caplantic
GmbH
Hannover
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
A. Allgemeines
Die caplantic GmbH - seit 3. Februar 2022 ein
100%iges Tochterunternehmen der NORD/LB - ist im
Bereich Alternative Assets als
Dienstleister, Risikomanager und
Portfolioverwalter tätig. Zu den
Leistungen der Gesellschaft zählen u.a. die
Strukturierung, die Betreuung und das Risikomanagement von
Investmentprodukten in nicht liquiden Assetklassen wie
Flugzeug-, Schiffs-, Unternehmens- und
Immobilienfinanzierungen sowie Infrastruktur und
Erneuerbare Energien. Die Caplantic GmbH stellt einen
wesentlichen Baustein in der
Originate to Manage
Geschäftsstrategie der NORD/LB dar.
Darüber hinaus
plant die caplantic
GmbH auch das
Drittkundengeschäft im
Bereich der Portfolioverwaltung
weiter auszubauen. Die caplantic
GmbH hat ihre Tätigkeit
im Herbst 2012 aufgenommen, der Sitz der
Gesellschaft ist Hannover. Seit Dezember 2013 ist die
caplantic GmbH im Besitz einer Erlaubnis nach § 32 KWG
in Verbindung mit § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1, Nr. 1a und
Nr. 3 KWG (Anlagevermittlung, Anlageberatung,
Finanzportfolioverwaltung) sowie der als
Finanzdienstleistung definierten Anschaffung oder
Veräußerung von Finanzinstrumenten auf eigene
Rechnung. Seit Juni 2021 bezieht die caplantic ihre
Erlaubnis aus den Vorschriften des neuen
Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) und ist seit dessen
Inkrafttreten Kleines Wertpapierinstitut.
Per 31. Dezember
2023 bestehen die
zwei Geschäftsfelder
Advisory/Sales Support und
Portfoliomanagement/Produktentwicklung. Das
Geschäftsfeld Advisory (u.a. Garantiereporting) wird
ergänzt durch den Aufbau des "Servicegeschäftes",
z.B. durch Bewertungsleistungen, die u.a. über die
caplantic Service GmbH (100%-ige
Tochtergesellschaft) angeboten werden.
Das Geschäftsfeld Portfoliomanagement hat den
Ausbau bestehender sowie die Etablierung weiterer
Fondsprodukte zum Gegenstand.
Die Dienstleistungen der caplantic GmbH werden im
Wesentlichen für Banken und institutionelle
Investoren erbracht. Im Folgenden
werden insbesondere die für
diese Branchen relevanten Rahmenbedingungen
betrachtet.
B. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023
Herausforderungen durch globale Einflüsse
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Deutschlands im Jahr 2023 ist
maßgeblich von globalen Einflüssen
geprägt. Der Ukraine-Krieg und signifikante
Verbraucherpreisanstiege stellen bedeutende
Herausforderungen dar. Die Weltwirtschaft steht vor
erheblichen Unsicherheiten.
Makrofinanzielle Bedingungen in Deutschland
In Deutschland zeigt sich eine deutliche
Verschlechterung der makrofinanziellen Bedingungen. Das
Bruttoinlandsprodukt ist um 0,3% zurückgegangen.
Inflation und Marktzinsen sind spürbar gestiegen
(Inflationsrate im Durchschnitt 5,9%), was zu einer
erheblichen Abschwächung der konjunkturellen
Entwicklung führt. Die Unsicherheit
über die weitere
wirtschaftliche Entwicklung bleibt hoch,
insbesondere bedingt durch die anhaltenden Auswirkungen der
globalen Krisen. Der Arbeitsmarkt bleibt stabil, jedoch
wird eine wirtschaftliche Flaute erwartet, die sich in
steigender Arbeitslosigkeit niederschlägt.
Herausforderungen für die
Finanzstabilität Der abrupte Anstieg der Zinsen
(u.a. Anstieg des EZB Leitzins auf 4,25%) führte
unmittelbar zu Bewertungsverlusten bei zinstragenden
Wertpapieren. Bei Sparkassen und Kreditgenossenschaften
entsprach die Summe aus Auflösung stiller Reserven und
Bildung stiller Lasten im 4. Quartal 2022 fast 15% des
harten Kernkapitals. In der ersten Hälfte des Jahres
2023 setzte ein teilweiser Erholungseffekt bei den
Wertpapieren ein.
Der Markt für Alternative Assets ist
hinsichtlich der Assets under Management auch in 2023
sowohl in Deutschland als auch Europa weiter gewachsen. Das
Fundraising hingegen war in 2023 -wie auch schon im
Vorjahr- rückläufig, was auf die Krisen und
Unsicherheiten im Markt (u.a. Ukraine-Krieg) als auch den
Denominator-Effekt zurückzuführen ist.
2. Entwicklung der caplantic GmbH im Jahr 2023
Das Geschäftsjahr 2023 ist nach der
Reorganisation in 2022 positiv verlaufen und schließt
mit einem positiven Jahresergebnis ab
Geschäftsfeld Advisory/Sales Support
Das Geschäftsjahr war neben den bestehenden
Mandaten im Bereich Risikomodellierung und -
reporting nach wie vor durch verstärkte
Aktivitäten im Bereich der Transaktionsberatung
für Kunden außerhalb des Gesellschafterkreises
geprägt. Daneben wurde der Aufbau der
Tochtergesellschaft caplantic Service GmbH, unter der die
Aktivitäten Cash-Flow-Modellierung und der Bewertung
von Unternehmen und Real Assets gebündelt werden,
weiter vorangetrieben
Geschäftsfeld Portfoliomanagement
Im Geschäftsjahr 2023
wurde weiterhin an der
Konzeption Investprodukte sowie dem
Ausbau existierender Strukturen gearbeitet. Es liegen erste
Memoradums of Understanding mit Investoren vor.
Zusammenfassung
Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft auf
einem im Vergleich zum Vorjahr positiven Niveau. Das
Ergebnis (TEUR 667 vor Steuern, Vorjahr TEUR -1.736) wird
insbesondere durch die Umsätze mit der
Gesellschafterin und den eingeleiteten Einsparungen auf der
Kostenseite positiv beeinflusst. Der Gesellschaft stehen
genügend Eigenmittel (TEUR 6.440 Eigenkapital zum
Stichtag, Vorjahr TEUR 5.779) zur Verfügung, um die
aufsichtsrechtlichen Anforderungen zu erfüllen. Die
liquiden Mittel (TEUR 6.314 zum Stichtag,
Vorjahr TEUR 6.460) reichen aus,
um den laufenden Zahlungsverpflichtungen
nachkommen zu können. Forderungsausfälle haben
sich nicht ergeben. Die Kosten haben sich im Vergleich zum
Vorjahr reduziert.
Die Steuerung und Überwachung des Unternehmens
erfolgten im Hinblick auf die Entwicklung des
Gesamtunternehmens sowie der
einzelnen Geschäftsfelder. Dabei
wird u.a. auf die Umsatzentwicklung
(operative Erträge bestehend aus
Provisionserträgen aus dem erlaubnispflichtigen
Geschäft und den sonstigen betrieblichen Erträgen
aus nicht erlaubnispflichtigen Dienstleistungen) ebenso wie
auf die Entwicklung der Kosten (Personal- und
Verwaltungskosten) eingegangen. Es erfolgt auf
Gesamtunternehmensebene eine
Überprüfung der
Entwicklung im Vergleich zur
Unternehmensplanung. Dies
beinhaltet ebenfalls
die Einhaltung der
aufsichtsrechtlichen Anforderungen (z.B.
