BayWa r.e. Solar Projects GmbHLiquidiert

81925 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 192001
Vorher
RENERCO Solar GmbH
Eingetragen
9.5.2011
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von Solarzellen und SolarmodulenHerstellung von Solarwärmekollektoren
Gegenstand
Planung, Errichtung und Betrieb von Anlagen zur solaren Stromerzeugung, Verkauf des erzeugten Stroms und Handel von Komponenten für Anlagen zur solaren Stromerzeugung.

Historie

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Management

NameRolle
Marc Alexander Krezer
seit 20.8.2025
Geschäftsführer
Moritz Riess
seit 13.12.2024
Prokura
Karsten Grossian
seit 5.2.2021
Prokura
Philipp Wüst
seit 4.6.2018
Geschäftsführer
Stefanie Wimmer
seit 4.6.2018
Geschäftsführer
Günther Obermaier
seit 15.1.2014
Prokura
Isabella Pütz
seit 29.9.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%
100.00%
100.00%
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

BayWa r.e. Solar Projects GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht 2014

A Geschäft und Rahmenbedingungen

1 Zusammenfassung der Geschäftsentwicklung

Die BayWa r.e. Solar Projects GmbH konnte im Geschäftsjahr 2014 ihre Internationalisierungs- und Wachstumsstrategie der vergangenen Jahre weiter erfolgreich fortführen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft lag mit +17.100 TEUR noch einmal deutlich über dem Vorjahresergebnis, das mit einem positiven Ergebnis von +9.794 TEUR abgeschlossen wurde. Auch die Umsatzerlöse lagen mit 135.629 TEUR weiterhin deutlich über dem Vorjahr (64.944 TEUR).

Die erfolgreiche Realisierung der teilweise bereits in 2013 begonnenen Projektentwicklungen trug hauptsächlich dazu bei. Des Weiteren wurden in 2014 neue Projekte in die Realisierung gebracht oder angebunden. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang:

Fertigstellung des Projektes LaCoste in Frankreich mit einer Gesamtleistung von knapp 60 MWp

Fertigstellung von Projekten in Großbritannien mit einer Gesamtleistung von rund 66 MWp

Umsetzung und Veräußerung von EPC Projekten in Deutschland mit einer Gesamtleistung von rund 15 MWp, ein Teil davon reine Auftragsprojekte

Zusätzlich neu realisierte und angebundene Projekte in 2014 mit einer Gesamtleistung von rund 110 MWp, deren Fertigstellung in 2015 erfolgen wird

Insgesamt war das Jahr 2014 für BayWa r.e. Solar Projects GmbH ein weiteres sehr erfolgreiches Geschäftsjahr.

2 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Erneuerbare-Energien-Branche

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft

2014 war das Jahr einiger wichtiger Entwicklungen an den Finanzmärkten, aber auch ein Jahr der Krisen, Kriege und Konflikte. Die Aktienindizes erreichten Rekorde in aller Welt; der Ölpreis sank so stark wie lange nicht - Ende 2014 lag der Wert bei 55,9 Dollar/Barrel im Vergleich zu 108 Dollar/Barrel Ende 2013. Staaten mit Schulden zahlten so wenig Zinsen wie noch nie.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,3 % (Vorjahr 2,9 %) und warnt aber vor der Gefahr einer neuen globalen Wirtschaftskrise. Die Risiken für die Weltkonjunktur sind in den vergangenen Monaten wieder größer geworden. Dies ist auf eine Stagnation des Wirtschaftswachstums in der Eurozone und die geopolitischen Krisen zurückzuführen. Außerdem müssen das Risiko einer Überhitzung der Finanzmärkte und notwendige Strukturreformen beachtet werden.

Für die Eurozone erwartet die OECD ein Wachstum des realen BIP von 0,8 % (Vorjahr -0,4 %), in den EU-28-Ländern ein Wachstum in Höhe von 1,3 % (Vorjahr 0,1 %).

Deutschlands Industrie ist insgesamt trotz Konjunkturflaute im Euroraum und weltweiter Krisen gut durch das Jahr 2014 gekommen. Der IWF rechnet für Deutschland in 2014 mit einem Wirtschaftswachstum von 1,4 % (Vorjahr 0,4 %) und in 2015 mit 1,5 %. Vor allem der Ukraine-Konflikt und die daraus folgenden Sanktionen gegen Russland machen aber vielen Branchen in Deutschland zu schaffen. Hinzu kommt angesichts des Reformstaus in Italien und Frankreich und den anstehenden Neuwahlen in Griechenland die Furcht vor einem Wiederaufflammen der Eurokrise.

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland ist im Jahr 2014 um ca. 5 % gesunken (Vorjahr +2,5 %) und repräsentiert somit den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Einen starken Einfluss auf die Entwicklung hatte die milde Witterung.

Die Arbeitslosenquote 2014 stieg in Deutschland saisonbereinigt auf 6,3 % (Vorjahr 5,1 %). In den EU-28-Ländern lag die Arbeitslosenquote im November 2014 bei rund 10 % (Vorjahr 10,8 %).

2.2 Entwicklung bei den Erneuerbaren Energien

Der Anteil Erneuerbarer Energien in den EU-28-Ländern am Bruttoendenergieverbrauch lag im Jahr 2012 bei 14,1 %. Ziel für die EU-28-Ländern ist es bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 20 % der Erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch zu erzielen. Im Jahr 2012 erreichten Bulgarien, Estland und Schweden bereits ihre Zielwerte für 2020.

Der Anteil der Elektrizitätserzeugung aus Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch erreichte in 2012 im EU-Durchschnitt 23,5 %.

Im ersten Halbjahr 2014 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch in Deutschland bei 28,5 %. (Vorjahr 24,6 %). Das ergeben vorläufige Berechnungen des Bundesverbands für Energie und Wasserwirtschaft (BDEW). Damit war der Anteil des Ökostroms am bundesweiten Stromverbrauch so hoch wie noch nie. Laut BDEW liegt der Grund für die Steigerung im vergangenen Jahr in den besonders günstigen Witterungsbedingungen sowie dem weiteren Zubau von Erneuerbare-Energien-Anlagen.

