Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 12588
Vorher
ATM GmbH
Eingetragen
24.4.1992
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
die Entwicklung und Herstellung von sowie der Handel mit Laborgeräten, medizinischen Geräten, Verbrauchsmaterial, Labor- und Büromöbel, Härteprüfern, hydraulischen und technischen Anlagen aller Art sowie die Beratung der Qualitätssicherung und alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Gegenstand des Unternehmens ist weiter der Betrieb einer Akademie mit Kursen, wissenschaftlichen Foren und Weiterbildungsangeboten, insbesondere im Bereich der Materialuntersuchung.

Historie

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Management

NameRolle
Rafael Sussani
seit 26.11.2024
Geschäftsführer
Josua Kroeker
seit 10.10.2024
Prokura
Jürgen Dr. Pankratz
seit 7.12.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Carbolite Gero GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ATM Qness GmbH (vormals: ATM GmbH)

Mammelzen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

ATM entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Komplettlösungen im Bereich der Materialographie für die Materialforschung, Qualitätssicherung und Schadensanalyse. Ferner ist ATM Hersteller von Maschinen zur Probenvorbereitung, Laboreinrichtungen, Büromöbeln, Härteprüfern und Analysesoftware. ATM handelt mit den dazugehörigen Verbrauchsmaterialien sowie Mikroskopen und bietet Seminare und wissenschaftliche Foren im Bereich Materialuntersuchungen an.

Das Unternehmen wurde zum 1. Dezember 2015 von der niederländischen Verder-Gruppe übernommen.

1.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

Das unternehmensinterne Steuerungssystem basiert auf einer Reihe von Kennzahlen. Die wichtigsten Kennzahlen sind:

Auftragseingang
Umsatz
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1

1.3 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Bei der ATM sind keine nennenswerten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren im Einsatz, die für das Verständnis des Geschäftsablaufs und der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind.

1.4 Forschung und Entwicklung

In den vergangenen Geschäftsjahren wurde immer großen Wert auf die Entwicklung neuer Produkte und die Weiterentwicklung vorhandener Technologien gelegt. Daher unterhalten wir ein eigenes Labor und pflegen auch Partnerschaften zu Universitäten und Fachhochschulen zur Unterstützung der Entwicklung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2018 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2018 um 1,5 % höher als im Vorjahr 2. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von +1,2 % liegt. Die Weltwirtschaft wuchs in 2018 um 3,6 % 3 , während die Wirtschaft der Eurozone um 2,0 % zulegte. Die Wirtschaft der USA hingegen wuchs um 5,1 %.

Das Umsatzwachstum der deutschen Industrie für Analysen-, Bio- und Labortechnik lag gemäß des Industrieverbandes Spectaris für das Jahr 2018 bei ca. 6,5 %. Positive Impulse kamen sowohl aus dem Inland (+4,3 %) als auch aus dem internationalen Geschäft (+8,7 %).

2.2 Geschäftsverlauf

Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken, in dem der Auftragseingang mit TEUR 32.083 in etwa gleich geblieben ist zum Vorjahreszeitraum.

1 Summe der Nummern 1 bis 9 der Gewinn- und Verlustrechnung
2 Cf. Destatis.de, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen v. 05.09.2019, Stand August 2019
3 Cf. Wko.at, EU-Kommissionsprognose Frühjahr 2018

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2018 sind die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 17 gestiegen. Der letztjährige Prognosebericht des Geschäftsverlaufs sah auch ein Umsatzplus von 15 % vor.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 14,6 %. Der Anstieg liegt deutlich über der Vorjahresprognose, die einen leichten Anstieg vorsah.

Geographisch betrachtet, haben in 2018 Umsatzverschiebungen zwischen den EU/Inland Lieferungen und den Verkäufen in die Drittländer stattgefunden. Die folgende geographische Umsatzaufteilung gibt einen Überblick hierüber:

Geographisch bestimmter Markt

2018 i n % 2017 i n %
Deutschland 48% 50
EU 21% 23%
Rest der Welt 31% 27%
  100% 100%

Der Materialaufwand in Bezug zur Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr leicht auf 31,2 % gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 212 auf TEUR 282 gestiegen. Der Anstieg ist in der Hauptsache auf Erträge aus Anlageverkäufen (TEUR 56) sowie Erträge aus abgeschriebenen Forderungen (TEUR 114) begründet.

