RDE Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Fries seit 29.6.2023 | Prokura |
Stefan Dr. Balling seit 17.1.2023 | Geschäftsführer |
German Stuis seit 18.8.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KBA-Metronic GmbHVeitshöchheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen Die KBA-METRONIC GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Würzburg unter HRB 62, war zum 31. Dezember 2016 mit einem Stammkapital von TEUR 50 ausgestattet. Die KBA-MePrint AG ist alleinige Gesellschafterin der KBA-METRONIC GmbH. Am 31. Oktober 2011 wurde im Handelsregister ein Gewinnabführungsvertrag eingetragen, den die Gesellschaft mit der alleinigen Gesellschafterin am 26. Oktober 2011 geschlossen hat. Die Zustimmung der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft erfolgte am 27. Oktober 2011. Beide Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der Koenig & Bauer AG, Würzburg, einbezogen. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt Geräte und Maschinen für die industrielle Kennzeichnung und für spezielle Anwendungen der Drucktechnik. Das Produktprogramm "Industrielle Kennzeichnung" umfasst Tintenstrahldrucksysteme, Lasercodier- und Etikettier-Systeme, Thermotransfertechnologien, Vereinzelungsanlagen und Heißprägetechnik. Entwicklung, Produktion und Verwaltung befinden sich auf eigenem Grundbesitz von 16.733 qm in Veitshöchheim bei Würzburg. Die Produktions-, Montage- und Büroflächen des Unternehmens umfassen eine Fläche von 13.501 qm, von denen bis zum 31. Dezember 2016 3.045 qm an die KBA-MePrint AG vermietet waren. Der Vertrieb wird am Hauptsitz in Veitshöchheim, durch Vertriebsbüros und Servicestandorte in Deutschland und Österreich sowie durch eine Tochtergesellschaft in den Niederlanden, ein Joint-Venture in China und ein weiteres Joint-Venture in Polen gewährleistet. Darüber hinaus bestehen Geschäftsverbindungen mit internationalen Distributoren, die auch weitgehend den Service und die Kundenbetreuung vor Ort gewährleisten. Im Geschäftsjahr 2015 wurde mit der Koenig & Bauer AG, Würzburg ein Geschäftsbesorgungsvertrag abgeschlossen der den Bezug von verschiedenen Konzernleistungen (Shared Services), insbesondere die Nutzung von Markenrechten, regelt. Im Rahmen der Entscheidung des Aufsichtsrats der Alleingesellschafterin der KBA-MePrint AG aus dem Juli 2015, den Geschäftsbetrieb der KBA-MePrint AG einzustellen wurden auch der Dienstleistungsvertrag (Bezug von kaufmännischen und logistischen Dienstleistungen) und Rahmenvertrag (Abrechnung von Leistungen der spanenden Fertigung an die KBA-MePrint AG) mit der KBA-MePrint AG zum Jahresende 2016 gekündigt bzw. angepasst. Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Geschäftsverlauf Im Jahresverlauf hat sich das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland als stabil erwiesen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland hatte laut einer Prognose des DIW in 2016 einen Zuwachs von 1,8 % im Vergleich zu 2015 und zeigte damit eine nahezu gleichbleibende Veränderungsrate wie im Vorjahr. Damit spiegelt sich auch die Entwicklung in der Eurozone wieder. Die Nachfrage nach den Produkten (Auftragseingang) der KBA-METRONIC GmbH hat sich im Berichtsjahr insgesamt um +3,5 % erhöht (i. Vj. 22,6 %). Im Einzelnen sind die Veränderungen der Auftragseingänge wie folgt: Im Bereich der Geräte -17,1 %, (i. Vj. +28,1 %), im Bereich der Servicedienstleistungen +38,1 % (i. Vj. +16,4 %), bei den Ersatzteilen +26,9 % (i. Vj. +21,1 %) und den Verbrauchsmaterialien +37,4 % (i. Vj. 19,1 %). Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse im Inlandsgeschäft um + 22,0 % (i. Vj. -0,5 %), beim internationalen Geschäft war eine Steigerung der Umsatzerlöse um +30,5 % (i. Vj. 18,7 %) zu verzeichnen. In der Koenig & Bauer Gruppe sind zentrale Ziel- und Steuerungsgrößen für die Geschäftseinheiten auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS) ermittelte Kennzahlen wie Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sowie Auftragseingang und Auftragsbestand. Die aus dieser Sicht bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen. Umsatzentwicklung 2016 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 40.841 (i. Vj. TEUR 32.241) realisiert. Hierbei ist zu beachten, dass erstmals das BilRUG angewendet wurde, wonach definierte Sachverhalte, die in Vorperioden als sonstige betriebliche Erträge behandelt wurden, als Umsatzerlöse zu klassifizieren sind. Die Umsatzerlöse des Vorjahres wären nach BilRUG um TEUR 1.696 höher. Damit wurde die Umsatzplanung für 2016, die von einer Steigerung des Geschäftsvolumens auf TEUR 39.971 ausging, übertroffen. Zur Steigerung der Umsatzerlöse hat das zum 1. Januar 2016 von der KBA-MePrint AG erworbene After Sales Geschäft mit rd. EUR 3 Mio beigetragen. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Sparten wie folgt:
Gegenüber dem Vorjahr hat sich für die Gesellschaft das Umfeld der Investitionstätigkeit im Bereich der Kennzeichnungstechnologien insofern verändert, als im Auslandsgeschäft eine stärkere Nachfrage zu verzeichnen war, als beim Inlandsgeschäft, das sich aber ebenfalls positiv entwickelt hat. Der Anteil der Exportumsatzerlöse am Gesamtumsatz erhöhte sich im Berichtsjahr auf 54,7 % (i. Vj. 53,1 %). Die Exporte (in Anteilen am Gesamtumsatz) gingen mit 28,3 % (i. Vj. 22,8 %) in Länder der Europäischen Union, mit 11,3 % (i. Vj. 16,7 %) nach Asien, mit 14,0 % (i. Vj. 12,5 %) nach Amerika und mit 1,2 % (i. Vj. 1,1 %) in andere Länder. Ertragslage Aufgrund der erstmals für den Jahresabschluss 2016 anzuwendenden Vorschriften des BilRUG sind einzelne Posten der GuV mit dem Vorjahr nicht vergleichbar bzw. mussten aufgrund der Änderung des GuV-Gliederungsschemas nach § 275 HGB angepasst werden. Detaillierte Erläuterungen hierzu enthält der Anhang. Die KBA-METRONIC GmbH hat 2016 ein EBIT von TEUR 5.183 (i. Vj. TEUR 2.628) erwirtschaftet: Dieses liegt somit über dem im Vorjahr geplanten Ergebnis von EUR 4,4 Mio sowie dem zuletzt prognostizierten Ergebnis von EUR 5,0 Mio. Die Ergebnisverbesserung resultiert aus einer Verschiebung innerhalb der Umsatzsparten im Vergleich zur Planung. Dabei ist weiterhin zu beachten, dass das EBIT des Vorjahres durch außergewöhnliche Erträge von TEUR 718 und außergewöhnliche Aufwendungen von TEUR 1.383 beeinflusst war. Im Berichtsjahr war eine Ergebnisverbesserung durch die Auflösung von Rückstellungen für außergewöhnliche Posten in Höhe von TEUR 78 zu verzeichnen. Das Ergebnis des Berichtsjahres 2016 (vor Ergebnisabführung) war operativ gekennzeichnet von einem guten Auslandsgeschäft auf der Geräteseite sowie durch eine insgesamt positive Entwicklung der After Sales-Umsätze. Bezogen auf die Betriebsleistung betrug die Materialaufwandsquote 34,4 % (i. Vj. 33,0 %) und die Personalaufwandsquote 38,5 % (i. Vj. 41,7 %). Der Anstieg der Materialaufwandsquote ist im Wesentlichen auf einen veränderten Produkt-Mix sowie die veränderte Umsatzverteilung auf die Sparten zurückzuführen. Dieser veränderte Produkt-Mix und die veränderte Umsatzverteilung haben im Gegenzug einen Rückgang der Personalaufwandsquote zur Folge. Das aktuelle Ergebnis wurde durch Konzernumlagen für rechtliche Dienstleistungen und Nutzung von Markenrechten der Koenig & Bauer AG, Würzburg mit TEUR 787 (i. Vj. TEUR 768) sowie Einzelwertberichtigungen zu Forderungen TEUR 372 (i. Vj. TEUR 50) im sonstigen betrieblichen Aufwand belastet. Dagegen haben sich die Währungskurseinflüsse deutlich reduziert. Im Berichtsjahr waren Währungskursverluste in Höhe von TEUR 101 (i. Vj. TEUR 318) sowie Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 222 (i. Vj. TEUR 759) zu buchen. Aufgrund des im Oktober 2011 abgeschlossenen, ab dem Geschäftsjahr 2011 wirksamen und bislang ungekündigten Gewinnabführungsvertrags sind keine Ertragsteuern angefallen, da die Gesellschaft steuerlich als Organgesellschaft nicht der Ertragsbesteuerung unterliegt. Die Besteuerung der Ergebnisse der Gesellschaft erfolgt beim Organträger, der KBA-MePrint AG. Vermögens- und Finanzlage Das Eigenkapital der KBA-METRONIC GmbH wird zum 31. Dezember 2016 in Höhe von TEUR 14.820 (i. Vj. TEUR 12.320) ausgewiesen nachdem die KBA-MePrint AG in 2016 eine Einlage in Höhe von TEUR 2.500 aufgrund des Einbringungs- und Abtretungsvertrags vom 4. März 2016 in die Kapitalrücklage geleistet hat. Die Eigenkapitalquote belief sich somit per 31. Dezember 2016 auf 56,9 % (i. Vj. 52,0 %). Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 2.369 auf TEUR 26.046 (i. Vj. TEUR 23.677). Die wesentlichen Veränderungen resultieren aus der Erhöhung der liquiden Mittel um TEUR 2.973 sowie um TEUR 798 durch den Bestandsaufbau bei den Vorräten bedingt durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit. In diesem Zusammenhang sind auf der Passivseite die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 1.721 (i. Vj. TEUR 857) angestiegen. Gegenläufig entwickelten sich die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die jeweils um rd. EUR 1,1 Mio zurückgeführt wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten vor allem den Restkaufpreis aus dem Kauf des Kundenstamms After Sales Geschäft der KBA-MePrint AG und der Verbindlichkeit aus der Holdingumlage der Koenig & Bauer AG sowie aus der Verbindlichkeit aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 3.858 (i. Vj. TEUR 1.689). Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in 2016 positiv entwickelt haben. Wichtige Ereignisse Die Gesellschaft ist seit 2011 nach ISO 9001/2008 zertifiziert; das Zertifikat hat eine Gültigkeit bis zum 14. September 2018. Im September 2016 erfolgte ein Rezertifizierungsaudit des Systems, welches die Aufrechterhaltung des Zertifikats bestätigte. Im Bereich der Inkjet-Montage wurde das im Vorjahr begonnene neue Montage-, Lager- und Logistikkonzept weiter vorangetrieben. Der räumliche Umzug wurde zum Jahresende 2016 abgeschlossen. Für die Gesellschaft wurde eine Unternehmensplanung mit 3-Jahres-Prognose für die Geschäftsjahre 2017 bis 2019 aufgestellt. Sie wird für die nächsten Jahre fortgeschrieben. Die mehrjährige Geschäftsplanung wurde unverändert flankiert durch strategische Maßnahmen. Das internationale Netzwerk an Handelsvertretungen und Agenturen wurde weiter ausgebaut und vertieft. Hierbei sind vor allen Dingen unverändert der asiatisch-pazifische Raum zu nennen sowie die Installation eines weiteren Saleskoordinators für die Region Mittel- und Lateinamerika. Auch im Geschäftsjahr 2016 wurden wieder Service- und Vertriebsschulungen für unsere Vertretungen und Vertriebsmitarbeiter durchgeführt, um die Servicequalität zu optimieren. Der weitere Ausbau unserer Auslandsaktivitäten steht unverändert im Fokus unserer Vertriebsaktivitäten. Der weitere Ausbau unseres Joint-Venture-Unternehmen in China konnte in 2016 durch die Erhöhung der Montagewertschöpfung und Ausbau des Vertriebs- und Servicenetzwerks vorangetrieben werden. Weiterhin wurde in Polen ein Joint-Venture-Unternehmen mit Sitz in Poznan gegründet, um der Relevanz des polnischen und osteuropäischen Raumes Rechnung zu tragen. Tochtergesellschaften Die Entwicklung bei der KBA-METRONIC Nederland B.V., Bergschenhoek, hat sich auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2015 stabilisiert. Die in den letzten Jahren gezeigte positive Entwicklung konnte im Geschäftsjahr fortgesetzt werden. Der Umsatz mit Produkten der industriellen Kennzeichnung ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um -2,1 % gesunken (i. Vj. 21,8 % Anstieg). Die Gesellschaft erzielte einen Jahresüberschuss von TEUR 21 (i. Vj. TEUR 57). Die KBA-Metronic (Hangzhou) Co., Ltd., Hangzhou, hat mit Vertriebs- und After-Sales-Aktivitäten auf dem chinesischen Markt in 2016 das geplante Umsatzvolumen zwar nicht erreicht, jedoch wurde der Umsatz um 14,2 % auf rd. TEUR 1.862 (i. Vj. TEUR 1.631) gesteigert. Hauptumsatzträger waren Inkjet-Drucker aus lokaler Produktion. Das Jahresergebnis der Gesellschaft in 2016 in Höhe von TEUR -70. (i. Vj. TEUR -131) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 47 % verbessert. Belastend wirkten unverändert Kosten für den Ausbau des Vertriebs- und Service-Netzwerks. Die im Mai des Geschäftsjahres neu gegründete KBA-Metronic Polska sp. z o.o. mit Sitz in Poznan ist ein Joint-Venture-Unternehmen an dem die KBA-Metronic mit einem Kapitalanteil von 80 % beteiligt ist. Die Aktivitäten sind auf Vertrieb- und Service im Kennzeichnungsmarkt ausgerichtet. Im Rumpfgeschäftsjahr wurde ein Umsatz von TEUR 530 und ein Jahresergebnis von TEUR -88 erzielt, was im Rahmen der Erwartung lag. Personal Der Personalstand der KBA-METRONIC GmbH zum 31. Dezember 2016 beträgt 268 (i. Vj. 248) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, ruhende und freigestellte Mitarbeiter).
Das Durchschnittsalter betrug im Berichtsjahr 40,6 Jahre (i. Vj. 40,2 Jahre), die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit betrug 12,6 Jahre (i. Vj. 12,2 Jahre). Der Anteil der Behinderten oder Gleichgestellten betrug im Geschäftsjahr 2016 7,1 % (i. Vj. 6,7 %). Die Aufwendungen für Fort- und Weiterbildung betrugen TEUR 147 (i. Vj. TEUR 74). Forschung und Entwicklung Im Berichtsjahr wurden Entwicklungsprojekte und Innovationen fortgeführt und zum größten Teil abgeschlossen. Die Entwicklungsprojekte der industriellen Kennzeichnungstechnologien waren im abgelaufenen Geschäftsjahr von der Fertigstellung der neuen Produktgenerationen des alphaJET (DUO) und der Neuauflage des betaJET (VERSO) geprägt. Hierbei standen, wie im Vorjahr, Tintenstrahldrucksysteme (Drop on Demand), Vereinzelungsanlagen und die Weiterentwicklung der Heißprägetechnik im Fokus. Diese wurden dem Markt vorgestellt und zum Verkauf freigegeben. Insgesamt betrugen die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen TEUR 1.806 (i. Vj. TEUR 1.925). Investitionen Unverändert wurden operative Investitionsmaßnahmen im Geschäftsjahr 2016 restriktiv behandelt. Es wurden insgesamt Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 847 (i. Vj. TEUR 2.263) getätigt. Davon betrafen TEUR 182 die Gründung des Joint-Venture in Polen. Chancen- und Risikobericht Marktrisiken Die Applikationen der industriellen Kennzeichnung sind nach wie vor vielfältig und weiterhin ausreichend vorhanden. Eine deutliche Veränderung der Marktsituation ist durch die strategischen Aktivitäten der globalen Wettbewerber zu sehen. Diese setzen im Marketing Mix immer weiter auf den Punkt der Preisgestaltung mit dem Fokus der Sicherung des After-Sales-Umsatzes. Dieser Entwicklung begegnen wir mit einer klaren Kommunikationsstrategie, unter anderem wurde im zweiten Halbjahr 2016 eine Social Media Kampagne gestartet. Als einziger Anbieter von Komplettlösungen im Kennzeichnungsmarkt versucht die KBA-Metronic sich deutlich von der Ausrichtung der Wettbewerber abzugrenzen. Weitere Risiken für die zukünftige Geschäftsentwicklung können sich aus unerwarteten Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld ergeben. Zins- und finanzwirtschaftliche Risiken Die Kreditversorgung durch die kreditgebenden Banken ist gewährleistet. Die bestehenden Rahmenkreditvereinbarungen werden bei Bedarf in Anspruch genommen. Es wird davon ausgegangen, dass diese Linien auch weiterhin verlängert werden. Gegenüber den kreditgebenden Banken wurden Grundschulden eingetragen sowie als weitere Sicherheiten Patronatserklärungen von der Konzernmuttergesellschaft Koenig & Bauer AG, Würzburg, für die jeweiligen Laufzeiten abgegeben. Weitere Risiken können sich aus Zinsschwankungen ergeben. Die Gesellschaft ist aufgrund von USD-Fakturierungen dem Risiko der Währungsschwankungen ausgesetzt. Zur Verminderung dieses Risikos setzt die Gesellschaft bei Bedarf Sicherungsgeschäfte unter Einhaltung der von Koenig & Bauer AG, Würzburg, vorgegebenen Richtlinien ein. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Währungssicherungsgeschäfte. Ausfallrisiko Dem Risiko, dass Kundenforderungen nicht bezahlt werden können, begegnen wir durch unser Forderungsmanagement. Dabei stehen Kundenbonitätsprüfungen am Anfang jeder Geschäftsbeziehung bei Neukunden. Durch regelmäßige Mahnläufe werden überfällige Forderungen identifiziert und diesen in der Folge nachgegangen. Bekannten Ausfallrisiken wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Im Übrigen bestehen angemessene Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen. Beschaffungsrisiko Hierbei könnte es sich um Risiken hinsichtlich des Zugangs zu den Beschaffungsmärkten oder der Verfügbarkeit von Einkaufsmaterialien, der Preisentwicklung, der Entwicklung des Wechselkurses der für die Gesellschaft maßgeblichen Fremdwährungen, der Konkurrenzsituation und steigender Materialaufwendungen handeln. Weitere Risiken können sich aus den anstehenden Verhandlungen über die Lohn- und Gehaltstarifabschlüsse ergeben. Im Übrigen ist die KBA-METRONIC GmbH in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der Koenig & Bauer AG einbezogen. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht zu erkennen sind. Prognosebericht - Ausblick auf 2017 Für das Jahr 2017 wird ein Wachstum des BIP von 1,2 % prognostiziert, was damit in ähnlichem Rahmen wie im Vorjahr verlaufen würde. Unverändert sind die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen wichtiger außereuropäischer Länder, welche für die exportorientierte deutsche Wirtschaft ein entscheidender Faktor sind. Die Weltkonjunktur und damit die Investitionstätigkeit der Industrie werden in 2017 ebenfalls intensiv auch von geopolitischen Entwicklungen und Währungsentwicklungen in Schwellenländern abhängen. Die KBA-METRONIC GmbH erwartet in 2017 ein Wachstum des Umsatzvolumens bei angemessener Rendite. Die aktuelle Unternehmensplanung geht von einer Steigerung des Umsatzvolumens in Höhe von über 4,3 % aus. Dies ergibt sich vor allem durch weitere Steigerungen im Auslandsgeschäft sowie im After Sales der Kennzeichnungssparte. Dabei wird mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von EUR 4,6 Mio gerechnet. Der erwartete Ergebnisrückgang resultiert aus dem Wegfall von konzerninternen Erträgen sowie aus höheren geplanten Entwicklungskosten. Grundlage dieser Prognose sind verschiedene Einschätzungen. Die Gesellschaft ist mit attraktiven und wettbewerbsfähigen Produkten ausgestattet. Innovationen gewährleisten die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft in ihren regionalen Absatzgebieten und Anwendungsmärkten. Die Neuentwicklungen des letzten Jahres haben sich mittlerweile gut auf den Märkten im In- und Ausland etabliert. Mit diesen Produkten erwarten wir wesentliche Umsatzsteigerungen. Der konsequente Ausbau des nationalen und internationalen Vertriebsnetzes unterstützt zusätzlich die erfolgreiche Auftragsakquisition. Kontinuität und Ausbau des Vertriebs- und Serviceteams gepaart mit niedriger Fluktuation gewährleisten eine positive Entwicklung der Gesellschaft. Die strategischen Überlegungen, die wir im abgelaufenen Jahr erarbeitet haben, bestätigen die Vorgehensweise zur Weiterentwicklung des Unternehmens. Die im Lagebericht getroffenen Einschätzungen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen und Prognosen sowie den derzeit verfügbaren Informationen. Aufgrund der jeder Planung innewohnenden Unsicherheiten kann die tatsächliche Entwicklung von diesen Einschätzungen abweichen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Veitshöchheim, den 28. Februar 2017 KBA-METRONIC GmbH Oliver Volland, Geschäftsführer German Stuis, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016Allgemein Die Gesellschaft firmiert unter der Firma KBA-METRONIC GmbH und hat Ihren Sitz in 97209 Veitshöchheim, Benzstraße 11. Sie ist beim Amtsgericht Würzburg unter der Registernummer HR B 62 registriert. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Aufgrund der erstmals für den Jahresabschluss 2016 anzuwendenden Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sind einzelne Posten der GuV mit dem Vorjahr nicht vergleichbar bzw. mussten aufgrund der Änderung des GuV-Gliederungsschemas nach § 275 HGB angepasst werden. Zu den betroffenen Posten sind jeweils unter dem Gliederungspunkt "Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung" erforderliche Angaben vorgenommen worden. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Der von der KBA-MePrint AG, Veitshöchheim, erworbene Kundenstamm wird über zehn Jahre abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, die unter Zugrundelegung der steuerlichen Höchstsätze teils nach der degressiven, teils nach der linearen Methode berechnet werden. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei bis 40 Jahren. Bei Neuzugängen der Jahre vor 2008 und im Zeitraum 2009 bis 2010, die degressiv abgeschrieben werden, findet der steuerliche Höchstsatz Anwendung. Seit der Unternehmenssteuerreform werden ab dem Kalenderjahr 2008 Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 150 netto sofort in voller Höhe abgeschrieben und als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von mehr als EUR 150 netto und weniger als EUR 1.000 netto werden in einem "Pool" zusammengefasst und handelsrechtlich planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu den Anschaffungskosten ausgewiesen. Wertminderungen werden durch angemessene Abschreibungen berücksichtigt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu den durchschnittlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet, wobei zur Berücksichtigung von verminderter Gängigkeit und Verwertbarkeit angemessene Abschläge vorgenommen werden. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Diese werden bei Bauteilen und Baugruppen durch Stückkalkulation unter Ansatz der Einzelkosten und notwendiger Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Abschreibung auf das eingesetzte Anlagevermögen ermittelt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen werden zu Nennwerten angesetzt. Zur Berücksichtigung von Risiken und Wertminderungen werden angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet und von den Aktivwerten abgesetzt. Die Umrechnung von langfristigen Fremdwährungsforderungen erfolgt mit dem Kurs des Einbuchungstages bzw. mit dem niedrigeren Kurs zum Bilanzstichtag. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden Abzinsungen vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bzw. bei Fremdwährungsbeständen mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln Heubeck 2005 G" und unter Berücksichtigung eines Rententrends von 1,75 % (i. Vj. 1,75 %) ermittelt. Für die Abzinsung wurde zum 31. Dezember 2016 der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,01 % (i. Vj. 3,89 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung i. V. m. § 253 Abs. 2 HGB n. F. verwendet. Die Pensionsrückstellungen betragen TEUR 18 (i. Vj. TEUR 15). Der Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 3. Nach Verrechnung mit dem Aktivwert zur Absicherung der Verpflichtung (Deckungsvermögen mit Anschaffungskosten von TEUR 29) in Höhe von TEUR 26 (i. Vj. TEUR 21) verbleibt ein aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 8 (i. Vj. TEUR 6). Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und passivierungspflichtigen ungewissen Verpflichtungen und sind zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Prozentsatz zur Ermittlung der Gewährleistungsrückstellung beträgt 1,0 % (i. Vj. 1,0 %) der garantiebehafteten Umsätze. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Langfristige Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden zum Kurs des Einbuchungstages bzw. dem höheren Kurs des Bilanzstichtags umgerechnet. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die nach dem Bilanzstichtag Ertrag darstellen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2016 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Im Rahmen der Restrukturierung der KBA-MePrint AG, Veitshöchheim, wurde mit Kaufvertrag vom 23. Dezember 2015 das After Sales Geschäft dieser Gesellschaft erworben. Der dabei übernommene Kundenstamm wurde mit TEUR 2.200 aktiviert und wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren mit jährlich TEUR 223 abgeschrieben. Der Buchwert zum 31. Dezember 2016 beträgt TEUR 1.980. Erläuterung zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen:
