Werner Jacobi GmbHLiquidiert

70173 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 11428
Eingetragen
4.7.1985
Branche
Großhandel mit Uhren und SchmuckHerstellung von UhrenEinzelhandel mit Uhren und Schmuck
Gegenstand
Herstellung und Handel mit Schmuckwaren, Uhren sowie Geschenkartikeln aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Jacobi
seit 13.10.2016
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

300.000 DM
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Werner Jacobi GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2014 bis zum 30.09.2015

AKTIVA

  30.09.2015 30.09.14
  in T €
A ANLAGEVERMÖGEN    
I Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0
II Sachanlagen 0,00 114
III Finanzanlagen 0,00 1
B UMLAUFVERMÖGEN    
I Vorräte 24.270,00 2.118
II Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 26.420,51 39
-davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: € 9.100,00 (T€ 13)    
III Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 523.863,41 2
C RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 7
D AKTIVE LATENTE STEUERN 23.658,00 19
E NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 557349,82 0
  1.155.561,74 2.300

PASSIVA

   
  30.09.2015 30.09.14
  in T €
EIGENKAPITAL    
I Gezeichnetes Kapital 153.387,57 153
II Kapitalrücklage 400.000,00 400
III Gewinnvortrag 250.783,90 251
IV Vortrag auf neue Rechnung -1.361.521,29 -152
nicht gedeckter Fehlbetrag 557.349,82 0
B RÜCKSTELLUNGEN 595.193,00 702
D VERBINDLICHKEITEN 560.368,74 946
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr: € 515,28 (T€ 44)    
  1.155.561,74 2.300

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, soweit kein GWG-Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2 a EStG gebildet wird.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

UMLAUFVERMÖGEN

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen beruht auf den vorliegenden finanzmathematischen Gutachten sowie der Berücksichtigung der Beschlüsse der Gesellschafter über Pensionsansprüche. Die Pensionsrückstellungen wurden grundsätzlich nach der projected unit credit Methode unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 6 % ermittelt. Zudem wurden die Sterbetafeln 2005 G nach Heubeck verwendet.

Die Gesellschaft entscheidet sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 (1) EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über den längstmöglichen Zeitraum von 15 Jahren. Folglich wird beginnend mit dem Geschäftsjahr 2011 in jedem Jahr ein Betrag von € 1.583,00 den Pensionsrückstellung erfolgswirksam zugeführt. Zum 30.09.2015 beträgt die Unterdotierung € 17.405,00.

Gemäß § 246 (2) HGB wurde folgender saldierter Ausweis in der Bilanz und GuV aufgenommen:

Pensionsverpflichtung (Erfüllungsbetrag) 602.565,00 €
Deckungsvermögen 0,00 €
BilMoG-Differenzbetrag aus Übergangsregelung -15.822,00 €
Pensionsrückstellung Bilanz 586.743,00 €
Aktiver Unterschiedsbetrag 0,00 €
Zinsaufwand 23.832,00 €

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Aktive latente Steuern

Von dem Ansatzwahlrecht nach § 274 (1) HGB wurde Gebrauch gemacht.

Der kombinierte Effektivertragsteuersatz beträgt 30,525%.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 (1) HGB unterlassen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Sonstige Pflichtangaben

Zum Stichtag haben die folgenden Beschäftigungsverhältnisse bestanden:

  2015 Vorjahr
Angestellte 1 10
Aushilfen 0 4
gesamt 1 14

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch Herrn Klaus Jacobi.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

 

Stuttgart, den 26.09.2016

Werner Jacobi GmbH

Klaus Jacobi, Geschäftsführer

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