Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 3486
Eingetragen
12.6.1978
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
die Herstellung von, der Handel mit und die Vermietung von technischen Artikeln aller Art sowie der Handel mit und die Vermietung von Artikeln für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, sowie alle hierzu notwendigen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexandra Telle
seit 10.1.2005
Geschäftsführer
Gerhard Telle
seit 10.1.2005
Geschäftsführer
Wilfried Beer
seit 13.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
28.00%
26.00%
26.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Nikolaus Telle
Fürth
98.000 €
28.00%
Monika Telle
Nürnberg
91.000 €
26.00%
Gerhard Telle
Hirschau
91.000 €
26.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Erwin Telle GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

1. Geschäftsmodell

Die Erwin Telle GmbH ist ein Unternehmen des Produktionsverbindungshandels mit technischen Produkten wie Schläuche, Kunststoffe und Arbeitsschutzartikel. Niederlassungen befinden sich in Bayreuth und Sulzbach-Rosenberg.

Die Produkte werden überwiegend im Inland abgesetzt. Der Exportanteil beträgt lediglich 5,4 %.

Externe Einflussfaktoren sehen wir in erster Linie in den politischen Unwägbarkeiten und deren Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Vor allem die neuaufgekommenen Zollstreitigkeiten mit den weiterhin anhaltenden Unsicherheiten des Ukrainekonflikts und dessen Konsequenzen haben Auswirkungen auf unsere Kunden und Lieferanten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2024 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Noch entgegen allen Prognosen, die eine Steigerung von 0,2 Prozent für 2024 vorausgesagt haben, entwickelte sich die Wirtschaftsleistung negativ.

Die Bundesregierung geht für 2025 (Stand März) davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt nicht steigen wird und Deutschland in einer Stagnation verharrt. Das prognostizierte Wirtschaftswachstum beträgt 0%. In der Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2025 (Stand Mai) gehen die beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute von einem etwas höheren Wirtschaftswachstum in Höhe von 0,1 % aus. Im Groß- und Außenhandel ist die Einschätzung ähnlich. Auf Wachstumsprognosen hat sich der Verband nicht festgelegt.

Ein direkter Branchenvergleich bietet keine verwertbaren Zahlen, da das Produktangebot innerhalb der Branche sehr unterschiedlich ist.

2.2 Geschäftsverlauf

Der Umsatzrückgang in Höhe von 14,7 % ist vor allem auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die daraus resultierenden ausbleibenden Investitionen zurückzuführen. Während im Vorjahr Objektaufträge besonders stark zum Umsatzwachstum beigetragen haben, konnte sich der Trend im abgelaufenen Jahr nicht fortsetzen.

Den größten Umsatzanteil erzielte wiederum die Warengruppe Kunststoffe und Halbzeuge.

Der Umsatz der Erwin Telle GmbH, sowie der Auftragseingang lagen 2024 unter den Erwartungen. Die prognostizierte Umsatzsteigerung für das Geschäftsjahr 2024 belief sich auf 1,5 %. Die Entwicklung des Unternehmens liegt, bereinigt um Sonderfaktoren, im Branchentrend.

2.3 Ertragslage

Das Betriebsergebnis lt. GuV hat sich gegenüber dem Vorjahr um 47,4 % auf 0,577 Mio. EUR reduziert. Der Jahresüberschuss beträgt 0,297 Mio. EUR.

Der Umsatzrückgang hat alle Standorte betroffen. Während die Filiale in Sulzbach Umsatzerträge von -11,5 % zu verzeichnen hatte, belief sich der Umsatzrückgang in der Filiale Bayreuth auf 18,2 %. Zusammen beläuft sich dies in den Filialen auf einen um 14,6 % geringeren Umsatz. Ähnliches zeigte sich am Hauptsitz in Nürnberg mit einem Umsatzrückgang von 15,0 %

Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr etwas verringert. Im Jahr 2023 belief er sich noch auf 5.296 T€. Demgegenüber hat er sich in 2024 um 358 T€ auf 4.938 T€ reduziert. Ausschlaggebend für den Rückgang ist die überwiegend variable Gestaltung der Vergütung. Das Verhältnis von Personalaufwand zum Rohergebnis von 68 % liegt nur geringfügig über dem mittelfristigen Mittel (66 %).