Die größte Steigerung ergab sich bei Photovoltaik-Anlagen: Diese produzierten nach Angaben des BDEW im ersten Halbjahr 2014 18,3 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom und legten somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27,3 % zu. Windenergieanlagen erzeugten in der ersten Jahreshälfte 31 Mrd. kWh Strom und damit 21,4 % mehr als im ersten Halbjahr 2013. Wie die Daten des BDEW zeigen, verbuchte auch die Biomasse ein Plus von 5,2 %: Die Anlagen erzeugten in der ersten Jahreshälfte rund 22 Mrd. kWh elektrische Energie.

Trotz des starken Einflusses der milden Witterung und des weiteren Ausbaus bei der Nutzung Erneuerbarer Energien hat sich der Energiemix 2014 in Deutschland nur geringfügig verändert. Der Anteil der fossilen Energieträger am Gesamtverbrauch nahm leicht auf 80,8 % (Vorjahr: 81,9 %) ab. Die Erneuerbaren konnten von 10,4 % auf 11,1 % leicht zulegen. Da der Verbrauchsrückgang alle fossilen Energieträger betraf, die Erneuerbaren hingegen leicht zunahmen, rechnet die AG Energiebilanzen zudem mit einem Rückgang des energiebedingten CO 2-Ausstoßes in einer Größenordnung von gut 5 %. Etwa die Hälfte davon entfällt auf die Stromerzeugung. Rechnerisch bereinigt um den Einfluss der milden Witterung dürften die CO 2-Emissionen um etwa 1 % gesunken sein.

Die Sektoren der Erneuerbaren Energien stellen in der Europäischen Union 2012 etwa 1,22 Mio. direkte und indirekte Arbeitsplätze (50.000 weniger als 2011). Der größte Arbeitgeber 2012 ist der Bereich Windkraft, gefolgt von fester Biomasse und Photovoltaik.

Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der gesamten neu installierten Energieleistung EU-weit belief sich im Jahr 2013 auf 25,4 GW. Dies bedeutet, dass über 72 % der gesamten neu installierten Leistung aus erneuerbaren Energiequellen stammten.

Der weltweite Photovoltaik-Zubau im Jahr 2014 wird voraussichtlich ein Volumen von 45,4 GW erreichen, davon entfallen 32 % (14,4 GW) auf das vierte Quartal. Damit liegt der erwartete Zubau 20 % über dem Vorjahresniveau (37,8 GW). China und die USA werden das Wachstum antreiben. Mit einem Zubau von über 5 Gigawatt in China und 2,3 GW in den USA entfällt über die Hälfte der neu installierten Leistung im vierten Quartal auf diese zwei Länder.

In unseren Kernmärkten zu denen neben den USA, Frankreich, Italien, Spanien und UK gehören, wird für 2014 von einer neu installierten PV-Leistung von insgesamt 4,81 GW ausgegangen (Vorjahr: 5,05 GW). In der Prognose liegt hinter den USA mit 2,28 GW (Vorjahr: 2,73 GW) auf Platz zwei UK mit 1,6 GW (Vorjahr: 0,6 GW), Deutschland mit 0,55 GW (Vorjahr: 1,16 GW) und Frankreich mit 0,36 GW (Vorjahr: 0,29 GW). In Italien und Spanien werden die Zubauraten auf nur ca. 0,1 bis 0,2 GW geschätzt (Vorjahr: 0,3 bzw. 0 GW).

Der Zubau der Photovoltaik in Deutschland im Jahr 2014 beläuft sich laut Bundesnetzagentur auf 1,8 GWp, die Dezember-Daten sind noch nicht ausgewertet, das EEG benennt als Ziel 2,5 GWp (Vorjahr: 3,3 GWp). Die Einspeisevergütung für PV-Strom wird dennoch weiter abgesenkt. Aufgrund des schwachen Zubaus neuer PV-Anlagen sinken die Fördersätze bis 1. März nun um 0,25 %. Insgesamt sind in Deutschland laut Bundesnetzagentur derzeit Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 38,1 GW installiert.

Der Anteil der Photovoltaik am deutschen Bruttostromverbrauch erreichte 2014 einen Wert von ca. 6,9 %.

3 Entwicklung der Geschäftsbereiche und Geschäftsfelder

Die BayWa r.e. Solar Projects GmbH ist Bestandteil des Geschäftsfelds Regenerative Energien der BayWa AG (nachfolgend auch "BayWa r.e. Gruppe" genannt). Im Geschäftsjahr 2013 wurden sämtliche Aktivitäten in diesem Geschäftsfeld unter der Holdinggesellschaft BayWa r.e. renewable energy GmbH zusammengefasst.

Die BayWa r.e. Solar Projects GmbH ist in der BayWa r.e. Gruppe für die Projektierung, d.h. Entwicklung und Realisierung, von großen Photovoltaikanlagen (größer 500 kWp) zuständig. Sie hat 2013 ihr Geschäftsfeld um das Segment der mittelgroßen Photovoltaik-Dachanlagen (ab 200 kWp) erweitert.

Die regionalen Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit der BayWa r.e. Solar Projects GmbH lagen in 2014 in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Darüber hinaus ist die BayWa r.e. Solar Projects GmbH auch in weiteren europäischen Ländern aktiv.

Der ehemalige Kernmarkt Deutschland wurde aufgrund der EEG Einschnitte seit 2013 zusehends unattraktiver, in 2014 konnten keine Freiflächenprojekte realisiert werden.

Seit 2013 hat sich Großbritannien zu einem attraktiven Alternativmarkt entwickelt und in 2014 konnten die ersten Freiflächenprojekte veräußert werden. Weitere Projektierungen für eine Vermarktung in 2015 wurden begonnen.

Das Projektportfolio LaCoste in Frankreich konnte mit sechs Anlagen ebenfalls in 2014 realisiert werden.

Trotz des deutlichen Rückgangs des deutschen PV-Marktes gegenüber 2011 konnte die BayWa r.e. Solar Projects GmbH durch ihre Internationalisierungsstrategie überdurchschnittlich wachsen. In Summe wurden in 2014 rund 110 MWp Anlagenleistung projektiert, deren Vermarktung in 2015 stattfinden wird.

