Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 86576
Vorher
Pensor Pensionsfonds AGPENSOR Pensionsfonds AGGenerali Deutschland Pensor Pensionsfonds AG
Eingetragen
21.6.2002
Branche
Pensionskassen und PensionsfondsMit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Tätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertretern
Gegenstand
1. Erbringung von Altersversorgungsleistungen, die im Wege des Kapitaldeckungsverfahrens je nach den zugrunde liegenden Pensionsplänen entweder beitragsbezogen mit Zusage einer Mindestleistung oder leistungsbezogen mit Zusage einer Leistung ausgestattet sind. In den Pensionsplänen wird die Höhe der Altersversorgungsleistungen oder die Höhe der für diese Leistungen zu entrichtenden künftigen Beiträge nicht für alle Leistungsfälle zugesagt (§ 236 VAG, Pensionsfondsgeschäft). 2. Als rechtsfähige Versorgungseinrichtung räumt die Gesellschaft den Arbeitnehmern einen eigenen Anspruch auf Leistung ein (§ 236 Abs. 1 Ziffer 3 VAG). 3. Die Gesellschaft ist verpflichtet, die Altersversorgungsleistungen zugunsten des Arbeitnehmers zumindest als lebenslange Altersrente zu erbringen, die mit einem teilweisen oder vollständigen Kapitalwahlrecht verbunden sein kann (§ 236 Abs. 1 VAG). Zusätzlich können Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen gewährt werden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jaqueline Hof
seit 11.8.2025
Prokura
Franziska Heger
seit 11.8.2025
Vorstandsmitglied
Prokura
Prokura
Anja Hertzer
seit 1.4.2022
Prokura
Prokura
Andrea König
seit 13.9.2021
Prokura
Jakob Dr. Cremer
seit 10.2.2021
Prokura
Mathias Endres
seit 20.2.2019
Vorstandsmitglied
Stefan Exler
seit 14.6.2017
Prokura
Prokura
Karl Joachim Seifert
seit 16.4.2013
Prokura
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Generali Pensionsfonds AG

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Aufsichtsrat

Uli Rothaufe

Vorsitzender

Mitglied des Vorstands der Generali Deutschland AG

Chief Insurance Officer Life and Health der Generali Deutschland AG

Francesco Ranut

Stellvertretender Vorsitzender

Head of Strategic Initiatives, Data & IT Project Portfolio Management der Generali Deutschland AG

Marco Maffioli

(bis 30.11.2023)

Head of Corporate Finance der Generali Deutschland AG

Sina Spindeldreher

(seit 1.12.2023)

Head of Corporate Finance der Generali Deutschland AG

Vorstand

Mathias Endres

Vorsitzender des Vorstands Chief Executive Officer

Dr. Thorsten Fischer

Mitglied des Vorstands Chief Business Officer

Jens von Waldenfels

Mitglied des Vorstands Chief Insurance Officer Life

Träger gesetzlich vorgeschriebener spezieller Funktionen

Jens von Waldenfels

Verantwortlicher Aktuar

Frankfurt am Main

Dr. Jürgen Linden

Treuhänder für das Sicherungsvermögen

Aachen

Ralf Löhrer

Stellvertretender Treuhänder für das Sicherungsvermögen

Aachen

Mark Walddörfer

Mathematischer Treuhänder (bis 31.12.2023)

Stuttgart

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der Gesellschaft während des Geschäftsjahres entsprechend den ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben laufend überwacht. Er wurde turnusmäßig und anlassbezogen durch Berichterstattungen des Vorstands über die Geschäftsentwicklung sowie über wesentliche Vorgänge unterrichtet. Der Aufsichtsrat trat darüber hinaus zu zwei ordentlichen Sitzungen zusammen. Der Vorstand berichtete in diesen Sitzungen des Gremiums und stand für Rückfragen und ausführliche Erörterungen im Plenum zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat hat außerdem im Geschäftsjahr mehrere Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst.

Dem Aufsichtsrat hat zudem der Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars vorgelegen. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats wurde der Bericht vom Verantwortlichen Aktuar dargelegt und vom Aufsichtsrat eingehend erörtert. Aus der umfassenden Prüfung ergaben sich für den Aufsichtsrat keine Einwände gegen den Erläuterungsbericht.

Die zum Abschlussprüfer bestellte KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Generali Pensionsfonds AG geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Jahresabschluss mit Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 sowie der Bericht des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts wurden dem Aufsichtsrat jeweils fristgerecht zur Prüfung vorgelegt. Die Unterlagen wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats ausführlich behandelt. Insbesondere legte der Abschlussprüfer die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung dar und stand für Fragen und ergänzende Ausführungen zur Verfügung. Aus der umfassenden Prüfung der vom Vorstand und Abschlussprüfer erstatteten Berichte sowie vorgelegten Unterlagen ergaben sich für den Aufsichtsrat keine Einwände. Der Aufsichtsrat billigte den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.

Im Aufsichtsrat gab es im Berichtszeitraum folgende Veränderung: Herr Marco Maffioli hat sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats mit Wirkung zum Ablauf des 30. November 2023 niedergelegt. Der Aufsichtsrat spricht Herrn Maffioli seinen Dank für die geleistete Arbeit aus.

Die außerordentliche Hauptversammlung vom 14. November 2023 wählte Frau Sina Spindeldreher mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2023 bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das am 31. Dezember 2025 endende Geschäftsjahr beschließt, in den Aufsichtsrat der Generali Pensionsfonds AG.

Im Vorstand der Gesellschaft gab es im Geschäftsjahr 2023 keine Veränderungen.

München, 8. März 2024

Der Aufsichtsrat

Uli Rothaufe Francesco Ranut Sina Spindeldreher
Vorsitzender stv. Vorsitzender

Geschäftsgegenstand

Wir bieten Pensionspläne zur Finanzierung betrieblicher Altersversorgungszusagen an. Damit ist unser Geschäftsgegenstand auf die betriebliche Altersversorgung konzentriert. In Anbetracht der weiter steigenden Bedeutung kapitalgedeckter (betrieblicher) Altersvorsorge aufgrund stagnierender Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung sehen wir uns in einer herausgehobenen sozialen Verantwortung. Mit unseren Dienstleistungen waren wir in diesem Kontext in 2023 erneut erfolgreich.

Unsere Geschäftstätigkeit ist insbesondere geprägt durch

eine solide Konzeption unserer Pensionspläne, die auf den Bedarf unserer Kunden abgestellt sind.

eine sorgfältige, an hohen Qualitätsstandards ausgerichtete Kapitalanlagepolitik.

Anwendung eines auf den Pensionsfondsbetrieb ausgerichteten, im Konzern verankerten Risikomanagementsystems.

die Finanzierung der von uns versicherungsförmig garantierten Versorgungsleistungen mit kongruenten Rückdeckungsversicherungen bei der Proxalto Lebensversicherung AG sowie mit überwiegend lang laufenden Rentenpapieren mit Investmentgrade-Qualität und angemessener Risiko-Rendite-Struktur.

sorgfältige Auswahl und Überwachung der Entwicklung der Fonds, deren Ergebnis der Arbeitnehmer bzw. der Arbeitgeber trägt.

sparsame Aufwendungen für Vertrieb und Verwaltung.

hohe Beratungsqualität in der Akquisitions- und Umsetzungsphase von Pensionsplänen.

Klarheit und Übersichtlichkeit unserer Kundenreportings und Verbraucherinformationen.

Risikoorientierte Steuerung des Vermögens für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bei Pensionsplänen mit Leistungsversprechen ohne versicherungsförmige Garantie.

Damit gewährleisten wir ein nachhaltig wertvolles Altersversorgungsprodukt für unsere Kunden, das seinem Zweck - im Alter wegfallendes Einkommen zu ersetzen - gerecht wird.

Lagebericht

Wichtige Ereignisse der Generali in Deutschland

Politisches und makroökonomisches Umfeld

Wie bereits im Vorjahr hat der Krieg in der Ukraine auch im Jahr 2023 die gesellschaftliche und gesamtwirtschaftliche Entwicklung direkt und indirekt beeinflusst. Eine Gasmangellage in Folge des Wegfalls russischer Gasimporte ist bislang ausgeblieben und mittelfristig - angesichts voller Speicher im Herbst 2023 und neuer, alternativer Importquellen - zunehmend unwahrscheinlich. Jedoch wirkt der Energiepreisschock des Vorjahres wirtschaftlich weiter nach, auch wenn vor allem die Gaspreise im Jahresverlauf 2023 wieder rückläufig waren.

Da ein Kriegsende in der Ukraine nicht in Sicht ist, bleibt die Zahl ukrainischer Geflüchteter in Deutschland weiterhin hoch. Eine weitere Krise ist durch den Angriff der Hamas auf Israel und den sich anschließenden Kämpfen in der Region entstanden, deren Auswirkungen noch nicht absehbar sind.

Entspannung gab es 2023 dagegen im Hinblick auf die Anzahl an Covid-19-Erkrankungen, die erheblich zurückgegangen ist. Die Infektion ist inzwischen als endemisch eingestuft und führte 2023 zu keinen nennenswerten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen mehr. Auch die Störungen der Lieferketten, allen voran im Handel mit China, sind inzwischen größtenteils behoben. Es hat sich auch eine Normalisierung der betrieblichen Abläufe im Geschäftsbetrieb der Generali in Deutschland eingestellt. Dennoch werden Elemente der Arbeitsorganisation, die sich während der Pandemie bewährt haben, weiterhin genutzt. Insbesondere betrifft dies mobiles bzw. hybrides Arbeiten, denn diese schonen Ressourcen und erhöhen die Flexibilität für die Beschäftigten.

Wichtig bei der Analyse des politischen und makroökonomischen Umfelds ist auch die Beobachtung und Bewertung der Risiken für die Kapitalanlagen der Konzernunternehmen. Derzeit sind keine direkten kritischen Auswirkungen auf die Gesamtrisikosituation der Generali in Deutschland zu erkennen bzw. zu erwarten.

Inflation und Zinsanstieg

Die im Jahr 2022 erheblich angestiegenen Strom- und Gaspreise führten bereits im selben Jahr zu hohen Inflationsraten. Um dem entgegenzusteuern, nahmen die US-Notenbank (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB) eine Reihe von Zinserhöhungen vor, wodurch im Jahr 2023 unterjährig auch die Kapitalmarktzinsen anstiegen. Erst ab dem Herbst 2023 setzte die EZB weitere Anhebungen der Euro-Leitzinsen aus, um zu beobachten, ob die vorgenommenen Zinsschritte hinreichend sind, die angestrebte Inflationsrate von 2% im Euroraum wieder zu erreichen. Tatsächlich ging die Inflationsrate im 2. Halbjahr 2023 wieder deutlich zurück. Im letzten Quartal 2023 herrschte an den Kapitalmärkten die Erwartung, dass die Zentralbanken in Folge der rückläufigen Inflationsraten in 2024 zu Leitzinssenkungen übergehen werden. Daher sanken die Kapitalmarktzinsen zum Jahresende 2023 bis unter das Niveau vom Jahresende 2022. In der Folge der unterjährigen Zinssteigerungen ist es in Deutschland im Jahr 2023 zu einer leichten Rezession gekommen.

Durch den bis zum Herbst 2023 eingetretenen Zinsanstieg hatte sich der bereits im Vorjahr begonnene Rückgang der Marktwerte der festverzinslichen Wertpapiere der Versicherungsunternehmen weiter verstärkt. Der Zinsrückgang am Jahresende 2023 führte dann zu einer Verminderung der stillen Lasten für festverzinsliche Positionen. Im Fall erneuter Zinssteigerungen in 2024 würden sich die stillen Lasten festverzinslicher Titel wieder erhöhen, was ggf. zu zusätzlichem Abschreibungsbedarf führen könnte. Gleichzeitig vergrößert sich in diesem Fall durch den im Vergleich zum Marktzins im Kapitalanlagebestand zeitverzögert einsetzenden Anstieg der Gesamtrendite das Risiko von Liquiditätsabflüssen. Deshalb beobachtet und steuert die Generali in Deutschland die Entwicklung ihrer Liquiditätsposition sehr eng, um mögliche Liquiditätsabflüsse vorausschauend über die Anpassung der Kapitalanlagestrategie abzufangen. Weiter rückläufige Zinsen können erneut in eine Niedrigzinsphase münden. Die damit verbundenen geringen laufenden Erträge aus Neuanlagen in festverzinslichen Wertpapieren würden langfristig negative Einflüsse auf die Ertrags- und Vermögenslage unseres Unternehmens mit sich bringen.

An den Aktienmärkten gab es nach den Kursverlusten des Vorjahres im Jahr 2023 eine positive Gegenbewegung. Die Aktienbestände der Konzernunternehmen orientieren sich jeweils an der spezifischen, sicherheitsorientierten sowie an der Risikotragfähigkeit des jeweiligen Unternehmens ausgerichteten Anlagepolitik. Angesichts der anhaltenden und möglichen neuen politisch-wirtschaftlichen Krisen wurden von der Generali in Deutschland im Jahresverlauf Aktienverkäufe vorgenommen.

Der Anstieg der Inflation hat auch unmittelbare Folgen für Kunden der Kompositversicherer: Höhere Baupreise und steigende Kosten für Ersatzteile und Reparaturen erhöhen die Schadenzahlungen, vor allem in der Wohngebäude- und Kfz-Versicherung. Inflationsbedingte Summen- und Beitragsanpassungen sind die Folge. Sowohl im Vorjahr, als dieser Preisanstieg besonders ausgeprägt war, als auch im Jahr 2023, mit immer noch hohen Inflationsraten, hat die Generali diese Entwicklung in der Dotierung der Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Schadenfälle berücksichtigt. Für die vollständige und reibungslose Regulierung der Schäden unserer Kunden ist damit ausreichend Vorsorge getroffen.

Wesentliche Aktivitäten im Bereich Digitalisierung und Data Analytics

Die konsequente Digitalisierung der Wertschöpfung ist auch weiterhin eine der Top-Prioritäten im Geschäftsbetrieb der Generali in Deutschland. So wurden im Geschäftsjahr 2023 erneut zahlreiche Projekte und Initiativen umgesetzt bzw. neu auf den Weg gebracht. Diese unterstützen die Transformation hin zu einem digitalisierten Geschäftsmodell.

Darüber hinaus setzt eine neue Servicestrategie Leitplanken für die Ausgestaltung zukünftiger digitaler Erlebnisse für Kunden und Vertriebspartner. Digitale Anwendungen und Services sollen weiter ausgebaut werden, um die bisherigen physischen Vertriebs- und Serviceprozesse bestmöglich zu unterstützen und in die digitale Welt zu verlagern. Hier wurden im Geschäftsjahr 2023 wesentliche Meilensteine erreicht.

So hat die Generali in Deutschland zahlreiche Leistungs- und Vertragsprozesse optimiert, die Dunkelverarbeitung weiter ausgebaut und Produktivitätsgewinne realisiert. Im Bereich des Schadenmanagements wurden neue Schadenaufnahmedialoge implementiert, die es dem Kunden ermöglichen, einen Schaden mit wenigen Klicks zu melden. Zusätzlich wurden Initiativen gestartet, um im Bereich der Künstlichen Intelligenz (vor allem Generative AI) erste Anwendungsbeispiele zu pilotieren. Durch eine Vielzahl von Softwarerobotern (Robotic Process Automation) kommt die Prozessautomatisierung in den Kundenservicebereichen weiter voran.

Im Jahr 2023 standen insbesondere die Digitalisierung von Produkten, Prozessen und Services sowie der Auf- und Ausbau relevanter Analytics Fähigkeiten im Fokus. In der zentralen Analytics Plattform hat die Generali in Deutschland die technischen Grundlagen weiter ausgebaut, um Daten wertschöpfend zu nutzen und Kundenanliegen schneller und qualitativ besser zu servicieren. Hierfür wurden zahlreiche Anwendungsfälle entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickelt, in eine Analytics-Roadmap überführt und systematisch in die Umsetzung gebracht. Analytics unterstützt damit wichtige Kernprozesse, wie z. B. Marketing und Vertrieb, Schadenbearbeitung oder Risikoprüfung. In der Lebensversicherung wurde ein automatisiertes Underwriting für Biometrieprodukte implementiert bzw. befindet sich in Umsetzung, dies führt zu einem verbesserten Antragsprozess und erhöhter Produktivität.

Status quo Nachhaltigkeitsstrategie für ESG (Environmental-Social-Governance)

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Generali ist eng verbunden mit den Zielen, die sich die Generali Gruppe weltweit gesetzt hat. Die Strategie in Deutschland ist durchgängig mit konkreten Zielwerten unterlegt. Im Jahr 2023 arbeitete die Generali in Deutschland erfolgreich an der Erreichung der Zwischenziele für dieses Jahr. Zu den diesbezüglichen Ergebnissen zählen unter anderem die Steigerung des Geschäfts mit Versicherungslösungen mit ESG-Komponenten, die Dekarbonisierung des Anlageportfolios und des Unternehmensbetriebs sowie der Wandel hin zu einer Kultur, die alle ESG-Aspekte stärker berücksichtigt. Auch setzte die Generali in Deutschland sich weiterhin bei der Unterstützung von Flüchtlingen und benachteiligten Familien ein.

Zur Steigerung des Geschäfts mit Versicherungslösungen mit ESG-Komponenten hat die Generali in Deutschland spezifische Produkte mit ESG-Komponenten auf den Markt gebracht, wie zum Beispiel ein Angebot zum Vermögensaufbau für junge Kunden. Auch wurde das Kapitalanlageportfolio weiter umgeschichtet, so dass Emittenten mit hohen Umweltbelastungen reduziert und die allgemeine Dekarbonisierung mit hohem Tempo fortgesetzt worden ist. Maßnahmen zur Optimierung von Büroflächen, zur Einschränkung unnötiger Geschäftsreisen und zur Steigerung der Energieeffizienz trugen zum Ziel der Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei und ermöglichten die Einführung eines noch ehrgeizigeren Ziels für das Jahresende 2025. So verpflichtet sich die Generali in Deutschland, ihren CO 2-Ausstoß aus dem Betrieb von 2019 bis 2025 um 35% zu senken (bisheriges Ziel: -25%).

Was den kulturellen Wandel anbelangt, setzte sich Generali weiterhin für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion ein und startete eine digitale Bildungsinitiative und ein Programm für "Botschafterinnen und Botschafter" mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Nicht zuletzt intensivierte die Generali in Deutschland ihr soziales Engagement durch die Ausweitung der Aktivitäten der Unternehmensstiftung The Human Safety Net. So startete 2023 eine Initiative mit dem führenden Sozialunternehmen JOBLINGE, wodurch 400 Geflüchtete in ganz Deutschland den Zugang zu einer Ausbildung bekommen sollen. Ein zweites Programm unterstützt Familien mit kleinen Kindern und investiert gezielt in frühkindliche Entwicklung. Auch haben in diesem Jahr mehr als 430 Mitarbeitende der Generali in Deutschland ihre Zeit und Kompetenzen im ehrenamtlichen Engagement für The Human Safety Net eingesetzt.

Die Fortschritte der Generali in Deutschland im Bereich Nachhaltigkeit wurden auch von führenden unabhängigen Agenturen gewürdigt: Im Native-Ranking landete die Generali Deutschland im Juni 2023 erstmals unter den Top 5 der nachhaltigsten Versicherer Deutschlands, mit einem Plus von mehr als 18 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Im September zählte das Magazin Focus Business die Generali Deutschland zu den nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands in seiner "Top-Klima-Engagement"-Liste. Im Oktober zeichnete die auf die Versicherungsbranche spezialisierte Ratingagentur Franke + Bornberg die Generali Deutschland beim ESG Award 2023 als "Gesamtsieger" aus. In Bezug auf D&I (Diversity & Inclusion) nahm Forbes die Generali Group in die Liste der weltweit besten Arbeitgeber für Frauen auf.

Gesamtwirtschaftliche Lage

Die gesamtwirtschaftliche Lage war im Jahr 2023 durch eine globale Schwäche der Industriekonjunktur bei gleichzeitig nachlassender Inflation sowie durch eine zunehmend restriktive Geldpolitik gekennzeichnet. Die geopolitischen Spannungen weiteten sich aus, insbesondere durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine und die aufflammenden Konflikte in Nahost. Nachdem die Konjunktur in Deutschland im 1. Halbjahr 2023 nahezu stagnierte, rutschte sie im 2. Halbjahr in die Rezession. Im Vergleich zum Vorjahr ging das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 zurück - und zwar um 0,1%. Verursacht wurde dieser Rückgang vor allem durch eine Schwäche des realen privaten Konsums, während gleichzeitig auch die Staatsnachfrage und die Exporte abnahmen. Der private Konsum wurde insbesondere durch die hohe, aber im Jahresverlauf nachlassende Inflation gehemmt. Trotz hoher Nominallohn-Abschlüsse gingen die Reallöhne zu Jahresbeginn noch zurück, drehten mit der nachlassenden Inflation dann jedoch ins Positive. Die Inflationsrate gab im 4. Quartal spürbar nach. Die Energiekomponente wirkte aufgrund von sinkenden Energiepreisen und Basiseffekten disinflationär, während vor allem Nahrungsmittel weiter hohe Preissteigerungsraten aufwiesen. Für das Gesamtjahr 2023 betrug die harmonisierte Inflationsrate 6,0%, nach 8,7% im Vorjahr.

Die Konjunktur im Euroraum konnte im 2. Halbjahr eine technische Rezession knapp vermeiden. Insgesamt ist der Euroraum jedoch weniger exportabhängig und weniger durch das verarbeitende Gewerbe geprägt als Deutschland, sodass wir für das Gesamtjahr ein bescheidenes Wachstum von 0,5% erwarten. Die Inflation hat im Euroraum im Jahresverlauf ebenfalls deutlich nachgelassen und betrug im Jahresdurchschnitt 2023 5,5%. Aufgrund der hohen Inflation hat die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik deutlich gestrafft und damit zu einer nachlassenden gesamtwirtschaftlichen Nachfrage beigetragen. Sie hat den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte und die Einlagenfazilität schrittweise bis Mitte September auf 4,5% bzw. 4% erhöht, danach aber unverändert belassen. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat zudem beschlossen, die Tilgungsbeträge aus dem Vermögensankaufsprogramm (Asset Purchase Programme) ab Juli 2023 nicht wieder anzulegen. Im Dezember kündigte die EZB an, dass dies auch für das Pandemie-Notfallankaufprogramm (Pandemic Emergency Purchase Programme - PEPP) ab dem zweiten Halbjahr 2024 geschehen soll.

Auch in den USA wurde die Geldpolitik stark gestrafft, mit einem Zinsband für die Leitzinsen von 5,25% bis 5,5%. Im Gegensatz zu Europa und anderen Teilen der Welt blieb hier die Konjunktur jedoch widerstandsfähiger, was in erster Linie auf einen robusten Dienstleistungskonsum sowie einen Fokus von Investitionen auf immaterielle Wirtschaftsgüter zurückzuführen war. Die Inflation hat sich ebenfalls abgeschwächt und lag im Jahr 2023 bei 4,2%, nach 8,0% im Vorjahr. In China dagegen hat sich der Boom nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen als kurzlebig erwiesen. Der Bausektor stellt weiterhin die Hauptbelastung dar. Die Jahresinflationsrate fiel mit 0,2% äußerst gering aus, nach rund 2,0% im Vorjahr.

Finanzmärkte

Im Jahr 2023 dominierten zunächst die hohe Inflation sowie die Auswirkungen der Leitzinsanhebungen das Marktgeschehen. Die Pleite der Silicon Valley Bank im März ließ vorübergehend Befürchtungen hinsichtlich der Stabilität des Finanzsektors aufkommen. Zu Beginn des Sommers beförderte der nunmehr deutliche Rückgang der Inflationsraten von ihren Spitzenwerten die Erwartung, dass die Stagflation überwunden werden könnte. Im Verlauf des dritten Quartals setzte sich zudem die Erwartung durch, dass sowohl die Fed als auch die EZB keine weiteren Leitzinsanhebungen planen. Trotz Unsicherheiten auf Grund gestiegener geopolitischer Risiken nahm der Optimismus an den Märkten zu, getrieben von der Erwartung rückläufiger Leitzinsen im Jahr 2024.

In diesem Umfeld sank die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen im Verlauf des Jahres. Sie stieg zunächst allerdings bis weit in das Jahr hinein bis auf 3%. Dabei machte sich an den Märkten auch der Entzug von Liquidität seitens der EZB sowie der Stopp von Reinvestitionen auslaufender Staatsanleihen bemerkbar, die unter dem Vermögensankaufsprogramm (Asset Purchase Programme) erworben wurden, bemerkbar. Im Zuge niedrigerer Inflationsraten und einer rezessiven Konjunktur begann diese Rendite aber wieder zu sinken. Am Jahresende lag sie bei 2,03%, nach 2,56% ein Jahr zuvor. Im Euroraum engte sich die Renditedifferenz zwischen Anleihen der südeuropäischen Länder und Bundesanleihen ein, diese Volkswirtschaften profitierten unter anderem von Höherstufungen durch Ratingagenturen und zeigten sich konjunkturell wesentlich stärker als Deutschland.

Über das gesamte Jahr tendierten die Aktienmärkte aufwärts: Im Schlussquartal trugen vor allem Spekulationen über eine geldpolitische Wende der Zentralbanken zusammen mit der Erwartung einer in den USA soliden und im Euroraum sich aufhellenden Konjunktur zu einer Aufwärtsbewegung bei. Der US-Aktienmarkt gewann über das Jahr 24,2%, der europäische Markt nahm mit 16% etwas weniger zu. Der Euro gewann über das Jahr an Wert gegenüber dem US-Dollar.

Versicherungswirtschaft

Trotz der weiterhin unsicheren konjunkturellen Wirtschaftslage sowie einer rückläufigen Inflation erwartet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) für die Branche ein leichtes Beitragsplus für das Geschäftsjahr 2023. Die großen Trends bleiben recht konstant und wirken sich auf die einzelnen Geschäftssegmente der Versicherung unterschiedlich aus: Reale Einkommensrückgänge belasten insbesondere das Geschäft der Lebensversicherer. In den Sparten der Schaden- und Unfallversicherung und der Privaten Krankenversicherung kommt es zu Wachstum, vor allem aufgrund erforderlicher Beitragsanpassungen. Über alle Sparten hinweg wird 2023 ein Beitragsplus von 0,6% erwartet.

Auf Basis vorläufiger Informationen des GDV rechnen wir für das Jahr 2023 für die Lebensversicherung insgesamt (einschließlich Pensionskassen und Pensionsfonds) mit einem Beitragsrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem eine weiterhin schwache Nachfrage nach Lebensversicherungsverträgen gegen Einmalbeitrag belastet hier das Geschäft. Für die Private Krankenversicherung ist ein Anstieg der Beitragseinnahmen zu erwarten. Dahinter stehen insbesondere höhere Leistungen, eine anhaltende Nachfrage nach Krankenzusatzversicherungen und auch das wachsende Segment der Betrieblichen Krankenversicherung. In der Schaden- und Unfallversicherung wird ebenfalls mit einem Beitragswachstum gerechnet. Dieses ist auch auf die Summenanpassungen in der Sach- und Unfallversicherung zurückzuführen.

IFRS 9 & 17

Die Generali Deutschland AG und ihre Tochterunternehmen, die in Deutschland auf Basis der HGB-Rechnungslegung berichten, werden international in die Konzernberichterstattung nach IFRS der Assicurazioni Generali S.p.A. eingebunden. Daher wurden beide Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 17 am 1. Januar 2023 fristgerecht eingeführt und verursachten - ähnlich wie bereits Solvency II - einen hohen Aufwand bei den umsetzenden Unternehmen. Aufgrund der insbesondere im Bereich der Lebens- und Krankenversicherung deutlich unterschiedlichen Bilanzierung von Versicherungsverträgen sowie der unterschiedlichen Bilanzierung von Finanzinstrumenten gegenüber vorherigen Standards waren hohe Investitionen in Abschlussprozesse und IT-Systeme erforderlich.

Technische Regulierungsstandards zur Offenlegungsverordnung (OffVO)

Seit 1. Januar 2023 ist es gemäß der technischen Regulierungsstandards zur OffVO für Versicherungsanlageprodukte erforderlich, vorvertragliche Informationen (Pre-Contractual Disclosures) an Neukunden, sowie regelmäßige Informationen (Periodic Disclosures) an Bestandskunden mit jeweils standardisierten Informationen über die ESG-Anteile (Environmental, Social and Governance) in den gewählten Kapitalanlagen zu übermitteln.

Hierfür wurden im Jahr 2023 alle von den Fondsgesellschaften übermittelten Pre-Contractual Disclosures sowie Periodic Disclosures in die Kundeninformationen der betroffenen Gesellschaften Generali Deutschland Lebensversicherung AG, Cosmos Lebensversicherungs-AG sowie Generali Pensionsfonds AG integriert, wobei die Periodic Disclosure für den Generali Pensionsfonds im Anhang zum Lagebericht veröffentlicht wurde.

Die Veröffentlichung erfolgte termingerecht für die betroffenen Gesellschaften Generali Deutschland Lebensversicherung AG, Cosmos Lebensversicherungs-AG, Dialog Lebensversicherungs-AG sowie Generali Pensionsfonds AG.

Kapitalanlagen

Seit Beginn des Jahres 2022 ist ein deutlicher Anstieg der Zinsen zu beobachten, der sich auch im Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt hat. Orchestriert wurde dieser Anstieg von den wichtigsten Notenbanken (insbesondere Fed und EZB), die in mehreren Zinsschritten die jeweiligen Leitzinsen weiter erhöht haben. Am Markt sind somit Wiederanlagerenditen beispielsweise auf Staats- und Unternehmensanleihen mit gutem Rating zu erzielen, die nochmals über dem Vorjahr liegen und damit deutlich über dem durchschnittlichen Niveau der letzten Jahre. Insofern bieten sich Investoren aktuell weiterhin gute Rahmenbedingungen in der Kapitalanlage, wenngleich die globalen Faktoren weiterhin von hoher Unsicherheit gekennzeichnet sind. Neben dem andauernden Krieg in der Ukraine kam im Jahr 2023 auch noch der Konflikt im Nahen Osten hinzu - und damit ein weiteres geopolitisches Risiko. Entsprechend ausgeprägt ist die Volatilität bei einigen Assetklassen.

Technologische Entwicklung und Digitalisierung

Die Digitalisierung bietet weiter wachsende Chancen in allen Elementen der Wertschöpfungskette der Versicherung: Durch digitale Technologie verändert sich die Kommunikation im Zusammenspiel von Kunde, Vertrieb und Versicherung. Auch steigen die Chancen, Geschäftsvorfälle schneller und produktiver abzuwickeln. Und es vergrößern sich die Möglichkeiten, Produkt- und Preisgestaltung zu optimieren.

Außerdem bieten die digitalen Devices sowie die digitale Infrastruktur Ansatzpunkte, das klassische Versicherungsangebot mit zusätzlichen Informationen und Dienstleistungen anzureichern und so die Attraktivität der Versicherungsprodukte zu steigern.

Die Digitalisierung und eine verstärkte Nutzung von IoT-Devices (Internet of Things) bietet im Privat-, Firmen-und Industriekundensektor viele Möglichkeiten zur Individualisierung von Produkten und zur Prävention von Schäden bzw. Leistungen.

Die Sammlung, Aufbereitung und Analyse von Daten wird in Zukunft von essenzieller Bedeutung für Versicherungsunternehmen sein. Die Anwendung von Data Analytics und Künstlicher Intelligenz (KI) ist sowohl Grundlage für die Optimierung von Prozessen und Pricing als auch Basis zur Erfüllung von Kundenerwartungen hinsichtlich Produkten und Services. Dabei steht die verantwortungsvolle Nutzung von Daten und Algorithmen an oberster Stelle, um digitales Vertrauen sicherzustellen. Die Etablierung einer KI-Governance im ständigen Einklang mit den sich in Ausprägung befindlichen regulatorischen Vorgaben, wie z. B. der KI-Verordnung, ist daher von zentraler Bedeutung, um sichere Prozesse risikoadäquat zu etablieren und zu dokumentieren.

Eine große Herausforderung wird in den nächsten Jahren zudem die optimale Bedienung der Kundenschnittstelle sein. Verändertes Kundenverhalten, das Bedürfnis nach immer stärkerer Personalisierung und die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen erfordern eine stärkere Digitalisierung der Kundenschnittstelle. Der Druck auf Versicherungen steigt zunehmend, die Grenzen zwischen physischem und digitalem Kommunikationskanal reibungsfrei zu gestalten. Auch der digitale Vertrieb über Kooperationspartner und insbesondere die Entwicklung oder Beteiligung an digitalen Ökosystemen werden die Zukunft des Versicherungsvertriebs beeinflussen.

Darstellung der von uns betriebenen Arten von Pensionsplänen

Die Generali Pensionsfonds AG bietet zwei der im § 236 VAG unterschiedenen Produktlinien an:

versicherungsförmige Produkte gemäß § 236 Abs. 1 VAG und

nicht versicherungsförmige Produkte gemäß § 236 Abs. 2 VAG.

Für die Auslagerung der Pensionsverpflichtungen stellt die Generali Pensionsfonds AG unterschiedliche Pensionspläne bzw. Pensionsplanvarianten bereit. Zu unseren versicherungsförmigen Pensionsplänen zählen die beitragsbezogenen Pensionspläne mit Mindestleistung Basis-Plan und Flex-Plan (beide für das Neugeschäft seit 2017 geschlossen), sowie der leistungsbezogene Pensionsplan MultiSecurity PensionPlan. Ohne versicherungsförmige Garantie bieten wir den leistungsbezogenen MultiFlex PensionPlan LZ3 an.

