Color-Offset GmbHLiquidiert

81379 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 97389
Eingetragen
27.12.1991
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenDruck- und Medienvorstufe
Gegenstand
Ausführung von Druckereiarbeiten aller Art, sowie alle damit verbundenen Arbeiten und Handel mit Druckereierzeugnissen und Maschinen.

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Rudolf Huber
seit 10.11.2001
Geschäftsführer
Peter Waldemar Wagstyl
seit 10.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

25.600 €
50.00%
25.600 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Color-Offset GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für Offenlegungszwecke

Lagebericht 2013

A Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und Geschäftsergebnisses

Nach dem in 2012 ausgewiesenen Verlust, der in erster Linie auf das Ausscheiden des Verkaufsleiters mit seinem gesamten Team zum 1.8.2012 und dem Wegfall eines der Hauptkunden der Gesellschaft zurückzuführen war, wurden umfangreiche Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen mithilfe eines externen Beraters eingeleitet.

Diese führten dazu, dass der Vorjahresverlust deutlich € 198.966,25 reduziert werden konnte. Für das Geschäftsjahr 2014 rechnet die Geschäftsleitung wieder mit positiven Zahlen.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zu 2012 von 10,4 Mio Euro um 0,5 Mio. Euro auf 9,9 Mio. Euro gesunken. Durch gezielte Akquise und Vertriebsarbeit konnte der Wegfall eines Hauptkunden kompensiert werden.

Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 245 T€ gesunken. Dies sind Auswirkungen der Sparmaßnahmen im Personalbereich. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um 109 T€ gegenüber Vorjahr. Die Minderung der sonstigen Aufwendungen ist auf diverse Finanzierungsänderungen zurückzuführen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist trotz des Umsatzrückgangs gegenüber dem Vorjahr, aufgrund der erheblich gesunkenen Kosten , von -495 T€ auf -280 T€ angestiegen.

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 34 T€ verbessert, wobei die Zinserträge um 13 T€ sowie die Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 47 gesunken sind.

In der Color-Gruppe wird an dem Konzept Mediendienstleister und Komplettanbieter mit höchster technischer und qualitativer Kompetenz konsequent weiter gearbeitet. Die Entwicklung hin zu Kostenführern, hier speziell Web-to-Print Druckereien, die stetig ihre Produktivität verbessern, und die Entwicklung hin zu Spezialunternehmen, die auf eine Spezialisierung im Wettbewerb, etwa durch besondere Effekte (Lackierung, Stanzung usw.) sorgt für eine Differenzierung im Markt. Die Color Gruppe hat letzteres Marksegment bereits besetzt und wird an dieser Positionierung auch weiter konsequent arbeiten. Durch die Verlagerung des Produktionsstandortes der Color Offset in die Flößergasse 4a konnte der technische Produktionsprozess kontinuierlich verbessert werden.

In der Druckvorstufe wurde die Entwicklung zum Kreativdienstleister mit der Möglichkeit Komplettproduktionen vom Layout bis zur fertigen Druckplatte zu erstellen konsequent fortgesetzt. Die Kreativabteilung der Firma tritt hier als Agentur auf und ist bestrebt, den Kunden ganzheitliche Lösungen anzubieten. Positiv entwickelt hat sich der Bereich um die Entwicklung und Konstruktion von Verpackungen.

Die Entwicklung der Color-Press Digitaldruck GmbH konnte weiterhin stabilisiert werden. Die Investitionen der letzten Jahre werden in kontinuierlicher Zwei-Schicht-Auslastung betrieben. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Investitionen in digitale Großformatdruckmaschinen getätigt (LFP= Large Format Printing). Diese Investitionen stellen eine konsequente Weiterentwicklung des Digitaldrucks in der Color-Press dar. Weitere Investitionen in diesem Bereich sind für 2014 nicht geplant.

In der Color-Offset GmbH wurde weiter am Image als hochqualitativer Lösungsanbieter gearbeitet. Preise und Auszeichnungen im deutschen und internationalen Bereich belegen dies eindrucksvoll. Erstmals konnte die Color Offset beim renommierten Sappi Award, der höchsten internationalen Auszeichnung für Druckereien, dreimal Gold und zweimal Silber gewinnen. Diese Leistung wurde noch durch den Gewinn des World Awards gekrönt.

