Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 238622
Vorher
ANNAX Anzeigesysteme GmbH
Eingetragen
11.12.1995
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikHerstellung von mechanischen oder elektromechanischen Signal-, Sicherungs-, Überwachungs- oder Steuergeräten für Schienenwege oder andere VerkehrswegeHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Installation von lnformations-, Kommunikations- und Überwachungssystemen, insbesondere im Bereich des öffentlichen Verkehrs.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Wabtec UK Holdings LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Wabtec UK Holdings Limited
United Kingdom
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ANNAX GmbH

Brunnthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs der ANNAX GmbH im Geschäftsjahr

Die ANNAX GmbH (die „Gesellschaft“) gehört seit dem 1. April 2018 zum Wabtec Konzern, deren oberste Muttergesellschaft die Westinghouse Air Brake Technologies Corporation (Wabtec Corporation), Pittsburgh, Pennsylvania/USA, ist. Innerhalb des Konzerns arbeitet die ANNAX GmbH als Unternehmen zur Entwicklung, Herstellung und zum Vertrieb von mobilen und stationären Fahrgastinformationssystemen in Zügen und S-Bahnen.

Dazu zählen unter anderem Sitzplatzreservierung, Fahrgastzählung, Entertainmentsysteme, Fahrgastsicherheit und Blindeninformation. Die Gesellschaft ist nach DIN ISO 9001:2015, ISO 14001:2015, ISO/TS 22163:2017 zertifiziert.

Alleinige Anteilseignerin der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag die Wabtec UK Holdings Limited, Staffordshire, Vereinigtes Königreich. Die Wabtec UK Holdings Limited und somit auch die ANNAX GmbH gehören zu 100% zum Wabtec Konzern, einem weltweit tätigen Lieferanten für Systeme und Ausrüstungen der Bahnindustrie.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 wird in den US-Konzernabschluss des Wabtec Konzerns, deren oberste Muttergesellschaft die Westinghouse Air Brake Technologies Corporation, Pittsburgh, Pennsylvania/USA, ist, einbezogen.

1.1. Markt- und Branchenentwicklung

Laut dem Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) erzielte die Branche in 2021 mit 12,9 Mrd. Euro einen neuen Umsatzrekord, wobei das Inlandsgeschäft sowie der Export gegenüber dem Vorjahr weiter gewachsen ist. Auch der Auftragseingang wuchs um 19 % gegenüber dem Vorjahr und verzeichnete dank des Nachholgeschäfts aus den Zeiten der Pandemie einen Rekordwert von 16,7 Mrd. Euro.1

1 https://bahnindustrie.info/de/presse/pressemitteilungen/detail/bahnindustrie-starkes-geschaeftsjahr-2021-steht-schwieriger-lieferkettensituation-und-fehlendem-investitionshochlauf-gegenueber

Eine aktuelle Einschätzung des VDB weist jedoch auf die Unsicherheiten in Bezug auf die laufenden Diskussionen des Bundeshaushalts hin. Die Halbjahresbilanz der Branche zeigt eine Verringerung des Umsatzes um 17 % auf 6,5 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr, sowie einen Rückgang der Nachfrage aus dem Ausland um 23 %. Auch die Auftragseingänge der Branche verzeichneten einen Rückgang um 32 % und nunmehr 8,3 Mrd. Euro. Die Branche steht neben der für nichtig erklärten Aufstockung des Klima- und Transformationsfonds nun vor einer zweiten großen Unbekannten: der aktuellen Regierungskrise und damit vor einer unsicheren Diskussion um den Haushaltsentwurf des Bundes.2

2 https://bahnindustrie.info/de/presse/pressemitteilungen/detail/wir-koennen-uns-jetzt-keinen-stillstand-auf-der-schiene-leisten

Im Rahmen des Green Deals der EU-Kommission zur Klimaneutralität bis 2050 wird in der Bahnindustrie weiterhin an einer Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität gearbeitet. Hierbei soll die digitale und klimaschonende Schiene eine große Rolle spielen. Um den Verkehrszielen des Green Deals näher zu kommen, deklarierte die EU-Kommission das Jahr 2021 zum „European Year of Rail“ - dem Jahr der Schiene. Dadurch sollte die Sichtbarkeit des Bahnsektors weiter gesteigert werden.

Die ANNAX GmbH verfolgt das Ziel, am Marktwachstum mit verschiedenen Initiativen und einer Stärkung der Marktpräsenz zu partizipieren

1.2. Umsatzstruktur

Der Umsatz der ANNAX GmbH beläuft sich im Zeitraum 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 56.148 (Vorjahr TEUR 54.067). Dies entspricht einem Zuwachs von 3,9 %.

Die Umsatzerlöse setzen sich zu 49 % aus Inlands- und zu 51 % aus Auslandsumsätzen zusammen. Von den Auslandsumsätzen entfallen 21 % auf das EU-Ausland und 30 % auf Drittländer. 96 % des Umsatzes bezieht sich auf den Verkauf von Passagierinformationssystemen und 4 % auf die Erbringung von Entwicklungsleistungen.

1.3. Personelle Verhältnisse

Zum Stichtag 31. Dezember 2021 waren bei der ANNAX GmbH 162 Personen (Vorjahr: 137) beschäftigt einschließlich eines vor Ort ansässigen Geschäftsführers.

