Herstellung von Prüfmaschinen
AUTOHELBIG GmbH
Am Rödertor 26, 97499 Donnersdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Krines seit 30.9.2025 | Prokura |
Alfons Helbig seit 9.7.2021 | Geschäftsführer |
Stefan Helbig seit 9.7.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AUTOHELBIG GmbHDonnersdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023AUTOHELBIG GmbH, DonnersdorfLageberichtI. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftstätigkeit Die AUTO HELBIG GmbH betreibt als markenunabhängiges Autohaus eine vielfältige Palette von Dienstleistungen im Bereich des Fahrzeughandels und der Reparatur. Unser Unternehmen ist spezialisiert auf den Handel mit Jung- und Gebrauchtwagen sowie Reisemobilen und Caravans. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, eine breite Auswahl an Fahrzeugen anzubieten, um den vielfältigen Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. Im Zentrum unserer Geschäftstätigkeit stehen dabei die renommierten Marken VW, Audi, Seat, Skoda, Mercedes Benz und Knaus. Diese Marken repräsentieren nicht nur eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit, sondern bieten auch eine vielfältige Produktpalette, die sowohl den Bedarf an Alltagsfahrzeugen als auch an Luxusautos und Freizeitfahrzeugen abdeckt. Unser Angebot umfasst nicht nur den Verkauf von Fahrzeugen, sondern auch eine umfassende Reparatur- und Wartungsdienstleistung. Unsere Werkstatt ist mit modernster Ausrüstung und geschultem Fachpersonal ausgestattet, um eine schnelle und qualitativ hochwertige Reparatur und Wartung aller Fahrzeugtypen zu gewährleisten. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf eine persönliche und individuelle Beratung unserer Kunden. Unser erfahrenes Verkaufspersonal steht unseren Kunden bei der Auswahl des passenden Fahrzeugs zur Seite und berät sie kompetent in allen Fragen rund um den Fahrzeugkauf und -service. Unser Ziel ist es, unseren Kunden ein einzigartiges Erlebnis zu bieten und ihre Erwartungen zu übertreffen. Wir streben danach, nicht nur ein Autohaus, sondern ein vertrauenswürdiger Partner für unsere Kunden zu sein, der sie auf ihrem Weg zu einem neuen Fahrzeug oder bei der Wartung und Reparatur ihres aktuellen Fahrzeugs unterstützt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 zeigte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Anzeichen einer Stagnation. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %. Bereinigt um kalendarische Effekte reduzierte sich die Wirtschaftsleistung um 0,1 %. Die deutsche Wirtschaft konnte ihre Erholung vom starken Einbruch im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie nicht fortsetzen. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Pandemie, lag das BIP 2023 lediglich um 0,7 % höher. Die Konjunktur wurde maßgeblich durch weiterhin hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen belastet, was die Nachfrage dämpfte. Zudem wirkten sich gestiegene Zinsen ungünstig auf die Finanzierungsbedingungen aus, was Investitionen hemmte. Hinzu kam eine geringere Nachfrage sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland, was die wirtschaftliche Dynamik zusätzlich schwächte. Auch die internationale Handelsbilanz war von diesen Entwicklungen betroffen. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache Binnennachfrage führten zu einem Rückgang des Außenhandels. Die preisbereinigten Importe gingen mit -3,0 % stärker zurück als die Exporte, die um -1,8 % sanken. Dieser Rückgang der Importe führte jedoch zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte, auch wenn die Handelsaktivitäten insgesamt rückläufig waren. Insgesamt spiegeln die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 die Auswirkungen eines krisengeprägten Umfelds wider, das durch hohe Inflation, restriktivere Geldpolitik und eine schwache Nachfrage geprägt war. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 hat sich der Gebrauchtwagenhandel in Deutschland in einem dynamischen Marktumfeld bewegt, das stark von makroökonomischen Entwicklungen, den Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie, der Energiekrise und der Transformation hin zur Elektromobilität geprägt war. 2.1 Marktvolumen und Umsatzentwicklung • Marktsituation: Der Gebrauchtwagenmarkt verzeichnete 2023 eine moderate Stabilisierung nach den pandemiebedingten Einbrüchen der Vorjahre. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden rund 6,8 Millionen Besitzumschreibungen registriert, was einer leichten Erholung entspricht. • Preisentwicklung: Die Gebrauchtwagenpreise blieben aufgrund der anhaltenden Verknappung von Neufahrzeugen und gestiegener Produktionskosten auf einem hohen Niveau. Insbesondere junge Gebrauchtwagen waren weiterhin knapp und hochpreisig. • Segmenttrends: Fahrzeuge mit alternativen Antrieben (z. B. Elektroautos und Plug-in-Hybride) gewannen Marktanteile, wobei die Nachfrage bei Gebrauchtwagen weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Verbrenner blieben dominierend, insbesondere im ländlichen Raum. 2.2 Herausforderungen • Lieferkettenprobleme: Verzögerungen in der Neuwagenproduktion führten zu einer eingeschränkten Verfügbarkeit von Leasingrückläufern und Dienstwagen, was das Angebot an Gebrauchtwagen begrenzte. • Inflation und Zinserhöhungen: Die Inflation und steigende Finanzierungskosten belasteten die Konsumnachfrage, insbesondere bei finanzierungssensiblen Kunden. • Regulatorische Rahmenbedingungen: Strengere Emissionsvorgaben und Unsicherheiten im Hinblick auf zukünftige Umweltzonen beeinflussten die Attraktivität von Diesel- und älteren Fahrzeugen negativ. 2. Geschäftsverlauf Im Berichtszeitraum konnte die AUTO HELBIG GmbH ihre Marktposition als "freies" Autohaus erfolgreich nutzen, um ein attraktives Angebot an interessanten Fahrzeugen bereitzustellen. Diese Strategie führte zu einer überaus positiven Nachfrageentwicklung. Die Verkaufszahlen lagen deutlich über dem Niveau des Vorjahres und belegen die erfolgreiche Ausrichtung unseres Geschäftsmodells. Ein besonders erfreulicher Aspekt war die deutliche Steigerung des Handelsumsatzes um 59 %, was die starke Marktstellung und die Effizienz unserer operativen Prozesse unterstreichen. Darüber hinaus konnte die Marge pro Fahrzeug erhöht werden, was sich in einem neuen Höchststand des Gesamtrohertrags widerspiegelt. Auch das erzielte Jahresergebnis markierte im Berichtszeitraum einen neuen Spitzenwert. Diese Ergebnisse unterstreichen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und den Erfolg der Gesellschaft. Parallel dazu wurde großer Wert auf die Zufriedenheit und Entwicklung unserer Mitarbeiter gelegt. Die Mitarbeiterzufriedenheit blieb, gemessen an der geringen Fluktuation und einer stabilen Krankenquote, auf einem konstant hohen Niveau. Zudem haben wir unser Engagement im Bereich der Mitarbeiterweiterbildung intensiviert, um unser Team bestmöglich auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten. Auch die Kundenzufriedenheit, ein zentraler Indikator für unseren Unternehmenserfolg, konnte auf dem hohen Niveau des Vorjahres stabilisiert werden. Dies zeigt, dass unsere konsequente Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und Qualität weiterhin Früchte trägt. Zusammenfassend verlief der Berichtszeitraum für die AUTO HELBIG GmbH überaus erfolgreich. Mit einer starken Umsatz- und Ergebnissteigerung sowie der anhaltend hohen Zufriedenheit bei Kunden und Mitarbeitern wurde eine solide Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens geschaffen. 3. Lage a) Ertragslage Das Rohergebnis beträgt 4.496 TEUR nach 2.778 TEUR im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 1.102 TEUR (Vorjahr -3 TEUR). Nach Einbeziehung der Steuern wird ein Jahresergebnis von 833 TEUR (Vorjahr -3 TEUR) ausgewiesen. Die Umsatzerlöse stiegen um 59,18 %. Die Umsätze waren im Wesentlichen durch den Fahrzeughandel geprägt. Der Materialeinsatz stieg um 58 %, die Personalaufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 19,3 %. b) Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die zur Fahrzeugfinanzierung benötigte Liquidität wird durch Eigenkapital und ausreichend Kreditlinien gewährleistet. Zur Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Zum Bilanzstichtag waren Festdarlehen in Höhe von 3,5 Mio. EUR in Anspruch genommen. Insgesamt beliefen sich die Darlehen gegenüber Banken auf 4,8 Mio. EUR zum Bilanzstichtag. Dem gegenüber steht ein Warenbestand in Höhe von 7.519 TEUR. Die Liquidität der Gesellschaft war im abgelaufenen Zeitraum jederzeit gesichert. Die Zinsaufwendungen, die auch die Zinsen für die gewährte Händlerfinanzierung beinhalten, betrugen 361 TEUR (Vorjahr 167 TEUR). c) Vermögenslage Die Lage des Unternehmens ist maßgeblich geprägt durch unser operatives Geschäft. Die Bilanzsumme hat sich zum Stichtag von 8,3 Mio. EUR auf 9,2 Mio. EUR erhöht. Die Vorräte waren mit 6,7 Mio. EUR höher als im Vorjahr (5,5 Mio. EUR). Das Eigenkapital hat sich absolut gegenüber dem Vorjahr um 835 TEUR auf 1.618 TEUR erhöht. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens werden aus den gängigen Kennzahlen der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet, wie beispielsweise die Materialaufwandsquote, die EBIT-Marge und die Umsatzrendite. Zusätzlich wird eine Deckungsbeitragsrechnung durchgeführt. Des Weiteren umfasst die Planung der Verkaufszahlen detaillierte Angaben zu Bruttomarge, Standtagen und den Kosten je Fahrzeug zum 10., 20. und zum Monatsende. Zu den weiteren betrieblichen Kennzahlen zählen unter anderem die Anzahl der Fahrzeugeinkäufe, der Fahrzeugbestand, die Standtage sowie sämtliche Prozessschritte bis hin zur Fahrzeugauslieferung. 5. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens wird weiterhin maßgeblich durch unser operatives Geschäft geprägt. Insgesamt beurteilen wir die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage als positiv. Die erzielten Umsatzsteigerungen übertreffen die gestiegenen Kosten deutlich, sodass das Jahresergebnis mit 834 TEUR auf einem hohen Niveau verbleibt. Zusammenfassend ist die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als sehr gut einzustufen. 6. Personalbericht Um die gestiegene Nachfrage zu bedienen, wurde die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Die Gesellschaft legt weiterhin besonderen Wert auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter sowie auf Maßnahmen zur Förderung eines niedrigen Krankenstands und einer geringen Fluktuation. Kontinuierliche Weiterbildung bleibt ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Unsere motivierten und leistungsstarken Mitarbeiter tragen entscheidend zum Unternehmenserfolg bei, während die Kundenzufriedenheit weiterhin auf konstant hohem Niveau bleibt. III. Prognosebericht Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir anspruchsvolle Rahmenbedingungen. Das veränderte Konsumverhalten der Verbraucher, steigende Zinsen sowie die unsichere weltpolitische und wirtschaftliche Lage stellen dabei wesentliche Herausforderungen dar. Trotz dieser schwierigen äußeren Faktoren gehen wir von einem stabilen Umsatzniveau aus. In Verbindung mit einer konsequenten Kostenkontrolle und effizientem Ressourceneinsatz erwarten wir, dass das Jahresergebnis weiterhin auf einem guten Niveau verbleiben wird. Ein besonderer Fokus liegt weiterhin auf der Sicherstellung der hohen Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, die für uns wesentliche Erfolgsfaktoren darstellen. Durch unser engagiertes Team und die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden sehen wir uns gut gerüstet, um die Herausforderungen erfolgreich zu meistern und die langfristige Stabilität des Unternehmens zu sichern. IV. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Die Chancen und Risiken aus der unternehmerischen Tätigkeit werden von der Geschäftsführung fortlaufend identifiziert, analysiert und bewertet. Dabei werden Risiken, soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll, minimiert und durch geeignete Maßnahmen auf Dritte verlagert. Ein wesentliches branchenspezifisches Risiko besteht in einem möglichen Überangebot an Neu- und Gebrauchtwagen, das mit einer schwächeren Nachfrage einhergehen könnte. Dieses Ungleichgewicht könnte sich negativ auf die Margen und Umsätze auswirken. Um diesem Risiko zu begegnen, setzt die Gesellschaft insbesondere auf eine an die Marktverhältnisse angepasste Beschaffungspolitik, die ein flexibles und bedarfsgerechtes Angebot sicherstellt. b) Finanzwirtschaftliche Risiken Die anhaltenden Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie die Auswirkungen des Ukraine-Krieges belasten weiterhin die globale Wirtschaft und können sich auch auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auswirken. Ein strategisches Ziel der Geschäftsleitung ist es, Abhängigkeiten auf Lieferanten- und Kundenseite konsequent zu reduzieren. Durch diese Diversifikation werden potenzielle Risiken abgefedert. Zudem bestehen Ausfallrisiken im Fahrzeughandel nur in sehr geringem Maße, da Zahlungsziele grundsätzlich nicht gewährt werden. Dadurch wird das finanzwirtschaftliche Risiko erheblich minimiert und die Liquidität gesichert. 