Sogetrel Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Vieten seit 15.12.2025 | Prokura |
Martin Rudolf Lohner seit 14.10.2024 | Geschäftsführer |
Christoph Bellendorf seit 19.7.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SOGETREL SAS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STN Sogetrel Telecom Networks GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Konzernzugehörigkeit Die STN Sogetrel Telecom Networks GmbH (nachfolgend "STN" oder "Gesellschaft") mit Sitz in Essen war vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Sogetrel Deutschland GmbH, welche zu 100 % zur Sogetrel Gruppe in Frankreich angehört. 2. Geschäftsmodell STN ist ein herstellerunabhängiger Telekommunikations-, Infrastruktur- und Technikdienstleister und bietet seinen Kunden vielfältige Dienstleistungen, vor allem in den Bereichen Planung, Projektleitung, Aufbau, Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Telekommunikations-Infrastrukturen und Systemtechnikanlagen im Festnetz- und Mobilfunkbereich sowie im Kabelleitungstiefbau an. Die Geschäftstätigkeit der STN umfasst die Geschäftsbereiche Festnetz und Elektromontagen ("FN"), Breitbandausbau in Verbindung mit Kabelleitungstiefbau ("TB") und Mobilfunk ("MF"). Das Unternehmen wird vom Stammsitz in Essen gesteuert und unterhält deutschlandweit regionale Projektbüros in Berlin, Altenstadt/Hessen, Heppenheim, Mayen sowie ein Projektbüro in Gemmenich / Belgien. STN beschäftigte zum Jahresbeginn 2023 insgesamt 89 (gesamt) Mitarbeiter und ein Auszubildender; zum Jahresende 2023 wurde die Personalstärke aufgebaut (95). STN erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 eine Gesamtleistung von € 20,92 Mio. nach € 23,6 Mio. im Vorjahr. 3. Forschung und Entwicklung STN betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % (1,8% in 2022) 1 gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 immer noch von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den Erhöhungen im Energiesegment und den Lebenshaltungskosten geprägt. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten, Verzögerungen in Lieferketten und dem Fachkräftemangel insbesondere die schlechten Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein geringes Plus von 0,2 % 2. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. 2 Im Vorjahresvergleich war das BIP im Jahr 2023 preis- und kalenderbereinigt um -0,1 % niedriger als im Jahr 2022. Der Erzeugerpreisindex für Telekommunikationsdienstleistungen hingegen ist gegenüber dem Jahr 2022 um durchschnittlich 1,9 % (zum Vorjahresquartal) gestiegen. 2. Branchenentwicklung Das übergeordnete Ziel der Bundesregierung für ein modernes Deutschland ist der flächendeckende Glasfaserausbau der Netzebene 3 (Energie- und Ressourceneffiziente Versorgung mit Glasfaseranschlüsse bis ins Haus). Die europäische Zielvorgabe ist der Ausbau der Gigabitanschlüsse für alle Haushalte sowie 5G für alle besiedelten Gebiete. Mit dem Glasfaserausbau der Netzebene 3 übertrifft Deutschland diese Zielvorgabe. Als Zieltermin wurde das Jahr 2030 gesetzt. Bis zum Jahr 2025 soll die Versorgung mit Glasfaseranschlüssen auf 50% aller Haushalte und Unternehmen erhöht werden. Im Vergleich zu Mitte 2021 entspricht dies einer Verdreifachung bzw. einem Zuwachs von rund 15 Mio. Anschlüssen. Das KfW-Förderprogramm "Investitionskredit Digitale Infrastruktur" ergänzt das Förderangebot des Bundes für einen beschleunigten Glasfaserausbau. Das Programm wurde im Jahr 2022 von 25,4 Millionen Euro auf 38,8 Millionen Euro erhöht. Um den Ausbau der 5G-Mobilfunknetze zu beschleunigen und die Nachfrage zu stärken, hat das BMDV das 5G-Innovationsprogramm aufgelegt. Sechs Konsortien um Universitäten und Forschungseinrichtungen erforschen und