Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 46610
Vorher
Dr. Escherich Steuerungstechnik Gesellschaft mit beschränkter HaftungDr. Escherich GmbH
Eingetragen
5.11.1973
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Beratung, Planung, Herstellung und Vertrieb von technischen Geräten. Die Gesellschaft kann auch mit technischen Erzeugnissen aller Art Groß- und Einzelhandel betreiben, sie kann branchenähnliche Unternehmungen erwerben, sich an solchen beteiligen, Grundbesitz, Patente und Lizenzen erwerben und veräussern und alle Rechtsgeschäfte vornehmen, die im Interesse der der Gesellschaft liegen. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Sven Kist
seit 29.2.2016
Geschäftsführer
Stefan Peter Kist
seit 29.2.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Clean Technology Group GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Clean Technology Group GmbH
Germany
101.700 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kist + Escherich GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen gehört der Branche Maschinenbau an. Geschäftsmodell bzw. Gegenstand der Gesellschaft ist die Beratung, Planung, Herstellung und Vertrieb von technischen Geräten, insbesondere Systeme zur elektrostatischen Entladung und Reinigung von Oberflächen. Die Gesellschaft kann auch mit technischen Erzeugnissen aller Art Groß- und Einzelhandel betreiben.

Im Berichtszeitraum wurde die Hollstein GmbH aus der Insolvenz heraus übernommen. Ziel dieser strategischen Akquisition ist es, die wachsende Nachfrage in den Zielmärkten des Unternehmens effektiver zu bedienen und die Produktionskapazitäten nachhaltig auszubauen. Durch die Übernahme erweitert das Unternehmen nicht nur sein Netzwerk um einen zusätzlichen Produktionsstandort, sondern profitiert auch von Know-how und erfahrenen Fachkräften, die eine Ergänzung für das bestehende Team darstellen. Die erfolgreiche Integration des übernommenen Unternehmens dient der Stärkung der Marktposition und Schaffung einer soliden Grundlage für zukünftiges Wachstum.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 (preisbereinigt) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Im Jahr 2023 stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in einem weiterhin krisengeprägten Umfeld. Hohe Preise entlang der gesamten Wirtschaftskette, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie eine rückläufige Nachfrage aus dem In- und Ausland wirkten sich dämpfend auf die Konjunktur aus. Dadurch setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft von den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie nicht fort. (Quelle:Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024, Pressekonferenz „Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland“, Berlin)

Im Jahr 2023 verzeichneten die Fachzweige im Maschinenbau bis auf eine Ausnahme durchweg Minusraten. Die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2024 ihr Vorjahresniveau um real 12 Prozent verfehlt. Die Inlandsorders gingen um 18 Prozent zurück, Bestellungen aus dem Ausland lagen 9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. (Quelle: VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, https://www.vdma.org/maschinenbau-zahl-bild)

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Produktlinien True Ion, Taifun-Clean, Statik-Air sowie Reinigungssondermaschinen erzielten erneut den höchsten Umsatzanteil. Die Gesellschaft hat dabei einen direkten Exportanteil von 45,9 % (Vj. 50,5 %).

Im Berichtsjahr konnte die Gesellschaft auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Während in den Gründungsjahren die Produkte hauptsächlich in der Mobilfunkindustrie zum Einsatz kamen, reicht der Kundenkreis heute von der Automobilindustrie über die Elektronikfertigung und Medizintechnik bis hin zur allgemeinen Industrie. Die Bereitschaft, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen, hat zu dem heute breiten Anwendungsspektrum geführt und trägt maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei.

Die Geschäftsführung ist für den Ablauf der operativen Unternehmensprozesse verantwortlich und hat die wesentlichen Aufgaben, die im Gesellschaftsvertrag festgelegten Ziele der Gesellschaft zu fördern, die Gesellschaft zu leiten und in allen Angelegenheiten zu vertreten.

