Progroup Logistics GmbH
Lindenallee 30, 39288 Burg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Slawomir Ziemann seit 5.3.2026 | Prokura |
Simone Vosseler seit 26.9.2022 | Prokura |
Jürgen Katzenbach seit 26.9.2022 | Prokura |
Stefan Dr. Schmidt seit 11.5.2021 | Prokura |
Klaus Heininger seit 11.5.2021 | Prokura |
Mike Ellrich seit 11.5.2021 | Prokura |
Lubomir Mytyzek seit 25.4.2019 | Prokura |
Philipp Kreusch seit 13.9.2018 | Prokura |
Lars Vedder seit 7.11.2011 | Geschäftsführer |
Gerhard Müller seit 16.2.2009 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
P**** V*** | 18.00% |
V***** F**** v** M****** | 18.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Progroup Logistics GmbHBurgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 20201. Grundlagen des Unternehmens 2. Wirtschaftsbericht 1. Prognose-, Chancen und Risikobericht 1. Grundlagen des UnternehmensDie Progroup Logistics GmbH gehört zur Unternehmensgruppe des Progroup Konzerns und ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Progroup AG. Gegenstand der Progroup Logistics GmbH ist das Logistik-Management für Dritte und insbesondere für die Progroup Gruppe. Sie übernimmt damit eine wesentliche Rolle im Bereich des Supply-Chain-Managements innerhalb der stetig wachsenden Progroup. Zum Progroup-Konzern gehören inklusive der Progroup AG fünfzehn Gesellschaften. Die Progroup AG hält Beteiligungen an acht inländischen und sechs ausländischen Gesellschaften, die alle in den Konzernabschluss der Progroup AG einbezogen werden. Der Bereich Board umfasst insgesamt elf Wellpappformatwerke. Obergesellschaft ist die Progroup Board GmbH, in der die fünf deutschen Wellpappformatwerke angesiedelt sind. Die sechs ausländischen Werke werden von 100%igen Tochtergesellschaften der Progroup Board GmbH in Frankreich, Großbritannien, Polen, der Tschechischen Republik und Italien betrieben. Ein weiteres Werk in Polen befindet sich zum Jahresende 2020 in der konkreten Planungsphase. Die in 2019 gegründete Gesellschaft Progroup Board Kft. (Budapest, Ungarn) hatte im Geschäftsjahr 2020 noch keinen operativen Geschäftsbetrieb. Der Bereich Paper betrifft die vorgelagerte Wertschöpfungsstufe der Herstellung von Wellpappenrohpapier. Dieser Bereich umfasst die Progroup Paper PM1 GmbH mit ihrer Papierfabrik in Burg sowie deren 100%ige Tochtergesellschaften, die Progroup Paper PM2 GmbH mit ihrer Papierfabrik in Eisenhüttenstadt sowie die Progroup Paper PM3 GmbH, mit ihrer erfolgreich im August 2020 angelaufenen Papierfabrik in Sandersdorf-Brehna. Die Progroup Power 1 GmbH mit ihrem EBS Heizkraftwerk in Eisenhüttenstadt versorgt die Progroup Paper PM2 GmbH mit Dampf und veräußert Strom am Spotmarkt über das öffentliche Netz. Die Progroup Logistics GmbH als Logistikunternehmen erbringt innerhalb und außerhalb des Konzerns Transportdienstleistungen. 2. Wirtschaftsberichta) Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 war für die Progroup Logistics GmbH geprägt durch einen turbulenten aber trotzdem positiven Geschäftsverlauf mit wachsenden Umsätzen und einer stabilen Entwicklung der Integration in die Netzwerkströme des Progroup-Konzerns. Im Rahmen der beständigen Integration in das Warenstromnetzwerk der ein- und ausgehenden Ladungen des Progroup-Konzerns konnte die Progroup Logistics von der steigenden Absatzmenge bei Board und Paper profitieren. Das Geschäftsjahr 2020 war unter anderem durch die Auswirkungen der Corona Pandemie und in der Folge insbesondere im zweiten Quartal niedrigeren Absatzmengen aus dem Bereich Board geprägt, welches aufgrund der hohen Integration auch geringere Transportmengen bei der Progroup Logistics zur Folge hat. Darüber hinaus ist mit dem Hochlauf des Board Werkes in Großbritannien das Transportvolumen des Wellpappenrohpapiers der Paper Werke nach Großbritannien angestiegen. Die letzten vier Monate des Geschäftsjahres 2020 waren geprägt durch