SC System-Etiketten GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Michael Voßmann seit 18.2.2022 | Geschäftsführer |
Andre Prophitius seit 23.8.2021 | Geschäftsführer |
Marc Karel Johannes van Rijswijk seit 23.8.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Optimum Group B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Optimum Group Germany GmbHWiefelstede-MetjendorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022OPTIMUM GROUP GERMANY GMBH, WIEFELSTEDE1. Grundlagen des Unternehmens Die Optimum Group Germany GmbH, Wiefelstede-Metjendorf, wurde am 24. Mai 2012 als Holding Gesellschaft gegründet und gehört seit dem 1. Januar 2022 zur Optimum Gruppe mit Konzernsitz in Alkmaar, Niederlande. Im Geschäftsjahr 2022 wurden die optikett Etiketten und die Printimpuls erworben und unterjährig in den Konzern einbezogen. Die Optimum Gruppe in Deutschland besteht aus der Optimum Group Germany GmbH und aus den operativen Tochtergesellschaften:
Die Optimum Gruppe ist ein Zusammenschluss von Druckereien, die sich vor allem auf den Bereich UV Flexo- und Digitaldruck spezialisiert haben und ein Gesamtpaket für den Kunden im Bereich selbstklebender Etiketten und flexibler Verpackungslösungen anbieten. Die Optimum Gruppe bedient Abnehmer in den Bereichen Lebensmittel, Einzelhandel, Kosmetik, Pharma, Haushalt & Pflege, Logistik sowie der chemischen Industrie und ist Marktführer Etiketten in den Ländern Benelux und im norddeutschen Bereich. Die Optimum Gruppe bietet eine breite Palette von Drucktechniken an, darunter Flexodruck, Offsetdruck und Digitaldruck. Jedes Verfahren eignet sich für verschiedene Druckauflagen. Aufgrund der eigenen Vorstufe, sowie den genannten Druckverfahren, kann die Gesellschaft flexibel und agil auf Kundenwünsche reagieren und kundenindividuelle Etiketten anbieten. Zum Kundenstamm des Konzerns gehören Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Neben großen Lebensmittelunternehmen unter anderem Unternehmen der Kunststoffbranche sowie Unternehmen der Kosmetik- und Körperpflege. Die Berücksichtigung von Marktanforderungen, Kundenwünschen, unserer Wettbewerbssituation, die Teilnahme an Ausschreibungen, unsere Analysen abgelaufener Perioden und unsere Planungen und Forecasts sind die Grundlagen unserer unternehmerischen Entscheidungen. 2. Geschäftsverlauf und Lage a.Gesamtwirtschaftlicher und branchenbezogener Rahmen [1] Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den damit zusammenhängenden extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Im Jahresdurchschnitt 2022 stiegen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte gegenüber dem Vorjahr 2021 um 32,9 %. Das war die höchste gemessene Veränderung im Jahresdurchschnitt seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Die Entwicklung der Energiepreise hatte auch auf die Veränderungsrate der Erzeugerpreise im Jahresdurchschnitt den größten Einfluss. Im Durchschnitt stiegen die Energiepreise gegenüber dem Vorjahr um 86,2 % (2021 gegenüber 2020: +24,8 %), bedingt durch die extremen Preissteigerungen für Erdgas in der Verteilung (+132,8 % gegenüber 2021) sowie für elektrischen Strom (+95,4 %) infolge des Kriegs in der Ukraine. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten und das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist um 1,9 Prozent gewachsen. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben, welche über den Produktabsatz unserer Kunden einen mittelbaren Einfluss auf unsere Produkte haben, stiegen um 3,4 %. b. Geschäftsverlauf Selbstklebende Etiketten kommen in allen gängigen Industriebereichen zum Einsatz. Damit sind die Marktchancen wesentlich von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage abhängig, die mit Informationen zum Geschäftsklima, der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts oder ähnlichen Angaben beleuchtet werden kann. Für Unternehmen der Optimum Group sind insbesondere wirtschaftliche Entwicklungen im deutschen Markt von Bedeutung. Das Jahr 2022 war geprägt durch den über Monate geführten Streik bei der UPM Raflatak GmbH als wesentlichen Lieferanten und den damit einhergehenden Materialengpässen.