Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 3736
Eingetragen
7.6.1990
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Der Handel einschließlich Im- und Export, sowie der Groß- und Einzelhandel mit landwirtschaftlichen Produkten, Obst, Gemüse, Lebensmitteln und dazugehörigen Verbrauchsmaterialien aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Miriam Weihprecht
seit 28.11.2014
Geschäftsführer
Hildegard Töpfer
seit 27.11.2002
Geschäftsführer
Werner Töpfer
seit 27.11.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
60.00%
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Albertshofen
30000
60.00%
Albertshofen
20000
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Töpfer GmbH

Albertshofen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Töpfer GmbH mit Sitz in Albertshofen ist überwiegend im B2B Bereich tätig und bearbeitet landwirtschaftliche Produkte, Obst und Gemüse auf der ersten Stufe. Sie putzt, schneidet und portioniert diese Rohprodukte. Im geringen Umfang handelt sie auch mit Lebensmitteln und den dazugehörigen Verbrauchsmaterialien aller Art. Zu ihren Kunden zählen Großhandlungen, Restaurants, Kantinen und Großküchen im weitesten Sinn. Der B2C Bereich ist von untergeordneter Bedeutung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank die Wirtschaftsleistung Deutschlands im Jahr 2023. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 jedoch um 0,7 % höher.

Convenience-Produkte haben in der Corona-Krise weiter an Relevanz gewonnen, sodass für den Bereich "Convenience" tendenziell eine weitere Steigerung zu erwarten ist. Die Convenience Produkte liegen weiter im Trend.

Die weitere Steigerung des Mindestlohnes spielt hier der Lebensmittelproduktion in die Karten, da in den Küchen der Zukauf von verzehrfertigen oder Halbfertig - Produkten zunehmend unabdingbar wird. Auch der Fachkräftemangel beschleunigt diesen Prozess der benötigten Unterstützung bei der Zubereitung von frischen Gerichten.

Die Fokussierung der Verbraucher auf gesunde, frische Lebensmittel steigt stetig an, was zusätzlich die Gastronomie, den Care Bereich und viele Küchen im punkto Frischegrad umdenken lässt.

2.2. Geschäftsverlauf

Hauptsächlich bedient die Firma Töpfer den klassischen Obst- und Gemüse- sowie den Molkereigroßhandel. Diese Kundengruppen bedienen in der jeweiligen Region dann die Hotellerie, Gastronomie, Kunden im CareBereich, Großbäckereien, Airline Catering, Kantinen sowie allgemein weiterverarbeitende Industrie/Produktion.

Die durch die Firma Töpfer produzierten Fresh Cut - Produkte weisen eine durchweg positive Entwicklung im Absatzmarkt auf.

Die demografische Verschiebung der Bevölkerung und die Zunahme von Single - und Zweipersonen Haushalten beschleunigen im Allgemeinen den Einsatz von Convenience Produkten.

Das zusätzlich veränderte Konsumverhalten der Verbraucher im Punkte Schnelligkeit, Ultra-Frische und hohe Mobilität befeuert diesen Prozess.

Bei aller positiven Entwicklung besteht am Markt ein harter Preiswettbewerb. Notwendige Preisanpassungen sind nur begrenzt möglich.

Der hohe Preisdruck entsteht durch die zunehmende Konzentration auf der Kundenseite sowie durch eine hohe Anzahl kleinerer Marktbegleiter, welche oftmals mit erheblich geringerem QS- Aufwand produzieren und ein regionales punktuelles Angebot auf den Markt bringen.

Im Jahr 2023 blieb die wirtschaftliche Lage für die Firma Töpfer herausfordernd. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere der Krieg in der Ukraine, führten weiterhin zu Unsicherheiten und beeinträchtigten die wirtschaftliche Entwicklung. Die Auswirkungen auf die Beschaffung von Verpackungsmaterialien und Folien blieben spürbar, was zu erhöhten Kosten und Lieferverzögerungen führte. Auch die Energiepreise blieben auf hohem Niveau, was die Produktionskosten weiterhin belastete. Zudem erschwerten gestörte Lieferketten die Materialbeschaffung.

Für die Zukunft gehen wir jedoch prinzipiell von einem weiteren Mengenwachstum im Convenience - Fresh Cut aus.