Weiterhin haben die hohen Energiekosten einen negativen Einfluss auf die Ertragslage des Unternehmens. Die erhofften Einsparungen durch die neu angeschafften PV-Anlagen haben sich noch nicht im erwarteten Umfang eingestellt.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Ertragslage des Unternehmens angespannter, aber nach wie vor zufriedenstellend ist.

2.4 Finanzlage

Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Dabei stehen Zins- und Ausfallrisiken sowie die Anlage der flüssigen Mittel im Zentrum des Finanzmanagements. Das vorrangige Ziel ist die Bereitstellung der ausreichende Liquidität für die Gesellschaft.

Die Verschuldungspolitik wird konservativ verfolgt und ist auf Flexibilität ausgerichtet. Langfristige Verbindlichkeiten werden ausschließlich für die Finanzierung von langfristigen Vermögenswerten eingesetzt. In einem verträglichen Maße wird versucht auf Fremdfinanzierungen zu verzichten, sofern mögliche Chancen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.

Unsere Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Das Eigenkapital erhöhte sich um 97 T€ (1,4 %) auf eine Quote von 52,9 %. Die Bankverbindlichkeiten nahmen durch die getätigten Tilgungsleistungen um 277 T€ ab und betragen 13,0 % der Bilanzsumme. Das übrige kurzfristige Fremdkapital reduzierte sich um 559 T€ und hat einen Anteil an der Bilanzsumme von 8,7 %. Hinzu kommen langfristige Rückstellungen mit 25,4 % der Bilanzsumme.

Im Berichtszeitraum wurden Investitionen in Höhe von 602 T€ getätigt. Davon entfielen im Wesentlichen 44 T€ auf eine neue Archivierungssoftware, sowie 423 T€ auf neue Maschinen.

Die Liquidität 2. Grades beträgt 136 % (VJ 184 %). Damit ist das Unternehmen jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

2.5 Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich im Berichtsjahr um 668 T€ auf 13,4 Mio €.

Aktiva: Das Anlagevermögen erhöhte sich trotz fortlaufender hoher Abschreibungen und geringeren weiteren Einflüssen durch den Ausbau der Produktionsmaschinen um 72 T€. Die Anlagenintensität beträgt 58 % (VJ 54 %,). Das Umlaufvermögen verringerte sich um 719 T€ verglichen mit dem Vorjahr. Dabei nahmen die Vorräte um 143 T€ ab, die Forderungen sind um 108 T€ gesunken und der Kassenbestand verringerte sich um 468 T€ auf 617 T€ (VJ 1.085 T€).

Die Passiva zeigt das starke finanzielle Engagement der Gesellschafter. Durch eine Eigenkapitalsumme von 7.104 T€ (VJ 7.007 T€) bei gleichzeitig gesunkener Bilanzsumme erhöht sich die Eigenkapitalquote auf 53 % (VJ 50 %). Die Rückstellungen nahmen deutlich um 417 T€ ab auf nunmehr 3.809 T€ (VJ 4.226 T€). Die Verbindlichkeiten reduzierten sich um 348 T€ auf 2.519 T€ (VJ 2.867 T€).

2.6 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 4 % (VJ 10 %) und die Gesamtkapitalrentabilität 4 % (VJ 8 %).

Das Unternehmen hat einen Cashflow in Höhe von 812 T€ (VJ 1.304 T€) erzielt.

Der Cashflow beträgt aus der laufenden Geschäftstätigkeit 664 T€ (VJ 1.539 T€), aus der Investitionstätigkeit -581 T€ (VJ -657 T€) und aus der Finanzierungstätigkeit -551 T€ (VJ -550 T€). Der Finanzmittelfonds hat sich im Vorjahresvergleich am Bilanzstichtag um 468 T€ von 1.085 T€ auf 617 T€ reduziert.

2.7 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Produktvielfalt und der Kundenservice setzen voraus, dass gut geschultes Personal zur Verfügung steht. Es finden daher regelmäßig Schulungen statt. Durch ein gutes Betriebsklima, Pensionszusagen und übertarifliche Gehaltszahlungen werden die Mitarbeiter an das Unternehmen gebunden. Die Fluktuationsrate ist entsprechend niedrig.

