Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 703046
Eingetragen
9.12.2008
Branche
Herstellung von Elektromotoren und GeneratorenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Krafträdern
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Motoren und kompletten Antrieben.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Weber Motor GmbH

Markdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Aktiva

31.12.2008
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.823.160,00 49.674
II. Sachanlagen 4.769.605,00 5.326
55.592.765,00 55.000
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.303.518,87 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.659.248,14 15
III. Guthaben bei Kreditinstituten 381.447,78 25
8.344.214,79 40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 219,58 0
63.937.199,37 55.040

Passiva

31.12.2008
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.025.000,00 25
II. Kapitalrücklage 55.000.000,00 55.000
III. Bilanzverlust -3.086.141,57 -3
55.938.858,43 55.022
B. Rückstellungen 354.775,69 2
C. Verbindlichkeiten 7.025.040,25 16
D. Passive latente Steuern 618.525,00 0
63.937.199,37 55.040

Anhang für 2009

I.        Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die neuen Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurden nach Art. 66 Abs. 3 Satz 1 i. v. m. Satz 6 EGHGB im vorliegenden Jahresabschluss bereits umgesetzt und damit vorzeitig angewendet. Auf eine Anpassung der Vorjahres­zahlen wurde verzichtet.

Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzuge­hörigkeit zu anderen Posten und die davon-Vermerke im Anhang gemacht.

Der in der Vorjahresbilanz unter der Position "Geschäfts- oder Firmenwert" ausgewiesene Betrag von T€ 20.000 wurde in die Position "Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" umgegliedert (Anpassung der Eröffnungsbilanzwerte).

Der vorliegende Jahresabschluss ist in den Konzernabschluss zum 31. Dezem­ber 2009 der Weber Motor AG - Holding, Küsnacht/Schweiz, einzubeziehen.

Die Gesellschaft wurde am 2. Dezember 2008 gegründet und am 9. Dezember 2008 im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter HRB 703046 eingetragen. Zum 30. Dezember 2008 wurde von den Gesellschaftern der Geschäftsbereich Weber Motor zu Verkehrswerten in die Gesellschaft eingebracht (Einlage in die Kapital­rücklage). Zum 1. Januar 2009 wechselten 106 Mitarbeiter in die Weber Motor GmbH. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft wurde zum 1. Januar 2009 aufge­nommen. Aus diesem Grund sind die Zahlen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt bzw. nicht vergleichbar.

II.       Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Anschaffungskosten der zum 1. Januar 2009 vorhandenen immateriellen Ver­mögensgegenstände und Sachanlagen ergeben sich aus der von den Gesellschaftern vorgenommenen Einbringung des Geschäfts­betriebs Weber Motor zum 30. Dezember 2008. Die Vermögensgegenstände wurden hierbei zu Verkehrswerten bewertet. Grundlage für die Bestimmung dieser Verkehrswerte waren aktuelle Markteinschätzungen und Verhandlungen mit einem potentiellen Joint Venture Partner. Abschreibungen wurden ab dem 1. Januar 2009 vorgenommen, da zu diesem Zeit­punkt der Geschäftsbetrieb aufgenommen wurde.

Entgeltlich erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlage­vermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung bemisst sich für die selbst geschaffenen und für die entgeltlich erworbenen Schutzrechte und ähnliche Rechte der Motoren-Entwicklung in Abhängigkeit vom Verhältnis der produzierten Stückzahlen zu der geplanten Gesamt­stückzahl. Hierbei wurde für applikationsübergreifende Rechte ein Betrachtungs­zeitraum von 12 Jahren ab Start der Serienproduktion angesetzt (Fertigungslaufzeit einer Motorengeneration einschließlich Nachfolgegeneration). Applikationsspezifische Rechte werden über einen Zeitraum von sechs Jahren ab Start der Serienproduktion abgeschrieben (Fertigungslaufzeit einer Motorengeneration). Für die sonstigen imma­teriellen Vermögensgegenstände wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Nutzungsdauer für diese Vermögensgegen­stände liegt zwischen drei und fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sie werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Es wird die lineare Abschreibungs­methode angewandt.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und mit 20 % p. a. abge­schrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sich durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberich­tigungen Rechnung getragen. Das allge­meine Kreditrisiko wird durch pauschale Abschläge berück­sichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle unge­wissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kauf­männischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegen­ständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertan­sätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergeben­den Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuer­sätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Aktive latente Steuern aufgrund steuerlicher Verlustvorträge wurden aus Vorsichtsgründen nicht angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

III.      Einzelangaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus der gesonderten Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens 2009" ersichtlich.

Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden in Höhe von T€ 2.203 aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt - wie im Vorjahr - weniger als ein Jahr.

Eigenkapital

Mittels Gesellschafterbeschluss vom 21. Dezember 2009 wurde eine Erhöhung des Stammkapitals mittel Barkapitalerhöhung um T€ 4.000 auf T€ 4.025 beschlossen. Die Einzahlung der T€ 4.000 erfolgte im Jahr 2009, die Eintragung im Handelsregister am 16. Februar 2010.

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert T€ 55.000. Die Kapitalrücklage entstand zum 30. Dezember 2008 durch die Einbringung des Geschäftsbereichs Weber Motor zu Verkehrswerten durch die Gesellschafter.

Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortag von € 2.990,85 enthalten.

In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen eine Ausschüttungssperre:

T€

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände

2.203

Passive latente Steuern

-618

1.585

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit sämtlicher Verbindlichkeiten liegt - wie im Vorjahr - unter einem Jahr.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen T€ 229 (Vj. T€ 0) Steuern und T€ 1 (Vj. T€ 0) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Im Vorjahr bestanden die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausschließlich gegenüber einem Gesellschafter.

IV.     Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Albert Weber (bis 21. Dezember 2009)Christian Weber (ab 21. Dezember 2009)

 

Markdorf, 29. März 2011

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