Eigenkapitalquote). Grundlage bildet
die vom Aufsichtsrat verabschiedete
Unternehmensplanung (Ertrags-, Bilanz- und
Liquiditätsplanung), die durch eine Kapitalplanung
sowie eine Planung für die Entwicklung der
Risikotragfähigkeit ergänzt wird.
Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 konnten die
Umsätze (Zinsergebnis, Provisionsergebnis, sonstige
betriebliche Erträge, Erträge aus verbundenen
Unternehmen) insgesamt gesteigert werden (TEUR 4.384 zum
Stichtag, Vorjahr TEUR 2.498). Die Planung wurde
übertroffen. Das operative Ergebnis liegt mit EUR 0,7
Mio. deutlich oberhalb des geplanten Ansatzes. Der
Verwaltungsaufwand (TEUR 3.527) konnte im Vergleich zum
Vorjahr weiter reduziert werden und liegt deutlich
unterhalb der Planung. Auch im Jahr
2023 wurden die
aufsichtsrechtlichen Anforderungen eingehalten.
Umsätze im erlaubnispflichtigen Bereich wurden
im Geschäftsjahr 2023 nicht generiert.
3. Finanzlage
Die Zahlungsfähigkeit der caplantic GmbH ist zu
jedem Zeitpunkt gegeben gewesen. Die caplantic GmbH hat
keine Investitionen am Geldmarkt getätigt. Die
vorhandene Liquidität von rd. EUR 6,3 Mio. (Vorjahr
EUR 6,5 Mio.) wurde als Bankguthaben auf Bankkonten sowie
als kurzfristiges Festgeld angelegt. Die Liquidität
war jederzeit sichergestellt, Die Finanzierung der
Geschäftstätigkeit erfolgte aus dem Eigenkapital
bzw. den operativen Erträgen.
4. Vermögenslage
Die Vermögenslage unseres Unternehmens ist
solide. Die Vermögenspositionen der caplantic GmbH
bestehen im Wesentlichen aus Forderungen an Kreditinstitute
(EUR 7,19 Mio., Vorjahr EUR 6,47 Mio.), Forderungen
an Kunden (EUR 0,23 Mio., Vorjahr EUR 0,56 Mio.),
immateriellen Anlagewerten und Sachanlagen (EUR 0,12 Mio.,
Vorjahr EUR 0,22 Mio.) sowie sonstigen
Vermögensgegenständen (EUR 0,50 Mio., Vorjahr EUR
0,45 Mio.). Die Schulden setzten sich aus sonstigen
Verbindlichkeiten (EUR 0,29 Mio., Vorjahr EUR 0,09 Mio.)
sowie Rückstellungen (EUR 0,92 Mio., Vorjahr EUR 1,41
Mio.) zusammen. Die Forderungen an Kunden resultieren aus
der Abrechnung variabler bzw. ergebnisabhängiger
Vergütungsbestandteile zum Jahresende.
Die Rückstellungen entfallen vollumfänglich
mit EUR 0,92 Mio. (Vorjahr EUR 1,41 Mio.) auf andere
Rückstellungen.
Das gezeichnete Kapital betrug unverändert EUR
0,30 Mio. und die Kapitalrücklage EUR 0,78 Mio. Der
Bilanzgewinn des
Vorjahres wurde auf
neue Rechnung vorgetragen.
Nach dem erzielten Jahresergebnis
von rd. EUR 0,66 Mio. (Vorjahr Jahresfehlbetrag rd. EUR
1,50 Mio.) wird ein Bilanzgewinn von EUR 4,37 Mio. (Vorjahr
EUR 3,71 Mio.) ausgewiesen. Das Eigenkapital der
Gesellschaft beträgt damit EUR 6,44 Mio.
(Vorjahr EUR 5,78 Mio.). Die caplantic GmbH weist zum
Jahresende 2023 bei einer Bilanzsumme von EUR 8,20 Mio.
(Vorjahr EUR 7,83 Mio.) eine bilanzielle Eigenkapitalquote
von 78,55 % (Vorjahr 73,81%)
aus. Die gebildeten
Vorsorgereserven gemäß §
340g HGB bestehen unverändert.
Es wurden keine Fremdmittel aufgenommen.
Die Eigenmittelanforderungen gem. Art 54 IFR
(Verordnung (EU) 2019/2033) waren stets erfüllt. Es
ergaben sich Kapitalquoten von 596,25% per 31.12.2023
(Vorjahr 335,60%).
5. Ertragslage
Die caplantic GmbH entwickelte sich im Vergleich zum
Vorjahr deutlich positiv. Das Geschäftsjahr wird
maßgeblich durch die erfolgreich initiierte
Neuausrichtung und den Mandaten mit der Gesellschafterin
beeinflusst.
Die operativen Erträge (Provisionsergebnis,
sonstige betriebliche Erträge, Erträge aus
verbundenen Unternehmen) sind auf rd. EUR 4,24 Mio.
(Vorjahr EUR 2,49 Mio.) gestiegen. Darin enthalten ist die
Ausschüttung der Caplantic Service GmbH in Höhe
von EUR 0,2 Mio. (Vorjahr EUR 0,2 Mio.). Die Steigerung der
operativen Erträge resultiert maßgeblich aus der
Erhöhung der Erträge aus nicht
erlaubnispflichtigem Geschäft. Insgesamt wurden in
diesem Bereich EUR 4,04 Mio. (Vorjahr EUR 2,29
Mio.) erwirtschaftet. Diese
Erträge setzen
sich insbesondere aus
Umsätzen im Bereich
Garantiereporting, Advisory und sonstigen
Beratungsleistungen zusammen. Provisionserträge
für erlaubnispflichtige Geschäfte sind wie im
Vorjahr nicht angefallen.
Die Auftragslage wurde durch die von der
Gesellschafterin der caplantic GmbH initiierten
Geschäfte auf Basis der abgeschlossenen Service Level
Agreements dominiert.
Der Personalaufwand hat sich weiter reduziert (EUR
2,45 Mio. / Vorjahr EUR 3,20 Mio.), der andere
Verwaltungsaufwand (EUR 1,08 Mio. / Vorjahr EUR 0,97 Mio.)
entwickelt sich seitwärts.
Insgesamt wurde in 2023 ein Ergebnis vor Steuern in
Höhe von rd. EUR 0,67 Mio. (Vorjahr rd. EUR - 1,74
Mio.) und ein Jahresüberschuss von rd. EUR 0,66 Mio.
(Vorjahresfehlbetrag rd. EUR -1,50 Mio.) erzielt.
Die Planung
hinsichtlich der
Umsätze wurde im
Geschäftsjahr 2023
überschritten. Im Geschäftsbereich
Advisory /Sales Support wirkt
sich die Beendigung von einer
Kapitalentlastungstransaktion aus.
Im Geschäftsbereich
Portfoliomanagement hat
sich der Portfolioaufbau in
bereits kontrahierten Fondsprojekten
langsamer entwickelt als geplant.
Die Umsätze mit der
Gesellschafterin wirken sich
positiv aus. Das erzielte Ergebnis
liegt insgesamt oberhalb der Planungen und hat sich
damit über unseren Erwartungen entwickelt.
C. Risikobericht
Risikomanagement
Die caplantic GmbH ist mehreren Risiken ausgesetzt,
welche ein integriertes Risikomanagement zur
Risikoüberwachung und -steuerung erfordern. Das
Risikomanagement der caplantic GmbH umfasst im
Rahmen der von der
Geschäftsführung festgelegten
Geschäfts- und Risikostrategie die
Identifikation, Kommunikation, Steuerung, Überwachung
und Berichterstattung aller relevanten bzw. wesentlichen
Risiken des Instituts.