Des Weiteren entwickelt sich die Color Offset mehr und mehr in Richtung Verpackung und Spezialproduktionen mit weitgehend maschineller Endfertigung. Hier konnte mit zwei vollautomatischen Falt-Klebemaschine zum maschinellen falten und kleben von Mappen, Aufstellern, Displays und Faltschachteln ein weiterer Schritt in der Verbreiterung der Wertschöpfungskette und mehr Differenzierung im Markt gegangen werden.

II. Lage des Unternehmens

Die Druckindustrie konnte entgegen anderen Branchen nicht vom Aufschwung der letzten Jahre profitieren. Dass die Druckindustrie nicht im gleichen Maße wie die Gesamtwirtschaft vom Aufschwung nach den Krisenjahren profitieren konnte, hat sich auch auf die Color Offset GmbH ausgewirkt. Die weiterhin angespannte Situation in der Druckindustrie hält den Wettbewerbskampf aufrecht. Um in den nächsten Jahren wieder in die Gewinnzone zu gelangen, hat sich die Geschäftsführung einen externen Berater hinzugezogen, der sowohl die Kostenstruktur des Unternehmens als auch die Ablaufprozesse durchleuchtet und optimiert. Mit Hilfe von detaillierten Planungsrechnungen sowie dem dazugehörigen Plan-Ist-Vergleich sollen Liquiditätsengpässe vermieden werden und schnellstmöglich wieder Gewinne erzielt werden. Die Sanierungsmaßnahmen werden im Rahmen eines monatlichen Reportings an die Banken regelmäßig überwacht und entsprechend analysiert. In den finalen Abweichungsanalysen des Geschäftsjahres konnte jedoch das geplante Ergebnis nicht erreicht werden. Ursächlich für die Abweichungen im Plan-Ist-Vergleich war überwiegend das Nicht-Erreichen des geplanten Umsatzes, was überwiegend auf den Wegfall eines Großauftrages zurückzuführen war. Aufgrund der gesteigerten Kosteneffizienz konnte jedoch der Rohertrag leicht verbessert werden. Im Geschäftsjahr 2014 ist laut vorliegenden Plan-Ist-Berechnungen auch weiterhin von einer positiven Entwicklung des Rohertrages auszugehen.

Die Kundenstruktur der Color-Gruppe bleibt weiterhin breit gefächert. Vier "Säulen" bilden die Basis des Gesamtgeschäftes. Diese sind:

- Werbeagenturen 
- Industriekunden
- Behörden, Banken, Versicherungen
- Verlage

 

Es ist auch 2013 wieder gelungen einen sehr ausgeglichen Umsatz pro Kunde zu erzielen. Die 5 % Hürde (angestrebter max. Umsatzanteil eines Kunden am Gesamtumsatz) wurde nur von drei Kunden übertroffen liegt aber auch hier im einstelligen Bereich und zeigt die gute Umsatzverteilung deutlich auf.

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Durch den ausgewiesenen Verlust hat sich das Eigenkapital weiter reduziert. Es entsteht ein durch nicht Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag i. H.v. 97 T€. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens blieb stabil.

Eine Verbesserung der Kapitalstruktur wurde durch eine Aufstockung der langfristigen Gesellschafterdarlehen von 306 T€ auf 436 T€ erreicht. Unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir auch die künftig zu erwirtschaftenden Ergebnisse im Unternehmen belassen, soll zu einer weiteren Verbesserung führen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 22,75 % unserer Bilanzsumme aus und sind im Vergleich zum Vorjahr um 218 T€ gesunken. Diese resultieren zum einen aus den hohen Investitionen im Zuge des Umzugs in 2011 und zum anderen aus den uns eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche wir je nach Liquiditätssituation unterschiedlich in Anspruch genommen haben. Unter Beibehaltung der Kreditlinien ist die Liquidität der Gruppe gesichert.

Die Unternehmensgruppe bewegt sich korrekt im Rahmen der eingeräumten Kreditlinien. Im Geschäftsjahr waren keine nennenswerten Forderungsausfälle im Kundenbereich zu verzeichnen.

