit einem Körperschaftsteuersatz (inklusive Solidaritätszuschlag) von 15,83% sowie mit einem Gewerbesteuersatz von 15,09 % bewertet. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag erfolgswirksam zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet, soweit deren Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden am Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprizinps zum historischen Kurs oder zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist separat dargestellt. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wurde über einen Zeitraum von 8 Jahren abgeschrieben, weil aus Sicht der Geschäftsführung dies die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer darstellt. Im Geschäftsjahr 2019 wurden planmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von 1.723,4 T€ vorgenommen. Es erfolgten keine außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen aufgrund dauernder Wertminderung (VJ 500,0 T€). Der Anlagespiegel zum 31.12.2019 ist als Anlage 1 zum Anhang dargelegt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen keine Forderungen gegen Gesellschafter. Im Jahr 2019 wurden ausgewählte Forderungen aus Lieferung und Leistung im Zuge eines Factoring Programmes in Höhe von gesamt 16.375,3 T€ (Vorjahr 14.168,3 T€) veräußert. Im Rahmen des Factorings entstanden im Geschäftsjahr 2019 Zinsaufwendungen in Höhe von 3,0 T€ (Vorjahr 82,6 T€). Das Factoring diente der vorzeitigen Beschaffung von Zahlungsmitteln. 3. Aktive Rechnungsabgrenzung Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Versicherungskosten in Höhe von 41,5 T€, Lizenzkosten 5,7 T€ sowie für sonstige Kosten in Höhe von 8,5 T€. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 1.000.000,00 € und ist vollständig erbracht. Die Kapitalrücklage steht mit 9.750 T€ zu Buche. Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von 1.042,3 T€ wurde auf neue Rechnung vorgetragen. 5. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von 34,9 T€ wurden für ausstehende Körperschaft- und Gewerbesteuer gebildet. 6. Sonstige Rückstellungen Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen betreffen:
7. Verbindlichkeiten aus Lieferung und sonstigen Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstigen Leistungen in Höhe von 336,4 T€ (Vorjahr 196,0 T€) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 8. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beruhen auf
Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 9. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 226,9 T€ (Vorjahr 390,2 T€) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 10. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Einnahmen aus dem Verkauf von Lizenzen, die mehrjährig gültig sind. 11. Latente Steuern Es bestehen in Höhe von 1.886,3 T€ gewerbesteuerliche und in Höhe von 2.552,8 T€ körperschaftsteuerliche Verlustvorträge per 31.12.2019 nach der Ertragssteuererklärung. Die latenten Steuern werden mit einem Körperschaftsteuersatz (inklusive Solidaritätszuschlag) von 15,83% sowie mit einem Gewerbesteuersatz von 15,09 % bewertet. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzbetrachtung) ein Passivüberhang aus temporären Differenzen an Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Soweit aktive latente Steuern bestehen, werden diese mit passiven latenten Steuern verrechnet. Den passiven latenten Steuern in Höhe von 18,1 T€, die aus dem Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände resultieren, stehen aktive latente Steuern aus Rückstellungen aus drohenden Verlusten in Höhe von 8,0 T€ gegenüber. Durch den Ansatz von aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen in gleicher Höhe des Passivüberhangs werden keine latenten Steuern in der Bilanz ausgewiesen. C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geografischen Märkten wie folgt auf:
2. Andere aktivierte Eigenleistungen Die anderen aktivierten Eigenleistungen betrugen im Geschäftsjahr 2019 1.546,3 T€ (Vorjahr: 1.546,3 T€). 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 136,3 T€. (Vorjahr 119,7 T€). Im Wesentlichen resultieren diese aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 135,9 T€ (Vorjahr 96,3 T€). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Weiterberechnung von verauslagten Kosten für verbundene Unternehmen in Höhe von 2.052,1 T€ (Vorjahr 1.890,5 T€). Erträge aus der Währungsumrechnung sind von untergeordneter Bedeutung. 4. Materialaufwendungen Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren stiegen im Geschäftsjahr 2019 auf 14.451,6 T€ ab. (Vorjahr 14.330,4 T€). 5. Personalaufwendungen Die Personalaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2019 7.160,4 T€ (Vorjahr 7.342,8 T€). 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Im Geschäftsjahr 2019 betrugen die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.723,4 T€ (Vorjahr 1.652,4 T€). 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten keine periodenfremden Aufwendungen (Vorjahr 102,1 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Fremdleistungen in Höhe von 397,8 T€ (Vorjahr 340,5 T€) sowie Kosten zur Weiterberechnung von verauslagten Kosten für verbundene Unternehmen in Höhe von 1.497,1 T€ (Vorjahr 1.889,8 T€). Aufwendungen aus Währungsdifferenzen sind von untergeordneter Bedeutung. 8. Erträge/ Aufwendungen aus einem Gewinnabführungsvertrag Aus dem zwischen der bintec elmeg GmbH als herrschende Gesellschaft und der bintec elmeg Security GmbH abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag resultieren im Geschäftsjahr 2019 Beteiligungsaufwendungen i.H.v. 6,4 T€. 9. Zinsergebnis Von den Zinserträgen entfallen keine (Vorjahr 1,7 T€), von den Zinsaufwendungen 61,2 T€ (Vorjahr 108,9 T€) auf verbundene Unternehmen. Die Zinserträge enthalten keine Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die Zinsaufwendungen enthalten keine Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 10. Forschungs- und Entwicklungskosten / aktivierte Eigenleistung Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 2.859,1 T€ (Vorjahr 2.657,4 T€). Davon wurden 1.546,3 T€ (Vorjahr 1.546,3 T€) als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert, die aus dem Entwicklungsaufwand der Digitalisierungsbox resultieren. 11. Abschreibungen auf Finanzanlagen Es wurden keine Abschreibungen auf Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2019 vorgenommen (Vorjahr 500,0 T€). 12. Ausschüttungssperre Der Ausschüttungssperre unterliegen folgende Positionen.