erproben mit einer Förderung von insgesamt rund 55 Mio. Euro innovative Anwendungsfälle im Bereich 5G. Gleichermaßen haben sich deutschlandweit lokale Cluster aus Kommunen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen gebildet, um mit einer Gesamtfördersumme von rund 160 Mio. Euro individuelle, auf die Bedarfe vor Ort ausgerichtete 5G-Projekte vor Ort zu initiieren. Damit lernen nicht nur die Akteure vor Ort, welcher Nutzen durchmoderne Mobilfunkanwendungen erzielt werden kann - gleichzeitig wird die Technologie mit ihren Möglichkeiten auch für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar. Der private Ausbau der Breitbandnetze wird entsprechend durch die regionalen und überregionalen Energieversorger und Stadtwerke vorangetrieben. Die Deutsche Bahn investiert ebenfalls stark in die Erweiterung und Erneuerung ihrer Infrastruktur. Insgesamt ist die Telekommunikationsbranche ein wichtiger Teil der digitalen Wirtschaft und wird in Zukunft weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Die Entwicklungen in den nächsten Jahren werden wahrscheinlich durch den fortgeschrittenen Einsatz von Technologien wie dem der Internet Of Things, 5G bzw. 6G sowie künstlicher Intelligenz geprägt sein. 3. Umwelt- und Arbeitsschutz STN wendet neben einem Qualitätsmanagementsystem ein Arbeitsschutzmanagementsystem (ASM-System) gemäß der SCC ** :2011 an. Durch die Zertifizierung der STN gemäß SCC ** :2011 wird die Wichtigkeit des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes als integrierter Bestandteil der unternehmerischen Tätigkeit auf hohem Qualitätsniveau verdeutlicht. Ergänzend hierzu führt das Unternehmen das RAL Gütezeichen 905 Fernmeldebau, welches jährlich geprüft wird und ebenfalls im Jahr 2023 geprüft wurde. III. Lage der Gesellschaft 1. Geschäftsverlauf Die im Lagebericht des Vorjahres abgegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2023 konnte nicht vollumfänglich erfüllt werden. Demnach waren für das Geschäftsjahr 2023 eine Gesamtleistung von € 25,2 Mio. und ein positives Jahresergebnis auf der Ebene des EBT (earnings before taxes) von € 0,3 Mio. prognostiziert. Auf Grund Kundenseitiger- und Wetterbedingter Projektverschiebungen sowie dem bestehenden Fachkräftemangel wurde im Geschäftsjahr 2023 eine Gesamtleistung von € 19,4 Mio. erwirtschaftet, die im Einzelnen mit € 14,7 Mio. auf den Bereich Festnetz und mit € 4,7 Mio. auf den Tiefbau (Breitbandausbau) entfällt. Im Bereich Mobilfunk wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 geringe (26 T€) Umsätze getätigt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein EBT € 0,5 Mio. erreicht, nach € 0,8 Mio. im Vorjahr. Damit liegt das EBT mit € 0,5 Mio. über dem prognostizierten Wert von € 0,3 Mio. STN arbeitet im operativen Bereich mit leicht erhöhter Personalstärke und setzt durch die Fokussierung auf das Kerngeschäft die vorhandenen internen und externen Ressourcen effizient ein. Ausgehend von der Gesamtleistung erreichte die Gesellschaft einen Rohertrag nach Material- und Personalaufwendungen von 17,6 % nach 17,4 % im Vorjahr. Das Unternehmen führt eine integrierte Finanzplanung bis einschließlich des Geschäftsjahres 2028 durch. Darin wurden neue Planungsprämissen gesetzt sowie die kapazitätsbasierte Rahmenplanung für die Clusterung der Projekte weiterentwickelt. Der zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehende Auftragsbestand von insgesamt € 22,37 Mio. (Vorjahr € 18,1 Mio.) ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Neugewinnung von Projekten im Festnetz insgesamt gestiegen. 2. Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um € 0,2 Mio. auf € 10,04 Mio. gesunken, da mit einem höheren Subunternehmeranteil geplant wurde. Das eigene Personal konnte effizient und kostendeckend eingesetzt werden. Das Rohergebnis umfasst neben den Umsatzerlösen, die Bestandsveränderung sowie den Materialaufwand. Die Gesamtleistung belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf € 20,92 Mio. (Vorjahr € 23,6 Mio.). Der Materialaufwand beläuft sich auf € 10,9 Mio. (Vorjahr € 13,9 Mio.) bzw. 52,0% (Vorjahr 56,7 %) der Gesamtleistung. Entsprechend hat sich das Rohergebnis marginal vermindert. Die Rohertragsmarge beträgt gemessen an der Gesamtleistung 48,0 % nach 43,4 % im Vorjahr. Der Personalaufwand wurde im Geschäftsjahr 2023 um € 0,4 Mio. erhöht und beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 31,2% (Vorjahr 26%) der Gesamtleistung. Nach Abzug der Personalaufwendungen von € 6,53 Mio. (Vorjahr € 6,13 Mio.) vom Rohergebnis verbleiben € 3,5 Mio. (Vorjahr € 4,1 Mio.) und damit 16,78% (Vorjahr 17,40%) des Rohertrags. Die planmäßigen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen belaufen sich auf € 0,2 Mio. (Vorjahr € 0,2 Mio.). Es wurde ein Jahresüberschuss von € 0.5 Mio. nach € 0,53 Mio. im Vorjahr erreicht. 3. Vermögens- und Finanzlage zum 31. Dezember 2023 Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die gefallenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 4. Liquiditätsausstattung Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft einen Bestand an liquiden Mitteln von € 0,46 Mio. (Vorjahr € 0,1 Mio.) aus; dem stehen kurzfristige Bankdarlehen von € 1,8 Mio. (Vorjahr € 2,4 Mio.) und Darlehen gegenüber den Gesellschaftern von € 2.2 Mio. (Vorjahr € 2,5 Mio.) gegenüber. Zum 31. Dezember 2023 stehen der Gesellschaft zur Finanzierung ihres laufenden Geschäfts noch freie Finanzierungsreserven von insgesamt € 6,9 Mio. (Vorjahr € 4,9 Mio.) zur Verfügung, davon € 3,0 Mio. (Vorjahr € 2,0 Mio.) seitens des Gesellschafters und € 3,9 Mio. (Vorjahr € 2,9 Mio.) seitens der finanzierenden Banken und Finanzdienstleistungsinstitute. Die Vereinbarungen mit den finanzierenden Banken und Finanzdienstleistungsinstituten beinhalten eine Verlängerung der Laufzeiten bis zum 31.12.2024. Mit Datum vom 14. März 2024 hat der 100 %ige Gesellschafter der Sogetrel Deutschland GmbH, die Houston SASU die bis zum 30. Juni 2024 befristete und auf maximal € 3,0 Mio. begrenzte Patronatserklärung bis zum 30. Juni 2025 verlängert. Diese Patronatserklärung ersetzt die vorherige Patronatserklärung vom 16. November 2023. Sie ist in der oben aufgeführten freien Finanzierungsreserve enthalten. Die Gesellschaft hat mit den finanzierenden Banken und Kreditversicherern eine Kennzahl vereinbart. Bei Unterschreiten dieser Kennzahl kann die Gesellschaft innerhalb eines Monats nach Feststellung der Unterschreitung durch entsprechende Maßnahmen des Gesellschafters, die zu einer Verbesserung der Kennzahl in Höhe der ausgewiesenen Unterdeckung führen, diese auf den vereinbarten Mindestwert erhöhen. Sollte keine Heilung erfolgen, ist eine Kündigung der finanzierenden Banken und Kreditversicherer der Kreditzusagen und Kreditversicherungen möglich. Die Erfüllung der Planzahlen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 sowie die Aufrechterhaltung des Gesellschafterdarlehens und die weitere Verlängerung der Kreditlinien mit den finanzierenden Banken sind für das kurz- und langfristige Liquiditäts- und Finanzierungskonzept von großer Bedeutung. IV. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Risikomanagementsystem Die STN betreibt ein aktives Risikomanagement, welches stetig erweitert und angepasst wird. Das Berichtswesen der STN beruht auf monatlichen Kennzahlenanalysen und Soll- / Ist-Vergleichen. In regelmäßigen Besprechungen der wesentlichen Entscheidungsträger, aber auch mit den Gesellschaftern werden die Geschäftsentwicklung sowie aktuelle Risiken zeitnah besprochen, Maßnahmen zur Gegensteuerung festgelegt und deren Wirkung entsprechend verfolgt. Die Gesellschaft hat ein Frühwarnsystem zur Erkennung von Risiken eingerichtet, dessen aktuelle Auswertungen es ermöglichen, den wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens zu sichern und auf etwaige Veränderungen oder Entwicklungen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, zu reagieren und entsprechende Gegenmaßnahmen zeitnah zu treffen. Kernstück dieses Risikomanagementsystems ist dabei die detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn des Geschäftsjahres. Die Planung wird im Rahmen einer fortlaufenden Planung ("Forecast") an die tatsächlichen Ergebnisse angepasst und den finanzierenden Banken vorgestellt. Kunden werden in einer monatlichen Clusterplanung analysiert, vor allem mittels Komplexitätsreduktion durch Gruppierung aller STN Projekte nach einheitlichen Kriterien. Im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an die Konzernmuttergesellschaft werden die Soll- / Ist-Abweichungen zu den Planzahlen analysiert und erläutert. Etwaige Liquiditätsrisiken werden im Rahmen der fortlaufenden Finanzplanung frühzeitig erkannt. Für mögliche Schadensfälle sind entsprechende Versicherungen existent, die sicherstellen, dass sich finanzielle Risiken in Grenzen halten. Der Umfang des Versicherungsschutzes wird laufend überprüft und an die neuen Gegebenheiten angepasst. Erkennbare Risiken sind für das Unternehmen beherrschbar und alle uns bekannten Risiken durch entsprechende Rückstellungen, Garantien oder Wertberichtigungen abgedeckt. Insgesamt sind derzeit keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand oder die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft gefährden könnten. 2. Chancen der künftigen Entwicklung Die Telekommunikationsbranche ist eine essenzielle Antriebskraft für Fortschritt, Wachstum und Innovation. 5G, der Mobilfunkstandard der fünften Generation, ermöglicht als Schlüsseltechnologie von Grund auf neue, revolutionäre Geschäftsmodelle. In Zukunft wird die Branche weiterwachsen, Telekommunikationstechnologien werden sich weiter diversifizieren und in neue Bereiche vordringen. Systembetreiber müssen in den Ausbau und die Effizienzsteigerung der Telekommunikationsinfrastruktur investieren. Kommunikationstechnologien und Contents bilden eine Symbiose, die in Zukunft weitere neue Märkte und Zielgruppen erreichen wird. Es wird durch die fortschreitende Entwicklung der Digitalisierung ein stetig erhöhter Versorgungsbedarf erwartet. Der Ausbau des digitalen Behördenfunknetzes in Tunneln, Bahnhöfen und öffentlich genutzten Bereichen sowie der flächendeckende öffentliche Mobilfunk sind weiterhin zu planen und zu realisieren. Eine weitere Chance liegt in der möglichen Gewinnung von Marktanteilen von "Low Cost-" Anbietern, deren Angebote in vielen Fällen nicht den Marktanforderungen entsprechen und bei denen unsere langjährig bestehenden Kundenverbindungen genutzt und ausgebaut werden können. Weiterhin ergeben sich Chancen auf Grund des hohen Qualitätsstandards der STN, welche nachhaltig ausgebaut und umgesetzt werden, um neue Projekte zu gewinnen und zu realisieren. STN wird die bestehende Kapazität der eigenen Ressourcen und Kooperationen erweitern. 