Unsere Beschäftigungslage ist in den einzelnen technischen Bereichen unterschiedlich. Im Bereich der Druckvorstufe haben wir im 2-Schichtbetrieb eine kontinuierlich hohe Auslastung bei sehr flexiblen Einsatzzeiten der Mitarbeiter erreicht. Hier kommt es zur Überbrückung von Spitzen zum Einsatz von freien Mitarbeitern.

Die Investition in die neue Druckmaschine Heidelberger XL im August 2011 hat die Erwartungen im Bereich der Color-Offset mehr als erfüllt. Druckgeschwindigkeit und kontinuierliche, beste Qualität sind mit diesem Aggregat zum Standard geworden. Durch die angespannte wirtschaftliche Situation und die relativ starken Auftragsschwankungen hat sich die Geschäftsleitung entschieden, weiterhin nur mit einer großen Druckmaschine, die über alle technischen Voraussetzungen für eine Hochleistungsproduktion verfügt, zu produzieren. Durch entsprechende Schichteinteilungen ist es möglich, an sieben Tagen rund um die Uhr auf dieser Druckmaschine zu produzieren. Wir setzen mit dieser Ausrichtung ein deutliches Zeichen in Sachen Kapazitätsabbau und Kostenreduzierung. Die Standardauslastung ist hier ein Dreischichtbetrieb an fünf Tagen in der Woche.

Im Bereich des Digital- und Kleinoffsetdrucks der Color-Press sind wir mit der Auftragslage durchaus zufrieden. Der kontinuierliche Ausbau des Bereichs des Kleinoffset entwickelt sich positiv und der Bereich LFP wird derzeit kontinuierlich ausgebaut. In diesem Bereich sehen wir derzeit den einzigen wirklichen Wachstumsmarkt, der auch preislich noch nicht so stark umkämpft ist. Dieser Wachstumsmarkt muss von Vertriebsseite deutlich besser entwickelt werden.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

 

Um die Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir auch zukünftig die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebes forcieren.

 

Des Weiteren wird eine Neustrukturierung des Bereiches Arbeitsvorbereitung und Produktionsplanung und -Steuerung die Abläufe in der Produktion vereinfachen.

 

Ein umfangreiches Maßnahmenpaket wird zu einer deutlichen Kostenreduzierung führen und ein damit verbundenes Flächenkonzept Vertrieb, Auftragsvorbereitung und Produktion näher zusammen führen und durch einen geringeren Flächenbedarf weitere Kosten einsparen.

 

Durch die umfangreichen Investitionen der letzten Jahre besteht für die Color Gruppe in den nächsten drei Jahren kein nennenswerter Investitionsbedarf.

 

II. Risikobericht

 

1. Allgemeiner Risikobericht

 

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem der Konkurrenz durch Internetdruckereien werden wir weiterhin mit Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit, einem besonders hohen Maß an Qualität, sowie durch außerordentliche Beratungskompetenz begegnen.

 

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette langjähriger Lieferantenbeziehungen verweisen. Hier stehen hohe Qualität, Zuverlässigkeit und marktgerechte Einkaufspreise im Vordergrund.

 

2. Spezieller Risikobericht

 

Die Liquidität ist unter Beibehaltung der derzeitigen Linien der finanzierenden Banken gesichert. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen werden umfangreiche Planungsrechnungen durchgeführt, um bei eventuellen Ausfällen von Kunden frühzeitig gegensteuern zu können. Zur Minimierung des Ausfallrisikos verfügt die Color Gruppe über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns bei neuen Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität des Kunden.

 

Um das Risiko eines Zahlungsausfalls zu minimieren setzt die Geschäftsleitung seit Jahren auf das Mittel der Kreditversicherung. Gleichzeitig werden säumige Zahler konsequent gemahnt.

 

Der teilweise schwankende Zahlungseingang und damit verbundene Auswirkung auf die eigene Liquidität führen zu einem deutlich erhöhten Arbeitsaufwand im Bereich des Zahlungsmanagements. Bisher ist es den Verantwortungsträgern gelungen durch gezielte Maßnahmen wie verstärktes Mahnwesen und eine Kreditausfallversicherung die Auswirkungen abzufedern.

