Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 33346
Eingetragen
3.2.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
ist die Entwicklung von Standard- und Individualsoftware, die Vermarktung und der Vertrieb von Softwarelizenzen sowie Handel mit Waren aller Art und alle damit verbundenen, genehmigungsfreien Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Constantin Gaul
seit 10.3.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Dirk Karsten Martin
seit 11.4.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
helpLine CLM AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

helpLine CLM AG
Switzerland
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

helpLine GmbH

Bad Camberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2019 bis zum 30.11.2020

Bilanz zum 30. November 2020

AKTIVSEITE

Stand 30.11.2020 Stand 30.11.2019
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.500,00 2.500,00
II. Sachanlagen 30.766,25 16.071,63
III. Finanzanlagen 1.300.000,00 1.333.266,25 1.300.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 106.950,40 199.312,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.527.224,33 5.478.955,21
III. Guthaben bei Kreditinstituten 5.897.598,36 10.725.297,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.291.687,20 1.390.400,40
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 364.311,04 0,00
16.521.037,58 19.112.538,08

PASSIVSEITE

Stand 30.11.2020 Stand 30.11.2019
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 94.518,81 94.518,81
III. Gewinnvortrag 281.905,91 1.423.056,67
IV. Jahresfehlbetrag -765.735,76 -1.141.150,76
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 364.311,04 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.447.588,00 1.049.426,58
C. Verbindlichkeiten 11.327.976,52 15.199.755,50
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.745.473,06 2.461.931,28
16.521.037,58 19.112.538,08

Registergericht: Amtsgericht Limburg an der Lahn

Registernummer: HRB 3627

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Dezember 2019 bis 30. November 2020

2019/2020 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 15.232.549,75 13.648.030,01
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.040.767,19 8.838.550,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.655.885,46 1.390.923,05
- davon für Altersversorgung: EUR 17.277,93 (Vj. EUR 553,22) 12.696.652,65 10.229.474,01
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 54.492,99 11.044,37
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.116.693,06 4.512.571,13
5. Betriebsergebnis -635.288,95 -1.105.059,50
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.650,48 24.292,36
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 121.069,49 197.557,03
8. Finanzergebnis -110.419,01 -173.264,67
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.588,07 -159.982,32
10. Ergebnis nach Steuern -748.296,03 -1.118.341,85
11. Sonstige Steuern 17.439,73 22.808,91
12. Jahresfehlbetrag -765.735,76 -1.141.150,76

Anhang für das Geschäftsjahr 2019 / 2020

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die helpLine GmbH hat ihren Sitz in Bad Camberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Limburg an der Lahn unter HRB 3627 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG und den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1,276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 1 HGB aufgestellt.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Die Positionen "Umsatzerlöse", "Sonstige betriebliche Erträge" sowie "Materialaufwand" wurden als "Rohergebnis" zusammengefasst.

I. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Von der größenabhängigen Erleichterung gemäß § 276 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer auf drei bis zehn Jahre abgeschrieben. Bei den Geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde von der Möglichkeit der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5 und 6 HGB) waren danach nicht erforderlich.

II. Umlaufvermögen

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

III. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben / Einnahmen angesetzt, die Aufwand / Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

IV. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und notwendigen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

V. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

VI. Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euro-Referenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" (zusammengefasst unter Rohergebnis) bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

VII. Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den Bewertungsansätzen in der Handelsbilanz und in der Steuerbilanz bei den Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten berechnet, soweit sich die Differenzen in späteren Jahren abbauen.

Zum Bilanzstichtag lagen keine solchen temporären Differenzen vor.

Auf die Bildung von aktiven latenten Steuern wurde verzichtet.