[2] Zum anderen fallen in Gesamtbetrachtung des Jahres 2022 besonders die hohen Energiepreise und deren direkte und mittelbare Auswirkungen ins Gewicht. Die durch Materialverknappung verursachten hohen Kosten für Druckpapiere, aber auch wie beschrieben hohe Energiekosten und andere Vorleistungsgüter zwangen die Druckunternehmen zu deutlichen Preiserhöhungen. Die Tochterunternehmen der Optimum Group reagierten auf die schwierige Lage des Beschaffungsmarktes durch eine rechtzeitige Bevorratung und konnten insgesamt von der wirtschaftlichen Situation partizipieren. Wo erforderlich wurde in enger Abstimmung mit Kunden und Lieferanten flexibel reagiert. c. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen erstmals für das Geschäftsjahr 2022 einen freiwilligen Konzernabschluss auf. Aus diesem Grunde entfallen die Vorjahresangaben, da die Kapitalkonsolidierung der bestehenden Beteiligungen auf den 1. Januar 2022 vollzogen wurde. Ertragslage 2022
Die Umsätze betragen für das Geschäftsjahr 44,5 M€, was bei durchschnittlich 110 gewerblichen Vollzeitmitarbeitern ein Umsatzanteil pro Mitarbeiter von rund 400 T€ entspricht. Dabei wird 80% des Umsatzes mit Lebensmittelunternehmen generiert, davon ist der größte Kundenkreis die Fleischindustrie. Der Materialaufwand von 22,4 M€ lag mit einer Materialaufwandsquote von 49,7 % im Geschäftsjahr 2022 über dem Niveau des gesamten Optimum Konzerns. Dies ist auf die gestiegenen Einkaufspreise aufgrund der in Abschnitt 2.b) beschriebenen Materialverknappung zurückzuführen, die nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden konnten. Der Personalaufwand von 8,9 M€ erhöhte sich bei einer Personalaufwandsquote von 19,9 % insbesondere aufgrund der im Geschäftsjahr 2022 getätigten Unternehmensakquisitionen. Der sonstige betriebliche Aufwand in Höhe von 5,6 M€ setzt sich im Wesentlichen aus Raumkosten 1,9 M€, Kosten der Warenabgabe 1,2 M€ und Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen 0,8 M€ zusammen. Das im Geschäftsjahr 2022 erzielte EBITDA (Ergebnis vor Finanzergebnis, Abschreibungen und Ertragsteuern) liegt 8,4 M€ bzw. 18,7 % bezogen auf eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung) von 45,0 M€. Die Abschreibungen in Höhe von 4,4 M€ setzen sich aus Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 2,8 M€ (davon auf Geschäfts- oder Firmenwert 2,8 M€) und auf Sachanlagen 1,6 M€ zusammen. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis beträgt 1,7 M€ und besteht im Wesentlichen aus den Zinsenaufwendungen der Fremdfinanzierung. Vermögenslage 2022 AKTIVA
Das immaterielle Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus der Bilanzposition Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 30,4 M€, der über die erfahrungsgemäße Nutzungsdauer von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben wird. Das übrige Anlagevermögen enthält mit 8,3 M€ Sachanlagen, die zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes erforderlich sind. Das Vorratsvermögen von 7,6 M€ setzt sich überwiegend aus Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen von 6 M€ zusammen und ist auf eine frühzeitige Bevorratung im Berichtsjahr zurückzuführen, um die Lieferfähigkeit trotz der erschwerten Situation auf dem Beschaffungsmarkt sicherzustellen. Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Steuerrückstellungen 0,6 M€ und noch nicht genommenen Urlaub 0,3 M€, Bonuszahlungen an Lieferanten 0,2 M€ und Jahresabschlusskosten 0,2 M€. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umfassen zum Bilanzstichtag mit 34,1 M€ Darlehen zur Finanzierung der Konzernstrategie "buy and build", also dem Zukauf (buy) von weiteren Etikettendruckereien und die anschließende (zusammenführende) Konsolidierung (build) der Geschäftstätigkeiten. Darüber hinaus erfolgte im Berichtsjahr eine Zuführung zur Kapitalrücklage von 6,0 M€. Zum 31. Dezember 2022 ergibt sich eine Konzerneigenkapitalquote von 28%. Die Geschäftsführung verfolgt das Finanzpolitische Ziel, die finanzielle Stabilität und Flexibilität zu gewährleisten und jederzeit über ausreichende Liquiditätsreserven zu verfügen. Die Optimum Gruppe verfügt zum 31. Dezember 2022 über liquide Mittel von 3,2 M€. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 7,1 M€. Aus der Investitionstätigkeit resultiert ein negativer Cashflow von -26,8 M€. Darin enthalten sind Zugänge zum Konsolidierungskreis von 22,5 M€. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt 20,3 M€. Für die Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen standen dem Konzern im Berichtsjahr stets ausreichend eigene Mittel und Mittel aus Bank- und Gesellschafterfinanzierungen zur Verfügung. Die Gesellschaften des Konzerns sind im Berichtsjahr und bis zum Tag der Aufstellung des Konzernabschlusses jederzeit in der Lage gewesen, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. d. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Neben finanziellen Kennzahlen sind für die Optimum Gruppe folgende Erfolgsfaktoren von Bedeutung: Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter Für den wirtschaftlichen Erfolg und die zukünftige Entwicklung sind die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter von höchster Bedeutung. Effiziente und kundennahe Organisation und Qualitätskontrolle Die anerkannte Qualität unserer Produkte und eine hohe Leistungsbereitschaft sind wichtige Voraussetzungen für unseren Erfolg. Um solche Risiken im Rahmen der Leistungserstellung zu steuern, nimmt die Qualitätssicherung bei uns einen hohen Stellenwert ein. Durch anspruchsvolle Qualitätsmaßstäbe und intensive Prüfungen über die gesamte Prozesskette hinweg sowie ständige Kontakte mit den Zulieferern und Kunden werden die qualitätsrelevanten Risiken konsequent eingegrenzt. Externe und interne Zertifizierungen Die Optimum Gruppe ist in allen relevanten Bereichen einem durchgehenden Qualitäts- , Umwelt- und Sicherheitsmanagement mit regelmäßigen Eigen- und Fremdauditierungen unterworfen. Die operativen Tochtergesellschaften haben diese Standards in die Unternehmensprozesse implementiert und zu einem umfassenden Managementsystem ausgebaut. e. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung verläuft mit ansteigender Tendenz. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und offene Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. f. Prognosebericht Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am 12. September 2022 seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft des kommenden Jahres angepasst: Durch den Ukraine-Krieg kühlt sich die Konjunktur kräftig ab. Die steigenden Inflationsraten führen zu einem Dahinschmelzen der Realeinkommen sowie der Ersparnisse der privaten Haushalte, wodurch sich deren Kaufkraft wesentlich reduziert und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) voraussichtlich in 2023 um 0,3% verringern wird. Es ist in 2023 somit von einer wirtschaftlichen Rezession auszugehen. Die Inflationsrate wird sich im Jahr 2023 auf durchschnittlich 6,5 % einpendeln und somit weiter hoch sein. Expertenmeinungen schätzen, dass sich dieser Trend im Jahr 2024 allmählich normalisiert. Grundlage für diese Einschätzung ist die Annahme, dass mit einer Steigerung der Wirtschaftsleistung um 1,8% gerechnet wird und die Inflationsrate auf 2,4% sinken soll.