Trotz gestiegener Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter ist der Personalaufwand zur Gesamtleistung mit 27,4 % auf dem Niveau vom Vorjahr geblieben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 3.595 auf TEUR 4.552 gestiegen. Dies ist primär auf Steigerungen im Bereich der Erhöhung der Group-Charges, Nachforderung der BU-Versicherungsbeiträge aus 2017 und der Durchführung des Lean-Management-Projektes im Produktionsbereich zurückzuführen.

Das Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung lag mit TEUR 9.012 deutlich über dem Vorjahreswert von TEUR 7.824.

2.3.2 Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2018 ergab sich insgesamt ein Mittelzufluss von EUR 0,13 Mio. im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017 mit einem Mittelabfluss von EUR 0,13 Mio. Die Forderungen im Intercompany-Bereich steigen ebenfalls aufgrund von Cashpool-Forderungen gegen den Cashpool-Halter an - diese belaufen sich am Bilanzstichtag auf EUR 1,2 Mio.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöht sich in 2018 auf 8.417 TEUR. Die Zusammensetzung des Cashflows kann aus der folgenden Aufstellung entnommen werden:

2018 2017
TEUR TEUR
Cashflow ATM GmbH    
Jahresüberschuss 0 0
+ Abschreibungen 486 523
+ Zunahme der Rückstellungen 570 254
- Zunahme der Vorräte -800 -612
- Zunahme der Forderungen aus Lieferung/Leistung -721 -1.159
+ Abnahme (i. Vj. - Zunahme) der sonstigen Aktiva 6.909 -2.396
- Abnahme (i. Vj. + Zunahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferung/ Leistung -66 125
+ Zunahme der sonstigen Passiva 2.039 7.954
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 8.417 4.689
+ Abgänge Sachanlagevermögen 81 118
- Zugänge Sachanlagevermögen -561 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -480 -118
Auszahlung aus Ergebnisabführung -7.807 -4.700
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -7.807 -4.700
Saldo der Mittelzu- und -abflüsse 130 -129
Finanzbestand am Anfang des Geschäftsjahres 462 591
Finanzbestand am Ende des Geschäftsjahres 592 462

2.3.3 Vermögenslage

Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über die Vermögenslage der ATM GmbH zum 31. Dezember 2018.

31.12.2018 31.12.2017
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 3.709 23% 3.715 17%
Umlaufvermögen - Vorräte 6.331 39% 5.530 26%
Umlaufvermögen - Forderungen / Sonstige 5.656 34% 11.843 55%
Umlaufvermögen - Liquide Mittel 592 4% 462 2%
Rechnungsabgrenzungsposten /s. Aktiva 76 0% 77 0%
Gesamtvermögen 16.364 100% 21.627 100%
Eigenkapital 11.335 69% 11.335 52%
Fremdkapital kurzfristig - Rückstellungen 1.861 11% 1.290 6%
Fremdkapital kurzfristig - Sonstige 3.168 20% 9.002 42%
Gesamtkapital 16.364 100% 21.627 100%

Das Anlagevermögen sinkt im Vergleich zum Vorjahr nur leicht.

Die Vorräte steigen gegenüber dem Vorjahr. Dies ist u.a. auf die Einführung neuer Produkte zurückzuführen.

Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 570 gestiegen. Das restliche kurzfristige Fremdkapital ist deutlich niedriger als zum Vorjahresstichtag. Dies ist insbesondere auf einen Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 7.008 im Wesentlichen aus Cashpool und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 5.447 aufgrund einer bereits erfolgten Vorauszahlung auf die Gewinnabführung zurückzuführen.

Infolge der aufgeführten Einflussgrößen sinkt die Bilanzsumme von EUR 21,6 Mio. auf EUR 16,4 Mio. Die Eigenkapitalquote, die das Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme widerspiegelt, steigt von 52 % auf 69 %.

Das Working Capital der Gesellschaft weist per 31. Dezember 2018 folgende Veränderungen auf:

30.10.2018 31.12.2017
TEUR TEUR
Summe Umlaufvermögen 12.578 17.834
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten -3.168 -9.002
Gesamtvermögen 9.410 8.832

Die Erhöhung des Working Capitals in diesem Geschäftsjahr ist auf die Zunahme der Vorräte und der Abnahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten zurückzuführen.

2.4 Wesentliche Investitionen

Die wesentlichen Investitionen im Geschäftsjahr erfolgten zum Umbau des Bürotraktes sowie zur Erweiterung der IT-Peripherie mit einem Gesamtvolumen von TEUR 286.