3. Risiken der künftigen Entwicklung 3.1 Projektrisiken Die STN ist Risiken aufgrund von Realisierungsfehlern ausgesetzt, die geeignet sind, ungeplante Kosten und verlustige Aufträge nach sich zu ziehen und damit die Ertragslage der Gesellschaft negativ zu beeinflussen. Den Ausführungsrisiken im Projektbereich begegnet die Gesellschaft jedoch mit der Fokussierung auf profitable Projekte, die den Kernkompetenzen der Gesellschaft entsprechen sowie einem sogenannten "Forecast-orientierten Projektcontrolling". Das interne Unterweisungs- und Kontrollsystem, basierend auf den Qualitätsmanagement- und ASM-Systemen, steuern aktiv diesen Risiken entgegen. Wir begegnen Dienstleistungsrisiken mit einer kontinuierlichen Optimierung unseres Know How- und Leistungsportfolios. Um negativen Auswirkungen auf die Projekte durch Fachkräftemangel zu minimieren, geht die STN proaktiv auf die Mitarbeiter zu, um die Arbeitnehmerzufriedenheit und -bindung zu erhöhen. Der Bekanntheitsgrad und die Attraktivität des Unternehmens werden durch Positionierung auf dem Arbeitsmarkt gesteigert, um ebenfalls aktive und passive Arbeitssuchende anzusprechen. Weiterhin begegnet die STN dem Fachkräftemangel mit Förderung von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um bestehende Mitarbeiter zu qualifizieren, zu fördern und ihnen berufliche Aufstiegschancen zu ermöglichen. 3.2 Wirtschaftliche Risiken und Finanzierungsaspekte Kostenseitige Risiken sind Preissteigerungen für eingekaufte Leistungen und Materialien sowie Erhöhungen bei Lohnkosten und Verbrauchsmittelkosten, die kundenseitig bei bestehenden Verträgen oft nicht vollständig an den Endkunden weiterbelastet werden können. Die Ergebniserwartungen sehen für die künftigen Geschäftsjahre positive Jahresergebnisse vor; diese basieren auf einer mittelfristigen integrierten Finanzplanung und sind plausibilisiert. 3.3 Weitere Risiken Bei den folgenden Risiken werden entweder die Eintrittswahrscheinlichkeiten als gering eingeschätzt oder von einer effektiven Absicherung ausgegangen. Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse von STN. Auf Ausfälle oder Störungen von IT-Systemen können weitreichende Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen der Gesellschaft folgen, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben können (IT-Risiken). Hinzu kommen mögliche Risiken aus dem Verlust von Daten oder der Entwendung von Geschäftsgeheimnissen. Der reibungslosen Zurverfügungstellung von IT-Anwendungen und IT-Services wird bei der STN eine hohe Bedeutung beigemessen. Des Weiteren werden die IT Standards mit den hohen Richtlinien der Sogetrel Gruppe etabliert. Um dies zu gewährleisten, sind entsprechende Prozesse und Organisationsstrukturen etabliert. Für den Fall wesentlicher Störungen oder Datenverluste existieren Notfallpläne. Ausfallrisiken im operativen Geschäft und insbesondere im Bereich der Forderungen werden durch regelmäßige Analysen der Altersstruktur der Forderungen zusammen mit einem ausgeprägten Mahnwesen minimiert. Investitionen müssen im Rahmen eines vorgegebenen Verfahrens beantragt und anschließend genehmigt werden. Vor Abschluss wesentlicher Verträge werden diese einer juristischen Prüfung unterzogen. VI. Prognosebericht Die Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2024 wird laut Bundesregierung mit rund 0,9 % 4 erwartet. Aufgrund geplanter hoher Investitionsvolumina in der Breitbandversorgung und einer vorgesehenen Erneuerung der Bahninfrastruktur sowie die Erstehung von Smart Cities sehen wir für die von unserem Unternehmen zu bedienenden Geschäftsfelder sowie der Nutzung von Synergieeffekten mit dem französischen Mutterkonzern realistisch weiterhin gute Wachstumschancen auf dem deutschen Markt. Die im Dezember 2023 aufgestellte und genehmigte Unternehmensplanung der STN sieht für das Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung, die mit in einer Bandbreite zwischen € 23 und € 25 Mio. über der Grenze von € 20,0 Mio. liegen wird, vor. Ferner geht die Unternehmensplanung auf der Grundlage der aktuellen Planung unter den aufgeführten Annahmen für das Geschäftsjahr 2024 von einem positiven Jahresergebnis vor Steuern von € 0,5 Mio. aus.
