Gabelfelsen GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jaqueline Hof seit 11.8.2025 | Prokura |
Franziska Heger seit 11.8.2025 | Vorstandsmitglied |
Michael Winfried Jürgen Dr. Adams seit 3.1.2024 | Prokura |
Nicola Christine Dr. Döring seit 29.8.2022 | Prokura |
Anja Hertzer seit 1.4.2022 | Prokura |
Daniel Bernhard Spooren seit 1.4.2022 | Prokura |
Andrea König seit 13.9.2021 | Prokura |
Jakob Dr. Cremer seit 10.2.2021 | Prokura |
Mathias Endres seit 20.2.2019 | Vorstandsmitglied |
Stefan Exler seit 14.6.2017 | Prokura |
Heike geb. Wegehaupt Wainwright seit 16.4.2013 | Prokura |
Karl Joachim Seifert seit 16.4.2013 | Prokura |
Jens Freiherr von Waldenfels seit 23.10.2009 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Generali Pensionsfonds AGFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023AufsichtsratUli RothaufeVorsitzender
Mitglied des Vorstands der Generali Deutschland AG
Chief Insurance Officer Life and Health der Generali
Deutschland AG
Francesco RanutStellvertretender Vorsitzender
Head of Strategic Initiatives, Data & IT Project
Portfolio Management der Generali Deutschland AG
Marco Maffioli(bis 30.11.2023)
Head of Corporate Finance der Generali Deutschland AG
Sina Spindeldreher(seit 1.12.2023)
Head of Corporate Finance der Generali Deutschland AG
VorstandMathias EndresVorsitzender des Vorstands Chief Executive Officer
Dr. Thorsten FischerMitglied des Vorstands Chief Business Officer
Jens von WaldenfelsMitglied des Vorstands Chief Insurance Officer Life
Träger gesetzlich vorgeschriebener spezieller FunktionenJens von WaldenfelsVerantwortlicher Aktuar
Frankfurt am Main
Dr. Jürgen LindenTreuhänder für das Sicherungsvermögen
Aachen
Ralf LöhrerStellvertretender Treuhänder für das
Sicherungsvermögen
Aachen
Mark WalddörferMathematischer Treuhänder (bis 31.12.2023)
Stuttgart
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der
Gesellschaft während des Geschäftsjahres
entsprechend den ihm nach Gesetz, Satzung und
Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben laufend
überwacht. Er wurde turnusmäßig und
anlassbezogen durch Berichterstattungen des Vorstands
über die Geschäftsentwicklung sowie über
wesentliche Vorgänge unterrichtet. Der Aufsichtsrat
trat darüber hinaus zu zwei ordentlichen Sitzungen
zusammen. Der Vorstand berichtete in diesen Sitzungen des
Gremiums und stand für Rückfragen und
ausführliche Erörterungen im Plenum zur
Verfügung.
Der Aufsichtsrat hat außerdem im
Geschäftsjahr mehrere Beschlüsse im schriftlichen
Verfahren gefasst.
Dem Aufsichtsrat hat zudem der Erläuterungsbericht
des Verantwortlichen Aktuars vorgelegen. In der
Bilanzsitzung des Aufsichtsrats wurde der Bericht vom
Verantwortlichen Aktuar dargelegt und vom Aufsichtsrat
eingehend erörtert. Aus der umfassenden Prüfung
ergaben sich für den Aufsichtsrat keine Einwände
gegen den Erläuterungsbericht.
Die zum Abschlussprüfer bestellte KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den vom Vorstand
aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht für
das Geschäftsjahr 2023 der Generali Pensionsfonds AG
geprüft und mit einem uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk versehen.
Der Jahresabschluss mit Lagebericht für das
Geschäftsjahr 2023 sowie der Bericht des
Abschlussprüfers über die Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts wurden dem
Aufsichtsrat jeweils fristgerecht zur Prüfung
vorgelegt. Die Unterlagen wurden in der Bilanzsitzung des
Aufsichtsrats ausführlich behandelt. Insbesondere
legte der Abschlussprüfer die wesentlichen Ergebnisse
der Prüfung dar und stand für Fragen und
ergänzende Ausführungen zur Verfügung. Aus
der umfassenden Prüfung der vom Vorstand und
Abschlussprüfer erstatteten Berichte sowie vorgelegten
Unterlagen ergaben sich für den Aufsichtsrat keine
Einwände. Der Aufsichtsrat billigte den
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, der
damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.
Im Aufsichtsrat gab es im Berichtszeitraum folgende
Veränderung: Herr Marco Maffioli hat sein Mandat als
Mitglied des Aufsichtsrats mit Wirkung zum Ablauf des 30.
November 2023 niedergelegt. Der Aufsichtsrat spricht Herrn
Maffioli seinen Dank für die geleistete Arbeit aus.
Die außerordentliche Hauptversammlung vom 14.
November 2023 wählte Frau Sina Spindeldreher mit
Wirkung ab dem 1. Dezember 2023 bis zur Beendigung der
Hauptversammlung, die über die Entlastung für das
am 31. Dezember 2025 endende Geschäftsjahr
beschließt, in den Aufsichtsrat der Generali
Pensionsfonds AG.
Im Vorstand der Gesellschaft gab es im
Geschäftsjahr 2023 keine Veränderungen.
München, 8. März 2024
Der Aufsichtsrat
GeschäftsgegenstandWir bieten Pensionspläne zur Finanzierung
betrieblicher Altersversorgungszusagen an. Damit ist unser
Geschäftsgegenstand auf die betriebliche
Altersversorgung konzentriert. In Anbetracht der weiter
steigenden Bedeutung kapitalgedeckter (betrieblicher)
Altersvorsorge aufgrund stagnierender Leistungen der
gesetzlichen Rentenversicherung sehen wir uns in einer
herausgehobenen sozialen Verantwortung. Mit unseren
Dienstleistungen waren wir in diesem Kontext in 2023 erneut
erfolgreich.
Unsere Geschäftstätigkeit ist insbesondere
geprägt durch
Damit gewährleisten wir ein nachhaltig wertvolles
Altersversorgungsprodukt für unsere Kunden, das seinem
Zweck - im Alter wegfallendes Einkommen zu ersetzen -
gerecht wird.
LageberichtWichtige Ereignisse der Generali in DeutschlandPolitisches und makroökonomisches UmfeldWie bereits im Vorjahr hat der Krieg in der Ukraine auch
im Jahr 2023 die gesellschaftliche und
gesamtwirtschaftliche Entwicklung direkt und indirekt
beeinflusst. Eine Gasmangellage in Folge des Wegfalls
russischer Gasimporte ist bislang ausgeblieben und
mittelfristig - angesichts voller Speicher im Herbst 2023
und neuer, alternativer Importquellen - zunehmend
unwahrscheinlich. Jedoch wirkt der Energiepreisschock des
Vorjahres wirtschaftlich weiter nach, auch wenn vor allem
die Gaspreise im Jahresverlauf 2023 wieder
rückläufig waren.
Da ein Kriegsende in der Ukraine nicht in Sicht ist,
bleibt die Zahl ukrainischer Geflüchteter in
Deutschland weiterhin hoch. Eine weitere Krise ist durch
den Angriff der Hamas auf Israel und den sich
anschließenden Kämpfen in der Region entstanden,
deren Auswirkungen noch nicht absehbar sind.
Entspannung gab es 2023 dagegen im Hinblick auf die
Anzahl an Covid-19-Erkrankungen, die erheblich
zurückgegangen ist. Die Infektion ist inzwischen als
endemisch eingestuft und führte 2023 zu keinen
nennenswerten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Einschränkungen mehr. Auch die Störungen der
Lieferketten, allen voran im Handel mit China, sind
inzwischen größtenteils behoben. Es hat sich
auch eine Normalisierung der betrieblichen Abläufe im
Geschäftsbetrieb der Generali in Deutschland
eingestellt. Dennoch werden Elemente der
Arbeitsorganisation, die sich während der Pandemie
bewährt haben, weiterhin genutzt. Insbesondere
betrifft dies mobiles bzw. hybrides Arbeiten, denn diese
schonen Ressourcen und erhöhen die Flexibilität
für die Beschäftigten.
Wichtig bei der Analyse des politischen und
makroökonomischen Umfelds ist auch die Beobachtung und
Bewertung der Risiken für die Kapitalanlagen der
Konzernunternehmen. Derzeit sind keine direkten kritischen
Auswirkungen auf die Gesamtrisikosituation der Generali in
Deutschland zu erkennen bzw. zu erwarten.
Inflation und ZinsanstiegDie im Jahr 2022 erheblich angestiegenen Strom- und
Gaspreise führten bereits im selben Jahr zu hohen
Inflationsraten. Um dem entgegenzusteuern, nahmen die
US-Notenbank (Fed) und die Europäische Zentralbank
(EZB) eine Reihe von Zinserhöhungen vor, wodurch im
Jahr 2023 unterjährig auch die Kapitalmarktzinsen
anstiegen. Erst ab dem Herbst 2023 setzte die EZB weitere
Anhebungen der Euro-Leitzinsen aus, um zu beobachten, ob
die vorgenommenen Zinsschritte hinreichend sind, die
angestrebte Inflationsrate von 2% im Euroraum wieder zu
erreichen. Tatsächlich ging die Inflationsrate im 2.
Halbjahr 2023 wieder deutlich zurück. Im letzten
Quartal 2023 herrschte an den Kapitalmärkten die
Erwartung, dass die Zentralbanken in Folge der
rückläufigen Inflationsraten in 2024 zu
Leitzinssenkungen übergehen werden. Daher sanken die
Kapitalmarktzinsen zum Jahresende 2023 bis unter das Niveau
vom Jahresende 2022. In der Folge der unterjährigen
Zinssteigerungen ist es in Deutschland im Jahr 2023 zu
einer leichten Rezession gekommen.
Durch den bis zum Herbst 2023 eingetretenen Zinsanstieg
hatte sich der bereits im Vorjahr begonnene Rückgang
der Marktwerte der festverzinslichen Wertpapiere der
Versicherungsunternehmen weiter verstärkt. Der
Zinsrückgang am Jahresende 2023 führte dann zu
einer Verminderung der stillen Lasten für
festverzinsliche Positionen. Im Fall erneuter
Zinssteigerungen in 2024 würden sich die stillen
Lasten festverzinslicher Titel wieder erhöhen, was
ggf. zu zusätzlichem Abschreibungsbedarf führen
könnte. Gleichzeitig vergrößert sich in
diesem Fall durch den im Vergleich zum Marktzins im
Kapitalanlagebestand zeitverzögert einsetzenden
Anstieg der Gesamtrendite das Risiko von
Liquiditätsabflüssen. Deshalb beobachtet und
steuert die Generali in Deutschland die Entwicklung ihrer
Liquiditätsposition sehr eng, um mögliche
Liquiditätsabflüsse vorausschauend über die
Anpassung der Kapitalanlagestrategie abzufangen. Weiter
rückläufige Zinsen können erneut in eine
Niedrigzinsphase münden. Die damit verbundenen
geringen laufenden Erträge aus Neuanlagen in
festverzinslichen Wertpapieren würden langfristig
negative Einflüsse auf die Ertrags- und
Vermögenslage unseres Unternehmens mit sich bringen.
An den Aktienmärkten gab es nach den Kursverlusten
des Vorjahres im Jahr 2023 eine positive Gegenbewegung. Die
Aktienbestände der Konzernunternehmen orientieren sich
jeweils an der spezifischen, sicherheitsorientierten sowie
an der Risikotragfähigkeit des jeweiligen Unternehmens
ausgerichteten Anlagepolitik. Angesichts der anhaltenden
und möglichen neuen politisch-wirtschaftlichen Krisen
wurden von der Generali in Deutschland im Jahresverlauf
Aktienverkäufe vorgenommen.
Der Anstieg der Inflation hat auch unmittelbare Folgen
für Kunden der Kompositversicherer: Höhere
Baupreise und steigende Kosten für Ersatzteile und
Reparaturen erhöhen die Schadenzahlungen, vor allem in
der Wohngebäude- und Kfz-Versicherung.
Inflationsbedingte Summen- und Beitragsanpassungen sind die
Folge. Sowohl im Vorjahr, als dieser Preisanstieg besonders
ausgeprägt war, als auch im Jahr 2023, mit immer noch
hohen Inflationsraten, hat die Generali diese Entwicklung
in der Dotierung der Rückstellungen für noch
nicht abgewickelte Schadenfälle berücksichtigt.
Für die vollständige und reibungslose Regulierung
der Schäden unserer Kunden ist damit ausreichend
Vorsorge getroffen.
Wesentliche Aktivitäten im Bereich Digitalisierung und Data AnalyticsDie konsequente Digitalisierung der Wertschöpfung
ist auch weiterhin eine der Top-Prioritäten im
Geschäftsbetrieb der Generali in Deutschland. So
wurden im Geschäftsjahr 2023 erneut zahlreiche
Projekte und Initiativen umgesetzt bzw. neu auf den Weg
gebracht. Diese unterstützen die Transformation hin zu
einem digitalisierten Geschäftsmodell.
Darüber hinaus setzt eine neue Servicestrategie
Leitplanken für die Ausgestaltung zukünftiger
digitaler Erlebnisse für Kunden und Vertriebspartner.
Digitale Anwendungen und Services sollen weiter ausgebaut
werden, um die bisherigen physischen Vertriebs- und
Serviceprozesse bestmöglich zu unterstützen und
in die digitale Welt zu verlagern. Hier wurden im
Geschäftsjahr 2023 wesentliche Meilensteine erreicht.
So hat die Generali in Deutschland zahlreiche Leistungs-
und Vertragsprozesse optimiert, die Dunkelverarbeitung
weiter ausgebaut und Produktivitätsgewinne realisiert.
Im Bereich des Schadenmanagements wurden neue
Schadenaufnahmedialoge implementiert, die es dem Kunden
ermöglichen, einen Schaden mit wenigen Klicks zu
melden. Zusätzlich wurden Initiativen gestartet, um im
Bereich der Künstlichen Intelligenz (vor allem
Generative AI) erste Anwendungsbeispiele zu pilotieren.
Durch eine Vielzahl von Softwarerobotern (Robotic Process
Automation) kommt die Prozessautomatisierung in den
Kundenservicebereichen weiter voran.
Im Jahr 2023 standen insbesondere die Digitalisierung
von Produkten, Prozessen und Services sowie der Auf- und
Ausbau relevanter Analytics Fähigkeiten im Fokus. In
der zentralen Analytics Plattform hat die Generali in
Deutschland die technischen Grundlagen weiter ausgebaut, um
Daten wertschöpfend zu nutzen und Kundenanliegen
schneller und qualitativ besser zu servicieren.
Hierfür wurden zahlreiche Anwendungsfälle entlang
der gesamten Wertschöpfungskette entwickelt, in eine
Analytics-Roadmap überführt und systematisch in
die Umsetzung gebracht. Analytics unterstützt damit
wichtige Kernprozesse, wie z. B. Marketing und Vertrieb,
Schadenbearbeitung oder Risikoprüfung. In der
Lebensversicherung wurde ein automatisiertes Underwriting
für Biometrieprodukte implementiert bzw. befindet sich
in Umsetzung, dies führt zu einem verbesserten
Antragsprozess und erhöhter Produktivität.
Status quo Nachhaltigkeitsstrategie für ESG (Environmental-Social-Governance)Die Nachhaltigkeitsstrategie der Generali ist eng
verbunden mit den Zielen, die sich die Generali Gruppe
weltweit gesetzt hat. Die Strategie in Deutschland ist
durchgängig mit konkreten Zielwerten unterlegt. Im
Jahr 2023 arbeitete die Generali in Deutschland erfolgreich
an der Erreichung der Zwischenziele für dieses Jahr.
Zu den diesbezüglichen Ergebnissen zählen unter
anderem die Steigerung des Geschäfts mit
Versicherungslösungen mit ESG-Komponenten, die
Dekarbonisierung des Anlageportfolios und des
Unternehmensbetriebs sowie der Wandel hin zu einer Kultur,
die alle ESG-Aspekte stärker berücksichtigt. Auch
setzte die Generali in Deutschland sich weiterhin bei der
Unterstützung von Flüchtlingen und
benachteiligten Familien ein.
Zur Steigerung des Geschäfts mit
Versicherungslösungen mit ESG-Komponenten hat die
Generali in Deutschland spezifische Produkte mit
ESG-Komponenten auf den Markt gebracht, wie zum Beispiel
ein Angebot zum Vermögensaufbau für junge Kunden.
Auch wurde das Kapitalanlageportfolio weiter umgeschichtet,
so dass Emittenten mit hohen Umweltbelastungen reduziert
und die allgemeine Dekarbonisierung mit hohem Tempo
fortgesetzt worden ist. Maßnahmen zur Optimierung von
Büroflächen, zur Einschränkung
unnötiger Geschäftsreisen und zur Steigerung der
Energieeffizienz trugen zum Ziel der Reduzierung des
ökologischen Fußabdrucks bei und
ermöglichten die Einführung eines noch
ehrgeizigeren Ziels für das Jahresende 2025. So
verpflichtet sich die Generali in Deutschland, ihren CO
2-Ausstoß aus dem Betrieb von 2019 bis
2025 um 35% zu senken (bisheriges Ziel: -25%).
Was den kulturellen Wandel anbelangt, setzte sich
Generali weiterhin für Vielfalt, Gerechtigkeit und
Inklusion ein und startete eine digitale Bildungsinitiative
und ein Programm für "Botschafterinnen und
Botschafter" mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Nicht
zuletzt intensivierte die Generali in Deutschland ihr
soziales Engagement durch die Ausweitung der
Aktivitäten der Unternehmensstiftung The Human Safety
Net. So startete 2023 eine Initiative mit dem
führenden Sozialunternehmen JOBLINGE, wodurch 400
Geflüchtete in ganz Deutschland den Zugang zu einer
Ausbildung bekommen sollen. Ein zweites Programm
unterstützt Familien mit kleinen Kindern und
investiert gezielt in frühkindliche Entwicklung. Auch
haben in diesem Jahr mehr als 430 Mitarbeitende der
Generali in Deutschland ihre Zeit und Kompetenzen im
ehrenamtlichen Engagement für The Human Safety Net
eingesetzt.
Die Fortschritte der Generali in Deutschland im Bereich
Nachhaltigkeit wurden auch von führenden
unabhängigen Agenturen gewürdigt: Im
Native-Ranking landete die Generali Deutschland im Juni
2023 erstmals unter den Top 5 der nachhaltigsten
Versicherer Deutschlands, mit einem Plus von mehr als 18
Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Im September
zählte das Magazin Focus Business die Generali
Deutschland zu den nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands
in seiner "Top-Klima-Engagement"-Liste. Im Oktober
zeichnete die auf die Versicherungsbranche spezialisierte
Ratingagentur Franke + Bornberg die Generali Deutschland
beim ESG Award 2023 als "Gesamtsieger" aus. In Bezug auf
D&I (Diversity & Inclusion) nahm Forbes die
Generali Group in die Liste der weltweit besten Arbeitgeber
für Frauen auf.
Gesamtwirtschaftliche LageDie gesamtwirtschaftliche Lage war im Jahr 2023 durch
eine globale Schwäche der Industriekonjunktur bei
gleichzeitig nachlassender Inflation sowie durch eine
zunehmend restriktive Geldpolitik gekennzeichnet. Die
geopolitischen Spannungen weiteten sich aus, insbesondere
durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine und die
aufflammenden Konflikte in Nahost. Nachdem die Konjunktur
in Deutschland im 1. Halbjahr 2023 nahezu stagnierte,
rutschte sie im 2. Halbjahr in die Rezession. Im Vergleich
zum Vorjahr ging das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023
zurück - und zwar um 0,1%. Verursacht wurde dieser
Rückgang vor allem durch eine Schwäche des realen
privaten Konsums, während gleichzeitig auch die
Staatsnachfrage und die Exporte abnahmen. Der private
Konsum wurde insbesondere durch die hohe, aber im
Jahresverlauf nachlassende Inflation gehemmt. Trotz hoher
Nominallohn-Abschlüsse gingen die Reallöhne zu
Jahresbeginn noch zurück, drehten mit der
nachlassenden Inflation dann jedoch ins Positive. Die
Inflationsrate gab im 4. Quartal spürbar nach. Die
Energiekomponente wirkte aufgrund von sinkenden
Energiepreisen und Basiseffekten disinflationär,
während vor allem Nahrungsmittel weiter hohe
Preissteigerungsraten aufwiesen. Für das Gesamtjahr
2023 betrug die harmonisierte Inflationsrate 6,0%, nach
8,7% im Vorjahr.
Die Konjunktur im Euroraum konnte im 2. Halbjahr eine
technische Rezession knapp vermeiden. Insgesamt ist der
Euroraum jedoch weniger exportabhängig und weniger
durch das verarbeitende Gewerbe geprägt als
Deutschland, sodass wir für das Gesamtjahr ein
bescheidenes Wachstum von 0,5% erwarten. Die Inflation hat
im Euroraum im Jahresverlauf ebenfalls deutlich
nachgelassen und betrug im Jahresdurchschnitt 2023 5,5%.
Aufgrund der hohen Inflation hat die Europäische
Zentralbank ihre Geldpolitik deutlich gestrafft und damit
zu einer nachlassenden gesamtwirtschaftlichen Nachfrage
beigetragen. Sie hat den Zinssatz für die
Hauptrefinanzierungsgeschäfte und die
Einlagenfazilität schrittweise bis Mitte September auf
4,5% bzw. 4% erhöht, danach aber unverändert
belassen. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB)
hat zudem beschlossen, die Tilgungsbeträge aus dem
Vermögensankaufsprogramm (Asset Purchase Programme) ab
Juli 2023 nicht wieder anzulegen. Im Dezember kündigte
die EZB an, dass dies auch für das
Pandemie-Notfallankaufprogramm (Pandemic Emergency Purchase
Programme - PEPP) ab dem zweiten Halbjahr 2024 geschehen
soll.
Auch in den USA wurde die Geldpolitik stark gestrafft,
mit einem Zinsband für die Leitzinsen von 5,25% bis
5,5%. Im Gegensatz zu Europa und anderen Teilen der Welt
blieb hier die Konjunktur jedoch widerstandsfähiger,
was in erster Linie auf einen robusten
Dienstleistungskonsum sowie einen Fokus von Investitionen
auf immaterielle Wirtschaftsgüter
zurückzuführen war. Die Inflation hat sich
ebenfalls abgeschwächt und lag im Jahr 2023 bei 4,2%,
nach 8,0% im Vorjahr. In China dagegen hat sich der Boom
nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen als
kurzlebig erwiesen. Der Bausektor stellt weiterhin die
Hauptbelastung dar. Die Jahresinflationsrate fiel mit 0,2%
äußerst gering aus, nach rund 2,0% im Vorjahr.
FinanzmärkteIm Jahr 2023 dominierten zunächst die hohe
Inflation sowie die Auswirkungen der Leitzinsanhebungen das
Marktgeschehen. Die Pleite der Silicon Valley Bank im
März ließ vorübergehend Befürchtungen
hinsichtlich der Stabilität des Finanzsektors
aufkommen. Zu Beginn des Sommers beförderte der
nunmehr deutliche Rückgang der Inflationsraten von
ihren Spitzenwerten die Erwartung, dass die Stagflation
überwunden werden könnte. Im Verlauf des dritten
Quartals setzte sich zudem die Erwartung durch, dass sowohl
die Fed als auch die EZB keine weiteren Leitzinsanhebungen
planen. Trotz Unsicherheiten auf Grund gestiegener
geopolitischer Risiken nahm der Optimismus an den
Märkten zu, getrieben von der Erwartung
rückläufiger Leitzinsen im Jahr 2024.
In diesem Umfeld sank die Rendite 10-jähriger
Bundesanleihen im Verlauf des Jahres. Sie stieg
zunächst allerdings bis weit in das Jahr hinein bis
auf 3%. Dabei machte sich an den Märkten auch der
Entzug von Liquidität seitens der EZB sowie der Stopp
von Reinvestitionen auslaufender Staatsanleihen bemerkbar,
die unter dem Vermögensankaufsprogramm (Asset Purchase
Programme) erworben wurden, bemerkbar. Im Zuge niedrigerer
Inflationsraten und einer rezessiven Konjunktur begann
diese Rendite aber wieder zu sinken. Am Jahresende lag sie
bei 2,03%, nach 2,56% ein Jahr zuvor. Im Euroraum engte
sich die Renditedifferenz zwischen Anleihen der
südeuropäischen Länder und Bundesanleihen
ein, diese Volkswirtschaften profitierten unter anderem von
Höherstufungen durch Ratingagenturen und zeigten sich
konjunkturell wesentlich stärker als Deutschland.
Über das gesamte Jahr tendierten die
Aktienmärkte aufwärts: Im Schlussquartal trugen
vor allem Spekulationen über eine geldpolitische Wende
der Zentralbanken zusammen mit der Erwartung einer in den
USA soliden und im Euroraum sich aufhellenden Konjunktur zu
einer Aufwärtsbewegung bei. Der US-Aktienmarkt gewann
über das Jahr 24,2%, der europäische Markt nahm
mit 16% etwas weniger zu. Der Euro gewann über das
Jahr an Wert gegenüber dem US-Dollar.
VersicherungswirtschaftTrotz der weiterhin unsicheren konjunkturellen
Wirtschaftslage sowie einer rückläufigen
Inflation erwartet der Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) für die Branche ein
leichtes Beitragsplus für das Geschäftsjahr 2023.
Die großen Trends bleiben recht konstant und wirken
sich auf die einzelnen Geschäftssegmente der
Versicherung unterschiedlich aus: Reale
Einkommensrückgänge belasten insbesondere das
Geschäft der Lebensversicherer. In den Sparten der
Schaden- und Unfallversicherung und der Privaten
Krankenversicherung kommt es zu Wachstum, vor allem
aufgrund erforderlicher Beitragsanpassungen. Über alle
Sparten hinweg wird 2023 ein Beitragsplus von 0,6%
erwartet.
Auf Basis vorläufiger Informationen des GDV rechnen
wir für das Jahr 2023 für die Lebensversicherung
insgesamt (einschließlich Pensionskassen und
Pensionsfonds) mit einem Beitragsrückgang im Vergleich
zum Vorjahr. Vor allem eine weiterhin schwache Nachfrage
nach Lebensversicherungsverträgen gegen Einmalbeitrag
belastet hier das Geschäft. Für die Private
Krankenversicherung ist ein Anstieg der Beitragseinnahmen
zu erwarten. Dahinter stehen insbesondere höhere
Leistungen, eine anhaltende Nachfrage nach
Krankenzusatzversicherungen und auch das wachsende Segment
der Betrieblichen Krankenversicherung. In der Schaden- und
Unfallversicherung wird ebenfalls mit einem
Beitragswachstum gerechnet. Dieses ist auch auf die
Summenanpassungen in der Sach- und Unfallversicherung
zurückzuführen.
IFRS 9 & 17Die Generali Deutschland AG und ihre Tochterunternehmen,
die in Deutschland auf Basis der HGB-Rechnungslegung
berichten, werden international in die
Konzernberichterstattung nach IFRS der Assicurazioni
Generali S.p.A. eingebunden. Daher wurden beide
Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 17 am 1. Januar
2023 fristgerecht eingeführt und verursachten -
ähnlich wie bereits Solvency II - einen hohen Aufwand
bei den umsetzenden Unternehmen. Aufgrund der insbesondere
im Bereich der Lebens- und Krankenversicherung deutlich
unterschiedlichen Bilanzierung von
Versicherungsverträgen sowie der unterschiedlichen
Bilanzierung von Finanzinstrumenten gegenüber
vorherigen Standards waren hohe Investitionen in
Abschlussprozesse und IT-Systeme erforderlich.
Technische Regulierungsstandards zur Offenlegungsverordnung (OffVO)Seit 1. Januar 2023 ist es gemäß der
technischen Regulierungsstandards zur OffVO für
Versicherungsanlageprodukte erforderlich, vorvertragliche
Informationen (Pre-Contractual Disclosures) an Neukunden,
sowie regelmäßige Informationen (Periodic
Disclosures) an Bestandskunden mit jeweils standardisierten
Informationen über die ESG-Anteile (Environmental,
Social and Governance) in den gewählten Kapitalanlagen
zu übermitteln.
Hierfür wurden im Jahr 2023 alle von den
Fondsgesellschaften übermittelten Pre-Contractual
Disclosures sowie Periodic Disclosures in die
Kundeninformationen der betroffenen Gesellschaften Generali
Deutschland Lebensversicherung AG, Cosmos
Lebensversicherungs-AG sowie Generali Pensionsfonds AG
integriert, wobei die Periodic Disclosure für den
Generali Pensionsfonds im Anhang zum Lagebericht
veröffentlicht wurde.