2.5 Gesamtbeurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Das Geschäftsjahr 2018 war durch weitere Eingliederungsaktivitäten in die Verder-Gruppe geprägt. Hiermit einher gingen umfangreiche Prozessänderungen bzw. -optimierungen. Die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin solide und die Lage der Gesellschaft stellt sich weiterhin als positiv dar.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Aufstellungszeitpunkt des Lageberichts ist als gut zu bezeichnen - die Auftragslage entwickelt sich positiv im Vergleich zum Vorjahr und zum Budget des laufenden Geschäftsjahres.

3 Prognosebericht

3.1 Gesamtwirtschaftliche Situation

Die EU-Kommission rechnet für 2019 mit einem Weltwirtschaftswachstum von 3,5 im Vergleich zu 3,8 % für 2018. Die Wirtschaft der USA, die ein großer Treiber in den vergangenen Jahren gewesen ist, wird demzufolge in 2019 um 2,4 % und damit unter dem Vorjahresniveau von 2,9 % wachsen. Für China wird ebenfalls mit einem knapp schwächeren Wachstum gerechnet. Die Eurozone wird voraussichtlich mit 1,2 % unter dem Vorjahresniveau wachsen. Für Deutschland wird ein Wirtschaftswachstum von 0,5 % prognostiziert. Allerdings stimmen die Wachstumsprognosen der bekanntesten Wirtschaftsforschungsinstitute für Deutschland in 2019 nicht überein. Hierdurch wird die Schwierigkeit verdeutlicht, die zukünftige Weltwirtschaftslage einzuschätzen.

Insgesamt wird die globale Wirtschaft durch eine Vielzahl von Faktoren in 2019 beeinflusst. Hierzu zählen u.a. die weiterhin nicht einzuschätzende Auswirkung der Präsidentschaft in den USA. In der EU gibt es nach wie vor Spannungen aufgrund der Flüchtlingskrise, in Großbritannien steht der Brexit an, und der Nahe Osten ist durch die Terrorgefahr und den volatilen Ölpreis gelähmt. Diese und weitere Faktoren haben naturgemäß großen Einfluss auf das weltweite Investitionsklima.

Hinsichtlich der Wechselkursentwicklung des Euros gehen die Erwartungen der Experten auseinander, weswegen wir - über das gesamte Jahr betrachtet - von stabilen Kursen ausgehen.

3.2 Wirtschaftliche Prognose für das Unternehmen

Der Prognosezeitraum erstreckt sich auf das Wirtschaftsjahr 2019.

Im Rahmen der Budgetplanung für das Geschäftsjahr 2019 wurde mit einem Umsatzplus von ca. 15 % geplant. Wir gingen davon aus, dass sich unser Auftragseingang synchron entwickeln wird. Der Umsatzanstieg sollte zum einen durch die weiteren Veränderungen der Vertriebsstrukturen im In- und Ausland, eine Preiserhöhung sowie die Einführung neuer Produkte erreicht werden. Es sollen weitere, bereits bestehende Verder-Vertriebsgesellschaften unsere Produkte in ihr Portfolio aufnehmen und über ihre Absatzkanäle vertreiben.

Das Wachstum sollte weiterhin hauptsächlich in Deutschland sowie in den Auslandsmärkten in China und in der EU generiert werden. Außerdem erwarteten wir ein starkes Wachstum auf dem amerikanischen Markt sowie in Japan und Russland.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts erwarten wir Umsätze und Auftragseingänge auf Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür sind die internationalen Handelskonflikte und insbesondere die Schwierigkeiten in den Bereichen Automotive und Maschinenbau.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten und die internen Strukturen zu verbessern, wird auch weiterhin in das Anlagevermögen investiert. Des Weiteren wird ein erhöhter Aufwand für Forschung und Entwicklung eingeplant, um die bestehenden Produkte weiter zu entwickeln sowie neue Projekte starten zu können.

Aufgrund der strukturellen und personellen Änderungen während des abgelaufenen Geschäftsjahres innerhalb der ATM GmbH sowie der zu erwartenden Umsatzsteigerung wird für das kommende Geschäftsjahr eine geringfügige Steigerung der Mitarbeiterzahl geplant.