Davon waren 106 Mitarbeiter (Vorjahr: 94) im operativen Bereich und 56 Mitarbeiter (Vorjahr: 43) im administrativen Bereich tätig.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Annax GmbH innerhalb der Wabtec Gruppe sind der Umsatz und das EBIT nach US GAAP, wie sie in der Wabtec Gruppe angewendet werden. Die wesentlichen Unterschiede zwischen der Rechnungslegung nach HGB und nach US GAAP betreffen dabei Ansatz und Bewertung in der Umsatzlegung mit Auswirkungen auf die Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf der Aktivseite der Bilanz sowie von Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Weiterhin ergeben sich Bewertungsunterschiede bei den Rückstellungen von Gewährleistungsrisiken und Pensionen. Die Umsatzlegung nach US-GAAP erlaubt den Percentage of Completion-Ansatz, der nach HGB nicht zulässig ist. Nach den handelsrechtlichen Grundsätzen des HGB erfolgt der Ansatz von Erlösen aus langfristigen Fertigungsaufträgen nach der Completed-Contract-Methode erst mit vollständiger Fertigstellung und Abnahme des Vertragsgegenstands.

Im Weiteren werden zusätzliche Indikatoren wie z.B. Non-Conformity Reports, On-Time Delivery, Mitarbeiterfluktuation oder die Anzahl an sicherheitsrelevanten Vorkommnissen evaluiert. Diese nichtfinanziellen Leistungsgrößen dienen allerdings nicht als Steuerungsindikatoren.

2.2. Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Vorräte haben sich im Geschäftsjahr von TEUR 12.005 auf TEUR 17.366 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf den steigenden Auftragsbestand in einem unsicheren Beschaffungsumfeld hinsichtlich Verfügbarkeiten und einer volatilen Preispolitik der Lieferanten, sowie der weiteren Anarbeitung der laufenden Projekte zum Stichtag zurückzuführen.

Die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 3.658 auf TEUR 5.495 begründet sich hauptsächlich durch ein geringeres abrechenbares Projektvolumen zum Bilanzstichtag gegenüber dem 31. Dezember 2020.

Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 1.768 auf TEUR 3.244 betrifft Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.244) sowie sonstige Forderungen (TEUR 1.000), der im Wesentlichen aufgrund späterer Abrechnungen innerhalb des Konzerns zurückzuführen ist.

Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen von TEUR 3.174 auf TEUR 10.276 ist im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Rückstellung für Gewährleistungsrisiken (Anstieg um TEUR 3.847 ggü. Vorjahr) sowie der Anstieg für Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen (Anstieg um TEUR 2.841 ggü. Vorjahr).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind um TEUR 1.146 auf TEUR 5.821 gesunken, was im Zusammenhang steht mit einer Veränderung im Zahlungsmanagement.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten im Verbundbereich um TEUR 10.801 auf TEUR 18.421 ist hauptsächlich auf einen Anstieg der Konzernumlagen sowie auf ein kurzfristig aufgenommenes Cash Pool Darlehen zurückzuführen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Kundenbestellungen stiegen um TEUR 3.103 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.208 projekt- und auftragsbedingt an.

2.3. Finanzlage

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind stichtagsbedingt von TEUR 3.258 auf TEUR 756 gesunken.

Die Gesellschaft ist finanziell in den Cash Pool der Wabtec-Gruppe eingebunden, deren Cash Pool-Führerin die Wabtec Netherlands B.V., Ede/Niederland ist. Daneben werden von den Kunden vertraglich vereinbarte Anzahlungen angefordert und verbucht.

Zum 31. Dezember 2021 bestehen gegenüber der Gesellschaft Wabtec Netherlands B.V. sowohl eine kurzfristige Forderung in Höhe von TEUR 1.000 (Vj. TEUR 500) als auch Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von TEUR 4.000 (Vj. TEUR 0). Das Guthaben im Vorjahr begründete sich mit der Konzernvorgabe, Bankguthaben über TUSD 500 an die Cash-Pool-Führerin über den Bilanzstichtag hinweg abzuführen. Im Berichtsjahr wurde über den Bilanzstichtag die Verbindlichkeit aufgenommen, um bis zum Bilanzstichtag fällige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu begleichen.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war dadurch jederzeit gewährleistet. Zudem hat sich die Muttergesellschaft, die Westinghouse Air Brake Technologies Corporation, Pittsburgh, Pennsylvania/USA, auf Grund der wirtschaftlichen Lage der ANNAX GmbH innerhalb der Wabtec Gruppe verpflichtet, für finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft im Rahmen einer Patronatserklärung mit Gültigkeit bis zum 31.Dezember 2026 einzustehen. Wir verweisen auf die Ausführungen zu bestandsgefährdenden Risiken in Abschnitt 3. Chancen und Risiken.

Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.938, davon aus Mietvertrag Standort Brunnthal TEUR 3.805 und Leasingverträgen für Fahrzeuge von TEUR 132.

2.4. Ertragslage

Die Umsatzerlöse liegen mit TEUR 56.148 leicht über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 54.067), da insbesondere vermehrt Umsätze mit Kunden in Drittländern erzielt wurden. Die Prognose aus dem Vorjahr mit einer erwarteten Umsatzsteigerung von 10-15 % konnte aufgrund verspäteter und volumenbedingt weniger Auftragseingängen nicht erreicht werden.

Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Umsatzerlösen inklusive der Bestandsveränderung) hat sich von 64 % auf 87 % erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf erhöhte Beschaffungspreise am Markt sowie auf einen signifikanten Mehraufwand beim Zukauf von externen Leistungen, insbesondere aus dem Bereich der Ingenieursdienstleistungen, zurückzuführen.

Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand zu Umsatzerlösen inklusive Bestandsveränderung) hat sich von 15 % auf 18 % erhöht. Grund dafür sind im Wesentlichen die gestiegene Mitarbeiteranzahl sowie jährliche Gehaltssteigerungen im Vergleich zur Vor- periode.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren im Wesentlichen geprägt von einem erheblichen Anstieg der Gewährleistungskosten TEUR 4.112 (Vorjahr TEUR 384), der Fracht- und Logistikkosten TEUR 626 (Vorjahr TEUR 462), sowie ebenfalls deutlich gestiegenen Konzernumlagen i.H.v. TEUR 5.314 (Vorjahr TEUR 2.036), die insbesondere auch Management Fees beinhalten, sowie einem Anstieg des Mietaufwands für den Standort in Brunnthal (TEUR 953 im Vergleich zum Vorjahr TEUR 676). Die Aufwendungen für Währungsumrechnung beliefen sich in 2021 auf TEUR 310 (Vorjahr TEUR 81).

Das EBIT beläuft sich auf TEUR -17.449 und liegt somit unter Vorjahresniveau (TEUR -2.323), sowie unter dem erwarteten Anstieg von 10 bis 15 %. Der überdurchschnittliche Rückgang des EBIT ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Materialaufwandsquote sowie den vermehrt zugekauften Leistungen zurückzuführen, die zudem auch noch negativ durch die inflationäre Entwicklung auf der Beschaffungsseite beeinflusst wurde.

Für das Geschäftsjahr 2021 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -17.685 (Vorjahr: TEUR -1.207).

Die Geschäftsführung bewertet den Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2021 als nicht zufriedenstellend.

3. Chancen und Risiken

Wesentliche Chancen sieht die ANNAX GmbH vor allem in den nachfolgenden Faktoren.

Die ANNAX GmbH verfügt über langjährige Markt- und Kundenerfahrung im Bereich Fahrgastinformations-Systeme und bietet dementsprechende Produkte, Systeme und Dienstleistungen an. Die Tochtergesellschaften der ANNAX GmbH stellen einen Zugang zu Märkten in der Schweiz und China her, was zusätzliche wirtschaftliche Chancen eröffnen kann.

Die Eingliederung der ANNAX GmbH in den Wabtec Konzern kann neue Märkte eröffnen, da Wabtec stark im Bahnsektor wirkt. Chancen ergäben sich auch durch die laufende Digitalisierung in der Bahnindustrie, welche eine gute Möglichkeit für die ANNAX GmbH darstellen kann, neue Märkte zu erschließen.

Die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen im Transportsektor kann die Möglichkeit bieten, Produkte und Dienstleistungen in Richtung Nachhaltigkeit zu optimieren, dass das Unternehmensimage stärken und neue Kunden anziehen kann.

Schließlich biete die globale Expansion, besonders in aufstrebenden Märkten, zusätzliche Wachstumschancen, indem ANNAX ihre Expertise und Produkte in Regionen mit steigender Nachfrage nach modernen Bahnsystemen einbringe, was zu einer Diversifizierung der Einnahmequellen führen könnte.

Die Risiken der ANNAX GmbH werden hauptsächlich durch folgende Faktoren bestimmt:

Die ANNAX GmbH ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Der Jahresabschluss wurde dennoch unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über den konzerninternen Cash-Pool mit der Wabtec Netherlands B.V., Ede/Niederlande.

Aufgrund der bilanziellen Überschuldung, Jahresfehlbeträgen sowie negativen operativen Cash-Flows in den Geschäftsjahren 2022, 2023 und 2024 und auch aufgrund der im Prognosezeitraum geplanten negativen Cash-Flows ist die Gesellschaft weiterhin auf die finanzielle Unterstützung aus dem Cash-Pool angewiesen. Da die Cash-Pool Verbindlichkeiten nicht auf einer formellen vertraglichen Regelung zur dauerhaften Finanzierung beruhen und damit kurzfristig fällig gestellt werden könnten, hat die Westinghouse Air Brake Technologies Corporation, Pittsburgh, Pennsylvania/USA am 16. Januar 2025 eine Patronats- und Rangrücktrittsvereinbarung zugunsten der ANNAX GmbH ausgesprochen, in der sie sich verpflichtet, die Gesellschaft im Prognosezeitraum so finanziell auszustatten, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen. Die Patronats- und Rangrücktrittsvereinbarung ist betraglich unbegrenzt und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist die ANNAX GmbH daher von der finanziellen Unterstützung der Westinghouse Air Brake Technologies Corporation abhängig. Insofern liegt ein bestandsgefährdendes Risiko vor.

Die geopolitischen Risiken nehmen weiter zu. Während der im Jahr 2022 begonnene Russland-Ukraine Krieg noch nicht beendet ist, kommt es in Asien zu immer neuen Spannungen zwischen China und Taiwan, und im Nahen Osten drohen neue Eskalationsspiralen. Je nach weiterem Verlauf sind negative Effekte auf die Weltwirtschaft nicht auszuschließen, die insbesondere Deutschland als Exportnation treffen könnten.

Die Einführung von Handelszöllen durch die USA stellt ein Risiko für die Annax GmbH dar. Diese Zölle könnten potenziell die Kosten für importierte Rohstoffe und Komponenten, insbesondere auf den Import der Produkte der Schwestergesellschaft in China, erhöhen, was wiederum die Produktionskosten und die Preisgestaltung beeinflussen könnte. Darüber hinaus könnten Vergeltungsmaßnahmen der Europäischen Union zu weiteren Unsicherheiten und Marktverwerfungen führen. Die genauen Auswirkungen dieser Zölle auf die europäische Wirtschaft und speziell auf die Annax GmbH sind schwer vorherzusagen, da sie von einer Vielzahl von Faktoren abhängen, einschließlich der Reaktionen der Handelspartner und der Anpassungsfähigkeit der Lieferketten. Es ist jedoch zu erwarten, dass solche Handelsbarrieren sowohl direkte als auch indirekte Effekte auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Marktposition des Unternehmens haben könnten. Das Thema wird auf Wabtec Gruppen-Ebene fortlaufend bewertet.