Die Koordination, regelmäßige
Überwachung sowie Weiterentwicklung des
Risikomanagementsystems erfolgen bei der caplantic GmbH
zentral und werden durch das Risikocontrolling
ausgeführt, das als unabhängige
Stabfunktion direkt der
Geschäftsführung untersteht. Für
die Identifizierung und Steuerung der Risiken
werden Bereichsleiter benannt. Ihnen obliegt die Pflicht,
die in ihren Bereichen anfallenden Risiken laufend zu
überprüfen, Änderungen zu kontrollieren,
neue Risiken zu erfassen und zu melden sowie notwendige
Maßnahmen zur Risikominimierung einzuleiten.
Die an das Risikocontrolling bzw. an die
Geschäftsführung kommunizierten Risiken werden im
Rahmen einer jährlichen
Risikoinventur oder einer
Ad-hoc-Berichterstattung erfasst und
analysiert. Auf Grundlage der Ergebnisse werden
Maßnahmen zur Steuerung von wesentlichen Risiken
festgelegt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird vom
Risikocontrolling überwacht.
Die Mitarbeiter werden kontinuierlich über das
Risikomanagementsystem sowie dessen Bedeutung
für die caplantic GmbH
informiert. Die Mitarbeiter sind
zu einer ständigen Beobachtung
neu auftretender Risiken in ihrem Arbeitsbereich und einer
entsprechend zeitnahen Unterrichtung ihrer Vorgesetzten
bzw. des Risikocontrollings angehalten.
Die Geschäftsleitung wird regelmäßig
über die Risikolage der caplantic GmbH unterrichtet.
Darüber hinaus ist sie in die
Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft eng
eingebunden, so dass sie mittels einer laufenden
Kommunikation über Änderungen
der Risikoeinschätzung bzw.
Schadenfälle stets informiert wird.
Seit dem 01.04.2015 sind die Aufgaben und Funktionen
der Internen Revision auf die Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, ausgelagert
worden.
Risiken
Adressenausfall- und Marktpreisrisiken
Unter Adressenausfallrisiko versteht die caplantic
GmbH ein Risiko, dass ein Vertragspartner seinen
vertraglichen Zahlungsverpflichtungen (z.B. aus einem
Dienstleistungsvertrag) nicht oder nur teilweise
(termingerecht) nachkommt. Für die
caplantic GmbH besteht dieses
Risiko grundsätzlich im Forderungsbereich.
Es besteht ein Konzentrationsrisiko, welches in 2023 wie in
den Vorjahren durch Aufträge aus dem
Gesellschafterkreis und die in diesem Zusammenhang
regelmäßig bestehenden Forderungen geprägt
war. Dem Adressenausfallrisiko wird dadurch
entgegengewirkt, dass z.B. die Verträge nur mit
Drittkunden, die über eine einwandfreie Bonität
verfügen, abgeschlossen werden. Daher wird das
Ausfallrisiko von der Geschäftsführung als gering
bewertet. Risikomitigierend wirken zudem die gebildeten
Vorsorgereserven gemäß § 340g HGB. Als
Risikoart des Adressenausfallrisikos wird das
Beteiligungsrisiko berücksichtigt. Die caplantic GmbH
hält Beteiligungen an der caplantic Service GmbH,
Hannover, der caplantic GP S.à r.l., Luxembourg, der
caplantic GP II Alternative Assets S.à.r.l. und der
caplantic Private Equity GmbH, Hannover. Das
Beteiligungsrisiko wird als unwesentlich
eingestuft. Länderrisiken
sind in diesem
Zusammenhang von
untergeordneter Bedeutung. Marktpreisrisiken
bestehen nicht, da keine entsprechenden Positionen
eingegangen werden.
Liquiditätsrisiken
Von Liquiditätsrisiken ist
für die caplantic GmbH nur
das Liquiditätsrisiko im
engeren Sinne (Zahlungsunfähigkeit) relevant.
Dieses Risiko stuft die Geschäftsleitung vor dem
Hintergrund der aktuellen Ertrags- und Finanzsituation als
gering ein. Das Risiko wird durch permanente
Überwachung von Zahlungseingängen und
-ausgängen sowie durch ein implementiertes Mahnwesen
gemildert.
Zudem bestehen in Relation zum Umfang des
Geschäftsbetriebs angemessene Liquiditätsreserven
in Form von Bankguthaben.
Operationelle Risiken
Die caplantic GmbH versteht unter operationellen
Risiken die Gefahr von Verlusten, die infolge der
Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren,
Menschen und Systemen oder in Folge von externen
Ereignissen eintreten. Diese Definition schließt
Vertrags- und Haftungsrisiken, Compliance-Risiken,
Personal- und IT-bezogene Risiken sowie Outsourcing-Risiken
ein. Beim Eintritt von operationellen Risiken kann es zu
hohen Schäden für die caplantic GmbH kommen.
Operationelle Risiken werden daher als wesentlich angesehen
und entsprechend gesteuert.
Konkret wurde für bedeutende Schadensfälle
u.a. eine Schadensfalldatenbank eingerichtet, in welcher
sämtliche relevante Meldungen aus dem Bereich
operationelle Risiken erfasst werden. Gemeldete
Schadensfälle werden analysiert und bei Bedarf
entsprechende Maßnahmen zu deren Behebung
eingeleitet. Die Beurteilung von ermittelten Risiken
erfolgt im Rahmen der jährlichen Risikoinventur bzw.
einer Ad-hoc-Berichterstattung bei neu eingetretenen
Risiken. Neben der Risikoinventur findet ggf. auch
die Analyse bedeutender
Schadensfälle in der
Beurteilung der operationellen Risiken
Eingang. Nach der Ermittlung der Ergebnisse werden Risiko
verringernde Maßnahmen festgelegt, deren
Durchführung vom Risikocontrolling überwacht
wird.
Rechtlichen Risiken aus vertraglichen Vereinbarungen
und rechtlichen Rahmenbedingungen wird durch ein zeitnahes
Ergreifen geeigneter Maßnahmen (z.B. laufende
Einbindung von Rechtsanwälten, Verwendung von
Musterverträgen etc.) begegnet.
Organisatorische Sicherungsmaßnahmen (u.a.
Notfallkonzepte, Dokumentation von Prozessen, 4-
Augen-Prinzipien, Vertretungsregelungen)
sowie die Durchführung von
internen Kontrollen und Tätigkeiten der
internen Revision bilden neben den implementierten
Risikomanagementstrukturen die Grundlage der Steuerung von
personal- und IT-bezogenen Risiken. Eine ziel- und
leistungsbasierte Personalpolitik bewirkt, dass die
Mitarbeiter auf allen Ebenen der Gesellschaft ein
unternehmerisches, risikoorientiertes Denken umsetzen.
Dem Compliance-Risiko wird durch Installierung einer
wirksamen Compliance-Organisation sowie
entsprechender Kontrollen, Entwicklung
eines unternehmensinternen
Informationssystems und regelmäßige
Schulungen aller Mitarbeiter entgegengewirkt.
Die Begrenzung des Auslagerungsrisikos erfolgt durch
sorgfältige Auswahl der Partner,
regelmäßige Überwachung des
Ausfallrisikos der
Auslagerungsunternehmen sowie laufendes
Monitoring der Qualität der erbrachten
Leistungen der Outsourcing Unternehmen.
Risiken aus internen und externen Faktoren
können im normalen Geschäftsbetrieb nicht
vollständig vermieden werden. Dies trifft auch
für nahezu alle Unterarten des operationellen Risikos
zu. Zur Überwachung der unterschiedlichen Risikoarten
wurden Risikoindikatoren ermittelt, die
regelmäßig überprüft werden und als
Frühwarnindikatoren dienen sollen.