[3] Dagegen führen sowohl der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die im Gegenzug beschlossenen Sanktionen der westlichen Länder zu einer Störung weltweiter Wertschöpfungsketten und zu einer Zunahme des Inflationsdrucks. Die Gasknappheit stellt uns vor große Herausforderungen, so dass es teilweise zu starken Lieferengpässen kommt, die dann wieder zu einer steigenden Teuerung führt. Trotzdem ist der Arbeitsmarkt noch stabil. Pandemiebedingte Ersparnisse werden allmählich abgebaut, lassen aber trotzdem noch einen verhaltenen Konsum zu. Dringliche Maßnahmen sind, sich von russischen Gas- und Ölimporten unabhängig zu machen und dadurch zukünftig eine höhere Energiesicherheit gewährleisten zu können. Ebenfalls appellieren politische Meinungen zunehmend an eine Forcierung der Diversifizierung von internationalen Handelsketten, um so die Abhängigkeit von China zu reduzieren. Die jüngsten Auswertungen der OECD haben gezeigt, dass Deutschland und die EU ihre Handelsanteile mit China besonders während der Corona-Krise weiter ausgebaut haben und zunehmend abhängiger von Im- und Exporten der Volksrepublik sind.[4] Nach einem Umsatz von 44,46 M€ im Berichtsjahr 2022 wird für das Geschäftsjahr 2023 ein Umsatz zwischen 48,5 M€ und 50,0 M€ erwartet. Die absolute Erhöhung ist vor allem durch den Zukauf und Integration eines weiteren Unternehmens zurückzuführen, wobei die Beschaffungsmärkte sich in 2023 beruhigen werden und der Absatzpreis wieder in den Fokus beim Kunden geraten wird und somit operativ, preisbedingt mit sinkenden Umsätzen zu rechnen ist. In Anbetracht der Umsatzentwicklung erwarten wir für das Berichtsjahr 2023 ein positives Jahresergebnis, dass etwas über dem des Vorjahres liegen wird. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung a. Chancenbericht Unternehmerisches Handeln ist grundsätzlich mit Chancen und Risiken verbunden. Unter einer Chance verstehen wir eine mögliche Entwicklung oder ein Ereignis, das zu einer positiven Abweichung von unseren erwarteten und entsprechend geplanten Zielen führt. Wir erwarten für das Jahr 2023, das sich der Markt für den Etikettendruck als widerstandsfähig behaupten wird. Die einzelnen Tochtergesellschaften der Optimum Group profitieren weiterhin von der Integration in die Optimum Gruppe. Die damit einhergehenden Synergieeffekte stabilisieren nachhaltig die Vermögens- Finanz- und Ertragslage. Weiter stellen wir fest, dass der digitale Etikettendruck auch im Geschäftsjahr 2023 interessant bleibt und von der Kundenseite immer stärker nachgefragt wird. b. Risikobericht Unter einem Risiko verstehen wir eine mögliche künftige Entwicklung oder ein Ereignis, das zu einer negativen Abweichung von unserer Planung führt. Absatzmarktrisiken 80% des Umsatzes wird mit Lebensmittelunternehmen generiert, davon ist der größte Kundenkreis die Fleischindustrie. Der Endkunde im Supermarkt verändert aufgrund seiner Kostenstruktur sein Kaufverhalten. Er kauft weniger Wurst und Fleisch. Da sich die Rahmenbedingungen in 2023 nicht verbessern, bleibt dieses Kaufverhalten bis auf weiteres bestimmend. Die Optimum Group versucht dieses Risiko zu minimieren, indem neue Kunden im Industriebereich Chemie/Farben gewonnen werden sollen. Beschaffungsmarktrisiken Materialengpässe, wie durch den Streik bei UPM Raflatak hervorgerufen, sind aktuell nicht erkennbar. Auch unterliegt die Beschaffung neuer Maschinen oder Ersatzteile keiner signifikanten Veränderung im historischen Vergleich. Produktionsrisiko Etikettendruckereien sind grundsätzlich vergleichbar (bspw. Etikettenangebot, Service oder Lieferzeit). So findet die Neukundenakquise hauptsächlich über den Preis statt. Dieser Preiskampf hat zur Folge, dass unmittelbar die Marge sinkt. Das Geschäftsjahr 2022 war gekennzeichnet durch eine uneingeschränkte Lieferfähigkeit. Das bewirkte eine abgeschwächte Preissensibilität bei den Bestandskunden. Grundsätzlich beinhaltet die Auftragskalkulation regelmäßig eine Marge zwischen 8% und 10%. Eine unmittelbare Kompensation des Margendrucks findet über den Zentraleinkauf der Optimum Gruppe statt. Die Einstandspreise für Material sinken hierdurch und wirken sich unmittelbar auf die