2. Chancenbericht Die AUTO HELBIG GmbH agiert in einem Marktumfeld, das von dynamischen Entwicklungen geprägt ist, insbesondere durch den technologischen Fortschritt, gesellschaftliche Veränderungen und den zunehmenden Fokus auf nachhaltige Mobilitätslösungen. Dennoch bleibt die individuelle Mobilität ein unverzichtbarer Bestandteil einer florierenden Wirtschaft und ist auch langfristig von hoher gesellschaftlicher Bedeutung. In diesem Kontext verfolgt die AUTO HELBIG GmbH ihre Mission: "Bezahlbare Mobilität für jeder- mann". Diese Mission steht im Einklang mit den Bedürfnissen der Gesellschaft nach flexiblen, zuverlässigen und wirtschaftlichen Mobilitätslösungen. Die Geschäftsführung sieht in diesem Ansatz eine stabile Grundlage, um die Marktstellung zu stärken und auch in einem herausfordernden Marktumfeld erfolgreich zu agieren. Strategische Chancen und Marktpotenziale 1. Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Kundenorientierung Die kontinuierliche Ausrichtung auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden ist ein zentrales Element der Unternehmensstrategie. Durch die Bereitstellung eines breit gefächerten Portfolios an Fahrzeugen und Dienstleistungen sowie durch attraktive Preisgestaltungen kann die AUTO HELBIG GmbH ihren Kundenkreis weiter ausbauen und bestehende Kundenbindungen stärken. 2. Marktstellung und bewährtes Geschäftsmodell Die AUTO HELBIG GmbH verfügt über eine solide Marktstellung und ein bewährtes Geschäfts- modell, das auf einer effizienten, schlanken Organisation und der schnellen Anpassung an Marktveränderungen basiert. Diese Flexibilität ermöglicht es, auf neue Herausforderungen und Chancen zügig zu reagieren und dabei wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. 3. Wachstumspotenziale im Gebrauchtwagenmarkt Der Gebrauchtwagenmarkt bietet weiterhin erhebliche Chancen. Die Nachfrage nach hochwertigen, preiswerten Gebrauchtwagen bleibt stabil, da diese Fahrzeuge insbesondere für preissensible Kundengruppen attraktiv sind. AUTO HELBIG kann von dieser Entwicklung profitieren, indem sie ein attraktives Angebot bereitstellt und durch geprüfte Qualität sowie umfassende Garantien Vertrauen aufbaut. 4. Steigerung der Serviceangebote Neben dem Fahrzeugverkauf eröffnet der Ausbau von Serviceleistungen, wie etwa Wartung, Reparatur und Finanzierungsoptionen, weitere Umsatzpotenziale. Diese Services stärken nicht nur die Kundenbindung, sondern bieten auch zusätzliche Ertragsmöglichkeiten. 5. Technologische Innovationen und Digitalisierung Die fortschreitende Digitalisierung bietet erhebliche Chancen, um betriebliche Prozesse zu optimieren und gleichzeitig das Kundenerlebnis zu verbessern. Digitale Verkaufsplattformen, datenbasierte Marketingstrategien und innovative Serviceangebote, wie digitale Fahrzeugbesichtigungen oder Online-Abwicklungen von Käufen, schaffen Wettbewerbsvorteile und steigern die Effizienz. Langfristige Perspektiven Mit ihrer Mission und der klaren Fokussierung auf bezahlbare Mobilität positioniert sich die AUTO HELBIG GmbH in einem zukunftsorientierten und stabilen Marktsegment. Die kontinuierliche Anpassung an Marktanforderungen, die Erschließung neuer Kundensegmente und die Erweiterung der Servicepalette bieten langfristige Wachstumschancen. Gleichzeitig ermöglicht der hohe Automatisierungsgrad und die Nutzung technologischer Innovationen eine nachhaltige und effiziente Unternehmensentwicklung. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die AUTO HELBIG GmbH durch die konsequente Umsetzung ihrer strategischen Ausrichtung nicht nur die bestehende Marktposition sichern, sondern diese weiter ausbauen kann. Unter der Prämisse eines stabilen wirtschaftlichen Umfelds und einer weiterhin hohen Nachfrage nach individueller Mobilität erwartet die Gesellschaft eine erfolgreiche und wachstumsorientierte Zukunft.