Die internen Steuerungssysteme unterstützen die Geschäftsführung bei der Steuerung und Überwachung des Unternehmens und der Segmente. Sie bestehen aus Plan-, Ist- und Forecast-Rechnungen und basieren auf der strategischen Planung des Unternehmens. Dabei werden insbesondere Marktentwicklungen, technologische Entwicklungen und Trends, deren Einfluss auf die eigenen Produkte und Dienstleistungen sowie die finanziellen Möglichkeiten des Unternehmens berücksichtigt. Ziel der Unternehmenssteuerung ist die kontinuierliche und nachhaltige Entwicklung von KIST + ESCHERICH.

Die zugrundeliegenden Kennzahlen umfassen monatliche Ergebnisrechnungen und stellen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens dar. Die Finanzübersicht wird durch weitere Detailinformationen ergänzt, die zur Beurteilung und Steuerung des operativen Geschäfts erforderlich sind. Zur Steuerung des Unternehmens verwendet KIST + ESCHERICH insbesondere Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, EBITDA, aktueller Auftragsbestand, Free Cashflow) sowie der Bilanz.

Das interne Kostenmanagement und die Kalkulation beinhalten Vor- und Nachkalkulationen für Produkte und Sonderprojekte (Ist-Kostenerfassung über Kostenträgerbuchungen). Darüber hinaus werden als nicht-finanzielle Steuerungsgrößen insbesondere die Anzahl und Höhe der Anfragen sowie die allgemeine Marktentwicklung herangezogen. Zudem erfolgt eine kontinuierliche Überwachung und Optimierung der internen Prozesse.

Als Frühwarnsystem dienen insbesondere die Anzahl und Inhalt der Kundenanfragen, die Brutto- und Nettovertriebszahlen sowie der Auftragsbestand.

Das Geschäftsjahr 2023 verlief in Anbetracht der globalen Krisenlage zufriedenstellend. Der Umsatz konnte um 31,8 % gesteigert werden. Im Jahr 2023 lag der Fokus auf der weiteren Optimierung der Prozesse sowie der Integration der Hollstein GmbH in das Unternehmen.

a) Ertragslage

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.728,2 liegt im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.087,9) um TEUR 640,3 höher. Die EBITDA-Kennzahl (Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände) hat sich von TEUR 3.507,6 auf TEUR 4.515,5 erhöht.

Das Jahresergebnis vor Ertragssteuern beträgt TEUR 3.992,1 und liegt damit um TEUR 904,2 über dem Vorjahresergebnis (TEUR 3.087,9). Die Kosten haben sich in 2023 entsprechend der Auslastung entwickelt.

b) Finanzlage

Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals mit einer Gesamtlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt 7,2 % (Vj. 9,2 %) der Bilanzsumme. Im Berichtsjahr war die Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens stabil. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 3.234,4 im Vergleich zu TEUR 2.492,6 im Vorjahr.

Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 2.042,6 (Vj. 372,3 TEUR) getätigt. Diese Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert und betreffen im Wesentlichen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen für technische Anlagen und Maschinen sowie den Erwerb der neun Gesellschaft.

c) Vermögenslage

Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind gekennzeichnet durch eine Eigenkapitalquote von 86,2 % (Vj. 84,8 %) gemessen an der Bilanzsumme. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 21,7 % (Vj. 14,8 %). Die Vorräte betragen 37,1 % (Vj. 37,0 %) der Bilanzsumme.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 31,8 % (Vj. 34,9 %); die flüssigen Mittel umfassen 8,9% (Vj. 12,7 %) der Bilanzsumme.

Das Anlagevermögen beträgt 49,0 % (Vj. 21,9 %) des Eigenkapitals.

IV. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einer moderaten Erholung der Auftragslage. Angesichts der geopolitischen Unsicherheiten und der weiterhin bestehenden Herausforderungen bei den Lieferketten bleibt der Ausblick jedoch vorsichtig. Die Geschäftsleitung erwartet eine Stabilisierung der Umsatzentwicklung und plant gezielte Investitionen in neue Märkte sowie in die Optimierung der Produktionsprozesse.