4 Investitionen/Desinvestitionen

In der BayWa r.e. Solar Projects GmbH gab es 2014 keine wesentlichen Investitionstätigkeiten.

5 Personal

Der Personalstand der BayWa r.e. Solar Projects GmbH hat sich zum 31. Dezember 2014 auf 38 Mitarbeiter leicht erhöht (Vorjahr: 35 Mitarbeiter).

Die BayWa r.e. Solar Projects GmbH setzt für ein erfolgreiches, gesundes Wachstum auf qualifizierte Fachkräfte. Insbesondere für die Bearbeitung der ausländischen Kernmärkte Frankreich und Großbritannien werden Mitarbeiter mit der entsprechenden interkulturellen Kompetenz benötigt. Daneben wird durch die zunehmende Unternehmensgröße eine weitere Spezialisierung des bestehenden Personals erforderlich.

Die guten Arbeitsmarktdaten erschwerten in 2014 auch weiterhin die Beschaffung qualifizierten Personals. Dennoch konnte die BayWa r.e. Solar Projects GmbH in 2014 die meisten offenen Stellen zeitnah besetzen. Seit 2014 beschäftigt die BayWa r.e. Solar Projects GmbH auch einen Mitarbeiter am Standort Großbritannien.

B Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1 Die Vermögenslage

1.1 Überblick Bilanzkennzahlen der BayWa r.e. Solar Projects GmbH

  2014 2013 Veränderung
  in TEUR in TEUR in TEUR
Anlagevermögen 67.584 29.480 38.104
Umlaufvermögen 54.739 88.080 -33.341
Aktive Rechnungsabgrenzung 11 14 -3
Eigenkapital 15.615 3.792 11.823
Rückstellungen 13.848 3.970 9.878
Verbindlichkeiten 92.871 109.812 -16.941
Bilanzsumme 122.334 117.574 4.760

1.2 Anlagevermögen

Das Anlagevermögen erhöhte sich im Jahr 2014 um 38.104 TEUR auf 67.584 TEUR.

Die wesentlichen Effekte waren hierbei:

Die Mittelausstattung der Projektgesellschaften KS SPV 23 Ltd. zum Bau des Projektes Whitland in Großbritannien (+25.846 TEUR) sowie Cornwall Power Ltd. zum Bau des Projektes Polmaugan in Großbritannien (+10.280 TEUR) und der Countryside Renewables Forest Heath Ltd. zum Bau des Projektes Forest Heath (+7.823 TEUR).

Das in 2013 gewährte Darlehen gegenüber der Projektgesellschaft GGRenewables Ltd. wurde in 2014 zurückgeführt (-5.824 TEUR) ebenso ein Teil des Darlehens gegenüber der Sunshine Movement GmbH (-2.615 TEUR).

1.3 Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen verringerte sich trotz eines erhöhten Forderungsstandes im Vergleich zum Vorjahr um -33.341 TEUR auf 54.739 TEUR.

Die Verringerung stammt aus dem Bereich der Vorräte und unfertigen Leistungen in Höhe von -38.108 TEUR. Maßgeblich dafür war der Baubeginn der englischen Solarprojekte Great Glemham und Supernova sowie des deutschen Solarparks Divitz zum Ende des Geschäftsjahres 2013. Diese Vorräte wurden in 2014 verbraucht.

Die Forderungen erhöhten sich insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um +7.994 TEUR.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen trugen vor allem Umsätze aus dem Verkauf der Projekte Great Glemham und Barth bei.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um +7.755 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Die größten Bewegungen in diesem Bereich waren die Ausreichung von Mitteln an die BayWa r.e. 205. Projektgesellschaft mbH zur Finanzierung des Projektes Whitland (+3.497 TEUR) und die Mittelausstattung von Projektgesellschaften für den Bau der Solarparks Aston Clinton, Vine Farm, Pingewood und Homestead (+22.106 TEUR). Dem entgegen steht die Mittelrückführung des verkauften Projekts LaCoste (-16.300 TEUR) und Intersolaire SEP3 um -1.613 TEUR.

Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um -2.625 TEUR. Hauptursächlich ist hierfür der Wegfall des Vorsteuervergütungsanspruches gegenüber Großbritannien.

Der Kassen- und Bankbestand lag zum Jahreswechsel bei 17 TEUR. Siehe hierzu mehr unter Kapitel B 2 "Die Finanzlage der BayWa r.e. Solar Projects GmbH".

1.4 Eigenkapital

In 2014 erfolgten keine Eigenkapitalmaßnahmen. Das gezeichnete Kapital blieb unverändert.

1.5 Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen der BayWa r.e. Solar Projects GmbH erhöhten sich um +9.878 TEUR auf 13.848 TEUR. Ausschlaggebend war hierfür die Bildung von Rückstellungen für zu erfüllende Restleistungen aus den Projekten Great Glemham, Forest Heath, Whitland und LaCoste in Höhe von +3.075 TEUR und für die Projekte Barth, Great Glemham und Divitz von ca. +776 TEUR für den Berichtszeitraum. Weiterhin wurden 5.275 TEUR Rückstellung für die Bezahlung der Ertragsteuern gebildet. Neben Rückstellungen für ausstehende Aufwandsrechnungen, Abschluss und Prüfung wurden auch Personalrückstellungen für Urlaub, Überstundenausgleich und Bonus gebildet.

Die Verbindlichkeiten zum Stichtag betrugen insgesamt 92.871 TEUR. Diese verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um -16.941 TEUR. Wesentlicher Kreditgeber der BayWa r.e. Solar Projects GmbH war der Hauptgesellschafter BayWa r.e. Asset Holding GmbH mit 54.878 TEUR. Für die Geschäftstätigkeit in 2014 wurde die BayWa r.e. renewable energy GmbH zu einem weiteren wichtigen Kreditgeber mit 27.969 TEUR für die BayWa r.e. Solar Projects GmbH.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (inkl. Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) betrugen 8.551 TEUR und stehen überwiegend in Zusammenhang mit der laufenden Projektentwicklungstätigkeit.