Die 2022 angestoßenen Prozessverbesserungen wurden auch 2023 weitergeführt und verfeinert. So konnten Kundenanfragen unproblematisch umgesetzt und weiterentwickelt werden. Die positive Wirkung setzt sich weiter fort.

Im Jahr 2023 konnte sich der Umsatz weiter stabilisieren und weiterentwickeln und auch das Geschäftsjahresergebnis 2023 war deutlich positiv, da der Schwerpunkt des Jahres 2023 weiterhin unter anderem auch auf der Beherrschbarkeit der laufenden Kosten des Betriebes lag.

Wie erwartet lag der Umsatz des Jahres 2023 über dem des Jahres 2022. Die Prognose, im Geschäftsjahr 2023 ein deutlich positives Ergebnis zu erzielen, jedoch bei weitem nicht in der Höhe des Jahres 2022, ist ebenfalls eingetroffen.

2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft zeigt im Vergleich zu den beiden Vorjahren folgendes Bild:

2023
T€
2022
T€
2021
T€
2020
T€
Rohertrag 10.811 9.330 5.831 6.401
Ertragssteuern 350 312 0 -88
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 916 1372 -294 -467

Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr in 2023 um 456 T€ gesunken, der Rohertrag stieg um 1.481 T€. Dabei sind die Umsätze um ca. 21 % gestiegen, der Wareneinsatz stieg um ca. 29 %, der Personalaufwand um ca. 16 %.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Personalaufwandsquote noch einmal von 23,7 % um 1,2 Prozentpunkte auf 22,5 % gesunken. Dies resultiert aus den 2022 getätigten Prozessoptimierungen.

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Durchschnitt 130 Mitarbeiter/innen und nahm gegenüber dem Vorjahr um 3 Mitarbeiter/innen zu. Zudem wurden über Personaldienstleister zusätzlich 3 Mitarbeiter/innen beschäftigt.

Die Materialaufwandsquote ist von 44,0 % auf 46,5 % gestiegen.

2.3.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch eine weitere Erhöhung der Bilanzsumme geprägt, die sich von T€ 7.860 um T€ 1.038 auf T€ 8.898 erhöht hat.

Auf der Aktivseite ist die Erhöhung des Anlagevermögens um T€ 74, der Vorräte um T€ 71, der Forderungen und Vermögensgegenstände um T€ 636 sowie der Guthaben bei Kreditinstituten um T€ 245 ausschlaggebend.

Auf der Passivseite werden T€ 716 mehr Eigenkapital und T€ 85 höhere Rückstellungen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 288 erhöht. Durch Tilgung der Kredite haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 100 gemindert. Die Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern haben sich um T€ 39 erhöht.

Die Eigenkapitalquote ist zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresende 2022 mit 73 % gleich geblieben und ist weiterhin hervorragend.

Die Verbindlichkeiten wurden fristgerecht bedient. Die Liquidität war zu jedem Zeitpunkt gesichert.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Die durch die Firma Töpfer produzierten Fresh Cut - Produkte weisen eine durchweg positive Entwicklung im Absatzmarkt auf.

Für das Geschäftsjahr 2024 ging die Geschäftsleitung mit optimistischen Umsatzerwartungen in die Planung. Insbesondere durch die Entwicklung der Bestandskunden in Service und Sortimentstiefe wurde die Hebung weiterer Umsatzpotenziale erwartet.

Aus heutiger Sicht wissen wir, dass der Umsatz des Jahres 2024 über dem des Jahres 2023 liegt. Aufgrund dieser positiven Umsatzentwicklung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 wieder ein deutlich positives Jahresergebnis, leicht erhöht im Vergleich zum Vorjahr.

3.2. Risiko- und Chancenbericht

Auf dem Arbeitsmarkt setzte sich der Trend des demografischen Wandels weiter fort. Dies verschärfte die Herausforderung, qualifiziertes Personal zu gewinnen und langfristig zu binden. Die Rekrutierung von Fachkräften gestaltet sich zunehmend schwierig, und die Qualifizierung der bestehenden Belegschaft bleibt eine zentrale Aufgabe.

