Karle & Rubner GmbHLiquidiert

35713 Eschenburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 3228
Eingetragen
21.9.1989
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Produktion und der Vetrieb von Balkongeländern, Wintergärten, Pergolen und Überdachungen in Holzbauweise sowie Gartenhäuser.

Historie

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Management

NameRolle
Achim Stiehler
seit 20.6.2013
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Karle & Rubner GmbH

Eschenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht 2017

Karle & Rubner GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Beschreibung der Geschäftstätigkeit

Die Karle & Rubner GmbH wurde im Jahr 1905 gegründet und hat ihren Sitz im hessischen Eschenburg. Es handelt sich um ein inhabergeführtes Unternehmen und gehört zu den führenden Anbietern von Sortimenten rund um die Terrasse. Von der Diele aus Holz oder WPC, über innovatives Zubehör bis hin zur Überdachung beliefert Karle & Rubner mit hochwertigen Produkten den Groß- und Fachhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Geschäftsentwicklung der Firma Karle & Rubner GmbH im Jahr 2017 erwies sich als erfolgreich. So konnte erneut ein Jahresergebnis über Vorjahresniveau erzielt werden. Auch der Rohertrag konnte wiederum gesteigert werden. Während dieses Wachstum vor allem in Deutschland und der Schweiz zu verzeichnen war, bewegte sich der Rohertrag in Österreich nur knapp über dem Vorjahr.

Auch die Größe der Belegschaft der Firma Karle & Rubner GmbH hat sich im Jahr 2017 erhöht. So beschäftigte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2017 im Schnitt 80,75 Mitarbeiter an den beiden Unternehmensstandorten Eschenburg und Dietzhölztal. Dies bedeutet eine Steigerung um 19,20 %, waren es im Jahr 2016 noch durchschnittlich 67,75 Mitarbeiter.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a. Ertragslage

Wie bereits erwähnt, erhöhte sich der Rohertrag der Firma Karle & Rubner GmbH im Geschäftsjahr 2017 um 13,23 % auf 6.544 TEUR. Diesem Wachstum stand ein um 6,46 % erhöhter Personalaufwand sowie um 13,97 % höhere sonstige betriebliche Aufwendungen entgegen. So betrug der Personalaufwand im Jahr 2017 2.307 TEUR und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liesen sich auf 2.751 TEUR bemessen.

b. Finanzlage

Das positive Bild des Geschäftsjahrs 2017 lässt sich neben der bereits aufgezeigten Ertragslage anhand der vorliegenden Finanzlage verifizieren: Die Eigenkapitalquote konnte um 2,31 % auf nunmehr 72,03 % gesteigert werden. Zeitgleich erhöhte sich der Cash Flow um 15,06 % und konnte mit 1.120 TEUR ausgewiesen werden.

c. Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva 5.055 T€ 3.883 T€ 1.173T€ 30,20 %
Anlagevermögen 0 0 0 0
Kurzfristige Vermögenswerte 833 T€ 390 T€ 443 T€ 113,60 %
Liquide Mittel 2.481 T€ 1.860 T€ 621 T€ 33,40 %
Passiva 5.055 T€ 3.883 T€ 1.173T€ 30,20 %
Eigenkapital 150 T€ 150 T€ 0 0
Langfristige Verbindlichkeiten 35 T€ 55 T€ -20 T€ -57,10 %
Bilanzsumme 5.055 T€ 3.883 T€ 1.173 € 30,20 %

III. Prognosebericht

Im Jahreswirtschaftsbericht 2018 prognostiziert die Deutsche Bundesregierung eine Fortsetzung der guten wirtschaftlichen Lage sowie einen Anstieg des Bruttoinlandprodukts von 2,4 %.

Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet die Geschäftsführung der Karle & Rubner GmbH erneut mit einer Steigerung des Rohertrags von 5 % sowie einem um 10 % steigendem Betriebsergebnis. Auch die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter wird sich im Geschäftsjahr 2018 leicht erhöhen, um das stetige Wachstum bewerkstelligen zu können.

IV. Chancen- und Risikobericht

Bei einer klassischen Untergliederung der Unternehmensrisiken in die Bereiche Marktpreisrisiko, Ausfall bzw. Debitorenrisiko und Liquiditätsrisiko lässt sich für die Firma Karle & Rubner folgende Aussage treffen: Die Unternehmung ist, wie alle anderen Marktteilnehmer, dem Marktpreisrisiken in den Bereichen Aluminium und Kunststoff ausgesetzt. Dahingegen fallen sowohl das Ausfall- bzw. Debitorenrisiko als auch das Liquiditätsrisiko für Karle & Rubner gering aus.

