Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 108032
Eingetragen
22.6.2007
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Anlagevermittlung, Abschlussvermittlung, Anlageberatung und die Finanzportfolioverwaltung gemäß der im WpIG enthaltenen Definitionen. Die Gesellschaft ist berechtigt alle Geschäfte und Rechtshandlungen durchzuführen, welche den Unternehmensgegenstand unmittelbar und mittelbar zu fördern geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Kalm
seit 22.6.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Alexander Pruschke
Rohrlegerweg 14, 12351 Berlin
50.000 €
50.00%
Andreas Kalm
Krögerkoppel 13, 22393 Hamburg
50.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pruschke & Kalm GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 37.210,79 37.280,79
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 90.888,67 165.911,64
b) andere Forderungen 88,42 238,01
90.977,09 166.149,65
3. Forderungen an Kunden 127.855,79 134.080,50
4. Immaterielle Anlagewerte 1,00 1,00
5. Sachanlagen 3.552,00 2.253,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 17.991,13 1.147,91
7. Rechnungsabgrenzungsposten 4.880,92 9.152,63
282.468,72 350.065,48

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 28.191,13 18.876,93
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 0,00 38.211,99
b) sonstige Rückstellungen 18.000,00 18.000,00
18.000,00 56.211,99
3. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Kapitalrücklage 80.000,00 80.000,00
c) Gewinnrücklagen
ca) andere Gewinnrücklagen 11.389,02 11.389,02
d) Bilanzgewinn 44.888,57 83.587,54
282.468,72 350.065,48

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 1.241,03 163,88
2. Zinsaufwendungen 2,19 0,00
1.238,84 163,88
3. Provisionserträge 739.096,14 659.720,26
4. Provisionsaufwendungen 47.507,93 691.588,21 36.864,81
5. Sonstige betriebliche Erträge 32.647,47 47.474,68
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 433.705,35 421.912,30
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 51.711,16 485.416,51 48.300,58
- darunter: für Altersversorgung EUR 6.524,07 (EUR 6.524,07)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 275.613,00 248.183,96
761.029,51 718.396,84
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 2.944,80- 6.470,48-
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 200,00 100,00
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 38.699,79- 54.473,31-
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,82- 0,28-
11. Jahresfehlbetrag 38.698,97 54.473,03
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 83.587,54 138.060,57
13. Bilanzgewinn 44.888,57 83.587,54

ANHANG

I. Angaben zur Form der Darstellung und zur Gliederung

Die Pruschke & Kalm GmbH mit dem Sitz in Berlin, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 108032 B, ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG und hat gem. § 340 Abs. 4a HGB die Vorschriften zur Rechnungslegung gem. §§ 340 ff. HGB anzuwenden. Unabhängig von Größe und Rechtsform haben Rechnungslegung und Jahresabschluss den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu entsprechen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG), des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in Formblatt 1 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, die in Formblatt 3 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Abweichungen in der Form der Darstellung oder in der Gliederung sind nicht vorgekommen. Änderungen gegenüber dem Vorjahr hat es nicht gegeben.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Grundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgten gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind nicht vorgekommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen erfahren. Auf fremde Währung lautende Posten waren nicht enthalten.

2. Bargeldbestände und Forderungen

Bargeldbestände und Forderungen an Kreditinstitute sowie an Kunden sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Forderungsverluste sind im Geschäftsjahr 2023 nicht eingetreten. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen, da zum Bilanzstichtag keine erkennbaren Ausfallrisiken bestanden. Pauschalwertberichtigungen wurden ebenfalls nicht vorgenommen, da auch ein allgemeines Ausfallrisiko nicht ersichtlich ist.

3. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten wurden gem. § 255 Abs. 1 HGB ermittelt. Herstellungskosten für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nicht angefallen.

Planmäßige Abschreibungen erfolgten gem. § 253 Abs. 3 HGB linear und zeitanteilig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen, da außergewöhnliche Wertminderungen nicht eingetreten sind. Wertaufholungen waren nicht vorzunehmen. Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 wurden zum Teil in voller Höhe abgeschrieben.

