Wilhelm
Ulmer GmbH
Stuttgart
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
10.593,82 |
15.497,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1,00 |
1,00 |
| II.
Sachanlagen |
10.592,82 |
15.496,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
69.599,85 |
60.418,80 |
| I.
Vorräte |
1.500,00 |
10.500,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
65.623,40 |
49.590,08 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.476,45 |
328,72 |
| C.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
101.186,22 |
147.086,36 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
181.379,89 |
223.002,16 |
Passiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| II.
Verlustvortrag |
172.650,95 |
160.404,78 |
| III.
Jahresüberschuss |
45.900,14 |
-12.246,17 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
101.186,22 |
147.086,36 |
| B.
Rückstellungen |
23.618,00 |
29.173,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
157.761,89 |
193.829,16 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
152.443,15 |
164.699,20 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
181.379,89 |
223.002,16 |
Anhang
Anhang für das Geschäftsjahr 2010
A.
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Wilhelm Ulmer GmbH wurde auf
der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt.
Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den
Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes
(BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung
und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden
insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt
insoweit nicht vor (Art. 67 Abs. 8 S. 1 EGHGB). Die
Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 S. 2
EGHGB nicht angepasst.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu
beachten.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
Wir weisen darauf hin, dass in Folge von Verlusten
das Eigenkapital der Wilhelm Ulmer GmbH in nennenswertem
Umfang angegriffen ist.
B.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bewertung wurde trotz der bestehenden
bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
vorgenommen, da die Geschäftsführung von einer
positiven Fortführungsprognose ausgeht.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Geringwertige Wirtschaftsgüter, bei denen die
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten den Betrag von EUR
410,00 nicht übersteigen, wurden im Wirtschaftsjahr
der Anschaffung bzw. Herstellung voll aufwandswirksam
berücksichtigt.
Der in Vorjahren gebildete Sammelposten wird
jährlich in Höhe von 1/5 abgeschrieben.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Es wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet.
Die flüssigen Mittel werden mit dem Nominalwert
angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).
Rückstellungen für Pensionen werden mit dem
Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253
Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer
Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden
durchschnittlichen Markzinssatz abgezinst (§ 253 Abs.
2 S. 2 HGB).
Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle am
Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewisse
Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag
bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer
Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
abgezinst.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
C.
Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
1.
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und
Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / §
264 c Abs. 1 HGB)
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die
nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Sachverhalte
|
Betrag
|
|
EUR
|
Verbindlichkeiten
|
12.548,36
|
(Vorjahr)
|
(23.084,44)
|
2.
Pensionsrückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen wurden nach der
versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Als
Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2005G von Klaus
Heubeck und die "Projected-Unit- Credit-Methode"
(PUC-Methode). Es wurde ein durchschnittlicher
Marktzinssatz von 5,15 % für eine Laufzeit von 15
Jahren berücksichtigt.
Durch die Umstellung der Bewertung der
Pensionsrückstellung nach BilMoG ergibt sich ein
zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag von
EUR 1.696,00.
Dieser Betrag wurde in der Gewinn- und
Verlustrechnung als außerordentliches Ergebnis
ausgewiesen.
3.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
über 5 Jahren liegen nicht vor.
D.
Sonstige Angaben
1.
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch
Herrn Wolfgang Ulmer,
Maschinenbaumechanikermeister
geführt.
Von den Schutzklauseln nach § 286 Abs. 4 HGB
wurde Gebrauch gemacht.
2.
Unterschrift der Geschäftsführung
Stuttgart, den 25.
November 2011
|
|
Ort, Datum
|
Wolfgang Ulmer
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.11.2011 festgestellt.
|