Durch die geplante Umsatzsteigerung und aufgrund der nicht im gleichen Umfang steigenden Kosten wurde für 2019 mit einem leicht steigenden Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gerechnet. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts mussten wir unsere Ergebnisprognose aufgrund der Entwicklungen, die zu einer Reduktion unserer Umsatzerwartungen geführt haben, revidieren. Wir erwarten nunmehr eine deutliche Reduktion des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

4 Grundlagen des Risikomanagementsystems

Das Unternehmen verfügt über ein detailliertes monatliches Berichtssystem, das über alle Bereiche des betrieblichen Geschehens Auskunft gibt. Es dient sowohl der Berichterstattung an die Muttergesellschaft in den Niederlanden als auch als Frühwarnindikator im laufenden Prozess. Dieses Berichtssystem wird unternehmensspezifisch durch weitere Instrumente zur betriebswirtschaftlichen Analyse ergänzt. Das Risikomanagement innerhalb der Verder-Gruppe basiert auf den monatlichen Berichten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Plan-Ist-Vergleich, der monatlich aktualisiert wird, um auf Marktentwicklungen frühzeitig reagieren zu können. Das Unternehmen befindet sich zusätzlich in enger Abstimmung mit der niederländischen Muttergesellschaft und dem deutschen Teilkonzern-Management.

5 Chancen- und Risikobericht

Die nachfolgend erläuterten Risiken werden nach der Nettomethode -d. h. unter Berücksichtigung von risikobegrenzenden Maßnahmen- dargestellt.

5.1 Absatzmarkt

Neben dem innerdeutschen Markt sind die wichtigsten Auslandsmärkte weiterhin China, Nordamerika und in Europa Großbritannien und Tschechien.

Durch die Eingliederung der ATM-Produkte in die Verder-Gruppe ergeben sich weitere Wachstumschancen auf den Auslandsmärkten mit jeweiligen Verder-Tochtergesellschaften. Im Laufe des Jahres erwarten wir eine Ausweitung der Aktivitäten in der vorhandenen Verder-Organisation. Eine zielgruppenspezifische Ausweitung der Vertriebsaktivitäten stellt weiteres Wachstumspotenzial sicher.

Der Kundenkreis der ATM GmbH setzt sich überwiegend aus Kunden der Stahl- und Automobilbranche sowie aus Forschungsinstituten zusammen.

Weitere Risiken könnten durch die unter Punkt 3.1. erwähnten geopolitischen Probleme ausgehen.

Obwohl die ATM GmbH und die Verder-Gruppe weltweit vertreten sind und der Branchenmix der Kunden sehr vielfältig ist, wird das Risiko eines einbrechenden Absatzmarktes durch die weltweiten Probleme als niedrig eingeschätzt, rückläufige Effekte sind jedoch durchaus möglich.

5.2 Beschaffungsmarkt

Für das Geschäftsjahr 2019 ist davon auszugehen, dass sich die erwartete Erhöhung der Einstandspreise auf die Verkaufspreise auswirken wird. Den Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten kann sich das Unternehmen allerdings nicht komplett entziehen. Durch die Schaffung neuer Bezugsquellen im In- und Ausland wird aber weiterhin versucht, die Beschaffungsmarktrisiken zu minimieren. Dennoch schätzen wir die Risikoauswirkung aufgrund unserer Einkaufsstrategie und der Wertschöpfungstiefe als gering ein.

5.3 Interne Risiken

Weitere personelle Änderungen sowie Lernkurveneffekte in den Vertriebsorganisationen der internationalen Verder-Vertriebsgesellschaften könnten das angestrebte Wachstum bei der ATM GmbH unter Umständen negativ beeinflussen. Aufgrund von permanenten Trainingsmaßnahmen schätzen wir dieses Risiko ebenfalls als gering ein.

5.4 Rechtliche Risiken

Die Gesellschaft stützt ihre Entscheidungen in den unterschiedlichsten steuerlichen, wettbewerbs-, patent- und vertragsrechtlichen Regelungen auf qualifizierte rechtliche Beratung von Externen. Dennoch lassen sich Risiken nicht vollständig ausschließen. Sobald diese erkennbar werden, werden sie eingehend analysiert, und es wird eine entsprechende Vorsorge getroffen. Durch die Unterstützung von externen Parteien schätzen wir die Wahrscheinlichkeit eines rechtlichen Risikos als äußerst gering ein.

5.5 Finanzwirtschaftliche Risiken

Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gilt, dass zur Minimierung des Ausfallrisikos in Abhängigkeit von Art und Höhe der jeweiligen Leistung Sicherheiten verlangt, Kreditauskünfte oder Referenzen eingeholt oder historische Daten aus bisherigen Geschäftsbeziehungen -insbesondere zum Zahlungsverhalten- zur Vermeidung von Zahlungsausfällen genutzt werden.