Essen, den 16. Mai 2024 STN Sogetrel Telecom Networks GmbH Geschäftsführung Jean Marie Hubert 1 Destatis - Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 2 Destatis - Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 3 Deutscher Bundestag - Drucksachen 202775 Unterrichtung Gigabitstrategie der Bundesregierung vom 14. Juli 2022 4 Quelle: BMWK - Die Weltwirtschaft stabilisiert sich auf niedrigem Niveau 28.11.2023 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2023/12/11-weltwirtschaft.html :~:text=Der%20Welthandel%20w%C3%A4chst%20sehr%20langsam,2019%20von%204%2C9%20%25%20. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine Erläuterungen Die STN Sogetrel Telecom Networks GmbH (nachfolgend "STN" oder "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Essen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Essen (HR B Nr. 23246). Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Patronatserklärung Der mittelbare Gesellschafter Houston SASU, Issy-les-Moulineaux / Frankreich, hat, nach Übernahme der Anteile der Gesellschaft durch die Sogetrel Deutschland GmbH, am 16. November eine Patronatserklärung über einen Betrag von bis zu € 2,0 Mio. und befristet bis zum 30. Juni 2025 abgegeben. Diese Patronatserklärung wurde am 14. März 2024 auf € 3,0 Mio. erhöht und ersetzt die vorherige Patronatserklärung vom 16. November 2023. Die Bilanzierung und Bewertung ist unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) erfolgt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen einem und fünf Jahren bei den immateriellen Vermögensgegenständen und zwischen einem und zwanzig Jahren bei den Sachanlagen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800 werden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Risiken, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten, allgemeine Verwaltungskosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Eine Einbeziehung von Teilgewinnen erfolgt bei bestimmten längerfristigen Projekten mit dem geringeren Wert aus Fertigstellungsgrad im Verhältnis zum vereinbarten Umsatz und den bisher aufgelaufenen Herstellungskosten einschließlich anteiligen Gewinnaufschlags. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Erforderliche Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen. Bei den erhaltenen Anzahlungen erfolgt eine Differenzierung des Ausweises, je nachdem, ob zum Bilanzstichtag für eine erhaltene Anzahlung ein zurechenbarer Bestand eines unfertigen Erzeugnisses bestand oder nicht. Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen wird somit aufgeteilt in einen auf der Aktivseite der Bilanz offen von den Vorräten abgesetzten Betrag und in einen auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesenen Betrag. Dabei erfolgt ein aktivischer Ausweis bereits dann, wenn der zugehörige Auftrag Herstellungskosten von > EUR 0,00 ausweist. Ein passivischer Ausweis erfolgt nur für den Fall, dass für den entsprechenden Auftrag noch keine Herstellungskosten aktiviert sind. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Speziellen Risiken in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag, die bereits vor dem Bilanzstichtag gezahlt wurden. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufwendungen und Erträge werden auf das Jahr abgegrenzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in den späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,625 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,8 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Bewertungseinheit Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsposten existieren zum Bilanzstichtag, im Gegensatz zum Vorjahresbilanzstichtag, nicht. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist.
