Alterric-Süwag-Projektentwicklungsgesellschaft mbH
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Süwag Netzservice GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Geschäftsbericht 6. Geschäftsjahr 2010Zur Vorlage in der ordentlichen Gesellschafterversammlung am 03.02.2011 in Frankfurt am Main. Inhalt Inhalt Lagebericht für das Geschäftjahr 2010 Jahresabschluss 2010
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Lagebericht für das Geschäftjahr 2010Rechtliche und wirtschaftliche RahmenbedingungenGesellschafterin der Süwag Netzservice GmbH ist zu 100 % die Süwag Energie AG, Frankfurt am Main, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Unsere Gesellschaft ist in den von der RWE AG, Essen, aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Gegenstand des Unternehmens ist der Bau, die Wartung und Instandhaltung von Energieerzeugungs- und Netzanlagen und sonstigen Transport-, Speicherungs- und Verteilungssystemen für Energie (insbesondere Strom und Erdgas), Energieträger, Wärme und Wasser, sonstiger wasserwirtschaftlicher Anlagen (einschließlich Abwasserbeseitigung) und Anlagen der Informationsübertragung sowie die Erbringung und Vermarktung von Dienstleistungen auf diesen Gebieten. Geschäftsverlauf der GesellschaftDas Geschäftsjahr 2010 wies einen kontinuierlichen Geschäftsverlauf aus. Um den wachsenden Herausforderungen für Dienstleistungen in den Infrastrukturmärkten zu begegnen, wurde die zweite Phase des Projektes "Optimierung Netzgeschäft" gestartet. Durch die Einführung der funktionalen Säulen und die Umsetzung des Standortkonzeptes werden die Prozessabläufe und Kostenstrukturen markt- und zukunftsfähig gestaltet. Die Besetzung der neuen Säulen Servicemanagement, Asset Service (Mittel-, Niederspannung und Gas) sowie Asset Service Hochspannung erfolgte in mehreren internen Stellenausschreibungsrunden. Ein wesentlicher Treiber für die Verbesserung der Prozesse mit den neuen Strukturen ist der Einsatz eines Workforcemanagementsystems. Der Start des Workforcemanagementsystems erfolgt sukzessive beginnend ab Anfang 2011. Bereits im September 2009 wurde entsprechend den Anforderungen der Regulierungsbehörde Netzvertrieb-, Netzplanungs- und Netzführungsaufgaben aus dem Netzservice organisatorisch in die Süwag Netz GmbH integriert. Der entsprechende Personaltransfer durch Übernahme von Mitarbeitern aus der Süwag Netzservice GmbH war bis zum 1. Januar 2010 vollzogen. Die Süwag Netzservice GmbH beschäftigte zum 31. Dezember 2010 drei (Vj. zwei) eigene Mitarbeiter sowie 535 (Vj. 556) Mitarbeiter aus der Süwag Gruppe, die im Rahmen einer Überlassungsvereinbarung in der Gesellschaft eingesetzt sind. Der Rückgang ist auf die beschriebene Verlagerung von Tätigkeiten zurückzuführen. Ertragslage der GesellschaftDie Erlössituation wurde im Geschäftsjahr 2010 wie im Vorjahr überwiegend durch Dienstleistungsvereinbarungen mit der Süwag Netz GmbH geprägt. Gegenstand dieser Vereinbarungen sind Netzführung, Netzbetrieb sowie Bau und Instandhaltung von Strom- und Erdgasnetzen. Weiterhin erbrachte die Gesellschaft Leistungen im nicht regulierten Bereich, unter anderem der Straßenbeleuchtung, die von der Süwag Energie AG betrieben wird. Die Umsatzerlöse beliefen sich im Berichtszeitraum auf 149,9 Mio. € (Vj. 157,6 Mio. € ). Darin enthalten sind Erlöse außerhalb der Süwag Gruppe in Höhe von 12,1 Mio. € (Vj. 15,3 Mio. € ). Im Berichtsjahr konnten witterungsbedingt verschiedene Maßnahmen zum Jahresende nicht abgeschlossen werden. Dies hatte eine Reduktion der Umsatzerlöse und eine korrespondierende Erhöhung der Bestandsveränderungen zur Folge. Im Rahmen der Leistungserbringung innerhalb der Süwag Gruppe erzielte die Süwag Netzservice GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 137,8 Mio. € (Vj. 