Reputationsrisiko
Ein Reputationsrisiko, als Bestandteil des
operationellen Risikos, besteht insbesondere dann, wenn
negative Informationen über die caplantic GmbH an die
Öffentlichkeit gelangen, wodurch sich deren
Wahrnehmung durch ihre Stakeholder zum
Negativen verändert. Als Folge können
direkte und indirekte wirtschaftliche
Auswirkungen entstehen (z. B.
direkt erfolgende Kündigungen von
Geschäftsbeziehungen oder indirekte
negative Entwicklungen auf das
Neugeschäft durch einen
Imageschaden).
Vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells ist das
Reputationsrisiko als wesentlich zu betrachten. Durch die
gezielte Steuerung des Images der caplantic GmbH in der
Öffentlichkeit, die Installierung eines
Beschwerdemanagements mit der Pflicht der jeweils
zuständigen Bereiche zur Auswertung und zur
Einleitung gezielter
Maßnahmen bei Feststellung
systematischer Schwächen sowie das
kontinuierliche Massen- und Social-Media-Monitoring sollen
Reputationsrisiken möglichst vollständig
verhindert oder zumindest die Auswirkungen eintretender
Reputationsschäden minimiert werden.
Strategische Risiken
Risiken im strategischen Bereich sind nach Ansicht
der Geschäftsleitung weiterhin mit der Etablierung der
neuen Produktlinien am Markt verbunden. Zum einen kann eine
negative Entwicklung der Märkte dazu führen, dass
nicht ausreichend Alternative Assets für
Anlageprodukte zur Verfügung gestellt werden
können. Zum anderen bergen die Alternative Asset
Investments inhärente Risiken, welche unter
Umständen zu Verlusten bei Investoren führen
können. Auch Änderungen im Aufsichtsrecht unserer
Kunden können die Attraktivität unserer Produkte
einschränken.
Um die mit neuen Produkten verbundenen Risiken sowie
Risikokonzentrationen durch die noch vorhandene
Abhängigkeit von Geschäften
mit Unternehmen aus dem
Gesellschafterkreis zu verringern, strebt
die caplantic GmbH mit dem
Auf- bzw. Ausbau eines
Netzwerkes zu Asset Originatoren aus dem
Banken- und Nichtbankensektor eine Diversifizierung der
Kundenstruktur und des Leistungsangebotes
an. Dabei soll der Fokus
auf Investments liegen, bei
welchen der Wettbewerbsdruck geringer ist (Mezzanine
Tranchen, Infrastrukturfinanzierung, Schifffahrt).
Derzeit bestehen noch Abhängigkeiten zu den
gemeinsamen Projekten mit der Gesellschafterin.
Das Gesamtbild der Risikolage der caplantic GmbH,
welches sich aus der Zusammenfassung der beschriebenen
Risiken ergibt, führt die Geschäftsleitung zu der
Einschätzung, dass weder einzelne Risiken noch die
Risiken in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden
Charakter haben. Die Caplantic hat ein
Risikotragfähigkeits-Konzept entwickelt,
das dem Basisindikatoransatz folgt.
Mit dem Basisindikatoransatz wird ein
Anrechnungsbetrag fürdas Operationelle Risiko
ermittelt. Dieser beträgt 15% des
Dreijahresdurchschnitts des sog. maßgeblichen
Indikators. Maßgeblicher Indikator ist der positive
Bruttoertrag der letzten drei Geschäftsjahre. Darauf
ableitend wird das benötigte Kapital ermittelt. Es
ergibt sich per 31.12.2023 eine Überdeckung von rd.
4,6 Mio. Euro (Vorjahr 4,1 Mio. Euro). Die
Anforderungen an die Risikotragfähigkeit
wurden im Berichtsjahr jederzeit eingehalten
bzw. überschritten. Gemäß Planung für
die Risikotragfähigkeit werden die Anforderungen
ebenfalls im gesamten Planungszeitraum eingehalten.
Die Eigenmittelanforderungen gem. Art 54 IFR
(Verordnung (EU) 2019/2033) waren stets erfüllt. Es
ergaben sich Kapitalquoten von 596,25% per 31.12.2023
(Vorjahr 335,60%).
D. Ausblick
Der Prognosebericht beinhaltet Einschätzungen
über die kommende Entwicklung des Unternehmens, die
aufgrund von Unsicherheiten so nicht eintreten oder nicht
vollständig eintreffen müssen. Die
Veränderungen in der Gesellschafterstruktur sind
vollzogen worden, die strategische Neuausrichtung der
caplantic GmbH sieht vor, dass diese eine zentrale Rolle in
dem Asset Manager Ansatz der Gesellschafterin einnehmen
wird. Gemäß Unternehmensplanung werden positive
Jahresergebnisse unterstellt. Unter Berücksichtigung
dieser Entwicklung stellt sich im Planungszeitraum eine
stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage ein.
1. Gesamtwirtschaftliche Prognose
Die gesamtwirtschaftliche Prognose für
Deutschland im Jahr 2024 präsentiert sich vor
dem Hintergrund vielfältiger Herausforderungen
und globaler Einflüsse. Nach den tiefgreifenden
Veränderungen der Vorjahre, insbesondere durch die
Corona-Pandemie und den russischen Überfall auf die
Ukraine, stehen die Weltwirtschaft und Deutschland vor
langfristigen Auswirkungen. Im vergangenen Jahr
reagierte die Europäische Zentralbank (EZB) mit einer
schnellen und deutlichen Erhöhung der Leitzinsen
auf den starken Anstieg der Inflation. Gleichzeitig
befinden sich Realwirtschaft und Finanzsystem in
einer strukturellen Transformation, die
zusätzliche Unsicherheiten für
künftige makroökonomische Entwicklungen mit sich
bringt.
Die folgende gesamtwirtschaftliche Prognose für
das Jahr 2024 skizziert verschiedene Aspekte der
aktuellen wirtschaftlichen Lage Deutschlands:
1. Wirtschaftswachstum
Die ifo Konjunkturprognose Winter 2023 zeigt auf,
dass Deutschland im Jahr 2024 vor Herausforderungen
steht. Ein moderates Wachstum von 0,9% im
preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt wird erwartet.
Der private Konsum bleibt verhalten, und die Exporte
leiden weiterhin unter globalen Unsicherheiten. Die
Inflation geht zurück, Lohneinkommen steigen, und
die (absolute) Beschäftigung erreicht
historische Höchststände. Eine Normalisierung der
Konjunktur wird jedoch erst im Jahr 2025
prognostiziert.
2. Finanzsektor und Zinsen
. Die Transmission der Zinswende in das deutsche
Finanzsystem und die Realwirtschaft ist noch nicht
abgeschlossen und könnte sich
beschleunigen. Steigende Zinsdeckungsquoten bei
Gewerbeimmobilienunternehmen erhöhen die
Verwundbarkeit gegenüber Zinssteigerungen, und
Wertberichtigungen im Kreditgeschäft sind aufgrund der
Zinsentwicklung und steigender Risiken zu erwarten.
3. Arbeitsmarkt
Im Jahr 2024 wird die wirtschaftliche Flaute
voraussichtlich den Arbeitsmarkt beeinträchtigen. Die
Arbeitslosigkeit wird insgesamt nach einem Anstieg in 2023
auch in 2024 weiter ansteigen, bevor sie im
Jahr 2025 wieder zurückgeht.
Die Unsicherheiten am Arbeitsmarkt
sind Teil der globalen wirtschaftlichen
Herausforderungen.
4. Finanzpolitik
Die Finanzpolitik bleibt im
Jahr 2024 trotz Haushaltslücke
leicht expansiv, insbesondere im
Zusammenhang mit der Energiekrise. Die Ausrichtung in den
kommenden Jahren bleibt unsicher. Trotz dieser
Unsicherheiten wird davon ausgegangen, dass alle geplanten
finanzpolitischen Maßnahmen umgesetzt werden, wobei
ein zunehmend restriktiver Kurs nicht ausgeschlossen ist.
