M & A GmbHLiquidiert

40589 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 41825
Vorher
M & A GmbH Vermögensberatung
Eingetragen
14.1.2002
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Die Verwaltung eigenen Vermögens.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

M & A GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Sachanlagen 28.212,00 28.495,00
B. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.646,41 11.900,00
C. sonstige Vermögensgegenstände 1.682,35 768,43
D. Kasse 2.053,23 758,00
E. Guthaben bei Kreditinstituten 378.348,91 298.460,61
F. Rechnungsabgrenzungsposten 7.645,00 15.300,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 430.587,90 355.682,04

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 95.692,67 49.274,53
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 24.274,53 1.179,43
III. Jahresüberschuss 46.418,14 23.095,10
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 10.000,00
C. Rückstellungen 299.639,72 261.269,98
D. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.209,60 21.568,40
E. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 16.582,56 5.959,84
F. sonstige Verbindlichkeiten 6.463,35 7.609,29
Bilanzsumme, Summe Passiva 430.587,90 355.682,04

Anhang


  zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2011

A. Allgemeines

(1) Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des § 42 GmbHG und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) erstellt worden. Gemäß § 340a HGB hat die Gesellschaft die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden.

Aufgrund der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ergaben sich keine Änderungen bei den Bewertungsmethoden sowie der bisherigen Darstellung im Jahresabschluss. Insofern ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen uneingeschränkt möglich.

(2) Die Gesellschaft ist gemäß der § 340 Abs. 3 HGB und § 1 Abs. 1a des Gesetzes über das Kreditwesen ein Finanzdienstleistungsinstitut.

(3) Gemäß § 340a Abs. 1 HGB hat die Gesellschaft einen Lagebericht zu erstellen.


B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

(1) Bilanzierungshilfen wurden nicht wahrgenommen, Bilanzierungswahlrechte wurden nicht ausgeübt.

(2) Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig geometrisch-degressiv und/oder linear sowie zeitanteilig auf den Monat des Zugangs abgeschrieben (§ 253 HGB). Die Einzelheiten sind dem als Anlage III beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurden grundsätzlich die in den amtlichen Abschreibungs-Tabellen der Finanzverwaltung festgesetzten Nutzungsdauern zugrunde gelegt.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung ist zum 31.12.2011 mit € 16.100,00 bilanziert, Pkw mit € 3.564,00.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zur Höhe von € 150,00 netto wurden, sofern gegeben, gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgaben in voller Höhe abgesetzt. Im Anlagenspiegel finden diese Wirtschaftsgüter keine Berücksichtigung mehr.

Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten über € 150,00 (netto) liegen, aber den Betrag von € 1.000,00 (netto) nicht übersteigen, wurde gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten eingerichtet, in dem alle entsprechenden Wirtschaftsgüter des jeweiligen Wirtschaftsjahres zusammengefasst sind. Dieser Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren linear abgeschrieben. Der Anschaffungszeitpunkt im Wirtschaftsjahr beeinflusst die Berechnung der Abschreibungssumme nicht. Sofern ein Wirtschaftsgut aus dem Betriebsvermögen und somit aus einem Sammelposten der Gesellschaft ausscheidet, wird der Sammelposten nicht vermindert bzw. wertberichtigt. Aus diesem Grund ist für jedes Wirtschaftsjahr ein entsprechender Sammelposten neu anzulegen. Jeder dieser Sammelposten wird als ein separates Konto in den Sachanlagen geführt und im Anlagenspiegel entsprechend ausgewiesen. Der Sammelposten 2008 ist zum 31.12.2011 mit € 122,00 bilanziert, der Sammelposten 2009 mit € 75,00, der Sammelposten 2010 mit € 238,00 und der Sammelposten 2011 mit € 8.113,00.

(3) Die Forderungen (an Kreditinstitute und an Kunden) und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten betragen weniger als ein Jahr. Die Restlaufzeit der Forderungen an Kunden beträgt jedoch mehr als drei Monate.

Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände (€ 1.682,35) ist die wesentliche Position der Umsatzsteuer-Erstattungsanspruch  für 2011 in Höhe von € 988,92.

Das übrige Umlaufvermögen ist mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

(4) Die Posten der Rechnungsabgrenzung wurden gemäß den Vorschriften des § 250 Abs. 1 HGB i. V. m. § 5 Abs. 5 EStG angesetzt und beinhalten Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag.