142,3 Mio. € ). Gegenüber der Süwag Netz GmbH wurden hauptsächlich Bau- und Instandhaltungsleistungen im Netzgebiet für den Netzbetrieb und die Netzführung berechnet. Der Materialaufwand der Gesellschaft verringerte sich im Geschäftsjahr um 6,3 Mio. € auf nunmehr 138,2 (Vj. 144,5) Mio. € . Die Gesellschaft wurde aufgrund der beschriebenen Tätigkeitsverlagerungen mit deutlich reduzierten Aufwendungen innerhalb der Süwag Gruppe in Höhe von 79,6 Mio. € (Vj. 91,4 Mio. € ) belastet. Diese betreffen hauptsächlich Personalüberlassungen, allgemeine kaufmännische Dienstleistungen und Raummieten sowie Ausstattungsüberlassungen von der Süwag Energie AG und allgemeine Aufwendungen für IT-Dienstleistungen von der Süwag Kundenservice GmbH. Der Materialaufwand von Dritten erhöhte sich im gleichen Zeitraum hingegen um 5,5 Mio. € auf 58,6 (Vj. 53,1) Mio. € . Der Grund hierfür war ein Anstieg der Unterhaltsmaßnahmen für das Strom- und Gasnetz im Auftrag der Süwag Netz GmbH. Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2010 einen Jahresüberschuss vor Ergebnisübernahme von 9.129 Tsd. €(Vj. 2.028 Tsd. €) aus, der aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags an die Süwag Energie AG abgeführt wurde. Der Jahresüberschuss von Ergebnisübernahme ergibt sich aus dem Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit von 13.178 Tsd. €(Vj. 2.845 Tsd. €), dem Finanz- und Zinsergebnis von -138 Tsd. €(Vj. -64 Tsd. €), einem außerordentlichem Ergebnis von -138 Tsd. €(Vj. 0 Tsd. €) und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von -3.773 Tsd. €(Vj. -753 Tsd. €). Zusammenfassend lässt sich die Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahr auf einen Anstieg der erbrachten Auftragsarbeiten bei gleichzeitigem Rückgang der von Unternehmen der Süwag¬Gruppe an die Gesellschaft verrechneten Aufwendungen zurückführen. Die Ertragslage in 2010 kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme ist im Vorjahresvergleich um 0,9 Mio. € auf 33,1 Mio. € gesunken. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung ist im Rahmen eines Ausstattungsüberlassungsvertrags von der Süwag Energie AG angemietet. Die Süwag Netzservice GmbH weist zum Bilanzstichtag im Anlagevermögen nur ein Darlehen an einen Arbeitnehmer aus. Das Vermögen der Gesellschaft wird hauptsächlich von den Vorräten und den Forderungen geprägt. Die Verminderung der Forderungen (- 7.959 Tsd. €) resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Hier wirkt sich insbesondere die witterungsbedingte Verzögerung bei den abzurechnenden Baumaßnahmen reduzierend aus. Korrespondierend hierzu erhöhten sich die Vorräte im Vorjahresvergleich um 7.028 Tsd. €. Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling-System der Süwag Energie AG eingebunden. Diese stellt, wie vertraglich vereinbart, die erforderlichen Finanzmittel für die Abwicklung des Geschäftsverkehrs zur Verfügung. Damit ist die Liquiditätsversorgung der Gesellschaft gewährleistet. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich im Vergleich zum Vorjahr auf nunmehr 28 Tsd. €(Vj. 25 Tsd. €). Dieser Anstieg hängt mit der erstmaligen Anwendung der Bilanzierungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und einer erfolgsneutralen Einstellung in die Gewinnrücklagen zusammen. Im Wesentlichen wird die Kapitalstruktur jedoch von den Verbindlichkeiten geprägt. Es besteht eine Verbindlichkeitsquote von 96,0 % (Vj. 98,7 %). Der Rückgang der Verbindlichkeiten (- 1.795 Tsd. €) resultiert hauptsächlich aus einer Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Dies ist im Wesentlichen der Verlagerung von Netzplanungs- und Netzführungsaufgaben hin zur Süwag Netz GmbH geschuldet. Chancen und RisikenJedes unternehmerische Handeln birgt neben Chancen auch Risiken. Unser Ziel ist es, Chancen