Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
iloxx AGLiquidiert
Gutenstetter Straße 8B, 90449 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Dieter Hofmann seit 15.4.2002 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ILOXX AGNÜRNBERGJAHRESABSCHLUSS ZUM 31. DEZEMBER 2012BERICHT ÜBER DIE PRÜFUNG DES
JAHRESABSCHLUSSES
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| A. |
PRÜFUNGSAUFTRAG |
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| B. |
GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN Lage des Unternehmens Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter |
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| C. |
GEGENSTAND, ART UND UMFANG DER PRÜFUNG |
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| D. |
FESTSTELLUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR
RECHNUNGSLEGUNG
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| E. |
WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS |
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| F. |
SCHLUSSBEMERKUNG |
ANLAGENVERZEICHNIS
| 1. |
Bilanz |
| 2. |
Gewinn- und Verlustrechnung |
| 3. |
Anhang |
| 4. |
Lagebericht |
| 5. |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers |
| 6. |
Allgemeine Auftragsbedingungen |
A. PRÜFUNGSAUFTRAG
In der Hauptversammlung am 21. März 2012 der
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iloxx AG Nürnberg (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt) |
wurden wir zum Abschlussprüfer für das am 31. Dezember 2012 endende Geschäftsjahr gewählt.
In Ausführung des uns von dem Aufsichtsrat erteilten Auftrages haben wir
den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 (Anlagen 1 bis 3), den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 (Anlage 4) und die Buchführung entsprechend §§ 316 ff. HGB und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Durchführung von Abschlussprüfungen geprüft.
Wir haben auch den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 unter Einbeziehung des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2011 geprüft und dazu einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt; wir verweisen auf unseren Bericht vom 9. März 2012.
Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, diese Unterlagen und Angaben im Rahmen unserer pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen.
Wir weisen darauf hin, dass das Ziel einer Jahresabschlussprüfung in der Abgabe eines Prüfungsurteils dahingehend besteht, ob der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung insgesamt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und der Lagebericht insgesamt eine zutreffende Vorstellung der Lage der Gesellschaft gibt sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Die von uns im Rahmen der Prüfungsplanung angenommenen Wesentlichkeitsgrenzen sowie die durchgeführten berufsüblichen Prüfungshandlungen sind demzufolge auf die Richtigkeit des Jahresabschlusses im Ganzen, nicht aber auf einzelne Posten oder Transaktionen gerichtet.
Der vorliegende Prüfungsbericht wurde von uns in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450) erstellt.
Nachfolgend berichten wir über die Art und den Umfang der Prüfung sowie deren Ergebnisse. Zu dem von uns erteilten Bestätigungsvermerk verweisen wir auf Abschnitt E.
Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur beruflichen Unabhängigkeit beachtet haben.
Die Jahresabschlussprüfung haben wir in den Monaten November 2012 bis Februar 2013 mit Unterbrechungen durchgeführt und am 6. Februar 2013 abgeschlossen.
Für die Durchführung unseres Auftrages und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften nach dem Stand vom 1. Januar 2002 (Anlage 6) maßgebend.
B. GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN
Lage des Unternehmens
Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter
Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf
Der Lagebericht der gesetzlichen Vertreter enthält unseres Erachtens folgende wesentlichen Aussagen zur wirtschaftlichen Lage und zum Geschäftsverlauf der Gesellschaft:
"Das Geschäftsjahr 2012 schließt mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung i. H. v. TEUR 3.668. Die positive Entwicklung des Jahresüberschusses vor Ergebnisabführung ist auf den weiteren Anstieg der Umsatzerlöse sowie der verbesserten Rohmarge und den reduzierten operativen Aufwendungen zurückzuführen. Auf Grund der steuerlichen Organschaft mit der Chronopost International Deutschland GmbH fallen auf Ebene der iloxx AG keine Ertragsteuern an. [...]
Der Bestand an liquiden Mitteln bei der iloxx AG ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, was an der Eingliederung in einen Konzern Cash Pool liegt.
Die Bilanzsumme ist von TEUR 5.837 auf TEUR 9.080 gestiegen. Grund hierfür ist im Wesentlichen der Anstieg von Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sowie der Anstieg der Forderungen gegen die Konzernmutter. Die Eigenkapitalquote beträgt 11,5% (VJ: 17,9%). [...]
2012 lag der Schwerpunkt der technischen Entwicklung auf der Einbindung von Privatkunden auf der Empfängerseite. Weiter wurde ein neues Zahlsystem für Mehrfachversender implementiert. Die weitere Verbesserung des Forderungsmanagements wurde begonnen und wird, ebenso wie die mobile Webseite, in 2013 beendet werden. Die Erweiterung der angebotenen Services sowie der Produktpalette, vor allem im Bereich der Privatkunden, wird laufend forciert."
Zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
Die Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im Lagebericht basiert auf Annahmen, bei denen Beurteilungsspielräume vorhanden sind. In diesem Zusammenhang weisen wir insbesondere auf folgende Kernaussagen hin:
"Dem Risiko, das durch den Wegfall wichtiger Geschäftspartner entstehen könnte, begegnen wir im Speditionsbereich durch einen weiteren Ausbau unserer bestehenden Kooperationen, den Abschluss langfristiger Dienstleistungsverträge sowie der Gewinnung neuer Partner. Durch den in 2011 stattgefundenen Zusammenschluss mit der DPD / GeoPost Gruppe wurden dieses Risiko im Paketversand auf ein Minimum reduziert. Durch die installierten Systeme sind die bestehenden Partner stärker in 'das iloxx-System integriert. Somit können auch qualitative Aussagen über einzelne Speditionen, die ein eventuelles Gegensteuern der iloxx notwendig machen, schneller erkannt werden. Die Fixkosten im Personalbereich könnten bei einem plötzlichen Umsatzrückgang durch die Gestaltung der Arbeitsverträge zumindest mittelfristig reduziert werden. Bereits seit 2007 ist zur Abdeckung des Kumulrisikos für Transportschäden eine Transportversicherung abgeschlossen, die in 2013 fortgeführt wird.
Außerdem legen wir weiterhin einen wesentlichen Schwerpunkt bei der Entwicklung unserer Systeme und den Überwachungstätigkeiten auf die Minimierung von Forderungsausfällen. Die bereits seit langem installierten Sicherungsinstrumente trugen auch im Berichtsjahr zu einer sehr guten Absicherung der gegebenen Forderungsstruktur bei. Die Forderungskorrekturen waren geringer als geplant und liegen insgesamt auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Wir rechnen im kommenden Jahr mit einer konstanten Zahlungsmoral unserer Kunden. Wir haben ein stetiges Ausfallrisiko eingeplant. Gegen das Ausfallrisiko wesentlicher Forderungen besteht weiterhin eine Kreditversicherung. Nach unserer Einschätzung ergibt sich daraus auch weiterhin kein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft. [... ]
Auf Grund des prognostizierten anhaltenden Wachstums beim Online-Handel, des für 2013 geplanten weiteren Ausbaus der bestehenden Produkt- und Dienstleistungspalette sowie des in 2011 getätigten Firmenzusammenschlusses, sehen wir für die iloxx AG auch für die kommenden beiden Jahre und darüber hinaus noch substantielle Wachstumspotentiale. Unter stetiger Kostenkontrolle ist im Vergleich zu 2012 ein weiter verbessertes Ergebnis 2013 und weitere Steigerungen in 2014 geplant. In 2011 gewonnene Erfahrungen im Umgang mit der "Old Economy" und traditionellen Verladern zeigen, dass auch noch wesentliche Expansionsmöglichkeiten außerhalb des E-Commerce-Umfeldes zu erzielen sind. Hier sowie im Bereich der Lieferung an Privatkunden wird die Gesellschaft 2013 und in den Folgejahren ihre Zielgruppen vergrößern."
Die Aussagen des Vorstands zur zukünftigen Entwicklung im Lagebericht sind durch Planungsrechnungen unterlegt. Die uns vorgelegten Prüfungsunterlagen und die zu Grunde gelegten Annahmen erscheinen plausibel. Aufgrund unserer pflichtgemäßen Prüfung erachten wir die Darstellung und die Beurteilung der Lage des Unternehmens sowie seiner voraussichtlichen Entwicklung durch den Vorstand im Lagebericht für zutreffend.
C. GEGENSTAND, ART UND UMFANG DER PRÜFUNG
Gegenstand unserer Prüfung waren die Buchführung, der Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und der Lagebericht der Gesellschaft.
Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt worden.
Wir weisen darauf hin, dass die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht in der Verantwortung des Vorstands der iloxx AG liegen.
Unsere Aufgabe ist es, auf Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Unsere Prüfung erfolgte nach den §§ 316 ff. HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung.
Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Gegenstand unseres Auftrages waren weder die Aufdeckung und die Aufklärung strafrechtlicher Tatbestände, wie z.B. Untreuehandlungen oder Unterschlagungen und außerhalb der Rechnungslegung begangene Ordnungswidrigkeiten, noch die Beurteilung der Effektivität und Wirtschaftlichkeit des Vorstandes. Im Rahmen der Prüfung werden Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-, Bewertungsund Gliederungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Ausgangspunkt war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2011.
Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den geprüften Jahresabschluss oder den Lagebericht ergeben.
Auf Basis der von uns festgestellten und beurteilten Fehlerrisiken haben wir ein Risikoprofil für die Angaben in der Rechnungslegung erstellt. Zu diesem Zweck haben wir Prüfungshandlungen zur Risikobeurteilung durchgeführt und uns zunächst ein Verständnis von der Gesellschaft sowie ihrem wirtschaftlichen und rechtlichen Umfeld verschafft und darauf aufbauend mit den Unternehmenszielen und -strategien sowie deren Umsetzung beschäftigt, um die Geschäftsrisiken zu bestimmen, die zu wesentlichen Fehlern in der Rechnungslegung führen können. Ausgehend von. Gesprächen mit der Unternehmensleitung und der Einsichtnahme in Organisationsunterlagen der Gesellschaft haben wir darüber hinaus nach pflichtgemäßem Ermessen die Ausgestaltung des internen Kontrollsystems geprüft und beurteilt, welche Maßnahmen die Gesellschaft, insbesondere zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung, ergriffen hat, um diese Geschäftsrisiken zu bewältigen, ohne allerdings eine detaillierte Systemanalyse vorzunehmen.