Das Anlagevermögen wird im Anlagenverzeichnis wie folgt geführt:

4. Anlagenverzeichnis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 5.493,00 0,00 0,00 5.493,00
5.493,00 0,00 0,00 5.493,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.603,69 4.243,80 0,00 56.847,49
Summe Sachanlagen 52.603,69 4.243,80 0,00 56.847,49
Summe Anlagevermögen 58.096,69 4.243,80 0,00 62.340,49
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 5.492,00 0,00 0,00 5.492,00
5.492,00 0,00 0,00 5.492,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.350,69 2.944,80 0,00 53.295,49
Summe Sachanlagen 50.350,69 2.944,80 0,00 53.295,49
Summe Anlagevermögen 55.842,69 2.944,80 0,00 58.787,49
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 1,00 1,00
1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.552,00 2.253,00
Summe Sachanlagen 3.552,00 2.253,00
Summe Anlagevermögen 3.553,00 2.254,00

5. Sonstige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 und 5 HGB entsprechend der Verursachung der Aufwendungen gebildet. Sie enthalten vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben, die erst nach dem Stichtag als Aufwand zu erfassen sind.

6. Verbindlichkeiten und Rückstellungen

Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Es existieren keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. Rückstellungen wurden gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet. Der Wertansatz erfolgte gem. § 253 Abs. 1 HGB im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Rückstellungen decken alle wesentlichen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab.

7. Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert und setzt sich aus dem Stammkapital, den Kapital- und Gewinnrücklagen sowie dem Bilanzgewinn zusammen. Sonderposten mit Rücklageanteil, Genussrechtskapital oder Kapital aus Einlagen stiller Gesellschafter sind nicht vorhanden.

III. Angaben und Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses

1. Fristengliederung gem. § 9 RechKredV

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
täglich fällig bis 3 Monate über 3 Monate bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Forderungen an Kreditinstitute 90.977 90.889 88 0 0 0
Forderungen an Kunden 127.856 0 97.705 30.150 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 17.991 0 0 2.361 15.631 0
Sonstige Verbindlichkeiten 28.191 0 27.889 302 0 0
Sonstige Rückstellungen 18.000 0 0 18.000 0 0
Summe 283.015 90.889 125.683 50.813 15.631 0

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Das Ergebnis wurde im Geschäftsjahr 2023 nicht durch Einstellungen in oder Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil oder durch außerordentliche Erträge oder Aufwendungen beeinflusst. Periodenfremde Erträge sind i.H.v. EUR 21 (Vorjahr: EUR 541) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind i.H.v. EUR 3.048 (Vorjahr: EUR 3.667) in den Verwaltungsaufwendungen enthalten. Künftige Belastungen aus diesen Positionen ergeben sich nicht.

Da die Pruschke & Kalm GmbH keine sich erheblich voneinander unterscheidenden Tätigkeitsbereiche betreibt und alle Umsätze in Deutschland erzielt werden, war keine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen oder geografisch bestimmten Märkten vorzunehmen.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft sind unverändert:

 

Alexander Pruschke, Berlin

 

Andreas Kalm, Hamburg

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführer wurden nicht eingegangen. Bezugsrechte oder sonstige anteilsbasierte Vergütungen wurden nicht ausgegeben.

2. Personal

Im Geschäftsjahr 2023 waren neben den beiden Geschäftsführern vier weitere Mitarbeiter sowie vier geringfügig Beschäftigte im Unternehmen angestellt.

3. Beteiligungen und Mandate

Die Gesellschaft hielt zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Beteiligungen an anderen Unternehmen, insbesondere keine Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die 5% der Stimmrechte überschreiten. Geschäftsführer und Mitarbeiter nehmen keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien großer Kapitalgesellschaften wahr und halten keine Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die 5% der Stimmrechte überschreiten.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 8.940. Davon entfallen EUR 5.400 auf die Jahresabschlussprüfung, EUR 3.200 auf die Prüfung nach § 89 WpHG und EUR 340 auf sonstige Leistungen.

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken.

6. Verwendung des Bilanzgewinns

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 i.H.v. EUR 44.889 in voller Höhe auf neue Rechnung in das Folgejahr vorzutragen.

 

Berlin, 20. März 2024

Alexander Pruschke, Geschäftsführer

Andreas Kalm, Geschäftsführer

LAGEBERICHT

Die Pruschke & Kalm GmbH wurde am 20.03.2007 von den Gesellschaftern Alexander Pruschke und Andreas Kalm gegründet. Nach Beantragung der Zulassung gem. § 32 KWG wurde am 30.05.2007 durch die BaFin die Erlaubnis zur Erbringung von Finanzdienstleistungen erteilt. Die Gesellschaft wurde am 22.06.2007 in das Handelsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRB 108032 B eingetragen. Im Juni 2021 wurde unsere Erlaubnis zur Erbringung von Wertpapierdienstleistungen vom KWG auf das Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) übertragen. Die entsprechende Änderung des Unternehmensgegenstands wurde am 28.12.2021 im Gesellschaftsvertrag angepasst und ins Handelsregister eingetragen.

