Wildförster Formteile GmbH
Siemensstraße 23, 32120 Hiddenhausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Fischer seit 15.3.2016 | Geschäftsführer |
Wolfgang Tappe seit 15.3.2016 | Prokura |
Stephan Wildförster seit 26.4.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wildförster Formteile GmbHHiddenhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Wildförster Formteile GmbH, HiddenhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Firma Wildförster ist als Zulieferer von Aluminium-Druckgussteilen für die deutsche Automobilindustrie tätig. Unsere Kunden sind hier die großen Automobilzulieferer im Gummi-Metall-Bereich, dessen Produkte wie Motor- und Getriebe-/Aggregatelager weitestgehend bei den Premium-Marken Audi, BMW, Mercedes, Porsche und VW einfließen. Weitere Abnehmer sind Unternehmen der Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik, Pumpen- und Filtertechnik, Medizintechnik, sowie der Möbelindustrie. Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung und Kompetenz beliefern wir zusammen mit unserem türkischen Unternehmen und Partnern den europäischen Markt. Wir bieten logistische und viele andere Dienstleistungen, wie z.B. Pulver- und Bindemittelbeschichtungen, Gewindetechnik, Bohren, Bearbeitung auf Sondermaschinen, Zukaufteile und Montagearbeiten. Höchste Qualitätsanforderungen werden durch Einsatz modernster Prüf-/Labortechnik sichergestellt, wie z.B. x-ray und ct-x-ray mit Fehlererkennungs- und Auswertungssoftware, 3D-Messungen mit CNC-gesteuerten Koordinatenmessgeräten, sowie 3D-Laserscanner, Materialspektralanalysen, Härteprüfungen, mikroskopische Schliffbilder und Auswertungen, Zug-/Pressversuche für Stand-/Biegefestigkeiten und Bruchlasten. 2. Forschung und Entwicklung Vom ersten Teile-Entwurf an beraten und begleiten wir unsere Kunden bei der Entwicklung und Konstruktion von Druckgussteilen. Es werden bei Bedarf seriennahe Prototypenformen hergestellt und je nach Anforderungen, z.B. zur Erreichung bestimmter Standfestigkeiten oder Bruchkräfte, die verschiedensten Versuchsreihen beim Gießen (auch mit Sonderlegierungen) oder bei der Weiterverarbeitung (z.B. mit Verfestigungen) durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Anfang des Jahres 2023 sank die Wirtschaftsleistung in Deutschland. Die hohen Inflationsraten belasteten die Konsum- und Baukonjunktur durch sinkende Kaufkraft und stark gestiegener Finanzierungskosten. Gleichzeitig erholte sich die Industriekonjunktur aufgrund nachlassender Lieferengpässe bei Vorprodukten und deutlichen Rückgängen bei den Energiepreisen. Insgesamt wurde erwartet, dass sich im Verlauf des Jahres die deutsche Wirtschaft allmählich erholen wird und das Bruttoinlandsprodukt in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren wird. Am Ende ist die Konjunktur um 0,3% gesunken und auch die Aussichten wurden im Verlauf des Jahres immer weiter nach unten korrigiert. Die großen internationalen Automobilmärkte verzeichneten im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg von Neuzulassungen, vor allem durch die Verbesserung der Fahrzeugverfügbarkeit im Vergleich zu 2022. Auf dem europäischen PKW-Markt wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend. Die Zulassungszahlen liegen immer noch knapp 20 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Im Elektrosegment (rein batterieelektrisch "BEV" sowie Plug-In-Hybrid "PHEV") sind die Zahlen in Europa um 28% gestiegen, so dass sich der Marktanteil von 13,9% im Vorjahr auf 15,7% steigern konnte. Die Unzufriedenheit der Automobilzulieferer mit dem Produktionsstandort Deutschland wächst. Nach einer Umfrage des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) von 116 Unternehmen im Frühjahr 2023, halten neun von zehn Unternehmen den Standort Deutschland in Bezug auf Energiekosten, Arbeitskräfte und Steuerbelastung international für nicht wettbewerbsfähig. Die Unzufriedenheit hat offenbar auch deutliche Auswirkungen auf die Investitionsabsichten. So gaben 28% der Befragten an, ihre Investitionen verschieben zu wollen, knapp 30% planen eine Investitionsverlagerung ins Ausland und 14% eine Streichung der Investitionen. Lediglich 2% der Unternehmen gaben an, ihre Investitionen in Deutschland erhöhen zu wollen. 2. Geschäftsverlauf Aufgrund der Anfang 2023 entstandenen Entspannung bei der Versorgungssituation in den Lieferketten, konnten die außerordentlich hohen Auftragsbestände bei den Automobilherstellern abgebaut werden. Hierdurch erhöhten sich unsere Lieferabrufe und wir hatten im ersten Quartal unerwartete Umsatzsteigerungen. Im Laufe des 2. Quartals normalisierten sich die Bedarfe dann wieder auf die ursprünglich prognostizierten Vorschauen. In der zweiten Jahreshälfte zeichnete sich dann mehr und mehr ab, dass die Bedarfszahlen insgesamt heruntergehen, vor allem auch die Vorschauen für 2024. Unser Geschäftsumfeld bleibt durch die geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten herausfordernd und auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise, der Fachkräftemangel oder auch der zunehmende Preisdruck, erforderten im Laufe des Jahres viele Maßnahmen und intensive Gespräche mit unseren Geschäftspartnern, wie auch mit unserer Belegschaft. 