Die Veröffentlichung erfolgte termingerecht
für die betroffenen Gesellschaften Generali
Deutschland Lebensversicherung AG, Cosmos
Lebensversicherungs-AG, Dialog Lebensversicherungs-AG sowie
Generali Pensionsfonds AG.
KapitalanlagenSeit Beginn des Jahres 2022 ist ein deutlicher Anstieg
der Zinsen zu beobachten, der sich auch im
Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt hat. Orchestriert wurde
dieser Anstieg von den wichtigsten Notenbanken
(insbesondere Fed und EZB), die in mehreren Zinsschritten
die jeweiligen Leitzinsen weiter erhöht haben. Am
Markt sind somit Wiederanlagerenditen beispielsweise auf
Staats- und Unternehmensanleihen mit gutem Rating zu
erzielen, die nochmals über dem Vorjahr liegen und
damit deutlich über dem durchschnittlichen Niveau der
letzten Jahre. Insofern bieten sich Investoren aktuell
weiterhin gute Rahmenbedingungen in der Kapitalanlage,
wenngleich die globalen Faktoren weiterhin von hoher
Unsicherheit gekennzeichnet sind. Neben dem andauernden
Krieg in der Ukraine kam im Jahr 2023 auch noch der
Konflikt im Nahen Osten hinzu - und damit ein weiteres
geopolitisches Risiko. Entsprechend ausgeprägt ist die
Volatilität bei einigen Assetklassen.
Technologische Entwicklung und DigitalisierungDie Digitalisierung bietet weiter wachsende Chancen in
allen Elementen der Wertschöpfungskette der
Versicherung: Durch digitale Technologie verändert
sich die Kommunikation im Zusammenspiel von Kunde, Vertrieb
und Versicherung. Auch steigen die Chancen,
Geschäftsvorfälle schneller und produktiver
abzuwickeln. Und es vergrößern sich die
Möglichkeiten, Produkt- und Preisgestaltung zu
optimieren.
Außerdem bieten die digitalen Devices sowie die
digitale Infrastruktur Ansatzpunkte, das klassische
Versicherungsangebot mit zusätzlichen Informationen
und Dienstleistungen anzureichern und so die
Attraktivität der Versicherungsprodukte zu steigern.
Die Digitalisierung und eine verstärkte Nutzung von
IoT-Devices (Internet of Things) bietet im Privat-,
Firmen-und Industriekundensektor viele Möglichkeiten
zur Individualisierung von Produkten und zur
Prävention von Schäden bzw. Leistungen.
Die Sammlung, Aufbereitung und Analyse von Daten wird in
Zukunft von essenzieller Bedeutung für
Versicherungsunternehmen sein. Die Anwendung von Data
Analytics und Künstlicher Intelligenz (KI) ist sowohl
Grundlage für die Optimierung von Prozessen und
Pricing als auch Basis zur Erfüllung von
Kundenerwartungen hinsichtlich Produkten und Services.
Dabei steht die verantwortungsvolle Nutzung von Daten und
Algorithmen an oberster Stelle, um digitales Vertrauen
sicherzustellen. Die Etablierung einer KI-Governance im
ständigen Einklang mit den sich in Ausprägung
befindlichen regulatorischen Vorgaben, wie z. B. der
KI-Verordnung, ist daher von zentraler Bedeutung, um
sichere Prozesse risikoadäquat zu etablieren und zu
dokumentieren.
Eine große Herausforderung wird in den
nächsten Jahren zudem die optimale Bedienung der
Kundenschnittstelle sein. Verändertes Kundenverhalten,
das Bedürfnis nach immer stärkerer
Personalisierung und die Weiterentwicklung von
Geschäftsmodellen erfordern eine stärkere
Digitalisierung der Kundenschnittstelle. Der Druck auf
Versicherungen steigt zunehmend, die Grenzen zwischen
physischem und digitalem Kommunikationskanal reibungsfrei
zu gestalten. Auch der digitale Vertrieb über
Kooperationspartner und insbesondere die Entwicklung oder
Beteiligung an digitalen Ökosystemen werden die
Zukunft des Versicherungsvertriebs beeinflussen.
Darstellung der von uns betriebenen Arten von PensionsplänenDie Generali Pensionsfonds AG bietet zwei der im §
236 VAG unterschiedenen Produktlinien an:
Für die Auslagerung der Pensionsverpflichtungen
stellt die Generali Pensionsfonds AG unterschiedliche
Pensionspläne bzw. Pensionsplanvarianten bereit. Zu
unseren versicherungsförmigen Pensionsplänen
zählen die beitragsbezogenen Pensionspläne mit
Mindestleistung Basis-Plan und Flex-Plan (beide für
das Neugeschäft seit 2017 geschlossen), sowie der
leistungsbezogene Pensionsplan MultiSecurity PensionPlan.
Ohne versicherungsförmige Garantie bieten wir den
leistungsbezogenen MultiFlex PensionPlan LZ3 an.
Die Leistungsarten der gegenwärtig angebotenen und
im Bestand befindlichen Pensionspläne lassen sich im
Überblick wie folgt darstellen:
Versicherungsförmige Produkte gemäß § 236 Abs. 1 VAGBeitragsbezogene PensionspläneIn den beitragsbezogenen Pensionsplänen Basis-Plan
und Flex-Plan, die für die Entgeltumwandlung oder
Arbeitgeberfinanzierung im Rahmen des § 3 Nr. 63 oder
§ 10a EStG bestimmt sind, übernimmt die Generali
Pensionsfonds AG stets die versicherungsförmige
Garantie einer Mindestleistung in Höhe der gezahlten
Beiträge abzüglich eventueller
Risikobeiträge bei Beginn der planmäßigen
Altersrente (Beitragszusage mit Mindestleistung).
Beim Basis-Plan und beim Flex-Plan werden mit einem Teil
des Beitrags Rückdeckungsversicherungen bei der
Proxalto Lebensversicherung AG abgeschlossen, mit deren
Hilfe zum einen der Beitragserhalt aus der Beitragszusage
mit Mindestleistung sichergestellt ist und zum anderen auch
die gegebenenfalls vorgesehenen biometrischen Risiken Tod
und Invalidität abgesichert werden. Während der
Basis-Plan laufende regelmäßige
Beitragszahlungen vorsieht, ermöglicht der Flex-Plan
einmalige oder variable Zahlungen. Die Beitragsteile, die
nicht zum Aufbau der Mindestleistung oder zur Absicherung
biometrischer Risiken benötigt werden, sowie die
Überschüsse aus den
Rückdeckungsversicherungen werden für Rechnung
und Risiko der begünstigten Arbeitnehmer in einem von
vier frei wählbaren, je nach Risikoneigung des
Arbeitnehmers gestalteten Fondsanlageprogrammen angelegt.
In beiden Plänen ist seit 2014 neben der Verrentung
auch eine Auszahlung des angesammelten Kapitals
möglich. Beide Pläne sind seit 2017 für das
Neugeschäft geschlossen.
Weiterhin führen wir die beitragsbezogenen
Pensionspläne BZ1G und BZ2G im Bestand, die seit 2012
bzw. 2010 für das Neugeschäft geschlossen sind.
Leistungsbezogene PensionspläneDer leistungsbezogene Pensionsplan MultiSecurity
PensionPlan regelt Altersversorgungsleistungen auf der
Grundlage einer von Arbeitgebern abgegebenen
Leistungszusage und eignet sich zur Auslagerung bestehender
unmittelbarer Versorgungszusagen nach § 3 Nr. 66 EStG.
Im leistungsbezogenen MultiSecurity PensionPlan wird der
Einmalbeitrag abzüglich Kosten in
Rückdeckungsversicherungen bei der Proxalto
Lebensversicherung AG angelegt. Biometrische Risiken
(Hinterbliebenenleistungen und Invaliditätsleistungen)
werden grundsätzlich kongruent abgesichert. Für
die Altersrentenleistung kann für die Aufschubzeit die
Berücksichtigung von Überschüssen für
Rückdeckungsversicherungen vorgesehen werden. Es kann
jedoch auch eine kongruente Rückdeckung auf
Garantiebasis bei entsprechendem Mehrbeitrag vereinbart
werden.
Weiterhin führen wir den seit 2010 für das
Neugeschäft geschlossenen Pensionsplan LZ1 im Bestand.
Nicht versicherungsförmige Produkte gemäß § 236 Abs. 2 VAGGemäß § 236 Abs. 2 VAG können
Pensionsfonds ebenso Altersversorgungsleistungen erbringen,
ohne diese versicherungsförmig garantieren zu
müssen. Voraussetzung hierfür ist, dass der
Arbeitgeber sich auch in der Rentenbezugszeit zeitlich und
der Höhe nach unbegrenzt zu Beitragszahlungen
verpflichtet, wenn der Barwert der Rentenverpflichtung
nicht mehr ausreichend durch Deckungsmittel finanziert ist.
Nicht versicherungsförmige Pensionspläne sind
insbesondere für Firmen interessant, die eine
Auslagerung von Pensionsverpflichtungen zur Verbesserung
ihres Bilanzbildes planen oder sich generell von der
Rentenverwaltung trennen wollen, hierfür jedoch nicht
den Beitragsaufwand für eine versicherungsförmige
Garantie erbringen wollen. Die Produktvariante Chefrente
ist speziell für die Auslagerung von
Pensionsverbindlichkeiten von
Gesellschafter-Geschäftsführern konzipiert.
Bei den nicht versicherungsförmigen
Pensionsplänen trägt der Arbeitgeber in jedem
Fall das Kapitalanlagerisiko, profitiert aber auch von den
Chancen der Kapitalanlage. Der Arbeitgeber bleibt hier
während der gesamten Laufzeit zum Nachschuss
verpflichtet.
Die Generali Pensionsfonds AG bietet den MultiFlex
PensionPlan LZ3 an, bei dem für die biometrischen
Risiken (Tod, Invalidität und Langlebigkeit)
Lösungen passgenau auf die individuellen Anforderungen
des Arbeitgebers zugeschnitten werden können. Der
Arbeitgeber kann entscheiden, welche Garantien die Generali
Pensionsfonds AG übernehmen soll.
Die Generali Pensionsfonds AG übernimmt beim
MultiFlex PensionPlan LZ3 strukturgleich die bestehende
Pensionszusage des Arbeitgebers. Dies bedeutet, dass der
Pensionsfonds genau dann leistet, wenn und soweit auch der
Arbeitgeber aus seiner Pensionszusage heraus eine Leistung
erbracht hätte. Alle biometrischen Rechnungsgrundlagen
orientieren sich am besten Schätzwert. Damit kann ein
Beitrag in der Nähe der bilanziellen
handelsrechtlichen Rückstellung erreicht werden.
Jedoch kann bei Eintritt eines zugesagten biometrischen
Leistungsfalles eine zusätzliche Dotierung des
Arbeitgebers fällig werden.
Darüber hinaus besteht seit dem 1. Oktober 2017 die
Möglichkeit für den Arbeitgeber zur Teilnahme an
einem sogenannten Biometrie-Pool. Der Biometriepool
(Arbeitgeberpool) bietet die Möglichkeit, das
Langlebigkeitsrisiko und damit das Risiko der
Nachschusspflicht seitens des Arbeitgebers zu minimieren.
Das Pooling sorgt für die Schaffung eines Kollektivs,
wodurch ein Risikoausgleich stattfindet, von dem jedes
Poolmitglied profitiert. Stirbt eine versorgungsberechtigte
Person des Pools, so wird der Aktivwert der freiwerdenden
Mindestdeckungsrückstellung auf die übrigen
Poolmitglieder aufgeteilt.
Im Unterschied zur strukturgleichen Übernahme
werden aus den Mitteln des Arbeitgebers
regelmäßig Risikoprämien zur Absicherung
der biometrischen Risiken Tod oder Invalidität
entnommen. Im Gegenzug werden im Eintritt eines solchen
Risikos die Mittel des Arbeitgebers durch die Generali
Pensionsfonds AG entsprechend aufgefüllt. Die genaue
Festlegung der Risikotragung wird vertraglich vereinbart.
Sollten dabei Differenzen zwischen übernommener Zusage
und versicherungstechnisch möglicher Absicherung
entstehen, so muss der Arbeitgeber für diese
Differenzen im Falle der Realisierung einstehen. Tod oder
Invalidität können unabhängig voneinander
abgesichert werden.
Weiterhin besteht unabhängig davon im MultiFlex
PensionPlan LZ3 die Möglichkeit das
Langlebigkeitsrisiko abzusichern. Im Ergebnis trägt
der Arbeitgeber nicht mehr das Langlebigkeitsrisiko. Die
Vererbungseffekte werden ihm durch die Generali
Pensionsfonds AG finanziert. Im Gegenzug vereinnahmt die
Generali Pensionsfonds AG die im Todesfall verbleibende
Mindestdeckungsrückstellung. Dabei steht zur Auswahl,
ob diese Absicherung nur auf dem gegenwärtig bekannten
Langlebigkeitsniveau oder unabhängig von diesem
greift.
Über diese strukturgleiche Übernahme der
Pensionsfondszusage hinaus gibt es beim MultiFlex
PensionPlan LZ3 die Option, durch Ergänzungspläne
auch die Risiken Tod, Invalidität oder Langlebigkeit
abzusichern.
Hinsichtlich der Verwaltungskosten kann im
Pensionsfondsvertrag zusätzlich vereinbart werden,
dass die Generali Pensionsfonds AG berechtigt ist, den
Kostensatz für die laufenden Verwaltungsaufwendungen
anzupassen. Voraussetzung für die Anpassung dem Grunde
und der Höhe nach ist der Nachweis bzw. die
Feststellung durch die Gesellschaft, dass sich die
Verwaltungsaufwendungsquote tatsächlich geändert
hat. Der Nachweis erfolgt anhand der Veränderung der
Quote aus den Verwaltungsaufwendungen im Verhältnis zu
den pensionsfondstechnischen Rückstellungen über
die Geschäftsjahre seit der jeweils letzten Anpassung,
höchstens jedoch der letzten fünf Jahre vor der
Anpassung. Als weitere Option kann im Pensionsfondsvertrag
mit dem Arbeitgeber geregelt werden, dass statt Rentenbezug
eine Kapitalzahlung gemäß § 236 Abs. 1 Satz
2 VAG gewählt werden kann.
Weiterhin führen wir die seit 2010 für das
Neugeschäft geschlossenen Pensionspläne LZ2 und
LZ2(G) im Bestand.
ChefrenteSpeziell für (Gesellschafter-)
Geschäftsführer einer GmbH, Vorstände einer
AG und ehemalige Geschäftsführer und
Vorstände im Rentenbezug bietet die Generali
Pensionsfonds AG den MultiFlex Pensionplan LZ3 mit der
Produktvariante Chefrente an. Die Chefrente zeichnet sich
insbesondere durch die Möglichkeit der Einbringung von
vorhandenen Rückdeckungsversicherungen sowie flexiblen
Finanzierungsoptionen während der Anwartschaftsphase
aus. Sie stellt somit eine optimale Lösung zur
Absicherung, Ausfinanzierung und Übertragung von
Pensionsfondszusagen dar.
Geschäftsentwicklung der Generali Pensionsfonds AGNeugeschäftDas Neugeschäft der Generali Pensionsfonds AG wird
aufgrund des Geschäftsmodells hauptsächlich von
Einmalbeiträgen geprägt. Wir beschließen
das Geschäftsjahr 2023 mit einem soliden
Neugeschäft bei Auslagerungen von Direktzusagen bei
Gesellschafter-Geschäftsführern und
außerordentlichen (Nach-) Dotierungen aus bestehenden
nicht versicherungsförmigen Leistungszusagen.
GeschäftsverlaufDas Gesamtvolumen des Pensionsfondsmarktes gemessen an
den gebuchten Beiträgen ging in 2023 um mehr als 50%
zurück. Entsprechend lagen auch beim Generali
Pensionsfonds die Einmalbeiträge mit 30.600 Tsd.
€ deutlich unter Vorjahresniveau. (Vorjahr: 80.893
Tsd. €). Jedoch konnten wir im hoch volatilen Bereich
der Großgeschäfte bei zwei bestehenden
Kollektiven in der nicht versicherungsförmigen
Leistungszusage Einmalbeitragsgeschäfte von insgesamt
13.064 Tsd. € verzeichnen (Vorjahr: 43.212 Tsd.
€). Das Geschäft mit mittelständischen und
kleinen Unternehmen blieb ebenfalls deutlich unter dem
Vorjahreswert. Trotz des schwierigen Marktumfeldes konnten
wir unseren Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr mit 3,2%
nahezu bestätigen (Vorjahr: 3,8%).
Insgesamt konnten wir 2023 86 neue
Versorgungsverhältnisse im Pensionsfonds hinzugewinnen
(Vorjahr: 217). Unser Neugeschäft in laufenden
Jahresbeiträgen belief sich 2023 auf 256 Tsd. €
(Vorjahr: 540 Tsd. €).
Bestand und BeitragseinnahmenAm 31. Dezember 2023 verwalteten wir 25.454
Pensionsfondsverhältnisse (Vorjahr: 26.225) mit einem
laufenden Jahresbeitrag im Bestand von 2.878 Tsd. €
(Vorjahr: 3.037 Tsd. €). Insgesamt zählten wir
Ende 2023 1.325 Kollektive (Vorjahr: 1.315) mit 19.153
Leistungsanwärtern (Vorjahr: 20.134) und 6.301
Leistungsempfängern (Vorjahr: 6.091).
Die gebuchten Bruttobeiträge belaufen sich auf
33.453 Tsd. € (Vorjahr: 84.032 Tsd. €), wovon
24.383 Tsd. € (Vorjahr: 74.158 Tsd. €) auf nicht
versicherungsförmige Pensionspläne entfielen.
Leistungen für unsere KundenDie Zahlungen für Versorgungsfälle für
eigene Rechnung stiegen 2023 auf brutto 47.797 Tsd. €
(Vorjahr: 46.310 Tsd. €). Hierin sind
Rückkäufe in Höhe von 6.647 Tsd. €
(Vorjahr: 7.406 Tsd. €) enthalten. Unsere
Leistungsverpflichtungen bei den pensionsfondstechnischen
Rückstellungen und aus den verzinslich angesammelten
Überschussguthaben stiegen brutto um 31.400 Tsd.
€ (Vorjahr: 45.142 Tsd. €). Somit lagen die
Leistungsverpflichtungen gegenüber unseren Kunden
brutto bei 874.219 Tsd. € (Vorjahr: 842.819 Tsd.
€).
Abschluss- und VerwaltungsaufwendungenDie Abschlussaufwendungen 2023 sanken auf 1.159 Tsd.
€ (Vorjahr: 1.558 Tsd. €). Darin waren 504 Tsd.
€ (Vorjahr: 991 Tsd. €) Provisionen enthalten.
Die Verwaltungsaufwendungen blieben nahezu unverändert
bei 1.054 Tsd. € (Vorjahr: 1.007 Tsd. €).
Die Verwaltungskostenquote bezogen auf die gebuchten
Bruttobeiträge lag bei 3,2% (Vorjahr: 1,2%).
ÜberschussverwendungIm Geschäftsjahr 2023 erfolgte eine Zuführung
zur Rückstellung für erfolgsabhängige
Beitragsrückerstattung von 450 Tsd. € (Vorjahr:
602 Tsd. €). Die Entwicklung der Rückstellung
für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung
wird im Anhang detailliert dargestellt.
KapitalanlagenDer Bestand der Kapitalanlagen ist im Geschäftsjahr
2023 um 33.824 Tsd. € (Vorjahr: 45.939 Tsd. €
Rückgang) auf 877.817 Tsd. € (Vorjahr 843.993
Tsd. €) gestiegen.
In Anlehnung an unsere verschiedenen
Pensionsplangestaltungen führen wir fünf
Sicherungsvermögen mit einer jeweils individuellen
Anlagepolitik, die wir wiederum dem entsprechenden
Risikoträger, also entweder dem Pensionsfonds oder den
Arbeitgebern und Arbeitnehmern, zugeordnet haben.
Kapitalanlagebestand für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AGZum Bilanzstichtag setzt sich unser Kapitalanlagebestand
für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG
- bestehend aus dem Sicherungsvermögen D1 - in
Höhe von 135.957 Tsd. € auf Buchwertbasis im
Wesentlichen wie folgt zusammen:
Die Anlage in das Sicherungsvermögen D1 erfolgt auf
Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG. In
diesem Sicherungsvermögen führen wir
ausschließlich solche Anlagearten, die für den
Aufbau einer versicherungsförmig garantierten Leistung
geeignet und bestimmt sind. Dabei beachten wir die Regeln
zur Mischung und Streuung der Anlagearten für
Pensionsfonds, soweit diese für ihr eigenes Risiko
anlegen. Die entsprechenden Bestimmungen finden sich in der
Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung (PFAV).
Die für versicherungsförmig garantierte
Produktversionen vereinnahmten Beiträge unserer Kunden
werden zum Teil in Anteilen am Renten-Spezialfonds
GIAM-Fonds GPRET in Höhe von 38.900 Tsd. €
gehalten. Darüber hinaus werden auch Anleihen im
Direktbestand in Höhe von 79.689 Tsd. €, ein
konzerninternes Schuldscheindarlehen in Höhe von 3.000
Tsd. € sowie Anteile an einem Publikumsfonds mit
dänischen Pfandbriefen in Höhe von 8.595 Tsd.
€ gehalten.
Zum Bilanzstichtag 2023 werden darüber hinaus
klassische Rückdeckungsversicherungen für eigene
Rechnung bei der Proxalto Lebensversicherung AG in
Höhe von 3.038 Tsd. € gehalten.
In unserem Kapitalanlagenbestand führen wir
außerdem einen Dispositionsstock bestehend aus
Anteilen des Spezialfonds GIAM-Fonds GPRET. Zum
Bilanzstichtag hielten wir im Dispositionsstock Anteile an
diesem Spezialfonds zum Buchwert von 2.737 Tsd. € im
Anlagevermögen. Aufsichtsrechtlich haben wir den
Dispositionsstock dem Sicherungsvermögen D2
Unterabteilung 2 zum Buchwert von 2.737 Tsd. €
zugeordnet.
Nach wie vor stehen der Kapitalerhalt und die Sicherheit
der Vermögensanlage im Hinblick auf den
Finanzierungszweck des Sicherungsvermögens D1 im
Vordergrund. Im Interesse der Begünstigten geben wir
grundsätzlich sicheren Anlagen vor riskanteren,
höher verzinslichen Investments den Vorzug. Ein
Währungsrisiko besteht nicht.
Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und ArbeitgebernZum Bilanzstichtag setzt sich unser
Kapitalanlagenbestand für Rechnung und Risiko von
Arbeitnehmern und Arbeitgebern ("Vermögen für
Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern") in
Höhe von 741.860 Tsd. € auf Marktwertbasis wie
folgt zusammen:
Kapitalbestand für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
Sicherungsvermögen D2Unser Sicherungsvermögen D2 weisen wir in der
Bilanz unter den Vermögenswerten für Rechnung und
Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern aus.
Die Anlagestrategie des Sicherungsvermögens D2 wird
durch die in diesem Zusammenhang vorzunehmende
Barwertermittlung der Rentenverbindlichkeiten beeinflusst.
Der nicht gesetzlich festgesetzte, sondern individuell mit
dem Kunden vereinbarte Rechnungszins stellt die Benchmark
für den Anlageerfolg im Sicherungsvermögen D2
dar. Der Zinssatz muss der
Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung (PFAV) entsprechend
vorsichtig festgelegt werden.
Die Vermögensanlage für das
Sicherungsvermögen D2 nehmen wir nach Wahl des Kunden
in einem unserer Spezial- oder Publikumsfonds sowie in
Rückdeckungsversicherungen vor. Bei großen
Beitragsvolumen investieren wir auch in Anlagestrukturen,
die mit dem Arbeitgeber individuell vereinbart wurden.
Im Sicherungsvermögen D2 sind Ende 2023 insgesamt
483.057 Tsd. € (Vorjahr: 458.560 Tsd. €)
gebunden. Das Sicherungsvermögen D2 enthält
Spezialfondsanteile im Wert von 285.675 Tsd. €
(Vorjahr: 265.458 Tsd. €) und Anteile an insgesamt 40
Publikumsfonds im Wert von 161.847 Tsd. € (Vorjahr
138.612 Tsd. €). Zum 31. Dezember 2023 bestanden
Einlagen bei Kreditinstituten in Höhe von 816 Tsd.
€ (Vorjahr: 6.696 Tsd. €). Der Bestand an
Rückdeckungsversicherungen, der von unseren Kunden im
Rahmen unseres Produktes "Chefrente" eingebracht bzw. neu
erworben wurde, betrug zum Berichtsstichtag 31.903 Tsd.
€ (Vorjahr: 45.589 Tsd. €).
Im Übrigen weist das Sicherungsvermögen D2
vorausgezahlte Renten in Höhe von 2.816 Tsd. €
(Vorjahr: 2.505 Tsd. €) aus.
Sicherungsvermögen D3Im Sicherungsvermögen D3 führen wir
Vermögensanlagen in Form von verschiedenen
Publikumsfonds, die die nicht garantierten Leistungen
unseres Unternehmens in der Anwartschaftsphase unserer
versicherungsförmig garantierten Pensionspläne in
der Beitragszusage mit Mindestleistung finanzieren, denen
also somit kein Rechnungszins zugrunde liegt. Zum
Bilanzstichtag hielten wir Anteile an verschiedenen
Publikumsfonds in Höhe von 46.380 Tsd. €
(Vorjahr: 42.216 Tsd. €) und Einlagen bei
Kreditinstituten in Höhe von 201 Tsd. € (Vorjahr:
230 Tsd. €).
Aus der Verschmelzung mit der Volksfürsorge
Pensionsfonds AG auf die PENSOR Pensionsfonds AG vom 1.
Januar 2006 führen wir für Rechnung und Risiko
von Arbeitnehmern und Arbeitgebern auch noch
Lebensversicherungsverträge als
Rückdeckungsversicherungen in einem für das
Neugeschäft geschlossenen Bestand, die wir ebenfalls
dem Sicherungsvermögen D3 zuordnen. Auf diese Anlage
entfallen 2.014 Tsd. € (Vorjahr: 2.228 Tsd. €).
Sicherungsvermögen D4Die Anlagestrategie des Sicherungsvermögens D4 wird
durch die in diesem Zusammenhang vorzunehmende
Barwertermittlung der Rentenverbindlichkeiten beeinflusst.
Der nicht gesetzlich festgesetzte, sondern individuell mit
dem Kunden vereinbarte Rechnungszins stellt die Benchmark
für den Anlageerfolg im Sicherungsvermögen D2
dar. Der Zinssatz muss der
Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung (PFAV) entsprechend
vorsichtig festgelegt werden.
Die Vermögensanlage für das
Sicherungsvermögen D4 nehmen wir nach Wahl des Kunden
in einem unserer Spezial- oder Publikumsfonds sowie in
Rückdeckungsversicherungen vor. Bei großen
Beitragsvolumen investieren wir auch in Anlagestrukturen,
die mit dem Arbeitgeber individuell vereinbart wurden.
Das Sicherungsvermögen D4 beinhaltet 18
Publikumsfonds im Wert von 26.226 Tsd. € (Vorjahr:
24.145 Tsd. €) sowie vier Spezialfonds im Wert von
20.910 Tsd. € (Vorjahr: 20.496 Tsd. €). Zum 31.
Dezember 2023 bestanden Einlagen bei Kreditinstituten in
Höhe von 129 Tsd. € (Vorjahr: 859 Tsd. €).
Der Bestand an Rückdeckungsversicherungen, der von
unseren Kunden im Rahmen unseres Produktes "Chefrente"
eingebracht bzw. neu erworben wurde, betrug zum
Berichtsstichtag 19.326 Tsd. € (Vorjahr: 20.184 Tsd.
€).
Im Übrigen weist das Sicherungsvermögen D4 ein
sonstiges Vermögen (vorausgezahlte Renten) in
Höhe von 226 Tsd. € (Vorjahr: 213 Tsd. €)
auf.
Sicherungsvermögen D5Im Sicherungsvermögen D5 befinden sich kongruente
Rückdeckungsversicherungen bei der Proxalto
Lebensversicherung AG für Verträge im Basis-Plan,
Flex-Plan und im MultiSecurity PensionPlan sowie
kapitalbildende Rückdeckungsversicherungen der
Proxalto Lebensversicherung AG für Verträge im
MultiFlex PensionPlan. Der Bestand an
Rückdeckungsversicherungen im Sicherungsvermögen
D5 betrug zum Berichtsstichtag 143.741 Tsd. €
(Vorjahr: 138.382 Tsd. €). Darüber hinaus
bestanden zum Stichtag keine Bankguthaben (Vorjahr: 0 Tsd.