1. Wirtschaftsbericht

1.1. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

Das Jahr 2023 war nach Corona weiterhin durch den Krieg in der Ukraine geprägt. Weiterhin hat der Ukraine-Krieg die Politik und auch die Finanzmärkte in seinen Bann gezogen. Über das Jahr gesehen haben die Renten- und Aktienmärkte ein positives Ergebnis erzielt, wobei die Schwankung und dementsprechend die Unsicherheit dieser Entwicklungen sich im Jahresverlauf gezeigt hat.

Die Fokussierung auf die Vermögensverwaltung ist weiterhin ein wesentlicher Garant für die schnelle Umsetzung unserer Strategie für unsere Mandanten. Die Erlöse wurden zum größten Teil aus dem Geschäftsfeld Finanzportfolioverwaltung generiert. Die Kostenseite ist weiterhin hauptsächlich durch Personalkosten geprägt. Das Ergebnis 2023 ist nicht zufriedenstellend. Die erwartete Zielrendite wurde in diesem Jahr nicht erreicht.

Die Performanceentwicklung der von uns betreuten Bestände war in 2023 in fast allen Depots positiv. Unser "Flaggschiff", der Fonds "P&K Balance", erreichte in 2023 ein Ergebnis von ca. 2,5% nach Kosten. Wir fungieren hier weiterhin als Fondsmanager. Der in 2017 aufgelegte und von uns gemanagte Aktienfonds Aristocrats Opportunities hat mit 9,02% nach Kosten deutlich positiv abgeschlossen. Die Nettomittelaufkommen beider Fonds sind positiv.

Unsere beiden Wikifolio-Zertifikate haben in 2023 weiter Volumen hinzugewonnen und ebenfalls positive Entwicklungen gezeigt. Insgesamt sind die positiven Entwicklungen unserer Kunden im Vergleich zu den Märkten und auch anderen Anbietern durchaus vertretbar.

1.2. Personalentwicklung

Sämtliche Mitarbeiter sind in die Lage versetzt worden, von zu Hause aus zu arbeiten. Beide Geschäftsführer sind operativ tätig. Insgesamt waren zum Jahresende 2023 neben den Geschäftsführern 4 weitere Mitarbeiter und 4 geringfügig Beschäftigte angestellt.

1.3. Lage zum Bilanzstichtag

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar: Das Eigenkapital beläuft sich auf 84% des Gesamtvermögens. Die liquiden Mittel werden als täglich fällige Forderungen bei der Hausbank angelegt. Zahlungsfähigkeit war in 2023 jederzeit gegeben. Das Anlagevermögen ist entsprechend des Unternehmensgegenstands mit 1% des Gesamtvermögens gering. Es besteht hauptsächlich aus EDV-Software und Büroeinrichtung.

2. Prognosebericht

2.1. Voraussichtliche Entwicklung der Vermögenslage

Wir prognostizieren eine stabile Entwicklung der Vermögenslage, insbesondere aufgrund unserer stabilen Eigenkapitalausstattung. Das Anlagevermögen wird weiterhin auf niedrigem Niveau bleiben. Wesentliche Investitionen sind für 2024 nicht geplant.

2.2. Voraussichtliche Entwicklung der Finanzlage

Wir prognostizieren eine stabile Entwicklung der Finanzlage, insbesondere aufgrund unserer stabilen Ausstattung mit eigenen liquiden Mitteln. Minderungen oder die Notwendigkeit der Aufnahme von Fremdmitteln werden nicht erwartet. Zahlungsmittelabflüsse können aus laufenden Zuflüssen gedeckt werden.

2.3. Voraussichtliche Entwicklung der Ertragslage

Weiterhin ist gewährleistet, dass die Qualität der Betreuung der verwalteten Kundenvermögen und der Kundenservice hoch gehalten werden sowie Kapazitäten für Neuakquisen vorhanden sind. Hauptziel ist unverändert, im Bereich des Wertpapiermanagements zu wachsen, um die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungsbereich weiter auszubauen. Wir gehen weiterhin von steigenden Volumina aus. Wesentlich dazu beitragen werden der immer größere Bekanntheitsgrad sowie Empfehlungen unserer Bestandskunden. Die Nachfrage nach unabhängiger Beratung und vertrauensvoller Zusammenarbeit wird unserer Meinung nach weiterhin in ausreichendem Maße bestehen.

