World Transport Overseas (Germany) GmbH
Selbe AdresseGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dimitrios Trikaliaris seit 2.9.2024 | Prokura |
Peter Andreas von Kruse seit 19.1.2023 | Geschäftsführer |
Claas Bartels seit 22.1.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 27.50% | |
| 27.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Prahl & Barsoe GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023der Prahl & Barsoe GmbH, HamburgI. Grundlage der Gesellschaft Prahl & Barsoe ist ein Hamburger Dienstleister im Bereich der Import- und Exportsammel-Container. Neben der Containerpackstation ist Prahl & Barsoe als Lagerhalter von Tee und teeähnlichen Produkten tätig. Schwerpunkte des Unternehmens liegen insbesondere im Stückgutumschlag, Lagerung, Veredelung und Mischen von Tee sowie Erbringung von verschiedensten Value added services und entsprechende Waren- und Qualitätskontrollen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, politische und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Vergleich zum Vorgeschäftsjahr hat sich die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland und auch weltweit, insgesamt weiter von den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie erholt. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat allerdings deutliche Eintrübungen der Konjunktur zur Folge, welche im weiteren Verlauf für einen deutlichen Rückgang der weltweiten Warenströme und gleichzeitig steigende Lebenshaltungskosten sorgte. Insgesamt ist der Containerumschlag im Hamburger Hafen in den letzten beiden Quartalen des Geschäftsjahres, lt. Halbjahresbericht 2023 der Hafen Hamburg Marketing e.V., um 11,7% eingebrochen. 2. Geschäftsverlauf Trotz Ukraine-Krieg und steigender Gemeinkosten konnte durch Umsatz- und Produktivitätssteigerungen ein neuerlich verbessertes, weiterhin außergewöhnlich hohes, Jahresergebnis erwirtschaftet werden. Im laufenden Geschäftsjahr ist die Relativierung der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch Erholung von Pandemieeffekten, zu beobachten. Gleichzeitig konnten in den Vorjahren eingeleitete, nachhaltige Strukturänderungen, verbunden mit einer Neuausrichtung durch bewusste Fokussierung auf Importsammelgut erhebliche Kosteneinsparungen und Risikoreduzierungen realisiert werden. Die erlebte Flächenauslastung, auch hinsichtlich der Flächenproduktivität, ist erfreulich. Steigerungen der Umschlagskapazitäten konnten, nach vollständiger Umwidmung ehemaliger Exportflächen im Kalenderjahr 2022, weiter realisiert werden. 3. Lage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich um ca. 25% gegenüber dem Niveau des Vorjahrs. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen begründet durch höhere Bankguthaben und gestiegene Forderungen gegen Gesellschafter. Die Investitionen in das immaterielle und das Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr T€ 38. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag liegt bei ca. 53% (Vorjahr: 65 %). Es bestehen keine Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten. Vom Fremdkapital in Höhe von T€ 3.502 sind T€ 851 mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. b) Finanzlage Die Finanzlage der Prahl & Barsoe GmbH ist als gut zu bezeichnen. Das Nettoumlaufvermögen beträgt stichtagsbedingt T€ 1.203 nach T€ 1.369 im Vorjahr. Der Cashflow des abgelaufenen Geschäftsjahres betrug T€ 1.672. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. c) Ertragslage Das Unternehmen konnte den Umsatz trotz Pandemie, Ukraine-Krise und, dadurch bedingten Unsicherheiten im Markt, verbessern. Die Produktivitätssteigerung war proportional höher ausgeprägt als das Umsatz- Kostensteigerungsverhältnis, was zum Anstieg des Rohertrags auf T€ 7.403 nach T€ 6.980 im Vorjahr führte. Die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres betragen T€ 2.933 zu T€ 2.820. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt sich eine EBITDA-Marge von ca. 28 %. Die Marge konnte entsprechend um rund 3 %-Punkte gesteigert werden. Das Finanzergebnis hat sich um T€ 26 auf T€ +13 erhöht. Ursächlich für den Anstieg sind im Geschäftsjahr ausgegebene Darlehen. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung wird als finanzieller Leistungsindikator die Eigenkapitalrendite herangezogen. Die Eigenkapitalrendite betrug im Geschäftsjahr 2023/2022 rund 37%. III. Chancen- und Risikobericht 1) Risikobericht Prahl und Barsoe ist von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung des Weltmarktes und dem damit einhergehenden Güterverkehr abhängig. Unsicherheit besteht weiterhin in der Aussicht auf die Entwicklung der Weltwirtschaft, durch weiter anhaltende Konflikte und inflationäre Preisentwicklungen. Liquiditätsrisiken bestehen nicht, die Ausfallwahrscheinlichkeiten von Einzelkunden werden durch konsequentes Forderungsmanagement minimiert. Darüber hinaus werden Auskünfte über Neu- und Bestandskunden über namhafte Handelsauskunfteien eingeholt und durch Monitoring öffentlich zugänglicher Register vervollständigt. 