€).
Kapitalanlage-ErgebnisDas Kapitalanlage-Ergebnis in Höhe von 46.267 Tsd.
€ (Vorjahr: -81.391 Tsd. €) ergibt sich aus den
laufenden und den außerordentlichen Erträgen
sowie den laufenden und den außerordentlichen
Aufwendungen.
Laufende ErträgeBei den laufenden Erträgen aus Kapitalanlagen
für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG
handelt es sich um Ausschüttungen unseres
Spezialfonds, Erträge festverzinslicher Wertpapiere
sowie Ausschüttungen aus einem Publikumsfonds. Die
laufenden Erträge aus den Kapitalanlagen für
Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG betrugen
im Berichtsjahr 2.039 Tsd. € (Vorjahr: 2.227 Tsd.
€).
Es fielen laufende Erträge aus dem Vermögen
für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und
Arbeitgebern in Höhe von 1.127 Tsd. € (Vorjahr:
518 Tsd. €) an. Hiervon entfielen im
Geschäftsjahr auf das Sicherungsvermögen D2
insgesamt 513 Tsd. € (Vorjahr: 333 Tsd. €).
Im Sicherungsvermögen D3 fielen laufende
Erträge in Höhe von 321 Tsd. € (Vorjahr: 166
Tsd. €) an. Die im Sicherungsvermögen D4
geführten Publikumsfonds brachten im
Geschäftsjahr 2023 laufende Erträge in Höhe
von 294 Tsd. € (Vorjahr: 11 Tsd. €).
Ausschüttungen aus Kapitalanlagen des
Sicherungsvermögens D2 - D4 werden umgehend zum Erwerb
neuer Anteilsscheine der ausschüttenden Publikumsfonds
verwendet und sind somit vollständig Teil des
Vermögens der begünstigten Arbeitnehmer bzw.
Arbeitgeber.
Im Sicherungsvermögen D5 ergaben sich aus den
Rückdeckungsversicherungen bei der Proxalto
Lebensversicherung AG laufende Erträge in Höhe
von 25 Tsd. € (Vorjahr: 10 Tsd. €).
Übrige Erträge aus KapitalanlagenIm Vermögen auf Rechnung und Risiko der Generali
Pensionsfonds AG ergaben sich aus Zuschreibungen
außerordentliche Erträge in Höhe von 51
Tsd. € (Vorjahr: 56 Tsd. €). Es wurden
Abgangsgewinne in Höhe von 8 Tsd. € (Vorjahr: 0
Tsd. €) und keine Abgangsverluste realisiert (Vorjahr:
0 Tsd. €). Bei den Kapitalanlagen für Rechnung
und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern entstanden
Abgangsgewinne in Höhe von 1.360 Tsd. € (Vorjahr:
11 Tsd. €).
Laufende Aufwendungen für KapitalanlagenDie laufenden Aufwendungen für die Verwaltung der
Kapitalanlagen betrugen insgesamt 293 Tsd. € (Vorjahr:
331 Tsd. €). Hierin sind die Kosten der Verwaltung der
Kapitalanlagen, die Kosten des Treuhänders, des
Geldverkehrs und Depotgebühren enthalten.
Übrige Aufwendungen für KapitalanlagenBei den Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko der
Generali Pensionsfonds AG ergaben sich 2023
außerordentliche Aufwendungen von 576 Tsd. €
(Vorjahr: 1.793 Tsd. €). Diese entfielen im
Berichtsjahr ausschließlich auf Abschreibungen bei
zwei Rentenfonds in Höhe von 576 Tsd. € (Vorjahr:
1.793 Tsd. €). Die außerordentlichen
Aufwendungen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern
und Arbeitgebern beliefen sich auf 340 Tsd. €
(Vorjahr: 3.961 Tsd. €) und betrafen Abgangsverluste,
die im Wesentlichen aus dem Verkauf von Fondsanteilen
aufgrund von Fondswechseln resultierten.
Nicht realisierte Gewinne und VerlusteIm Vermögen für Rechnung und Risiko von
Arbeitnehmern und Arbeitgebern ergaben sich zum
Bilanzstichtag nicht realisierte Gewinne in Höhe von
45.133 Tsd. € (Vorjahr: 3.518 Tsd. €) sowie nicht
realisierte Verluste in Höhe von -2.267 Tsd. €
(Vorjahr -81.636 Tsd. €). Saldiert ergeben sich damit
nicht realisierte Gewinne in Höhe von 42.866 Tsd.
€ (Vorjahr: -78.118 Tsd. € nicht realisierte
Verluste) auf die Kapitalanlagen für Rechnung und
Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
BewertungsreservenAufgrund der Kapitalmarktlage und unseres Portfolios
ergeben sich im Geschäftsjahr 2023 stillen Reserven in
unseren Kapitalanlagen für eigene Rechnung von 107
Tsd. € (Vorjahr: 0 Tsd. €). Die stillen Lasten
haben sich im Berichtszeitraum auf 19.283 Tsd. €
(Vorjahr: 27.562 Tsd. €) verringert. Insgesamt ergeben
sich saldierte stillen Lasten auf eigene Rechnung von
19.176 Tsd. € (Vorjahr: 27.562 Tsd. € saldierte
stille Lasten).
ErgebnisDie Generali Pensionsfonds AG schließt das
Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis ab und
weist in 2023 ein pensionsfondstechnisches Ergebnis f.e.R.
in Höhe von -238 Tsd. € (Vorjahr: 1.063 Tsd.
€) und ein Ergebnis der normalen
Geschäftstätigkeit von -188 Tsd. € (Vorjahr
942 Tsd. €) aus. Nach Berücksichtigung von
Steuern ergab sich ein Jahresfehlbetrag vor
Ergebnisverwendung von -352 Tsd. € (Vorjahr 300 Tsd.
€ Jahresüberschuss). Dieses Ergebnis wurde
aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages zu 100% von
der Generali Deutschland AG übernommen.
Beherrschungs- und ErgebnisabführungsvertragDie Generali Pensionsfonds AG gehört zum weltweit
tätigen Generali Konzern, Triest. Sie ist eine
100%-ige Tochter der Generali Deutschland AG, München.
Mit den Gesellschaften der Generali Deutschland Gruppe
arbeitet die Gesellschaft zur Erzielung von
Synergieeffekten in diversen Verwaltungsbereichen zusammen.
Daher besteht bereits seit dem 8. Juli 2010 ein
Beherrschungsvertrag mit Verpflichtung der
Verlustübernahme durch die Generali Deutschland AG.
Mit Eintragung in das Handelsregister der Generali
Pensionsfonds AG am 21. Dezember 2018 wurde dieser Vertrag
um eine Gewinnabführungskomponente ergänzt.
Auf Basis des seit 2018 bestehenden
Ergebnisabführungsvertrages (inkl.
Gewinnabführung) wird der Verlust in Höhe von 352
Tsd. € zu 100% von der Generali Deutschland AG
übernommen.
Unsere Mitarbeiterinnen und MitarbeiterBei der Generali Pensionfonds AG waren im
Geschäftsjahr 2023 keine Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftigt.
Besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der Generali Deutschland AG und der mit ihr
verbundenen Serviceunternehmen, die mit bemerkenswertem
Einsatz die Entwicklung der Generali Pensionsfonds AG
unterstützt haben.
Unser VertriebFür die erfolgreiche Neukundengewinnung und
qualifizierte Beratung der Bestandskunden nutzt die
Generali Pensionsfonds AG in enger Abstimmung die Kompetenz
der spezialisierten Berater des Beratungsmanagements
Großkunden des KompetenzCenter Corporate Solutions.
Hierbei verfolgen wir einen ganzheitlichen Beratungs- und
Lösungsansatz von der Erstberatung, über die
Implementierung bis zur kontinuierlichen Bestandsbetreuung.
Das gemeinsame Vorgehen mit klar definierten Aufgaben hat
dazu geführt, dass sich nicht nur die Anzahl der
Beratungen, sondern auch das Übertragungsvolumen
insbesondere mit Gesellschafter-Geschäftsführer-
und Vorstandsversorgungen auf einem konstant hohen Niveau
gehalten werden konnte. Die Anzahl an Anbahnungen und
Beratungen von Großkunden konnte auf einem
vergleichbaren Niveau gehalten werden.
Die strategische Ausrichtung der Generali Deutschland AG
in der Zusammenarbeit sowohl mit unabhängigen
Vertriebspartnern erfordert in der Neukundengewinnung auch
vom Pensionsfonds eine Fokussierung auf die Direktpartner
des KompetenzCenter Corporate Solutions. Durch umfangreiche
persönliche Unterstützung vor, während und
nach der Umsetzung fördern und festigen wir das
Vertrauen der neuen Vertriebspartner in die Zusammenarbeit.
Vor diesem Hintergrund haben wir in 2023 die Zusammenarbeit
in der Auslagerung von Pensionszusagen mit dem exklusiven
Vertriebspartner der Generali in Deutschland, der DVAG,
weiter forciert und für die kommenden
Geschäftsjahre ausgerichtet.
Trotz des gestiegenen Zinsniveaus an den
Kapitalmärkten und den damit verbundenen Auswirkungen
auf die Bilanzen und Kapitalanlagen stehen die Unternehmen
weiterhin vor erheblichen Problemen bei der Finanzierung
der Versorgungsverpflichtungen. Daneben führen die
volkswirtschaftlichen Herausforderungen (Inflation,
Energiekosten etc.) zu weiteren möglichen Belastungen
der Unternehmen, welche eine Entlastung der Bilanzen durch
die Auslagerung von Pensionszusagen zusätzlich
attraktiv machen.
Vor dem Hintergrund der anspruchsvollen
Kundenwünsche und sich regelmäßig
ändernder gesetzlicher Grundlagen bedarf die
Prüfung einer möglichen Übertragung von
Versorgungsanwartschaften auf den Pensionsfonds der
frühzeitigen engen Abstimmung mit den Steuerberatern/
Wirtschaftsprüfern, Banken und Gesellschaftern des
Unternehmens. Wir liefern diesem Personenkreis umfangreiche
Detailinformationen zu unseren Konzepten, entwickeln
flexible Kurz- und Langfristplanungen und gestalten
gemeinsam mit dem Mandanten nachhaltige Lösungen. Die
enge Verzahnung des Beratungsmanagements Großkunden
mit den hoch qualifizierten operativen Einheiten
Kundenservice, Angebotsmanagement bAV und den aktuariellen
Dienstleistungen der Generali Pensions- und
Sicherungsmanagement ergänzt diesen Prozess optimal.
Für die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit, das
gegenseitige Vertrauen und die offene, konstruktive
Kommunikation danken wir unseren Kunden und unseren
Vertriebspartnern herzlich.
Sicherheit für unsere KundenUnser Grundkapital beträgt 5.100 Tsd. €.
Zusätzlich weisen wir unverändert 5.998 Tsd.
€ in der Kapitalrücklage und 1.346 Tsd. € in
den Gewinnrücklagen aus.
Zur Stärkung ihrer Eigenmittel hat die Generali
Pensionsfonds AG während des Geschäftsjahres 2017
drei Darlehen mit Nachrangabrede in Höhe von insgesamt
2.730 Tsd. € bei der Generali Deutschland AG
aufgenommen. Um die Erfüllung der
versicherungsförmigen Zusagen an Arbeitnehmer und
Arbeitgeber langfristig zu sichern, wurde zudem mit Wirkung
im Geschäftsjahr 2017 ein langfristig angelegter
Rückversicherungsvertrag mit der GD AG abgeschlossen.
Damit verfügen wir über eine ausreichende
Solvabilitätsausstattung, so dass die erforderliche
Solvabilitätsspanne unter Berücksichtigung aller
den Eigenmitteln zuzurechnenden Finanzmitteln mit 125,1%
(Vorjahr: 127,4%) bedeckt ist.
ChancenberichtChancenGrundlage des Geschäftserfolgs bleiben im kommenden
Jahr zum einen die auf das Auslagerungsgeschäft
spezialisierten Groß- und Firmenkundenberater des
Beratungsmanagements "betriebliche Altersversorgung", der
Ausbau der Kooperationen mit unabhängigen
Vertriebspartnern und institutionellen Partnern sowie
zunehmend auch spezialisierte Vermögensberaterinnen
und Vermögensberater der Deutschen
Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Zum anderen
bleiben Produkt- und Lösungskonzepte wichtig, die
laufend an die sich verändernden Erfordernisse
angepasst werden. Grundlegend für den
geschäftlichen Erfolgs ist jedoch eine hervorragende
Abwicklungskompetenz, das heißt die Flexibilität
einer modernen Bestandsverwaltung und ein exzellenter
Kundenservice.
Die Übertragung von unmittelbaren
Versorgungszusagen auf einen externen Pensionsfonds weist
nach wie vor ein großes Marktpotenzial auf. Die
Flexibilität des MultiFlexPensionPlan (LZ3) liefert
sowohl für die Übertragung einzelner
Versorgungszusagen von leitenden Angestellten,
Vorständen und
Gesellschafter-Geschäftsführern als auch für
die liquiditätsschonende Übertragung komplexer
Versorgungswerke entsprechende Möglichkeiten. Dabei
überprüfen wir permanent die Regelungen im
Hinblick auf sich ändernde (gesetzliche)
Rahmenbedingungen und Anforderungen des Marktes. Nach der
beobachteten Zinswende ist damit zu rechnen, dass der
Referenzzins für die deutsche Handelsbilanz
("BilMoG-Zins") zukünftig weiter steigen wird. Die
bisher aufgrund eines rechnungsmäßig sinkenden
Zinses zusätzliche Belastung aus geringerer Abzinsung
der zukünftigen Verpflichtungen wird sich also
umkehren und zu niedrigeren jährlichen Aufwendungen
führen. Dennoch erwarten wir eine substanzielle
Nachfrage nach Übertragung von Versorgungszusagen.
Denn aufgrund komplizierter werdender gesetzlicher
Regelungen in diesem Geschäftsfeld gewinnen die mit
einer Auslagerung einhergehenden Verwaltungsvereinfachungen
an Bedeutung: Unternehmen können sich auf ihr
Kerngeschäft konzentrieren und gerade
inhabergeführte Unternehmen schätzen im Rahmen
von Nachfolgeregelungen die Professionalität in der
Sorge um die selbst erworbenen Pensionsansprüche.
Einer der grundsätzlich wichtigsten Faktoren
für die Entscheidungsfindung bei der Übertragung
auf den Pensionsfonds ist unverändert die
Kapitalausstattung. Die Flexibilität unserer
Pensionspläne ermöglicht hierbei die Finanzierung
der Übertragung und die individuelle Anpassung an die
jeweiligen Bedürfnisse.
Die umfassende Kompetenz zu einer Kapitalanlage, die im
Detail den Kundenvorgaben entspricht, ist bei einer
Auslagerung von großer Bedeutung. Gesucht werden vor
allem Kapitalanlagen mit geringer Volatilität bei
gleichzeitig angemessenen, stabilen Renditen. Das
vielfältige Angebot der Generali Investments an breit
diversifizierten Kapitalanlagen sowie unser
zusätzliches Angebot an Fondsanlagen verschiedener
unabhängiger Kapitalanlagegesellschaften mit
unterschiedlich risikoorientierter Ausrichtung
erfüllen diese Anforderungen. Für eine schnelle
Reaktion auf sich verändernde Rahmenbedingungen und
zur Erschließung weiterer Marktzugänge wird die
Auswahl an Kapitalanlagen durch den Abschluss weiterer
Kooperationen mit Kapitalanlagegesellschaften
kontinuierlich ausgebaut.
Die reine Beitragszusage im Sozialpartnermodell als
garantiefreies Produkt ist eine vielversprechende
Entwicklung in der betrieblichen Altersversorgung. Um die
sich hieraus bietenden Möglichkeiten nutzen zu
können, müssten sich jedoch - nach den ersten
Pilotlösungen - die Tarifpartner dem Thema weiter
öffnen. Nicht zuletzt aufgrund unserer
langjährigen Erfahrung im Management von
fondsgebundenem Geschäft auf Rechnung unserer Kunden
sehen wir uns in diesem neuen Geschäftsfeld
hervorragend aufgestellt. Für uns gilt es, den Markt
in Bezug auf das Sozialpartnermodell weiter zu beobachten
und entsprechend zu handeln.
Der Pensionsfondsmarkt wird sich entsprechend der
gesetzlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen aus unserer Sicht weiterhin positiv
entwickeln, wobei wir aufgrund der Einmalbeitragslastigkeit
bei Auslagerungsvorgängen nach wie vor von einer
entsprechenden Volatilität im Markt ausgehen. Durch
unsere Aufstellung im Vertrieb und im Kundenservice
erwarten wir für das Jahr 2024 im Vergleich zum
Durchschnitt der Vorjahre eine vergleichbare Entwicklung
bei den Brutto-Einmalbeiträgen in der nicht
versicherungsförmigen Leistungszusage im klassischen
Chefrenten-Geschäft und ebenso eine vergleichbare
Entwicklung im (kollektiven) Großgeschäft -
sowohl aus neuen (Teil-) Auslagerungen als auch aus
Nachschusszahlungen zu den Bestandskollektiven.
Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren SteuerungZiele und Aufgaben des RisikomanagementsUnsere Geschäfts- und Risikostrategie (inkl. der
IT-Strategie) ermöglicht es uns, den Fokus auf unsere
Kernkompetenzen - Übernahme und Steuerung von Risiken
- zu legen. Darauf basierend steuern wir als Unternehmen
eines bedeutenden Finanzdienstleistungskonzerns mit dem
Schwerpunkt Versicherungsgeschäft vielfältige
Risiken innerhalb der Generali in Deutschland. Diese sind
durch das Versicherungs- und
Finanzdienstleistungsgeschäft bestimmt. Daneben
existieren Risiken aus dem allgemeinen
Geschäftsbetrieb. Wir verfolgen dabei das Ziel, die
Anforderungen aller Anspruchsgruppen zu
berücksichtigen; so gewährleisten wir den
nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens und der Generali
in Deutschland. Wesentliche Elemente des Risikomanagements
sind:
Auf der Grundlage dieses Risikomanagementansatzes
überwachen wir laufend die Risikoexponierung und
leiten konkrete Maßnahmen entsprechend den
Beschlüssen ein, um die nachhaltige
Risikotragfähigkeit sicherzustellen und eine
Gefährdung sowie eine
Entwicklungsbeeinträchtigung unserer Gesellschaft als
auch der Generali in Deutschland auszuschließen.
Governance-SystemKernbestandteile des Governance-Systems sind das
Risikomanagementsystem und das Interne Kontrollsystem (IKS)
sowie angemessene Regelungen zum Outsourcing. Daneben
werden Vorstand und Aufsichtsrat innerhalb der
Organisationsstruktur des Unternehmens bestimmte Leitungs-
und Überwachungsfunktionen zugewiesen.
Die Einrichtung der vier unabhängigen
Schlüsselfunktionen im Governance-System
folgt einer Leitliniensystematik, die durch den Vorstand
der Generali Deutschland AG sowie die Vorstände
unserer Gesellschaft verabschiedet wurde und einem
jährlichen Aktualisierungsprozess unterliegt. Daneben
besteht die Anti Financial Crime-Funktion (AFC) als
(fachlich) unabhängige, den Schlüsselfunktionen
der zweiten Verteidigungslinie gleichgestellte Einheit
innerhalb der Compliance-Funktion. Sie übernimmt
Kontrollaufgaben der zweiten Verteidigungslinie
hinsichtlich Anti Financial Crime-Themen der betroffenen
Konzernunternehmen und stellt für diese, ausgeübt
durch die Leiterin der Funktion, auch die
Geldwäschebeauftragte. Die Compliance-Funktion
behält hierbei eine überwachende Rolle.
Die Risikomanagement-Funktion ist zentral im
Vorstandsressort Risikomanagement bei der Generali
Deutschland AG eingerichtet. Der Ressortvorstand
Risikomanagement ist Inhaber dieser Funktion und Chief Risk
Officer (CRO) der Generali in Deutschland. Der CRO agiert
unabhängig vom operativen Geschäft und
verantwortet die Umsetzung und den Betrieb des
Risikomanagementsystems. Grundsätze, Ziele und
wesentliche Vorgaben des Risikomanagements sowie des
Internen Kontrollsystems werden in spezifischen Leitlinien
definiert.
VorstandDer gesamte Vorstand ist für Einrichtung und
Aufrechterhaltung einer ordnungsgemäßen sowie
wirksamen Geschäftsorganisation des Unternehmens, die
laufende Überwachung des Risikoprofils sowie die
Einrichtung eines Frühwarnsystems verantwortlich. Der
Vorstand wird regelmäßig über die
unternehmensspezifischen Risiken sowie deren Auswirkungen
und die ergriffenen bzw. geplanten Maßnahmen zu deren
Steuerung informiert. Im Hinblick auf das Risikomanagement
ist der Vorstand insbesondere verantwortlich für die:
AufsichtsratDer Aufsichtsrat überwacht den Vorstand in seiner
Geschäftsführung und berät ihn u.a. im
Hinblick auf die Geschäfts- und Risikostrategie (inkl.
der IT-Strategie) und das Risikomanagement. Er wird durch
regelmäßige schriftliche Berichterstattung des
Vorstands über das Risikomanagement sowie über
wesentliche Risiken informiert.
RisikomanagementsystemDas Risikomanagementsystem muss so gestaltet sein, dass
die Identifikation, Bewertung, Überwachung, Steuerung
und Berichterstattung der eingegangenen und potenziellen
Risiken, jederzeit möglich ist. Darüber hinaus
wird die Integration des Risikomanagements in die
Entscheidungsprozesse gefordert.
Das Risikomanagementsystem muss alle internen und
externen Risiken, denen ein Versicherungsunternehmen
ausgesetzt ist, abdecken, zumindest jedoch die folgenden
Bereiche:
Die Umsetzung des Risikomanagementsystems erfolgt
über die Gremienstruktur sowie über Vorgaben und
Strategien, die die Risikoneigung sowie den konkreten
Umgang mit einzelnen Risiken festlegen. Die zentralen
Gremien sind das "Country Risk Committee" sowie die
segmentspezifischen Risk Management Committees, die bei der
Generali Deutschland AG angesiedelt sind.
Der strukturierte Prozess zur Risikoidentifikation und
-klassifikation mündet in der Konzernrisikokonferenz
und findet jährlich mit Teilnahme des Vorstands der
Generali Deutschland AG sowie weiterer
Führungskräfte statt. Themen sind
Risikominderungsmaßnahmen, die Entwicklung der
Risikosituation sowie potenzielle neue Risiken.
Internes KontrollsystemDas Interne Kontrollsystem (IKS) der Generali in
Deutschland umfasst zum einen die Kontroll- und
Überwachungsinstrumente der operativen Arbeitsprozesse
in Form von Leitlinien, Arbeitsanweisungen und
Verantwortlichkeiten und zum anderen die
Überwachungsaufgaben der Governance-Funktionen in den
ihnen zugewiesenen Bereichen. Hierdurch sollen das
Unternehmensvermögen geschützt und eine
ordnungsgemäße Rechnungslegung sowie die
Einhaltung rechtlicher Vorschriften (z.B. aus dem
Versicherungsaufsichtsgesetz) sichergestellt werden.
Gemäß den von der Assicurazioni Generali S.p.A.
erstellten und für alle Konzernunternehmen geltenden
"Group Directives on the System of Governance" umfasst das
IKS alle operativen, nicht-operativen und technischen
Kontrollen im Unternehmen.
Das IKS folgt der Systematik der "Three Lines of
Defense" (Verteidigungslinien) und spiegelt operative und
verantwortungsspezifische Aspekte wider. In diesem
Zusammenhang bilden die prozessimmanenten Kontrollen in den
organisatorischen Abläufen sowie Managementkontrollen
die erste Ebene der "Three Lines of Defense",
Risikomanagement-Funktion, Compliance-Funktion und die
versicherungsmathematische Funktion bilden die zweite Ebene
und die unabhängige Überwachung durch die Interne
Revisionsfunktion stellt die dritte Ebene dar. Bei den
"Three Lines of Defense" handelt es sich um eine
Systematik, die drei Arten von Überwachungsfunktionen
unterschiedlichen Unternehmensebenen zuordnet. Die drei
Kontrollinstanzen stehen sowohl mit dem Management und dem
Aufsichtsrat als auch untereinander in Interaktion.
SchlüsselfunktionenDie Hauptaufgaben der jeweiligen
Schlüsselfunktionen sowie der Anti Financial
Crime-Funktion sind im Folgenden genannt.
Risikomanagement-Funktion
Compliance-Funktion
Interne Revisionsfunktion
Versicherungsmathematische Funktion
Anti Financial Crime-Funktion
Struktur des RisikomanagementprozessesErhebung der RisikosituationDie Erhebung der Risikosituation erfolgt durch die
Identifikation und Bewertung aller quantifizierbaren und
nicht quantifizierbaren Risiken über entsprechende
Maßnahmen zur Risikominderung bzw. Risikosteuerung.
Die Identifikation der qualitativen Risiken erfolgt
durch Expertenschätzungen der Risikoverantwortlichen
und folgt einem etablierten Prozess der
Risikoidentifikation sowie der Risikokontrolle. Der
jährliche Risikoidentifikationsprozess wird auf Basis
von mit den Risikoverantwortlichen durchgeführten
Interviews vorgenommen; er schließt mit der
Konzernrisikokonferenz ab, die zu einer Risikoinventur mit
einem aktuellen Risikoinventar führt. Das
Risikoinventar wird quartärlich aktualisiert. Es
umfasst Maßnahmen sowie deren Überwachung und
deckt wesentliche operationelle und qualitative Risiken ab.
Werden unterjährig außerhalb der
regulären Risikoabfragen neue Risiken identifiziert
oder erhöhen sich bekannte Risiken erheblich, wird ein
Ad-hoc-Meldeprozess ausgelöst. Je nach Einstufung des
Risikos erfolgt eine Meldung an den Vorstand der
Gesellschaft und das zentrale Risikomanagement, bei
schwerwiegenden Risiken zusätzlich an den
Aufsichtsrat, an die Führungsebene der Generali
Deutschland AG sowie an die BaFin.
Stresstests und Szenarioanalysen werden nach Bedarf in
der Konzernrisikokonferenz detailliert erörtert.
Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Ad-hoc-Analysen
durchgeführt.
UnternehmenssteuerungDie Risiko- und Solvabilitätsbewertung ist ein
integraler Bestandteil der Managemententscheidungen, z.B.
im Bereich Kapitalanlagen und Produkte sowie im
strategischen Planungsprozess.
Risikoübernahme bzw. -steuerungsaktivitäten
erfolgen durch das Management. Grundlage der
Risikosteuerung ist die Risikoberichterstattung, die
Auskunft über die Gesamtrisikosituation gibt. In den
Risikoberichten werden neben den wesentlichen Risiken auch
die von der Geschäftsleitung beschlossenen
Maßnahmen dokumentiert, deren Umsetzung und
Wirksamkeit kontinuierlich überwacht werden.
BerichterstattungDas Ziel der Berichterstattung ist es, dem Management
Informationen zu den Ergebnissen der quantitativen und
qualitativen Bewertungen des Risikoprofils der aktiv- und
passivseitigen Bestände sowie zur gesamten Risikolage
zur Verfügung zu stellen. Hierzu zählt auch eine
Bewertung des Governance-Systems und der zugehörigen
Prozesse. Bei signifikanten Änderungen des
Risikoprofils, z.B. infolge einer Fusion oder
Bestandsübertragung, erfolgt ein Ad-hoc-Bericht.
Die Risikoverantwortlichen informieren in ihrer
regelmäßigen internen Berichterstattung die
Risikomanagement-Funktion, die ihrerseits an den Vorstand
berichtet und die Information für den Aufsichtsrat
vorbereitet. Ad-hoc-Risiken werden zunächst an das
Risikomanagement berichtet. Das Risikomanagement informiert
den Vorstand und stimmt sich mit dem Vorstand über die
endgültige Einstufung des Risikos ab. Bei
schwerwiegenden Ad-hoc-Risiken erfolgt zudem seitens des
Vorstands eine Information an den Aufsichtsrat.
Das Risikomanagement fokussiert sich dabei auf die
wesentlichen Risiken, die den dauerhaften Fortbestand oder
die Risikotragfähigkeit unseres Unternehmens
gefährden oder unser Unternehmen an der Erreichung der
Geschäftsziele hindern können.