2 Die Finanzlage der BayWa r.e. Solar Projects GmbH

Die BayWa r.e. Solar Projects GmbH verfügte im Geschäftsjahr stets über ausreichend liquide Mittel und konnte ihren laufenden Zahlungen und Verbindlichkeiten nachkommen. Die liquiden Mittel betrugen 17 TEUR zum Stichtag. Die BayWa r.e. Solar Projects GmbH wurde mit ihrem Hauptbankkonto zu Beginn des Jahres 2014 in das Cash-Pooling der BayWa r.e. renewable energy GmbH mit aufgenommen. Dies führte zu einer Reduzierung der liquiden Mittel um -602 TEUR.

Die Verzinsung des Cash-Pooling-Darlehens ist variabel und erfolgt zu marktüblichen Konditionen.

Das laufende Geschäft der BayWa r.e. Solar Projects GmbH wurde aus operativen Mittelrückflüssen durch Projektveräußerungen bedient.

Der Mittelbedarf der Akquisitions- und Projektentwicklungstätigkeit zur Ausweitung der Geschäftstätigkeit wurde im Wesentlichen aus dem Gesellschafterdarlehen der BayWa r.e. Asset Holding GmbH bedient. Zum Stichtag war das Gesellschafterdarlehen der BayWa r.e. Asset Holding GmbH mit 54.878 TEUR um -50.710 TEUR geringer als im Vorjahr. Der BayWa r.e. renewable energy GmbH gegenüber hat die BayWa r.e. Solar Projects GmbH zum Stichtag eine Darlehensverbindlichkeit mit 19.326 TEUR. Die Verzinsung für die beiden Darlehen ist variabel und erfolgt zu marktüblichen Konditionen.

Trotz der etwas verringerten Fremdmittel im aktuellen Geschäftsjahr ist die BayWa r.e. Solar Projects GmbH weiterhin vom Zinsniveau an den Kapitalmärkten stark abhängig. Der Einsatz von Zinssicherungsmaßnahmen war aufgrund eines anhaltend niedrigen Zinsniveaus jedoch nicht erforderlich.

3 Die Ertragslage

3.1 Überblick Ergebniskennzahlen BayWa r.e. Solar Projects GmbH

  2014 2013 Veränderung
  in TEUR in TEUR in TEUR
Umsatzerlöse 135.629 64.944 70.685
Bestandsveränderung -47.392 11.771 -59.163
Sonstige betriebliche Erträge 2.316 454 1.862
Gesamtleistung 90.553 77.169 13.384
Materialaufwand -65.584 -61.400 -4.184
Personalaufwand -3.927 -2.761 -1.166
Sonst. betriebl. Aufwendungen, AfA Anlage- u. Umlaufvermögen -6.057 -2.215 -3.842
Betriebsergebnis 14.985 10.793 4.192
Finanzergebnis 2.115 -999 3.114
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 17.100 9.794 7.306
Steuern -5.277 -2.341 -2.936
Jahresüberschuss 11.823 7.453 4.370
Umsatz nach Geschäftsbereichen      
  2014 2013 Veränderung
Geschäftsbereich in TEUR in TEUR in TEUR
Projektierung 108.892 64.216 44.676
Sonstige 26.737 728 26.009
Gesamt 135.629 64.944 70.685

3.2 Gesamtleistung

Die Gesamtleistung erhöhte sich im Jahr 2014 auf 90.553 TEUR (Vorjahr: 77.169 TEUR).

Umsätze aus dem Projektgeschäft trugen 2014 mit 80,3 % zum Gesamtumsatz der BayWa r.e. Solar Projects GmbH bei.

Im Wesentlichen sind Umsätze aus der Realisierung der Projekte LaCoste, Great Glemham, Supernova, Whitland, Divitz und Niederviehbach enthalten, wobei Whitland und Great Glemham mit jeweils rund 24.900 TEUR die größten Projekte darstellten.

Darüber hinaus waren Umsätze aus Serviceverträgen der französischen Projekte und Modulverkäufen enthalten.

Die Bestände haben sich erneut im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert, in 2014 um weitere -59.163 TEUR. Maßgeblich hierfür ist im Wesentlichen die Fertigstellung der Projekte in Großbritannien und LaCoste in Frankreich.

2014 wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 2.316 TEUR erzielt. Wesentlich trugen hierzu die Erträge aus Wechselkursumrechnungen bei der Umsetzung und Finanzierung der Projekte in Großbritannien, die in Landeswährung (Britischen Pfund) erfolgt, bei. Daneben hat die BayWa r.e. Solar Projekts GmbH in 2014 höhere Beträge aus Schadensersatz erhalten, bedingt durch ein Feuer auf einer Projektbaustelle in Großbritannien, welches durch Verschulden Dritter entstanden ist.

3.3 Material- und Personalaufwand

Der Materialaufwand lag mit -65.584 TEUR etwas über dem Vorjahresniveau. Grund hierfür war ein Materialeinkauf kurz vor dem Stichtag für ein kürzlich begonnenes Projekt in Großbritannien. Die BayWa r.e. Solar Projects GmbH achtet weiterhin auf einen projektbezogenen, bedarfsgerechten Zukauf von Leistungen. Eine klassische Lagerhaltung ist durch die spezifischen Merkmale der jeweiligen Projekte nicht zielführend, so dass stets eine kurzfristige, bedarfsgesteuerte Beschaffung betrieben wird.

Die Personalaufwendungen sind mit -3.927 TEUR um -1.166 TEUR zum Vorjahr angestiegen. Neben einer regulären, moderaten Anpassung der Gehälter trugen hier insbesondere Bonuszahlungen und Bildung von Bonus-Rückstellungen aufgrund der erfolgreichen Projektentwicklung und -realisierung sowie weitere Neueinstellungen, die im Zuge des Unternehmenswachstums und der Internationalisierung erforderlich waren, zu einer Erhöhung bei.

3.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen und Abschreibungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Abschreibungen erhöhten sich auf -6.057 TEUR und lagen um 3.842 TEUR höher als im Vorjahr. Im Wesentlichen trugen hierzu Aufwendungen aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der BayWa r.e. renewable energy GmbH bei, die im Rahmen von Weiterberechnungen stattgefunden haben. Außerdem hat die BayWa r.e. Solar Projects GmbH Währungsaufwendungen von 1.403 TEUR aus einem Devisentermingeschäft zu tragen. Die weitere Ursache für die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Abschreibungen lag erneut im Unternehmenswachstum, das sich in sämtlichen Aufwandspositionen widerspiegelt.