Eine konkrete Prognose zum weiteren Geschäftsverlauf ist aufgrund der unsicheren internationalen Lage derzeit schwierig.

V. Chancen- und Risikobericht

a) Forschung und Entwicklung

Im Berichtsjahr 2023 waren 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj. 23) in der Entwicklung und Konstruktion beschäftigt. Neben der Eigenentwicklung wurde die Zusammenarbeit mit externen F&E-Unternehmen und Instituten/Hochschulen weiter ausgebaut.

Schwerpunkte waren die Entwicklung neuer Lösungspakete für Anwendungen im Bereich der elektrostatischen Entladung (ESD), Reinigungssysteme für komplexe Strukturen, die Optimierung bestehender Komponenten und die Weiterentwicklung neuer Reinigungsverfahren. Außerdem wurde der Aufbau des neuen Technologiefeldes Thermisches Metall-Kunststoff-Direktfügen vorangetrieben.

b) Umfeld- und Branchenrisiken

Seit Anfang 2020 hat sich das Coronavirus (COVID-19) weltweit ausgebreitet. Im Jahr 2023 sind die Auswirkungen größtenteils abgeklungen, jedoch beeinflusste der Ukraine-Konflikt sowie weitere geopolitische Spannungen die wirtschaftliche Situation weiterhin. Die Energiekrise bleibt eine Belastung für produzierende Unternehmen.

Trotz der Herausforderungen zeigte sich das Unternehmen weiterhin robust und widerstandsfähig.

c) Strategische Ausrichtung und Risiken

Im Geschäftsjahr 2023 setzte das Unternehmen weiterhin auf den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen sowie auf die Gewinnung von Neukunden. Ziel war es, die Abhängigkeit von einzelnen Branchen zu reduzieren und die Umsatzverteilung auf verschiedene Industriezweige zu stärken. Neben Projekten mit Bestandskunden konnten erneut Neukunden gewonnen werden.

Die strategische Ausrichtung auf die Bereiche Elektromobilität und Medizintechnik ermöglichte eine Erschließung neuer Absatzmärkte. Die Unsicherheiten in der internationalen Marktentwicklung erschwerten jedoch eine verlässliche Prognose der Auftragseingänge.

Die Geschäftsführung ist bestrebt, die Marktposition weiter zu stärken und die Diversifikation der Umsatzquellen voranzutreiben, um die Auswirkungen konjunktureller Schwankungen abzufedern.

d) Produktions-, Qualitäts- und Beschaffungsrisiken

Gravierende Produktions- und Beschaffungsrisiken traten im Berichtszeitraum nicht auf. Durch den kontinuierlichen Verbesserungsprozess auf allen Prozessstufen konnte der hohe Qualitätsstandard gesichert werden. Produktionsengpässe, erschwerte Transportwege und teilweise unterbrochene Lieferketten führten jedoch weiterhin zu verlängerten Lieferzeiten in der Materialbeschaffung.

Ein engmaschiges Beschaffungscontrolling wurde beibehalten, um auf Lieferengpässe schnell reagieren zu können. Zudem wurden Lagerbestände strategisch angepasst und erhöht, um die Verfügbarkeit von Schlüsselkomponenten sicherzustellen. Durch die erweiterten Produktionsmöglichkeiten am neuen Standort Dresden-Freital kann die Abhängigkeit von externen Lieferanten und Dienstleistern weiter reduziert werden.

Mittelfristig ist davon auszugehen, dass die angespannte Liefersituation der Lieferanten und Vorlieferanten bestehen bleibt.

e) Personalrisiken

Die langjährige Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, einschließlich der Führungskräfte, zeigt die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber und ist ein wichtiges Element der Lieferzuverlässigkeit.

Im Jahr 2023 bestand weiterhin eine hohe Nachfrage nach qualifiziertem Personal, insbesondere in technischen und entwicklungsbezogenen Bereichen. Wesentliche Personalrisiken, wie eine hohe Fluktuation, sind jedoch auch zukünftig nicht zu erwarten. Durch die Anfang des Jahres erfolgte Unternehmensakquisition konnte qualifiziertes Personal gewonnen und in das Unternehmen integriert werden.