Steigende Beschaffungskosten außerhalb der Handelszölle am Rohstoffmarkt sowie inflationsbedingte Kostensteigerungen sollen durch kundenseitige Preisanpassungen und Nutzung von Energieeinsparpotenzialen (z. B. durch die in 2023 am Standort Brunnthal in Betrieb genommene Photovoltaikanlage) kompensiert werden.

Die langjährigen Geschäftsbeziehungen und das gute Forderungsmanagement dämmen das Ausfallrisiko erheblich ein. Geschäfte in Ländern mit wirtschaftlichem und/oder politischem Risiko werden durch Dokumenteninkasso oder Akkreditive abgesichert. Das Währungsrisiko für Warenverkäufe kann ebenfalls als minimal eingestuft werden, da die Schwankungen durch Devisentermingeschäfte abgesichert werden.

Trotz kontinuierlich weiterverfolgter Verbesserungsmaßnahmen können Qualitätsprobleme nicht vollständig ausgeschlossen werden. Zudem können Lieferverzögerungen und/oder Qualitätsprobleme bei zugelieferten Teilen zu Störungen in der Produktion und zu Ertragseinbußen führen.

Als ein wesentliches Risiko wird der Fachkräftemangel gesehen. Dies äußert sich dadurch, dass Vakanzen lange unbesetzt bleiben können. Auch das steigende Lohn- und Gehaltsniveau bergen ein gewisses Kostenrisiko. Um nicht an Produktivität einbüßen zu müssen, wird am Standort Brunnthal in Prozessoptimierung, Digitalisierung und Automatisierung investiert.

Durch die derzeit ausgeprägte Ungewissheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Folgen der geopolitischen Unsicherheiten unterliegt die Einschätzung des Ausmaßes der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer erhöhten Unsicherheit.

4. Prognose

Der vorliegende Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf Prognosen des Managements hinsichtlich der künftigen Entwicklung der ANNAX GmbH beruhen. Diesem Prognosebericht liegen Einschätzungen zugrunde, die das Management anhand sämtlicher zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichtes verfügbarer Informationen getroffen hat. Berücksichtigt wurden insbesondere Annahmen zur künftigen Entwicklung des internationalen Bahntechnik-Marktes, sowie die spezifischen Geschäftserwartungen der Geschäftsbereiche des Unternehmens. Die getroffenen Aussagen unterliegen Risiken und Chancen, welche nicht vollständig kontrolliert und gesteuert werden können.

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TEUR Ist Vorläufig/ ungeprüft Vorläufig/ ungeprüft Vorläufig/ ungeprüft Budget
Kennzahlen 2021 2022 2023 2024 2025
Umsatz 56.148 62.342 66.986 69.036 73.648
EBIT -17.449 -7.328 -2.895 880 9.795

Die Geschäftsjahre 2022 sowie 2023 waren einerseits durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sowie den Russland-Ukraine-Konflikt geprägt, was sich auch für die ANNAX GmbH über die Einkaufspreisentwicklung, den Verhandlungsdruck von Lieferanten oder die Materialverfügbarkeit auf dem Beschaffungsmarkt bemerkbar machte. Andererseits haben ein steigendes Umsatzvolumen und konsequentes Effizienz- und Kostenmanagement zu einer stetig positiven Entwicklung sowohl der Topline, als auch des EBITs geführt. Die Produkte und Dienstleistungen der ANNAX GmbH bedienen zahlreiche der aktuellen Megatrends im makroökonomischen Geschehen, wie Digitalisierung, Urbanisierung, Klimawandel oder Nachhaltigkeit. Dies wird in der Entwicklung der Umsätze der letzten Jahre deutlich.

Im abgeschlossenen Berichtszeitraum 2021 bis 2024 sind die Umsätze der ANNAX GmbH von TEUR 56.148 auf (vorläufig) TEUR 69.036 gestiegen. Dieses Wachstum war vornehmlich getrieben durch zwei der drei großen OEM (Original Equipment Manufacturer) Kunden, die Zug-Bauer Alstom und Siemens, aber auch durch die Deutsche Bahn, welche als Zug-Betreiber im Aftermarket Geschäft den größten Kunden darstellt. Die großen umsatztreibenden Projekte waren z.B. die Stuttgarter S-Bahn oder die Niederflur-Straßenbahn in Duisburg aus dem Hause Alstom. Die Aufträge von Siemens haben besonders durch Projekte wie die Londoner U-Bahn oder die Velaro Plattform, den besser als „Inter City Express“ (ICE) bekannten, transeuropäischen Hochgeschwindigkeitszug, zur Umsatzentwicklung beigetragen. Wachstum in den Umsätzen mit Ersatzteil-Verkäufen, sowie der Wartung und Überarbeitung der Züge der ICE Flotte wirken sich durch das margenstärkere Aftermaket Geschäft (im Vergleich zu OEM) besonders positiv auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern aus.

Ähnlich den Umsätzen hat sich auch das EBIT der ANNAX GmbH kontinuierlich verbessert, was sich in der Entwicklung von TEUR -7.328 in 2022 zu TEUR 880 in 2024 zeigt. Ein Fokus auf effizienzsteigernde Maßnahmen im Rahmen des Lean Transformation Managements unterstützt den positiven Ergebniseffekt.