Die Leistungsarten der gegenwärtig angebotenen und im Bestand befindlichen Pensionspläne lassen sich im Überblick wie folgt darstellen:

Versicherungsförmige Produkte gemäß § 236 Abs. 1 VAG

Beitragsbezogene Pensionspläne

In den beitragsbezogenen Pensionsplänen Basis-Plan und Flex-Plan, die für die Entgeltumwandlung oder Arbeitgeberfinanzierung im Rahmen des § 3 Nr. 63 oder § 10a EStG bestimmt sind, übernimmt die Generali Pensionsfonds AG stets die versicherungsförmige Garantie einer Mindestleistung in Höhe der gezahlten Beiträge abzüglich eventueller Risikobeiträge bei Beginn der planmäßigen Altersrente (Beitragszusage mit Mindestleistung).

Beim Basis-Plan und beim Flex-Plan werden mit einem Teil des Beitrags Rückdeckungsversicherungen bei der Proxalto Lebensversicherung AG abgeschlossen, mit deren Hilfe zum einen der Beitragserhalt aus der Beitragszusage mit Mindestleistung sichergestellt ist und zum anderen auch die gegebenenfalls vorgesehenen biometrischen Risiken Tod und Invalidität abgesichert werden. Während der Basis-Plan laufende regelmäßige Beitragszahlungen vorsieht, ermöglicht der Flex-Plan einmalige oder variable Zahlungen. Die Beitragsteile, die nicht zum Aufbau der Mindestleistung oder zur Absicherung biometrischer Risiken benötigt werden, sowie die Überschüsse aus den Rückdeckungsversicherungen werden für Rechnung und Risiko der begünstigten Arbeitnehmer in einem von vier frei wählbaren, je nach Risikoneigung des Arbeitnehmers gestalteten Fondsanlageprogrammen angelegt. In beiden Plänen ist seit 2014 neben der Verrentung auch eine Auszahlung des angesammelten Kapitals möglich. Beide Pläne sind seit 2017 für das Neugeschäft geschlossen.

Weiterhin führen wir die beitragsbezogenen Pensionspläne BZ1G und BZ2G im Bestand, die seit 2012 bzw. 2010 für das Neugeschäft geschlossen sind.

Leistungsbezogene Pensionspläne

Der leistungsbezogene Pensionsplan MultiSecurity PensionPlan regelt Altersversorgungsleistungen auf der Grundlage einer von Arbeitgebern abgegebenen Leistungszusage und eignet sich zur Auslagerung bestehender unmittelbarer Versorgungszusagen nach § 3 Nr. 66 EStG.

Im leistungsbezogenen MultiSecurity PensionPlan wird der Einmalbeitrag abzüglich Kosten in Rückdeckungsversicherungen bei der Proxalto Lebensversicherung AG angelegt. Biometrische Risiken (Hinterbliebenenleistungen und Invaliditätsleistungen) werden grundsätzlich kongruent abgesichert. Für die Altersrentenleistung kann für die Aufschubzeit die Berücksichtigung von Überschüssen für Rückdeckungsversicherungen vorgesehen werden. Es kann jedoch auch eine kongruente Rückdeckung auf Garantiebasis bei entsprechendem Mehrbeitrag vereinbart werden.

Weiterhin führen wir den seit 2010 für das Neugeschäft geschlossenen Pensionsplan LZ1 im Bestand.

Nicht versicherungsförmige Produkte gemäß § 236 Abs. 2 VAG

Gemäß § 236 Abs. 2 VAG können Pensionsfonds ebenso Altersversorgungsleistungen erbringen, ohne diese versicherungsförmig garantieren zu müssen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Arbeitgeber sich auch in der Rentenbezugszeit zeitlich und der Höhe nach unbegrenzt zu Beitragszahlungen verpflichtet, wenn der Barwert der Rentenverpflichtung nicht mehr ausreichend durch Deckungsmittel finanziert ist.

Nicht versicherungsförmige Pensionspläne sind insbesondere für Firmen interessant, die eine Auslagerung von Pensionsverpflichtungen zur Verbesserung ihres Bilanzbildes planen oder sich generell von der Rentenverwaltung trennen wollen, hierfür jedoch nicht den Beitragsaufwand für eine versicherungsförmige Garantie erbringen wollen. Die Produktvariante Chefrente ist speziell für die Auslagerung von Pensionsverbindlichkeiten von Gesellschafter-Geschäftsführern konzipiert.

Bei den nicht versicherungsförmigen Pensionsplänen trägt der Arbeitgeber in jedem Fall das Kapitalanlagerisiko, profitiert aber auch von den Chancen der Kapitalanlage. Der Arbeitgeber bleibt hier während der gesamten Laufzeit zum Nachschuss verpflichtet.

Die Generali Pensionsfonds AG bietet den MultiFlex PensionPlan LZ3 an, bei dem für die biometrischen Risiken (Tod, Invalidität und Langlebigkeit) Lösungen passgenau auf die individuellen Anforderungen des Arbeitgebers zugeschnitten werden können. Der Arbeitgeber kann entscheiden, welche Garantien die Generali Pensionsfonds AG übernehmen soll.

Die Generali Pensionsfonds AG übernimmt beim MultiFlex PensionPlan LZ3 strukturgleich die bestehende Pensionszusage des Arbeitgebers. Dies bedeutet, dass der Pensionsfonds genau dann leistet, wenn und soweit auch der Arbeitgeber aus seiner Pensionszusage heraus eine Leistung erbracht hätte. Alle biometrischen Rechnungsgrundlagen orientieren sich am besten Schätzwert. Damit kann ein Beitrag in der Nähe der bilanziellen handelsrechtlichen Rückstellung erreicht werden. Jedoch kann bei Eintritt eines zugesagten biometrischen Leistungsfalles eine zusätzliche Dotierung des Arbeitgebers fällig werden.

Darüber hinaus besteht seit dem 1. Oktober 2017 die Möglichkeit für den Arbeitgeber zur Teilnahme an einem sogenannten Biometrie-Pool. Der Biometriepool (Arbeitgeberpool) bietet die Möglichkeit, das Langlebigkeitsrisiko und damit das Risiko der Nachschusspflicht seitens des Arbeitgebers zu minimieren. Das Pooling sorgt für die Schaffung eines Kollektivs, wodurch ein Risikoausgleich stattfindet, von dem jedes Poolmitglied profitiert. Stirbt eine versorgungsberechtigte Person des Pools, so wird der Aktivwert der freiwerdenden Mindestdeckungsrückstellung auf die übrigen Poolmitglieder aufgeteilt.

Im Unterschied zur strukturgleichen Übernahme werden aus den Mitteln des Arbeitgebers regelmäßig Risikoprämien zur Absicherung der biometrischen Risiken Tod oder Invalidität entnommen. Im Gegenzug werden im Eintritt eines solchen Risikos die Mittel des Arbeitgebers durch die Generali Pensionsfonds AG entsprechend aufgefüllt. Die genaue Festlegung der Risikotragung wird vertraglich vereinbart. Sollten dabei Differenzen zwischen übernommener Zusage und versicherungstechnisch möglicher Absicherung entstehen, so muss der Arbeitgeber für diese Differenzen im Falle der Realisierung einstehen. Tod oder Invalidität können unabhängig voneinander abgesichert werden.

Weiterhin besteht unabhängig davon im MultiFlex PensionPlan LZ3 die Möglichkeit das Langlebigkeitsrisiko abzusichern. Im Ergebnis trägt der Arbeitgeber nicht mehr das Langlebigkeitsrisiko. Die Vererbungseffekte werden ihm durch die Generali Pensionsfonds AG finanziert. Im Gegenzug vereinnahmt die Generali Pensionsfonds AG die im Todesfall verbleibende Mindestdeckungsrückstellung. Dabei steht zur Auswahl, ob diese Absicherung nur auf dem gegenwärtig bekannten Langlebigkeitsniveau oder unabhängig von diesem greift.

Über diese strukturgleiche Übernahme der Pensionsfondszusage hinaus gibt es beim MultiFlex PensionPlan LZ3 die Option, durch Ergänzungspläne auch die Risiken Tod, Invalidität oder Langlebigkeit abzusichern.

Hinsichtlich der Verwaltungskosten kann im Pensionsfondsvertrag zusätzlich vereinbart werden, dass die Generali Pensionsfonds AG berechtigt ist, den Kostensatz für die laufenden Verwaltungsaufwendungen anzupassen. Voraussetzung für die Anpassung dem Grunde und der Höhe nach ist der Nachweis bzw. die Feststellung durch die Gesellschaft, dass sich die Verwaltungsaufwendungsquote tatsächlich geändert hat. Der Nachweis erfolgt anhand der Veränderung der Quote aus den Verwaltungsaufwendungen im Verhältnis zu den pensionsfondstechnischen Rückstellungen über die Geschäftsjahre seit der jeweils letzten Anpassung, höchstens jedoch der letzten fünf Jahre vor der Anpassung. Als weitere Option kann im Pensionsfondsvertrag mit dem Arbeitgeber geregelt werden, dass statt Rentenbezug eine Kapitalzahlung gemäß § 236 Abs. 1 Satz 2 VAG gewählt werden kann.

Weiterhin führen wir die seit 2010 für das Neugeschäft geschlossenen Pensionspläne LZ2 und LZ2(G) im Bestand.

Chefrente

Speziell für (Gesellschafter-) Geschäftsführer einer GmbH, Vorstände einer AG und ehemalige Geschäftsführer und Vorstände im Rentenbezug bietet die Generali Pensionsfonds AG den MultiFlex Pensionplan LZ3 mit der Produktvariante Chefrente an. Die Chefrente zeichnet sich insbesondere durch die Möglichkeit der Einbringung von vorhandenen Rückdeckungsversicherungen sowie flexiblen Finanzierungsoptionen während der Anwartschaftsphase aus. Sie stellt somit eine optimale Lösung zur Absicherung, Ausfinanzierung und Übertragung von Pensionsfondszusagen dar.

Geschäftsentwicklung der Generali Pensionsfonds AG

Neugeschäft

Das Neugeschäft der Generali Pensionsfonds AG wird aufgrund des Geschäftsmodells hauptsächlich von Einmalbeiträgen geprägt. Wir beschließen das Geschäftsjahr 2023 mit einem soliden Neugeschäft bei Auslagerungen von Direktzusagen bei Gesellschafter-Geschäftsführern und außerordentlichen (Nach-) Dotierungen aus bestehenden nicht versicherungsförmigen Leistungszusagen.

Geschäftsverlauf

Das Gesamtvolumen des Pensionsfondsmarktes gemessen an den gebuchten Beiträgen ging in 2023 um mehr als 50% zurück. Entsprechend lagen auch beim Generali Pensionsfonds die Einmalbeiträge mit 30.600 Tsd. € deutlich unter Vorjahresniveau. (Vorjahr: 80.893 Tsd. €). Jedoch konnten wir im hoch volatilen Bereich der Großgeschäfte bei zwei bestehenden Kollektiven in der nicht versicherungsförmigen Leistungszusage Einmalbeitragsgeschäfte von insgesamt 13.064 Tsd. € verzeichnen (Vorjahr: 43.212 Tsd. €). Das Geschäft mit mittelständischen und kleinen Unternehmen blieb ebenfalls deutlich unter dem Vorjahreswert. Trotz des schwierigen Marktumfeldes konnten wir unseren Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr mit 3,2% nahezu bestätigen (Vorjahr: 3,8%).

Insgesamt konnten wir 2023 86 neue Versorgungsverhältnisse im Pensionsfonds hinzugewinnen (Vorjahr: 217). Unser Neugeschäft in laufenden Jahresbeiträgen belief sich 2023 auf 256 Tsd. € (Vorjahr: 540 Tsd. €).

Bestand und Beitragseinnahmen

Am 31. Dezember 2023 verwalteten wir 25.454 Pensionsfondsverhältnisse (Vorjahr: 26.225) mit einem laufenden Jahresbeitrag im Bestand von 2.878 Tsd. € (Vorjahr: 3.037 Tsd. €). Insgesamt zählten wir Ende 2023 1.325 Kollektive (Vorjahr: 1.315) mit 19.153 Leistungsanwärtern (Vorjahr: 20.134) und 6.301 Leistungsempfängern (Vorjahr: 6.091).

Die gebuchten Bruttobeiträge belaufen sich auf 33.453 Tsd. € (Vorjahr: 84.032 Tsd. €), wovon 24.383 Tsd. € (Vorjahr: 74.158 Tsd. €) auf nicht versicherungsförmige Pensionspläne entfielen.

Leistungen für unsere Kunden

Die Zahlungen für Versorgungsfälle für eigene Rechnung stiegen 2023 auf brutto 47.797 Tsd. € (Vorjahr: 46.310 Tsd. €). Hierin sind Rückkäufe in Höhe von 6.647 Tsd. € (Vorjahr: 7.406 Tsd. €) enthalten. Unsere Leistungsverpflichtungen bei den pensionsfondstechnischen Rückstellungen und aus den verzinslich angesammelten Überschussguthaben stiegen brutto um 31.400 Tsd. € (Vorjahr: 45.142 Tsd. €). Somit lagen die Leistungsverpflichtungen gegenüber unseren Kunden brutto bei 874.219 Tsd. € (Vorjahr: 842.819 Tsd. €).

Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen

Die Abschlussaufwendungen 2023 sanken auf 1.159 Tsd. € (Vorjahr: 1.558 Tsd. €). Darin waren 504 Tsd. € (Vorjahr: 991 Tsd. €) Provisionen enthalten. Die Verwaltungsaufwendungen blieben nahezu unverändert bei 1.054 Tsd. € (Vorjahr: 1.007 Tsd. €).

Die Verwaltungskostenquote bezogen auf die gebuchten Bruttobeiträge lag bei 3,2% (Vorjahr: 1,2%).

Überschussverwendung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte eine Zuführung zur Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung von 450 Tsd. € (Vorjahr: 602 Tsd. €). Die Entwicklung der Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung wird im Anhang detailliert dargestellt.

Kapitalanlagen

Der Bestand der Kapitalanlagen ist im Geschäftsjahr 2023 um 33.824 Tsd. € (Vorjahr: 45.939 Tsd. € Rückgang) auf 877.817 Tsd. € (Vorjahr 843.993 Tsd. €) gestiegen.

In Anlehnung an unsere verschiedenen Pensionsplangestaltungen führen wir fünf Sicherungsvermögen mit einer jeweils individuellen Anlagepolitik, die wir wiederum dem entsprechenden Risikoträger, also entweder dem Pensionsfonds oder den Arbeitgebern und Arbeitnehmern, zugeordnet haben.

Kapitalanlagebestand für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG

Zum Bilanzstichtag setzt sich unser Kapitalanlagebestand für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG - bestehend aus dem Sicherungsvermögen D1 - in Höhe von 135.957 Tsd. € auf Buchwertbasis im Wesentlichen wie folgt zusammen:

2023 2022
Sicherungsvermögen D1 Tsd. € Tsd. €
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.000 3.000
Anteile oder Aktien an Investmentvermögen 47.494 47.348
Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 79.689 78.855
Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 3.038 3.072
Gesamt 133.221 132.275
Dispositionsstock 2.737 2.752
0
Kapitalanlagenbestand 135.957 135.027

Die Anlage in das Sicherungsvermögen D1 erfolgt auf Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG. In diesem Sicherungsvermögen führen wir ausschließlich solche Anlagearten, die für den Aufbau einer versicherungsförmig garantierten Leistung geeignet und bestimmt sind. Dabei beachten wir die Regeln zur Mischung und Streuung der Anlagearten für Pensionsfonds, soweit diese für ihr eigenes Risiko anlegen. Die entsprechenden Bestimmungen finden sich in der Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung (PFAV).

Die für versicherungsförmig garantierte Produktversionen vereinnahmten Beiträge unserer Kunden werden zum Teil in Anteilen am Renten-Spezialfonds GIAM-Fonds GPRET in Höhe von 38.900 Tsd. € gehalten. Darüber hinaus werden auch Anleihen im Direktbestand in Höhe von 79.689 Tsd. €, ein konzerninternes Schuldscheindarlehen in Höhe von 3.000 Tsd. € sowie Anteile an einem Publikumsfonds mit dänischen Pfandbriefen in Höhe von 8.595 Tsd. € gehalten.

Zum Bilanzstichtag 2023 werden darüber hinaus klassische Rückdeckungsversicherungen für eigene Rechnung bei der Proxalto Lebensversicherung AG in Höhe von 3.038 Tsd. € gehalten.

In unserem Kapitalanlagenbestand führen wir außerdem einen Dispositionsstock bestehend aus Anteilen des Spezialfonds GIAM-Fonds GPRET. Zum Bilanzstichtag hielten wir im Dispositionsstock Anteile an diesem Spezialfonds zum Buchwert von 2.737 Tsd. € im Anlagevermögen. Aufsichtsrechtlich haben wir den Dispositionsstock dem Sicherungsvermögen D2 Unterabteilung 2 zum Buchwert von 2.737 Tsd. € zugeordnet.

Nach wie vor stehen der Kapitalerhalt und die Sicherheit der Vermögensanlage im Hinblick auf den Finanzierungszweck des Sicherungsvermögens D1 im Vordergrund. Im Interesse der Begünstigten geben wir grundsätzlich sicheren Anlagen vor riskanteren, höher verzinslichen Investments den Vorzug. Ein Währungsrisiko besteht nicht.

Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern

Zum Bilanzstichtag setzt sich unser Kapitalanlagenbestand für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ("Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern") in Höhe von 741.860 Tsd. € auf Marktwertbasis wie folgt zusammen:

Kapitalbestand für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern

2023 2022
Sicherungsvermögen D2 Tsd. € Tsd. €
Spezialfondsanteile/Publikumsfonds 447.522 404.070
Einlagen bei Kreditinstituten 816 6.696
Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 31.903 45.289
Vorausgezahlte Renten 2.816 2.505
Zwischensumme D2 483.057 458.560
Sicherungsvermögen D3
Publikumsfonds 46.380 42.216
Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 2.014 2.228
Einlagen bei Kreditinstituten 201 230
Zwischensumme D3 48.595 44.673
Sicherungsvermögen D4
Publikumsfonds 47.136 44.641
Einlagen bei Kreditinstituten 129 859
Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 19.326 20.184
Vorausgezahlte Renten 226 213
Zwischensumme D4 66.817 65.896
Sicherungsvermögen D5
Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 143.741 138.382
Einlagen bei Kreditinstituten 0 0
Zwischensumme D5 143.741 138.382
Sonstiges Vermögen -350 1.456
Kapitalanlagebestand 741.860 708.967

Sicherungsvermögen D2

Unser Sicherungsvermögen D2 weisen wir in der Bilanz unter den Vermögenswerten für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern aus.

Die Anlagestrategie des Sicherungsvermögens D2 wird durch die in diesem Zusammenhang vorzunehmende Barwertermittlung der Rentenverbindlichkeiten beeinflusst. Der nicht gesetzlich festgesetzte, sondern individuell mit dem Kunden vereinbarte Rechnungszins stellt die Benchmark für den Anlageerfolg im Sicherungsvermögen D2 dar. Der Zinssatz muss der Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung (PFAV) entsprechend vorsichtig festgelegt werden.

Die Vermögensanlage für das Sicherungsvermögen D2 nehmen wir nach Wahl des Kunden in einem unserer Spezial- oder Publikumsfonds sowie in Rückdeckungsversicherungen vor. Bei großen Beitragsvolumen investieren wir auch in Anlagestrukturen, die mit dem Arbeitgeber individuell vereinbart wurden.

Im Sicherungsvermögen D2 sind Ende 2023 insgesamt 483.057 Tsd. € (Vorjahr: 458.560 Tsd. €) gebunden. Das Sicherungsvermögen D2 enthält Spezialfondsanteile im Wert von 285.675 Tsd. € (Vorjahr: 265.458 Tsd. €) und Anteile an insgesamt 40 Publikumsfonds im Wert von 161.847 Tsd. € (Vorjahr 138.612 Tsd. €). Zum 31. Dezember 2023 bestanden Einlagen bei Kreditinstituten in Höhe von 816 Tsd. € (Vorjahr: 6.696 Tsd. €). Der Bestand an Rückdeckungsversicherungen, der von unseren Kunden im Rahmen unseres Produktes "Chefrente" eingebracht bzw. neu erworben wurde, betrug zum Berichtsstichtag 31.903 Tsd. € (Vorjahr: 45.589 Tsd. €).

Im Übrigen weist das Sicherungsvermögen D2 vorausgezahlte Renten in Höhe von 2.816 Tsd. € (Vorjahr: 2.505 Tsd. €) aus.

Sicherungsvermögen D3

Im Sicherungsvermögen D3 führen wir Vermögensanlagen in Form von verschiedenen Publikumsfonds, die die nicht garantierten Leistungen unseres Unternehmens in der Anwartschaftsphase unserer versicherungsförmig garantierten Pensionspläne in der Beitragszusage mit Mindestleistung finanzieren, denen also somit kein Rechnungszins zugrunde liegt. Zum Bilanzstichtag hielten wir Anteile an verschiedenen Publikumsfonds in Höhe von 46.380 Tsd. € (Vorjahr: 42.216 Tsd. €) und Einlagen bei Kreditinstituten in Höhe von 201 Tsd. € (Vorjahr: 230 Tsd. €).

Aus der Verschmelzung mit der Volksfürsorge Pensionsfonds AG auf die PENSOR Pensionsfonds AG vom 1. Januar 2006 führen wir für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern auch noch Lebensversicherungsverträge als Rückdeckungsversicherungen in einem für das Neugeschäft geschlossenen Bestand, die wir ebenfalls dem Sicherungsvermögen D3 zuordnen. Auf diese Anlage entfallen 2.014 Tsd. € (Vorjahr: 2.228 Tsd. €).

Sicherungsvermögen D4

Die Anlagestrategie des Sicherungsvermögens D4 wird durch die in diesem Zusammenhang vorzunehmende Barwertermittlung der Rentenverbindlichkeiten beeinflusst. Der nicht gesetzlich festgesetzte, sondern individuell mit dem Kunden vereinbarte Rechnungszins stellt die Benchmark für den Anlageerfolg im Sicherungsvermögen D2 dar. Der Zinssatz muss der Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung (PFAV) entsprechend vorsichtig festgelegt werden.

Die Vermögensanlage für das Sicherungsvermögen D4 nehmen wir nach Wahl des Kunden in einem unserer Spezial- oder Publikumsfonds sowie in Rückdeckungsversicherungen vor. Bei großen Beitragsvolumen investieren wir auch in Anlagestrukturen, die mit dem Arbeitgeber individuell vereinbart wurden.

Das Sicherungsvermögen D4 beinhaltet 18 Publikumsfonds im Wert von 26.226 Tsd. € (Vorjahr: 24.145 Tsd. €) sowie vier Spezialfonds im Wert von 20.910 Tsd. € (Vorjahr: 20.496 Tsd. €). Zum 31. Dezember 2023 bestanden Einlagen bei Kreditinstituten in Höhe von 129 Tsd. € (Vorjahr: 859 Tsd. €). Der Bestand an Rückdeckungsversicherungen, der von unseren Kunden im Rahmen unseres Produktes "Chefrente" eingebracht bzw. neu erworben wurde, betrug zum Berichtsstichtag 19.326 Tsd. € (Vorjahr: 20.184 Tsd. €).

Im Übrigen weist das Sicherungsvermögen D4 ein sonstiges Vermögen (vorausgezahlte Renten) in Höhe von 226 Tsd. € (Vorjahr: 213 Tsd. €) auf.

Sicherungsvermögen D5

Im Sicherungsvermögen D5 befinden sich kongruente Rückdeckungsversicherungen bei der Proxalto Lebensversicherung AG für Verträge im Basis-Plan, Flex-Plan und im MultiSecurity PensionPlan sowie kapitalbildende Rückdeckungsversicherungen der Proxalto Lebensversicherung AG für Verträge im MultiFlex PensionPlan. Der Bestand an Rückdeckungsversicherungen im Sicherungsvermögen D5 betrug zum Berichtsstichtag 143.741 Tsd. € (Vorjahr: 138.382 Tsd. €). Darüber hinaus bestanden zum Stichtag keine Bankguthaben (Vorjahr: 0 Tsd. €).

Kapitalanlage-Ergebnis

Das Kapitalanlage-Ergebnis in Höhe von 46.267 Tsd. € (Vorjahr: -81.391 Tsd. €) ergibt sich aus den laufenden und den außerordentlichen Erträgen sowie den laufenden und den außerordentlichen Aufwendungen.

Laufende Erträge

Bei den laufenden Erträgen aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG handelt es sich um Ausschüttungen unseres Spezialfonds, Erträge festverzinslicher Wertpapiere sowie Ausschüttungen aus einem Publikumsfonds. Die laufenden Erträge aus den Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG betrugen im Berichtsjahr 2.039 Tsd. € (Vorjahr: 2.227 Tsd. €).

Es fielen laufende Erträge aus dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Höhe von 1.127 Tsd. € (Vorjahr: 518 Tsd. €) an. Hiervon entfielen im Geschäftsjahr auf das Sicherungsvermögen D2 insgesamt 513 Tsd. € (Vorjahr: 333 Tsd. €).

Im Sicherungsvermögen D3 fielen laufende Erträge in Höhe von 321 Tsd. € (Vorjahr: 166 Tsd. €) an. Die im Sicherungsvermögen D4 geführten Publikumsfonds brachten im Geschäftsjahr 2023 laufende Erträge in Höhe von 294 Tsd. € (Vorjahr: 11 Tsd. €).

Ausschüttungen aus Kapitalanlagen des Sicherungsvermögens D2 - D4 werden umgehend zum Erwerb neuer Anteilsscheine der ausschüttenden Publikumsfonds verwendet und sind somit vollständig Teil des Vermögens der begünstigten Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber.

Im Sicherungsvermögen D5 ergaben sich aus den Rückdeckungsversicherungen bei der Proxalto Lebensversicherung AG laufende Erträge in Höhe von 25 Tsd. € (Vorjahr: 10 Tsd. €).

Übrige Erträge aus Kapitalanlagen

Im Vermögen auf Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG ergaben sich aus Zuschreibungen außerordentliche Erträge in Höhe von 51 Tsd. € (Vorjahr: 56 Tsd. €). Es wurden Abgangsgewinne in Höhe von 8 Tsd. € (Vorjahr: 0 Tsd. €) und keine Abgangsverluste realisiert (Vorjahr: 0 Tsd. €). Bei den Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern entstanden Abgangsgewinne in Höhe von 1.360 Tsd. € (Vorjahr: 11 Tsd. €).

Laufende Aufwendungen für Kapitalanlagen

Die laufenden Aufwendungen für die Verwaltung der Kapitalanlagen betrugen insgesamt 293 Tsd. € (Vorjahr: 331 Tsd. €). Hierin sind die Kosten der Verwaltung der Kapitalanlagen, die Kosten des Treuhänders, des Geldverkehrs und Depotgebühren enthalten.

Übrige Aufwendungen für Kapitalanlagen

Bei den Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG ergaben sich 2023 außerordentliche Aufwendungen von 576 Tsd. € (Vorjahr: 1.793 Tsd. €). Diese entfielen im Berichtsjahr ausschließlich auf Abschreibungen bei zwei Rentenfonds in Höhe von 576 Tsd. € (Vorjahr: 1.793 Tsd. €). Die außerordentlichen Aufwendungen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern beliefen sich auf 340 Tsd. € (Vorjahr: 3.961 Tsd. €) und betrafen Abgangsverluste, die im Wesentlichen aus dem Verkauf von Fondsanteilen aufgrund von Fondswechseln resultierten.

Nicht realisierte Gewinne und Verluste

Im Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ergaben sich zum Bilanzstichtag nicht realisierte Gewinne in Höhe von 45.133 Tsd. € (Vorjahr: 3.518 Tsd. €) sowie nicht realisierte Verluste in Höhe von -2.267 Tsd. € (Vorjahr -81.636 Tsd. €). Saldiert ergeben sich damit nicht realisierte Gewinne in Höhe von 42.866 Tsd. € (Vorjahr: -78.118 Tsd. € nicht realisierte Verluste) auf die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.

Bewertungsreserven

Aufgrund der Kapitalmarktlage und unseres Portfolios ergeben sich im Geschäftsjahr 2023 stillen Reserven in unseren Kapitalanlagen für eigene Rechnung von 107 Tsd. € (Vorjahr: 0 Tsd. €). Die stillen Lasten haben sich im Berichtszeitraum auf 19.283 Tsd. € (Vorjahr: 27.562 Tsd. €) verringert. Insgesamt ergeben sich saldierte stillen Lasten auf eigene Rechnung von 19.176 Tsd. € (Vorjahr: 27.562 Tsd. € saldierte stille Lasten).

Ergebnis

Die Generali Pensionsfonds AG schließt das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis ab und weist in 2023 ein pensionsfondstechnisches Ergebnis f.e.R. in Höhe von -238 Tsd. € (Vorjahr: 1.063 Tsd. €) und ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von -188 Tsd. € (Vorjahr 942 Tsd. €) aus. Nach Berücksichtigung von Steuern ergab sich ein Jahresfehlbetrag vor Ergebnisverwendung von -352 Tsd. € (Vorjahr 300 Tsd. € Jahresüberschuss). Dieses Ergebnis wurde aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages zu 100% von der Generali Deutschland AG übernommen.

Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

Die Generali Pensionsfonds AG gehört zum weltweit tätigen Generali Konzern, Triest. Sie ist eine 100%-ige Tochter der Generali Deutschland AG, München.

Mit den Gesellschaften der Generali Deutschland Gruppe arbeitet die Gesellschaft zur Erzielung von Synergieeffekten in diversen Verwaltungsbereichen zusammen. Daher besteht bereits seit dem 8. Juli 2010 ein Beherrschungsvertrag mit Verpflichtung der Verlustübernahme durch die Generali Deutschland AG. Mit Eintragung in das Handelsregister der Generali Pensionsfonds AG am 21. Dezember 2018 wurde dieser Vertrag um eine Gewinnabführungskomponente ergänzt.

Auf Basis des seit 2018 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages (inkl. Gewinnabführung) wird der Verlust in Höhe von 352 Tsd. € zu 100% von der Generali Deutschland AG übernommen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Bei der Generali Pensionfonds AG waren im Geschäftsjahr 2023 keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Generali Deutschland AG und der mit ihr verbundenen Serviceunternehmen, die mit bemerkenswertem Einsatz die Entwicklung der Generali Pensionsfonds AG unterstützt haben.

Unser Vertrieb

Für die erfolgreiche Neukundengewinnung und qualifizierte Beratung der Bestandskunden nutzt die Generali Pensionsfonds AG in enger Abstimmung die Kompetenz der spezialisierten Berater des Beratungsmanagements Großkunden des KompetenzCenter Corporate Solutions. Hierbei verfolgen wir einen ganzheitlichen Beratungs- und Lösungsansatz von der Erstberatung, über die Implementierung bis zur kontinuierlichen Bestandsbetreuung. Das gemeinsame Vorgehen mit klar definierten Aufgaben hat dazu geführt, dass sich nicht nur die Anzahl der Beratungen, sondern auch das Übertragungsvolumen insbesondere mit Gesellschafter-Geschäftsführer- und Vorstandsversorgungen auf einem konstant hohen Niveau gehalten werden konnte. Die Anzahl an Anbahnungen und Beratungen von Großkunden konnte auf einem vergleichbaren Niveau gehalten werden.

Die strategische Ausrichtung der Generali Deutschland AG in der Zusammenarbeit sowohl mit unabhängigen Vertriebspartnern erfordert in der Neukundengewinnung auch vom Pensionsfonds eine Fokussierung auf die Direktpartner des KompetenzCenter Corporate Solutions. Durch umfangreiche persönliche Unterstützung vor, während und nach der Umsetzung fördern und festigen wir das Vertrauen der neuen Vertriebspartner in die Zusammenarbeit. Vor diesem Hintergrund haben wir in 2023 die Zusammenarbeit in der Auslagerung von Pensionszusagen mit dem exklusiven Vertriebspartner der Generali in Deutschland, der DVAG, weiter forciert und für die kommenden Geschäftsjahre ausgerichtet.

Trotz des gestiegenen Zinsniveaus an den Kapitalmärkten und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Bilanzen und Kapitalanlagen stehen die Unternehmen weiterhin vor erheblichen Problemen bei der Finanzierung der Versorgungsverpflichtungen. Daneben führen die volkswirtschaftlichen Herausforderungen (Inflation, Energiekosten etc.) zu weiteren möglichen Belastungen der Unternehmen, welche eine Entlastung der Bilanzen durch die Auslagerung von Pensionszusagen zusätzlich attraktiv machen.

Vor dem Hintergrund der anspruchsvollen Kundenwünsche und sich regelmäßig ändernder gesetzlicher Grundlagen bedarf die Prüfung einer möglichen Übertragung von Versorgungsanwartschaften auf den Pensionsfonds der frühzeitigen engen Abstimmung mit den Steuerberatern/ Wirtschaftsprüfern, Banken und Gesellschaftern des Unternehmens. Wir liefern diesem Personenkreis umfangreiche Detailinformationen zu unseren Konzepten, entwickeln flexible Kurz- und Langfristplanungen und gestalten gemeinsam mit dem Mandanten nachhaltige Lösungen. Die enge Verzahnung des Beratungsmanagements Großkunden mit den hoch qualifizierten operativen Einheiten Kundenservice, Angebotsmanagement bAV und den aktuariellen Dienstleistungen der Generali Pensions- und Sicherungsmanagement ergänzt diesen Prozess optimal.

Für die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit, das gegenseitige Vertrauen und die offene, konstruktive Kommunikation danken wir unseren Kunden und unseren Vertriebspartnern herzlich.

Sicherheit für unsere Kunden

Unser Grundkapital beträgt 5.100 Tsd. €. Zusätzlich weisen wir unverändert 5.998 Tsd. € in der Kapitalrücklage und 1.346 Tsd. € in den Gewinnrücklagen aus.