den Anlauf der neuen Papiermaschine PM3 mit neuen Lieferströmen und Liefervolumen. Insgesamt führte dies im Geschäftsjahr 2020 zu einer positiven Geschäftsentwicklung bzw. Umsatzwachstum sowohl im Bereich der Frachtvermittlung als auch im Bereich des eigenen Fuhrparks. Der Bereich der Frachtvermittlung stieg kontinuierlich jedoch nochmal insbesondere in den letzten vier Monaten des Geschäftsjahres deutlich an. Dies ist auf den Anlauf der Papiermaschine PM3 und die steigende Frachtvermittlung für den Transport des Wellpappenrohpapiers der Paper Werke in das Board Werk in Großbritannien zurückzuführen. Hierbei wurde das strategische Konzept, die Progroup Logistics konstant in das Netzwerk des Progroup-Konzerns einzubinden, konsequent weiterverfolgt. Im Geschäftsjahr 2020 konnte eine weitere Optimierung der Einsatz- und Kostenstruktur der eigenen Flotte erzielt werden. Weitere Schwerpunkte wurden auch in 2020 bei der Optimierung von Prozessen und Kostenstrukturen, insbesondere im Bereich der Fixkosten gesetzt. Im Rahmen der beständigen Wirtschaftlichkeitsprüfung der Auftragsstruktur sowie dem im Laufe des Jahres gestiegenen Transportvolumen des Progroup-Konzerns, konnte die Progroup Logistics weiterhin Umsatzzuwächse erzielen. Hierbei hat sich neben dem eigenen Fuhrpark insbesondere das Umsatzvolumen der Fahrtvermittlung gut entwickelt. Zum regelmäßigen Fuhrpark der Progroup Logistics zählt eine Flotte von 59 Fahrzeugen. Im Rahmen der konstanten Flottenerneuerung in einem Rhythmus von drei Jahren verfügt Progroup Logistics stetig über eine hochmoderne Flotte als Teil der Fuhrparkstrategie, wodurch konstant Kostenvorteile, insbesondere im durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch, aber auch im Bereich der Reparatur- und Instandhaltungserfordernisse erzielt werden. Durch eine kurzzeitige Überschneidung bei der Flottenerneuerung konnte temporär mit einer höheren Anzahl an Fahrzeugen gefahren werden. Die Progroup Logistics GmbH kombiniert in ihrer Transportnetzwerkstruktur das Transportvolumen des Progroup-Konzerns mit Eingangsvolumen von Progroup Lieferanten sowie Transportvolumen akquirierter externer Kunden. Zum 31.12.2020 waren in der Progroup Logistics GmbH 94 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 82 gewerbliche Mitarbeiter und 12 Angestellte. b) Ertragslage Auf Basis einer guten operativen Performance konnte im Geschäftsjahr ein Anstieg der Umsatzerlöse auf 30.079 T€ (2019: 25.522 T€) erzielt werden. Mit 17,9% lag das Umsatzwachstum deutlich über dem im Vorjahr prognostizierten mittleren einstelligen Prozentbereich. Dem Anstieg der Umsatzerlöse stand insbesondere ein Anstieg des Materialaufwands sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und des Personalaufwands gegenüber. Insgesamt konnte im Berichtsjahr ein EBITDA von 1.547 T€ und damit trotz des starken Umsatzanstiegs ein EBITDA auf Vorjahresniveau (1.548 T€) erzielt werden. Damit liegt das EBITDA deutlich über dem im Vorjahr prognostizierten Bereich, welcher einen Rückgang erwarten ließ. Das dargestellte EBITDA basiert auf dem Ergebnis nach Steuern, bereinigt um Abschreibungen, Zinsergebnis, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie außerordentlicher Erträge/Aufwendungen innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge/Aufwendungen. Im Geschäftsjahr 2020 ergaben sich in der EBITDA Berechnung keine zu bereinigende außerordentliche Erträge/Aufwendungen. Die Materialaufwendungen lagen im Geschäftsjahr um 3.383 T€ über denen des Vorjahres (2020: 20.378 T€; 2019: 16.995 T€). Diese Entwicklung ist insbesondere auf den Anstieg des Frachtvermittlungsgeschäfts und dem damit zusammenhängenden Einkauf von Frachtleistungen (Aufwand für bezogene Leistungen) zurückzuführen. Die Personalaufwendungen (3.597 T€) liegen über dem Niveau des Vorjahres (3.166 T€), was hauptsächlich auf einen Zuwachs der Anzahl an Beschäftigten zurückzuführen ist. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus gestiegenen Umlagen für erhaltene Leistungen von Unternehmen des Progroup Konzern und höheren Mautkosten des Fuhrparks in Verbindung mit mehr gefahrenen Kilometern. Im Geschäftsjahr 2020 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.052 T€ erwirtschaftet, nach einem Jahresüberschuss i.H.v. 1.012 T€ im Vorjahr. c) Finanzlage Die Erläuterung der Finanzlage basiert auf der für interne Zwecke erstellten Kapitalflussrechnung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde im Rahmen des positiven Jahresergebnisses und einer Abnahme des Working Capitals ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.615 T€ erzielt (Vorjahr 1.456 T€). Da der Fuhrpark der Progroup Logistics geleast wird, umfasst der Cashflow aus der Investitionstätigkeit überwiegend Kleinmaßnahmen. Diese hatten im Geschäftsjahr 2020 einen Umfang von -77 T€ (Vorjahr -43 T€). Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem operativen Cashflow. Der Finanzierungscashflow betrug -1.012 T€ (Vorjahr -1.546 T€) und resultiert aus der Ausschüttung des Jahresergebnisses aus 2019 an die Muttergesellschaft. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund einer gestiegenen Bilanzsumme bei nahezu gleichbleibendem Eigenkapital zum 31.12.2020 auf 26,8% (Vorjahr 34,9%) gesunken. d) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Progroup Logistics hat sich im Geschäftsjahr 2020 um 1.265 T€ auf 5.597 T€ erhöht (Vorjahr: 4.332 T€). Ursächlich hierfür ist auf der Aktivseite im Wesentlichen ein Anstieg der Forderungen in Folge von deutlich höheren Umsatzerlösen im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auf der Passivseite ist dies insbesondere auf einen Anstieg der Verbindlichkeiten in Folge von einem gestiegenen Materialaufwand zurückzuführen. Das Working Capital (definiert als Vorräte zuzüglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, jeweils inklusive Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen) hat sich um 258 T€ auf 863 T€ deutlich vermindert. Die Entwicklung des Working Capital resultiert aus einem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gegenläufig wirkte sich ein geringerer Anstieg der Forderungen mindernd auf das Working Capital aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (inkl. gegen verbundene Unternehmen) sind stichtagsbedingt aufgrund deutlich höherer Umsatzerlöse im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 875 T€ gestiegen. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände im Geschäftsjahr ist auf die Saldierung der Umsatzsteuervorauszahlungen mit den Umsatzsteuerverbindlichkeiten zurückzuführen. Der Anstieg des Kassen- und Bankbestands ist im Wesentlichen stichtagsbedingt und steht in Zusammenhang mit dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Eigenkapital ist aufgrund des im Vorjahresvergleich höheren aktuellen Jahresergebnisses gemindert um die Ausschüttung des Jahresergebnisses 2019 an die Muttergesellschaft, gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (inkl. gegen verbundene Unternehmen) sind aufgrund höherer Materialaufwendungen um 1.133 T€ gestiegen. Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2020 über den Erwartungen verlaufen. Auf Basis einer starken operativen Performance konnten die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr gesteigert und ein EBITDA über dem im Vorjahr erwarteten Bereich erzielt werden. 