Marge aus. Somit ist das Produktionsrisiko ein beherrschbares Risiko Finanzielle Risiken Als finanzielle Risiken definieren wir mögliche Forderungsausfälle sowie den Verlust der Fähigkeit unsere Finanzierungsstruktur aufrecht zu halten. Den Bestand und die Entwicklung unsere Forderungen überwachen wir systematisch und zeitnah. Unsere Finanzierungsstruktur ist durch die anhaltend positive Geschäftsentwicklung stabil und nachhaltig. Risiken in der Aufrechterhaltung der Liquidität sind nicht erkennbar. Personelle Risiken Für die zukünftige Entwicklung und den wirtschaftlichen Erfolg sind die Mitarbeiter mit ihrem Fachwissen und ihren Fähigkeiten auf allen Ebenen entscheidend. Dem allgemeinen Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt und dem drohenden Know-how-Verlust durch Mitarbeiterfluktuationen begegnen wir durch Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen. So wird beispielsweise eine offenen Unternehmenskultur kommuniziert und eine Versorgung der Mitarbeiter mit frischem Obst und Mineralwasser sichergestellt. Des Weiteren kann jeder Mitarbeiter ein E-Bike leasen und an der Firmenfitness (Wellpass) teilnehmen. Mit dem Verständnis als attraktiver Arbeitgeber in unseren lokalen Arbeitsmärkten wahrgenommen zu werden, ordnen wir dieses Risiko als gering ein. IT Risiken Die Aufrechterhaltung unseres Geschäftsbetriebs erfordert die ständige Einsatzbereitschaft und Aktualität unserer IT Strukturen. Diese werden durch den Einsatz interner als auch externer Fachleute, Sicherheitsbewertungen und jeweils aktuelle technische Schutzmaßnahmen wie Back-ups gewährleistet. Die Hardware wird den Erfordernissen laufend angepasst. Gleichwohl sind Angriffe von außen oder Betriebsstörungen der IT nicht völlig auszuschließen. Daher ist dieser Bereich grundsätzlich einem, wenn auch niedrig eingestuften, Risiko ausgesetzt. Rechtliche Risiken Rechtliche Risiken aus künftigen Rechtsstreitigkeiten können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Derzeit sind keine Rechtsstreitigkeiten anhängig. Wir sehen hier kein Risiko. c. Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach unserer Einschätzung gegenüber dem Vorjahr durch das Ende der Corona-Pandemie deutlich verbessert. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Chancen für einen positive Geschäftsentwicklung etwaige Risiken überwiegen. Bestandgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Wiefelstede-Metjendorf, den 15. Dezember 2023 Andre Prophitius, Geschäftsführer Marc Karel Johannes Rijswijk, Geschäftsführer Alexander Voßmann, Geschäftsführer [1] Quelle: Statistisches Bundesamt und Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) [2] Quelle: Verband der Hersteller selbstklebender Etiketten und Schmalbahnconverter e.V., [3] Quelle: Verband der Hersteller selbstklebende Etiketten und Schmahlbahnconverter e.V [4] Quelle: Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21
Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangOPTIMUM GROUP GERMANY GMBH, WIEFELSTEDE-METJENDORF KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022 I. Allgemeine Angaben Die Optimum Group Germany GmbH (im folgenden auch Gesellschaft oder Optimum Group) hat Ihren Sitz im Schwarzen Weg 8, 26129 Wiefelstede-Metjendorf und ist beim Amtsgericht Oldenburg unter HRB 217163 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens sind Erwerb, Verwaltung und Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen, auch unter Übernahme der Komplementärstellung, auf eigene Rechnung. Die Gesellschaft stellt als Mutternehmen erstmals für das Geschäftsjahr 2022 einen freiwilligen Konzernabschluss auf. Aus diesem Grunde entfallen die Vorjahresangaben, da die Kapitalkonsolidierung der bestehenden Beteiligungen auf den 1. Januar 2022 vollzogen wurde. Konsolidierungskreis Die Optimum Group war zum 31. Dezember 2022 an folgenden Gesellschaften unmittelbar und mittelbar beteiligt.
