Großhandel mit Photovoltaikmodulen
escd-GmbH
Jahnstraße 6, 25541 Brunsbüttel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jenik Grimsmann seit 8.2.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Piotraschke seit 14.1.2013 | Prokura |
Jörg Grimsmann seit 3.9.2007 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
escd-GmbHBrunsbüttelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023escd-GmbH, Jahnstraße 6, 25541 BrunsbüttelI. Grundlagen des Unternehmens Die escd-GmbH, Brunsbüttel, ist als EMS-Lieferant für Groß- und Kleinserien, Musterbau und Modul- sowie Gerätemontagen zuständig. Sie deckt auf diesem Gebiet das volle, von den Kunden geforderte Leistungsspektrum, wie SMD-Automaten-Bestückung, Montage und Prüfung ab. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland hat sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund des Krieges in der Ukraine und der hohen Inflation um 0,2 % verringert. Die Elektroindustrie als zweitgrößte Industriebranche Deutschlands hat in 2023 eine Umsatzsteigerung von 6% verzeichnet. 2. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung des Unternehmens liegt in 2023 mit EUR 21,6 Mio. um rd. 15 % unter der des Vorjahres (EUR 25,2 Mio.), wobei der Rohertrag I um rd. EUR 0,6 Mio auf EUR 8,1 Mio. gesteigert werden konnte. Das Jahresergebnis hat sich trotz sinkender Energiekosten mit EUR 0,3 Mio. um rd. 47 % auf EUR 0,4 Mio. vermindert. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Investitionen in die Fertigstellung der neuen Produktionshalle und den Bau eines Auszubildendenwohnheims und die daraus resultierenden deutlich erhöhten Abschreibungen und Finanzierungskosten zurückzuführen. Umsatzträger waren in 2023 weiterhin die traditionellen Geschäftsfelder Flurförderfahrzeuge, Medizintechnik, Kommunikationstechnik und Industrieelektronik. Die Kundenstruktur besteht aus einem über viele Jahre existierenden, überwiegend exportorientierten Kundenstamm. Die Zulieferbasis zeichnet sich durch gute Diversifizierung aus. Die stetige Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen war weiterhin unproblematisch. Die Personalstruktur ist durch junge und langjährig erfahrene Mitarbeiter gekennzeichnet. Insgesamt waren im Jahr 2023 durchschnittlich 92 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt (Vorjahr: 90). 3. Lage des Unternehmens a. Ertragslage Die Ertragslage des Geschäftsjahres war geprägt durch stetig steigende Zinsen, den Krieg in der Ukraine und die hohe Inflation. Sie kann aber insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. Die Rohertragsmarge II stieg - trotz einer Verminderung der Gesamtleistung um rd. 15% - auf rd. 17% (Vorjahr. rd. 13%). Grund hierfür sind im Wesentlichen die mit rd. 24% überproportional gesunkenen Materialaufwendungen. Die Personalaufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund der erhöhten durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um knapp 3% auf EUR 4,4 Mio. gestiegen. Das EBIT verminderte sich um rd. 10% bzw. rd. EUR 0,1 Mio. von rd. EUR 1,2 Mio. auf rd. EUR 1,1 Mio. Zur Erläuterung der Ertragslage wurde die GuV nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten strukturiert.
b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Cash-Flow nach DVFA/SG fiel um rd. EUR 0,1 Mio. auf EUR 1,5 Mio. Mit ihm können die laufenden finanziellen Verpflichtungen problemlos beglichen werden. Der Entschuldungsfaktor (FK/Cash Flow) beträgt rd. 7,1. c. Vermögenslage Die Vermögenslage zum 31. Dezember 2023 wurde in der folgenden Übersicht der Bilanzposten zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.