Das Unternehmen ist bestrebt, Ressourcen zu sparen. Bei der Beschaffung wird auf Umweltverträglichkeit geachtet. Abfall und Reststoffe werden grundsätzlich getrennt gesammelt und umweltgerecht entsorgt bzw. dem Recycling zugeführt.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Die Bundesregierung geht für 2025 von einer stagnierenden Wirtschaftsleistung mit einer Wachstumsrate von 0,0 % aus. Unter Berücksichtigung der Wirtschaftsprognose und der sich abzeichnenden anhaltenden Wirtschaftsschwäche in Deutschland erwartet die Erwin Telle GmbH einen Umsatzrückgang.

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens tendenziell negativ. Trotzdem rechnen wir für 2025 mit einem positiven operativen Geschäftsergebnis.

Anhand der Planungen ergeben sich für 2025 folgende finanzielle Leistungsindikatoren:

Wir rechnen mit einem positiven Betriebsergebnis in Höhe von ca. 207 T€. Das neutrale Ergebnis wird mit 0 T€ und das Finanzergebnis mit -68 T€ angesetzt. Geplant ist ein Jahresüberschuss in Höhe von 139 T€ vor Steuern.

Beim Cashflow rechnen wir mit einem Ergebnis von ca. 687 T€. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird ca. 657 T€, aus der Finanzierungstätigkeit vor einer etwaigen Gewinnausschüttung ca. -344 T€ und aus der Investitionstätigkeit ca. -65 T€ betragen. Bedeutende Investitionen sind für das Jahr 2025 nicht geplant.

Dadurch wird sich unser Finanzmittelfonds in geringem Maße erhöhen

3.2 Chancenbericht

Als überwiegend regional ausgerichtetes und tätiges Unternehmen sieht sich die Erwin Telle GmbH nur in einem geringen Ausmaß mit Chancen und Risiken konfrontiert. Unser Ziel ist es, Risiken nur dann einzugehen, wenn durch die damit verbundenen Chancen ein angemessener Beitrag zum Unternehmenswert erwartet und eine Bestandsgefährdung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.

3.3 Risikobericht

Im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit sieht sich die Erwin Telle GmbH mit folgenden wesentlichen Risiken konfrontiert:

3.3.1 Umfeld- und Branchenrisiken

Die Erwartungen zur gesamt- und branchenwirtschaftlichen Entwicklung für 2025 sind vorherrschend neutral zu betrachten. Die Prognosen von Regierung und Wirtschaftsinstituten waren in der Vergangenheit durch häufige Korrekturen geprägt, die der deutschen Wirtschaft eine schwächere Wachstumsaussicht darlegten. Auf dieser Basis, verbunden mit den aktuell vorliegenden Wirtschaftsprognosen, muss vermutlich von einer stagnierenden Wirtschaftsleistung ausgegangen werden. Eine Risikobewertung der aktuellen makroökonomischen Trends ist schwer zu quantifizieren.

Mit nahezu an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann davon ausgegangen werden, dass weiterhin die aktuell verbreitete erratische Zollpolitik die Weltwirtschaft beeinflussen wird. Dies wird voraussichtlich auch den Wirtschaftsstandort Deutschland in einem bisher nicht abzuschätzenden Maße beeinflussen. Außerdem können sich weitere politische Unwägbarkeiten, sowie die anhaltenden gewaltsamen Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken. Anhand der global vorherrschenden Unsicherheiten und der seit der Coronapandemie bestehenden Wachstumsschwäche in Deutschland hat sich in der deutschen Wirtschaft eine Verunsicherung verbreitet, die das Investitionsklima langfristig ungünstig beeinflusst hat und auch zukünftig beeinflussen wird. Die Versorgungslage bei den Rohstoffen hat sich verbessert, wobei dies noch keinen relevanten Einfluss auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens hatte.

