ARGUS Additive Plastics GmbH

Oberer Westring 3, 33142 Büren, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 2457
Eingetragen
11.8.1994
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung, Verarbeitung, Entwicklung und Vertrieb von Konzentraten für die polymerverarbeitende Industrie im In- und Ausland sowie der Betrieb artverwandter Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andre Dr. Hirsch
seit 3.2.2026
Geschäftsführer
Sascha Hirsch
seit 16.12.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
25.00%
25.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
50.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Germany
1205000
46.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ARGUS Additive Plastics GmbH

Büren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.309.162,68 14.555.798,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.400.305,09 4.066.355,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.407.640,98 3.071.340,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 60.688,42 23.177.797,17 1.325.570,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11.967.103,04 15.126.424,99
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 434.903,35 564.171,64
3. fertige Erzeugnisse und Waren 12.644.165,52 25.046.171,91 14.682.694,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.641.511,77 13.099.255,82
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.241.053,06 13.882.564,83 1.297.583,82
III. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 1.319.294,91 1.339.461,97
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 26.416.849,82 17.763.635,25
89.842.678,64 86.892.291,51

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.533.888,00 1.533.888,00
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 54.213.497,09 54.213.497,09
III. Gewinnvortrag 17.546.985,06 15.148.044,29
IV. Jahresüberschuss 7.863.536,49 7.398.940,77
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 2.157,00 7.360,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 45.032,00 1.353.190,00
2. sonstige Rückstellungen 1.510.315,19 1.555.347,19 1.026.393,84
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.012.951,45 4.794.402,57
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.114.316,36 7.127.267,81 1.416.574,95
- davon aus Steuern Euro 105.426,78 (Euro 351.714,88)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 0,00 (Euro 52.936,22)
89.842.678,64 86.892.291,51

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

ARGUS Additive Plastics GmbH, Büren

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 112.562.057,63 139.464.705,12
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.159.715,57 842.246,14
3. sonstige betriebliche Erträge 209.108,12 349.696,35
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 76.150.857,03 100.200.342,88
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 304.167,36 2.601.706,88
76.455.024,39 102.802.049,76
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.335.165,33 9.004.541,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.740.757,63 1.782.321,61
11.075.922,96 10.786.862,62
- davon für Altersversorgung Euro 63.526,34 (Euro 103.244,29)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.019.441,51 2.857.486,72
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.159.665,79 11.520.695,25
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 476.841,72 18.014,77
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 58.115,65 162.873,73
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.388.455,42 3.397.242,00
11. Ergebnis nach Steuern 7.931.666,18 7.462.960,02
12. sonstige Steuern 68.129,69 64.019,25
13. Jahresüberschuss 7.863.536,49 7.398.940,77

Anhang 2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Allgemeine Hinweise

Die ARGUS Additive Plastics GmbH hat ihren Sitz in Büren, sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HR B 2 457 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRuG vom 23.07.2015 sowie des GmbHG aufgestellt.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde in Euro unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 bis 256 a und §§ 264 bis 288 HGB sowie der Vorschriften des EGHGB erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 S. 1 HGB)

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der Abschreibungen wurden die steuerlich anerkannten Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht in Anspruch genommen.

Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Den Risiken im Forderungsbestand wird durch aktivisch abgesetzte Einzelwertberichtigungen (falls erforderlich) sowie eine Pauschalwertberichtigung i. H. v. 1 % Rechnung getragen.

Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Wertpapiere wurden mit ihrem Nennwert angesetzt, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Steuerrückstellungen sind in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme dotiert worden.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Verbrauchs gebildet und zu Vollkosten bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrags.

Zinsen für Fremdkapital sind in die Ermittlung der Herstellungskosten der aktivierten Eigenleistungen und fertigen Erzeugnisse nicht einbezogen worden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zu ihrem Kurs am Entstehungstag eingebucht und am Jahresende erforderlichenfalls mit dem Devisenmittelkurs bewertet.

Abweichung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Es wurden keine Änderungen zum Vorjahr vorgenommen.

