Blocher Partners Sens GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Beck seit 24.9.2025 | Prokura |
Michael Schmidt seit 25.9.2023 | Geschäftsführer |
Benjamin Blocher seit 22.4.2022 | Geschäftsführer |
Matthias Both seit 7.9.2017 | Geschäftsführer |
Jürgen Gaiser seit 7.9.2017 | Geschäftsführer |
Anja, geb. Saalfrank Pangerl seit 7.9.2017 | Geschäftsführer |
Jutta, geb. Reischmann Blocher seit 7.9.2017 | Geschäftsführer |
Vandana Shah seit 7.9.2017 | Geschäftsführer |
Angela, geb. Kreutz Kreutz-Henkes seit 7.9.2017 | Geschäftsführer |
Wolfgang Mairinger seit 14.12.2016 | Geschäftsführer |
Dieter Blocher seit 14.12.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 6 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
blocher partners gmbhStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bei dem nachfolgenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die blocher partners gmbh, Stuttgart: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der blocher partners gmbh - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der blocher partners gmbh für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, den 11. Dezember 2024 gkm
. glück . kock . mäschke
Mäschke, Wirtschaftsprüfer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BLOCHER PARTNERS GMBH, STUTTGARTAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Sonstige Berichtsbestandteile Angaber zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16. Dezember 2024 festgestellt. Anhang für das Geschäftsjahr 2023blocher partners gmbh, StuttgartGliederung
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die blocher partners gmbh hat ihren Sitz in Stuttgart. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 759045 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. 3. Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear auf 3 Jahre abgeschrieben. Der aufgrund der Einbringung der Anteile an der Blocher Partners GbR in 2017 entstandene Geschäfts oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 8 Jahren abgeschrieben. Es ist davon auszugehen, dass der Firmenwert in diesem Zeitraum verbraucht ist. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden wie folgt abgeschrieben: a) Gebäude, Gebäudeteile und Bauten auf fremden Grundstücken: 5 bis 11 Jahre und b) andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 2 bis 23 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs oder Herstellungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten entsprechend dem strengen Niederstwertprinzip bzw. dem Prinzip der verlustfreien Bewertung bilanziert, wobei die Herstellungskosten Material und Fertigungseinzel sowie gemeinkosten und angemessene Anteile der allgemeinen Verwaltung enthalten. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Selbstkosten bei der Bewertung der unfertigen Leistungen aufgrund von gestiegenen Kosten angepasst. Um projektbedingte saisonale Schwankungen der Gewinnrealisierung besser zu glätten und so ein klareres Bild der Ertragslage zu vermitteln, hat die Gesellschaft seit 2018 bei der Bewertung der unfertigen Leistungen eine Teilgewinnrealisierung nach Erreichen der Phase 4 gem. HOAI vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung dieser Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme der nach kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbeträge passiviert. Langfristige Rückstellungen werden grundsätzlich abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB auf temporäre Differenzen zwischen den handels und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis eines durchschnittlichen Ertragsteuersatzes in Höhe von 30,00 % ermittelt. Die sich danach ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden verrechnet und angesetzt, soweit sich ein Passivüberhang ergibt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) hervor. Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten TEUR 182 (Vj. TEUR 78) an Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 9.191,63 (Vj. TEUR 13) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 15.039,85 (Vj. TEUR 181) enthalten, der rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entsteht. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen über EUR 1.898.510,00 (Vj. EUR 1.330.755,00) enthalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen mit EUR 731.716,00 (Vj. EUR 514.900,00), Gewährleistungen mit EUR 164.162,00 (Vj. EUR 140.000,00), ausstehende Rechnungen mit EUR 787.032,00 (Vj. EUR 463.505,00), Kosten der Jahresabschlusserstellung und Prüfung mit EUR 50.000,00 (Vj. EUR 74.610,00) und Kosten für die Aufbewahrung von Unterlagen mit EUR 50.000,00 (Vj. EUR 50.000,00). Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten im nachfolgend aufgeführten Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Betrag von EUR 12.820,32 (Vj. EUR 479.414,17) enthalten, der rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entsteht. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0,00 (Vj. TEUR 2) enthalten. Passive latente Steuern Passive latente Steuern in Höhe von TEUR 47 resultieren am Bilanzstichtag aus temporären Differenzen zwischen den handels und steuerrechtlichen Wertansätzen von Gegenständen des Sachanlagevermögens. Aktive latente Steuern bestehen nach Verrechnung nicht. Der sich dadurch ergebende Passivüberhang ist gemäß § 274 Abs. 1 HGB passiviert worden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen An sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis zum Ende der jeweiligen Verträge bestanden am Bilanzstichtag ca. TEUR 5.179 (Vj. TEUR 7.398) aus Dauerschuldverhältnissen. Es handelt sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet und Leasingverträgen. 5. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 5). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 51). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten einen Ertrag aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr Aufwand TEUR 14). Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Im Zusammenhang mit der Erhöhung von Einzelwertberichtigungen sind außergewöhnlich hohe Aufwendungen von insgesamt TEUR 796 entstanden, welche in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. 6. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 187 Arbeitnehmer (Vj. 201 Arbeitnehmer) beschäftigt. Geschäftsführer Die Geschäftsführung bestand im Geschäftsjahr aus den einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern Herrn Dieter Blocher (Architekt), Herrn Wolfgang Mairinger (Architekt) und Frau Jutta Blocher (Innenarchitektin). Als weitere Geschäftsführer waren Herr Benjamin Blocher (Architekt), Frau Anja Pangerl (Architektin), Frau Vandana Shah (Architektin), Herr Matthias Both (Architekt), Herr Jürgen Gaiser (Innenarchitekt), Frau Angela Kreutz-Henkes (Dipl. Politikwissenschaftlerin) und Herr Michael Schmidt (Dipl. Betriebswirt., seit 1.4.2023) bestellt - sie vertreten die Gesellschaft jeweils gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr rd. TEUR 1.963. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, 80% des Jahresüberschusses auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, den 11. Dezember 2024 Blocher GmbH, Stuttgart - Dieter Blocher - - Jutta Blocher - - Wolfgang Mairinger - - Benjamin Blocher - - Anja Pangerl - - Vandana Shah - - Matthias Both - - Jürgen Gaiser - - Angela Kreutz-Henkes - - Michael Schmidt - Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023LageberichtInhalt I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage 2.1 Ertragslage 2.2 Finanzlage 2.3 Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Mitarbeiter IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die blocher partners gmbh besteht seit 07.12.2016. Die Gesellschaft mit Sitz in Stuttgart und einer Niederlassung in Mannheim und Berlin erbringt