In der laufenden quartärlichen
Risikoberichterstattung stehen die Kapitalausstattung nach
Solvabilität I, ein BaFin-Stresstest und die
wesentlichen übrigen Risiken im Fokus und bilden die
Basis für Aussagen zur Risikolage der Gesellschaft.
Dabei werden verschiedene Kennziffern zur
Kapitaladäquanz (Verhältnis von verfügbarem
zu benötigtem Risikokapital) ermittelt.
Im Risikobericht stellen wir neben den im Modell
abgebildeten Risiken die wesentlichen übrigen Risiken
sowie den Status des Maßnahmen-Controllings dar.
Insgesamt stellt die Risikoberichterstattung sicher, dass
die risikorelevanten Informationen systematisch und
geordnet an die Entscheidungsträger weitergeleitet
werden. Damit ist sie eine wesentliche Grundlage für
die laufende Risikosteuerung.
Aufbauend auf der im Risikobericht dokumentierten
Risikoanalyse erarbeiten wir geeignete Maßnahmen zur
Risikosteuerung, die sich grundsätzlich an den
Richtlinien und vorgegebenen Limitsystemen orientieren.
Diese Maßnahmen berücksichtigen gesetzliche,
ökonomische und sonstige Restriktionen. Der Vorstand
beschließt und kontrolliert entsprechende
Maßnahmen und verfolgt deren Wirksamkeit in einem
systematischen Prozess. Das Risk Management Committee Leben
als Bestandteil des Gremiums "Local Product &
Underwriting Committee" unterstützt den Vorstand bei
der Erörterung und Überwachung der
Risikosteuerungsmaßnahmen. Dies gilt insbesondere,
wenn von definierten Richtlinien abgewichen werden muss.
Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn sich die
Risikosituation unterjährig verändert. Die nicht
wesentlichen Risiken werden von den Risikoverantwortlichen
im Rahmen der regulären Geschäftsprozesse
gesteuert.
OutsourcingUnter Outsourcing ist die Ausgliederung von Funktionen
oder Prozessen an ein anderes Unternehmen (Dienstleister)
zu verstehen; dabei kann es sich um konzerninterne oder
konzernexterne Unternehmen handeln. Alle Aktivitäten
und Prozesse mit Ausnahme von Leitungsaufgaben (u.a. die
Verantwortlichkeit für die Einrichtung und
Weiterentwicklung des Risikomanagement- und Internen
Kontrollsystems) der Geschäftsleitung können
ausgegliedert werden. Es muss dabei sichergestellt sein,
dass die Ordnungsmäßigkeit der
Geschäftsorganisation, die Qualität des
Governance-Systems sowie die Prüfungs- und
Kontrollrechte z.B. der Aufsichtsbehörde, der Internen
Revision etc. nicht beeinträchtigt sind. Das bedeutet,
dass - auch unter Berücksichtigung der Leitlinien der
internationalen Gruppe und der gesetzlichen
Rahmenbedingungen - die vier Schlüsselfunktionen
ausgegliedert werden können. Die Operationalisierung
der Outsourcinganforderungen unter Berücksichtigung
der nationalen aufsichtsrechtlichen Anforderungen wird
für die deutsche Gruppe in der Outsourcing-Richtlinie
sichergestellt. Sie standardisiert zur praktischen
Umsetzung die Tools zum Performance- und Risikomanagement.
In der Generali in Deutschland finden die
regulatorischen Anforderungen in der Ausgestaltung der
Dienstleistungsverträge ihre Berücksichtigung.
Die Verträge spezifizieren die Leistungserbringung,
z.B. durch Service Level Agreements, und enthalten
zusätzlich Weisungs- und Kontrollrechte für die
ausgliedernden Versicherungsunternehmen sowie
Kontrollrechte für die Interne Revision und die
Aufsichtsbehörden. Dies betrifft ebenso die
Weiterverlagerung von Funktionen und Dienstleistungen an
gruppenfremde Dienstleistungsgesellschaften, wie z.B. in
Teilbereichen der IT.
Im Rahmen des One Company-Ansatzes sind die Funktionen
der mitarbeiterlosen Konzernunternehmen überwiegend
auf die Generali Deutschland AG sowie nationale und
internationale Dienstleistungsgesellschaften der gesamten
Generali Gruppe ausgegliedert. Die konzerninternen
Gesellschaften sind vollständig in die Strukturen der
Generali Gruppe eingebunden. Um die regulatorischen
Anforderungen hinsichtlich der Aufsichts- und
Monitoringaufgaben der outgesourcten Funktionen
gewährleisten zu können, werden die
Vorstände durch das Ausgliederungscontrolling
unterstützt.
Einige Kapitalanlageprozesse sind, soweit es sich um
dispositive Prozesse und Prozesse zur Bewertung sowie zur
Portfolioverwaltung handelt, an die internationalen
Gesellschaften Generali Insurance Asset Management S.p.A.
und Generali Real Estate S.p.A. ausgegliedert, die beide
auch über Zweigniederlassungen in Deutschland
verfügen. Diese Gesellschaften unterliegen direkt dem
Governance-System der Assicurazioni Generali S.p.A., so
dass die Anwendung einheitlicher Grundsätze
sichergestellt ist. Entsprechende Funktionen bzw. Prozesse,
das Rechnungswesen sowie das Kapitalanlage-Controlling
betreffend, werden in der Generali Deutschland AG
betrieben.
Zur Einbindung in das Governance-System und zur
regelmäßigen Sicherstellung der
Leistungserbringung benennen die Dienstleister fachliche
Ansprechpartner. Die ausgliedernden Gesellschaften benennen
ihrerseits für alle ausgegliederten Prozesse interne
Verantwortliche, sog. Ausgliederungsbeauftragte. Die
Ausgliederungsbeauftragen sammeln, dokumentieren und
berichten risikorelevante Informationen und sind für
die gesamte Outsourcing Lifecycle Dokumentation auf der
jeweiligen Ebene der Leistungskette der Generali in
Deutschland verantwortlich. Sie überwachen die
jeweilige entsprechende Leistungserbringung durch den
Dienstleister und stellen dem Vorstand bei Bedarf
Informationen über den ausgegliederten Prozess sowie
dessen Funktionsfähigkeit und die Wirksamkeit der
Kontrollen zur Verfügung. Für die ausgegliederten
Funktionen und Prozesse findet ein regelmäßiges
Monitoring und Reporting auf der Basis von Service Level
Agreements und bestimmten Key Performance Indicators statt.
Die Letztverantwortung für Risiken in
ausgegliederten Prozessen oder Funktionen und die
Funktionsfähigkeit sowie Wirksamkeit des IKS in diesen
Prozessen obliegt weiterhin den Vorständen der
ausgliedernden Versicherungsunternehmen. Das zentrale
Risikomanagement umfasst auch das Risikomanagement der
konzerninternen Dienstleister und die mit der
Dienstleistungserbringung verbundenen Risiken. Dabei wird
über angemessene Risikomanagementmethoden
sichergestellt, dass alle Risiken, die den ausgegliederten
Prozessen innewohnen bzw. durch Outsourcing entstehen
können, wirksam begrenzt, überwacht und berichtet
werden. Basierend auf diesen Informationen werden
regelmäßig bestimmte Kontroll- und
Überwachungsmaßnahmen in den ausgliedernden
Unternehmen durchgeführt.
RisikostrategieDie Risikostrategie basiert auf der
Geschäftsstrategie und dokumentiert die Risikoneigung
der Gesellschaft sowie den Umgang mit den identifizierten
und bewerteten Risiken. Der potenzielle Einfluss von
Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wird dargestellt sowie daraus resultierende Leitlinien
für deren Handhabung. Dabei werden
Risikoerwägungen und der Kapitalbedarf in den
Management- und Entscheidungsfindungsprozess einbezogen.
Die Geschäfts- und Risikostrategie ist so gestaltet,
dass sie von den Verantwortlichen für die operative
Steuerung der Risiken umgesetzt werden kann.
Die Geschäftsleitung überprüft die
Geschäfts- und Risikostrategie (inkl. der
IT-Strategie) mindestens einmal im Jahr. Bei substanziellen
Veränderungen des Gesamtrisikoprofils, bspw. bei
Aufnahme neuer Geschäftsfelder, Einführung neuer
Kapitalmarkt-, Versicherungs- oder
Rückversicherungsprodukte und Auswirkungen von
Veränderungen in der Risikoeinschätzung,
können Änderungen der Geschäfts- und
Risikostrategie - auch unterjährig - erforderlich
werden. Die Geschäfts- und Risikostrategie (inkl. der
IT-Strategie) wird von der Geschäftsleitung
verabschiedet, dem Aufsichtsrat berichtet und je nach
Bedarf mit diesem erörtert.
RisikotragfähigkeitskonzeptDer Begriff Risikotragfähigkeit beschreibt die
Fähigkeit eines Versicherungsunternehmens, Verluste
mit Hilfe der vorhandenen Risikodeckungsmasse, d.h. der
ökonomischen Eigenmittel, zu kompensieren, ohne dass
daraus eine Gefahr für die Existenz des Unternehmens
resultiert. Zur Sicherstellung einer hinreichenden
Risikotragfähigkeit aller Versicherungsgesellschaften
und Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbaV)
im Konzern hat die Assicurazioni Generali S.p.A. ein
Risikotragfähigkeitskonzept, das sog. Group Risk
Appetite Framework (RAF), etabliert, auch für die
Generali Deutschland AG.
Gegenstand dieses RAF ist die Festlegung der
Risikoneigung. Dies erfolgt über die Definition des
Risikoappetits und der Risikopräferenzen mittels
quantitativer Indikatoren zur Begrenzung der
Risikoübernahme und über die Etablierung von
Prozessen zur Integration des Risikoappetits in die
Entscheidungsprozesse unter Berücksichtigung der drei
Hauptdimensionen Kapitalausstattung, Liquidität und
Ertrag. Die Assicurazioni Generali Gruppe definiert Limite,
die lokal ausgestaltet werden, und überwacht diese auf
Gruppen-und auf lokaler Ebene. Diese Limite werden in
"harter" (Hard Limit) sowie in "weicher" Ausprägung
(Soft Limit) festgelegt, wobei die Verletzung harter Limite
umgehend die Festlegung von Maßnahmen zur
Wiedereinhaltung der Hard Limits auslöst. Bei
Verletzung eines weichen Limits erfolgt eine Evaluierung
von Risikominderungsmaßnahmen in Kombination mit
einer engen Überwachung der betroffenen Gesellschaft.
Risikominderungsmaßnahmen umfassen zum Beispiel den
Einsatz von Rückversicherungslösungen und den
Verkauf risikobehafteter Kapitalanlagen.
Risikostrategische ElementeWesentliche risikostrategische Elemente der
Geschäfts- und Risikostrategie der Generali in
Deutschland sind:
Eigene Risikobeurteilung (ERB)Unsere Gesellschaft ist eine Einrichtung der
betrieblichen Altersversorgung (EbAV) und überwacht
ihre Kapitaladäquanz nach einem geeigneten Verfahren
durch Verwendung des Solvency-I-Modells. Hierzu ermittelt
der Pensionsfonds quartärlich eine
Solvabilitätsspanne gemäß den Regelungen
der Verordnung betreffend die Aufsicht über
Pensionsfonds (PFAV).
Im Dezember 2016 wurde die Richtlinie 2016/2341 (EU)
über die Tätigkeiten und Beaufsichtigung von
Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge
(EbAV-II-Richtlinie) durch das europäische Parlament
und den europäischen Rat veröffentlicht. Die
Richtlinie ist fristgerecht in deutsches Recht umgesetzt
worden und am 13.01.2019 in Kraft getreten.
Die Richtlinie zielt auf ein eigenständiges
Aufsichtsrecht für Einrichtungen der betrieblichen
Altersvorsorge (EbAV) ab. Sie beinhaltet, in Anlehnung an
das Aufsichtsregime Solvency II, erhöhte Anforderungen
an die Geschäftsführung, d.h. die Einrichtung von
Schlüsselfunktionen (Interne Revisionsfunktion,
Versicherungsmathematische Funktion und
Risikomanagementfunktion/unabhängige
Risikocontrollingfunktion), die Etablierung von
schriftlichen internen Leitlinien, die
Berücksichtigung von sogenannten ESG-Faktoren in der
Unternehmensführung der EbAV (ökologische,
soziale und die Unternehmensführung betreffende
Faktoren) sowie eine eigene Risikobeurteilung. Auch nach
Umsetzung der EbAV-II-Richtlinie bleiben die
Solvenzkapitalanforderungen gemäß Solvency I
hingegen unverändert bestehen.
Die reguläre eigene Risikobeurteilung (ERB) soll
mindestens alle drei Jahre durchgeführt werden, auf
Verlangen der Aufsichtsbehörde kann dies auch in
kürzeren Abständen z.B. jährlich
erforderlich werden. Bei einer kurzfristig eingetretenen
Änderung des Risikoprofils muss eine Ad-hoc-ERB
erstellt werden.
RisikoprofilDie Berechnung der Solvenzkapitalanforderung der in der
internationalen Generali Gruppe definierten und für
die Generali in Deutschland ebenfalls relevanten
Risikoklassen und -arten umfasst die Risikokategorien
Markt- und Kreditrisiko, segmentspezifisches
versicherungstechnisches Risiko sowie das operationelle
Risiko. Die sogenannten Sonstigen Risiken
(Liquiditätsrisiko, Strategisches Risiko,
Reputationsrisiko, Ansteckungsrisiko, Emerging Risk und
Nachhaltigkeitsrisiko) werden ausschließlich
qualitativ bewertet.
Im Folgenden werden die Risiken entsprechend der
Risikokategorien und nicht gemäß der Bedeutung
für die Gesellschaft beschrieben.
MarktrisikoDas Marktrisiko bezeichnet das Risiko einer nachteiligen
Veränderung der Vermögens- und Finanzlage, die
sich direkt oder indirekt aus Schwankungen in der Höhe
und in der Volatilität der Marktpreise für die
Vermögenswerte ergibt. Marktrisiken bestehen aus
Aktienkurs-, Zinsänderungs-, Immobilien-,
Währungs- und Konzentrationsrisiken.
Wir stehen als Pensionsfonds der zentralen
Herausforderung gegenüber, für unsere Kunden eine
angemessene Rendite bei gleichzeitig begrenztem Risiko zu
erwirtschaften. Unterstützende Maßnahmen zur
Abfederung einer geringer ausfallenden Rendite wurden durch
den Vorstand bereits ergriffen. Die Maßnahmen
betrafen in der Vergangenheit eine Anpassung der
Anlagestrategie sowie eine
Rückversicherungslösung zur Finanzierung der
Zinszusatzreserve. Unsere sicherheitsorientierte
Anlagepolitik ist unter Zugrundelegung eines aktiven
Asset-Liability-Managements (ALM) konsequent an der
Risikotragfähigkeit unseres Unternehmens ausgerichtet.
Diese Strategie werden wir auch in Zukunft weiterverfolgen,
um eine attraktive Verzinsung zu erzielen.
Ziel des jährlichen ALM-Prozesses ist es, unter
Berücksichtigung der Geschäfts- und
Risikostrategie (inkl. der IT-Strategie) und der
Risikotragfähigkeit, der Wettbewerbssituation sowie
aufsichtsrechtlicher Rahmenbedingungen eine
verpflichtungsgerechte Kapitalanlagestruktur zu entwickeln.
Unter diesen Rahmenbedingungen wird die
Kapitalanlagestrategie für unsere Gesellschaft mit
Hilfe von ALM- und SAA-Analysen (Strategische Asset
Allokation) auf die Zielsetzung und das
Geschäftsmodell unseres Unternehmens abgestimmt, wobei
die aktuelle Portfoliostruktur von Aktiv- und Passivseite
berücksichtigt wird.
Unsere Kapitalanlagestrategie setzt daher darauf, die
Kapitalanlagen breit zu mischen und zu streuen. Wir nutzen
Diversifikationseffekte unter Inkaufnahme moderater
Kapitalanlagerisiken, sodass mögliche negative
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage begrenzt werden können. Voraussetzung
dafür ist die Annahme, dass trotz der weiterhin
schwelenden Staatsschuldenkrise das Finanzsystem insgesamt
stabil bleibt und sich diese nicht zu einer allgemeinen
Systemkrise entwickelt.
ZinsänderungsrisikoDas Zinsänderungsrisiko bezeichnet das Risiko nicht
gleichartiger Wertveränderungen von zinssensitiven
Aktiv- und Passivpositionen. Ursache ist die
unterschiedliche Duration von Forderungen und
Verbindlichkeiten.
Aufgrund des zum Teil mit versicherungsförmigen
Garantien ausgestatteten Pensionsfondsgeschäfts
führte das langanhaltende Zinstief zu einem Bestand
festverzinslicher Anleihen mit geringen Kuponverzinsungen
und zu einer großen Belastung der
Risikotragfähigkeit. Aus diesem Grund wurden im Jahr
2017 in enger Abstimmung mit der Muttergesellschaft
Generali Deutschland AG verschiedene Maßnahmen zur
Stärkung der Kapitalstruktur und der Finanzierung der
Zinszusatzreserve umgesetzt. Dabei handelt es sich zum
Beispiel um die Aufnahme nachrangiger Darlehen und um den
Abschluss eines Rückversicherungsvertrages mit der
Generali Deutschland AG.
Nach dem deutlichen Anstieg der Kapitalmarktzinsen im
Jahr 2022 bestehen Zinsänderungsrisiken sowohl im
Falle weiter steigender oder wieder sinkender Zinsen.
Grundsätzlich ist die seit 2017 verfolgte
Anlagepolitik der Generali Pensionsfonds AG geeignet, die
Auswirkungen dieses Risikos in beiden Fällen zu
begrenzen. Hierzu zählen unter anderem der Ausbau und
die breite Streuung unserer Bestände bei
Unternehmensanleihen und eine selektive Verlängerung
der Durationen in der Neuanlage bei festverzinslichen
Wertpapieren.
ImmobilienrisikoDerzeit befinden sich keine Kapitalanlagen mit
Immobilienexposure im Bestand auf Rechnung und Risiko des
Pensionsfonds.
KonzentrationsrisikoDas Konzentrationsrisiko bezeichnet das Risiko, das sich
dadurch ergibt, dass das Unternehmen einzelne oder stark
korrelierte Risiken eingeht, die ein bedeutendes Schaden-
oder Ausfallpotenzial haben. Diese können in der
Kapitalanlage, im Vertrieb, in der Versicherungstechnik
oder in Form von Aktiv-/Passivkonzentration auftreten.
Aufgrund der rechtlich vorgesehenen Beschränkungen
sind wir auf das Pensionsfondsgeschäft
ausschließlich mit Firmenkunden ausgerichtet.
Für die Versicherungsunternehmen der Generali in
Deutschland fungiert die Generali Deutschland AG als
Rückversicherer, um Diversifikationseffekte der
einzelnen Erstversicherungs-Portfolien zu nutzen und
unternehmensübergreifende Kumule zu steuern. Durch
entsprechend große und diversifizierte Portfolien
existiert keine erhöhte Exponierung gegenüber
einzelnen Kunden. Die erforderliche Retrozession kauft die
Generali Deutschland AG auf der Basis konsolidierter
Portfolien ihrer Erstversicherer bei wenigen
Marktteilnehmern mit entsprechend gutem Rating ein,
einschließlich bei der Assicurazioni Generali S.p.A.
Aufgrund der hohen Bonität der Assicurazioni Generali
S.p.A. besteht hieraus kein bzw. nur ein marginales
Ausfallrisiko.
Unsere Kapitalanlagen mischen und streuen wir und
beachten dabei die Einzellimite, die internen Grenzen
unserer Kapitalanlagerichtlinie und auch die
aufsichtsrechtlichen Grenzen. Aufgrund unserer
Kapitalanlagetätigkeit sind dennoch
größervolumige Exposures gegenüber
bestimmten Emittenten, Branchen, Staaten und Regionen
unvermeidbar. Da wir beispielsweise Teile unserer
Kapitalanlagen - wie branchenüblich - bei Banken und
Finanzdienstleistungsunternehmen investieren, sind wir
gegenüber diesen entsprechend exponiert. Wir werten
diese Exposures auf der Grundlage von
Bonitätseinschätzungen regelmäßig aus
und berichten darüber im Rahmen von Performance- und
Risikoberichten.
KreditrisikoDas Kreditrisiko bezeichnet das Risiko, das sich
aufgrund eines Ausfalls oder aufgrund einer
Veränderung der Bewertung der Bonität (Credit
Spreads) von Wertpapieremittenten, Versicherungsnehmern,
Rückversicherern und anderen Schuldnern ergibt,
gegenüber denen das Unternehmen Forderungen hat.
KapitalanlagenDer insgesamt starke und von hoher Volatilität
geprägte Zinsanstieg der letzten beiden Jahre
führt bei einem Großteil der Zinstitel im
Durchschnitt zu einer Umkehr der Bestandsbewertung von
stillen Reserven zu stillen Lasten. Mit Bezug auf die
Wieder- und Neuanlage ist jedoch eine erneute deutliche
Verbesserung der Konditionen im Vorjahresvergleich
festzustellen. Zur weiteren Stabilisierung der
Neuanlagerendite setzen wir den moderaten Ausbau
alternativer und auch globaler Anlagen fort. Insgesamt ist
die Kreditqualität der Kapitalanlagen in 2023
weitestgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr.
Unter der Voraussetzung, dass es nicht zu einer
Systemkrise kommt und aufgrund des aktiven
Risikomanagements sowie unter Berücksichtigung der
Diversifikationsgrade unserer Investmentportfolien sehen
wir allein in Bezug auf das Kreditrisiko keine
Gefährdung unserer Risikotragfähigkeit.
Wir überwachen und managen unsere Kreditrisiken
mittels eigenem Creditresearch sowie einer sehr engen
Überwachung und Kontrolle aller Bestände, um
jederzeit unsere Verbindlichkeiten vollständig und
fristgerecht begleichen zu können. Durch die von uns
verfolgte Kapitalanlagepolitik sehen wir zusammenfassend
derzeit keine Kapitalanlagerisiken, welche die
Risikotragfähigkeit in bestandsgefährdender Art
und Weise beeinträchtigen würden.
Nichtsdestotrotz bedeuten die Zinssteigerungen eine
Belastung der Marktwerte und Reserven festverzinslicher
Positionen. Das wirtschaftliche Umfeld und die
Zinsentwicklung lassen erwarten, dass die langjährige
Phase sehr niedriger und teilweise negativer Zinsen beendet
ist. Für den Fall einer Rückkehr der
Inflationsraten auf geringe Werte lässt sich
allerdings ein erneuter Eintritt in eine Niedrigzinsphase
mit den damit einhergehenden negativen Auswirkungen auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht
vollständig ausschließen.
ForderungsausfallrisikoNeben dem Kreditrisiko im Bereich der Kapitalanlagen
umfasst das Ausfallrisiko Forderungspositionen speziell
gegenüber Versicherungsnehmern und Vermittlern. Dem
begegnen wir durch ein effizientes und konsequentes
Mahnwesen unter Einbindung aller verantwortlichen Bereiche.
In der passiven Rückversicherung bestehen zwei
Rückversicherungsverträge mit der Generali
Deutschland AG. Aufgrund der hohen Bonität der
Generali Deutschland AG besteht hieraus kein erkennbares
Ausfallrisiko.
Segmentspezifische Risiken für PensionsfondsZur Überwachung der segmentspezifischen Risiken
überprüfen wir fortlaufend Risikoverläufe
und die Rechnungsgrundlagen der Beiträge sowie der
pensionsfondstechnischen Rückstellungen. Unser
Aktuariat gewährleistet die sachgerechte Tarifierung
der Produkte und bestimmt angemessene
pensionsfondstechnische Rückstellungen. Daneben
beachten wir unsere internen Zeichnungsrichtlinien und die
gesetzlichen Vorgaben. Um Risiken neuer Produkte vorab auf
ihre Auswirkung auf das Gesamtrisikoprofil zu untersuchen,
wurde in der Generali Gruppe der Product Approval Process
(PAP) etabliert.
Die segmentspezifischen Risiken für Pensionsfonds
umfassen biometrische Risiken sowie das Kosten- und
Stornorisiko. Die Risiken bestehen in einer Abweichung von
der Kalkulation bezüglich Anzahl, Zeitpunkt und
Höhe der Versorgungsfälle oder der Kosten- und
Stornosituation. Die biometrischen Risiken
(Sterblichkeits-, Langlebigkeits-, und
Invaliditätsrisiko) bestehen darin, dass Tod und
Invalidität für Kollektive von
Versorgungsberechtigten nicht mit Sicherheit vorhersehbar
sind. Ebenso kann die Anzahl der Berufs- beziehungsweise
Erwerbsunfähigen (Invaliditätsrisiko) die
Annahmen übersteigen. Die Sicherheitsmargen in den
biometrischen Rechnungsgrundlagen, die wir zur Ermittlung
der Rückstellungen verwenden, sind nach
Einschätzung des Verantwortlichen Aktuars angemessen
und ausreichend. Das Kostenrisiko resultiert daraus, dass
die kalkulierten Abschluss- und Verwaltungskosten die
entstehenden Kosten nicht decken. Die mit
Sicherheitszuschlägen eingerechneten Kosten sind nach
Einschätzung des Verantwortlichen Aktuars angemessen
und ausreichend. Darüber hinaus wird im Rahmen der
Gewinnzerlegung regelmäßig für den gesamten
Bestand die aktuelle Auskömmlichkeit der Kosten- und
biometrischen Annahmen überprüft.
Das Stornorisiko besteht darin, dass unerwartet viele
Kunden ihre Verträge stornieren und damit
künftige Margen aus dem übrigen Ergebnis nicht
zur Verfügung stehen. Im Teilbestand mit Zinsgarantie
sind die Stornobedingungen jedoch aufgrund der spezifischen
Regelungen in der bAV stark eingeschränkt. Daher ist
das Stornorisiko bei steigenden Zinsen als eher gering
anzusehen.
Auch 2023 bestand das Neugeschäft in
überwiegendem Umfang aus Einmalbeiträgen. Eine
Abschätzung für das zukünftige
Einmalbeitragsgeschäft ist naturgemäß
besonders schwierig. Die Entwicklung der
Einmalbeiträge unterliegt einer hohen
Volatilität, sodass die aus den Einmalbeiträgen
resultierenden Margen zur Deckung der Kosten nicht
vorhersagbar sind.
Wie in den Vorjahren haben wir im Geschäftsjahr
2023 eine Zinszusatzreserve (ZZR) gebildet. Die
Zinszusatzreserve senkt den durchschnittlichen
Rechnungszins und erhöht die Risikotragfähigkeit
für künftige Jahre. Aufgrund der
Marktzinsentwicklung sinkt der Zinszusatzreserve zu
unterlegende Referenzzinssatz wie auch schon im Vorjahr
nicht. In Verbindung mit der Bestandsstruktur sinkt die
Zinszusatzreserve daher erstmal wieder leicht. Mit einer
erneuten Erhöhung der Zinszusatzreserve in den
Folgejahren ist nur zu rechnen, wenn das Marktzinsniveau
und mit ihm der Referenzzinssatz für die
Zinszusatzreserve erneut sinken sollte.
Die Ausschüttungssperre für Dividenden ist
gemäß § 139 Abs. 2 und Abs. 4 VAG geregelt.
Zwischen der Generali Pensionsfonds AG als
Tochterunternehmen und der Generali Deutschland AG als
Mutterunternehmen besteht ein Gewinn- und
Verlustübernahmevertrag. Die Gewinnabführung wird
von § 139 Abs. 2 VAG nicht berührt, da im Falle
eines negativen Ergebnisses des Tochterunternehmens auch
eine Verlustübernahme durch die Generali Deutschland
AG erfolgen muss.
Beim Pensionsfonds werden die Versorgungsberechtigten an
den drei Ergebnisquellen Kapitalanlageergebnis,
Risikoergebnis und übriges Ergebnis beteiligt.
Aufgrund der Zinslücke in unserem Garantiebestand
erwarten wir, dass der ZZR-Rückversicherungsvertrag
über die eingebaute Nachrangklausel einen wesentlichen
Teil der Verluste aus den Kapitalanlageergebnis finanziert.
Darüber hinaus rechnen wir aufgrund unserer
Kalkulation mit langfristig positiven
Ergebnisbeiträgen aus dem Risiko- und dem übrigen
Ergebnis. Die Konzentration auf nicht
versicherungsförmige Zusagen ohne Übernahme der
Langlebigkeitsrisiken führt andererseits dazu, dass
die Ergebnisquellen Kapitalanlage und Biometrie eine
tendenziell untergeordnete Rolle spielen. Die Vorgaben zur
Mindestzuführung wurden eingehalten.