D. SONSTIGE ANGABEN1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen voraussichtlich Verpflichtungen bis zum Ende der Vertragslaufzeit bzw. bis zum nächsten Kündigungstermin aus
Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen ist 3.130,1 T€. Verpflichtungen betreffend die Altersversorgung sowie sonstige Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie assoziierten Unternehmen sind nicht angefallen. 2. Verbundene Unternehmen, Beteiligungen, Konzernbeziehungen Die Beteiligungsquote, der Wertansatz der Anteile zum 31.12.2019, die Ergebnisentwicklung für das Jahr 2019 bis zum 31. Dezember 2019, der Stand des Kapitals zum 31. Dezember 2019 sowie die Angabe zur unbeschränkten Haftung als Gesellschafter gemäß § 285 Nr. 11a HGB stellt sich für die verbundenen Unternehmen so wie die Beteiligungen im Überblick in der Anlage 2 zum Anhang dar. Aufwendungen aus einem Gewinnabführungsvertrag i.H.v. 6,4 T€ resultieren aus dem zwischen bintec elmeg GmbH als herrschende Gesellschaft und der bintec elmeg Security GmbH abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. 3.' Geschäftsführer bis 16. Juni 2019 (lt. Gesellschafterbeschluss): Herr Alexander Lòpez Gonzàlez, CEO, C. Friedensstr. 38c in Bad Vilbel, Deutschland ab dem 17. Juni 2019 (lt. Gesellschafterbeschluss): Herr Fernando Prado Conde, Bruckwiesenstr. 42, 90522 Oberasbach, Deutschland Herr Lòpez Gonzàles und Herr Fernando Prado sind bei der Gesellschaft angestellt und die laufenden Bezüge erfolgen über die bintec elmeg GmbH. Die Gesellschaft verzichtet auf die Offenlegung der Organbezüge nach §286 Abs.4 HGB. 4. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 96 Arbeitnehmer bei der Gesellschaft beschäftigt. Aufgliederung nach Gruppen:
5. Honorar des Abschlussprüfers Von der Erleichterung gemäß § 268 Abs. 2 S. 3 HGB wird Gebrauch gemacht. 6. Nachtragsbericht 2020 erfolgt der Umbau von einem traditionellen Hardware-Anbieter zu einem Anbieter von Cloud-Diensten und auf die Cloud ausgerichteten Hardware-Produkten. Diese Neuausrichtung erfordert erhebliche Restrukturierungsmaßnahmen. Die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus werden sich erheblich negativ auf die Ertragslage auswirken. 7. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der bintec elmeg GmbH wird als verbundenes Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB i.V.m. § 290 HGB in den Konzernabschluss der Grupo Empresarial Teldat, S.L., Madrid/Spanien, als Mutterunternehmen mit dem kleinsten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird im spanischen Amtsblatt offengelegt und ist unter www.rmc.es sowie www.registrados.org zugänglich. Den größten Konsolidierungskreis stellt die Grupo Teldat, S.Com.P.A., Madrid/Spanien, dar. Der Teilkonzern der bintec elmeg GmbH erfüllt die Größenkriterien des § 293 HGB nicht und ist von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit. 8. Ergebnisverwendung Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Nürnberg, den 23. November 2020 bintec elmeg GmbH Die Geschäftsführung Fernando Prado Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2019
Abschluß eines Beherrungs- und Ergebnisabführungsvertrages im September 2017. Die Angaben im Anhang nach §285 S.1 Nr. 2 HGB , hinsichtlich der Höhe des Anteils am Kapital, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, beziehen sich auf die Handelsbilanz II. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die bintec elmeg GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der bintec elmeg GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der bintec elmeg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 23. November 2020 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marco See, Wirtschaftsprüfer Norbert Heinzelmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde am 28. Dezember 2020 festgestellt. |
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