Der Wabtec Konzern legt großen Wert auf effiziente Arbeitsabläufe und die nachhaltige Verbesserung der Produktivität. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Verbesserung des Materialeinsatzes, sowie der Verringerung der benötigten Stunden für Arbeitsabläufe. Beispielsweise werden einmal pro Jahr sogenannte Value-Stream Analysen durchgeführt, woraus bis zu einwöchige „Kaizen“-Workshops resultieren. Eine Value Stream Analyse zerlegt Wertschöpfungsketten in ihre Bestandteile und analysiert, in welchen (Teil-) Bereichen Verbesserungspotential zu finden ist. In Kaizen Workshops arbeiten zahlreiche Teilnehmer unterschiedlicher Abteilungen in sehr fokussierter Form daran, diese Verbesserungspotentiale in der Realität umzusetzen und somit einen Effizienzgewinn für die Arbeitsabläufe der Firma zu erzielen.

Zusätzlich trägt auch das Auslaufen von Altprojekten zu einer positiven EBIT Entwicklung bei. Das Volumen der Arbeiten auf Altprojekten hat in den Jahren 2022 bis 2024 stetig abgenommen. Qualitative Probleme hatten in der Vergangenheit öfters zu nötigen Retrofits oder Kundenclaims geführt. Bei vielen dieser Altprojekten wurden Ingenieurs- oder Projekt Management-Leistungen erbracht, welche nicht zusätzlich abgerechnet werden konnten, da sie in die Gewährleistungs-Verpflichtungen der ANNAX GmbH fallen. Im Rahmen der nachhaltigen Verbesserung des Entwicklungsprozesses konnten solche Probleme minimiert werden, wodurch wiederum weniger Kosten für Nacharbeiten in Verbindung mit fehlerhaften Produkten anfielen.

Für das Jahr 2025 wird ein nahezu identisches Umsatzwachstum, gemessen am Mittelwert 2022 bis 2024, prognostiziert, was auch den Erwartungen des Wabtec Konzerns an die ANNAX GmbH entspricht. In Verbindung mit den genannten Maßnahmen ergibt sich daraus eine signifikant gestiegene EBIT Prognose in Höhe von 9.795 TEUR.

Zur Stärkung der Eigenkapitalposition wurde zudem eine Eigenkapitalrücklage durch die Muttergesellschaft, der Wabtec UK Holdings Ltd., Staffordshire/Vereinigtes Königreich, in Höhe von TEUR 20.000 im Jahr 2024 durchgeführt. Damit konnte die Verbindlichkeit gegenüber der Cashpool-Führerin von TEUR 23.000 per 31. Dezember 2023 auf TEUR 10.353 zum 31. Dezember 2024 zurückgeführt werden.

Der Auftragsbestand per Ende 2024 in Höhe von TEUR 178.600 ermöglicht bei einem vergleichbaren Umsatzvolumen wie in 2021 eine Auslastung von annähernd drei Jahren. Der Anstieg des Auftragsbestands in 2024 gegenüber 2021 ist zum großen Teil dem Projekt S-Bahn München zuzuschreiben (TEUR 64.500), wofür die ANNAX GmbH im Jahr 2024 die Ausschreibung gewann.

Diese Prognosen für die Entwicklung der Geschäftsfelder basieren auf den Erwartungen zu Markt- und Wettbewerbsentwicklungen sowie dem Umsetzungserfolg von geplanten Maßnahmen. Die zukünftige Entwicklung unterliegt allerdings der Unvorhersehbarkeit.

5. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

5.1. Risikomanagementziele und -methoden

Hinsichtlich der Vermeidung von Risiken, beschäftigt sich das Unternehmen im Rahmen eines Überwachungssystems im Wesentlichen mit dem frühzeitigen Erkennen von möglichen Risiken in den Bereichen Absatz, Beschaffung und Produktion. Risiken im Zusammenhang mit den Finanzinstrumenten erstrecken sich ausschließlich auf den Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Ein Kreditmanagementsystem ist im Einsatz. Durch Überwachung von Kreditlinien und Anwendung des Risikoüberwachungssystems sichert das Unternehmen Zahlungsausfallrisiken ab. Die Gesellschaft wird regelmäßig nach ISO 9001 und ISO 14001 sowie nach dem erweiterten bahnspezifischen Qualitätsmanagementsystem IRIS zertifiziert, so dass die Risiken aus den Arbeits- und Prozessabläufen weiter minimiert wurden. Für etwaige Projekt- bzw. Gewährleistungsrisiken wurde eine ausreichende Risikovorsorge durch Rückstellungsbildung vorgenommen. Außerdem verfügt die Gesellschaft über eine entsprechende Versicherung für die Abdeckung von Material- und Personalschäden. Das Personal der ANNAX GmbH wird durch gezielte Schulungen laufende unterstützt, um die Herausforderungen des Marktes zu meistern.

5.2. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung der Produkte Fahrgastinformationssysteme sind das Ergebnis der Aktivitäten aus dem Bereich Engineering mit Bezug auf Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung belaufen sich für das Wirtschaftsjahr 2021 auf TEUR 953 (Vorjahr TEUR 341). Der Anstieg der F&E Kosten resultierte aus einer Intensivierung der durch den Konzern vorgegebenen Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten im Bereich der Produktlinie Fahrgast-Informations-Systeme.

Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeiten der ANNAX GmbH im Jahr 2021 war die Weiterentwicklung von Soft- und Hardware-Produkte für den Bereich Nah- und Fernverkehr. Die ANNAX GmbH ist bestrebt, eine moderne, leistungsfähige und standardisierte Kommunikationsarchitektur für die ÖV-Bereiche Fahrzeug, Echtzeit Kommunikations- und Auskunftsplattformen sowie kundeneigene Endgeräte zu entwickeln.

Das Ziel der Forschung und Entwicklung ist auch in Zukunft neue Produkte zu entwickeln und somit den weiteren Unternehmenserfolg sicher zu stellen.

5.3. Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen i. S. d 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB.