3. Prognose-, Chancen und Risikoberichta) Risikobericht Im Risikobericht sind die Risiken zu Kategorien gleichartiger Risiken zusammengefasst. Die Risikoerfassung erfolgt in 2 Kategorien bezüglich der Risikohöhe (Brutto-Risiko größer 3 Mio. € und kleiner 3 Mio. €) sowie in 5 Stufen für die Eintrittswahrscheinlichkeit (1 = sehr gering, 2 = gering, 3 = mittel, 4 = hoch und 5 = sehr hoch). Im folgenden Risikobericht werden insbesondere Risiken mit einer Brutto-Risiko-Höhe größer als 3 Mio. € dargestellt. Die Risiken sind im Wesentlichen unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Gesamtwirtschaftliche Risiken und spezifische Risiken der Progroup Logistics Die Progroup Logistics hat ein breites Kundenportfolio. Allerdings nehmen die konzerninternen Leistungen mit rund 60% des Umsatzes einen bedeutenden Anteil an der Gesamtleistung ein. Die Auswirkungen der Coronakrise führten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 zu einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts. Mit einer angenommenen allmählichen Lockerung der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen wird in 2021 wieder ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts erwartet. Daher kann grundsätzlich von überwiegend stabilen Rahmenbedingungen für den Geschäftsverlauf der Progroup ausgegangen werden. Allerdings lässt sich der weitere Verlauf der Pandemie und die Auswirkungen des Coronavirus auf die wirtschaftliche Entwicklung nicht vorhersehen. Somit könnten die Branchen unserer Kunden unterschiedlich stark belastet werden. Daher ist auch weiterhin mit Risiken auf den Absatzmärkten oder bei Kunden der Progroup zu rechnen, die sich auch auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Progroup selbst negativ auswirken können. Aufgrund der aktuell schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung kann die Eintrittswahrscheinlichkeit als sehr hoch angesehen werden. Währungsrisiken Das Fremdwährungsrisiko als Transaktionsrisiko stellt auf Grund der zunehmenden Internationalisierung des Progroup-Konzerns ein zunehmendes Risiko dar, welches durch die deutlich erhöhte Volatilität der weltweiten Zins- und Währungsmärkte an Relevanz gewonnen hat. Währungsrisiken resultieren aus Bilanzposten in Fremdwährungen und künftigen Transaktionen, bei denen Einzahlungen und Auszahlungen in unterschiedlicher Währung geleistet werden. Darüber hinaus bestehen Währungsrisiken durch die Vergabe von konzerninternen Darlehen in Euro an ausländische Progroup Board-Gesellschaften in anderen Währungsräumen. Da Progroup Logistics als Logistikdienstleister in hohem Maße mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmensgruppe verbunden ist, können sich Währungsrisiken auch auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Progroup Logistics auswirken. Aufgrund der möglichen Volatilität ist die Eintrittswahrscheinlich hier als hoch anzusehen. Beschaffungs- und Preisänderungsrisiken Bei der Progroup Logistics bestehen Beschaffungs- sowie Auslastungsrisiken, die zu wirtschaftlichen Belastungen des Unternehmens führen können. Auf der Beschaffungsseite stellt insbesondere die Volatilität der Kraftstoffpreisentwicklung ein wesentliches Risiko dar, welches zu Ergebnisbelastungen führen kann (Eintrittswahrscheinlichkeit hoch). Wettbewerbsrisiken Durch die Internationalisierung des europäischen Straßentransportes verschärft sich die Wettbewerbssituation. Grenzüberschreitende Langstreckenverkehre werden insbesondere durch osteuropäische Anbieter unter Druck gebracht. In Folge kommt durch den Rückzug vieler deutscher Unternehmer aus diesem Transportbereich auch ein größerer Wettbewerbsdruck auf den innerdeutschen Routen zum tragen (Eintrittswahrscheinlichkeit mittel). Ausfallrisiken Auch in Zeiten von grundsätzlich positiven konjunkturellen Lagen besteht für Unternehmen in vielen Branchen weiterhin die latente Gefahr rückläufiger Geschäftsentwicklungen. Sollte die Geschäftsentwicklung mehrerer wichtiger Progroup Logistics-Kunden zeitgleich negativ verlaufen, könnte dies, abhängig vom Ausmaß, zu Belastungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Progroup Logistics führen (Eintrittswahrscheinlichkeit mittel). Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken Im Rahmen der bestehenden Anleihe- und Kreditvereinbarungen haben die Progroup AG und deren Tochtergesellschaften, u.a. die Progroup Logistics GmbH umfangreiche Sicherheiten an die Anleihegläubiger und Kreditgeber übertragen. Die Anleihebedingungen und Kreditvereinbarungen enthalten Klauseln, die den Anleihegläubigern sowie den Banken die Kündigung sowie die Verwertung der Sicherheiten im Fall der Nichteinhaltung von bestimmten Bedingungen gestatten, was wiederum negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnte (Eintrittswahrscheinlichkeit sehr gering). Rechtsrisiken Derzeit gibt es keine wesentlichen Rechtsstreitigkeiten. Grundsätzliche Rechtsrisiken bestehen in der Transportwirtschaft in Form einer Verschärfung des gesetzlichen Umfeldes. Durch weitere Regulierungen des Gesetzgebers im Bereich der Arbeitsgesetze ergeben sich für die Progroup Logistics erweiterte Anforderungen, in deren Zusammenhang Rechtsrisiken nicht ausgeschlossen werden können (Eintrittswahrscheinlichkeit gering). Risiken im Zusammenhang mit Informationstechnologie Die Prozesse innerhalb der Unternehmensgruppe, insbesondere auf den operativen Wertschöpfungsstufen sind hochautomatisiert und basieren auf einem umfangreichen Einsatz von Informationstechnologie. Neben Standardsoftware findet auch ein selbst entwickeltes ERP System (Wepaform) mit zahlreichen Schnittstellen Einsatz. Sollte es zum Ausfall von einem oder mehreren Systemen oder von einer oder mehreren Komponenten kommen, könnte der Betriebsablauf erheblich gestört werden, was negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage haben könnte (Eintrittswahrscheinlichkeit hoch). b) Chancenbericht Im Chancenbericht sind die Chancen zu Kategorien gleichartiger Chancen zusammengefasst. Die Chancen sind im Wesentlichen unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund der engen Einbindung des Geschäfts der Progroup Logistics in die Unternehmensgruppe der Progroup, ist der Geschäftsverlauf der Progroup maßgeblich für die Entwicklungschancen der Progroup Logistics. Unternehmensstrategische Chancen Durch die Positionierung in den wesentlichen Märkten erwartet die Progroup Unternehmensgruppe auch für die Zukunft überdurchschnittliche Wachstumsraten. Durch das im Januar 2020 fertiggestellte Wellpappwerk PW13 in Deutschland (Eisfeld), das in der konkreten Planungsphase befindliche Wellpappwerk PW14 in Polen (Strykow), sowie die im August 2020 in Betrieb genommene Papiermaschine PM3 in Deutschland (Sandersdorf-Brehna) legt die Progroup Unternehmensgruppe einen bedeutenden Grundstein für weiteres Wachstum und eröffnet die Chance seine jeweiligen Marktanteile deutlich auszubauen. Das Wachstum der Progroup bietet der Progroup Logistics gute Chancen, durch die enge Vernetzung in die Ein- und Ausgangsströme, von diesem Wachstum zu profitieren. c) Ausblick Konjunkturelle Rahmenbedingungen Gemäß der letzten veröffentlichten "Konjunkturprognose Winter" des ifo Institutes vom 16. Dezember 2020 dürfte die konjunkturelle Erholung vorerst gestoppt sein und das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal wieder sinken. Grund hierfür liegt in dem seit Herbst deutlich steigendem Infektionsgeschehen. Die Expertengruppe erwartet nun ein Einbruch der Wirtschaftsleitung um 5,1% für 2020. In den kommenden Jahren prognostiziert die Projektgruppe ein Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes von 4,2% für 2021 und 2,5% für 2022. Für die Prognose wurde hierbei unterstellt, dass die seit November geltenden Infektionsschutzmaßnahmen noch bis März 2021 in Kraft bleiben und danach schrittweise gelockert werden. Auch im Euroraum zeigt sich diese Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts. Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts wird für das Jahr 2020 mit 7,4% prognostiziert. Für 2021 und 2022 prognostiziert die Expertengruppe eine Zunahme des realen Bruttoinlandsproduktes um 5,1% und 4,1%. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Das latente Risiko von Kostensteigerung im Bereich des Kraftstoffeinkaufs beeinflussen die deutsche Transportwirtschaft stark. Kostensteigerungen können aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks generell nur bedingt an die Auftraggeber durchgereicht werden. Daher liegt der Fokus der Transportunternehmer in der Effizienzsteigerung des Fahrzeugeinsatzes. Durch das Wachstum von Transportunternehmen aus Osteuropa, insbesondere aus Bulgarien und Rumänien bleibt der Wettbewerbsdruck auf hohem Niveau. Eine Abgrenzung von diesem Markt ist nur durch die Umsetzung von Strukturverkehren, besondere Zuverlässigkeit in Bezug auf Pünktlichkeit und modernstes Fahrzeug-Equipment möglich. Strategische Ziele und Schwerpunkte Durch einen konstanten Austausch des Fuhrparks in einem Rhythmus von drei Jahren verfügt die Progroup Logistics beständig über einen hochmodernen und maximal effizienten Fuhrpark. Der konstante Austausch des Fuhrparks verbessert die Kostenstruktur der Flotte nachhaltig, insbesondere in den Bereichen Kraftstoffverbrauch, Maut sowie Reparatur- und Wartungskosten. Die direkte Koppelung mit Transportvolumen aus der Absatzmenge von Board und Paper erhöht die Auslastung der Flotte und führt zu einer beständigen engen Anbindung an das Volumen des Progroup-Konzerns. Daneben wird weiterhin konsequent an der Realisierung von Effizienzpotentialen, wie beispielsweise der Reduzierung von Leerkilometern und der Optimierung von Rundläufen, aber auch an der nachhaltigen Verbesserung der Fixkostenstruktur gearbeitet. Der weitere Ausbau des Frachtvermittlungsgeschäftes mit dem Einsatz externer Unternehmer zur Vervollständigung der Angebote für das Progroup-Netzwerk, wird ebenfalls weiterhin konsequent vorangetrieben. Der Portfolio-Mix aus eigenem Fuhrpark und Frachtvermittlung ermöglicht den optimalen Einsatz der eigenen Flotte und gleichzeitig höchst mögliche Flexibilität und Service-Qualität für den Progroup-Konzern. Voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung Neben der weiteren Prozessoptimierung im Betreiben des eigenen Fuhrparks wird durch konsequente Vertriebstätigkeit im Bereich der Lieferanten des Progroup-Konzerns sowie bei Kunden mit kompatiblen Strömen das "Netzwerk" weiter ausgebaut und optimiert. Durch konsequente Optimierungsarbeit an der Ladungs- und Kundenstruktur der Progroup Logistics und der Konzentration auf Geschäfte mit guten Deckungsbeiträgen auf Basis des Mengenwachstums des Progroup-Konzerns und den damit verbundenen steigenden Eingangsmengen externer Lieferanten ist davon auszugehen, dass die Progroup Logistics die stabil positive Entwicklung von Umsatz- und Deckungsbeitragsniveau fortführen kann. Unter der Annahme einer zumindest stabilen weiteren Entwicklung des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds und des erwarteten Anstiegs des Bruttoinlandsprodukts, gehen wir für 2021 und 2022 von einem Absatz- und Umsatzwachstum analog der Wachstumserwartungen für Gesamtwirtschaft und Branche aus. Für 2021 wird mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen und für 2022 im unteren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Erwartete Kostensteigerungen bei Maut, Kraftstoff- sowie Fixkosten können voraussichtlich durch Umsatzsteigerungen je Jahr ungefähr kompensiert werden, so dass sowohl für 2021 als auch für 2022 ein EBITDA in etwa auf dem Niveau des Berichtsjahres erwartet wird. Aufgrund des üblicherweise engen Zusammenhangs der Entwicklung von Wellpappenrohpapier- und Wellpappenmärkten mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der immer auch mit Unsicherheiten behafteten Erwartungen hierzu sowie der Risiken bezüglich der Kapazitätsentwicklung in der Branche, ist die Prognose jedoch nur bedingt belastbar und es ist zu beachten, dass sich hieraus erhebliche Preis-, Mengen- und Margenrisiken ergeben, was unter anderem zu den im Risikobericht genannten Herausforderungen führen kann.