3.5 Finanzergebnis

Das Finanzergebnis erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3.114 TEUR auf 2.115 TEUR. Die Zinserträge lagen deutlich über den Vorjahreswerten, die Zinsaufwendungen sind jedoch gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Die Beteiligungserträge betrugen 21 TEUR und lagen konstant beim Vorjahreswert.

Die Zinserträge lagen bei 3.618 TEUR und stammen vorwiegend aus der Mittelausstattung der Projektgesellschaften.

Den Erträgen entgegen standen Zinsaufwendungen in Höhe von -1.524 TEUR. Diese wurden hauptsächlich für das Gesellschafterdarlehen der BayWa r.e. Asset Holding GmbH aufgewendet.

3.6 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und Jahresüberschuss

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 17.100 TEUR deutlich höher als im Vorjahr. Der Jahresüberschuss beträgt 11.823 TEUR und liegt ebenfalls über dem Vorjahr.

3.7 Rücklagenbildung

Vom Jahresüberschuss wurden im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses keine Rücklagen gebildet.

3.8 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

C Risiken der künftigen Entwicklung

1 Geschäftsfeldspezifische Risiken

In der Projektentwicklung bestehen Risiken bei der Akquisition von geeigneten Projektstandorten, der Beschaffung der für die Realisierung erforderlichen Komponenten und dem Absatz fertig entwickelter Projekte. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass keine attraktiven Projektfinanzierungen arrangiert werden können, wodurch ein deutlich höherer Eigenkapitaleinsatz erforderlich wird.

Die Verfügbarkeit von geeigneten Projektstandorten ist grundlegend für das Projektentwicklungsgeschäft in den Erneuerbaren Energien. Während in Deutschland die Zahl der attraktiven Standorte bedingt durch die veränderten politischen Rahmenbedingungen sehr limitiert ist, sind im Ausland noch erhebliche Potenziale, da die Marktentwicklung dort noch nicht so weit fortgeschritten ist. Gleichzeitig bringt eine internationale Ausrichtung - insbesondere über Europa hinaus - eine zusätzliche Anstrengung bei der Markterschließung und im Vertrieb mit sich, ebenso wie teilweise auch höhere Risiken bei der Projektentwicklung und Realisierung. Die Laufzeiten von Projekten können abhängig von den länderspezifischen Rahmenbedingungen sehr stark variieren. Bei Projektentwicklungskooperationen die von der BayWa r.e. Solar Projects GmbH in den einzelnen Ländern eingegangen werden, zeigen durch lange Projektlaufzeiten oft erst nach ein bis zwei Jahren, ob der jeweilige Ansatz erfolgreich ist.

Bei der Beschaffung der Komponenten existieren Preis- und Verfügbarkeitsrisiken. Insbesondere in Phasen mit starkem Marktwachstum, verschärftem Wettbewerb oder regionalen Nachfrageüberhängen können die Komponentenpreise ansteigen, wodurch die Wirtschaftlichkeit der Projekte beeinträchtigt werden kann. Daneben besteht das Risiko, bei Abnahme vergleichsweise nur kleiner Mengen bei den Komponentenherstellern bzw. Händlern nicht berücksichtigt zu werden, wodurch Projektentwicklungen verzögert oder gänzlich unmöglich werden. Eine sichere Komponentenverfügbarkeit könnte durch Abnahme größerer Mengen z.B. über Rahmenverträge hergestellt werden. Das birgt jedoch die Gefahr, dass nicht sofort zum Bau von Projekten verwendete Mengen bei sinkenden Preisen unter Abwertungsdruck geraten können und zusätzliche Kosten für Transport, Lagerung und Kapitalbindung entstehen können.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass für fertig entwickelte Projekte keine Projektfinanzierungen abgeschlossen werden können. In Deutschland ist dieses Risiko durch die Verfügbarkeit von KfW-Förderprogrammen und somit die für die Banken guten und günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten relativ gering. Bei Projektentwicklungen im Ausland ist dieses Risiko deutlich höher. Gegenwärtig lassen sich im Solarbereich in der Regel erst nach Tarifsicherung, d.h. gegen Ende der Projektumsetzung, Projektfinanzierungen arrangieren. Dadurch sind PV-Projektentwickler gezwungen, die Projekte nahezu komplett über Eigenkapital vorzufinanzieren. Dies schränkt bei begrenzten Mitteln die Realisierungsmöglichkeiten und somit Wachstum und Ertragspotenziale ein. Die BayWa r.e. Solar Projects GmbH ist dank ihrer Konzernzugehörigkeit zur BayWa AG von diesem Risiko nur bedingt betroffen.

Fertig realisierte Projekte werden veräußert oder vorübergehend in den Eigenbestand aufgenommen. Die temporäre Aufnahme in den Eigenbestand fängt das Risiko ab, kurzfristig keine Abnehmer für die Projekte zu finden oder erhebliche Zugeständnisse beim Veräußerungserlös hinnehmen zu müssen. Allerdings wird durch eine Aufnahme in den Eigenbestand Eigenkapital gebunden. Dieses fließt erst durch Ausschüttungen bzw. Entnahmen anteilig wieder zurück.

Als erhebliches Risiko sind unvorhersehbare Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen in den europäischen Ländern anzusehen. Obwohl die Mitgliedstaaten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien verpflichtet sind, zeigte sich in der Vergangenheit immer wieder, dass schnell vollzogene politische Kurswechsel bei der Förderung der Erneuerbaren Energien die Planungs- und Investitionssicherheit erschweren und wirtschaftliche Schäden verursachen.

2 Liquiditätsrisiken

Finanzielle Risiken können sich insbesondere bei Verzögerungen bei der Projektrealisierung, bei der Projektfinanzierung und bei der anschließenden Veräußerung der Projekte ergeben. Während durch Verzögerungen bei der Projektrealisierung und -finanzierung eine temporär höhere Mittelbereitstellung zur Zwischenfinanzierung der Investitionskosten erforderlich wird, führt eine verzögerte Projektveräußerung zu einem späteren Rückfluss des gebundenen Eigenkapitals, das wiederum für weitere Projektentwicklungen benötigt wird.

