Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 12652
Vorher
XLS GmbH
Eingetragen
15.4.2003
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
der Erwerb, der Vertrieb und die Vermittlung von Gütern und Dienstleistungskapazitäten insbesondere von Werbezeiten, auch auf der Basis von Gegengeschäften, sowie die Vermarktung von Produkten und Werbezeiten und die Beratung im Zusammenhang mit der vorgenannten Tätigkeit.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ricarda Freden
seit 14.10.2014
Prokura
Kai Hesselbach
seit 8.10.2013
Geschäftsführer
Klaus Westrick
seit 15.4.2003
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

XLS Media Group GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell und Werdegang des Unternehmens

Die XLS Media Group GmbH handelt und vermarktet freie Werbe- und Mediakontingente mit Schwerpunkt auf TV-Sendezeiten, Radiospots, Printanzeigen in Publikumszeitschriften und Tageszeitungen, Plakatflächen im Bereich der Außenwerbung sowie Online-Werbung.

Nicht selten bedient sich die XLS Media Group GmbH hierbei den Instrumenten der Kompensationsgeschäfte - klassischer Gegengeschäfte, bei denen freie Mediakontingente gegen Produkte oder Dienstleistungen der Werbetreibenden getauscht werden. Vereinfacht ausgedrückt, ermöglicht die XLS Media Group GmbH seinen werbetreibenden Kunden klassische Mediakampagnen ganz oder anteilig mit Produkten, Gutscheinen, freien Kapazitäten oder Dienstleistungen zu bezahlen. Hierbei versteht sich die XLS Media Group GmbH nicht als Mediaagentur. Die Mediaagenturen buchen und optimieren die Kampagnen der Kunden auf die entsprechenden XLS-Mediakontingente bei den Medienpartnern der XLS. Die XLS Media Group GmbH ist Lieferant der Werbefläche und ermöglicht den Kunden die Finanzierung dieser Fläche durch Produkte. Die XLS Media Group GmbH trägt - unter strenger Beachtung etwaiger Handelsrestriktionen - dafür Sorge, dass es bei der Weitervermarktung der Produkte nicht zu einer Kannibalisierung oder zu Irritationen der klassischen Vertriebswege kommt.

Mit dem Veräußerungserlös der Waren gleicht die XLS Media Group GmbH die Forderungen der Medienpartner aus.

Der Ursprung dieser Kompensationsgeschäfte liegt in den USA und nennt sich dort Media Bartering. Media Bartering ist nach dem zweiten Weltkrieg entstanden, als die jungen TV-Sender Ware als Zahlungsmittel akzeptiert haben, da im Aufbau nach dem Krieg klassische Werbegelder noch sehr limitiert waren. Später, als es schon klassische Werbegelder gab, bildeten sich dann Barter-Gesellschaften, um die freien Kapazitäten der Sender mit den Produktüberhängen der werbetreibenden Kunden zu matchen. In den USA bedient man sich einer Zwischenwährung, eines Credits oder einer Handelsgutschrift. Darauf hat die XLS Media Group GmbH bei der Adaption des Geschäftsmodells verzichtet. Zielsetzung der XLS Media Group GmbH ist es, für seine Kunden Umsatzsteigerungen zu erzielen, die zu neuem Mediabudget beitragen und somit zu einer höheren Auslastung bei den Medien führen.

Die XLS Media Group GmbH hat seit Ihrer Gründung zu Ende des Jahres 1999 zunächst die klassischen Media-Gegengeschäfte in Deutschland durch Kundengewinnung, Knüpfen von Kontakten zu Mediaagenturen und Sendern und durch die Erschließung von Vertriebs- und Absatzkanälen für verschiedene Produktkategorien aufgebaut und entwickelt.

Als Folge des Wachstums und des Erfolgs der Kompensationsgeschäfte hat sich die XLS Media Group GmbH vom zunächst exklusiven, kleinen Nischenanbieter zu einem mittelgroßen Player der Werbebranche entwickelt. Neben dem Bartering-Geschäft hat sich die XLS Media Group GmbH auch als Vermarkter von klassischen Werbezeiten etabliert.