3. Lage a) Ertragslage Leider konnten wir, aus den unter Punkt 1 und 2 erläuterten Gründen, trotz Umsatzsteigerung, die Ertragslage gegenüber 2022 nicht verbessern. Im Gegenteil, aufgrund von notwendigen Forderungsabschreibungen (Kundeninsolvenz) haben sich die Kennwerte etwas verschlechtert. Dennoch ist die Ertragslage aufgrund der schwierigen Begebenheiten für uns ausreichend. b) Finanzlage Das Unternehmen verfügt über genügend liquide Mittel, um allen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachzukommen. Dem Anlage- und Umlaufvermögen von T€ 8.078 stehen Verbindlichkeiten von T€ 3.032 gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 2.884 sind weitaus höher, als die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 260. c) Vermögenslage Die Vermögenslage ist bedingt durch die langfristige Finanzierung und einer Eigenkapitalquote von 61% entsprechend zufriedenstellend. Die linear vorgenommenen Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr T€ 352. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung unseres Unternehmens verfolgen wir den Rohertrag und das Betriebsergebnis, sowie den Auftragsbestand und die Auftragsprognose über unser SAP-System. III. Prognosebericht Die Stimmung in Deutschland bei Unternehmen und Haushalten verschlechtert sich zunehmend. Die Wirtschaftsleistung wird im Jahr 2024 kaum steigen. Trotz weiter sinkender Inflation und gleichzeitiger kräftiger Steigerung der Lohneinkommen, haben wir eine Konsum-Zurückhaltung. Hohe Zinsen und Preissteigerungen, Sparbeschlüsse der Regierung und eine schwache Weltkonjunktur verursachen eine hohe Unsicherheit. Laut dem IFO-Institut gibt es eine Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen und eine Verbesserung wird erst in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2024 laut IFO-Prognose nur um 0,2% zunehmen und 2025 dann um 1,5%. Jedoch hängt der weitere Verlauf entscheidend von den geopolitischen Umständen ab, die sich jederzeit ändern können und damit erheblichen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft haben. Ein weiteres erhebliches Risiko geht von der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzpolitik aus. Das meint auch der VDA: "Die Politik muss sich aus dem Dauer-Krisen-Modus befreien und strategische Weitsicht beweisen", damit die aufgehellte Stimmung in der Autoindustrie und der daraus gestiegene positive Indikator für das Geschäftsklima sich nicht wieder umkehrt. In der Automobilbranche gab es im Frühjahr 2024 Aufwind durch einen deutlich weniger pessimistischen Ausblick für die nächsten sechs Monate, vor allem durch bessere Exportaussichten und weniger Problemen bei der Versorgung mit wichtigen Vorprodukten. Wir merken hiervon bislang wenig und gehen aufgrund der vorhandenen Liefereinteilungen und Vorschauen davon aus, dass die Bedarfsmengen 2024 im Schnitt 15% unter den erwarteten Mengen liegen werden und stellen uns hierauf entsprechend ein. IV. Chancen- und Risikobericht In den letzten Jahren befinden wir uns in einer Dauerkrise und die Politik bewegt sich in defensivem und reagierendem Verhalten. Die Ampelregierung schafft es nicht, selbstbestimmende und vorausschauende Handlungsfähigkeit zu entwickeln. Es fehlt eine Strategie und ein klares Zielbild. Die ständigen Überregulierungen und die nicht geringer werdende Bürokratie lähmen das wirtschaftliche Wachstum und führen zu immer mehr Vertrauensverlust bei der Industrie und der Bevölkerung. Falls es die Politik nicht schafft, mit mehr Tempo und Entschlossenheit den Standort Deutschland wieder international wettbewerbsfähig aufzustellen, also Handels-/Rohstoffabkommen und Energiepartnerschaften abzuschließen, die Entbürokratisierung voranzutreiben und durch Technologieoffenheit Innovationskraft zu erzeugen, dann drohen wir international zunehmend den Anschluss zu verlieren, so der VDA. Die erwartete Erholung dürfte dann in weite Ferne rücken. Immer mehr Unternehmen würden Ihre Produktionen und Investitionen ins Ausland, zunehmend außerhalb von Europa, verlagern. Auch auf unsere Kunden würde das zutreffen und somit würden sich auch bei uns weitere Bedarfsreduzierungen ergeben. Kommt es jedoch zu einem Paradigmenwechsel und die konjunkturelle Trendwende wird durch eine Mischung aus marktorientierter Wirtschaftspolitik