Auf Grundlage der Risikobeurteilung wurden daraufhin einzelne Prüfungsziele identifiziert und ein entsprechendes Prüfungsprogramm entwickelt. In diesem Prüfungsprogramm wurden neben den Schwerpunkten der Prüfung für jedes Prüfungsziel der anzuwendende Prüfungsansatz sowie die Art und der Umfang der Prüfungshandlungen festgelegt. Dabei wurden auch die zeitliche Abfolge der Prüfung und der Mitarbeitereinsatz geplant.
Im Rahmen der Entwicklung unserer Prüfungsstrategie wurden im Berichtsjahr folgende Prüfungsschwerpunkte festgelegt:
| • |
Aufbau, Einrichtung und Wirksamkeit der internen Kontrollen im Bereich Einkauf und Verkauf, |
| • |
Periodenabgrenzung in der Umsatzrealisierung, |
| • |
Plausibilität der prognostischen Angaben im Lagebericht. |
Die Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen umfassten System- und Funktionstests, analytische Prüfungshandlungen sowie Einzelfallprüfungen.
Bei der Beurteilung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sind wir wie folgt vorgegangen: Entsprechend der im Rahmen der Prüfungsplanung vorgenommenen Schwerpunktsetzung haben wir Aufbau und Implementierung der für die einzelnen Prüfungsziele relevanten internen Kontrollen geprüft. Weiterhin wurden im Rahmen der Systemprüfung Funktionstests ausgewählter interner Kontrollen durchgeführt.
Die Erkenntnisse der Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems wurden für die Beurteilung der Risiken wesentlicher Fehlaussagen im Jahresabschluss oder Lagebericht sowie für die Auswahl von Art, Umfang und zeitlicher Einteilung der für die einzelnen Prüfungsziele durchzuführenden analytischen Prüfungshandlungen und der Einzelfallprüfungen herangezogen.
Im Rahmen unserer Einzelfallprüfungen haben wir Bestätigungen der für die Gesellschaft tätigen Rechtsanwälte und Kreditinstitute eingeholt. Auf eine Bestätigungsaktion bei den Debitoren und Kreditoren haben wir verzichtet, da wir durch System-und Funktionstests des internen Kontrollsystems Prüfungsaussagen zu ihrer Existenz, Vollständigkeit sowie der korrekten Periodenabgrenzung mit mindestens gleicher Sicherheit treffen konnten. Unsere Prüfungshandlungen erfolgten auf der Basis von Stichproben. Die Auswahl erfolgte bewusst.
Gegenstand unserer Prüfungshandlungen im Rahmen der Prüfung des Lageberichts war, ob dieser mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt. Wir haben die Angaben unter Berücksichtigung unserer Erkenntnisse, die wir während der Abschlussprüfung gewonnen haben, beurteilt.
Ferner haben wir geprüft, ob die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung im Lagebericht zutreffend dargestellt sind.
Der Vorstand hat uns alle verlangten Aufklärungen und Nachweise erbracht.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft haben uns in ihrer abgegebenen Vollständigkeitserklärung schriftlich versichert, dass die erteilten Aufklärungen und Nachweise vollständig sind. Ferner haben sie erklärt, dass alle Geschäftsvorfälle erfasst und im Jahresabschluss und Lagebericht wiedergegeben worden sind.
In einer ergänzenden Erklärung haben uns die gesetzlichen Vertreter schriftlich bestätigt, dass nach ihrer Auffassung die Auswirkungen der nicht korrigierten Prüfungsdifferenzen im Jahresabschluss sowohl einzeln als auch insgesamt unwesentlich sind.
D. FESTSTELLUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG
I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
Wir stellen aufgrund unserer durchgeführten Prüfung gemäß § 321 Abs. 2 Satz 1 HGB fest, dass die Buchführung, die weiteren geprüften Unterlagen, der Jahresabschluss sowie der Lagebericht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
Unsere Prüfung ergab die formale und materielle Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung entsprechend den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den übrigen gesetzlichen Vorschriften.
Die Organisation der Buchführung, das interne Kontrollsystem, der Datenfluss und das Belegwesen ermöglichen die vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Erfassung und Buchung der Geschäftsvorfälle. Die Angaben auf den Konten lassen sich zu den Ursprungsbelegen zurückverfolgen, die systematisch und den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend aufbewahrt sind.
Nach unseren Feststellungen gewährleistet der im Berichtsjahr angewandte Kontenplan eine klare und übersichtliche Ordnung des Buchungsstoffes. Die Zahlen der Vorjahresbilanz wurden richtig in das Berichtsjahr vorgetragen.