Donnersdorf, im Dezember 2024 gez. Stefan Helbig, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangJahresabschluss zum 31.12.2023AUTOHELBIG GmbHDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma AUTOHELBIG GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Berichtsjahr wurden unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes in vollem Umfang die handelsrechtlichen Vorschriften angewandt. Das Berichtsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 ist ein Kalenderjahr. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Absatz 2 HGB gewählt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz ist nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Die Vorjahreszahlen sind wegen der Anwendung des Bilanzrichtliniengesetzes mit angegeben. Als Bewertungsmethode wurde sich an den handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der für die Kapitalgesellschaften geltenden Bewertungsvorschriften ausgerichtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, da abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. In den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren zum Einstandspreis bzw. zu den Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte zum Bilanzstichtag niedriger lagen, sind diese erfasst. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und aus geminderter Verwertbarkeit ergaben, sind in angemessenem und ausreichendem Umfang durch den Ansatz der Tageswerte (Beachtung Niederstwertprinzip) berücksichtigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und dem allgemeinen Risiko bei Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigung bewertet. Sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. In den Rückstellungen sind mögliche Einzelrisiken angemessen und ausreichend für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken ausreichend berücksichtigt. In der Rückstellung für latente Steuern sind die steuerlichen Vergünstigungen der Steuerbilanz ausreichend erfasst. Die Bildung der Rückstellung für Gewährleistungen erfolgte in Höhe von 0,175 v. H. des letzten Jahresumsatzes unter Berücksichtigung der garantiebehafteten Umsätze zur Abdeckung der Risiken für entstehende Kosten und Ansprüche. Die Inhaftungsnahme aus Gewährleistungen wird unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit erbrachten Gewährleistung entsprechend den gemachten Angaben als gering eingestuft. Im Rahmen der Rückstellungen erfolgte bei entsprechenden Kosten mit Preissteigerungen und einer Laufzeit von über einem Jahr unter Berücksichtigung eines angenommenen Preissteigerungssatzes von 5,00 % und dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatzes entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung die Ermittlung des Rückstellungsbetrages. Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sie entsprechen den am Bilanzstichtag tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditbeträgen. Beteiligungsverhältnisse aus nichtbilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen insbesondere aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen nicht. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. 2. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte:
3. Aufgliederung der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >5 Jahre
Die obigen Verbindlichkeiten sind durch Grundpfandrechte gesichert. 4. Latente Steuern Aufgrund der in Anspruch genommenen steuerlichen Vergünstigungen ergeben sich latente Steuern für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von 7.801,00 Euro. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Bei Aufstellung der Bilanz wurde der Jahresfehlbetrag in Höhe von -2.656,66 Euro aus dem Vorjahr in den Gewinnvortrag einbezogen. Aufgrund des Jahresergebnisses und der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind keine weiteren Erläuterungen notwendig. IV. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
2. Name der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres werden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Stefan Helbig (Geschäftsführer) Alfons Helbig (Geschäftsführer) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 HGB wurde verzichtet, da sich anhand der Angaben die Bezüge eines Mitglieds dieses Organes feststellen lassen (Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB). 3. Verbundene Unternehmen
4. Vorgänge besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wären. 5. siehe Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss 2023 wird in der vorliegenden Form genehmigt. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss mit 833.935,86 Euro wird mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres verrechnet und auf das neue Jahr vorgetragen. 6. siehe Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, dass das Jahresergebnis für das Jahr 2023 unter Einbeziehung des Ergebnisvortrages verrechnet und der verbleibende Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Donnersdorf, den Stefan Helbig, Geschäftsführer Alfons Helbig, Geschäftsführer ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023AUTOHELBIG GmbH
sonstige Berichtsbestandteile
gez. die Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AUTOHELBIG GmbH Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der AUTOHELBIG GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AUTOHELBIG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • hat unsere Prüfung mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Das Vorhandensein von ausgewiesenen Vorräten in Höhe von 6.677.580,92 € ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir nicht an der körperlichen Inventuraufnahme teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Ansonsten • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schweinfurt, den 17. Dezember 2024 C.M.
Scheerer GmbH
Claudia M. Scheerer, Wirtschaftsprüferin |
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