Die wesentlichen, von der XLS betreuten Marktsegmente sind die Branchen Fahrzeuge, Consumer-Electronics und die Medienbranche selbst.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Netto-Werbe-Budgets der Unternehmen aus den vorgenannten, von der XLS betreuten Marktsegmenten stagnieren. Gleichzeitig öffnet sich die Brutto-Netto-Schere in Bezug auf das Konditionsgefüge der Mediabranche und das Angebot an Bruttowerbefläche wird durch neue Angebotsformen und neue Medien massiv erweitert. Neben den klassischen Werbemedien Funk, Print und Fernsehen bietet die XLS Media Group GmbH ihren Kunden auch interessante digitale Angebotsformen und Flächen an, bei denen die Kunden sich werblich innovativ darstellen können.

Auf der Suche nach effizienten Lösungen hat sich die XLS Media Group GmbH zum begehrten Partner von Agenturen, Medien und werbetreibenden Kunden, insbesondere aus der Automobilbranche, entwickelt. Die XLS unterstützt ihre Kunden bei deren Herausforderungen auf der Vertriebsseite. Herausforderungen, die in Zeiten von Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt, weltweiter Konjunktursorgen, einer damit einhergehenden Konsumentenzurückhaltung und Überkapazitäten in der Automobilbranche mit den dadurch ausgelösten Absatzproblemen nicht geringer werden, was die XLS als "Problemlöser" für ihre Kunden in Bezug auf die eigene Zukunft positiv stimmt.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Zur Verdeutlichung der Entwicklungstendenzen im Geschäftsjahr 2023 ist die Ertragslage nachfolgend tabellarisch dargestellt. Die Veränderungen innerhalb der jeweiligen Erlös-/Kostenkategorie sind in absoluten Zahlen und prozentual in der Spalte "Veränderung" wiedergegeben:

2023
TEUR
% 2022
TEUR
% Veränderung *
TEUR
**
%
Rohergebnis 1.980 100,0 3.901 100,0 -1.921 -49,2
Personalaufwand -1.098 -55,5 -1.133 -29,0 35 -3,1
Abschreibungen -128 -6,5 -112 -2,9 -16 +14,3
Sonstige Aufwendungen -364 -18,4 -292 -7,5 -72 +24,7
Zinserträge / Zinsaufwendungen 110 5,6 2 0,1 108 +5.400,0
Ergebnis vor Steuern 500 25,3 2.366 60,7 -1.866 -78,9
Ertragsteuern -160 -8,1 -470 -12,0 310 -66,0
sonstige Steuern -3 -0,2 -2 -0,1 -1 +50,0
Jahresüberschuss 337 17,0 1.894 48,6 -1.557 -82,2

* + = gewinnerhöhend

- = gewinnmindernd

** Veränderung innerhalb der jeweiligen Erlös-/Kostenkategorie in %

Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 34% zurückgegangen. Das Rohergebnis ist in 2023 gegenüber dem Vorjahr dadurch nur etwa halb so groß ausgefallen. Im Vorjahr 2022 konnte der Ertrag aus dem Media-Gegengeschäft von diversen, in 2021 begonnenen Barter-Deals realisiert werden, was sich im Vorjahresergebnis 2022 sehr positiv niedergeschlagen hatte. In 2023 ist das Verhältnis von ertragsärmeren Warengeschäften und ertragsstärkeren Media-Gegengeschäften ungünstiger ausgefallen als im extrem ertragsstarken Vorjahr 2022.

Die wesentlichen Kostenbereiche (Personal-, Fahrzeug-, Vertriebs-, Marketing-, Werbe- und Reisekosten) bewegen sich im Vergleich zum Vorjahr in einer normalen, üblichen Schwankungsbreite. Insgesamt sind die übrigen Kosten leicht gestiegen.

Unter dem Strich hat sich das Ergebnis in 2023 von TEUR 1.894 im Vorjahr auf TEUR 337 reduziert.