Leistungen im Bereich Architektur, Innenarchitektur und Design. Das Unternehmen wurde bereits 1989 gegründet und bis zum Jahr 2017 als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) geführt. Im Jahr 2017 sind die Anteile der GbR per Sacheinbringungsvertrag vollständig in die Blocher GmbH eingebracht worden. Blocher Partners ist eines der führenden multidisziplinären Planungsbüros in Deutschland. Die Aufträge bzw. Projekte erstrecken sich schwerpunktmäßig auf die Bundesrepublik Deutschland, Europa und Asien. Die Leistungen umfassen hauptsächlich Architektur- und Innenarchitekturleistungen in den Bereichen gemischt genutzte Areale, Büro- und Verwaltungsgebäude, Handel, Hotel und Gastronomie, Öffentliche Bauten und Wohnungsbauten. Ein wesentliches Anliegen unserer Arbeit ist es, hohen Anforderungen in Komplexität, Funktionalität, Ästhetik, wirtschaftlichen, energetischen und technischen Bedingungen gerecht zu werden. Hohe formale Aspekte sowie Nachhaltigkeit zählen zu unseren Kernkompetenzen. Die Projekte werden in Projektteams von Architekten, Innenarchitekten, Ingenieuren und Designern bearbeitet. Bei der Durchführung der Planungsleistungen werden u.a. alle Leistungen nach HOAI, sowie auch Generalplanungsleistungen erbracht, wobei auf einen hohen Qualitätsstandard gesetzt wird. Die Aufträge werden schwerpunktmäßig über bestehende, oft langjährige Kundenkontakte im Direktauftrag, sowie Wettbewerbe und öffentliche Verhandlungsverfahren (VgV) generiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland bleibt auch im Jahr 2023 angespannt, geprägt durch die Nachwirkungen des Ukrainekriegs, die weiterhin hohe Inflation und gestiegene Zinsen. Die Bauwirtschaft erlebte im Jahr 2023 eine Fortsetzung der Herausforderungen, die bereits im Jahr 2022 präsent waren: Materialengpässe, Fachkräftemangel und stark steigende Baukosten. Die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe sank im Jahr 2023 um weitere 10 %, insbesondere durch eine sinkende Nachfrage im Hochbau und Wohnungsbau. Bauinvestitionen gingen 2023 weiter zurück, insbesondere im Wohnungsbau, wo die Zinswende und das Ende der Neubauförderung deutliche Spuren hinterließen. Die steigenden Bauzinsen und weiterhin hohen Baupreise führten zu einem Rückgang der Baugenehmigungen, insbesondere im Mehrfamilienhausbau, was viele Projekte unrentabel machte. Im Jahr 2023 setzten sich die Herausforderungen für die Bauwirtschaft fort, insbesondere durch die weiterhin hohen Zinsen und Baumaterialpreise. Trotz einer leichten Entspannung der Materialkosten, wie bei Bauholz und Betonstahl, bleiben die Baupreise insgesamt hoch? (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/BaupreiseImmobilienpreisindex/_inhalt.html). Die Bauinvestitionen sanken um etwa 3 %, besonders im Wohnungsbau, wo die gestiegenen Zinsen und die Einstellung der Neubauförderung den Markt stark beeinflussten (Quelle: https://www.baulinks.de/baubranche/baukonjunktur-bauwirtschaft.php; Quelle: BBSR-Analysen Kompakt 03/2023). Der Wohnungsbau ist von einem starken Rückgang betroffen, wobei die Zahl der Baugenehmigungen und Neubauten weiter gesunken ist. Der Geschosswohnungsbau, der in den letzten Jahren ein starker Treiber der Bautätigkeit war, schwächte sich deutlich ab. Gleichzeitig dominieren Bestandsmaßnahmen wie Sanierungen den Bau, was sich sowohl im Wohnungsbau als auch im gewerblichen und öffentlichen Hochbau zeigt. Rund 80 % der Bautätigkeiten im Wohnbereich entfallen auf Teilmodernisierungen (Quelle: BBSR-Analysen Kompakt 03/2023). Laut dem ifo-Institut und dem Statistischen Bundesamt könnte dieser Trend auch 2024 anhalten, wobei ein leichtes Schrumpfen der Bauaktivitäten um weitere 3,1 % prognostiziert wird. Öffentliche Bauprojekte, insbesondere im Bereich energetische Sanierungen und Modernisierungen, stellen jedoch weiterhin eine stabile Nachfragequelle dar (Quelle: Baukonjunktur / Bauwirtschaft aktuell