Im Bereich Marktpreisrisiko gilt zu sagen, dass etwaige Kursänderungen an den jeweiligen Rohstoffbörsen jährlich dazu führen, dass sich die Einstandspreise für Aluminium- bzw. Kunststoffartikel sehr volatil verhalten. Der Bereich Ausfall- bzw. Debitorenrisiko kann aufgrund der Nutzung des Monitorings der Creditreform überschaubar gehalten werden und aufgrund der wenigen vorhandenen Verbindlichkeiten gestaltet sich auch das Liquiditätsrisiko als gering.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Firma Karle & Rubner GmbH für die kommenden Jahre gut aufgestellt ist und sich keinen großen Risiken ausgesetzt sieht.

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 12,00 0,00
I. Sachanlagen 12,00 0,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12,00 0,00
B. Umlaufvermögen 5.048.381,78 3.864.747,62
I. Vorräte 1.734.135,14 1.357.850,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 833.481,61 646.804,23
1. sonstige Vermögensgegenstände 833.481,61 646.804,23
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 210.487,06 204.066,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.480.765,03 1.860.093,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.032,69 18.103,33
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.055.426,47 3.882.850,95

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 3.641.667,58 2.707.020,27
I. gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Bilanzgewinn 3.491.667,58 2.557.020,27
B. Rückstellungen 806.663,77 651.403,90
C. Verbindlichkeiten 607.095,12 524.426,78
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 35.000,00 55.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 20.000,00 20.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 15.000,00 35.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 572.095,12 469.426,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 572.095,12 469.426,78
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.055.426,47 3.882.850,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Rohergebnis 6.589.386,48 5.845.688,53
2. Personalaufwand 2.306.701,19 2.166.643,66
a) Löhne und Gehälter 1.833.584,44 1.738.315,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 473.116,75 428.328,31
davon für Altersversorgung 70.495,83 69.728,82
3. Abschreibungen 12.491,31 11.043,28
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 12.491,31 11.043,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.751.108,72 2.413.857,09
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 188,22
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10,00 12,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.934,80 13.202,26
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.986,28 1.093,95
davon aus Abzinsung 5.084,00 4.551,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 423.513,47 345.036,40
9. Ergebnis nach Steuern 1.100.530,31 921.228,41
10. sonstige Steuern 2.883,00 -31.648,00
11. Jahresüberschuss 1.097.647,31 952.876,41

Ergebnisverwendung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
11. Jahresüberschuss 1.097.647,31 952.876,41
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.557.020,27 1.604.143,86
13. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 163.000,00 0,00
14. Bilanzgewinn 3.491.667,58 2.557.020,27

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Karle & Rubner GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Eschenburg

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Wetzlar

Register-Nr.: HRB3228

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 137.055,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern, sowie Nachzahlungen aufgrund der durchgeführten steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2014 bis 2016.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese beinhalten im wesentlichen die von der zuständigen Behörde veranlassten Massnahmen zum Brandschutz.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zur Bilanz

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2017
Euro
2016
Euro
Forderungen 392.653,77 331.769,35

Diese sind im Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" enthalten.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 3,68 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck  

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 11.177,00.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 600.000,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Miet-, Leasing- und Lizenzvereinbarungen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte   39,25
Werkstudenten   1,00
Geringfügig entlohnte Beschäftigte   32,00
Kurzfristig Beschäftige   6,50
Nicht meldepflichtige Beschäftigte   2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 80,75  
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter   33,50
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter   47,25

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer Achim Stiehler ausgeübter Beruf Geschäftsführer

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Anlagespiegel

Anschffungs-/Herstellungskosten 01.01.2017
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschffungs-/Herstellungskosten 31.12.2017
Euro
A. Anlagevermögen          
I. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.284,03 12.503,31 0 0 33.787,34
Summe Sachanlagen 21.284,03 12.503,31 0 0 33.787,34
Summe Anlagevermögen 21.284,03 12.503,31 0 0 33.787,34
kumulierte Abschreibungen 01.01.2017
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
A. Anlagevermögen          
I. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.284,03 12.491,31 0 0 0
Summe Sachanlagen 21.284,03 12.491,31 0 0 0
Summe Anlagevermögen 21.284,03 12.491,31 0 0 0
kumulierte Abschreibungen 31.12.2017
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2017
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Sachanlagen      
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.775,34 0 12,00
Summe Sachanlagen 33.775,34 0 12,00
Summe Anlagevermögen 33.775,34 0 12,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Eschenburg, 14.02.2019

Achim Stiehler

Gewinnverwendungsbeschluss

Mit Datum vom 18.03.2019 wurde beschlossen den Bilanzgewinn in Höhe von 3.491.667,58 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

Karle & Rubner GmbH, Eschenburg,

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Wetzlar, 28. Februar 2019

RPA Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Ruhmann, Wirtschaftsprüfer

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