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir festgestellt, dass die von der Gesellschaft getroffenen organisatorischen und technischen Maßnahmen geeignet sind, die Sicherheit der verarbeiteten rechnungslegungsrelevanten Daten und IT-Systeme zu gewährleisten.
2. Jahresabschluss
Unsere Prüfung ergab, dass die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung unter Beachtung der gesetzlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften und ordnungsgemäß aus den Büchern und den weiteren geprüften Unterlagen der Gesellschaft entwickelt worden sind.
Der Anhang enthält die erforderlichen Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die sonstigen Pflichtangaben.
Die Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB ist zu Recht erfolgt.
Auf die Angabe zu den Geschäften mit nahestehenden Personen gemäß § 285 Nr. 21 HGB wurde nach unserer pflichtgemäßen Beurteilung zu Recht verzichtet, weil es keine wesentlichen nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen gegeben hat.
3. Lagebericht
Unsere Prüfung ergab, dass der Lagebericht mit dem Jahresabschluss sowie mit unseren bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht und insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt. Die wesentlichen Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung sind zutreffend dargestellt. Die nach § 289 Abs. 2 HGB erforderlichen Angaben sind vollständig und zutreffend.
II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses
1. Wesentliche Bewertungsgrundlagen und deren Änderungen
Die von der Gesellschaft angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Anhang erläutert.
Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgte unverändert zum Vorjahresabschluss.
2. Zusammenfassende Beurteilung
Nach unserer pflichtgemäß durchgeführten Prüfung sind wir der Überzeugung, dass der Jahresabschluss insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Auf unsere vorstehenden Ausführungen in dem Kapitel D.II.1. "Wesentliche Bewertungsgrundlagen und deren Änderungen" weisen wir hin.
E. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS
Nach dem Ergebnis unserer Prüfung des als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012 und des als Anlage 4 beigefügten Lageberichts für das Geschäftsjahr vorn 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 der iloxx AG, Nürnberg, haben wir unter dem Datum 6. Februar 2013 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der iloxx AG, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handeisrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.
F. SCHLUSSBEMERKUNG
Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2012 der iloxx AG, Nürnberg, erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).
Düsseldorf, den 6. Februar 2013
MAZARS
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zapp, Wirtschaftsprüfer
Esser, Wirtschaftsprüfer
Bilanz zum 31.12.2012
Aktiva
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| A Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 6.710,00 | 4.619,58 | |
| 6.710,00 | 4.619,58 | ||
| II. Sachanlagen | |||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 112.899,00 | 145.962,69 | |
| 119.609,00 | 150.582,27 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.706.415,25 | 1.422.446,39 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 6.457.505,17 | 182.340,88 | |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 76.452,14 | 39.103,22 | |
| 8.240.372,56 | 1.643.890,47 | ||
| IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 710.685,54 | 4.042.071,16 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 9.852,08 | 446,74 | |
| 9.080.519,18 | 5.836.990,64 | ||
|
Passiva |
|||
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 50.000,00 | 50.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage - | 989.300.00 | 989.300,00 | |
| III. Gewinnrücklage | 5.000,00 | 5.000,00 | |
| 1.044.300,00 | 1.044.300,00 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| Sonstige Rückstellungen | 1.350.633,45 | 1.109.728,68 | |
| 1.350.633,45 | 1.109.728.68 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 645.874,26 | 1.055.641,35 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 5.633.751,83 | 2.337.302,05 | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 405.959,64 | 290.018,56 | |
| davon aus Steuern EUR 319.480,57 (VJ: EUR 201.055.56) | |||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.465,36 (VJ: EUR 5.672,31) | |||
| 6.685.585,73 | 3.682.961,96 | ||
| 9.080.519,18 | 5.836.990,64 |
Gewinn- und Verlustrechnung für 2012
| 2012 | 2011 | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 31.873.327,06 | 31.201.338,91 | |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 473.847,24 | 394.180,85 | |
| davon aus Währungsumrechnung EUR 19,33 (VJ: EUR 16,42) | |||
| 32.347.174,30 | 31.595.617,76 | ||
| 3. Materialaufwand | |||
| a)Aufwendungen für bezogene Waren | -63.539,52 | -39.349,32 | |
| b)Aufwandungen für bezogene Leistungen | -21.187.419,33 | -22.645.947,83 | |
| 4. Personalaufwand | |||
| a)Löhne und Gehälter | -3.595.698,88 | -2.943.188,47 | |
| b)Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -688.683,11 | -573.988,62 | |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -48.671,08 | -65.495,64 | |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.111.916,67 | -3.696.554,28 | |
| -28.693.927,49 | -29.884.524,06 | ||
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 15.018,33 | 29.881,25 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen EUR 4.767,60 (VJ: EUR 12.140,33) | |||
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0,00 | -2.583,09 | |
| davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (VJ: EUR 2.147,73) | |||
| 9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 3.668.265,14 | 1.758.291,86 | |
| 10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne | -3.668.265,14 | -1.768.291,86 | |
| 11. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Anhang für das Geschäftsjahr 1.1. bis 31.12.2012
I. Angaben zum Jahresabschluss
A. Allgemeines
Der Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Das Anlagevermögen ist zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Die zugrunde gelegten betriebsbedingten Nutzungszeiten betragen für das bewegliche Anlagevermögen zwischen drei und fünfzehn Jahre, für immaterielle Vermögensgegenstände zwischen zwei und drei Jahre.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.