Die Entwicklung der einzelnen Vermögens- und Schuldpositionen sowie die Bilanzrelationen sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

Aktivseite

31.12.2023
TEUR
% 31.12.2022
TEUR
% Mittel- herkunft Mittelverwendung
Anlagevermögen 645 7,7 406 4,2 300 539
Finanzanlagevermögen 100 1,2 100 1,0
Vorräte 0 0,0 60 0,6 60
Forderungen aus LuL 7 0,1 3.834 39,8 3.827
sonstige Forderungen 47 0,6 422 4,4 375
Wertpapiere 115 1,4 109 1,1 6
Liquide Mittel 7.405 88,9 4.688 48,7 2.717
Aktiver RAP 11 0,1 9 0,1 2
8.330 100,0 9.628 100,0

Passivseite

Eigenkapital 4.921 59,1 4.734 49,2 337 150
Steuerrückstellungen 80 1,0 408 4,2 328
sonstige Rückstellungen 176 2,1 174 1,8 2
Verbindlichkeiten aus LuL 2.604 31,3 4.181 43,4 1.577
sonstige Verbindlichkeiten 549 6,6 131 1,4 418
8.330 100,0 9.628 100,0 5.319 5.319

Aufgrund der Jahresüberschüsse der letzten Jahre, ist die Gesellschaft sehr solide finanziert. So zum Beispiel ist das langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) 6,6-fach durch das Eigenkapital der Gesellschaft gedeckt. Die Lieferantenverbindlichkeiten sind durch kurzfristige Forderungen, kurzfristige Aktiva und liquide Mittel ebenfalls zu deutlich mehr als 100% gedeckt.

Die Höhe des Eigenkapitals ist aufgrund des Jahresgewinns 2023 gestiegen; die Eigenkapitalquote - als Verhältnis des Eigenkapitals zur Bilanzsumme - erhöhte sich von 49,2% auf 59,1%.

III. Prognosebericht

Unter Einbeziehung des bisher bereits bekannten Geschäftsverlaufs in 2024 und trotz der wegen Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt, weltweiter Konjunktursorgen und einer damit einhergehenden Konsumentenzurückhaltung erhöhten Unsicherheit für den weiteren Ausblick wird damit gerechnet, dass Umsatz und Ergebnis in 2024 gegenüber 2023 moderat steigen werden, wobei es aber durch neue Barter-Deals rund um den Jahreswechsel 2024 / 2025 zu Verschiebungen des Ergebnisses nach 2025 kommen kann.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die wesentlichen Chancen und Risiken des Geschäfts der XLS Media Group GmbH liegen darin, dass die Gesellschaft Waren in Zahlung nimmt. Durch eine Vorkalkulation mit verschiedenen Szenarien und durch die Erforschung von Abverkaufswegen wird dieses Risiko seitens der XLS minimiert. Andererseits liegen im Abverkauf der Waren auch Chancen, falls die eingekauften Waren besser als erwartet verkauft werden können.

Die Geschäftsführung ist sich dieses, in jedem einzelnen Geschäft inhärenten Risikos bewusst, und versucht, wie oben beschrieben, dieses Risiko durch eine entsprechende Vorkalkulation und durch Auslotung von Verkaufskanälen zu minimieren, wobei auch auf die Finanzierbarkeit des Einkaufs der Medialeistung durch den vom Kunden in der Regel erhaltenen Mix aus Waren und Barzahlung geachtet wird. Hierzu werden neben der projektbezogenen Ertragsbetrachtung auch projektbezogene Liquiditätsbetrachtungen im Vorfeld angefertigt.

Die aktuellen weltweiten Krisen haben zusätzliche Risiken für das Geschäft der XLS generiert, aber aufgrund des speziellen Vermarktungsangebots, welches die XLS anbietet, haben diese Krisen auch neue Chancen eröffnet.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 744.920,00 505.730,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 907,00
II. Sachanlagen 644.920,00 404.823,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 644.920,00 404.823,00
III. Finanzanlagen 100.000,00 100.000,00
1. Beteiligungen 100.000,00 100.000,00
B. Umlaufvermögen 7.574.185,71 9.113.128,30
I. Vorräte 0,00 60.325,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 54.554,69 4.256.028,55
III. Wertpapiere 114.915,17 109.140,17
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.404.715,85 4.687.634,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.307,95 9.135,01
Aktiva 8.330.413,66 9.627.993,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.921.215,41 4.733.903,04
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.558.903,04 2.814.674,60
III. Jahresüberschuss 337.312,37 1.894.228,44
B. Rückstellungen 256.346,00 581.697,00
C. Verbindlichkeiten 3.152.852,25 4.312.393,27
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.389,40 8.559,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.389,40 8.559,67
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.145.462,85 4.303.833,60
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.145.462,85 4.303.833,60
Passiva 8.330.413,66 9.627.993,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 1.980.407,26 3.900.883,25
2. Personalaufwand 1.097.926,79 1.132.551,09
a) Löhne und Gehälter 1.059.768,46 1.085.697,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 38.158,33 46.853,70
davon für Altersversorgung 369,24 369,24
3. Abschreibungen 127.632,56 112.440,34
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 127.632,56 112.440,34
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 364.072,96 291.914,22
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 109.796,86 1.800,15
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 1,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 160.081,44 469.914,31
8. Ergebnis nach Steuern 340.490,37 1.895.862,44
9. sonstige Steuern 3.178,00 1.634,00
10. Jahresüberschuss 337.312,37 1.894.228,44