Da im Jahr 2025 die Sozialbeiträge teilweise deutlich gestiegen sind, hat sich der Personalaufwand bereits erhöht, ohne durch das zusätzlich eingesetzte Kapital einen Produktivitätsgewinn zu erzielen. Gepaart mit neuen Vorgaben aus der Politik, die zusätzliche Verwaltungs- und Nachweisregularien einführen und immer mehr Arbeitskraft für unproduktive Prozesse binden, wird die Kostenstruktur ungünstig beeinflusst. Die internen Strukturen ermöglichen schnelle Reaktionszeiten auf die individuellen Kundenanforderungen in Ergänzung mit einem umfassenden Lagerbestand werden die Auswirkungen der ungünstigen Rahmenbedingen teilweise kompensiert.

Durch die breit gestreute, im Wesentlichen inländische Kundenstruktur, ist die Erwin Telle GmbH stabil gegenüber Währungs- und ausländischen Konjunkturschwankungen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass durch die o.g. Risiken die deutsche Industrie und damit auch deren Zulieferer kurzfristig weiter stark beeinflusst werden. Dies wird sich weiterhin negativ auf den Geschäftsverlauf der Erwin Telle GmbH auswirken.

3.3.2 Unternehmensstrategische Risiken

Im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit ergeben sich vielfältige Risiken, die die Vermögens- und Ertragslage der Erwin Telle GmbH beeinträchtigen können. Mögliche Schäden durch den Ausfall der Energieversorgung, technische Ausfälle, Brände, Explosionen, Produkthaftung und dergleichen sind in ausreichendem Umfang durch Versicherungen abgedeckt. Zusätzlich sind die Risiken der Produkthaftung und sonstige Risiken durch umfangreiche Produkthaft- und Betriebshaftpflichtversicherungen abgesichert.

3.3.3 Leistungswirtschaftliche Risiken

Das Unternehmen betreibt ein konsequentes Mahnwesen, sodass es zu keinen bedeutenden Forderungsausfällen kommt.

Leistungswirtschaftliche Risiken sind somit weitgehend ausgeschlossen.

3.3.4 Risiken bei verbundenen Unternehmen

Da die Gesellschaft keine Verbundenen Unternehmen hat, bestehen keine Risiken.

3.3.5 Gesamteinschätzung der Risikosituation

Die Gesamtrisikosituation bei der Erwin Telle GmbH ist begrenzt und überschaubar. Es liegen unter Berücksichtigung sämtlicher bekannten Tatsachen und Umstände derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand des Unternehmens in einem überschaubaren Zeitraum gefährden können.

Die Erwartung für die Folgejahre wird als positiv eingeschätzt.

 

Nürnberg, 16. Mai 2025

Erwin Telle GmbH

Geschäftsführung

Wilfried Beer

Alexandra Telle

Gerhard Telle

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

scroll
31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.006,00 17.485,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.824.618,00 5.999.752,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.446.580,00 1.224.641,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 418.679,00 423.207,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 14.606,10
Summe Sachanlagen 7.689.877,00 7.662.206,10
III. Finanzanlagen 5.100,00 5.100,00
Summe Anlagevermögen 7.755.983,00 7.684.791,10
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.828.000,00 3.971.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 882.850,73 990.806,91
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 13.417,00 (Vj: 17.371,96)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 617.224,72 1.084.969,46
Summe Umlaufvermögen 5.328.075,45 6.046.776,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.419,50 74.122,00
D. Aktive latente Steuern 284.000,00 294.000,00
Bilanzsumme Aktiva 13.432.477,95 14.099.689,47

PASSIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 350.000,00 350.000,00
- Gezeichnetes Kapital: 350.000,00 (Vj: 350.000,00)
II. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 6.456.876,51 6.004.465,39
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 297.367,44 652.411,12
Summe Eigenkapital 7.104.243,95 7.006.876,51
B. Rückstellungen 3.809.330,52 4.226.522,66
C. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.096.977,40 (Vj: 1.120.118,47)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.740.971,84 2.017.876,13
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 319.045,76 (Vj: 271.704,30)
Summe Verbindlichkeiten 2.518.903,48 2.866.290,30
Bilanzsumme Passiva 13.432.477,95 14.099.689,47

