DDK Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Klein seit 4.4.2008 | Geschäftsführer |
Sarina Hofmann seit 4.4.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RTS Transport-Service GmbHDassendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023RTS Transport-Service GmbH, DassendorfI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma RTS Transport-Service GmbH ist im Güternah- und Fernverkehr-, sowie Speditionsgeschäft tätig. 2. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung wird durch unsere Gesellschaft nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die anhaltenden Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten beeinflussen die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland natürlich nach wie vor, wobei sich die Gefahr einer Rezession und einer galoppierenden Inflation aus unserer Sicht abgeschwächt hat. Die deutsche Wirtschaft zeigte im Februar 2024 eine moderate Wachstumsdynamik. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht an, der Konsum blieb stabil und die Investitionen in Infrastrukturprojekte nahmen weiter zu. Die hohe Inflationsrate ist auf die anhaltenden Preissteigerungen in den Bereichen Energie und Lebensmittel zurückzuführen. Die Kraftstoffpreise waren im Februar 2024 weiterhin volatil, beeinflusst durch geopolitische Unsicherheiten und Schwankungen auf den internationalen Märkten. Um die Inflation in den Griff zu bekommen, setzt die europäische Zentralbank (EZB) weiterhin auf eine Politik der schrittweisen Zinserhöhungen, wodurch sich natürlich die Kreditkosten für Unternehmen erhöhen werden. Die Verteuerung von Krediten hat auf uns nur eine geringe Auswirkung, da wir vornehmlich mit Eigenkapital arbeiten. Aber auch wir rechnen infolge der gestiegenen Zinsen bei zukünftigen Verhandlungen mit Leasinggesellschaften mit höheren Raten, zumal auch wir durch die weiteren Verschärfungen der CO 2 -Emissionsvorschriften und durch die Anforderungen unserer Kunden gezwungen sein werden unsere Fahrzeugflotte immer stärker auf umweltfreundlichere Fahrzeuge umzustellen. Darüber hinaus wird sich die Digitalisierung in der Logistikbranche durch den verstärkten Einsatz von Telematik-Systemen, Automatisierungstechnologien und digitalen Plattformen zur Effizienzsteigerung weiter fortsetzen, so dass auch wir in Zukunft verstärkt in diese neuen Technologien investieren müssen. Investitionen kosten Geld und führen damit auch bei uns zu höheren Kredit- bzw. Leasingkosten. Der Arbeitsmarkt Deutschland blieb, mit einer weiterhin niedrigen Arbeitslosenquote, robust. Trotz dieser erfreulichen Kennziffer ändert dies nichts an dem ausgeprägten Fachkräftemangel in Deutschland. Ein dominierendes Thema unserer Branche ist nach wie vor der Mangel an qualifizierten Berufskraftfahrern. Zur Erfüllung unserer Kundenverpflichtungen setzen wir daher auch Subunternehmen ein. Hierbei handelt es sich in der Regel um langfristige Partnerschaften, in Spitzenzeiten aber auch um Einzelbeauftragungen über Frachtportale. Die Nachfrage nach Transport- und Logistikdienstleistungen war im Jahre 2023 stabil. Spediteure mussten sich an die steigenden Erwartungen hinsichtlich Liefergeschwindigkeit und Flexibilität anpassen. Auch wir haben unsere strategische Ausrichtung diesen veränderten Wettbewerbsbedingungen angepasst. Themen wie Flexibilität, Digitalisierung/Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Nachhaltigkeit stehen dabei im Fokus. Auf die wachsende Nachfrage nach Integration und Konnektivität haben wir unsere Schnittstellen erweitert. Diese Verbesserung ermöglicht uns einen reibungslosen Datenaustausch mit unseren Kunden und Mitarbeitern. Eine Prognose für die weitere Entwicklung der Logistikbranche in Deutschland ist natürlich in diesen unruhigen Zeiten immer schwierig. Aus unserer Sicht sind wir jedoch gut auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet, erwarten aber für das Jahr 2024 für Logistikunternehmen mit einer anderen Kundenstruktur, wie z.B. Automotive und Baustofflogistik eine sinkende Nachfrage nach Transportdienstleistungen. Hierdurch könnten weitere Kapazitäten auf den Markt drängen, was sich wiederum negativ auf die Frachtraten auswirken könnte. 