5. Globale Einflüsse
Die globale Erholung von der COVID-19-Pandemie und
Russlands Invasion in der Ukraine bleibt langsam und
ungleichmäßig. Trotz der wirtschaftlichen
Resilienz zu Beginn dieses Jahres, die u.a. von
Fortschritten bei der Reduzierung der Inflation von den
Höchstständen des vorherigen Jahres geprägt
war, ist es noch zu früh von einer Erholung zu
sprechen.
Die Gründe dafür liegen einerseits in
langfristigen Folgen aus der Pandemie, des Krieges in der
Ukraine sowie der steigenden geoökonomischen und
-politischen Fragmentierung. Andererseits sorgen Effekte
aus der Kombination restriktiver
Geld- bzw. Finanzpolitik vor dem
Hintergrund der Inflationsbekämpfung bzw.
steigender Staatsverschuldungen sowie sich
materialisierende Klimarisiken für eine nur langsame
Erholung der Weltwirtschaft.
6. Inflation und Geldpolitik
Die globale Inflation wird voraussichtlich von 8,8%
im Jahr 2022 auf 6,5% im Jahr 2023 und weiter auf 4,1% im
Jahr 2024 zurückgehen. Die Fachleute des Eurosystems
gehen von einer durchschnittlichen Inflation ohne Energie
und Nahrungsmittel von 5,0 % für 2023, 2,7 % für
2024, 2,3 % für 2025 und 2,1 % für
2026 aus. Die Zentralbanken
verfolgen eine Strategie zur
Bekämpfung der Inflation. Auf
Grundlage seiner aktuellen Beurteilung ist die EZB der
Auffassung, dass sich die EZB-Leitzinsen auf einem Niveau
befinden, das - wenn es lange genug aufrechterhalten wird -
einen erheblichen Beitrag zum 2%-Ziel leisten
wird.
7. Volatilität und Herausforderungen für
Entscheidungsträger bleiben Die ifo
Konjunkturprognose Winter 2023 deutet darauf hin, dass die
deutsche Wirtschaft vor weiteren Herausforderungen steht.
Das Wirtschaftswachstum wird voraussichtlich moderat
ausfallen, da der private Konsum verhalten bleibt und
Exporte weiterhin unter globalen Unsicherheiten leiden.
Eine Normalisierung wird erst im Jahr 2025 prognostiziert.
Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage in
Deutschland und der Welt volatil und von
Unsicherheiten geprägt. Entscheidungsträger
stehen vor der Herausforderung, angemessene Maßnahmen
zu ergreifen, um die wirtschaftliche Stabilität
zu gewährleisten und auf mögliche Risiken zu
reagieren.
Der Markt für Alternative (Debt) Assets ist in
den letzten Jahren nachhaltig gewachsen (CAGR 10+%), die
Erwartung skizziert ein ungebrochenes weiteres Wachstum
über die prognostizierten nächsten fünf
Jahre mit Europa als Hauptwachstumstreiber. Im Bereich
Infrastruktur wird erwartet, dass Europa den US-Markt
hinsichtlich Assets under Management (AuM) überholen
wird. Ab 2024 wird auch wieder mit wachsendem
Fundraisingvolumen gerechnet.
Fazit Insgesamt bleibt die
gesamtwirtschaftliche Prognose für Deutschland im Jahr
2024 volatil und von Unsicherheiten geprägt.
Die richtigen Maßnahmen auf
globaler und nationaler Ebene sind
entscheidend, um die wirtschaftliche Stabilität zu
gewährleisten und auf mögliche Risiken zu
reagieren.
Insbesondere das sich schnell veränderte
Zinsumfeld stellt institutionelle Investoren weiterhin vor
große Herausforderungen. Dies gilt insbesondere
für die Versicherungsbranche und vergleichbare
Kapitalsammelstellen.
In diesem Zusammenhang bietet die Caplantic GmbH als
Dienstleister Banken und Investoren (z.B. Versicherungen)
Lösungen für das Kapital- und Risikomanagement
als auch innovative Investmentmöglichkeiten
an.
2. Geschäftsentwicklung
Für das Jahr 2024 plant die caplantic GmbH
weiteres Umsatzwachstum, insbesondere im Bereich der
Drittkundenmandate. Die caplantic GmbH soll weiterhin einen
wesentlichen Beitrag zum Ausbau der Originate to Manage
Aktivitäten der NORD/LB leisten. Der weitere Fokus
wird nach wie vor auf den Aufbau des
Drittkundengeschäftes gelegt.
Wir erwarten, dass der Druck auf die Banken im
Euroraum, ihre Eigenkapitalausstattung zu verbessern, auch
im kommenden Geschäftsjahr maßgeblich für
die Entwicklung potentieller Geschäftsansätze
sein wird. An der nach wie vor zunehmenden
Bankenaktivität im Bereich des aktiven
Portfoliomanagements und der Ausplatzierung von
(Kredit-)Risiken im Allgemeinen konnte der Bereich im
abgelaufenen Geschäftsjahr erneut durch mehrere
Beratungsmandate partizipieren.
In den Segmenten Portfoliomanagement und Advisory
soll weiterhin Neugeschäft akquiriert werden. Erste
Mandate konnten bereits angebahnt werden Hierneben werden
weitere Umsätze mit der Gesellschafterin aus den
bestehenden Verträgen unterstellt. .
Insgesamt erwarten wir im
Geschäftsjahr 2024 insbesondere
vor dem Hintergrund der engen
Verzahnung mit den Originate to Manage Aktivitäten der
NORD/LB eine weiterhin stabil verlaufende
Geschäftsentwicklung . Der Umsatz mit der
Gesellschafterin sinkt in 2024 im Vergleich zum Vorjahr
deutlich, die Umsätze mit Drittkunden sollen deutlich
gesteigert werden. Der Gesamtumsatz sinkt in 2024 leicht im
Vergleich zum Vorjahr, ab 2025 werden deutliche
Umsatzsteigerungen, insbesondere im Drittkundenbereich
erwartet. Der Verwaltungsaufwand reduziert sich in 2024
gemäß Planung deutlich im Vergleich zum Vorjahr.
Das Ergebnis vor Steuern entwickelt sich auf dem
Vorjahresniveau. Die caplantic GmbH wird nach unserer
Erwartung auch weiterhin dazu in der Lage sein, ihr
Wachstum und die damit verbundenen Investitionen aus dem
bisher aufgebauten Kapital sowie dem operativen Cashflow
selbst zu finanzieren, und ihren aufsichtsrechtlichen
Anforderungen, wie der Einhaltung von
Eigenkapitalanforderungen, nachzukommen.
Kostensteigerungen orientieren sich
an der Geschäftsentwicklung. Auf
Basis der Planungsrechnung werden
die Kapitalanforderungen der caplantic GmbH
erfüllt bzw. eingehalten, die Liquidität ist
jederzeit sichergestellt.
3. Chancen- und Risikobericht
Über die dargestellte Entwicklung der
Geschäftsaktivitäten sieht die caplantic GmbH die
Chance, das Leistungsangebot weiter zu diversifizieren und
hierzu ggf. strategische Partnerschaften einzugehen.