erfolgsorientiert zu nutzen und möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die daraus resultierenden Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können. Bei der Süwag Netzservice GmbH sorgt ein Risikomanagementsystem dafür, dass Risiken frühzeitig erkannt, standardisiert erfasst, bewertet, gesteuert und überwacht werden. Die Richtlinie "Risikomanagementhandbuch Süwag Gruppe" stellt den erforderlichen Handlungsrahmen als auch Auftrag für ein integrales Risikomanagement dar. Diese umfasst auch die Vorgaben zum Risikomanagement der RWE AG. Über ein standardisiertes quartalsweises Reporting ist die Süwag Netzservice GmbH in das Risikomanagementsystem der Süwag Gruppe und der RWE AG eingebunden. Bei der Süwag Netzservice GmbH ist ein eigenständiger Risikomanagement-Ausschuss eingerichtet, der von einem Risikobeauftragten koordiniert wird. Systematische Risikoidentifikationen und -analysen werden durchgeführt. Daraus werden zur Risikobewältigung und deren Steuerung Handlungsoptionen und Maßnahmen zur Risikovermeidung bzw. -minimierung abgeleitet. Das Risikomanagement ist in den Strategie-, Planungs- und Controllingprozess der gesamten Süwag Gruppe integriert. Die potentiellen Risiken werden regelmäßig hinsichtlich ihrer möglichen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und nach Risikokategorien zugeordnet. Die kritische Prüfung des Risikoportfolios zum 31. Dezember 2010 führte zu dem Ergebnis, dass zurzeit keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken bestehen. Zukünftig sehen wir jedoch das Risiko von ergebnisbelastenden Effekten aufgrund der Weitergabe des sich durch die Anreizregulierung ergebenden Kostendrucks durch die Süwag Netz GmbH. Die Ausgestaltung der Vereinbarungen mit Unternehmen der Süwag-Gruppe schlossen in 2010 ein Preisänderungs- und Ausfallrisiko zu Lasten der Süwag Netzservice GmbH fast vollständig aus. Chancen sehen wir auf Basis einer weiteren Optimierung zur Effizienzsteigerung und dem dazu mit Geschäftsjahresbeginn 2011 implementierten Wokforcemanagement. Ebenso sehen wir weitere Chancen im Ausbau unseres Geschäfts mit externen Kunden, insbesondere Kommunen und mittelständigen Betrieben. AusblickDurch den Kostendruck der Bundesnetzagentur auf die Netzentgelte wird die bisherige Ertragsbasis nachhaltig gefährdet. Ziel ist es weiter in der Anreizregulierung durch eine Effizienzvorgabe die Kosten des Netzbetriebes zu senken. Dies führt zu einer weiteren Senkung der Erlöse aus Netznutzung bei unserem umsatzstärksten Kunden, der Süwag Netz GmbH, und erhöht in der Folge den Kostendruck auch bei der Süwag Netzservice GmbH. Vor diesem Hintergrund werden die eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung konsequent fortgeführt, um die Renditeanforderungen des Gesellschafters auch zukünftig erfüllen zu können. Die Süwag Netzservice GmbH will ihr umfassendes technisches Know-how in Verbindung mit innovativen Ideen für die Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen in die Süwag Gruppe einbringen, um durch die Vermarktung über die Süwag Energie AG entsprechende Ergebnisbeiträge zu generieren. Die Liquiditätsversorgung und Finanzierung ist durch Einbindung in die Süwag Gruppe und die Beteiligung am Cash-Pooling-System der Süwag Energie AG gewährleistet. Für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 prognostizieren wir ein Ergebnis unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahrs. Unsere Chancen, in den Folgejahren ein weiterhin positives Ergebnis zu erreichen, schätzen wir aufgrund der geplanten Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung unserer Kostenstrukturen verhalten positiv ein. Sonstige AngabenVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs im Sinne § 289 Abs. 2 HGB sind nicht eingetreten.