Für Gegenstände mit einem Anschaffungswert von € 150 bis € 1.000 wird in Übereinstimmung mit § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, der grundsätzlich über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wird. Der Abgang dieser Gegenstände wird erst am Ende der Nutzungsdauer von 5 Jahren unterstellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihrem Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen auf Forderungen werden in angemessener Höhe gebildet.
Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde nach § 250 HGB gebildet.
Rückstellungen werden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet; die zurückgestellten Beträge werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert.
C. Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind folgend in der Anlage 3a dargestellt.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist im Wesentlichen eine kurzfristige Forderungen an die GeoPost S. A. im Rahmen eines bestehenden Cash Pool Vertrages enthalten. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen TEUR 5 gegenüber der Gesellschafterin.
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind hierin nicht enthalten.
Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Erträge, die erst im Jahr 2013 abgerechnet werden.
Das Eigenkapital ist unterteilt in 50.000 vinkulierte Namensaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je einem Euro.
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für eventuelle Verpflichtungen aus Gewährleistungsfällen, für ausstehende Dienstleisterrechnungen, für noch zu leistende Bonuszahlungen sowie für Verpflichtungen aus dem Personalbereich.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen die Ergebnisabführung mit der Gesellschafterin Chronopost International Deutschland GmbH.
Alle Verbindlichkeiten sind kurzfristig innerhalb eines Jahres fällig.
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse betreffen Erlöse aus Transport- und Treuhandleistungen der
Gesellschaft sowie Sicherungsleistungen. Sie wurden fast ausschließlich im Inland erzielt.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Umlagen für Serviceleistungen von der Chronopost International Deutschland GmbH,
Aufwendungen für Fremdarbeiten, Rechts- und Beratungskosten, Gewährleistungen, Weite- und Reisekosten, Raumkosten sowie Forderungsverluste.
Auf Grund des mit der MALACIOS Holding GmbH, verschmolzen auf die Chronopost International Deutschland GmbH, geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages fallen auf Ebene der iloxx AG keine Ertragsteuern an.
Im Rahmen des mit der MALACIOS Holding GmbH, verschmolzen auf die Chronopost International Deutschland GmbH, abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres an die Gesellschafterin Chronopost International Deutschland GmbH abgeführt.
II. Sonstige Angaben
A. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht bilanziert sind, liegen in Form von Mietund Leasingverpflichtungen vor. Leasing wird als Finanzinstrument genutzt. Zum Bilanzstichtag bestanden Mietverträge für die Büroräume und Parkplätze. Außerdem bestanden im Dezember 2012 verschiedene Leasingverträge für diverse EDV-Anlagen, die Telefonanlage und Pkws. Aus den Miet- und Leasingverträgen resultieren finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.152.
B. Organe
Vorstände waren im Berichtsjahr die Herren
| ― |
Volker Hofmann, verantwortlich für den Bereich Vertrieb, Marketing und Service, Diespeck |
| ― |
Matthias Emmel, verantwortlich für den Bereich Technik und Systementwicklung, Mainbernheim |
Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wird mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Die Gesellschaft hatte im Berichtsjahr einen Aufsichtsrat, dem folgende Herren angehörten:
| ― |
Arnold Schroven, Geschäftsführer, Iserlohn, Aufsichtsratsvorsitzender |
| ― |
Axel Stetenfeld, Geschäftsführer, Oberelbert |
| ― |
Thomas Preuß, Geschäftsführer, Aschaffenburg (bis 17.09.2012) |
| ― |
Andreas Reß, Geschäftsführer, Aschaffenburg (ab 18.09.2012) |
| ― |
Werner Osterchrist, Unternehmensberater, München |
| ― |
Prof. Dr. Walter Lösel, Hochschullehrer, Röthenbach an der Pegnitz |
| ― |
Andreas Ludwig, Unternehmensberater, München |
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr für ihre Organtätigkeit insgesamt TEUR 30.
C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Im Berichtsjahr waren neben den Vorständen durchschnittlich 118 Mitarbeiter (ohne Vorstände und Auszubildende) beschäftigt. Von den Mitarbeitern entfallen 96 auf
Vertrieb, Kundenservice und Qualitätsmanagement sowie 7 auf Marketing. In Technik, Verwaltung und Finanzen sind insgesamt 15 Personen tätig. Darüber hinaus werden bei der Gesellschaft bis zu sechs Ausbildungsplätze angeboten.
D. Konzernverhältnisse
Die Chronopost International Deutschland GmbH hält 100% der Anteile an der iloxx AG.
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss des französischen Konzerns La Poste S.A., Paris/Frankreich, einbezogen, welcher unter www.infogreffe.fr (L'Information Légale Sur Les Entreprises) offengelegt wird.