Zur Stärkung ihrer Eigenmittel hat die Generali Pensionsfonds AG während des Geschäftsjahres 2017 drei Darlehen mit Nachrangabrede in Höhe von insgesamt 2.730 Tsd. € bei der Generali Deutschland AG aufgenommen. Um die Erfüllung der versicherungsförmigen Zusagen an Arbeitnehmer und Arbeitgeber langfristig zu sichern, wurde zudem mit Wirkung im Geschäftsjahr 2017 ein langfristig angelegter Rückversicherungsvertrag mit der GD AG abgeschlossen.

Damit verfügen wir über eine ausreichende Solvabilitätsausstattung, so dass die erforderliche Solvabilitätsspanne unter Berücksichtigung aller den Eigenmitteln zuzurechnenden Finanzmitteln mit 125,1% (Vorjahr: 127,4%) bedeckt ist.

Chancenbericht

Chancen

Grundlage des Geschäftserfolgs bleiben im kommenden Jahr zum einen die auf das Auslagerungsgeschäft spezialisierten Groß- und Firmenkundenberater des Beratungsmanagements "betriebliche Altersversorgung", der Ausbau der Kooperationen mit unabhängigen Vertriebspartnern und institutionellen Partnern sowie zunehmend auch spezialisierte Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Zum anderen bleiben Produkt- und Lösungskonzepte wichtig, die laufend an die sich verändernden Erfordernisse angepasst werden. Grundlegend für den geschäftlichen Erfolgs ist jedoch eine hervorragende Abwicklungskompetenz, das heißt die Flexibilität einer modernen Bestandsverwaltung und ein exzellenter Kundenservice.

Die Übertragung von unmittelbaren Versorgungszusagen auf einen externen Pensionsfonds weist nach wie vor ein großes Marktpotenzial auf. Die Flexibilität des MultiFlexPensionPlan (LZ3) liefert sowohl für die Übertragung einzelner Versorgungszusagen von leitenden Angestellten, Vorständen und Gesellschafter-Geschäftsführern als auch für die liquiditätsschonende Übertragung komplexer Versorgungswerke entsprechende Möglichkeiten. Dabei überprüfen wir permanent die Regelungen im Hinblick auf sich ändernde (gesetzliche) Rahmenbedingungen und Anforderungen des Marktes. Nach der beobachteten Zinswende ist damit zu rechnen, dass der Referenzzins für die deutsche Handelsbilanz ("BilMoG-Zins") zukünftig weiter steigen wird. Die bisher aufgrund eines rechnungsmäßig sinkenden Zinses zusätzliche Belastung aus geringerer Abzinsung der zukünftigen Verpflichtungen wird sich also umkehren und zu niedrigeren jährlichen Aufwendungen führen. Dennoch erwarten wir eine substanzielle Nachfrage nach Übertragung von Versorgungszusagen. Denn aufgrund komplizierter werdender gesetzlicher Regelungen in diesem Geschäftsfeld gewinnen die mit einer Auslagerung einhergehenden Verwaltungsvereinfachungen an Bedeutung: Unternehmen können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und gerade inhabergeführte Unternehmen schätzen im Rahmen von Nachfolgeregelungen die Professionalität in der Sorge um die selbst erworbenen Pensionsansprüche.

Einer der grundsätzlich wichtigsten Faktoren für die Entscheidungsfindung bei der Übertragung auf den Pensionsfonds ist unverändert die Kapitalausstattung. Die Flexibilität unserer Pensionspläne ermöglicht hierbei die Finanzierung der Übertragung und die individuelle Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse.

Die umfassende Kompetenz zu einer Kapitalanlage, die im Detail den Kundenvorgaben entspricht, ist bei einer Auslagerung von großer Bedeutung. Gesucht werden vor allem Kapitalanlagen mit geringer Volatilität bei gleichzeitig angemessenen, stabilen Renditen. Das vielfältige Angebot der Generali Investments an breit diversifizierten Kapitalanlagen sowie unser zusätzliches Angebot an Fondsanlagen verschiedener unabhängiger Kapitalanlagegesellschaften mit unterschiedlich risikoorientierter Ausrichtung erfüllen diese Anforderungen. Für eine schnelle Reaktion auf sich verändernde Rahmenbedingungen und zur Erschließung weiterer Marktzugänge wird die Auswahl an Kapitalanlagen durch den Abschluss weiterer Kooperationen mit Kapitalanlagegesellschaften kontinuierlich ausgebaut.

Die reine Beitragszusage im Sozialpartnermodell als garantiefreies Produkt ist eine vielversprechende Entwicklung in der betrieblichen Altersversorgung. Um die sich hieraus bietenden Möglichkeiten nutzen zu können, müssten sich jedoch - nach den ersten Pilotlösungen - die Tarifpartner dem Thema weiter öffnen. Nicht zuletzt aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Management von fondsgebundenem Geschäft auf Rechnung unserer Kunden sehen wir uns in diesem neuen Geschäftsfeld hervorragend aufgestellt. Für uns gilt es, den Markt in Bezug auf das Sozialpartnermodell weiter zu beobachten und entsprechend zu handeln.

Der Pensionsfondsmarkt wird sich entsprechend der gesetzlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus unserer Sicht weiterhin positiv entwickeln, wobei wir aufgrund der Einmalbeitragslastigkeit bei Auslagerungsvorgängen nach wie vor von einer entsprechenden Volatilität im Markt ausgehen. Durch unsere Aufstellung im Vertrieb und im Kundenservice erwarten wir für das Jahr 2024 im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre eine vergleichbare Entwicklung bei den Brutto-Einmalbeiträgen in der nicht versicherungsförmigen Leistungszusage im klassischen Chefrenten-Geschäft und ebenso eine vergleichbare Entwicklung im (kollektiven) Großgeschäft - sowohl aus neuen (Teil-) Auslagerungen als auch aus Nachschusszahlungen zu den Bestandskollektiven.

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung

Ziele und Aufgaben des Risikomanagements

Unsere Geschäfts- und Risikostrategie (inkl. der IT-Strategie) ermöglicht es uns, den Fokus auf unsere Kernkompetenzen - Übernahme und Steuerung von Risiken - zu legen. Darauf basierend steuern wir als Unternehmen eines bedeutenden Finanzdienstleistungskonzerns mit dem Schwerpunkt Versicherungsgeschäft vielfältige Risiken innerhalb der Generali in Deutschland. Diese sind durch das Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgeschäft bestimmt. Daneben existieren Risiken aus dem allgemeinen Geschäftsbetrieb. Wir verfolgen dabei das Ziel, die Anforderungen aller Anspruchsgruppen zu berücksichtigen; so gewährleisten wir den nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens und der Generali in Deutschland. Wesentliche Elemente des Risikomanagements sind:

Identifikation und Bewertung der Risiken

Entscheidung über die Risikotragfähigkeit des Unternehmens

Entscheidung über die mögliche Reduzierung und/oder Begrenzung der Risiken

Überwachung und Steuerung sowie Berichterstattung über die Risiken

Auf der Grundlage dieses Risikomanagementansatzes überwachen wir laufend die Risikoexponierung und leiten konkrete Maßnahmen entsprechend den Beschlüssen ein, um die nachhaltige Risikotragfähigkeit sicherzustellen und eine Gefährdung sowie eine Entwicklungsbeeinträchtigung unserer Gesellschaft als auch der Generali in Deutschland auszuschließen.

Governance-System

Kernbestandteile des Governance-Systems sind das Risikomanagementsystem und das Interne Kontrollsystem (IKS) sowie angemessene Regelungen zum Outsourcing. Daneben werden Vorstand und Aufsichtsrat innerhalb der Organisationsstruktur des Unternehmens bestimmte Leitungs- und Überwachungsfunktionen zugewiesen.

Die Einrichtung der vier unabhängigen Schlüsselfunktionen im Governance-System

Risikomanagement-Funktion (RMF)

Compliance-Funktion (CF)

Interne Revisionsfunktion (IRF) und

Versicherungsmathematische Funktion (VMF)

folgt einer Leitliniensystematik, die durch den Vorstand der Generali Deutschland AG sowie die Vorstände unserer Gesellschaft verabschiedet wurde und einem jährlichen Aktualisierungsprozess unterliegt. Daneben besteht die Anti Financial Crime-Funktion (AFC) als (fachlich) unabhängige, den Schlüsselfunktionen der zweiten Verteidigungslinie gleichgestellte Einheit innerhalb der Compliance-Funktion. Sie übernimmt Kontrollaufgaben der zweiten Verteidigungslinie hinsichtlich Anti Financial Crime-Themen der betroffenen Konzernunternehmen und stellt für diese, ausgeübt durch die Leiterin der Funktion, auch die Geldwäschebeauftragte. Die Compliance-Funktion behält hierbei eine überwachende Rolle.

Die Risikomanagement-Funktion ist zentral im Vorstandsressort Risikomanagement bei der Generali Deutschland AG eingerichtet. Der Ressortvorstand Risikomanagement ist Inhaber dieser Funktion und Chief Risk Officer (CRO) der Generali in Deutschland. Der CRO agiert unabhängig vom operativen Geschäft und verantwortet die Umsetzung und den Betrieb des Risikomanagementsystems. Grundsätze, Ziele und wesentliche Vorgaben des Risikomanagements sowie des Internen Kontrollsystems werden in spezifischen Leitlinien definiert.

Vorstand

Der gesamte Vorstand ist für Einrichtung und Aufrechterhaltung einer ordnungsgemäßen sowie wirksamen Geschäftsorganisation des Unternehmens, die laufende Überwachung des Risikoprofils sowie die Einrichtung eines Frühwarnsystems verantwortlich. Der Vorstand wird regelmäßig über die unternehmensspezifischen Risiken sowie deren Auswirkungen und die ergriffenen bzw. geplanten Maßnahmen zu deren Steuerung informiert. Im Hinblick auf das Risikomanagement ist der Vorstand insbesondere verantwortlich für die:

Einrichtung einer ordnungsgemäßen und wirksamen Geschäftsorganisation (unter Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an die Geschäftsorganisation von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (MaGo für EbAV) und der versicherungsaufsichtlichen Anforderungen an die IT (VAIT))

Einrichtung eines angemessenen und wirksamen Risikomanagements sowie eines Internen Kontrollsystems

Sicherstellung der angemessenen Einbindung der Risikomanagementfunktion bei wesentlichen Entscheidungen des Vorstands

Entwicklung einer angemessenen Risikokultur

Festlegung von Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Berichtslinien

Festlegung ablauforganisatorischer Regelungen

Festlegung einheitlicher schriftlicher Leitlinien für das Risikomanagement unter Berücksichtigung der internen und externen Anforderungen

Festlegung der Geschäfts- und Risikostrategie (inkl. der IT-Strategie)

Festlegung der Risikotoleranz und die Überwachung der Einhaltung der Risikotragfähigkeit

Festlegung wesentlicher risikostrategischer Vorgaben

laufende Überwachung des Risikoprofils und die Einrichtung eines Frühwarnsystems

Behandlung wesentlicher risikorelevanter Ad-hoc-Themen

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat überwacht den Vorstand in seiner Geschäftsführung und berät ihn u.a. im Hinblick auf die Geschäfts- und Risikostrategie (inkl. der IT-Strategie) und das Risikomanagement. Er wird durch regelmäßige schriftliche Berichterstattung des Vorstands über das Risikomanagement sowie über wesentliche Risiken informiert.

Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem muss so gestaltet sein, dass die Identifikation, Bewertung, Überwachung, Steuerung und Berichterstattung der eingegangenen und potenziellen Risiken, jederzeit möglich ist. Darüber hinaus wird die Integration des Risikomanagements in die Entscheidungsprozesse gefordert.

Das Risikomanagementsystem muss alle internen und externen Risiken, denen ein Versicherungsunternehmen ausgesetzt ist, abdecken, zumindest jedoch die folgenden Bereiche:

Zeichnung von Versicherungsrisiken und die Bildung von Rückstellungen

Aktiv-Passiv-Management

Kapitalanlagen, insbesondere Derivate und Instrumente von vergleichbarer Komplexität

Steuerung des Liquiditäts- und des Konzentrationsrisikos

Steuerung operationeller Risiken

Unterstützung bei der Definition des aus Risikomanagementsicht angemessenen Rückversicherungs-Programms sowie anderen Risikominderungstechniken

Die Umsetzung des Risikomanagementsystems erfolgt über die Gremienstruktur sowie über Vorgaben und Strategien, die die Risikoneigung sowie den konkreten Umgang mit einzelnen Risiken festlegen. Die zentralen Gremien sind das "Country Risk Committee" sowie die segmentspezifischen Risk Management Committees, die bei der Generali Deutschland AG angesiedelt sind.

Der strukturierte Prozess zur Risikoidentifikation und -klassifikation mündet in der Konzernrisikokonferenz und findet jährlich mit Teilnahme des Vorstands der Generali Deutschland AG sowie weiterer Führungskräfte statt. Themen sind Risikominderungsmaßnahmen, die Entwicklung der Risikosituation sowie potenzielle neue Risiken.

Internes Kontrollsystem

Das Interne Kontrollsystem (IKS) der Generali in Deutschland umfasst zum einen die Kontroll- und Überwachungsinstrumente der operativen Arbeitsprozesse in Form von Leitlinien, Arbeitsanweisungen und Verantwortlichkeiten und zum anderen die Überwachungsaufgaben der Governance-Funktionen in den ihnen zugewiesenen Bereichen. Hierdurch sollen das Unternehmensvermögen geschützt und eine ordnungsgemäße Rechnungslegung sowie die Einhaltung rechtlicher Vorschriften (z.B. aus dem Versicherungsaufsichtsgesetz) sichergestellt werden. Gemäß den von der Assicurazioni Generali S.p.A. erstellten und für alle Konzernunternehmen geltenden "Group Directives on the System of Governance" umfasst das IKS alle operativen, nicht-operativen und technischen Kontrollen im Unternehmen.

Das IKS folgt der Systematik der "Three Lines of Defense" (Verteidigungslinien) und spiegelt operative und verantwortungsspezifische Aspekte wider. In diesem Zusammenhang bilden die prozessimmanenten Kontrollen in den organisatorischen Abläufen sowie Managementkontrollen die erste Ebene der "Three Lines of Defense", Risikomanagement-Funktion, Compliance-Funktion und die versicherungsmathematische Funktion bilden die zweite Ebene und die unabhängige Überwachung durch die Interne Revisionsfunktion stellt die dritte Ebene dar. Bei den "Three Lines of Defense" handelt es sich um eine Systematik, die drei Arten von Überwachungsfunktionen unterschiedlichen Unternehmensebenen zuordnet. Die drei Kontrollinstanzen stehen sowohl mit dem Management und dem Aufsichtsrat als auch untereinander in Interaktion.

Schlüsselfunktionen

Die Hauptaufgaben der jeweiligen Schlüsselfunktionen sowie der Anti Financial Crime-Funktion sind im Folgenden genannt.

Risikomanagement-Funktion

Steuerung des Risikomanagementsystems und Kontrolle des übergreifenden Risikoprofils

Koordination der Risikomanagementaktivitäten

Etablierung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen, Methoden und Prozesse im Risikomanagementsystem

Beratungsaufgaben bei Themen mit Bezug zum Risikomanagement

Compliance-Funktion

Beobachtung des Rechtsumfelds sowie Beurteilung rechtlicher Änderungen

Identifizierung des Risikos der Verletzung rechtlicher und regulatorischer Vorgaben (Compliance-Risiko)

Indikatorenbasierte Überwachung des Compliance-Risikos sowie Durchführung von Prüfungs- und Folgeaktivitäten

Beurteilung des Compliance-Risikos

Berichterstattung und Planung zu den Compliance-Aktivitäten

Beratung des Vorstands in Bezug auf die Einhaltung der für den Betrieb des Versicherungsgeschäfts geltenden Gesetze und Vorschriften

Implementierung von Maßnahmen zur Minderung des Compliance-Risikos einschließlich Durchführung von Schulungen und Beratung der Risiko- und Projektverantwortlichen

Investigation von Compliance-Verstößen

Interne Revisionsfunktion

Bewertung der Angemessenheit und Funktionsfähigkeit von implementierten Kontrollen zur Abdeckung von operationellen und nicht-operationellen Risiken

Beseitigung von Schwächen und Abgabe von Empfehlungen zur Verbesserung des Internen Kontrollsystems

Beratung des Managements hinsichtlich zu ergreifender Maßnahmen zur Stärkung des Internen Kontrollsystems

Laufendes Reporting gegenüber Management, aufsichts- und gesellschaftsrechtlichen Gremien (u.a. Aufsichtsrat, Vorstand, Prüfungsausschuss)

Ex-ante Einschätzung von Risiken, Mängeln, Verbesserungspotenzialen, Kontrollen und Überwachungsprozessen im Rahmen von projektbegleitenden Prüfungen

Versicherungsmathematische Funktion

Koordination der Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen und Bewertung der Hinlänglichkeit und der Qualität der Daten

Unterrichtung des Vorstandes über die Verlässlichkeit und Angemessenheit der Berechnung

Stellungnahmen im jährlichen Bericht der versicherungsmathematischen Funktion zur Angemessenheit der versicherungstechnischen Rückstellungen, generellen Zeichnungs- und Annahmepolitik und Angemessenheit der Rückversicherungsvereinbarungen

Anti Financial Crime-Funktion

Kontrolle der internen Prozesse im Hinblick auf Konsistenz mit dem Ziel der Verhütung und Bekämpfung der Risiken von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Bestechung und internationalen Sanktionen/Umgehung von Finanzsanktionen sowie der Überprüfung der Anforderungen aus FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) bzw. CRS (Common Reporting Standard)

Vorschlag organisatorischer und verfahrenstechnischer Änderungen, die erforderlich sind, um einen angemessenen Schutz vor Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Sanktionsrisiken zu gewährleisten

Koordination der Aktivitäten zur Bewertung der Anti Financial Crime-Risiken, denen die Gruppe ausgesetzt ist

Beratung des Vorstandes, des Senior Managements und anderer Funktionen hinsichtlich der Themen, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, sowie Berichterstattung an den Aufsichtsrat

Einreichung der Meldungen über verdächtige Aktivitäten (Suspicious Activity Reports) an die zuständige Behörde

Bewertung der Angemessenheit von Informationssystemen und internen Verfahren, die dazu dienen, die Kundenaktivitäten zu kennen, verdächtige Transaktionen zu erkennen, zu bewerten und zu melden sowie relevante Parteien zu überprüfen

Struktur des Risikomanagementprozesses

Erhebung der Risikosituation

Die Erhebung der Risikosituation erfolgt durch die Identifikation und Bewertung aller quantifizierbaren und nicht quantifizierbaren Risiken über entsprechende Maßnahmen zur Risikominderung bzw. Risikosteuerung.

Die Identifikation der qualitativen Risiken erfolgt durch Expertenschätzungen der Risikoverantwortlichen und folgt einem etablierten Prozess der Risikoidentifikation sowie der Risikokontrolle. Der jährliche Risikoidentifikationsprozess wird auf Basis von mit den Risikoverantwortlichen durchgeführten Interviews vorgenommen; er schließt mit der Konzernrisikokonferenz ab, die zu einer Risikoinventur mit einem aktuellen Risikoinventar führt. Das Risikoinventar wird quartärlich aktualisiert. Es umfasst Maßnahmen sowie deren Überwachung und deckt wesentliche operationelle und qualitative Risiken ab.

Werden unterjährig außerhalb der regulären Risikoabfragen neue Risiken identifiziert oder erhöhen sich bekannte Risiken erheblich, wird ein Ad-hoc-Meldeprozess ausgelöst. Je nach Einstufung des Risikos erfolgt eine Meldung an den Vorstand der Gesellschaft und das zentrale Risikomanagement, bei schwerwiegenden Risiken zusätzlich an den Aufsichtsrat, an die Führungsebene der Generali Deutschland AG sowie an die BaFin.

Stresstests und Szenarioanalysen werden nach Bedarf in der Konzernrisikokonferenz detailliert erörtert. Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Ad-hoc-Analysen durchgeführt.

Unternehmenssteuerung

Die Risiko- und Solvabilitätsbewertung ist ein integraler Bestandteil der Managemententscheidungen, z.B. im Bereich Kapitalanlagen und Produkte sowie im strategischen Planungsprozess.

Risikoübernahme bzw. -steuerungsaktivitäten erfolgen durch das Management. Grundlage der Risikosteuerung ist die Risikoberichterstattung, die Auskunft über die Gesamtrisikosituation gibt. In den Risikoberichten werden neben den wesentlichen Risiken auch die von der Geschäftsleitung beschlossenen Maßnahmen dokumentiert, deren Umsetzung und Wirksamkeit kontinuierlich überwacht werden.

Berichterstattung

Das Ziel der Berichterstattung ist es, dem Management Informationen zu den Ergebnissen der quantitativen und qualitativen Bewertungen des Risikoprofils der aktiv- und passivseitigen Bestände sowie zur gesamten Risikolage zur Verfügung zu stellen. Hierzu zählt auch eine Bewertung des Governance-Systems und der zugehörigen Prozesse. Bei signifikanten Änderungen des Risikoprofils, z.B. infolge einer Fusion oder Bestandsübertragung, erfolgt ein Ad-hoc-Bericht.

Die Risikoverantwortlichen informieren in ihrer regelmäßigen internen Berichterstattung die Risikomanagement-Funktion, die ihrerseits an den Vorstand berichtet und die Information für den Aufsichtsrat vorbereitet. Ad-hoc-Risiken werden zunächst an das Risikomanagement berichtet. Das Risikomanagement informiert den Vorstand und stimmt sich mit dem Vorstand über die endgültige Einstufung des Risikos ab. Bei schwerwiegenden Ad-hoc-Risiken erfolgt zudem seitens des Vorstands eine Information an den Aufsichtsrat.

Das Risikomanagement fokussiert sich dabei auf die wesentlichen Risiken, die den dauerhaften Fortbestand oder die Risikotragfähigkeit unseres Unternehmens gefährden oder unser Unternehmen an der Erreichung der Geschäftsziele hindern können.

In der laufenden quartärlichen Risikoberichterstattung stehen die Kapitalausstattung nach Solvabilität I, ein BaFin-Stresstest und die wesentlichen übrigen Risiken im Fokus und bilden die Basis für Aussagen zur Risikolage der Gesellschaft. Dabei werden verschiedene Kennziffern zur Kapitaladäquanz (Verhältnis von verfügbarem zu benötigtem Risikokapital) ermittelt.

Im Risikobericht stellen wir neben den im Modell abgebildeten Risiken die wesentlichen übrigen Risiken sowie den Status des Maßnahmen-Controllings dar. Insgesamt stellt die Risikoberichterstattung sicher, dass die risikorelevanten Informationen systematisch und geordnet an die Entscheidungsträger weitergeleitet werden. Damit ist sie eine wesentliche Grundlage für die laufende Risikosteuerung.

Aufbauend auf der im Risikobericht dokumentierten Risikoanalyse erarbeiten wir geeignete Maßnahmen zur Risikosteuerung, die sich grundsätzlich an den Richtlinien und vorgegebenen Limitsystemen orientieren. Diese Maßnahmen berücksichtigen gesetzliche, ökonomische und sonstige Restriktionen. Der Vorstand beschließt und kontrolliert entsprechende Maßnahmen und verfolgt deren Wirksamkeit in einem systematischen Prozess. Das Risk Management Committee Leben als Bestandteil des Gremiums "Local Product & Underwriting Committee" unterstützt den Vorstand bei der Erörterung und Überwachung der Risikosteuerungsmaßnahmen. Dies gilt insbesondere, wenn von definierten Richtlinien abgewichen werden muss. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn sich die Risikosituation unterjährig verändert. Die nicht wesentlichen Risiken werden von den Risikoverantwortlichen im Rahmen der regulären Geschäftsprozesse gesteuert.

Outsourcing

Unter Outsourcing ist die Ausgliederung von Funktionen oder Prozessen an ein anderes Unternehmen (Dienstleister) zu verstehen; dabei kann es sich um konzerninterne oder konzernexterne Unternehmen handeln. Alle Aktivitäten und Prozesse mit Ausnahme von Leitungsaufgaben (u.a. die Verantwortlichkeit für die Einrichtung und Weiterentwicklung des Risikomanagement- und Internen Kontrollsystems) der Geschäftsleitung können ausgegliedert werden. Es muss dabei sichergestellt sein, dass die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsorganisation, die Qualität des Governance-Systems sowie die Prüfungs- und Kontrollrechte z.B. der Aufsichtsbehörde, der Internen Revision etc. nicht beeinträchtigt sind. Das bedeutet, dass - auch unter Berücksichtigung der Leitlinien der internationalen Gruppe und der gesetzlichen Rahmenbedingungen - die vier Schlüsselfunktionen ausgegliedert werden können. Die Operationalisierung der Outsourcinganforderungen unter Berücksichtigung der nationalen aufsichtsrechtlichen Anforderungen wird für die deutsche Gruppe in der Outsourcing-Richtlinie sichergestellt. Sie standardisiert zur praktischen Umsetzung die Tools zum Performance- und Risikomanagement.

In der Generali in Deutschland finden die regulatorischen Anforderungen in der Ausgestaltung der Dienstleistungsverträge ihre Berücksichtigung. Die Verträge spezifizieren die Leistungserbringung, z.B. durch Service Level Agreements, und enthalten zusätzlich Weisungs- und Kontrollrechte für die ausgliedernden Versicherungsunternehmen sowie Kontrollrechte für die Interne Revision und die Aufsichtsbehörden. Dies betrifft ebenso die Weiterverlagerung von Funktionen und Dienstleistungen an gruppenfremde Dienstleistungsgesellschaften, wie z.B. in Teilbereichen der IT.

Im Rahmen des One Company-Ansatzes sind die Funktionen der mitarbeiterlosen Konzernunternehmen überwiegend auf die Generali Deutschland AG sowie nationale und internationale Dienstleistungsgesellschaften der gesamten Generali Gruppe ausgegliedert. Die konzerninternen Gesellschaften sind vollständig in die Strukturen der Generali Gruppe eingebunden. Um die regulatorischen Anforderungen hinsichtlich der Aufsichts- und Monitoringaufgaben der outgesourcten Funktionen gewährleisten zu können, werden die Vorstände durch das Ausgliederungscontrolling unterstützt.

Einige Kapitalanlageprozesse sind, soweit es sich um dispositive Prozesse und Prozesse zur Bewertung sowie zur Portfolioverwaltung handelt, an die internationalen Gesellschaften Generali Insurance Asset Management S.p.A. und Generali Real Estate S.p.A. ausgegliedert, die beide auch über Zweigniederlassungen in Deutschland verfügen. Diese Gesellschaften unterliegen direkt dem Governance-System der Assicurazioni Generali S.p.A., so dass die Anwendung einheitlicher Grundsätze sichergestellt ist. Entsprechende Funktionen bzw. Prozesse, das Rechnungswesen sowie das Kapitalanlage-Controlling betreffend, werden in der Generali Deutschland AG betrieben.

Zur Einbindung in das Governance-System und zur regelmäßigen Sicherstellung der Leistungserbringung benennen die Dienstleister fachliche Ansprechpartner. Die ausgliedernden Gesellschaften benennen ihrerseits für alle ausgegliederten Prozesse interne Verantwortliche, sog. Ausgliederungsbeauftragte. Die Ausgliederungsbeauftragen sammeln, dokumentieren und berichten risikorelevante Informationen und sind für die gesamte Outsourcing Lifecycle Dokumentation auf der jeweiligen Ebene der Leistungskette der Generali in Deutschland verantwortlich. Sie überwachen die jeweilige entsprechende Leistungserbringung durch den Dienstleister und stellen dem Vorstand bei Bedarf Informationen über den ausgegliederten Prozess sowie dessen Funktionsfähigkeit und die Wirksamkeit der Kontrollen zur Verfügung. Für die ausgegliederten Funktionen und Prozesse findet ein regelmäßiges Monitoring und Reporting auf der Basis von Service Level Agreements und bestimmten Key Performance Indicators statt.

Die Letztverantwortung für Risiken in ausgegliederten Prozessen oder Funktionen und die Funktionsfähigkeit sowie Wirksamkeit des IKS in diesen Prozessen obliegt weiterhin den Vorständen der ausgliedernden Versicherungsunternehmen. Das zentrale Risikomanagement umfasst auch das Risikomanagement der konzerninternen Dienstleister und die mit der Dienstleistungserbringung verbundenen Risiken. Dabei wird über angemessene Risikomanagementmethoden sichergestellt, dass alle Risiken, die den ausgegliederten Prozessen innewohnen bzw. durch Outsourcing entstehen können, wirksam begrenzt, überwacht und berichtet werden. Basierend auf diesen Informationen werden regelmäßig bestimmte Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen in den ausgliedernden Unternehmen durchgeführt.

Risikostrategie

Die Risikostrategie basiert auf der Geschäftsstrategie und dokumentiert die Risikoneigung der Gesellschaft sowie den Umgang mit den identifizierten und bewerteten Risiken. Der potenzielle Einfluss von Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird dargestellt sowie daraus resultierende Leitlinien für deren Handhabung. Dabei werden Risikoerwägungen und der Kapitalbedarf in den Management- und Entscheidungsfindungsprozess einbezogen. Die Geschäfts- und Risikostrategie ist so gestaltet, dass sie von den Verantwortlichen für die operative Steuerung der Risiken umgesetzt werden kann.

Die Geschäftsleitung überprüft die Geschäfts- und Risikostrategie (inkl. der IT-Strategie) mindestens einmal im Jahr. Bei substanziellen Veränderungen des Gesamtrisikoprofils, bspw. bei Aufnahme neuer Geschäftsfelder, Einführung neuer Kapitalmarkt-, Versicherungs- oder Rückversicherungsprodukte und Auswirkungen von Veränderungen in der Risikoeinschätzung, können Änderungen der Geschäfts- und Risikostrategie - auch unterjährig - erforderlich werden. Die Geschäfts- und Risikostrategie (inkl. der IT-Strategie) wird von der Geschäftsleitung verabschiedet, dem Aufsichtsrat berichtet und je nach Bedarf mit diesem erörtert.

Risikotragfähigkeitskonzept

Der Begriff Risikotragfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Versicherungsunternehmens, Verluste mit Hilfe der vorhandenen Risikodeckungsmasse, d.h. der ökonomischen Eigenmittel, zu kompensieren, ohne dass daraus eine Gefahr für die Existenz des Unternehmens resultiert. Zur Sicherstellung einer hinreichenden Risikotragfähigkeit aller Versicherungsgesellschaften und Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbaV) im Konzern hat die Assicurazioni Generali S.p.A. ein Risikotragfähigkeitskonzept, das sog. Group Risk Appetite Framework (RAF), etabliert, auch für die Generali Deutschland AG.

Gegenstand dieses RAF ist die Festlegung der Risikoneigung. Dies erfolgt über die Definition des Risikoappetits und der Risikopräferenzen mittels quantitativer Indikatoren zur Begrenzung der Risikoübernahme und über die Etablierung von Prozessen zur Integration des Risikoappetits in die Entscheidungsprozesse unter Berücksichtigung der drei Hauptdimensionen Kapitalausstattung, Liquidität und Ertrag. Die Assicurazioni Generali Gruppe definiert Limite, die lokal ausgestaltet werden, und überwacht diese auf Gruppen-und auf lokaler Ebene. Diese Limite werden in "harter" (Hard Limit) sowie in "weicher" Ausprägung (Soft Limit) festgelegt, wobei die Verletzung harter Limite umgehend die Festlegung von Maßnahmen zur Wiedereinhaltung der Hard Limits auslöst. Bei Verletzung eines weichen Limits erfolgt eine Evaluierung von Risikominderungsmaßnahmen in Kombination mit einer engen Überwachung der betroffenen Gesellschaft. Risikominderungsmaßnahmen umfassen zum Beispiel den Einsatz von Rückversicherungslösungen und den Verkauf risikobehafteter Kapitalanlagen.

Risikostrategische Elemente

Wesentliche risikostrategische Elemente der Geschäfts- und Risikostrategie der Generali in Deutschland sind:

Stärkung der Kernmarke Generali durch den exklusiven Vertrieb über die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) und weitere Investitionen in den Direktvertriebsweg CosmosDirekt sowie das Maklergeschäft der Dialog als Kern der Risikodiversifikation

Ausrichtung auf Privatkunden- und Gewerbegeschäft zur Begrenzung von Risiken und zur Nutzung der Diversifikation sowie auf selektives Industriegeschäft für mittlere und große Unternehmen im Rahmen der Geschäftseinheit Global Corporate & Commercial (GC&C)

Konzentration auf den deutschen Markt zur Reduktion bzw. Vermeidung von Rechts- und Währungsrisiken

Bündelung von Know-how und Nutzung von Skaleneffekten im Rahmen des One Smart Company-Ansatzes zur Reduktion und Absicherung von operationellen Risiken.

Eigene Risikobeurteilung (ERB)

Unsere Gesellschaft ist eine Einrichtung der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) und überwacht ihre Kapitaladäquanz nach einem geeigneten Verfahren durch Verwendung des Solvency-I-Modells. Hierzu ermittelt der Pensionsfonds quartärlich eine Solvabilitätsspanne gemäß den Regelungen der Verordnung betreffend die Aufsicht über Pensionsfonds (PFAV).

Im Dezember 2016 wurde die Richtlinie 2016/2341 (EU) über die Tätigkeiten und Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge (EbAV-II-Richtlinie) durch das europäische Parlament und den europäischen Rat veröffentlicht. Die Richtlinie ist fristgerecht in deutsches Recht umgesetzt worden und am 13.01.2019 in Kraft getreten.