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

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2024
EUR
2023
EUR
1. Rohergebnis 7.288.329,60 7.961.108,66
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -4.085.575,71 -4.191.597,35
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -852.425,91 -1.103.992,88
- davon für Altersversorgung: -163.762,32 (Vj: 0,00)
Summe Personalaufwand -4.938.001,62 -5.295.590,23
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -512.603,67 -408.239,87
Summe Abschreibungen -512.603,67 -408.239,87
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.261.269,57 -1.161.176,34
5. Ordentliches Betriebsergebnis 576.454,74 1.096.102,22
6. Erträge aus Beteiligungen 110,59 76,50
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.423,89 4.760,48
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -138.022,53 -128.612,73
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: -64.303,00 (Vj: -58.453,00)
9. Finanzergebnis -124.488,05 -123.775,75
10. Ergebnis vor Steuern 451.966,69 972.326,47
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -135.055,87 -299.657,97
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: -10.000,00 (Vj: 84.700,00)
12. Ergebnis nach Steuern 316.910,82 672.668,50
13. Sonstige Steuern -19.543,38 -20.257,38
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 297.367,44 652.411,12

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Erwin Telle GmbH (Sitz: Nürnberg; Amtsgericht Nürnberg HRB 3486) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Aufstellung der Bilanz erfolgt vor Berücksichtigung der Gewinnverwendung.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Auf den Anlagespiegel wird an dieser Stelle verwiesen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht unter Berücksichtigung von Absatzrisiken einzeln ermittelte niedrigere beizulegende Werte anzusetzen waren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit einem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt.

Die aktiven latenten Steuern beruhen auf abweichenden Bewertungsgrundsätzen bezüglich der Pensionsrückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz. Der Bewertung liegen die derzeit gültigen Steuersätze zugrunde.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Barwertmethode (PUC) ermittelt. Grundlage des Gutachtens sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der durch die Deutsche Bundesbank bekannt gegebene Rechnungszinsfuß von 1,9 %, der dem durchschnittlichen Marktzins der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Zudem ist ein Rententrend von 2 % berücksichtigt. Ein Gehaltstrend wurde nicht berücksichtigt, da es sich um feste Zusagen handelt.

Die Bewertung der Rentendynamik wurde bei einer Person im Vorjahr angepasst

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf den Verbindlichkeitenspiegel wird an dieser Stelle verwiesen.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, Steuerrückforderungen und Kreditoren-Sollsalden. Davon mit Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 13.417,00 (VJ.: EUR 17.371,96).

Aktive latente Steuern

Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Es wurde ein Nettoausweis vorgenommen, wonach zunächst eine Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern und dann ein entsprechender Ausweis der Residualgröße erfolgen. Aktive latente Steuern, die eine zukünftige Steuerentlastung darstellen, resultieren aus den Bilanzposten "Pensionsrückstellung". Passive latente Steuern, die eine zukünftige Steuerbelastung darstellen, entstehen bei den Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken. Als Steuersatz wenden wir den voraussichtlich gültigen unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 32,12 % an, der sich aus den Prozentsätzen der Körperschaftsteuer, des Solidaritätszuschlags sowie der Gewerbesteuer zusammensetzt. Der Nettoausweis der aktiven latenten Steuern zum Ende des Geschäftsjahres beträgt EUR 284.000,00.

Auf Grund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellung nach BilMoG ergab sich zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag von EUR 78.052, der gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB bis spätestens zum 31.12.2024 zu mindestens einem Fünfzehntel je Geschäftsjahr der Pensionsrückstellung zuzuführen ist. Im Geschäftsjahr wird letztmalig ein Teilbetrag von EUR 5.196 zugeführt. Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag EUR 0,00.

Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 30.346.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrecht i.H.v. EUR 2,7 Mio. sowie einer Sicherungsübereignung der CNC Drehmaschine TRAUB TNA500 besichert. Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre: 819.007,08 und > 5 Jahre: 602.019.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung besteht bis zur Bezahlung der branchenübliche Eigentumsvorbehalt.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen, die durch die Inanspruchnahme des Wahlrechts der Verteilung der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf mehrere Jahre entstehen (Art. 67 Abs. 1 EGHGB), in Höhe von EUR 5.196,00.

Die aktiven latenten Steuern sind in den Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten und betragen EUR 10.000,00.