Operationelles RisikoDas operationelle Risiko bezeichnet das Risiko von
Verlusten aufgrund von unzulänglichen oder
fehlgeschlagenen internen Prozessen sowie aus mitarbeiter-
und systembedingten oder aber externen Vorfällen. Das
operationelle Risiko umfasst zudem Rechtsrisiken, nach
unserer Definition jedoch nicht strategische Risiken und
Reputationsrisiken.
Operationelle Risiken sind ein unvermeidlicher
Bestandteil der täglichen
Geschäftstätigkeit. Dementsprechend werden die
operationellen Risiken regelmäßig
überprüft. Für Gesellschaften, welche unter
die Solvency-I-Regulatorik fallen, werden die
operationellen Risiken im Rahmen des Overall Risk
Assessments bewertet. Hierzu führen die Compliance und
Risikomanagement-Funktion Interviews mit den
Risikoverantwortlichen durch, um die materiellen
operationellen Risiken der Gesellschaft zu ermitteln. Diese
qualitative Bewertung umfasst eine Einstufung des
"Potential Risk Exposure" sowie der "Control System
Adequacy".
Des Weiteren wurde die systematische und zeitnahe
Erfassung von Verlustereignissen (sog. Loss Data
Collection) in 2023 weiterentwickelt. Eine zentralisierte
Bewertung der Datenbasis hilft, zielgerichtet
Risikovermeidungs- bzw. Risikominderungsmaßnahmen
einzurichten.
Unabhängig davon findet in Bezug auf die
operationellen Risiken und die Ergebnisse der
Risikoinventur stets eine ganzheitliche Betrachtung aller
Risiken statt. D.h. Risiken, die in der Risikoinventur als
besonders hoch eingeschätzt werden, wie z.B.
Unzureichende Datensicherheit/Cyber-Attacken und die
zunehmend sehr kurzfristigen regulatorischen
Änderungen mit kurzen Umsetzungsfristen hinsichtl.
Produktentwicklung und -dokumentation werden auch im
Bereich der operationellen Risiken entsprechend hoch
bewertet und im Hinblick auf das Risikoprofil professionell
gemanagt.
Rechtliche RisikenGesetzliche und aufsichtsrechtliche Vorgaben können
erhebliche Auswirkungen auf unser Unternehmen haben. Wir
beobachten kontinuierlich die aktuelle Rechtsprechung und
Gesetzgebung auf nationaler und europäischer Ebene.
Dadurch ist es uns möglich, die Rechtsrisiken zu
steuern. Das Rechtsmonitoring, unterstützt durch eine
aktive Verbands- und Gremienarbeit, erfolgt sowohl durch
die einzelnen Fachbereiche auf Unternehmensebene als auch
fachbereichsübergreifend, insbesondere durch die
Bereiche General Counsel, Compliance, Steuern,
Rechnungswesen und Datenschutz. Darüber hinaus sind
die Vorstände bzw. Geschäftsführer und
Mitarbeiter an den Code of Conduct gebunden, der
verbindliche Verhaltensregeln statuiert und damit die
Grundlage für eine korrekte
Geschäftstätigkeit zur Wahrung der
Integrität der Generali in Deutschland bildet.
Risiken aus Stör- und NotfällenSchwerwiegende Ereignisse wie der Ausfall von
Mitarbeitern, Gebäuden, kritischen Dienstleistern
sowie der IT-Systeme können wesentliche operative
Geschäftsprozesse oder die Reputation unseres
Unternehmens gefährden. Im Rahmen unserer
IT-Notfallplanung treffen wir Vorsorge für
Störfälle, Notfälle und Krisen, welche die
Aufrechterhaltung unserer wichtigsten Unternehmensprozesse
und -systeme gefährden können. Im Rahmen unseres
Business Continuity Managements (BCM) nutzen wir für
einen möglichen Gebäudeausfall vorhandene mobile
Arbeitsplätze oder legen Ausweichlokationen sowie
Strategien und Pläne für einen
übermäßigen Ausfall des Personals fest und
bestimmen die Wiederanlaufzeiten geschäftskritischer
Prozesse, einschließlich der Prozesse, die an
dienstleistende Unternehmen ausgelagert sind. Ziel der
IT-Notfallplanung ist es, die Geschäftstätigkeit
mit Hilfe von definierten Verfahren aufrechtzuerhalten und
Personen, Sachwerte sowie Vermögen zu schützen.
Welche organisatorischen und technischen Maßnahmen
in einem IT-Notfall unternommen werden, um die
Verfügbarkeit der kritischen Services sicherzustellen,
ist in einem "Disaster Recovery Plan" (kurz DRP)
beschrieben. Der DRP unterstützt die Steuerung und
Handhabung unerwarteter Ereignisse, die von einer solchen
Tragweite sind, dass sie außergewöhnliche
Maßnahmen erfordern.
Im Jahr 2023 wurden die Prozesse und Maßnahmen aus
dem BCM auf Basis der durch jedes Versicherungsunternehmen
bearbeiteten Business Impact Analyse aktualisiert.
Sämtliche BC-Pläne (Wiederanlaufpläne,
Notfallpläne) entsprechen somit dem Status Quo. Der
Prozess "Continuity Management" wurde im Rahmen der
International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3402
Prüfung extern geprüft und ohne
Auffälligkeiten positiv bewertet. Unsere Verfahren
haben wir zudem mit Blick auf mögliche regulatorische
Lücken in Bezug auf die im Januar 2025 in Kraft
tretende Digital Operational Resilience Act
(DORA)-Verordnung untersucht.
Im April 2023 wurde bei einem umfassenden
zweitägigen Notfalltest der IT-Notbetrieb mit
Beteiligung von etwa 250 Kolleginnen und Kollegen aus den
Geschäftsbereichen und der IT der Generali in
Deutschland erfolgreich durchgeführt. Bei diesem
IT-Notfalltest wurde die Außerbetriebnahme eines
Rechenzentrums simuliert und die Bereitstellung von
kritischen IT-Services ausschließlich aus dem
Ausweichrechenzentrum intensiv getestet. Der erfolgreiche
Notfalltest konnte den störungsfreien Betrieb der
Anwendungssysteme im Notbetrieb verifizieren, wodurch die
Angemessenheit und Wirksamkeit der Notfallvorsorge
nachgewiesen werden.
Risiken zur InformationssicherheitAnforderungen zur Informationssicherheit der Generali in
Deutschland werden übergreifend durch die
Funktionseinheit "Chief Information Security Officer"
(CISO) gesteuert. Diese ist seit 2022 Bestandteil der
ganzheitlich alle Sicherheitsbelange steuernden
Organisationseinheit "Chief Security Officer" (CSO). Diese
Organisationseinheit regelt für alle Unternehmen der
Generali in Deutschland die zentralen Vorgaben, Methoden
und deren Durchführung im Bereich Sicherheit und
umfasst die Teilbereiche Informationssicherheit, physische-
und Unternehmenssicherheit sowie Management von
Identitäten und Berechtigungen.
Die IT-Abteilung der Generali Deutschland AG und, soweit
es sich um IT-Infrastruktur handelt, die Generali
Operations Service Platform S.r.l. (GOSP), sind für
alle Aufgaben im Bereich IT-Systeme der Generali in
Deutschland im Rahmen der Auftragsverarbeitung
zuständig. Der in der IT-Abteilung angesiedelte
Bereich der operativen IT-Sicherheit steuert und setzt die
Anforderungen des CISO zur Informationssicherheit in der IT
um.
Identifizierte Risiken fließen in das
Risikomanagementsystem der Generali in Deutschland ein.
Hierdurch ist gewährleistet, dass effiziente und
effektive Instrumente, um Informationssicherheitsrisiken
frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu steuern,
eingesetzt werden.
Im Geschäftsjahr 2023 konnte im Bereich der
Generali in Deutschland eine zu den Vorjahren vergleichbare
Anzahl an Sicherheitsvorfällen festgestellt werden.
Insbesondere die hohe Anzahl an bekannten Schwachstellen in
genutzten Softwareprodukten und die hieraus resultierenden
Auswirkungen auf die IT-Supply-Chain sowie die große
Anzahl und die Kombination von verfügbaren
Angriffsmethoden (z.B. Ransomware, DDoS,
Identitätsdiebstahl, Phishing etc.) bedeuten eine hohe
Gefährdung auch für die Generali in Deutschland.
Direkte Angriffe mit Schad-Software wurden zeitnah
erkannt und erfolgreich abgewehrt. Generell konnten in 2023
die ergriffenen Maßnahmen zum Schutz vor
Computerviren, Cyber-Attacken und Hacker-Angriffen sowie
zur Erkennung und Beseitigung von Schwachstellen und
Angriffen, Störungen mit nennenswerten Auswirkungen
auf den Geschäftsbetrieb verhindern.
Die steigende Anzahl von Cyber-Attacken (inkl. der
unentdeckten Cyberexponierung, dem sog. Silent Cyber)
stellt ein branchenweites Risiko in den heute stark
vernetzten Informationssystemen sowie den digitalen
Portalen dar. Wir sind uns dessen bewusst und begegnen
diesem Risiko mit der größtmöglichen
Aufmerksamkeit.
Maßnahmen zur Verbesserung der Risikosituation in der InformationssicherheitDer CISO initiiert und verfolgt, in enger Abstimmung mit
den Geschäftsleitungen der Generali in Deutschland,
dem Datenschutzbeauftragten, der IT, den
Informationseigentümern und weiteren Stakeholdern
geeignete Maßnahmen, um die Informationssicherheit
mittel- und langfristig zu gewährleisten. Hierzu
zählt insbesondere die Unterstützung des
gruppenweiten, in 2022 gestarteten Security
Strategic-Program (SSP), das Initiativen zur digitalen
Transformation durch angemessene und sichere digitale
Verfahren unterstützen und die
Widerstandsfähigkeit der IT gegenüber
Cyber-Angriffen verbessern soll. Weitere Schwerpunkte der
Verbesserungsmaßnahmen in 2023 waren u.a. die
Erstellung und Abstimmung eines zentralen
Sollmaßnahmenkatalogs mit abstrakten
Sicherheitsanforderungen, strukturiert nach ISO 27001 und
abgeleitet aus den bestehenden Vorgaben der Assicurazioni
Generali S.p.A.
BetrugsrisikoWie alle Wirtschaftsunternehmen unterliegen wir der
Gefahr, durch interne sowie externe wirtschaftskriminelle
Handlungen Vermögens- und Reputationsverluste zu
erleiden. Um einer nachhaltigen Schädigung des
Unternehmens präventiv entgegenwirken und
betrügerische Handlungen aufklären zu
können, entwickeln wir unser diesbezügliches
internes Kontrollsystem kontinuierlich fort. Zudem haben
wir die Anstrengungen weiter verstärkt, mögliche
Betrugsversuche durch Externe zu erkennen und zu
verhindern, unter anderem durch den Ausbau eines
spartenübergreifenden Informations- und
Know-how-Transfers auf anonymisierter Basis sowie der
Einrichtung eines Anti-Fraud-Management-Arbeitskreises.
Sonstige RisikenLiquiditätsrisikoDas Liquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr,
gegenwärtigen und zukünftigen
Zahlungsverpflichtungen, insbesondere aus
Pensionsfondsverträgen, nicht zeitgerecht oder nicht
in voller Höhe nachkommen zu können. Dem
Liquiditätsrisiko begegnen wir durch eine konzernweite
und unternehmensindividuelle, unterjährige sowie
mehrjährige Liquiditätsplanung. Dabei verfolgen
wir das Ziel, die operative, nicht für die
Kapitalanlage vorgesehene Liquidität an den
Verpflichtungen unseres Unternehmens auszurichten, um
jederzeit die uneingeschränkte Zahlungsfähigkeit
zu gewährleisten. Die Zahlungsverpflichtungen leiten
wir aus bekannten Verpflichtungen gegenüber unseren
Kunden sowie aus typischen Abwicklungsmustern der
Rückstellungen ab, um so die Fälligkeitsstruktur
der Kapitalanlagen und die Geldmittel an den
Liquiditätsbedarfen auszurichten.
Obwohl wir als Pensionsfonds die zukünftigen
Leistungszahlungen gut prognostizieren können, ist es
dennoch nicht möglich, die Höhe und den Zeitpunkt
dieser Zahlungen mit Sicherheit vorherzusagen. Aufgrund
dieses Restrisikos haben wir unsere Kapitalanlagen
konservativ mit dem Fokus auf hohe Liquidität und
Qualität ausgerichtet. Die sich verändernden
Rahmenbedingungen im Hinblick auf ansteigende Zinsen sowie
dem Rückgang von stillen Reserven werden im Rahmen
eines Liquidity-Risiko-Modells beleuchtet. Somit
verfügen wir über zusätzliche
Frühwarnindikatoren im Hinblick auf unseren
Liquiditätsbedarf und der möglichen Generierung
von Liquidität aus den Kapitalanlagen.
Das grundsätzliche Vorgehen hat sich auch im Jahr
2023 nicht verändert. Wir konnten durchgängig in
2023 eine stabile Liquiditätsposition darstellen. Die
Veräußerung von Kapitalanlagen - zur
Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen - bewegte sich
im üblichen Rahmen und musste zu keiner Zeit ad-hoc
erfolgen.
Strategisches RisikoStrategische Risiken entstehen, wenn sich
Veränderungen im Unternehmensumfeld (inklusive
Gesetzesänderung und Rechtsprechung) und/oder interne
Entscheidungen nachteilig auf die zukünftige
Wettbewerbsposition des Unternehmens oder der Generali in
Deutschland auswirken können. Durch die
vierteljährliche Berichterstattung unterliegen diese
Risiken ebenfalls der Beobachtung unseres
Risikomanagements.
Herausforderungen in der BrancheDie aktuellen Herausforderungen in der
Versicherungsbranche
haben auch einen nachhaltigen Einfluss auf die
Geschäftsentwicklung und das Geschäftsmodell
unserer Gesellschaft.
Die mittelfristige Strategie "Generali Deutschland
Lifetime Partner 24" der Generali in Deutschland umfasst
das übergeordnete Ziel, Lifetime Partner für
Kunden und Vertriebspartner zu sein. Basierend auf der
internationalen Strategie der Assicurazioni Generali
für die Jahre 2022-2024 wurden folgende Ziele
definiert:
Neben der beschriebenen Strategie sind diverse Projekte
zur Umsetzung regulatorischer Anforderungen eingerichtet
(z.B. IFRS 9/17, VAIT), die ebenfalls zusätzliche
Umsetzungskapazitäten (insb. IT-Kapazitäten)
benötigen. Vor diesem Hintergrund der zunehmenden
aufsichtsrechtlichen Anforderungen wurde ein stringentes
Multi-Projektmanagement inkl. sinnvoller Priorisierung und
enger Begleitung durch das Top-Management etabliert, um
nachhaltig die Bereitstellung angemessener Ressourcen sowie
die Sicherstellung der operativen Stabilität zu
gewährleisten.
VertriebDie Sicherung der Vertriebskraft ist für den
wirtschaftlichen Erfolg ein essenzieller Baustein und ist
daher ein Kernelement unserer Strategie. Aus diesem Grund
bieten wir attraktive Produkte an, die sich an den
Bedürfnissen der Kunden orientieren. Durch
zusätzliche Produkte pro Kunde (Cross-Selling) oder
die Erweiterung des Leistungsumfangs (Up-Selling) schaffen
wir Potenziale für unseren Vertrieb. Damit erreichen
wir im Umfeld eines hohen Wettbewerbsdrucks eine
Stabilisierung beziehungsweise Verbesserung der
Einkommenssituation unserer Vertriebe bei marktangemessenen
Provisionen. Die Unterstützung der Vertriebe durch die
Generali in Deutschland ist vielfältig. In den letzten
Jahren haben wir umfangreiche Initiativen gestartet, die
die attraktiven Services und den IT-Support erweitert
haben. Dadurch wurde die Informationsbasis der Vertriebe
verbessert und es wurden vielfältige
Möglichkeiten für eine noch effizientere Arbeit
sowie optimale Betreuung der Multi-Holding-Customers
ermöglicht. Wir gelangen so in unserer strategischen
Ausrichtung zu tragfähigen und zukunftsgerichteten
Lösungen und erreichen einen Mehrwert für Kunden
und Vertriebspartner.
ReputationsrisikoDas Reputationsrisiko bezeichnet das Risiko eines
Unternehmens, einen Imageschaden bei Kunden,
Geschäftspartnern, Aktionären sowie
Aufsichtsbehörden und dadurch potenzielle Verluste zu
erleiden. Unsere Produkt- und Unternehmensratings, die
gezielte Kundenkommunikation und unser aktives
Reputationsmanagement sind dabei entscheidende Faktoren, um
Imageschäden für uns sowie der Generali in
Deutschland präventiv entgegenzutreten.
Da theoretisch jede Aktivität unserer Gesellschaft
und der Generali in Deutschland zu Reputationsverlusten
führen kann und Wechselwirkungen zwischen den
einzelnen Risikokategorien bestehen, ist ein aktives
Reputationsmanagement von großer Bedeutung. Die
Kommunikationseinheit des Konzerns beobachtet
sämtliche Aktivitäten unserer Gesellschaft sowie
der Generali in Deutschland im Hinblick auf mögliche
Reputationsrisiken. Ziel ist es, Reputation und Image
gegenüber allen relevanten Anspruchsgruppen
kontinuierlich auszubauen. Das Risiko wird zudem
hinsichtlich des Aspekts des Klimawandels und dem Risiko
des sog. "Greenwashing" innerhalb des qualitativen
Risikomanagementsystems laufend überwacht.
Ansteckungsrisiko und Emerging RiskDas Ansteckungsrisiko umfasst das Risiko, das sich von
anderen Risikokategorien in einer Konzerngesellschaft
ableitet und auf die Unternehmen der Generali in
Deutschland ausbreiten kann. Darüber hinaus
können auch durch externe Einflüsse
Ansteckungsrisiken entstehen (Branchenrisiko). Emerging
Risks beziehen sich dagegen auf neue Risiken infolge von
Veränderungen des internen oder externen Umfelds.
Wesentliche Treiber der sich ändernden
Risikolandschaft umfassen neue wirtschaftliche,
technologische, gesellschaftspolitische, rechtliche und
ökologische Entwicklungen; die wachsenden
Interdependenzen zwischen diesen Bereichen können
darüber hinaus zu einer verstärkten
Anhäufung von Risiken führen. Risiken dieser Art
können zu einem Anstieg der Risikoexponierung bereits
definierter Risikoarten führen oder die Definition
neuer Risikokategorien erfordern. Ein besonderes Augenmerk
soll auf sogenannte ESG-Faktoren (Environmental, Social and
Governance) gelegt werden, die oft mit Emerging Risks
verbunden sind. Hierbei ist anzumerken, dass ESG-Faktoren
für mehrere Risikokategorien relevant sind, nicht nur
für Emerging Risks. Ansteckungsrisiko und Emerging
Risks sind in den Risikomanagementprozess der Generali in
Deutschland integriert und werden in den
Risikomanagementgremien regelmäßig
erörtert.
NachhaltigkeitsrisikoDas Nachhaltigkeitsrisiko bezeichnet die Risiken, die
auf den - gemäß Del. Reg. (EU) 2021/1256 -
definierten Nachhaltigkeitsfaktoren Umwelt-, Sozial- und
Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrechte sowie
Korruptions- und Bestechungsbekämpfung beruhen.
Gemäß Del. Reg. (EU) 2021/1256 müssen
Versicherungsunternehmen Nachhaltigkeitsrisiken in ihr
Risikomanagement und ihren ORSA-Prozess integrieren. Die
Nachhaltigkeitsrisiken werden einerseits im Rahmen des
qualitativen Risikomanagementprozesses analog zu den
Risiken, die nicht explizit quantifiziert werden oder einer
weiteren qualitativen Betrachtung bedürfen
(Liquiditätsrisiko, strategisches Risiko,
Reputationsrisiko, Ansteckungsrisiko und Emerging Risks)
berücksichtigt und mit entsprechenden Maßnahmen
unterlegt. Darüber hinaus werden Klimawandelszenarien
im ORSA-Prozess quantifiziert.
SolvabilitätsanforderungenDie Eigenmittelausstattung unserer Gesellschaft - die
sogenannte Solvabilität I - beträgt 125%. Es
wurden vorhandene Eigenmittel in Höhe von 17,2 Mio.
€ berücksichtigt. Bewertungsreserven flossen in
die Berechnung nicht ein.
Zusammenfassende Darstellung und RisikolageDas Jahr 2023 war insbesondere geprägt von einem
schwierigen makroökonomischen und geopolitischen
Umfeld (Ukrainekrieg und Nahostkonflikt). Die damit
verbundenen unsicheren und volatilen wirtschaftlichen
Rahmenbedingen stellen ein Risikopotenzial für die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die weitere
Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft und der
Generali in Deutschland dar.
Unsere Kapitalausstattung ist dem Geschäftszweck
angemessen, wir verfügen über ausreichende
Mittel, um unsere Verpflichtungen erfüllen zu
können. Wir verfügen über die notwendigen
Instrumentarien, um den aktuellen und zukünftigen
Herausforderungen zeitnah und angemessen zu begegnen. Unser
gruppenweit etabliertes Risikomanagementsystem entwickeln
wir kontinuierlich weiter. Damit ist es uns möglich,
auf veränderte Rahmenbedingungen und adverse
Entwicklungen flexibel zu reagieren.
Zusammengefasst zeichnet sich aus den zum Bilanzstichtag
identifizierten und aktuell bewerteten Risiken auf Basis
der bestehenden Anforderungen nach unserer Ansicht aktuell
keine Entwicklung ab, die den Fortbestand unseres
Unternehmens gefährdet. Die aktuelle Risikosituation
liegt innerhalb der Risikotragfähigkeit des
Unternehmens.
Ausblick und Weiterentwicklung des RisikomanagementsDie Generali in Deutschland hat auch im
Geschäftsjahr 2023 die ab dem 1. Januar 2016
verbindlich geltenden Anforderungen unter Solvency II
umfassend umgesetzt. Notwendige Anpassungen an das
Governance-System wurden vorgenommen. Unsere Gesellschaft
fällt nicht unter die Rahmenrichtlinie von Solvency
II. Der Pensionsfonds ist ein Unternehmen der Generali in
Deutschland, das Risikomanagement und der Solvency
II-Prozess sind eng miteinander verzahnt und wirken somit
auch in unserem Unternehmen.
Für unsere Gesellschaft bedeutet dies, dass wir uns
konsequent gemeinsam mit den Unternehmen der Generali in
Deutschland an den Anforderungen des Risikomanagements auch
bezüglich der Anforderungen nach der
EbAV-II-Richtlinie orientieren und uns im Rahmen unseres
Geschäftsmodells sowie der Aufbau-und
Ablauforganisation unseres Unternehmens danach ausrichten
werden.
AusblickGesamtwirtschaftliche Erwartungen für 2024Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung für das Jahr
2024 dürfte von weiter fallenden Inflationsraten, den
Nachwirkungen der restriktiven Geldpolitik sowie der
zinspolitischen Wende der Notenbanken geprägt sein.
Positiv zu vermerken ist, dass der globale negative
Lagerzyklus im verarbeitenden Gewerbe zum Ende 2023 erste
Stabilisierungstendenzen zeigte und damit auch der
internationale Handel seinen Tiefpunkt durchschreiten
könnte. Jedoch sind kurzfristige
Wirtschaftsindikatoren in Deutschland und im Euroraum, wie
zum Beispiel die Einkaufsmanager-Indizes, auf sehr
niedrigem Niveau und jüngste Verbesserungstendenzen
wurden überwiegend von der Dienstleistungskomponente
getragen. Deshalb ist zu erwarten, dass sich eine
deutlichere Belebung voraussichtlich erst im weiteren
Jahresverlauf bemerkbar machen wird. Die Inflationsrate
dürfte weiter nachgeben, jedoch sollte es noch nicht
zu einem Absinken der Kerninflationsrate unter 2% kommen.
Die nachlassende Inflation dürfte es der EZB erlauben,
ihre Geldpolitik ab Juni 2024 zu lockern und zwar um
kumulativ 100 Basispunkte bis zum Jahresende. Mitte
November 2023 hat das Bundesverfassungsgericht den Transfer
von Corona-Notmitteln in einen Klimafonds untersagt und
damit den Ausgabenspielraum der öffentlichen Hand
über mehrere Jahre deutlich eingeschränkt. Wir
erwarten deshalb für das Jahr 2024 einen negativen
Fiskalimpuls, der das Wachstum belasten wird. Insgesamt
gehen wir von einem schmalen Zuwachs des
Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um 0,1% und einer
Inflationsrate von 2,5% aus. Für den Euroraum
dürften die Zahlen mit einem Zuwachs des
Bruttoinlandsprodukts von 0,6% und einer Inflationsrate von
2,4% etwas besser ausfallen.
In den USA sehen wir nach einer überraschenden
Widerstandsfähigkeit der Konjunktur im Jahr 2023 im 1.
Halbjahr 2024 eine schwächere Wirtschaftsleistung
aufgrund des Gegenwinds der straffen Geldpolitik und des
Abebbens von Verbraucherersparnissen aus der Zeit der
Covid-19-Pandemie. Im 2. Halbjahr 2024 erwarten wir jedoch
Erholungstendenzen: Maßgebliche Gründe sind eine
weniger restriktive Geldpolitik der Fed, für die wir
eine erste Zinssenkung im Mai prognostizieren und eine
kumulative Absenkung des Leitzinses in 2024 von 100
Basispunkten. Weitere Gründe sind der
widerstandsfähige Arbeitsmarkt, ein wieder
stärkerer Konsum angesichts steigender Einkommen bei
nachlassender Inflation sowie eine Aufwärtsbewegung im
globalen Lagerzyklus.
Entwicklung an den FinanzmärktenIm Jahr 2024 dürfte die Entwicklung an den
Finanzmärkten wesentlich von weiter
rückläufigen Preissteigerungsraten sowie einer
geldpolitischen Kursänderung hin zu niedrigeren
Leitzinsen bestimmt werden. Geopolitische Unsicherheiten
und Risiken sowie der Ausgang verschiedener wichtiger
Wahlen, insbesondere die in den USA werden aber ebenfalls
das Marktgeschehen bestimmen. Potenziell damit
einhergehende Verwerfungen an den Energiemärkten
könnten wieder in den Fokus rücken.
In dieser Gemengelage dürfte die Volatilität
hoch bleiben. Aber die erwartete Aufhellung der globalen
Konjunktur verbunden mit dem Beginn des Zinssenkungszyklus
gegen Jahresmitte dürfte die Gewinnerwartungen
verbessern. Insgesamt rechnen wir für das Jahr 2024
mit einer Aufwärtsentwicklung risikobehafteter
Anlagen. An den Märkten für Staatsanleihen
erwarten wir im Euroraum einen moderaten Rückgang der
Renditen. US-Staatsanleihen sollten sich besser als die im
Euroraum entwickeln, da wir die Zinssenkungserwartungen
bezüglich der EZB als überzogen betrachten. Wir
erwarten, dass der US-Dollar gegenüber dem Euro weiter
etwas an Wert verlieren wird.
Trotz des herausfordernden Marktes ergeben sich für die Versicherungsbranche weiterhin gute Chancen für eine positive EntwicklungDie angespannte wirtschaftliche Lage wirkt sich auch auf
die Versicherungsbranche in Deutschland aus. 2024
dürften Nachholeffekte beim BIP-Wachstum etwas
schwächer als erwartet ausfallen. Die Inflation hat in
2023 ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht und
wichtige Indikatoren deuten auf einen weiter nachlassenden
Inflationsdruck hin.
Die Branche rechnet mit einem deutlichen
Beitragswachstum über alle Sparten hinweg. Der
demografische Wandel, die Transformation zu nachhaltigem
Wirtschaften sowie die Digitalisierung führen zu
tiefgreifenden Veränderungen am Versicherungsmarkt.
Trotz dieses herausfordernden Marktumfelds ergeben sich
für die Generali in Deutschland wie auch für die
gesamte Versicherungsbranche weiterhin gute Chancen
für eine positive Entwicklung, denn diese Entwicklung
erhöht zugleich den Absicherungs- und Vorsorgebedarf
in der Bevölkerung. So werden zum Beispiel Produkte
zur Schließung der Rentenlücken sowie
Versicherungsprodukte, die nachhaltiges Verhalten belohnen,
stärker nachgefragt werden.