Die Richtlinie zielt auf ein eigenständiges Aufsichtsrecht für Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge (EbAV) ab. Sie beinhaltet, in Anlehnung an das Aufsichtsregime Solvency II, erhöhte Anforderungen an die Geschäftsführung, d.h. die Einrichtung von Schlüsselfunktionen (Interne Revisionsfunktion, Versicherungsmathematische Funktion und Risikomanagementfunktion/unabhängige Risikocontrollingfunktion), die Etablierung von schriftlichen internen Leitlinien, die Berücksichtigung von sogenannten ESG-Faktoren in der Unternehmensführung der EbAV (ökologische, soziale und die Unternehmensführung betreffende Faktoren) sowie eine eigene Risikobeurteilung. Auch nach Umsetzung der EbAV-II-Richtlinie bleiben die Solvenzkapitalanforderungen gemäß Solvency I hingegen unverändert bestehen.

Die reguläre eigene Risikobeurteilung (ERB) soll mindestens alle drei Jahre durchgeführt werden, auf Verlangen der Aufsichtsbehörde kann dies auch in kürzeren Abständen z.B. jährlich erforderlich werden. Bei einer kurzfristig eingetretenen Änderung des Risikoprofils muss eine Ad-hoc-ERB erstellt werden.

Risikoprofil

Die Berechnung der Solvenzkapitalanforderung der in der internationalen Generali Gruppe definierten und für die Generali in Deutschland ebenfalls relevanten Risikoklassen und -arten umfasst die Risikokategorien Markt- und Kreditrisiko, segmentspezifisches versicherungstechnisches Risiko sowie das operationelle Risiko. Die sogenannten Sonstigen Risiken (Liquiditätsrisiko, Strategisches Risiko, Reputationsrisiko, Ansteckungsrisiko, Emerging Risk und Nachhaltigkeitsrisiko) werden ausschließlich qualitativ bewertet.

Im Folgenden werden die Risiken entsprechend der Risikokategorien und nicht gemäß der Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben.

Marktrisiko

Das Marktrisiko bezeichnet das Risiko einer nachteiligen Veränderung der Vermögens- und Finanzlage, die sich direkt oder indirekt aus Schwankungen in der Höhe und in der Volatilität der Marktpreise für die Vermögenswerte ergibt. Marktrisiken bestehen aus Aktienkurs-, Zinsänderungs-, Immobilien-, Währungs- und Konzentrationsrisiken.

Wir stehen als Pensionsfonds der zentralen Herausforderung gegenüber, für unsere Kunden eine angemessene Rendite bei gleichzeitig begrenztem Risiko zu erwirtschaften. Unterstützende Maßnahmen zur Abfederung einer geringer ausfallenden Rendite wurden durch den Vorstand bereits ergriffen. Die Maßnahmen betrafen in der Vergangenheit eine Anpassung der Anlagestrategie sowie eine Rückversicherungslösung zur Finanzierung der Zinszusatzreserve. Unsere sicherheitsorientierte Anlagepolitik ist unter Zugrundelegung eines aktiven Asset-Liability-Managements (ALM) konsequent an der Risikotragfähigkeit unseres Unternehmens ausgerichtet. Diese Strategie werden wir auch in Zukunft weiterverfolgen, um eine attraktive Verzinsung zu erzielen.

Ziel des jährlichen ALM-Prozesses ist es, unter Berücksichtigung der Geschäfts- und Risikostrategie (inkl. der IT-Strategie) und der Risikotragfähigkeit, der Wettbewerbssituation sowie aufsichtsrechtlicher Rahmenbedingungen eine verpflichtungsgerechte Kapitalanlagestruktur zu entwickeln.

Unter diesen Rahmenbedingungen wird die Kapitalanlagestrategie für unsere Gesellschaft mit Hilfe von ALM- und SAA-Analysen (Strategische Asset Allokation) auf die Zielsetzung und das Geschäftsmodell unseres Unternehmens abgestimmt, wobei die aktuelle Portfoliostruktur von Aktiv- und Passivseite berücksichtigt wird.

Unsere Kapitalanlagestrategie setzt daher darauf, die Kapitalanlagen breit zu mischen und zu streuen. Wir nutzen Diversifikationseffekte unter Inkaufnahme moderater Kapitalanlagerisiken, sodass mögliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage begrenzt werden können. Voraussetzung dafür ist die Annahme, dass trotz der weiterhin schwelenden Staatsschuldenkrise das Finanzsystem insgesamt stabil bleibt und sich diese nicht zu einer allgemeinen Systemkrise entwickelt.

Zinsänderungsrisiko

Das Zinsänderungsrisiko bezeichnet das Risiko nicht gleichartiger Wertveränderungen von zinssensitiven Aktiv- und Passivpositionen. Ursache ist die unterschiedliche Duration von Forderungen und Verbindlichkeiten.

Aufgrund des zum Teil mit versicherungsförmigen Garantien ausgestatteten Pensionsfondsgeschäfts führte das langanhaltende Zinstief zu einem Bestand festverzinslicher Anleihen mit geringen Kuponverzinsungen und zu einer großen Belastung der Risikotragfähigkeit. Aus diesem Grund wurden im Jahr 2017 in enger Abstimmung mit der Muttergesellschaft Generali Deutschland AG verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Kapitalstruktur und der Finanzierung der Zinszusatzreserve umgesetzt. Dabei handelt es sich zum Beispiel um die Aufnahme nachrangiger Darlehen und um den Abschluss eines Rückversicherungsvertrages mit der Generali Deutschland AG.

Nach dem deutlichen Anstieg der Kapitalmarktzinsen im Jahr 2022 bestehen Zinsänderungsrisiken sowohl im Falle weiter steigender oder wieder sinkender Zinsen. Grundsätzlich ist die seit 2017 verfolgte Anlagepolitik der Generali Pensionsfonds AG geeignet, die Auswirkungen dieses Risikos in beiden Fällen zu begrenzen. Hierzu zählen unter anderem der Ausbau und die breite Streuung unserer Bestände bei Unternehmensanleihen und eine selektive Verlängerung der Durationen in der Neuanlage bei festverzinslichen Wertpapieren.

Immobilienrisiko

Derzeit befinden sich keine Kapitalanlagen mit Immobilienexposure im Bestand auf Rechnung und Risiko des Pensionsfonds.

Konzentrationsrisiko

Das Konzentrationsrisiko bezeichnet das Risiko, das sich dadurch ergibt, dass das Unternehmen einzelne oder stark korrelierte Risiken eingeht, die ein bedeutendes Schaden- oder Ausfallpotenzial haben. Diese können in der Kapitalanlage, im Vertrieb, in der Versicherungstechnik oder in Form von Aktiv-/Passivkonzentration auftreten. Aufgrund der rechtlich vorgesehenen Beschränkungen sind wir auf das Pensionsfondsgeschäft ausschließlich mit Firmenkunden ausgerichtet.

Für die Versicherungsunternehmen der Generali in Deutschland fungiert die Generali Deutschland AG als Rückversicherer, um Diversifikationseffekte der einzelnen Erstversicherungs-Portfolien zu nutzen und unternehmensübergreifende Kumule zu steuern. Durch entsprechend große und diversifizierte Portfolien existiert keine erhöhte Exponierung gegenüber einzelnen Kunden. Die erforderliche Retrozession kauft die Generali Deutschland AG auf der Basis konsolidierter Portfolien ihrer Erstversicherer bei wenigen Marktteilnehmern mit entsprechend gutem Rating ein, einschließlich bei der Assicurazioni Generali S.p.A. Aufgrund der hohen Bonität der Assicurazioni Generali S.p.A. besteht hieraus kein bzw. nur ein marginales Ausfallrisiko.

Unsere Kapitalanlagen mischen und streuen wir und beachten dabei die Einzellimite, die internen Grenzen unserer Kapitalanlagerichtlinie und auch die aufsichtsrechtlichen Grenzen. Aufgrund unserer Kapitalanlagetätigkeit sind dennoch größervolumige Exposures gegenüber bestimmten Emittenten, Branchen, Staaten und Regionen unvermeidbar. Da wir beispielsweise Teile unserer Kapitalanlagen - wie branchenüblich - bei Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen investieren, sind wir gegenüber diesen entsprechend exponiert. Wir werten diese Exposures auf der Grundlage von Bonitätseinschätzungen regelmäßig aus und berichten darüber im Rahmen von Performance- und Risikoberichten.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko bezeichnet das Risiko, das sich aufgrund eines Ausfalls oder aufgrund einer Veränderung der Bewertung der Bonität (Credit Spreads) von Wertpapieremittenten, Versicherungsnehmern, Rückversicherern und anderen Schuldnern ergibt, gegenüber denen das Unternehmen Forderungen hat.

Kapitalanlagen

Der insgesamt starke und von hoher Volatilität geprägte Zinsanstieg der letzten beiden Jahre führt bei einem Großteil der Zinstitel im Durchschnitt zu einer Umkehr der Bestandsbewertung von stillen Reserven zu stillen Lasten. Mit Bezug auf die Wieder- und Neuanlage ist jedoch eine erneute deutliche Verbesserung der Konditionen im Vorjahresvergleich festzustellen. Zur weiteren Stabilisierung der Neuanlagerendite setzen wir den moderaten Ausbau alternativer und auch globaler Anlagen fort. Insgesamt ist die Kreditqualität der Kapitalanlagen in 2023 weitestgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Unter der Voraussetzung, dass es nicht zu einer Systemkrise kommt und aufgrund des aktiven Risikomanagements sowie unter Berücksichtigung der Diversifikationsgrade unserer Investmentportfolien sehen wir allein in Bezug auf das Kreditrisiko keine Gefährdung unserer Risikotragfähigkeit.

Wir überwachen und managen unsere Kreditrisiken mittels eigenem Creditresearch sowie einer sehr engen Überwachung und Kontrolle aller Bestände, um jederzeit unsere Verbindlichkeiten vollständig und fristgerecht begleichen zu können. Durch die von uns verfolgte Kapitalanlagepolitik sehen wir zusammenfassend derzeit keine Kapitalanlagerisiken, welche die Risikotragfähigkeit in bestandsgefährdender Art und Weise beeinträchtigen würden. Nichtsdestotrotz bedeuten die Zinssteigerungen eine Belastung der Marktwerte und Reserven festverzinslicher Positionen. Das wirtschaftliche Umfeld und die Zinsentwicklung lassen erwarten, dass die langjährige Phase sehr niedriger und teilweise negativer Zinsen beendet ist. Für den Fall einer Rückkehr der Inflationsraten auf geringe Werte lässt sich allerdings ein erneuter Eintritt in eine Niedrigzinsphase mit den damit einhergehenden negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vollständig ausschließen.

Forderungsausfallrisiko

Neben dem Kreditrisiko im Bereich der Kapitalanlagen umfasst das Ausfallrisiko Forderungspositionen speziell gegenüber Versicherungsnehmern und Vermittlern. Dem begegnen wir durch ein effizientes und konsequentes Mahnwesen unter Einbindung aller verantwortlichen Bereiche.

In der passiven Rückversicherung bestehen zwei Rückversicherungsverträge mit der Generali Deutschland AG. Aufgrund der hohen Bonität der Generali Deutschland AG besteht hieraus kein erkennbares Ausfallrisiko.

Segmentspezifische Risiken für Pensionsfonds

Zur Überwachung der segmentspezifischen Risiken überprüfen wir fortlaufend Risikoverläufe und die Rechnungsgrundlagen der Beiträge sowie der pensionsfondstechnischen Rückstellungen. Unser Aktuariat gewährleistet die sachgerechte Tarifierung der Produkte und bestimmt angemessene pensionsfondstechnische Rückstellungen. Daneben beachten wir unsere internen Zeichnungsrichtlinien und die gesetzlichen Vorgaben. Um Risiken neuer Produkte vorab auf ihre Auswirkung auf das Gesamtrisikoprofil zu untersuchen, wurde in der Generali Gruppe der Product Approval Process (PAP) etabliert.

Die segmentspezifischen Risiken für Pensionsfonds umfassen biometrische Risiken sowie das Kosten- und Stornorisiko. Die Risiken bestehen in einer Abweichung von der Kalkulation bezüglich Anzahl, Zeitpunkt und Höhe der Versorgungsfälle oder der Kosten- und Stornosituation. Die biometrischen Risiken (Sterblichkeits-, Langlebigkeits-, und Invaliditätsrisiko) bestehen darin, dass Tod und Invalidität für Kollektive von Versorgungsberechtigten nicht mit Sicherheit vorhersehbar sind. Ebenso kann die Anzahl der Berufs- beziehungsweise Erwerbsunfähigen (Invaliditätsrisiko) die Annahmen übersteigen. Die Sicherheitsmargen in den biometrischen Rechnungsgrundlagen, die wir zur Ermittlung der Rückstellungen verwenden, sind nach Einschätzung des Verantwortlichen Aktuars angemessen und ausreichend. Das Kostenrisiko resultiert daraus, dass die kalkulierten Abschluss- und Verwaltungskosten die entstehenden Kosten nicht decken. Die mit Sicherheitszuschlägen eingerechneten Kosten sind nach Einschätzung des Verantwortlichen Aktuars angemessen und ausreichend. Darüber hinaus wird im Rahmen der Gewinnzerlegung regelmäßig für den gesamten Bestand die aktuelle Auskömmlichkeit der Kosten- und biometrischen Annahmen überprüft.

Das Stornorisiko besteht darin, dass unerwartet viele Kunden ihre Verträge stornieren und damit künftige Margen aus dem übrigen Ergebnis nicht zur Verfügung stehen. Im Teilbestand mit Zinsgarantie sind die Stornobedingungen jedoch aufgrund der spezifischen Regelungen in der bAV stark eingeschränkt. Daher ist das Stornorisiko bei steigenden Zinsen als eher gering anzusehen.

Auch 2023 bestand das Neugeschäft in überwiegendem Umfang aus Einmalbeiträgen. Eine Abschätzung für das zukünftige Einmalbeitragsgeschäft ist naturgemäß besonders schwierig. Die Entwicklung der Einmalbeiträge unterliegt einer hohen Volatilität, sodass die aus den Einmalbeiträgen resultierenden Margen zur Deckung der Kosten nicht vorhersagbar sind.

Wie in den Vorjahren haben wir im Geschäftsjahr 2023 eine Zinszusatzreserve (ZZR) gebildet. Die Zinszusatzreserve senkt den durchschnittlichen Rechnungszins und erhöht die Risikotragfähigkeit für künftige Jahre. Aufgrund der Marktzinsentwicklung sinkt der Zinszusatzreserve zu unterlegende Referenzzinssatz wie auch schon im Vorjahr nicht. In Verbindung mit der Bestandsstruktur sinkt die Zinszusatzreserve daher erstmal wieder leicht. Mit einer erneuten Erhöhung der Zinszusatzreserve in den Folgejahren ist nur zu rechnen, wenn das Marktzinsniveau und mit ihm der Referenzzinssatz für die Zinszusatzreserve erneut sinken sollte.

Die Ausschüttungssperre für Dividenden ist gemäß § 139 Abs. 2 und Abs. 4 VAG geregelt. Zwischen der Generali Pensionsfonds AG als Tochterunternehmen und der Generali Deutschland AG als Mutterunternehmen besteht ein Gewinn- und Verlustübernahmevertrag. Die Gewinnabführung wird von § 139 Abs. 2 VAG nicht berührt, da im Falle eines negativen Ergebnisses des Tochterunternehmens auch eine Verlustübernahme durch die Generali Deutschland AG erfolgen muss.

Beim Pensionsfonds werden die Versorgungsberechtigten an den drei Ergebnisquellen Kapitalanlageergebnis, Risikoergebnis und übriges Ergebnis beteiligt. Aufgrund der Zinslücke in unserem Garantiebestand erwarten wir, dass der ZZR-Rückversicherungsvertrag über die eingebaute Nachrangklausel einen wesentlichen Teil der Verluste aus den Kapitalanlageergebnis finanziert. Darüber hinaus rechnen wir aufgrund unserer Kalkulation mit langfristig positiven Ergebnisbeiträgen aus dem Risiko- und dem übrigen Ergebnis. Die Konzentration auf nicht versicherungsförmige Zusagen ohne Übernahme der Langlebigkeitsrisiken führt andererseits dazu, dass die Ergebnisquellen Kapitalanlage und Biometrie eine tendenziell untergeordnete Rolle spielen. Die Vorgaben zur Mindestzuführung wurden eingehalten.

Operationelles Risiko

Das operationelle Risiko bezeichnet das Risiko von Verlusten aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen sowie aus mitarbeiter- und systembedingten oder aber externen Vorfällen. Das operationelle Risiko umfasst zudem Rechtsrisiken, nach unserer Definition jedoch nicht strategische Risiken und Reputationsrisiken.

Operationelle Risiken sind ein unvermeidlicher Bestandteil der täglichen Geschäftstätigkeit. Dementsprechend werden die operationellen Risiken regelmäßig überprüft. Für Gesellschaften, welche unter die Solvency-I-Regulatorik fallen, werden die operationellen Risiken im Rahmen des Overall Risk Assessments bewertet. Hierzu führen die Compliance und Risikomanagement-Funktion Interviews mit den Risikoverantwortlichen durch, um die materiellen operationellen Risiken der Gesellschaft zu ermitteln. Diese qualitative Bewertung umfasst eine Einstufung des "Potential Risk Exposure" sowie der "Control System Adequacy".

Des Weiteren wurde die systematische und zeitnahe Erfassung von Verlustereignissen (sog. Loss Data Collection) in 2023 weiterentwickelt. Eine zentralisierte Bewertung der Datenbasis hilft, zielgerichtet Risikovermeidungs- bzw. Risikominderungsmaßnahmen einzurichten.

Unabhängig davon findet in Bezug auf die operationellen Risiken und die Ergebnisse der Risikoinventur stets eine ganzheitliche Betrachtung aller Risiken statt. D.h. Risiken, die in der Risikoinventur als besonders hoch eingeschätzt werden, wie z.B. Unzureichende Datensicherheit/Cyber-Attacken und die zunehmend sehr kurzfristigen regulatorischen Änderungen mit kurzen Umsetzungsfristen hinsichtl. Produktentwicklung und -dokumentation werden auch im Bereich der operationellen Risiken entsprechend hoch bewertet und im Hinblick auf das Risikoprofil professionell gemanagt.

Rechtliche Risiken

Gesetzliche und aufsichtsrechtliche Vorgaben können erhebliche Auswirkungen auf unser Unternehmen haben. Wir beobachten kontinuierlich die aktuelle Rechtsprechung und Gesetzgebung auf nationaler und europäischer Ebene. Dadurch ist es uns möglich, die Rechtsrisiken zu steuern. Das Rechtsmonitoring, unterstützt durch eine aktive Verbands- und Gremienarbeit, erfolgt sowohl durch die einzelnen Fachbereiche auf Unternehmensebene als auch fachbereichsübergreifend, insbesondere durch die Bereiche General Counsel, Compliance, Steuern, Rechnungswesen und Datenschutz. Darüber hinaus sind die Vorstände bzw. Geschäftsführer und Mitarbeiter an den Code of Conduct gebunden, der verbindliche Verhaltensregeln statuiert und damit die Grundlage für eine korrekte Geschäftstätigkeit zur Wahrung der Integrität der Generali in Deutschland bildet.

Risiken aus Stör- und Notfällen

Schwerwiegende Ereignisse wie der Ausfall von Mitarbeitern, Gebäuden, kritischen Dienstleistern sowie der IT-Systeme können wesentliche operative Geschäftsprozesse oder die Reputation unseres Unternehmens gefährden. Im Rahmen unserer IT-Notfallplanung treffen wir Vorsorge für Störfälle, Notfälle und Krisen, welche die Aufrechterhaltung unserer wichtigsten Unternehmensprozesse und -systeme gefährden können. Im Rahmen unseres Business Continuity Managements (BCM) nutzen wir für einen möglichen Gebäudeausfall vorhandene mobile Arbeitsplätze oder legen Ausweichlokationen sowie Strategien und Pläne für einen übermäßigen Ausfall des Personals fest und bestimmen die Wiederanlaufzeiten geschäftskritischer Prozesse, einschließlich der Prozesse, die an dienstleistende Unternehmen ausgelagert sind. Ziel der IT-Notfallplanung ist es, die Geschäftstätigkeit mit Hilfe von definierten Verfahren aufrechtzuerhalten und Personen, Sachwerte sowie Vermögen zu schützen.

Welche organisatorischen und technischen Maßnahmen in einem IT-Notfall unternommen werden, um die Verfügbarkeit der kritischen Services sicherzustellen, ist in einem "Disaster Recovery Plan" (kurz DRP) beschrieben. Der DRP unterstützt die Steuerung und Handhabung unerwarteter Ereignisse, die von einer solchen Tragweite sind, dass sie außergewöhnliche Maßnahmen erfordern.

Im Jahr 2023 wurden die Prozesse und Maßnahmen aus dem BCM auf Basis der durch jedes Versicherungsunternehmen bearbeiteten Business Impact Analyse aktualisiert. Sämtliche BC-Pläne (Wiederanlaufpläne, Notfallpläne) entsprechen somit dem Status Quo. Der Prozess "Continuity Management" wurde im Rahmen der International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3402 Prüfung extern geprüft und ohne Auffälligkeiten positiv bewertet. Unsere Verfahren haben wir zudem mit Blick auf mögliche regulatorische Lücken in Bezug auf die im Januar 2025 in Kraft tretende Digital Operational Resilience Act (DORA)-Verordnung untersucht.

Im April 2023 wurde bei einem umfassenden zweitägigen Notfalltest der IT-Notbetrieb mit Beteiligung von etwa 250 Kolleginnen und Kollegen aus den Geschäftsbereichen und der IT der Generali in Deutschland erfolgreich durchgeführt. Bei diesem IT-Notfalltest wurde die Außerbetriebnahme eines Rechenzentrums simuliert und die Bereitstellung von kritischen IT-Services ausschließlich aus dem Ausweichrechenzentrum intensiv getestet. Der erfolgreiche Notfalltest konnte den störungsfreien Betrieb der Anwendungssysteme im Notbetrieb verifizieren, wodurch die Angemessenheit und Wirksamkeit der Notfallvorsorge nachgewiesen werden.

Risiken zur Informationssicherheit

Anforderungen zur Informationssicherheit der Generali in Deutschland werden übergreifend durch die Funktionseinheit "Chief Information Security Officer" (CISO) gesteuert. Diese ist seit 2022 Bestandteil der ganzheitlich alle Sicherheitsbelange steuernden Organisationseinheit "Chief Security Officer" (CSO). Diese Organisationseinheit regelt für alle Unternehmen der Generali in Deutschland die zentralen Vorgaben, Methoden und deren Durchführung im Bereich Sicherheit und umfasst die Teilbereiche Informationssicherheit, physische- und Unternehmenssicherheit sowie Management von Identitäten und Berechtigungen.

Die IT-Abteilung der Generali Deutschland AG und, soweit es sich um IT-Infrastruktur handelt, die Generali Operations Service Platform S.r.l. (GOSP), sind für alle Aufgaben im Bereich IT-Systeme der Generali in Deutschland im Rahmen der Auftragsverarbeitung zuständig. Der in der IT-Abteilung angesiedelte Bereich der operativen IT-Sicherheit steuert und setzt die Anforderungen des CISO zur Informationssicherheit in der IT um.

Identifizierte Risiken fließen in das Risikomanagementsystem der Generali in Deutschland ein. Hierdurch ist gewährleistet, dass effiziente und effektive Instrumente, um Informationssicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu steuern, eingesetzt werden.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte im Bereich der Generali in Deutschland eine zu den Vorjahren vergleichbare Anzahl an Sicherheitsvorfällen festgestellt werden. Insbesondere die hohe Anzahl an bekannten Schwachstellen in genutzten Softwareprodukten und die hieraus resultierenden Auswirkungen auf die IT-Supply-Chain sowie die große Anzahl und die Kombination von verfügbaren Angriffsmethoden (z.B. Ransomware, DDoS, Identitätsdiebstahl, Phishing etc.) bedeuten eine hohe Gefährdung auch für die Generali in Deutschland.

Direkte Angriffe mit Schad-Software wurden zeitnah erkannt und erfolgreich abgewehrt. Generell konnten in 2023 die ergriffenen Maßnahmen zum Schutz vor Computerviren, Cyber-Attacken und Hacker-Angriffen sowie zur Erkennung und Beseitigung von Schwachstellen und Angriffen, Störungen mit nennenswerten Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb verhindern.

Die steigende Anzahl von Cyber-Attacken (inkl. der unentdeckten Cyberexponierung, dem sog. Silent Cyber) stellt ein branchenweites Risiko in den heute stark vernetzten Informationssystemen sowie den digitalen Portalen dar. Wir sind uns dessen bewusst und begegnen diesem Risiko mit der größtmöglichen Aufmerksamkeit.

Maßnahmen zur Verbesserung der Risikosituation in der Informationssicherheit

Der CISO initiiert und verfolgt, in enger Abstimmung mit den Geschäftsleitungen der Generali in Deutschland, dem Datenschutzbeauftragten, der IT, den Informationseigentümern und weiteren Stakeholdern geeignete Maßnahmen, um die Informationssicherheit mittel- und langfristig zu gewährleisten. Hierzu zählt insbesondere die Unterstützung des gruppenweiten, in 2022 gestarteten Security Strategic-Program (SSP), das Initiativen zur digitalen Transformation durch angemessene und sichere digitale Verfahren unterstützen und die Widerstandsfähigkeit der IT gegenüber Cyber-Angriffen verbessern soll. Weitere Schwerpunkte der Verbesserungsmaßnahmen in 2023 waren u.a. die Erstellung und Abstimmung eines zentralen Sollmaßnahmenkatalogs mit abstrakten Sicherheitsanforderungen, strukturiert nach ISO 27001 und abgeleitet aus den bestehenden Vorgaben der Assicurazioni Generali S.p.A.

Betrugsrisiko

Wie alle Wirtschaftsunternehmen unterliegen wir der Gefahr, durch interne sowie externe wirtschaftskriminelle Handlungen Vermögens- und Reputationsverluste zu erleiden. Um einer nachhaltigen Schädigung des Unternehmens präventiv entgegenwirken und betrügerische Handlungen aufklären zu können, entwickeln wir unser diesbezügliches internes Kontrollsystem kontinuierlich fort. Zudem haben wir die Anstrengungen weiter verstärkt, mögliche Betrugsversuche durch Externe zu erkennen und zu verhindern, unter anderem durch den Ausbau eines spartenübergreifenden Informations- und Know-how-Transfers auf anonymisierter Basis sowie der Einrichtung eines Anti-Fraud-Management-Arbeitskreises.

Sonstige Risiken

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen, insbesondere aus Pensionsfondsverträgen, nicht zeitgerecht oder nicht in voller Höhe nachkommen zu können. Dem Liquiditätsrisiko begegnen wir durch eine konzernweite und unternehmensindividuelle, unterjährige sowie mehrjährige Liquiditätsplanung. Dabei verfolgen wir das Ziel, die operative, nicht für die Kapitalanlage vorgesehene Liquidität an den Verpflichtungen unseres Unternehmens auszurichten, um jederzeit die uneingeschränkte Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten. Die Zahlungsverpflichtungen leiten wir aus bekannten Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden sowie aus typischen Abwicklungsmustern der Rückstellungen ab, um so die Fälligkeitsstruktur der Kapitalanlagen und die Geldmittel an den Liquiditätsbedarfen auszurichten.

Obwohl wir als Pensionsfonds die zukünftigen Leistungszahlungen gut prognostizieren können, ist es dennoch nicht möglich, die Höhe und den Zeitpunkt dieser Zahlungen mit Sicherheit vorherzusagen. Aufgrund dieses Restrisikos haben wir unsere Kapitalanlagen konservativ mit dem Fokus auf hohe Liquidität und Qualität ausgerichtet. Die sich verändernden Rahmenbedingungen im Hinblick auf ansteigende Zinsen sowie dem Rückgang von stillen Reserven werden im Rahmen eines Liquidity-Risiko-Modells beleuchtet. Somit verfügen wir über zusätzliche Frühwarnindikatoren im Hinblick auf unseren Liquiditätsbedarf und der möglichen Generierung von Liquidität aus den Kapitalanlagen.

Das grundsätzliche Vorgehen hat sich auch im Jahr 2023 nicht verändert. Wir konnten durchgängig in 2023 eine stabile Liquiditätsposition darstellen. Die Veräußerung von Kapitalanlagen - zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen - bewegte sich im üblichen Rahmen und musste zu keiner Zeit ad-hoc erfolgen.

Strategisches Risiko

Strategische Risiken entstehen, wenn sich Veränderungen im Unternehmensumfeld (inklusive Gesetzesänderung und Rechtsprechung) und/oder interne Entscheidungen nachteilig auf die zukünftige Wettbewerbsposition des Unternehmens oder der Generali in Deutschland auswirken können. Durch die vierteljährliche Berichterstattung unterliegen diese Risiken ebenfalls der Beobachtung unseres Risikomanagements.

Herausforderungen in der Branche

Die aktuellen Herausforderungen in der Versicherungsbranche

volatile Zinsentwicklung

Folgen der Inflation, z.B. rückläufiges Wachstum, schwaches Konsumklima, leichte Rezession

schwierige, geopolitische Rahmenbedingungen, insbesondere aufgrund des Ukrainekrieges und des Konflikts im Nahen Osten

Digitalisierung, Einfluss neuer Technologien, Künstliche Intelligenz sowie Cybersicherheit

die Auswirkungen von Naturkatastrophen aufgrund des Klimawandels

weiterhin zunehmende regulatorische Anforderungen, u.a. im Bereich der Vertriebsregulierung auf europäischer und nationaler Ebene

haben auch einen nachhaltigen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung und das Geschäftsmodell unserer Gesellschaft.

Die mittelfristige Strategie "Generali Deutschland Lifetime Partner 24" der Generali in Deutschland umfasst das übergeordnete Ziel, Lifetime Partner für Kunden und Vertriebspartner zu sein. Basierend auf der internationalen Strategie der Assicurazioni Generali für die Jahre 2022-2024 wurden folgende Ziele definiert:

Förderung von nachhaltigem Wachstum

Verbesserung des Ertragsprofils

Ausbau innovativer Lösungen

Neben der beschriebenen Strategie sind diverse Projekte zur Umsetzung regulatorischer Anforderungen eingerichtet (z.B. IFRS 9/17, VAIT), die ebenfalls zusätzliche Umsetzungskapazitäten (insb. IT-Kapazitäten) benötigen. Vor diesem Hintergrund der zunehmenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen wurde ein stringentes Multi-Projektmanagement inkl. sinnvoller Priorisierung und enger Begleitung durch das Top-Management etabliert, um nachhaltig die Bereitstellung angemessener Ressourcen sowie die Sicherstellung der operativen Stabilität zu gewährleisten.

Vertrieb

Die Sicherung der Vertriebskraft ist für den wirtschaftlichen Erfolg ein essenzieller Baustein und ist daher ein Kernelement unserer Strategie. Aus diesem Grund bieten wir attraktive Produkte an, die sich an den Bedürfnissen der Kunden orientieren. Durch zusätzliche Produkte pro Kunde (Cross-Selling) oder die Erweiterung des Leistungsumfangs (Up-Selling) schaffen wir Potenziale für unseren Vertrieb. Damit erreichen wir im Umfeld eines hohen Wettbewerbsdrucks eine Stabilisierung beziehungsweise Verbesserung der Einkommenssituation unserer Vertriebe bei marktangemessenen Provisionen. Die Unterstützung der Vertriebe durch die Generali in Deutschland ist vielfältig. In den letzten Jahren haben wir umfangreiche Initiativen gestartet, die die attraktiven Services und den IT-Support erweitert haben. Dadurch wurde die Informationsbasis der Vertriebe verbessert und es wurden vielfältige Möglichkeiten für eine noch effizientere Arbeit sowie optimale Betreuung der Multi-Holding-Customers ermöglicht. Wir gelangen so in unserer strategischen Ausrichtung zu tragfähigen und zukunftsgerichteten Lösungen und erreichen einen Mehrwert für Kunden und Vertriebspartner.

Reputationsrisiko

Das Reputationsrisiko bezeichnet das Risiko eines Unternehmens, einen Imageschaden bei Kunden, Geschäftspartnern, Aktionären sowie Aufsichtsbehörden und dadurch potenzielle Verluste zu erleiden. Unsere Produkt- und Unternehmensratings, die gezielte Kundenkommunikation und unser aktives Reputationsmanagement sind dabei entscheidende Faktoren, um Imageschäden für uns sowie der Generali in Deutschland präventiv entgegenzutreten.

Da theoretisch jede Aktivität unserer Gesellschaft und der Generali in Deutschland zu Reputationsverlusten führen kann und Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Risikokategorien bestehen, ist ein aktives Reputationsmanagement von großer Bedeutung. Die Kommunikationseinheit des Konzerns beobachtet sämtliche Aktivitäten unserer Gesellschaft sowie der Generali in Deutschland im Hinblick auf mögliche Reputationsrisiken. Ziel ist es, Reputation und Image gegenüber allen relevanten Anspruchsgruppen kontinuierlich auszubauen. Das Risiko wird zudem hinsichtlich des Aspekts des Klimawandels und dem Risiko des sog. "Greenwashing" innerhalb des qualitativen Risikomanagementsystems laufend überwacht.