Darüber hinaus bestehen Chancen aus aktuell bereits in
Anbahnung befindlichen Projekten. Im Abschluss von
entsprechenden Verträgen mit der NORD/LB sehen wir
eine Chance, dass die caplantic GmbH zunächst
weiterhin eine zentrale Rolle im Rahmen des Originate to
Manage Ansatzes der Bank einnimmt und sich als zentraler
Dienstleister für die Ausplatzierungen im
Wholesale-Geschäft des Nord/LB Konzerns etabliert. In
der weiteren Entwicklung der Drittkundenmandate wird der
Anteil an Gesellschafterumsätzen perspektivisch
kleiner werden und die caplantic sich mehr und mehr zu
einem unabhängigen Anbieter am Markt entwickeln.
Es besteht neben den im
Risikobericht dargestellten Risiken u.a.
das Risiko, dass die geplante
Umsatzentwicklung nicht realisiert
werden kann, z.B. durch die
mögliche Nichtrealisierung von
Fondsprojekten, den Wegfall bzw. das Ausbleiben von
Gesellschafterumsätzen, den Weggang von
Schlüsselmitarbeitern oder den
Verlust von Bestandskunden. Hinzu
kommen weiterhin gewisse
Prognoseunsicherheiten aufgrund der weiterhin
nur schwer absehbaren Auswirkungen aus den
Folgen des Ukraine-Krieges auf die Projektplanungen und
-budgets unserer Kunden.
Hannover, den 6. März 2024 caplantic GmbH
Matthias Korn Oliver Bartholomäus
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| 1.
Barreserve |
213,67 |
155,67 |
| a)
Kassenbestand |
213,67 |
155,67 |
| 3.
Forderungen an Kreditinstitute |
7.186.882,14 |
6.467.935,34 |
| a)
täglich fällig |
6.314.251,24 |
6.459.941,22 |
| b)
andere Forderungen |
872.630,90 |
7.994,12 |
| 4.
Forderungen an Kunden |
233.327,56 |
564.184,12 |
| 8.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
98.987,50 |
86.487,50 |
| 11.
Immaterielle Anlagewerte |
1.304,00 |
5.243,00 |
| b)
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.304,00 |
5.243,00 |
| 12.
Sachanlagen |
123.424,00 |
213.585,12 |
| 14.
Sonstige Vermögensgegenstände |
495.912,25 |
449.667,56 |
| 15.
Rechnungsabgrenzungsposten |
58.071,67 |
42.101,11 |
| Summe
der Aktiva |
8.198.122,79 |
7.829.359,42 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| 5.
Sonstige Verbindlichkeiten |
289.299,33 |
88.416,19 |
| 7.
Rückstellungen |
919.152,18 |
1.412.382,70 |
| b)
Steuerrückstellungen |
0,00 |
622,30 |
| c)
andere Rückstellungen |
919.152,18 |
1.411.760,40 |
| 11.
Fonds für allgemeine Bankrisiken |
550.000,00 |
550.000,00 |
| a)
Eingefordertes Kapital |
300.000,00 |
300.000,00 |
| Gezeichnetes
Kapital |
300.000,00 |
300.000,00 |
| b)
Kapitalrücklage |
775.574,26 |
775.574,26 |
| c)
Gewinnrücklagen |
991.275,95 |
991.275,95 |
| cd)
andere Gewinnrücklagen |
991.275,95 |
991.275,95 |
| d)
Bilanzgewinn |
4.372.821,07 |
3.711.710,32 |
| Summe
der Passiva |
8.198.122,79 |
7.829.359,42 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Zinserträge |
140.958,73 |
12.342,42 |
| a)
aus Kredit- und Geldmarktgeschäften |
140.958,73 |
12.342,42 |
| 2.
Zinsaufwendungen |
11,00 |
8.291,69 |
| Ergebnis
1. - 2. |
140.947,73 |
4.050,73 |
| 3.
Laufende Erträge |
200.000,00 |
200.000,00 |
| c)
aus Anteilen an verbundenen Unternehmen |
200.000,00 |
200.000,00 |
| 8.
Sonstige betriebliche Erträge |
4.042.730,37 |
2.293.978,86 |
| 10.
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen |
3.527.087,05 |
4.164.340,50 |
| a)
Personalaufwand |
2.445.795,47 |
3.195.824,24 |
| aa)
Löhne und Gehälter |
2.184.803,48 |
2.949.593,29 |
| ab)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
260.991,99 |
246.230,95 |
| darunter:
für Altersversorgung |
48.611,70 |
80.635,64 |
| b)
andere Verwaltungsaufwendungen |
1.081.291,58 |
968.516,26 |
| 11.
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen |
168.258,58 |
66.407,60 |
| 12.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
20.986,72 |
3.046,88 |
| 19.
Ergebnis der normalen
Geschäftstätigkeit |
667.345,75 |
-1.735.765,39 |
| 23.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
6.235,00 |
-234.877,84 |
| Ergebnis
23. + 24. |
6.235,00 |
-234.877,84 |
| 27.
Jahresüberschuss |
661.110,75 |
-1.500.887,55 |
| 28.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
3.711.710,32 |
5.212.597,87 |
| Ergebnis
27. + 28. |
4.372.821,07 |
3.711.710,32 |
| Ergebnis
27. + 28. + 29. |
4.372.821,07 |
3.711.710,32 |
| Ergebnis
27. + 28. + 29. + 30. |
4.372.821,07 |
3.711.710,32 |
| Ergebnis
27. + 28. + 29. + 30. + 31. |
4.372.821,07 |
3.711.710,32 |
| Ergebnis
27. + 28. + 29. + 30. + 31. + 32. |
4.372.821,07 |
3.711.710,32 |
| 34.
Bilanzgewinn |
4.372.821,07 |
3.711.710,32 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
I. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft
Die caplantic GmbH mit Sitz in Hannover wird beim
Amtsgericht Hannover unter der Registernummer HRB 57621
geführt.
II. Allgemeine Angaben zum
Jahresabschluss
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung der
caplantic GmbH für das Geschäftsjahr 2023 sind
nach den Vorschriften des
Handelsgesetzbuches (HGB), des
Gesetzes betreffend die
Gesellschaften mit beschränkter Haftung
(GmbH-Gesetz) und der Verordnung über die
Rechnungslegung der Kreditinstitute und
Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV), die auch
für Wertpapierinstitute Anwendung findet, aufgestellt
worden.
Die Gesellschaft hat eine Erlaubnis datierend auf den
4. Dezember 2013 zum Erbringen von Finanz- dienstleistungen
gemäß § 32 Abs. 1 KWG. Seit Juni 2021
bezieht die caplantic ihre Erlaubnis aus den Vorschriften
des neuen Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) und ist seit
dessen Inkrafttreten kleines Wertpapierinstitut.
Dementsprechend sind nach § 340 Abs. 4a HGB auch
weiterhin die ergänzenden Vorschriften
für Wertpapierinstitute nach
§§ 340 ff HGB anzuwenden.
Gemäß den vorgenannten
ergänzenden Vorschriften wurde
der Jahresabschluss nach den
Vorschriften für große
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Die caplantic GmbH verfügt über zwei
Geschäftszweige, zum einen die Erbringung von
erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen und
zum anderen die Erbringung
von anderen, nicht erlaubnispflichtigen
Dienstleistungen.
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung entspricht den gem. § 2 Rech-KredV
anzuwendenden Formblättern 1 und 3.
III. Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Kassenbestand sowie Forderungen an Kreditinstitute
und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt. Soweit
erforderlich wird akuten Ausfallrisiken durch
Einzelwertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen.
Zum Bilanzstichtag waren wie im Vorjahr keine
Einzelwertberichtigungen erforderlich.
Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu
Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich
dauerhafter Wertminderung wird auf den niedrigeren
beizulegenden Zeitwert abgeschrieben.
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu
Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich
planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.