Das Unternehmen legt großen Wert auf eine kontinuierliche Weiterqualifizierung der Belegschaft, um den technologischen Anforderungen gerecht zu werden. Organisatorische Maßnahmen zur Minimierung von Personalausfällen wurden fortgeführt.

f) Risikobewältigung

Ein zeitnahes und umfassendes Controlling (insbesondere Außenstands- und Finanzcontrolling) sowie ein nachhaltiges Kostenmanagement tragen zur Risikobewältigung und Absicherung eines stabilen Ertrags bei. Die Planwerte der Ertragslage werden regelmäßig mit den tatsächlich erreichten Istwerten verglichen, und Abweichungen werden detailliert analysiert. So können Maßnahmen zur Reduktion von Risiken ergriffen und zukünftige Abweichungen vermieden werden.

Das Unternehmen hat umfassende Versicherungen für mögliche Schadens- und Haftungsrisiken abgeschlossen, um unvorhersehbare Ereignisse finanziell abzusichern.

Ein wesentlicher Teil der Chancen des Unternehmens liegt im erfolgreichen Risikomanagement. Durch die gute Eigenkapitalausstattung und die solide Liquiditätslage ist die Geschäftsführung zuversichtlich, dass das Unternehmen die aktuellen globalen Herausforderungen mit weiteren geeigneten Maßnahmen erfolgreich meistern wird.

Insbesondere die Anpassung an steigende Rohstoff- und Energiekosten bleibt ein zentrales Thema, um die Preisgestaltung flexibel anzupassen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

 

Stefan Kist, Geschäftsführer

Philipp Kist, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.525.233,94 1.953.899,86
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 51.459,00 36.985,00
II. Sachanlagen 3.473.774,94 1.916.914,86
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.121.782,17 5.941,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.061.302,00 896.661,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.249.606,13 960.557,13
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.084,64 53.755,73
B. Umlaufvermögen 12.598.338,86 11.198.099,45
I. Vorräte 6.010.457,88 4.900.270,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.144.623,17 4.618.713,44
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.419.443,20 1.405.443,20
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.725.179,97 3.213.270,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.443.257,81 1.679.115,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 87.774,33 92.204,50
Aktiva 16.211.347,13 13.244.203,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.971.742,61 11.233.167,25
I. Gezeichnetes Kapital 101.700,00 101.700,00
II. Gewinnvortrag 11.131.467,25 9.043.596,24
III. Jahresüberschuss 2.738.575,36 2.087.871,01
B. Rückstellungen 1.066.858,18 783.351,30
C. Verbindlichkeiten 1.172.431,84 1.227.370,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.839,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.839,67
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 30.739,34 33.049,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 30.739,34 33.049,89
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.141.692,50 1.192.481,20
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.141.692,50 1.192.481,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 314,50 314,50
Passiva 16.211.347,13 13.244.203,81

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.883.141,05 10.537.888,20
2. Personalaufwand 6.569.500,18 5.082.083,36
a) Löhne und Gehälter 5.362.908,24 4.239.789,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.206.591,94 842.293,50
davon für Altersversorgung -13.175,45 -11.709,66
3. Abschreibungen 519.229,81 415.467,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 519.229,81 415.467,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.797.317,79 1.944.963,40
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 7.271,89 21.837,65
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.537,86 7.846,23
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.415,54 4.306,45
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.263.878,33 999.974,42
8. Ergebnis nach Steuern 2.744.337,26 2.098.939,13
9. sonstige Steuern 5.761,90 11.068,12
10. Jahresüberschuss 2.738.575,36 2.087.871,01

Anhang

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firma: Kist + Escherich GmbH
Sitz: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht München
Register-Nr.: HRB 46610

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln bewertet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Mit Vertrag vom 28. Februar 2023 wurde ein Grundstück mit aufstehenden Gebäuden sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung der Hollstein GmbH Lüftungs-, Klima- und Entstaubungsanlagen mit Sitz im Freital für einen Kaufpreis von insgesamt 1.070.000,00 EUR erworben. Die Zugänge sind im Anlagevermögen aufgenommen worden.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert. Der sich ergebende Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht bilanziert.