D. Angaben zu Posten der Bilanz

I. Angaben zur Aktivseite

1. Anlagevermögen

Brutto-Anlagen-Spiegel

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung setzen sich wie folgt zusammen:

Ermittlung Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.12.2019 Zugänge Abgänge 30.11.2020
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte 2.500,00 0,00 0,00 2.500,00
II. Sachanlagen
1. Geschäftsausstattung 12.282,02 0,00 0,00 12.282,02
2. Büroausstattung 6.743,76 18.817,77 0,00 25.561,53
3. Einbauten 24.216,45 7.040,00 0,00 31.256,45
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 43.329,84 43.329,84 0,00
43.242,23 69.187,61 43.329,84 69.100,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.682.075,05 0,00 0,00 2.682.075,05
2.727.817,28 69.187,61 43.329,84 2.753.675,05
Ermittlung Abschreibungen
01.12.2019 Zugänge Abgänge 30.11.2020
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Geschäftsausstattung 10.947,85 659,34 0,00 11.607,19
2. Büroausstattung 5.908,33 2.048,33 0,00 7.956,66
3. Einbauten 10.314,42 8.455,48 0,00 18.769,90
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 43.329,84 43.329,84 0,00
27.170,60 54.492,99 43.329,84 38.333,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.382.075,05 0,00 0,00 1.382.075,05
1.409.245,65 54.492,99 43.329,84 1.420.408,80
Buchwert
30.11.2020 30.11.2019
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte 2.500,00 2.500,00
II. Sachanlagen
1. Geschäftsausstattung 674,83 1.334,17
2. Büroausstattung 17.604,87 835,43
3. Einbauten 12.486,55 13.902,03
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
30.766,25 16.071,63
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.300.000,00 1.300.000,00
1.333.266,25 1.318.571,63

Anteilsbesitzliste

Anteilsbesitz Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
(100 %) (100 %)
% EUR EUR
Serviceware Benelux B.V., Dellaertweg 9c, 2316 WZ Leiden, Niederlande 85,00 -535.979,84 78.913,93

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungenspiegel

Art der Forderungen Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr über 1 Jahr
EUR EUR EUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.263.587,55 5.263.587,55 0,00
Vorjahr 3.706.707,79 3.697.306,79 9.401,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.821.581,77 1.066.581,77 755.000,00
Vorjahr 808.783,78 808.783,78 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 442.055,01 442.055,01 0,00
Vorjahr 963.463,64 963.463,64 0,00
Gesamt 7.527.224,33 6.772.224,33 755.000,00
Vorjahr 5.478.955,21 5.469.554,21 9.401,00

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR 1.284.118,35 (Vj. EUR 158.380,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR -217.502,23 (Vj. EUR 0,00)
Darlehen EUR 755.000,00 (Vj. EUR 625.000,00)
laufende Verrechnungen EUR -34,35 (Vj. EUR 25.403,78)
EUR 1.821.581,77 (Vj. EUR 808.783,78)

II. Angaben zur Passivseite

1. Eigenkapital / Ergebnisverwendung

Der Gewinnvortrag beträgt EUR 281.905,91 (Vj. EUR 1.423.056,67). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2019 / 2020 in Höhe von EUR 765.735,76 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Aufgrund des erwirtschafteten Jahresfehlbetrages weist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 364.311,04 aus.

2. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2019/2020 Vorjahr
EUR EUR
Boni 913.738,00 384.800,00
Urlaubsrückstellungen 221.400,00 169.400,00
Provisionen 182.000,00 0,00
Jahresabschluss, Prüfung, Offenlegung 60.000,00 40.000,00
sonstige 70.450,00 41.211,00
Gesamt 1.447.588,00 635.411,00

3. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.030.250,92 727.571,70 302.679,22 0,00
Vorjahr 2.160.190,00 1.139.084,00 1.021.106,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 98.227,93 98.227,93 0,00 0,00
Vorjahr 258.322,76 258.322,76 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.917.528,22 2.267.528,22 6.650.000,00 0,00
Vorjahr 11.262.873,26 11.262.873,26 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.026.055,45 -1.073.944,55 2.100.000,00 0,00
Vorjahr 1.283.243,17 1.283.243,17 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 255.914,00 255.914,00 0,00 0,00
Vorjahr 235.126,31 235.126,31 0,00 0,00
Gesamt 11.327.976,52 2.275.297,30 9.052.679,22 0,00
Vorjahr 15.199.755,50 14.178.649,50 1.021.106,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR -18.756,60 (Vj. EUR -345.889,62)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 2.286.284,82 (Vj. EUR 4.084.396,05)
laufende Verrechnungen EUR 0,00 (Vi. EUR 24.366,83)
Darlehensverbindlichkeiten EUR 6.650.000,00 (Vj. EUR 7.500.000,00)
EUR 8.917.528,22 (Vj. EUR 11.262.873,26)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern setzen sich wie folgt zusammen:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR -1.496.275,08 (Vj. EUR -1.517.277,70)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 406.534,93 (Vj. EUR 696.437,54)
laufende Verrechnungen EUR 15.795,60 (Vj. EUR 0,00)
Darlehensverbindlichkeiten EUR 2.100.000,00 (Vj. EUR 2.104.083,33)
EUR 1.026.055,45 (Vj. EUR 1.283.243,17)

4. Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 1.030.250,92 sind durch Bürgschaften und Patronatserklärungen in Höhe von EUR 4.700.000,00 gesichert.

E. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

Inland EUR 17.500.838,15 (Vj. EUR 16.508.398,62)
EU-Ausland EUR 1.147.940,84 (Vj. EUR 1.381.922,09)
sonstiges Ausland EUR 4.223.433,63 (Vj. EUR 4.824.890,49)
EUR 22.872.212,62 (Vj. EUR 22.715.211,20)

Der Gewinn- und Verlust-Posten Sonstige betriebliche Erträge enthält Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 656,69 (Vj. EUR 605,18), der Gewinn- und Verlust-Posten Sonstige betriebliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 492,78 (Vj. EUR 1.825,93).

F. Sonstige Angaben

1. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Zu Geschäftsführern waren während des Geschäftsjahres bestellt:

 

Herr Dirk K. Martin, Geschäftsführer, Wiesbaden und

 

Herr Dr. Alexander Christoph Becker, Geschäftsführer, Hünstetten.

Der Geschäftsführer Herr Dirk K. Martin ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Geschäftsführer Herr Dr. Alexander Christoph Becker ist gemeinschaftlich mit einem Geschäftsführer vertretungsberechtigt.

Von den Schutzklauseln des § 286 (4) HGB wurde Gebrauch gemacht, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes dieser Organe feststellen lässt.

2. Angaben über Arbeitnehmer

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 2019/2020 Vorjahr
Anzahl Anzahl
Angestellte 145 112
Auszubildende 0 0
145 112

3. Angaben über Beteiligungen an anderen Unternehmen

Die Gesellschaft ist zu 85 % an der Serviceware Benelux B.V., mit Sitz in Leiden (NL) beteiligt. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 28.409,00 und wurde in voller Höhe bar einbezahlt.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 416.034,45 (bis ein Jahr) und in Höhe von EUR 579.758,78 (zwei bis fünf Jahre).

5. Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers unterbleiben gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses ist die Situation um die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) weiterhin unklar.

Die Entwicklung im letzten Jahr deutet jedoch darauf hin, dass die schnelle Ausbreitung des Virus dazu führen kann, dass die Finanz-, Ertrags-, und Vermögenslage der Gesellschaft negativ beeinflusst werden kann.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Gewinnvortrag beträgt EUR 281.905,91 (Vj. EUR 1.423.056,67). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2019 / 2020 in Höhe von EUR 765.735,76 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Bilanzielle Überschuldung

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Rangrücktritte bestehen in ausreichender Höhe, so dass eine bilanzielle Überschuldung beseitigt ist.

9. Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Serviceware SE, Bad Camberg, einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

 

Bad Camberg, den 24. März 2021

helpLine GmbH

Dirk K. Martin

Dr. Alexander Christoph Becker

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 / 2020

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die helpLine GmbH betreibt ein Vermarktungsgeschäft mit Software im Service- und Financial-Management. Neben dem klassischen Handel mit Nutzungslizenzen bietet die helpLine GmbH Wartung und Dienstleistungen, z. B. Support, Beratung und Training und Entwicklung von Standard- und Individualsoftware für die besagten Produkte an.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt im Kundenauftrag Entwicklung von Standard- und Individualsoftware.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach einer zehnjährigen Wachstumsphase ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2020 erstmals wieder geschrumpft und war 5,0 Prozent niedriger als im Vorjahr. 1 Auslöser war die Corona-Pandemie, welche die deutsche Volkswirtschaft in eine ähnlich tiefe Rezession wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 / 09 gestürzt hat. Die Auswirkungen der Corona-Krise waren in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen zu spüren.

Durch ansteigende Ausgaben im Zusammenhang mit Zuschüssen und Entlastungen für Unternehmen, im Gesundheitswesen und für Verbraucher zur Bewältigung der Corona-Krise und gleichzeitig sinkender Einnahmen durch geringere Steuerabgaben, machte sich der Ausbruch der Pandemie ebenfalls im öffentlichen Haushalt bemerkbar. Während im Vorjahr noch ein deutlicher Finanzierungsüberschuss erwirtschaftet werden konnte, weist der vorläufige Haushaltsabschluss der Bundesregierung für das Jahr 2020 ein Defizit von 130,5 Milliarden Euro auf. 2

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/01/PD20_018_811.html
2 https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2021/01/2021-01-19-vorlaeufiger-haushaltsabschluss-2020.htm

Nachdem das Bruttoinlandsprodukt im Sommer 2020 um historische -9,7 Prozent eingebrochen war, schien das folgende Wirtschaftswachstum im dritten Quartal von +8,5 Prozent wieder auf bessere Zeiten einzustimmen. Mit der zweiten Corona-Welle und den einhergehenden Lockdown-Maßnahmen der Bundesregierung verebbte dieser kurzzeitige Aufwärtstrend jedoch abrupt. So schloss das 4. Quartal 2020 mit einem Wachstum von nur 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. 3

Analog zum Bruttoinlandsprodukt erholte sich nach starkem Abfall auch das Geschäftsklima in Deutschland zur Mitte und Ende des Jahres 2020 leicht. Allerdings haben auch hier die Lockdown-Maßnahmen Ende des Jahres wieder für einen Dämpfer der Geschäftserwartungen gesorgt. Anfang des Jahres 2021 liegt das Geschäftsklima nach fünf Monaten stetigen Wachstums wieder auf dem Niveau von Juli 2020. 4 Es wird abzuwarten sein, wie schnell sich die hoffnungsvolle Stimmung des Sommers wiedereinstellt. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass sich das Geschäftsklima in der Digitalbranche, trotz Rückgang im Zuge der Corona-Pandemie, im Vergleich zu übrigen Wirtschaftszweigen weiterhin auf einem deutlich höheren Niveau bewegt. 5

Die zum Teil erheblichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Volkswirtschaft zeigen sich auch am deutschen Arbeitsmarkt. Nach zuvor 14 Jahren anhaltendem Anstieg war 2020 wieder eine Verringerung der Anzahl der erwerbstätigen Personen in Deutschland zu verzeichnen (-1,6 Prozent gegenüber 2019), die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2020 bei 5,9 Prozent. 6

Jedoch stellt dies bereits eine leichte Erholung dar (im August 2020 lag die Quote beispielsweise noch bei 6,4 Prozent). 7 Damit war die Arbeitslosenquote in Deutschland geringer als der Vergleichswert im Euroraum (8,3 Prozent), was die weiterhin gute Position Deutschlands im Europavergleich bestätigt. 8 Auch hier spiegelt sich die wirtschaftliche Stagnation zum Jahresende 2020 in den Zahlen wieder, da auch schon im November und Oktober die Arbeitslosenquote im Euroraum bei 8,3 Prozent bzw. 8,4 Prozent lag.