Ansteckungsrisiko und Emerging Risk

Das Ansteckungsrisiko umfasst das Risiko, das sich von anderen Risikokategorien in einer Konzerngesellschaft ableitet und auf die Unternehmen der Generali in Deutschland ausbreiten kann. Darüber hinaus können auch durch externe Einflüsse Ansteckungsrisiken entstehen (Branchenrisiko). Emerging Risks beziehen sich dagegen auf neue Risiken infolge von Veränderungen des internen oder externen Umfelds. Wesentliche Treiber der sich ändernden Risikolandschaft umfassen neue wirtschaftliche, technologische, gesellschaftspolitische, rechtliche und ökologische Entwicklungen; die wachsenden Interdependenzen zwischen diesen Bereichen können darüber hinaus zu einer verstärkten Anhäufung von Risiken führen. Risiken dieser Art können zu einem Anstieg der Risikoexponierung bereits definierter Risikoarten führen oder die Definition neuer Risikokategorien erfordern. Ein besonderes Augenmerk soll auf sogenannte ESG-Faktoren (Environmental, Social and Governance) gelegt werden, die oft mit Emerging Risks verbunden sind. Hierbei ist anzumerken, dass ESG-Faktoren für mehrere Risikokategorien relevant sind, nicht nur für Emerging Risks. Ansteckungsrisiko und Emerging Risks sind in den Risikomanagementprozess der Generali in Deutschland integriert und werden in den Risikomanagementgremien regelmäßig erörtert.

Nachhaltigkeitsrisiko

Das Nachhaltigkeitsrisiko bezeichnet die Risiken, die auf den - gemäß Del. Reg. (EU) 2021/1256 - definierten Nachhaltigkeitsfaktoren Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrechte sowie Korruptions- und Bestechungsbekämpfung beruhen. Gemäß Del. Reg. (EU) 2021/1256 müssen Versicherungsunternehmen Nachhaltigkeitsrisiken in ihr Risikomanagement und ihren ORSA-Prozess integrieren. Die Nachhaltigkeitsrisiken werden einerseits im Rahmen des qualitativen Risikomanagementprozesses analog zu den Risiken, die nicht explizit quantifiziert werden oder einer weiteren qualitativen Betrachtung bedürfen (Liquiditätsrisiko, strategisches Risiko, Reputationsrisiko, Ansteckungsrisiko und Emerging Risks) berücksichtigt und mit entsprechenden Maßnahmen unterlegt. Darüber hinaus werden Klimawandelszenarien im ORSA-Prozess quantifiziert.

Solvabilitätsanforderungen

Die Eigenmittelausstattung unserer Gesellschaft - die sogenannte Solvabilität I - beträgt 125%. Es wurden vorhandene Eigenmittel in Höhe von 17,2 Mio. € berücksichtigt. Bewertungsreserven flossen in die Berechnung nicht ein.

Zusammenfassende Darstellung und Risikolage

Das Jahr 2023 war insbesondere geprägt von einem schwierigen makroökonomischen und geopolitischen Umfeld (Ukrainekrieg und Nahostkonflikt). Die damit verbundenen unsicheren und volatilen wirtschaftlichen Rahmenbedingen stellen ein Risikopotenzial für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die weitere Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft und der Generali in Deutschland dar.

Unsere Kapitalausstattung ist dem Geschäftszweck angemessen, wir verfügen über ausreichende Mittel, um unsere Verpflichtungen erfüllen zu können. Wir verfügen über die notwendigen Instrumentarien, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zeitnah und angemessen zu begegnen. Unser gruppenweit etabliertes Risikomanagementsystem entwickeln wir kontinuierlich weiter. Damit ist es uns möglich, auf veränderte Rahmenbedingungen und adverse Entwicklungen flexibel zu reagieren.

Zusammengefasst zeichnet sich aus den zum Bilanzstichtag identifizierten und aktuell bewerteten Risiken auf Basis der bestehenden Anforderungen nach unserer Ansicht aktuell keine Entwicklung ab, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdet. Die aktuelle Risikosituation liegt innerhalb der Risikotragfähigkeit des Unternehmens.

Ausblick und Weiterentwicklung des Risikomanagements

Die Generali in Deutschland hat auch im Geschäftsjahr 2023 die ab dem 1. Januar 2016 verbindlich geltenden Anforderungen unter Solvency II umfassend umgesetzt. Notwendige Anpassungen an das Governance-System wurden vorgenommen. Unsere Gesellschaft fällt nicht unter die Rahmenrichtlinie von Solvency II. Der Pensionsfonds ist ein Unternehmen der Generali in Deutschland, das Risikomanagement und der Solvency II-Prozess sind eng miteinander verzahnt und wirken somit auch in unserem Unternehmen.

Für unsere Gesellschaft bedeutet dies, dass wir uns konsequent gemeinsam mit den Unternehmen der Generali in Deutschland an den Anforderungen des Risikomanagements auch bezüglich der Anforderungen nach der EbAV-II-Richtlinie orientieren und uns im Rahmen unseres Geschäftsmodells sowie der Aufbau-und Ablauforganisation unseres Unternehmens danach ausrichten werden.

Ausblick

Gesamtwirtschaftliche Erwartungen für 2024

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung für das Jahr 2024 dürfte von weiter fallenden Inflationsraten, den Nachwirkungen der restriktiven Geldpolitik sowie der zinspolitischen Wende der Notenbanken geprägt sein. Positiv zu vermerken ist, dass der globale negative Lagerzyklus im verarbeitenden Gewerbe zum Ende 2023 erste Stabilisierungstendenzen zeigte und damit auch der internationale Handel seinen Tiefpunkt durchschreiten könnte. Jedoch sind kurzfristige Wirtschaftsindikatoren in Deutschland und im Euroraum, wie zum Beispiel die Einkaufsmanager-Indizes, auf sehr niedrigem Niveau und jüngste Verbesserungstendenzen wurden überwiegend von der Dienstleistungskomponente getragen. Deshalb ist zu erwarten, dass sich eine deutlichere Belebung voraussichtlich erst im weiteren Jahresverlauf bemerkbar machen wird. Die Inflationsrate dürfte weiter nachgeben, jedoch sollte es noch nicht zu einem Absinken der Kerninflationsrate unter 2% kommen. Die nachlassende Inflation dürfte es der EZB erlauben, ihre Geldpolitik ab Juni 2024 zu lockern und zwar um kumulativ 100 Basispunkte bis zum Jahresende. Mitte November 2023 hat das Bundesverfassungsgericht den Transfer von Corona-Notmitteln in einen Klimafonds untersagt und damit den Ausgabenspielraum der öffentlichen Hand über mehrere Jahre deutlich eingeschränkt. Wir erwarten deshalb für das Jahr 2024 einen negativen Fiskalimpuls, der das Wachstum belasten wird. Insgesamt gehen wir von einem schmalen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um 0,1% und einer Inflationsrate von 2,5% aus. Für den Euroraum dürften die Zahlen mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 0,6% und einer Inflationsrate von 2,4% etwas besser ausfallen.

In den USA sehen wir nach einer überraschenden Widerstandsfähigkeit der Konjunktur im Jahr 2023 im 1. Halbjahr 2024 eine schwächere Wirtschaftsleistung aufgrund des Gegenwinds der straffen Geldpolitik und des Abebbens von Verbraucherersparnissen aus der Zeit der Covid-19-Pandemie. Im 2. Halbjahr 2024 erwarten wir jedoch Erholungstendenzen: Maßgebliche Gründe sind eine weniger restriktive Geldpolitik der Fed, für die wir eine erste Zinssenkung im Mai prognostizieren und eine kumulative Absenkung des Leitzinses in 2024 von 100 Basispunkten. Weitere Gründe sind der widerstandsfähige Arbeitsmarkt, ein wieder stärkerer Konsum angesichts steigender Einkommen bei nachlassender Inflation sowie eine Aufwärtsbewegung im globalen Lagerzyklus.

Entwicklung an den Finanzmärkten

Im Jahr 2024 dürfte die Entwicklung an den Finanzmärkten wesentlich von weiter rückläufigen Preissteigerungsraten sowie einer geldpolitischen Kursänderung hin zu niedrigeren Leitzinsen bestimmt werden. Geopolitische Unsicherheiten und Risiken sowie der Ausgang verschiedener wichtiger Wahlen, insbesondere die in den USA werden aber ebenfalls das Marktgeschehen bestimmen. Potenziell damit einhergehende Verwerfungen an den Energiemärkten könnten wieder in den Fokus rücken.

In dieser Gemengelage dürfte die Volatilität hoch bleiben. Aber die erwartete Aufhellung der globalen Konjunktur verbunden mit dem Beginn des Zinssenkungszyklus gegen Jahresmitte dürfte die Gewinnerwartungen verbessern. Insgesamt rechnen wir für das Jahr 2024 mit einer Aufwärtsentwicklung risikobehafteter Anlagen. An den Märkten für Staatsanleihen erwarten wir im Euroraum einen moderaten Rückgang der Renditen. US-Staatsanleihen sollten sich besser als die im Euroraum entwickeln, da wir die Zinssenkungserwartungen bezüglich der EZB als überzogen betrachten. Wir erwarten, dass der US-Dollar gegenüber dem Euro weiter etwas an Wert verlieren wird.

Trotz des herausfordernden Marktes ergeben sich für die Versicherungsbranche weiterhin gute Chancen für eine positive Entwicklung

Die angespannte wirtschaftliche Lage wirkt sich auch auf die Versicherungsbranche in Deutschland aus. 2024 dürften Nachholeffekte beim BIP-Wachstum etwas schwächer als erwartet ausfallen. Die Inflation hat in 2023 ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht und wichtige Indikatoren deuten auf einen weiter nachlassenden Inflationsdruck hin.

Die Branche rechnet mit einem deutlichen Beitragswachstum über alle Sparten hinweg. Der demografische Wandel, die Transformation zu nachhaltigem Wirtschaften sowie die Digitalisierung führen zu tiefgreifenden Veränderungen am Versicherungsmarkt. Trotz dieses herausfordernden Marktumfelds ergeben sich für die Generali in Deutschland wie auch für die gesamte Versicherungsbranche weiterhin gute Chancen für eine positive Entwicklung, denn diese Entwicklung erhöht zugleich den Absicherungs- und Vorsorgebedarf in der Bevölkerung. So werden zum Beispiel Produkte zur Schließung der Rentenlücken sowie Versicherungsprodukte, die nachhaltiges Verhalten belohnen, stärker nachgefragt werden.

Unser Ausblick für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 ist insgesamt positiv. Wir gehen dabei von folgenden Überlegungen aus:

Das Neugeschäft ist aufgrund unseres Geschäftsmodells im Wesentlichen von Einmalbeiträgen abhängig, was eine Prognose erschwert. Jedoch streben wir aufgrund unserer Markterfahrungen für die kommenden Jahre ein jährliches Beitragsniveau von > 40 Mio € an und erwarten - stabile Kapitalmarktverhältnisse vorausgesetzt - ein ausgeglichenes Jahresergebnis.

Die leistungsstarke Produktpalette der Generali Pensionsfonds AG stellt unseren Vertriebspartnern und Kunden auch weiterhin ein am Markt wettbewerbsfähiges Leistungsspektrum zur Verfügung.

Im Bereich der reinen Beitragszusage wird die Generali Pensionsfonds AG weiter an intelligenten und nachhaltigen Lösungen arbeiten.

Aufgrund der Bewertung der Pensionsverpflichtungen sowie der Bedeutung guter Bilanzkennzahlen für die Kreditvergabe der Banken besteht für die Unternehmen nach wie vor die Notwendigkeit, vorhandene Pensionszusagen zu überprüfen und ggf. auszulagern.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Pensionspläne und Tarife lassen uns für die Zukunft von einer positiven Entwicklung ausgehen.

Mit unserer ausgezeichneten Expertise als KompetenzCenter Corporate Solutions der Generali in Deutschland und der intensiven Zusammenarbeit sowohl mit institutionellen Kooperationspartnern als auch unserem exklusiven Vertriebspartner DVAG gelingt es, weiteres ertragreiches Marktpotential für die Generali Pensionsfonds AG zu erschließen. Wir arbeiten erfolgreich an einer weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit mit der DVAG, um auch über den Exklusivpartner der Generali in Deutschland vermehrt Auslagerungslösungen anzubieten.

Bewegung des Bestandes an Versorgungsverhältnissen im Geschäftsjahr 2023

Anwärter Invaliden- und Altersrenten 1
Männer Frauen gesamt Männer Frauen gesamt
Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 11.078 9.056 20.134 3.574 1.874 5.448
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern 37 12 49 241 109 350
2. sonstiger Zugang 14 7 21 2 2 4
3. gesamter Zugang 51 19 70 243 111 354
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod 27 13 40 118 53 171
2. Beginn der Altersrente 225 89 314 0 0 0
3. Invalidität 0 0 0 0 0 0
4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf 113 98 211 1 1 2
5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen 168 301 469 21 1 22
6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen 0 0 0 0 0 0
7. sonstiger Abgang 9 8 17 4 0 4
8. gesamter Abgang 542 509 1.051 144 55 199
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 10.587 8.566 19.153 3.673 1.930 5.603
1. nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung 55 22 77 0 0 0
2. nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung 310 169 479 2.225 889 3.114
3. mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung 931 385 1.316 0 0 0
4. beitragsfreie Anwartschaften 9.341 7.993 17.334 0 0 0
5. in Rückdeckung gegeben 3.865 2.627 6.492 1.045 460 1.505
6. in Rückversicherung gegeben 0 0 0 0 0 0
7. lebenslange Altersrente 10.586 8.567 19.153 3.673 1.930 5.603
8. Auszahlungsplan mit Restverrentung 0 0 0 0 0 0
9. aus beitragsbezogenen Pensionsplänen 7.566 6.930 14.496 652 378 1.030
10. aus leistungsbezogenen Pensionsplänen 3.020 1.637 4.657 3.021 1.552 4.573
Invaliden- und Altersrenten 1 Hinterbliebenenrenten 1
gesamt Witwen Witwer Waisen
Tsd. € Anzahl Tsd. € 2 Anzahl Tsd. € 2 Anzahl
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 33.792 576 2.469 43 76 24
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern 2.850 0 -21 0 -7 0
2. sonstiger Zugang 21 76 299 6 20 0
3. gesamter Zugang 2.871 76 278 6 13 0
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod 866 19 93 1 4 0
2. Beginn der Altersrente 0 0 0 0 0 0
3. Invalidität 0 0 0 0 0 0
4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf 9 0 0 0 0 3
5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen 389 3 7 0 0 1
6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen 0 0 0 0 0 0
7. sonstiger Abgang 49 0 8 0 0 0
8. gesamter Abgang 1.314 22 108 1 4 4
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 35.349 630 2.639 48 85 20
1. nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung 0 0 0 0 0 0
2. nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung 20.352 0 0 0 0 0
3. mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung 0 0 0 0 0 0
4. beitragsfreie Anwartschaften 0 0 0 0 0 0
5. in Rückdeckung gegeben 4.897 71 142 7 6 1
6. in Rückversicherung gegeben 0 0 0 0 0 0
7. lebenslange Altersrente 35.349 630 2.639 48 85 20
8. Auszahlungsplan mit Restverrentung 0 0 0 0 0 0
9. aus beitragsbezogenen Pensionsplänen 902 0 0 0 0 0
10. aus leistungsbezogenen Pensionsplänen 34.447 630 2.639 48 85 20
Hinterbliebenenrenten 1
Waisen
Tsd. € 2
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 20
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern 0
2. sonstiger Zugang 0
3. gesamter Zugang 0
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod 0
2. Beginn der Altersrente 0
3. Invalidität 0
4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf 3
5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen 0
6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen 0
7. sonstiger Abgang 0
8. gesamter Abgang 4
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 16
1. nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung 0
2. nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung 0
3. mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung 0
4. beitragsfreie Anwartschaften 0
5. in Rückdeckung gegeben 0
6. in Rückversicherung gegeben 0
7. lebenslange Altersrente 16
8. Auszahlungsplan mit Restverrentung 0
9. aus beitragsbezogenen Pensionsplänen 0
10. aus leistungsbezogenen Pensionsplänen 16

1 jeweils Anzahl und Summe der Jahresrenten
2 Hier werden nur Beträge ausgewiesen, wenn es sich um Rentenleistungen aus Hinterbliebenen-Zusatztarifen handelt.
Die übrigen Hinterbliebenenrenten sind unter Invaliden- und Altersrenten ausgewiesen.

Anlage zum Lagebericht

Gemäß Artikel 11 Absatz 2 c Offenlegungsverordnung legen Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung die Erläuterungen in den regelmäßigen Berichten zu einem Produkt gemäß Artikel 8 Absatz 1 Offenlegungsverordnung im Jahresbericht (Jahresabschluss und jährlicher Lagebericht) offen. Zu in unserem Fondsportfolio befindlichen Kapitalanlagemöglichkeiten nach Artikel 8 Offenlegungsverordnung erhalten Sie auf den folgenden Seiten die Jahresberichte der Fondsgesellschaften in Form der vorgeschriebenen Templates der technischen Regulierungsstandards (RTS) zur Offenlegungsverordnung.

Die Jahresberichte der Fondsgesellschaften betreffen den Tarif "Pensionsplan LZ3", mit dem ökologische oder soziale Merkmale beworben werden. Bei dem Tarif handelt es sich um ein Multi-Options-Produkt, bei dem die Kunden sich für eine Fondsanlage entscheiden. Zwei Fonds, die als Anlageoption zur Verfügung stehen, sind von den Fondsgesellschaften nach Artikel 8 Absatz 1 Offenlegungsverordnung klassifiziert ("Xtrackers MSCI AC World ESG Screened UCITS ETF" und "Nordea 1 - Stable Return Fund").

Die Erfüllung der ökologischen oder sozialen Merkmale setzt voraus, dass in mindestens eine der aufgeführten Anlageoptionen investiert wird und dass mindestens eine dieser Optionen während der Haltedauer des Finanzprodukts gehalten wird. Weitere Informationen über die ökologischen oder sozialen Merkmale können den Anhängen in Form der vorgeschriebenen Templates der technischen Regulierungsstandards (RTS) zur Offenlegungsverordnung entnommen werden.

Für alle anderen unserer Finanzprodukte gilt: "Die diesen Finanzprodukten zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten." (Wortlaut gem. § 7 Taxonomieverordnung).

Regelmäßige Informationen zu den in Artikel 8 Absätze 1, 2 und 2a der Verordnung (EU) 2019/2088
und Artikel 6 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2020/852 genannten Finanzprodukten

Name des Produkts: Xtrackers MSCI AC World ESG Screened UCITS ETF
Unternehmenskennung (LEI-Code): 549300T1PSHCUYSNHE68
Eine nachhaltige Investition ist eine Investition in eine Wirtschaftstätigkeit, die zur Erreichung eines Umweltziels oder sozialen Ziels beiträgt, vorausgesetzt, dass diese Investition keine Umweltziele oder sozialen Ziele erheblich beeinträchtigt und die Unternehmen, in die investiert wird, Verfahrensweisen einer guten Unternehmensführung anwenden.

Die EU-Taxonomie ist ein Klassifikationssystem, das in der Verordnung (EU) 2020/852 festgelegt ist und ein Verzeichnis von ökologisch nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten enthält. Diese Verordnung umfasst kein Verzeichnis der sozial nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten. Nachhaltige Investitionen mit einem Umweltziel könnten taxonomiekonform sein oder nicht.



Ökologische und/oder soziale Merkmale
Wurden mit diesem Finanzprodukt nachhaltige Investitionen angestrebt?
[ ] Ja [ X] Nein
[ ] Es wurden damit nachhaltige Investitionen mit einem Umweltziel getätigt: _% [X] Es wurden damit ökologische/soziale Merkmale beworben und obwohl keine nachhaltigen Investitionen angestrebt wurden, enthielt es 20,89% an nachhaltigen Investitionen
[ ] in Wirtschaftstätigkeiten, die nach der EU-Taxonomie als ökologisch nachhaltig einzustufen sind [ ] mit einem Umweltziel in Wirtschaftstätigkeiten, die nach der EU-Taxonomie als ökologisch nachhaltig einzustufen sind
[ ] in Wirtschaftstätigkeiten, die nach der EU-Taxonomie nicht als ökologisch nachhaltig einzustufen sind [X] mit einem Umweltziel in Wirtschaftstätigkeiten, die nach der EU-Taxonomie nicht als ökologisch nachhaltig einzustufen sind
[X] mit einem sozialen Ziel
[ ] Es wurden damit nachhaltige Investitionen mit einem sozialen Ziel getätigt:___% [ ] Es wurden damit ökologische/soziale Merkmale beworben, aber keine nachhaltigen Investitionen getätigt.
Inwieweit wurden die durch dieses Finanzprodukt beworbenen ökologischen und/oder sozialen Merkmale erfüllt?


Das Finanzprodukt bewarb ökologische und soziale Merkmale und erfüllte die Voraussetzungen für ein Finanzprodukt, das Artikel 8(1) der SFDR unterliegt, indem es den MSCI ACWI Select ESG Screened Index (der "Referenzindex") abbildete, der ökologische und/oder soziale Erwägungen einbezog. Das Finanzprodukt hielt ein Portfolio von Aktienwerten, das alle oder einen Teil der im Referenzindex enthaltenen Wertpapiere oder nicht damit in Zusammenhang stehende übertragbare Wertpapiere oder andere zulässige Vermögenswerte umfasste. Der Referenzindex wählte Unternehmen aus dem MSCI AC World Index (der "Ausgangs-Index") aus, die bestimmte Mindeststandards in Bezug auf Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ("ESG") erfüllten, indem er Unternehmen aus dem Ausgangs-Index ausschloss, die die folgenden spezifischen ESG-Kriterien nicht erfüllten:

• ohne Rating von MSCI ESG Research
• mit einem MSCI ESG Rating von CCC

• mit irgendeiner Beteiligung an umstrittenen Waffen

• von MSCI in ihrem ESG Business Involvement Screening Research als Unternehmen eingestuft, die bestimmte Grenzen in umstrittenen Aktivitäten nicht einhalten, einschließlich unter anderem Tabak, konventionelle Waffen, Atomwaffen, zivile Schusswaffen, Kraftwerkskohle sowie Ölsandabbau

• mit einem MSCI ESG Controversies Score von 0 und/oder Nichteinhaltung der Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen

Der Referenzindex verwendete von MSCI ESG Research bereitgestellte Unternehmensbewertungen und Research. Es wurden insbesondere die folgenden drei Komponenten verwendet:

MSCI ESG Ratings

MSCI ESG Ratings stellte Research, Daten, Analysen und Ratings dazu bereit, wie gut Unternehmen Risiken und Gelegenheiten in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung handhaben. MSCI ESG Ratings bot ein ESG-Gesamtrating für das jeweilige Unternehmen.

MSCI ESG Controversies

MSCI ESG Controversies bot Beurteilungen von Kontroversen in Bezug auf die negativen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit, Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen auf Umwelt, Soziales und/oder Unternehmensführung.

MSCI ESG Business Involvement Screening Research

MSCI ESG Business Involvement Screening Research ("BISR") zielte darauf ab, institutionellen Anlegern das Management von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungs-Standards ("ESG") und entsprechender Beschränkungen zu ermöglichen.








Mit Nachhaltigkeits-indikatoren wird gemessen, inwieweit die mit dem Finanzprodukt beworbenen ökologischen oder sozialen Merkmale erreicht werden.








































































Bei den wichtigsten
nachteiligen
Auswirkungen
handelt es sich um
die bedeutendsten
nachteiligen
Auswirkungen von
Investitions-
entscheidungen auf
Nachhaltigkeits-
faktoren in den
Bereichen Umwelt,
Soziales und
Beschäftigung,
Achtung der
Menschenrechte
und Bekämpfung
von Korruption und
Bestechung.
Wie haben die Nachhaltigkeitsindikatoren abgeschnitten?

Indikator Beschreibung Performance (Stand 31.12.2022)
Engagement in sehr
schwerwiegenden
Kontroversen
Der prozentuale Anteil des Marktwerts des Portfolios des Finanzprodukts, der in Unternehmen engagiert ist, die mit einer oder mehreren sehr schwerwiegenden Kontroversen in Bezug auf Umwelt, Kunden, Menschenrechte, Arbeitsrechte und Unternehmensführung konfrontiert sind, wie von MSCI bestimmt, einschließlich von Verstößen gegen die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und die Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte, oder für den keine Daten verfügbar waren. 0,53 %
Engagement in Worstin-
Class-Emittenten
Der prozentuale Anteil des Marktwerts des Portfolios des Finanzprodukts, der in Unternehmen mit einem Rating von " CCC" engagiert ist, wie von MSCI bestimmt, oder für den keine Daten verfügbar waren. 1,07 %
Beteiligung an umstrittenen Waffen Der prozentuale Anteil des Marktwerts des Portfolios des Finanzprodukts, der in Unternehmen engagiert ist, die Verbindungen zu Streumunition, Landminen, biologischen/chemischen Waffen, Waffen mit abgereichertem Uran, blendenden Laserwaffen, Brandwaffen und/oder Splitterwaffen haben, wie von MSCI bestimmt, oder für den keine Daten verfügbar waren. 0,53 %
Beteiligung an Tabak Der prozentuale Anteil des Marktwerts des Portfolios des Finanzprodukts, der in Unternehmen engagiert ist, die als an der Tabakindustrie beteiligt gekennzeichnet sind, wie von MSCI bestimmt. Dies umfasst alle Tabakproduzenten sowie Tabakhändler, -lieferanten und -einzelhändler mit einem Gesamtumsatz von mindestens 5 % in diesen Bereichen, oder für den keine Daten verfügbar waren. 0,53 %


... und im Vergleich zu vorangegangenen Zeiträumen?

n. z.

Welche Ziele verfolgten die nachhaltigen Investitionen, die mit dem Finanzprodukt teilweise getätigt wurden, und wie trägt die nachhaltige Investition zu diese, Zielen bei?


Obwohl das Finanzprodukt keine nachhaltigen Anlagen zum Ziel hatte, investierte es einen Mindestanteil seiner Vermögenswerte in nachhaltige Investitionen, wie in Artikel 2(17) der SFDR definiert.

Per 31. Dezember 2022 waren mindestens 20,89 % des Nettovermögens des Finanzprodukts in nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten investiert, die zur Erreichung eines Umweltziels und/oder eines sozialen Ziels in Übereinstimmung mit Artikel 2 (17) der SFDR beitragen. Nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten beziehen sich auf den Anteil der wirtschaftlichen Tätigkeiten eines Emittenten, der zur Erreichung eines Umweltziels und/oder eines sozialen Ziels beiträgt; vorausgesetzt, dass diese Investitionen keines dieser Ziele erheblich beeinträchtigen und die Unternehmen, in die investiert wird, Verfahrensweisen einer guten Unternehmensführung anwenden.

Inwiefern haben die nachhaltigen Investitionen, die mit dem Finanzprodukt teilweise getätigt wurden, ökologisch oder sozial nachhaltigen Anlagezielen nicht erheblich geschadet?

In Übereinstimmung mit Artikel 2 (17) der SFDR beeinträchtigten diese nachhaltigen Investitionen keine ökologischen oder sozialen Ziele erheblich und die Emittenten solcher nachhaltiger Investitionen wendeten Verfahrensweisen einer guten Unternehmensführung an. Jede Investition, die die DNSH-Schwellenwerte (DNSH steht für Do No Significant Harm und bedeutet Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen) nicht erfüllte, wurde nicht auf den Anteil der nachhaltigen Investitionen des Finanzprodukts angerechnet. Diese DNSH-Schwellenwerte umfassten unter anderem:

• Beteiligung an schädlichen Geschäftstätigkeiten;

• Verstoß gegen internationale Normen oder Beteiligung an sehr schwerwiegenden Kontroversen; und

• Verstoß gegen bestimmte Schwellenwerte für Indikatoren für die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen.

Wie wurden die Indikatoren für nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt?

Im Rahmen der DNSH-Bewertung gemäß Artikel 2(17) der SFDR bezog die Beurteilung nachhaltiger Investitionen bestimmte Kennzahlen ein, die sich auf die wichtigsten negativen Indikatoren bezogen, und der Referenzindex des Finanzprodukts bezog Kriterien zur Reduzierung des Engagements in oder zum Ausschluss von Wertpapieren ein, die negativ auf die folgenden wichtigsten negativen Indikatoren ausgerichtet waren:

• Engagement in Unternehmen, die im Bereich der fossilen Brennstoffe tätig sind (Nr. 4);

• Verstoß gegen die Prinzipien des UN Global Compact und die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen (Nr. 10); und

• Engagement in umstrittenen Waffen (Nr. 14).

Stehen die nachhaltigen Investitionen mit den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte in Einklang?

Wertpapiere, die gegen die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und die Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte verstießen, wurden vom Referenzindex des Finanzprodukts ausgeschlossen.







In der EU-Taxonomie ist der Grundsatz "Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen" festgelegt, nach dem taxonomiekonforme Investitionen die Ziele der EU-Taxonomie nicht erheblich beeinträchtigen dürfen, und es sind spezifische Unionskriterien beigefügt.

Der Grundsatz "Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen" findet nur bei denjenigen dem Finanzprodukt zugrunde liegenden Investitionen Anwendung, die die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten berücksichtigen. Die dem verbleibenden Teil dieses Finanzprodukts zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Alle anderen nachhaltigen Investitionen dürfen ökologische oder soziale Ziele ebenfalls nicht erheblich beeinträchtigen.


Wie wurden bei diesem Finanzprodukt die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt?

Im Rahmen der DNSH-Bewertung gemäß Artikel 2(17) der SFDR bezog die Beurteilung nachhaltiger Investitionen bestimmte Kennzahlen ein, die sich auf die wichtigsten negativen Indikatoren bezogen, und der Referenzindex des Finanzprodukts bezog Kriterien zur Reduzierung des Engagements in oder zum Ausschluss von Wertpapieren ein, die negativ auf die folgenden wichtigsten negativen Indikatoren ausgerichtet waren:

• Engagement in Unternehmen, die im Bereich der fossilen Brennstoffe tätig sind (Nr. 4);

• Verstoß gegen die Prinzipien des UN Global Compact und die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen (Nr. 10); und

• Engagement in umstrittenen Waffen (Nr. 14).


Welche sind die Hauptinvestitionen dieses Finanzprodukts?
Die Liste umfasst die
folgenden
Investitionen, auf
die der größte Anteil
der im
Bezugszeitraum
getätigten
Investitionen des
Finanzprodukts
entfiel: 01.01.2022
bis 31.12.2022
Größte Investitionen Sektor In % der Vermögenswerte Land
APPLE ORD Informationstechnologie 4,44 % USA
MICROSOFT-T ORD Informationstechnologie 3,48 % USA
AMAZON.COM INC ORD Nichtbasiskonsumgüter 2,00 % USA
ALPHABET INC-CL A ORD Kommunikationsdienste 1,22 % USA
TESLA ORD Nichtbasiskonsumgüter 1,19 % USA
ALPHABET INC-CL C ORD Kommunikationsdienste 1,15 % USA
UNITEDHEALTH GRP ORD Gesundheitswesen 0,92 % USA
JOHNSON&JOHNSON
ORD
Gesundheitswesen 0,87 % USA
NVIDIA ORD Informationstechnologie 0,80 % USA
TAIWAN
SEMICONDUCTOR
MANUFACTURING
Informationstechnologie 0,74 % Taiwan
BERKSHIRE HATHWAY CL
B ORD
Finanzwerte 0,73 % USA
META PLATFORMS ORD A Kommunikationsdienste 0,69 % USA
JPMORGAN CHASE ORD Finanzwerte 0,68 % USA
PROCTERGAMBLE ORD Basiskonsumgüter 0,65 % USA
VISA INCORPORATION
ORD
Informationstechnologie 0,63 % USA






Wie hoch war der Anteil nachhaltigkeitsbezogener Investitionen?

Die Vermögensallokation gibt den jeweiligen Anteil der Investitionen in bestimmte Vermögenswerte an.



Wie sah die Vermögensallokation aus?

Per 31. Dezember 2022 investierte dieses Finanzprodukt mindestens 98,64 % seines Nettovermögens in Investitionen, die auf die geförderten ökologischen und sozialen Merkmale ausgerichtet sind (#1 Ausgerichtet auf ökologische oder soziale Merkmale). Innerhalb dieser Kategorie waren 20,89 % der Vermögenswerte des Finanzprodukts als nachhaltige Investitionen eingestuft (#1A Nachhaltige Investitionen).

1,36 % der Investitionen waren nicht auf diese Merkmale ausgerichtet (#2 Andere Investitionen).




#1 Ausgerichtet auf ökologische oder soziale Merkmale umfasst Investitionen des Finanzprodukts, die zur Erreichung der beworbenen ökologischen oder sozialen Merkmale getätigt wurden.
#2 Andere Investitionen umfasst die übrigen Investitionen des Finanzprodukts, die weder auf ökologische oder soziale Merkmale ausgerichtet sind noch als nachhaltige Investitionen eingestuft werden.

Die Kategorie #1 Ausgerichtet auf ökologische oder soziale Merkmale umfasst folgende Unterkategorien:

Die Unterkategorie #1A Nachhaltige Investitionen umfasst ökologisch und sozial nachhaltige Investitionen.

Die Unterkategorie #1B Andere ökologische oder soziale Merkmale umfasst lnvestitionen, die auf ökologische oder soziale Merkmale ausgerichtet sind, aber nicht als nachhaltige Investitionen eingestuft werden.






Taxonomiekonforme Tätigkeiten,
ausgedrückt durch
den Anteil der:
- Umsatzerlöse,
die den Anteil der
Einnahmen aus
umweltfreundliche
n Aktivitäten der
Unternehmen, in
die investiert wird,
widerspiegeln
- Investitionsausgaben
(CapEx),
die die umweltfreundlichen
Investitionen der
Unternehmen, in
die investiert wird,
aufzeigen, z. B. für
den Übergang zu
einer grünen
Wirtschaft
- Betriebsausgabe n (OpEx), die die
umweltfreundliche
n betrieblichen
Aktivitäten der
Unternehmen, in
die investiert wird,
widerspiegeln




Mit Blick auf die
EU-Taxonomie-
konformität
umfassen die
Kriterien für
fossiles Gas die
Begrenzung der
Emissionen und
die Umstellung auf
voll erneuerbare
Energie oder CO2-
arme Kraftstoffe
bis Ende 2035. Die
Kriterien für
Kernenergie
beinhalten
umfassende
Sicherheits- und
Abfallentsorgungs-
vorschriften.