3 Währungs- und Zinsrisiken

Die Geschäftstätigkeit der BayWa r.e. Solar Projects GmbH findet aktuell sowohl innerhalb als auch außerhalb des Euro-Raums statt. Bei letzterem schwerpunktmäßig in Großbritannien. Sofern wesentliche Fremdwährungspositionen aus Beteiligungen oder Dienstleistungsverträgen resultieren, werden diese grundsätzlich sofort gesichert. In vielen Fällen können Einkäufe, die für die Projektumsetzung erforderlich sind, in Euro getätigt werden.

Zinsrisiken resultieren aus den zinsvariablen Finanzierungen des BayWa Konzerns. Aufgrund der starken Abhängigkeit der BayWa r.e. Solar Projects GmbH von Gesellschafterkrediten schlagen den BayWa Konzern betreffende Zinsrisiken auch direkt auf die BayWa r.e. Asset Holding GmbH durch.

Daneben können Veränderungen am Zinsmarkt auch im Bereich der Projektfinanzierungen nachteilige Auswirkungen auf die Gesamtrentabilität der Projektentwicklungen haben.

D Chancen der künftigen Entwicklung und Ausblick

Wie erwartet, war das Zinsniveau auch in 2014 niedrig konstant. Weiterhin sind die Einspeisetarife stark an den staatlichen Förderungen angelehnt. Die Kernmärkte im aktuellen Berichtsjahr waren wie im Vorjahr geplant Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Auch deswegen war die Geschäftsentwicklung der BayWa r.e. Solar Projects GmbH in 2014 so positiv, wie es im Geschäftsbericht 2013 prognostiziert wurde.

Auch in diesem Jahr sind die Chancen und Risiken für die künftige Geschäftsentwicklung von den gleichen Faktoren wie in den Vorjahren abhängig. Nach wie vor stellt das weiterhin niedrige Zinsniveau eine Chance dar, das sich unter anderem sehr positiv auf die Eigenkapitalrenditen im Projektgeschäft auswirkt. Wenn das Zinsniveau steigt, könnte hier ein wirtschaftliches Risiko zur Umsetzung einzelner Projekte entstehen.

Übergeordnet ist die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Europa so lange mit den staatlichen Förderprogrammen und Einspeisetarifen verknüpft, bis die sogenannte Grid Parity erreicht ist, d.h. die Projekte können zu Marktpreisen Strom erzeugen. Im Solarbereich gibt es hier aufgrund der sinkenden Investitionskosten große Fortschritte, auch wenn zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Abkopplung von den staatlichen Förderungen noch nicht wirtschaftlich möglich ist.

Auf dem Weg zur Grid Parity wird - neben dem technologischen Fortschritt, d.h. der technischen Erhöhung der Energieausbeute - auch die Auswahl einstrahlungsstarker Standorte nochmals entscheidend zur Senkung der Produktionskosten für Strom beitragen. Entscheidend hierfür ist auch die Frage, wie sich die Strompreisentwicklung in einzelnen Ländern und energiemarkttechnisch verbundenen Regionen darstellt. Bei höheren Strompreisen ist die Grid Parity schneller erreicht. Für die BayWa r.e. Solar Projects GmbH gilt es hinsichtlich der Geschäftsentwicklung flexibel zu bleiben und ihre Aktivitäten auf die jeweils attraktiven Märkte zu fokussieren.

Dennoch sind im Solarbereich die Herausforderungen zur Erreichung der Grid Parity deutlich größer und die erforderlichen Kostensenkungen müssen noch signifikanter ausfallen als bisher schon geschehen. Vorteilhafter für PV-Projekte erweist sich in der Regel eine geringere Installationsleistung und somit eine Einspeisung auf Nieder- oder Mittelspannungsniveau (Dezentralität). Auf diesem Spannungsniveau können aufgrund geringerer Durchleitungsentgelte ggf. höhere Strompreise von den Abnehmern gezahlt werden. Zusätzlich stimmt die Tagesganglinie in der Stromproduktion bei PV-Anlagen deutlich besser mit dem Verbrauchsverhalten der Endkunden überein. Eine Verbesserung des Wirkungsgrades von PV-Modulen ist zu erwarten, wird aber kurzfristig nicht so signifikant ausfallen. Auch künftig müssen sich also PV-Projekte an den Einspeisetarifen in den jeweiligen Ländern orientieren. Eine wirtschaftliche Errichtung der Projekte wird im Grid-Parity-Szenario nur mit Gestehungskosten von deutlich unter 1.000 EUR/kW möglich sein.

Vorteilhaft für BayWa r.e. Solar Projects GmbH als deutschen Projektierer ist auch weiterhin die Möglichkeit, auf die Refinanzierungsangebote (Förderprogramme) der KfW zurückzugreifen. Dies ist gerade auch bei Projekten im europäischen Ausland möglich, bei denen aktuell Probleme bei der Finanzierung auftreten, da die lokalen Banken sich derzeit nur schwer refinanzieren können.

Bis sich ein vollkommen liberalisierter Markt ohne Fördersysteme etabliert hat, wird noch einige Zeit vergehen. Dies ist sicher nicht für die nächsten ein bis zwei Jahre zu erwarten, so dass sich die weitere Entwicklung der Geschäftstätigkeit an den gesetzlichen Rahmenbedingungen orientieren muss. Die Geschäftsleitung setzt dabei in den nächsten Jahren weiterhin auf die Kernmärkte Deutschland, Frankreich und Großbritannien, in denen die BayWa r.e. Solar Projects GmbH über eine gute Projektpipeline und die entsprechenden Strukturen verfügt. Daneben werden aber parallel stets Möglichkeiten zur Expansion in andere Länder geprüft und einzelne Projekte in diesen Ländern realisiert, wie z.B. in der Türkei oder in Japan. Eine interessante Möglichkeit stellt hier die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen im Konzernverbund der BayWa dar. Die Geschäftsleitung erwartet sich hieraus für die nächsten ein bis zwei Jahre noch weitere Entwicklungsimpulse.