3. Angaben zur Bilanz

Gliederung der sonstigen Rückstellungen (Angabe in TEUR)

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.510 gliedern sich wie folgt:

• Rückständige Urlaubsansprüche 320
• Gleitzeit/Mehrarbeit 122
• Gewährleistungsverpflichtungen 242
• Einzelbeträge unter TEUR 150 826

Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB)

Zum 31.12.2023 bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Ebenso bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Sicherheiten besichert sind.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen:

KFZ-Leasinggebühren € 129.533,41

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von € 59.691,39 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von € 82.577,73 enthalten.

5. Sonstige Angaben

Zahl der Mitarbeiter (§ 285 Nr. 7 HGB)

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer:

Angestellte 52
Arbeiter 101
Aushilfen 14
Gesamt 167

Geschäftsführer (§ 285 Nr. 10 HGB)

Geschäftsführer: Herr Sascha Hirsch, Paderborn

Einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Geschäftsführer: Herr Helmut Hirsch, Warstein-Suttrop

Geschäftsführerbezüge (§285 Nr. 9 a HGB)

Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB

Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechn. Gesamthonorars (§ 285 Nr. 17 HGB)

Für Abschlussprüfungsleistungen € 31.800,00
Für Steuerberatungsleistungen € 12.000,00
Für sonstige Leistungen € 6.000,00

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss 2023 ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Büren, den 03.06.2024

Helmut Hirsch, Geschäftsführer

Sascha Hirsch, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL ARGUS Additive Plastics GmbH, Büren zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.545.029,38 3.088,00 0,00 0,00 1.548.117,38
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.545.029,38 3.088,00 0,00 0,00 1.548.117,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.597.405,00 9.950,40 0,00 21.500,00 23.628.855,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.032.171,95 2.149.597,05 0,00 1.292.112,00 22.473.881,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.385.913,49 954.850,98 28.459,59 11.958,00 11.324.262,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.325.570,00 60.688,42 0,00 1.325.570,00- 60.688,42
Summe Sachanlagen 54.341.060,44 3.175.086,85 28.459,59 0,00 57.487.687,70
Summe Anlagevermögen 55.886.089,82 3.178.174,85 28.459,59 0,00 59.035.805,08
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.545.029,38 3.088,00 0,00 1.548.117,38 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.545.029,38 3.088,00 0,00 1.548.117,38 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.041.606,63 1.278.086,09 0,00 10.319.692,72 13.309.162,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.965.816,91 1.107.759,00 0,00 16.073.575,91 6.400.305,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.314.573,07 630.508,42 28.459,59 7.916.621,90 3.407.640,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 60.688,42
Summe Sachanlagen 31.321.996,61 3.016.353,51 28.459,59 34.309.890,53 23.177.797,17
Summe Anlagevermögen 32.867.025,99 3.019.441,51 28.459,59 35.858.007,91 23.177.797,17

Lagebericht 2023

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Zweigniederlassung

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Firma ARGUS Additive Plastics GmbH produziert und vertreibt Masterbatches für die kunststoffverarbeitende Industrie.

Wir verstehen uns als Lieferant sowie als Dienstleister und bieten kunden- und anwendungsbezogene Produkte auf Basis PE, PP, PS, PA, EVA, PET und weiteren Trägermaterialen, mit den entsprechenden Wirksubstanzen und Pigmenten in Granulatform an, um die vom Endanwender gewünschten Eigenschaften der Endprodukte zu erzielen oder anwendungsgerecht einzustellen.

Die Kunden werden von uns direkt oder über Vertretungen betreut.

Als kunststoffverarbeitendes Unternehmen sehen wir uns in einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung, die unser gesamtheitliches Handeln prägt. Daher sind die drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und Soziales) fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert und werden täglich gelebt.

Die aktuelle wirtschaftliche und auch politische Situation geht auch an der deutschen Kunststoffbranche nicht spurlos vorüber. Der Gesamtverband GKV meldete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 für die kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland einen Umsatzrückgang von 6 % auf 72,5 Mrd. € (Quelle: GKV). Lt. des GKV wurden 2023 in Deutschland insgesamt weniger Kunststoffe verarbeitet. Dabei reduzierte sich der Inlandsumsatz stärker als der Umsatz im Ausland. Die Menge reduzierte sich im Jahr 2023 um 8,4 % von 13,9 auf 12,7 Mio. t. Auch unsere Produktionsmenge ist im Geschäftsjahr 2023 gesunken.