Finanzanlagen Die STN Sogetrel Telecom Networks GmbH hielt einen Anteil an folgender Beteiligung:
Die netsphere 24 GmbH hat beschlossen ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 30. April 2021 einzulegen. Die Auflösung der netsphere 24 GmbH wurde am 10. September 2021 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Mit Gesellschafterbeschluss vom 28.06.2023 wurde die Liquidation für den Zeitraum vom 01. Mai 2021 bis 30. September 2022 festgestellt. Eine Auskehrung der Vermögenswerte hat per 28.06.2023 stattgefunden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten branchenübliche Sicherheitseinbehalte in Höhe von € 0,1 Mio. (Vorjahr € 0,1 Mio.) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Einzelnen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen ausschließlich Finanzierungstätigkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 0,3 Mio. (Vorjahr € 0,4 Mio.) Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen von Seiten der Houston SASU, Issy-les-Moulineaux / Frankreich, Patronatserklärungen, welche bis zum 30. Juni 2025 befristet sind. Sonstige betriebliche Erträge Periodenfremde Erträge fielen in Höhe von € 0,1 Mio. (Vorjahr: 0,1) an. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Mieten und Nebenkosten in Höhe von € 0,5 Mio. (Vorjahr € 0,6 Mio.), Fahrzeugkosten in Höhe von € 1,1 Mio. (Vorjahr € 0,9 Mio.) sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von € 0,1 Mio. (Vorjahr € 0,4 Mio.). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsaufwendungen resultieren € 0,1 Mio. (Vorjahr € 0,1 Mio.) an Gesellschafter. Sonstige Angaben Gesamtbezüge des Geschäftsführers Geschäftsführer der Gesellschaft STN Sogetrel Telecom Networks GmbH war im Geschäftsjahr 2023 Herr Ludger Steffens (bis 31. Dezember 2023), Nettetal; Dipl. Ingenieur (FH) Elektrotechnik. Herr Steffens übt seine Tätigkeit als Geschäftsführer hauptberuflich aus. Seit dem 1. Januar 2024 wird die Geschäftsführung von Herrn Jean-Marie Hubert, Frankreich, ausgeübt. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Bewertungseinheiten Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet:
Zu (1): Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Wertänderungen aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet. Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 94 (Vorjahr 93) Arbeitnehmer, davon 19 (Vorjahr 20) Angestellte und 75 (Vorjahr 73) gewerbliche Mitarbeiter. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen für Bürogebäude, Firmenfahrzeuge sowie Büroausstattung und stellen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beruhen vor allem auf der Anmietung der Gewerbeimmobilie in Essen (sale and lease back) sowie der übrigen Projektbüros. Die Vorteile der Anmietung bestehen in einer geringeren Kapitalbindung und einer höheren Flexibilität, um gegebenenfalls auf geänderte Marktbedingungen reagieren zu können. Risiken bestehen jedoch insofern, als dass gegebenenfalls Anschlussmietverträge nicht vereinbart werden können. Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB Die zum Abschlussstichtag bilanzierten aktiven latenten Steuern in Höhe von € 1,2 Mio. unterliegen der Ausschüttungssperre. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Mit nahestehenden Unternehmen wurden im Geschäftsjahr 2023 die folgenden Geschäfte getätigt:
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 0,5 Mio. auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Die STN Sogetrel Telekom Networks GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Sogetrel Deutschland GmbH. Diese ist von der Aufstellung eines Konzernabschlusses, für den kleinsten Kreis von Unternehmen, befreit. Die BEESMART Société stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die BEESMART Société hat ihren Hauptsitz in Issy-Les-Moulineaux (Frankreich) und ist unter der folgenden RCS-Nummer registriert: 892 205 923 R.C.S. Nanterre.
Essen, den 16. Mai 2024 STN Sogetrel Telecom Networks GmbH Geschäftsführung Jean Marie Hubert sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die STN Sogetrel Telecom Networks GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der STN Sogetrel Telecom Networks GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STN Sogetrel Telecom Networks GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Gesellschafters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Gesellschafter ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 16. Mai 2024 Aderhold GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Ralf Corterier, Wirtschaftsprüfer Dennis Bohusch, Wirtschaftsprüfer |
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