 

Brunnthal, 4. Juni 2025

ANNAX GmbH

Die Geschäftsführer

Olivier Caurette

John Mastalerz

David Michael Seitz

Christophe Fevre

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ANNAX GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ANNAX GmbH, Brunnthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ANNAX GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt „(1) Allgemeine Angaben“ des Anhangs und in Abschnitt „3. Chancen uns Risiken“ des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft aufgrund der bilanziellen Überschuldung, Jahresfehlbeträgen sowie negativen operativen Cash-Flows in den Geschäftsjahren 2022, 2023 sowie 2024 und auch aufgrund der im Prognosezeitraum geplanten negativen Cash-Flows weiterhin auf die finanzielle Unterstützung aus dem Cash-Pool angewiesen ist. Da die Cash-Pool Verbindlichkeiten nicht auf einer formellen vertraglichen Regelung zur dauerhaften Finanzierung beruhen und damit kurzfristig fällig gestellt werden können, hat die Westinghouse Air Brake Technologies Corporation, Pittsburgh, Pennsylvania/USA, am 16. Januar 2025 eine Patronats- und Rangrücktrittsvereinbarung zugunsten der ANNAX GmbH ausgesprochen, in der sie sich verpflichtet, die Gesellschaft im Prognosezeitraum finanziell so auszustatten, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen. Die Patronats- und Rangrücktrittsvereinbarung ist betraglich unbegrenzt und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist die Gesellschaft daher von der finanziellen Unterstützung der Westinghouse Air Brake Technologies Corporation, Pittsburgh, Pennsylvania/ USA, abhängig.

Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 4. Juni 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hällmeyer, Wirtschaftsprüfer

Mnich, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

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31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 89.782,00 68.099,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 14.977,00
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 120.001,00
89.785,00 203.077,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 87.048,00 15.668,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 229.569,00 276.908,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 59.638,13
316.617,00 352.214,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.465.000,00 6.465.000,00
2. Beteiligungen 153,39 153,39
6.465.153,39 6.465.153,39
6.871.555,39 7.020.444,52
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.960.747,51 7.448.428,37
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.081.484,11 969.070,36
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.227.036,84 3.588.138,94
4. Geleistete Anzahlungen 96.633,89 0,00
17.365.902,35 12.005.637,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.494.951,24 9.152.767,25
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.243.719,37 1.475.791,24
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.448.888,74 1.055.739,59
11.187.559,35 11.684.298,08
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.257.872,42
755.947,21
29.309.408,91 26.947.808,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.766,59 17.340,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.311.226,75 0,00
40.583.957,64 33.985.592,69

Passiva

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31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 746.753,82 746.753,82
III. Gewinnvortrag 12.426.585,99 13.633.659,32
IV. Jahresfehlbetrag -17.684.566,56 -1.207.073,33
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.311.226,75 0,00
0,00 13.373.339,81
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 783.680,00 729.834,00
2. Sonstige Rückstellungen 10.275.571,75 3.174.101,28
11.059.251,75 3.903.935,28
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 433.104,91 75.432,11
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.207.580,76 1.104.358,49
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.820.518,68 6.967.473,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.420.687,17 7.619.881,73
5. Sonstige Verbindlichkeiten 642.814,37 941.172,27
davon aus Steuern EUR 156.694,77 (Vj. EUR 533.055,68)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 31.283,15 (Vj. EUR 21.534,02)
29.524.705,89 16.708.317,60
40.583.957,64 33.985.592,69

Gewinn- und Verlustrechnung für 2021

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2021 2020
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 56.147.968,05 54.066.816,84
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.207.948,50 2.344.193,35
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.192.154,57 512.089,02
59.548.071,12 56.923.099,21
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 34.642.334,03 33.707.760,78
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 16.024.105,22 2.606.805,31
50.666.439,25 36.314.566,09
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.933.746,62 7.394.429,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.590.056,05 1.264.908,11
davon für Altersversorgung EUR 10.395,89 (Vj. EUR 11.865,73)
10.523.802,67 8.659.337,47
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 331.350,00 383.461,36
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.475.541,59 13.889.470,36
8. Erträge aus Beteiligungen 0,74 1.519.238,60
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 1.519.238,60)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 162.867,88 94.572,12
davon Erträge aus Abzinsung EUR 162.159,28 (Vj. EUR 63.818,43)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 395.983,68 418.689,73
davon an verbundene Unternehmen EUR 119.666,04 (Vj. EUR 119.666,04)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 67.856,00 (Vj. EUR 65.291,00)
-233.115,06 1.195.120,99
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 74.562,51
12. Ergebnis nach Steuern -17.682.177,45 -1.203.177,59
13. Sonstige Steuern 2.389,11 3.895,74
14. Jahresfehlbetrag -17.684.566,56 -1.207.073,33

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

(1) Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der ANNAX GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und unter dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt, jedoch ist Gesellschaft zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet, und es liegt ein bestandsgefährdendes Risiko vor. Die Geschäftsführung geht unter Berücksichtigung der von der Westinghouse Air Brake Technologies Corporation (Wabtec Corporation), Pittsburgh, Pennsylvania/USA, ausgesprochenen Patronats- und Rangrücktrittsvereinbarung von einer positiven Fortführungsprognose für das Unternehmen aus. Bezüglich der bestandsgefährdeten Risiken wird auf den Abschnitt „Chancen und Risiken“ des Lageberichts verwiesen. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft ist unter der Firma ANNAX GmbH mit Sitz in Brunnthal im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 238622 eingetragen.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Methoden der Bilanzierung und Bewertung sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bestehend aus Fertigungs-, sowie Material Einzel- und Gemeinkosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Finanzanlagen bestehend aus Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Bei den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. In den Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die einzubeziehenden Fertigungs- und Materialgemeinkosten enthalten. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt und erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Netto-Forderungen zum Bilanzstichtag Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalbeträgen ausgewiesen.