Die Beschäftigungsanzahl war lt. GKV leicht rückläufig und liegt bei 320.000. Im Jahr 2022 betrug der Wert noch 326.608. Im Hause ARGUS wurde die Mitarbeiterzahl mit 168 Mitarbeitern beibehalten.

Bei ARGUS wurde im betrieblichen Bereich eine weitere Absackanlage mit Förderstrecke und Förderbrücke zur Palettierung installiert. Darüber hinaus konnten wir eine neue Fertigungsanlage in Betrieb nehmen. Weitere Investitionen wurden im Laborbereich sowie im Technikum und zur Energieeinsparung realisiert. Auch im Bereich der Nachhaltigkeit wurden entsprechende Investitionen durchgeführt.

2. Forschung und Entwicklung

Die Firma ARGUS beschäftigt in dem Bereich ein Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich der Additiv-, Farb- und BOPP-Batches. Es wurden sowohl eigene wie auch kundenbezogene Entwicklungen, teilweise in Zusammenarbeit mit Universitäten, erfolgreich angestoßen und abgeschlossen. Darüber hinaus erfolgt die Neu- und Weiterentwicklung von nachhaltigen Produkten, mit denen ressourcenschonende Endprodukte realisiert werden können, die den Marktbedürfnissen entsprechen. Da wir als Batchhersteller auch auf die Ausgangsprodukte der Großindustrie und Lieferanten angewiesen sind, werden die aus diesem Industriezweig hervorgehenden Neuentwicklungen von uns beobachtet und die Möglichkeiten genutzt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Unser seit 1994 bestehendes Unternehmen produziert ausschließlich am Standort Büren in Deutschland und beliefert die Kunden weltweit.

Durch die Nachfrageschwäche im Markt, sowie die geopolitische Situation infolge des Ukrainekrieges, aber auch durch rückläufige Verkaufspreise einhergehend mit geringeren Rohstoffkosten konnten die Umsatzzahlen nicht gehalten werden. Dementsprechend wurde eine Umsatzreduzierung auf 112,5 Mio. € erzielt. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 139,4 Mio. €. Jedoch erhöhte sich die Rendite gegenüber 2022.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Das Geschäftsjahr 2023 sehen wir trotz der Probleme in der Kunststoffbranche für uns als gut an.

Die Umsatzerlöse reduzierten sich auf 112,5 Mio. €. Deutschland bleibt dabei der weitaus größte Einzelmarkt.

Das Rohergebnis hat sich ebenfalls reduziert um 5,6 % von 36.170 T€ im Jahr 2022 auf 34.156 T€ im Jahr 2023.

Im Bereich der Additive und Polymere zeichneten sich nur noch geringfügige Verfügbarkeitsprobleme ab. Die Erhöhung der Lagermöglichkeiten und die Freigabe weiterer Lieferanten haben geholfen, diese zu überbrücken.

Die Materialaufwandsquote verringerte sich im Jahr 2023 auf 69,3 % (Vorjahr: 74,2 %) der Gesamtleistung.

Die Anzahl der Mitarbeiter blieb bei 168 zum 31.12.2023.

a) Ertragslage

Die Gesamtleistung reduzierte sich um 20,4 % auf 110.402 T€ (Vorjahr: 138.622 T€). Das Rohergebnis reduzierte sich um 5,6 % auf 34.156 T€.

Das Betriebsergebnis hat sich um 0,9 % auf 10.901 T€ (Vorjahr: 11.005 T€) reduziert.

Der Jahresüberschuss liegt bei 7.864 T€ (Vorjahr: 7.399 T€) und hat sich durch Optimierungsmaßnahmen um ca.6,3 % erhöht.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote beträgt 90,3 % der Bilanzsumme und hat sich somit nochmals verbessert.

Das Eigenkapital erhöhte sich im Jahr 2023 um 3,7 % auf 81.158 T€ (Vorjahr 78.294 T€).

Der Finanzmittelbestand hat sich positiv entwickelt und ist um 45 % von 19.103 T€ auf 27.736 T€ gestiegen.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr weiter in den baulichen Bereich sowie im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen mit den Immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen haben sich unwesentlich verändert auf 23.178 T€ (Vorjahr 23.019 T€).