und gestaltender Industriepolitik geschafft, dann würde das viele positive Effekte mit sich bringen und auch die Energiewende schneller vorantreiben. Auch das "Nearshoring" würde wieder mehr Bedeutung haben und es würden sich für uns Bedarfserhöhungen und auch viele Chancen für Neuaufträge ergeben. Wir werden die weitere wirtschaftliche Entwicklung genauestens verfolgen und werden weiterhin versuchen, uns bei der Neuentwicklung/Prototypenbau von Aluminiumdruckgussteilen für die Schwingungstechnik/-dämpfung im Fahrwerk und Antriebsstrang mit einzubringen. Zudem werden wir verstärkt versuchen, mit unserem hohen Qualitätsniveau und dem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis, auch weitere Aufträge aus Non-Automotive-Branchen zu erhalten. Und abschließend, wie immer an dieser Stelle, werden wir alles daran setzen, sich für uns ergebene Chancen konsequent zu nutzen und Risiken rechtzeitig zu erkennen und abzuwenden.
Hiddenhausen, 24. Mai 2024 gez. Stephan Wildförster HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeines Die Wildförster Formteile GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB, sie unterliegt daher der gesetzlichen Prüfungspflicht gem. § 316 HGB. Ein Lagebericht wurde aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 266 ff. und §§ 275 ff. HGB aufgestellt und gegliedert. Zusätzliche Angaben zu den einzelnen Posten gem. §§ 268, 277 HGB wurden überwiegend in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten die sowohl nach steuerrechtlichen als auch nach handelsrechtlichen Vorschriften anzusetzenden aktivierungspflichtigen Beträge. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wurde auf betriebliche Erfahrungen abgestellt, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken. Bewegliche und unbewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden linear abgeschrieben. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,-- wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken nach dem Niederstwertprinzip bewertet worden. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abgeltung der allgemeinen Risiken wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf einer der folgenden Seiten gesondert dargestellt. 2. Vorräte Die Bestände des Vorratsvermögens wurden durch Inventur zum Bilanzstichtag ermittelt. 3. Forderungen Die Forderungen haben folgende Struktur:
Die Forderungen gegenüber beteiligten Unternehmen, die auch Forderungen gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführer beinhalten, betragen T€ 18,8 (VJ T€ 55,9); dieses Konto wird mit 2% Punkt über dem Basiszins gem. BGB verzinst. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personal T€ 39,9 (VJ T€ 40,3), Gewährleistungen T€ 22,9 (VJ T€ 21,9), Jahresabschluss T€ 29,1 (VJ T€ 26,8) und Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen T€ 8,0 (VJ T€ 8,0). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Struktur:
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten sind durch einen Raum-Sicherungsübereignungsvertrag besichert (Postbank). Weitere Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten sind durch eine Negativ- und Gleichbehandlungserklärung besichert (Volksbank Herford-Mindener Land eG). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter-Geschäftsführer i. H. v. T€ 0,0 (VJ 34,9); dieses Konto wird mit 2% Punkt über dem Basiszins gem. BGB verzinst.
IV. Sonstige Angaben Geschäftsführer sind: Herr Stephan Wildförster, Enger - Kaufmännische und technische Leitung Herr Frank Fischer, Hiddenhausen - Technische Leitung Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Pacht-, Miet-, und Leasingverträgen i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB belaufen sich auf rd. T€ 257,9 jährlich. Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtjahr durchschnittlich 26 (VJ 23) Arbeitnehmer, davon 14 im gewerblichen Bereich und 12 im kaufmännischen Bereich. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Hiddenhausen, den 24.05.2024 gez. Stephan Wildförster sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf eine nicht nach §327 HGB für Offenlegungszwecke gekürzte Fassung des Jahresabschlusses und Lageberichts: An die Wildförster Formteile GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wildförster Formteile GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wildförster Formteile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023, und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gem. § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Paderborn, 8.10.2024 PST
AUDIT GmbH
gez. Dipl.-Kaufmann Michael Plöger, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kaufmann Frank Wulfmeyer, Wirtschaftsprüfer |
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