5.6 Sonstige Risiken

Für andere Risiken, wie der ganzen oder teilweisen Zerstörung der Gebäude und Produktionsanlagen oder Schäden aus Umweltverschmutzung sowie Produkthaftpflichtschäden, haben die Unternehmen diverse Versicherungen abgeschlossen, um daraus resultierende finanzielle Schäden zu minimieren.

5.7 Gesamtbewertung der Risikosituation

Die Gesamtsituation der Gesellschaft wird regelmäßig analysiert und gesteuert. Bestandsgefährdende oder die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigende Tatsachen sind derzeit nicht bekannt.

6 Gesamteinschätzung der zukünftigen Lage

Unter Berücksichtigung der aufgezeigten Chancen und Risiken haben wir erwartet, dass sich die Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft auch im kommenden Jahr weiter positiv darstellt und dass sich das Ertragsniveau für 2019 auf dem Niveau von 2018 einpendeln wird. Aufgrund der dämpfenden Entwicklungen weltweit und in den Märkten unserer Hauptabnehmer rechnen wir damit, dass sich das Ertragsniveau um knapp 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr reduzieren wird.

 

Mammelzen, 4. Dezember 2019

Die Geschäftsführung

ATM GmbH, Mammelzen
(Sitz: Mammelzen; Registergericht: Montabaur, HRB 12588)

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   46.535,15 57.870,50
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.862.092,99   1.892.244,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.102.634,39   1.231.722,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 698.208,21 3.662.935,59 533.372,70
    3.709.470,74 3.715.209,49
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   6.330.483,00 5.530.283,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   5.655.928,70 11.842.507,93
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   1.478.916,72 8.486.831,59
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   592.158,19 461.693,92
    12.578.569,89 17.834.485,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten   75.921,20 77.341,34
    16.363.961,83 21.627.036,01

PASSIVA

     
      Vorjahr
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00   30.000,00
II. Gewinnvortrag 11.304.540,10   11.304.540,10
    11.334.540,10 11.334.540,10
B. Rückstellungen   1.861.006,19 1.290.323,55
C. Verbindlichkeiten   3.168.415,54 9.002.172,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen   2.505.063,71 7.952.258,50
    16.363.961,83 21.627.036,01

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   23.443.365,78 20.348.355,25
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -7.761.632,87   -6.899.224,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.475.960,05   -1.326.776,63
- davon für Altersversorgung EUR 46.764,90 (i.Vj. EUR 4.799,15)   -9.237.592,92  
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -485.519,09 -522.840,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   -4.552.111,61 -3.595.411,89
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 3.180,79 (i. Vj. EUR 1.227,31)      
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   5.728,17 38,37
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -65,60 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag   -161.588,05 -180.038,27
8. Ergebnis nach Steuern   9.012.216,68 7.824.101,42
9. sonstige Steuern   -19.412,17 -17.287,14
10. aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn   -8.992.804,51 -7.806.814,28
11. Jahresüberschuss   0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der ATM GmbH, Mammelzen, wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB, den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB, den Regelungen des Gesellschaftsvertrages und des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach § 275 Abs. 2 HGB das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Montabaur unter der Handelsregisternummer HRB 12588 geführt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der Nutzungsdauer um lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare sowie degressive Abschreibung (Nutzungsdauer zwischen 1 und 33 Jahren), aktiviert.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben Material- und Fertigungseinzelkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit durch die Herstellung veranlasst, einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit notwendig wurden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Der Bestand an liquiden Mitteln wurde zum Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das Eigenkapital wurde zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind in Höhe des Nettobetrags aktivisch abgesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden zum Zeitpunkt ihres Zugangs sowie zum Bilanzstichtag grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung erfolgt bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr unter Beachtung des Imparitätsprinzips. Danach werden Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde gem. § 268 Abs. 2 HGB in der Bruttodarstellung im Anlagespiegel dargestellt. Die Anschaffungskosten sind historische Werte.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 481.950,50 28.942,17 0,00 510.892,67
II Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.825.921,58 34.353,08 0,00 2.860.274,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.144.199,49 107.055,23 201.235,65 3.050.019,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.372.660,61 390.887,61 84.705,72 2.678.842,50
  8.342.781,68 532.295,92 285.941,37 8.589.136,23
  8.824.732,18 561.238,09 285.941,37 9.100.028,90
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2018 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 3112,2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 424.080,00 40.277,52 0,00 464.357,52
II Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 933.677,29 64.504,38 0,00 998.181,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.912.477,49 174.724,26 139.817,07 1.947.384,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.839.287,91 206.012,93 64.666,55 1.980.634,39
  4.685.442,69 445.241,57 204.483,62 4.926.200,64
  5.109.522,69 485.519,09 204.483,62 5.390.558,16
Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
EUR Eure
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.535,15 57.870,50
II Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.862.092,99 1.892.244,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.102.634,39 1.231.722,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 698.208,21 533.372,70
  3.662.935,59 3.657.338,99
  3.709.470,74 3.715.209,49