Unser Ausblick für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 ist insgesamt positiv. Wir gehen dabei von folgenden Überlegungen aus:Das Neugeschäft ist aufgrund unseres
Geschäftsmodells im Wesentlichen von
Einmalbeiträgen abhängig, was eine Prognose
erschwert. Jedoch streben wir aufgrund unserer
Markterfahrungen für die kommenden Jahre ein
jährliches Beitragsniveau von > 40 Mio € an
und erwarten - stabile Kapitalmarktverhältnisse
vorausgesetzt - ein ausgeglichenes Jahresergebnis.
Die leistungsstarke Produktpalette der Generali
Pensionsfonds AG stellt unseren Vertriebspartnern und
Kunden auch weiterhin ein am Markt wettbewerbsfähiges
Leistungsspektrum zur Verfügung.
Im Bereich der reinen Beitragszusage wird die Generali
Pensionsfonds AG weiter an intelligenten und nachhaltigen
Lösungen arbeiten.
Aufgrund der Bewertung der Pensionsverpflichtungen sowie
der Bedeutung guter Bilanzkennzahlen für die
Kreditvergabe der Banken besteht für die Unternehmen
nach wie vor die Notwendigkeit, vorhandene Pensionszusagen
zu überprüfen und ggf. auszulagern.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer
Pensionspläne und Tarife lassen uns für die
Zukunft von einer positiven Entwicklung ausgehen.
Mit unserer ausgezeichneten Expertise als
KompetenzCenter Corporate Solutions der Generali in
Deutschland und der intensiven Zusammenarbeit sowohl mit
institutionellen Kooperationspartnern als auch unserem
exklusiven Vertriebspartner DVAG gelingt es, weiteres
ertragreiches Marktpotential für die Generali
Pensionsfonds AG zu erschließen. Wir arbeiten
erfolgreich an einer weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit
mit der DVAG, um auch über den Exklusivpartner der
Generali in Deutschland vermehrt Auslagerungslösungen
anzubieten.
Bewegung des Bestandes an Versorgungsverhältnissen im Geschäftsjahr 2023
1 jeweils Anzahl und Summe der Jahresrenten
Anlage zum LageberichtGemäß Artikel 11 Absatz 2 c
Offenlegungsverordnung legen Einrichtungen der
betrieblichen Altersversorgung die Erläuterungen in
den regelmäßigen Berichten zu einem Produkt
gemäß Artikel 8 Absatz 1 Offenlegungsverordnung
im Jahresbericht (Jahresabschluss und jährlicher
Lagebericht) offen. Zu in unserem Fondsportfolio
befindlichen Kapitalanlagemöglichkeiten nach Artikel 8
Offenlegungsverordnung erhalten Sie auf den folgenden
Seiten die Jahresberichte der Fondsgesellschaften in Form
der vorgeschriebenen Templates der technischen
Regulierungsstandards (RTS) zur Offenlegungsverordnung.
Die Jahresberichte der Fondsgesellschaften betreffen den
Tarif "Pensionsplan LZ3", mit dem ökologische oder
soziale Merkmale beworben werden. Bei dem Tarif handelt es
sich um ein Multi-Options-Produkt, bei dem die Kunden sich
für eine Fondsanlage entscheiden. Zwei Fonds, die als
Anlageoption zur Verfügung stehen, sind von den
Fondsgesellschaften nach Artikel 8 Absatz 1
Offenlegungsverordnung klassifiziert ("Xtrackers MSCI AC
World ESG Screened UCITS ETF" und "Nordea 1 - Stable Return
Fund").
Die Erfüllung der ökologischen oder sozialen
Merkmale setzt voraus, dass in mindestens eine der
aufgeführten Anlageoptionen investiert wird und dass
mindestens eine dieser Optionen während der Haltedauer
des Finanzprodukts gehalten wird. Weitere Informationen
über die ökologischen oder sozialen Merkmale
können den Anhängen in Form der vorgeschriebenen
Templates der technischen Regulierungsstandards (RTS) zur
Offenlegungsverordnung entnommen werden.
Für alle anderen unserer Finanzprodukte gilt: "Die
diesen Finanzprodukten zugrunde liegenden Investitionen
berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für
ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten."
(Wortlaut gem. § 7 Taxonomieverordnung).
Regelmäßige Informationen zu
den in Artikel 8 Absätze 1, 2 und 2a der Verordnung
(EU) 2019/2088
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| Name des Produkts: Xtrackers MSCI AC World ESG Screened UCITS ETF | |
| Unternehmenskennung (LEI-Code): 549300T1PSHCUYSNHE68 | |
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Inwieweit wurden die durch dieses Finanzprodukt
beworbenen ökologischen und/oder sozialen
Merkmale erfüllt?
Das Finanzprodukt bewarb ökologische und soziale Merkmale und erfüllte die Voraussetzungen für ein Finanzprodukt, das Artikel 8(1) der SFDR unterliegt, indem es den MSCI ACWI Select ESG Screened Index (der "Referenzindex") abbildete, der ökologische und/oder soziale Erwägungen einbezog. Das Finanzprodukt hielt ein Portfolio von Aktienwerten, das alle oder einen Teil der im Referenzindex enthaltenen Wertpapiere oder nicht damit in Zusammenhang stehende übertragbare Wertpapiere oder andere zulässige Vermögenswerte umfasste. Der Referenzindex wählte Unternehmen aus dem MSCI AC World Index (der "Ausgangs-Index") aus, die bestimmte Mindeststandards in Bezug auf Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ("ESG") erfüllten, indem er Unternehmen aus dem Ausgangs-Index ausschloss, die die folgenden spezifischen ESG-Kriterien nicht erfüllten: • ohne Rating von MSCI ESG Research • mit einem MSCI ESG Rating von CCC • mit irgendeiner Beteiligung an umstrittenen Waffen • von MSCI in ihrem ESG Business Involvement Screening Research als Unternehmen eingestuft, die bestimmte Grenzen in umstrittenen Aktivitäten nicht einhalten, einschließlich unter anderem Tabak, konventionelle Waffen, Atomwaffen, zivile Schusswaffen, Kraftwerkskohle sowie Ölsandabbau • mit einem MSCI ESG Controversies Score von 0 und/oder Nichteinhaltung der Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen Der Referenzindex verwendete von MSCI ESG Research bereitgestellte Unternehmensbewertungen und Research. Es wurden insbesondere die folgenden drei Komponenten verwendet: MSCI ESG Ratings MSCI ESG Ratings stellte Research, Daten, Analysen und Ratings dazu bereit, wie gut Unternehmen Risiken und Gelegenheiten in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung handhaben. MSCI ESG Ratings bot ein ESG-Gesamtrating für das jeweilige Unternehmen. MSCI ESG Controversies MSCI ESG Controversies bot Beurteilungen von Kontroversen in Bezug auf die negativen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit, Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen auf Umwelt, Soziales und/oder Unternehmensführung. MSCI ESG Business Involvement Screening Research MSCI ESG Business Involvement Screening Research ("BISR") zielte darauf ab, institutionellen Anlegern das Management von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungs-Standards ("ESG") und entsprechender Beschränkungen zu ermöglichen. |
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Wie wurden bei diesem Finanzprodukt die
wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf
Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt?
Im Rahmen der DNSH-Bewertung gemäß Artikel 2(17) der SFDR bezog die Beurteilung nachhaltiger Investitionen bestimmte Kennzahlen ein, die sich auf die wichtigsten negativen Indikatoren bezogen, und der Referenzindex des Finanzprodukts bezog Kriterien zur Reduzierung des Engagements in oder zum Ausschluss von Wertpapieren ein, die negativ auf die folgenden wichtigsten negativen Indikatoren ausgerichtet waren: • Engagement in Unternehmen, die im Bereich der fossilen Brennstoffe tätig sind (Nr. 4); • Verstoß gegen die Prinzipien des UN Global Compact und die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen (Nr. 10); und • Engagement in umstrittenen Waffen (Nr. 14). |
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Welche sind die Hauptinvestitionen dieses Finanzprodukts? | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wie hoch war der Anteil nachhaltigkeitsbezogener
Investitionen?
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| Name des Produkts: Nordea 1 - Stable Return Fund | |
| Unternehmenskennung (LEI-Code): 549300J9YLZQT0W3Z531 | |
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Inwieweit wurden die durch dieses Finanzprodukt
beworbenen ökologischen und/oder sozialen
Merkmale erfüllt?
Zu den ökologischen/sozialen Merkmalen dieses Fonds gehörten: Nachhaltige Investitionen Obwohl sich der Fonds nicht verpflichtet hat, nachhaltige Investitionen zu tätigen, investierte der Fonds teilweise in nachhaltige Investitionen, d. h. in Unternehmen und Emittenten, die an Aktivitäten beteiligt sind, die zu einem Umweltziel oder einem sozialen Ziel beitragen, wie in den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) und/oder der EU-Taxonomie beschrieben, ohne andere ökologische oder soziale Ziele erheblich zu beeinträchtigen. Sektor- und wertbasierte Ausschlüsse Bei der Portfoliokonstruktion wurden Ausschlussfilter angewendet, um Investitionen in Unternehmen und Emittenten einzuschränken, die in erheblichem Umfang an bestimmten Aktivitäten beteiligt sind, die als schädlich für die Umwelt oder die Gesellschaft insgesamt angesehen werden, darunter Tabakunternehmen und Unternehmen für fossile Brennstoffe. Paris-konforme Strategie bezüglich fossiler Energieträger von Nordea Asset Management , wonach der Fonds nicht in Unternehmen investiert, die in erheblichem Umfang in fossilen Brennstoffen engagiert sind, es sei denn, sie verfügen über eine glaubwürdige Übergangsstrategie. Der Fonds verwendete einen Referenzwert, der nicht auf die ökologischen oder sozialen Merkmale des Fonds ausgerichtet ist. |
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Wie wurden bei diesem Finanzprodukt die
wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf
Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt?
Die spezifischen PAI-Indikatoren, die für diesen Fonds berücksichtigt wurden, waren:
Eignung: Der Anteil der Vermögenswerte im Finanzprodukt (im Verhältnis zum NIW), die für den Indikator in Frage kommen. Abdeckung: Der Anteil der Vermögenswerte im Finanzprodukt (im Verhältnis zum NIW), für den Daten zur Darstellung des Indikators verfügbar sind. |
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Welche sind die Hauptinvestitionen dieses Finanzprodukts? | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wie hoch war der Anteil nachhaltigkeitsbezogener
Investitionen?
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Das Produkt enthält sowohl Investitionen mit einem Umweltziel als auch Investitionen mit einem sozialen Ziel. Eine einzelne Investition kann sowohl zu einem Umweltziel als auch zu einem sozialen Ziel beitragen, was zu einer Gesamtallokation von mehr als 100 Prozent führt. Es gibt keine Priorisierung von Umweltzielen und sozialen Zielen, und die Strategie zielt nicht auf eine bestimmte Allokation oder einen Mindestanteil für eine dieser Kategorien ab. Der Anlageprozess trägt der Kombination von Umweltzielen und sozialen Zielen Rechnung, indem er dem Anlageverwalter die Flexibilität gibt, je nach Verfügbarkeit und Attraktivität der Anlagemöglichkeiten die Verteilung zwischen diesen vorzunehmen.
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| 2023 | 2022 | ||||
| Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | |
| A. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0 | 0 | |||
| II. Entgeltlich
erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
0 | 0 | |||
| III. Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 | |||
| IV. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | |||
| 0 | 0 | ||||
| B. Kapitalanlagen | |||||
| I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0 | 0 | |||
| II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | |||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 3.000 | 3.000 | |||
| 3. Beteiligungen | 0 | 0 | |||
| 4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
0 | 0 | |||
| 3.000 | 3.000 | ||||
| III. Sonstige Kapitalanlagen | |||||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 50.229 | 50.100 | |||
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 79.690 | 78.855 | |||
| 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen | 0 | 0 | |||
| 4. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen | 3.038 | 3.072 | |||
| 5. Sonstige Ausleihungen | |||||
| a) Namensschuldverschreibungen | 0 | 0 | |||
| b) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 0 | 0 | |||
| c) Übrige Ausleihungen | 0 | 0 | |||
| 0 | 0 | ||||
| 6. Einlagen bei Kreditinstituten | 0 | 0 | |||
| 7. Andere Kapitalanlagen | 0 | 0 | |||
| 132.957 | 132.026 | ||||
| 135.957 | 135.026 | ||||
| C. Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern | |||||
| I. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern | 739.169 | 703.508 | |||
| II. Sonstiges Vermögen | 2.691 | 5.458 | |||
| 741.860 | 708.967 | ||||
| D. Forderungen | |||||
| I. Forderungen aus dem Pensionsfondsgeschäft | |||||
| davon an: | |||||
| verbundene Unternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| 1. Arbeitgeber und Versorgungsberechtigte | 855 | 455 | |||
| 2. Vermittler | 4 | 3 | |||
| 859 | 458 | ||||
| II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft | 1.301 | 2.525 | |||
| davon an: | |||||
| verbundene Unternehmen: 1.301 Tsd. € (Vj. 2.525 Tsd. €) | |||||
| Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| III. Forderungen an Lebensversicherungsunternehmen | 25 | 0 | |||
| davon an: | |||||
| verbundene Unternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| IV. Eingefordertes, noch nicht eingezahltes Kapital | 0 | 0 | |||
| V. Sonstige Forderungen | 626 | 379 | |||
| davon an: | |||||
| verbundene Unternehmen: 101 Tsd. € (Vj. 38 Tsd. €) | |||||
| Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| 2.810 | 3.361 | ||||
| E. Sonstige Vermögensgegenstände | |||||
| I. Sachanlagen und Vorräte | 0 | 0 | |||
| II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 7.811 | 8.719 | |||
| III. Andere Vermögensgegenstände | 843 | 1.290 | |||
| 8.654 | 10.009 | ||||
| F. Rechnungsabgrenzungsposten | |||||
| I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten | 1.083 | 1.056 | |||
| II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | 0 | |||
| 1.083 | 1.056 | ||||
| G. Aktive latente Steuern | 0 | 0 | |||
| H. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 0 | 0 | |||
| I. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 0 | 0 | |||
| Summe der Aktiva | 890.365 | 858.420 | |||
Ich bestätige hiermit entsprechend § 128
Absatz 5 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis
aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen
und aufsichtsrechtlichen Anforderungen gemäß
angelegt und vorschriftsmäßig aufbewahrt sind.
Aachen, 6. Februar 2024
| Treuhänder für das Sicherungsvermögen |
| Dr. jur. Jürgen Linden |
| 2023 | 2022 | ||||
| Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | |
| A. Eigenkapital | |||||
| I. Eingefordertes Kapital | |||||
| 1. Gezeichnetes Kapital | 5.100 | 5.100 | |||
| 2. abzüglich nicht
eingeforderter ausstehender
Einlagen |
0 | 0 | |||
| 5.100 | 5.100 | ||||
| II. Kapitalrücklage | 5.998 | 5.998 | |||
| III. Gewinnrücklagen | |||||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 510 | 510 | |||
| 2. Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen | 0 | 0 | |||
| 3. Satzungsmäßige Rücklagen | 0 | 0 | |||
| 4. Andere Gewinnrücklagen | 836 | 836 | |||
| 1.346 | 1.346 | ||||
| IV. Jahresüberschuss | 0 | 0 | |||
| 12.444 | 12.444 | ||||
| B. Genussrechtskapital | 0 | 0 | |||
| C. Nachrangige Verbindlichkeiten | 2.785 | 2.785 | |||
| D. Pensionsfondstechnische Rückstellungen | |||||
| I. Beitragsüberträge | |||||
| 1. Bruttobetrag | 206 | 204 | |||
| 2. davon ab: | 118 | 120 | |||
| Anteil für das in
Rückdeckung gegebene
Pensionsfondsgeschäft |
|||||
| 88 | 84 | ||||
| II. Deckungsrückstellung | |||||
| 1. Bruttobetrag | 127.909 | 130.110 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in
Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft |
126.326 | 128.498 | |||
| 1.583 | 1.612 | ||||
| III. Rückstellung
für noch nicht abgewickelte
Versorgungsfälle |
|||||
| 1. Bruttobetrag | 2.078 | 1.773 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in
Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft |
0 | 0 | |||
| 2.078 | 1.773 | ||||
| IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung | |||||
| 1. Bruttobetrag | 1.984 | 1.536 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in
Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft |
0 | 0 | |||
| 1.984 | 1.536 | ||||
| V. Sonstige pensionsfondstechnische Rückstellungen | |||||
| 1. Bruttobetrag | 0 | 0 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in
Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft |
0 | 0 | |||
| 0 | 0 | ||||
| 5.733 | 5.005 | ||||
| E. Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern | |||||
| I. Deckungsrückstellung | |||||
| 1. Bruttobetrag | 741.860 | 708.967 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in
Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft |
0 | 0 | |||
| 741.860 | 708.967 | ||||
| II. Übrige pensionsfondstechnische Rückstellungen | |||||
| 1. Bruttobetrag | 0 | 0 | |||
| 2. davon ab: | |||||
| Anteil für das in
Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft |
0 | 0 | |||
| 0 | 0 | ||||
| 741.860 | 708.967 | ||||
| F. Andere Rückstellungen | |||||
| I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 388 | 388 | |||
| II. Steuerrückstellungen | 528 | 102 | |||
| III. Sonstige Rückstellungen | 142 | 171 | |||
| 1.059 | 662 | ||||
| G. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückversicherung gegebenen Pensionsfondsgeschäft | 122.347 | 123.964 | |||
| davon gegenüber: | |||||
| verbundenen Unternehmen: 122.347 Tsd. € (Vj. 123.964 Tsd. €) | |||||
| H. Andere Verbindlichkeiten | |||||
| I. Verbindlichkeiten aus dem Pensionsfondsgeschäft | |||||
| davon gegenüber: | |||||
| verbundenen Unternehmen: 70 Tsd. € (Vj. 6 Tsd. €) | |||||
| Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| 1. Arbeitgebern | 3.464 | 3.241 | |||
| 2. Versorgungsberechtigten | 183 | 230 | |||
| 3. Vermittlern | 360 | 394 | |||
| 4.007 | 3.865 | ||||
| II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft | 0 | 0 | |||
| davon gegenüber: | |||||
| verbundenen Unternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| III. Verbindlichkeiten gegenüber Lebensversicherungsunternehmen | 0 | 0 | |||
| davon gegenüber: | |||||
| verbundenen Unternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| IV. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | |||
| davon gegenüber: | |||||
| verbundenen Unternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| V. Sonstige Verbindlichkeiten | 130 | 728 | |||
| davon: | |||||
| aus Steuern: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| im Rahmen der sozialen Sicherheit: 14 Tsd. € (Vj. 15 Tsd. €) | |||||
| gegenüber: | |||||
| verbundenen Unternehmen: 116 Tsd. € (Vj. 713 Tsd. €) | |||||
| Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| 4.137 | 4.593 | ||||
| I. Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | 0 | |||
| J. Passive latente Steuern | 0 | 0 | |||
| Summe der Passiva | 890.365 | 858.420 | |||
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den
Posten D.II. und E.I. der Passiva eingestellte
Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f
HGB sowie unter Beachtung der auf Grund des § 240 Satz
1 Nr. 10 bis 12 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet
worden ist.
Frankfurt am Main, 6. Februar 2024
| Verantwortlicher Aktuar |
| Jens von Waldenfels |
| 2023 | 2022 | ||||
| Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | |
| I. Pensionsfondstechnische Rechnung | |||||
| 1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung | |||||
| a) Gebuchte Bruttobeiträge | 33.453 | 84.032 | |||
| b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge | 3.750 | 4.226 | |||
| 29.703 | 79.806 | ||||
| c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge | -2 | -47 | |||
| d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen | -2 | -3 | |||
| -4 | -50 | ||||
| 29.700 | 79.756 | ||||
| 2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung | 0 | 0 | |||
| 3. Erträge aus Kapitalanlagen | |||||
| a) Erträge aus Beteiligungen | 0 | 0 | |||
| davon: aus verbundenen
Unternehmen
0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) |
|||||
| b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen | |||||
| davon: aus verbundenen
Unternehmen 84
Tsd. € (Vj. 84 Tsd. €) |
|||||
| aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0 | ||||
| bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen | 3.192 | 2.745 | |||
| 3.192 | 2.745 | ||||
| c) Erträge aus Zuschreibungen | 51 | 56 | |||
| d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 1.369 | 11 | |||
| e) Erträge aus
Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und
Teilgewinnabführungsverträgen |
0 | 0 | |||
| 4.611 | 2.812 | ||||
| 4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen | 45.133 | 3.518 | |||
| 5. Sonstige pensionsfondstechnische Erträge für eigene Rechnung | 900 | 38 | |||
| 6. Aufwendungen für
Versorgungsfälle für eigene
Rechnung |
|||||
| a) Zahlungen für Versorgungsfälle | |||||
| aa) Bruttobetrag | 47.797 | 46.310 | |||
| bb) Anteil der Rückversicherer | 7.393 | 7.478 | |||
| 40.404 | 38.832 | ||||
| b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versorgungsfälle | |||||
| aa) Bruttobetrag | 305 | -98 | |||
| bb) Anteil der Rückversicherer | 0 | 0 | |||
| 305 | -98 | ||||
| 40.709 | 38.734 | ||||
| 7. Veränderung der übrigen pensionsfondstechnischen Netto-Rückstellungen | |||||
| a) Deckungsrückstellung | |||||
| aa) Bruttobetrag | 30.692 | -45.664 | |||
| bb) Anteil der Rückversicherer | -1.977 | -1.084 | |||
| 32.669 | -44.580 | ||||
| b) Sonstige
pensionsfondstechnische Netto
Rückstellungen |
0 | 0 | |||
| 32.669 | -44.580 | ||||
| 8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung | 450 | 602 | |||
| 9. Aufwendungen für den Pensionsfondsbetrieb für eigene Rechnung | |||||
| a) Abschlussaufwendungen | 1.159 | 1.558 | |||
| b) Verwaltungsaufwendungen | 1.054 | 1.007 | |||
| 2.214 | 2.565 | ||||
| c) davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückversicherung gegebenen Pensionsfondsgeschäft | 78 | 97 | |||
| 2.135 | 2.468 | ||||
| 10. Aufwendungen für Kapitalanlagen | |||||
| a) Aufwendungen für die Verwaltung der Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen | 293 | 331 | |||
| b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen | 576 | 1.793 | |||
| davon: außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 277 Abs. 3 Satz 1 HGB 576 Tsd. € (Vj. 1.793 Tsd. €) | |||||
| c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 340 | 3.961 | |||
| d) Aufwendungen aus Verlustübernahme | 0 | 0 | |||
| 1.210 | 6.085 | ||||
| 11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen | 2.267 | 81.636 | |||
| 12. Sonstige pensionsfondstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung | 1.143 | 116 | |||
| 13.
Pensionsfondstechnisches Ergebnis für eigene
Rechnung |
-238 | 1.063 | |||
| II. Nichtpensionsfondstechnische Rechnung | |||||
| 1. Sonstige Erträge | 874 | 814 | |||
| 2. Sonstige Aufwendungen | 823 | 936 | |||
| 51 | -122 | ||||
| 3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | -188 | 942 | |||
| 4. Außerordentliche Erträge | 0 | 0 | |||
| 5. Außerordentliche Aufwendungen | 0 | 0 | |||
| 6. Außerordentliches Ergebnis | 0 | 0 | 0 | ||
| 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 146 | 596 | |||
| davon: Konzernumlage 146 Tsd. € (Vj. 597 Tsd. €) | |||||
| davon: latente Steuern 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| 8. Sonstige Steuern | 18 | 46 | |||
| davon: Konzernumlage 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €) | |||||
| 164 | 642 | ||||
| 9. Erträge aus Verlustübernahme | 352 | 0 | |||
| 10. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne | 0 | 300 | |||
| 11. Jahresüberschuss | 0 | 0 | |||
Die Generali Pensionsfonds AG hat ihren Sitz in
Frankfurt am Main und ist eingetragen im Handelsregister
des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 86576.
Jahresabschluss und Lagebericht für das
Geschäftsjahr 2023 wurden nach den für
Pensionsfonds geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs
(HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des
Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG), der Verordnung
betreffend die Aufsicht über Pensionsfonds und
über die Durchführung reiner Beitragszusagen in
der betrieblichen Altersversorgung (PFAV) und der
Verordnung über die Rechnungslegung von Pensionsfonds
(RechPensV) erstellt.
Auf fremde Währung lautende
Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und
nichtversicherungstechnische Rückstellungen wurden
entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am
Abschlussstichtag umgerechnet. Für die
versicherungstechnischen Posten wurde hiervon abweichend
der Devisenkassamittelkurs vom 31. Oktober 2023 verwendet.
Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften wurden bei
Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit
Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger § 253 Abs.
1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB
nicht angewendet, so dass bei Posten, die nicht Bestandteil
einer Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB
sind, sämtliche fremdwährungsbedingten
Wertänderungen erfolgswirksam erfasst wurden.
Fremdwährungsbedingte Wertänderungen von
Rückstellungen wurden unabhängig von der Laufzeit
erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung der Zahlungen in
Fremdwährung erfolgte mit dem entsprechenden
Devisenkassakurs. Für alle Kapitalanlagen gilt, dass
erfolgswirksam zu berücksichtigende
Währungskursänderungen im Kapitalanlagenergebnis
ausgewiesen wurden.
Bei den Kapitalanlagen ist zwischen den verschiedenen
von uns gehaltenen Sicherungsvermögen in der Bewertung
zu differenzieren. Die Kapitalanlagen für Rechnung und
Risiko der Generali Pensionsfonds AG
(Sicherungsvermögen D1) wurden grundsätzlich zu
Anschaffungskosten bzw. zu Nennwerten, gegebenenfalls
vermindert um notwendige Abschreibungen, bewertet.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden
gemäß § 341c Abs. 3 HGB mit den
fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Zur Feststellung einer voraussichtlich dauerhaften
Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB
wurden die Papiere auf ihre Bonität hin
überprüft. Im Rahmen der
Bonitätsprüfung wurden neben der
Kreditwürdigkeit des Emittenten gegebenenfalls
bestehende Sicherheiten und zum Stichtag eingetretene oder
erwartete Zinsausfälle berücksichtigt.
Abschreibungen aufgrund einer dauerhaften Wertminderung
erfolgten nur, wenn nicht mehr mit einer vollständigen
Zahlung der vertraglichen Rückflüsse gerechnet
wird.
Anteile oder Aktien an Investmentvermögen, die dazu
bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen,
wurden gemäß § 341b Abs. 2 HGB i.V.m.
§ 253 Abs. 3 HGB nach den für das
Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Bei
Vorliegen einer stillen Last erfolgte eine qualitative
Prüfung zur Identifizierung einer dauerhaften
Wertminderung. Eine voraussichtlich dauerhafte
Wertminderung wird grundsätzlich angenommen, wenn der
Zeitwert der letzten 6 Monate permanent um mehr als 20%
unter dem Buchwert liegt oder wenn der durchschnittliche
Zeitwert der letzten 12 Monate um mehr als 10% unter dem
Buchwert liegt. Anteile und Aktien an
Investmentvermögen wurden dabei als eigenständige
Bewertungsobjekte betrachtet. Bei Anteilen oder Aktien an
Investmentvermögen, bei welchen eine Durchschau
möglich ist, wurde unabhängig von den allgemeinen
Aufgreifkriterien zur Bestimmung einer dauerhaften
Wertminderung auf die im Fonds gehaltenen
Vermögenswerte und Schulden abgestellt und ein
beizulegender Wert ermittelt. Sofern eine dauerhafte
Wertminderung identifiziert wurde, wurde grundsätzlich
auf den beizulegenden Zeitwert zum 31. Dezember
abgeschrieben.
Zum Ende des Geschäftsjahres wurden Wertpapiere in
Höhe von 50.229 Tsd. € dem Anlagevermögen
zugeordnet. Sämtliche Papiere dienen dauerhaft dem
Geschäftsbetrieb. Die Bewertung dieser Papiere
erfolgte nach den für das Anlagevermögen
geltenden Vorschriften gemäß § 341b Abs. 2
HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB. Die durch diese
Bewertungen vermiedenen Abschreibungen beliefen sich auf
5.481 Tsd. €.
Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere, die dazu bestimmt sind, dauernd dem
Geschäftsbetrieb zu dienen, wurden gemäß
§ 341b Abs. 2 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB nach
den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften
bewertet. Zero-Inhaberschuldverschreibungen wurden zu
Anschaffungskosten zuzüglich der
laufzeitabhängigen Zinsamortisation bewertet. Zur
Feststellung einer voraussichtlich dauerhaften
Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB
wurden die Papiere auf ihre Bonität hin
überprüft. Im Rahmen der
Bonitätsprüfung wurden neben der
Kreditwürdigkeit des Emittenten gegebenenfalls
bestehende Sicherheiten und zum Stichtag eingetretene oder
erwartete Zinsausfälle berücksichtigt.