2. Geschäftsverlauf Trotz des andauernden russischen Angriffskriegs, der Inflationstendenzen und der schwachen Wirtschaftsentwicklung, hat sich unser operatives Geschäft im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr und entgegen unserer Prognose positiver entwickelt als gedacht. Zwar konnten wir unseren Gesamtumsatz mit Mio. EUR 65,9 gegenüber dem Vorjahr lediglich um TEUR 624,8 steigern. Unter Bereinigung der Effekte aus der Dieselpreisklausel konnten wir unseren Umsatz gegenüber dem Vorjahr jedoch um TEUR 1.397,0 steigern. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 2,24 % und wurde überwiegend mit unseren Bestandskunden erzielt. Die gleichzeitige Kostenreduzierung im Bereich der laufenden Kfz-Kosten lag bei 14,5 %, bereinigt um Umsätze aus den vertraglichen Dieselklauseln, immer noch bei 11,5 %, so dass wir unsere Prognose hinsichtlich des operativen Ergebnisses weit übertroffen und eine EBT von TEUR 2.743,8 erzielt haben. Insofern hat sich die positive Entwicklung aus den letzten Monaten 2022 im Jahre 2023 kontinuierlich fortgesetzt. Die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen und umsatzabhängigen Kfz-Kosten betrugen in Relation zu den Umsatzerlösen 70,5 % (VJ 75,5 %). Hierbei hatten die variablen Kfz-Kosten einen Anteil von TEUR 21.332,5 (VJ: TEUR 24.876,7), dies entspricht einem Anteil in Relation zum Umsatz von 32,40 % (VJ: 38,1 %). Die Kosten für bezogene Leistungen blieben mit einem Anteil in Höhe von 38,10 % (VJ: 37,4 %) annährend konstant. Infolge dieser prozentualen Kostenreduzierung hat sich der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.494,4 auf TEUR 19.466,0 (VJ: TEUR 15.971,6) erhöht, dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 22,2 % und resultierte im Wesentlichen aus den erfolgreichen Verhandlungen mit unseren Dienstleistern und einem positiven Effekt aus der Dieselpreisklausel einhergehend mit den erheblich gefallen und kontanten Dieselkosten. Die Personalkosten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 668,4 auf TEUR 5.681,4, dies entspricht einer Kostensteigerung um 13,3 % und entfiel im Wesentlich auf notwendigen Gehaltssteigerungen bei den Berufskraftfahrern und auf erfolgreiche Neueinstellungen. Demzufolge sind die Reisekosten ebenfalls um TEUR 96,0 auf TEUR 712,2 gestiegen (15 %). Die fixen Kfz-Kosten (Fahrzeugleasing, Fahrzeugwartung, TÜV-Gebühren und Technikausstattung) sind mit TEUR 8.956,6 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 8.743,9 inflationsbedingt nur leicht um 2,4 % gestiegen. Die getätigten Investitionen im Bereich der sonstigen Transportmittel (Anhänger, Auflieger etc.) beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 359,3. Die Reduzierung der Investitionstätigkeit gegenüber dem Vorjahr beruht auf einer vorsichtigen Einschätzung der Marktlage und einem modernen Stand unserer Fahrzeugflotte. Die jährliche Abschreibung reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 50,0. Die sonstigen betrieblichen Kosten, ohne Berücksichtigung der Fahrzeugkosten und den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen, haben sich im Jahre 2023 mit TEUR 1.199,0 (VJ: TEUR 1.055,0) um TEUR 144,0 erhöht. Diese Steigerung ist z.B. auf einmalige Kosten im Bereich der Rechts- und Beratungskosten, der Softwareaktualisierung sowie der allgemeinen inflationsbedingten Erhöhungen zurückzuführen. Das negative Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 19,7 auf TEUR 15,4 verbessert. Der EBT hat sich im Vergleich zum Vorjahr, um TEUR 2.596,7 auf TEUR 2.743,8 (VJ: TEUR 147,1) verbessert. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist weiterhin geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen unsere Dienstleistungen im Bereich des Güternah- und Fernverkehrs und Speditionsgeschäft dar. Diese machen 100 % unseres Umsatzes aus. Bei einem annährend gleichbleibenden Gesamtumsatz (2023: Mio. EUR 65,9 / 2022: Mio. EUR 65,2) haben sich die bezogenen Leistungen (Speditionsleistungen / Maut etc.) um TEUR 0,7 erhöht, dies entspricht einer prozentualen Steigerung um 0,70 %, die insofern keinen besonderen Effekt hatten. Eine erhebliche Ertragsverbesserung ergab sich aus Reduzierung der variablen Kfz-Kosten um TEUR 3.544,1 auf TEUR 21.332,5 (VJ: TEUR: 24.876,6), dies entsprach einer prozentualen Kostenreduktion von 14,25 %. Der Rohertrag 2023 hat sich demzufolge gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.494,4 auf TEUR 19.466,0 erhöht. Gleichzeitig sind die Personalkosten um TEUR 668,4, die Reisekosten um TEUR 96,0, die fixen Kfz-Kosten um TEUR 212,6, und die weiteren Kosten um TEUR 40,0 gestiegen und der neutrale Aufwand, saldiert mit dem neutralen Ertrag, um EURO 122,0 gefallen, so dass für das Jahr 2023 ein Jahresüberschuss nach Steuern von TEUR 1.889,10 (Vorjahr: TEUR 128,0) erzielt wurde. Die Umsatzrendite lag bei 2,87% (VJ -0,20%) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 2,67 % erhöht. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten machen 1,85 % (VJ: 5,11 %) der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 33,6 % (VJ: 40,1 %) der Bilanzsumme. Diese Verbindlichkeiten können wir regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen begleichen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 54,4 % der Bilanzsumme. Neben dem turnusmäßigen Austausch eines Teils der Fahrzeugflotte durch das Finanzierungsinstrument Leasing und reinen Ersatzinvestitionen sind im Jahr 2024 keine zusätzlichen Maßnahmen geplant. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Eigenkapitalquote liegt bei 37,5 % (Vorjahr: 32,7 %). Die Verbindlichkeitsquote liegt bei 46,3 % (Vorjahr:53,8 %). Die Forderungsquote liegt bei 56,2 % (Vorjahr: 47,0 %). Die Finanzschulden haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 400,2 vermindert. Diese resultiert aus der planmäßigen Tilgung der langfristigen Bankdarlehen um TEUR 400,2 . Für eventuelle Risiken im operativen Geschäft haben wir Rückstellungen gebildet. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung von - Umsatzentwicklung - Umsatzrendite - bereinigtem Ergebnis vor Ertragsteuern. Die obigen Kennzahlen haben sich im abgelaufenen Jahr 2023 wie folgt entwickelt: Die Gesamtumsatzerlöse im Jahr 2023 haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % erhöht. Gleichzeitig hat sich die Umsatzrendite mit 2,87 % gegenüber dem Vorjahr (0,20 %) um 2,67 % verbessert. Gleiches gilt für das Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von TEUR 2.743,8, welches sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 147,1) um TEUR 2.596,7 verbessert hat. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung sehen wir ebenfalls positiv und gehen zukünftig von einem gleichbleibenden Niveau aus. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich der EBT unerwartet positiv entwickelt, wobei diese Entwicklung im Wesentlichen auf den rückläufigen Treibstoffpreisen basierte. Inwiefern sich diese Entwicklung im Jahre 2024 fortsetzt, oder es infolge des andauernden Ukrainekrieges und des laufenden Nahost-Konflikts zu erneuten Kostensteigerungen kommen wird, bleibt abzuwarten. Vor dem Hintergrund dieser unsicheren Markentwicklung und der andauernden Inflationsrisiken werden wir jedoch auch weiterhin unser Hauptaugenmerk auf die Umsatzrentabilität richten. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferantenverbindlichkeiten die Zahlungen innerhalb dieser Fristen begleichen. III. Prognosebericht Vor dem Hintergrund des andauernden Ukraine-Kriegs, des eventuell noch eskalierenden Nahost-Konflikts und anhaltender Inflationsrisiken sehen wir nach wie vor ein erhöhtes Risiko in der Entwicklung der Treibstoffkosten und der damit einhergehenden Verschlechterung der Umsatz- und Renditeaussichten. Im Rahmen von Neuverhandlungen mit unseren Großkunden konnten wir für 2024 bereits höhere Frachtraten vereinbaren, die jedoch nur zu einem Ausgleich von inflationsbedingten Kostensteigerungen führen werden. Die bisher vereinbarten Diesel-Preis-Klauseln werden die durchschnittlichen Schwankungen bei den Treibstoffkosten natürlich ausgleichen können, aber bei schnell und stark ansteigenden Treibstoffkosten werden die vereinbarten Dieselfloater - Modelle nicht in einem ausreichenden Maße greifen, so dass dies schnell unsere Umsatzrentabilität belasten könnte. Immer vorausgesetzt, dass die obigen Krisenherde nicht weiter eskalieren, rechnen wir nach unserem derzeitigen Kenntnisstand im Jahre 2024 mit einer anhaltenden positiven Entwicklung unserer Umsatzrentabilität. Ob es jedoch durch die andauernde Unsicherheit in der Bevölkerung zu einer tatsächlichen Veränderung im