Die große allgemeine Unsicherheit, die mit der Corona-Pandemie und den daran geknüpften Beschränkungen in vielen Wirtschaftszweigen einhergeht, trübt die Erwartungen bezüglich des Anhaltens des Aufwärtstrends der allgemeinen Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2020. Besonders die Produktion in der Industrie konnte durch einen Wachstumsimpuls der Automobilbranche ebenso wie das verarbeitende Gewerbe positive Signale verbuchen.

3 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/01/PD21_040_811.html
4 https://www.ifo.de/node/61249
5 https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Bitkom-Branche-wieder-auf-Wachstumskurs
6 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/01/PD21_041_132.html
7 https://ec.europa.eu/eurostat/documents/portlet_file_entry/2995521/3-01022021-AP-DE.pdf/aa035a82-6b5d-50ba-8b7f-71261ddf5d10
8 https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2020/20201214-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2020.html

Allerdings waren besonders das Gastgewerbe sowie Unternehmen in den Sektoren Freizeit und Tourismus besonders stark von den anhaltenden Bestimmungen des Lockdowns betroffen und dämpften ebenso wie die zurückhaltenden Exporterwartungen die Wirtschaftsleistung im Schlussquartal 2020. 9

2. Geschäftsverlauf

Trotz der umfangreichen Auswirkungen der Coronakrise konnte die helpLine GmbH den erzielten Umsatz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 / 2020 erneut steigern und hat mit TEUR 22.872 einen neuen Rekord erzielt. Das resultierende Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 0,7 % liegt damit weiterhin über der Entwicklung der entsprechenden ITK-Teilmärkte. Die erzielten Zuwachsraten bestätigen uns in unserer Geschäfts- & Produktstrategie. Wie in den Vorjahren basiert das erzielte Wachstum sowohl auf Bestandskunden als auch auf der Akquise von Neukunden.

Die helpLine GmbH konnte im Geschäftsjahr 2019 / 2020 das Handelsgeschäft mit Software von Zweitanbietern - hierbei handelt es sich primär um die Produkte Serviceware Processes (helpLine) und Serviceware Financial (anafee) im Service- und Financial-Managementumfeld - weiter ausbauen. Neben dem klassischen Handel mit Nutzungslizenzen dieser Produkte, bietet die helpLine GmbH ebenfalls Wartung und Dienstleistungen, z. B. Support, Beratung und Training für die besagten Produkte an.

Im Geschäftsjahr 2019 / 2020 sind die Personalkosten um 24,2 % auf TEUR 12.687 angestiegen. Dieses starke Wachstum ist vor allem durch erhöhte Kapazitäten in unserer Entwicklungsabteilung begründet.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich im Geschäftsjahr 2019 / 2020 von 112 im Vorjahr auf 145 erhöht. Vom Wachstum entfiel etwa zweidrittel auf das Mitarbeiterwachstum im Zuge der Verschmelzung der helpLine GmbH mit der helpLine rd im vorangegangenen Geschäftsjahr. Das übrige Personalwachstum ist auf unsere erfolgreiche Rekrutierungsstrategie zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2019 / 2020 sind um 31 % auf TEUR 3.126 gesunken.

Das Finanzergebnis ist im Wesentlichen durch die planmäßige Tilgung von Finanzverbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr um knapp TEUR 63 gestiegen.

9 https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2020/20201214-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2020.html

Das Betriebsergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2019 / 2020 TEUR -635.

Gegenwärtig werden weitere Mitarbeiter gesucht, die am Wachstum der Gesellschaft mitwirken und dieses realisieren. Es werden erhöhte Investitionen in neue Mitarbeiter anvisiert und mit stärkerem Personalwachstum gerechnet. Weiterhin weist die helpLine GmbH geringe Mitarbeiterfluktuations- und Krankenstandraten aus.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens kann vor dem Hintergrund der eingeschlagenen Wachstumsstrategie und damit verbundenen Investitionen nach wie vor als sehr gut bezeichnet werden.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2019 / 2020 hat sich die Ertragslage im Gegensatz zum Vorjahr trotz Coronakrise verbessert, im Betriebsergebnis weist die Gesellschaft für 2020 einen Fehlbetrag von TEUR 635 aus.