Frankfurt am Main, den 21. Januar 2011 Süwag Netzservice GmbH Geschäftsführer C. Eifel Geschäftsführer T. Volk Jahresabschluss 2010Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
Anhang 2010AllgemeinesDie Süwag Netzservice GmbH ist ein Konzernunternehmen der RWE AG, Essen, und wird in deren Konzernabschluss, der am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich ist, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Ihre Aufgabe ist insbesondere der Bau und die Instandhaltung von Energieerzeugungs- und Netzanlagen. Sie verfügt zum Bilanzstichtag über drei Mitarbeiter. Darüber hinaus setzt sie im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung Personal der Süwag Energie AG ein und nimmt von dieser Sachdienstleistungen in Anspruch. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Süwag Netzservice GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Formale DarstellungIn der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung wurden einzelne Posten zusammengefasst. Sie werden im Anhang gesondert ausgewiesen. In den tabellarischen Darstellungen sind die Werte in Tausend (Tsd. €) angegeben, wenn nichts anderes vermerkt ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft wendet die Bilanzierungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erstmalig für das Geschäftsjahr 2010 an. Die Umstellung erfolgte zum 1. Januar 2010. Die Vorjahreszahlen gemäß § 265 Abs. 2 Satz 1 HGB wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht an die geänderten Bewertungsmethoden angepasst. Wesentliche Auswirkungen durch die erstmalige Anwendung des BilMoG ergeben sich dabei im Bereich der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Hierbei verweisen wir auf die Erläuterungen im Folgenden. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenUnter den Finanzanlagen ist eine Ausleihung an einen Mitarbeiter mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Gemeinkosten ausgewiesen. Der Ermittlung der weiterzubelastenden Gemeinkosten im Bereich der Netzinvestitionen werden im Berichtsjahr wie im Vorjahr die laut HOAI abzurechnenden Sätze zugrunde gelegt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) gebildet. Sie wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Oktober 2010 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,16 %. Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,75 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,5 % unterstellt. In die Bewertung der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Stromdeputaten ist die Berücksichtigung einer Renten- und Anwartschaftsdynamik von 1 % p. a. eingeflossen. Die wirtschaftlichen Belastungen durch zukünftige Anpassungen bei den laufenden Renten sind angemessen berücksichtigt. Für Arbeitnehmer, die ab dem 1. Dezember 2008 in die Süwag Energie AG eintraten oder bisher keine Versorgungszusage hatten, ist eine neue Betriebsvereinbarung über eine Versorgungsverpflichtung in der Pensionsrückstellung berücksichtigt. Die versicherungsmathematische Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und einem Zinssatz von 5,16 % p.a. Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,75 % unterstellt. Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die Bewertung wurde für die Handelsbilanz auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) durchgeführt. Der Rechnungszins beträgt 5,16 %. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Bewertung wurde mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit¬Methode" (PUC-Methode) durchgeführt. Es wurde ein Gehaltstrend von 2,75% p.a. einkalkuliert. Die Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen T 1.073 (VJ T 889) sind unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen, um den Verpflichtungscharakter der hinter diesen Verbindlichkeiten stehenden Sachverhalte zutreffender abzubilden. Die Verbindlichkeiten werden zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen
2. Vorräte Bei den Vorräten handelt es sich ausschließlich um unfertige Leistungen. Hierunter befinden sich u. a. Maßnahmen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 10.710. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um geleistete Anzahlungen für Bauleistungen. 4. Flüssige Mittel Die Süwag Netzservice GmbH nimmt an dem Cash-Pooling-Verfahren der Süwag Energie AG teil. Der gesamte Zahlungsverkehr wird über ein Verrechnungskonto bei der Süwag Energie AG abgewickelt, der Ausweis erfolgt bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. 5. Eigenkapital Alleinige Gesellschafterin der Süwag Netzservice GmbH ist die Süwag Energie AG, Frankfurt am Main. Mit der Süwag Energie AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.
Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich eine Überdeckung im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T 3. Der Betrag der Überdeckung wurde gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB aufgelöst und unmittelbar in die Gewinnrücklagen eingestellt. 6. Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Pensionsverpflichtungen (T€ 888), Stromdeputats-Verpflichtungen (T€ 20) sowie Verpflichtungen aus Überbrückungsgeldern (T€ 2). Der Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Berechnungen. Für Arbeitnehmer, die ab dem 1. Dezember 2008 in die Süwag Energie AG eingetreten sind oder bisher keine Versorgungszusage hatten, ist die Neuregelung einer Betriebsvereinbarung über eine Versorgungsverpflichtung in der Pensionsrückstellung berücksichtigt. Aus der Umstellung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 125. Dieser wurde im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen. Aus der Umstellung der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Stromdeputaten im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich eine Überdeckung im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 3. Der Betrag der Überdeckung wurde gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB aufgelöst und unmittelbar in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Altersteilzeit (T€ 160), Tantiemen (T€ 138), Aktienoptionsprogramme (T€ 41) sowie Jubiläen (T€ 30). Aus der Umstellung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 13. Dieser wurde im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen. 7. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben sämtlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten eine Finanzverbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin Süwag Energie AG in Höhe von T€ 24.730 (Vj. T€ 31.517). Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen umfassen auch die Verpflichtungen aus ausstehende Rechnungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen die noch abzuführenden Lohn- und Kirchensteuern, die Umsatzsteuer sowie den Solidaritätszuschlag. Ebenso beinhaltet diese Position Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern. 8. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs bestehen Eigentumsvorbehalte an bezogenen Materialien und Waren. Das Bestellobligo beläuft sich zum 31. Dezember 2010 auf 21.090 Tsd. €, davon entfallen 216 Tsd. € auf verbundene Unternehmen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung9. Umsatzerlöse Die ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse beliefen sich auf 149,8 Mio. €.
Von den Umsatzerlösen wurden .137,8 (Vj. 142,3) Mio. € mit Unternehmen der Süwag Gruppe und 12,1 (Vj. 15,3) Mio. € mit dritten Unternehmen erzielt. 10. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge für Schadensersatz- bzw. Versicherungsleistungen sowie Dienstleistungen in der grafischen Datenverarbeitung. 11. Materialaufwand
Der Anteil des Materialaufwands an der Gesamtleistung betrug im Berichtsjahr rd. 88,1 % (Vj. 93,7 %). 12. Personalaufwand
Durchschnittlich beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr drei Mitarbeiter (Vj. 31 Mitarbeiter). Aufgrund der gegenüber dem Vorjahr geänderten Bestandsdaten ergibt sich im Geschäftsjahr eine Zuführung von 451 Tsd. €. 13. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Fahrzeugkosten, Kosten für Kleinmaterialien und allgemeine Kosten für die Verwaltung. 14. Zinsen
Die Zinsen resultieren im Wesentlichen aus der Verzinsung des Finanzmittelkontos gegenüber der Süwag Energie AG. 15. Außerordentliche Aufwendungen Umstellungseffekte aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG, welche im außerordentlichen Ergebnis gezeigt werden, beziehen sich auf die Neubewertung von Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen im Umfang von T€ 125 sowie von Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen im Umfang von T€ 13. 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf Steuerumlagen von der Süwag Energie AG im Rahmen des mit dieser bestehenden gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaftsverhältnisses. Sonstige AngabenGeschäftsführer sind Christoph Eifel, Greimersburg und Thomas Volk, Dohren. Bis zum 30. Juni 2010 war Christoph Eifel, Greimersburg, alleiniger Geschäftsführer. Auf die Angabe gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ebenso verzichten wir aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der RWE AG, Essen auf die Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB.
Frankfurt am Main, den 21. Januar 2011 Süwag Netzservice GmbH Geschäftsführer C. Eifel Geschäftsführer T. Volk Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 21. Januar 2011 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Süwag Netzservice GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 21. Januar 2011 PricewaterhouseCoopers
Raimund Kleine Wirtschaftsprüfer Bernhard Kehl Wirtschaftsprüfer |
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