ALDI International Services & Administration SE
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Theresa Melissa Knerr seit 25.2.2025 | Prokura |
Linda Fleischheuer seit 25.2.2025 | Prokura |
Astrid Patricia Friesecke seit 8.11.2024 | Prokura |
Hans-Christian Erdmann seit 8.11.2024 | Prokura |
Roman Faller seit 8.11.2024 | Prokura |
Alexander Thomas Lauth seit 24.9.2024 | Geschäftsführer |
Jannik Ansgar Niemer seit 11.3.2024 | Prokura |
Stefan Didszilatis seit 22.2.2024 | Prokura |
Waldemar Ketschik seit 15.11.2023 | Prokura |
Thomas Newekla seit 25.9.2023 | Prokura |
Julia Hielscher seit 25.9.2023 | Prokura |
Lucas Onken seit 15.6.2023 | Prokura |
Martin David Ligas seit 2.1.2023 | Prokura |
Julian Odilo Joeken seit 2.1.2023 | Prokura |
George William Adams seit 2.1.2023 | Prokura |
Adil Ben Abdellah seit 12.10.2022 | Prokura |
Christina Renate Marpe seit 30.9.2022 | Prokura |
Alexandra Zimmermann seit 7.7.2022 | Prokura |
Jochen Peter Grömping seit 7.7.2022 | Prokura |
Holger Wenck seit 7.7.2022 | Prokura |
Raphaela Hausberg seit 7.7.2022 | Geschäftsführer |
Wolfgang Frisch seit 7.7.2022 | Geschäftsführer |
Raphael Ax seit 7.7.2022 | Prokura |
Philipp Rainer Frenz seit 7.7.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALDI Data & Analytics Services GmbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Gegenstand des Unternehmens der ALDI Data & Analytics Services GmbH (nachfolgend ADA), Mülheim an der Ruhr (bis 7. Juli 2022: A. Hengst GmbH, Donaueschingen), ist seit der Änderung des Gesellschaftsvertrages vom 9. Juni 2022, mit Wirkung zum 7. Juli 2022, das Halten und Verwalten von Vermögen sowie die Erbringung von Dienstleistungen aller Art gegenüber verbundenen und anderen Unternehmen. Diese Dienstleistungen werden im Bereich der Analyse von Einzelhandelsdaten für die weltweit operativ tätigen Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD erbracht. Der Einsatz von Datenanalysen bietet Unterstützung bei globalen und lokalen Managemententscheidungen und Optimierungsmöglichkeiten in vielen Bereichen der Einzelhandelstätigkeit. Die Gesellschaft erbringt ihre Leistungen auf der Basis von kostenabhängigen Vergütungen. Die Geschäftstätigkeit der ADA befand sich seit der Änderung des Gesellschaftsvertrages noch in einer Aufbauphase, im Rahmen derer die Aktivitäten der ADA maßgeblich durch den Aufbau der Organisation bestimmt waren. Bis zur Änderung des Gesellschaftsvertrags mit Wirkung zum 7. Juli 2022 bestand der Gegenstand des Unternehmens in der Verwaltung des eigenen und fremden Vermögens. Es handelte sich bis dato um eine ruhende Gesellschaft. Die Gesellschaft war zudem bis zum 31. Januar 2020 unbeschränkt haftende Gesellschafterin der ALDI SE & Co. Kommanditgesellschaft, Donaueschingen (bis 31. Januar 2020: ALDI GmbH & Co. KG). Im Zuge der Änderung des Gesellschaftsvertrages erfolgte eine sog. wirtschaftliche Neugründung, bei der die bis dato ruhende Gesellschaft im wirtschaftlichen Sinne wiederbelebt wurde, indem mit dem Aufbau einer Organisationseinheit im Bereich "Data & Analytics" ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb aufgenommen wurde. Zur Erbringung ihrer Leistungen hat die ADA mit operativ erfahrenen Mitarbeiter:innen, die bislang für andere Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD - vornehmlich in Deutschland - tätig waren, Arbeitsverträge geschlossen. Darüber hinaus rekrutiert die Gesellschaft auch geeignete Mitarbeiter:innen am allgemeinen Arbeitsmarkt. Durch diese Personalpolitik schafft die Gesellschaft eine wichtige Voraussetzung zur Abwicklung ihres Dienstleistungsauftrages. Die von der Gesellschaft genutzten Immobilien und Sachmittel sind im Wesentlichen von anderen Gesellschaften der Unternehmensgruppe angemietet. Die ALDI Data & Analytics Services GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft der ALDI SÜD Kommanditgesellschaft (bis 1. Januar 2023: HOFER Kommanditgesellschaft, Sattledt/Österreich), Salzburg/Österreich. Geschäftsentwicklung und wesentliche finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatz und Jahresergebnis die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten Leistungsindikatoren darstellen. Ertragslage Die Nettoumsatzerlöse der Gesellschaft sind entsprechend der Erwartungen stark angestiegen und haben sich um € 64,5 Mio. auf € 89,7 Mio. erhöht. Die Umsatzerlöse resultieren im vollen Umfang aus der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Datenanalyse und entfallen in Höhe von € 22,5 Mio. auf inländische bzw. in Höhe von € 67,2 Mio. auf ausländische Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD. Die kostenbasierte Abrechnungsmethodik hat innerhalb des abgelaufenen Geschäftsjahres zu dieser Umsatzentwicklung geführt. Die Entwicklung auf der Kostenseite wurde im Wesentlichen durch höheren Personalaufwand (+ € 23,2 Mio.) sowie die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen gestiegenen Kosten für Personalentwicklung (+ € 0,2 Mio.), Leasing und Mieten (+ € 0,1 Mio.), Fuhrparkkosten (+ € 0,1 