Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
HEITEC PTS GmbH
Hauptstraße 49, 73329 Kuchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Richter seit 3.2.2026 | Prokura |
Armin Schürz seit 3.2.2026 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 12.45% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 87.55% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HEITEC PTS GmbHKuchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB Lagebericht Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Datum der Feststellung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die HEITEC PTS GmbH hat ihren Sitz in Kuchen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HR B 541148 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie gemäß § 42 GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. 2. Der Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze der §§ 266, 275 HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt wie in den Vorjahren das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. 3. Im Geschäftsjahr wurden verschiedene Konten aus dem sonstigen betrieblichen Aufwand in den Materialaufwand umgegliedert, um die Kontengliederung dem Konzernkontenrahmen anzupassen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. Der Materialaufwand würde sich ohne Anpassung auf 4.758 TEUR (Vj.: 6.686 TEUR) und der sonstige betriebliche Aufwand auf 2.131 TEUR (Vj.: 1.566 TEUR) belaufen. 4. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke teilweise im Anhang aufgeführt. Die Vermerke zu den Verbindlichkeiten sind im Anhang aufgenommen. III. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, die grundsätzlich stetig angewandt werden. Aktivseite 1. Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten werden anhand der Leistungsaufschreibungen mit Einzel- und Gemeinkosten bewertet. Die Eigenschaft als aktivierungsfähiger Vermögensgegenstand wird konkretisiert anhand individuell bestimmter Ziele der Entwicklungsprojekte im Rahmen einer Gesamtplanung. Die Erreichung der Zielvorgaben wird durch das Projektcontrolling überwacht. Aus dieser Aktivierung ergeben sich im Geschäftsjahr 2023 Vermögenszugänge von 35 TEUR, die das Jahresergebnis erhöht haben. Diese Erhöhung unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 Satz 1 HGB. Insgesamt sind im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten von 620 TEUR angefallen. 2. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer von grundsätzlich 5 Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert. 3. Abnutzbares Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Den Vermögensgegenständen liegen betriebsübliche Nutzungsdauern von 3 bis 30 Jahren zu Grunde. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250,00 EUR aber nicht 1.000,00 EUR übersteigen, werden in einen Sammelposten eingestellt und über die Dauer von 5 Jahren gleichmäßig abgeschrieben. 4. Vorräte sind zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. mit ihren niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen der Gesellschaft sind grundsätzlich retrograd ermittelt. Ausgangswert ist der entsprechende Anteil des Gesamtauftragswerts abzüglich projektbezogener Fremdzukäufe, bezogen auf den Fertigstellungsgrad zum Bilanzstichtag. Der Abzug der Bruttospanne beinhaltet Einzel- und Gemeinkosten des Vertriebs. Kosten der allgemeinen Verwaltung sind in die Herstellungskosten einbezogen. Die Fremdzukäufe sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind offen von den Vorräten abgesetzt. 5. Andere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. 6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert aktiviert. 7. Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB zum 31.12.2023 der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 264 TEUR und resultiert aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung latenter Steuern. Passivseite 8. Die Rückstellungen sind zu ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen, deren Laufzeit über 1 Jahr beträgt, werden auf der Basis eines laufzeitadäquaten Zinssatzes gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung und unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen entsprechend der Inflationsrate angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB). 9. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Aktivseite 1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Die Umbuchungen enthalten Übertragungen aus dem Umlaufvermögen in Höhe von 16.187,72 EUR. Passivseite 2. Verbindlichkeiten haben mit 3.672 TEUR (Vj.: 4.485 TEUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Andere Verbindlichkeiten resultieren mit 84 TEUR (Vj.: 277 TEUR) aus Steuerschulden sowie in Höhe von 11 TEUR (Vj.: 5 TEUR) aus Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. 3. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen in Höhe von 2.066 TEUR (Vj.: 3.007 TEUR) verbundene Unternehmen. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von 0 TEUR (Vj.: 24 TEUR) den Zuschuss zur Sozialversicherung im Rahmen des Kurzarbeitergeldes. VI. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 73 Arbeitnehmer, davon 67 Angestellte und 6 gewerbliche Arbeitnehmer. 2. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr gehörten der Geschäftsführung an: Herr Dipl. Ing. (FH) Christian Abt, Geschäftsführer 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
4. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HEITEC AG, Erlangen, einbezogen. Die Offenlegung erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB
Kuchen, 29.03.2024 gez. Christian Abt, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens HEITEC PTS liefert weltweit hochautomatisierte 2D-Röntgenprüfsysteme und 3D-Computertomographen für die zerstörungsfreie Prüfung von Bauteilen, Baugruppen und Produkten. Basierend auf über 25 Jahren Erfahrung im Bereich Robotik und Sondermaschinenbau ist HEITEC PTS ein Engineering-Partner für Maschinen- und Anlagenbauer. Im Wesentlichen werden Dienst- und Serviceleistungen für Software- und Hardwareentwicklung sowie für die Digitalisierung geliefert. 2. Forschung und Entwicklung HEITEC PTS tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Lösungen und Produkte sowie Neuentwicklungen. Dabei werden drei Zielrichtungen verfolgt: 1. Bereits besetzte Bereiche wie die Prüfung von Aluminiumrädern erhalten ergänzende Maschinen und Softwarelösungen um den Kunden eine ganzheitliche Abdeckung der Prüfaufgaben sowie darüberhinausgehende Vorteile zu bieten. Dazu zählen neben der reinen 2D-Röntgenprüfung z.B. die Laserbeschriftung sowie Monitoring für den zugrundeliegenden Gießprozess. 2. Für strategisch ausgewählte Bereiche im bekannten automobilen Umfeld werden Applikationen entwickelt die beispielsweise zur Prüfung zukunftsträchtiger Bauteile aus dem Bereich der Elektromobilität dienen. Hierunter fallen die InlineCT für Gehäuse von elektrischen Traktionsantrieben, Batteriewannen, usw. 3. Für strategisch ausgewählte Bereiche außerhalb des automobilen Umfeldes werden Applikationen mit entsprechendem Wiederholcharakter entwickelt. Diese dienen in erster Linie der Diversifikation und der Unabhängigkeit vom Automobilsektor. Ergänzend partizipiert HEITEC PTS an den Entwicklungen in der HEITEC Gruppe. Im Gegenzug können die Entwicklungen der Gruppe an den Anlagen der HEITEC PTS getestet und marktreif entwickelt werden. Dies betrifft im Wesentlichen das digitale Engineering rund um das HEITEC Industrie-4.0-Portfolio. Im Technologiebereich "Robotik" ist HEITEC PTS innerhalb der HEITEC Gruppe als spezialisierter Standort Ansprechpartner für andere HEITEC-Standorte und Tochtergesellschaften. Im Geschäftsjahr 2023 wurden rund 620 TEUR für Forschung und Entwicklung aufgewendet, wobei davon rund 35 TEUR aktiviert wurden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftlich Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 19/2024 Maschinenbau In