Infolge der unverändert volatilen Märkte wird unsere durch effektives Risikomanagement und schnelle, konsequente Handlungsmöglichkeiten geprägte Strategie immer wichtiger für unsere Mandanten. Im Vermittlungsgeschäftsfeld Geschlossene Beteiligungen gehen wir von einer sinkenden Nachfrage aus. Hingegen können Immobilienvermittlungen und Vorsorgeprodukte zur Diversifizierung in den nächsten Jahren weiter gefragt sein und gehören zu einem vernünftigen Vermögensaufbau. Insgesamt sind wir mit unserem Leistungsangebot ein guter Partner für unsere Kunden und können Hilfe in sämtlichen Themen der Geldanlage bieten.

Die Corona-Pandemie hat sich sehr reduziert. Dennoch spielt das Thema Hygiene weiterhin eine Rolle. Daher räumen wir dem Schutz unserer Familien, Mitarbeiter und Kunden eine unverändert hohe Priorität ein.

Der im Februar 2022 begonnene Krieg in der Ukraine bringt kaum ertragsbares Leid über die Menschen dort. Unsere Einschätzung der Flüchtlingsbewegung hat sich bestätigt und sorgte in Deutschland für deutlich gestiegene Mieten. Durch gestiegene Zinsen, gefühlt schlechtere Aussichten für die Zukunft sowie die Umsetzung der Klimaschutzvorgaben für Immobilien haben sich die Preise für Immobilien deutlich verringert. Wirtschaftlich ist es zu einer Verteuerung der Grundversorgung gekommen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Entwicklung des Kriegs nicht abzuschätzen. Auch die gestiegenen Zinsen und Auswirkungen der Rohstoffpreise könnten sich negativ auf Unternehmensentwicklungen auswirken. Daher ist auch die Entwicklung der Kapitalmärkte schwer einzuschätzen.

Nach den positiven Entwicklungen der Kapitalmärkte im Jahr 2023 gehen wir von einer weiteren Stabilisierung der Kapitalmärkte aus. Allerdings wird es weiter volatil bleiben. Insgesamt gehen wir für 2024 von einer positiven Entwicklung der Ertragslage aus.

2.4. Zusammenfassende Prognose

Die Annahmen für unsere Prognosen basieren hauptsächlich auf bisher gemachten Erfahrungen der Geschäftsführer und daraus resultierenden Erwartungen für Folgejahre. Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren unser Kundenvolumen in der Vermögensverwaltung um jeweils ca. 15 bis 20% p.a. zu steigern.

Unser Kundenstamm ist insgesamt breit aufgestellt, so dass die Gesellschaft nicht von einzelnen Kunden abhängig ist. Daraus ergibt sich Wachstumspotenzial, da Neukunden auf Grund von Unzufriedenheit mit anderen Wettbewerbern akquiriert werden können. Unsere Unabhängigkeit und die Flexibilität unseres Unternehmens schaffen eine gute Grundlage für die Neukundenakquise. Durch gezielte Maßnahmen im Marketingbereich soll unsere Bekanntheit am Markt weiter erhöht werden.

Bezüglich der Branchenbedingungen ist der Wettbewerb hart, lässt aber durchaus Wachstum für eine Gesellschaft unserer Größe zu. Die von uns für Geschäftsjahr 2024 angestrebte Zielrendite von 10% vor Steuern erscheint vor dem dargestellten Hintergrund und der bestehenden Ausgangssituation insgesamt als realistisches Ziel. Mittelfristig erwarten wir eine weitere Belebung der Geschäftstätigkeit und für die nächsten beiden Jahre eine geordnete Vermögens- und Finanzlage sowie ein angemessenes Jahresergebnis.

Abschließender Hinweis: Soweit wir vorstehend Prognosen oder Erwartungen geäußert haben oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen hiervon abweichen.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikophilosophie

Unsere Gesellschaft ist sich der eingegangenen Risiken bewusst. Daher gehen wir mit Risiken verantwortungsvoll um. Vor allem die Einhaltung professioneller Standards soll zur Risikosteuerung beitragen.

Wenngleich wir selbst kein Risiko für eigene Rechnung eingehen, können im Rahmen der Betreuung der Kunden sowie der uns eingeräumten Vollmacht für Vermögenswerte von Kunden Risiken für Dritte und indirekt Regressrisiken für uns entstehen. Soweit Risiken für Kunden eingegangen werden, verpflichten wir uns, diese zu kommunizieren und den Kunden den Risikogehalt nahezubringen. Auch wenn wir nicht das Risiko jeder Vermögensdisposition darlegen müssen, sorgen wir für ein angemessenes Risikobewusstsein bei den Kunden.

3.2. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Nicht nur die Geschäftsleitung, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dieser Risikophilosophie verpflichtet. Die Geschäftsleitung wird darauf achten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den oben genannten Grundsätzen entsprechen. Sie wird im Rahmen ihrer aktiven Personalpolitik darauf achten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein angemessenes Risikobewusstsein entwickeln und über die erforderlichen Markt- und Produktkenntnisse sowie über ein ausreichendes Verständnis für die Risikosituation verfügen.