Als gezeichnetes Kapital wird das satzungsmäßige Stammkapital der Gesellschaft gemäß § 42 Absatz 1 GmbHG ausgewiesen, das voll eingezahlt ist.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Für die Ermittlung des Erfüllungsbetrags für die Handelsbilanz wurde ein Rechnungszins von 1,82 % jährlich für die Berechnung des Erfüllungsbetrags sowie 1,74 % jährlich für die Berechnung des Unterschiedsbetrags gemäß § 253 Abs. 6 HGB zugrunde gelegt.

Als Rechnungsgrundlagen dienten die steuerlich anerkannten © Heubeck-RICHTTAFELN 2018 G. Zugrunde gelegt ist der Aktive-Invalide- Rentner-Bestand. Als Bewertungsmethode wurde die PUCM (Projected-Unit-Credit-Method oder Anwartschaftsbarwertverfahren) gewählt. Gemäß der PUCM wird der bis zum Bewertungsstichtag erdiente Anspruch ermittelt und dessen Barwert unter der Zugrundelegung der anerkannten Regelungen der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen EUR 216.685,00 (Vj.: EUR 229.422,00). Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem der vergangenen sieben Jahre beträgt EUR 1.143,00. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das vorangegangene und laufende Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Umsatzsteuerumrechnungskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang beigefügt ist.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Anlagegüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Kist + Escherich GmbH Steuerungstechnik, München