2) Chancenbericht Nach Umstellung der Kundenstruktur zum Ende des Geschäftsjahres und vollständigem Abbau eines Clusterrisikos durch Reduzierung von Abhängigkeiten von einzelnen, großen Kunden, konnte nahezu nahtlos Anschlussgeschäft und eine perspektivisch vergleichbare Auslastung der Flächen generiert werden. Erfreulicherweise handelt es sich hierbei großenteils um große Systemspediteure mit langfristigen Perspektiven und Möglichkeiten. Neben der Reduzierung der strategischen Abhängigkeit von einzelnen Kunden gelingt es dem Unternehmen nun freie Kapazitäten am Markt zu platzieren und anderweitig auszulasten, um so den im Wachstum befindlichen Bestandskunden den nötigen Raum für Ihre Entwicklungen zu bieten und diese langfristig an Prahl und Barsoe zu binden. IV. Prognosebericht Zum Ende des Geschäftsjahres verstätigte sich die in den zurückliegenden Monaten beobachtete Mengenreduzierung, die Neuausrichtung auf der Kundenseite verstärkte diesen Effekt zusätzlich. Dies wird sich auf die zukünftigen Ergebnisse negativ auswirken. Durch die starke finanzielle Sicherheit der Gesellschaft sind die Chancen für eine unbeschadete Bewältigung der gesamtwirtschaftlichen Krisenlage hoch. Andere wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik bzw. der Strategie sind nicht geplant. Vor diesem Hintergrund rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatz deutlich unterhalb des Geschäftsjahres 2023/2022. Das Jahresergebnis prognostiziert die Gesellschaft deutlich unterhalb des Jahresüberschusses 2023/2022, jedoch positiv. Die Eigenkapitalrendite wird folglich auf einem ordentlichen Niveau, aber unterhalb des aktuellen Jahres liegen.
Hamburg, den 1. Dezember 2023 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhanga. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 der Prahl & Barsoe GmbH mit Sitz in 20457 Hamburg, Indiastraße 3, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter HRB 20882, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bilanz (Anlage 1) und Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) enthalten entsprechend § 265 Abs. 2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres. b. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Anschaffungswert bis Euro 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Bankguthaben wurden zum Nennwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Gewerbe- und Körperschaftsteuern des Geschäfts- und Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEuro 1.489. Sämtliche sonstigen in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 78 sowie Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit größer ein Jahr von T€ 838. Davon bestehen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit größer fünf Jahre in Höhe von T€ 526. Sämtliche sonstigen in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
c. Sonstige Pflichtangaben Angaben zu Posten in der Bilanz und G.u.V. In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 143.850,66 (i.Vj.: Euro 92.268,45) enthalten. In den Forderungen gegen verbundenene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 433,76 (i.Vj.: Euro 59,50) enthalten. Die wesentlichen Rückstellungen sind nachfolgen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 4.231,76 (i.Vj.: Euro 25.087,21). Abschlussprüferhonorar Auf die Angaben über die Abschlussprüferhonorare gem. § 285 Nr. 17 HGB wird nach § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Anzahl der Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und nicht nach § 251 HGB anzugeben sind. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt T€ 6.370. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer:
Herr Peter Andreas von Kruse ausgeübter Beruf: Kaufmann (seit Januar 2023) Anteilsbesitz Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.494.078,78. Auf neue Rechnung werden Euro 1.494.078,78 vorgetragen.
Hamburg, 01. Dezember 2023 gez. Claas Bartels gez. Peter von Kruse Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Prahl & Barsoe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Prahl & Barsoe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Prahl & Barsoe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Hamburg, 2. Dezember 2023 HERDEN
BÖTTINGER BORKEL NEUREITER GmbH
gez. J. Munstermann, Wirtschaftsprüfer gez. M. Neureiter, Wirtschaftsprüfer |
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