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Ausgaben angesetzt, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit des folgenden Geschäftsjahres darstellen.

Die Pensionsverpflichtungen wurden werden auf Grundlage der „Richttafeln 2018G" von Dr. Heubeck unter Berücksichtigung eines Durchschnittszinssatzes nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) sowie zukünftiger Renten- und Gehaltssteigerungen ermittelt. Bei der Bewertung für das Jahr 2021 wurde für das Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method), ein Zinssatz von 1,87 % (Vorjahr 2,30 %) für 10 Jahre gem. RückAbzinsV, zukünftige Einkommenssteigerungen von jährlich 2,50 % (Vorjahr 2,50 %) sowie zukünftige Rentenerhöhungen von jährlich 2,00 % (Vorjahr 1,80 %) angenommen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB, bezogen auf den Zinssatz berechnet aus dem Durchschnitt der vergangenen sieben Geschäftsjahre mit 1,35 % (Vorjahr 1,60 %), beläuft sich zum 31.12.2021 auf EUR 68.682. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.

Die Rückstellungen für Jubiläen werden mit dem Barwert unter Anwendung der PUC - Methode (projected unit credit method) angesetzt. Für das Jahr 2021 wurde ein Zinssatz von 1,35 % (Vorjahr 1,60 %) und ein Gehaltstrend von 3,0 % (Vorjahr 2,5 %) angenommen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag in EUR umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

(3) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2021 ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

Bei den Immateriellen Vermögensgegenständen werden entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte zwischen 1 und 5 Jahren abgeschrieben. Bei den Sachanlagen werden Technische Anlagen und Maschinen zwischen 1 und 15 Jahren, Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zwischen 2 und 14 Jahren abgeschrieben.

Angaben zum Anteilsbesitz:

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Firmenname/Sitz Beteiligung Jahresergebnis 2021 Eigenkapital zum 31.12.2021
in % in EUR in EUR
ANNAX Schweiz AG, Bern, Schweiz 100,00% 28.839,80 1.135.650,00
ANNAX (Suzhou) Rail Systems Co. Ltd., Suzhou, China 100,00% 3.704.388,00 15.580.127,00

Die Restlaufzeiten der Forderungen und Sonstige Vermögenstände sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt:

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2021 2021 2021
Forderungen Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
von 1 Jahr größer 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.494.951,24 5.494.951,24
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.243.719,37 3.243.719,37
Sonstige Vermögensgegenstände 2.448.888,74 1.698.953,43 749.935,31
11.187.559,35 10.437.624,04 749.935,31
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2020 2020 2020
Forderungen Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
von 1 Jahr größer 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.152.767,25 9.152.767,25
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.475.791,24 1.475.791,24
Sonstige Vermögensgegenstände 1.055.739,59 1.045.352,66 10.386,93
11.684.298,08 11.673.911,15 10.386,93

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.243 enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.243 (Vorjahr TEUR 976) sowie sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 1.000 (Vorjahr TEUR 500) im Rahmen des Cash Poolings.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 200.000 und wird wie folgt gehalten:

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Wabtec UK Holdings Limited, Staffordshire, Vereinigtes Königreich 100 %

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Verpflichtungen aus Gewährleistungen TEUR 5.422, ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 3.640, Rückstellungen für Personalkosten TEUR 715, Beratungs-, Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 180 sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 318.

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

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2021
Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
EUR von 1 Jahr von 1 Jahr bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 433.104,91 433.104,91
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.207.580,76 4.207.580,76
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.820.518,68 5.820.518,68
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.420.687,17 14.322.126,17 4.098.561,00
Sonstige Verbindlichkeiten 642.814,37 642.814,37
29.524.705,89 25.426.144,89 4.098.561,00
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2020
Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
EUR von 1 Jahr von 1 Jahr bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 75.432,11 75.432,11
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.104.358,49 1.104.358,49
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.967.473,00 6.967.473,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.619.881,73 3.640.986,77 3.978.894,96
Sonstige Verbindlichkeiten 941.172,27 941.172,27
16.708.317,60 12.729.422,64 3.978.894,96

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 18.421 (Vorjahr TEUR 7.620) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 4.099 (Vorjahr TEUR 3.979) für ein langfristiges Darlehen sowie kurzfristige Verbindlichkeiten aus Cash Pool Darlehen über TEUR 4.000 (Vorjahr TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen für Lieferungen und Leistungen betreffen TEUR 10.322 (Vorjahr TEUR 3.641).

Zur Absicherung wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgetreten (Globalzession).

(4) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden überwiegend durch den Verkauf Fahrgastinformationssystemen erzielt. Sie gliedern sich wie folgt auf:

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01.01.-31.12.2021 01.01.-31.12.2020
TEUR TEUR
Deutschland 27.474 26.967
EU-Ausland 11.925 14.349
Drittland 16.861 12.899
Skonti -112 -148
Summe 56.148 54.067

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 249 (Vorjahr TEUR 35), sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr TEUR 517), die im Wesentlichen aus rückwirkend erhaltenen Lieferantenboni von TEUR 45 (Vorjahr TEUR 0) bestehen, enthalten.

Hervorzuheben sind bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen die Gewährleistungskosten TEUR 4.112 (Vorjahr TEUR 384) und Fracht- und Logistikkosten TEUR 626 (Vorjahr TEUR 462), sowie TEUR 5.314 (Vorjahr TEUR 2.036) für Konzernumlagen, als auch TEUR 953 (Vorjahr TEUR 676) Mietaufwand für den Standort in Brunnthal. Die Aufwendungen für Währungsumrechnung beliefen sich in 2021 auf TEUR 310 (Vorjahr TEUR 81).