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Entwicklung der Stand zum 01.01.2023
EUR
Zugang Abgang-
EUR
Umbuchung
EUR
Abschreibung Zuschreibung-
EUR
Stand zum 31.12.2023
EUR
135 EDV-Software, entgeltl. erworben Ansch-/Herst-K 201.509,62 42.615,00 244.124,62
Abschreibung 164.524,62 28.141,00 192.665,62
Buchwerte 36.985,00 42.615,00 28.141,00 51.459,00
200 Grundstücke,grndst. Rechte und Bauten Ansch-/Herst-K 0,00 225.515,17 225.515,17
Abschreibung 0,00 0,00
Buchwerte 0,00 225.515,17 225.515,17
230 Bauten auf eigenen Grundstücken Ansch-/Herst-K 0,00 895.888,36 895.888,36
Abschreibung 0,00 22.399,36 22.399,36
Buchwerte 0,00 895.888,36 22.399,36 873.489,00
260 Andere Bauten (eigene Grundstücke) Ansch-/Herst-K 0,00 20.000,00 20.000,00
Abschreibung 0,00 2.084,00 2.084,00
Buchwerte 0,00 20.000,00 2.084,00 17.916,00
315 Hof-, Wegebefestig (eig Grst,Wohnbauten) Ansch-/Herst-K 2.496,51 2.496,51
Abschreibung 312,51 416,00 728,51
Buchwerte 2.184,00 416,00 1.768,00
390 Außenanlagen (fremde Grst.,Geschäftsb.) Ansch-/Herst-K 6.630,00 6.630,00
Abschreibung 2.873,00 663,00 3.536,00
Buchwerte 3.757,00 663,00 3.094,00
400 Technische Anlagen u. Maschinen Dresden Ansch-/Herst-K 1.228.383,70 1.228.383,70
Abschreibung 849.500,70 61.093,00 910.593,70
Buchwerte 378.883,00 61.093,00 317.790,00
420 Technische Anlagen Ansch-/Herst-K 8.945,87 8.945,87
Abschreibung 1.343,87 895,00 2.238,87
Buchwerte 7.602,00 895,00 6.707,00
440 Maschinen Ansch-/Herst-K 466.374,67 135.926,00 586.440,67
-15.860,00
Abschreibung 71.259,67 40.234,00 100.919,67
-10.574,00
Buchwerte 395.115,00 135.926,00 40.234,00 485.521,00
-5.286,00
470 TECH - Center Ansch-/Herst-K 126.481,14 122.157,91 28.800,00 277.439,05
Abschreibung 11.420,14 14.734,91 26.155,05
Buchwerte 115.061,00 122.157,91 28.800,00 14.734,91 251.284,00
520 Pkw Ansch-/Herst-K 516.352,24 229.417,63 724.761,47
-21.008,40
Abschreibung 280.842,24 85.392,63 345.227,47
-21.007,40
Buchwerte 235.510,00 229.417,63 85.392,63 379.534,00
-1,00
560 Sonstige Transportmittel Ansch-/Herst-K 142.503,47 1.000,00 143.503,47
Abschreibung 97.021,47 11.044,00 108.065,47
Buchwerte 45.482,00 1.000,00 11.044,00 35.438,00
620 Werkzeuge Ansch-/Herst-K 219.804,10 25.719,35 245.523,45
Abschreibung 159.453,10 12.213,35 171.666,45
Buchwerte 60.351,00 25.719,35 12.213,35 73.857,00
621 Werkzeuge Freital Ansch-/Herst-K 0,00 52.254,25 52.254,25
Abschreibung 0,00 9.043,25 9.043,25
Buchwerte 0,00 52.254,25 9.043,25 43.211,00
630 Betriebsausstattung Dresden Ansch-/Herst-K 167.203,03 9.821,41 177.024,44
Abschreibung 102.919,03 12.810,41 115.729,44
Buchwerte 64.284,00 9.821,41 12.810,41 61.295,00
631 Betriebsausstattung - München Ansch-/Herst-K 13.876,78 13.876,78
Abschreibung 12.474,78 481,00 12.955,78
Buchwerte 1.402,00 481,00 921,00
632 Betriebsausstattung - Freital Ansch-/Herst-K 0,00 88.388,10 88.388,10
Abschreibung 0,00 6.956,10 6.956,10
Buchwerte 0,00 88.388,10 6.956,10 81.432,00
650 Büroeinrichtung - München Ansch-/Herst-K 138.837,36 7.732,13 146.569,49
Abschreibung 90.504,23 8.514,13 99.018,36
Buchwerte 48.333,13 7.732,13 8.514,13 47.551,13
651 Büroeinrichtung - Dresden Ansch-/Herst-K 236.305,04 17.059,55 253.364,59
Abschreibung 122.630,04 22.751,55 145.381,59
Buchwerte 113.675,00 17.059,55 22.751,55 107.983,00
652 Büroeinrichtung - Freital Ansch-/Herst-K 0,00 37.810,09 37.810,09
Abschreibung 0,00 2.705,09 2.705,09
Buchwerte 0,00 37.810,09 2.705,09 35.105,00
670 Geringwertige Wirtschaftsgüter Ansch-/Herst-K 242.737,21 55.394,68 244.927,94
-53.203,95
Abschreibung 242.737,21 55.394,68 244.927,94
-53.203,95
Buchwerte 0,00 55.394,68 55.394,68 0,00
680 Einbauten in fremde Grundstücke Ansch-/Herst-K 393.413,98 39.329,38 432.743,36
Abschreibung 277.229,98 28.764,38 305.994,36
Buchwerte 116.184,00 39.329,38 28.764,38 126.749,00
690 Sonstige Betriebs-u. Gesch.ausstattung Ansch-/Herst-K 83.253,95 5.041,57 88.295,52
Abschreibung 44.552,95 8.818,57 53.371,52
Buchwerte 38.701,00 5.041,57 8.818,57 34.924,00
694 Telefone und Telefonanlage Dresden Ansch-/Herst-K 169.104,92 3.050,00 172.154,92
Abschreibung 122.678,92 20.927,00 143.605,92
Buchwerte 46.426,00 3.050,00 20.927,00 28.549,00
695 EDV Geräte/Telefon - München Ansch-/Herst-K 65.463,73 8.860,00 74.323,73
Abschreibung 61.803,73 2.075,00 63.878,73
Buchwerte 3.660,00 8.860,00 2.075,00 10.445,00
696 EDV - Geräte Dresden Ansch-/Herst-K 356.522,66 56.741,40 413.264,06
Abschreibung 169.973,66 60.678,40 230.652,06
Buchwerte 186.549,00 56.741,40 60.678,40 182.612,00
740 Geschäfts-,Fabrik-u.and. Bauten im Bau Ansch-/Herst-K 24.955,73 16.128,91 41.084,64
Abschreibung 0,00 0,00
Buchwerte 24.955,73 16.128,91 41.084,64
785 Betriebs- u. Gesch. ausstattung im Bau Ansch-/Herst-K 28.800,00 -28.800,00 0,00
Abschreibung 0,00 0,00
Buchwerte 28.800,00 -28.800,00 0,00
Ansch-/Herst-K 4.839.955,71 2.095.850,89 28.800,00 6.845.734,25
-90.072,35 -28.800,00
Abschreibung 2.886.055,85 519.229,81 3.320.500,31
-84.785,35
Buchwerte 1.953.899,86 2.095.850,89 28.800,00 519.229,81 3.525.233,94
-5.287,00 -28.800,00