einem schwachen und von Unsicherheiten geprägten gesamtwirtschaftlichen Umfeld hielten sich die Investoren vermehrt mit neuen Aufträgen zurück. In unterschiedlichem Ausmaß pufferten die Auftragsbestände die Nachfragerückgänge ab. Bei Komponenten-Herstellern verstärkte der Lagerabbau den Nachfragerückgang, da die Kunden angesichts gestiegener Finanzierungskosten versuchten ihre Liquidität zu erhöhen. In wichtigen Maschinenbauländern schrumpfte die Maschinenproduktion im Jahr 2023, China der größte Produktionsstandort ist davon zwar ausgenommen, enttäuschte aber dennoch. Quelle: Anke Uhlig, VDMA "Konjunkturbulletin international" vom 02.02.2024 Insgesamt blieben die Aufträge im Gesamtjahr 2023 real 12 Prozent unter ihrem Vorjahreswert. Quelle: Pressemitteilung VDMA, 2.Februar 2024 Die um Preis- und Wechselkurseffekte bereinigten Daten zeigen zwar auch das enttäuschende Bild einer sich schwach entwickelnden weltweiten Nachfrage, jedoch hat der globale Umsatz in dieser mengenmäßigen Betrachtung auf Vorjahresniveau stagniert. Quelle: Anke Uhlig, VDMA "Globaler Maschinenumsatz 2023: Leicht rückläufig" vom 28.03.2024 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,9% gesteigert werden. Ein Rückgang im Bereich Maschinen- und Anlagenbau konnte dabei durch Umsatzsteigerungen im Bereich Dienstleistung und Service ausgeglichen werden. Die Gesamtleistung liegt um 956 TEUR unter dem Vorjahreswert bei gleichzeitiger Bestandsreduzierung der unfertigen Leistungen um 1.362 TEUR. Unser Umsatzziel wurde allerdings nicht erreicht. Im EBIT liegen wir damit auch unter Plan. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer konnte bei unterjährigen Personalabgängen durch erfolgreiche Recruiting-Maßnahmen wieder ausgeglichen und punktuell sogar ausgebaut werden. 3. Lage Durch die aktuelle Weltwirtschaftslage verhalten sich die Kunden aus den Kernbereichen des Maschinenbaus bei der Freigabe von Investitionen weiterhin vorsichtig. Dies zeigt sich in einem spürbaren Rückgang der Auftragseingänge im dritten und vierten Quartal 2023. Wir stufen die Lage unseres Unternehmens unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der Unruhen im Nahen Osten und der Energiepreisentwicklung als noch zufriedenstellend ein. Durch Erhöhung der Aktivitäten im Vertrieb und der Bündelung von Vertriebsaktivitäten innerhalb der Gruppe sollen neue Kunden und Branchen entwickelt und akquiriert werden. Ertragslage Maßgeblich beeinflusst durch die Reduzierung der unfertigen Leistungen, lag die Gesamtleistung bei einem vergleichbaren Umsatzniveau (+1,9% gegenüber dem Vorjahr) im Jahr 2023 um 6,7% unter dem Vorjahreswert. Durch die unterproportionale Entwicklung des Materialaufwands (-28,8% gegenüber dem Vorjahr), konnte der Rohertrag dennoch um 12,8% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der Personalaufwand erhöhte sich um 2,3% auf 6.111 TEUR, im Wesentlichen aufgrund höherer gesetzlich sozialer Abgaben und der Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie. Nach gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen - negativ beeinflusst durch höhere IT- und Beratungskosten - verbleibt in 2023 ein positives Betriebsergebnis (vor neutralem Ergebnis) i.H.v. 234 TEUR. Unter Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses und des Zinsergebnisses (-161 TEUR, Vj, +161 TEUR) verbleibt ein Jahresüberschuss von 73 TEUR (Vj.: 48 TEUR). Finanzlage Die Finanzierung erfolgt über den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, sowie über ein unbefristetes Gesellschafterdarlehen. Aufgrund des positiven freien Cashflows konnte die Inanspruchnahme des Gesellschafterdarlehens zum Bilanzstichtag deutlich auf rd. 2 Mio. EUR reduziert werden. Maßgeblich verantwortlich dafür war die Fertigstellung angearbeiteter Aufträge dem die Erhöhung der Leistungsforderungen entgegenwirkte. Der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag 31.12.2023 beläuft sich damit auf 11 TEUR (Vj. 19 TEUR). Vermögenslage Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen geringfügig um 9 TEUR auf 1.067 TEUR. Einer investitionsbedingten Erhöhung des Anlagevermögens stand eine abschreibungsbedingte Reduzierung gegenüber. Die Vorräte haben sich zum Bilanzstichtag um 2.286 TEUR auf 552 TEUR verringert. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der unfertigen Leistungen um 1.378 TEUR, sowie auf höhere erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (3.064 TEUR, Vj. 1.816 TEUR) zurückzuführen, während sich die Bestände an Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen um 398 TEUR erhöht haben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund schlussgerechneter Projekte gegenüber dem Vorjahr um 1.513 TEUR auf 3.077 TEUR angestiegen. Das wirtschaftliche Eigenkapital (Eigenkapital einschließlich der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) reduzierte sich von 3.260 TEUR auf 2.392 TEUR, im Wesentlichen bedingt durch die Rückführung des Gesellschafterdarlehens. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich von 989 TEUR auf 1.023 TEUR zum Bilanzstichtag 2023. Einer Reduzierung der Rückstellungen für Personalverpflichtungen steht dabei eine Erhöhung der Rückstellungen für ausstehende Leistungen gegenüber. Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 373 TEUR auf 1.463 TEUR zugenommen haben, verringerten sich die sonstigen Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten um 297 TEUR auf zusammen 233 TEUR. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die für uns wesentlichen Steuerungsgrößen sind Umsatz und EBIT (Ergebnis vor Zins- und neutralem Ergebnis und Steuern). Die Finanzierung erfolgt in erster Linie über ein unbefristetes Gesellschafterdarlehen. Im Geschäftsjahr 2023 konnten die Investitionen und die Rückführung des Gesellschafterdarlehens aus dem laufenden Cash-Flow der Geschäftstätigkeit finanziert werden. Das EBIT im Geschäftsjahr 2023 belief sich auf 234 TEUR nach -113 TEUR im Vorjahr. 5. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Gesamtlage des Unternehmens zeigt sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert mit einem positiven Jahresüberschuss von 73 TEUR (Vj.: 48 TEUR), wenngleich der Auftragseingang in der zweiten Jahreshälfte 2023 deutlich unter dem Wert des ersten Halbjahres lag. III. Prognosebericht Vor dem Hintergrund mittelbarer Folgen der andauernden russischen Aggression gegen die Ukraine, der gestiegenen (Leit-)Zinsen, der relativ schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, eines hohen Krankenstands, aber auch zunehmender struktureller Herausforderungen hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland im vergangenen Jahr um 0,3 Prozent abgenommen. Ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres sprechen wesentliche Faktoren für eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage im laufenden Jahr. Die Bundesregierung geht deshalb trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen, etwa mit Blick auf die Weltwirtschaft, für das Jahr 2024 von einem leichten gesamtwirtschaftlichen Wachstum von 0,2 Prozent aus Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2024 der Bundesregierung Zu Jahresbeginn sind die Bestellungen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau weiter gesunken. Im Januar blieben die Auftragseingänge um real 10 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Aus dem Inland kamen 11 Prozent weniger Bestellungen, die Auslandsorders gingen um 9 Prozent zum Vorjahresmonat zurück. Dabei fiel der Auftragsrückgang aus den Euro-Ländern mit 19 Prozent deutlich heftiger aus als der Rückgang von 5 Prozent aus den Nicht-Euro-Ländern. Quelle: VDMA, Pressemitteilung, 5. März 2024 Eine Ausweitung von Fertigungs- und somit Prüfkapazitäten in klassischen Bereichen der Automobilwirtschaft ist erneut nicht zu erwarten. Jedoch eröffnen sich mit der Entwicklung von Groß-Gießteilen, den sog. Mega-Casts, neue Prüfaufgaben, die spezielle Röntgen- und