Die Geschäftsleitung setzt für die kommenden Jahre auf ein konservativ, realistisches Wachstum. Um allerdings die Abhängigkeit von einzelnen Kunden so klein wie möglich zu halten, wird darauf geachtet, dass kein Einzelkunde einen höheren Anteil als 5 % vom Gesamtumsatz hält. Einzelne Ausreißer durch erklärbare Sonderfälle können gegebenenfalls zu Verschiebungen führen.

Um sich gegen nicht planbare Ausfälle o.ä. zu wappnen, sind in der Color-Gruppe alle relevanten Versicherungen vorhanden. Versichert sind neben Elementarschäden, Einbruch- und Diebstahl, Wandalismus etc. auch das Kreditausfallrisiko und ein drohender Produktionsausfall.

III. Prognosebericht

 

Im derzeit schwierigen Druckmarkt wird sich die Color Gruppe aufgrund ihrer technischen Möglichkeiten im Bereich der Sonderprodukte und ihrer breiten und langjährigen Kundenstruktur, speziell im Großraum München behaupten.

 

Trotz des Weggangs des Verkaufsleiters konnten wir für das Geschäftsjahr 2014 wieder Umsatzniveau von 2013 erreichen. Für 2014 rechnen wir mit einer leichten Steigerung um 3%. Durch das umfangreiche Maßnahmenpaket und der damit verbundenen Kosteneinsparungen sollten wir im kommenden Geschäftsjahr die Verlustzone verlassen und wieder Gewinne erwirtschaften. Positive Ergebnisse sind nach realistischer Einschätzung jedoch erst im übernächsten Jahr zu erwarten, wenn die ergriffenen Maßnahmen voll umgesetzt worden sind.

 

 

 

C. Sonstige Angaben

1. Forschung und Entwicklung

Durch unsere aktive Zusammenarbeit mit Verbänden und der Fachhochschule München profitieren wir von deren Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung besteht derzeit nicht.

 

2. Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

 

München, 31.5.2014

 

                    Color Gruppe

Wolfgang Huber              Peter Wagstyl
Geschäftsführer             Geschäftsführer

 

 

 

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 461.070,50 545.831,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 276.437,50 310.280,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.656.366,00 2.871.893,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.142,50 44.487,50
Summe Sachanlagen 2.969.946,00 3.226.661,50
Summe Anlagevermögen 3.431.016,50 3.772.492,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.388.275,27 1.450.926,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.133.531,05 1.539.301,83
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 19.143,46 5.405,99
Summe Umlaufvermögen 2.540.949,78 2.995.634,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.090,83 32.254,46
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 97.436,10 0,00
E. Bilanzsumme 6.074.493,21 6.800.381,24

PASSIVA

31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Stille Beteiligungen 136.835,33 149.157,41
III. Kapitalrücklage 19.827,15 19.827,15
IV. Verlustvortrag -255.132,33 -10.278,81
V. Jahresfehlbetrag -198.966,25 -244.853,52
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 97.436,10 0,00
Summe Eigenkapital 0,00 113.852,23
B. Rückstellungen 118.880,44 108.219,09
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.329.816,92 1.547.538,35
Summe Verbindlichkeiten 5.928.862,31 6.547.101,05
D. Passive latente Steuern 26.750,46 31.208,87
E. Bilanzsumme 6.074.493,21 6.800.381,24

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2013
EUR
2012
EUR
1. Rohergebnis 4.976.896,13 5.150.400,56
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -2.164.886,47 -2.409.830,66
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -428.972,01 -465.926,40
Summe Personalaufwand -2.593.858,48 -2.875.757,06
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs -480.834,01 -478.086,10
Summe Abschreibungen -480.834,01 -478.086,10
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.869.475,27 -1.944.451,83
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.141,00 24.389,74
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -324.240,73 -371.524,70
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 443,53
8. Sonstige Steuern 15.083,03 4.878,84
9. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 66.322,08 244.853,50
10. Jahresfehlbetrag -198.966,25 -244.853,52

Anhang für Offenlegungszwecke

Color - Offset GmbH,

München

ZUM 31.DEZEMBER 2013

 

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgen gem. §§ 264 i.V.m. § 267 Abs. 1 HGB nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für kleine Kapitalgesellschaften

 

Die erforderlichen Vermerke zu einzelnen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, soweit nicht bereits dort erfolgt, sind nachstehend aufgeführt.