Die Prognose einer deutlichen Verringerung des Verlustes (Fehlbetrag von TEUR 1.105) konnte damit bestätigt werden.

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Durch die der Geschäftsentwicklung angepassten Ausschüttungspolitik, wird die Finanzlage nicht überbeansprucht, so dass weiterhin ausreichend Liquidität für Handlungsoptionen besteht.

Aufgrund der guten Liquiditätslage hat die helpLine GmbH keinerlei neue Finanzierungsmaßnahmen im Bankbereich durchgeführt. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch den Servicewarekonzern abgesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 0,59 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Langfristige Anlagen sind durch das Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert, die Eigenkapitalquote ist durch das negative Betriebsergebnis von 2,1 % auf 0 % gesunken. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 / 2020 hat die helpLine GmbH keine nennenswerten Investitionen durchgeführt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, Umsätze pro Mitarbeiter, Working Capital, Cashflow sowie den Liquiditätsgrad 1. Grades (Cash-Ratio) heran. Die Umsatzrendite ermitteln wir als Verhältnis zwischen den Earnings before Interest and Taxes (kurz EBIT) und unseren Umsätzen. Das Cash-Ratio benennt das Verhältnis zwischen den liquiden Mitteln und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Das Working Capital definieren wir als Summe der liquiden Mittel, Forderungen, Vorräte sowie geleisteten Anzahlungen abzüglich unserer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltenen Anzahlungen. Der (traditionelle) Cashflow ergibt sich aus dem Jahresüberschuss zuzüglich der Abschreibungen (bzw. abzüglich von Zuschreibungen) sowie zuzüglich der Erhöhung (bzw. abzüglich der Verminderung) der Rückstellungen sowie zuzüglich des Verlustes aus Anlagenabgang (bzw. abzüglich des Ertrags aus dem Anlagenabgang).

In Folge der um 0,7 % gestiegenen Umsätze sowie der verbesserten Ertragslage, stellen sich im Geschäftsjahr 2019 / 2020 die Leistungsindikatoren wie folgt dar. Das Cash-Ratio beträgt 572 % (Vorjahr 497 %). Unsere Umsatzrendite hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert und liegt bei 2,8 % (Vorjahr -6,1 %). Das ausgewiesene Working Capital ist im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 12.400 (Vorjahr TEUR 16.189) gesunken. Der ausgewiesene Cashflow beträgt TEUR -338 nach TEUR -0,563 im Vorjahr. Der Umsatz pro Mitarbeiter ist im Jahresvergleich um TEUR 45,1 auf TEUR 157,7 gesunken, was angesichts stabiler Umsatzerlöse bei starken Personalinvestitionen im Geschäftsjahr 2019 / 2020 nur natürlich ist.

5. Bericht über Zweigniederlassungen

Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in Bad Camberg. Es existieren keine weiteren Niederlassungen.

III. Prognosebericht

Die Bundesregierung erwartet in ihrem im Januar 2021 veröffentlichten Jahreswirtschaftsbericht für das Jahr 2021 mit einem Anstieg um 3,0 Prozent (Vj. - 5,0 Prozent) ein dynamisiertes Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts. 10 Dieses Wachstum wird insbesondere von der Inlandsnachfrage getrieben. Momentan wird davon ausgegangen, dass erst Mitte 2022 das Wirtschaftsniveau von vor der Corona-Pandemie wiedererreicht wird.