Ermöglichende Tätigkeiten wirken unmittelbar ermöglichend darauf hin, dass andere Tätigkeiten einen wesentlichen Beitrag zu den Umweltzielen leisten.



Übergangs-
tätigkeiten sind
Tätigkeiten, für die es
noch keine CO2-
armen Alternativen
gibt und die unter
anderem
Treibhausgas-
emissionswerte
aufweisen, die den
besten Leistungen
entsprechen.






sind nachhaltige
Investitionen mit
einem Umweltziel,
die die Kriterien für
umweltverträgliche
Wirtschaftstätigkeiten gemäß der Verordnung (EU) 2020/852
nicht berücksichtigen.
In welchen Wirtschaftsbereichen wurden die Investitionen getätigt?
Die folgende Tabelle fasst die Investitionen des Finanzprodukts nach GICS-Sektoren zum 31. Dezember 2022 zusammen.


Sektor (GICS) Vermögenswerte des Finanzprodukts
Informationstechnologie 21,64 %
Finanzwerte 16,36 %
Gesundheitswesen 14,46 %
Zyklische Konsumgüter 11,08 %
Industriewerte 8,91 %
Basiskonsumgüter 7,43 %
Kommunikationsdienstleistungen 7,42 %
Grundstoffe 4,48 %
Energie 3,08 %
Immobilien 2,81 %
Versorger 2,02 %
Sonstiges/Nicht zugeordnet 0,29 %


Inwiefern waren die nachhaltigen Investitionen mit einem Umweltziel mit der EU-Taxonomie konform?
n.z. - aufgrund fehlender zuverlässiger Daten gab es keinen Mindestanteil für nachhaltige Anlagen mit einem Umweltziel, die mit der EU-Taxonomie konform waren. Aus diesem Grund wird der Anteil der ökologisch nachhaltigen Investitionen gemäß Verordnung (EU) 2020/852 (Taxonomieverordnung) mit 0 % der Vermögenswerte des Finanzprodukts angesetzt. Möglicherweise waren einige nachhaltige Anlagen dennoch mit dem Umweltziel der Taxonomieverordnung konform.




Die nachstehenden Grafiken zeigen den Mindestprozentsatz der EU-taxonomiekonformen Investitionen in Gru¨n. Da es keine geeignete Methode zur Bestimmung der Taxonomiekonformität von Staatsanleihen* gibt, zeigt die erste Grafik die Taxonomiekonformität in Bezug auf alle Investitionen des Finanzprodukts einschließlich der Staatsanleihen, während die zweite Grafik die Taxonomiekonformität nur in Bezug auf die Investitionen des Finanzprodukts zeigt, die keine Staatsanleihen umfassen.




* Fu¨r die Zwecke dieser Grafiken umfasst der Begriff "Staatsanleihen" alle Risikopositionen gegenu¨ber Staaten
Wurde mit dem Finanzprodukt in EU-taxonomiekonforme Tätigkeiten im Bereich fossiles Gas und/oder Kernenergie investiert 1?


[ ] Ja:
[ ] In fossiles Gas [ ] In Kernenergie
[X] Nein. Es fehlt jedoch an zuverlässigen Daten über die EU-taxonomiekonformen Tätigkeiten im Bereich fossiles Gas und/oder Kernenergie. Auf dieser Grundlage wird zwar davon ausgegangen, dass keine relevanten Investitionen getätigt wurden, es ist jedoch möglich, dass mit dem Finanzprodukt in EU-taxonomiekonforme Tätigkeiten im Bereich fossiles Gas und/oder Kernenergie investiert wurde.



Wie hoch ist der Anteil der Investitionen, die in Übergangstätigkeiten und ermöglichende Tätigkeiten geflossen sind?

n.z. - aufgrund fehlender zuverlässiger Daten gab es keinen Mindestanteil für nachhaltige Anlagen mit einem Umweltziel, die mit der EU-Taxonomie konform waren. Aus diesem Grund wird der Anteil der Investitionen in Übergangs- und ermöglichende Tätigkeiten gemäß Verordnung (EU) 2020/852 (Taxonomieverordnung) mit 0 % der Vermögenswerte des Finanzprodukts angesetzt. Möglicherweise hatten jedoch einige nachhaltige Investitionen Übergangs- und ermöglichende Tätigkeiten zum Gegenstand.


Wie hat sich der Anteil der Investitionen, die mit der EU-Taxonomie in Einklang gebracht wurden, im Vergleich zu früheren Bezugszeiträumen entwickelt?

n. z.


1 Tätigkeiten im Bereich fossiles Gas und/oder Kernenergie sind nur dann EU-taxonomiekonform, wenn sie zur Eindämmung des Klimawandels ("Klimaschutz") beitragen und kein Ziel der EU-Taxonomie erheblich beeinträchtigen - siehe Erläuterung am linken Rand. Die vollständigen Kriterien für EU-taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten im Bereich fossiles Gas und Kernenergie sind in der Delegierten Verordnung (EU) 2022/1214 der Kommission festgelegt.








Wie hoch war der Anteil der nicht mit der EU-Taxonomie konformen nachhaltigen Investitionen mit einem Umweltziel?
Das Finanzprodukt sah keine Mindestallokation zu nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten vor, die zu einem Umweltziel beitragen. Per 31. Dezember 2022 lag der Anteil ökologisch und sozial nachhaltiger Investitionen jedoch insgesamt bei 20,89 %.

Wie hoch war der Anteil der sozial nachhaltigen Investitionen?

Das Finanzprodukt sah keine Mindestallokation zu nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten vor, die zu einem sozialen Ziel beitragen. Per 31. Dezember 2022 lag der Anteil ökologisch und sozial nachhaltiger Investitionen jedoch insgesamt bei 20,89 %.



Welche Investitionen fielen unter "Andere Investitionen", welcher Anlagezweck wurden mit ihnen verfolgt und gab es einen ökologischen oder sozialen Mindestschutz?
Das Finanzprodukt bewarb überwiegend eine Vermögensallokation in Investitionen, die auf ökologische und soziale Merkmale ausgerichtet waren (#1 Ausgerichtet auf ökologische oder soziale Merkmale).

Die unter "#2 Andere Investitionen" aufgeführten Investitionen beinhalteten zum 31. Dezember 2022 besicherte/unbesicherte Einlagen (Barmittel). Es beinhaltete außerdem Wertpapiere, die kürzlich durch den ESG-Datenanbieter herabgestuft wurden, jedoch erst bei der nächsten Neugewichtung des Referenzindex aus dem Referenzindex entfernt werden konnten und daher erst dann aus dem Portfolio entfernt werden konnten.






Welche Maßnahmen wurden während des Bezugszeitraums zur Erfüllung der ökologischen und/oder sozialen Merkmale ergriffen?

Der Referenzindex bewarb ökologische und soziale Merkmale, indem er bei jeder Neugewichtung des Referenzindex Unternehmen aus dem Ausgangs-Index ausschloss, die die oben genannten spezifischen ESG-Kriterien nicht erfüllten. Um das Anlageziel zu erreichen, verfolgte das Finanzprodukt eine "direkte Anlagepolitik", d. h. das Finanzprodukt versuchte, die Wertentwicklung des Referenzindex vor Gebühren und Aufwendungen nachzubilden, indem es ein Aktienportfolio hielt, das alle oder eine repräsentative Auswahl der Bestandteile des Referenzindex umfasste. Die Eigenschaften vom Finanzprodukt gehaltener, jedoch nicht mit dem Referenzindex in Zusammenhang stehender übertragbarer Wertpapiere entsprachen in der Regel den Eigenschaften der im Referenzindex enthaltenen Wertpapiere.


Das Finanzprodukt schloss zum Zwecke eines effizienten Portfoliomanagements Wertpapierleihgeschäfte ab. Wenn das Finanzprodukt Wertpapierleihgeschäfte tätigte, entsprachen die im Zusammenhang mit diesen Geschäften erhaltenen Sicherheiten den von dem jeweiligen Anlageverwalter, Unterportfolioverwalter und/oder der jeweiligen Wertpapierleihstelle festgelegten ESG-Standards. Sicherheiten in Form von Eigenkapital in Übereinstimmung mit diesen ESG-Standards wurden durch Bezugnahme auf einen angemessenen ESG-Aktienindex für Industrieländer identifiziert und beinhalteten mindestens solche ESG-Filter, die denjenigen des Referenzindex im Wesentlichen ähnlich waren.

Ein aktives Engagement bei den Emittenten, in die investiert wird, wobei die Ausübung von Stimmrechten und ein aktiver Dialog genutzt wird, um einen positiven Wandel zugunsten der Kunden zu bewirken, ist ein wesentlicher Bestandteil des Ansatzes der DWS-Gruppe in Bezug auf nachhaltiges Investment. DWS hat eine Engagement-Richtlinie sowie eine Richtlinie für Corporate Governance und Stimmrechtsausübung angewendet. Weitere Informationen zur Ausübung von Stimmrechten für das Finanzprodukt finden Sie unter https://funds.dws.com/en-lu/about-us/corporate-governance/.

Bei den
Referenzwerten
handelt es sich um
Indizes, mit denen
gemessen wird, ob
das Finanzprodukt
die beworbenen
ökologischen oder
sozialen Merkmale
erreicht.
Wie hat dieses Finanzprodukt im Vergleich zum bestimmten Referenzwert abgeschnitten?

Der Referenzwert des Finanzprodukts ist der MSCI ACWI Select ESG Screened Index. Nachfolgend finden Sie einen Vergleich der Wertentwicklungen des Finanzprodukts und des Referenzindex.

Wie unterscheidet sich der Referenzwert von einem breiten Marktindex?


Der Referenzindex basiert auf dem Ausgangs-Index der die Wertentwicklung der Aktien von Unternehmen mit hoher und mittlerer Marktkapitalisierung in Industrie- und Schwellenländern weltweit abbilden soll. Der Referenzindex schließt Unternehmen aus dem Ausgangs-Index aus, die die folgenden spezifischen ESG-Kriterien nicht erfüllen:

- ohne Rating von MSCI ESG Research
- mit einem MSCI ESG Rating von CCC
- mit irgendeiner Beteiligung an umstrittenen Waffen
- von MSCI in ihrem ESG Business Involvement Screening Research als Unternehmen eingestuft, die bestimmte Grenzen in umstrittenen Aktivitäten nicht einhalten, einschließlich unter anderem Tabak, konventionelle Waffen, Atomwaffen, zivile Schusswaffen, Kraftwerkskohle sowie Ölsandabbau
- mit einem MSCI ESG Controversies Score von 0 und/oder Nichteinhaltung der Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen.


Wie hat dieses Finanzprodukt in Bezug auf die Nachhaltigkeitsindikatoren abgeschnitten, mit denen die Ausrichtung des Referenzwerts auf die beworbenen ökologischen oder sozialen Merkmale bestimmt wird?


Indikatoren (wie vorstehend beschrieben) Wertentwicklung des Finanzprodukts (Stand 31.12.2022) Wertentwicklung des Referenzwerts (Stand 31.12.2022)
Engagement in sehr
schwerwiegenden
Kontroversen
0,53 % 0,54 %
Engagement in Worst-in-
Class-Emittenten
1,07 % 1,08 %
Beteiligung an umstrittenen Waffen 0,53 % 0,53 %
Beteiligung an Tabak 0,53 % 0,53 %



Wie hat dieses Finanzprodukt im Vergleich zum Referenzwert abgeschnitten?

Indikatoren (wie vorstehend beschrieben) Wertentwicklung des Finanzprodukts (Stand 31.12.2022) Wertentwicklung des Referenzwerts (Stand 31.12.2022)
Wertentwicklung (im
Zeitraum vom
01.01.2022 bis zum
31.12.2022)
-14,61 % -14,58 %


Wie hat dieses Finanzprodukt im Vergleich zum breiten Marktindex abgeschnitten?

Indikatoren (wie vorstehend beschrieben) Wertentwicklung des Finanzprodukts (Stand 31.12.2022) Wertentwicklung des Referenzwerts (Stand 31.12.2022)
Wertentwicklung (im
Zeitraum vom
01.01.2022 bis zum
31.12.2022)
-14,61 % -13,01 %




Vorlage - Regelmäßige Informationen zu den in Artikel 8 Absätze 1, 2 und 2a der Verordnung (EU) 2019/2088
und Artikel 6 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2020/852 genannten Finanzprodukten

Name des Produkts: Nordea 1 - Stable Return Fund
Unternehmenskennung (LEI-Code): 549300J9YLZQT0W3Z531
Eine nachhaltige Investition ist eine Investition in eine Wirtschaftstätigkeit, die zur Erreichung eines Umweltziels oder sozialen Ziels beiträgt, vorausgesetzt, dass diese Investition keine Umweltziele oder sozialen Ziele erheblich beeinträchtigt und die Unternehmen, in die investiert wird, Verfahrensweisen einer guten Unternehmensführung anwenden.

Die EU-Taxonomie ist ein Klassifikationssystem, das in der Verordnung (EU) 2020/852 festgelegt ist und ein Verzeichnis von ökologisch nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten enthält. Diese Verordnung umfasst kein Verzeichnis der sozial nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten. Nachhaltige Investitionen mit einem Umweltziel könnten taxonomiekonform sein oder nicht.




Ökologische und/oder soziale Merkmale
Wurden mit diesem Finanzprodukt nachhaltige Investitionen angestrebt?
[ ] Ja [X] Nein
[ ] Es wurden damit nachhaltige Investitionen mit einem Umweltziel getätigt: % [X] Es wurden damit ökologische/soziale Merkmale beworben und obwohl keine nachhaltigen Investitionen angestrebt wurden, enthielt es 10,66% an nachhaltigen Investitionen
[ ] in Wirtschaftstätigkeiten, die nach der EU-Taxonomie als ökologisch nachhaltig einzustufen sind [ ] mit einem Umweltziel in Wirtschaftstätigkeiten, die nach der EU-Taxonomie als ökologisch nachhaltig einzustufen sind
[ ] in Wirtschaftstätigkeiten, die nach der EU-Taxonomie nicht als ökologisch nachhaltig einzustufen sind [X] mit einem Umweltziel in Wirtschaftstätigkeiten, die nach der EU-Taxonomie nicht als ökologisch nachhaltig einzustufen sind
[X] mit einem sozialen Ziel
[ ] Es wurden damit nachhaltige Investitionen mit einem sozialen Ziel getätigt:___% [ ] Es wurden damit ökologische/soziale Merkmale beworben, aber keine nachhaltigen Investitionen getätigt.
Inwieweit wurden die durch dieses Finanzprodukt beworbenen ökologischen und/oder sozialen Merkmale erfüllt?


Zu den ökologischen/sozialen Merkmalen dieses Fonds gehörten:
Nachhaltige Investitionen Obwohl sich der Fonds nicht verpflichtet hat, nachhaltige Investitionen zu tätigen, investierte der Fonds teilweise in nachhaltige Investitionen, d. h. in Unternehmen und Emittenten, die an Aktivitäten beteiligt sind, die zu einem Umweltziel oder einem sozialen Ziel beitragen, wie in den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) und/oder der EU-Taxonomie beschrieben, ohne andere ökologische oder soziale Ziele erheblich zu beeinträchtigen.

Sektor- und wertbasierte Ausschlüsse Bei der Portfoliokonstruktion wurden Ausschlussfilter angewendet, um Investitionen in Unternehmen und Emittenten einzuschränken, die in erheblichem Umfang an bestimmten Aktivitäten beteiligt sind, die als schädlich für die Umwelt oder die Gesellschaft insgesamt angesehen werden, darunter Tabakunternehmen und Unternehmen für fossile Brennstoffe.

Paris-konforme Strategie bezüglich fossiler Energieträger von Nordea Asset Management , wonach der Fonds nicht in Unternehmen investiert, die in erheblichem Umfang in fossilen Brennstoffen engagiert sind, es sei denn, sie verfügen über eine glaubwürdige Übergangsstrategie.

Der Fonds verwendete einen Referenzwert, der nicht auf die ökologischen oder sozialen Merkmale des Fonds ausgerichtet ist.








Mit Nachhaltigkeits-indikatoren wird gemessen, inwieweit die mit dem Finanzprodukt beworbenen ökologischen oder sozialen Merkmale erreicht werden.

































































































Bei den wichtigsten nachteiligen Auswirkungen handelt es sich um die bedeutendsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren in den Bereichen Umwelt, Soziales und Beschäftigung, Achtung der Menschenrechte und Bekämpfung von Korruption und Bestechung.
Wie haben sich die Nachhaltigkeitsindikatoren entwickelt?

Nachhaltigkeits-
indikator
Kennzahl Messgröße Eignung Abdeckung
CO2-Bilanz CO2-Bilanz 15 tCO2e / investierte
Mio. €
91,49% 91,10%
Soziale Verstöße Anzahl der Länder,
in die investiert wird,
die nach Maßgabe
internationaler Verträge
und Übereinkommen, der
Grundsätze der Vereinten
Nationen oder, falls
anwendbar, nationaler
Rechtsvorschriften gegen
soziale Bestimmungen
verstoßen (absolute Zahl
und relative Zahl, geteilt
durch alle Länder, in die
investiert wird)
0 Länder, in die
investiert wird,
verstoßen gegen soziale
Bestimmungen




0,00% der Länder, in
die investiert wird,
verstoßen gegen soziale
Bestimmungen
2,48%







2,48%
2,48%







2,48%
Verstöße gegen
den Global
Compact der
Vereinten
Nationen
Anteil der Investitionen
in Unternehmen, in die
investiert wird, die an
Verstößen gegen die
UNGC-Grundsätze oder
gegen die OECD-Leitsätze
für multinationale
Unternehmen beteiligt
waren
0,01% an Verstößen
beteiligt
91,49% 90,99%
THG-Emissionsintensität
für
Staaten
THG-Emissionsintensität
der Länder, in die investiert
wird
343,50 tCO2e / Mio. €
BIP
2,48% 2,48%
Eignung: Der Anteil der Vermögenswerte im Finanzprodukt (im Verhältnis zum NIW), die für den Indikator in Frage kommen.

Abdeckung: Der Anteil der Vermögenswerte im Finanzprodukt (im Verhältnis zum NIW), für den Daten zur Darstellung des Indikators verfügbar sind.

... und im Vergleich zu vorangegangenen Zeiträumen?

Nachhaltigkeits-
indikator
Kennzahl Referenz-zeitraum Messgröße Eignung Abdeckung
CO2-Bilanz CO2-Bilanz 2022 15 tCO2e / investierte Mio. € 91,49% 91,10%
Soziale Verstöße Anzahl der Länder, in die investiert wird, die nach Maßgabe internationaler Verträge und Übereinkommen, der Grundsätze der Vereinten Nationen oder, falls anwendbar, nationaler Rechtsvorschriften gegen soziale Bestimmungen verstoßen (absolute Zahl und relative Zahl, geteilt durch alle Länder, in die investiert wird) 2022






2022
0 Länder, in die investiert wird, verstoßen gegen soziale Bestimmungen


0,00% der Länder, in die investiert wird, verstoßen gegen soziale Bestimmungen
2,48%






2,48%
2,48%






2,48%
Verstöße gegen den Global Compact der Vereinten Nationen Anteil der Investitionen in Unternehmen, in die investiert wird, die an Verstößen gegen die UNGC-Grundsätze oder gegen die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen beteiligt waren 0,01% an Verstößen beteiligt 91,49% 90,99%
THG-Emissions-intensität für Staaten THG-Emissionsintensität der Länder, in die investiert wird 343,50 tCO2e / Mio. € BIP 2,48% 2,48%

Eignung: Der Anteil der Vermögenswerte im Finanzprodukt (im Verhältnis zum NIW), die für den Indikator in
Frage kommen.

Abdeckung: Der Anteil der Vermögenswerte im Finanzprodukt (im Verhältnis zum NIW), für den Daten zur
Darstellung des Indikators verfügbar sind.


Da keine Berichte für frühere Zeiträume verfügbar sind, enthält dieser Abschnitt nur Informationen für den
aktuellen Berichtszeitraum.



Welche Ziele verfolgten die nachhaltigen Investitionen, die mit dem Finanzprodukt teilweise getätigt wurden, und wie trägt die nachhaltige Investition zu diese, Zielen bei?


Die Ziele der nachhaltigen Investitionen, die der Fonds teilweise tätigte, bestanden darin, zu einem oder mehreren der UN-SDGs beizutragen oder sich alternativ an taxonomiekonformen Aktivitäten zu beteiligen. Die nachhaltigen Investitionen trugen zu den Zielen durch die Anlagen des Fonds in Unternehmen bei, die die UN-SDGs oder taxonomiekonforme Aktivitäten unterstützen, indem sie eine Mindestschwelle für die Ausrichtung der Umsatzerlöse an den UN-SDGs oder der EU-Taxonomie überschreiten.


Inwiefern haben die nachhaltigen Investitionen, die mit dem Finanzprodukt teilweise getätigt wurden, ökologisch oder sozial nachhaltigen Anlagezielen nicht erheblich geschadet?


Die nachhaltigen Investitionen wurden überprüft, um sicherzustellen, dass sie keine anderen sozialen oder ökologischen Ziele im Sinne der EU-Taxonomie oder der von den Vereinten Nationen verabschiedeten SDGs erheblich beeinträchtigen (Prüfung auf Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen, DNSH-Test).


- Wie wurden die Indikatoren für nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt?

Nordea Asset Management (NAM) hat eine unternehmensinterne quantitative Methode entwickelt, die die ökologischen und sozialen Auswirkungen des Anlageuniversums von NAM (hauptsächlich Direktanlagen) anhand mehrerer Indikatoren für die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen ("PAI") aus Tabelle 1 und/oder Tabelle 2 und/oder Tabelle 3 von Anhang 1 der SFDR RTS bewertet (das "PAI-Tool"). Die Methodik nutzte eine Vielzahl von Datenquellen, um sicherzustellen, dass die Leistung der Unternehmen, in die investiert wird, angemessen analysiert wurde. Die Indikatoren für die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen (PAI-Indikatoren) wurden im PAI-Tool von NAM bewertet, und die Ergebnisse waren ein wesentlicher Bestandteil des DNSH-Tests.

- Standen die nachhaltigen Investitionen mit den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte in Einklang? Nähere Angaben:

Die Ausrichtung der nachhaltigen Investitionen an den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte wurde als Teil des Prozesses zur Identifizierung nachhaltiger Investitionen mit dem PAI-Tool von Nordea Asset Management bestätigt.


In der EU-Taxonomie ist der Grundsatz "Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen" festgelegt, nach dem taxonomiekonforme Investitionen die Ziele der EU-Taxonomie nicht erheblich beeinträchtigen dürfen, und es sind spezifische EU-Kriterien beigefügt.

Der Grundsatz "Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen" findet nur bei denjenigen dem Finanzprodukt zugrunde liegenden Investitionen Anwendung, die die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten berücksichtigen. Die dem verbleibenden Teil dieses Finanzprodukts zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Alle anderen nachhaltigen Investitionen dürfen ökologische oder soziale Ziele ebenfalls nicht erheblich beeinträchtigen.


Wie wurden bei diesem Finanzprodukt die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt?

Die spezifischen PAI-Indikatoren, die für diesen Fonds berücksichtigt wurden, waren:


KLIMAINDIKATOREN UND ANDERE UMWELTBEZOGENE INDIKATOREN
Nachhaltigkeitsindikator für
nachteilige Auswirkungen
Kennzahl Messgröße Eignung Abdeckung
Treibhaus-
gasemissionen
("THG-Emissionen")
THG-Emissionen Scope-1-
Treibhausgasemissionen
55.699 tCO2e 91,49% 91,10%
Scope-2-
Treibhausgasemissionen
35.416 tCO2e 91,49% 91,10%
Ab 1. Januar 2023,
Scope-3-
Treibhausgasemissionen
722.719 tCO2e 91,49% 91,10%
THG-Emissionen
insgesamt
91.115 tCO2e 91,49% 91,10%
CO2-Bilanz CO2-Bilanz 15 tCO2e /
investierte Mio. €
91,49% 91,10%
THG-Emissionsintensität
der
Unternehmen, in
die investiert wird
THG-Emissionsintensität
der
Unternehmen, in
die investiert wird
64 tCO2e / Mio. €
Umsatz
91,49% 91,43%
Engagement in
Unternehmen,
die im Bereich
der fossilen
Brennstoffe tätig
sind
Anteil der
Investitionen in
Unternehmen,
die im Bereich
der fossilen
Brennstoffe tätig
sind
1,37% Investitionen
in fossile
Brennstoffe
91,49% 84,87%
Anteil des Energieverbrauchs
und
der Energieerzeugung
aus nicht
erneuerbaren
Energiequellen
Anteil des Energieverbrauchs
und der Energieerzeugung
der
Unternehmen,
in die investiert
wird, aus nicht
erneuerbaren
Energiequellen
im Vergleich zu
erneuerbaren
Energiequellen
67,99%
Energieverbrauch
aus nicht
erneuerbaren
Energiequellen
91,49% 79,37%
68,20%
Energieerzeugung
aus nicht
erneuerbaren
Energiequellen
91,49% 1,20%
Intensität des
Energieverbrauchs
nach klimaintensiven
Sektoren
Landwirtschaft,
Forstwirtschaft und
Fischerei (A)
0,00 GWh / Mio. €
Umsatz
0,00% 0,00%
Bergbau und
Gewinnung von
Steinen und Erden
(B)
0,63 GWh / Mio. €
Umsatz
0,04% 0,04%
Verarbeitendes
Gewerbe/
Herstellung von
Waren (C)
0,27 GWh / Mio. €
Umsatz
32,84% 31,67%
Strom-, Gas-,
Wärme- und
Kälteversorgung (D)
3,61 GWh / Mio. €
Umsatz
1,38% 1,28%
Wasserversorgung,
Abwasser- und Abfallentsorgung
und
Beseitigung von
Umweltverschmutzung
(E)
0,67 GWh / Mio. €
Umsatz
0,51% 0,51%
Baugewerbe/Bau
(F)
0,17 GWh / Mio. €
Umsatz
1,29% 1,29%
Groß-und
Einzelhandel,
Instandhaltung
und Reparatur von
Kraftfahrzeugen (G)
1,81 GWh / Mio. €
Umsatz
7,67% 7,37%
Verkehr und Lagerei
(H)
0,19 GWh / Mio. €
Umsatz
1,42% 1,42%
Grundstücks- und
Wohnungswesen
(L)
0,00 GWh / Mio. €
Umsatz
0,00% 0,00%
Biodiversität Tätigkeiten, die
sich nachteilig
auf Gebiete mit
schutzbedürftiger
Biodiversität
auswirken
Anteil der
Investitionen in
Unternehmen, in
die investiert wird,
mit Standorten/
Betrieben in oder
in der Nähe von
Gebieten mit
schutzbedürftiger
Biodiversität
0,49% mit
negativen
Auswirkungen
91,49% 86,48%
Wasser Emissionen in
Wasser
Tonnen Emissionen
in Wasser,
die von den
Unternehmen, in
die investiert wird,
pro investierter
Million EUR
verursacht werden,
ausgedrückt
als gewichteter
Durchschnitt
0,02 t / investierte
Mio. €
91,49% 3,38%
Abfall Gefährliche
Abfälle
Tonnen gefährlicher
Abfälle, die von den
Unternehmen, in
die investiert wird,
pro investierter
Million EUR
erzeugt werden,
ausgedrückt
als gewichteter
Durchschnitt
0,31 t / investierte
Mio. €
91,49% 38,52%
Soziales und
Beschäftigung
Verstöße gegen
die UNGCGrundsätze
und gegen die
Leitsätze der
Organisation für
wirtschaftliche
Zusammenarbeit
und Entwicklung
(OECD) für
multinationale
Unternehmen
Anteil der
Investitionen in
Unternehmen, in
die investiert wird,
die an Verstößen
gegen die UNGCGrundsätze
oder gegen die
OECD-Leitsätze
für multinationale
Unternehmen
beteiligt waren
0,01% an
Verstößen
beteiligt
91,49% 90,99%
Fehlende
Prozesse und
Compliance-
Mechanismen zur
Überwachung der
Einhaltung der
UNGC-Grundsätze
und der OECDLeitsätze
für
multinationale
Unternehmen
Anteil der
Investitionen in
Unternehmen, in
die investiert wird,
die keine Richtlinien
zur Überwachung
der Einhaltung der
UNGC-Grundsätze
und der OECDLeitsätze
für
multinationale
Unternehmen oder
keine Verfahren
zur Bearbeitung
von Beschwerden
wegen Verstößen
gegen die UNGCGrundsätze
und
OECD-Leitsätze
für multinationale
Unternehmen
eingerichtet haben
0,08% ohne
Richtlinien
91,49% 79,21%
Unbereinigtes
geschlechtsspezifisches
Verdienstgefälle
Durchschnittliches
unbereinigtes
geschlechtsspezifisches
Verdienstgefälle
bei den
Unternehmen, in die
investiert wird
8,75%
Verdienstgefälle
91,49% 32,99%
Geschlechtervielfalt
in den
Leitungs- und
Kontrollorganen
Durchschnittliches
Verhältnis
von Frauen zu
Männern in den
Leitungs- und
Kontrollorganen
der Unternehmen,
in die investiert
wird, ausgedrückt
als Prozentsatz
aller Mitglieder
der Leitungs- und
Kontrollorgane
34,84% (weibliche
Mitglieder der
Leitungs- und
Kontrollorgane /
Gesamtzahl der
Mitglieder)
91,49% 90,40%
Engagement
in umstrittenen
Waffen (Antipersonenminen,
Streumunition,
chemische und
biologische
Waffen)
Anteil der
Investitionen in
Unternehmen, in die
investiert wird, die
an der Herstellung
oder am Verkauf
von umstrittenen
Waffen beteiligt
sind
0,00% Beteiligung 91,49% 89,91%


INDIKATOREN FÜR INVESTITIONEN IN STAATEN UND SUPRANATIONALE ORGANISATIONEN
Nachhaltigkeitsindikator für
nachteilige Auswirkungen
Kennzahl Messgröße Eignung Abdeckung
Umwelt THG-Emissionsintensität THG-Emissionsintensität
der Länder, in die
investiert wird
343,50 tCO2e /
Mio. € BIP
2,48% 2,48%
Soziales Länder, in
die investiert
wird, die
gegen soziale
Bestimmungen
verstoßen
Anzahl der
Länder, in die
investiert wird, die
nach Maßgabe
internationaler
Verträge und
Übereinkommen,
der Grundsätze
der Vereinten
Nationen oder,
falls anwendbar,
nationaler
Rechtsvorschriften
gegen soziale
Bestimmungen
verstoßen (absolute
Zahl und relative
Zahl, geteilt durch
alle Länder, in die
investiert wird)
0 Länder, in
die investiert
wird, verstoßen
gegen soziale
Bestimmungen
2,48% 2,48%
0,00% der Länder,
in die investiert
wird, verstoßen
gegen soziale
Bestimmungen
2,48% 2,48%
Staatsführung Nicht
kooperative
Länder und
Gebiete für
Steuerzwecke
Investitionen in
Ländern, die auf
der EU-Liste nicht
kooperativer Länder
und Gebiete für
Steuerzwecke
stehen
0,00% der Länder,
in die investiert
wird, verstoßen
gegen soziale
Bestimmungen
2,48% 2,48%

Eignung: Der Anteil der Vermögenswerte im Finanzprodukt (im Verhältnis zum NIW), die für den Indikator in
Frage kommen.

Abdeckung: Der Anteil der Vermögenswerte im Finanzprodukt (im Verhältnis zum NIW), für den Daten zur
Darstellung des Indikators verfügbar sind.




Welche sind die Hauptinvestitionen dieses Finanzprodukts?
Die Liste umfasst die folgenden Investitionen, auf die der größte Anteil der im Bezugszeitraum getätigten Investitionen des Finanzprodukts entfiel:
1. Januar 2022 -
31. Dezember 2022
Größte Investitionen Sektor Aktiva Land
Alphabet Kommunikation 3,73% USA
Coca-Cola Basiskonsumgüter 2,81% USA
Johnson & Johnson Basiskonsumgüter 2,80% USA
Microsoft Technologie 2,43% USA
Novo Nordisk B Basiskonsumgüter 2,39% Dänemark
Cigna Basiskonsumgüter 1,86% USA
Bristol-Myers Squibb Basiskonsumgüter 1,79% USA
eBay Kommunikation 1,64% USA
PepsiCo Basiskonsumgüter 1,63% USA
Elevance Health Basiskonsumgüter 1,62% USA
AutoZone Zyklische Konsumgüter 1,55% USA
Cisco Systems Kommunikation 1,51% USA
Mondelez International Basiskonsumgüter 1,48% USA
Comcast Kommunikation 1,47% USA
Visa Finanzsektor 1,46% USA






Wie hoch war der Anteil nachhaltigkeitsbezogener Investitionen?

Die Vermögensallokation gibt den jeweiligen Anteil der Investitionen in bestimmte Vermögenswerte an.



Wie sah die Vermögensallokation aus?




#1 Ausgerichtet auf ökologische oder soziale Merkmale umfasst Investitionen des Finanzprodukts, die zur Erreichung der beworbenen ökologischen oder sozialen Merkmale getätigt wurden.
#2 Andere Investitionen umfasst die übrigen Investitionen des Finanzprodukts, die weder auf ökologische oder soziale Merkmale ausgerichtet sind noch als nachhaltige Investitionen eingestuft werden.