Konsumverhaltens kommen wird und damit zu einem Rückgang im Transportvolumen lässt sich nur schwer einschätzen. Die schlechte Konjunkturentwicklung in Deutschland, die anhaltend hohen Preise bei Gütern des täglichen Bedarfs sowie die allgemein angespannte Stimmungslage in der Bevölkerung veranlassen uns auch weiterhin zu einer erhöhten Vorsicht. Durch die allgemeinen negativen Rahmendaten könnte sich das Konsumverhalten in Deutschland nachhaltig abkühlen, so dass auch wir in unserer weiteren Geschäftsentwicklung betroffen wären. Die Mauterhöhungen könnten sich als weiterer Beschleuniger in dieser negativen Entwicklung herausstellen, denn höhere Preise bei Konsumgütern führen wiederum zu einer sinkenden Nachfrage der Konsumenten und damit zu einem Rückgang der Transporte. Zusätzlich könnte die Industrie und der Handel versuchen Teile der Maut auf die Transortdienstleister abzuwälzen, so dass mit fallenden Margen zu rechnen ist. In diesem Bereich konnten wir jedoch mit unseren Hauptkunden bereits absichernde Vereinbarung treffen, so dass dieses Risiko für uns eher gering ist. Insofern rechnen wir im Jahr 2024 nicht mit steigenden Umsätzen, sondern mit einer Stagnation in unserem Kernbereich der Onlinebestellungen. Allerdings wird die Nachfrage nach unseren Logistikdienstleistungen durch unsere langfristigen Kundenbeziehungen nicht abnehmen, sondern stabil bleiben. Die Ladekapazitäten am Markt haben sich im Laufe des Jahres 2023 erholt, so dass für das kommende Jahr mit einem erhöhten Konkurrenzdruck zu rechnen ist. Durch unsere Unternehmensgröße, unsere hohe Qualität und Verlässlichkeit konnten wir unsere Kundenbeziehung in den letzten Jahren derart festigen, dass wir aus unserer Sicht in der Zukunft bei steigenden Kosten angemessene Frachtratenerhöhungen bei unseren Kunden durchsetzen können. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem stabilen Umsatzvolumen in Höhe von ca. TEUR 65.000,0. Um jedoch bei weiter steigenden Kosten ebenfalls einen angemessenen EBT erzielen zu können, müssen wir konsequenter und schneller in Nachtragsverhandlungen mit unseren Kunden eintreten und darüber hinaus unsere Fahrzeugflotte effektiver einsetzen. Sollte uns dies gelingen, gehen wir auch für 2024 von einem akzeptablen und stabilen EBT aus, der sich jedoch nicht auf dem Niveau von 2023 befinden wird. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Chancen- und Risikobericht Trotz des andauernden Ukraine-Kriegs, des Nahost-Konflikts und der schlechten Konjunkturdaten rechnen wir im Jahre 2024 zwar mit stagnierenden, aber gleichbleibenden Umsätzen. Ein eventuell stagnierendes oder zurückgehendes Konsumverhalten wird sich im Online-Handel natürlich auswirken. Die Nachfrage nach unseren Logistikleistungen wird sich allerdings nur eingeschränkt verändern, denn unsere vorhandene Kundenstruktur, mit langfristigen Verträgen und unsere derzeitige Markposition, verringern das Risiko nachlassender Nachfragen nach unseren Logistikleistungen und eröffnet immer wieder neue Chancen auf zusätzliche Marktanteile. Insbesondere die Nutzung von Frachtbörsen und Plattformen könnten wieder interessant werden. Den krisenbedingten Preissteigerungen im Bereich der Dieselkosten, den inflationsbedingten Kostensteigerungen in den Kernbereichen Fahrzeug-, Personal- und Einkaufskosten für Speditionsleistungen werden wir, wie in der Vergangenheit, mit Kosteneinsparungen und mit der konsequenten und stetigen Weitergabe der Kostensteigerung an unsere Kunden, begegnen. Durch flexible Vertragsgestaltungen, kürzeren Verhandlungsintervallen und einer klaren deckungsbeitragsorientierten Preisgestaltung können wir unser Risiko der defizitären Unternehmensentwicklung minimieren und unseren EBT steigern. Das größte Problem ergibt sich jedoch aus unserer Sicht aus der anhaltenden Knappheit an qualifizierten Berufskraftfahrern. Fehlende Fahrer führen zu stehenden Fahrzeugen und damit zu geringeren Umsätzen bei gleichbleibenden Fahrzeugfixkosten und damit zu einer schlechteren Umsatzrentabilität und einem sinkenden EBT. Der von uns bereits im Jahre 2023 eingeschlagene Weg, Personal langfristig durch lukrative Festanstellungsverträge ans Unternehmen zu binden, werden wir weiterverfolgen. Gleichzeitig müssen wir bei der Einsatzplanung unserer Fahrzeugflotte und bei abzuschließenden Kundenkontrakten die vorhandenen Fahrerkapazitäten im Blick behalten. Zur Absicherung oder Steigerung der Umsatzrentabilität kann es zukünftig ratsam sein stärker den optimierten Einsatz der Ressource "Fahrer" zu berücksichtigen und nicht die Kennziffer Umsatzsteigerung. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind daher keine Engpässe zu erwarten. Währungsrisiken ist unser Unternehmen nicht ausgesetzt. Zusammengefasst schätzen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens, trotz des Ukraine-Krieges, des Nahostkonflikts, der schlechten konjunkturellen Lage und der andauernden Kostensteigerungen für 2024 als stabil ein. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unseren Bestand gefährden könnten. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Fahrzeugindustrie und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Wir als gesetzliche Vertreter versichern, dass nach bestem Wissen und Gewissen im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken beschrieben sind. Ansonsten sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Die bisherige geschäftliche Entwicklung 2024 hat sich nach unserer Prognose entwickelt, so dass wir im Gesamtjahr 2024 nach dem derzeitigen Kenntnisstand ein positives Ergebnis erzielen werden.
Dassendorf, den 25.09.2024 Sarina Hofmann, Geschäftsführerin Jürgen Klein, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Anhaltspunkte für dauerhafte Wertminderungen im Anlagevermögen haben sich nicht ergeben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzzstichtag vorgenommen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: € 3.824.630,04. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: € 3.866.796,27.
Angaben und Erläuterungen zu Forderungen
Angaben zum Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt DM 50.000,00 in Euro 25.564,59. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: 1. Rückstellungen für Fremdleister inkl. pauschaler Rechtsanwaltskosten i.H.v. TEuro 40 (Vj. TEuro 51,7). 2. Rückstellungen für nachlaufende Speditionsaufwendungen i.H.v. TEuro 91,7 3. Rückstellungen für defekte und fehlende Paletten i.H.v. TEuro 83,7 4. Rückstellungen über eventuell anfallende Schäden im Rahmen der abgeschlossenen Leasingverträge und Mietkaufverträgen bei Ablauf der Leasingzeit i.H.v. TEuro 1.703,6. Bei der Abzinsung der Rückstellungen wurde eine Kostensteigerung berücksichtigt. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 738.229,68. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Sicherungsübereignung von Fahrzeugen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 114.833,65 (Vorjahr: Euro 117.056,24). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 6.931.343,71 (Vorjahr: Euro 6.264.901,04). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 287.459,73 (Vorjahr: Euro 656.914,39). Verbindlichkeitenspiegel
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 11.277.000 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung lagen nicht vor. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Jürgen Klein, CEO, Dassendorf Frau Sarina Hofmann, CFO, Hamburg Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden Euro 126.000 gewährt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die im Nachtragsbericht anzugeben wären, haben sich mit Ausnahme der bekannten Ereignisse (wie Ukraine-Krieg, Inflation und Lieferkettenprobleme) nicht ergeben. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn in Höhe von Euro 5.828.369,49, bestehend aus dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 3.939.194,85 und dem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.889.174,64 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 0,00. Unterschrift der Geschäftsführung
Dassendorf, den 25.09.2024 Sarina Hofmann, Geschäftsführerin Jürgen Klein, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RTS Transport-Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RTS Transport-Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RTS Transport-Service GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 28.09.2024 "KOSA"
TREUHAND GmbH
Martin Schneider, Wirtschaftsprüfer Andreas Salamon, Vereidigter Buchprüfer |
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