Aktiva

a) Anlagevermögen

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden gem. § 248 Abs. 3 HGB mit den Entwicklungskosten aktiviert.

 

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Alle Zugänge bei den Sachanlagen werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Betrag zwischen 150 € und 1.000 € netto werden in einem Sammelposten erfasst und auf fünf Jahre abgeschrieben.

Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweils steuerlich anerkannten Nutzungsdauer bzw. auf dem Ende der bestehenden Mietverträge.

b) Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

 

Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Zinsverlusten, allgemeinen Ausfallrisiken und Mahnkosten wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Forderungen und Bankguthaben, die auf fremde Währungen lauten, werden zu Anschaffungskosten angesetzt oder zum niedrigeren Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

 

Unfertige Erzeugnisse wurden mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet.

Passiva

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Beträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

 

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

 

Alle Aufwendungen und Erträge wurden periodengerecht abgegrenzt.

 

Passive latente Steuern werden mit den anzuwendenden Unternehmenssteuersätzen passiviert.

 

2. Erläuterungen zur Bilanz

a) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Fälligkeiten für sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen liegen unter 1 Jahr.

b) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 200 T€. Die Stammeinlagen sind in voller Höhe einbezahlt.

c) Stille Beteiligungen

 

Der Ausweis der stillen Beteiligungen wird unmittelbar nach dem Eigenkapital vorgenommen (gem. § 266 Anm. 187 Beck' scher Bilanzkommentar 4. Auflage).

d) Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 436, ausgewiesen unter den sonstigen Verbindlichkeiten.

Sicherheiten für Bankkredite wurden in Form von Bürgschaften der Gesellschafter Wolfgang Huber und Peter Wagstyl sowie von den stillen Beteiligten gegeben.

 

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise Eigentumsvorbehalte im üblichen Rahmen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

e) Passive latente Steuern

 

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden passive latente Steuern in Höhe von T€ 27 angesetzt. Die passivierten latenten Steuern beruhen auf der Aktivierung eines selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes des Anlagevermögens. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 15,82 % Körperschaftsteuer.

 

3. Sonstige Angaben

Geschäftsleitung

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2013 bestellt:

- Herr Wolfgang Huber, Deisenhofen
- Herr Peter Wagstyl, Ottobrunn

 

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet.

 

 

München, den 18. Juli 2014

Color - Offset GmbH

 

 

 

 

 

   Geschäftsführer

 

Feststellung des Jahresabschlusses:

Der Jahresabschluss wurde im Rahmen der Gesellschafterversammlung festgestellt.

 

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs-/Herstellungskosten

Stand
01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 989.344,44 18.020,00 0,00 0,00 1.007.364,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 533.583,68 0,00 0,00 0,00 533.583,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.863.131,56 110.114,72 0,00 0,00 3.973.246,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.888,32 19.080,28 8.822,60 0,00 149.146,00
Summe Sachanlagen 4.535.603,56 129.195,00 8.822,60 0,00 4.655.975,96
Summe Anlagevermögen 5.524.948,00 147.215,00 8.822,60 0,00 5.663.340,40

Abschreibungen

Stand
01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 443.513,44 102.780,50 0,00 0,00 0,00 546.293,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 223.303,18 33.843,00 0,00 0,00 0,00 257.146,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 991.238,06 325.642,22 0,00 0,00 0,00 1.316.880,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.400,82 26.423,78 0,00 8.821,10 0,00 112.003,50
Summe Sachanlagen 1.308.942,06 385.909,00 0,00 8.821,10 0,00 1.686.029,96
Summe Anlagevermögen 1.752.455,50 488.689,50 0,00 8.821,10 0,00 2.232.323,90

Buchwerte

Stand
31.12.2013
EUR
Stand
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 461.070,50 545.831,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 276.437,50 310.280,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.656.366,00 2.871.893,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.142,50 44.487,50
Summe Sachanlagen 2.969.946,00 3.226.661,50
Summe Anlagevermögen 3.431.016,50 3.772.492,50

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