mit statistischen Marktdaten zur Immobilien- und Bauwirtschaft (baulinks.de). Der Markt für Architekturbüros zeigte ebenfalls Schwächen, da sich das Geschäftsklima im gesamten Dienstleistungssektor weiter verschlechterte. Insbesondere im Wohnungsbau wurden zahlreiche Projekte gestoppt oder verschoben, und die Projektpipeline im gewerblichen Bau schwächte sich ebenfalls ab. 2. Geschäftsverlauf und Lage Trotz der schwierigen Bedingungen konnte die Blocher GmbH im Jahr 2023 Erfolge in den Bereichen Sanierung und Revitalisierung erzielen. Besonders im gewerblichen und öffentlichen Bau konnten wichtige Projekte gewonnen werden, darunter die Sanierung eines Behördengebäudes in Mannheim und die Revitalisierung eines Geschäftsgebäudes in Stuttgart. Die steigenden Kosten und die schwächere Neubauförderung wirkten sich auf die Projektpipeline im Wohnungsbau aus, was zu Verzögerungen und Stornierungen bei Neubauvorhaben führte. Die Verlagerung auf Bestandsprojekte und der Fokus auf öffentliche Aufträge haben jedoch zur Stabilisierung beigetragen. Das Geschäftsjahr entwickelte sich planmäßig. Folgende Wettbewerbserfolge, die zu einem Auftrag geführt haben, konnten erzielt werden:
Mit folgenden Projekten konnten Anerkennungen und Preise erzielt werden:
Neu begonnen wurden u.a. mit der Planung der nachfolgenden Aufträge: Öffentliche Auftraggeber
Gewerblicher Bereich/Wohnen:
Handel:
Innenarchitektur
2.1 Ertragslage Der Rohertrag inklusive sonstige betriebliche Erträge nach Personalaufwand betrug TEuro 9.062 und lag damit, auch bedingt durch Sondereffekte, über den Erwartungen und über dem Vorjahr mit TEuro 6.336. Die Erhöhung des Rohertrages ist im Wesentlichen auf eine Steigerung der Gesamtleistung, bei gleichzeitigem leichtem Rückgang der Personalkosten zurückzuführen. Die unfertigen Leistungen waren TEuro 1.433 höher als die ausgewiesenen im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern betrug TEuro 2.945 gegenüber TEuro 1.578 im Vorjahr. 2.2 Finanzlage Die Gesellschaft besitzt zum Bilanzstichtag liquide Mittel in Höhe von TEuro 10.091 und erzielte im Geschäftsjahr einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in der Höhe von TEuro 6.892, das langfristig gebundene Vermögen ist aufgrund von Investitionen in Software/Lizenzen und Hardware, bei Abschreibungen in etwa gleicher Höhe auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Die Finanzmittel konnten durch einen positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit aufgestockt werden. Die Liquiditätslage des Unternehmens entwickelte sich im Berichtsjahr planmäßig. Aufgrund des vorsichtigen Cash-Management ergeben sich gute Bankkontostände und die Gesellschaft ist jederzeit liquide. Das Unternehmen wird daher auch zukünftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Blocher GmbH belief sich zum Stichtag auf TEuro 39.200. Der Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf TEuro 31.159 (TEuro +1.997 ggü. Vorjahr) spiegelt sich im stichtagsbezogenen hohen Kassenbestand wider. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme von 63,9% (Vorjahr 67,7 %) gekennzeichnet. Der Bestand an unfertigen Leistungen betrug zum 31.12.2023 TEuro 25.038. Zirka 3,5 % der Bilanzsumme entfallen auf das Anlagevermögen. Flüssige Mittel umfassen ca. 25,7 % der Bilanzsumme. Der Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug zum 31.12.2023 TEuro 1.493 und liegt damit unter dem Betrag des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote betrug 9,4 % der Bilanzsumme. Das Passivvermögen besteht zu ca. 79 % aus erhaltenen Anzahlungen. Das Eigenkapital deckt mit TEuro 3.700 das Anlagevermögen zu ca. 270 %. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unterschiedliche Kennzahlen heran. Die Umsatzrendite beträgt 9,7 %. Der Anteil des Personalaufwandes an der Gesamtleistung betrug im Jahr 2023 ca. 55% (im Vorjahr ca. 62%). Unser Betriebsergebnis ist im Branchenvergleich als gut zu bewerten. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir als gut an. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. III. Mitarbeiter Die Anzahl der vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter im Jahr 2023 betrug 170 (Vorjahr 182). Hinzu kommen diverse nahestehende Unternehmen, die wir intensiv in unsere Projekte und Qualitätssicherungsprozesse einbinden. Es ist uns bewusst, dass der Erfolg unseres Unternehmens ein Ergebnis der kreativen und zuverlässigen Arbeit unserer Mitarbeiter ist. Dementsprechend richten wir unsere Personalpolitik an einer langfristigen Mitarbeiterentwicklung aus. IV. Risikomanagement Als Risiken sind die allgemeinen Geschäftsrisiken, wie Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen zu nennen. Um diese zu überwachen, verfügen wir über die üblichen Controllinginstrumente. V. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwartet die blocher partners gmbh trotz der weiterhin schwierigen Bedingungen im Wohnungsbau eine stabile Entwicklung, jedoch ohne nennenswerte Wachstumsimpulse. Stand Ende Oktober 2024 lag der Rohertrag inklusive sonstige betriebliche Erlöse nach Personalaufwand unter Vorjahr. Wir erwarten aktuell für das Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis etwas unter Vorjahr; dies ist jedoch abhängig von den zum Stichtag erfolgenden Schlussabrechnungen. Die aktuellen Projekte und die langjährigen Verträge sichern eine Grundauslastung der Planungskapazitäten, wobei neue Akquisitionsbemühungen im internationalen Markt notwendig sein werden, um die Pipeline zu füllen. Der Fachkräftemangel bleibt ein zentrales Risiko für die Branche, insbesondere für Architekturbüros, die auf hoch qualifiziertes Personal angewiesen sind. Die Nachfrage nach energetischen Sanierungen und die Fortsetzung von öffentlichen Bauprojekten bieten weiterhin Wachstumschancen. Diese Bereiche profitieren von staatlichen Programmen und EU-Vorgaben zur Energieeffizienz. Die Bauwirtschaft steht weiterhin unter Druck, und ein stärkeres Schrumpfen im Wohnungsbau wird erwartet. Die Diversifikation des Unternehmens in verschiedene Assetklassen, insbesondere durch die Kombination von Architektur- und Innenarchitekturprojekten, stellt einen wichtigen Ausgleichsfaktor dar. Das ifo-Institut prognostiziert, dass die Bauwirtschaft insgesamt weiter schrumpfen wird, vor allem im Wohnungsbau, während der öffentliche Bau stabil bleibt und durch Modernisierungsmaßnahmen getrieben wird. Besonders die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden wird eine zentrale Rolle spielen. VI. Chancen- und Risikobericht Die Baukonjunktur ist weiterhin fragil, jedoch bietet die Diversifizierung unserer Aufträge über verschiedene Branchen und Standorte eine gewisse Absicherung. Das Engagement in internationalen Märkten, vor allem in Asien, soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden, um neue Wachstumsimpulse zu generieren. Ein zunehmendes Risiko bleibt die Rekrutierung und Bindung von Fachkräften. Die Risiken in der Bauwirtschaft bleiben hoch, insbesondere durch die steigenden Zinsen und die reduzierten Neubauförderungen, was den Wohnungsbau weiter belastet. Gleichzeitig bietet die fortschreitende energetische Sanierung Chancen, insbesondere im öffentlichen und gewerblichen Sektor?. Die Blocher GmbH sieht Potenzial in der Fortführung von Bestandsprojekten und der Diversifizierung in öffentliche Bauprojekte, die auch 2024 eine wichtige Rolle spielen werden. Der Bereich der energetischen Sanierungen wird voraussichtlich weiter an Bedeutung gewinnen, was Chancen für Planungsbüros wie die Blocher GmbH bietet, die stark in den Bereichen Nachhaltigkeit und energetische Bauweise positioniert sind.
Stuttgart im Oktober 2024 Geschäftsführung ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BLOCHER PARTNERS GMBH, STUTTGART
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