Die Kategorie #1 Ausgerichtet auf ökologische oder soziale Merkmale umfasst folgende Unterkategorien:

Die Unterkategorie #1A Nachhaltige Investitionen umfasst ökologisch und sozial nachhaltige Investitionen

Die Unterkategorie #1B Andere ökologische oder soziale Merkmale umfasst Investitionen, die auf ökologische oder soziale Merkmale ausgerichtet sind, aber nicht als nachhaltige Investitionen eingestuft werden.



Das Produkt enthält sowohl Investitionen mit einem Umweltziel als auch Investitionen mit einem sozialen Ziel. Eine einzelne Investition kann sowohl zu einem Umweltziel als auch zu einem sozialen Ziel beitragen, was zu einer Gesamtallokation von mehr als 100 Prozent führt. Es gibt keine Priorisierung von Umweltzielen und sozialen Zielen, und die Strategie zielt nicht auf eine bestimmte Allokation oder einen Mindestanteil für eine dieser Kategorien ab. Der Anlageprozess trägt der Kombination von Umweltzielen und sozialen Zielen Rechnung, indem er dem Anlageverwalter die Flexibilität gibt, je nach Verfügbarkeit und Attraktivität der Anlagemöglichkeiten die Verteilung zwischen diesen vorzunehmen.


Wie sah die Vermögensallokation aus?
Sektor Aktiva
Basiskonsumgüter 32,45%
Finanzsektor 15,68%
Technologie 13,65%
Kommunikation 12,98%
Zyklische Konsumgüter 8,34%
Barmittel 6,75%
Industrie 4,89%
Staatsanleihen 3,36%
Versorger 1,56%
Grundstoffe 1,07%
Energie 0,26%
Derivate 0,10%
Devisentermingeschäfte -1,09%
Summe 100,00%







sind nachhaltige Investitionen mit einem Umweltziel, die die Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten gemäß der Verordnung
(EU) 2020/852 nicht berücksichtigen.







Wie hoch war der Anteil der nicht mit der EU-Taxonomie konformen nachhaltigen Investitionen mit einem Umweltziel?
Der Anteil der nicht mit der EU-Taxonomie konformen nachhaltigen
Investitionen mit einem Umweltziel betrug 47%.
Wie hoch war der Anteil der sozial nachhaltigen Investitionen?

Der Anteil der sozial nachhaltigen Investitionen betrug 51%.



Welche Investitionen fielen unter "Andere Investitionen", welcher Anlagezweck wurden mit ihnen verfolgt und gab es einen ökologischen oder sozialen Mindestschutz?


Barmittel können als zusätzliche Liquidität oder zum Zwecke des Risikoausgleichs gehalten worden sein. Der Fonds kann Derivate und andere Techniken für die in den "Fondsbeschreibungen" im Prospekt beschriebenen Zwecke eingesetzt haben. Diese Kategorie kann auch Wertpapiere enthalten haben, für die keine relevanten Daten verfügbar sind.






Welche Maßnahmen wurden während des Bezugszeitraums zur Erfüllung der ökologischen und/oder sozialen Merkmale ergriffen?

Die verbindlichen Elemente der Anlagestrategie, die für die Auswahl der Investitionen zur Erfüllung der von diesem Fonds beworbenen ökologischen oder sozialen Ziele verwendet wurden, wurden laufend überwacht und dokumentiert.

Jahresabschluss 2023

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023 - Aktiva

Aktiva

2023 2022
Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
A. Immaterielle Vermögensgegenstände
I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 0
II. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0 0
III. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
IV. Geleistete Anzahlungen 0 0
0 0
B. Kapitalanlagen
I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0
II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.000 3.000
3. Beteiligungen 0 0
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
0 0
3.000 3.000
III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 50.229 50.100
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 79.690 78.855
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 0 0
4. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 3.038 3.072
5. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 0 0
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 0 0
c) Übrige Ausleihungen 0 0
0 0
6. Einlagen bei Kreditinstituten 0 0
7. Andere Kapitalanlagen 0 0
132.957 132.026
135.957 135.026
C. Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
I. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern 739.169 703.508
II. Sonstiges Vermögen 2.691 5.458
741.860 708.967
D. Forderungen
I. Forderungen aus dem Pensionsfondsgeschäft
davon an:
verbundene Unternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
1. Arbeitgeber und Versorgungsberechtigte 855 455
2. Vermittler 4 3
859 458
II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft 1.301 2.525
davon an:
verbundene Unternehmen: 1.301 Tsd. € (Vj. 2.525 Tsd. €)
Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
III. Forderungen an Lebensversicherungsunternehmen 25 0
davon an:
verbundene Unternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
IV. Eingefordertes, noch nicht eingezahltes Kapital 0 0
V. Sonstige Forderungen 626 379
davon an:
verbundene Unternehmen: 101 Tsd. € (Vj. 38 Tsd. €)
Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
2.810 3.361
E. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Sachanlagen und Vorräte 0 0
II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 7.811 8.719
III. Andere Vermögensgegenstände 843 1.290
8.654 10.009
F. Rechnungsabgrenzungsposten
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 1.083 1.056
II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
1.083 1.056
G. Aktive latente Steuern 0 0
H. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0 0
I. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0
Summe der Aktiva 890.365 858.420

Ich bestätige hiermit entsprechend § 128 Absatz 5 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig aufbewahrt sind.

Aachen, 6. Februar 2024

Treuhänder für das Sicherungsvermögen
Dr. jur. Jürgen Linden

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023 - Passiva

Passiva

2023 2022
Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
A. Eigenkapital
I. Eingefordertes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 5.100 5.100
2. abzüglich nicht eingeforderter ausstehender
Einlagen
0 0
5.100 5.100
II. Kapitalrücklage 5.998 5.998
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 510 510
2. Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0 0
3. Satzungsmäßige Rücklagen 0 0
4. Andere Gewinnrücklagen 836 836
1.346 1.346
IV. Jahresüberschuss 0 0
12.444 12.444
B. Genussrechtskapital 0 0
C. Nachrangige Verbindlichkeiten 2.785 2.785
D. Pensionsfondstechnische Rückstellungen
I. Beitragsüberträge
1. Bruttobetrag 206 204
2. davon ab: 118 120
Anteil für das in Rückdeckung gegebene
Pensionsfondsgeschäft
88 84
II. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 127.909 130.110
2. davon ab:
Anteil für das in Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft
126.326 128.498
1.583 1.612
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte
Versorgungsfälle
1. Bruttobetrag 2.078 1.773
2. davon ab:
Anteil für das in Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft
0 0
2.078 1.773
IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
1. Bruttobetrag 1.984 1.536
2. davon ab:
Anteil für das in Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft
0 0
1.984 1.536
V. Sonstige pensionsfondstechnische Rückstellungen
1. Bruttobetrag 0 0
2. davon ab:
Anteil für das in Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft
0 0
0 0
5.733 5.005
E. Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
I. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 741.860 708.967
2. davon ab:
Anteil für das in Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft
0 0
741.860 708.967
II. Übrige pensionsfondstechnische Rückstellungen
1. Bruttobetrag 0 0
2. davon ab:
Anteil für das in Rückversicherung gegebene
Pensionsfondsgeschäft
0 0
0 0
741.860 708.967
F. Andere Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 388 388
II. Steuerrückstellungen 528 102
III. Sonstige Rückstellungen 142 171
1.059 662
G. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückversicherung gegebenen Pensionsfondsgeschäft 122.347 123.964
davon gegenüber:
verbundenen Unternehmen: 122.347 Tsd. € (Vj. 123.964 Tsd. €)
H. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem Pensionsfondsgeschäft
davon gegenüber:
verbundenen Unternehmen: 70 Tsd. € (Vj. 6 Tsd. €)
Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
1. Arbeitgebern 3.464 3.241
2. Versorgungsberechtigten 183 230
3. Vermittlern 360 394
4.007 3.865
II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 0 0
davon gegenüber:
verbundenen Unternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
III. Verbindlichkeiten gegenüber Lebensversicherungsunternehmen 0 0
davon gegenüber:
verbundenen Unternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
IV. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
davon gegenüber:
verbundenen Unternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
V. Sonstige Verbindlichkeiten 130 728
davon:
aus Steuern: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
im Rahmen der sozialen Sicherheit: 14 Tsd. € (Vj. 15 Tsd. €)
gegenüber:
verbundenen Unternehmen: 116 Tsd. € (Vj. 713 Tsd. €)
Beteiligungsunternehmen: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
4.137 4.593
I. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
J. Passive latente Steuern 0 0
Summe der Passiva 890.365 858.420

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten D.II. und E.I. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f HGB sowie unter Beachtung der auf Grund des § 240 Satz 1 Nr. 10 bis 12 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist.

Frankfurt am Main, 6. Februar 2024

Verantwortlicher Aktuar
Jens von Waldenfels

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
I. Pensionsfondstechnische Rechnung
1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung
a) Gebuchte Bruttobeiträge 33.453 84.032
b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge 3.750 4.226
29.703 79.806
c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge -2 -47
d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen -2 -3
-4 -50
29.700 79.756
2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung 0 0
3. Erträge aus Kapitalanlagen
a) Erträge aus Beteiligungen 0 0
davon: aus verbundenen Unternehmen
0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen
davon: aus verbundenen Unternehmen 84
Tsd. € (Vj. 84 Tsd. €)
aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0
bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 3.192 2.745
3.192 2.745
c) Erträge aus Zuschreibungen 51 56
d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 1.369 11
e) Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und
Teilgewinnabführungsverträgen
0 0
4.611 2.812
4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 45.133 3.518
5. Sonstige pensionsfondstechnische Erträge für eigene Rechnung 900 38
6. Aufwendungen für Versorgungsfälle für eigene
Rechnung
a) Zahlungen für Versorgungsfälle
aa) Bruttobetrag 47.797 46.310
bb) Anteil der Rückversicherer 7.393 7.478
40.404 38.832
b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versorgungsfälle
aa) Bruttobetrag 305 -98
bb) Anteil der Rückversicherer 0 0
305 -98
40.709 38.734
7. Veränderung der übrigen pensionsfondstechnischen Netto-Rückstellungen
a) Deckungsrückstellung
aa) Bruttobetrag 30.692 -45.664
bb) Anteil der Rückversicherer -1.977 -1.084
32.669 -44.580
b) Sonstige pensionsfondstechnische Netto
Rückstellungen
0 0
32.669 -44.580
8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung 450 602
9. Aufwendungen für den Pensionsfondsbetrieb für eigene Rechnung
a) Abschlussaufwendungen 1.159 1.558
b) Verwaltungsaufwendungen 1.054 1.007
2.214 2.565
c) davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückversicherung gegebenen Pensionsfondsgeschäft 78 97
2.135 2.468
10. Aufwendungen für Kapitalanlagen
a) Aufwendungen für die Verwaltung der Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen 293 331
b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen 576 1.793
davon: außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 277 Abs. 3 Satz 1 HGB 576 Tsd. € (Vj. 1.793 Tsd. €)
c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 340 3.961
d) Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0
1.210 6.085
11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen 2.267 81.636
12. Sonstige pensionsfondstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung 1.143 116
13. Pensionsfondstechnisches Ergebnis für eigene
Rechnung
-238 1.063
II. Nichtpensionsfondstechnische Rechnung
1. Sonstige Erträge 874 814
2. Sonstige Aufwendungen 823 936
51 -122
3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -188 942
4. Außerordentliche Erträge 0 0
5. Außerordentliche Aufwendungen 0 0
6. Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 146 596
davon: Konzernumlage 146 Tsd. € (Vj. 597 Tsd. €)
davon: latente Steuern 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
8. Sonstige Steuern 18 46
davon: Konzernumlage 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)
164 642
9. Erträge aus Verlustübernahme 352 0
10. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 0 300
11. Jahresüberschuss 0 0

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Generali Pensionsfonds AG hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 86576.

Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden

Maßgebliche Rechtsvorschriften

Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden nach den für Pensionsfonds geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG), der Verordnung betreffend die Aufsicht über Pensionsfonds und über die Durchführung reiner Beitragszusagen in der betrieblichen Altersversorgung (PFAV) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Pensionsfonds (RechPensV) erstellt.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und nichtversicherungstechnische Rückstellungen wurden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Für die versicherungstechnischen Posten wurde hiervon abweichend der Devisenkassamittelkurs vom 31. Oktober 2023 verwendet. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften wurden bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet, so dass bei Posten, die nicht Bestandteil einer Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB sind, sämtliche fremdwährungsbedingten Wertänderungen erfolgswirksam erfasst wurden. Fremdwährungsbedingte Wertänderungen von Rückstellungen wurden unabhängig von der Laufzeit erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung der Zahlungen in Fremdwährung erfolgte mit dem entsprechenden Devisenkassakurs. Für alle Kapitalanlagen gilt, dass erfolgswirksam zu berücksichtigende Währungskursänderungen im Kapitalanlagenergebnis ausgewiesen wurden.

Bilanzwertermittlung Aktiva

Kapitalanlagen

Bei den Kapitalanlagen ist zwischen den verschiedenen von uns gehaltenen Sicherungsvermögen in der Bewertung zu differenzieren. Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG (Sicherungsvermögen D1) wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zu Nennwerten, gegebenenfalls vermindert um notwendige Abschreibungen, bewertet.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden gemäß § 341c Abs. 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Zur Feststellung einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB wurden die Papiere auf ihre Bonität hin überprüft. Im Rahmen der Bonitätsprüfung wurden neben der Kreditwürdigkeit des Emittenten gegebenenfalls bestehende Sicherheiten und zum Stichtag eingetretene oder erwartete Zinsausfälle berücksichtigt. Abschreibungen aufgrund einer dauerhaften Wertminderung erfolgten nur, wenn nicht mehr mit einer vollständigen Zahlung der vertraglichen Rückflüsse gerechnet wird.

Anteile oder Aktien an Investmentvermögen

Anteile oder Aktien an Investmentvermögen, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wurden gemäß § 341b Abs. 2 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Bei Vorliegen einer stillen Last erfolgte eine qualitative Prüfung zur Identifizierung einer dauerhaften Wertminderung. Eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung wird grundsätzlich angenommen, wenn der Zeitwert der letzten 6 Monate permanent um mehr als 20% unter dem Buchwert liegt oder wenn der durchschnittliche Zeitwert der letzten 12 Monate um mehr als 10% unter dem Buchwert liegt. Anteile und Aktien an Investmentvermögen wurden dabei als eigenständige Bewertungsobjekte betrachtet. Bei Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen, bei welchen eine Durchschau möglich ist, wurde unabhängig von den allgemeinen Aufgreifkriterien zur Bestimmung einer dauerhaften Wertminderung auf die im Fonds gehaltenen Vermögenswerte und Schulden abgestellt und ein beizulegender Wert ermittelt. Sofern eine dauerhafte Wertminderung identifiziert wurde, wurde grundsätzlich auf den beizulegenden Zeitwert zum 31. Dezember abgeschrieben.

Zum Ende des Geschäftsjahres wurden Wertpapiere in Höhe von 50.229 Tsd. € dem Anlagevermögen zugeordnet. Sämtliche Papiere dienen dauerhaft dem Geschäftsbetrieb. Die Bewertung dieser Papiere erfolgte nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften gemäß § 341b Abs. 2 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB. Die durch diese Bewertungen vermiedenen Abschreibungen beliefen sich auf 5.481 Tsd. €.

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wurden gemäß § 341b Abs. 2 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Zero-Inhaberschuldverschreibungen wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich der laufzeitabhängigen Zinsamortisation bewertet. Zur Feststellung einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB wurden die Papiere auf ihre Bonität hin überprüft. Im Rahmen der Bonitätsprüfung wurden neben der Kreditwürdigkeit des Emittenten gegebenenfalls bestehende Sicherheiten und zum Stichtag eingetretene oder erwartete Zinsausfälle berücksichtigt. Abschreibungen aufgrund einer dauerhaften Wertminderung erfolgten nur, wenn nicht mehr mit einer vollständigen Zahlung der vertraglichen Rückflüsse gerechnet wird. Bei über bzw. unter pari erworbenen Wertpapieren wurde der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem Nennwert über die Laufzeit amortisiert.

Zum Ende des Geschäftsjahres wurden Wertpapiere in Höhe von 79.690 Tsd. € dem Anlagevermögen zugeordnet. Sämtliche Papiere dienen dauerhaft dem Geschäftsbetrieb. Die Bewertung dieser Papiere erfolgte nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften gemäß § 341b Abs. 2 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB. Die durch diese Bewertungen vermiedenen Abschreibungen beliefen sich auf 13.755 Tsd. €.

Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen

Dieser Bilanzposten enthält Rückdeckungsversicherungen als Vermögensanlage für eigene Rechnung. Die Bewertung der Verträge erfolgte nach § 341b Abs. 4 HGB mit dem Zeitwert unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Vorsicht. Der Buchwert dieser Kapitalanlage betrug zum Bilanzstichtag 3.038 Tsd. €.

Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern

Dieser Bilanzposten besteht aus den Sicherungsvermögen D2, D3, D4 und D5. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern wurden gemäß § 341 Abs. 4 HGB i.V.m. § 341d HGB und § 36 RechPensV mit dem Zeitwert unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Vorsicht bewertet.

Das Sicherungsvermögen D2 (483.056 Tsd. €) gliedert sich in sechs Unterabteilungen, in denen sich neben Fondsanteilen mehrerer Spezialfonds Fondsanteile mehrerer Publikumsfonds befinden. Das Sicherungsvermögen D2 bedeckt die Anwartschafts- und Leistungsphase der leistungsbezogenen Pensionspläne LZ2/LZ2G und LZ3, deren Rentenleistungen nicht versicherungsförmig garantiert werden. Demzufolge trägt der Arbeitgeber das Kapitalanlagerisiko. In der Gegenüberstellung zu einem nach der PFAV berechneten Barwert der laufenden Rentenverpflichtungen kommt die Risikotragungspflicht des Arbeitgebers für das Kapitalanlagerisiko zum Ausdruck.

Mit dem Sicherungsvermögen D3 (48.595 Tsd. €) bedecken wir die Verbindlichkeiten aus der Anwartschaftsphase beitragsbezogener Pensionspläne, soweit diese nicht versicherungsförmig garantiert sind.

Der Arbeitnehmer hat hierbei einen Anspruch in Höhe des Marktwertes des ihm zuzuordnenden Fondsvermögens. Weiterhin wurden dem Sicherungsvermögen D3 diejenigen Rückdeckungsversicherungsverträge zugeordnet, welche die ehemalige, auf uns verschmolzene Volksfürsorge Pensionsfonds AG abgeschlossen hat. Der Wert dieser Verträge betrug zum Bilanzstichtag 2.014 Tsd. €.

Das Sicherungsvermögen D4 (66.817 Tsd. €) enthält im Wesentlichen Investmentfondsanteile als Vermögensanlage für einen Arbeitgeber. Für diese Anteile wird der Zeitwert in Höhe des Rücknahmepreises am Bilanzstichtag angesetzt.

Das Sicherungsvermögen D5 (143.741 Tsd. €) enthält Rückdeckungsversicherungen als Vermögensanlage für verschiedene Arbeitgeber. Soweit Rückdeckungsversicherungen Vertragsteile mit Erlebensfallcharakter haben, umfassen deren Zeitwerte auch die Reserveauffüllung auf das Niveau der Sterbetafel DAV 2004 R mit einer nach 50 Jahren beginnenden und nach 56 Jahren endenden Trenddämpfung. Ferner umfassen die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungen auch die Zinszusatzreserve und berücksichtigen damit den per 31. Dezember 2023 ermittelten Referenzzins gemäß PFAV.

Forderungen an Arbeitgeber, Versorgungsberechtigte und Vermittler

Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert, gegebenenfalls abzüglich Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen aufgrund von Ausfallrisiken.

Sonstige Forderungen und andere Vermögensgegenstände

Die sonstigen Forderungen und andere Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert aktiviert.

Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand

Die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand wurden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Latente Steuern

Die Gesellschaft gehört als Organgesellschaft zum körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organkreis der Generali Beteiligungs-GmbH und weist daher keine latenten Steuern aus.

Wertaufholung

Bei allen Vermögensgegenständen wurde das Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB beachtet. Als Wertmaßstab nach § 253 Abs. 5 HGB dient grundsätzlich der beizulegende Zeitwert zum Bewertungsstichtag. Für die Kapitalanlagen, für die in der Vergangenheit der beizulegende Wert auf Basis einer Durchschau ermittelt wurde, gilt dieser als Wertmaßstab.

Bilanzwertermittlung Passiva

Beitragsüberträge

Die Beitragsüberträge wurden - sofern keine sofortige Anlage in der vertragsgemäß vorgesehenen Kapitalanlage erfolgte - für jeden einzelnen Pensionsfondsvertrag aus der fälligen Beitragsrate, einschließlich Zusatzversicherung und Risikozuschlägen, ausschließlich Ratenzuschlägen und Stückkostenanteilen, für das Inkasso nach dem Fälligkeitsmonat errechnet. Bei der Ermittlung der übertragungsfähigen Beitragsteile wurde der koordinierte Ländererlass der obersten Finanzbehörde vom 30. April 1974 "Bemessung der Beitragsüberträge bei Versicherungsunternehmen (Passive Rechnungsabgrenzungsposten)" beachtet.

Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versorgungsfälle

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versorgungsfälle wurde für die betroffenen Versorgungsverträge einzeln in Höhe der vertraglichen Leistungen ermittelt. Aufwendungen für die Regulierung wurden in die Berechnung jeweils mit einbezogen.

In Rückdeckung gegebenes Pensionsfondsgeschäft

Für das in Rückdeckung gegebene Pensionsfondsgeschäft wurden die Anteile der Rückversicherer an den pensionsfondstechnischen Rückstellungen gemäß den Rückversicherungsverträgen ermittelt.

Pensionsfondstechnische Rückstellungen sowie Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern

Die Berechnung der Deckungsrückstellung bei versicherungsförmigen Versorgungsleistungen erfolgte einzelvertraglich nach der prospektiven Methode unter impliziter Berücksichtigung künftiger Kosten.

Die Deckungsrückstellung für Versorgungsleistungen ohne versicherungsförmige Garantie wurde einzelvertraglich nach einer retrospektiven Methode berechnet. Die Deckungsrückstellung entspricht dem Wert der zum Bilanzstichtag vorhandenen, den Versorgungsverhältnissen zugeordneten Vermögensgegenstände, wobei die Bewertung zum Zeitwert erfolgte. Für Versorgungsverhältnisse im Rentenbezug wurde eine Mindestdeckungsrückstellung prospektiv ermittelt.

Die Deckungsrückstellung beinhaltet die Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie Zeiten und beitragsfreie Versorgungen. Die Verwaltungskosten für beitragspflichtige Zeiten wurden implizit berücksichtigt.

Bei der Bildung der konventionellen Deckungsrückstellung für Pensionsfonds wurden gegenüber den Versorgungsberechtigten eingegangene Zinszusatzverpflichtungen nach § 341f Abs. 2 HGB i.V.m. § 341 Abs. 4 HGB und § 23 Abs. 2 und Abs. 3 PFAV berücksichtigt (sogenannte Zinszusatzreserven). Das Bundesfinanzministerium hat am 10. Oktober 2018 mit der Dritten Verordnung zur Änderung von Verordnungen nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz die Vorgaben für die Berechnung der Zinszusatzreserve im Geschäftsjahr geändert. Die Änderung betrifft die Bestimmung des Referenzzinses, der der Bemessung der Zinszusatzreserve dient (sog. "Korridormethode"). Der maßgebliche Referenzzins unter Anwendung der Korridormethode liegt zum 31. Dezember 2023 bei 1,57%. Dementsprechend wurde bei der Ermittlung der Deckungsrückstellung für Verträge mit einem höheren Rechnungszins für die nächsten fünfzehn Jahre dieser Referenzzins zu Grunde gelegt.

Für die Zinszusatzreserve für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG ergab sich zum 31. Dezember 2023 ein Aufwand in Höhe von -659 Tsd. € (Vj. Ertrag i.H.v. 400 Tsd. €). Die Zinszusatzreserve erreichte demzufolge per 31. Dezember 2023 eine Höhe von 8.853 Tsd. € (Vj. 9.512 Tsd. €).

Aufgrund der steigenden Lebenserwartung der Rentenversicherten hat die BaFin ab dem 1. Januar 2005 die Verwendung neuer Sterbetafeln angeordnet. Diese Anordnung erfordert insbesondere die Reseveauffüllung der Verträge mit versicherungsförmiger Absicherung des Langlebigkeitsrisikos, die nach der Sterbetafel DAV 1994 R kalkuliert sind. Der für die Reserveauffüllung ermittelte Wert ist nicht niedriger als der um neunzehn Zwanzigstel linear interpolierte Wert zwischen der Deckungsrückstellung auf Basis der Sterbetafel DAV 2004 R-Bestand und der Deckungsrückstellung auf Basis der Sterbetafel DAV 2004 R-B20. Die Deckungsrückstellung wird für die Reserveauffüllung nach der Sterbetafel DAV 2004 R mit einer nach 50 Jahren beginnenden und 56 Jahren endenden Trenddämpfung bewertet. Für die zu erwartende

Minderung der Verpflichtungen wegen Storno wird z.T. ein vorsichtig bemessener Abschlag auf die Reserveauffüllung vorgenommen.

Rechnungsgrundlagen für versicherungsförmige Zusagen

Rechnungszins in % Ausscheideordnung
Erlebnisfallrisiko 3,25 / 2,75 DAV 1994 R
3,25 / 2,75 / 2,25 / 1,75 / 1,25 / 0,00 DAV 2004 R
1,75 / 1,25 / 0,90 / 0,25 / 0,00 DAV 2004 R Unisex
2,75 / 2,25 PSR 2004 R
Todesfallrisiko 3,25 / 2,75 Generali 2001 T
2,25 Generali 2006 T
2,25 Generali 2008 T
1,75 Generali 2010 T
1,75 / 1,25 / 0,00 Generali 2012 T
1,75 / 1,25 / 0,90 / 0,00 Generali 2012 T Unisex
2,75 / 2,25 PSR 2004 R
Invalidität 3,25 / 2,75 Generali 2001 I
2,25 Generali 2006 I
2,25 Generali 2008 I
1,75 Generali 2010 I
1,75 Generali 2012 I
1,75 Generali 2012 I Unisex
1,25 / 0,00 Generali 2014 I
1,25 / 0,90 / 0,00 Generali 2014 I Unisex
3,25 / 2,75 / 2,25 / 1,75 / 1,25 / 0,00 DAV 1998 E
1,75 / 1,25 / 0,90 / 0,00 DAV 1998 E Unisex
3,25 / 2,75 / 2,25 / 1,75 / 1,25 / 0,00 DAV 2001 EM
1,75 / 1,25 / 0,90 / 0,00 DAV 2001 EM Unisex

Rechnungsgrundlagen für nicht versicherungsförmige Zusagen

Rechnungszins in % Ausscheideordnung
Erlebnisfallrisiko 3,10 bis 4,30 DAV 2004 R
0,25 bis 5,00 Heubeck 2018 G /
Heubeck 2018 G modifiziert
2,90 bis 4,00 PSR 2004 R
Todesfallrisiko 1,95 Generali 2005 T
0,90 bis 5,00 Heubeck 2018 G /
Heubeck 2018 G modifiziert
2,90 bis 4,00 PSR 2004 R

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach § 253 HGB ermittelt. Als Bewertungsverfahren wurde die Projected Unit Credit-Methode (PUC-Methode, Anwartschaftsbarwertverfahren) angewandt. Die Ermittlung der Rückstellung erfolgte unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Heubeck unter Berücksichtigung zukünftiger Einflussfaktoren, wie einer angemessenen Renten- und Gehaltssteigerungsrate mit jeweils 2% bzw. 3% und einer unternehmensindividuellen Fluktuationsrate. Es wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Rückstellungen mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz zu bewerten, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Im Jahr 2016 wurde der § 253 HGB dahingehend angepasst, dass der Zeitraum für die Durchschnittsbildung bei der Ermittlung des HGB-Rechnungszinssatzes für die Ermittlung von Pensionsrückstellungen von 7 auf 10 Jahre erhöht wurde. Der Unterschiedsbetrag aus der Änderung des HGB-Rechnungszinses für die Pensionsrückstellung als Unterschied zwischen dem bilanziellen Ansatz der Pensionsrückstellungen auf Basis des 10-Jahres-Durchschnitts und der Bewertung auf Basis des 7-Jahres-Durchschnitts beläuft sich auf 7 Tsd. € (Vj. 38 Tsd. €). Zum 31. Dezember 2023 wird auf Basis der bis zum 31. Oktober 2023 (vorgezogener Inventurstichtag) vorliegenden Daten ein prognostizierter 10-Jahres-Durchschnittszinssatz von 1,83% bzw. ein prognostizierter 7-Jahres-Durchschnittszinssatz von 1,76% berücksichtigt.

Da die Gesellschaft keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt, bestehen Pensionsverpflichtungen ausschließlich gegenüber ehemaligen Mitarbeitern und gegenüber ehemaligen Organmitgliedern der Gesellschaft.

Saldierungsfähige Vermögensgegenstände, die - wie z.B. verpfändete Rückdeckungsversicherungen - die Anforderungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, wurden mit den zugehörigen Versorgungsverpflichtungen saldiert. Teilweise oder vollständig kongruent rückgedeckte Pensionszusagen sind nach der Stellungnahme IDW RS HFA 30 in Verbindung mit dem Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. wie eine wertpapiergebundene Versorgungszusage zu bewerten. Für diese Zusagen ist nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB als Soll-Wert der durch die zugehörige Rückdeckungsversicherung kongruent rückgedeckten Pensionsverpflichtung der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung (Aktivwert) angesetzt worden. Für einen gegebenenfalls darüber hinaus gehenden, nicht rückgedeckten Teilanspruch wurde der versicherungsmathematische Barwert dieser voraussichtlichen Pensionsleistungen angesetzt.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert, bei den bestehenden Rückdeckungsversicherungen wurde der Aktivwert angesetzt, den das Lebensversicherungsunternehmen mitgeteilt hat. Der Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung entspricht dabei dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zzgl. unwiderruflich zugeteilter Überschussbeteiligungen.

Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten inkl. nachrangige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz - Aktiva

Entwicklung der Aktivposten B. II. bis III. und C. im Geschäftsjahr 2023:

Bilanzwerte
1.1.2023
Zugänge Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen Abschreibungen
Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen
B. II. und Beteiligungen
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.000 0 0 0 0 0
5. Summe B. II. 3.000 0 0 0 0 0
B. III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 50.100 2.706 0 2.000 0 576
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 78.855 1.485 0 650 0 0
4. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 3.072 0 0 85 51 0
8. Summe B. III. 132.026 4.191 0 2.735 51 576
Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von C. I. Arbeitnehmern und Arbeitgebern
1. Fondsanteile 490.927 62.201 0 52.719 41.311 683
3. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 206.082 9.431 0 20.765 3.821 1.584
5. Anlagestock Termingeld 6.500 129 0 5.483 0 0
6. Summe C.I. 703.508 71.761 0 78.967 45.133 2.267
C. II. Sonstiges Vermögen 5.458 324 0 3.091 0 0
Summe C.I. und C.II. 708.967 72.085 0 82.058 45.133 2.267
insgesamt 843.993 76.276 0 84.793 45.183 2.843
Bilanzwerte
31.12.2023
Tsd. €
Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen
B. II. und Beteiligungen
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.000
5. Summe B. II. 3.000
B. III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 50.229
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 79.690
4. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 3.038
8. Summe B. III. 132.957
Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von C. I. Arbeitnehmern und Arbeitgebern
1. Fondsanteile 541.038
3. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 196.985
5. Anlagestock Termingeld 1.146
6. Summe C.I. 739.169
C. II. Sonstiges Vermögen 2.691
Summe C.I. und C.II. 741.860
insgesamt 877.817

Kapitalanlagen

Zeitwerte

Die Zeitwerte der zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden mittels der Discounted Cash Flow-Methode ermittelt. Als Grundlage der Bewertung dienten dabei Swapzinssätze unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der Anlage, der Kreditqualität des Emittenten, des Liquiditätsrisikos sowie des emissionsabhängigen Kreditzu- oder -abschlags.

Hinsichtlich der Inhaberschuldverschreibungen, Aktien und Anteile oder Aktien an Investmentvermögen richtete sich der Zeitwert der börsengängigen Titel nach den Börsenkursen zum Bewertungsstichtag und derjenige der nicht börsenfähigen Anteile oder Aktien an Investmentvermögen grundsätzlich nach den Rücknahmepreisen zum Bewertungsstichtag.

Hinsichtlich der Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen entspricht der Zeitwert dem Aktivwert.

Zeitwerte der Kapitalanlagen

Buchwert 1 Zeitwert
31.12.2023 31.12.2023
Tsd. € Tsd. €
II . Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.000 2.953
Summe II. 3.000 2.953
III . Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 50.229 44.748
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 79.690 66.041
4. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 3.038 3.038
Summe III. 132.957 113.828
Insgesamt 135.957 116.781

1 Bei den Buchwerten der zum Nennwert bilanzierten Namensschuldverschreibungen sind die Effekte aus Agio und Disagio berücksichtigt. Daraus resultiert eine Abweichung zu den in der Bilanz unter Aktiva B ausgewiesenen Werten.

Hinsichtlich der Abschreibungsmodalitäten wird auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.

Folgende Finanzanlagen werden über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen:

Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Buchwert Zeitwert
31.12.2023 31.12.2023
Tsd. € Tsd. €
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.000 2.953
Beteiligungen 0 0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0

Wir gehen davon aus, dass es sich lediglich um vorübergehende Wertminderungen handelt.

Bei den Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen mit einem Buchwert von 41.635 Tsd. € (Zeitwert 36.796 Tsd. €) erfolgte die Bestimmung einer ggf. dauerhaften Wertminderung auf Basis einer Durchschau. Zu den Details unserer Bewertungsmethoden verweisen wir auf die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden zu den jeweiligen Bilanzposten.