Zusätzlich führten klimatische Veränderungen sowie ein Rückgang an Erzeugern vermehrt zu Lieferengpässen, was die Versorgungssicherheit und Planbarkeit erschwert. Der starke Wettbewerb innerhalb der Branche erhöht zudem den Druck auf Preise und Qualität. Diesen Risiken begegnen wir mit dem Ausbau langfristiger Lieferantenbeziehungen, dem Ausbau regionaler Partnerschaften und durch Investitionen in effiziente, digitale Prozessketten.

Trotz dieser Herausforderungen eröffnen sich auch zahlreiche Chancen. Die verstärkte Nutzung digitaler Technologien und die Implementierung nachhaltiger Produktionsprozesse bieten Potenziale zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Ein weiterer positiver Trend ist das zunehmende Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung. Immer mehr Menschen achten auf eine ausgewogene, frische Ernährung - ein Wachstumsfeld, das unserem Produktsortiment entgegenkommt. Investitionen in die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter tragen darüber hinaus zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bei.

Insgesamt bleibt die Lage volatil. Es bedarf einer fortlaufenden Anpassung an die sich ändernden Rahmenbedingungen, um Risiken zu minimieren und Chancen konsequent zu nutzen.

Auch im Jahr 2023 konnte das IFS Food Version 7 Audit auf höherem Niveau erfolgreich bestanden werden. Diese Audits stellen für unsere Geschäftspartner eine wesentliche Voraussetzung der Zusammenarbeit dar. Für das Jahr 2024 ist der Wechsel auf den Standard FSSC 22000 vorgesehen. Das Bio-Audit wurde ebenfalls erfolgreich abgeschlossen.

Unter Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen sind derzeit keine Bestandsgefährdungsrisiken für die Gesellschaft erkennbar.

 

Albertshofen, den 19.05.2025

Geschäftsführung

gez. Miriam Weihprecht

gez. Hildegard Töpfer

gez. Werner Töpfer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.911.073,05 2.837.185,12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.532,00 8,00
II. Sachanlagen 2.884.441,05 2.837.077,12
III. Finanzanlagen 100,00 100,00
B. Umlaufvermögen 5.974.608,89 5.022.680,76
I. Vorräte 415.149,08 343.678,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.739.864,41 2.104.282,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.819.595,40 2.574.719,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.169,31 0,00
Summe Aktiva 8.897.851,25 7.859.865,88

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.471.399,38 5.754.966,80
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 6.445.834,79 5.729.402,21
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 118,00 474,00
C. Rückstellungen 436.031,34 350.629,46
D. Verbindlichkeiten 1.990.302,53 1.753.795,62
Summe Passiva 8.897.851,25 7.859.865,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.990.610,56 9.761.579,66
2. Personalaufwand 4.556.711,26 3.938.798,23
a) Löhne und Gehälter 3.833.587,98 3.333.143,58
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 723.123,28 605.654,65
3. Abschreibungen 602.330,10 720.483,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 602.330,10 615.681,58
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 104.801,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.593.296,60 3.411.522,03
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.633,09 14.584,30
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.733,65 6.844,96
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 350.073,46 311.899,56
8. Ergebnis nach Steuern 926.098,58 1.386.615,75
9. sonstige Steuern 9.666,00 14.232,83
10. Jahresüberschuss 916.432,58 1.372.382,92
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.729.402,21 4.457.019,29
12. Ausschüttung 200.000,00 100.000,00
13. Bilanzgewinn 6.445.834,79 5.729.402,21

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht, wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Gesetzlich vorgeschriebene Vermerke bei den Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung, ebenso Vermerke, die wahlweise in der Bilanz sowie Gewinn und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, wurden vorwiegend im Anhang gemacht.

Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Töpfer GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Albertshofen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Würzburg
Register-Nr.: HRB 3736

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten werden. Die in dem Jahresabschluss angegebenen Vorjahresbeträge sind mit den Beträgen des Geschäftsjahres vergleichbar.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung bewertet. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 5 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 2 und 20 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu 800 Euro netto (GWG) werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bewertet.

Sofern erforderlich werden im Anlagevermögen Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Ist der Börsenpreis, Marktpreis oder der am Bilanzstichtag beizulegende Wert niedriger, erfolgt aufgrund des strengen Niederstwertprinzips eine Abschreibung auf diesen.