3.3. Risikosteuerung

Risikosteuerung erfolgt durch die Geschäftsführung. Folgende grundsätzliche Maßnahmen wurden getroffen:

Definition der Risikostrategie und Entwurf von Anweisungen zur Unternehmenssteuerung

Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Identifikation, Messung und Steuerung der Risiken durch ein geeignetes Risikomanagementsystem

monatliche Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung

regelmäßige Mitarbeiterbesprechungen und aktuelle Information über die Geschäftsentwicklung

Kontrollen nach dem Vier-Augen-Prinzip

3.4. Identifizierte Risiken

Adressenausfallrisiken

Hier bestehen hauptsächlich Forderungsausfallrisiken. Im Mandatsgeschäft ist ein Lastschrifteinzugsverfahren mit den Kunden vereinbart. In den anderen Fällen entstehen meist Forderungen gegenüber Kreditinstituten. Diese sind in der Vergangenheit ausnahmslos kurzfristig beglichen worden, so dass wir hier keine wesentlichen Risiken sehen.

Liquiditätsrisiken

Aufgrund der aktuellen Liquiditätsausstattung und der weiteren Planung ist das Liquiditätsrisiko begrenzt. Bisher bestand jederzeit Zahlungsfähigkeit.

Marktpreisrisiken

Da die Gesellschaft keinen Eigenhandel betreibt, bestehen keine Marktpreisrisiken.

Ertragsrisiken

Sofern sich die Wettbewerbsintensität in den von uns bearbeiteten Märkten erhöht, könnte dies zur Margenverringerung und damit zu Ertragsrisiken führen.

Risiken können dadurch entstehen, dass die Gesellschaft in den Kundendepots nicht die gewünschte Performance erzielt. Weitere Risiken können durch eine erneute Ausweitung der Finanz- und Wirtschaftskrise entstehen. Hier können wir durch unsere auf Risikominimierung ausgelegte Anlagestrategie durchaus bessere Ergebnisse erzielen als der Gesamtmarkt. Ziel ist es, gerade in Krisenzeiten möglichst wenige Verluste zu erzeugen.

Operationelle Risiken

Durch Ausfall oder Abwanderung von Mitarbeitern könnte es zu Problemen in der Abwicklung der Geschäftsprozesse und zu Verlust von Know How kommen. Dies könnte ein Absinken unserer Ertragskraft zur Folge haben.

EDV-/IT-Risiken sind nicht vollständig auszuschließen. Wir haben umfangreiche Maßnahmen zur Datensicherung und Überbrückung von Systemstörungen getroffen, um den täglichen Ablauf zu gewährleisten. Die Depotführung unserer Mandanten findet ausnahmslos bei Banken statt.

Den aufgrund der immer komplexer werdenden Materie im Wertpapierdienstleistungsbereich steigenden rechtlichen Risiken wird durch Zusammenarbeit mit Rechtsberatern sowie Mitgliedschaft im VuV entgegengewirkt.

Ein weiteres Risiko könnten Schadenersatzforderungen aus Beratungs- bzw. Betreuungsfehlern darstellen. Diesen wird durch entsprechende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Vorgaben zur Investitions- und Handlungstätigkeit entgegengewirkt. Des Weiteren besteht eine Vermögensschadenhaftlichtversicherung. Somit ist das Risiko für die Gesellschaft beschränkt.

Die Mitgliedschaft in der EdW kann aufgrund von Sonderumlagen auch weiterhin das Ergebnis belasten.

 

Berlin, 25. März 2024

Alexander Pruschke, Geschäftsführer

Andreas Kalm, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Pruschke & Kalm GmbH

Heerstraße 2

14052 Berlin

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Pruschke & Kalm GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Pruschke & Kalm GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter

 

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.

 

Frankfurt am Main, 2. Mai 2024

Petra Mosebach, Wirtschaftsprüferin

ANDERE BERICHTSBESTANDTEILE

Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24. Juni 2024 festgestellt.

Ergebnisverwendung:

Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag i.H.v. EUR 38.698,97 aus. Zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 83.587,54 ergibt sich zum 31.12.2023 ein Bilanzgewinn in Höhe von 44.888,57 Euro. Die Gesellschafterversammlung beschließt, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 i.H.v. EUR 44.888,57 in voller Höhe auf neue Rechnung in das Folgejahr vorzutragen.

 

Berlin, den 24.06.2024

Alexander Pruschke

Andreas Kalm

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