1 Umrechnung mit Stichtagskurs 1:7,30165 Chinesischer Renminbi Yuan 2 vorläufiger Abschluss 3 Umrechnung mit Stichtagskurs 1:4,39422 Polnischer Zloty Die Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 340 betreffen unverändert das in 2013 gegründete Joint-Venture KBA-Metronic (Hangzhou) Co., Ltd. in China. Weitere TEUR 182 betreffen das in 2016 gegründete Joint-Venture KBA-Metronic Polska sp. z. o.o in Polen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit TEUR 106 auf die Alleingesellschafterin. Eigenkapital Mit Einbringungs- und Abtretungsvertrag vom 4. März 2016 hat die KBA-MePrint AG Forderungen in Höhe von insgesamt EUR 2.500.000,00 in die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingebracht. Die Kapitalrücklage erhöhte sich damit auf EUR 14.028.321,19. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Zur Besicherung der von der Sparkasse Mainfranken und der Commerzbank AG gewährten Kreditlinien von je TEUR 1.900 hat die Gesellschaft einen Sicherheiten-Treuhandvertrag zusammen mit der KBA-MePrint AG mit diesen Kreditinstituten geschlossen. Als Sicherheiten dienen eine Globalabtretung aller Forderungen sowie die Sicherungsübereignung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie der Handelswaren. Die bestehenden Kontokorrentlinien bei den Instituten werden über allgemeine Pfand- und Sicherungsrechte sowie durch Garantieerklärungen der Koenig & Bauer AG, Würzburg, abgedeckt. Bei der Commerzbank AG besteht eine Absicherung über eine Change-of-Ownership-Covenant. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von TEUR 86 (i. Vj. TEUR 963) um kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber der Koenig & Bauer AG, Würzburg, v. a. aus berechneten Konzernumlagen. Weiterhin enthalten sind die letzte Rate der Kaufpreisverbindlichkeit aus der Übernahme des After Sales Geschäfts von der KBA-MePrint AG, Veitshöchheim, der gemäß Ergebnisabführungsvertrags an die KBA-MePrint AG, Veitshöchheim, abzuführende Gewinn sowie im Übrigen um Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und sonstigem Verrechnungsverkehr. In Höhe von TEUR 5.877 (i. Vj. TEUR 6.174) handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestehen keine derivativen Finanzinstrumente. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse
Die Gesellschaft haftet aufgrund des gemeinsam mit der KBA-MePrint AG, Veitshöchheim, mit der Sparkasse Mainfranken und der Commerzbank AG abgeschlossenen Sicherheiten-Treuhandvertrags auch für eventuelle Bankverbindlichkeiten der KBA-MePrint AG, Veitshöchheim, in Höhe von insgesamt bis zu TEUR 1.200. Zum Bilanzstichtag wurden diese Kreditlinien von der KBA-MePrint AG, Veitshöchheim, nicht in Anspruch genommen. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den im Anhang genannten Sicherheiten für Verbindlichkeiten der KBA-MePrint AG, Veitshöchheim, sehen wir als gering an. Die Gesellschaft hat zugunsten der KBA-Metronic (Hangzhou) Co., Ltd., Hangzhou/China eine Patronatserklärung abgegeben. Das Risiko der Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis sehen wir aufgrund der geplanten wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaft als gering an. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultierten im Wesentlichen aus dem Verkauf von Kennzeichnungssystemen und Zubehör. Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten ergibt folgendes Bild:
1 vor BilRUG Aufgrund der in 2016 erstmalig anzuwendenden Vorschriften des BilRUG zur neuen Umsatzdefinition wurden in 2016 Erlöse aus Geschäftsbesorgungs- und Mietverträgen, Lizenzentgelte und weitere Erträge auf vertraglicher Basis in die Umsatzerlöse umgegliedert. Die Umsatzerlöse 2015 nach entsprechender Umsatzerlösedefinition des BilRUG wären um TEUR 1.696 höher. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 306 (i. Vj. TEUR 308) periodenfremde Erträge. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Auflösungen von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen und Auflösungen von Rückstellungen. Währungskursgewinne sind in Höhe von TEUR 222 (i. Vj. TEUR 759) angefallen. Zur Anpassung an das neue GuV-Gliederungsschema nach BilRUG wurden TEUR 718, die im Vorjahr unter den außerordentlichen Erträgen ausgewiesen waren, in die sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres umgegliedert. Sonstige betriebliche Aufwendungen Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind im Geschäftsjahr nicht angefallen. Währungskursverluste ergaben sich in Höhe von TEUR 101 (i. Vj. TEUR 318). Zur Anpassung an das neue GuV-Gliederungsschema nach BilRUG wurden TEUR 1.383, die im Vorjahr unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen waren, in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Vorjahres umgegliedert. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Am 15. Dezember 2015 haben die Organe der Alleingesellschafterin KBA-MePrint AG beschlossen, die operative Geschäftstätigkeit der KBA-MePrint AG bis zum 30. Juni 2016 einzustellen. In Folge dessen wurden Personalmaßnahmen getroffen sowie die Aufgabe oder Verlagerung von Geschäftstätigkeiten auf andere Konzerngesellschaften der Koenig & Bauer AG vereinbart. Mit Kaufvertrag vom 23. Dezember 2015 hat die KBA-Metronic GmbH in diesem Zusammenhang mit Wirkung zum 31. Dezember 2015 das After Sales Geschäft der KBA-MePrint AG einschließlich des Kundenstamms (TEUR 2.200), Anlagevermögen (TEUR 23), der dazu gehörigen Vorräte (TEUR 894 davon TEUR 315 Unfertige Erzeugnisse) und Mitarbeiter (zum 1. Januar 2016) durch Betriebsübergang übernommen. Aufgrund der Restrukturierung bei der KBA-MePrint AG wurden auch Personalmaßnahmen v. a. im administrativen Bereich der Gesellschaft erforderlich. In diesem Zusammenhang wurde am 7. Dezember 2015 ein Interessenausgleich mit dem Betriebsrat vereinbart, der zu außerordentlichen Aufwendungen für Restrukturierung in Höhe von TEUR 1.383 im Vorjahr geführt hat. Im Zusammenhang mit der Restrukturierung bei der KBA-MePrint AG wurden auch weitere Mitarbeiter der KBA-MePrint AG übernommen, wofür die Gesellschaft mit der KBA-MePrint AG einen Erstattungsbetrag von TEUR 718 in 2015 vereinbart hat. Die vorgenannten Beträge wurden zur Anpassung an das neue GuV-Gliederungsschema nach BilRUG - wie oben bereits beschrieben - für das Geschäftsjahr 2015 in die sonstigen betrieblichen Erträge bzw. sonstige betrieblichen Aufwendungen umgegliedert. Im Geschäftsjahr 2016 sind keine weiteren außergewöhnlichen Aufwendungen und Erträge angefallen. Sonstige Angaben Beschäftigte (im Jahresdurchschnitt)
Die Alleingesellschafterin ist die KBA-MePrint AG, Veitshöchheim. Beide Gesellschaften werden in den nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS-Vorschriften aufgestellten Konzernabschluss der Koenig & Bauer AG, Würzburg, einbezogen. Dieser Konzernabschluss stellt den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht für die Gesellschaft dar und wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. In diesem Konzernabschluss ist auch die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers enthalten. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB. Beirat
Veitshöchheim, den 28. Februar 2017 KBA-METRONIC GmbH Oliver Volland, Geschäftsführer German Stuis, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KBA-METRONIC GmbH, Veitshöchheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KBA-METRONIC GmbH, Veitshöchheim. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 28.
Februar 2017
KPMG
Bayerische Treuhandgesellschaft
Janz, Wirtschaftsprüfer Dr. Kelle, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der KBA-METRONIC GmbH zum 31. Dezember 2016 wurde am 27. April 2017 festgestellt. |
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