Abwertungen, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden bei Bedarf in angemessenen Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,3 % berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert ausgewiesen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Sonderposten mit Rücklagenanteil

Der Sonderposten mit Rücklagenanteil wurde nach § 281 Abs. 1 HGB a.F. i.V.m. § 7g EStG a.F. gebildet. Es wurde von dem Wahlrecht der Beibehaltung dieser Position gem. Art 67 Abs. 3 EGHGB Gebrauch gemacht.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus nachfolgendem Anlagenspiegel.

Vorräte

Bei den fertigen Erzeugnissen und Waren handelt es sich ausschließlich um Waren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
in T€ bis zu 1 Jahr
in T€
mehr als 1 Jahr
in T€
Ford. aus Lieferungen und Leistungen 1.419 1.419 0
Forderung gegen Gesellschafter 21 21 0
Sonstige Vermögensgegenstände 1300 1.300 0
Summe 2.740 2.740 0
Art der Forderung zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
(Vorjahr) in T€ bis zu 1 Jahr
in T€
mehr als 1 Jahr
in T€
Aus Lieferungen und Leistungen 961 961 0
Forderung gegen Gesellschafter 65 61 4
Sonstige Vermögensgegenstände 1.079 266 813
Summe 2.104 1.288 817

In den sonstigen Vermögensgegenständen werden antizipative Posten aus noch nicht abzugsfähiger Vorsteuer von 0,00 € (Vj. 6.640,23 €) ausgewiesen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 50.000 DM (25.564,59 €).

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von 5.729.402,21 € (Vj. 4.457.019,29 €).

Am 4. Dezember 2024 erfolgte eine Vorabausschüttung in Höhe von 200.000,00 € auf den Gewinn des Jahres 2023.

Mit dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 916.432,58 € und nach Abzug der Vorabausschüttung von 200.000,00 € ergibt sich ein Betrag von 6.445.834,79 € der zu verwenden ist.

Sonderposten mit Rücklagenanteil

Der Sonderposten mit Rücklagenanteil beträgt 118 € (Vj. 474 €). Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von 356 € sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:

Personalkosten Rückstellung (208 T€), Aufbewahrungsrückstellung (11 T€), Urlaubsrückstellung (71 T€), Überstundenrückstellung (20 T€), Rückstellung f. Abschluss u. Prüfung (64 T€), Sonstige Rückstellungen (5 T€).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten und deren Laufzeit stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

Art der Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
in T€ bis zu 1 Jahr
in T€
mehr als 1 Jahr
in T€
mehr als 5 Jahren
in T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 213 53 160 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.323 1.323 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 200 200 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 254 254 0 0
Summe 1.990 1.830 160 0
Art der Verbindlichkeiten zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
(Vorjahr) in T€ bis zu 1 Jahr
in T€
mehr als 1 Jahr
in T€
mehr als 5 Jahren
in T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 313 100 213 39
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.035 1.035 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 161 161 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 245 245 0 0
Summe 1.754 1.541 213 39

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke der Gesellschafterin Töpfer Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co.KG und eines Geschäftsführers besichert. Ebenso bestehen Sicherungsübereignungen von Kraftfahrzeugen der Töpfer GmbH sowie Bürgschaften durch die Geschäftsführer und Sicherungsübereignung von zwei Photovoltaikanlagen der Gesellschafterin Töpfer Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co.KG.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:

31.12.2023
aus Steuern 111.405
im Rahmen der sozialen Sicherheit 5.734
31.12.2022
aus Steuern 104.482
im Rahmen der sozialen Sicherheit 5.998

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von jährlich 422 T€ sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen (davon 388 T€ ggü. verbundenen Unternehmen). Für das Verwaltungs- und Produktionsgebäude besteht eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Jahresende, ansonsten besteht vorwiegend die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Monatsende. Für Stellplätze wurde eine einmonatige Kündigungsfrist vereinbart. Die Verträge wurden bisher nicht gekündigt.