Da dieser Abschluss auch in deutscher Sprache offengelegt wird, ist die Gesellschafterin Chronopost International Deutschland GmbH, Raunheim, nicht zur Erstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses zum 31. Dezember 2012 verpflichtet.
Im befreienden Konzernabschluss der La Poste S.A., Paris/Frankreich, werden folgende wesentliche, vom deutschen Recht abweichende Bilanzierungs-, Bewertungsund Konsolidierungsmethoden angewendet:
Der Konzernabschluss wird gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.
E. Latente Steuern
Da sich die iloxx AG in einer Organschaft mit der Chronopost International Deutschland GmbH befindet, werden die latenten Steuern beim Organträger berücksichtigt.
F. Treuhandvermögen
Zum 31. Dezember 2012 hat die Gesellschaft Treuhandvermögen und daraus resultierende Verbindlichkeiten von jeweils TEUR 154, welche jeweils nicht in der Bilanz ausgewiesen werden.
G. Sonstiges
Die Chronopost International Deutschland GmbH, Raunheim, hat uns entsprechend § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass sie an der iloxx AG mehrheitlich beteiligt ist.
Nürnberg, 6. Februar 2013
Volker Hofmann
Matthias Emmel
Anlagespiegel iloxx AG 31.12.2012
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| Anfangsbestand | Zugänge | Abgänge | Endbestand | |
| € | € | € | € | |
| Anlagevermögen | ||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 58.915,53 | 5.812,50 | 0,00 | 64.728,03 |
| 58.915,53 | 5.812,50 | 0,00 | 64.728,03 | |
| Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 369.235,67 | 11.885,31 | 84.009,84 | 297.111,14 |
| 369.235,67 | 11.885,31 | 84.009,84 | 297.111,14 | |
| 428.151,20 | 17.697,81 | 84.009,84 | 361.839,17 | |
| Abschreibungen | ||||
| Anfangs- bestand | Zugänge | Abgänge | Endbestand | |
| € | € | € | € | |
| Anlagevermögen | ||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 54.295,95 | 3.722,08 | 0,00 | 58.018,03 |
| 54.295,95 | 3.722,08 | 0,00 | 58.018,03 | |
| Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 223.272,98 | 44.949,00 | 84.009,84 | 184.212,14 |
| 223.272,98 | 44.949,00 | 84.009,84 | 184.212,14 | |
| 277.568,93 | 48.671,08 | 84.009,84 | 242.230,17 | |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
| € | € | |
| Anlagevermögen | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 6.710,00 | 4.619,58 |
| 6.710,00 | 4.619,58 | |
| Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 112.899,00 | 145.962,69 |
| 112.899,00 | 145.962,69 | |
| 119.609,00 | 150.582,27 | |
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2012
Rahmenbedingungen
iloxx bedient das Marktsegment der Transportdienstleistungen mit Zustellung an Verbraucher (B2C und C2C) für im E-Commerce tätige Unternehmen sowie Privatpersonen in Deutschland und fokussiert sich dabei hauptsächlich auf die kleinen bis mittelgroßen Versender.
Dabei bedient die Gesellschaft die jeweils sachlich eigenständigen und voneinander zu unterscheidenden Märkte des Standard- und Expressversands, der Kurierdienste sowie des Stückgut-, Möbel- und Fahrzeugtransports.
Aufgrund der Fokussierung der Gesellschaft auf im E-Commerce tätige Unternehmen sowie Privatpersonen in Deutschland, ist der Treiber des für die iloxx relevanten Marktes die Entwicklung des E-Commerce in Deutschland.
Gemäß der Jahresprognose 2012 des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) ist der Positivtrend im Online- und Versandhandel auch in 2012 ungebrochen. Der Umsatz im interaktiven Handel konnte von 34 Milliarden EUR in 2011 auf rund 38 Milliarden EUR in 2012 gesteigert werden. Der Anteil des E-Commerce-Bereichs stieg von 63,8% in 2011 auf 72,4% in 2012 an. Gemäß einer Studie der Hochschule für Tech- nik und Wirtschaft, Dresden, wird für den weltweiten E-Commerce Markt eine Umsatzsteigerung von rund 19% für das Jahr 2013 erwartet, welcher auch in Langzeitstudien für den deutschen Markt bestätigt wird. Im E-Commerce Markt ist vor allem das Segment der "mobile services', also Umsatz durch Auftragsstarts anhand von Smartphones und Tablet PC's vielversprechend.
Geschäftsverlauf
Auch in 2012 verlief das Geschäft für die iloxx AG positiv.
Der Umsatz 2012 konnte zu 2011 um 2% gesteigert werden. Durch nochmalige Erweiterung des Service und Vertriebs, den Ausbau des Produktportfolios sowie Nutzung von Synergieeffekten mit dem Hauptgesellschafter ist in 2013 mit einem deutlich dynamischeren Wachstum zu rechnen.
Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2012 schließt mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung i. H. v. TEUR 3.668. Die positive Entwicklung des Jahresüberschusses vor Ergebnisabführung ist auf den weiteren Anstieg der Umsatzerlöse sowie der verbesserten Rohmarge und den reduzierten operativen Aufwendungen zurückzuführen. Auf Grund der steuerlichen Organschaft mit der Chronopost International Deutschland GmbH fallen auf Ebene der iloxx AG keine Ertragsteuern an.