(5) Sonstige Angaben

Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge

Das Geschäftsführungsorgan der Gesellschaft besteht aus den folgenden Personen:

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Geschäftsführer: Jan Elbert (ausgeschieden am 20. Januar 2023)
Geschäftsführer: Olivier Caurette (bestellt seit 23. Januar 2023), Managing Director, (CEO)
Geschäftsführer: John Mastalerz, Senior Vice President Finance, Wabtec Corp.
Geschäftsführer: David Michael Seitz, Corp. Vice President Legal, Wabtec Corp.
Geschäftsführer: Christophe Fevre, Managing Director, (Director Productline Passenger Information Systems & CCTV)

Da nur ein Geschäftsführer Bezüge seitens der Gesellschaft bezieht, kann auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet werden.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

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2021 2020
Gewerbliche Arbeitnehmer 102 85
Angestellte Arbeitnehmer 50 40
Beschäftigt i. S. d. §267 Abs. 5 HGB 152 125
Aushilfen 0 1
Mitarbeiter 152 126

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Außerbilanzielle Geschäfte, Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.938, davon aus Mietvertrag Standort Brunnthal TEUR 3.805 und Leasingverträgen für Fahrzeuge von TEUR 132 über die nächsten 5 Jahre.

Abschlussprüferhonorar

Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen betreffend das Geschäftsjahr 2021 beträgt TEUR 114.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist verbundenes Unternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB zur Wabtec Corporation, Pittsburgh, Pennsylvania/USA, und ihren mittelbaren und unmittelbaren Tochterunternehmen.

Die ANNAX GmbH wird in den Konzernabschuss der Wabtec Corporation für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis einbezogen.

Der Konzernabschluss nach US-GAAP wird unter www.wabtec.com veröffentlicht und hat für die ANNAX GmbH befreiende Wirkung im Hinblick auf die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag wurde im Jahr 2024 eine Eigenkapitalmaßnahme in Form einer Rücklage in Höhe von 20.000.000,00 EUR vorgenommen. Damit konnte die Verbindlichkeit gegenüber der Cashpool-Führerin von TEUR 23.000 per 31. Dezember 2023 auf TEUR 10.353 zum 31. Dezember 2024 zurückgeführt werden.

Am 16. Januar 2025 hat die Westinghouse Air Brake Technologies Corporation, Pittsburgh, Pennsylvania/USA eine Patronats- und Rangrücktrittsvereinbarung zugunsten der ANNAX GmbH ausgesprochen, in der sie sich verpflichtet, die Gesellschaft im Prognosezeitraum so finanziell auszustatten, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen. Die Patronats- und Rangrücktrittsvereinbarung ist betraglich unbegrenzt und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026.

Der Kriegsausbruch in der Ukraine und der damit verbundenen Inflation sowie die Corona-Pandemie und den staatlichen Eindämmungsmaßnahmen haben eine bedeutende Beeinträchtigung der Wirtschaft sowie der wirtschaftlichen Entwicklung auch in Deutschland nach sich gezogen. Bezüglich der Auswirkungen auf die Gesellschaft verweisen wir auf die Berichterstattung in Kapitel 3 im Lagebericht.

Daneben sind nach dem Bilanzstichtag keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von besonderer Bedeutung für die Vermögens, Finanz und Ertragslage sind.

Vorschlag der Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von 5.257.980,57 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Brunnthal, 4. Juni 2025

ANNAX GmbH

Die Geschäftsführer

Olivier Caurette

Christophe Fevre

John Mastalerz

David Michael Seitz

Entwicklung des Anlagevermögens 2021

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.002.899,62 83.092,83 244.655,78 16.004,50 2.857.341,17
2. Geschäfts- oder Firmenwert 282.200,19 0,00 0,00 0,00 282.200,19
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 702.925,80 0,00 0,00 0,00 702.925,80
3.988.025,61 83.092,83 244.655,78 16.004,50 3.842.467,16
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 185.200,82 0,00 5.076,38 338.442,33 518.566,77
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.198.576,27 100.047,89 179.900,41 -294.808,70 823.915,05
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 59.638,13 0,00 0,00 -59.638,13 0,00
1.443.415,22 100.047,89 184.976,79 -16.004,50 1.342.481,82
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.465.000,00 0,00 0,00 0,00 6.465.000,00
2. Beteiligungen 153,39 0,00 0,00 0,00 153,39
6.465.153,39 0,00 0,00 0,00 6.465.153,39
11.896.594,22 183.140,72 429.632,57 0,00 11.650.102,37
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Kumulierte Abschreibungen
01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.934.800,62 60.794,98 244.036,93 16.000,50 2.767.559,17
2. Geschäfts- oder Firmenwert 267.223,19 14.976,00 0,00 0,00 282.199,19
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 582.924,80 119.999,00 0,00 0,00 702.923,80
3.784.948,61 195.769,98 244.036,93 16.000,50 3.752.682,16
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 169.532,82 19.864,13 5.074,38 247.196,20 431.518,77
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 921.668,27 115.715,89 179.841,41 -263.196,70 594.346,05
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.091.201,09 135.580,02 184.915,79 -16.000,50 1.025.864,82
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.876.149,70 331.350,00 428.952,72 0,00 4.778.546,98
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Buchwerte
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 89.782,00 68.099,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 14.977,00
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 120.001,00
89.785,00 203.077,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 87.048,00 15.668,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 229.569,00 276.908,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 59.638,13
316.617,00 352.214,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.465.000,00 6.465.000,00
2. Beteiligungen 153,39 153,39
6.465.153,39 6.465.153,39
6.871.555,39 7.020.444,52

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