Abschreibungen aufgrund einer dauerhaften Wertminderung
erfolgten nur, wenn nicht mehr mit einer vollständigen
Zahlung der vertraglichen Rückflüsse gerechnet
wird. Bei über bzw. unter pari erworbenen Wertpapieren
wurde der Unterschiedsbetrag zwischen den
Anschaffungskosten und dem Nennwert über die Laufzeit
amortisiert.
Zum Ende des Geschäftsjahres wurden Wertpapiere in
Höhe von 79.690 Tsd. € dem Anlagevermögen
zugeordnet. Sämtliche Papiere dienen dauerhaft dem
Geschäftsbetrieb. Die Bewertung dieser Papiere
erfolgte nach den für das Anlagevermögen
geltenden Vorschriften gemäß § 341b Abs. 2
HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB. Die durch diese
Bewertungen vermiedenen Abschreibungen beliefen sich auf
13.755 Tsd. €.
Dieser Bilanzposten enthält
Rückdeckungsversicherungen als Vermögensanlage
für eigene Rechnung. Die Bewertung der Verträge
erfolgte nach § 341b Abs. 4 HGB mit dem Zeitwert unter
Berücksichtigung des Grundsatzes der Vorsicht. Der
Buchwert dieser Kapitalanlage betrug zum Bilanzstichtag
3.038 Tsd. €.
Dieser Bilanzposten besteht aus den
Sicherungsvermögen D2, D3, D4 und D5. Kapitalanlagen
für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und
Arbeitgebern wurden gemäß § 341 Abs. 4 HGB
i.V.m. § 341d HGB und § 36 RechPensV mit dem
Zeitwert unter Berücksichtigung des Grundsatzes der
Vorsicht bewertet.
Das Sicherungsvermögen D2 (483.056 Tsd. €)
gliedert sich in sechs Unterabteilungen, in denen sich
neben Fondsanteilen mehrerer Spezialfonds Fondsanteile
mehrerer Publikumsfonds befinden. Das
Sicherungsvermögen D2 bedeckt die Anwartschafts- und
Leistungsphase der leistungsbezogenen Pensionspläne
LZ2/LZ2G und LZ3, deren Rentenleistungen nicht
versicherungsförmig garantiert werden. Demzufolge
trägt der Arbeitgeber das Kapitalanlagerisiko. In der
Gegenüberstellung zu einem nach der PFAV berechneten
Barwert der laufenden Rentenverpflichtungen kommt die
Risikotragungspflicht des Arbeitgebers für das
Kapitalanlagerisiko zum Ausdruck.
Mit dem Sicherungsvermögen D3 (48.595 Tsd. €)
bedecken wir die Verbindlichkeiten aus der
Anwartschaftsphase beitragsbezogener Pensionspläne,
soweit diese nicht versicherungsförmig garantiert
sind.
Der Arbeitnehmer hat hierbei einen Anspruch in Höhe
des Marktwertes des ihm zuzuordnenden Fondsvermögens.
Weiterhin wurden dem Sicherungsvermögen D3 diejenigen
Rückdeckungsversicherungsverträge zugeordnet,
welche die ehemalige, auf uns verschmolzene
Volksfürsorge Pensionsfonds AG abgeschlossen hat. Der
Wert dieser Verträge betrug zum Bilanzstichtag 2.014
Tsd. €.
Das Sicherungsvermögen D4 (66.817 Tsd. €)
enthält im Wesentlichen Investmentfondsanteile als
Vermögensanlage für einen Arbeitgeber. Für
diese Anteile wird der Zeitwert in Höhe des
Rücknahmepreises am Bilanzstichtag angesetzt.
Das Sicherungsvermögen D5 (143.741 Tsd. €)
enthält Rückdeckungsversicherungen als
Vermögensanlage für verschiedene Arbeitgeber.
Soweit Rückdeckungsversicherungen Vertragsteile mit
Erlebensfallcharakter haben, umfassen deren Zeitwerte auch
die Reserveauffüllung auf das Niveau der Sterbetafel
DAV 2004 R mit einer nach 50 Jahren beginnenden und nach 56
Jahren endenden Trenddämpfung. Ferner umfassen die
Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungen auch die
Zinszusatzreserve und berücksichtigen damit den per
31. Dezember 2023 ermittelten Referenzzins gemäß
PFAV.
Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert,
gegebenenfalls abzüglich Einzel- bzw.
Pauschalwertberichtigungen aufgrund von Ausfallrisiken.
Die sonstigen Forderungen und andere
Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert
aktiviert.
Die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und
Kassenbestand wurden zum Nennwert angesetzt.
Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert
angesetzt.
Die Gesellschaft gehört als Organgesellschaft zum
körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen
Organkreis der Generali Beteiligungs-GmbH und weist daher
keine latenten Steuern aus.
Bei allen Vermögensgegenständen wurde das
Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB
i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB beachtet. Als
Wertmaßstab nach § 253 Abs. 5 HGB dient
grundsätzlich der beizulegende Zeitwert zum
Bewertungsstichtag. Für die Kapitalanlagen, für
die in der Vergangenheit der beizulegende Wert auf Basis
einer Durchschau ermittelt wurde, gilt dieser als
Wertmaßstab.
Die Beitragsüberträge wurden - sofern keine
sofortige Anlage in der vertragsgemäß
vorgesehenen Kapitalanlage erfolgte - für jeden
einzelnen Pensionsfondsvertrag aus der fälligen
Beitragsrate, einschließlich Zusatzversicherung und
Risikozuschlägen, ausschließlich
Ratenzuschlägen und Stückkostenanteilen, für
das Inkasso nach dem Fälligkeitsmonat errechnet. Bei
der Ermittlung der übertragungsfähigen
Beitragsteile wurde der koordinierte Ländererlass der
obersten Finanzbehörde vom 30. April 1974 "Bemessung
der Beitragsüberträge bei
Versicherungsunternehmen (Passive
Rechnungsabgrenzungsposten)" beachtet.
Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte
Versorgungsfälle wurde für die betroffenen
Versorgungsverträge einzeln in Höhe der
vertraglichen Leistungen ermittelt. Aufwendungen für
die Regulierung wurden in die Berechnung jeweils mit
einbezogen.
Für das in Rückdeckung gegebene
Pensionsfondsgeschäft wurden die Anteile der
Rückversicherer an den pensionsfondstechnischen
Rückstellungen gemäß den
Rückversicherungsverträgen ermittelt.
Die Berechnung der Deckungsrückstellung bei
versicherungsförmigen Versorgungsleistungen erfolgte
einzelvertraglich nach der prospektiven Methode unter
impliziter Berücksichtigung künftiger Kosten.
Die Deckungsrückstellung für
Versorgungsleistungen ohne versicherungsförmige
Garantie wurde einzelvertraglich nach einer retrospektiven
Methode berechnet. Die Deckungsrückstellung entspricht
dem Wert der zum Bilanzstichtag vorhandenen, den
Versorgungsverhältnissen zugeordneten
Vermögensgegenstände, wobei die Bewertung zum
Zeitwert erfolgte. Für Versorgungsverhältnisse im
Rentenbezug wurde eine Mindestdeckungsrückstellung
prospektiv ermittelt.
Die Deckungsrückstellung beinhaltet die
Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie
Zeiten und beitragsfreie Versorgungen. Die
Verwaltungskosten für beitragspflichtige Zeiten wurden
implizit berücksichtigt.
Bei der Bildung der konventionellen
Deckungsrückstellung für Pensionsfonds wurden
gegenüber den Versorgungsberechtigten eingegangene
Zinszusatzverpflichtungen nach § 341f Abs. 2 HGB
i.V.m. § 341 Abs. 4 HGB und § 23 Abs. 2 und Abs.
3 PFAV berücksichtigt (sogenannte Zinszusatzreserven).
Das Bundesfinanzministerium hat am 10. Oktober 2018 mit der
Dritten Verordnung zur Änderung von Verordnungen nach
dem Versicherungsaufsichtsgesetz die Vorgaben für die
Berechnung der Zinszusatzreserve im Geschäftsjahr
geändert. Die Änderung betrifft die Bestimmung
des Referenzzinses, der der Bemessung der Zinszusatzreserve
dient (sog. "Korridormethode"). Der maßgebliche
Referenzzins unter Anwendung der Korridormethode liegt zum
31. Dezember 2023 bei 1,57%. Dementsprechend wurde bei der
Ermittlung der Deckungsrückstellung für
Verträge mit einem höheren Rechnungszins für
die nächsten fünfzehn Jahre dieser Referenzzins
zu Grunde gelegt.
Für die Zinszusatzreserve für Rechnung und
Risiko der Generali Pensionsfonds AG ergab sich zum 31.
Dezember 2023 ein Aufwand in Höhe von -659 Tsd. €
(Vj. Ertrag i.H.v. 400 Tsd. €). Die Zinszusatzreserve
erreichte demzufolge per 31. Dezember 2023 eine Höhe
von 8.853 Tsd. € (Vj. 9.512 Tsd. €).
Aufgrund der steigenden Lebenserwartung der
Rentenversicherten hat die BaFin ab dem 1. Januar 2005 die
Verwendung neuer Sterbetafeln angeordnet. Diese Anordnung
erfordert insbesondere die Reseveauffüllung der
Verträge mit versicherungsförmiger Absicherung
des Langlebigkeitsrisikos, die nach der Sterbetafel DAV
1994 R kalkuliert sind. Der für die
Reserveauffüllung ermittelte Wert ist nicht niedriger
als der um neunzehn Zwanzigstel linear interpolierte Wert
zwischen der Deckungsrückstellung auf Basis der
Sterbetafel DAV 2004 R-Bestand und der
Deckungsrückstellung auf Basis der Sterbetafel DAV
2004 R-B20. Die Deckungsrückstellung wird für die
Reserveauffüllung nach der Sterbetafel DAV 2004 R mit
einer nach 50 Jahren beginnenden und 56 Jahren endenden
Trenddämpfung bewertet. Für die zu erwartende
Minderung der Verpflichtungen wegen Storno wird z.T. ein
vorsichtig bemessener Abschlag auf die
Reserveauffüllung vorgenommen.
| Rechnungszins in % | Ausscheideordnung | |
| Erlebnisfallrisiko | 3,25 / 2,75 | DAV 1994 R |
| 3,25 / 2,75 / 2,25 / 1,75 / 1,25 / 0,00 | DAV 2004 R | |
| 1,75 / 1,25 / 0,90 / 0,25 / 0,00 | DAV 2004 R Unisex | |
| 2,75 / 2,25 | PSR 2004 R | |
| Todesfallrisiko | 3,25 / 2,75 | Generali 2001 T |
| 2,25 | Generali 2006 T | |
| 2,25 | Generali 2008 T | |
| 1,75 | Generali 2010 T | |
| 1,75 / 1,25 / 0,00 | Generali 2012 T | |
| 1,75 / 1,25 / 0,90 / 0,00 | Generali 2012 T Unisex | |
| 2,75 / 2,25 | PSR 2004 R | |
| Invalidität | 3,25 / 2,75 | Generali 2001 I |
| 2,25 | Generali 2006 I | |
| 2,25 | Generali 2008 I | |
| 1,75 | Generali 2010 I | |
| 1,75 | Generali 2012 I | |
| 1,75 | Generali 2012 I Unisex | |
| 1,25 / 0,00 | Generali 2014 I | |
| 1,25 / 0,90 / 0,00 | Generali 2014 I Unisex | |
| 3,25 / 2,75 / 2,25 / 1,75 / 1,25 / 0,00 | DAV 1998 E | |
| 1,75 / 1,25 / 0,90 / 0,00 | DAV 1998 E Unisex | |
| 3,25 / 2,75 / 2,25 / 1,75 / 1,25 / 0,00 | DAV 2001 EM | |
| 1,75 / 1,25 / 0,90 / 0,00 | DAV 2001 EM Unisex |
| Rechnungszins in % | Ausscheideordnung | |
| Erlebnisfallrisiko | 3,10 bis 4,30 | DAV 2004 R |
| 0,25 bis 5,00 | Heubeck 2018 G /
Heubeck 2018 G modifiziert |
|
| 2,90 bis 4,00 | PSR 2004 R | |
| Todesfallrisiko | 1,95 | Generali 2005 T |
| 0,90 bis 5,00 | Heubeck 2018 G /
Heubeck 2018 G modifiziert |
|
| 2,90 bis 4,00 | PSR 2004 R |
Die Pensionsrückstellungen wurden nach § 253
HGB ermittelt. Als Bewertungsverfahren wurde die Projected
Unit Credit-Methode (PUC-Methode,
Anwartschaftsbarwertverfahren) angewandt. Die Ermittlung
der Rückstellung erfolgte unter Anwendung der
Richttafeln 2018 G von Heubeck unter Berücksichtigung
zukünftiger Einflussfaktoren, wie einer angemessenen
Renten- und Gehaltssteigerungsrate mit jeweils 2% bzw. 3%
und einer unternehmensindividuellen Fluktuationsrate. Es
wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB von der
Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Rückstellungen
mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten
durchschnittlichen Marktzinssatz zu bewerten, der sich bei
einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Im
Jahr 2016 wurde der § 253 HGB dahingehend angepasst,
dass der Zeitraum für die Durchschnittsbildung bei der
Ermittlung des HGB-Rechnungszinssatzes für die
Ermittlung von Pensionsrückstellungen von 7 auf 10
Jahre erhöht wurde. Der Unterschiedsbetrag aus der
Änderung des HGB-Rechnungszinses für die
Pensionsrückstellung als Unterschied zwischen dem
bilanziellen Ansatz der Pensionsrückstellungen auf
Basis des 10-Jahres-Durchschnitts und der Bewertung auf
Basis des 7-Jahres-Durchschnitts beläuft sich auf 7
Tsd. € (Vj. 38 Tsd. €). Zum 31. Dezember 2023
wird auf Basis der bis zum 31. Oktober 2023 (vorgezogener
Inventurstichtag) vorliegenden Daten ein prognostizierter
10-Jahres-Durchschnittszinssatz von 1,83% bzw. ein
prognostizierter 7-Jahres-Durchschnittszinssatz von 1,76%
berücksichtigt.
Da die Gesellschaft keine eigenen Mitarbeiter
beschäftigt, bestehen Pensionsverpflichtungen
ausschließlich gegenüber ehemaligen Mitarbeitern
und gegenüber ehemaligen Organmitgliedern der
Gesellschaft.
Saldierungsfähige Vermögensgegenstände,
die - wie z.B. verpfändete
Rückdeckungsversicherungen - die Anforderungen des
§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, wurden mit den
zugehörigen Versorgungsverpflichtungen saldiert.
Teilweise oder vollständig kongruent rückgedeckte
Pensionszusagen sind nach der Stellungnahme IDW RS HFA 30
in Verbindung mit dem Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB
1.021 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in
Deutschland e.V. wie eine wertpapiergebundene
Versorgungszusage zu bewerten. Für diese Zusagen ist
nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB als Soll-Wert der durch
die zugehörige Rückdeckungsversicherung kongruent
rückgedeckten Pensionsverpflichtung der beizulegende
Zeitwert der Rückdeckungsversicherung (Aktivwert)
angesetzt worden. Für einen gegebenenfalls
darüber hinaus gehenden, nicht rückgedeckten
Teilanspruch wurde der versicherungsmathematische Barwert
dieser voraussichtlichen Pensionsleistungen angesetzt.
Die Bewertung der Vermögensgegenstände
erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zum
beizulegenden Zeitwert, bei den bestehenden
Rückdeckungsversicherungen wurde der Aktivwert
angesetzt, den das Lebensversicherungsunternehmen
mitgeteilt hat. Der Aktivwert einer
Rückdeckungsversicherung entspricht dabei dem
geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zzgl.
unwiderruflich zugeteilter Überschussbeteiligungen.
Die Rückstellungen haben eine Laufzeit von unter
einem Jahr und wurden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den
Erfüllungsbeträgen bewertet.
| Bilanzwerte
1.1.2023 |
Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | Zuschreibungen | Abschreibungen | |
| Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | |
| Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen | ||||||
| B. II. und Beteiligungen | ||||||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 3.000 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Summe B. II. | 3.000 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| B. III. Sonstige Kapitalanlagen | ||||||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 50.100 | 2.706 | 0 | 2.000 | 0 | 576 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 78.855 | 1.485 | 0 | 650 | 0 | 0 |
| 4. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen | 3.072 | 0 | 0 | 85 | 51 | 0 |
| 8. Summe B. III. | 132.026 | 4.191 | 0 | 2.735 | 51 | 576 |
| Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von C. I. Arbeitnehmern und Arbeitgebern | ||||||
| 1. Fondsanteile | 490.927 | 62.201 | 0 | 52.719 | 41.311 | 683 |
| 3. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen | 206.082 | 9.431 | 0 | 20.765 | 3.821 | 1.584 |
| 5. Anlagestock Termingeld | 6.500 | 129 | 0 | 5.483 | 0 | 0 |
| 6. Summe C.I. | 703.508 | 71.761 | 0 | 78.967 | 45.133 | 2.267 |
| C. II. Sonstiges Vermögen | 5.458 | 324 | 0 | 3.091 | 0 | 0 |
| Summe C.I. und C.II. | 708.967 | 72.085 | 0 | 82.058 | 45.133 | 2.267 |
| insgesamt | 843.993 | 76.276 | 0 | 84.793 | 45.183 | 2.843 |
| Bilanzwerte
31.12.2023 |
|
| Tsd. € | |
| Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen | |
| B. II. und Beteiligungen | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 3.000 |
| 5. Summe B. II. | 3.000 |
| B. III. Sonstige Kapitalanlagen | |
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 50.229 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 79.690 |
| 4. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen | 3.038 |
| 8. Summe B. III. | 132.957 |
| Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von C. I. Arbeitnehmern und Arbeitgebern | |
| 1. Fondsanteile | 541.038 |
| 3. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen | 196.985 |
| 5. Anlagestock Termingeld | 1.146 |
| 6. Summe C.I. | 739.169 |
| C. II. Sonstiges Vermögen | 2.691 |
| Summe C.I. und C.II. | 741.860 |
| insgesamt | 877.817 |
Die Zeitwerte der zu fortgeführten
Anschaffungskosten bilanzierten Ausleihungen an verbundene
Unternehmen wurden mittels der Discounted Cash Flow-Methode
ermittelt. Als Grundlage der Bewertung dienten dabei
Swapzinssätze unter Berücksichtigung der
Restlaufzeit der Anlage, der Kreditqualität des
Emittenten, des Liquiditätsrisikos sowie des
emissionsabhängigen Kreditzu- oder -abschlags.
Hinsichtlich der Inhaberschuldverschreibungen, Aktien
und Anteile oder Aktien an Investmentvermögen richtete
sich der Zeitwert der börsengängigen Titel nach
den Börsenkursen zum Bewertungsstichtag und derjenige
der nicht börsenfähigen Anteile oder Aktien an
Investmentvermögen grundsätzlich nach den
Rücknahmepreisen zum Bewertungsstichtag.
Hinsichtlich der Verträge bei
Lebensversicherungsunternehmen entspricht der Zeitwert dem
Aktivwert.
| Buchwert 1 | Zeitwert | |
| 31.12.2023 | 31.12.2023 | |
| Tsd. € | Tsd. € | |
| II . Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 3.000 | 2.953 |
| Summe II. | 3.000 | 2.953 |
| III . Sonstige Kapitalanlagen | ||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 50.229 | 44.748 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 79.690 | 66.041 |
| 4. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen | 3.038 | 3.038 |
| Summe III. | 132.957 | 113.828 |
| Insgesamt | 135.957 | 116.781 |
Hinsichtlich der Abschreibungsmodalitäten wird auf
die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.
Folgende Finanzanlagen werden über ihrem
beizulegenden Zeitwert ausgewiesen:
| Buchwert | Zeitwert | |
| 31.12.2023 | 31.12.2023 | |
| Tsd. € | Tsd. € | |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 3.000 | 2.953 |
| Beteiligungen | 0 | 0 |
| Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 |
Wir gehen davon aus, dass es sich lediglich um
vorübergehende Wertminderungen handelt.
Bei den Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen
mit einem Buchwert von 41.635 Tsd. € (Zeitwert 36.796
Tsd. €) erfolgte die Bestimmung einer ggf. dauerhaften
Wertminderung auf Basis einer Durchschau. Zu den Details
unserer Bewertungsmethoden verweisen wir auf die
Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden zu den
jeweiligen Bilanzposten.
Folgende Finanzanlagen werden über ihrem
beizulegenden Zeitwert ausgewiesen:
| Buchwert | Zeitwert | |
| 31.12.2023 | 31.12.2023 | |
| Tsd. € | Tsd. € | |
| Anteile oder Aktien an Investmentvermögen | 50.229 | 44.748 |
| Buchwert | Zeitwert | |
| 31.12.2023 | 31.12.2023 | |
| Tsd. € | Tsd. € | |
| Staaten und staatsnahe Unternehmen Euroraum | 29.795 | 23.692 |
| Staaten und staatsnahe Unternehmen Nicht- Euroraum | 9.519 | 7.856 |
| Unternehmen | 38.907 | 32.917 |
Wir gehen davon aus, dass es sich lediglich um
vorübergehende Wertminderungen handelt. Bei den
Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen mit einem
Buchwert von 50.361 Tsd. € (Zeitwert 44.748 Tsd.
€) erfolgte die Bestimmung einer ggf. dauerhaften
Wertminderung auf Basis einer Durchschau. Zu den Details
unserer Bewertungsmethoden verweisen wir auf die
Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden zu den
jeweiligen Bilanzposten.
Angaben zu Anteilen oder Aktien an
Investmentvermögen mit einem Anteilsbesitz von mehr
als 10%
| Buchwert | Marktwert | Differenz | Ausschüttung 2023 | Tägliche Rückgabe möglich | Unterlassene Abschreibungen | |
| (BW) | (MW) | (MW - BW) | ||||
| 31.12.2023 | 31.12.2023 | |||||
| Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | ||
| Rentenfonds | ||||||
| GID-Fonds GPRET 1) 2) | 41.635 | 36.796 | -4.839 | 757 | ja | -4.839 |
1) Bestimmung der unterlassenen Abschreibung auf
Basis einer Durchschau.
2) Bestimmung der unterlassenen Abschreibung auf
Basis qualitativer Prüfung.
Bei den Investmentvermögen mit einem Anteilsbesitz
von mehr als 10%, bei denen der Buchwert über dem
Marktwert liegt, gehen wir davon aus, dass es sich
lediglich um eine vorübergehende Wertminderung
handelt. Zu den Details unserer Bewertungsmethoden
verweisen wir auf die Bilanzierungs-, Bewertungs- und
Ermittlungsmethoden zu den jeweiligen Bilanzposten.
Die sonstigen Kapitalanlagen dienen der Bedeckung
pensionsfondstechnischer Rückstellungen, der
Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitgebern sowie der
gutgeschriebenen Überschussanteile.
Diese Anlagen (Kapitalanlagen des
Sicherungsvermögens D2, D3, D4 und D5) werden zur
Bedeckung der pensionsfondstechnischen Rückstellungen
entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko
von Arbeitnehmern und Arbeitgebern herangezogen. Die
jeweiligen Anlagestrategien werden im Lagebericht,
Abschnitt Kapitalanlagen, näher beschrieben.