Finanz- und Vermögenslage
Der Bestand an liquiden Mitteln bei der iloxx AG ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, was an der Eingliederung in einen Konzern Cash Pool liegt.
Die Bilanzsumme ist von TEUR 5.837 auf TEUR 9.081 gestiegen. Grund hierfür ist im Wesentlichen der Anstieg von Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sowie der Anstieg der Forderungen gegen die Konzernmutter. Die Eigenkapitalquote beträgt 11,5% (VJ: 17,9%).
Nach dem Stichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben.
Personal
Die Zahl der Mitarbeiter stieg in 2012 auf durchschnittlich 118 Mitarbeiter (ohne Vorstände und Auszubildende). Darüber hinaus bietet die iloxx AG bis zu sechs Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich an. Der Personalaufbau erfolgte in 2012 vornehmlich im Service und Vertrieb. Neben den festangestellten Mitarbeitern setzt die Gesellschaft Leiharbeitnehmer ein. Zur Abdeckung punktueller Belastungsspitzen kommen studentische Hilfskräfte zum Einsatz.
Technik
Die technische Ausstattung der iloxx AG sowie die vorhandenen Arbeitsmittel entsprechen den neuesten technischen Entwicklungen. Der Ausbau der Serverkapazitäten erfolgt ausschließlich mit geleasten Geräten, wodurch eine laufende technische Erneuerung der gebrauchten Geräte garantiert ist.
2012 lag der Schwerpunkt der technischen Entwicklung auf der Einbindung von Privatkunden auf der Empfängerseite. Weiter wurde ein neues Zahlsystem für Mehrfachversender implementiert. Die weitere Verbesserung des Forderungsmanagements wurde begonnen und wird, ebenso wie die mobile Webseite, in 2013 beendet werden. Die Erweiterung der angebotenen Services sowie der Produktpalette, vor allem im Bereich der Privatkunden, wird laufend forciert.
Chancen und Risiken
Dem Risiko, das durch den Wegfall wichtiger Geschäftspartner entstehen könnte, begegnen wir im Speditionsbereich durch einen weiteren Ausbau unserer bestehenden Kooperationen, den Abschluss langfristiger Dienstleistungsverträge sowie der Gewinnung neuer Partner. Durch den in 2011 stattgefundenen Zusammenschluss mit der DPD / GeoPost Gruppe wurden dieses Risiko im Paketversand auf ein Minimum reduziert. Durch die installierten Systeme sind die bestehenden Partner stärker in das iloxx-System integriert. Somit können auch qualitative Aussagen über einzelne Speditionen, die ein eventuelles Gegensteuern der iloxx notwendig machen, schneller erkannt werden. Die Fixkosten im Personalbereich könnten bei einem plötzlichen Umsatzrückgang durch die Gestaltung der Arbeitsverträge zumindest mittelfristig reduziert werden. Bereits seit 2007 ist zur Abdeckung des Kumulrisikos für Transportschäden eine Transportversicherung abgeschlossen, die in 2013 fortgeführt wird.
Außerdem legen wir weiterhin einen wesentlichen Schwerpunkt bei der Entwicklung unserer Systeme und den Überwachungstätigkeiten auf die Minimierung von Forderungsausfällen. Die bereits seit langem installierten Sicherungsinstrumente trugen. auch im Berichtsjahr zu einer sehr guten Absicherung der gegebenen Forderungsstruktur bei. Die Forderungskorrekturen waren geringer als geplant und liegen insgesamt auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Wir rechnen im kommenden Jahr mit. einer konstanten Zahlungsmoral unserer Kunden. Wir haben ein stetiges Ausfallrisiko eingeplant. Gegen das Ausfallrisiko wesentlicher Forderungen besteht weiterhin eine Kreditversicherung. Nach unserer Einschätzung ergibt sich daraus auch weiterhin kein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft.
Prognose
Umsatz und Ergebnis zu Beginn des Geschäftsjahres 2013 liegen deutlich über dem Vorjahr.
Auf Grund des prognostizierten anhaltenden Wachstums beim Online-Handel, des für 2013 geplanten weiteren Ausbaus der bestehenden Produkt- und Dienstleistungspalette sowie des in 2011 getätigten Firmenzusammenschlusses, sehen wir für die iloxx AG auch für die kommenden beiden Jahre und darüber hinaus noch substantielle Wachstumspotentiale. Unter stetiger Kostenkontrolle sind im Vergleich zu 2012 ein weiter verbessertes Ergebnis 2013 und weitere Steigerungen in 2014 geplant. In 2011 gewonnene Erfahrungen im Umgang mit der ,,Old Economy" und traditionellen Verladern zeigen, dass auch noch wesentliche Expansionsmöglichkeiten außerhalb des E-Commerce-Umfeldes zu erzielen sind. Hier sowie im Bereich der Lieferung an Privatkunden wird die Gesellschaft 2013 und in den Folgejahren ihre Zielgruppen vergrößern.