Mio.), Rechts- und Beratungskosten (+ € 34,4 Mio.), Reisekosten (+ € 0,6 Mio.) und sonstige Kosten (+ € 0,4 Mio.) beeinflusst. Auch dieser Kostenverlauf steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem im Geschäftsjahr erzielten Fortschritt der Leistungen. Entgegen den Erwartungen erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von € 13.642,72. Dies ist im Wesentlichen auf die vertragliche Änderung der Abrechnungsmethodik im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Im Vorjahr basierte die kostenbasierte Abrechnungsmethodik auf der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung. Seit dem Berichtsjahr erfolgt die Cost-Plus-Abrechnungsmethodik auf der Basis der Gewinn- und Verlustrechnung im "IFRS Ledger" der Gesellschaft. Im "IFRS Ledger" sind die Aufwendungen im Zusammenhang mit den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Rückstellungen, die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen werden, geringer als nach HGB. Folglich belastet die Gesellschaft insoweit ihre handelsrechtlichen Aufwendungen nicht vollständig an die leistungsempfangenden Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD weiter. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um € 2,5 Mio. gesunken. Ursächlich für diesen Rückgang sind die gesunkenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD (./. € 25,8 Mio.) sowie gestiegene sonstige Vermögensgegenstände (+ € 1,9 Mio.) und gestiegenen flüssigen Mitteln (+ € 21,2 Mio.). Der Anteil der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme beträgt 10,8 % (Vorjahr: 86,1 %). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD sind im Vergleich zum Vorjahr um € 25,8 Mio. gesunken. Diese Entwicklung resultiert aus den sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um € 1,9 Mio. gestiegen. Der Betrag der flüssigen Mittel erhöhte sich im Laufe des Geschäftsjahres um € 21,2 Mio. bzw. 485,2 % auf € 25,6 Mio. Die Passivseite ist im Wesentlichen durch die Rückstellungen in Höhe von € 13,5 Mio. (Vorjahr: € 10,5 Mio.) sowie die kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 15,3 Mio. (Vorjahr: € 21,0 Mio.) geprägt. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 3,1 Mio. gestiegen. Diese Entwicklung resultiert aus den Steuerrückstellungen (+ € 0,8 Mio.) sowie Personalrückstellungen (+ € 3,3 Mio.) und Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten (./. € 1,0 Mio.). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten hingegen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 5,6 Mio. gesunken. Diese Entwicklung resultiert aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ € 4,1 Mio.) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD (./. € 9,5 Mio.) und sonstige Verbindlichkeiten (./. € 0,2 Mio.). Der Anteil der Rückstellungen und der kurzfristigen Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme beträgt 100,0 % (Vorjahr: 100,0 %). Aufgrund des im Geschäftsjahr 2023 erwirtschafteten Jahresfehlbetrages in Höhe von € 13.642,72 ergibt sich zum Bilanzstichtag ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von € 13.764,39. Finanzlage Die von einem verbundenen Unternehmen erhaltenen Darlehen wurden im Geschäftsjahr 2023 vollständig beglichen. Die Gesellschaft finanziert sich unterjährig über monatliche Abschlagsrechnungen an die leistungsempfangenden Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das internationale Cash-Management der ALDI SÜD Kommanditgesellschaft (bis 1. Januar 2023 HOFER Kommanditgesellschaft, Sattledt/Österreich), Salzburg/Österreich, eingebunden und kann sich neben dem Guthaben bei Kreditinstituten hierüber jederzeit kurzfristig refinanzieren. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gegeben. Es bestanden keine Zins- und Liquiditätsrisiken. Die sonstigen finanzielle Leistungsverpflichtungen aus Leasingverträgen betragen T€ 116,5. Mit Ausnahme des erwirtschafteten Jahresfehlbetrages hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft aus der Sicht der Geschäftsleitung insgesamt erwartungsgemäß entwickelt. Personalpolitik Mit Blick auf die demografische Entwicklung schafft die Gesellschaft aus der Sicht der Geschäftsleitung durch ihre Personalpolitik eine wichtige Voraussetzung für die Zukunftssicherung des Unternehmens. Zum Ausdruck kommt dies insbesondere durch Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter:innen. Zu diesem Zwecke kann die Gesellschaft auf die Angebote der ALDI SÜD-Akademie zurückgreifen. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht In der Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2024 werden Chancen und Risiken berücksichtigt, sofern mit deren Eintritt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist. Die nachfolgenden Ausführungen zeigen Entwicklungen, die sowohl zu einer positiven als auch negativen Abweichung der Jahresplanung führen können. Aufgrund der ausschließlichen Erbringung von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen innerhalb der Unternehmensgruppe sind Risiken und Chancen vornehmlich durch die Geschäftsentwicklung der deutschen und internationalen Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD bestimmt. Aus Sicht der Gesellschaft liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor. Grundlegende Änderungen der Risikolage werden derzeit nicht erwartet. In der folgenden Betrachtung werden die Risiken absteigend nach ihrer Bedeutung für die ALDI Data & Analytics Services GmbH angegeben. Risiken, die die gesamte Unternehmensgruppe und somit auch die Gesellschaft beeinflussen, werden vor allem in dem veränderten Käuferverhalten (One-Stop-Shopping), der Möglichkeit Lieferservices in Anspruch zu nehmen sowie in dem unverändert harten Preiswettbewerb gesehen. Das Risiko wird hierbei als mittel angesehen. Da die erbrachten Leistungen kostenbasiert mit einem Gewinnaufschlag abgerechnet werden, ergeben sich für die Gesellschaft unmittelbar nur begrenzte wirtschaftliche Chancen und Risiken. Neben den oben genannten Risiken besteht für die Gesellschaft die Chance, dass durch die fortschreitende Digitalisierung im Einzelhandelsbereich vermehrt Dienstleistungen für Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD erbracht werden können. Für das Geschäftsjahr 2024 wird sich die ADA weiter mit dem sukzessiven Aufbau der Organisation beschäftigen. Der aktuellen Planung folgend wird mit stark steigenden Umsatzerlösen gerechnet, die sich durch die geplante graduelle Ausweitung des Dienstleistungsangebotes für die Unternehmensgruppe und damit einhergehenden Kosten vor dem Hintergrund der kostenbasierten Dienstleistungsverrechnung ergeben. Vor diesem Hintergrund erwartet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 ein positives, stark steigendes Jahresergebnis, welches im Wesentlichen den Gewinnaufschlag für die Dienstleistungsvergütung widerspiegeln sollte. Im Übrigen wird erwartet, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 positiv entwickelt.
Mülheim an der Ruhr, den 01. März 2024 Wolfgang Frisch Raphaela Hausberg Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss 2023 der ALDI Data & Analytics Services GmbH, mit Sitz in 45481 Mülheim an der Ruhr, Mintarder Str. 36-40, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 35608 entspricht den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Ergänzend sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. Im Zuge der Änderung des Gesellschaftsvertrags vom 9. Juni 2022, mit Wirkung zum 7. Juli 2022, wurden sowohl die Firma als auch der Sitz der Gesellschaft geändert. Die vorherige Firma A. Hengst GmbH mit Sitz in Donaueschingen war im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter HRB 610985 eingetragen. Darüber hinaus wurde in diesem Zuge der Gesellschaftszweck geändert. Seitdem dient die Gesellschaft dem Halten und Verwalten von Vermögen sowie der Erbringung von Dienstleistungen aller Art gegenüber verbundenen und anderen Unternehmen. Diese Dienstleistungen werden im Bereich der Analyse von Einzelhandelsdaten für die weltweit operativ tätigen Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD erbracht. Der vorherige Gesellschaftszweck bestand in der Verwaltung des eigenen und fremden Vermögens. Es handelte sich bis dato um eine ruhende Gesellschaft. Im Zuge der Änderung des Gesellschaftsvertrages erfolgte eine sog. wirtschaftliche Neugründung, bei der die bis dato ruhende Gesellschaft im wirtschaftlichen Sinne wiederbelebt wurde, indem mit dem Aufbau einer Organisationseinheit im Bereich "Data & Analytics" ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb aufgenommen wurde. Die Vorjahreszahlen sind somit nur bedingt mit denen des Berichtsjahres vergleichbar. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung und sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Planmäßige Abschreibungen für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgen linear auf der Basis folgender Nutzungsdauern: Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von bis zu € 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen € 250,01 und € 800,00, die im abgelaufenen Geschäftsjahr zugegangen sind, werden als geringwertige Wirtschaftsgüter sofort abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs wird gleichzeitig der Anlagenabgang unterstellt. Im Fall einer dauernden Wertminderung werden die betreffenden Vermögensgegenstände des Anlagevermögens auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag außerplanmäßig abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Dabei werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf der einzelnen Posten. Die Rückstellungen für langfristig fällige Verpflichtungen, welche unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen werden, werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit Hilfe der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt und pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abgezinst. Bei den Berechnungen wurden ein prognostizierter Marktzinssatz von 1,74 % (31. Dezember 2023), ein Gehalts- und Rententrend von 3,00 % für 2024 und nachfolgend 2,50 %, eine Fluktuation von 2,0 % für die gesetzlichen Vertreter sowie 10,0% für leitende Angestellte und die Richttafel von Klaus Heubeck 2018 G zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und monatlich veröffentlicht wird, abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung unter Beachtung des Anschaffungskosten- bzw. Realisationsprinzips. Für Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden nach dem bilanzorientierten Konzept latente Steuern gebildet. Im Geschäftsjahr haben sich aus solchen Unterschieden ausschließlich aktive latente Steuern ergeben. Die Gesellschaft hat auf eine Bilanzierung dieser aktiven latenten Steuern gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. 