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche in Höhe von EUR 143.325,94 (Vj.: EUR 104.391,78) enthalten, die rechtlich erst im Folgejahr entstehen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 347.233,34 (Vj.: TEUR 256.455,06). Im Wesentlichen beinhalten die sonstigen Rückstellungen Beträge für Gewährleistungsverpflichtungen, künftige Personalkosten aus Urlaubsrückstellungen, sowie für Jahresabschlusserstellung und Jahresabschlussprüfung.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstanden sind.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen gemäß § 267 Abs. 5 HGB waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 55,00
Angestellte 55,00
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 110,0

Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten an:

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Herr Philipp Kist ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Herr Stefan Kist ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Einem Mitglied der Geschäftsführung wird seit dem Geschäftsjahr 2022 ein Darlehen mit unbestimmter Laufzeit in Höhe von 1.400 T€ mit einer Verzinsung von 1 % und ohne Sicherheiten gewährt.

Gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene bestehen zum Bilanzstichtag Pensionsverpflichtungen in Höhe von 217 T€.

Vergütungen der Geschäftsführer

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des §286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus mehrjährigen Mietverträgen. Der jährliche Mietaufwand beträgt 228 TEUR.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Mit Wirkung zum 01. Januar 2024 (Urkunden-Nr. 4466 des Urkundenverzeichnisse für 2023-H des Notars Prof. Dr. Heribert Heckschen mit dem Amtssitz in Dresden vom 13. Dezember 2023) wurden alle Geschäftsanteile in die Kist GmbH & Co. KG, Dresden (HRA 11922 des AG Dresden), eingebracht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss wird mit dem Gewinnvortrag der Gesellschaft in Höhe von EUR 11.131.467,25 verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 01. Juli 2025

gez. Stefan Kist, Geschäftsführer

gez. Philipp Kist, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Kist

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers

Die folgende Wiedergabe des Bestätigungsvermerks bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Hinweis ist nach § 328 Abs. 1a, Satz 2 HGB bei teilweiser Offenlegung, also bei in Anspruch genommenen Erleichterungen und rechtmäßig nachgeholten Aufstellungserleichterungen notwendig. Nach dem Ergebnis der Prüfung wurde am 31. Oktober 2025 dem vollständigen Jahresabschluss der Kist + Escherich GmbH zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt, der an dieser Stelle wiedergegeben wird:

„BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kist + Escherich GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Kist + Escherich GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Kist + Escherich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 31. Oktober 2025

Robert Fahn, Wirtschaftsprüfer“

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