ARGUS Additive Plastics GmbH
Oberer Westring 3, 33142 Büren, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andre Dr. Hirsch seit 3.2.2026 | Geschäftsführer |
Sascha Hirsch seit 16.12.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARGUS Additive Plastics GmbHBürenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023ARGUS Additive Plastics GmbH, Büren
Anhang 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Allgemeine Hinweise Die ARGUS Additive Plastics GmbH hat ihren Sitz in Büren, sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HR B 2 457 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRuG vom 23.07.2015 sowie des GmbHG aufgestellt. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde in Euro unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 bis 256 a und §§ 264 bis 288 HGB sowie der Vorschriften des EGHGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 S. 1 HGB) Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der Abschreibungen wurden die steuerlich anerkannten Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht in Anspruch genommen. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Den Risiken im Forderungsbestand wird durch aktivisch abgesetzte Einzelwertberichtigungen (falls erforderlich) sowie eine Pauschalwertberichtigung i. H. v. 1 % Rechnung getragen. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Wertpapiere wurden mit ihrem Nennwert angesetzt, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme dotiert worden. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Verbrauchs gebildet und zu Vollkosten bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrags. Zinsen für Fremdkapital sind in die Ermittlung der Herstellungskosten der aktivierten Eigenleistungen und fertigen Erzeugnisse nicht einbezogen worden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zu ihrem Kurs am Entstehungstag eingebucht und am Jahresende erforderlichenfalls mit dem Devisenmittelkurs bewertet. Abweichung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB) Es wurden keine Änderungen zum Vorjahr vorgenommen. 3. Angaben zur Bilanz Gliederung der sonstigen Rückstellungen (Angabe in TEUR) Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.510 gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB) Zum 31.12.2023 bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Ebenso bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Sicherheiten besichert sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von € 59.691,39 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von € 82.577,73 enthalten. 5. Sonstige Angaben Zahl der Mitarbeiter (§ 285 Nr. 7 HGB) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer:
Geschäftsführer (§ 285 Nr. 10 HGB) Geschäftsführer: Herr Sascha Hirsch, Paderborn Einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Geschäftsführer: Herr Helmut Hirsch, Warstein-Suttrop Geschäftsführerbezüge (§285 Nr. 9 a HGB) Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechn. Gesamthonorars (§ 285 Nr. 17 HGB)
Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss 2023 ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Büren, den 03.06.2024 Helmut Hirsch, Geschäftsführer Sascha Hirsch, Geschäftsführer ANLAGENSPIEGEL ARGUS Additive Plastics GmbH, Büren zum 31. Dezember 2023
Lagebericht 2023Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Zweigniederlassung IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Firma ARGUS Additive Plastics GmbH produziert und vertreibt Masterbatches für die kunststoffverarbeitende Industrie. Wir verstehen uns als Lieferant sowie als Dienstleister und bieten kunden- und anwendungsbezogene Produkte auf Basis PE, PP, PS, PA, EVA, PET und weiteren Trägermaterialen, mit den entsprechenden Wirksubstanzen und Pigmenten in Granulatform an, um die vom Endanwender gewünschten Eigenschaften der Endprodukte zu erzielen oder anwendungsgerecht einzustellen. Die Kunden werden von uns direkt oder über Vertretungen betreut. Als kunststoffverarbeitendes Unternehmen sehen wir uns in einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung, die unser gesamtheitliches Handeln prägt. Daher sind die drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und