Nürnberg, 6. Februar 2013
Volker Hofmann
Matthias Emmel
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der iloxx AG, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamt- darstellung des. Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 6. Februar 2013
MAZARS
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zapp, Wirtschaftsprüfer
Esser, Wirtschaftsprüfer
Bericht
des Aufsichtsrats gemäß § 171 Abs. 2 AktG
und Billigung des Jahresabschlusses der iloxx AG
für
das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember
2012 gemäß § 172 AktG Satz 1.
Der Aufsichtsrat informiert im nachfolgenden Bericht über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2012.
Während des Geschäftsjahres vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 hat der Aufsichtsrat der iloxx AG die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Kontroll- und Beratungsaufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen und die Geschäftsführung, vertreten durch den Vorstand der Gesellschaft, sowohl in seinen Leitungsmaßnahmen als auch in wesentlichen Einzelmaßnahmen überwacht und beratend begleitet. Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung des Unternehmens, bedeutsame Geschäftsvorfälle und Maßnahmen sowie die grundsätzliche Geschäftspolitik unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat hat dabei von seinem Einsichts- und Prüfungsrecht sowie von seinen Zustimmungsvorbehalten Gebrauch gemacht.
Der Aufsichtsrat hat über die Berichte des Vorstands beraten und gemeinsam mit dem Vorstand konstruktiv diskutiert. Die dem Aufsichtsrat auf Grund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte wurden überprüft, mit dem Vorstand erörtert und durch den Aufsichtsrat genehmigt.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats standen dem Vorstand auch außerhalb der Sitzungen beratend zur Verfügung. Der Aufsichtsrat wurde auch zwischen den Sitzungen ausführlich über Projekte und Vorhaben informiert, die für die Gesellschaft eilbedürftig oder von besonderer Bedeutung waren.
Der Aufsichtsrat arbeitet mit sechs Mitgliedern nach eigener Einschätzung effizient, daher wurde auf die Bildung von Ausschüssen verzichtet.
Der Aufsichtsrat hat innerhalb der Berichtsperiode vier ordentliche Sitzungen abgehalten. Schwerpunkt der ordentlichen Sitzungen war die Diskussion über das laufende Geschäft und der Ausbau der Vertriebsmaßnahmen im Kleinkundenkonzept. Bei Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Zielen und Plänen gab der Vorstand ausführliche Erläuterungen in schriftlicher und mündlicher Form ab. Zusammen mit dem Vorstand diskutierte der Aufsichtsrat intensiv über die Gründe für die Abweichungen, so dass zielführende Maßnahmen eingeleitet werden konnten. Daneben wurde der Aufsichtsrat über den aktuellen Stand bei wichtigen Themen wie beim Online-Marketing, Personalplanung, der Kundenneugewinnung und -bindung im Bereich der Profipaketversender, der Umsatzsteigerung im Bereich XXL-Fracht sowie Projekten der IT informiert.
Neben diesen Sitzungen gab es einen sehr regelmäßigen Gedanken- und Informationsaustausch zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstand. Der Aufsichtsrat stand auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen mit dem Vorstand in regelmäßigem Kontakt und war zu jeder Zeit über alle relevanten Entwicklungen, Kennzahlen und Geschäftsvorfälle informiert.
Der Aufsichtsrat lässt sich monatlich und damit regelmäßig auch außerhalb der Sitzungen detailliert über die aktuelle KPI's der Gesellschaft informieren, so dass zu jeder Zeit ein weiteres Hinterfragen der Zahlen und Entwicklungen möglich ist.
Zustimmungspflichtige Geschäftsvorfälle hat der Vorstand anhand ausführlicher Unterlagen jeweils ordnungsgemäß zur Beschlussfassung vorgelegt. Neue zustimmungspflichtige Geschäfte sind vom Aufsichtsrat im Berichtsjahr nicht festgelegt worden. Das Budget für das Geschäftsjahr 2013 wurde geprüft und auf Basis schriftlicher und mündlicher Informationen verabschiedet.
Den Auftrag zur Prüfung des Geschäftsjahres vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 und des Lageberichts der iloxx AG hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats an die Mazars GmbH, Niederlassung Düsseldorf, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erteilt.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden von der Mazars GmbH, Niederlassung Düsseldorf, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss samt Anhang und den Lagebericht geprüft. Dabei lag der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor. Die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts durch den Aufsichtsrat hat keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das große Engagement und die geleistete, erfolgreiche Arbeit im Berichtsjahr.
Der Aufsichtsrat fasst hiermit unter Verzicht auf alle satzungsmäßigen oder gesetzlichen Form- oder Fristvorschriften über die Einberufung oder Abhaltung von Aufsichtsratssitzungen einstimmig mit allen anwesenden Stimmen den Beschluss, dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers zuzustimmen. Der Jahresabschluss ist damit gebilligt und gemäß § 172 Satz 1 Aktiengesetz festgestellt.
Axel Stetenfeld, Aufsichtsratsvorsitzender
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