Folgende Finanzanlagen werden über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen:

Anteile oder Aktien an Investmentvermögen

Buchwert Zeitwert
31.12.2023 31.12.2023
Tsd. € Tsd. €
Anteile oder Aktien an Investmentvermögen 50.229 44.748

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Buchwert Zeitwert
31.12.2023 31.12.2023
Tsd. € Tsd. €
Staaten und staatsnahe Unternehmen Euroraum 29.795 23.692
Staaten und staatsnahe Unternehmen Nicht- Euroraum 9.519 7.856
Unternehmen 38.907 32.917

Wir gehen davon aus, dass es sich lediglich um vorübergehende Wertminderungen handelt. Bei den Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen mit einem Buchwert von 50.361 Tsd. € (Zeitwert 44.748 Tsd. €) erfolgte die Bestimmung einer ggf. dauerhaften Wertminderung auf Basis einer Durchschau. Zu den Details unserer Bewertungsmethoden verweisen wir auf die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden zu den jeweiligen Bilanzposten.

Angaben zu Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen mit einem Anteilsbesitz von mehr als 10%

Buchwert Marktwert Differenz Ausschüttung 2023 Tägliche Rückgabe möglich Unterlassene Abschreibungen
(BW) (MW) (MW - BW)
31.12.2023 31.12.2023
Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
Rentenfonds
GID-Fonds GPRET 1) 2) 41.635 36.796 -4.839 757 ja -4.839

1) Bestimmung der unterlassenen Abschreibung auf Basis einer Durchschau.
2) Bestimmung der unterlassenen Abschreibung auf Basis qualitativer Prüfung.

Bei den Investmentvermögen mit einem Anteilsbesitz von mehr als 10%, bei denen der Buchwert über dem Marktwert liegt, gehen wir davon aus, dass es sich lediglich um eine vorübergehende Wertminderung handelt. Zu den Details unserer Bewertungsmethoden verweisen wir auf die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden zu den jeweiligen Bilanzposten.

Sonstige Kapitalanlagen

Die sonstigen Kapitalanlagen dienen der Bedeckung pensionsfondstechnischer Rückstellungen, der Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitgebern sowie der gutgeschriebenen Überschussanteile.

Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern

Diese Anlagen (Kapitalanlagen des Sicherungsvermögens D2, D3, D4 und D5) werden zur Bedeckung der pensionsfondstechnischen Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern herangezogen. Die jeweiligen Anlagestrategien werden im Lagebericht, Abschnitt Kapitalanlagen, näher beschrieben.

Die Sicherungsvermögen D2, D3, D4 und D5 bestehen aus Anteilen an Investmentvermögen, Rückdeckungsversicherungsverträgen und anderen Anlagewerten. Sie sind im Einzelnen in folgender Tabelle dargestellt:

Sicherungsvermögen D2, D3, D4 und D5

ISIN Bilanzwert Anteile
31.12.2023 31.12.2023
Tsd. € Stück
Spezialfonds gesamt 285.675 2.736.112
BPT2-Fonds DE000A1XDYP0 127.773 1.294.824
CPP-UI-Fonds DE000A14UU95 51.474 437.708
FT GPRET Multiflex FSM DE000A0YCBL9 7.020 53.113
GIAM-Fonds GPRET DE000A0YDKE3 2.101 21.306
GIAM-Fonds GPRET IKK DE000A0YDKG8 767 12.093
GIAM-Fonds GPRET MultiFlex DE000A0YDKH6 6.433 45.090
GIAM-Fonds GPRET Multiflex II DE000A1H73Q6 13.607 92.260
MI-FONDS G98 EUR dis. DE000A2PPJN4 15.079 102.039
MI-FONDS G99 EUR dis. DE000A2PPJP9 61.418 677.679
Publikumsfonds gesamt 161.847 4.603.094
abrdn SICAV I - abrdn Diversified Growth Fund A EUR acc LU1402171232 11.573 934.565
di exclusive Linus global DE000A2DKRQ7 40.777 364.277
DWS SDG Multi Asset Dynamic LC EUR acc. DE0009848010 419 5.109
Fidelity Funds SICAV-Global Multi Asset Income Fd A EUR acc. LU1116430247 17.492 1.261.106
Flossbach von Storch FCP - Multiple Opportunities II IT acc. LU1038809049 3.687 20.953
Flossbach von Storch FCP-Multi Asset-Balanced IT EUR acc LU1245470676 485 3.614
Generali Geldmarkt Euro DE0005317705 981 16.408
Generali Komfort Balance EUR dis. LU0100842029 1.405 19.566
Generali Komfort Wachstum EUR dis LU0100846798 5.343 71.637
Generali Smart Funds SICAV-Fidelity World Fund GX EUR Acc LU1718711820 832 6.431
Generali Smart Funds SICAV-Premium Flexible Bond GX EUR acc. LU1580343520 57 632
Generali Smart Funds SICAV-Serenity GX EUR acc LU1580344411 91 878
GIS - Euro Bond DX EUR acc LU0145476817 668 4.015
GSF SICAV - GSMART GENERAtion Plus class GX EUR acc. LU1718711077 151 1.121
GSF SICAV - JP Morgan Global Macro Opportunities GX EUR acc. LU1580343108 706 7.302
GSF SICAV - Responsible Chance G EUR acc LU2388087400 115 1.076
GSF SICAV - Responsible Protect 90 GX EUR acc LU2413638649 14 135
HAL Euro Corporate Hybrid Bonds IA EUR dis. DE000A1110K2 27 286
HAL Nachhaltigkeitsfonds Stiftungen IA EUR dis DE000A0JELN1 5.509 53.335
HAL Sustainable Euro Bonds IA EUR dis DE0002605078 572 4.275
HAL Sustainable Euro IG Corporate Bonds IA EUR dis DE000A0RLE89 624 4.666
iSharesIII PLC-iShares Core Glob.Agg.Bond UCITS ETF
EUR acc
IE00BDBRDM35 231 48.661
La Francaise Systematic ETF-Dachfonds P DE0005561674 313 19.679
La Francaise Systematic European Equities Europe R DE0009763201 360 3.793
La Francaise Systematic Multi Asset All. Inh.-Ant. R EUR dis DE0009763235 558 4.616
LBBW Multi Global I DE000A1H7250 837 6.670
Nordea 1 SICAV-Stable Return Fund BP-EUR LU0227384020 24.865 1.420.066
Stadtsparkasse Düsseldorf NRW-Fonds AK I EUR DE0006636475 85 1.405
Stadtsparkasse Düsseldorf Top-Return DE000A0NBG18 1.500 10.927
Stadtsparkasse Düsseldorf Top-Substanz DE000A0NBG59 749 6.815
Sycomore L/S Opportunities FCP R EUR Cap FR0010363366 23.522 73.121
WI Corporate Bonds fix ESG Inh.Anteilklasse 1 EUR dis. DE000A0NA748 567 5.648
WI Global Challenges Index-Fonds Inhaber-Anteile 1 EUR dis DE000A0LGNP3 678 2.484
WI Immobilienaktien America ESG TX Inh. Ant. 1 EUR dis DE000A1W89S7 152 966
WI Immobilienaktien EMEA ESG TX Inh. Anteile 1 EUR dis DE000A1W89R9 141 1.576
WI Sustainable Emerging Markets Bonds Inh.Ant. EUR dis. DE000A0J33B0 623 8.364
Xtrackers II - Xtrackers II ESG EUR Corporate Bond UCITS ETF LU0484968812 72 508
Xtrackers II Global Government Bond UCITS ETF 1C -EUR H LU0378818131 1.765 8.473
Xtrackers Stoxx Europe 600 UCITS ETF 1C LU0328475792 9.611 83.283
Xtrackers(IE)PLC-Xtrackers MSCI AC World UCITS ETF 1C acc. IE00BGHQ0G80 3.692 114.652
Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 31.903
Einlagen bei Kreditinstituten 816
Vorausgezahlte Renten 2.816
Sicherungsvermögen D2 483.056 7.339.206
Publikumsfonds gesamt 46.380 698.684
Allianz Euro Cash A EUR dis. LU0052221412 0 10
Ampega Rendite Rentenfonds EUR DE0008481052 7.390 368.773
Amundi Idx Sol.-Amundi I. MSCI Em. Mrkts UCITS ETF C EUR acc LU1681045370 148 32.724
DWS Invest II SICAV - Global Equity High Conviction Fund FC LU0826453069 11.378 36.751
DWS Top Dividende LD EUR dis. DE0009848119 3.716 28.509
Fidelity Funds SICAV - European Growth Fund A (EUR) LU0048578792 2.124 121.372
Generali AktivMix Ertrag DE0004156302 689 11.117
Generali Geldmarkt Euro DE0005317705 3 54
Generali Komfort Balance EUR dis. LU0100842029 277 3.861
Generali Komfort Dynamik Europa EUR dis LU0100847093 983 12.595
Generali Komfort Wachstum EUR dis LU0100846798 1.662 22.284
GIS - Euro Bond DX EUR acc LU0145476817 3.549 21.334
GIS - Euro Short Term Bond DX EUR acc. LU0145485214 3.390 26.528
iShares Core DAX UCITS ETF (DE)EUR (Acc) DE0005933931 1 7
iShares eb.rexx Government Germany UCITS ETF (DE) EUR DE0006289465 1 11
iShares Euro Corporate Bond Large Cap UCITS ETF EUR (Dist) IE0032523478 1 12
iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF [DE] DE0002635307 1 20
JPMorgan Inv. Funds SICAV - JPM Global Balanced A EUR acc. LU0070212591 10.333 4.998
Lyxor Inx Fd SICAV-Lyxor Core Stoxx Eur.600 (DR) ETF
EUR acc
LU0908500753 377 1.730
Multi Units France SICAV-Lyxor MSCI World UCITS ETF D EUR FR0010315770 2 6
Xtrackers MSCI World ESG UCITS ETF 2C EUR hedged acc IE00BMY76136 354 5.988
Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 2.014
Einlagen bei Kreditinstituten 201
Sicherungsvermögen D3 48.595 698.684
Publikumsfonds gesamt 47.136 720.553
abrdn SICAV I - abrdn Diversified Growth Fund A EUR acc LU1402171232 107 8.680
di exclusive Linus global DE000A2DKRQ7 191 1.706
Fidelity Funds SICAV-Global Multi Asset Income Fd A EUR acc. LU1116430247 20 1.420
Flossbach von Storch FCP - Multiple Opportunities II IT acc. LU1038809049 135 770
FT GPRET MultiFlex FSM DE000A0YCBL9 473 3.578
Generali Geldmarkt Euro DE0005317705 153 2.561
Generali Komfort Balance EUR dis. LU0100842029 18.065 251.532
Generali Komfort Wachstum EUR dis LU0100846798 84 1.130
Generali Smart Funds SICAV-Fidelity World Fund GX EUR Acc LU1718711820 60 464
Generali Smart Funds SICAV-Serenity GX EUR acc LU1580344411 25 238
GIAM-Fonds GPRET IKK DE000A0YDKG8 19.454 306.596
GIAM-Fonds GPRET MultiFlex DE000A0YDKH6 135 947
GIAM-Fonds GPRET Multiflex II DE000A1H73Q6 849 5.754
GIS - Euro Bond DX EUR acc LU0145476817 143 861
GIS - Euro Future Leaders DX EUR LU0300507034 177 1.111
GSF SICAV - JP Morgan Global Macro Opportunities GX EUR acc. LU1580343108 48 500
Nordea 1 SICAV-Stable Return Fund BP-EUR LU0227384020 1.201 68.602
Pension Invest Plus(R) I DE000A2AQZZ4 5.299 51.660
Xtrackers Stoxx Europe 600 UCITS ETF 1C LU0328475792 161 1.396
Xtrackers(IE)PLC-Xtrackers MSCI AC World UCITS ETF 1C acc. IE00BGHQ0G80 356 11.047
Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 19.326
Einlagen bei Kreditinstituten 129
Vorausgezahlte Renten 226
Sicherungsvermögen D4 66.817 720.553
Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 143.741
Sicherungsvermögen D5 143.741
Sonstiges Vermögen -350
Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern 741.860

Forderungen

Die sonstigen Forderungen beinhalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von 397 Tsd. € (Vorjahr: 328 Tsd. €).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den anderen Vermögensgegenständen sind vorausgezahlte Renten und Leistungen in Höhe von 420 Tsd. € (Vorjahr: 995 Tsd. €) enthalten. Des Weiteren sind Anteile an Rückdeckungsversicherungen aufgrund der Illiquidität der Kapitalanlage für Kostenentnahmen in Höhe von 107 Tsd. € (Vorjahr: 114 Tsd. €) ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz - Passiva

Eigenkapital

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage Satzungsmäßige
Rücklagen
Andere Gewinnrücklagen
Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
Stand 1.1.2023 5.100 5.998 510 0 836
Einstellungen aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres 0 0 0 0 0
Entnahmen im Geschäftsjahr 0 0 0 0 0
Einstellungen aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 0 0 0 0 0
Stand 31.12.2023 5.100 5.998 510 0 836

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 5.100 Tsd. € und ist voll eingezahlt. Es ist in 102.000 auf den Namen lautende Stückaktien eingeteilt, die allein von der Generali Deutschland AG, München, gehalten werden.

Nachrangige Verbindlichkeiten

Im Jahr 2017 hat die Generali Pensionsfonds AG drei konzerninterne, nachrangige Darlehen in Höhe von zusammen 2.730 Tsd. € aufgenommen. Die Laufzeit der Darlehen beträgt 10 Jahre. Im Passivposten C. sind zudem abgegrenzte Zinsen in Höhe von 55 Tsd. € enthalten.

Pensionsfondstechnische Rückstellungen

Rückstellungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung

Bei der Überschussbeteiligung der Versorgungsberechtigten handelt es sich um erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung.

Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung

2023 2022
Tsd. € Tsd. €
Stand am 1. Januar 1.536 936
Entnahme für zugeteilte Überschussanteile des Geschäftsjahres 2 2
Zuführung aus dem Bruttoüberschuss des Geschäftsjahres 450 602
Stand am 31. Dezember 1.984 1.536
Von der Rückstellung am 31. Dezember entfallen auf:
a) bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte laufende Überschussanteile 0 0
b) bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Schlussüberschussanteile und Schlusszahlungen 7 1
c) bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge für die Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven 0 0
d) bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge zur Beteiligung an Bewertungsreserven (ohne Beträge nach c) 0 0
e) den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Gewinnrenten zurückgestellt wird 0 0
f) den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Schlussüberschussanteilen und Schlusszahlungen zurückgestellt wird 27 30
g) den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung der Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven zurückgestellt wird 0 0
h) den ungebundenen Teil 1.949 1.505

Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern

Die prospektiv zu ermittelnde Deckungsrückstellung gemäß § 17 Abs. 2 Satz 2 RechPensV beläuft sich auf 462.844 Tsd. € (Vorjahr: 460.426 Tsd. €).

Andere Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Im Geschäftsjahr erfolgte eine Saldierung von Deckungsvermögen und Pensionsverpflichtungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Der Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 26 Tsd. €. Der Zeitwert entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Die Rückstellung der abgedeckten Pensionsverpflichtungen betrug zum 31. Dezember 2023 26 Tsd. €. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden keine Erträge mit Aufwendungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert.

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
Tsd. € Tsd. €
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 98 104
Prozesskosten 37 63
Anderes 7 5
Summe 142 171

Andere Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus dem Pensionsfondsgeschäft

Dieser Bilanzposten enthält im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitgebern aus vorausempfangenen Beiträgen in Höhe von 1.937 Tsd. € (Vorjahr: 1.474 Tsd. €) und aus noch nicht zugeteilten Beträgen aus Fonds- und Dividendenausschüttungen sowie aus offenen Kapitalertragssteuererstattungen in Höhe von 1.509 Tsd. € (Vorjahr: 1.766 Tsd. €). Das Guthaben der Versorgungsberechtigten aus verzinslich angesammelten Überschussanteilen belief sich zum Bilanzstichtag auf 182 Tsd. € (Vorjahr: 228 Tsd. €), wovon 182 Tsd. € (Vorjahr: 228 Tsd. €) auf Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren entfielen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Pensionsfondstechnische Rechnung

Gebuchte Bruttobeiträge

2023 2022
Tsd. € Tsd. €
Gliederung für das selbst abgeschlossene Pensionsfondsgeschäft
aa) gebuchte Bruttobeiträge aus:
laufenden Beiträgen 2.853 3.139
Einmalbeiträgen 30.600 80.893
Summe 33.453 84.032
bb) gebuchte Bruttobeiträge untergliedert nach:
ohne Gewinnbeteiligung 4.866 5.077
mit Gewinnbeteiligung 28.587 78.954
Summe 33.453 84.032
cc) gebuchte Bruttobeiträge untergliedert nach:
beitragsbezogenen Pensionsplänen 6.179 7.250
leistungsbezogenen Pensionsplänen 27.274 76.781
Summe 33.453 84.032

Rückversicherungssaldo

2023 2022
Tsd. € Tsd. €
Verdiente Beiträge des Rückversicherers 3.752 4.228
- Anteile des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für Versorgungsfälle 7.393 7.478
Anteile des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für den Pensionsfonds
- betrieb
78 97
Zwischensumme -3.720 -3.347
+ Veränderung des Anteils der Rückversicherer an der Brutto-Deckungsrückstellung 1.977 1.084
Rückversicherungssaldo -1.743 -2.262

In der Veränderung des Anteils der Rückversicherer an der Brutto-Deckungsrückstellung ist ein Ertrag aus Portefeuilleaustritt in Höhe von 196 Tsd. € (Vorjahr: 190 Tsd. €) enthalten.

Erträge und Aufwendungen aus Kapitalanlagen

Von den laufenden Erträgen aus anderen Kapitalanlagen entfielen 2.039 Tsd. € (Vorjahr: 2.227 Tsd. €) auf die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG und 1.152 Tsd. € (Vorjahr: 519 Tsd. €) auf das Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Sicherungsvermögen D2, D3, D4 und D5).

Erträge aus Zuschreibungen in Höhe von 51 Tsd. € (Vorjahr: 56 Tsd. €) ergaben sich aus Verträgen bei Lebensversicherungsunternehmen, die zur Deckung von Verpflichtungen gegenüber den Versorgungsberechtigten eingegangen werden.

Die Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen resultierten in Höhe von 1.360 Tsd. € (Vorjahr: 11 Tsd. €) aus dem Abgang von Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Für die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG fielen Abgangsgewinne von 8 Tsd. € (Vorjahr: 0) an.

Die laufenden Aufwendungen für die Verwaltung aller Kapitalanlagen beliefen sich auf 293 Tsd. € (Vorjahr: 331 Tsd. €).

Für die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko der Generali Pensionsfonds AG betrugen die Abschreibungen 576 Tsd. € (Vorjahr: 1.793 Tsd. €) und Verluste aus dem Abgang fielen wie im Vorjahr nicht an. Aus dem Abgang von Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ergaben sich Verluste in Höhe von 340 Tsd. € (Vorjahr: 3.961 Tsd. €).

Die nach den Fondsbedingungen direkt zu verrechnenden Kosten der Fonds sind in der jeweiligen Wertermittlung der Fonds enthalten. Die verrechneten Kostensätze entsprechen den für institutionelle Anleger üblichen Sätzen. Alle Investmentanteilscheine werden ohne Ausgabeaufschlag erworben.

Sonstige pensionsfondstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung

Hier sind im Wesentlichen Depotzinsen auf die Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückversicherung gegebenen Pensionsfondsgeschäft in Höhe von 997 Tsd. € (Vorjahr: 83 Tsd. €) ausgewiesen.

Nichtpensionsfondstechnische Rechnung

Sonstige Erträge

Die sonstigen Erträge enthalten Bestandspflegeprovisionen in Höhe von 699 Tsd. € (Vorjahr: 723 Tsd. €) sowie Zinserträge in Höhe von 171 Tsd. € (Vorjahr: 19 Tsd. €).

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen

2023 2022
Tsd. € Tsd. €
Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 574 991
Löhne und Gehälter 0 0
Aufwendungen für Altersversorgung -6 8
Aufwendungen gesamt 568 999

Sonstige Angaben

Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands, einschließlich des ausgeübten Berufs, sind am Anfang dieses Berichts aufgeführt.

Bezüge des Aufsichtsrats

Im Geschäftsjahr haben die Mitglieder des Aufsichtsrats keine Bezüge erhalten.

Bezüge des Vorstands

Der Vorstand ist in weiteren Gesellschaften der Generali Gruppe tätig und erhält von der Generali Pensionsfonds AG keine Bezüge. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen wurden 232 Tsd. € zurückgestellt

Gewährte Vorschüsse und Kredite sowie Haftungsverhältnisse

Den Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt. Zu ihren Gunsten bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers aufgeteilt nach Leistungsarten wird im Konzernabschluss der Assicurazioni Generali S.p.A. angegeben.

Konzernverbindungen

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Assicurazioni Generali S.p.A. (Triest/Italien). Die Assicurazioni Generali S.p.A. erstellt einen Konzernabschluss nach International Financial Reporting Standards (IFRS) für die gesamte Generali Gruppe. Sie hinterlegt ihn an ihrem Geschäftssitz und reicht ihn beim italienischen Handelsregister ein.

Beherrschungsvertrag

Zwischen der Generali Deutschland AG als herrschendem Unternehmen und uns besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und andere nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse, sonstigen finanziellen Verpflichtungen und andere nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte.

Sonstige Zusatzangaben

Die Generali Pensionsfonds AG ist Mitglied im Pensions-Sicherungs-Verein VVaG, Köln (PSVaG). Die Aufwendungen für Beiträge an den PSVaG betrugen 0,6 Tsd. € (Vorjahr: 0,2 Tsd. €).

Globale Mindeststeuer

Am 27.12.2023 wurde das Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG) im Bundessteuerblatt veröffentlicht. Es soll eine effektive Mindestbesteuerung von Unternehmensgewinnen in Höhe von 15% sicherstellen, unabhängig davon in welchen Ländern diese Gewinne angefallen sind (Bekämpfung sogenannter Steueroasen). Wird diese effektive Steuerlast nicht bereits durch die Anwendung der weiterhin gültigen nationalen steuerlichen Vorschriften (in Deutschland z.B. des Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuergesetzes) erreicht, wird eine Ergänzungssteuer erhoben. Das Gesetz ist erstmals auf das Geschäftsjahr 2024 anzuwenden und hat keine Auswirkung auf den Jahresabschluss 2023.

Als Teil der Generali Group unterliegt unsere Gesellschaft den Regelungen der globalen Mindestbesteuerung. Im Rahmen eines internationalen Projektes legen wir die Grundlagen, um deren Anforderungen zu erfüllen (u.a. Steuererklärungspflichten). Weil die Bemessungsgrundlage für die globale Mindestbesteuerung von der weiterhin gültigen nationalen Steuerbemessungsgrundlage abweicht, können gegenwärtig keine quantitativen Aussagen getroffen werden.

Nachtragsbericht

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

Frankfurt am Main, 7. Februar 2024

Der Vorstand

Mathias Endres Dr. Thorsten Fischer Jens von Waldenfels
(Vorsitzender)

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung der Versorgungsberechtigten

Überschussberechtigte Pensionspläne

Die Zuteilung von Überschüssen richtet sich nach den Festlegungen in den Pensionsplänen, die den abgeschlossenen Pensionsfondsverträgen zugrunde liegen.

1. Pensionspläne für Beitragszusagen mit Mindestleistung und Pensionspläne für Leistungszusagen LR01 und LZ1

1.1 Überschussbeteiligung für Pensionsfondsverträge der Beitragszusage mit Mindestleistung (PR10, PR20, PF10) und der versicherungsförmigen Leistungszusage (LR01)

Für Pensionsfondsverträge gemäß Pensionsplan für die Beitragszusage mit Mindestleistung (PR10, PR20, PF10) und für Pensionsfondsverträge gemäß Pensionsplan für Leistungszusagen LR01 werden auf Rechnung und Risiko der Arbeitnehmer und Arbeitgeber Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Die aus diesen Rückdeckungsversicherungen entstehenden Überschüsse werden den Arbeitnehmern bzw. Arbeitgebern gemäß den Regelungen im Pensionsfondsvertrag gutgeschrieben. Erträge aus der ergänzenden Anlage in Investmentfondsanteilen stehen den Arbeitnehmern bzw. Arbeitgebern unmittelbar zu. Durch diese Vorgehensweise ist die angemessene Beteiligung an den Überschüssen sichergestellt. Das gilt analog auch für Zusatzversorgungen entsprechend der Ergänzungspläne zu den beiden genannten Pensionsplänen. Eine Beteiligung darüber hinaus an den Überschüssen der Generali Pensionsfonds AG ist nicht vorgesehen.

1.2. Überschussbeteiligung für Pensionsfondsverträge gemäß der Pensionspläne BZ1/BZ2 und LZ1

Für Pensionsfondsverträge gemäß Pensionsplan für Beitragszusage mit Mindestleistung BZ1/BZ2 und Pensionsplan für Leistungszusage LZ1 werden den Versorgungsberechtigten laufende Überschussanteile aus Zinsüberschuss beziehungsweise Risikoüberschuss zugeteilt. Versorgungen mit AD-Tarifen erhalten neben den laufenden Überschussanteilen einen Schlussüberschuss in Höhe von 20% der verzinslichen Ansammlung aus Zinsüberschüssen.

1.3. Überschussbeteiligung für Pensionsfondsverträge der ehemaligen Volksfürsorge Pensionsfonds AG

Für Pensionsfondsverträge der ehemaligen Volksfürsorge Pensionsfonds AG werden Rückdeckungsversicherungen bei der Proxalto Lebensversicherung AG abgeschlossen. Die aus diesen Rückdeckungsversicherungen entstehenden Überschüsse werden in vollem Umfang an die Versorgungsberechtigten weitergegeben. Die Schlussüberschussbeteiligung für die Versorgungen der ehemaligen Volksfürsorge Pensionsfonds AG bleibt auf dem individuell Ende 2009 erreichten Stand eingefroren.

2. Pensionspläne LZ2/LZ2G, LZ3 und MultiFlexPensionsPlan

Für Pensionsfondsverträge gemäß der Pensionspläne für Leistungszusagen MultiFlexPensionPlan, LZ2/LZ2G und LZ3 werden Kapitalanlagen - mit der im nächsten Absatz benannten Ausnahme - auf Rechnung und Risiko der Arbeitgeber getätigt. Alle Erträge aus diesen Kapitalanlagen stehen den Arbeitgebern unmittelbar zu. Für den LZ3 sind Überschüsse auf die rechnungsmäßigen Kosten zur Absicherung des Langlebigkeitsrisikos im Falle von dessen unbedingter Übernahme deklariert. Für die Pensionspläne LZ2/LZ2G und den MultiFlexPensionsPlan sind keine Überschüsse deklariert.

Die Ausnahme betrifft Versorgungen, die innerhalb des Pensionsplanes LZ3 versicherungsförmig fortgeführt werden. Die speziell für diesen Zweck vorgesehenen Tarife lassen eine Überschussbeteiligung auf das Deckungskapital zu, die aktuell jedoch nicht deklariert ist.

Deklaration für das Kalenderjahr 2024

Verzinslich angesammelte Überschussanteile werden im Jahr 2024 mit 0,00% verzinst.

Die Beteiligung an den Überschüssen aus Risiko, Kosten und dem sonstigen Ergebnis der Generali Pensionsfonds AG werden für das Kalenderjahr 2024 gemäß folgender Tabelle deklariert.

Pensionsplan Gewinnverband/
Status
Tarife Bezugsgröße Überschussanteil Wartezeit in
Jahren
Pensionsplan
FL01 und
Ergänzungspläne
8G FL01 Entnahmen für Verwaltungskosten aus der Deckungsrückstellung 0% 1
- MultiFlex
Pensionsplan -
8H anwartschaftlich FH01, FH04 Kosten für Todesfallabsicherung 0% 1
8I anwartschaftlich FI0B Kosten für Invaliditätsabsicherung 0% 1
Pensionsplan
LZ3 und Ergänzungspläne
CG, FG FL01, FLA1, FLB1,
FLC1, FLK1, FLR1
Entnahmen für Verwaltungskosten aus der Deckungsrückstellung 0% 1
CH, FH
anwartschaftlich
FH01, FHA1, FHB1,
FH03, FHA3, FHB3,
FH04, FHA4, FHB4,
FW01, FW03, FW04
Kosten für Todesfallabsicherung 0% 1
CI, FI
anwartschaftlich
FBLB, FBLE, FBLS,
FBLT,
FI0B, FIAB, FI0E, FIAE,
FI0S, FIAS, FI0T, FIAT
Kosten für Invaliditätsabsicherung 0% 1
CG, CH, FG, FH
Leistungsbezug
FLA1,
FGA1, FGA3, FGA4,
FHA1, FHA3, FHA4
Kosten der Absicherung des Risikos Langlebigkeit 50% 0
CG, CH, CI, FG, FH,
FI
Leistungsbezug
FLB1,
FGB1, FGB3, FGB4,
FHB1, FHB3, FHB4,
FIAB, FIAE, FIAS, FIAT
Kosten der Absicherung des Risikos Langlebigkeit 0%
FG, FI VL01, VLK1, VLR1,
VIAB, VIAS, VV01,
VK0A, VK0R, VKRR
Deckungskapital 0% 1
Pensionspläne
BZ1/BZ2 und LZ1
anwartschaftlich AD-Tarif
(Tarifwerk 2002)
Deckungskapital 0,00% 0
AD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006)
Deckungskapital 0,00% 1
AD-Tarif
(Tarifwerk 2007)
Deckungskapital 0,00% 1
AD-Tarif
(Tarifwerke 2012/2013)
Deckungskapital 0,00% 1
WD-, VD-Tarif (Tarifwerk 2002) Deckungskapital 0,00% 0
WD-, VD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006)
Deckungskapital 0,00% 1
WD-, VD-Tarif (Tarifwerk 2007) Deckungskapital 0,00% 1
BD-, RD-Tarif (Tarifwerk 2002) Risikobeitrag (bei
Einmalbeitragsgeschäft)
Laufender Jahresbeitrag ohne Ratenzuschlag (sonst)
0% 0
Deckungskapital 0,00% 0
BD-, RD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006)
Risikobeitrag (bei
Einmalbeitragsgeschäft)
Laufender Jahresbeitrag ohne Ratenzuschlag (sonst)
0% 1
Deckungskapital 0% 1
Pensionsplan Gewinnverband/
Status
Tarife Bezugsgröße Überschussanteil Wartezeit in
Jahren
BD-, RD-Tarif
(Tarifwerk 2007)
Risikobeitrag (bei
Einmalbeitragsgeschäft)
Laufender Jahresbeitrag ohne Ratenzuschlag (sonst)
0% 1
Deckungskapital 0,00% 1
ED-Tarif
(Tarifwerk 2002)
Deckungskapital 0,00% 0
ED-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006)
Deckungskapital 0,00% 1
ED-Tarif
(Tarifwerk 2007)
Deckungskapital 0,00% 1
ED-Tarif
(Tarifwerke 2012/2013)
Deckungskapital 0,00% 1
Im Rentenbezug AD-, SD-Tarif (Tarifwerk 2002) Deckungskapital 0,00% 0
AD-, SD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006)
Deckungskapital 0,00% 1
AD-, SD-Tarif (Tarifwerk 2007) Deckungskapital 0,00% 1
AD-, SD-Tarif
(Tarifwerke 2012/2013)
Deckungskapital 0,00% 1
WD-, VD-Tarif
(Tarifwerk 2002)
Deckungskapital 0,00% 0
WD-, VD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006)
Deckungskapital 0,00% 1
WD-, VD-Tarif (Tarifwerk 2007) Deckungskapital 0,00% 1
BD-, RD-Tarif
(Tarifwerk 2002)
Deckungskapital 0,00% 0
BD-, RD-Tarif
(Tarifwerke 2004/2006)
Deckungskapital 0,00% 1
BD-, RD-Tarif (Tarifwerk 2007) Deckungskapital 0,00% 1

Alle Überschüsse außer denen mit Bezugsgröße "Kosten der Absicherung des Risikos Langlebigkeit" werden als Ausschüttung aus der RfB zugeteilt. Die Überschüsse mit der Bezugsgröße "Kosten der Absicherung des Risikos Langlebigkeit" werden als Direktgutschrift zugeteilt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Generali Pensionsfonds AG, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Generali Pensionsfonds AG, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Generali Pensionsfonds AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Der Aufsichtsrat ist für die sonstige Information "Bericht des Aufsichtsrats" verantwortlich.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Pensionsfonds geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertetern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Köln, den 27. Februar 2024

KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hildebrand gez. Feemers
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Abkürzungsverzeichnis

AktG Aktiengesetz
BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
bAV betriebliche Altersversorgung
BetrAVG Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung
(Betriebsrentengesetz)
BGBl Bundesgesetzblatt
BilMoG Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
DAV Deutsche Aktuarvereinigung e.V.
EbAV Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung
EStG Einkommensteuergesetz
HGB Handelsgesetzbuch
IFRS International Financial Reporting Standards
PFAV Verordnung betreffend die Aufsicht über Pensionsfonds
(Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung)
RechPensV Verordnung über die Rechnungslegung von Pensionsfonds
(Pensionsfonds-Rechnungslegungsverordnung)
RfB Rückstellung für Beitragsrückerstattung
VAG Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen
(Versicherungsaufsichtsgesetz)
VVaG Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit

Impressum

Generali Pensionsfonds AG

Oeder Weg 151

60318 Frankfurt am Main

www.generali-bav.de

Eingetragen im Handelsregister des

Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 86576

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses 2023: 08.03.2024

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Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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