Die Abschreibung der Vermögensgegenstände erfolgt
über die voraussichtlich
wirtschaftliche Nutzungsdauer unter
Berücksichtigung der steuerrechtlich
zulässigen Höchstsätze. Für die
immateriellen Anlagewerte werden Nutzungsdauern zwischen 3
und 10 Jahren und für die
Sachanlagen zwischen 3 und 13
Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige
Vermögensgegenstände werden im Jahr der
Anschaffung vollständig abgeschrieben.
Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum
Nennwert bewertet.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind
Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit
sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem
Zeitpunkt darstellen.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Rückstellungen wurden mit dem
Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, bemessen.
Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verpflichtungen.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2021
erstmals von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, einen
Fonds für die allgemeinen Risiken des
Geschäftszweigs der Wertpapierinstitute nach §
340 g HGB zu bilden.
Forderungen und Verbindlichkeiten,
die auf fremde Währung
lauten, werden zum Zeitpunkt der
Entstehung (Zugang) mit dem zu diesem Zeitpunkt
maßgeblichen Stichtagskurs bewertet. Die Umrechnung
in Euro erfolgt mit dem EZB-Devisenkassamittelkurs zum
Bilanzstichtag.
IV. Erläuterungen zur Bilanz
a) Forderungen an Kreditinstitute
Die täglich fälligen Forderungen an
Kreditinstitute beinhalten die laufenden Bankkonten der
Gesellschaft sowie Termingeldeinlagen. Die anderen
Forderungen an Kreditinstitute entfallen auf Forderungen
aus Lieferung und Leistung mit Dienstleistungsabrechnungen.
Diese beinhalten keine Positionen mit einer Restlaufzeit
von mehr als drei Monaten und keine Forderungen mit
unbestimmter Laufzeit. Der Posten Forderungen an
Kreditinstitute beinhaltet Guthaben bei Gesellschaftern in
Höhe von T€ 6.314 (Vorjahr T€ 6.422) sowie
Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe
von T€ 873 (Vorjahr T€ 0) mit einer Restlaufzeit
nicht über drei Monaten oder mit unbestimmter
Laufzeit.
b) Forderungen an Kunden
Die Forderungen an Kunden beinhalten keine Position
mit einer Restlaufzeit von mehr als drei Monaten und
keine Forderungen mit unbestimmter
Laufzeit. Der Posten Forderungen an
Kunden beinhaltet Forderungen an verbundene
Unternehmen in Höhe von T€ 107 (Vorjahr T€
310).
c) Anteile an verbundenen Unternehmen,
immaterielle Anlagewerte und
Sachanlagen
Die Darstellung der Entwicklung des
Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel (Anlage I zum
Anhang) zu entnehmen.
Anteile an verbundenen Unternehmen:
Die caplantic GmbH ist zu 100% an der
Caplantic GP S.à r.l. mit Sitz in Luxemburg
beteiligt.
Da derzeit noch kein Jahresabschluss für das
Geschäftsjahr 2023 der Gesellschaft vorliegt, kann
noch keine Aussage über das Eigenkapital und das
Ergebnis der Gesellschaft für das Jahr 2023 getroffen
werden. Der Jahresabschluss des Jahres 2022 der
Gesellschaft wies ein Eigenkapital in Höhe von T€
69 und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 4
aus.
Die caplantic GmbH ist zu 100% an der
Caplantic Service GmbH mit Sitz in Hannover
beteiligt.
Da derzeit noch kein Jahresabschluss für das
Geschäftsjahr 2023 der Gesellschaft vorliegt, kann
noch keine Aussage über das Eigenkapital und das
Ergebnis der Gesellschaft für das Jahr 2023 getroffen
werden. Der Jahresabschluss des Jahres 2022 der
Gesellschaft wies ein Eigenkapital in Höhe von T€
247 und ein Ergebnis in Höhe von T€ 126 aus.
Die caplantic GmbH ist zu 100% an der Caplantic ESG
Solutions GmbH (vormals
Caplantic Private Equity
GmbH) mit Sitz in Hannover beteiligt.
Da derzeit noch kein Jahresabschluss für die
Geschäftsjahr 2023 der Gesellschaft vorliegt, kann
noch keine Aussage über das Eigenkapital und das
Ergebnis der Gesellschaft für das Jahr 2023 getroffen
werden. Der Jahresabschluss des Jahres 2022 der
Gesellschaft wies ein Eigenkapital in Höhe von T€
11 und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 7
aus.
Die caplantic GmbH ist zu 100% an der
Caplantic GP II Alternative Assets S.à r.l.
mit Sitz in Luxemburg beteiligt.
Die Gesellschaft wurde im April 2023 mit einem
Stammkapital in Höhe von € 12.500,00
gegründet. Da derzeit noch kein Jahresabschluss
für das Geschäftsjahr 2023 der Gesellschaft
vorliegt, kann noch keine Aussage über das
Eigenkapital und das Ergebnis der Gesellschaft für das
Jahr 2023 getroffen werden.
Sachanlagen:
Der Gesamtbetrag der sich in den Sachanlagen
befindenden Betriebs- und Geschäftsausstattung
beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 123.
d) Sonstige
Vermögensgegenstände
Wesentliche Beträge in
dieser Position sind geleistete
Mietkautionen (T€ 22),
Forderungen aus
Körperschaftsteuerüberzahlungen (T€ 416)
sowie Gewerbesteuerforderungen (T€ 44).
In der Position sind zum 31. Dezember 2023 keine
Fremdwährungsforderungen enthalten.
e) Rechnungsabgrenzungsposten
(Aktivseite)
Insbesondere werden hierüber
Versicherungsbeiträge, Ausgaben
für Nutzungsrechte und sonstige
Ausgaben vor dem Bilanzstichtag erfasst, welche Aufwand
für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag
darstellen.
f) Sonstige Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten enthalten keine
Positionen mit einer Restlaufzeit von mehr als drei
Monaten. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es
sich insbesondere um Umsatzsteuer (T€ 195),
abzuführende Lohnsteuer (T€ 24) und um
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€
59). Der Posten sonstige Verbindlichkeiten beinhaltet
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in
Höhe von T€ 8 (Vorjahr T€ 8).
In dieser Position sind keine
Fremdwährungsverbindlichkeiten enthalten.
g) Rückstellungen
Die anderen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie
die Prüfung des Jahresabschlusses 2023.
h) Fonds für allgemeine Risiken des
Geschäftszweigs der
Wertpapierinstitute
Im Geschäftsjahr 2021 wurden T€ 550 in den
Fonds nach § 340 g HGB eingestellt.
i) Latente Steuern
Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die
zu einer Bilanzierung latenter Steuern führen, liegen
zum Bilanzstichtag nicht vor. Auf eine Aktivierung von
latenten Steuern im Zusammenhang mit bestehenden
steuerlichen Verlustvorträgen wurde in Ausübung
des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB
verzichtet.
V. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
a) Provisionserträge
Im Geschäftsjahr 2023
fielen keine Erträge aus
erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen
(An- lageberatungen) an.
b) Sonstige betriebliche
Erträge
Unter diesem Posten erfolgt im Wesentlichen der
Ausweis sämtlicher Erträge aus den nicht erlaub-
nispflichtigen Beratungsleistungen der
Gesellschaft in Höhe von
T€ 3.787, davon entfallen
auf die Bundesrepublik Deutschland T€ 3.337, auf
andere EU-Länder T€ 267 und auf Nordamerika
T€ 183.
Die Gesellschaft hat mit Wirkung vom 1. Juli 2021 den
am Standort Köln betriebenen Geschäftsbereich
Private Equity an den Gesellschafter Ampega Asset
Management GmbH für einen Kaufpreis von T€ 3.250
verkauft. Im Geschäftsjahr 2023 fielen im Zusammenhang
mit diesem Verkauf noch weitere Erträge in Höhe
von T€ 127 an. Daneben werden unter diesem Posten noch
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
in Höhe von T€ 118 ausgewiesen.