Mit dem Ausscheiden der Optimum Group als Kommanditistin der Printimpuls Mediendienste GmbH & Co. KG, ist der Geschäftsbetrieb der Printimpuls KG mit Wirkung zum 1. Juli 2022 durch Anwachsung auf die optikett Etiketten von der Rolle GmbH übergegangen. Durch Rundungsdifferenzen können geringfügige Abweichungen in der Darstellung einzelner Beträge innerhalb des Anhangs auftreten. Folgende Tochterunterunternehmen nehmen die Erleichterungsvorschriften der § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch:
II. Angaben zum Konzernjahresabschluss Der Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr umfasst die Optimum Group und ihre Tochtergesellschaften. Der Konzernabschluss wurde in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag geltenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, die auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt sind, basieren auf einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen. Abweichende Bilanzstichtage von Tochterunternehmen bestehen nicht. Hinsichtlich der fehlenden Vorjahreszahlen verweisen wir auf die Anmerkungen unter I. Allgemeine Angaben. III. Konsolidierungsgrundsätze Gemäß § 299 HGB ist der Konzernabschluss auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Abweichende Bilanzstichtage von Tochterunternehmen bestehen nicht. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung der Gesellschaften erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt (Erlangung der Beherrschung) gemäß § 301 HGB. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren linear abgeschrieben. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung bestehen nicht. Schulden-, Ertrags- und Aufwandskonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 303 Abs. 1 HGB aufgerechnet. Umsatzerlöse werden in Anwendung von § 305 Abs. 1 HGB mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Wesentliche Zwischenergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen einbezogenen Unternehmen bestehen nicht. Wesentliche latente Steuern auf diese ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge bestehen daher nicht. IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Konzernabschlusses sind im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten (gem. § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) abzüglich planmäßiger und ggf. notwendiger außerplanmäßiger Abschreibungen bilanziert. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von bis zu 800,00 € werden im Jahr zu Zugang vollständig abgeschrieben. Geschäfts- und Firmenwerte aus Zugängen zum Konsolidierungskreis oder entgeltlich erworbene werden jährlich über die erfahrungsgemäße Nutzungsdauer von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben, soweit nicht außerplanmäßige Abschreibungen notwendig sein sollten. Eine Nutzungsdauer von mehr als fünf Jahre ist gerechtfertigt, da ein entsprechender Nutzen über die Verwertbarkeit der Kundenbeziehungen und der Marktpositionierung erkennbar ist. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um ggf. notwendigen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Beteiligungen an assoziierte Unternehmen bestehen nicht. Die Vorräte sind im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten und im Bereich der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu den notwendigen Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihrem Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden wert angesetzt. Alle risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzel- beziehungsweise Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen nur Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für die Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Bankguthaben und Kassenbestände sind zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Ferner werden latente Steuern für Differenzen erfasst, die auf Konsolidierungsmaßnahmen beruhen, nicht jedoch Differenz aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines passiven Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert ausgewiesen. Ergibt sich im Saldo eine Steuerentlastung, wird vom Wahlrecht nach §§ 274 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. 298 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht. V. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Hinsichtlich des Anlagevermögens verweisen wir auf die Darstellung des als Anlage beigefügten Anlagenspiegels des Geschäftsjahres. 2. Konzerneigenkapital Gruppeninterne Anwachsungen werden im Rahmen der Aufwands- und Ertragseliminierung bereinigt und haben so keinen Einfluss auf das Konzerneigenkapital. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin Optimum Group B.V., Alkmaar, Niederlande und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind ebenfalls keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen waren im Berichtsjahr keine größeren erkennbaren Einzelrisiken durch Zuführungen zu Wertberichtigungen zu berücksichtigen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für noch nicht genommenen Urlaub 281 T€, Bonuszahlungen an Lieferanten 172 T€ und Jahresabschlusskosten 172 T€. 5. Verbindlichkeiten
6. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen aus Sicherungsübereignungen von Lagerbeständen und Maschinen sowie Globalzessionen bei einbezogenen Unternehmen. VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse bestehen im Wesentlichen aus Erlösen aus Etiketten inkl. Frachtkosten (44.328 T€; davon 41.991 T€ auf das Inland, 2.163 T€ auf das europäische Ausland, sowie 174 T€ auf Drittländer). Daneben ergaben sich mit 133 T€ Umsätze aus Dienstleistungen im europäischen Ausland. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von 13 T€ und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremden Aufwendungen von 2 T€ enthalten. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagenvermögen waren im Geschäftsjahr nicht notwendig. In den Zinserträgen sind keine Zinsen vom Gesellschafter und in den Zinsaufwendungen Zinsen an Gesellschafter in Höhe von 8 T€ enthalten. Der ausgewiesene Steueraufwand enthält keine latenten Steuern, sondern bildet sich im Wesentlichen aus der Summe der in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften ausgewiesenen tatsächlichen Steuern für das laufende Geschäftsjahr und Vorjahre. Daneben resultieren 9 T€ aus Anpassungen auf Konzernebene. VII. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestanden folgende sonstigen finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- (79 T€), Miet-/Pacht- (762 T€) und Wartungsverträgen (124 T€) p.a. Diese Positionen bestehen mit Ausnahme von 20 T€ ausschließlich aus Verpflichtungen von einbezogenen Tochter-Unternehmen im Rahmen ihres gewöhnlichen Geschäftsverkehrs. 2. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 192 Arbeitnehmer in Teil- und Vollzeit beschäftigt; davon gewerbliche Arbeitnehmer 135 sowie Angestellte 57. 3. Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtsjahr waren
Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 314 Abs. 6 HGB über die Angabe zu den Geschäftsführerbezügen wird in Anspruch genommen. 4. Honorare des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt
5. Ergebnisverwendungsvorschlag für das MutterunternehmenDer Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens wird vorgeschlagen den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2022 traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ein, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung waren und zu einer veränderten Lage der Gesellschaft führen könnten. Es werden keine direkten Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft erwartet, da keine Kunden- oder Lieferantenbeziehungen zu Unternehmen unterhalten werden, die einem wesentlichen Ausmaß von diesem Konflikt betroffen sind. 7. Konzernzugehörigkeit Die Optimum Group stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Dieser wird durch Einreichung beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers offengelegt und kann im Unternehmensregister eingesehen werden. Die Optimum Group I B.V., Alkmaar, Niederlande, (Gesellschaftsregister CCI Nr. 59985704, Alkmaar) stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Dieser wird im niederländischen Unternehmensregister offengelegt und ist im Internet unter www.kvk.nl abrufbar.
Wiefelstede-Metjendorf, den 15. Dezember 2023 Andre Prophitius, Geschäftsführer Marc Karel Johannes Rijswijk, Geschäftsführer Alexander Voßmann, Geschäftsführer ANLAGESPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2022OPTIMUM GROUP GERMANY GMBH, WIEFELSTEDE-METJENDORF
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Optimum Group Germany GmbH, Wiefelstede-Metjendorf VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Optimum Group Germany GmbH, Wiefelstede-Metjendorf - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Optimum Group Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 22. Mai 2024 AC
CHRISTES & PARTNER GmbH
Hauschildt, Wirtschaftsprüfer Altun, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 15. Dezember 2023 gebilligt. |
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