Burg, den 25. Februar 2021 Progroup Logistics GmbH Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020Handelsregister Stendal, HRB Nr. 2957A. ALLGEMEINE ANGABENDie Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung der Progroup Logistics GmbH sind nach den allgemeinen Vorschriften zur Rechnungslegung gemäß §§ 238 bis 263 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt. Soweit einzelne Posten der Bilanz und/oder der Gewinn- und Verlustrechnung zur Gewährung einer besseren Übersichtlichkeit außerdem im Rahmen der gesetzlichen Regelungen zusammengefasst sind, wird die Zusammensetzung dieser Posten im Anhang dargestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEI. Angabe der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden grundsätzlich unverändert gegenüber dem Vorjahr angewendet. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von 3 bzw. 6 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung der Gebäude erfolgt über 25 Jahre. Die übrigen Sachanlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über Nutzungsdauern von 3 bis 14 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 250,- werden im Jahr der Anschaffung voll aufwandswirksam erfasst. Selbständig nutzungsfähige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,- und EUR 1.000,- werden im Anschaffungsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der linear über 5 Jahre gewinnmindernd aufgelöst wird. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die übrigen Aktiva werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Risikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten und um die Umsatzsteuer verminderten Inlands- und Auslandsforderungen in Höhe von 1% gebildet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nominalwerten. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Angabe zu den Grundlagen für die Fremdwährungsumrechnung Liquide Mittel sowie Forderungen oder Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, werden zum Bilanzstichtag zum Stichtagskurs des 31. Dezember in Euro umgerechnet, wobei entsprechend § 256a HGB bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über einem Jahr das Niederst- bzw. Höchstwertprinzip beachtet wird. Aus der Umrechnung entstehende Kursgewinne bzw. Kursverluste werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst. C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN VON BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz erfassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr werden im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang gesondert dargestellt. 2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen an einen Leasinggeber wegen Rückgabe eines LKW´s in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0) und Forderungen an Versicherungen bzw. Unfallgegner in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. 4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.918 (Vorjahr: TEUR 1.620) betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 3) enthalten. 5. Eigenkapital Der Jahresüberschuss aus 2019 (TEUR 1.012) wurde im Geschäftsjahr 2020 aufgrund des Gesellschafterbeschlusses vom 15. Juni 2020 vollständig an die Progroup AG ausgeschüttet. 6. Steuerrückstellungen
7. Sonstige Rückstellungen In dem Posten sind folgende Rückstellungen enthalten:
8. Verbindlichkeiten
Sicherheiten bestehen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen von üblichen Eigentumsvorbehalten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf solche aus Steuern TEUR 286 (Vorjahr: TEUR 485) und auf solche im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 15). 9. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 25) enthalten Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 25). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 16) enthalten. II. Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Umsatzerlöse In Bezug auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nimmt die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. 2. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 76) im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 30) erfasst. 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Geschäftsjahr Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 16), die gleichzeitig Zinsen gegenüber der Gesellschafterin darstellen. 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten enthält Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 440 (Vorjahr: TEUR 424). III. Sonstige Angaben1. Außerbilanzielle Geschäfte / sonstige finanzielle Verpflichtungen Die LKWs werden durch Operate Leasing-Verträge von der Gesellschaft gemietet, die nicht zu einer Bilanzierung der Gegenstände bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der anfänglich geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus den Vertragslaufzeiten ergeben, sofern die Gegenstände nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit allerdings keine Anzeichen gibt. Die gesamte Restverpflichtung aus den Leasingverträgen beläuft sich zum 31.12.2020 auf TEUR 3.565 (Vorjahr: TEUR 2.966). 2. Haftungsverhältnisse Im Rahmen der Finanzierung von Gruppengesellschaften haftet die Progroup Logistics GmbH als Garantiegeberin gesamtschuldnerisch u.a. mit ihren wesentlichen beweglichen Vermögensgegenständen und ihren Bankguthaben als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten ihrer verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten. Das Risiko einer Inanspruchnahme der Gesellschaft ist jeweils als gering einzuschätzen, da keines der verbundenen Unternehmen eine angespannte Liquiditätslage aufweist. 3. Mitarbeiter Die Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer entwickelt sich wie folgt:
4. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Als Geschäftsführer ist im Geschäftsjahr bestellt:
5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2020 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Mutterunternehmen Die Progroup Logistics GmbH wird in den Konzernabschluss der Progroup AG, Offenbach a. d. Queich (kleinster Konsolidierungskreis), und der JH-Holding GmbH, Neustadt a. d. Weinstraße (größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden beim Betreiber des Bundesanzeigers zur Offenlegung eingereicht. 7. Gesamtbezüge Auf die Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 HGB wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Burg, den 25. Februar 2021 Geschäftsführung Lars Vedder Entwicklung des Anlagevermögens 2020
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Progroup Logistics GmbH, Burg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Progroup Logistics GmbH, Burg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Progroup Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 25. Februar 2021 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Ralf Worster, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefan Sigmann, Wirtschaftsprüfer Die Gesellschafterversammlung hat am 07. Juni 2021 beschlossen den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.051.946,64 in voller Höhe an die Alleingesellschafterin auszuschütten. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde am 7. Juni 2021 festgestellt. |
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