Soziales) fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert und werden täglich gelebt. Die aktuelle wirtschaftliche und auch politische Situation geht auch an der deutschen Kunststoffbranche nicht spurlos vorüber. Der Gesamtverband GKV meldete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 für die kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland einen Umsatzrückgang von 6 % auf 72,5 Mrd. € (Quelle: GKV). Lt. des GKV wurden 2023 in Deutschland insgesamt weniger Kunststoffe verarbeitet. Dabei reduzierte sich der Inlandsumsatz stärker als der Umsatz im Ausland. Die Menge reduzierte sich im Jahr 2023 um 8,4 % von 13,9 auf 12,7 Mio. t. Auch unsere Produktionsmenge ist im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Die Beschäftigungsanzahl war lt. GKV leicht rückläufig und liegt bei 320.000. Im Jahr 2022 betrug der Wert noch 326.608. Im Hause ARGUS wurde die Mitarbeiterzahl mit 168 Mitarbeitern beibehalten. Bei ARGUS wurde im betrieblichen Bereich eine weitere Absackanlage mit Förderstrecke und Förderbrücke zur Palettierung installiert. Darüber hinaus konnten wir eine neue Fertigungsanlage in Betrieb nehmen. Weitere Investitionen wurden im Laborbereich sowie im Technikum und zur Energieeinsparung realisiert. Auch im Bereich der Nachhaltigkeit wurden entsprechende Investitionen durchgeführt. 2. Forschung und Entwicklung Die Firma ARGUS beschäftigt in dem Bereich ein Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich der Additiv-, Farb- und BOPP-Batches. Es wurden sowohl eigene wie auch kundenbezogene Entwicklungen, teilweise in Zusammenarbeit mit Universitäten, erfolgreich angestoßen und abgeschlossen. Darüber hinaus erfolgt die Neu- und Weiterentwicklung von nachhaltigen Produkten, mit denen ressourcenschonende Endprodukte realisiert werden können, die den Marktbedürfnissen entsprechen. Da wir als Batchhersteller auch auf die Ausgangsprodukte der Großindustrie und Lieferanten angewiesen sind, werden die aus diesem Industriezweig hervorgehenden Neuentwicklungen von uns beobachtet und die Möglichkeiten genutzt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Unser seit 1994 bestehendes Unternehmen produziert ausschließlich am Standort Büren in Deutschland und beliefert die Kunden weltweit. Durch die Nachfrageschwäche im Markt, sowie die geopolitische Situation infolge des Ukrainekrieges, aber auch durch rückläufige Verkaufspreise einhergehend mit geringeren Rohstoffkosten konnten die Umsatzzahlen nicht gehalten werden. Dementsprechend wurde eine Umsatzreduzierung auf 112,5 Mio. € erzielt. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 139,4 Mio. €. Jedoch erhöhte sich die Rendite gegenüber 2022. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2023 sehen wir trotz der Probleme in der Kunststoffbranche für uns als gut an. Die Umsatzerlöse reduzierten sich auf 112,5 Mio. €. Deutschland bleibt dabei der weitaus größte Einzelmarkt. Das Rohergebnis hat sich ebenfalls reduziert um 5,6 % von 36.170 T€ im Jahr 2022 auf 34.156 T€ im Jahr 2023. Im Bereich der Additive und Polymere zeichneten sich nur noch geringfügige Verfügbarkeitsprobleme ab. Die Erhöhung der Lagermöglichkeiten und die Freigabe weiterer Lieferanten haben geholfen, diese zu überbrücken. Die Materialaufwandsquote verringerte sich im Jahr 2023 auf 69,3 % (Vorjahr: 74,2 %) der Gesamtleistung. Die Anzahl der Mitarbeiter blieb bei 168 zum 31.12.2023. a) Ertragslage Die Gesamtleistung reduzierte sich um 20,4 % auf 110.402 T€ (Vorjahr: 138.622 T€). Das Rohergebnis reduzierte sich um 5,6 % auf 34.156 T€. Das Betriebsergebnis hat sich um 0,9 % auf 10.901 T€ (Vorjahr: 11.005 T€) reduziert. Der Jahresüberschuss liegt bei 7.864 T€ (Vorjahr: 7.399 T€) und hat sich durch Optimierungsmaßnahmen um ca.6,3 % erhöht. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt 90,3 % der Bilanzsumme und hat sich somit nochmals verbessert. Das Eigenkapital erhöhte sich im Jahr 2023 um 3,7 % auf 81.158 T€ (Vorjahr 78.294 T€). Der Finanzmittelbestand hat sich positiv entwickelt und ist um 45 % von 19.103 T€ auf 27.736 T€ gestiegen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr weiter in den baulichen Bereich sowie im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen mit den Immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen haben sich unwesentlich verändert auf 23.178 T€ (Vorjahr 23.019 T€). Die liquiden Mittel haben sich auf 27.736 T€ um 45 % erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 90,3 % der Bilanzsumme. Das Eigenkapital erhöhte sich im Jahr 2023 um 3,7 %. Langfristige Verbindlichkeiten und Kreditverpflichtungen bestehen nicht mehr. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 14,7 % auf 7.127 T€ (Vorjahr 6.211 T€). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikationen liegt unser Fokus auf:
Aufgrund der guten Entwicklung unseres Betriebsergebnisses konnten wir gegenüber Wettbewerbern eine bessere Ertragslage ausweisen. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung bezeichnen wir trotz der diversen Krisen und der Marktsituation als gut. III. Zweigniederlassung Das Büro in Griechenland wurde zu Beginn des Jahres 2023 aufgelöst. Die Kundenbetreuung erfolgt über eine Mitarbeiterin vor Ort im Home-Office. IV. Prognosebericht Das Jahr 2023 war erneut von unerwarteten Entwicklungen geprägt. Wie auch der GKV- Verband berichtete, sind in vielen Bereichen der deutschen Kunststoffverarbeiter die Umsätze zum Teil deutlich eingebrochen. Die Kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 ein Umsatzrückgang von 6 %. Durch neue Produkte und die Umsetzung von Projekten versuchen wir dieser Entwicklung gegenzusteuern. Für 2024 werden wir versuchen die Umsatz- und Absatzzahlen, sowie die Rendite auf dem Level von 2023 zu halten. Im Jahr 2025 erwarten wir eine leichte Verbesserung. Grundlage sollten politische Reaktionen im Bereich Bürokratieabbau, Förderung der Digitalisierung, Verzicht auf die Plastiksteuer und eine Energiekostenreduzierung sein. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen aus liquiden Mitteln fristgerecht nachzukommen. V. Chancen- und Risikobericht Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch entsprechende Absicherungen, wie Kreditversicherungen und Produkthaftpflichtversicherungen. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmenden Anbieter in unserem Segment werden wir mit Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und Qualität begegnen. Auf Basis einer C0 2 -Bilanzierung werden zielgerichtete Maßnahmen zur Reduzierung der C0 2 -Emissionen geplant und umgesetzt. In diesem Zusammenhang wird auch das Investitionsprogramm u.a. zur Überholung bestehender Anlagen weitergeführt. Aufgrund der energieintensiven Produktionsprozesse sind wir bestrebt, den Energieeinsatz langfristig zu senken und unsere Energieeffizienz in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu steigern. Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass konsequent gelebter Umweltschutz ein wichtiger Baustein unseres langfristigen Unternehmenserfolges ist und sind daher bestrebt, den Einfluss unseres Unternehmens auf unsere Umwelt möglichst gering zu halten. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette größtenteils langjähriger Lieferanten zurückgreifen. Lieferantenverbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Es bestehen keine Kreditverpflichtungen gegenüber Kreditinstituten. Das Angebot an Fachkräften aus Auszubildenden ist deutlich knapper denn je. Wir versuchen diese durch Auftritte in den Schulen zu kompensieren. Mit Blick auf das Jahr 2024 werden die Geschäftserwartungen gemäß der aktuellen IW- Konjunkturumfrage nur ganz geringfügig steigen. Die dringendsten Probleme in unserer Wirtschaft müssen gelöst werden um Verlässlichkeit, Vertrauen und Zuversicht wieder herzustellen. Die Geschäftsführung sieht keine unternehmensgefährdenden Risiken.
Büren, 17.05.2024 Helmut Hirsch, Geschäftsführer Sascha Hirsch, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die ARGUS Additive Plastics GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ARGUS Additive Plastics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ARGUS Additive Plastics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Meschede, den 08.06.2024 DR.
RIEDEN GMBH
Dr. Eva Rieden, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss 2023 ist durch Beschluss vom 08.06.2024 festgestellt worden. |
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