(5) Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt.

(6) Der Sonderposten mit Rücklagenanteil in  Höhe von €  63.000,00 wurde im Jahr 2006 gemäß § 273 HGB in Verbindung mit den Regelungen des § 7g Abs. 3 bzw. Abs. 7 EStG a.F. (Existenzgründer) für die Anschaffung neuer beweglicher Wirtschaftsgüter in den Jahren 2007 bis 2011 gebildet. In 2007 wurde ein Betrag in Höhe von € 10.000,00 im Zusammenhang mit der Anschaffung eines neuen Firmenfahrzeugs zinslos aufgelöst. In 2008 wurde der Betrag in Höhe von € 14.300,00 im Zusammenhang mit der Anpassung der voraussichtlichen Anschaffungskosten an das aktuelle Preisniveau zinslos aufgelöst. In 2009 wurde die Existenzgründerrücklage für ein Firmenfahrzeug in Höhe von € 28.700,00 zinslos aufgelöst, da die Gesellschaft sich für das Leasing eines Firmenfahrzeugs  entschieden hat und die Anschaffung eines neuen Firmenfahrzeugs im Zeitraum bis 2011 nicht mehr in Betracht kam. Der verbleibende Betrag in Höhe von € 10.000,00 wurde in 2011 zinslos aufgelöst, da die geplanten Anschaffungen bis Ende 2011 nicht durchgeführt wurden.

(7) Die Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung passiviert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

 Die Steuerrückstellungen setzen sich zusammen aus der Körperschaftsteuerrückstellung 2010 (€ 4.916,00), der Körperschaftsteuerrückstellung 2011 (€ 9.648,00), der Solidaritätszuschlagsrückstellung 2010 (€ 270,43), der Solidaritätszuschlagsrückstellung 2011 (€ 530,69), der Gewerbesteuerrückstellung 2010 (€ 4.700,00) und der Gewerbesteuerrückstellung 2011 (€ 9.887,60).

 Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zusammen aus der Rückstellung für noch nicht genommene Urlaubstage (€19.790,00 aus dem Jahr 2010 und 2011), einer Bonuszahlung für Prokurist für 2011 (€ 30.000,00), einer Tantieme-Rückstellung (€ 41.462,00) der Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten (€ 11.500,00), der Rückstellung für Gerichts-, Prozess- und Vergleichskosten (€ 94.280,00), der Rückstellung für die Publikation des Jahresabschlusses 2011 (€ 30,00), der Rückstellung für die Nebenkostenabrechnungen ab 2007 und die damit verbundenen Rechtsberatungskosten (€ 59.005,00), der Rückstellung für in Anspruch genommene Fremdleistungen im Dezember 2011 (€ 12.750,00) sowie der Rückstellung für die Beiträge an die Berufsgenossenschaft für das Jahr 2011 (€ 870,00).

(8) Die Verbindlichkeiten wurden unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen und sind einzeln nachgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 12.209,60 resultieren aus der Finanzierung des im Rahmen der Sachanlagen ausgewiesenen Pkw und sind durch diesen in gleicher Höhe besichert. Zur Einräumung der Sicherheit wurde der Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) an die betreffende Bank ausgehändigt. Die Restlaufzeit beträgt ein bis fünf Jahre.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von € 6.463,35 und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.


C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren unter Beachtung der Vorschriften des RechKredV aufgestellt.

(2) Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben das Jahresergebnis für 2011 in Höhe von € 21.145,57 beeinflusst.

(3) Die Gesamtbezüge für der Tätigkeit des Geschäftsführungsorgans betrugen im Jahr 2011 € 165.848,48, einschließlich der Tantieme-Rückstellungszuführung für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von € 41.462,00.

(4) Für die Tätigkeiten des Abschlussprüfers fielen im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von € 14.463,66 an. Andere Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht in Anspruch genommen.


D. Sonstige Angaben

(1) Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Majid Azzagudi, Kaufmann, Düsseldorf.

(2) Im Jahr 2011 betrug die durchschnittliche Beschäftigtenzahl einschließlich Gesellschafter-Geschäftsführer 16 Angestellte.

(3) Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 46.418,14 mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von € 24.274,53 zu saldieren und auf neue Rechnung vorzutragen.


Düsseldorf, den 28. März 2012

gez. Majid Azzagudi (Geschäftsführer)

  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2012 festgestellt.

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