Die Sicherungsvermögen D2, D3, D4 und D5 bestehen
aus Anteilen an Investmentvermögen,
Rückdeckungsversicherungsverträgen und anderen
Anlagewerten. Sie sind im Einzelnen in folgender Tabelle
dargestellt:
| ISIN | Bilanzwert | Anteile | |
| 31.12.2023 | 31.12.2023 | ||
| Tsd. € | Stück | ||
| Spezialfonds gesamt | 285.675 | 2.736.112 | |
| BPT2-Fonds | DE000A1XDYP0 | 127.773 | 1.294.824 |
| CPP-UI-Fonds | DE000A14UU95 | 51.474 | 437.708 |
| FT GPRET Multiflex FSM | DE000A0YCBL9 | 7.020 | 53.113 |
| GIAM-Fonds GPRET | DE000A0YDKE3 | 2.101 | 21.306 |
| GIAM-Fonds GPRET IKK | DE000A0YDKG8 | 767 | 12.093 |
| GIAM-Fonds GPRET MultiFlex | DE000A0YDKH6 | 6.433 | 45.090 |
| GIAM-Fonds GPRET Multiflex II | DE000A1H73Q6 | 13.607 | 92.260 |
| MI-FONDS G98 EUR dis. | DE000A2PPJN4 | 15.079 | 102.039 |
| MI-FONDS G99 EUR dis. | DE000A2PPJP9 | 61.418 | 677.679 |
| Publikumsfonds gesamt | 161.847 | 4.603.094 | |
| abrdn SICAV I - abrdn Diversified Growth Fund A EUR acc | LU1402171232 | 11.573 | 934.565 |
| di exclusive Linus global | DE000A2DKRQ7 | 40.777 | 364.277 |
| DWS SDG Multi Asset Dynamic LC EUR acc. | DE0009848010 | 419 | 5.109 |
| Fidelity Funds SICAV-Global Multi Asset Income Fd A EUR acc. | LU1116430247 | 17.492 | 1.261.106 |
| Flossbach von Storch FCP - Multiple Opportunities II IT acc. | LU1038809049 | 3.687 | 20.953 |
| Flossbach von Storch FCP-Multi Asset-Balanced IT EUR acc | LU1245470676 | 485 | 3.614 |
| Generali Geldmarkt Euro | DE0005317705 | 981 | 16.408 |
| Generali Komfort Balance EUR dis. | LU0100842029 | 1.405 | 19.566 |
| Generali Komfort Wachstum EUR dis | LU0100846798 | 5.343 | 71.637 |
| Generali Smart Funds SICAV-Fidelity World Fund GX EUR Acc | LU1718711820 | 832 | 6.431 |
| Generali Smart Funds SICAV-Premium Flexible Bond GX EUR acc. | LU1580343520 | 57 | 632 |
| Generali Smart Funds SICAV-Serenity GX EUR acc | LU1580344411 | 91 | 878 |
| GIS - Euro Bond DX EUR acc | LU0145476817 | 668 | 4.015 |
| GSF SICAV - GSMART GENERAtion Plus class GX EUR acc. | LU1718711077 | 151 | 1.121 |
| GSF SICAV - JP Morgan Global Macro Opportunities GX EUR acc. | LU1580343108 | 706 | 7.302 |
| GSF SICAV - Responsible Chance G EUR acc | LU2388087400 | 115 | 1.076 |
| GSF SICAV - Responsible Protect 90 GX EUR acc | LU2413638649 | 14 | 135 |
| HAL Euro Corporate Hybrid Bonds IA EUR dis. | DE000A1110K2 | 27 | 286 |
| HAL Nachhaltigkeitsfonds Stiftungen IA EUR dis | DE000A0JELN1 | 5.509 | 53.335 |
| HAL Sustainable Euro Bonds IA EUR dis | DE0002605078 | 572 | 4.275 |
| HAL Sustainable Euro IG Corporate Bonds IA EUR dis | DE000A0RLE89 | 624 | 4.666 |
| iSharesIII PLC-iShares
Core Glob.Agg.Bond UCITS ETF
EUR acc |
IE00BDBRDM35 | 231 | 48.661 |
| La Francaise Systematic ETF-Dachfonds P | DE0005561674 | 313 | 19.679 |
| La Francaise Systematic European Equities Europe R | DE0009763201 | 360 | 3.793 |
| La Francaise Systematic Multi Asset All. Inh.-Ant. R EUR dis | DE0009763235 | 558 | 4.616 |
| LBBW Multi Global I | DE000A1H7250 | 837 | 6.670 |
| Nordea 1 SICAV-Stable Return Fund BP-EUR | LU0227384020 | 24.865 | 1.420.066 |
| Stadtsparkasse Düsseldorf NRW-Fonds AK I EUR | DE0006636475 | 85 | 1.405 |
| Stadtsparkasse Düsseldorf Top-Return | DE000A0NBG18 | 1.500 | 10.927 |
| Stadtsparkasse Düsseldorf Top-Substanz | DE000A0NBG59 | 749 | 6.815 |
| Sycomore L/S Opportunities FCP R EUR Cap | FR0010363366 | 23.522 | 73.121 |
| WI Corporate Bonds fix ESG Inh.Anteilklasse 1 EUR dis. | DE000A0NA748 | 567 | 5.648 |
| WI Global Challenges Index-Fonds Inhaber-Anteile 1 EUR dis | DE000A0LGNP3 | 678 | 2.484 |
| WI Immobilienaktien America ESG TX Inh. Ant. 1 EUR dis | DE000A1W89S7 | 152 | 966 |
| WI Immobilienaktien EMEA ESG TX Inh. Anteile 1 EUR dis | DE000A1W89R9 | 141 | 1.576 |
| WI Sustainable Emerging Markets Bonds Inh.Ant. EUR dis. | DE000A0J33B0 | 623 | 8.364 |
| Xtrackers II - Xtrackers II ESG EUR Corporate Bond UCITS ETF | LU0484968812 | 72 | 508 |
| Xtrackers II Global Government Bond UCITS ETF 1C -EUR H | LU0378818131 | 1.765 | 8.473 |
| Xtrackers Stoxx Europe 600 UCITS ETF 1C | LU0328475792 | 9.611 | 83.283 |
| Xtrackers(IE)PLC-Xtrackers MSCI AC World UCITS ETF 1C acc. | IE00BGHQ0G80 | 3.692 | 114.652 |
| Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen | 31.903 | ||
| Einlagen bei Kreditinstituten | 816 | ||
| Vorausgezahlte Renten | 2.816 | ||
| Sicherungsvermögen D2 | 483.056 | 7.339.206 | |
| Publikumsfonds gesamt | 46.380 | 698.684 | |
| Allianz Euro Cash A EUR dis. | LU0052221412 | 0 | 10 |
| Ampega Rendite Rentenfonds EUR | DE0008481052 | 7.390 | 368.773 |
| Amundi Idx Sol.-Amundi I. MSCI Em. Mrkts UCITS ETF C EUR acc | LU1681045370 | 148 | 32.724 |
| DWS Invest II SICAV - Global Equity High Conviction Fund FC | LU0826453069 | 11.378 | 36.751 |
| DWS Top Dividende LD EUR dis. | DE0009848119 | 3.716 | 28.509 |
| Fidelity Funds SICAV - European Growth Fund A (EUR) | LU0048578792 | 2.124 | 121.372 |
| Generali AktivMix Ertrag | DE0004156302 | 689 | 11.117 |
| Generali Geldmarkt Euro | DE0005317705 | 3 | 54 |
| Generali Komfort Balance EUR dis. | LU0100842029 | 277 | 3.861 |
| Generali Komfort Dynamik Europa EUR dis | LU0100847093 | 983 | 12.595 |
| Generali Komfort Wachstum EUR dis | LU0100846798 | 1.662 | 22.284 |
| GIS - Euro Bond DX EUR acc | LU0145476817 | 3.549 | 21.334 |
| GIS - Euro Short Term Bond DX EUR acc. | LU0145485214 | 3.390 | 26.528 |
| iShares Core DAX UCITS ETF (DE)EUR (Acc) | DE0005933931 | 1 | 7 |
| iShares eb.rexx Government Germany UCITS ETF (DE) EUR | DE0006289465 | 1 | 11 |
| iShares Euro Corporate Bond Large Cap UCITS ETF EUR (Dist) | IE0032523478 | 1 | 12 |
| iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF [DE] | DE0002635307 | 1 | 20 |
| JPMorgan Inv. Funds SICAV - JPM Global Balanced A EUR acc. | LU0070212591 | 10.333 | 4.998 |
| Lyxor Inx Fd SICAV-Lyxor
Core Stoxx Eur.600 (DR) ETF
EUR acc |
LU0908500753 | 377 | 1.730 |
| Multi Units France SICAV-Lyxor MSCI World UCITS ETF D EUR | FR0010315770 | 2 | 6 |
| Xtrackers MSCI World ESG UCITS ETF 2C EUR hedged acc | IE00BMY76136 | 354 | 5.988 |
| Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen | 2.014 | ||
| Einlagen bei Kreditinstituten | 201 | ||
| Sicherungsvermögen D3 | 48.595 | 698.684 | |
| Publikumsfonds gesamt | 47.136 | 720.553 | |
| abrdn SICAV I - abrdn Diversified Growth Fund A EUR acc | LU1402171232 | 107 | 8.680 |
| di exclusive Linus global | DE000A2DKRQ7 | 191 | 1.706 |
| Fidelity Funds SICAV-Global Multi Asset Income Fd A EUR acc. | LU1116430247 | 20 | 1.420 |
| Flossbach von Storch FCP - Multiple Opportunities II IT acc. | LU1038809049 | 135 | 770 |
| FT GPRET MultiFlex FSM | DE000A0YCBL9 | 473 | 3.578 |
| Generali Geldmarkt Euro | DE0005317705 | 153 | 2.561 |
| Generali Komfort Balance EUR dis. | LU0100842029 | 18.065 | 251.532 |
| Generali Komfort Wachstum EUR dis | LU0100846798 | 84 | 1.130 |
| Generali Smart Funds SICAV-Fidelity World Fund GX EUR Acc | LU1718711820 | 60 | 464 |
| Generali Smart Funds SICAV-Serenity GX EUR acc | LU1580344411 | 25 | 238 |
| GIAM-Fonds GPRET IKK | DE000A0YDKG8 | 19.454 | 306.596 |
| GIAM-Fonds GPRET MultiFlex | DE000A0YDKH6 | 135 | 947 |
| GIAM-Fonds GPRET Multiflex II | DE000A1H73Q6 | 849 | 5.754 |
| GIS - Euro Bond DX EUR acc | LU0145476817 | 143 | 861 |
| GIS - Euro Future Leaders DX EUR | LU0300507034 | 177 | 1.111 |
| GSF SICAV - JP Morgan Global Macro Opportunities GX EUR acc. | LU1580343108 | 48 | 500 |
| Nordea 1 SICAV-Stable Return Fund BP-EUR | LU0227384020 | 1.201 | 68.602 |
| Pension Invest Plus(R) I | DE000A2AQZZ4 | 5.299 | 51.660 |
| Xtrackers Stoxx Europe 600 UCITS ETF 1C | LU0328475792 | 161 | 1.396 |
| Xtrackers(IE)PLC-Xtrackers MSCI AC World UCITS ETF 1C acc. | IE00BGHQ0G80 | 356 | 11.047 |
| Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen | 19.326 | ||
| Einlagen bei Kreditinstituten | 129 | ||
| Vorausgezahlte Renten | 226 | ||
| Sicherungsvermögen D4 | 66.817 | 720.553 | |
| Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen | 143.741 | ||
| Sicherungsvermögen D5 | 143.741 | ||
| Sonstiges Vermögen | -350 | ||
| Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern | 741.860 |
Die sonstigen Forderungen beinhalten
Steuererstattungsansprüche in Höhe von 397 Tsd.
€ (Vorjahr: 328 Tsd. €).
In den anderen Vermögensgegenständen sind
vorausgezahlte Renten und Leistungen in Höhe von 420
Tsd. € (Vorjahr: 995 Tsd. €) enthalten. Des
Weiteren sind Anteile an Rückdeckungsversicherungen
aufgrund der Illiquidität der Kapitalanlage für
Kostenentnahmen in Höhe von 107 Tsd. € (Vorjahr:
114 Tsd. €) ausgewiesen.
| Gezeichnetes
Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | |||
| Gesetzliche Rücklage |
Satzungsmäßige
Rücklagen |
Andere Gewinnrücklagen | |||
| Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | |
| Stand 1.1.2023 | 5.100 | 5.998 | 510 | 0 | 836 |
| Einstellungen aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Entnahmen im Geschäftsjahr | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Einstellungen aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2023 | 5.100 | 5.998 | 510 | 0 | 836 |
Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert
5.100 Tsd. € und ist voll eingezahlt. Es ist in
102.000 auf den Namen lautende Stückaktien eingeteilt,
die allein von der Generali Deutschland AG, München,
gehalten werden.
Im Jahr 2017 hat die Generali Pensionsfonds AG drei
konzerninterne, nachrangige Darlehen in Höhe von
zusammen 2.730 Tsd. € aufgenommen. Die Laufzeit der
Darlehen beträgt 10 Jahre. Im Passivposten C. sind
zudem abgegrenzte Zinsen in Höhe von 55 Tsd. €
enthalten.
Bei der Überschussbeteiligung der
Versorgungsberechtigten handelt es sich um
erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung.
| 2023 | 2022 | |
| Tsd. € | Tsd. € | |
| Stand am 1. Januar | 1.536 | 936 |
| Entnahme für zugeteilte Überschussanteile des Geschäftsjahres | 2 | 2 |
| Zuführung aus dem Bruttoüberschuss des Geschäftsjahres | 450 | 602 |
| Stand am 31. Dezember | 1.984 | 1.536 |
| Von der Rückstellung am 31. Dezember entfallen auf: | ||
| a) bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte laufende Überschussanteile | 0 | 0 |
| b) bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Schlussüberschussanteile und Schlusszahlungen | 7 | 1 |
| c) bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge für die Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven | 0 | 0 |
| d) bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge zur Beteiligung an Bewertungsreserven (ohne Beträge nach c) | 0 | 0 |
| e) den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Gewinnrenten zurückgestellt wird | 0 | 0 |
| f) den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Schlussüberschussanteilen und Schlusszahlungen zurückgestellt wird | 27 | 30 |
| g) den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung der Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven zurückgestellt wird | 0 | 0 |
| h) den ungebundenen Teil | 1.949 | 1.505 |
Die prospektiv zu ermittelnde Deckungsrückstellung
gemäß § 17 Abs. 2 Satz 2 RechPensV
beläuft sich auf 462.844 Tsd. € (Vorjahr: 460.426
Tsd. €).
Im Geschäftsjahr erfolgte eine Saldierung von
Deckungsvermögen und Pensionsverpflichtungen nach
§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Der Zeitwert des verrechneten
Deckungsvermögens belief sich zum 31. Dezember 2023
auf 26 Tsd. €. Der Zeitwert entspricht dem Aktivwert
der Rückdeckungsversicherung. Die Rückstellung
der abgedeckten Pensionsverpflichtungen betrug zum 31.
Dezember 2023 26 Tsd. €. In der Gewinn- und
Verlustrechnung wurden keine Erträge mit Aufwendungen
gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert.
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| Tsd. € | Tsd. € | |
| Jahresabschluss- und Prüfungskosten | 98 | 104 |
| Prozesskosten | 37 | 63 |
| Anderes | 7 | 5 |
| Summe | 142 | 171 |
Dieser Bilanzposten enthält im Wesentlichen
Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitgebern aus
vorausempfangenen Beiträgen in Höhe von 1.937
Tsd. € (Vorjahr: 1.474 Tsd. €) und aus noch nicht
zugeteilten Beträgen aus Fonds- und
Dividendenausschüttungen sowie aus offenen
Kapitalertragssteuererstattungen in Höhe von 1.509
Tsd. € (Vorjahr: 1.766 Tsd. €). Das Guthaben der
Versorgungsberechtigten aus verzinslich angesammelten
Überschussanteilen belief sich zum Bilanzstichtag auf
182 Tsd. € (Vorjahr: 228 Tsd. €), wovon 182 Tsd.
€ (Vorjahr: 228 Tsd. €) auf Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von über fünf Jahren
entfielen.
| 2023 | 2022 | |
| Tsd. € | Tsd. € | |
| Gliederung für das selbst abgeschlossene Pensionsfondsgeschäft | ||
| aa) gebuchte Bruttobeiträge aus: | ||
| laufenden Beiträgen | 2.853 | 3.139 |
| Einmalbeiträgen | 30.600 | 80.893 |
| Summe | 33.453 | 84.032 |
| bb) gebuchte Bruttobeiträge untergliedert nach: | ||
| ohne Gewinnbeteiligung | 4.866 | 5.077 |
| mit Gewinnbeteiligung | 28.587 | 78.954 |
| Summe | 33.453 | 84.032 |
| cc) gebuchte Bruttobeiträge untergliedert nach: | ||
| beitragsbezogenen Pensionsplänen | 6.179 | 7.250 |
| leistungsbezogenen Pensionsplänen | 27.274 | 76.781 |
| Summe | 33.453 | 84.032 |
| 2023 | 2022 | |
| Tsd. € | Tsd. € | |
| Verdiente Beiträge des Rückversicherers | 3.752 | 4.228 |
| - Anteile des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für Versorgungsfälle | 7.393 | 7.478 |
| Anteile des
Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen
für den Pensionsfonds
- betrieb |
78 | 97 |
| Zwischensumme | -3.720 | -3.347 |
| + Veränderung des Anteils der Rückversicherer an der Brutto-Deckungsrückstellung | 1.977 | 1.084 |
| Rückversicherungssaldo | -1.743 | -2.262 |
In der Veränderung des Anteils der
Rückversicherer an der
Brutto-Deckungsrückstellung ist ein Ertrag aus
Portefeuilleaustritt in Höhe von 196 Tsd. €
(Vorjahr: 190 Tsd. €) enthalten.
Von den laufenden Erträgen aus anderen
Kapitalanlagen entfielen 2.039 Tsd. € (Vorjahr: 2.227
Tsd. €) auf die Kapitalanlagen für Rechnung und
Risiko der Generali Pensionsfonds AG und 1.152 Tsd. €
(Vorjahr: 519 Tsd. €) auf das Vermögen für
Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
(Sicherungsvermögen D2, D3, D4 und D5).
Erträge aus Zuschreibungen in Höhe von 51 Tsd.
€ (Vorjahr: 56 Tsd. €) ergaben sich aus
Verträgen bei Lebensversicherungsunternehmen, die zur
Deckung von Verpflichtungen gegenüber den
Versorgungsberechtigten eingegangen werden.
Die Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen
resultierten in Höhe von 1.360 Tsd. € (Vorjahr:
11 Tsd. €) aus dem Abgang von Vermögen für
Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
Für die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko
der Generali Pensionsfonds AG fielen Abgangsgewinne von 8
Tsd. € (Vorjahr: 0) an.
Die laufenden Aufwendungen für die Verwaltung aller
Kapitalanlagen beliefen sich auf 293 Tsd. € (Vorjahr:
331 Tsd. €).
Für die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko
der Generali Pensionsfonds AG betrugen die Abschreibungen
576 Tsd. € (Vorjahr: 1.793 Tsd. €) und Verluste
aus dem Abgang fielen wie im Vorjahr nicht an. Aus dem
Abgang von Vermögen für Rechnung und Risiko von
Arbeitnehmern und Arbeitgebern ergaben sich Verluste in
Höhe von 340 Tsd. € (Vorjahr: 3.961 Tsd. €).
Die nach den Fondsbedingungen direkt zu verrechnenden
Kosten der Fonds sind in der jeweiligen Wertermittlung der
Fonds enthalten. Die verrechneten Kostensätze
entsprechen den für institutionelle Anleger
üblichen Sätzen. Alle Investmentanteilscheine
werden ohne Ausgabeaufschlag erworben.
Hier sind im Wesentlichen Depotzinsen auf die
Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückversicherung
gegebenen Pensionsfondsgeschäft in Höhe von 997
Tsd. € (Vorjahr: 83 Tsd. €) ausgewiesen.
Die sonstigen Erträge enthalten
Bestandspflegeprovisionen in Höhe von 699 Tsd. €
(Vorjahr: 723 Tsd. €) sowie Zinserträge in
Höhe von 171 Tsd. € (Vorjahr: 19 Tsd. €).
Provisionen und sonstige Bezüge der
Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
| 2023 | 2022 | |
| Tsd. € | Tsd. € | |
| Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft | 574 | 991 |
| Löhne und Gehälter | 0 | 0 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | -6 | 8 |
| Aufwendungen gesamt | 568 | 999 |
Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands,
einschließlich des ausgeübten Berufs, sind am
Anfang dieses Berichts aufgeführt.
Im Geschäftsjahr haben die Mitglieder des
Aufsichtsrats keine Bezüge erhalten.
Der Vorstand ist in weiteren Gesellschaften der Generali
Gruppe tätig und erhält von der Generali
Pensionsfonds AG keine Bezüge. Für
Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren
Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen wurden
232 Tsd. € zurückgestellt
Den Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands
wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt. Zu
ihren Gunsten bestehen keine Haftungsverhältnisse.
Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen
Mitarbeiter.
Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers aufgeteilt
nach Leistungsarten wird im Konzernabschluss der
Assicurazioni Generali S.p.A. angegeben.
Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der
Assicurazioni Generali S.p.A. (Triest/Italien). Die
Assicurazioni Generali S.p.A. erstellt einen
Konzernabschluss nach International Financial Reporting
Standards (IFRS) für die gesamte Generali Gruppe. Sie
hinterlegt ihn an ihrem Geschäftssitz und reicht ihn
beim italienischen Handelsregister ein.
Zwischen der Generali Deutschland AG als herrschendem
Unternehmen und uns besteht ein Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag.
Es bestehen keine Haftungsverhältnisse, sonstigen
finanziellen Verpflichtungen und andere nicht in der Bilanz
enthaltene Geschäfte.
Die Generali Pensionsfonds AG ist Mitglied im
Pensions-Sicherungs-Verein VVaG, Köln (PSVaG). Die
Aufwendungen für Beiträge an den PSVaG betrugen
0,6 Tsd. € (Vorjahr: 0,2 Tsd. €).
Am 27.12.2023 wurde das Gesetz zur Gewährleistung
einer globalen Mindestbesteuerung für
Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG) im
Bundessteuerblatt veröffentlicht. Es soll eine
effektive Mindestbesteuerung von Unternehmensgewinnen in
Höhe von 15% sicherstellen, unabhängig davon in
welchen Ländern diese Gewinne angefallen sind
(Bekämpfung sogenannter Steueroasen). Wird diese
effektive Steuerlast nicht bereits durch die Anwendung der
weiterhin gültigen nationalen steuerlichen
Vorschriften (in Deutschland z.B. des
Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuergesetzes)
erreicht, wird eine Ergänzungssteuer erhoben. Das
Gesetz ist erstmals auf das Geschäftsjahr 2024
anzuwenden und hat keine Auswirkung auf den Jahresabschluss
2023.
Als Teil der Generali Group unterliegt unsere
Gesellschaft den Regelungen der globalen
Mindestbesteuerung. Im Rahmen eines internationalen
Projektes legen wir die Grundlagen, um deren Anforderungen
zu erfüllen (u.a. Steuererklärungspflichten).
Weil die Bemessungsgrundlage für die globale
Mindestbesteuerung von der weiterhin gültigen
nationalen Steuerbemessungsgrundlage abweicht, können
gegenwärtig keine quantitativen Aussagen getroffen
werden.
Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach
dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
Frankfurt am Main, 7. Februar 2024
Der Vorstand
| Mathias Endres | Dr. Thorsten Fischer | Jens von Waldenfels |
| (Vorsitzender) |
Die Zuteilung von Überschüssen richtet sich
nach den Festlegungen in den Pensionsplänen, die den
abgeschlossenen Pensionsfondsverträgen zugrunde
liegen.
Für Pensionsfondsverträge gemäß
Pensionsplan für die Beitragszusage mit
Mindestleistung (PR10, PR20, PF10) und für
Pensionsfondsverträge gemäß Pensionsplan
für Leistungszusagen LR01 werden auf Rechnung und
Risiko der Arbeitnehmer und Arbeitgeber
Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Die aus
diesen Rückdeckungsversicherungen entstehenden
Überschüsse werden den Arbeitnehmern bzw.
Arbeitgebern gemäß den Regelungen im
Pensionsfondsvertrag gutgeschrieben. Erträge aus der
ergänzenden Anlage in Investmentfondsanteilen stehen
den Arbeitnehmern bzw. Arbeitgebern unmittelbar zu. Durch
diese Vorgehensweise ist die angemessene Beteiligung an den
Überschüssen sichergestellt. Das gilt analog auch
für Zusatzversorgungen entsprechend der
Ergänzungspläne zu den beiden genannten
Pensionsplänen. Eine Beteiligung darüber hinaus
an den Überschüssen der Generali Pensionsfonds AG
ist nicht vorgesehen.
Für Pensionsfondsverträge gemäß
Pensionsplan für Beitragszusage mit Mindestleistung
BZ1/BZ2 und Pensionsplan für Leistungszusage LZ1
werden den Versorgungsberechtigten laufende
Überschussanteile aus Zinsüberschuss
beziehungsweise Risikoüberschuss zugeteilt.
Versorgungen mit AD-Tarifen erhalten neben den laufenden
Überschussanteilen einen Schlussüberschuss in
Höhe von 20% der verzinslichen Ansammlung aus
Zinsüberschüssen.
Für Pensionsfondsverträge der ehemaligen
Volksfürsorge Pensionsfonds AG werden
Rückdeckungsversicherungen bei der Proxalto
Lebensversicherung AG abgeschlossen. Die aus diesen
Rückdeckungsversicherungen entstehenden
Überschüsse werden in vollem Umfang an die
Versorgungsberechtigten weitergegeben. Die
Schlussüberschussbeteiligung für die Versorgungen
der ehemaligen Volksfürsorge Pensionsfonds AG bleibt
auf dem individuell Ende 2009 erreichten Stand eingefroren.
Für Pensionsfondsverträge gemäß der
Pensionspläne für Leistungszusagen
MultiFlexPensionPlan, LZ2/LZ2G und LZ3 werden
Kapitalanlagen - mit der im nächsten Absatz benannten
Ausnahme - auf Rechnung und Risiko der Arbeitgeber
getätigt. Alle Erträge aus diesen Kapitalanlagen
stehen den Arbeitgebern unmittelbar zu. Für den LZ3
sind Überschüsse auf die
rechnungsmäßigen Kosten zur Absicherung des
Langlebigkeitsrisikos im Falle von dessen unbedingter
Übernahme deklariert. Für die Pensionspläne
LZ2/LZ2G und den MultiFlexPensionsPlan sind keine
Überschüsse deklariert.
Die Ausnahme betrifft Versorgungen, die innerhalb des
Pensionsplanes LZ3 versicherungsförmig
fortgeführt werden. Die speziell für diesen Zweck
vorgesehenen Tarife lassen eine Überschussbeteiligung
auf das Deckungskapital zu, die aktuell jedoch nicht
deklariert ist.
Verzinslich angesammelte Überschussanteile werden
im Jahr 2024 mit 0,00% verzinst.
Die Beteiligung an den Überschüssen aus
Risiko, Kosten und dem sonstigen Ergebnis der Generali
Pensionsfonds AG werden für das Kalenderjahr 2024
gemäß folgender Tabelle deklariert.
| Pensionsplan | Gewinnverband/
Status |
Tarife | Bezugsgröße | Überschussanteil | Wartezeit in
Jahren |
| Pensionsplan
FL01 und Ergänzungspläne |
8G | FL01 | Entnahmen für Verwaltungskosten aus der Deckungsrückstellung | 0% | 1 |
| - MultiFlex
Pensionsplan - |
8H anwartschaftlich | FH01, FH04 | Kosten für Todesfallabsicherung | 0% | 1 |
| 8I anwartschaftlich | FI0B | Kosten für Invaliditätsabsicherung | 0% | 1 | |
| Pensionsplan
LZ3 und Ergänzungspläne |
CG, FG | FL01, FLA1, FLB1,
FLC1, FLK1, FLR1 |
Entnahmen für Verwaltungskosten aus der Deckungsrückstellung | 0% | 1 |
| CH, FH
anwartschaftlich |
FH01, FHA1, FHB1,
FH03, FHA3, FHB3, FH04, FHA4, FHB4, FW01, FW03, FW04 |
Kosten für Todesfallabsicherung | 0% | 1 | |
| CI, FI
anwartschaftlich |
FBLB, FBLE, FBLS,
FBLT, FI0B, FIAB, FI0E, FIAE, FI0S, FIAS, FI0T, FIAT |
Kosten für Invaliditätsabsicherung | 0% | 1 | |
| CG, CH, FG, FH
Leistungsbezug |
FLA1,
FGA1, FGA3, FGA4, FHA1, FHA3, FHA4 |
Kosten der Absicherung des Risikos Langlebigkeit | 50% | 0 | |
| CG, CH, CI, FG, FH,
FI Leistungsbezug |
FLB1,
FGB1, FGB3, FGB4, FHB1, FHB3, FHB4, FIAB, FIAE, FIAS, FIAT |
Kosten der Absicherung des Risikos Langlebigkeit | 0% | ||
| FG, FI | VL01, VLK1, VLR1,
VIAB, VIAS, VV01, VK0A, VK0R, VKRR |
Deckungskapital | 0% | 1 | |
| Pensionspläne
BZ1/BZ2 und LZ1 |
anwartschaftlich | AD-Tarif
(Tarifwerk 2002) |
Deckungskapital | 0,00% | 0 |
| AD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006) |
Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| AD-Tarif
(Tarifwerk 2007) |
Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| AD-Tarif
(Tarifwerke 2012/2013) |
Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| WD-, VD-Tarif (Tarifwerk 2002) | Deckungskapital | 0,00% | 0 | ||
| WD-, VD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006) |
Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| WD-, VD-Tarif (Tarifwerk 2007) | Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| BD-, RD-Tarif (Tarifwerk 2002) | Risikobeitrag (bei
Einmalbeitragsgeschäft) Laufender Jahresbeitrag ohne Ratenzuschlag (sonst) |
0% | 0 | ||
| Deckungskapital | 0,00% | 0 | |||
| BD-, RD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006) |
Risikobeitrag (bei
Einmalbeitragsgeschäft) Laufender Jahresbeitrag ohne Ratenzuschlag (sonst) |
0% | 1 | ||
| Deckungskapital | 0% | 1 |
| Pensionsplan | Gewinnverband/
Status |
Tarife | Bezugsgröße | Überschussanteil | Wartezeit in
Jahren |
| BD-, RD-Tarif
(Tarifwerk 2007) |
Risikobeitrag (bei
Einmalbeitragsgeschäft) Laufender Jahresbeitrag ohne Ratenzuschlag (sonst) |
0% | 1 | ||
| Deckungskapital | 0,00% | 1 | |||
| ED-Tarif
(Tarifwerk 2002) |
Deckungskapital | 0,00% | 0 | ||
| ED-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006) |
Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| ED-Tarif
(Tarifwerk 2007) |
Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| ED-Tarif
(Tarifwerke 2012/2013) |
Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| Im Rentenbezug | AD-, SD-Tarif (Tarifwerk 2002) | Deckungskapital | 0,00% | 0 | |
| AD-, SD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006) |
Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| AD-, SD-Tarif (Tarifwerk 2007) | Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| AD-, SD-Tarif
(Tarifwerke 2012/2013) |
Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| WD-, VD-Tarif
(Tarifwerk 2002) |
Deckungskapital | 0,00% | 0 | ||
| WD-, VD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006) |
Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| WD-, VD-Tarif (Tarifwerk 2007) | Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| BD-, RD-Tarif
(Tarifwerk 2002) |
Deckungskapital | 0,00% | 0 | ||
| BD-, RD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006) |
Deckungskapital | 0,00% | 1 | ||
| BD-, RD-Tarif (Tarifwerk 2007) | Deckungskapital | 0,00% | 1 |
Alle Überschüsse außer denen mit
Bezugsgröße "Kosten der Absicherung des Risikos
Langlebigkeit" werden als Ausschüttung aus der RfB
zugeteilt. Die Überschüsse mit der
Bezugsgröße "Kosten der Absicherung des Risikos
Langlebigkeit" werden als Direktgutschrift zugeteilt.
Wir haben den Jahresabschluss der Generali Pensionsfonds
AG, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Generali
Pensionsfonds AG für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Der Aufsichtsrat ist für die sonstige Information
"Bericht des Aufsichtsrats" verantwortlich.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen
Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein
Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von
Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die
Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und
dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| ― |
wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― |
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten
Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche
falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen
vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache
zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu
berichten.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Pensionsfonds geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertetern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 27. Februar 2024
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| gez. Hildebrand | gez. Feemers |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
| AktG | Aktiengesetz |
| BaFin | Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht |
| bAV | betriebliche Altersversorgung |
| BetrAVG | Gesetz zur Verbesserung
der betrieblichen Altersversorgung
(Betriebsrentengesetz) |
| BGBl | Bundesgesetzblatt |
| BilMoG | Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz |
| DAV | Deutsche Aktuarvereinigung e.V. |
| EbAV | Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung |
| EStG | Einkommensteuergesetz |
| HGB | Handelsgesetzbuch |
| IFRS | International Financial Reporting Standards |
| PFAV | Verordnung betreffend
die Aufsicht über Pensionsfonds
(Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung) |
| RechPensV | Verordnung über die
Rechnungslegung von Pensionsfonds
(Pensionsfonds-Rechnungslegungsverordnung) |
| RfB | Rückstellung für Beitragsrückerstattung |
| VAG | Gesetz über die
Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen
(Versicherungsaufsichtsgesetz) |
| VVaG | Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit |
Generali Pensionsfonds AG
Oeder Weg 151
60318 Frankfurt am Main
www.generali-bav.de
Eingetragen im Handelsregister des
Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 86576
Datum der Feststellung des Jahresabschlusses 2023:
08.03.2024
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