Die (wirtschaftliche) Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr um rd. 1 Prozentpunkt gesunken, ist mit rd. 39% aber weiterhin überdurchschnittlich hoch. Das Fremdkapital umfasst kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.007 sowie mittel- und langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.846. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen rd. 9% der Bilanzsumme aus. Diese Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. III. Chancen-, Risiko, und Prognosebericht 1. Chancenbericht Die Stärke des Unternehmens besteht darin, den Produktionsablauf entsprechend der nicht unerheblich steigenden Nachfrage auszubauen mit Investitionen in neueste Maschinen und ständig weiter zu optimieren. Dazu gehört eine entsprechende Logistik (Lagerhaltung, An- und Ablieferung, bei schnellem und flexiblem Produktumschlag). Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Gesellschaft sind die Mitarbeiter. Insofern liegt das Bestreben darin, eine möglichst geringe Personalfluktuation zu haben und die Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Die Gesellschaft hat dies im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichen können und wird dies auch weiter fortsetzen. Dies ist auch vor dem Hintergrund des aktuellen Arbeitsmarktbildes und den derzeit bestehenden eher begrenzten Möglichkeiten, neue Arbeitnehmer für das Unternehmen gewinnen zu können, von besonderer Bedeutung für die Unternehmensleitung. 2. Risikobericht Die Gesellschaft hat nur geringe US $-Währungsrisiken, welche zudem durch DTGs abgesichert werden. Dem weiter bestehenden Preisdruck durch den Wettbewerb wird mit verstärkten Rationalisierungsanstrengungen und Preisanpassungen begegnet. Die Liquiditätslage ist ausgewogen. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungsmanagement, Steuerung der Lieferanten-Verbindlichkeiten, Lagerbestandsabbau und eine stets ausreichende Bankkreditlinie. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Politik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit besteht ein in Plan-Bilanz und -GuV integrierter Liquiditätsplan, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Eine Warenkreditversicherung beugt ggf. eintretenden Forderungsausfällen vor. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. Zur Vermeidung von Stockungen im Produktionsablauf wurde und wird der Eigen- und Fremdbestand an Vorräten in nicht unbeträchtlichem Umfang vorgehalten, um stets weiter erfolgreich eine reibungslose Supply chain zu gewährleisten. 3. Prognosebericht Die Zielsetzungen für das Geschäftsjahr 2023 konnten aufgrund des Krieges in der Ukraine, der Inflation sowie Verzögerungen beim Beginn von mit Kunden bereits vereinbarten Produktionserweiterungen nicht im vollen Umfang wie geplant erreicht werden. Das Geschäftsjahr 2024 wird durch Produktivitätssteigerungen in der Fertigung und Verschlankung der Prozesse im indirekten Bereich geprägt sein, um weiter derart profitabel zu bleiben. Für 2024 gehen wir von wachsenden Umsätzen im Bestands- und im Neukundengeschäft aus. In 2024 wurden wiederum weitere Verträge mit (Neu-)Kunden abgeschlossen. Da die Auswirkungen dieser Verträge auf die Umsatzentwicklung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht abschließend beurteilt werden können bzw. realisiert wurden, ist eine Prognose der Umsatzerlöse bzw. der Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2024 nur bedingt möglich. Wir gehen jedoch von einer moderaten Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 aus. Das EBIT soll im Geschäftsjahr 2024 mindestens wieder das Niveau des Jahres 2022 erreichen, die Rohertragsmarge II das Niveau des Jahres 2023 übertreffen. Dies soll im Wesentlichen durch den Anlauf neuer Projekte und den damit verbundenen höheren Umsatzerlösen - bei gleichzeitig geringerem Materialaufwand - sowie durch die höhere Produktionskapazität der beiden neuen Produktionslinien erreicht werden. In Zukunft muss das Unternehmen weiterhin den zurzeit immensen Bedarf an elektronischen Baugruppen (inkl. Anfragen aus dem neuen Bereichen Medizin- und Luftfahrttechnik) durch Steigerung der Produktion begegnen. Die geforderten Qualitätsansprüche müssen hierbei permanent erfüllt und die dazugehörige Logistik ständig angepasst werden. Aufgrund des in den letzten Jahren aufgebauten Maschinenparks sind in 2024 dahingehend keine weiteren Investitionen geplant. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die escd-GmbH hat ihren Sitz in Brunsbüttel und wird beim Amtsgericht Pinneberg unter HRB 7068 PI geführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der escd-GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gliederung erfolgte nach den gleichen Grundsätzen wie im Vorjahr. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung erfolgte im Einzelnen nach folgenden Grundsätzen und Methoden: - Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgten planmäßig linear nach Maßgabe der voraussichtlichen bzw. vertraglich vereinbarten Nutzungsdauer. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgten planmäßig linear entsprechend der voraussichtlichen bzw. betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. - Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. - Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. - Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. - Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgte zum Nennwert. Die Umrechnung von Fremdwährungskonten erfolgte zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs. - Von dem Ansatzwahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. - Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. - Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zu Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist als Anlage zum Anhang beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter i.S.d. § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von TEUR 420 (Vorjahr: TEUR 404) und in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 396 (Vorjahr: TEUR 296) enthalten. Zum Abschlussstichtag belief sich ein in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenes, an einen Geschäftsführer ausgereichtes kurzfristiges Darlehen mit freibleibender Tilgung auf TEUR 264 (Vorjahr: TEUR 290). Der Kredit ist mit 3,5% p.a. zu verzinsen. 3. Sonderposten für Investitionszuschüsse Gemäß Zuwendungsbescheiden aus 2017 bis 2022 wurden der escd-GmbH Zuschüsse im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft (2014 bis 2020) mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) bzw. des "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE) gewährt. Die Zuschüsse wurden in bewilligter Höhe in einen Sonderposten eingestellt. Dieser wird entsprechend der Nutzungsdauern der geförderten Vermögensgegenstände aufgelöst. 4. Verbindlichkeitenspiegel
D. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer i.S.d. § 267 Abs. 5 HGB i.V.m. § 285 Nr. 7 HGB beträgt 86. Die Anzahl der Mitarbeiter gliedert sich wie folgt:
Darin enthalten sind auch Teilzeitkräfte. 2. sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, soweit diese Angaben zur Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, sind aufgrund bestehender Miet- und Leasingverträge wie folgt gegeben: a) aus Verträgen mit bestimmter Dauer TEUR 2.200 (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 404) b) aus Mietverträgen mit unbestimmter Dauer TEUR 34 (jährliche Verpflichtung). 3. Bewertungseinheiten Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken wurden im Rahmen von Micro Hedges Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.223 mit über die gleichen Laufzeiten abgeschlossenen Zinsderivaten (sog. Payer-Zinsswaps) zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Die abgeschlossenen Zinsderivate haben eine Laufzeit bis Ende 2036 bzw. September 2038. Die Höhe der mit der Bewertungseinheit abgesicherten Risiken beträgt TEUR 64. Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheit erfolgt nach der Einfriermethode. Die Effektivität wurde anhand der Critical Term Match Methode ermittelt. Dabei wurde eine vollständige Wirksamkeit aufgrund Volumen- und Laufzeitkongruenz festgestellt. 4. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5. Geschäftsführung Geschäftsführer der escd-GmbH waren im Geschäftsjahr: Herr Jörg Grimsmann, staatlich geprüfter Techniker, Bereich Industrieelektronik, Brunsbüttel Herrn Jörg Grimsmann wurde die Befugnis erteilt, die Gesellschaft allein zu vertreten. Des Weiteren wurde Herr Jörg Grimsmann von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Matthias Warnecke, staatlich geprüfter Techniker, Bereich Mikrotechnologie, Brunsbüttel Herr Matthias Warnecke hatte die Befugnis, die Gesellschaft mit einem weiteren Geschäftsführer oder in Gemeinschaft mit einem Prokuristen zu vertreten. Zum 02.02.2024 ist Herr Matthias Warnecke als Geschäftsführer ausgeschieden. Herr Jenik Grimsmann wurde zum 02.02.2024 zum Geschäftsführer bestellt. Herr Jenik Grimsmann, ausgebildeter Mikrotechnologe, Brunsbüttel Herrn Jenik Grimsmann wurde die Befugnis erteilt, die Gesellschaft allein zu vertreten. Des Weiteren wurde Herr Jenik Grimsmann von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
sonstige Berichtsbestandteile
Brunsbüttel, den 29. Juli 2024 gez. Jörg Grimsmann, Geschäftsführer gez. Jenik Grimsmann, Geschäftsführer Ergebnisverwendungsbeschluss:Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29.07.2024 wurde der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 390.625,07 vollständig auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die escd-GmbH, Brunsbüttel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der escd-GmbH, Brunsbüttel, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der escd- GmbH, Brunsbüttel, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Pinneberg, den 29. Juli 2024 RBM
Dr. Blödorn + Ritzmann GmbH
gez. Dr. Niels Blödorn, Wirtschaftsprüfer |
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