Anhang

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss 2023 der XLS Media Group GmbH, Firmensitz Wiesbaden, eingetragen beim Amtsgericht Wiesbaden unter HR B 12652, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, monatsgenau berechnete, lineare Abschreibungen, bilanziert.

Neuzugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens werden gemäß den steuerlichen Bewertungsvorschriften in § 6 Abs. 2 EStG (sofortiger voller Betriebsausgabenabzug von Wirtschaftsgütern bis EUR 800) behandelt.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten unter anderem die erwarteten, aber noch nicht veranlagten Steuererstattungen für das vorangegangene Geschäftsjahr.

Die Steuerrückstellungen betreffen die erwarteten, aber noch nicht veranlagten Steuernachzahlungen für das aktuelle Geschäftsjahr.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Anlagespiegel und Geschäftsjahresabschreibung

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres und deren Aufteilung auf die einzelnen Positionen des Anlagevermögens sind dem nachfolgenden Anlagespiegel zu entnehmen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge AHK in 2023
EUR
Abgänge AHK in 2023
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 44.906,20 0,00 -5.200,50 39.705,70
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 801.486,60 539.367,56 -204.498,31 1.136.355,85
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
Wertpapiere des AV 166.314,49 0,00 0,00 166.314,49
266.314,49 0,00 0,00 266.314,49
Summe 1.112.707,29 539.367,56 -209.698,81 1.442.376,04
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Zugänge Abschreibungen in 2023
EUR
Abgänge Abschreibungen in 2023
EUR
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 43.999,20 907,00 -5.200,50 39.705,70 0,00 907,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 396.663,60 126.725,56 -31.953,31 491.435,85 644.920,00 404.823,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 100.000,00 100.000,00
Wertpapiere des AV 166.314,49 0,00 0,00 166.314,49 0,00 0,00
166.314,49 0,00 0,00 166.314,49 100.000,00 100.000,00
Summe 606.977,29 127.632,56 -37.153,81 697.456,04 744.920,00 505.730,00

Sonstige Anhangsangaben

Soweit nicht anders in der Bilanz durch entsprechende Davon-Vermerke gekennzeichnet, sind alle Verbindlichkeiten und Forderungen binnen Jahresfrist fällig.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Lohn- und Gehaltsbereich (Rückstellung für Urlaub), die Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung und die Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Räumlichkeiten und Kraftfahrzeuge, deren Jahresbetrag sich auf rund TEUR 60 beläuft. Die entsprechenden Verträge sind aus betriebswirtschaftlichen Gründen fortlaufend zu verlängern oder zu erneuern.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag im Sinne von § 285 Nr. 33 HGB haben sich nicht ereignet.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 4 (Vorjahr: 4) Arbeitnehmer, davon zwei leitende Angestellte (Geschäftsführer).

Geschäftsführer der XLS Media Group GmbH sind Herr Klaus Westrick, Kaufmann, und Herr Kai Hesselbach, Kaufmann.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung der XLS Media Group GmbH schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 337.312,37 zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag aus Vorjahren ins nächste Geschäftsjahr als Gewinnvortrag vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterzeichnung des Jahresabschlusses durch die Geschäftsführung

 

Wiesbaden, 15.08.2024

gez. Klaus Westrick, Geschäftsführer

gez. Kai Hesselbach, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung und zum Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresabschluss wurde am 19.08.2024 festgestellt und die von der Geschäftsführung vorgeschlagene Ergebnisverwendung (vgl. Anhang, letzter Absatz) wurde beschlossen.

Bestätigungsvermerk

An die XLS Media Group GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der XLS Media Group GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der XLS Media Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

--- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

--- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

--- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

--- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

--- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

--- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

--- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

--- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

--- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 15. August 2024

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