3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD resultieren wie auch im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.3. Eigenkapital Bei der Gewinnrücklage in Höhe von € 5.300,00 (i. Vj. € 5.300,00) handelt es sich um eine satzungsmäßige Gewinnrücklage. Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag in Höhe von € 281.921,69 (i. Vj. Gewinnvortrag in Höhe von €2.941,71) enthalten. 3.4. Sonstige Rückstellungen Die größten Einzelrückstellungen betreffen arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen, die mehr als die Hälfte des Bilanzausweises ausmachen. Darüber hinaus enthalten die sonstigen Rückstellungen insbesondere ausstehende Kostenrechnungen überwiegend aus Rechts- und Beratungskosten. 3.5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen und haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD resultieren wie auch im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und haben wie auch im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Leasingverträge werden geschlossen, um Liquiditätsabflüsse zu verteilen. Risiken aus diesen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht nicht. 4. Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Umsatzerlöse Die Umsätze werden in Höhe von € 89,7 Mio. durch die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Datenanalyse erzielt. Hiervon entfallen € 22,5 Mio. auf das Inland, € 12,7 Mio. auf das EU-Ausland, € 19,0 Mio. auf das übrige europäische Ausland, € 27,1 Mio. auf die USA und € 8,4 Mio. auf Australien. 4.2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 53,9 (Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen) enthalten. 4.3. Erträge aus der Abzinsung und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen fielen in Höhe von T€ 308 an, Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen fielen in Höhe von T€ 42 an. 5. Sonstige Angaben 5.1. Mitarbeiter:innen In 2023 wurden durchschnittlich 224 Mitarbeiter:innen (davon 185 Angestellte und 39 leitende Angestellte) beschäftigt. 5.2. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Gesellschaft bestand im Berichtsjahr und im Zeitraum bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses aus den folgenden Personen: Wolfgang Frisch, operativer Geschäftsführer Swen Gallina, operativer Geschäftsführer (bis 31. Januar 2024) Raphaela Hausberg, operative Geschäftsführerin Herr Frisch und Herr Gallina sind darüber hinaus bei weiteren Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI SÜD in geschäftsführender Position tätig. 5.3. Vergütung der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB. 5.4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, für das abgelaufene Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von € 36.097,16 betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Die im Jahresabschluss des Vorjahres angesetzte Rückstellung für Abschlussprüfungsleistungen erwies sich als zu niedrig. Aus diesem Grund wurde im Geschäftsjahr 2023 ein zusätzlicher Betrag in Höhe von € 64.904,70 berücksichtigt. 5.5. Darlehen an die Geschäftsführung Es wurden im laufenden Geschäftsjahr keine Darlehen an die Mitglieder der Geschäftsleitung gewährt. 5.6. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Verlust des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. 5.7. Konzernabschluss Die ALDI Data & Analytics Services GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft der ALDI SÜD Kommanditgesellschaft (bis 1. Januar 2023: HOFER Kommanditgesellschaft, Sattledt/Österreich), Salzburg/Österreich, und wird in deren Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nicht offengelegt. 6. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet.
Mülheim an der Ruhr, den 01. März 2024 Wolfgang Frisch Raphaela Hausberg Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALDI Data & Analytics Services GmbH, Mülheim an der Ruhr Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALDI Data & Analytics Services GmbH, Mülheim an der Ruhr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALDI Data & Analytics Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 28. März 2024 KPMG
AG
Fischer, Wirtschaftsprüferin Hilger, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 14. Oktober 2024 festgestellt. |
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