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.478.916,72 (Vorjahr: EUR 8.486.831,59) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 361.188,09 (im Vorjahr: EUR 142.012,33) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von EUR 500,00 (im Vorjahr: EUR 500,00) enthalten.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 30.000,00 und ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere personalbezogene Rückstellungen für am Stichtag nicht in Anspruch genommenen Urlaub, Arbeitskonten, Leistungszulage, Bonizahlungen und Berufsgenossenschaft. Des Weiteren ist in den sonstigen Rückstellungen eine pauschale Rückstellung für Gewährleistungen enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 2.505.063,71 (Vorjahr: EUR 7.952.258,50) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 122.259,20 (Vorjahr: EUR 145.444,35) enthalten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen EUR 2.392.741,36 (Vorjahr: EUR 7.806.814,21) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter.

Die Umsatzerlöse wurden zu 47,6 % im Inland und zu 52,4 % im Ausland erzielt. Aufgrund der Anwendung des BilRUG wurden Mieterträge in den Umsatzerlösen ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus Verkäufen des Anlagevermögens in Höhe von EUR 55.922,69 (Vorjahr: EUR 3.604,34) und Erträge aus abgeschriebenen sowie Erträge aus Zahlungseingängen auf in Vorjahren abgeschriebene Forderungen in Höhe von EUR 114.310,38 (Vorjahr: EUR 59.035,20). Im Vorjahr enthielten die periodenfremden Aufwendungen darüber hinaus Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 67.579,77.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus der Veräußerung von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von EUR 7.504,87 (Vorjahr: EUR 3.030,08).

IV. Sonstige Angaben

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen sind nachfolgend dargestellt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen: EUR 1.210.712,27
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 1.149.384,63
davon mit einer Restlaufzeit von zwei bis fünf Jahren: EUR 61.327,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren: EUR 0,00

Das Unternehmen ist am 31.05.2016 dem gruppenweiten "Senior Term And Revolving Facilities Agreement (SFA)" beigetreten. Hieraus resultiert eine solidarische Haftung der dem Vertrag beigetretenen Gesellschaften der Verder-Gruppe für die unter die vertraglichen Regelungen fallenden Konsortialdarlehen. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme hieraus als gering ein, da die kreditnehmenden Gesellschaften ihre Verpflichtungen aus den Konsortialdarlehen voraussichtlich erfüllen können.

Im Geschäftsjahr 2018 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer Herrn Dr. Jürgen Pankratz, Physiker, und Herrn Jochen Bongartz, Techniker und Betriebswirt. Mit Beschluss vom 23. März 2018 wurde Herr Reinhard Gruber, kaufmännischer Geschäftsführer, zum weiteren Geschäftsführer bestellt.

Der Geschäftsführer Dr. Jürgen Pankratz ist von der Beschränkung des § 181 BGB befreit.

Es erfolgt keine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer. Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 150 (im Vorjahr: 139) Mitarbeiter beschäftigt, davon 80, inkl. 5 Aushilfen, gewerbliche Mitarbeiter (im Vorjahr: 77), 52 Angestellte (im Vorjahr: 44) und 18 leitende Angestellte (im Vorjahr: 18). Außerdem wurden durchschnittlich 16 (im Vorjahr: 14) Auszubildende beschäftigt.

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Verder International B.V., Vleuten/Niederlande, einbezogen (größter und kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist bei der Kamer van Koophandel, Utrecht, erhältlich.

In der Zeit zwischen dem Bilanzstichtag (31. Dezember 2018) und dem Aufstellungstag sind keine Ereignisse eingetreten, die wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des vorliegenden Jahresabschlusses haben.

 

Mammelzen, 4. Dezember 2019

gez. Dr. Jürgen Pankratz

Jochen Bongartz

Reinhard Gruber

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde am 4. Dezember 2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ATM GmbH, Mammelzen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ATM GmbH, Mammelzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ATM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 4. Dezember 2019

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Buchwald, Wirtschaftsprüfer

Dr. Widmayer, Wirtschaftsprüfer

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