5. Sonstige Angaben

Die Zahl der 2024 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 76.

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Geschäftsführer 3
Leitende Angestellte 3
übrige 70
gesamt 76
davon männlich 64
davon weiblich 12
davon Teilzeit 13

Die Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 beträgt EUR 314.346 und ergibt sich aus den aktiven latenten Steuern und aus der Differenz der Bewertung von Pensionsrückstellungen mit dem 10- bzw. 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von 96 TEUR aus den Kfz-Leasingverpflichtungen und dem Bestellobligo nach § 285 Nr. 3a HGB TEUR 20.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§ 285 Nr. 33 HGB):

Die anhaltenden Kriege und die daraus resultierenden Sanktionen wirken sich immer noch auf die gesamte Weltwirtschaft aus. Weitere negative Einflüsse resultieren aus den Regierungswechseln in den USA und in Deutschland, deren Auswirkungen noch nicht einzuschätzen sind.

Die Erwin Telle GmbH geht auf Grundlage der jüngsten Entwicklungen davon aus, dass der Ukraine-Krieg und die weltpolitische Situation sich auf den Auftragseingang weiterhin negativ auswirken wird. Weiterhin bestehen Risiken bei vor- und nachgelagerten Prozessen (z. B. mögliche Versorgungsengpässe durch fehlende Zulieferungen).

Die der Erwin Telle GmbH bekannten Abschätzungen und Annahmen für das Geschäftsjahr sind im Prognosebericht berücksichtigt und beschrieben. Zum jetzigen Zeitpunkt sind Auftragsrückgänge bekannt. Im Jahresverlauf sind jedoch weitere Belastungen möglich.

Darüber hinaus sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Erwin Telle GmbH haben.

Ein Vorschlag zur Ergebnisverwendung lag bei Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer Vertrieb: Herr Wilfried Beer

Geschäftsführerin Technik: Frau Alexandra Telle

Geschäftsführer Niederlassungen: Herr Gerhard Telle

 

Nürnberg, 7. Mai 2025

Erwin Telle GmbH

Geschäftsführung

Wilfried Beer

Alexandra Telle

Gerhard Telle

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten

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Stand 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 451.069,64 44.536,75 4.963,94 21.581,10 512.223,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.086.026,02 9.112,35 0,00 0,00 8.095.138,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.705.611,39 422.944,77 2.342,74 0,00 2.126.213,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.367.988,50 118.188,70 167.267,91 0,00 1.318.909,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.606,10 6.975,00 0,00 -21.581,10 0,00
Summe Sachanlagen 11.174.232,01 557.220,82 169.610,65 -21.581,10 11.540.261,08
III. Finanzanlagen 5.100,00 0,00 0,00 0,00 5.100,00
Summe Anlagevermögen 11.630.401,65 601.757,57 174.574,59 0,00 12.057.584,63

Abschreibungen

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Stand 01.01.2024
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 433.584,64 18.322,85 689,94 451.217,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.086.274,02 184.246,35 0,00 2.270.520,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 480.970,39 201.004,77 2.341,74 679.633,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 944.781,50 109.029,70 153.580,91 900.230,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.512.025,91 494.280,82 155.922,65 3.850.384,08
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.945.610,55 512.603,67 156.612,59 4.301.601,63

Buchwerte

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Buchwert 31.12.2024
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.006,00 17.485,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.824.618,00 5.999.752,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.446.580,00 1.224.641,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 418.679,00 423.207,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 14.606,10
Summe Sachanlagen 7.689.877,00 7.662.206,10
III. Finanzanlagen 5.100,00 5.100,00
Summe Anlagevermögen 7.755.983,00 7.684.791,10

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Erwin Telle GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Erwin Telle GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Erwin Telle GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchstabe a) und b) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer und der früheren Geschäftsführer nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen

 

Nürnberg, 24. Juni 2025

Stefan Gradl GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gradl, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Hinweis gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 HGB

Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt.

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Feststellung des Jahreabschlusses

Dieser Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung festgestellt am 1. Juli 2025.

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung vom 01.07.2025 hat für das Geschäftsjahr 2024 eine Gewinnausschüttung i.H.v. EUR 200.000 beschlossen.

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