In diesem Posten werden Erträge aus
Währungsumrechnungen in Höhe von € 1.406,25
(Vorjahr € 0,00) ausgewiesen.
c) Allgemeine
Verwaltungsaufwendungen
In den anderen Verwaltungsaufwendungen werden
insbesondere Mietaufwendungen für unbewegliche und
bewegliche Vermögensgegenstände, Reisekosten,
Beratungs- und Prüfungskosten, Wartungs- und
Instandhaltungskosten für Hard- und Software,
Versicherungen sowie Aufwendungen für Nutzungsrechte
ausgewiesen.
Des Weiteren sind in dieser Position Aufwendungen aus
Währungsumrechnungen in Höhe von € 1.504,27
(Vorjahr € 4.410,11) enthalten.
d) Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe
von T€ 6 resultieren aus der Körperschaftsteuer
für das Geschäftsjahr 2023.
Die caplantic GmbH als Tochtergesellschaft der
NORD/LB fällt grundsätzlich in den
Anwendungsbereich der OECD-Pillar 2-Modellregelungen. Die
Pillar 2-Gesetzgebung in Deutschland ist am 28. Dezember
2023 in Kraft getreten und für Geschäftsjahre,
die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen, anzuwenden. Aus
der Anwendung des
Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes
für Wirtschaftsjahre
ab dem 1. Januar 2024 erwarten wir
voraussichtlich keine Auswirkungen.
VI. Sonstige Angaben
Geschäftsführung
Geschäftsführer im Berichtsjahr
waren:
· Bartholomäus, Oliver
Geschäftsführer der caplantic GmbH ·
Korn, Matthias (ab 01.05.2023) Geschäftsführer
der caplantic GmbH, · Schwalba, Dr. Michael
(bis 31.03.2023) Geschäftsführer der
caplantic GmbH
Aufsichtsrat
Zusammensetzung zum 31. Dezember 2023:
· Martell, Hanno (Vorsitzender) Head of
AFIS - Aviation Finance & Investment Solutions
der NORD/LB · Hartmann, Martin (stellv.
Vorsitzender) Head of Markets der NORD/LB ·
Schrader, Frank Global Head of Deutsche Hypo - NORD/LB Real
Estate Finance
Angaben zu Organbezügen
Im Jahr 2023 wurden für den Aufsichtsrat keine
Bezüge, Vorschüsse oder Kredite gewährt. Die
bei der Gesellschaft angestellten Geschäftsführer
werden entsprechend des Vergütungssystems der
caplantic GmbH vergütet. Von der Regelung des §
286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023
wurden durchschnittlich 15 Arbeitnehmer beschäftigt
(ohne Geschäftsführer, Arbeitnehmer in Elternzeit
und Praktikanten). Einem Arbeitnehmer ist Prokura erteilt
worden.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Mietvertrag für die betrieblichen Räume
in Hannover hat zum Bilanzstichtag eine festgeschriebene
Mindestlaufzeit bis März 2028. Der Mindestbetrag nicht
abgezinster künftiger Kaltmietzahlungen beläuft
sich auf T€ 605.
Sonstiges
Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt
insgesamt T€ 82. Es entfällt in voller Höhe
auf die Abschluss- prüfungsleistungen.
Die Veröffentlichung des Jahresabschlusses
erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss zum 31.
Dezember 2023 der Norddeutsche Landesbank Girozentrale,
Hannover, Braunschweig, Magdeburg, einbezogen, der im
elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Nachtragsbericht
Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember
2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer
Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu
berichten wäre.
Ergebnisverwendung
Der Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen
werden.
Hannover, den 6. März 2024
caplantic GmbH
Oliver Bartholomäus Matthias Korn
Anlagespiegel
|
Stand am
|
Zugänge
|
Um-
|
Abgänge
|
Stand am
|
|
1.1.2023
|
|
buchungen
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Anteile an verbundenen
|
|
|
|
|
|
Unternehmen
|
86487,5
|
12500
|
0
|
0
|
98987,5
|
II. Immaterielle Anlagewerte
|
|
|
|
|
|
entgeltlich
erworbene Konzessionen,
|
|
|
|
|
gewerbliche
Schutzrechte und
|
|
|
|
|
ähnliche Rechte und Werte sowie
|
|
|
|
|
Lizenzen an
solchen Rechten und
|
|
|
|
|
Werten
|
231751,09
|
20378,98
|
0
|
20378,98
|
231751,09
|
III. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
a) andere Anlagen,
Betriebs-
|
|
|
|
|
|
und
Geschäftsausstattung
|
660675,09
|
23930,61
|
85615,39
|
380063,14
|
390157,95
|
b) geleistete
Anzahlungen
|
39016,62
|
46598,77
|
-85615,39
|
0
|
0
|
|
699691,71
|
70529,38
|
0
|
380063,14
|
390157,95
|
|
1017930,3
|
103408,36
|
0
|
400442,12
|
720896,54
|
|
Kumulierte Abschreibungen
|
|
Buchwerte
|
|
|
Stand am
|
Abschreibungen
|
Abgänge
|
Stand am
|
Stand am
|
Stand am
|
1.1.2023
|
Geschäftsjahr
|
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
0
|
0
|
0
|
0
|
98987,5
|
86487,5
|
226508,09
|
24316,98
|
20377,98
|
230447,09
|
1304
|
5243
|
486106,59
|
143941,6
|
363314,24
|
266733,95
|
123424
|
174568,5
|
0
|
0
|
0
|
0
|
0
|
39016,62
|
486106,59
|
143941,6
|
363314,24
|
266733,95
|
123424
|
213585,12
|
712614,68
|
168258,58
|
383692,22
|
497181,04
|
223715,5
|
305315,62
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 06.03.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die caplantic GmbH, Hannover
Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss
der caplantic GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz
zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der caplantic GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen han-
delsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Ver- mögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
und
• vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesell- schaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresab- schluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir
haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prü- fung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend be- schrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den
deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Be-
rufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung,
dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage
für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des
Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den
Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind
verantwortlich für die Aufstellung des
Jahresabschlusses, der den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchfüh-
rung ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Er-
tragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßi- ger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu
ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen
Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h.
Manipulationen der Rechnungslegung und
Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des
Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in
Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh-
menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.
Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich,
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu
bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder
rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentli- chen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschrif- ten entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Fer- ner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Sys- teme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstim- mung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus-
reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Ge-
sellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende
Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss
als Ganzes frei von wesentlichen falschen
Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr-
tümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein
zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen
und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu
erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine
in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche
falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftiger- weise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jah- resabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
be- einflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grund- haltung. Darüber hinaus
• identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab-
schluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen
oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungs-
nachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als
Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu
dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen
resultierende wesentliche falsche Darstellun- gen nicht
aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus
Irrtümern resultierende wesent- liche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusam- menwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
• gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
inter-
nen Kontrollsystem und den für die Prüfung
des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen ange- messen sind,
jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur
Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft
abzugeben.
• beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern darge- stellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
• ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit
im
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten
besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit
der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben
im Jahresabschluss und im Lagebe- richt aufmerksam zu
machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser
jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir
ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage
der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereig-
nisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre Unterneh-
menstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Er- eignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ord- nungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-
mögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
• beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentspre-
chung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage
der Gesellschaft.
• führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu-
kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prü- fungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein ei
genständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde lie-
genden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Um- fang und die Zeitplanung der Prüfung
sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel
im internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung fest- stellen.
Hannover, den 7. März 2024
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Anne Witt ppa. Mirko Braun
Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüfer
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