Für das europäische Wachstum prognostiziert die Bundesregierung nach einem Einbruch von -7,8 Prozent eine moderate Expansionsrate von +4,3 Prozent im Jahr 2021. Auch für die Weltwirtschaft gibt der Jahreswirtschaftsbericht positive Signale, wobei die wirtschaftliche Erholung einzelner Länder direkt vom jeweiligen Pandemieverlauf geprägt sein wird. 11 Für das kommende Jahr wird mit einem erneuten wirtschaftlichen Erstarken im zweiten Quartal gerechnet, das insbesondere durch steigende Impfquoten und sinkende Infektionszahlen getrieben werden kann. So konnte laut offiziellen Meldungen die Volksrepublik China bereits wieder ihr vorjähriges Wirtschaftsniveau erreichen, während andere Industrienationen wie Indien, Russland oder die USA 2021 vor allem dazu nutzen werden, die wirtschaftlichen Einbußen aus 2020 wieder wettzumachen.

Der für die helpLine GmbH wichtige und relevante Markt der Informationstechnik, der aus den Segmenten IT Hardware, Software und IT-Services besteht, soll nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom aus dem Januar 2021 im Kalenderjahr 2021 einen Umsatz von 98,6 Mrd. Euro (+4,2 Prozent gegenüber 2020) erwirtschaften. 12 Dies entspräche einem deutlichen Wachstumsschub im Vergleich zur durch die Corona-Pandemie getrübten Dynamik des vergangenen Jahres (-0,7 Prozent gegenüber 2019). Der Branchenverband geht davon aus, dass das Segment IT-Hardware einen Umsatz von 31,6 Mrd. Euro (+8,6 Prozent gegenüber 2020), das Segment Software einen Umsatz von 27,0 Mrd. Euro (+4,1 Prozent gegenüber 2020) und das Segment IT-Services einen Umsatz von 40,0 Mrd. Euro (+2,4 Prozent gegenüber 2020) im Jahr 2021 erzielen wird. Ein Zitat des Verbandspräsidenten der Bitkom Achim Berg verdeutlicht, dass gerade auch nach dem Pandemiejahr 2020 helpLine GmbH auch für die kommenden Jahre mit seinem Produktportfolio strategisch exzellent aufgestellt ist: "Die Pandemie hat einen beispiellosen Schub für die Digitalisierung ausgelöst - aber auch sehr klar unsere Defizite aufgezeigt. Schon jetzt ist klar, dass die digitalen Fortschritte, die wir in und wegen der Krise gemacht haben, Corona überdauern werden. Wir stehen am Anfang einer neuen Dekade. Diese Dekade ist digital.", sagt Berg.

10 https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/jahreswirtschaftsbericht-2021-1845852
11 https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/jahreswirtschaftsbericht-2021.html
12 https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland.html

Bezogen auf die helpLine GmbH bedeutet das, dass wir mit unserem Geschäftsmodell mittel- und langfristig vom Trend der Digitalisierung profitieren werden. Momentan befinden wir uns jedoch, insbesondere in unseren Kernmärkten, weiterhin inmitten der Corona-Pandemie. Verlängerte Lockdown-Perioden, verzögerte Impfangebote und weitere Mutationen des Coronavirus (SARS-CoV-2) werden auch in diesem Jahr für eine hohe Unsicherheit sorgen und damit geht auch unsere Prognose für das laufende Geschäftsjahr mit einer höheren Varianz als in der Vergangenheit einher.

Trotz dieser teils schwierigen Rahmenbedingungen sind wir zuversichtlich, die Umsatzerlöse im laufenden Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr steigern zu können. Dies setzt voraus, dass wir auch in den Märkten außerhalb unseres Kernmarktes signifikante Fortschritte im Marketing und in der Kundengewinnung machen werden und die Corona-Pandemie in der zweiten Jahreshälfte aufgrund von Impfungen in den Hintergrund tritt. Sollte uns dies gelingen, erwarten wir für die folgenden Jahre eine weitere Dynamisierung unseres Umsatzwachstums.