Den wesentlichen Leistungsindikator der BayWa r.e. Solar Projects GmbH stellt das EBIT dar, welches in 2014 deutlich höher ausfiel als geplant. Für 2015 wird von einem Rückgang des EBITs ausgegangen, auf gleichbleibendem Niveau wie 2015 werden die nachfolgenden Jahre geplant.

Dieser Rückgang liegt zum einen an der Ausschöpfung des Marktes in Großbritannien für das erste Quartal in 2015, zum anderen wird mit einer längeren Projektierungsphase für die neu zu erschließenden Märkte gerechnet.

Durch die breite Streuung ihres geschäftlichen Engagements in verschiedenen Ländern hinweg nivelliert sich das Risiko für BayWa r.e. Solar Projects GmbH, von einzelnen Ereignissen wirtschaftlich stark getroffen zu werden (Portfolio-Effekt). Die Geschäftsführung geht daher für die nächsten Jahre von stabilen Umsätzen und Ergebnissen aus und erwartet, dass sich diese - auch unter Berücksichtigung von der Projektentwicklungstätigkeit immanenten Schwankungen - voraussichtlich auf dem Niveau der Vorjahre bewegen.

Den mit dem weiteren Wachstum verbundenen Liquiditätsbedarf kann die BayWa r.e. Solar Projects GmbH dank der Unterstützung der BayWa AG und durch die laufenden Einnahmen aus der Veräußerung realisierter Projekte stemmen. Insgesamt erwartet die Geschäftsleitung eine positive Weiterentwicklung der Gesellschaft für die nächsten Jahre.

 

München, den 31. März 2015

BayWa r.e. Solar Projects GmbH

Dr. Benedikt Ortmann, Geschäftsführer

Christof Thannbichler, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

    31.12.2014 Vorjahr
  EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   25.955,00 10.331,00
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   160.235,00 142.875,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 665,95   310,72
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 67.397.348,20   29.004.743,89
3. Sonstige Ausleihungen 0,00   321.185,69
    67.398.014,15 29.326.240,30
    67.584.204,15 29.479.446,30
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.852.188,30   2.968.100,09
2. Unfertige Leistungen 7.886.134,73   55.278.608,61
3. Geleistete Anzahlungen 5.233.573,07   833.577,80
    20.971.896,10 59.080.286,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 895.247,78   656.345,16
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 32.543.790,13   24.788.686,95
3. Sonstige Vermögensgegenstände 310.486,14   2.936.209,44
    33.749.524,05 28.381.241,55
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   17.210,08 618.865,38
    54.738.630,23 88.080.393,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten   11.581,82 14.379,38
    122.334.416,20 117.574.219,11

PASSIVA

     
    31.12.2014 Vorjahr
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Stammkapital 25.000,00   25.000,00
II. Gewinnvortrag (Vorjahr: Verlustvortrag) 3.767.021,54   -3.686.222,93
III. Jahresüberschuss 11.822.725,73   7.453.244,47
    15.614.747,27 3.792.021,54
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 7.612.000,00   2.337.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 6.236.443,01   1.632.857,14
    13.848.443,01 3.969.857,14
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 871,70   0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00   3.414.398,46
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.131.228,61   756.659,76
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 83.969.107,75   105.589.771,23
5. Sonstige Verbindlichkeiten 770.017,86   51.510,98
davon aus Steuern EUR 766.922,05 (Vorjahr: EUR 41.900,48)      
davon im Rahmen sozialer Sicherheit EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)      
    92.871.225,92 109.812.340,43
    122.334.416,20 117.574.219,11

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.1. bis 31.12.2014

    2014 Vorjahr
  EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   135.628.762,35 64.944.519,72
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen   -47.392.473,88 11.770.732,66
3. Sonstige betriebliche Erträge   2.316.660,85 453.802,58
davon aus Währungsumrechnung EUR 1.725.169,47 (Vorjahr: EUR 45.891,98)      
4. Gesamtleistung   90.552.949,32 77.169.054,96
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 46.857.958,63   36.777.035,28
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 18.726.528,54   24.622.739,89
    65.584.487,17 61.399.775,17
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 3.477.297,88   2.398.409,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 450.200,68   362.562,77
davon für Altersversorgung EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)      
    3.927.498,56 2.760.972,22
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   81.864,28 80.894,66
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   5.975.041,77 2.134.586,81
davon aus Währungsumrechnung EUR 3.029.671,49 (Vorjahr: EUR 84.320,70)      
9. Erträge aus Beteiligungen   21.000,00 21.979,16
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)      
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   3.618.121,52 1.380.419,49
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 3.618.121,52 (Vorjahr: EUR 1.380.419,49)      
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   1.523.508,72 2.401.028,78
davon an verbundene Unternehmen EUR 1.501.848,85 (Vorjahr: EUR 2.400.200,85)      
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   17.099.670,34 9.794.195,97
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.275.298,68   2.337.268,45
14. Sonstige Steuern 1.645,93   3.683,05
    5.276.944,61 2.340.951,50
15. Jahresüberschuss   11.822.725,73 7.453.244,47

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.-31.12.2014

1. Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die BayWa r.e. Solar Projects GmbH hat im Geschäftsjahr 2014 im zweiten Jahr in Folge die Größenkriterien für eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB überschritten. Gemäß § 267 Abs. 4 HGB treten die Rechtsfolgen der Merkmale damit in 2014 ein. Die Gesellschaft ist somit eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Gewählte Bewertungsmethoden wurden, soweit nichts anderes angegeben, beibehalten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen.

Als Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen sowie langfristige Ausleihungen ausgewiesen. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Wert, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen war, angesetzt.