Die liquiden Mittel haben sich auf 27.736 T€ um 45 % erhöht.

Die Eigenkapitalquote beträgt 90,3 % der Bilanzsumme. Das Eigenkapital erhöhte sich im Jahr 2023 um 3,7 %.

Langfristige Verbindlichkeiten und Kreditverpflichtungen bestehen nicht mehr.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 14,7 % auf 7.127 T€ (Vorjahr 6.211 T€).

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikationen liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis

Branchenentwicklung

Aufgrund der guten Entwicklung unseres Betriebsergebnisses konnten wir gegenüber Wettbewerbern eine bessere Ertragslage ausweisen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung bezeichnen wir trotz der diversen Krisen und der Marktsituation als gut.

III. Zweigniederlassung

Das Büro in Griechenland wurde zu Beginn des Jahres 2023 aufgelöst. Die Kundenbetreuung erfolgt über eine Mitarbeiterin vor Ort im Home-Office.

IV. Prognosebericht

Das Jahr 2023 war erneut von unerwarteten Entwicklungen geprägt. Wie auch der GKV- Verband berichtete, sind in vielen Bereichen der deutschen Kunststoffverarbeiter die Umsätze zum Teil deutlich eingebrochen.

Die Kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 ein Umsatzrückgang von 6 %.

Durch neue Produkte und die Umsetzung von Projekten versuchen wir dieser Entwicklung gegenzusteuern.

Für 2024 werden wir versuchen die Umsatz- und Absatzzahlen, sowie die Rendite auf dem Level von 2023 zu halten. Im Jahr 2025 erwarten wir eine leichte Verbesserung.

Grundlage sollten politische Reaktionen im Bereich Bürokratieabbau, Förderung der Digitalisierung, Verzicht auf die Plastiksteuer und eine Energiekostenreduzierung sein.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen aus liquiden Mitteln fristgerecht nachzukommen.

V. Chancen- und Risikobericht

Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch entsprechende Absicherungen, wie Kreditversicherungen und Produkthaftpflichtversicherungen.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmenden Anbieter in unserem Segment werden wir mit Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und Qualität begegnen.

Auf Basis einer C0 2 -Bilanzierung werden zielgerichtete Maßnahmen zur Reduzierung der C0 2 -Emissionen geplant und umgesetzt. In diesem Zusammenhang wird auch das Investitionsprogramm u.a. zur Überholung bestehender Anlagen weitergeführt. Aufgrund der energieintensiven Produktionsprozesse sind wir bestrebt, den Energieeinsatz langfristig zu senken und unsere Energieeffizienz in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu steigern. Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass konsequent gelebter Umweltschutz ein wichtiger Baustein unseres langfristigen Unternehmenserfolges ist und sind daher bestrebt, den Einfluss unseres Unternehmens auf unsere Umwelt möglichst gering zu halten.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette größtenteils langjähriger Lieferanten zurückgreifen.

Lieferantenverbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen.

Es bestehen keine Kreditverpflichtungen gegenüber Kreditinstituten.

Das Angebot an Fachkräften aus Auszubildenden ist deutlich knapper denn je. Wir versuchen diese durch Auftritte in den Schulen zu kompensieren.

Mit Blick auf das Jahr 2024 werden die Geschäftserwartungen gemäß der aktuellen IW- Konjunkturumfrage nur ganz geringfügig steigen. Die dringendsten Probleme in unserer Wirtschaft müssen gelöst werden um Verlässlichkeit, Vertrauen und Zuversicht wieder herzustellen.

Die Geschäftsführung sieht keine unternehmensgefährdenden Risiken.

 

Büren, 17.05.2024

Helmut Hirsch, Geschäftsführer

Sascha Hirsch, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ARGUS Additive Plastics GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ARGUS Additive Plastics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ARGUS Additive Plastics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Meschede, den 08.06.2024

DR. RIEDEN GMBH
Wirtschaftsprüfungsbesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Eva Rieden, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss 2023 ist durch Beschluss vom 08.06.2024 festgestellt worden.

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