Für das gesamte aktuelle Geschäftsjahr 2020 / 2021 gehen wir auf Basis der dargestellten Umsatzprognose von einer moderaten Steigerung des Ergebnisses vor Steuern aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Grundsätzlich werden die externen Marktrisiken auch in unseren Märkten durch die globale Corona-Pandemie, Intransparenz der Branche, schnelle Produktzyklen und kurze Halbwertszeiten für Knowhow und Technologien bestimmt.

Sollte sich die konjunkturelle Entwicklung weiterhin auf niedrigerem Niveau bewegen, so tendieren unsere Kunden dazu, ihre IT-Budgets zu überdenken bzw. zu reduzieren und die Nachfrage nach unseren Produkten zu verringern. Hieraus könnten sich Umsatz- und Ertragsrisiken für die helpLine GmbH entwickeln.

Die helpLine GmbH versucht dieses Risiko zu minimieren, indem die vertriebene Software einerseits strategische Relevanz für unsere Kunden hat, sowie andererseits wir einen engen Kontakt zu unseren Kunden pflegen. Zudem haben gerade im letzten Jahr viele Firmen erkannt, wie wichtig eine gute IT-Infrastruktur für Unternehmenserfolg in schwierigen Zeiten ist.

Ertragsorientierte Risiken

Die helpLine GmbH bedient Kunden aus allen Branchen und in unterschiedlichsten Größen. Der umsatzstärkste Kunde hatte einen Umsatzanteil von weniger als 5 % vom Gesamtumsatz, somit besteht kein Klumpenrisiko. Auch das Risiko von Forderungsausfällen ist durch die mehrheitlich hohe Bonität der Kunden als gering einzuschätzen.

Ein Risiko ist langfristig in der demographischen Entwicklung zu sehen. Langfristig gesehen, wird es nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter geben, um die Wachstumspläne zu erfüllen. Durch eigene Ausbildung in allen Bereichen, soll dieses Risiko gemindert werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Wir erkennen bei vielen Unternehmen das wachsende Bedürfnis nach Digitalisierung als große Chance für unser Umsatzwachstum. Gerade in Zeiten der Pandemie und vermehrter Nutzung des Homeoffice, bietet die aktuelle Situation auch klare Wachstumschancen für unser Geschäftssegment. Der Markt entwickelt sich dahingehend weiter, dass Digitalisierung als entscheidender Produktivitätsfaktor und Wettbewerbsvorteil angesehen und forciert wird.

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in der Entwicklung der Corona-Pandemie und die von der Bundesregierung durchgesetzten Maßnahmen zur Eindämmung derselben. Durch neu auftauchende Mutationen des Virus, aber auch durch den Start von Corona-Impfungen kann sich die Lage entspannen oder auch verschärfen. Da die helpline GmbH aber bereits stabil aus 2020 hervorgegangen ist, sehen wir uns auch vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität für die Bewältigung der künftigen Risiken jedoch gut gerüstet. Ziel ist es sogar, neue Mitarbeiter zu gewinnen und Kapazitäten auszubauen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft akut gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Im kurzfristigen Bereich ist aufgrund der sehr guten Liquiditätssituation der Gesellschaft keine Finanzierung notwendig. Gegebenenfalls erfolgt eine Finanzierung mittels Lieferantenkrediten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

 

Bad Camberg, den 24. März 2021

Dirk K. Martin

Dr. Alexander Christoph Becker

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die helpLine GmbH, Bad Camberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der helpLine GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2019 bis 30. November 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der helpLine GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2019 bis 30. November 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. November 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2019 bis 30. November 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 24. März 2021

RSM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Grote, Wirtschaftsprüfer

Schulz, Wirtschaftsprüfer

Bescheinigung

In dem vorstehend zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie Lagebericht wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276 Satz 1, 288 Satz 2 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss, der am 24. März 2021 von der Gesellschafterversammlung festgestellt wurde, haben wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. November 2020

Am 24. März 2021 hat die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019 / 2020 festgestellt.

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