Als unfertige Leistungen werden Projekte ausgewiesen, die sich in Entwicklung oder im Bau befinden. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt mit den Herstellungskosten. Diese umfassen neben Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Bei den Gemeinkosten wurde auf das Aktivierungswahlrecht der Zinsen verzichtet und das Aktivierungswahlrecht der Verwaltungskosten wahrgenommen. Bei der Bewertung der Projekte wurden Abschläge entsprechend der Realisierungswahrscheinlichkeit des jeweiligen Projektes vorgenommen. Die Abschläge werden auf Grundlage des Projektfortschritts pauschal vorgenommen und anschließend nochmals projektindividuell überprüft und ggf. angepasst.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennbetrag abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit ihrem Umrechnungskurs bei Entstehung oder - dem Niederstwertprinzip entsprechend - dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalbetrag bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Rückstellungen mit einer Laufzeit von länger als einem Jahr werden mit den von der Deutschen Bundesbank festgelegten fristadäquaten Zinssätzen abgezinst. Die erstmalige Bilanzierung langfristiger Rückstellungen erfolgt nach der Nettomethode.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder - dem Höchstwertprinzip folgend - dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse wurden nach erbrachter Leistung bzw. bei Veräußerung von Projektgesellschaften nach Übergang von Chancen und Risiken realisiert. Für die sonstigen betrieblichen Erträge gilt das Realisationsprinzip. Die betrieblichen Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung beziehungsweise ihrer Verursachung erfasst.

2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist in der beigefügten Auswertung dargestellt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen 895 TEUR (Vorjahr 656 TEUR).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestanden in Höhe von 32.544 TEUR (Vorjahr 24.789 TEUR) und beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 723 TEUR (Vorjahr 1.666 TEUR) sowie Forderungen aus kurzfristigen Darlehensvergaben in Höhe von 31.821 TEUR (Vorjahr 23.122 TEUR) an diverse Projektgesellschaften.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 310 TEUR (Vorjahr 2.936 TEUR) betreffen im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen gegen das deutsche Finanzamt sowie Vorsteuererstattungsansprüche gegenüber Frankreich und Italien.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 11 TEUR (Vorjahr 14 TEUR).

Das gezeichnete Kapital (Haftkapital) beträgt 25 TEUR (Vorjahr 25 TEUR) und ist voll einbezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten und Fremdleistungen für Projekte. Sämtliche Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen eine kurzfristige Unterdeckung zweier Bankkonten.

Unter erhaltene Anzahlungen gab es zum Bilanzstichtag keinen Ausweis.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten sind Rechnungen über eine große Modullieferung Ende Dezember enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum 31. Dezember 2014 im Wesentlichen aus einem Gesellschafterdarlehen der BayWa r.e. Asset Holding GmbH in Höhe von 54.878 TEUR (Vorjahr 105.588 TEUR). Aus einem Darlehen der BayWa r.e. renewable energy GmbH in Form eines Cash-Pooling-Kontos und einem Fremdwährungsdarlehen der BayWa r.e. renewable energy GmbH existierten Verbindlichkeiten in Höhe von 27.969 TEUR (Vorjahr 0 TEUR), des Weiteren bestanden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 420 TEUR (Vorjahr 2 TEUR).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von 48 TEUR (Vorjahr 42 TEUR) und Umsatzsteuerverbindlichkeiten aus in Großbritannien generierten Umsätzen in Höhe von 718 TEUR. Diese Umsatzsteuerverbindlichkeit war im Vorjahr eine Umsatzsteuerforderung und in Höhe von 2.700 TEUR unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse des Jahres 2014 in Höhe von insgesamt 135.629 TEUR (Vorjahr 64.945 TEUR) können wie folgt zugeordnet werden:

Land Umsatz
  in TEUR
Großbritannien 87.189
Frankreich 30.773
Deutschland 17.666
Italien 1

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 1.725 TEUR (Vorjahr 46 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 3.030 TEUR (Vorjahr 84 TEUR).

4. Sonstige Angaben

Konzernobergesellschaft ist die BayWa AG, München. Sie stellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der BayWa AG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Die Gesellschaft macht von der Befreiung des § 291 HGB Gebrauch und stellt keinen eigenen Konzernabschluss auf.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 40 (Vorjahr 30).

Für 2015 bestehen Mietverpflichtungen von 230 TEUR; für 2016-2019 von 392 TEUR. Für 2015 bestehen Leasingaufwendungen von 48 TEUR; für 2016-2019 von 43 TEUR.

5. Angaben zu den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans

Geschäftsführer der BayWa r.e. Solar Projects GmbH waren im Geschäftsjahr 2014:

Herr Christof Thannbichler, Dipl.-Ing. Umweltschutztechnik, Teisendorf

Herr Dr. Benedikt Ortmann, Diplom Kaufmann, Freiburg i. Breisgau

 

München, den 31. März 2015

BayWa r.e. Solar Projects GmbH

Thannbichler, Geschäftsführer

Dr. Ortmann, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens Geschäftsjahr 2014

Anschaffungskosten
  1.1.2014 Umbuchungen Zugänge Abgänge 31.12.2014
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.113,53 0,00 31.928,59 0,00 58.042,12
  26.113,53 0,00 31.928,59 0,00 58.042,12
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 276.430,75 0,00 83.589,19 -76.165,12 283.854,82
  276.430,75 0,00 83.589,19 -76.165,12 283.854,82
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 310,72 0,00 355,23 0,00 665,95
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 29.004.743,89 0,00 47.349.865,49 -8.957.261,18 67.397.348,20
3. Sonstige Ausleihungen 321.185,69 0,00 0,00 -321.185,69 0,00
  29.326.240,30 0,00 47.350.220,72 -9.278.446,87 67.398.014,15
  29.628.784,58 0,00 47.465.738,50 -9.354.611,99 67.739.911,09
Abschreibungen
  1.1.2014 Umbuchungen Zugänge Abgänge 31.12.2014
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.782,53 0,00 16.304,59 0,00 32.087,12
  15.782,53 0,00 16.304,59 0,00 32.087,12
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133.555,75 0,00 65.559,69 -75.495,62 123.619,82
  133.555,75 0,00 65.559,69 -75.495,62 123.619,82
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  149.338,28 0,00 81.864,28 -75.495,62 155.706,94
Buchwert 31.12.2014 Buchwert 31.12.2013 EUR
 
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.955,00 10.331,00
  25.955,00 10.331,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 160.235,00 142.875,00
  160.235,00 142.875,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 665,95 310,72
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 67.397.348,20 29.004.743,89
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 321.185,69
  67.398.014,15 29.326.240,30
  67.584.204,15 29.479.446,30

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BayWa r.e. Solar Projects GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der BayWa r.e. Solar Projects GmbH, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 25. Mai 2015

Deloitte & Touche GmbH
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