CT-Anlagen erfordern. Dafür werden anwendungsspezifische Konzepte entwickelt, die in 2023 bereits in konkreten Projekten Anwendung finden konnten. Investitionen im Bereich der E-Mobilität führen noch nicht zu einer signifikanten Belebung der Nachfrage im Investitionsgütersektor. Der Anstieg des Preisniveaus auf den Beschaffungsmärkten konnte größtenteils auf das Vor-Corona-Niveau zurückgeführt werden, korrigiert um eine mittlere Preiserhöhungs-rate. Die geplanten Umsätze aus dem Bereich Maschinen- und Anlagenlieferungen sind per 31.12.2023 zu einem Anteil von 46 % mit Bestellungen hinterlegt. Aufgrund einer weiterhin aktiven Bearbeitung des Servicebereichs gehen wir weiterhin von einer guten Auslastung in diesem Segment aus, was durch eine Übererfüllung des Ziels im Januar 2024 aktuell bestätigt wird. Wir planen für das Geschäftsjahr mit einer Umsatzsteigerung im guten einstelligen-% Bereich mit gleichzeitiger Verbesserung des EBIT. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Wir werten regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute und Verbände aus, um die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur und deren Auswirkungen auf unser Geschäft richtig einschätzen zu können. Entscheidend für die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 wird sein, wie sich die Märkte unter dem Einfluss der Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten verhalten. Dieses Umfeld zwingt uns, weiterhin konsequent auf Kostendisziplin zu achten und vertriebliche Aktivitäten zu stärken. Jedoch könnten Einzelmaßnahmen wie die durchgeführte Verkaufspreiserhöhung durch eine Kaufzurückhaltung auf Kundenseite egalisiert werden. Wir schließen deshalb nicht aus, dass sich der kriegsbedingt anhaltend negative Konjunkturverlauf auch mittel- und langfristig negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken könnte. Die HEITEC PTS befindet sich in einem intensiven Wettbewerb mit großen und renommierten Unternehmen um qualifizierte Mitarbeiter. Unser weiterer Erfolg wird auch davon abhängen, ob wir weiterhin Fachkräfte gewinnen, und langfristig an das Unternehmen binden können. Es besteht ein grundsätzliches Risiko, dass wir das Opfer eines Cyberangriffs oder einer Phishing-Attacke werden. Es könnten vertrauliche Daten ausgespäht werden, oder betriebliche Prozesse gestört werden. Diesem Risiko tragen wir mit technischen und organisatorischen Maßnahmen Rechnung, was auch die regelmäßige Schulung der Mitarbeiter über Gefährdungspotenziale miteinschließt. Ertragsorientierte Risiken Die bereits seit dem dritten Quartal 2023 spürbare Kaufzurückhaltung in den für HEITEC PTS relevanten Investitionsgüterbereichen der Automobilindustrie hält aktuell an. Die fehlenden Auftragseingänge könnten ggf. erst zu einem späteren Zeitpunkt oder gar nicht aufgeholt werden, was das Jahresergebnis 2024 maßgeblich beeinflussen würde. Technische Risiken und mögliche Gewährleistungsverpflichtungen können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, wurden aber in 2023 weiter nachhaltig reduziert. Dies zeigt der anhaltende Rückgang von Gewährleistungsaufwendungen gegenüber den Vorjahren. Verzögerungen, Ausfälle oder Qualitätsprobleme in der Materialbeschaffung könnten zu Unproduktivitäten in der Produktion und verspäteten oder gar nicht realisierten Umsätzen führen. Als Ursachen für Probleme im Lieferkettenmanagement kommt eine Vielzahl an Möglichkeiten in Betracht (z.B. geopolitische Risiken, Pandemien, finanzielle Probleme von Lieferanten). Finanzwirtschaftliche Risiken Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Gesellschafterverbindlichkeiten. Die Finanzierung der HEITEC PTS erfolgt insbesondere über den Cash-Pool der Gesellschafterin. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind grundsätzlich die Ausnahme. Dem Ausfallrisiko von Kundenforderungen wird durch eine Kreditversicherung Rechnung getragen. Die Bonität einzelner Kunden mit größerem Umsatzvolumen wird regelmäßig überprüft. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen beglichen. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken und zur Einhaltung der Rahmenbedingungen des Cash-Pools erfolgt eine fortlaufende Liquiditätsplanung. 2. Chancenbericht Mittlerweile wird der Wert, der durch das Röntgen und Tomographieren gewonnenen Informationen deutlich höher eingeschätzt. Es geht nicht mehr nur um das Aussondern von fehlerhaften Bauteilen, sondern zunehmend um den Erkenntnisgewinn hinsichtlich der Produktion. Diese Informationen liefern eine grundlegende Basis für die Optimierung der Produktion. Software und Dienstleistungen hierzu werden kundenseitig bereits angefragt. Der Leichtbau im Automobil steht im Zuge der Verbrauchs- und Reichweitendiskussionen mehr denn je in Vordergrund. Bei fortschreitendem Leichtbau schwinden Stabilitätsreserven. Der Einfluss eines einzelnen Gießfehlers steigt. Diese Einflüsse steigern den Bedarf an zerstörungsfreier Prüftechnik, speziell auch in den Bereichen Röntgen und Tomographie. Die rückläufigen Investitionstätigkeiten der Automobilindustrie in Bereichen der Verbrennungsmotorentechnik werden dabei mehr und mehr durch Aktivitäten im Zusammenhang mit der E-Mobilität kompensiert. So verändert sich das Teilespektrum der Gießereien z. B. von Getriebegehäusen und Motorblockbestandteilen hin zu Komponenten wie Elektromotorengehäusen oder Batteriewannen aus Leichtmetallguß. Die geplante Stärkung des Zentralvertriebs in der HEITEC AG kann dafür sorgen, dass zukünftig auch vermehrt Aufträge aus anderen Branchen, wie beispielsweise Pharma-, Rüstungs-, oder Luft- und Raumfahrtindustrie akquiriert werden. 3. Gesamtaussage Im Gesamtjahr 2023 liegen die Umsatzerlöse mit 14.522 TEUR unter Budget-Niveau, übertreffen aber die Umsätze des Vorjahres. Trotz höherer betrieblicher Aufwendungen konnte der Jahresüberschuss gegenüber 2022 leicht gesteigert werden. Unter dem Einfluß geopolitischer und konjunktureller Unsicherheiten, zeigte sich vor allem der Hauptmarkt der Automobilhersteller und -zulieferer in Bezug auf Investitionsgüterentscheidungen in der zweiten Jahreshälfte zurückhaltend, was sich letztlich in einem Rückgang des Auftragseingangs zum Ende des Jahres 2023 niederschlug. Dies kann durch Umsatzverlagerung in die Bereiche Dienstleistung und Service zum Teil kompensiert werden. Aufgrund der finanziellen Stabilität - durch die Finanzierung der Gesellschafterin - sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar, da wir davon ausgehen, dass die Gesellschafterin, wie in der Vergangenheit, notwendige finanzielle Mittel - soweit diese nicht durch Dritte zur Verfügung stehen - bereitstellen wird. V. Bericht über Zweigniederlassungen Wir unterhalten neben unserem Stammhaus in Kuchen unselbstständige Niederlassungen in Sarstedt und Fürth. Insgesamt beschäftigen wir in diesen Niederlassungen 5 Mitarbeiter.
Kuchen, 29.03.2024 gez. Christian Abt, Geschäftsführender Gesellschafter In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HEITEC PTS GmbH, Kuchen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HEITEC PTS GmbH, Kuchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HEITEC PTS GmbH, Kuchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsver- merks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstim- mung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben un- sere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und ge- eignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lage- bericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen we- sentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maß- nahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erlangen, 13. Mai 2024 ETH
Erlanger Treuhand GmbH
gez. Stefan Schmitz, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung Der Jahresabschluss der HEITEC PTS GmbH zum 31.12.2023 wurde am 26.06.2024 festgestellt. |
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