Es besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung für zwei Darlehen für ein verbundenes Unternehmen i.H.v. 1.602 T€. Das Risiko der Inanspruchnahme wird jedoch als gering eingestuft.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Sachverhalte von außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. Aufgrund der Auswirkung der Corona - Pandemie wurden auf Basis der Schlussabrechnung staatliche Überbrückungshilfen in Höhe von 49 T€ vereinnahmt. Zudem sind periodenfremde Erträge in Höhe von 43 T€ überwiegend aus Umsatzsteuerforderungen für Vorjahre berücksichtigt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren gemäß § 267 Abs. 5 HGB 130 Arbeitnehmer (Vj. 127 Arbeitnehmer) beschäftigt.

2023 2022
Leitende Angestellte (davon 3 Geschäftsführer) 5 6
Angestellte 15 15
Gewerbliche Arbeitnehmer 110 106
Summe 130 127

Organe der Gesellschaft

Als Geschäftsführer waren und sind bestellt:

Werner Töpfer - Geschäftsführer Technik und Produktion

Hildegard Töpfer - Geschäftsführerin Finanzen und Personal

Miriam Weihprecht - Geschäftsführerin Verkauf und Qualitätssicherung

Bei den Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer (nahestehende Personen):

Per 31.12.2023 waren an die Geschäftsführer Kredite in Höhe von 829.226,13 € (Vj. 877.983,64 €) vergeben. Diese werden mit 1,5 % per anno verzinst. Sicherheiten wurden nicht vereinbart. Die Darlehenslaufzeit ist unbefristet. Die Rückzahlungen im Geschäftsjahr betrugen 61 T€.

Weitere Geschäfte mit nahestehenden Personen in 2023:

Mietaufwand 447 T€
Zinsertrag 12 T€

Nachtragsbericht:

Hier ist über Vorgänge von besonderer Bedeutung zu berichten, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt wurden:

Im Sommer 2024 ist im Unternehmen ein Fall der Veruntreuung durch einen leitenden Mitarbeiter aufgedeckt worden. Die internen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Es ist davon auszugehen, dass dem Unternehmen Schadensansprüche im mittleren sechsstelligen Bereich, die sowohl aus dem Geschäftsjahr 2023 als auch dem Folgejahr 2024 resultieren, zustehen werden.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Gemäß Gesellschafterbeschluss wurde am 4. Dezember 2024 für das Jahr 2023 eine Vorabausschüttung in Höhe von 200.000 € ausgezahlt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Albertshofen, den 19. Mai 2025

gez. Miriam Weihprecht

gez. Hildegard Töpfer

gez. Werner Töpfer

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 281.884,79 29.840,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 281.884,79 29.840,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 71.233,81 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.678.370,09 266.362,47 177.769,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.917.862,81 182.889,02 72.854,42
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 111.312,61 218.556,54 0,00
Summe Sachanlagen 6.778.779,32 667.808,03 250.623,92
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 100,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 100,00 0,00 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 311.724,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 311.724,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 71.233,81
2. technische Anlagen und Maschinen 86.312,61 3.853.275,67
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.027.897,41
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -86.312,61 243.556,54
Summe Sachanlagen 0,00 7.195.963,43
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 100,00
Summe Finanzanlagen 0,00 100,00
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 281.884,79 29.840,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 281.884,79 29.840,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 71.233,81 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.678.370,09 266.362,47 177.769,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.917.862,81 182.889,02 72.854,42
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 111.312,61 218.556,54 0,00
Summe Sachanlagen 6.778.779,32 667.808,03 250.623,92
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 100,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 100,00 0,00 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 311.724,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 311.724,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 71.233,81
2. technische Anlagen und Maschinen 86.312,61 3.853.275,67
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.027.897,41
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -86.312,61 243.556,54
Summe Sachanlagen 0,00 7.195.963,43
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 100,00
Summe Finanzanlagen 0,00 100,00
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 26.532,00 8,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 26.532,00 8,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 18.240,00 22.780,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.938.674,00 1.897.723,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 683.970,51 805.261,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 243.556,54 111.312,61
Summe Sachanlagen 0,00 2.884.441,05 2.837.077,12
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 100,00 100,00
Summe Finanzanlagen 0,00 100,00 100,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.911.073,05 2.837.185,12

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach §§ 326, 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Töpfer GmbH, Albertshofen

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Töpfer GmbH, Albertshofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Töpfer GmbH, Albertshofen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Würzburg, 19.05.2025

Aumüller Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Bertram Wittstadt, Wirtschaftsprüfer

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